Die EU ist eine so unglückliche Einrichtung, wie es das englische Commonwealth war

Europas Eliten zittern, jene der Europäischen Union (EU) allen voran, denn die Weltmacht bis vor hundert Jahren befindet sich im freien Fall. Sie wird bedroht von vier Grossmächten, den USA, Russland, China und Indien, die ihre Weltmacht-Ambitionen mit Handelskriegen, Wirtschaftsoffensiven und atomaren Raketen durchzusetzen wissen.

Dem steht eine 500 Millionen Menschen zählende EU gegenüber, die gerade den starken Ast Grossbritannien verliert, die ein anarchistisches Italien nicht mehr zähmen kann, deren mitteleuropäische Visegrad-Staaten zu illiberalen Demokratien geworden sind und wo Frankreich unter Emmanuel Macron wirtschaftlich nicht mehr den Anschluss findet. Die EU-Kommission, ihren verwundeten Riesen kaum noch führend, stützt sich vor allem auf den Geldgeber Deutschland, der ohne den europäischen Hintergrund seine stärksten Märkte bedroht sehen müsste.

In Europa geht kaum noch die Hälfte aller Wähler an die Urne. Wer es dennoch tut, wendet sich zunehmend Protestparteien zu. Die Schweiz, mit der üblichen zeitlichen Verzögerung, wird sich dem nicht entziehen können.

Der Zusammenbruch der sozialdemokratischen Parteien, denen es hundert entscheidende Jahre gelungen ist, die Arbeiter und den Mittelstand bei der Stange zu halten, ist noch nicht zu Ende. In Deutschland und Italien sind die Sozialdemokraten jetzt mehr oder weniger dort angekommen, wo auch die SP Schweiz mit 18,8% aller Stimmen heute steht.

In Italien und Griechenland ist der klassische Arbeiterstand längst zusammen gebrochen und hat einer Mischkultur Platz gemacht, wo zugewanderte Chinesen, sozial abgesunkene Ureinwohner und afro-asiatische Flüchtlinge eine Subkultur entwickelt haben, die jederzeit explodieren kann.

Die von Angela Merkel und der europäischen rotgrünen Front geförderte Zuwanderung von Flüchtlingen hat dem europäischen Arbeiterstand den Rest gegeben. Wie die riesigen Gemüsefelder in Süditalien und Spanien beweisen, aber auch die Handlanger-Berufe in Deutschland und Skandinavien erkennen lassen, wurde ein Subproletariat importiert, mit welchem Europas Arbeiter nicht mithalten konnten.

Die Folgen sind, in Deutschland wie anderswo, eine im ersten Affekt starke Wählerflucht nach rechts, wo man sich Schutz erhofft, und, als zweite Welle, eine Bewegung nach links, wo Rotgrün den zerfallenden Mittelstand triumphierend begrüsst.

Europas Eliten, darunter Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer, Intellektuelle und viele staatstragende wie progressive Journalisten, wollen den Glauben an einen globalen Integrationsprozess nicht aufgeben. Ihre Karrieren und wirtschaftlichen Erfolge hängen ganz wesentlich davon ab, dass diese Hoffnung vom Volk getragen wird.

Dies ist immer weniger der Fall, weil für eine wachsende Zahl von Menschen in Europa die Fata Morgana künftigen Wohlstands im Staub der Globalisierung und Wanderungsbewegungen versinkt.

Europa ist keine Weltmacht mehr, die EU eine so unglückliche Einrichtung wie das englische Commonwealth es war, das der Erhaltung einer britischen Scheinweltmacht dienen sollte.

Zuerst zahlten die westeuropäischen Arbeiter die Rechnung, dann der untere Mittelstand, jetzt und in den kommenden zehn Jahren auch der Mittelstand. Auch die reichen Bevölkerungsschichten sind nicht geschützt, denn sie zerfleischen sich gegenseitig in einem Wettbewerb um Aufstieg, Grösse und Reichtum, wo die Einsätze laufend steigen. Die grösste Beute, die es zu gewinnen gilt, ist „Mutter Erde“ selber, deren Ausbeutung weiter zunimmt.

Die Entropie Europas ist daher in vollem Gang. In der Schweiz glaubt man, dies wird zumindest von einer enorm geschwächten nationalen Elite behauptet, man könne sich dieser Entwicklung entziehen. Das ist ein Irrtum.

Zuerst einmal sind die Kleinstaaten die Opfer dieser Entwicklung. Die Schweiz hat erleben müssen, wie europäische und amerikanische Gesetzgeber ihre gewinnbringenden Heiligtümer zerstört hat. Wir beugen uns dem Druck mit „freiwilligen“ Milliardenzahlungen an die EU und Steuerverzicht bei ausländischen Konzernen, die in der Schweiz ihre oft diskussionsfähigen Geschäfte abwickeln wollen. Gegenüber diesen Weltmächten sind wir so frei wie es ein Hoteldirektor ist, dessen Haus einer fremden Familie gehört.

Aus diesem Grund haben wir jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, den wohl schwächsten Bundesrat aller Zeiten. Didier Burkhalter, vormals EDA-Chef, musste unter Druck wegen Erfolglosigkeit ausscheiden. Ignazio Cassis, seinem Nachfolger, droht das gleiche Schicksal, dem er sich durch Departementswechsel zu entziehen sucht.

Guy Parmelin hat als VBS-Chef nach wenig glücklichem Start schon geistig von ihm Abschied genommen und sucht neue Herausforderungen im Amt. Alain Berset ist als Gesundheitsminister nach schwachen Zugeständnissen schon gescheitert und steht auch zur Verfügung. Kein Wunder, dass auch Simonetta Sommaruga neue Ufer sucht. Mit Flüchtlingspolitik alleine kann man als Bundesrätin nicht glücklich werden.

Doris Leuthard, die uns steigende Energiepreise und eine sinkende Qualität der SRG zurück gelassen hat, wird voraussichtlich wieder durch eine CVP-Frau ersetzt. Ob es die Oberwalliserin Viola Amherd sein wird, die nicht einmal die Stadt Brig zur Zufriedenheit regieren konnte, oder die Basellandschaftlerin Elisabeth Schneider-Schneiter, die sich als Aussenpolitikerin einen Namen gemacht hat, wird sich zeigen.

Eines ist sicher: Im Gegensatz zu allem, was in Bern verkündet und praktiziert wird, ist es schon lange nicht mehr die – unbefriedigende – Innenpolitik, sondern die Aussenpolitik, die jetzt und in Zukunft die Agenda der Schweiz bestimmen wird. Jedes Departement in Bern ist von aussenpolitischen Zwängen abhängig. Wer jenseits der Schweizer Grenzen nicht verhandlungsfähig ist, darf nicht mehr in den Bundesrat.

Mehr denn je müssen Schweizer Spitzenpolitiker künftig ihren ausländischen Kollegen Paroli bieten können. Dazu brauchen sie in Bern Stäbe, die den Schweizer Balken vor der Stirn abgelegt haben. Was die Kantone wollen, wird wichtig bleiben, aber an Bedeutung müssen sie zurückgestuft werden, ganz wie die Landwirtschaft auch, die sich seit Jahrzehnten, neben dem Luftverkehr, als bedeutendster Zerstörer der Umwelt erwiesen hat.

Die Schweiz muss daher eine Kehrtwende machen. Nicht mehr der Blick nach innen zählt, sondern der nach aussen. Darin liegt unsere Zukunft.

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50 Kommentare zu “Die EU ist eine so unglückliche Einrichtung, wie es das englische Commonwealth war

  1. Ach Herr Stölker. Die bedeutensten Zerstörer der Umwelt sind ihrer Ansicht nach Landwirtschaft und Luftverkehr in der Schweiz. Vom CO2 Weltausstoss macht die Schweiz gerade mal 0.3% aus. Davon die Landwirtschaft einen kleinen Teil. Viel grösser ist sicher der Anteil ihrer Lufthansa, die Swiss ist ja nichts anderes. Sorry, die Qualität ihres Artikels ist nicht die Beste.

    • Liebe Anna,

      1. Ich liebe eigentlich die Angsthasen nicht, die sich hinter einer Namensformel verstecken.
      2. Sie hätten meinen Artikel besser lesen sollen, ehe Sie schreiben. Ich sage doch, es sei der Luftverkehr, der grossen Schaden anrichtet. Dazu zähle ich auch den deutschen Lufthansa-Konzern und dessen Tochter Swiss.
      3. Die Lufthansa ist nicht „meine“ Fluggesellschaft. Ich bin seit über 30 Jahren Schweizer und habe den deutschen Pass abgegeben.

      Immerhin, Sie haben eine Antwort gewagt. Das ist schon nicht einmal schlecht.

  2. Seit Jahren zerreisst’s Europa, die EU und den Euro. Und zwar spätestens nächstes Jahr.

    Garantiert.

    Also total.

    Da der Mainstream immer falsch liegt: Long Europa!

  3. Zitat:

    „Die Schweiz muß daher eine Kehrtwende machen. Nicht mehr der Blick nach innen zählt, sondern der nach außen. Darin liegt unsere Zukunft.“

    Kommentar:

    Genau das Gegenteil ist der Fall.

    Richtig wäre:

    Sich eben gerade nicht um „Außen“ kümmern und demütig eine Milliarde nach der anderen überweisen.

    Sondern sich nach innen kehren und dem Außen sagen und beibringen, daß die Schweiz ein souveränes Land ist, das sich nicht mehr ständig unterwürfig erpressen läßt.

    • Walter Roth:
      Sie müssten nach unten scrollen, um Ihren Kommentar von gestern und weitere von Ihnen zu sehen.
      Einfach ganz langsam und nicht hyperventilieren.
      Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende.

  4. Das in diesem Jahr Wichtigste wird nirgendwo diskutiert: der Migrationspakt.

    Wir der unterzeichnet gibt es keine Grenzen mehr. Sprich mittelfristig keine Länder mehr.

    Natürlich bricht dieser Pakt unsere Verfassung an unzähligen Stellen.

    Die Frage ist nun, wer hat die Person, welche das auch immer unterschreiben wird, dazu ermächtigt?
    Wer wird sich als Abschaffer der Schweiz in die Geschichtsbücher verewigen?

    Der Bundesrat als Gremium hat seinen Teil schon mal getan…

    Es bleiben nur noch knapp 2 Monate das Desaster zu vermeiden!

    • Danke für den Hinweis.
      Ich habe darauf in den Migrationspakt reingeschaut. Ich zitiere aus der Erläuterung des Bundesrats zum Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration – Gott, was für ein Name:
      „Der Migrationspakt ist eine sogenannte Soft-Law, das heisst rechtlich nicht verbindlich, aber politisch bindend.“
      Hää!? Ja was zum Kuckuck, gilt er nun oder nicht!? Typisches Regierungsgeschwurbel mit dem Ziel dem Bürger Sand in die Augen zu streuen.

    • In der Tat wird vom Verein UN die übliche Sand in die Augen Strategie verfolgt.

      Ein Pakt ist rechtlich in einzelnen Ländern nicht bindend. Das sollte ja jedem klar sein. Aber die einzelnen Länder sind eben gefordert die entsprechende Rechtslage mittels Gesetzen und Verordnungen zu erlassen.

      Auch die UN Agenda 2021 und 2030 hat keine rechtliche Grundlage in Schweizer Gesetzen aber Frau Leuthard tanzte trotzdem brav an und erstatte Bericht über die Fortschritte.
      Passenderweise wird die Agenda 2030 sehr oft in diesem Pakt erwähnt.

      Wenn man sich dann dagegen stellt gibt es wohl UN-Resolutionen, Sanktionen oder Schlimmeres…

      Wir sollten dringendst raus aus diesem Verein!

      IMPLEMENTATION
      40. For the effective implementation of the Global Compact, we require concerted efforts at global, regional, national and local levels, including a coherent United Nations system.
      41. We commit to fulfil the objectives and commitments outlined in the Global Compact, in line with our vision and guiding principles, by taking effective steps at all levels to facilitate safe, orderly and regular migration at all stages. We will implement the Global Compact, within our own countries and at the regional and global levels, taking into account different national realities, capacities, and levels of development, and respecting national policies and priorities. We reaffirm our commitment to international law and emphasize that the Global Compact is to be implemented in a manner that is consistent with our rights and obligations under international law.

  5. Ihr Beitrag in aller Kürze:
    „Jedes Departement in Bern ist von aussenpolitischen Zwängen abhängig… Mehr denn je müssen Schweizer Spitzenpolitiker künftig ihren ausländischen Kollegen Paroli bieten können….Nicht mehr der Blick nach innen zählt, sondern der nach aussen. Darin liegt unsere Zukunft.“
    Ich denke, dass hier ein leidenschaftlicher Schweizer spricht. Persönlich würde ich noch etwas stärker auf eine eigentliche Schweizer Domäne eingehen: Es ist die gekonnte Defensiv-Taktik. Die erfolgreiche Verteidigung allerdings muss man heute schon auch ein Stück weit übersetzen in eine versierte Verhandlungsstrategie.

  6. „Kein Wunder, dass auch Simonetta Sommaruga neue Ufer sucht. Mit Flüchtlingspolitik alleine kann man als Bundesrätin nicht glücklich werden.“
    Dieses neue Ufer nennt sich Nationaler Aktionsplan. Lassen Sie sich von den hehren Zielen nicht blenden, der NAP von SS ist wie ein Fisch im Mondschein, auf den ersten Blick glänzt er aber beim genaueren Hinschauen stinkt er gewaltig – genau wie bei der KESB. Es liegt der Verdacht nahe, dass das wahre Ziel des NAP die Errichtung eines Polizeistaates ist, gemäss aktuellem Fahrplan bis 2020, in dem alles und jeder überwacht und verhaftet werden kann und selbst Vereine zu Spitzeldiensten gezwungen werden. Im Vergleich zum NAP 2020 ist die KESB direkt harmlos. IP wird dann wohl seine Tore schliessen müssen, da „politische Unkorrektheit“ nicht mehr geduldet würde. Erreichen will SS dies über die Dreifaltigkeit neues WG, VSG und PMT. Dabei sind die drei Gesetze (mit Absicht?) offen formuliert wie ein Scheunentor.
    Der Bund ist dazu überhaupt nicht legitimiert. SS bestätigt die fehlende Verfassungsgrundlage. In ihrer, wie ein Nationalrat bereits bemerkte, „frivolen Leichtfertigkeit“ setzt sich die ehemalige Klavierlehrerin auch diesmal wieder über die Verfassung hinweg. „Inhärente Bundeskompetenz zur Wahrung der inneren und äusseren Sicherheit“ oder „pragmatischer Ansatz“ lauten die lapidaren Rechtfertigungen. Dabei liegt die innere Sicherheit explizit bei den Kantonen (Polizeihoheit) . Unsere Gründungsväter wussten aus gutem Grund wieso – ein zentrales Ministerium für Staatssicherheit ist der Anfang einer Diktatur.
    Trivia: Das Fedpol bestätigt auf seiner Seite
    „Diese Möglichkeit wurde bereits im September 2016 geschaffen. Seither sind fedpol 28 Verdachtsfälle gemeldet worden. Kein Verdacht hat sich indessen erhärtet.“
    Ausnahmslos kein Verdacht! Warum braucht es dann noch mehr Spitzelstaat gegen unbescholtene Bürger und Bürgerinnen !?

    • Zitat :
      Warum braucht es dann noch mehr Spitzelstaat gegen unbescholtene Bürger und Bürgerinnen !?
      ———————–
      Ganz einfach……. weil Sozis immer und ausnahmslos totalitäre Staatsysteme errichteten und errichten werden wenn sie nicht vorher stoppt.

      Der Sozialismus ist seinem Wesen nach Totalitär……

  7. Wie es nicht nur mir scheint, ist das euroamerikanische Wirtschafts- und Geslellschaftsmodell spätestens seit 1989 zur globalen Leitkultur geworden, dem sich alle lokalen Kulturen gnadenlos unterwerfen – in allen Lebensaspekten und Ländern. Europa ist das ideelle Zentrum dieser historisch einzigartigen Entwicklung, die heute in der Tat rasende Züge trägt, weil sie sich selber entfremdet.
    Was ist davon zu halten? Der asiatische Raum überflügelt uns in der Kopie unseres eigenen sozialdarwinistischen Systems und treibt es, ohne Rechtsstaat und demokratische Kontrolle, in eine unberechenbare Zukunft, die keine sein kann. Globale Krisen sind damit vorprogrammiert, weil irdische Ressourcen für die globale Durchsetzung des europäischen „Erfolgsmodells“ nie ausreichen werden. Ein globaler Kollaps ist schon heute absehbar, der die Zukunft der gesamten Menschheit auf allen Ebenen vital bedroht – mit Entropie der gesamten menschlichen Zivilisation.

  8. Ich gebe ihnen in manchem Recht.

    Unsere Spitzenpolitiker sind unter aller Sau.
    In den Parteien wird die allergrösste Mühe darauf verwendet, den anderen Parteien bei Bundesratswahlen einen Kuckuck ins Nest zu legen.
    Also man versucht den möglichst schwächsten Politiker dieser Parteien zu wählen um anschliessend diesen anprangern zu können ….wenn der dann, wie vorauszusehen, versagt.
    „Konkordanzfähig“ ist ein Synonym für Unterdurchschnitt.

    Und das Volk der Schweiz welches noch nicht mal erkennt das sie „Selbstbestimmungs-Initiative“ ein Jahrhundertvorlage in Sachen Demokratie wäre…. was soll man dazu sagen ?
    ————————————————

    So Herr Stöhlker……. nun zu einem Thema von dem Sie leider so gar keine Ahnung haben.
    Ich spreche von den Bauern.

    Zitat :
    Was die Kantone wollen, wird wichtig bleiben, aber an Bedeutung müssen sie zurückgestuft werden, ganz wie die Landwirtschaft auch, die sich seit Jahrzehnten, neben dem Luftverkehr, als bedeutendster Zerstörer der Umwelt erwiesen hat.
    ————————

    So ein Blödsinn….
    Ohne unsere Bauern gäbe es nichts mehr in der Schweiz was der Naherholung dienen könnte.
    Dafür das man sie vor dem Markt in der EU, Afrika und Asien beschützt, also ihnen Subventionen gewährt haben sich die Bauern mit einem Bäuerlichen Erbrecht, den Landwirtschaftszonen und einer schier masslosen Überregulierung abgefunden.
    Dinge die sie am freien Wirtschaften hindern, ihren Grundbesitz auf einen Hundertstel des wertes reduziert, und jeden Verkauf erschwert, ja sogar wenn sie auf eigenem Grund einen neuen Stall bauen möchten, sie mitunter Jahrelang prozessieren müssen.
    Die Schweizer Bauern verschwinden völlig wenn Sie glauben denen den Konkurrenzkampf im reichen teuren Land ……..gegen arme billige Ausländer zumuten zu können.
    Herr Stöhlker, gehen Sie mal nach China und üben sie dort ihre Tätigkeit mit Schweizer Honoraren aus.

    Und sie sollten sich mal belesen wie unser Land vor 100 Jahren aussah.
    Es hatte wenig mit Heute zu tun, war eben nicht das Naturparadies welches sich die „Grünen“ Idioten heute immer vorstellen.
    Ja Natur gab es damals mehr, es hatte noch viel weniger Menschen und es war viel weniger bebaut.
    Aber zum Beispiel der Wald, der war damals als Holz nahezu das einzige Brennmaterial war, viel stärker bewirtschaftet wie Heute.
    Die Arbeiter gingen am Sonntag in den Wald und lasen alles auf was am Boden lag. Jedes Ästchen, alle Bucherker, Eicheln, ja sogar das Laub konnte verwertet werden.
    Die Wälder waren sehr sauber, …..negativ sauber, denn es gab Wälder mit kaum Bodenbewuchs, kaum niedrigen Pflanzen und Büschen, Totholz blieb nicht lange liegen, geschweige denn stehen. Wild war viel weniger vorhanden wie Heute, obwohl es eigentlich viel mehr Platz hatte.
    Die Wälder die wir heute so lieben, die gabs damals nur weit weg von den Siedlungen.

    Was die Bauern heute machen, das wird ihnen dank Linksgrüner Idiotie bis ins kleinste Vorgeschrieben.
    Und die Natur zerstören tun sie mitnichten, denn die ist heute zu grossen Teilen schöner wie früher, nur eben, die Fläche wird immer kleiner.
    Die Übervölkerung der Schweiz, die Massenzuwanderung und die Linksgrünen Landwirtschafts-Spezialisten sind die wahren Umwelt- Zerstörer.
    Diese dümmlichen initiativen wie die „Ernährungssicherheit“ und „Fair-Food“ sind nur das Resultat vorhergehenden Versagens in der Bevölkerung und Landwirtschaftspolitik.
    Man wollte etwas korrigieren was man selber angerichtet hat.

    • Walter Roth:
      Haben Sie Kopfweh oder ist Ihnen sonstwie nicht so gut? Sie sollten sich nicht so aufregen über Sachen, die Sie nicht ändern können.

    • @ …hochzwei

      Kopfschmerzen habe ich keine, ich schlafe zudem ausgesprochen gut………..
      ……… aber ich pflege nie „Gefangene“ zu machen.

    • @Walter Roth, stimmt. Schwarz/Weiss Ansichter (für Denker fehlt etwas Entscheidendes zwischen den Ohren) wie Sie machen in der Tat keine Gefangenen. Nur T..e. Alles was links steht von der SVP. Denn der Zürcher Flügel IST die SVP. Übrigens, schon mal das Parteiprogramm vom französischen Front National durchgeblättert? Selbst der Front National steht mit ihren Ansichten links von der SVP.

  9. Wieder einer dieser undifferenzierten Rundumschläge von Wonder Man Stöhlker. Die EU ist in einer Krise, zuviele Probleme müssen bewältigt werden, zuviele Staaten und Regierungen sind sich ihre Verantwortung für die EU nicht klar. Zulange hat Merkel und Juncker den Takt vorgegeben. Nur, es gibt keine Alternative, nicht für die europäischen Staaten, nicht für die Schweiz. Diese hat 600 Jahre gebraucht, EU kann nicht so lange brauchen, aber braucht mehr Zeit als bis 2018! EU mit CW vergleichen zeugt von geringen historischem Wissen oder Verdrängung des Wissens! Auch das lamentable BR-Bashing ist peinlich, BR sind ausgeliefert den Parteien, dem Parlament, dem Volk! Auch hier wie in der EU wird der Eigennutz, die Uneinigkeit und Uneinsichtigkeit zur grössten Tugend hochgejubelt!. Da sind BR eher geprügelte Handlanger. Aber solche Zusammenhänge thematisiert S nicht, er will ja einen pfiffigen Artikel liefern und da ist klagen und jammern attraktiver als genau hinschauen, vielleicht auch über die vergangenen 50 jahre und die Entwicklung in Europa und in der Schweiz!

    • „BR sind ausgeliefert den Parteien, dem Parlament, dem Volk!“

      Sie haben vergessen, die Lobbyisten zu nennen

    • Der Späher will die (hausgemachten) Probleme der EU nicht sehen. Die EU ist ein sozialistisches Machwerk erster Güte mit vielen grundsätzlichen Problemen. Schade, dass die Türkei nicht aufgenommen werden konnte, sonst hätte sich das Thema bereits erledigt.

  10. Der Vergleich EU mit dem Commonwealth of Nations ist etwas gar weit hergeholt. Die beiden „Organisationen“ unterscheiden sich massgeblich was sowohl Gründungshistorie wie auch Zielsetzung anbelangt.
    Das Commonwealth of Nations ist heute eine lockere Verbindung souveräner Staaten; um nicht zu sagen eine folkloristische Veranstaltung. Wäre das bei der EU heute auch so, dann gäbe es keine sog. „Selbstbestimmungsinitiative“…

    Der Lernprozess, wonach erzwungene Integration wirtschaftlich und politisch heterogener Staaten zum Zerfall führt, ist beim Commonwealth of Nations bereits abgeschlossen. Bei der EU (noch) nicht, da noch zu viele Beamtenlöhne am Tropf hängen.

  11. „denn die Weltmacht bis vor hundert Jahren befindet sich im freien Fall.“
    Haarsträubend und peinlich. Wann wurde die EWG gegründet? Und wann ist daraus die EU entstanden?
    Die „Zeitungshaus AG“ hat noch viiiel Platz für solche Hobbykolumnen …

    • Möglicherweise haben Sie das nicht ganz verstanden: Bis ins 19. Jh. floss mehr oder weniger der ganze Reichtum der Welt nach Europa, dies auf Grund einer ungeheuren militärischen / wirtschaftlichen / wissenschaftlichen Vormachtstellung sondergleichen – und nun das Beste: Auch unsere Demokratie und unsere Freiheitsrechte sind eigentlich das Produkt dieser globalen Ausbeutung – auch nur ein Luxusgut wie Zucker, Kaffee und Tee …

      Anyway – Stöhlker zu lesen, ist immer ein Genuss, frisch zur Zeit, üppig im Gehalt, elegant im Stil! … und ein wenig frech in der Adresse!

    • @O. U. Mann
      Zurück auf die Schulbank und richtig lesen lernen!
      Europa, die Weltmacht bis…….- und nicht die EU.

  12. Schweiz nicht mehr auf dem Podest gemäss WEF-Ranking und neu auf dem ungeliebten 4. Platz. Wie lasch heute die Swissness gehandhabt wird, zeigt der Manager Stoll im CNN-Interview mit seinen Bemerkungen zum SWISS-Flugbegleiterpersonal. Und wie die Schweiz – Wirtschaft und Gesellschaft – vermehrt an Ansehen verliert, wissen all jene welche nicht nur ferienhalber im Ausland unterwegs sind oder in den internationalen Medien nur den Sport lesen. La Suisse n’existe pas … war mal an der Art Basel ein Gaudi und sonst ein Gassenhauer in den Diskussionsforen. Bald ist es wieder so weit – aber dann ist es ehr zum Heulen.

    • Die Schweiz hat keine gemeinsame Sprache oder Kultur. Deshalb: «La Suisse n’existe pas.»
      „Je pense, donc je suisse“. Eine Willensnation.
      Art Basel? Gaudi? Gassenhauer?
      Das war an der Weltausstellung in Sevilla. Passt heute übrigens auch ausgezeichnet auf Spanien: Pais Vasco, Andalucia, Catalunya….? Und auf die EU einewäg.
      Nur: „Je pense, donc je n’europe pas“. Warum? Weil es keine europäische Identität gibt. Es gibt nur Zahlungsströme, vorwiegend in den Süden und Osten. Nur diese halten Europa zusammen.
      Es bleibt dabei: Macht das praktisch Mögliche und vergesst das theoretisch Wünschbare. Messt die EU nur am praktisch Möglichen. Und das ist wenig. Eine EWG vielleicht. Mehr nicht.

  13. ….ich vergleiche die heutige EU, nicht die ursprüngliche Idee, mit der wahnsinnigen Hunter-Strategie der einstmals so erfolgreichen Swissair (well, deren Helfer MCK). Eine fantastische Airline, die sich leider nicht einer anderen Allianz anschliessen wollte, die dann auf Eigenantrieb mehrheitlich marode Airlines akquiriert und integriert hatte, welche in letzer Konsequenz und leider logischerweise fatal war. Das gleiche, mit massiv grösseren negativen Resultaten, bietet und ist die EU.

  14. Gerade habe ich das hervorragende „El Otro Sendero“ von Hernando de Soto fertig gelesen. Es dreht sich in diesem Buch zwar alles um die Verhältnisse in Peru vor 1980, allerdings ereilte mich beim durchlesen der gesamthaften Pathologie der peruanischen Wirtschaft eine Epiphanie, die wohl de Soto selber auch schon gehabt haben dürfte: Der Westen wird wieder merkantilistischer. Wir haben – und das ist ein Aspekt der De Soto immer wieder erwähnt – im Grunde vergessen, wie wir erfolgreich wurden (z.B. durch leicht verständliches, inklusives Recht, dass sich eher der Realität beugt als den Wunschzustand herbeidirigieren will). Er beschreibt im „anderen Pfad“ die peruanische Wirtschaft als eine, die zutiefst vom Zugang zu politischen Machtstrukturen und der Verteilung von Pfründen abhängt, bei der die Dienstleistung am Konsument weniger zählt, als die möglichst vorteilhafte Einflussnahme auf Regulierung und Gesetzgebung. Merkantilismus geht dabei über das (in der Schule gelernte) System von Colbert hinaus und beschreibt eine tiefgreifend politisierte Ökonomie, bei der staatliche Stellen mittels Gesetzen, Regulierungen, Subventionen, Steuern oder Lizenzen das Angebot und die Nachfrage durch die Gewährung von beabsichtigen oder unbeabsichtigten Quasi-Monopolen oder Oligopolen zu steuern versuchen.

    Ich befürchte der Westen hat nicht nur, wie dies De Soto betonte, vergessen wie er überhaupt erfolgreich wurde (durch Überwindung des Merkantilismus) – sondern er bewegt sich auch wieder auf diesen zu. Das heute gelieferte Bild der zunehmenden Unzufriedenheit, der ärmeren Schicht und des Mittelstands, das zunehmende Gefühl der Tribalisierung und „Winner-Takes-All“-Haltung sind ein Indiz dafür. Welche Berufsgruppen und Branchen erfreuen sich gesicherter Zukunftsaussichten? Es sind fast ausnahmslos solche, die vom überbordenden Legalismus und Regulierungswahn profitieren. Das wir das Heil immer und überall in der hohen Politik sehen, ist ebenfalls ein weiterer Anhaltspunkt dafür, dass sich der ossifizierende Merkantilismus immer stärker zurückmeldet.

  15. Zerstört euch doch weiter und lamentiert über das ach so schlechte Europa. Und hoffentlich vergesst die vierzig Jahre des Wohlstandes, des Friedens und der Meinungsfreiheit – VERGESST das alles!
    Ein einfaches, aber schwieriges (in der Umsetzung) Rezept wäre es, endlich zusammenstehen und dieses Europa ausbauen, stark machen, damit es den drei/vier grossen Mächten nicht gelingt es einzusacken. Nur mit Grösse und ‚einer’ Stimme kann Europa, können WIR, überleben und den erworbenen Wohlstand halbwegs sichern. Dafür müssten die EU-Länder einen Teil der Autonomie abgeben (der schwierigste Teil, aber der einzig erfolgversprechende) und analog dem Schweizer Staatenmodel das Europa regieren. Asylanten, sind das kleinste Problem. Digitalisierung, Globalisierung, Sicherung der erworbenen Sozialeinrichtungen, das sind die Herausforderungen und diese sind nicht mit Dampfplauderer zu bewältigen. Hütet euch vor falschen Propheten und „Einfachrezeptversprecher“!
    Der Weg des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert!
    Und freut euch auf das Erreichte und auf Europa!

    • Asylanten sind das kleinste Problem:
      https://bachheimer.com/einwanderungspolitik
      https://freie-presse.net/kulturkampf-klassenzimmer-wie-islam/
      http://www.pi-news.net/category/einzelfaelle/
      https://www.unzensuriert.de/content/0027864-Einzelfaelle-im-Oktober-2018-taeglich-aktuell

      Wer um Herrgottswillen hat uns alle diese Einzelälle eingebrockt? Es ist doch der Staat und seine obersten Vertreter! Und nun rufen sie :“Haltet den Dieb!“ Wir sollen die Probleme auslöffeln, die er uns beschert hat. Her Blocher hat bereits 2006 der UBS geraten, ihr VS-Geschäft abzustossen. Was ist daraus geworden.

      Ich bin auch für ein wirtschaftlich vereinigtes Europa. Aber nicht für eine realitätsverweigerndes, abgehobenes, globalistisches Elitenprojekt. Hier gehört der Hebel zurück auf „NULL“. und basisdemokratisch aufgebaut. Wobei für ich basisdemokratisch heisst „ohne Parteien“. Der Bessere muss sich durchsetzen und basisdemokratisch gewählt werden. Parteien gehören verboten.

      Beispiel gefällig:
      Rubikon: Der mächtigste Mann
      https://www.rubikon.news/artikel/der-machtigste-mann

      Während des US-Wahlkampfes hat sich Donald Trump durch drei Dinge hervorgetan: das Streben nach normalisierten Russland-Beziehungen, den Ruf nach einer Stärkung des amerikanischen Arbeitsmarktes und die direkte Adressierung des amerikanischen Volkes. Wie Paul Craig Roberts erkennt, hat er sich damit die herrschende Elite zum Feind gemacht. Während diese ihn stetig weiter von seinen Zielen forttreibt, verlieren die USA immer mehr an Einfluss und Anerkennung. Oder ist es in Wahrheit etwa so, dass Trump auf seinem verlorenen Posten die einstige Weltmacht absichtlich demoliert?

      Sehr guter Artikel über Trump als willentlichen Zerstörer der US Hegemonie durch Überbetonung neokonservativer Politik. Roberts kann mit seiner These durchaus recht haben – Pfichtlektüre!

      Es geht schon, wenn man durchblickt und es will.

    • Die vierzig Jahre des Wohlstands und des Friedens und der Meinungsfreiheit gehen doch nicht auf das Konto der EU… Das ist schlicht gelogen!

      Der Boom der Nachkriegsjahre hat andere Ursachen. Der brüchige Frieden (?) im Balkan hat die US Air Force und nicht die EU zu verantworten. Die neuen Entwicklungen (Deutschland) zur Meinungsfreiheit lassen zweifeln.

      Dass ein Währungsraum mit unterschiedlicher Fiskal- und Steuerpolitik nicht funktionieren kann, sollte nun jedem bewusst geworden sein.

      Die EU wird sich selber auflösen, England macht es vor und mit Italien droht der finanzielle Kollaps. Das die Schweizerische Nationalbank mit irrwitzigen CHF 700 Mia Devisenspekulationen zulasten der Schweizer Steuerzahler da mitmacht, ist schlicht und einfach dumm.

      Die EU lässt sich militärisch durch die USA verteidigen. Schlimmer, sie ist gar nicht mehr in der Lage, sich selbst (oder ihre Grenzen) zu verteidigen. Damit ist die EU ein Papiertiger, wie es Mao in seinem roten Büchlein schon beschrieben hat.

      Aber lasst uns doch den Wohlstand, den Frieden und die Meinungsfreiheit geniessen, solange wir sie noch haben.

      Naiver geht es nimmer!

    • So………………..

      EU = Erfolgsgeschichte.

      Nun ja, in Deutschland als Treiber der EU gibt’s nun ein Zensur-Gesetz gegen Meinungsfreiheit.
      Bei Facebook wird alles Konservative peinlich genau überwacht und faktisch auch nur dort sehr vieles gelöscht.
      Linksextreme und Muslime dürfen mit Mord drohen, das verstösst nicht gegen FB-Standards oder neudeutsche Regeln der Gesellschaft unter Merkel und mitten in der EU.
      Ach ja, und Merkel werkelt schon am nächsten Gesetz, sie wollen der AfD die Bundestagsmittel entziehen.
      Merkel behauptet das gewisse Parteien mit Fake-News arbeiten und damit eben die Wahlbevölkerung beeinflussen würden. Sie denkt an finanzielle Strafen für Parteien die sowas tun.
      ——————-
      Für eine Aktion der JA, der jungen Alternative vor einem Büro der SPD gabs wegen Sprühkreide und Kunstblut am nächsten Morgen schon 5 Hausdurchsuchungen samt beschlagnahme der Handys und Computer.

      Bei der Antifa finden sie auch 7 Monate nach Hamburg noch nicht mal jene Antifanten die sie auch auf Video haben und welche plünderten und gewalttätig waren.

      Tja, heute haben wir mitten in der EU-Erfolgsgeschichte ein Deutschland welches die politische Opposition verfolgt, wo man an Buchmessen für unbequeme Bücher zusammengeschlagen wird, wo man als Opposition kaum noch irgendwo ein Restaurant findet welches wegen der Drohungen der ANTIFA noch einem Saal vermieten darf.
      Und nicht vergessen, wo man schon auf Wahl-Plakatierer geschossen hat.

      Erfolgsgeschichte EU…….. Wo denn, in Griechenland, Irland, Zypern, in Frankreich, in Spanien, Portugal, Italien ?
      Und wer reagiert derart gehässig gegen Russland, sind das etwa keine EU-Länder…?

      Frieden wegen der EU, nein die Menschen haben ganz einfach verstanden das Weltkriege nichts gutes sind.
      Dazu brauchte es keine EU die in Jugoslawien einen Völkerrechtswidrigen Krieg führte.
      Es waren schon deswegen also keine 40 Jahre ohne Krieg.
      Zudem wurde der Gerichtshof zu Jugoslawien in Denn-Haag ja erst vor einem halben Jahr beendet.
      Praljak brachte sich um aus Protest gegen jene subjektiven Verfahren.

      Auch an dem hat sich die EU = Frieden ……

      Ich hör nun auf sonst wird’s noch ein Buch.

    • Richtig……………..
      ….bei Trump sehen wir einen nach wie vor andauernden Kampf um die Macht ……die ihm Kraft demokratischer Wahlen zusteht.

      Nun ja, mit Brett Kavanough hat er einen grossen Sieg errungen.
      ————————————————
      Nur Craig Roberts benutze ich nie als Quelle meiner Infos, der ist ein Antisemit, so wie es der „Nachtwächterblog“ leider auch ist wo er ständig zitiert wird.
      Ich wurde dort übrigens auf Lebenszeit (-: ….gesperrt, weil ich diese Leute mal etwas aufwecken wollte.
      Denn die sind schon sehr stark in ihren „Verschörungstheorien“ gefangen.
      Zuerst fragten sie mich ob ich Jude sei ……den Roth kam ihnen verdächtig vor………. aber ich heisse Roth und das kommt von „Rotha“ latinisch für Rad nicht von der Farbe. Grün oder „Grünlich“ würde man bei Juden finden.
      Nur was würde es ändern wenn ich Jude wäre ?
      So viel zum Nachtwächterblog.

  16. Als ich vor 14 Tagen in der NZZ einen Artikel las, in dem BR Schneider-Amann von der möglichen Anerkennung einer EU-Gerichtsbarkeit oberhalb der innerschweizerischen Institutionen sprach, bin ich vom Glauben an die Schweiz abgefallen.

    Die letzte Instanz für streitbare Fälle innerhalb und außerhalb der Schweiz soll nun Brüssel sein ?

    Wie tief fällt dieser ehemals neutrale und souveräne Staat noch ?

  17. Die EU ist wie eine Plantage in den Tropen.
    Der einzige Krämerladen weit und breit gehört dem Plantagenbesitzer. Er gewährt grosszügig Kredit an die Plantagenarbeiter. Die kaufen dort Schnaps, Lebensmittel und Medikamente ein, bis sie hoch verschuldet sind. Der Plantagenbesitzer diktiert Zinsen und Lohn (Hungerlohn). Rasch sind die Arbeiter abhängig. Können weder wegziehen und anderswo arbeiten, denn sie sind hoch verschuldet und der Plantagenbetreiber lässt sie nicht gehen, bevor die Schuld abbezahlt ist.
    Noch können Sie die Schuld abtragen, denn dafür reicht der Hungerlohn ja nicht.

    Deutschland ist der Plantagenbesitzer der EU. Die Rest EU Staaten die Plantagenarbeiter.
    Dieser Plantagenbesitzer hat ihnen die Möglichkeit genommen, die Schuld irgendwie abzutragen – denn er hat Ihre Werkzeuge (Industrien) plattgewalzt.

    In den Tropen enden solche Geschichten oft so, dass sich die Plantagenarbeiter eines Nachts zusammenraufen und den Plantagenbesitzer und seine Leibwächter umbringen.

    In der EU sind wir nicht weit davon entfernt, dass dieser Zeitpunkt eintrifft.

  18. Die EU ist wie die klassische Plantage in den Tropen. Der Krämerladen ist immer im Besitz des Plantagenbetreibers. Die Plantagenarbeiter kaufen dort auf Pump : Schnaps, tägliche Bedarfsartikel, Kleidung, Medikamente. Es gibt nur diesen Laden.

    Der Plantagenbesitzer gewährt grosszügig Kredit, die Arbeiter werden abhängig.
    Der Plantagen- und Krämerladenbesitzer diktiert die Höhe der Zinsen und der Löhne
    (Hungerlöhne). Der verschuldete Arbeiter kann nicht mehr einfach so wegziehen, denn er ist hoch verschuldet – er kann die Kredite auch nicht abzahlen, denn sein Lohn ist dafür einfach zu gering dafür. Er bleibt ein Leben lang ein Halbsklave.

    Deutschland ist der Plantagenbesitzer der EU. Die Rest EU Staaten (mit ganz wenigen Ausnahmen) sind die hoch verschuldeten, abhängigen Plantagenarbeiter. Doch dieser Plantagenbesitzer hat den Arbeitern sogar die Werkzeuge weggenommen (Industrie ruiniert).

    In den Tropen enden solche Geschichten oft so, dass der Zeitpunkt kommt, in dem sich die Plantagenarbeiter zusammenraufen und eines Nachts den Plantagenbesitzer und seine Leibwächter mit Macheten umbringen.

    In der Plantage EU sind wir nicht weit davon entfernt.

  19. Die SP ist die Partei der Beamten. Die SP ist schon lange nicht mehr die Arbeiterpartei und Klassenkampf Parolen gibt es dort nur noch bei der Juso.

    Aber dennoch könnten die Sozialdemokraten in der Schweiz und anderen Länder bald ihr Comeback feiert, nämlich dann, wenn das Wahlrecht für Ausländer eingeführt wird. Die Migranten sind für die Sozialdemokraten ein Ersatz-Proletariat. Doch leider will dieses Ersatz-Proletariat keine Revolution und schon gar nicht den Weltweiten Kommunismus, weil die Migranten vergleichen ihre Leben hier mit dem Leben in ihrer Heimat und wollen daher gar nicht alles auf den Kopf stellen und ein neues Staatssystem ausprobieren – kein Revolutionäres Potential im Ersatz-Proletariat.

  20. Die EU erinnert je länger desto mehr an die KuK Monarchie vor dem ersten Weltkrieg. Viele Völker, viele Interessen, nur zusammengehalten durch den Kaiser. Doch ein solcher Kaiser fehlt der EU.
    Wer sollte auch diese Funktion wahrnehmen? Junker? Der wäre nicht mal fähig einen Turnverein zu leiten. Merkel? Ich höre schon das Geschrei vom „vierten Reich“. Macron? Eine Eintagsfliege die ausserhalb Frankreichs keine Begeisterung auslösen kann.

    Man bemerkt deutlich die Negativauslese die in der (Berufs)Politik stattfindet.
    Früher hiess es „Wer nichts wird wird Wirt“. Aber heute ist das natürlich ganz anders. Die schalueren Taugenichtse werden sich ein Pöstchen als Professor / eine Staatsstelle für [dekadentes Blümchenfach einsetzen] organisieren, wer auch dafür nicht taugt versucht es in der Politik. Ein Blick auf den Nachwuchs einer ehemaligen schweizer Arbeiterparte spricht Bände…

  21. Die EU ist im freien Fall das haben Sie gut erkannt und so beschrieben. Ich lese jeden Tag zweimal:www.wienerzeitung.at ! und öffne das Fenster:“EUROPA“.
    Lesen Sie das und Sie werden erleben wie die EU klapprig ist.
    Italien hat gestern ihr Budget nach Brüssel übermittelt und die Herren in Brüssel sind schweiss nass und wissen nicht mehr weiter! Ich hebe den Hut vor der jungen italienischen Ministerriege,welche dem Junker den Marsch blasen.
    Bern kann da NUR lernen wie es geht und wie man Druck ausübt und nicht wie man sich unter Druck verkriecht. Herr Stöhlker Sie haben recht, dass wir den miesesten Bundesrat haben seit bestehen der Eidgenossenschaft! Sie sollten(BR) eigentlich IV bekommen, denn Kriecher haben ja fast immer ein Gesundheitsproblem.Die Klavierspielerin sollte jetzt auch noch sofort das Büro räumen, denn es hat gute , neue Damen für dieses Amt die bereit stehen und sie haben mehr Ausbildung als nur den Klavierdeckel zu heben für mögliche „Wirtschafts-Flüchtlinge“ die unsere Sozialkassen plündern.Wir haben es in der Hand=Stimmen!

  22. Rechte auf dies und Rechte auf jenes. Rechte da und Rechte dort. Unsere (CH und EU) Politiker, die mehrheitlich Juristen sind, haben ein Kartenhaus an Rechten geschaffen in den letzten Jahrzehnten. Rechte sind aber ökonomisch nichts anderes als Verbindlichkeiten!

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Schön! Real ist es leider nicht. Sie ist antastbar und wird auch täglich angetastet. Verfassungen als Lebenslüge eines wohlstandsverwahrlosten Volkes. Mit diesen ideologischen Handschellen ist Europa blockiert im Denken und Handeln. Selbst die Staatsausgaben können nur noch schlecht gesteuert werden. Alles ist mit Gesetzestexten, die ökonomische Mechanismen verachten, einbetoniert und zugemüllt worden. Wozu noch Politiker wählen? Der Tanker Staat oder Suprastaat ändert kaum noch die Richtung. Da kann auch der Kapitän besoffen von der Brücke winken.

    • „„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Schön! Real ist es leider nicht. Sie ist antastbar und wird auch täglich angetastet.“

      Der erste Satz stimmt Herr Meier, der Rest aber nicht.

      Gesetze gelten für das fiktive Konstrukt Alex Meier, aber nicht für den Mensch Alex.

    • @Peter Keller:
      Exakt so ist es, Herr Keller.
      Dies ist genau der Punkt, den die Gegner der Selbstbestimmungsinitiative nicht verstehen: das Menschen- und/oder Völkerrecht, ist von Gott gegeben, und keine einzige weltliche Institution oder Person hat die Macht, das Recht oder die Befugnis, ein Menschenrecht zu gewähren oder zu entziehen, denn die Würde des Menschen ist heilig und unantastbar, und wird von der Schöpfung zusammen mit dessen Geburt erschaffen und gewährt.

      Ich behaupte jetzt einfach mal, dass unsere Bundesverfassung diesem Umstand seit ihrer Existenz schon immer Rechnung getragen hat. Nur daran, was in unserer Bundesverfassung genau geschrieben steht, möchten sich unsere Eliten offenbar nicht sehr gerne halten, denn Selbstbestimmung und -Verantwortung geht ja gar nicht, dies sind global betrachtet nur Handelshemmnisse und irre Ideen eines kleinen, libertären Alpenvolkes. Mir gefällt der Vergleich mit Gallien während den römischen Eroberungszüge, und vielleicht fühlt sich ja Herr Junker ein klein wenig wie ein gescheiterter römischer Legionär, der den Schmerz seiner Niederlagen mit Hilfe von Alkohol zu überwinden versucht.

      In dieser verdrehten, globalistischen Wahrnehmung ist das wichtigste Gut das Kapital und der freie Kapitalfluss (explizit und ausschliesslich für Superreiche!), dann die Weltwirtschaft, irgend wann kommen dann die Verfassungen, die Gesetze, die juristischen Personen, und erst ganz am Ende der Prioritätenliste ist dann noch so ein Konstrukt namens Mensch, der so gar nicht in die künstlich geschaffene Welt passt, und im Spiel um die Ausbeutung und Zerstörung unseres Planeten eigentlich nur als Hindernis, Sklave und Manipuliereinheit geduldet ist.

      Aber was soll uns das schon kümmern, solange wir uns mit vergiftetem Junkfood vollstopfen können und mit dem Smartphone in der Hand verblöden, ist ja alles ok…

  23. Wieder einmal auf den Punkt gebracht – immerhin erlaube ich mir eine Korrektur: Das Commonwealth of Nations ist ein relativ loser Staatenbund, der in den 1930er Jahren vom Vereinigten Königreich gegründet wurde und ehemalige englische Kolonien, Dominions und Territories umfasst, welche einst das British Empire bildeten. Diese heute unabhängigen Staaten sind durch die gemeinsame Sprache, etc. verbunden. M. a. W. das Commonwealth wurde zu einem Zeitpunkt gegründet, als das British Empire zu zerfallen begann und es kann durchaus als geschickter Schachzug gewertet werden, dass es das UK und seine Regierung verstand, diese Länder in diesem losen Zusammenschluss auch heute noch zusammenzuhalten. U. a. bilden die alle vier Jahre stattfindenden Commonwealth Games eine beliebte Veranstaltung der Mitgliedländer.

    Jedoch pflichte ich K. Stöhlker bezüglich seiner Einschätzung der EU voll zu. Es ist nicht akzeptabel wie z. B. diese EU jüngst durch eine subalterne „Sprecherin“ ausrichten lässt, dass „die Schweiz bez. Rahmenabkommen zwar Fortschritte gemacht habe aber noch kein Durchbruch erzielt werden konnte“. Gleichzeit droht die EU die Gespräche mit uns ganz platzen zu lassen. Da wird die Schweiz also wie ein Schulbub bez. seiner Leistungen beurteilt und es werden Sanktionen bei unbotmässigem Verhalten angedroht. Ähnliches Vorgehen zeigt die EU gegenüber dem UK. Nur lässt sich dieses das so nicht gefallen; immerhin hat die EU wohl inzwischen gemerkt, dass bei einem Brexit without deal auch für die EU selbst chaotische Zustände eintreten könnten.

    Es ist absolut unverständlich, weshalb wir Schweizer unsere Trümpfe nicht besser ausspielen. Man sollte sich an den grossen Staatsmann und gleichzeitig grossen Europäer Charles de Gaulle erinnern: „Staaten haben keine Freunde sondern nur Interessen“!

    • Die Schweizer Diplomaten und Beamten, welche mit der EU „verhandeln“, sind selber EU-Turbos und wollen den Schweizer EU Beitritt erreichen, indem sie die Schweiz so enge an die EU binden, dass es de facto keinen unterschied mehr macht, ob die Schweiz de jure EU Mitglied ist.

  24. Ein sehr gelungener Artikel zur rechten Zeit.

    Die EU einigt nicht die Vielvölker Europas, weil es von Anfang als abgehobenes, realitätsverweigerndes Elitenprojekt aufgebaut wurde. Die von den Europäischen Völkern errungenen Freiheiten werden auf dem Altar der „One World“ bzw. „New World Order“ geopfert. Dieses zu Gunsten einer abgehobenen Schicht aus Bänkstern und Konzerneigentümern. Migration (Verdrängung des Alteingesessenen), Gender (Verblödung der Massen) und Feminismus (Einschüchterung der Leistungsträger) sind die hervorragendsten Projekte mit denen der Umbau der westlichen Welt vonstatten gehen sollte. Der Osten ist da aber anderer Meinung und aufgrund ehrlicher, Vertretung eigener Interessen auch glaubwürdiger.

    Die Schweiz kann ihrerseits mit der Annahme der Selbstbestmmungsinitiative einen wichtigen Faktor darstellen, dem globalen Projekt direktdemokratisch zu widerstehen.

    • Aber das Schweizer Jung-/Dummvolk wird die Initiative ja wohl ablehnen. U.a. „Dank“ der Operation Libero. Ich mache jede Wette, die werden von George Soros gesponsort.

    • Sorry, die Schweiz ist Teil von Europa und es geht ihr nicht schlecht. Die SBI annehmen ist trötzeln als politischen Haltung. Ginge es nur nach den Rechten wäre die Schweiz immer noch im Reduit, im geistigen!

    • Der blinde Späher sieht nichts…

      Die Schweiz ist immer noch ein selbständiger Staat mit einer DIREKTEN Demokratie. Es ist der Entscheid des Souveräns (der STIMMBÜRGER) und bitte enthalten Sie sich über dessen Entscheide und akzeptieren Sie diese! Falls es nicht passt, der politische Weg steht auch Ihnen in der Schweiz (im Gegensatz zur EU) offen. Ihre geschmähten „Rechten“ haben den Wohlstand geschaffen, den Sie so leichtsinnig aufs Spiel setzen.