Enttarnt: Schwarzenbachs Sugardaddy ist der Sultan

Milliarden des gejagten Schweizers stammen von Brunei-Herrscher in Fernost – Name des Sultans in Urteil geschwärzt.

Wer ist der Mann, der Urs Schwarzenbach 3 Milliarden Franken für dessen Kunst-Firma im west-afrikanischen Liberia gab?

Die Frage treibt Medien und Insider um, seit Fahnder den Küsnachter jagen, der von Dolder Grand bis Gulfstream Reichtümer besitzt. Oder auch nicht?

Wer der wahre Financier all dieser Assets sein könnte, findet sich möglicherweis unter den geschwärzten Stellen in einem kürzlichen Urteil gegen Schwarzenbach.

Die Zürcher Steuerbehörden erhielten mit dem Verfahren vor den höchsten Richtern das angestrebte grüne Licht, um von Schwarzenbach 270 Millionen Schulden beim Fiskus einzukassieren.

Schwarzenbach wollte den Namen im Urteil unbedingt geheim halten. Er pochte auf Diskretion. Als das nicht mehr ging, setzte er die Schwärzung der Stellen durch, wo steht, wem die Milliarden sind.

Nun zeigt sich, welcher Name unter diesen eingeschwärzten Stellen in dem Urteil steht. Es ist jener von … dem Sultan von Brunei. Dies sagt ein Insider, der den Fall kennt.

No Surprise!, könnten viele sagen. Der Herrscher des Königreichs bei Indonesien im Südchinesischen Meer wurde immer wieder als wahrer Sponsor von Schwarzenbach genannt.

Bestätigt werden konnte das nie. Schwarzenbach hielt sich stets bedeckt. In einer Email-Antwort auf die Frage meinte er diese Woche: „Da müssen sie in Brunei nachfragen ….“

Dann flüchtete er sich in Sarkasmus. „Aber von welchen 3 Mrd in WO? (where is Liberia?) sprechen sie….? leider entzieht sich das meinen Kenntnissen, aber vielleicht helfen sie mir auf die Spur – ich könnte diese, wie sie ja der Presse entnehmen können, sehr gut gebrauchen“.

Damit spielt Schwarzenbach auf seine momentanen finanziellen Verhältnisse an. Ihm würden die liquiden Mittel ausgehen, sagte er.

Das war ein Indiz, dass Schwarzenbach gar nicht wirklich der Besitzer all der Reichtümer ist, die ihm zugeordnet werden.

Das Hotel Dolder, der Gulfstream Modell G650, der von Zürich nach Hong Kong nonstopp fliegen kann, das Suvretta im Nobel-Engadin, Schloss Falkenstein, ein Dorf in England:

Gehören sie alle gar nicht dem einstigen Zürcher Seebuben Urs Schwarzenbach, sondern dem grossen Sultan von Brunei?

Vieles spricht dafür. Dessen Name unter den geschwärzten Urteils-Stellen wäre jedenfalls ein starkes Indiz für die These, die in Zürich schon lange umgeht.

Dann aber ginge es nicht um Pferdewetten, wie Urs Schwarzenbach gegenüber den Richtern meinte. Er habe diese als Vertrauter für den wahren Besitzer der 3 Milliarden Franken getätigt.

Vielmehr würden Devisengeschäfte die Quelle des Reichtums ausmachen. Der Brunei-Sultan soll seit Jahrzehnten ein grosser im Geschäft mit Dollar, Euro, Pfund, Franken sein.

Schwarzenbach war bis vor wenigen Jahren von seinem Zürcher Sitz im Schloss Falkenstein sehr aktiv als Devisenhändler. Er tätigte seine Deals vor allem über die UBS und die Citibank.

Die UBS stieg dann aus, Schwarzenbach blieb der Schweizer Ableger der Citibank. Die Milliarden-Deals mit Devisen: Stand auch dahinter das Vermögend des Brunei-Herrschers?

Kommentare

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  1. Dieser Herr ist das beste Beispiel für die gute Zusammenarbeit und dem Schutz der Zürcher Behörden und der Mainstream Medien. Was wurde dieser Herr nicht hochgeschrieben, als der wahre Wohltäter und geniale Spekulant der es mit ein paar Devisentricks zu seinen Milliarden gebracht haben soll. Immer alles nach dem alten Adelsmotto: „Syt dihr öpper oder nämet dihr Lohn“. Es kann heute mit gutem Recht vermutet werden, dass er sich sein Vermögen ertrickst hat. Wie so muss der nich beweisen, wie er sich das Geld verdient hat? Jeder kleine Angestellte muss auf den Franken genau alles nachweisen.

  2. Früher wurde von der Mainstream Presse (oder war es das Zürcher Steueramt?) verbreitet das Herr Schwarzenbach sein Geld in London mit Devisenspekulationen gemacht habe und dabei Milliarden verdient haben soll. Wer glaubt eigentlich solche Märchen noch? Nach heutigen Erkenntnissen kann mit gutem Recht vermutet werden, dass sich alles um eine gigantische Verschieberei handelt. Es wäre an den Zürcher Behörden und an der FINMA solche offensichtlichen Zustände aufzuklären und zu ahnden.

  3. Vielleicht sollte einer einmal genauer hinschauen, was eigentlich die Aufgabe der Staatsanwaltschaft ist. Man würde möglicherweise schnell zum Schluss kommen, das hier seit den 80er Jahren eine Geldmaschine in Betrieb ist….

    Gestartet wurde das Vermögen eher nicht mit grossartigen Devisen Geschäften, sondern mit 80 Millionen von Herr Arturo Durazo Moreno aus Mexico der sein Geld, als Folge seines Verfahrens, verschwinden lassen musste……und wer wohl hat es engegen genommen und verwaltet….

  4. In allen sozialmedien warne ich jetzt alle Oligarchen und Milliardäre davon ihre Vermögen von der Schweizer Beamten Diktatur fernzuhalten. Es fällt auch auf, dass das Zürich Obergericht sehr firmenfeindliche
    Urteile fällt – eigentlich alle mit Parteinahme zugunsten des Fiskus.
    Dies hat schwerste Auswirkungen auf den Schweizer Finanzplatz und die internationale Verögensverwaltung! Wie dieser Fall eines der reichsten Männer der Welt, der Sultan von Brunai deutlich zeigt!

    • Diese „schwersten Auswirkungen“ sind hochwillkommen. Wir wollen einen sauberen Finanzplatz! Dazu brauchen wir keine Steuerbetrüger, Geldwäscher, Halbseidene und Kriminelle. Und auch nicht die Banker, die nur dank solchen luschen Geldern überleben können.

  5. Was würde Paradeplatz inside machen ohne die Menschen,
    welche Geld verdienen und Geld haben.
    Lasst den armen Schwarzenbach doch in Ruhe. Ein Jorge
    Lehmann ist doch auch eine Bereicherung für Zürich resp.
    St. Gallen. Diese Leute haben alle etwas geleistet

    • Wir sind „die“ Organisation für diese Minderheit ( the 1 %) weltweit…aber Voraussetzung ist Geld mit Ideen und Innovations verdient zu haben, das heisst mit Intelligenz und Respekt für anderen…Ausnützung oder Betrüger is ein Killer Kriterium ( no welcome…)…. Leistungen bringen alle, mehr oder weniger….🤣🤣😁

    • @TheOneGo: Dir ist auch auch klar, wer zu den ersten Seed- und Lead-Investoren von Google, Facebook und vielen anderen gehörte? – Google mal IQT und DARPA… Da sehen doch gewisse Dinge ganz anders aus und die von der PR verbreiteten Legenden sind bloss fürs doofe Volk und für die lieblich naive Bilanz von Dirk Schütz. – Auch Bill Gates machte seinen Anfang mit knallharten IP-Anwälten (vom Papi), die Geklautes dann für Bill schützten, nicht mit programmieren. Derjenige Autist, der tatsächlich den Code entwickelte, wurde mit ein paar Kröten abgespeist (< 100k).

  6. Dem zürcher Steuerbeamten Heer gegen demnächst die Milliardäre aus, dann können die linken Proleten die Steuern für das Beamtenheer zahlen anstelle der Milliardäre.
    Analog in Italien wo der italienische Beamtenpleitestaat in den letzten Zügen liegt und nun dort noch die Mafia ausraubt! Dann gehen in Italien die Lichter aus nichts geht mehr – auch in Zürich wird das geschehen, es sei denn einer kann im letzten Moment noch das Steuer herumreissen und die Beamtenlast drastisch reduzieren.

    • Wenn in Zürich endlich mal die Lichter der Mafia ausgehen, dann geht es wirklich aufwärts. Im Gegensatz zu Italien.

  7. Und immer mit dabei der Tausendsassa von Anwalt, MWST-Akrobat und Thriller-Bestsellerautor, der sich gern mit allerlei Prominenz schmückt wie z.B. dem grossartigsten POTUS aller Zeiten, dem obskuren Löffelverbieger oder dem tragischen Schimpansenfreund (selig), der aussehen wollte wie Diana Ross. Klingt alles leicht bescheuert und ist es vermutlich auch.

  8. Ach, der Sultan, das Omnibuskonto. Umworben von der CS Spitze mit Widmer und Collardi damals. Wuerde auch niemand wundern wenn der Sultan mal auftaucht bei Baer.

  9. Die Forensiker unter den Journalisten werden dieses Puzzle mit Sicherheit lösen können. Wäre dem aber so, dass der Herrscher von Brunei de facto der Besitzer ist, dann wäre Urs Schwarzenbach nur ein einfacher Treunehmer, aber grosszügig bezahlt für seine Dienste. Aber irgendwann möchte der Treugeber doch auch wieder Kontrolle bekommen über all seine Besitztümer. Ich sehe jetzt schon, wie in einigen Räumen renommierter Anwaltskanzleien Strategien ausgearbeitet werden für den Fall der Fälle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass all dies mit einem Handschlag abgefertigt wurde, da würde es mit Sicherheit einen Vertrag geben, welcher so kompliziert gestaltet ist, dass sogar die Schweizer Steuerbehörde einen Schluck Champus intus nehmen muss um zu ihrem Recht oder besser gesagt, Geld zu kommen. Oh – und damit ich es nicht vergesse, ich dachte dass man seit einigen Jahren den Benefical Owner nicht mehr schubladisieren darf , nicht mal bei einem Trust wo juristisch gesehen der Trustee als BO deklariert ist obwohl er es aber nicht ist. Bin sicher, die Anwälte von vielen werden diese Sache genau verfolgen – was ist Seins was ist nicht Seins. Aber auch hier werden die Juristen eine Lösung finden, nämlich noch mehr Probleme.

  10. „ich könnte diese (3 Milliarden), wie sie ja der Presse entnehmen können, sehr gut gebrauchen“.

    ….sympathische Antwort mit einer Prise britischem Humor.

    Gefällt mir. Der Mann hat offensichtlich Stil und Haltung.
    Er hat den Sultan – also das Kundengeheimnis – weit über seine Interessen gestellt und sich damit ziemlich in die Bredouille
    gebracht.

    Macht nicht jeder, insbesondere unsere Banken nicht.

  11. Ja, klar doch, und bei den meisten EFH Besitzern ist der wahre Besitzer die Bank und eine Firma oder der Staat füttern die zumeist beliebig austauschbaren Figuren mit monatlich warm niederregnendem Manna zuverlässig durch, dies vielfach auch sehr fürstlich. So what? Bei Schwarzenbach einfach auf anderem Niveau.

  12. Da können ja die Mitarbeiter in den verschiedenen Hotelunternehmen aufatmen, denn wenn einer reich ist, dann sicher der Sultan von Brunei.

  13. Schwarzenbach?

    Nach Schwarz wird jetzt plötzlich alles Weiss.
    Dies alles schleckt nicht weg, du smarte Geiss!
    Diese Bankverbindung in Liberia gibt nun preis:
    Der wahre Eigentümer nun Brunei-Sultan heisst.

    Ein paar Milliarden die in Bilanzen schlummern.
    Noch muss Schwarzenbach keineswegs hungern,
    die Steuerbussen, die jetzt bei Anwälten lungern:
    Muss den Sultan in Brunei Null Sekunden kummern?

    ORF

  14. Hmm … da stellt sich dann doch automatisch die Frage nach Aspekten der Geldwäscherei. Dies alleine schon aus dem Umstand heraus, dass – je nach Zusammensetzung der nachträglich besteuerten Erträge – die entsprechenden Limiten deutlich(st) überschritten werden.
    Gefühlsmässig scheint hier noch nicht alles erledigt zu sein …

  15. Man darf gespannt sein, welche weiteren Kunden der Hotelier „devisenmässig“ betreute.
    Ehemalige Hotelgäste bzw. Kandidaten:
    – Fifa-Granden
    – P M sel. (betreute Adidas-Familie bei HVB)
    – Uli Hoeness & friends
    – etc.

    • Einige Male fanden gröbere FX-Wine & Dine Events im Dolder statt. ACI oder CS luden ein wie ich gehört habe.

  16. Hætte der Herr Schwarzenbach mit all seiner Expertise sein Eigenkapital ab Anfang 2009 marktbreit im amerikanischen Nasdaq – Index investiert, hætte er heute weniger Sorgen 😉

    • Es nützt nichts,
      in der Wirtschaft die Wahrheit zu verkündigen
      oder sogar nützliche Dinge zu empfehlen.

      Das ist die beste Art,
      sich Feinde zu schaffen.

      André Kostolany
      * 9. Februar 1906 † 14. September 1999

  17. War da nicht schon mal ein windiger Investor wo mal das Schloss Falkenstein gehörte und dann noch die Geschichte mit dem Samenmauser! Irgendwie hat das Frankenstein Schloss merkwürdige Geister.

    • ähem … wer denn?
      Je nach Antwort werde ich demnach von einer Miete der Lokalität absehen 🙂

    • Blödsinn…(und was für ein Deutsch ‚wo mal…‘) Der damalige Besitzer – ein legitim erfolgreicher Finanzunternehmer – hatte sich andern Ortes übernommen und ist daran gescheitert.
      Ja – da war auch was mit Samenmauser – pikant – gell, Trudi:
      Samen-Mauser – wenn’d weisch was i mein..

    • SJA: Wentworth by the Sea und Novapark ist somit offlimits für ein allfälliges Weihnachts- oder anderes Fressen.

    • @Samen-Mauser; Ich lese lieber Trudis Kommentare als die von möchte gern „Dütschlehrer“

  18. Wer das wohl ‚geleaked‘ hat? Ich tippe auf Schwarzenbach selbst. Liberia ist eines der grossen Einfallstore südamerikanischen Kokains nach Europa. Warum sollte der Sultan von Brunei ein Reputationsrisiko eingehen und seine Geschäfte über so ein Land laufen lassen? Ausser der Sultan steckt selbst auch in schmutzigen Geschäften. Die Brunei-Connection scheint mir eine Blendgranate: Herr Hässig, bleiben Sie dran?

  19. Und ein weiterer Hochstapler wurde enttarnt….
    Die Milliarden aus dem Nichts und mit Devisengeschäften erzielt entpuppen sich als Märli wie aus dem Bilderbuch!

  20. … und bei Infantinos FIFA bzw. der UEFA ist das nicht anders – siehe Werbung. Saudisches Geld und Petrodollars rocken des Spitzensport, qua F-1.