Vorwurf Vergewaltigung: UBS-Spitzenfrau im Fokus

Londoner Investment-Bankerin schiesst scharf auf Sabine Keller-Busses Ex-Bereich – HR habe Verdächtigten geschont.

Die Financial Times bringt heute einen brisanten Fall ans Licht. Eine Investment-Bankerin der UBS erstattete letzten Herbst Anzeige wegen Vergewaltigung durch einen Arbeitskollegen im Ausgang.

Die Frau ist nun via Zeitung an die Öffentlichkeit getreten. Sie fühle sich ermutigt durch jüngste Aussagen von CS-Chef Tidjane Thiam, der einen weit zurückliegenden Fall in seiner eigenen Bank untersuchen lasse.

Sie habe nicht 10 Jahre warten wollen, meinte die UBS-Frau in einem Brief an Andrea Orcel, den Chef der UBS-Investmentbank mit Sitz in London, der heute in der Financial Times für Headlines sorgt.

Brisant ist der Vorstoss, weil er direkt auf eine andere Frau in der führenden Bank der Schweiz zielt: auf Sabine Keller-Busse.

Keller-Busse ist das grosse Aushängeschild der UBS-Führung, wenn es um Frauenförderung und Spitzenmanagement geht. Sie kam als eine der Ersten in die Konzernleitung und gilt als heutige Chief Operating Officer als starke Figur im operativen Top-Gremium.

Ob sie gar erste Frau auf dem CEO-Stuhl einer der beiden Schweizer Grossbanken werden könnte, zeichnet sich zwar nicht ab, ist aber aufgrund der Position von Keller-Busse nicht zum vornherein undenkbar.

Die Personalabteilung habe ihre Vorwürfe viel zu wenig ernsthaft und rigoros behandelt, behauptet die UBS-Investmentbankerin in ihrem Brief an Orcel. Dieser Bereich unterstand damals der Führung von Keller-Busse.

Statt dass man sie als Opfer geschützt hätte, sei der vermeintliche Täter geschont worden, indem die Bank diesen nicht hart sanktioniert hätte, meint die Londoner Bankerin.

Zunächst hiess es, der Investmentbanker würde suspendiert. Später dann konnte er offenbar selbst kündigen, was für dessen weitere Karriere vorteilhaft wäre.

Umgekehrt sei sie selbst zunächst im Team geblieben. Dort hätten langjährige Investmentbanker sich einen Spass gemacht, sie zu demütigen.

Sie hätten gewitzelt, dass sie nun „aufpassen müssten, was sie in ihrer Nähe sagen dürften für den Fall, dass ich sie auch bei Human Resources melden würde“.

Der Personalbereich von Keller-Busse habe sie die ganze Zeit „im Dunkeln“ gelassen, was nach ihrer internen Anzeige gegen den Arbeitskollegen passieren würde. Inzwischen hat sie die UBS verlassen.

Der Vorfall wirft ein schlechtes Licht auf Keller-Busse. Sie hatte den Ruf einer Iron Lady, die auch gegen enge Vertraute keine Gnade kenne, wenn diese Grenzen überschritten.

Nun aber stehen zwei Hauptvorwürfe im Raum: Die junge Investmentbankerin sagt, sie habe noch einen Monat lang im gleichen Raum gearbeitet wie jener Arbeitskollege, gegen den sich ihre Vergewaltigungsvorwürfe richteten.

Und: Die UBS-Personalabteilung habe sie von jeglicher Information über die Untersuchung ausgeschlossen mit dem Argument, diese wäre „vertraulich“.

Für die UBS und ihre Vorzeige-Managerin Keller-Busse wird die laute Kritik der jungen Frau zum Problem. Die Bank betreibt Schadensbegrenzung, indem sie sagt, sie würde ihren internen Prozess rund um den Vorfall unter die Lupe nehmen.

Kommentare

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  1. Ich frage mich, wie es weitergeht: „Sexit“ statt „Brexit“, und „Bexit d.h. Banken-Exit“. — Bald ist jede Frau/Mitarbeiterin eine potenziell Vergewaltigte, und jeder Mann/Mitarbeiter ein potenzieller Vergewaltiger. Am besten, man kehrt zu den vor-68-er-Verhältnissen zurück: Separate Räume oder besser gleich Unternehmens-Gebäude für Frauen und für Männer. Wie einst an den Gymnasien. Zwangs-Karate-Kurse für Frauen, Zwangs-Knigge-Kurse für Männer, Zwangs-Alkohol-Verbot, gendergleiche Zwangs-(MAO)-Uniformen. Wenn dann im Ausgang an der Bar doch noch etwas passieren sollte, das jeder wieder anders interpretiert, ist das Unternehmen fein raus: Der HR-Abteilung kann es dann egal sein, was ausserhalb des Firmen-Terrains passiert. Und die Brüder der eventuell Vergewaltigten dürfen dann Blutrache am eventuellen Vergewaltiger nehmen usw., bis ein Blutgeld die Sippenrache vielleicht stoppt. – Sexit: Die Männer wandern langsam nach Asien aus, die Frauen in Europa/USA ein. Bexit: Und die Banken wandern ebenfalls aus, zumindest aus dem angelsächsisch-europäisch geprägten Raum. — Die Verbliebenen können dann wieder Ochsen vor den Pflug spannen, und das weibliche Gesinde trägt wieder ein Häubchen, und darunter ein „Büürtzi“, auf dass die Haarpracht nicht zu sehr auffällt…

    • Ratlos sagen Sie mal in welchem Zeitalter leben Sie?
      Dass was Sie hier schreiben ist der Pure Nonsens…

  2. Ich war 40 Jahre in verschiedenen Positionen tätig und durfte weltweit Firmen führen und betreuen. In Faellen, wie hier beschrieben, habe ich jeweils darauf bestanden, dass eine Anzeige bei der Polizei unbedingt vorgenommen werden muss. Solange eine solche, vermeintliche Vergewaltigung nicht bei der Polizei angezeigt wird steht meist Aussage gegen Aussage. Da sind sowohl HR als auch GL überfordert. Persönlich finde ich diesen Artikel und viele Kommentare vollkommen daneben. Hier wird einfach das Sommerloch mit einer Story bedient die nicht tiefgreifend recherchiert worden ist. Die Klischees werden munter stimuliert und daraus eine Lavine aus Emotionen erzeugt. Das ist purer Boulevardjournalismus und gehoert meiner Ansicht nach nicht hierher.

  3. Frauen gehoeren an den Herd und zu den Kindern. So ist das nun mal, egal op gesellschaftspolitisch korrekt oder nicht. Man kann die Natur nicht pervertieren.

    • Wie waere es mal eine gute Erziehung für die Männer…. Wie man mit Frauen umgeht? Die Zeiten haben sich verändert U HUBER… WAKE UP…

    • U HUBER…
      In welchem Zeitalter leben Sie? Steinzeit?
      Blitz-Ausbildung Bitte im Bereich
      FRAUEN und MODERNES Zeitalter !

    • Herr Huber, ich erwarte Sie nächsten Samstag, 0800 Uhr in meiner Höhle. Sie haben daselbst das Seminar Anstand zu besuchen! Auch wenn Sie in der Steinzeit leben, sind gewisse Anstandsregeln zu beachten, ganz egal, dass Sie als Nobody ständig unter Ihnen überlegenen Frauen zu leiden haben. Mit freundlichen Grüssen. Fred Feuerstein

  4. Zu dem traurigen Vorfall bei UBS kann und möchte ich nicht Stellung nehmen, allerdings zu all den negativen Kommentaren betreffend Sabine Keller-Busse persönlich:
    Ich habe Frau SKB anfang dieser Woche im Rahmen eines Jobinterviews kennen gelernt und sie als eine sehr kompetente, offene und sympathische Managerin wahrgenommen.
    Das Jobangebot habe ich leider nicht erhalten, allerdings werde ich die Begegnung mit SKB als positiv in Erinnerung behalten

    • NICHT SCHOEN REDEN HERR KANDIDAT/IN
      Es geht hier um das Thema WEGSCHAUEN Ignorieren einer Tatsache. Es ist schrecklich wenn jemandem so etwas passiert. Ich wünsche Dieser Dame viel Kraft, so einen Typen hätte man gar nicht einstellen sollen, oder eben nicht so eine HR Dame die Wegschaut….

    • @ Herr oder Frau candidate
      DAS MUSS DEFINITIV eine VERWECHSLUNG sein!!!
      Sind Sie sich sicher, dass Sie mit Sabine Keller-Busse ihr Interview hatten?
      Ihre Beschreibung kann nämlich gar nicht auf sie zutreffen: sie ist eine wenig fähige und wenig sympathische HR Leiterin im Vergleich zu denen, die ich in meiner bisherigen Karriere erlebt habe. Frauenförderung bezieht sich auf ihre persönliche Karriere, in der sie mit mangelhafter Kompetenz glänzt.
      Nur gut, dass sie das HR Ressort nicht mehr unter sich hat.

    • welche Fragen haben Sie denn beim Interview gestellt? Was wollten Sie zu Ihrem zukünftigen Arbeitgeber wissen? Haben Sie über das Vorgesetzten-Verhältnis gesprochen? und welche Rolle der HR-Bereich einnimmt, welchen Service dieser „seinen“ Kunden bietet, wie unterstützt usw.? Haben Sie genau diese Frage Frau Sabine Keller-Busse gestellt?
      Aber um ehrlich zu sein, zweifle ich auch, dass Frau Sabine Keller-Busse in ihrer Position ein Job-Interview führt – vor allem eines was dann (nach sicherlich diversen Vor-Terminen mit anderen Personen) nicht in einem Arbeitsvertrag gipfelt.

  5. Die UBS oder jedes andere Unternehmen ist nicht zuständig für die Freizeitgestaltung. Wird hier eine Millionenabfindung vorbereitet?.

    • groeg „oder besser UBS Der“ es geht ums Prinzip ein Vorgesetzter DARF AUF KEINEN FALL eine Mitarbeiterin weder intern noch extern anrühren !!!!! Rule Number 1
      es ist total unprofessionell.

  6. Die Personalabteilung unter Keller-Busse konnte ja nicht sofort und automatisch Stellung für die Klägerin beziehen. Auch der Beklagte war ein UBS-Mitarbeiter. Man musste damit rechnen, dass die Anschuldigung falsch oder übertrieben war. Also konnte die Pers Abt der UBS der Klägerin auch nicht einseitig über den U-Verlauf orientieren. Immerhin musste der Mann ja dann gehen. Unglücklich war sicher, dass er noch 1 Monat im selben Büro tätig war. Das hätte man sofort ändern müssen.

  7. Ohh je, jetzt wird`s hässig (sig!)
    Zickenkrieg.
    Dass Damen so lange zuwarten, Jahre, Jahrzehnte (meToo!) ist mir seit beginn grosses Rätsel.
    Aber: All die Damen (und Herren) wollen empor die Leiter, noch eine Sprosse, noch eine.. Dafür tun sie viel für besagte Hoffnung/Erwartung. Geht`s dann schief und besagte Dame fällt gar zurück, wird Rache geschworen; denn wäre es eine echte Vergewaltigung wäre der Weg einer Anzeige ja offen.
    Aber nein, man wartet viele Jahre um dann plötzlich in publico zu schreien.
    Und besagte Medien, seit Jahren in erbärmlichem Niedergang, nehmen noch jede „Sensations“meldung dankbar auf.

  8. Kümmert sich Herr Thiam persönlich, ehrlich und aufrichtig um Sexual Harassment?
    Was weiss er? Spricht jemand offen mit ihm, ohne Furcht, deswegen schikaniert zu werden?

    In der Credit Suisse gab es einen Managing Director der seinen Bereich als sein persönliches Harem betrachtete. Sein Führungsstil war autokratisch, selbstherrlich, tyrannisch, brutal. Der VR Präsident verstand sich bestens mit ihm.
    Ich muss den Namen nicht nennen.

    Es gab viele Mitläufer, die sich nicht nur einen Spass daraus machten, Mitarbeiter vor sich herzutreiben und zu schikanieren. Sondern sie nahmen sich auch sexuell einige Freiheiten heraus.
    Ganz wie ihr grosses Vorbild.
    Sexismus war teil des Systems. Alle wussten es. Niemand wagte etwas zu sagen.
    Der Tyrann war völlig unberechenbar. Diese Unberechenbarkeit war Teil des Machterhalts. Ein bewährtes Mittel aber um den Herrscher milde zu stimmen, war ihm junge Damen frisch ab Uni zuzuführen. Mit Auslandeinsätzen, Praktika, Porschefahrten, Bentleyfahrten, CS Limousinen-Fahrten und anderen Goodies testete er wie weit er gehen konnte.
    Er nahm sich alles in seiner masslosen Gier.
    Dann übertrieben es einige Mitläufer mit der sexuellen Freizügigkeit. Es gab Opfer.

    Da waren mahnende Stimmen, die vor ihm und seinen Mitläufern warnten. Aus Sorge um den guten Ruf der Bank.
    Die mahnenden Stimmen wurden fertiggemacht.

    Das muss Thiam wissen.

  9. Soeben habe ich gelesen, dass der schreibende Journalist den früheren Artikel über das Ableben von Sergio Marchionne gelöscht und sich entschuldigt hat! Hut ab, well done! Freut mich sehr! Dieser heutige Artikel ist zwar näher an der Finanzwelt, aber zu wenig subtil. Eine mutmaßliche Vergewaltigung ist ein schwieriges Thema für alle Betroffenen, aber auch für die Aussenstehenden. Genaue und neutrale Darstellung ist da wichtig.
    You can do better….

  10. Na ja – grundsätzlich gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Hat dieser Typ die junge Frau tatsächlich vergewaltig gehört er in den Knast. Handelt es sich bei der ganzen Geschichte nur um die Revanche einer verschmähten Liebe die sich zuviel versprochen hat und auf das „me too“ Züglein aufspringt, geht es plötzlich um Rufschädigung und u.U. um Schadenersatzforderungen und arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen. Die Schuldfrage muss geklärt werden.

  11. Stratégieexperten an Universitäten (Professoren) empfehlen den Unternehmen „a nice gender mix“ damit die Mitarbeiter (frogs) sich wohl fühlen und weniger oft die Stelle wechseln. Das ist noch nicht lange her.

    Das Wort „nice“ hat mich damals sehr schockiert beim Zuhören.

    Dadurch werden hübsche Frauen tendenziell nicht mehr ernst genommen in den Unternehmen (weil nicht klar ist warum sie angestellt wurden). Männer fühlen sich ermutigt sich zu bedienen.

  12. Man muss aufpassen mit den Vergewaltigungsvorwürfe. Nicht alle Frauen sind ehrlich, leider
    Eine inoffizielle Statistik der Polizei von einem deutschen Bundesland deutet darauf hin, dass 80% der Anschuldigungen über Vergewaltigung Falschanschuldigungen sind.
    Meistens geht es um Racheakte und es ist meistens trivial zu beweisen, dass der anschuldigte Mann nicht am Tatort war. (Handy, Videoüberwachung, usw)

    • Sie haben doch eine MEISE Cyberterrorist…. Wieso soll eine person so etwas erfinden.. Es ist schrecklich dass so etwas überhaupt bei der UBS toleriert wird.
      Dieser Typ haette gar nicht im gleichen Buero arbeiten muessen… Nach so einer Beschuldigung muessen die Parteien getrennt werden.
      Sie haben wirklich null Ahnung.. Und schauen wahrscheinlich zuviel Krimis…

    • @Respekt für…
      Wieso? Gewisse Leute lügen! In solchen Fällen sind die Opfer die Männer! Und wenn jemand eine solche Falschanschuldigung macht, gehört diese Person eingesperrt! Es geht nicht, dass das Leben unzähliger Männern zerstört wird, weil eine verrückte oder böse Frau eine Falschanschulsigung macht.
      Es gibt deutlich mehr Falschanschuldigungen als Vergewaltigungen und es ist Zeit, die Opfer zu schützen!

    • „Cybeterrorist mit Meise“
      Es gibt sicherlich auch Fälle von Beschuldigungen die nicht stimmen und unschuldige Männer daran glauben müssen, aber wieso sollte eine junge Dame die noch am Anfang von ihrer Ausbildung ist, so in die Presse und überhaupt wieso so in die Öffentlichkeit wenn Sie keine Beweise hat?
      Es würde der Person die solche Beschuldigungen macht zurückfallen. So etwas macht niemand der Gesund denkt.
      Etwas möchte ich hier noch loswerden.. Es ist leider immer noch die traurige Wahrheit dass „gewisse Männer“ sich am Arbeitsplatz miserabel verhalten. Aber sicherlich trifft es nicht auf alle Männer.

  13. Das sagt doch alles über LH und IP!!!!

    „Artikel zu Sergio Marchionnes Ableben wurde gelöscht
    Es hat sich gezeigt, dass die medizinische Behandlung des Ex-Fiat-Chefs in Zürich korrekt verlaufen ist. Daran zu zweifeln war falsch. Wir entschuldigen uns dafür.“

    Der VERBAND SCHWEIZER MEDIEN / Ombudsmann / sowie der Schweizer Presserat – sollten sich Express den Machenschaften dieses Medium annehmen!!!

    • verban schweizer medien soll ihm den nobel preis ausstellen, dass er umgehend reagiert hat. da ich davon ausgehe, dass ihnen noch nie ein fehler in ihrem bisherigen leben unterlaufen ist, so sei ihnen ihr ruf nach ombudsmann etc. verziehen, amen.

  14. So steht es wirklich in der FT:
    1) Gemäss FT ereignete sich der Vorfall im September und wurde kurz nach Vorfall der Londoner Polizei gemeldet. Das war noch vor der metoo Bewegung.
    2) Die Betroffenene „graduate“ aus einem Training Programm der UBS meldete diesen Vorfall der UBS kurz nach dem Geschehen.
    3) Die Betroffene wendete sich am 18. Juli an Orcel, weil eine CS Frau es ihr bei Thiam vorgemacht habe.

    Nach diesem in der FT beschriebenen Sachverhalt ist es nicht an der UBS, sondern an der Polizei über den Sachverhalt zu berichten. Auch ob der mutmassliche Täter selber kündigt, gefeuert oder suspendiert wird, hat die Betroffene nicht zu beeinflussen – er ist ja weg…was ja auch nach der internen UBS Untersuchung durch Eigenkündigung geschah. Das Sie bis zur Einberufung der internen Untersuchung im gleichen Büro (Grossraum?) arbeiten musste, geht natürlich gar nicht!
    Seit Kachelmann wissen wir aber auch, dass wir bis zur Beweiserbringen resp Urteil von einer mutmasslichen Vergewaltigungen ausgehen sollte.

    • Fall Kachelmann

      Das Gericht hat keine Schuld oder Unschuld festgestellt, sondern nur ein Mangel an BEWEISEN.

      Aus dem prominenten Fall Kachelmann wurden die Frauen auch daran erinnert, dass Anschuldigungen oder Anzeigen bei der Polizei meistens nichts bringen.

      P.S. Normale Frauen machen nach so einem Vorfall reflexartig vor allem eines: sich sofort intensiv waschen.

    • @ Muti: Ihre Aussage ist nicht korrekt. Gemäss einigen Zeitungsberichten hat die Kammer des OLG in der Urteilsbegründung im Sept 2016 ihre Überzeugung erklärt, dass die Ex-Geliebte den Meteorologen “vorsätzlich, wahrheitswidrig der Vergewaltigung bezichtigte”.
      Eine Anzeige in dieser Schwere in einem funktionierenden Rechtsstaat ist für die Betroffenen unumgänglich und die ermittelnden Staatanwälte werden die Klage sicher nicht leichtfertig behandeln! Ich bin somit auch ihrer Aussage bezüglich „nichts bringen“ nicht mit Ihnen einverstanden.

    • @R aus B

      Danke für den Steilpass: Frauen haben nämlich nicht nur ein Beweisproblem; sie müssen auch noch mit Klagen um zusätzliches Geld wegen Rufschädigung rechnen.

  15. Interessant; Kunden werden bei jedem Fehlverhalten grundsätzlich angezeigt („man könne nicht anders“). Bei den eigenen Mitarbeitern kann man offenbar schon.

  16. Der Vergewaltiger hatte wohl eine Linie zuviel inhaliert, sodass sein Investmentboy Ego masslose Dimensionen erreichte.

    • Sie sind widerlich „Junky“, der ausgesuchte Name sagt schon alles, was Sie hier schreiben ist absolut daneben. Wie kann man einer Frau die Vergewaltigt wurde so etwas schreiben. Es ist eine schreckliche Tat uns mir tut die Dame sehr leid. Und diesen Mann sollte man ordentlich vors Gericht bringen and verklagen und hinter Gitter bringen. Dass ist unser Rechtssystem.

  17. Typisch Karrierefrau. Da geht sie mit einem höher gestellten Mitarbeiter in den Ausgang feiern, um sich Vorteile zu verschaffen. Als das nicht klappt, bezichtigt sie ihn beim HR der Vergewatigung. Auch da nicht erreicht, was sie sich vorgestellt hat, gelangt sie via Zeitung an die Öffentlichkeit, in der Hoffnung, möglichst viel rauszuholen. Frauenförderung sei Dank. Es werden in Zukunft noch viele solche Sachen auf uns zukommen.

    • Roli. Zuerst schreiben lernen, damit der Frauenhass auch so richtig rüberkommt.

  18. Warum hat sich die Frau nicht an die Polizei gewandt? Ich finde es befremdlich, dass hier HR eine Rolle der Sanktionierung übernehmen soll. Das ist Aufgabe des Rechtsstaates. Der Täter wäre doch durch die Schwere der Vorwürfe erst mal aus dem Licht gerückt worden.

    • SEB Sie haben keine Ahnung… So kann aber nur ein Mann schreiben… Da sprechen wir von einem Jungen Menschen die in der Ausbildung ist. Jeder Mensch reagiert anders in einer Not Situation. Sie haben NULL Empathie so wie es aussieht…

  19. Wenn Sie wirklich vergewaltigt worden wäre und den Täter kannte, warum hat sie ihn dann nicht angezeigt?

    • weil jeder Mensch anders reagiert in einer Schwierigen Situation… Schon der Name Metoo a Gogo… Voll Bescheuert. So wie ihre Frage…
      Sie würde sicherlich nicht jetzt anklagen wenn es keine Beweise gäbe… Haben sie mal daran gedacht sie Schlauer…

  20. Ein Foto aus dem 70er-Jahre Versandhandelskatalog „Mode für Muttis“? Bünzliges bieder getragen. Als Hund würde ein Pudel oder ein Dackel gut dazu passen. Und dann diese Brille! – Wer ist der Stilberater, mon Dieu?!

    • UND SIE RETO SCHALLER…. VOLL KRANK und DANEBEN… Und an Intelligenz fehlt es Ihnen auch noch… Den so was kann nur ein Dummer Mensch schreiben…

  21. soweit ich weiss wird man auch bei strafuntersuchungen nach der anzeige nicht auf dem laufenden gehalten. die frage ist, laeuft eine strafuntersuchung oder nicht und was hat sie ergeben, falls es eine gab? das ist kein fall fuer hr. solange keine verurteilung vorliegt – ein anderes buero haette man aber schon organisieren koennen…

  22. Einen Vergewaltiger, sofern der Tatbestand erwiesen wird, sollte umgehend entlassen werden. SKB hat nicht richtig gehandelt, sie sollte umgehend den Hut nehmen.

  23. Wäre ja primär ein Thema für eine polizeiliche/strafrechtliche Untersuchung – sprich, wenn es eine Vergewaltigung war, gehört ein solcher Typ in den Knast. Hier darf es kein Pardon geben.

  24. Diese „me too“ Bewegungen scheinen ja richtig an Fahrt zu gewinnen. Da soll mir mal jemand erklären, wie man sich vergewaltigen lassen kann ohne dass Spuren hinterlassen werden, welche man 10 Minuten später danach bei der Polizei hinterlegen kann. Kommt mir vor wie in Zug! Weitere Hintergründe erübrigen sich anzufügen, weil bekannt – hinlänglich.

  25. …. man überprüfe nun die Vorgehensrichtlinien. Ich hoffe, es brennt nie bei UBS, man könnte ja vielleicht irgendwann die Feuerwehr rufen. Dazu eine Beispiel: war selber über 1 Stunde zu viert in einem Lift bei UBS eingeschlossen und die Sicherheit schickt die Retter in ein falsches Gebäude. Fazit: die UBS ist viel zu gross, dass jemand die Bank noch im Griff hat. Mein Fehler, da gibt es ja den Italo in der IB, der sich gerne mit Ferrari vergleicht und neu sogar Kroate werden will. Mein neues Idol. Alles nur Dummschwätzer und für einmal kein Deutscher!

  26. Hoffentlich war die Frau auch bei der Polizei. Bei der UBS wird alles totgeschwiegen. Habe selber erlebt wie ein Manager eine Interne Beziehung zweier MAs solange torpedierte, bis die Frau ging. Selber ist er aber heute mit einer Assistentin verheiratet.
    Das Problem von KKB liegt darin, dass es in der ganzen UBS ein paar Idioten hat, die sich Alles erlauben und eine Unzahl von verängstigten MA die Angst um ihren Job habe. Da kann man sich schon mal was erlauben.

  27. Man hört resp. kennt nur diese eine Seite. Ich würde gerne auch was von der anderen Seite hören, damit man sich ein Bild machen kann. #MeToo lässt grüssen. Ganz klar ist, dass das nicht geht, aber eben (zuviel) Geld hat schon immer den Charakter verdorben.

    • So etwas kann nur ein Macho schreiben… Bravo Sie haben gerade bewiesen dass Sie keine Ahnung haben. Die Frauen werden nach wie vor in der Arbeitswelt als Freiwild angeschaut. Es geht hier nicht um die Me2 Bewegung sondern um das Benehmen „gewisser“ Männer die das Gefühl haben ihre Macht zu missbrauchen. Ihre Blöden Sprüche von wegen Geld hat den Charakter verdorben ist auch voll daneben. Es gibt Menschen die sind vermögend und benehmen sich nicht so… HERR MACHO…

  28. Frau kann alles behaupten. Vielleicht hat sie auch eine andere Agenda. Da sollte man beide Seiten anhören, bevor vorschnell Schlüsse gezogen werden.

  29. Der klassische Deutsche „Dreiklang“?
    A) gross pupsen und/oder ganz wichtig auftreten
    B) leistungsmässig Schrott bis lauwarmen Käse abliefern
    C) wird die verursachte Kacke riechbar, dann still und rasch verschwinden oder Verantwortung wortreich auf Innocent Bystanders abschieben

    • @schweizerdeutscher Musikus:
      Na ja, etwas schwach, mein „Pseudo“ zu missbrauchen. – Schon mal einen echt guten Deutschen hier erlebt? Ich nicht. Kommt jemandem ein Name in den Sinn? Echt jetzt?

  30. Im Ausgang vergewaltig, aber keine Anzeige bei der Polizei sondern nur intern bei der Firma gemeldet, und das von einer hochbezahlten Angestellten ? Wollte sue einfach eine Beförderung „einfordern“, ist der Arbeitgeber für die Taten (in der Freizeit) der Angestellten verantwortluch

    • Sätze fertig machen? Interpunktion? Rechtschreibung? Wenigstens weisst du sonst alles besser.

  31. Bei genauer Betrachtung ist ein Satz ganz wichtig, der die Sache zu einem Papiertieger verkommen läst:
    Vergewaltigung durch einen Arbeitskollegen im Ausgang!
    Mit diesem Hintergrund wenn es sich dann überhaupt so zugetragen hatte, ringt die Haltung von Frau Keller-Busse ein gewisses Verständnis ab.
    Laut gedacht, geht es am Schluss ja um Schadenersatzansprüche und Genugtuung- und da muss sich die UBS AG uneingeschränkt auf die Hinterbeine stellen, Punkt.

    Oftmals wird man korrumpiert, indem man selbst nicht alle Informationen erhält.

  32. „Die Bank betreibt Schadensbegrenzung, indem sie sagt, sie würde ihren internen Prozess rund um den Vorfall unter die Lupe nehmen.“
    Weshalb nehmen nicht allein die Strafverfolgungsbehörden, sondern bankeigene Personen mit Propagandabefehl den Vorfall unter die Lupe? Ich kenne die rechtliche Situation nicht, schon gar nicht die in London.

  33. Tja, schöne Zahlen, schöne Kulisse und hinter diese? Die Misere…wie ein andere Stuck von V. H. “ Les Miserables“!
    Wir sind fertig, oder wir haben fertig. Die Kulisse und diesen moderne Theater überlassen wir anderen, die schön lachen können…noch etwas anderes?🤣🤣

  34. Vergewaltigung ist eine Straftat, welche von Staatswegen verfolgt und geahndet wird. Im Artikel ist unklar, ob es starke Indizien und eine Untersuchung gab, resp. ob es gar zu einer Verurteilung kam.
    War das so, dann hätte auch die Bank reagieren müssen.
    War dem aber nicht so, wäre es völlig ungerechtfertigte Vorverurteilung gewesen, wenn die Bank am allenfalls Unschuldigen ein Exempel statuiert und sein berufliches und privates Leben wohl zerstört hätte.
    Der Ruf danach ist Selbstjustiz und kann Menschen ungerechtfertigt zerstören. Für die Klärung von Straftaten ist der Rechtsstaat zuständig. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

  35. Bei Vergewaltigung ist es ein Fall für die Polizei und den Staatsanwalt und nicht für die HR Abteilung. HR hätte eine Anschuldigung auf Vergewaltigung den Behörden melden müssen. „Sexual Harassment“ ist da was Anderes. Glaube jedoch, dass der Unterschied relativ klar ist und die UBS sich da noch ein längeres Verfahren eingehandelt hat.

  36. Ist ja schön, dass sich diese Person jetzt noch meldet – und wahrscheinlich wurde ihr auch Unrecht getan…
    Aber dass in diesem Artikel Frau Keller-Busse als CEO in Erwägung gezogen wird für die eine oder andere Grossbank, ist natürlich schwer an den Haaren herbei gezogen und völlig fehl am Platz!
    Man fragt ja auch nicht den Logistik-Chef beim Sauber-F1-Rennstall ob er das nächste Rennen aus dem Cockpit des F1-Boliden bestreiten möchte…?
    ps: ich habe wahrscheinlich eine zu starke persönliche Abneigung gegen HR-Verantwortliche, welche meistens völlig überschätzt werden. Hat vielleicht auch mit deren Wichtigtuerei und arrogantem Gehabe zu tun…

  37. Ja und das ist nur die Spittze des Eisberges, das was bekannt wird. Im Alltag wird die anständige, gleichberechtigte Behandlung nicht kontrolliert und umgesetzt. Eine Kollegin hat sich mal bei SIX beworben. Obwohl qualifizierter selbst als der Hiring Manager (ex grosse Bank) und mit langjähriger Führungserfahrung und Top-Leistungsausweis mit Kunden wurde ihre Bewerbung abgelehnt mit der Begründung, er wolle lieber einen jüngeren Mann. Schade für die Unternehmen, denen auch viele gut qualifizierte Frauen verloren gehen. Frau Dr. Keller-Busse ist im VR von SIX. Es gibt noch viel zu tun, um eine Kultur auch wirklich umzusetzen, in welcher Menschen nach ihrem Können beurteilt werden und Mitarbeiter, die ihre Macht missbrauchen konsequent und rasch in die Schranken gewiesen und zur Veranwortung gezogen werden.

  38. Dass sich die Frauen nicht alles gefallen lassen wollen, ist absolut verständlich. Aber statt zu lamentieren, könnten sie dem Belästiger mal einen ordentlichen Tritt in die Eier geben. Das würde mit Sicherheit wirken, und zwar schnell.

    • Erst war ich ob des Kommentars etwas irritiert: Eine Vergewaltigung einfach so mit einem markigen Spruch abtun?
      Dann aber fiel mir auf: Im Originaltext (Fotos) wird von ‚harassment‘ (Belästigung) gesprochen. Ja was denn nun?
      Bei einer Belästigung bin ich einverstanden – ein Tritt wirkt sofort. Eine Vergewaltigung aber ist ein Verbrechen, das den gesetzlichen Instanzen gemeldet werden sollte!

    • Leider sind die Handlungsalternativen für Frauen in solchen Situationen sind meistens sehr reduziert. Meist ist die einzige vernünftige Option: Stellenwechsel und zwar möglichst sofort.

      Frauen die zugeben belästigt oder vergewaltigt worden zu sein gelten als „labil“ und werden praktisch nie befördert. Im Endeffekt sinkt das persönliche Rating der belästigen Person mehr als dasjenige des Belästigers.

  39. Ich habe einmal für eine kleine Privatbank in Zürich gearbeitet die es leider nicht mehr gibt, da sie von einer grossen Deutschen Bank übernommen und liquidiert wurde. Da gehörte es zur Tagesordnung, dass Frauen begrabscht oder besser gesagt sexuell belästigt wurden und dies vom Personalchef persönlich, der seine Macht gegenüber Mitarbeiterinnen schamlos ausnutzte.

    • Damals waren die Sitten der Ringhändler allgemein „Rüd“. Keiner wurde deswegen „Blass“.

    • Der Idi dachte wohl, er sei beim Pornocasting. Personalentscheidungen treffen und selbst für keinen Job qualifizier sein?!

    • Begrabscht oder besser gesagt sexuell belästigt, ist ein weiter Weg zur Vergewaltigung. Grosser Unterterschied Herr Meier.

    • Muss ich da jetzt Mitleid haben oder wie? Wenn sich die Damen das gefallen lassen, selbst schuld. Sie wollen alle emanzipiert sein, aber versagen hier auf breiter Front. Warum ?

    • Jaja, er hatte der Lehrlingsausbildnerin sogar eine Autostereoanlage geschenkt die weit mehr Wert als ihr Auto hatte. Er hatte sich sogar an Stiftinnen herangemacht und permanent Sackbilliard gespielt. Dafür hat er über die ganzen illegalen Deals der Händler weggesehen und somit hatte er freie Hand. Hätte es zu dieser Zeit IP gegeben, dann hätte Luckas Hässig täglich fünf Stories nur darüber schreiben können.

  40. Es wird immer besser……. der Ruf der Banker ist sowas von im Eimer aber sie machen weiter, als wäre nichts gewesen. Wahnsinn aber wundern tut mich das nicht im geringsten.