CS-Postergirl Anke Bridge: Irrflug im E-Banking

Neues Online-Banking im Jahrestakt: Jetzt Schwarz statt Grün – Hin und her bei Schrift, Design, Menü: Ärger – Bank im Rückstand.

Anke Bridge ist der Liebling der Medien, wenn es um Online-Banking geht. Die CS-Digital-Chefin darf in ausführlichen Interviews über die schöne neue Computer-Welt schwärmen.

Das Problem: Anke Bridge fährt dort Slalom. In bester Hüst und Hott-Manier ändert sie den Auftritt und die Funktionalität ihres CS Electronic Bankings von Tag zu Tag.

Oder wenigstens von Jahr zu Jahr. Vor bald 2 Jahren übernahm Frau Bridge (Motto auf LinkedIn: „Transitioning strategy into execution, Innovative and human-centric thinking“ von ihrem Vorgänger das alte CS DirectNet.

Sogleich lancierte IT-Frau Bridge eine neue Version. Genauer: 2 neue Versionen.

Denn nun teilte Bridge das alte CS DirectNet, das zwar behäbig daherkam, aber einigermassen funktionierte, in zwei Teile. Dieser Entscheid war bereits vom Vorgänger gefällt, Bridge übernahm diesen und setzte ihn um.

Neu gab es ein CS Online-Banking für die Privatkunden und ein Online-Banking für die Geschäftskunden.

Das war nicht wirklich praktisch. Viele Kunden der CS sind sowohl mit ihrem privaten Vermögen bei der Bank als auch mit ihren Geschäftskonten.

Nun mussten sie jedesmal ein anderes Login wählen, je nachdem, mit welchem Hut sie gerade antanzten. Privat die Stromrechnung zahlen? Dann auf dem neuen „Credit Suisse Direct“ anmelden.

Ging es um die Rechnung von Digitec für einen neuen Büro-Laptop, dann ab ins „Credit Suisse Direct Business“.

Puh. Zwar schön in Grün statt dem alten Blau. Aber unglaublich nervenaufreibend. Zudem war den Kunden weiterhin völlig schleierhaft, wo sie genau was auf der Online-Seite finden würden.

Nun hat die CS das Ganze wieder zusammengefügt. Seit letztem Donnerstag gibt es nur noch ein Login und ein „CS Direct“, wie die Bank bestätigt.

Dass man die beiden Logins für Privat- und Geschäftskunden wieder zusammenführen würde, sei immer so geplant gewesen, heisst es auf Anfrage. Das sei eine organische Entwicklung.

Und über den Designwechsel von Grün auf Schwarz könne man trefflich streiten – wie immer, wenn es um Geschmacksfragen gehen. Schwarz-weiss passe zum neuen CS-Unternehmensauftritt von diesem Frühling.

Anke Bridge würde jedenfalls einen eindrucksvollen Job machen. Seit die Managerin das Ruder im Online-Banking bei der CS übernommen habe, sei viel frischer Wind zu spüren. Man sehe sich in gewissen Bereichen als Pionier und Innovatorin.

So die Eigenbeschreibung der CS. Kritiker sagen Anderes. „Die CS ist mit ihrem E-Banking hoffnungslos im Rückstand“, meint ein Gesprächspartner. „Die UBS ist meilenweit davongezogen.“

Problematisch ist, dass die CS sogar ihr Uralt-Banking namens CS DirectNet immer noch in Betrieb belassen muss. Einige Funktionen können nur via dem alten DirectNet erledigt werden.

Das heisst: Die CS betreibt zwei E-Banking-Versionen, eine neue, moderne und eine alte, die seit Jahren läuft.

Dies, obwohl die Bank vor 3 Jahren sich gross eine Offensive im Digital-Banking auf die Fahnen geschrieben hatte. CS-Präsident Urs Rohner ging gar soweit, dass er damals den Aktionären eine CS als digitales Powerhaus versprach.

Davon ist nichts zu sehen. Es gab zwei verschiedene Digital-Verantwortliche, die das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinausschmissen.

Laut der Auskunftsperson habe die CS seit dem Startschuss zur Aufholjagd im E-Banking bis jetzt 20 Millionen Franken ausgegeben. Es handle sich dabei um „reine Informatik-Kosten“. Dazu würden weitere Ausgaben kommen wie die ganze Vermarktung gegenüber den Kunden.

Allein fürs Optische war nichts teuer genug. Zwei spezialisierte Online-Design-Agenturen erhielten Aufträge der CS: die eine heisst Fjord, die andere Unic Design.

Das Resultat ist ein ständiger Wechsel beim Auftritt und bei der Menüführung, was die Kunden der Bank abschrecke.

Die Bank legte nach Aufschaltung der Story heute früh wert auf die Feststellung, dass Anke Bridge diese Aufträge nach ihrem Amtsantritt Anfang 2017 sofort sistiert habe. Sodann habe die CS-Digital-Chefin den Design-Auftrag internen Stellen in der Informatik übertragen.

Ein CS-Sprecher sagt zudem, dass die Bank beim Online-Banking grosse Fortschritte gemacht habe und dass die Bank ihr altes DirectNet „in Bälde“ ganz abschalten würde.

Wir sind auf Kurs, so die Botschaft vom Paradeplatz:

Als ein Beispiel nennt die CS die Eröffnung eines neuen Kontos via E-Banking. Der Vorgang erfolge dank Anke Bridges neuem E-Banking heute in Rekordzeit statt wie früher, als eine Kontoeröffnung mehrere Wochen gedauert habe.

Die Realität ist eine andere. Ändert ein Kunde im CS Online-Banking seine Adresse, dann muss er ein PDF herunterladen, dieses ausdrucken und es dann per Post an eine CS-Stelle schicken.

Banking, prehistoric.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

66 Kommentare zu “CS-Postergirl Anke Bridge: Irrflug im E-Banking

  1. Die CS ist alles andere als digital und modern. Eher marode, abgedroschen und führungslos. Wer mal bei CS gearbeitet hat weiss, dass die Banken IT völliger Schrott ist. Das E-Banking verdient nichtmal den Namen! Ich möchte meine Bankgeschäfte sicher nicht über ein CS-E-Banking abwickeln. Da gibt es weitaus Besseres und Innovativeres!

  2. Ausländische Kunden bleiben oft nur bei der CS und der UBS, da zeitaufwendige Fremdwährungsgewinnberechnungen, von deren IT abgdeckt werden, sie gehören zum Steuerreport, und sind gegenüber dem Heimat-FA zu deklarieren. Steuerberater verlangen z.B. in Deutschland exorbitante Beträge für diese komplexen Berechnungen, die meisten lehnen derartige Mandate auch ab. Um nicht in eine „Steuerfalle“ zu geraten, wechseln die Kunden selten zu kleineren Banken, wer die Materie beherrscht (Wissen ist Macht) ist damit unabhängiger. Die Kantonal und Raiffeisenbanken sollten sich um dieses Thema intensiver kümmern, Hundertausende Kunden warten auf die IT-Umsetzung, die seit Jahren längst überfällig ist.

  3. Genau deswegen spiele ich mit dem Gedanken die Bank zu wechseln, seit sicher 25 Jahren CS-Kunde, seit etwa 20 Jahren bei Directnet, ich glaube ich gehörte zu den ersten, damals noch über die kreischende Telefonleitung. Anfangs wars super, inzwischen haben andere überholt und beneide andere Ebankinglösungen trotz einzelner Nachteile. Das alte System sollte vor etwa einem Jahr abgeschaltet werden und auf einmal fiel auf, dass bestimmtes in der neuen Version nicht lief. Sogar als Aussenstehender fand ich das ziemlich peinlich.

    Ebill formerly known as Erechung nervt nun auch weil man direkt ausgeloggt wird….

  4. Es ist wohl die Super-Digital-Generation, welche meint, bestens funktionale, sichere und zuverlässige Datenverarbeitungs-Systeme jeden Tag mit einem Release 2.xxxxx etwas näher an die Unbrauchbarkeit heranzuprogrammieren….
    Mann oder Frau nehme etwas Hyper-Digital-App, viel Java-Spielzeug, dazu feinstes Scrum-Dumm-Projektmanagement aufgepoppt mit neuestem Responsive-Style und bald wird jedes zuverlässige E-Bankingsystem unbrauchbar …. Die Hacker-Guild findet das aber geil – denn auch zuverlässige Sicherheit bleibt da auf der Stecke.

  5. Mir gefällt das neue Onlinebanking sehr gut. Es kommt mir entgegen, dass es übersichtlicher ist und intuitiver zu bedienen. Da sieht man, dass auch mal wertgeschätzt wird, was für mich als Kunde wichtig ist. Danke Credit Suisse!

  6. „Dank Anke“ – sie hat wahrscheinlich noch nicht einmal eine Folie dafür selbst gepinselt. Der Dank gebührt aber natürlich nur Anke.

  7. Es ist unglaublich und dilettantisch, wie oft die CS im Online Banking ihre Farben ändert! Wie kann man nur mit der Trauerfarbe schwarz arbeiten. Dieser „Schwarzauftritt“ erinnert stark an ein Bestattungsunternehmen. Stellen Sie sich vor, Coca Cola zum Beispiel ändert die Hintergrundfarbe ihres Logos von rot auf schwarz.

    Zum Glück wird das Schwarz nicht lange Bestand haben, denn jeder neue Manager kann sich am besten beweisen, wenn er das Bisherige in den Kübel schmeisst und (meistens das Gleiche wieder) neu verpackt. Ich bin sehr gespannt, welche neue Farbe dereinst der Nachfolger von Frau Digitalmanagerin Anke Bridge Haux wählen wird. Gelb ist noch nie dagewesen…

  8. Grüezi

    Dank an John für den youtube-post.

    Die Dame strahlt eine gewisse Natürlichkeit und Nettigkeit (nicht abwertend) aus, scheint auch (zu) bescheiden zu sein. Förderung heisst IMO nicht, dass man Mitarbeiter mit Potenzial (egal ob Frau oder Mann) in bestimmte Stellen hievt, sondern dass irgendein ‘Götti’ die (noch) fehlenden Merkmale einer Führungskraft erkennt und entsprechend Hand bietet, diese weiterzubilden. Vorausgesetzt, das Potenzial ist da und nicht irgendeine Förderquote.

    Frau Anke Bridge macht auf mich den Eindruck einer integren, warmen/ herzlichen Person. Fehlen tut Ihr ein gewisses Selbstvertrauen, Arroganz-Gefährdung dafür eher unwahrscheinlich (wohltuend). Das Ablesen aller Punkte macht einen unsicheren Eindruck, das kann man aber lernen. Wer eine ‘sound story’ zu präsentieren hat, kann frei von der Leber sprechen. Laut und verständlich zu sprechen ist auch ein Zeichen von Selbstsicherheit (der Umkehrschluss ist nicht zwingend) – Nervosität vor einem Publikum zu sprechen ist eine Frage der Gewohnheit und ergibt sich mit der Zeit.

    Redegewandtheit verbessern, Selbstsicherheit fundiert und weiterhin ohne Arroganz erhöhen, vom ‘Götti’ und Förderer ‘positive Kritik’ einfordern und auch erhalten – ansonsten anderen ‘Götti’ suchen. ‘Nett’ durch Führung (hart aber fair) verstärken, Vorgesetzte haben einzufordern die ’story‘ einfach darzulegen. Ausser die Vorgesetzten sind selber nicht in der Lage, den Auftrag einfach zu formulieren.

    Ob IT oder sonst was, Keep-It-Simple-Stupid (KISS) – liebe CS, KISS heisst einfach und verständlich für Eure Kunden, nicht nur für euch. Fördern heisst nicht nur befördern, wenn man seine Wahl fundiert getroffen hat, dann braucht diese Dame einen ‘Götti’ (oder ‘Gotte’).

    IT ist nur so gut wie Ihr Input – also interner Auftraggeber, die Dame hat das Recht, dies von der CS einzufordern! Haben die beiden Geschäftsbereiche CS überhaupt jemals zusammengearbeitet, um eine gemeinsame einfache Plattform zu ermöglichen? Einheitlicher Auftritt ?

    Nachwuchsförderung ist immer nur so gut, wie die ‚Göttis‘ ..

    MfG Industrial

    • Ja, die Götti sind Schuld.
      Mit verlaub, wir reden von einer Dame im Rang MDR. Mit ihren Skills wäre ich kaum AVP geworden.

    • Mir ist es lieber, die Dame setzt sich dafür ein, dass Projekte vorankommen. Präsentationshalter gibt es genug, aber zu wenige, die im Hintergrund auch etwas leisten.

  9. Und die neue Mobile App? Was soll das sein? Der Eintritt ins CS Mausoleum??! Einfach nur peinlich! Warum kann man seiner Corporate Identity nicht treu bleiben und neue moderne Funktionen bauen ohne dabei ständig die Farbe zu wechseln. Das Menü ist schwarz wie die Nacht und die Schriftart völlig überdimensioniert und unprofessiobell. Ich wundere mich, dass das Top-management so etwas gutheisst.

    • Ganz einfach, Top Management hat auch keine Ahnung was Kunden wollen. Internes Marketing siegt. Die CS hat kein Plan wie man Kern Funktionen Benutzerfreundlich und ohne Sanduhr baut. PA&M lässt grüssen…

  10. Ich bin häufiger Benützer des CS Directnets mit verschie-
    denen Anwendungen.
    CS Directnet ist immer Online; noch selten erlebt, dass
    es Offline war. Der Einstieg mit dem klassischen Online-
    Banking ist schnell und praktisch.
    Was Lukas Hässig hier verbreitet, ist absoluter Bullshit.
    Es scheint, dass er hier etwas verbreitet, worüber er als
    Grossbankhasser wahrscheinlich null Ahnung hat.

    • Sie bestätigen indirekt, was LH schreibt. Das alte Online Banking läuft stabil, aber das Neue ist langsam und unübersichtlich. Die „grüne“ Version war gefühlt jede Woche einmal unten.

    • Nein, der Einstieg (Log-in) ist eben nicht praktisch.

      Die meisten Kunden müssen eine App auf dem Smartphone installieren um sich am PC einzuloggen.

      Weiss jemand was für Daten die CS App erhebt und wie diese verwendet werden?

      Viele Kollegen von mir haben sich schon darüber beschwert.

  11. Wahrscheinlich hat man dem Herrn Hässig irgend einmal in seiner Kariere eine Frau vor die Nasen gesetzt. Nur kann ich mir erklären, dass er es nicht unterlassen kann immer wieder plakative, sexistische Angriffe auf Frauen zu veröffentlichen. In der heutigen Zeit ein absolutes no go!!!!

  12. hin und her macht Taschen leer – Standardmotto bei der CS. Immerhin ziehen die das auch noch bei sich selber durch! Und ihre völlig überbezahlten Jungmanager verkaufen die dann mit „jung, dynamisch und erfahren“.

  13. Das E-Banking der CS ändert alle Jahre – aber besser wird es nicht. Im Gegenteil wird die Benutzerfreundlichkeit immer schlechter. Dies fängt schon beim Login an. Manchmal wartet man eine gefühlte Ewigkeit, bis endlich die SMS mit dem Logincode auf dem Handy eintrifft. Warum dies bei der CS so lange dauert ist unklar. Bei der Konkurrenz erhält man die SMS kaum hat man Enter gedrückt.
    Die grosszügige Darstellung nötigt zum Scrollen bis einem der Finger abfällt. Und manche Funktionen sucht man wie Eier an Ostern.
    Der schwarz weiss Auftritt soll wohl CS Intern die Druckerkosten senken helfen, da man keine Farbe mehr benötigt.
    Wie auch immer es ist nicht damit zu rechnen, dass das CS E-Banking innert nützlicher Frist wirklich angenehm zu handhaben ist.

  14. Alle sog. neuen e-banking Plattformen sind Schrott, von UBS, CS bis zu CLER und GKB. Allles so „wow -fancy“ mit Bildli und Trullala. Aber als Kunde will ich Zahlungen/Börsenaufträge aufgeben und Kontoauszüge/Depotauszüge runterladen – und das schnell und ohne Umwege.
    Das Beste e-banking hat immer noch ACREVIS. Hoffe, dass dieses e-banking noch lange erhalten bleibt: einfach, klar, schnell – und das seit Jahren.

    • Dafür ist der Name ACREVIS völliger Humbug. Die ZKB wie auch Raiffeisen haben gute einfache e-Bankings.

  15. Den selben Mist haben diese bem ein loggen der App gemacht. Aber eben Fortschritt bei CS, Fehlanzeige.
    Die sollten mal bei Australischen Banken nachschauen wie man so etwas macht. Aber eben swiss finish für nichts zu gebrauchen.

  16. „Transitioning strategy into execution, Innovative and human-centric thinking“?
    Und was soll das bitteschön heissen?

    Ich lese: „Ich setze unhinterfragt um, was meine Chefs mir diktieren, pseudo-neuartiges und selbstzentriertes Handeln (zwecks Optimierung der Karriere und Maximierung der Boni!“

    Karrieregeiles Neudeutschsprech…

  17. Viele praktische Funktionen sind verschwunden, es ist sehr ärgerlich. Die alte Version zu verbessern wäre sinnvoll gewesen, aber eine unbrauchbare neue zu ‚erfinden‘, macht keinen Sinn.

  18. Das alte DirectNet war übersichtlich und hat perfekt funktioniert. Die beiden neuen Versionen sind einfach nur nervig. Riesige Schriften, viel ungenutzer Platz, verwirrende Menuführung. Onlinebanking in einem kleinen Browser-Fenster? Früher kein Problem, heute unmöglich.

  19. Es ist noch viel schlimmer. Funktionen des Alten DirectNet wurden nicht mehr in die neue „Banking“ Seite übernommen. So fehlen beispielsweise Zahlungsvorlagen komplett, welche einem unterstützen, unregelmässige, wiederkehrende Zahlungen einfach abzuwickeln. Weiter müssen elektronische Buchungsbelege und Kontoauszüge mühsam einzeln ausgewählt werden, damit man bereits geladene alte Dokumente nicht wieder beziehet. Neue Belege werden ganz oben angezeigt, der Download Button befindet sich ganz am Schluss der Seite. Dies bedingt ein endloses Scrollen durch die Seite.

  20. Das neue CS online Banking ist eine Katastrophe,
    Die Benutzerführung ist schlecht und alles ist viel zu gross.
    Da hat man mal wieder auf „Tablet Design“ gesetzt – aber banking macht man kaum am Tablet sondern am Laptop.
    Ich habe der CS bereits mitgeteilt, dass ich mein Konto künden werde wenn das alte online Banking abschaltet wird.

  21. Hat sich die CS einmal mit einem Kunden über seine Bedürfnisse unterhalten oder die Seite auf usability geprüft? Wenn ja, wäre das im Resultat sehr gut versteckt.

    • Frontmitarbeiter und Kunden werden vollkommen aussen vorgelassen, weil die Leute von der sogenannten Digitalisierung wissen sowieso alles besser. Aber die Retourkutsche kommt prompt, wie man sehr schön aus den Kommentaren lesen kann.

  22. HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA CREDIT SUISSE, WAS IST DENN DAS FÜR EIN LADEN. Hier will doch kaum jemand Kunde sein, geschweige denn arbeiten.

    • CS Aktie heute: 14.755 CHF. Tatsächlich was ist das für ein Laden. TT macht weiter wie BD: grosse Verspechungen, keine Substanz! Die Aktie dokumentiert wie der Laden läuft, im Kriechgang! HAHA!

    • Sie haben als Beobachterin offenbar einen speziellen Beobachtungswinkel.
      Wenn Frauen an eine Spitzenstelle gewählt werden, sollten sie die selben Leistungen erbringen, wie man sie von Männern erwartet. Nicht mehr – aber nicht weniger…

    • Gerne erwarte ich den gleichen Kommentar von Dir, wenn IP über Corradi herzieht oder über Rohner oder oder 😉 bis dahin lasse ich das mal so stehen

    • Sie waren wohl nie bei der CS. Seit einigen Jahren ist die Behandlung / Frauenförderung an affirmative action gegenüber Männern, zumindest im Unter- und Mitteldeck . Nicht falsch verstehen, bin absolut der Meinung, dass gleiche Arbeit gleich bezahlt werden soll. Jedoch das Mentoring soll auch gleich behandelt werden, für Männer, wie auch Frauen.

    • Der Unterschied zwischen einem Softwareentwickler und einem
      Manager:

      Ein Softwareentwickler
      – macht eine einzige Version (die gleich viel kann wie die vorherigen zwei).
      – das Problem wird dauerhaft gelöst

      Ein Manager
      – macht ein Outsourcing. Der non-IT-Standort in Polen spart nur 20%.
      – macht ein Offshoring, aber holt Leute nach Zürich, und bezahlt Fr. 1‘200 pro Tag oder mehr
      – das Problem bleibt bestehen

    • @Michael

      Bei der „weissen Weste“ ist das halt nicht möglich – da gibt’s schlicht keine Benchmark – die läuft ausser Konkurrenz – stell dir vor, diese müsste geratet werden…!

  23. Die CS als Digitales Powerhouse…

    Gemeint ist wohl, weil es ja um IT geht, dass sowohl Digital wie auch Powerhouse von extern Offshore oder Nearshore in die CS hinein ge-sourced werden kann. Was heisst, dass die Kompetenz wohl kaum bei der CS intern zu finden sein wird. Ist auch logisch, weil die interne IT der CS in der vergangenen Dekade ja auch ge-rightsized wurde. Soviel zu, die Kernkompetenz behält man in der eigenen Unternehmung. (Ja, ich weiss, IT ist in keinem Unternehmen Kernkompetenz! Ausser bei Unternehmen, die IT verkaufen (sicher?)) Tja, eine Competitive Advantage lässt sich so viel einfacher und stressfreier ohne Migration, Cut-Over und Release Management mit Marketing erreichen. Sagt wer? Marketing, richtig. Aber die Ausnahme bestätigt die Regel. Für BlockChain gilt dies alles nicht, muss man einfach haben. Punkt.

    Was ist zu erwarten, wenn Customer Oriented hoch effizient und effektiv Software Development von extern ge-sourced wird?

    Nehmen wir mal an, die Beschaffungskriterien waren zeitgemäss. Also, arbeitet die evaluierte Software Development Klitsche irgendwo südlich des Himalayas (da ist man schon mal näher beim Software Himmel) mit hochschulgebildeten Ingenieuren von den Universitäten Mumbai, Bangalore, Delhi oder Hyderabad (Vorsicht: Hat nichts mit Rabatt zu tun. Auch am Himalaya hat man Target Pricing und Target Costing begriffen) und entwickelt gemäss den Prinzipien Agile und Scrum.

    Richtig, zu erwarten ist, dass der Kunde die Software produktiv zu Ende testet (Customer Oriented), die Funktionalitäten der Software im Entwicklungsprozess früh, häufig und laufend (Agile) sowie inkrementell (Scrum) ausgeliefert werden.

    Und worüber soll man sich nun beklagen? Wurde doch (alles) das Richtige sogar richtig gemacht.

  24. Ich verstehe diese Kritik nicht, nutze Onlinebanking von Credit Suisse für privat und Geschäft problemlos tagtäglich und bin voll zufrieden. Im Gegensatz dazu habe ich alle Konten bei der UBS geleert, weil es mich nervte, dass man da — beispielsweise bei neuen Zahlungempfängern — noch eine physische Displaycard und so braucht, die entweder zuhause ist oder mit leerer Batterie nicht mehr funktioniert — wie im letzten Jahrhundert…..
    Tsiregis

  25. bei der Farbe „grün“ dachte sie wohl an die TKB… homesick? Übrigens, die TKB ist eine tolle Bank, ein bisschen konservativ, aber nicht zu unterschätzen… kann ich nur empfehlen!

  26. Grottenschlecht. Alte Optionen wie Virtuelles Portfolio sind weg und auch die Berechnung vom Gesamtvermoegen weicht ab. Was fuer „Cracks“ waren hier am Werk?

    • Völlig einverstanden.
      Offen stehende Rechnungen im e-Bill werden immer noch nicht angezeigt und der Zugang zu diesem dauert eine Ewigkeit.
      Kann mir jemand den Mehrwert dieses neuen Auftritts für uns Privatkunden erklären? Man hätte den Aufwand für diesen neuen Release in der IT besser anderweitig genutzt.
      Mir hat die vorherige Version auch optisch viel besser gefallen.

  27. https://www.youtube.com/watch?v=LKGxHTu9ltE

    Presentation skills – practice, practice, practice. Das kann ja meine Tochter beinahe besser, und sie ist erst 14 Jahre alt. Und wer jedes zweite Wort von den eigenen Notizen ablesen muss…………einfach schrecklich! Und das soll ein Talent sein? Glücklicherweise vertraue ich mein Geld weder der CS noch UBS an. Das ist ja grauenhaft, dass solche Personen (w und m), mit solch grossen Projekten beauftragt werden.

    • Man kann sich gerne darüber echauffieren und ja, der Speech ist nicht sehr gut. Allerdings gibt’s – auch auf diesem Niveau – viele Männer die keinen Deut besser sind.

    • ich beurteile meine Bankberater auch immer nach ihren Presentation Skills – auf Youtube Videos – in englischer Sprache. Und schliesse von einer Person auf die Grösse der Projekte und auf ein gesamtes Unternehmen. wirklich grauenhaft.

    • Sowas von peinlich dieser Auftritt. Jeder Mann in einer Kaderfunktion hätte seine weitere Karriere verbockt………

    • Auch das neue E-Banking der CS ist möglicherweise nicht sicher, wie ein Experte vor einigen Monaten an einer Präsentation zu zeigen versuchte. Die Bank tut zu wenig dagegen, weil den internen ITlern dort das Wissen fehlt und ihre Chefs haben von wenig eine Ahnung.

    • Auf wie viele Präsentationen zu verschiedenen Topics bereitet sich Ihre Tochter pro Tag vor?

  28. Weiss die Dame (vermutlich ein D-Import oder -Implod) überhaupt, was sie da auf ihrem Linkedin-Profil sülzt bzw. blufft?
    – Sorry, da sind mir andere lieber, als solche aufgeblasenen Luftnummern.