Chaos-Politik der SNB mobilisiert SVP und SP: Milliarden für Vorsorge

Bern macht Druck, um Notenbank zum Glück zu zwingen – Verrannt mit Gigaschulden – Jordan ab Rolle, macht CHF stärker.

Mit „links und rechts“ hat unsere Schweizerischen Nationalbank (SNB) ihre grosse Mühe. Da ist zunächst ihre Bilanz, bei der sie unfähig ist, „links und rechts“ voneinander zu unterscheiden. Unverstanden gerät sie nun folgerichtig auch politisch immer mehr unter Druck: konsequenterweisee von „links und rechts“.

Von „links und rechts“ wird nämlich endlich gefordert, dass die SNB ihre Überschüsse aus dem Negativzins den Schweizer Sparern zugutekommen lassen soll – und zwar dort, wo es am nötigsten ist: bei der AHV. Dies brachte gestern die SonntagsZeitung aufs Tapet.

In der schweizerischen Bundesverfassung ist verankert, dass die Geldpolitik der SNB dem Gesamtinteresse unseres Landes dienen soll. Ist es im Gesamtinteresse der Schweiz, wenn die SNB Hunderte Milliarden Franken Volksschulden macht und damit an ausländischen Aktienmärkten spekuliert? Oder ausländische Staaten finanziert?

Wohl kaum. Wie kann die Schweizer Wirtschaft angekurbelt werden mit Investitionen beispielsweise in US-Hanf-Titeln? Die SNB hat diese Frage immer noch nicht beantworten können.

Da macht der überfällige Vorschlag von „links und rechts“, die SNB solle ihre Überschüsse nicht ins Ausland exportieren, sondern unserer AHV zugutekommen lassen, doch viel mehr Sinn – nicht nur menschlich, sondern auch volkswirtschaftlich, denn damit bleibt auch die Kaufkraft im Inland.

Die Chaos-Geldpolitik der SNB führt zu immer mehr Unverständnis unter der Bevölkerung. Das ruft nun im Hinblick auf die kommenden Wahlen auch hohe Politiker von „links und rechts“ auf den Plan.

Warum sollen sich die Politiker in Bern herumschlagen mit „Milliönchen“, wenn es bei der SNB um Hunderte Milliarden geht, welche nicht nur unnütz, sondern sogar volksschädigend investiert werden?

Wenige Tage vor Aufgabe ihres „Hüst und Hott“ („mal linksherum, mal rechtsherum“) Mindestkurses führte die SNB vor 4 Jahren den Negativzins ein. SNB-Präsident Thomas Jordan verkündete damals an der Pressekonferenz autoritär:

„Ich glaube, dass einige Kommentatoren die Strenge der eingeführten Massnahmen noch nicht ganz begriffen haben.“ Und weiter: “Sollten die Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen, liessen sie sich auch verschärfen.“ Und noch dies: „Wir werden den Mindestkurs weiterhin mit aller Konsequenz durchzusetzen.“

Ja. Jordan hat gezeigt, dass sich der Minuszins weiter verschärfen lässt. Er hat diesen weiter verschärft – und möchte ihn womöglich noch weiter verschärfen. Er hat aber wohl kaum mit politischem Widerstand gerechnet; denn damals hatte er die Politiker noch im Sack mit seinem „Märchen von der Geldschöpfung aus dem Nichts“.

Das Waterloo ihres Mindestkurses hat die SNB jedoch an Glaubwürdigkeit gekostet: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fragen sich zu Recht: Was macht die SNB da eigentlich? Und einfachster gesunder Menschenverstand zeigt, dass die SNB eine Chaos-Geldpolitik betreibt.

Die SNB will die Attraktivität des Frankens vermindern. Sie will den Kurs des Frankens möglichst tief halten. Wie bitte? Wenn ich den Preis eines Gutes senke: Senke ich oder erhöhe ich dessen Attraktivität?

Wenn ich möglichst viele Orangen verkaufen will, so senke ich deren Preis. Dasselbe gilt bei Währungen. Klar doch: Wenn die SNB den Franken möglichst billig anbietet, so zieht sie erst recht ausländisches Kapital an.

Genau das will sie mit ihren Negativzinsen aber doch verhindern. Das nennt man „Hüst und Hott“ in der Geldpolitik – „mal links herum mal rechts herum“. Kein Problem, keiner versteht es, so hofft das SNB-Direktorium.

Anders ausgedrückt: Die SNB gleicht einem Automobilisten der mit dem rechten Fuss Vollgas gibt und mit dem linken Fuss voll auf die Bremse steht. Da kann man nur noch in Deckung gehen.

Linker Fuss – rechter Fuss – egal. Für die SNB gilt: einfach voll drauf. Mit Hunderten Milliarden. Man kann ja „Geld aus dem Nichts“ drucken und alles wieder schön bezahlen. Schön naiv.

Anderer Gesichtspunkt: Mit den Negativzinsen will die SNB die angeblich ach so schwache Konjunktur (trotz Höchstbeschäftigung) dämpfen.

Wie bitte?

Wir sind uns einig: Würde die SNB der Schweizer Wirtschaft günstig Kapital anbieten – also günstige Kredite an die Banken vergeben („lender of last resort“) –, so würde das per se die Wirtschaft ankurbeln. Diese Kredite der SNB an die Wirtschaft wären dann auf der linken Seite der SNB-Bilanz verbucht. Aktivkredite.

Dass die SNB gar keine Kredite an die Schweizer Wirtschaft gewährt, weil sie ihr ganzes Vermögen ins Ausland exportiert, sei hier nur noch am Rande erwähnt.

Was die SNB übersieht, ist nun folgendes: Bei den Negativzinsen der SNB handelt es sich nicht um Zinsen links auf der Aktivseite der SNB-Bilanz, sondern um Zinsen rechts auf der Passivseite der SNB-Bilanz. Passivkredite.

Mit ihren Negativzinsen pumpt die SNB also keineswegs günstiges Kapital in die Wirtschaft, wie sie irrigerweise behauptet. Nein, sie entzieht der Wirtschaft im Gegenteil Kapital. Weiter in den Negativbereich fallende Passivzinsen kurbeln die Wirtschaft nicht an, sondern bremsen diese im Gegenteil.

Die ganze Begründung der SNB für ihre Negativzinsen ist somit Mumpitz. Weshalb hat sich die SNB dann aber derart in ihre Negativzinsen verbissen?

Die Antwort ist einfach: In den vergangenen vierzig Jahren ist der Dollar gegenüber dem Franken pro Jahr durchschnittlich um 2 Prozent gefallen. Seit Einführung des Euro kann mit ähnlichen Verlusten der europäischen Einheitswährung in Relation zum Franken gerechnet werden.

Sämtliche Währungen der Welt haben gegenüber dem Franken in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich verloren. Es gibt also keinen rationalen Grund, weshalb der Aufwärtstrend des Schweizerfranken nun plötzlich gebrochen sein soll – nur weil sich die SNB verspekuliert hat.

Vor dem Hintergrund der sehr starken Exportindustrie erst recht nicht. Zudem ist ein starker Franken ein Zeichen einer robusten Wirtschaft und somit wünschenswert. Jedermann ist froh, wenn das Wertpapier, das er hat, steigt.

Und genauso sollten wir froh sein, wenn unser Franken, den wir haben, steigt.

Mit ihrem „Hüst und Hott“ beim Mindestkurs hat sich die SNB total verrannt. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass der Franken seinen Aufwärtstrend wieder aufnimmt. Dann muss die SNB mit hohen Verlusten rechnen.

Das weiss die SNB. Deshalb will sie im Hinblick auf diese kommenden Verluste jede Möglichkeit ausschöpfen, diese abzufedern. Ein Mittel dazu sind ihre Negativzinsen.

Im Klartext bedeutet das: Die Sparer in unserem Land müssen bereits jetzt für die kommenden Verluste der SNB auf deren misslungen Devisenspekulationen bluten.

Die SNB missbraucht damit die Pensionskassen, für die SNB-Fehler zu bezahlen. Das ist nicht richtig. Negativzinsen sind eine unrechtmässige Steuer – fern jedem Verursacherprinzip.

Darum wird es höchste Zeit, dass der SNB ein Riegel geschoben wird. Nämlich im Moment, wo der Ertrag aus den Negativzinsen der SNB weggenommen wird, hat diese auch keinen Anreiz mehr, Negativzinsen zu erheben. Die SNB kann dann ihre Devisenverluste nicht mehr mit Negativzinsen dämpfen. Deshalb erübrigen sich diese.

Auch aus diesem Grund ist der Vorstoss von Links und Rechts aus Bern begrüssenswert.

Kommentare

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  1. @Platon

    „Die SNB ist einzig … Dienstleisterin und Treuhänderin des Volkes.“

    Machen Sie weiter so! Vielleicht kommen sogar Sie langsam dem Geheimnis auf die Spur. Die Schweizerische Eidgenossenschaft kann per Gesetz Geld für den Waren- und Dienstleistungsaustausch in der Schweiz herstellen. Das macht sie direkt mit den Münzen und indirekt über die Nationalbank mit Banknoten und elektronischem Geld (Girokonten).

  2. Guten Tag Herr Jonas Hügli,

    am 19. Februar 2019 / 13:12 schreiben Sie Zitat:
    „Wenn die CS und UBS etwas haben wollen ist es eben nicht CHF, sondern sie setzen ihre CHF-Guthaben ein, um eben etwas anderes „reales“ zu bekommen. Genau dies ist die Gretchen Frage; kann die SNB in diesem Falle liefern?? Z.B. EUR, USD, Gold, Silber, Aktien oder oder…?“
    Ende Zitat.

    Richtig. Die SNB ist einzig mehr oder eher weniger gute Dienstleisterin und Treuhänderin des Volkes, mehr nicht. Die SNB schöpft keine Werte und die SNB schöpft auch kein Geld. Das einzige was sie schafft, sind Buchhaltung und Geldscheine = Schuldscheine. Aber Geldscheine müssen mit einem Wert befüllt werden, denn Geld ist das im Geldschein inhärente Recht, die Forderung des Gläubigers auf die Schuld der SNB bzw. auf die Aktiven der SNB. Ein Geldschein ohne Recht ist wertlos, wie auch eine Metallmünze ohne Recht wertlos ist. Ein Liquiditätsproblem lässt sich vergleichsweise einfach lösen; ein Solvenzproblem allerdings ist ernst. Wenn das EK der SNB aufgebraucht ist – also wenn die SNB-Stufe nicht mehr gedeckt ist, sind auch die Forderungen gegenüber der Geschäftsbank nur noch Forderungen auf Luft: das Haus ist ein Luftschloss, da die Forderungen im Währungsgebiet grundsätzlich auf die betreffende Währung lauten. Dann wird es zu einem kollabierenden Kettenbrief, einem Ponzi-Schema kommen. Nach Schweizer Recht treten bei einem Bilanzverlust, der mehr als die Hälfte des Aktienkapitals und der gesetzlichen Reserven übersteigt, gesetzliche Folgen ein, was als Kapitalverlust oder Unterbilanz mit gesetzlichen Folgen bezeichnet wird. Übersteigt der Bilanzverlust das Eigenkapital, besteht Überschuldung – alsdann ist damit zu rechnen, dass die Gläubiger ihre Forderungen zumindest teilweise abschreiben müssen; insbesondere. Art. 725 OR. Bei Banken sind zusätzlich Art. 25 ff. BankG zu beachten.

    So sieht es mittlerweile in der Bilanz der SNB aus!

    https://data.snb.ch/de/publishingSet/C

  3. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer,

    vielleicht eine kurze Stellungnahme zu folgendem Statement ?

    Ein russischer Ökonom behauptete unlängst, die russische Notenbank wäre gezwungen, die eigene Währung in USD zu kaufen, ehe diese in der Geldmenge verfügbar wird.
    Auf schweizerische Verhältnisse übertragen wäre das dann identisch mit der Handlungsweise der SNB, die ja praktisch die eigene Währung in Euro und USD überträgt, bevor diese in Umlauf kommt.
    Womöglich sollte man berücksichtigen, daß nicht nur Öl zwangsweise in USD gehandelt werden muß, sondern auch eine ganze Reihe kleinerer Währungen auch.

    Zitat Ende

    In einem Video behauptet ein Mitglied der Duma, Russland wäre gezwungen, jeden in Umlauf gebrachten Rubel zuerst in der Reservewährung USD darzustellen.
    Damit wären die operativen Möglichkeiten der russischen Wirtschaft beschränkt.
    Vladimir Putin sagte einmal, der „USD setzt sich wie ein Parasit“ auf die Weltwirtschaft und profitiere von seiner blossen Existenz als Weltreservewährung.
    Kann man Rubel und Franken in dieser Hinsicht vergleichen ?
    Ich erinnere an die Aussage von Thomas Jordan bei einer Veranstaltung an der PH Zuerich, wo er davon sprach, daß es wesentlich einfacher ist, den Franken gegenüber dem Euro zu kontrollieren, als den Franken gegenüber USD zu beeinflussen, da die Devisenumsätze um Größenordnungen verschieden wären.

    • @Wilhelm Tell

      Lieber Wilhelm Tell

      Besten Dank für Ihren Beitrag.

      Ihr Text ist sehr schwierig zu verstehen, da er Ausdrücke gebraucht, die üblicherweise so in der Geldtheorie nicht Verwendung finden.

      Erstens:

      Sie schreiben: „Ein russischer Ökonom behauptete unlängst, die russische Notenbank wäre gezwungen, die eigene Währung in USD zu kaufen, ehe diese in der Geldmenge verfügbar wird.“

      Der Ausdruck „die eigene Währung in USD kaufen“ ist schwer interpretierbar: Ist damit gemeint, dass die russische Notenbank Rubel nur gegen Devisen, und zwar gegen Dollar emittiert? Er müsste das schon klarer beschreiben, was er genau meint. Ich selber kenne mich mit der russischen Notenbank zu wenig aus, um Ihnen darauf klar zu antworten.

      Warum emittiert die russische Notenbank nicht Rubel gegen einheimische Wertpapiere? Sie könnte ja auch gegen andere Währungen, u.a. auch Franken emittieren.

      Zweitens:

      Sie schreiben: …SNB, die ja praktisch die eigene Währung in Euro und USD überträgt, bevor diese in Umlauf kommt.“

      Hier sprechen Sie also offenbar davon, dass die SNB Franken gegen Dollars und Euros emittiert. Das stimmt. Und ich kritisiere schon lange, dass ein Schweizerfranken die Schweizer Wirtschaft repräsentieren sollte – nicht die europäische oder US-amerikanische.

      Das Portefeuille der SNB sollte optimal diversifiziert werden – vor allem mit inländischen Titel gesichert sein und auch, sekundär, mit Devisen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die betreffenden ausländischen Notenbanken auch in der Schweiz investieren als Gegenleistung. Die Kapitalströme zwischen den verschiedenen Notenbanken sollten ausgeglichen sein.

      Drittens:
      Was heisst: „…jeden in Umlauf gebrachten Rubel zuerst in der Reservewährung USD darzustellen.“

      Möglicherweise heisst das, dass Rubel gegen Dollar emittiert werden. Das müssen die Russen ja nicht, wenn sie nicht wollten.

      Viertens:

      Putins Aussage ist schwer nachvollziehbar. Weshalb soll die US-Währung ein Parasit sein? Dummes Zeug. Wie ich einmal gelesen habe, habe Putin seine Doktorarbeit teilweise auch abgeschrieben. Seine Oekonomisch-Kenntnisse scheinen beschränkt (die von Trump übrigens auch).

      Fünftens:

      Wie kann SNB-Chef Jordan behaupten, es sein einfach, den Euro zu beeinflussen? Auch er versteht offensichtlich nicht so viel von seinem Handwerk. Die Aufgabe des Mindestkurses vor 4 Jahren hat ja deutlich gezeigt, dass es der SNB unmöglich ist, den Euro zu steuern. Zudem: Könnte die SNB den Euro steuern, so könnte die EZB ja auch den Franken steuern. Wer ist wohl stärker? Die EZB oder die SNB?

      Die Einsicht, dass die SNB den Dollar nicht steuern kann, kommt reichlich spät, nachdem der Dollar seit Freigabe der Wechselkurse über Dreiviertel seines Wertes eingebüsst hat.

      Man vergleiche auch die Relationen: Dollars werden 4 Billionen pro Tag gehandelt, während die SNB über 10 Jahre einige 100 Milliärdchen angehäuft hat. Für die Schweiz sehr viel – im internationalen Vergleich nichts.

      Ich hoffe, ich habe Ihre Frage zumindest teilweise beantworten können.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Meyer…..

      Zitat von ihnen :
      Die Einsicht, dass die SNB den Dollar nicht steuern kann, kommt reichlich spät, nachdem der Dollar seit Freigabe der Wechselkurse über Dreiviertel seines Wertes eingebüsst hat.

      Man vergleiche auch die Relationen: Dollars werden 4 Billionen pro Tag gehandelt, während die SNB über 10 Jahre einige 100 Milliärdchen angehäuft hat. Für die Schweiz sehr viel – im internationalen Vergleich nichts.
      ——————————
      Das mag beim Dollar stimmen, dessen Menge ist Riesig.

      Beim Euro aber nicht und das ist für uns wichtig zu wissen.

      Auch Sie wissen, wie schnell Preise kippen wenn die Nachfrage stagniert. Kann man etwas nicht sofort und gut verkaufen sendet das ein Signal …..und ALLE kaufen dann nicht mehr, auch wenn das angebotene seien Wert durchaus noch hätte…
      Darum steigen gewisse Werte über Jahre und fallen dann ins Bodenlose. Das „fallen“ aber geht jeweils extrem viel schneller.
      Die SNB ist was die Euros angeht ein grosser Player, wenn nicht der grösste „Einzel“player überhaupt.

      Mein Traum wäre es, sie würden den Euro bachab schicken.
      Endlich mal 200 Milliarden Euro Staatsanleihen auf den markt werfen und der Welt damit klarmachen was der Euro ist…..
      Natürlich würde uns das auch in eine fulminante Krise führen, aber die kommt so oder so….
      Sie lesen ja sicher auch den Blog von Stelter ?

      Ich bin ja nun kein Finanzer, aber mir scheint Stelter ein sehr guter Analyst zu sein ….und er hängt eben nicht den Träumen unserer Notenbanker an….

      Die EU will einen „Knechtschaftsvertrag“ über uns, nun ja, zeigen wir dem Lumpenpack was sie wirklich sind ….. Null Wert.

    • Mit „…daß es wesentlich einfacher ist, den Franken gegenüber dem Euro zu kontrollieren, als den Franken gegenüber USD zu beeinflussen…“ bedeutet, dass man den Franken kontrollieren möchte, keine EUR, keinen USD.

      Meyer sollte dringend an seiner Lesekompetenz arbeiten.

    • Guten Tag Herr Roman Günter,

      So wie die Welt manchmal verkehrt ist, so wird sie auch verkehrt gesehen. Kein Wunder also, wenn d’Artagnas Welt-Auf-Den-Kopf-Stellen in Mode ist.

    • @Walter Roth

      Danke für Ihren Kommentar

      Ja. Falls die SNB Euros und Euro-Staatsanleihen verkauft, wird das den Euro bachab schicken und damit auch das Vermögen der SNB. Deshalb versucht sie, diesen zu stützen und wirft dafür hunderte Milliarden hart verdiente Steuerfranken zum Fester raus.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Roman Günter

      Danke

      Es geht nicht um den Franken im Innenwert, sondern im Aussenwert. Und dieser wird nun mal durch einen Wechselkurs – ein Währungspaar – bestimmt.

      Die SNB kann nicht einseitig das Paar CHF / $ bzw. CHF / E festlegen. Die SNB und Sie übersehen, dass zwei Parteien bim Paar bestimmen. Das stärkere gewinnt.

      Meinen Sie und SNB-Chef Jordan tatsächlich, die SNB sei stärker als FED und EZB?

      Solche Naivität hat uns in das Euro-Debakel der SNB gestürzt – ohne Ausweg.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. und noch etwas: Es ist offensichtlich, dass Sie bei meiner Argumentation irgendwo ein Argumentchen finden möchten, das falsch ist. Sie beweisen einmal mehr, dass es Ihnen nicht um die Sache geht, sondern um Personen.

      Sehen Sie die Hackordnung der SNB mit Plagiat-Jordan zuoberst in Gefahr?

    • @Platon

      Danke

      Roman Günter versucht verzweifelt irgend ein Haar in der Suppe zu finden – er meint, so könne die 700 Milliarden Schulden der SNB so unter den Teppich
      kehren.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

      „Es geht nicht um den Franken im Innenwert, sondern im Aussenwert“.

      Seit nunmehr 1 Jahr kann man beobachten, wie die Entourage der SNB versucht verzweifelt einen externen Sachzwang zu konstruieren.

      https://www.fuw.ch/article/ssnb-maechler-wechselkursaenderung-treibt-inflation-schneller/

      Es ist subtil und medial perfekt eingefädelt. Argumente und Begründungen gegeneinander abzuwägen, klingt vernünftig, kann aber im „Fall“ SNB nicht überzeugen. Das Phänomen beschreibt also nichts anderes als den klassischen Selbstbetrug, dem wir alle gerne aufsitzen, nur hier handelt es sich um einem kolossalen Irrtum in der Geldtheorie – wenn Sie so wollen – einen historischen Notenbankexperiment und verantwortungslosen Wahnsinnsspiel mit Folgen die zum Bankrott der Schweiz führen können.

    • Guten Tag Herr Dr. Marc Meyer,

      Putin hat das Währungsmonopol des Dollars kritisiert.

      Zitat:
      „Die USA sind nicht der Parasit der Weltwirtschaft, aber der Parasit der dominierenden Position des Dollars“
      Ende Zitat.

      Er wird zitiert und es ist bis heute unklar, ob es sich um ein wörtliches Zitat handelt. Russland wollte sich in den 90ern dem Westen anschliessen. Aber dem stand die Arroganz des Westens entgegen, vielleicht auch nur grenzenlose Gier der US-Eliten, die Russland nicht als Partner, sondern als Objekt der Ausbeutung haben wollten, so wie es der Westen jetzt mit der Ukraine macht.

      Die Washington Times zitierte Clifford G. Gaddy von der Brookins Institution – Zitat: „In der Einleitung zum zweiten Teil seiner Doktorarbeit entsprächen 16 Seiten aus Putins Dissertation den Arbeiten der Amerikaner von 1978.“

      https://www.chronicle.com/article/Putin-Accused-of-Plagiarizing/36766

      Wenn das so weiter geht wird es in zehn Jahren kein westliches Medienssystem mehr geben, da dieser sich derzeit gerade selbst zerlegt. Es ist an der Zeit vor der eigenen Tür zu kehren. Die gesellschaftlich dominante Ideologien müssen kritisch hinterfragt werden, insbesondere der „Informelle“ Teil unseres Systems. Woher kommen die Informationen? Springer Verlag, Tamedia, Washington Post, Financial Times?. Was haben wir für gesicherte Beweise im Fall Jamal Khashoggi? Unmittelbar nach der Tat, konnte man beobachten wie die „Washington Post“ sowohl die Türkische als auch die Saudische Generalstaatsanwaltschaft medial im „Westen“ völlig überschattete. Der US-Präsident schliesst in Riad einen Mega-Waffendeal ab im Wert von über 100 Mrd. US-Dollar – im Wissen – das diese Waffen von den “Saudis“ gegen die eigene Bevölkerung und in der Region eingesetzt werden (Yemen, Bahrein). Da war die Tinte noch nicht trocken; lässt sich der US-Präsident mit einem Schwert zu einem Tanz hinreissen.

    • Guten Abend, Platon

      Ja diese verkehrte Welt wieder. Apropos Verkehr, es ist schon so, dass das Auto die Strassen beherrscht. Als Akteur müssen Sie aber das Fahrzeug beherrschen und die Strasse diktiert die äusseren Umstände. Fahren Sie in den Graben, wird das als Nichtbeherrschen des Fahrzeugs bewertet. Als aktives Individuum können Sie die Strasse nicht bewegen.

      Analog dazu können Sie die Bewirtschaftung des Schweizer Frankens im internationalen Markt betrachten. Aber natürlich steht es Ihnen frei, für sich die Sache wieder ganz anders zu sehen.

      Beste Grüsse

    • Sehr geehrter Herr Meyer

      Aber natürlich geht es nicht um den Innenwert, der wird – und das ist mein kritischster Punkt an Ihren Darlegungen – immer und ausschliesslich zum Nominalwert betrachtet. (Daher kann es nie Wertberichtigungen von Schweizer Franken als gesetzliches Zahlungmittel in einer CHF-Bilanz geben).

      Die Nationalbank gibt keinen Preis für das Produkt (den Schweizer Franken) vor, sondern versucht, den freien Markt über das Produkteangebot indirekt zu beeinflussen. Die Produktionskosten sind in diesem Prozess vernachlässigbar klein. Vergleichbar ist dieser Prozess etwa im Kampf um Marktanteile in der Softwarebranche der frühen 90er Jahre. Die Flutung des Marktes mit durchaus hochwertiger aber immer billigerer Software bewirkte einen Preissturz, den manchen Mitbieter aus dem Markt verdrängte. Das Problem dabei war natürlich, den Preissturz mit Innovationen und erweiterten Produkten zu kontrollieren, sprich, die alte Software obsolet zu machen.
      Die SNB erreicht einen ähnlichen Effekt, wenn Sie den Markt flutet, um einen Preisdruck aufzubauen, und bei Bedarf wieder Liquidität vom Markt nimmt, falls der Marktwert des Schweizer Frankens wieder unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt. Dazu benötigt sie die Liquiditätsreserven in den Aktiven und darum sollten diese auch nicht in der Schweiz, sondern in einem möglichst grossen und liquiden Markt angelegt sein.

      Die Negativzinsen und die Höhe der SNB Bilanz haben durchaus negative Effekte und ich sehe durchaus ein Problem darin. Aber Wertberichtigungen der Banken auf die Girokonti gehören definitiv nicht in den Risikokatalog. Es geht mir nicht um die Person, sondern um die Stringenz Ihrer Argumentationskette.

      Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Danke

      Auch Nominalwerte können an Wert verlieren.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Platon

      Danke

      Ja. Die SNB versucht krampfhaft, einen externen Sachzwang zu schaffen für ihre misslungenen Devisenspekulationen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Roman Günter

      Sie gehen vom Irrtum aus, dass der Nominalwert immer dem Realwert entspricht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Roman Günter

      Haben Sie schon jemals in der realen Welt gearbeitet? Anscheinend nein!

      Sonst hätten Sie das Wort DELKREDERE auch schon mal gehört.

      Ganz egal wer mir was Nominal schuldet, wenn dieser jemand nicht liefern kann dann muss korrigiert werden. Und auch eine CS oder UBS kann ihre Guthaben bei der SNB wertberichtigen.

      In einer ersten Phase wird das Guthaben nicht aus den Büchern verschwinden. Da haben Sie Recht. Aber in einer zweiten Phase sagen wir nach 5 Jahren schreiben sie den Betrag endgültig ab und aus den Büchern und sich ans Bein.

      Ich bin da sehr pragmatisch, schlussendlich ist es völlig Wurst was in den Büchern steht, das einzige was wirklich zählt ist ob geliefert wird oder nicht.

    • Guten Tag, Herr Hügli

      Ich erlaube mir, die erste Frage zu überspringen und gleich zum Kern der Sache zu kommen. Beziehen Sie Banknoten und Münzen auch in Ihre Überlegungen zum Delkredererisiko mit ein?

      Freundliche Grüsse

    • @Roman Günter

      Sie und SNB-Jordan meinen, Verluste der SNB würden sich in Luft auflösen. Begründung: Nominalwerte könnten im Wert nicht fallen.

      Das ist doch Illusion Herr Günther.

      Sehen Sie das doch endlich ein.

      Schönen Abend

      Narc Meyer

    • Guten Tag Herr Meyer

      Nominalwerte können schon einem Ausfallrisiko ausgesetzt sein, aber nicht die gesetzliche Währung, welche ja effektiv als Massstab für die Werte in der CHF-Bilanz dient.
      Die Girokonten könnten durch den Bund über eine einfache Gesetzesänderung in elektronisches Geld gewandelt und fortan nur noch als Register geführt werden, für die Girokontoinhaber änderte sich damit vorerst nichts. Lediglich die Bewirtschaftung der Preisstabilität müsste künftig direkt über die Staatskasse laufen.
      Wenn Sie das nicht verstehen, dann bleibt Ihnen ein wesentlicher Teil der Funktion unseres Geldes verborgen.

      Beste Grüsse

    • Wie viel „nominal“ Guthaben ich habe ist völlig irrelevant

      Wichtig ist wie viel ich dafür kriege!

      Niemand will 800.- CHF auf dem Konto haben, den was alle wirklich wollen sind die realen Dinge wie z.B. ein iPhone.

      Wenn die CS und UBS etwas haben wollen ist es eben nicht CHF, sondern sie setzen ihre CHF-Guthaben ein, um eben etwas anderes „reales“ zu bekommen. Genau dies ist die Gretchen Frage; kann die SNB in diesem Falle liefern?? Z.B. EUR, USD, Gold, Silber, Aktien oder oder…?

    • @Hügli

      Ein interessanter Gedanke, aber die SNB ist nun mal keine Migros. Bei der SNB geht man nicht einkaufen.

      Wenn die CS und die UBS Guthaben (Schweizer Franken) auf dem Girokonto haben, werden sie genau diese in Schweizer Franken bewerten, also ausschliesslich 1:1 und auch ausschliesslich 1:1 verwenden. Das Girokonto ist gesetzliche Währung, genau gleich wie die Banknote oder die Münzen, einfach in elektronischer Form.

      Der Wert eines Investitionsobjekts wird über den Marktpreis bestimmt, d.h. die CS und die UBS müssen dafür mal mehr oder mal weniger Schweizer Franken auf den Tisch legen, je nach Marktlage. Aber ein Franken bleibt immer ein Franken, da können Sie ihn drehen so lange Sie wollen.

      Um sinnvoll über das Geld diskutieren zu können, muss das natürlich erst einmal verstanden werden. Gesetzliches Zahlungsmittel ist der Schlüssel zur Erkenntnis.

      Beste Grüsse

  4. Danke für diese seltene Durchsicht! Man muss sich ja sonst so so viel schmerzendes kompetenzfreies Geschwafel von unseren sogenannt Studierten anhören.

    Ich fragte letzthin ein Präsi einer Jungpartei, wieso denn das Volk nicht seine Schulden abzahle mit seinem SNB „Volksvermögen“, das würde doch jeder von uns für unseren Haushalt auch tun? Natürlich keine Antwort!

    Aber wer die Vergangenheit kennt, weiss dass die SNB wie der NDB aus London und Washington gesteuert werden. Sprich Reichs BIZ Basel und GESTAPO Muller der bevor er in US Projekt Paperclip unterkam, noch vom Bund Gehalt bezog in seiner Genfer Villa.

    Oder der Skandal rund um den Gold Carry Trade von UBS / SNB!!! Google dazu mein Goldseiten Artikel „Weltwährung“, „Weltregierung“

    Es ist hoffentlich hier nicht wie bei Blick und 20 Minuten, wo meine Kommentare zu 95% zensuriert werden. 🙂

    • @Michael Häfliger

      Danke

      Könnte die SNB „Geld aus dem Nichts“ schaffen, wie SNB-Chef Jordan behauptet, so könnte die SNB tatsächlich sämtliche Schulden der Schweiz begleichen und Griechenland könnte das und Venezuela auch.

      Es ist einfach Unsinn, was unser SNB-Chef Jordan behauptet.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  5. @Leserinnen und Leser

    Von SNB-Kreisen wird mir vorgeworfen, ich würde „SNB-Bashing“ betreiben.

    Das stimmt doch gar nicht.

    Ich habe Argumente – im Gegensatz zu den Irrlehrern der SNB.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    P.S. und übrigens wird nun von den SNB-Irrlehrern auch noch behauptet, weil der Beitrag von Frau Villalon mehr Kommentare habe als meiner, würden die 700 Milliarden Schulden der SNB Herrn und Frau Schweizer nicht interessieren.

    Macht es sich die SNB nicht einfach? Zu einfach?

  6. @SNB

    Hier nochmals kurz ein fachlicher Überblick:

    Erstens
    Wenn die SNB den Schweizerfranken billig verkauft, um nicht zu sagen verscherbelt, so verbessert sie die Rendite auf dem Franken

    Mit den Negativzinsen verschlechtert sie die Rendite auf dem Franken.

    Sie erhöht und vermindert die Rendite auf dem Franken bzw. Desse Attraktivität gleichzeitig.

    Hand aufs Herz: Das geldpolitische Konzept der SNB ist Mumpitz.

    Zweitens:
    Mit negativen Passivzinsen kurbelt die SNB die Wirtschaft nicht an wie bei sinkenden Aktivzinsen, sondern die SNB bremst die Wirtschaft.

    Es ist barer Unfug, was uns SNB-Chef Jordan weise machen will. Nicht mehr alles der SNB glauben.

    Drittens:
    Will die SNB die Schweizer Wirtschaft ankurbeln, so muss sie in der Schweiz investieren und nicht in US Hanfaktien.

    Eigentlich logisch – vetsteht jedes Kind ausser die hochbezahlten Professoren bei und im Umfeld der SNB.

    Viertens
    Die SNB hat nun fast vier mal mehr Schulden als Bund,Kantone und Gemeinden zusammen – trotz Schuldenbremse- und die SNB meint, sie könne einfach Geld drucken, um diese Schulden zu bezahlen.

    Naiv.

    Fünftens
    Bei negativem Eigenkapital der SNB gehen die kreditgebenden Banken Konkurs.

    Sechstens
    Die Pensionskassen müssen schon jetzt für die kommenden Verluste der SNB bluten.

    Siebtens
    Deshalb: Der SNB deren Gewinne auf den unrechtmäsdigen Negativzinsen wegnehmen.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  7. Vom Thron gestürzt:

    Marc Meyer: 124 Kommentare
    Isabel Villalon: 408 Kommentare

    Stand, 10.01.2019; 09:50

    Zeigt an wo für Herrn und Frau Schweizer die Prioritäten liegen.

    Warte darauf, bis der findige Dr. Meyer jetzt einen Zusammenhang zwischen Negativzinsen und Migration daher konstruiert, um sein SNB-Bashing-Thema weiter zu befeuern.

    • Tatsächlich sind es bei Meyer (Stand 10.02.19; 09:55) nur 60-70 externe Kommentare, da seine eigenen Antwortkommentare jeweils ca. 50% aller Kommentare ausmachen, was die Kommentarzählung hochjagt. Meist antwortet Meyer direkt auf jeden Kommentar. Manchmal sehr kurz, dann aber auch sehr lang (copy paste).

      Seine Kommentar-Erfolgsmeldungen sind also mit Vorsicht zu geniessen und spiegeln keinesfalls die prioritäre Betroffenheitsskala, bzw. die Skala auf dem Sorgenbarometer der CH-Bevölkerung wider.

      Zudem wiederholen sich bei Meyer die Kommentarschreiber, auch unter wechselnden Pseudonymen mehrfach, was bei den Kommentaren von Frau Villalon aufgrund der Analyse nicht in dieser Häufung der Fall ist.

      Frau Villalon greift Themen auf, die die Menschen hier prioritär bewegen.

    • @Christoph

      Danke

      Leider finde ich kein fachliches Argument in Ihrem Kommentar, auf dss ich eingehen könnte.

      Sind SNB-Chef Jordan und den Anhänger von dessen Irrlehre die Argumente ausgegangen?

      Einmal mehr schwach – sehr schwach – was die SNB hier bietet.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Kommentar-Auswerter

      Danke

      Das ist Wissenschaft a la SNB:

      Die vielen Klicks zum Artikel von Frau Villalon beweisen, dass die Irrlehre von SNB Chef Jordan eben doch recht ist.

      Meint die SNB wirklich, sie könne ihre Schulden von 700 Milliarden so unter den Teppich kehren?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  8. Nicht vergessen, die Blochersche SVO, hat damals das Kesseltreiben gegen Hildebrand veranstaltet, bis er ging.

    Anstatt sich selber am Kragen zu nehmen für die lausige Aufsicht seitens des VR und des Parlaments, mit einem Regelwerk zu Intressenkonflikten aus dem Büchlein „gaht scho eso“.

    Und der Hildebrand hat Privatsphäre mit x-mal compensation, anstatt Blochersche Hauruckpolitik mit Nivellierung nach unten.

  9. Ein russischer Ökonom behauptete unlängst, die russische Notenbank wäre gezwungen, die eigene Währung in USD zu kaufen, ehe diese in der Geldmenge verfügbar wird.
    Auf schweizerische Verhältnisse übertragen wäre das dann identisch mit der Handlungsweise der SNB, die ja praktisch die eigene Währung in Euro und USD überträgt, bevor diese in Umlauf kommt.
    Womöglich sollte man berücksichtigen, daß nicht nur Öl zwangsweise in USD gehandelt werden muß, sondern auch eine ganze Reihe kleinerer Währungen auch.

  10. Sind es die SNB Negativzinserträge, die man uns per CHF 2 Mia. als einmalige Einzahlung in die AHV ‚ausschütten‘ will, um den uminösen Steuerdeal endlich durch zu bringen? Würde mich nicht mehr wundern….

    Wir hätten demnach erst den Negativzins berappt via Null- oder Negativzins auf dem Sparbuch? Eine solche Milchmädchenrechnung wird nicht aufgehen!

    Die Post wirft Geld für Polsterklassen-Kaderreisli nach Vietnam raus, hat ca. Mio. CHF 250.- bei Postauto in den Sand und dafür die Kontoführungsgebühren per 1.1.19 herauf gesetzt.

    Wo ist der eiserne Besen, der Hr. Schwaller endlich raus ‚befördert‘ und bei der Post Ordnung durch entspr. nachhaltige Führung macht?

  11. Corrigenda:

    Sorry. Es hat sich ein Schreibfehler eingeschlichen:

    Korrekt heisst der Satz:

    Anderer Gesichtspunkt: Mit den Negativzinsen will die SNB die angeblich ach so schwache Konjunktur (trotz Höchstbeschäftigung) ANKURBELN.

    Marc Meyer

  12. Herr Meyer, könnten Sie mir sagen, an welcher Uni Sie ihren Doktor gemacht haben? Möchte auch gerne dort studieren! Ich finde Ihre Argumentation höchst originell.

    • @Herbert Anneler

      Ganz einfach

      Plus / Minus unterscheiden und links rechts.

      Da braucht’s keine Uni.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  13. Einverstanden, der Vorschlag, die aufgelaufenen Negativzinsen für die AHV zu verwenden, ist vernünftig.
    Wir müssen uns aber über eines klar werden, der SFr. ist die Reservewährung der letzten Chance, wenn alles den Bach runter geht, hat man noch ein Schatzkästchen von SFr., was besser ist als Gold. Diese SFr. Hot Money Halter wollen ein Teil ihrer Liquidität bei der zukünftigen Wertminderung des $ absichern mit kurzfristigen SFr. Guthaben hier und der Negativzins beeindruckt sie nicht. Die Negativzinsverordnung hat nicht denselben Biss wie die diesbezügliche Verordnung unter Leutwiler 1978, damals redete niemand von Negativzinsen zulasten unserer Pensionskassen. Man kann ruhig sagen, dass hier die SNB vor den Banken-Lobby in die Knie gegangen ist.
    Wir können uns aber eine weitere Aufwertung des SFr. nicht leisten, dies zeigen bereits die neusten Konjunkturzahlen.
    Es muss ein neuer Mindestkurs her und der darf nicht weniger als 1.15 zum € ausmachen. Was tun um die SNB Bilanz zu reduzieren und die Schatzkästchen Funktion des SFr. zu verringern?
    Ganz einfach. Die SNB immobilisiert die Guthaben dieser Hot Money Schlaumeier. Sie übergibt mindestens der Eidgenossenschaft ihre Reserve für Devisen-Schwankungen von
    100 Mrd. Sfr. in Form einer Gewinn-Ausschüttung. Davon kann man ruhig ein Drittel für die AHV verwenden und zwei Drittel für Investitionen in den öffentlichen Verkehr benutzen und auch die Förderung von nachhaltiger Energie wäre zu prüfen.
    Reservewährungen sind immer Schulden eines vertrauenswürdigen Landes und nützen ihm als Gratiskredit.
    Dagegen ist diese Schatzkästchen-Funktion des SFr. unser Schaden. Wir haben eine zu kleine Kaffee-Tasse, um diesen ganzen Hot-Money Kaffekrug uns einschenken zu lassen.
    Wir sind verpflichtet diese Hot-Money Schlaumeier nervös zu machen und dies geht am besten, wenn unsere SNB mindestens 100 Milliarden SFr. ausschüttet.
    Vergesst nicht, haben wir 10 bis 15 % Arbeitslosigkeit, verlieren wir sowieso die Schatzkästchen Funktion „SFr. besser als Gold“, denn Hot Money kennt keine Loyalität.

    • @Rolf Zach

      Danke

      Die SNB kann den Euro nicht stützen und gleichzeitig ihre Bilanz reduzieren.

      Zudem sind wir ein Rechtsstaat und können nicht einfach enteignen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Meyer Marc Dr.
      Es genügt den Sonderstatus des SFr. als „Schatzkästchen“ zu untergraben, dass heisst das Misstrauen des „Hot Money“ SFr. Eigentümers zu wecken, dass der SFr. eine normale Reservewährung der kleinen Art ist. Dies ist der Zweck der Gewinnausschüttung an den Bund von 100 Milliarden SFr. durch die SNB. Abgesehen davon profitieren wir damit erheblich von den Ängsten dieser Investoren. Natürlich verlieren dadurch unsere Banken einen Teil ihrer „Hot Money“ Kunden, aber wir können weder weitere riesige Bilanzverluste der SNB zulassen, noch durch Aufwertungen des SFr. unserer Konjunktur das Rückgrat brechen. Dies hat mit dem Schweizer Rechtsstaat nichts zu tun. Sie können natürlich verlangen, dass die Banken ihre Kundschaft offenlegen, die SFr. ohne kommerziellen Bedarf hortet, was natürlich von unseren Banken bekämpft wird und im Ausland unter schwierigeren Umständen fortgesetzt werden kann. Zusätzlich müssen höhere Negativzinsen verlangt werden, um sie von unseren Pensionskassen und dem SFr.-Inlandkreislauf der Anlagegelder zu unterscheiden. Da war Leutwiler erfolgreicher als Jordan.

    • Guten Abend Herr Rolf Zach,

      Haben Sie sich je gefragt, weshalb die SNB den Mindestkurs aufgeben musste? ZB-Geld ist Fremdkapital der SNB. Ergo: die SNB ist verantwortlich dafür, dass der Wert der Giroguthaben der Banken bei der SNB erhalten bleibt. Deshalb musste die SNB den Mindestkurs aufgeben, weil die Gefahr immens wurde, dass das EK der SNB negativ werden kann, je mehr Euros sie besitzt. M.E. wird der Zins sogar noch weiter sinken mit den Folgen die Sie nachvollziehen werden können. Verstehen Sie?

      Was Viele Kommentatoren nicht wahrhaben wollen; ist die Tatsache, dass es sich um einen historischen Notenbankexperiment und verantwortungslosen Wahnsinnsspiel handelt – die – von einer handvoll äusserst kompetenten Gestalten durchgeführt wurde. Eine PUK ist längst überfällig. Sehen Sie sich die Vorgeschichte der Ära Hildebrandt an (keine Verschwöhrung alles aktenkundig).

  14. @Platon

    Danke für Ihren Link, der ins Archiv der SNB führt.

    Die SNB hatte also auf ihrer Home Page geschrieben, dass eine Zentralbank ihre Unabhängigkeit verliert, wenn sie ihre Währung an eine andere Währung anbindet.

    Warum hat die SNB diese Aussage von ihrer Home page genommen – sill und leise.

    Das ist doch nicht korrekt.

    Die SNB hat auch noch andere Irrlehren stillschweigend von ihrer Home Page genommen und durch meine jahrelange Argumentation hier auf Inside Paradeplatz.

    Das ist doch unredliches Verhalten der SNB und ihres Chefs Thomas Jordan.

    Marc Meyer

    P.S. Können Sie mir zeigen, wie man alte gelöschte Texte auf Home Pages wieder finden kann?

    Besten Dank

    Marc Meyer

    • Guten Tag Herr Dr. Marc Meyer,

      Antwort weiter unten. Das gilt übrigens auch für: https://www.iconomix.ch/de/

      Im Sinne einer „Instandhaltung“ (Reinigung?) ist sehr vieles entfernt worden.

      Guten Tag @Visionär,

      Das muss man akzeptieren, dann werden scheinbar komplizierte Dinge plötzlich auch einfach weil schlüssig. Sie versuchen aus einer „komplizierte Sache“ eine „Verschwöhrung“ zu basteln. Inhaltlich sind Sie nicht auf die Ausführungen eingegangen. Sie schreiben Zitat:

      „Sie leben in Ihrer eigenen Realität und meinen dabei anderen die Welt erklären zu können…“

      Sie sind zu sehr auf dystopischen Weltuntergangsszenario gebürstet und schieben die Fakten beiseite. Da die Schweiz – als rohstoffarmes Land – zu einem gewichtigen Teil auf Importe angewiesen ist (nicht bloss die Firmen, sondern jeder Bürger!), sind auch die Rohstoffe künstlich verteuert worden durch die unverantwortliche Geldpolitik der SNB (die aus Menschen wie Sie und ich besteht). Dieses und vieles mehr wird von den Medien schlicht und einfach verschwiegen und an den Universitäten erst gar nicht zur Sprache gebracht. Dass die Schweiz durch die eigenmächtige Handlungsweise mehrfach der SNB geschädigt wurde, steht ausser Frage und wurde/wird von Herr Dr. Marc Meyer seit Jahren, welcher allerdings totgeschwiegen oder diffamiert wird, seit langem und zu Recht angeprangert.

      Werter@Visionär Ihre Thesen gehören in die politische und nicht in eine Finanzdiskussion, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen mag, aber auch nicht unerwähnt lassen möchte wie oben ausgeführt. Da gehen wir dann allerdings von einer Fakten- in eine Meinungsdiskussion über.

    • Platon…..
      Sie können diese Finanzfragen nicht ohne Politik betrachten.

      Das ist niemals nur eine technische Angelegenheit….. Heute nicht mehr.

  15. @rax

    Danke

    Sie haben schönen Erfolg mit Ihren „thumbs up“. Sie sind Spitzenreiter. Gratuliere.

    Trotzdem möchte ich Ihnen und Ihren Befürwortern folgendes erklären:

    Den Preis eines Wertpapiers zu senken bedeutet, dessen Rendite zu verbessern.

    Den Zins eines Wertpapiers zu senken bedeutet, dessen Rendite zu verschlechtern.

    Wenn nun die SNB den Wert des Frankens drückt, so erhöht sie die Rendite des Frankens. Durch die Zinssenkungen vermindert sie aber gleichzeitig die Rendite des Frankens.

    Sie erhöht und vermindert gleichzeitig die Rendite des Frankens. Das beisst sich. Das ist ein Widerspruch. Ein Anachronismus.

    Das geldpolitische Konzept der SNB macht somit keinen Sinn. Mit dem Billigfranken zieht sie ausländischen Kapital wie ein Magnet an, was sie mit den Negativzinsen ja verhindern will.

    Verstehe Sie?

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  16. Guten Herr Dr. Marc Meyer,

    Leider nicht und es war vor Jahren auch ein Zufall das ich die Seiten gespeichert hatte. Wenn die Seite nicht mehr im Google-Cache sowie in Ihrem Browser-Cache ist und zwischenzeitlich vom Netz genommen wurde, können Sie die Seite nicht mehr betreten, bzw. verschwundene Seiten – auch nicht mit der Way-Back-Maschine finden.

    Ihre zahlreichen Beiträge und wissenschaftliche Arbeit sind Beweis genug. Die Wahrheit lässt sich nicht aufhalten. Ja, scheibchenweise versucht das Triumvirat ein Spagat zwischen wirklichem und wörtlichem Sinn neu zu definieren. Mediale Schützenhilfe haben sie (noch) mehr als genug.

  17. Guten Morgen @Visionär,

    Wieso so alarmierend? Wirtschaftskrisen werden durch die Geldpolitik absichtlich verursacht – wie – die letzten 200 Jahren dokumentieren. Es sind keine „Dunklen Mächte“ Wenn die SNB viele Devisen“reserven“ hat und diese abwerten, muss sie Verluste verbuchen. Wird das Eigenkapital negativ über längere Zeit, müssen die Geschäftsbanken ihre Forderungen gegenüber der SNB wertberichtigen. Das kann sie in Bedrängnis bringen und eine Bankenkrise auslösen. Hat die SNB wenige Devisen“reserven“, kann sie die Währung bei einem Abverkauf gegen andere Währungen nicht mit diesen verteidigen, also muss sie mittels restriktiver Geldpolitik und Zinserhöhungen reagieren. Diese Interventionen führen meist zu einer Banken- und Wirtschaftskrise und im Falle der Schweiz in der derzeitigen Situation zu einem Staatsbankrott!. Ursachen für eine Währungskrise sind also immer falsche Wirtschafts- oder Geldpolitik.

    Seit dem Jahr 1800 gab es weltweit 227 Staatsinsolvenzen.

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/weltkarte-der-staatsinsolvenzen-diese-laender-waren-schon-mal-pleite-a-813253.html

    Wir befinden uns in einem Währungskrieg. Das „Franken-Rüttli“ war verheerend und die Drahtzieher sind bekannt. Prof. Jordan irrt, wenn er behauptet:

    „Zum einen kann eine Zentralbank nicht illiquid werden.“

    Er verwechselt offensichtlich Aktiven und Passiven, denn das Geld der SNB ist eine Schuld derselben und keine Liquidität! Liquidität ist immer ein Aktivum! Niemand kann sich immer mehr verschulden und behaupten, er sei liquid, auch unsere SNB nicht, denn Liquidität bedeutet die Fähigkeit, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen termingerecht und betragsgenau nachzukommen – und das von der SNB emittierte Geld ist ja gerade die Zahlungsverpflichtung, die Schuld der SNB und nicht ihr Vermögen.

    Die SNB – sie hat diese Seite mittlerweile vom Netz genommen – schrieb selbst:

    „Autonome Geldpolitik
    Eine autonome oder eigenständige Geldpolitik bedeutet, dass eine Zentralbank ihre Geldpolitik an den Bedürfnissen des eigenen Landes ausrichtet. Weil zwischen der Geldpolitik und der Währung eines Landes ein Zusammenhang besteht, ist eine autonome Geldpolitik nur möglich, wenn der Wechselkurs der Währung frei schwanken kann. Soll der Wechselkurs jedoch gegenüber einer Fremdwährung auf einem bestimmten Kurs gehalten werden, muss die Zentralbank immer dann ihre eigene Währung kaufen oder verkaufen, wenn Abweichungen von diesem Kurs drohen. Mit solchen Käufen oder Verkäufen beeinflusst sie die Geldversorgung im eigenen Land: Kauft sie von den Banken Fremdwährungen, um eine Höherbewertung der eigenen Währung zu verhindern, verfügen die Banken über eine grössere Menge der Landeswährung, ihre Liquidität nimmt zu. Verkauft die Zentralbank Fremdwährungen, um den Wechselkurs der eigenen Währung zu stützen, dann verringert sich die Menge an Landeswährung, die Liquidität wird verknappt. Mit der Verpflichtung, einen bestimmten Wechselkurs zu verteidigen, verliert die Zentralbank die Kontrolle über die Geldversorgung und über die Höhe der kurzfristigen Zinsen. Ihre Geldpolitik entspricht der Politik des Landes, an dessen Währung die eigene Währung gebunden worden ist.“

    Quelle:
    http://web.archive.org/web/20110923021152/http://www.snb.ch/d/welt/glossary/a.html

    Da haben Sie es @Visionär.

    Blasen im Land, Negativzinsen, teure Importe für Unternehmen und Bürger usw.usf. Nur damit der Franken nicht zu stark wird für einige Kreise im Lande. Derweil hat die SNB mit ihrer Politik Spekulationsgelder richtiggehend angezogen, weil der Franken nun unterbewertet ist. So strömt immer mehr Geld ins Land und die Nationalbank muss diese Devisen dann aufnehmen – würde sie sie wieder verkaufen, würde ja der Franken wieder stärker. Die SNB hat also mittlerweile – Stand Januar 2019 – pro Einwohner (inkl. Kinder und Rentner) für rund 100’000.- CHF Fremdwährungspositionen in ihren Büchern.

    Wenn diese Zusammenhänge von nur 10% der Bevölkerung nachvollzogen werden – muss sich das Trio: SNB, SRG und Politik-Wirtschafts-Kapitäne viele Fragen gefallen lassen. Es ist eine Clique bestehend aus ca. 30000 Mitmenschen.

    • @Platon
      Es ist schon erstaunlich, wie unbeirrt Sie und Herr Meyer an einer solchen Wertberichtigung der Girokonti festhalten.
      Für einen Buchhalter tönt Ihre Aussage etwa gleich, wie wenn der Vermesser eine Korrektur des Meters vornehmen sollte, wenn der vermessene Boden natürlichen Erosionen ausgesetzt ist.
      Hundert Schweizer Franken in Schweizer Franken bewertet können NIE etwas anderes sein, ausser die Schweizer Regierung entschliesst sich zu einer Währungsreform. Die Aktiven der Nationalbank habe da KEINEN Einfluss.

    • Guten Tag Herr Roman Günter,

      Das Tragische ist, dass es die SNB selber sagt – aber unter dem jetzigen Präsidenten genau konträr handelt. Dass der Prof. Jordan dann das Gegenteil auch noch in einem seitenlangen Pamphlet zu beweisen versucht ist schizophren.

      Quelle:
      http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20110928_tjn/source/ref_20110928_tjn.de.pdf

      Wer nicht selber studieren kann, braucht halt eben Vertrauen. Das ist die Tragik der Geschichte. Nun, die Konsequenzen werden gravierend sein – so oder so. Zu verdanken haben wir das insbesondere der SNB mit ihren hochstudierten Präsidenten, dem äusserst kompetenten Bankrat, dem weisen Bundesrat und dem klugen Parlament, vielen hochdotierten Professoren und den aufklärerischen und neutralen Massenmedien….

    • @Roman Günter

      Die Passivseite kann nicht höher sein als die Aktivseite.

      Bitte um Kenntnisnahme.

      Danke

      Marc Meyer

    • @Platon:
      Meiner Meinung nach stecken Sie zusammen mit Hr. Marc Meyer in einem abgeschiedenen Seitenarm des Kaninchenbaus fest, und verkennen dabei das grosse Ganze, nämlich den Kaninchenbau als gesamtes System. Aus Ihrer Perspektive werden Sie niemals eine ungetrübte Sicht auf’s ganze erlangen und niemals die wichtigen Zusammenhänge erkennen.

      Dies ist durch unser Bildungssystem gewollt so implementiert, denn je spezialisierter die sog. Experten ausgebildet sind, desto weniger erkennen Sie Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit anderen Disziplinen. Sie leben in Ihrer eigenen Realität und meinen dabei anderen die Welt erklären zu können…

    • Wohin die ganze Aktienrückkauferei führt sieht man exemplarisch an an dem Unternehmen Microsoft, wo sich innerhalb einer Dekade die Eigenkapitalquote ungefähr halbiert, aber die Verschuldung mehr als vervierfacht hat.

      Der Umsatz stieg zeitgleich um 50% aber der Gesamtgewinn blieb ungefähr gleich.

      Anstatt 25% des auf eine Aktie entfallenden Gewinns werden heute 75% ausgeschüttet:

      https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Microsoft-Aktie/US5949181045

      Stellt sich nur die Frage, wie die stark angestiegene Verschuldung irgendwann einmal zurückgeführt wird, speziell in einem zukünftigen Moment der Krise.

    • Sehr geehrter Herr Meyer

      Dass es in der Bilanz keine längere oder kürzere Seite geben kann, ist allgemein bekannt. Es behauptet auch niemand etwas anderes. Mit negativem EK ist etwas anderes gemeint.

    • Ich vergaß: im Jahr 2000 hatte Microsoft noch eine Eigenkapitalquote von 80%.

    • @Roman Günter

      Danke

      Doch Sie behaupten das. Sie wollen Verluste auf der Aktivseite nicht auf die Passivseite übertragen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  18. Nachtrag I

    Die Gesamtrendite ist entscheidend

    Ob ein Investor in ein Wertpapier investiert, ist von der Gesamtrendite abhängig.

    Diese ergibt sich aus der Relation Zins zum Kurs (Preis).

    Für eine hohe Rendite braucht es einen hohen Zins und einen tiefen Kurs.

    Für eine tiefe Rendite benötigt es das Gegenteil.

    Wenn nun die SNB die Zinsen ins Minus senkt, so verringert das die Rendite. Und wenn Sie den Franken künstlich tief hält, so erhöht das die Rendite.

    Das geldpolitische Konzept der SNB,einerseits den Franken zu schwächen und die Zinsen zu senken ist somit ein Widerspruch in sich selbst.

    Sie erhöht und senkt gleichzeitig die Rendite bzw. die Attraktivität des Frankens.

    Marc Meyer

    • @Platon

      Danke

      Ihr Argumentation ist vollkommen richtig.

      Frage an Sie:

      Wie kann man im Internet Seiten, die vom Netz genommen wurden, wieder abrufen?

      Es ist ein fauler Trick der SNB und Ihres Chefs Thomas Jordan, dass alte irrige Theorien einfach stillschweigend vom Netz genommen werden und durch meine Argumentation hier auf IP ersetzt werden.

      Auch die FAZ hat womöglich stillschweigend die alte durch die neue ersetzt.

      Bei der SNB bin ich 100 prozentig sicher, weil ich alte Texte kopiert hatte.

      Auch die irrigen Filme des Schweizer Fernsehens über Geldschöpfung ( Reto Lipp) hat die SNB stillschweigend von ihrer Home Page genommen.

      Das ist unseriöses Verhalten der SNB.

      Kann man die alten Seiten der SNB, welche entscheidend waren fpr die Einführung des Mindestkurses irgendwo wiederabrufen?

      Wie?

      Danke und freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      Marc Meyer

  19. Sehr geehrter Herr Marc Meyer
    Habe sehr grosse Mühe den zentralen Satz (floated der Franken, kann er wieder steigen und die Auslandanlagen der Schweiz gewinnen wieder an Wert..) zu verstehen.
    Habe gelernt und erfahren, dass wenn der Franken steigt z.B. gegen den Dollar, meine Anlagen in Dollar weniger Wert sind.
    Beispiel 10000.— USD zum Kurs 1:1 sind 10000.— CHF. Sinkt der Kurs auf 0.9 CHF pro Dollar so ist meine Auslandanlage nur noch 9000.— CHF bzw. 10 % weniger Wert – oder haben Sie dafür eine andere Erklärung?
    Mir wird wirr im Kopf wenn ich solche Aussagen lese.
    Im weiteren wird behauptet die Nationalbank habe zum Kurssturz von Apple Aktien beigetragen. Haben Sie dafür eine genauere Erklärung z.B. wann wie viele Aktien verkauft wurden? Wenn ich es richtig in Erinnerung habe war eine Gewinn- bzw. Umsatzwarnung des CEO Tim Cook Anfang Januar dafür verantwortlich.
    Sind Sie gar ein russischer Troll, der versucht die Leute maximal zu verunsichern?
    Mit gesundem Menschenverstandsgruss
    CHF
    Like 0
    Meyer Marc, Dr.
    4. Februar 2019 / 16:33
    @Platon

    Danke

    Ja richtig: Investitionen im Inland und nicht im Ausland kurbeln unsere Wirtschaft an.

    Floatet der Franken, kann er wieder steigen und die Auslandanlagen der Schweiz gewinnen wieder an Wert.

    Die Geldpolitik missachtet all diese Grundsätze und schadet dem Franken und der Schweiz.

    freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • @Chf

      Danke

      Ja da habe ich mich tatsächlich verschrieben.

      Corrigenda:

      Bei einem starken Franken erhöht sich die Kaufkraft im Ausland.

      Und darf ich Sie bitten, nicht Posts zu senden unter falschem Namen.

      Danke

      MfG

  20. Also, der Herr Dr. Meier kommt mir vor wie ein Sektenprediger mit seinen Jüngern als Kommentatoren. Vergleichbar mit Klagemauer-TV und deren Klientel. Wieviel Verschwörungstheorie kommt da dazu. Auch die BIZ muss als Schuldige herhalten. Ich möchte mal die „Packungsbeilage“ der Kommentatoren sehen, denn ich nehme an, dass da viel Unappetitliches zum Vorschein käme…
    Was man Meier lassen muss: er aktiviert seine Schäfchen und nimmt selber an der Diskussion teil.

  21. Lieber Herr Meyer

    Was Sie bei Ihrer Bilanz der Geldpolitik aber vergessen ist das „links oder rechts“ der Seite. Und zwar die schweizerische Volkswirtschaft.
    Wenn die SNB den Franken verbilligt, Gleichzeitig aber einen Preis auf das Halten von Franken erhebt ermöglicht sie dabei Investitionen in die Volkswirtschaft der Schweiz. Durch dieses Kapital kann die Produktivität mittels Investitionen gesteigert werden, sie reduziert durch den tiefen Frankenpreis die inländischen Gestehungskosten von Dienstleistungen und Gütern gemessen in USD oder EUR, weshalb sich auch dort die Nachfragekurve verschiebt.

    Schlussendlich ist es eben eine Nullrechnung. Würde die SNB den Franken nicht verbilligen hätten wir mit Deflation und entsprechender Rezession zu kämpfen…

    • @Lukas Meier

      Danke

      Ja. Eine Nullrechnung mit 700 Milliarden Schulden. Macht das Sinn?

      Ich denke nicht.

      Die Deflation, die wir haben ist gut, denn sie kommt von der Angebotsseite her.

      MfG

  22. Herr Dr. Marc Meyer
    Seit wann brauchen die Geschäftsbanken, Kredite von der SNB um ihre Kreditvergaben oder gar Eigengeschäfte (verfassungswidrig) zu tätigen. Sie generieren doch das Umlagegeldvolumen mittels Kreditvergaben selbst!

    Haben Sie das Geldsystem immer noch nicht begriffen? In einer Geldgenerierung aus dem Nichts für die Leistungserbringung und Abdeckung der Bedürfnisse der Menschen, braucht es eigentlich weder eine Liquidität noch Eigenmittel! Weil die Fakultät Ökonomie (Sekte der Elite) straffrei behaupten darf, dass die GB ihre anvertrauten Kundenguthaben, für ihre Kreditvergaben und Eigengeschäfte verwenden, hat man auch noch das Spiel von Liquidität, generiert von der SNB als Manövriermasse für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr erfunden.

    Die Verzinsung der Kundenguthaben sind demnach unter keinem ökonomischen Titel begründet; denn die Banken generieren das Geld was sie brauchen selbst, es entsteht keine Liquidität!

    Die Geldgenerierung kann kein Mangel erzeugen, der wird von den einfältigen Ökonomen und Regierende organisiert. In der Geldschöpfung sind die Wirtschaftsfaktoren eingespeist, die Aufteilung Wirtschaft, Staat und Soziales vorgenommen. In der Folge zirkuliert das Umlagegeldvolumen. Kein Zahler weit und breit! Es fehlt kein Geld in den Sozialwerken und wenn, dann liegt es am Betrugsumlagesystem über die Lohnsumme statt Umsatz!

    • @Georg Bender

      Guten Morgen und vielen Dank

      Sie haben nun meinen Beitrag „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“ vom September 2014 auch begriffen, wie die Bank of England, die Deutsche Bundesbank und die SNB aucg.

      Das freut mich.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  23. Die Nationalbank hat es mit den Negativzinsen kompliziert gemacht. Es wäre doch viel einfacher und wirkungsvoller gewesen, man hätte die Negativzinsen von Anfang an direkt beim Umtausch von Fremdwährungen in Schweizer Franken belastet.

    • @Emil Huber

      Danke

      Wie wollen Sie „upfront“ bezahlen, wenn Sie die Laufzeit nicht kennen?

      Was Sie effektiv vorschlagen ist, den Franken zu verteuern.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  24. Nochmals: die SNB ist eine Dependance der FED, wie prakt. alle Notenbanken weltweit. Die zentrale Drehscheibe spielt dabei die BIZ. Es ist ein abgesprochenes, von langer Hand geplantes Spiel im Welttheater, um vordefinierte Zwischenetappen zu erreichen, die dann zum eigentlichen Ziel, einer globalen Weltregierung, Weltreligion und einer Weltwährung führen sollen. In all diesen 3 Bereichen sind umfangreiche und gezielte Anstrengungen weltweit zu beobachten, die die Menschheit willig und hörig für dieses Zukunfts-Szenario machen soll:

    – Bevölkerungsaustausch in ganz Europa und an anderen Stellen der Welt
    – Zerstörung von Umwelt, Staaten, Volkswirtschaften, Märkten, Währungen, Firmen, Bargeld, Renten, Nahrung, Gesundheit, Moral, etc.
    – Zerstörung unserer Wurzeln und unserer Identität auf allen Ebenen (Nationales Verständnis, Genderwahn, Auflösung unseres Verständnisses über die natürliche Biologie, etc.)
    – Gleichmacherei: ja alle Menschen sind doch gleich!!! Ich kenne jedoch seltsamerweise nur einer der so ist wie ich selbst! Da wird uns mächtig was vorgelogen. Ja, wir kommen alle von der selben Quelle, das stimmt, aber wir sind alles Individuen mit unseren ganz persönlichen Vorlieben, Stärken und Schwächen.

    Was die SNB macht ist aus rationaler Sicht unverständlich und zerstört unsere Volkswirtschaft, unsere Renten und unsere Kaufkraft. Aus buchhalterischer Sicht, Herr Dr. Meyer, haben Sie recht mit Ihrer Behauptung, dass die SNB kein Geld aus dem Nichts erschaffen würde. Nur bildet die Doppelte BH meines Erachtens nicht wahrheitsgetreu die Realität ab. Geschöpft wird der grösste Teil von neuem Geld allerdings durch die Geschäftsbanken, doch das Problem dabei bleibt exakt das selbe. Das System wurde bewusst so „geformt“.

    Dennoch, was die SNB macht ist eben nur eine dieser unzähligen konkreten Massnahmen, mit denen gezielt künstliche Probleme an allen Ecken und Enden des Systems erschaffen werden, um dann wie aus höherer Eingebung für alle Menschen und alle Probleme DIE LÖSUNG aus dem Hut zu zaubern: Weltregierung, Weltreligion, Weltwährung! Und die ganze Menschenmasse wird „hurra“ dem Retter aus der Not schreien und selbst dann noch nicht verstanden haben, dass sie ihr Leben lang verarscht, betrogen und ausgebeutet wurde und es einfach im selben Stil weitergeht, nur halt mit umgebauter Kulisse…

    • @Visionär

      Danke für Ihren Kommentar.

      Dieser ist allerdings etwas deprimierend. Es gibt viel Gutes auf dieser Welt. Die Welt lebt vom Guten – nicht vom Schlechten.

      In diesem Sinne bevorzuge ich optimistische Visionen.

      D.h. nicht, dass man zu allem Ja und Amen sagt. Irrlehren aufzuzeigen hat nichts Negatives an sich. Es soll auf Positives hinwirken.

      Also sehe ich nicht alles so negativ und hoffe auf das Gute, dass sich dieses durchsetzt.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Mar Meyer versteht das Geldsystem sowenig wie alle Brüder oder Schwestern aus der Fakultät Ökonomie (Sekte der Elite).
      Natürlich wird das Geld aus dem Nichts mittels Ziffern in den Bankbuchhaltungen für die Leistungserbringung und Abdeckung der Bedürfnisse generiert! Die Eigeneschäfte im Geldspielwarenladen (Kapitalmarkt) sind dabei verfassungswidrig; denn sie decken keine Leistungserbringung ab, sondern ist reine Spielerei!

      Die Verzinsung der Kundenguthaben sind unter keinem ökonomische Titel begründet! Sie dient vor allem dem Lenkungszinsspiel der Zentralbanken!

    • @ Visionär…..

      Stimmt was sie schreiben….. allerdings sollten sie auch erkennen das gerade versucht wird das wieder zu korrigieren.
      Trump ist wohl genau darum Präsident geworden weil er sich dem entgegenstellen soll.
      Die Theoretiker sagen sogar das ihn die US-Armee genau darum gezielt ins Amt gepusht hat.

      Wollen wir hoffen das dem so ist.

      Dann werden die Visegardstaaten von Ungarn angeführt und wehren sich vehement dagegen.
      Aber auch in Franckreich könnten die nächsten wahlen Ler-Pen ins Amt tragen. Marine ist zwar auch zu grossen teilen noch den Sozialistischen Ideen verhaftet, aber ohne diese würde sie es wohl nicht schaffen.
      Falls sie es ins Präsidentenamt schafft, sehen wir was daraus wird…..
      In Österreich ist mit Kurz keine wirklich echte Alternative ins Amt gekommen, aber immerhin…. Die FPÖ ist beteiligt und steht in den Startlöchern.

      In Italien mutiert Mateo Salvini gerade zum Volkshelden…. Nun ja, wer Italiener kennt, der weiss darum wie diese zu dem vielen Illegalen Migranten stehen und welche Sorgen die den Leuten seit vielen Jahren bereiten.

      In Yugoslavien sind mit Kroatien, Slovenien und Serbien auch strikte Migrations-Ablehner zu sehen. Die neue Islamisten Brutstätte Bosnien und den Kosovo schätzen die sicher nicht falsch ein, nur wir Dummnaiven haben Bosnien damals unterstützt und uns Ilusionen gemacht.

      In Russland, welches ich sogar als neue Hoffnung für Europa betrachte, ist von einer Aufgabe der Nationalstaatlichkeit auch nichts zu spüren.

      England wendet sich langsam auch gegen Multikulti, wenn auch Personen wie „Tommy Robinson“ dort extrem „giftig“ behandelt werden. Das Establishment wehrt sich gegen seinen Machtverlust.

      In Deutschland ist die AfD enstanden…… auch in Spanien sind Konservative Parteien gerade am entstehen.

      Und noch zum Abschluss…. die Schweden, das Musterland der Naivität…… der Sozialdemokratie, hat eigentlich auch eine sehr starke Oppositionspartei, die Schwedendemokraten.

      Diese konnten gerade eben nur noch mit grosser Mühe und nach Monatelangem lavieren der anderen Parteien aus der Regierung ferngehalten werden.

      Also, hier in der Schweiz ist die Sozicrew immer noch stark, aber warten wir mal ab was mit dem Euro passiert.
      Dem steht ein blutiges Ende bevor, sprichwörtlich.

      Die haben nun ja sogar die Schüler entdeckt …. um sie schamlos zu Instrumentalisieren. Siehe die Nachrichten von wegen Klimademos durch Schüler.
      Ich habe übrigens schon mehrere Lehrer gefragt warum sie ihren Schülern nicht auch alternative Informationsquellen aufzeigen, tja, die Lehrer sind zu 90% Hosenscheisser.

      Es gäbe da noch die Blogs Nukleraria, Nuke Klaus, Kalte Sonne usw.

      Finanzen :
      Lesen sie auch mal den Blog „BTO“

    • @ bender….

      was denken sie eigentlich, dass wir alles Idioten sind ?

      Was sie hier wiederum als Kommentare einstellen haben sie schon 3 Dutzend mal geschrieben und es ist uns bekannt.
      Sie sind ein Forentroll…..

      Geben sie es auf….

    • @Marc Meyer, Dr.:
      Ja, die Erde ist wunderschön und die gesamte Schöpfung gleicht einem Paradies. Wenn wir unsere Augen jedoch nicht öffenen und die Realität verweigern, werden wir die ganze schöpferische Naturschönheit bald nur noch aus dem Photoalbum kennen… Aufwachen und Erkennen ist angesagt, sowie Wehrhaftigkeit gegen all die globalistischen Ideologien, so lange wir dazu überhaupt noch in der Lage sind…

    • @ Walter Roth:
      Was das Thema Trump anbelangt, bin ich voll einverstanden mit Ihnen.

      Was Ihre Links-Rechts Ideologien anbelangt, glauben Sie immer noch, dass es einen Unterschied macht, ob jetzt gerade Links oder Rechts an der Macht ist. Es sind jedoch lediglich 2 Seiten der selben Medaille und beide dienen direkt oder indirekt der Agenda.

      Demokratie ist lediglich ein modernes Wort für Diktatur, man verkauft den Menschen lediglich den Glauben, Einfluss am System zu haben und etwas daran ändern zu können.

      Das Selbe gilt für Globalismus, was lediglich ein modernes Wort für Kolonialismus darstellt…

      Nochmals:
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten!

  25. Finde sie respektlos. Zum X ten mal machen sie an dieser Stelle Stimmung und Propaganda für einen starken Franken. Für wen arbeiten sie eigentlich? Der Wohlstand in der Schweiz basiert zu allen Zeiten zur Hauptsache auf dem Erfolg der Exportindustrie. Diese hat es trotz der durchschnittlichen 2% wachsender Frankenstärke p.a. zu den Hauptwährungen geschafft, Erfolgreich zu bleiben. Die Sicherheit dieser 2% zieht die Spekulanten seit Jahrzehnten in den Franken, wie das Licht die Motten und macht ihn dadurch immer stärker, den wenn ich von einer ausländischen Währung in den Franken gehe sind das 2% Währungs Performance. Ein gutes und sicheres Geschäft zwar für die ausländischen Kunden unserer schweizer Banken, aber ein Verlustgeschäft für alle die mit ihren Produkten und Dienstleistungen im Export oder Tourismus ihr Geld verdienen.

    • @Realo

      Danke

      Ich mache keine Stimmung für einen starken Franken. Ich erkläre lediglich, dass eine starke Wirtschaft eine starke Währung hat. Genauso wie ein solides Unternehmen einen steigenden Aktienkurs erhält.

      Wenn alle eine Aktie kaufen, weil diese von einem guten Unternehmen stammt, so ist das nur verständlich. Wer will schon Aktien von einem schwachen Unternehmen.

      Keiner Geschäftsleitung würde es einfallen, den Aktienkurs ihres Unternehmens zu schwächen mit der Begründung, man könne dann die günstigeren Aktien besser verkaufen.

      Genauso ist der starke Franken das Resultat der starken Schweizer Wirtschaft. Wenn nun die SNB hingeht und den Franken schwächt, mit der Begründung, es würden dann mehr Güter in Franken gekauft, so ist das eine Schildbürger-Geldpolitik.

      Es macht keinen Sinn, die Schweizer Wirtschaft zu schwächen, um so den Franken zu schwächen, damit die Wirtschaft günstiger verkaufen kann und wieder gestärkt wird.

      ES hat einmal ein Kommentator hier geschrieben. Das ganze Gesetz des Lebens basiere auf Stärke – nicht auf Schwäche. Deshalb mache es keinen Sinn, den Franken zu schwächen.

      Das sehe ich genau so.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Realo…..

      Da liegen sie eben falsch.

      Die Schweiz hat nicht nur einen Exportsektor, sondern auch vieles andere.

      Was hat man erreicht wenn eine Geldpolitik nur gerade den einen Teil stützt ?

      Der Bürger mit seinen Pensionskassen, der AHV, seinem Konsum, seinen kleinen Firmen und den Handwerksbetrieben, sie alle verlieren mit dem schwachen Franken, sind aber auch ein ganz wesentlicher Teil unserer Erfolge.

      Einst, so vor 30 Jahren war jeder „minderbemittelt“ wenn er keine Banklehre machte, damals war die Bank das Maass aller Dinge… und Heute ?

      Ja den Bankensektor zerstören wir gerade, aber das Handwerk ist ja auch noch da….. das ist hier nach wie vor Spitzenmässig.

      Aber ich weiss, das wird nicht wertgeschätzt, denn man bewundert nur das grosse…. die Chemie, Nestle, Swatch.
      Übers Handwerk rümpft man die Nase, das möchte man seinen Kindern nicht antun…. dort muss man ja Arbeiten, ….ich meine richtig Arbeiten, mit schwitzen und Müde sein am Abend…. eine Strafe für moderne Schweizer Kinder.

  26. Warum erhebt die SNB nicht nur bei den im CHF spekulierenden
    Firmen und Personen einen negativ Zins, jedoch in der Höhe von 2-4% p.a..Es kann doch nicht so schwer sein, mit den heutigen Mitteln, Spekulanten von nicht Spekulanten zu unterscheiden. Nicht mehr viele Marktteilnehmer würden alsdann im CHF spekulieren und der Wert des CHF würde sich abschwächen. Der bisherige und neue Ertrag (sofern es weiterhin Spekulanten gibt, die die 2-4% Zinsen p.a. bezahlen, geht an alle (AHV, Pensionskassen, Private),die bis heute unter den Negativ-Zinsen gelitten haben. Dies wäre einen Versuch wert.

    • @Schweizer

      Guten Abend

      Danke für Ihren Vorschlag. Wer ist ein Spekulant – wer nicht?

      Bereits hier scheitert Ihr vorgeschlagener Versuch.

      Da niemand die Zukunft voraussehen kann sind somit quasi alle Spekulanten. Man spekuliert in diese oder andere Richtung. Je mehr Fremdkapital bei der Investition erforderlich ist, desto eher könnte man von einer Spekulation sprechen.

      Die SNB investiert mit fast 90 Prozent Fremdkapital – ist also der grösste und spekulativste Marktteilnehmer überhaupt in unserem Lande auas diesem Gesichtspunkt. Weshalb soll ausgerechnet unsere Oberspekulantin zum Schiedsgericht über die Spekulanten werden?

      Das sind nur einige essyartige Überlegungen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • In den 70-ern ging das doch auch; allen ausländischen CHF-Haltern wurde eine „Sondergebühr“ von 10% p.a. aufgebrummt? Da braucht es m.E. gar keine Unterscheidung zwischen Spekulation und Investition!

  27. Würde die Nationalbank den Franken frei lassen, würde dieser wohl wie in den vergangenen Jahrzehnten um die 2% jährlich steigen. Der Dollar wäre damit heute wohl bei etwa 75 Rappen. Dafür müsste sich unsere Exportindustrie etwas einallen lassen, günstiger und inovativer produzieren. Die Hotelerie müsste ihre Preise ebenfalls nach unten anpassen, damit weiterhin Gäste kommen. Auf der andern Seite wären alle Produkte aus dem Ausland für uns Konsumenten 25% günstger. Durch die Massnahmen der Nationalbank subventioniert daher der Konsument die Exportindustrie sowie den Tourismus mit vielen Milliarden. Irgendwann muss das doch wieder aufhören. Export und Tourismus verdienen kein ewiges Ruhekissen von uns Konsumenten bezahlt.

    • Durch dise Subventionen werden viele Betriebe in Export und Tourismus am Leben erhalten, die unter freier Marktwirtschaft den Laden dicht machen müssten, da sie nicht mehr konkurenzfähig sind.

    • Wenn Preise ständig fallen, nennt man das Deflation und führt direkt in die Krise/Depression. Auch auf der Eidgenössischen Insel der Glückseligkeit.

      Moderne Volkswirtschaften sind zu zwei Drittel konsumgetrieben. Sinkende Preise bedeuten sinkende Umsätze, sinkende Gewinne, sinkende Einkommen, sinkende Personalbestände, sinkende Steuereinnahmen, sinkende Zufriedenheit bei steigender Arbeitslosigkeit bis zur Verelendung und steigendem Radikalismus. Siehe 1929 ff.

      Die Schwächung des Frankens ist existenziell. Wer das nicht kapiert, hat Grundlegendes nicht verstanden.

      Aber die Kläffer, die sich hier auf IP sehnlichst den Crash herbeisehnen, müssen vermutlich auch noch weitere Jahrzehnte ganz tapfer sein:

      Die SNB macht bislang nämlich so ziemlich alles richtig.

      Ach ja, und pleite gehen kann sie auch nicht 🙂

    • @Müller
      Natürlich stellt sich da zwangsläufig die Frage, warum in der Schweiz so viel mehr verdient werden soll. Der Aussenwert des Frankens beeinflusst nicht nur Tourismus und ein paar wenige Exporteure, das reicht sehr viel tiefer in Schweizer Wirtschaftsgeschehen.

    • @M. Müller

      Danke

      Ja. Das sehe ich genau so wie Sie.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @F.Keller

      Danke.

      Genau so ist es.

      Man stelle sich vor, die SNB hätte seit ihrem Bestehen 1907 Strukturpolitik betrieben und alle Betriebe so erhalten wie damals?

      Wir wären heute ein verarmter Bauernstaat wie Moldavien.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @C.Ponzi

      Guten Abend

      Danke

      Darf ich Ihnen folgendes vorschlagen?

      Nehmen Sie Papier und Bleistift. Dann zeichnen Sie darauf eine Angebots- und Nachfragekurve.

      Verschieben Sie die Nachfragekurve nach rechts. Sie sehen: Die Preise sinken und die Menge steigt.

      Verschieben Sie die Angebotskurve nach rechts. Sie sehen: Die Menge steigt und die Preise fallen.

      Schlussfolgerung:

      Deflation kann auch verbunden sein mit zunehmender Konjunktur.

      Sie und die SNB prophezeien den Crash wegen fallenden Preisen. Ich hoffe, Sie begreifen nun, weshalb das nicht stimmt. Wenn die Preise von der Angebotsseite her fallen, was heute in der Schweiz der Fall ist, so gewinnt die Konjunktur an Fahrt.

      Das sollten Sie und die SNB noch lernen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. Ich prophezeie nicht den Crash – ich prophezeie der SNB hohe Verluste – möglicherweise so hoch, dass sie Konkurs geht. Das kann sie, weil sie keine Liquidität schaffen kann, wie SNB-Jordan irrtümlich behauptet.

    • @Platon
      Ich denke da eher an Kaufkraftparitäten und Arbitrage (Arbeitskraft, Güter, etc).

    • @C. Ponzi:
      Sie vergessen die Kehrseite der Medaille: Zerstörung der Renten, Zerstörung der Kaufkraft, durchfüttern von Firmen, die gar keine Daseinsberechtigung mehr haben. Diese Firmen wird es alle lupfen, sobald die Zinsen minimal angehoben werden. Ein grösserer Zinsanstieg wird wohl ein Ende des Systems bedeuten, weshalb die EZB noch weiter zuwartet damit. Sie bereitet sich quasi auf den „richtigen Zeitpunkt“ vor.

      Unser System ist derart verfahren, dass eine geringe Veränderung einer Stellschraube an anderer Stelle massive Verwerfungen hervorbringt. Ja, die SNB macht alles richtig, die Frage ist nur aus wessen Sicht. Unser System hat fertig und wird nur noch künstlich am Leben erhalten!

    • @Platon
      Wer verantwortungsbewusst und entscheidungsfähig mitten im Berufsleben steht, ist in der Regel nicht „für“ oder „gegen“ etwas, sondern betrachtet für sich den Handlungs- und Wirkungsraum und versucht, darin Muster zu erkennen und einzuschätzen, und trifft schlussendlich angemessene Entscheidungen.
      Luftschlösser, wie Sie und Herr Meyer es sich ausdenken, darben auf der Realitätsebene.

    • 2Roman Günter

      Ihr und SNB-Jordans „Geld aus dem Nichts“ ist ein Luftschloss.

      mfG

  28. Eine Sache ist, mit den Massnahmen der SNB nicht einverstanden zu sein, eine andere Sache ist es jedoch, die SNB zu desavuieren und die Fachleute dort hinzustellen, wie wenn diese kleine Schulbuben sind, die von der Sache keine Ahnung haben oder alles daran setzten, der Schweiz bewusst und gezielt zu schaden.
    Sie können davon ausgehen, dass die SNB über mindestens genau soviel Informationen verfügt wie Sie und ich und dass alle Entscheide lange diskutiert und abgewogen wurden. Das heisst nicht, dass wir zum gleichen Schluss oder Entscheid kommen. Ich finde es jedoch sehr anmassend, wenn jemand so schreibt, als häte er die absolute Wahrheit gefunden, ohne natürlich mit konkreten Vorschlägen zu kommen.
    Negativzinsen ist der Griff in den Giftschrank – dies sagt selbst die SNB und man kann sich sicherlich fragen, ob die Pensionkassen von den Negativzinsen hätten verschont bleiben sollen. Jedoch zu behaupten, dass die SNB lieber Kredite ins Ausland vergibt ist blanker Unsinn. Der Kauf von Aktien und/oder Derivaten ist alles ausser ein Kredit und sollte die SNB diese Investitionen in der Scheiz machen, also im SMI investieren, dann ist eine Marktverzerrung und ungerechtfertiger Anstieg vorprogrammiert und ähnlich, was mit den Pensionskassen und dem Immobilienmarkt geschehen ist. Dies wäre sehr schädlich gewesen.
    Einen starken CHF zu wünschen ist ebenfalls sehr absurd. Seit über 15 Jahren herrscht auf dieser Welt einen Währungskrieg und die USA sowie Europa sind sehr darauf erpicht, ihre Währungen schwach zu halten (inkl. China). Was soll die CH mit einem starken CHF? Wie wird die Auswirkung auf den Export und den Tourismus sein? Die Auswirkungen eines starken CHF auf die Wirtschaft und des Wohlstandes in der Schweiz wurde in sher vielen und sehr unterschiedlichen Studien analysiert und niemand ist zum Schluss gekommen, dass die CH einen starken CHF braucht. Wieso sie?
    Die SNB ist sich der Problematik sehr bewusst und ich bin froh, dass die Politik hier nicht eingreiffen darf. Dieses Thema ist zu wichtig und zu heikel, um es den Politikern zu überlassen (Links wie Rechts). Es braucht die Diskussion und es soll diskutiert werden (das Thema ist komplex) jedoch was es meiner Meinung nicht braucht sind Artikel wie der Ihrige, der voller Polemik und populitsichen Floskeln sind.

    • Wenn alle nur ihr Heil in einer schwachen Währung suchen führt dies in den betroffenen Währungsräumen kaum zu mehr Wohlstand.

      Siehe Japan, das nach über 20 Jahren Nullzinsen kein international bedeutsames Internet- oder Biotechnologieunternehmen besitzt und die Entwicklung hin zu Smartphones verschlafen hat.

    • @Christoph Müller

      Danke für Ihre ausführlichen Kommentar:

      Erstens:
      Unsere SNB behauptet, sie könne «Liquide Mittel» aus dem Nichts schaffen. Sogar der Bundesrat behauptet das. SNB und BR verwechseln damit links und rechts der SNB-Bilanz miteinander. Die Bezeichnung «Schulbuben» haben Sie hier aufgebracht – nicht ich.

      Ist das Desavouierung, wenn ich höflich darauf hinweise, dass die SNB nun für über 700 Milliarden Franken volksschulden hat? Fast viermal mehr als Bund, Kantone und Gemeinden zusammen. Seien sie lieber froh, dass hier darauf hingewiesen wird. Und übrigens: Es gibt viele Leserinnen und Leser hier auf Inside Paradeplatz die von Buchhaltung etwas verstehen und das genauso sehen.

      Zweitens:
      Ja richtig. Die SNB verfügt sogar über deutlich mehr Informationen als ich und die haben viel mehr Zeit als ich – aber die bei der SNB können diese Informationen nicht korrekt einordnen, weil sie links und rechts ihrer Bilanz miteinander verwechseln.

      Drittens:
      «Absolute Wahrheit»? Ich kann – im Gegensatz zur SNB einfach zwischen Links und rechts in der Bilanz unterscheiden.

      Viertens:
      Ich habe viele konkrete Vorschläge gebracht – schon in meinem Buch «Arbeitslosigkeit – die grosse Verantwortung der Wirtschaftswissenschaft» 1993). Aber die SNB foutierte sich darum. Bis heute habe ich noch keine Antwort der SNB – ausser dass Plagiat-Jordan mir abschreibt.

      Fünftens:
      Griff in den Giftschrank. Jawohl das tut die SNB. Finden Sie das vernünftig? Ich nicht.

      Sechstens:
      Jawohl. Die SNB investiert im Ausland über 99 Prozent mehr als in der Schweiz. Der Grossteil davon sind Kredite an ausländische Staaten – der Rest Spekulationen an ausländischen Börsen. Habe Sie auch schon mal in die Bilanz der SNB geschaut oder machen sie sich hier einzig Sorgen um die Hackordnung bei der SNB?

      Siebtens:
      Ich sage nicht, Aktien seien Kredite. Im Gegensatz zur SNB kann ich zwischen Eigen- und Fremdkapital unterscheiden. Aber ich sage, die SNB finanziert ihre Aktien mit Krediten (das versteht die SNB eben nicht; wird es aber früher oder später wohl verstehen müssen).

      Achtens:
      Also weil die SNB den Schweizer Markt nicht verzerren will, soll sie die ausländischen Märkte verzerren? Ist das die Aufgabe an die SNB per Bundesverfassung? Kaum.

      Und übrigens: Der letzte Kurseinbruch an Wall Street wurde sehr wahrscheinlich durch den Verkauf von Apple-Aktien durch die SNB ausgelöst. Lesen Sie dazu den sehr interessanten Beitrag von Herrn Bischoff hier auf IP. Er meint, die SNB könnte es noch mit dem amerikanischen Kongress zu tun bekommen wegen Marktverzerrung.

      Stellen Sie sich vor, was uns allen noch bevorsteht, bis die SNB ihre 700 Milliarden überschüssigen Devisen verkauft hat? Wir können uns schon mal auf etwas gefasst machen.

      Und alles nur, weil SNB-Jordan an der Harvard nicht gelernt hat, zwischen links und rechts einer Zentralbankbilanz zu unterscheiden.

      Neuntens:

      Währungskrieg?
      Wer führt einen Währungskrieg? Die USA mit 80 Dollar pro Kopf der Bevölkerung oder die Schweiz mit 100’000 Franken pro Kopf der Bevölkerung? «You dreamer you».

      Zehntens:
      Haben Sie lieber eine Aktie, die steigt oder fällt? Genauso können wir Schweizer froh sein, wenn der Franken steigt.

      Elftens:
      Den Franken schwächen heisst die Schweiz schwächen.

      Zwölftens:
      Die Politik hat mit ihrem Franken-Rütli entscheidend in die Geldpolitik der SNB eingegriffen. Allerdings war dieses «Rütli» politisch nicht legitimiert.

      Ein PUK wird unumgänglich werden.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @FX

      Danke

      Ja. Die Exportindustrie sollte mit guten und kostengünstigen Produkten überzeugen – „poor dogs“ sollten nicht durch Subventionen und Marktverzerrungen künstlich am Leben erhalten werden.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Marc Meyer

      „Bis heute habe ich noch keine Antwort der SNB – ausser dass Plagiat-Jordan mir abschreibt“

      Hochinteressant, dass Herr Jordan Ihnen wortwörtlich abschreibt. Frage: Wo genau schreibt er Ihnen ab?

      Dies wäre bestimmt von grossem allgemeinem Interesse. Danke

    • @ Christoph Müller…..

      … „das die Polittik nicht eingreifen darf….????“

      Was die SNB seit Jahren tut ist ja dem eingreifen der Politik geschuldet.
      Da die SNB theoretisch unabhängig ist, muss die Politik das nur einfach subtiler angehen.
      Sie kann es nicht einfach anordnen, sondern spricht mit Jordan mal da oder dort ein ernstes Wörtchen.
      Jordan berücksichtigt das dann, sonst ist er schnell weg vom Fenster.
      SNB Präsidenten sind Kündbar….

      Nein, das das „unabhängige“ eben gerade nicht funktioniert, die SNB politisiert ist, sollte man ihr einen viel klareren Auftrag geben. Den Rahmen in dem sie agiert und die Mittel die sie dazu benutzen darf, klar begrenzen.

    • @ Müller….

      Trotzdem agiert die SNB politisch motiviert.

      Sie ist Einflüssen unterworfen wie alles andere auch.

      Und sie mach Europa-Politik, denn was sie tut nützt Europa mehr wie der Schweiz.

      Aber reden wir nach der Katastrophe noch einmal….. dann werden auch Sie …..

    • @Steppenwolf

      Danke

      Siehe Vortrag Joran vor Volkswirtschaftlicher Gesellschaft Zürich sowie Home Page der SNB.

      Da wurde die alte irrige Theorie stillschweigend vom Netz genommen und durch meine ersetzt.

      MfG

      Marc Meyer

  29. Herr Doktor Meyer scheint überzeugt, dass er als Einziger das Notenbankgeschäft versteht. Das mag so sein, aber von Finanz scheint er keine Ahnung zu haben. Der billige Franken sei attraktiv für ausländische Anleger? Die wollen also negative Renditen? So ein Blödsinn.

    • Irgendwann ist das Ende aller Manipulationsmöglichkeiten erreicht.

      Null- und Negativzinsen sind bildlich gesprochen so etwas wie ein Offenbarungseid des betreffenden Währungsraumes bzw. der jeweiligen Volkswirtschaften.

      Wenn es der schweizer Wirtschaft wirklich gut ginge und sie stark wäre, müßte man diese nicht mit einem künstlich geschwächten Franken stützen und könnte anstatt dessen allen Schweizern den Vorteil einer starken Währung zu Gute kommen lassen.

      Dies ist aber wohl nicht – mehr – möglich bzw. politisch nicht gewollt.

      Es folgen immer noch zu viele Schweizer bzw. Europäer den scheinbaren Heilsverkündungen eines undemokratischen Gremiums zu Lasten beispielsweise von deren Kaufkraft und Altersversorgung.

    • „Der billige Franken sei attraktiv für ausländische Anleger?“

      Dachte beim Lesen dieses Satzes, dass sich Missionar Meyer nun vollumfänglich disqualifiziert hat, um ernstgenommen zu werden.

      Wirre Aussage, bleibt wirre Aussage. Reputation im Eimer. Glaubwürdigkeit = zero.

    • Udaipur Baba

      Auch in Indien ist es so dass bei einem verbilligten Angebot (Verschiebung der Angebotskurve nach rechts und unten) Preis und Menge dieses Gutes steigen.

      Wenn also die SNB ihre Franken vermehrt zu eine günstigen Preis anbietet, bedeutet das eine Rechtsverschiebung der Angebotskurve nach rechts.

      Konklusion: Die Frankengeldmenge steigt und der Kurs des Frankens sinkt. Es fliesst also mehr Kapital in den Franken.

      Die SNB kurbelt somit die Investition in Franken an. Sie lockt damit Kapital in die Schweiz – genau das Gegenteil von dem, was sie ja will.

      mfg

      Marc Meyer

    • @ZIRP

      Danke

      Die SNB schwächt den Franken und damit auch die Schweizer Wirtschaft und letztlich schwächt die SNB damit die Schweiz.

      mfg

      Marc Meyer

    • Es geht hier nicht nur um Obligationen..es geht darum, dass Investitionen günstiger sind…der Herr Doktor Meyer sieht die Sache schon richtig. Die SNB schwächt den Franken verbissen und lässt dies den Schweizer Sparer bezahlen. Der wird übrigens auch bezahlen, wenn sie damit aufhört……

    • @rax

      Danke

      Teil I

      Sie schreiben, ich meine, der einzige zu sein, der das Notenbankgeschäft verstehe.

      Das unterstellte man mir auch, als ich die Jahrzehnte alte Geldmultiplikator-Theorie hier auf Inside Paradeplatz erstmals widerlegte und mit Buchungssätzen bewies. Wenige Monate nach mir übernahm dann die Bank of England meine Argumentation. Später der IWF und die Deutsche Bundesbank u.a. Schliesslich wechselte auch die SNB ihre falsche Geldtheorie auf ihrer Home Page mit irrigen Filmchen vom Schweiz Fernsehen aus und ersetzt sie durch meine neue Theorie, obwohl sie diese zuvor immer bekämpft hatte.

      Und Plagiat-Jordan tut nun an seinen Vorträgen so, als hätte er die Geldschöpfung immer verstanden – nein hat er nicht. Erst hier auf Inside Paradeplatz hat er gelernt, wie Geldschöpfung richtig funktioniert.

      Sorry. Und übrigens ist es nicht mein Problem, wenn wir weltweit Notenbanker haben, die links und rechts ihrer Bilanz miteinander verwechseln. Alle plappern einander nach – das ist das Problem. Selbst Trump hat Geldpolitik nicht verstanden – wenn Sie das tröstet.

      Teil II

      Angenommen, Sie suchen eine Aktie: Schauen Sie dann, ob deren Kurs günstig ist oder deren Dividendenrendite hoch? Sie schauen auf beides. Sie müssen eine Mischrechnung machen.

      Wenn Sie eine Obligation kaufen: Wollen Sie dann eine, die zu einem günstigen Kurs angeboten wird oder eine, die einen hohen Zins abwirft? Sie schauen auf beides – auf die Rendite. Kurs und Rendite verhalten sich invers zueinander.

      Angenommen, ein Unternehmen wolle eine Obligationen-Anleihe erfolgreich begeben: Dazu muss sie einen hohen Zinssatz offerieren und die Anleihe zu einem tiefen Preis offerieren (möglichst unter pari; keinesfalls darüber). Was die Unternehmung nicht darf, ist, die Obligation zu einem hohen Preis anbieten und dazu noch zu einem tiefen Zinssatz.

      Die Gesamtrendite ist entscheidend.

      Notenbankgeld ist eine Obligation der SNB (siehe meine Dissertation: «Geld – eine Obligation der Notenbank, 1997).

      Die SNB hat sich nun den absurden Vorsatz genommen, dass möglichst niemand in ihre Obligationen investiert. Absurd – nicht wahr? Aber sie tut dies. Sie will, dass kein Geld in die Schweiz mehr fliesst. Das allein ist bereits ein Unsinn.

      Wenn also eine Unternehmung will, dass ihre Obligationen nicht gekauft werden, so muss sie darauf einen hohen Preis fordern und einen tiefen Zinssatz offerieren – am besten einen Negativzins.

      Sie darf auf keinen Fall einen Negativzins offerieren und dazu die Obligation zu einem möglichst tiefen Preis anbieten. Das wäre ein Anachronismus: Der tiefe Zins mindert die Rendite und der tiefe Preis erhöht die Rendite. Das beisst sich. Die Gesamtrendite müsste ja tief sein. Der Kurs müsste somit hoch sein.

      Genau das tut aber die SNB: Mit dem tiefen Frankenkurs erhöht die SNB die Gesamtrendite ausländischer Investoren auf dem Franken und mit den Negativzinsen vermindert die SNB diese Gesamtrendite wieder.

      Das beisst sich – widerspricht sich. Ein Anachronismus.

      Wollte die SNB den Zufluss von ausländischem Kapital in die Schweiz vermindern (was volkswirtschaftlich ein Unsinn ist), so müsste die SNB dafür besorgt sein, dass der Franken hoch bewertet ist und die Zinsen tief.

      Die ausländischen Investoren machen sich somit folgende Rechnung: Den Schweizerfranken erhalten Sie günstig, wegen den billigangeboten der SNB. Frägt man unter Fachleuten, um wieviel tiefer der Euro notieren würde ohne Interventionen der SNB, so lautet die gängigste Antwort: 10 Prozent.

      Die Ausländischen Investoren überlegen sich nun: Wollen sie eine Währung 10 Prozent günstiger kaufen als ihr realer Marktwert und dafür Minuszinsen von etwas weniger als 1 Prozent bezahlen?

      Ja. Das wollen sie. Die Chance, dass die SNB den Franken nicht 10 Jahre lang auf dem jetzigen Niveau wird halten können ist sehr gross. Die Aufgabe des Mindestkurses hat das eindrücklich bewiesen.

      Oder meinen Sie im Ernst, rax, die SNB könne nochmals eine oder zwei oder drei Billionen Devisenkaufen? Da liegen Sie, rax, mit Bestimmtheit falsch. Und auch die SNB liegt falsch, weil das Märchen von der Geldschöpfung aus dem Nichts nun endgültig widerlegt ist.

      Das sollte auch ein Professor Jordan langsam kapieren.

      Die Schlussfolgerung ist: Mit ihrem Billigangebot an Franken lädt die SNB ausländische Investoren geradezu ein, ihr Vermögen in Franken anzulegen.

      Die Chance, dass der Franken nach oben ausbricht ist ungleich viel höher als die Möglichkeit der SNB, dies zu verhindern.

      Der Frankenhöchstkurs und die Frankenminuszinsen sind also ein gutes Geschäft – für die ausländischen Investoren – nicht für die Schweiz.

      mfG

      Marc Meyer

    • @Zukunftsforscher

      Danke.

      Ja. Die SNB zieht mit ihrem Billig-Franken-Angebot ausländischen Kapital wie ein Magnet an.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • So ein theoretischer Blödsinn:
      Wenn also die SNB ihre Franken vermehrt zu eine günstigen Preis anbietet, bedeutet das eine Rechtsverschiebung der Angebotskurve nach rechts.

      Die Währung in Venezuela, Bolivar, wird täglich um mehrere Prozent günstiger (Hyperinflation) und trotzdem fliesst kein ausländisches Kapital in diese Währung. Das gleiche passierte letztes Jahre auch mit der türkischen Lira. Sinkt eine Währung, dann ziehen die ausländischen Anleger ihr Geld ab und auch die reichen Einheimischen (besitzen noch andere Konti in anderen Ländern und Währungen).
      Man könnte eine mini Spekulantensteuer (0.01 % auf den FX-Betrag, analog dem Vorschlag zur Mikrosteuer) auf Devisengeschäfte mit CHF machen, falls das offene FX-Geschäft wieder innert 12 Stunden ganz oder teilweise geschlossen wird.

    • Mannn oh Man……

      ich habe gerade die Kommentare von MM durchgelesen…. sie sind schlüssig und logisch nachvollziehbar.

      ——————-

      @ Big World Guru…..

      Sie aber plärren einen Unsinn daher….
      Sie machen vorsätzlich keinen Unterschied zwischen einem Weltmarktführer ( die Schweiz ist 1.5 mal höher Industruialisiert wie Deutschland ) und Venezuela, welches nur noch Öl hat, sonst wurde alles von den Sozis heruntergewirtschaftet.

      Wenn also die Schweiz Franken günstig verkauft, ist das ein effektives Signal um die Franken zu kaufen.
      In der Schweiz kann mit Franken alles erwerben was man sich in einem Hochindustrieland nur vorstellen kann.

      Wenn Venezuelas Währung jeden Tag schwächer wird, greift niemand mehr zu, den Venezuela ist ein Bankrotteur.

      Wer also die beiden Dinge miteinander vergleicht um einen Kommentar mit einem „Argument“ anzureichern, der ist unredlich, Kommentiert vorsätzlich falsch, ist somit eine Lusche.

    • @Big World Guru

      Danke

      Die SNB verkauft Franken und kauft damit Euro. Damit der Franken sinkt.

      Die Zentralbank Venzuelas verkauft ihre Währung und kauft dagegen inländische Staatsanleihen. Die Währung fällt somit. Hyperinflation.

      Also wo liegt ihr Problem?

      mfG

      Marc Meyer

  30. Gut, dass dies wieder einmal gesagt wurde.

    Wird sich der sich stark fühlende Jordan
    darauf hören? Sicher nicht!
    Und der BR, der sich bequem darauf beruft, dass
    die SNB politisch unabhhängig operiere…
    Volkinitiative zur Abänderung des SNB Gesetzes?
    Geht nicht, Gestzesinitiativen kennt unsere Verfassung nicht.

    Wer wagt es, Rittersmann oder Koch,
    zu tauchen in dieses Sch..loch?

    • @Reaktor

      Ja es wäre wünschenswert, dass der Bundesrat nicht mehr auf die Irrlehre der SNB mit ihrem Geld aus dem Nichts hereinfällt.

      (Notenbankgeld ist nicht Liquidität der SNB; ist nicht Vermögen der SNB, sondern Schuld der SNB. Wen das der BR nur endlich verstünde!)

      mfg

      Marc Meyer

  31. Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

    wie immer – mehr als nur lesenswert, es leitet eine mediale Wende ein. Ich möchte noch weitere Gründe für die Negativzinsen erwähnen. Die entsprechenden Statistiken (Quelle SNB) zeigen, dass unser Auslandsvermögen seit dem Jahr 2000 weniger gestiegen ist, als dies auf Grund der chronisch hohen Leistungsbilanzüberschüsse zu erwarten gewesen wäre. Die Devisenguthaben haben zwar regelmässig Renditen abgeworfen, sie haben sich (in CHF gerechnet) aber immer wieder entwertet. Der Euro hat heute nahezu 30 %, der Dollar 40 % weniger Wert als damals. Unter dem Strich haben unsere Auslandsguthaben in diesen 19 Jahren einen Verlust von rund 250 Milliarden Franken eingefahren, was einer Negativverzinsung von rund 0,8 Prozent entspricht. Die politischen und wirtschaftlichen Drahtzieher dieses Desasters und die Verwerfungen der „Drei Säule Doktrin“ gelangen langsam auf dem Radar des grossen Publikums.

    Auf der Zeitachse läuft das so, dass die Aktiven Vermögen aufbauen – indem sie die realen Investitionen finanzieren – und dieses Vermögen dann als Rentner verzehren, bzw. im Tausch gegen Konsum und Pflegeleistungen an die Aktiven abtreten. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der realen Kapitalstock und den Ersparnissen, die wir bei voller Kapitaldeckung zur Finanzierung der Renten brauchen. Deshalb muss die Rente überwiegend im Umlageverfahren finanziert werden. 2. Säule abschaffen und kräftig im Inland investieren in Technologien für das Jahr 2100 (Umwelt, Energie, Transport, Bildung, Neue Materialien, Demenz, Kinderarmut, Aus den Fugen geratenes Medizin- und Gesundheitssystem nachhaltig verändern und weiterentwickeln – eine Medizin die heilt usw. usf.)

    Ich empfehle daher jedem, vor allem im Wahljahr 2019, sich selber Gedanken zu machen, Aussagen zu prüfen und die weitverbreitete Propaganda von SRG, Parteien und SNB zu durchschauen, statt Gehörtes zu vertrauen. Schreiben Sie weiter Herr Dr. Marc Meyer und herzlichen Dank.

    Quellen:
    (https://www.snb.ch/de/iabout/stat/statrep/id/statpub_bopiip_all und https://www.snb.ch/de/iabout/stat/statrep/statpubdis/id/statpub_iip_arch)

    • @Platon

      Danke

      Ja richtig: Investitionen im Inland und nicht im Ausland kurbeln unsere Wirtschaft an.

      Floatet der Franken, kann er wieder steigen und die Auslandanlagen der Schweiz gewinnen wieder an Wert.

      Die Geldpolitik missachtet all diese Grundsätze und schadet dem Franken und der Schweiz.

      freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  32. Guter Herr Meyer! Fragen Sie doch mal bei der (auch nach Ihnen) „starken Exportindustrie“ nach, ob sie denn wirklich so froh sei, dass der Franken steigt?!! Und wenn Sie dann nachfragen, sollten sie gleich die vielen Zulieferbetriebe fragen. Und gleich auch noch die tausenden von Arbeitnehmern in diesen Betrieben…

    • @Exporteur

      Danke

      Genauso kann ich die Bauern fragen, ob der Milchpreis hoch genug sei.

      Der künstlich fixierte Milchpreis mündete in einem Schlamassel für alle Beteiligten.

      Ein fixierter Euro benötigt hunderte Milliarden mehr Substanz als der Mindest-Milchpreis gekostet hat. Das Schlamassel wird entsprechend grösser sein.

      Was den Exporteuren egal ist: Die SNB sitzt auf einem Schuldenberg von 700 Milliarden – akkumuliert in 10 Jahren!

      Zudem unterstützt die SNB mit ihren Auslandinvestitionen die Konkurrenz unserer Wirtschaft.

      mfg

      Marc Meyer

      Bei

  33. Herr Dr. Meyer: Mal andersrum, damit auch ich es vielleicht verstehe: Wer sind den die Gewinner der von Ihnen kritisierten SNB Geschäfte? Denn eines ist beim Hütchenspiel sicher: einer gewinnt immer!

    • @Ruedi Hammer

      Danke.

      Gewinner sind die ausländischen Börsenplätze und die ausländischen Staaten, denen die SNB ihr Defizit finanziert.

      Die SNB kurbelt die ausländischen Volkswirtschaften und die Konkurrenten unserer Wirtschaft (Exporteure) an – auf Kosten der Schweiz und der Pensionskassen.

      mfg

      Marc Meyer

    • Gewinner der Währungsabwertung sind vorläufig alle nicht mehr wettbewerbsfähigen exportorientierten Unternehmen und der Tourismus.

      Wie man aktuell an Japan sieht, kann die Spitzenstellung bei Zukunftstechnologien verloren gehen.

    • @FX

      Danke.

      Ja.

      Unterschreibe ich voll und ganz.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  34. Ob die SNB mit ihren Negativzins richtig oder falsch liegt kann ich nicht beurteilen und viele Ökonomen offenbar auch nicht. Dies beweist dessen Streit in den Medien. Tatsache ist, dass die Unternehmen profitiert haben. Und jetzt zu den Schwachköpfen von links bis rechts: Wer die ersten Schulklassen hinter sich gebracht hat dürfte mathematisch schlauer sein wie diese Möchtegernökonomen und Schlaumeier. Bereits bei Einführung des Minuszinssatzes hätten die Verantwortlichen dafür sorgen müssen, dass die Vorsorgewerke in der Schweiz vom Minuszins ausgenommen sind. Was dachten der Gesundheitsminister und alle Schlaumeier welche für die Altersvorsorge idiotische Vorschläge machten (Arbeiten bis 70/75, ü50 mit weniger Lohn, und neu – der absolute soziale Schwachsinn – Reduktion der bestehenden Renten), anstatt mit wenig Aufwand zig Millionen für die Vorsorgewerke sichern hätte können, indem man – wie bereits erwähnt – die Vorsorgewerke vom Minuszins ausgenommen hätte. Einfacher Vorschlag – der bis jetzt eingenommene Minuszins wird auf den Rappen genau den Pensionskassen, AHV, Vorsorge der dritten Säule a, zurückerstattet. Oder soll man es bei den profitablen und vom Minuszins profitierenden Unternehmen holen? Oder sollen die Verluste wieder sozialisiert und die Gewinne privatisiert werden? Für die, welche über den Tellerrand blicken imstande sind: Wer 35/40 und mehr Jahre für die Wirtschaft eines Landes gearbeitet hat, bzw. arbeiten wird, soll sorglos auf seine Altersrente blicken können im Interesse des sozialen Friedens und im Interesse des zukünftigen Konsums, welcher wieder der Wirtschaft zugute kommt.

    • @Mokierer

      Danke.

      Ja richtig.

      Die Steuereinnahmen der SNB über ihre Negativzinsen sollen an die AHV ausbezahlt werden.

      mfg

  35. @ Meyer Marc, Dr.

    Hier verknüpfen Sie zwei Sachen, die nichts miteinander zu tun haben. Vorsorgepolitik und Notenbankpolitik sind zwei paar Schuhe.

    Im Übrigen argumentieren die Initianten nicht gegen die SNB Politik. Dies ist nur in Ihrem Kopf so, Herr Dr. Meyer. Storyteller brauchen immer einen Aufhänger!

    (Zu Ihrer Beruhigung: ich bin parteilos und habe nichts mit der SNB zu tun. Ich äussere hier einfach meine persönliche Meinung, im Gegensatz zu den selbsternannten 90% anti-mainstream Weltwoche Lesern hier in diesen IP-Kommentar Blogs)

    • @Vorsorgeberater

      Danke

      Die SNB verknüpft ihre Geldpolitik mit Beschönigung ihrer Verluste auf Kosten der Vorsorgegelder.

      Die Verluste der SNB basieren auf einer irrigen Geldtheorie.

      voila.

      Mfg

      Marc Meyer

  36. Danke Herr Dr. Meyer für Ihren – wie immer – sehr anschaulichen und auch für Nichtfachleute gut verständlichen Beitrag. Es bleibt mir unverständlich und unerschlossen wie die hochdekorierten, hochdiplomierten und hochpromovierten Leute um Jordan an ihren irrigen Lehrmeinungen durch alle Wände hindurch festhalten können, zu unser aller Schaden!
    Halten Sie durch, Herr Dr. Meyer und halten Sie sich an Mahatma Gandh: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du“.

    • Ja mein Lieber, die Wahrheit sagt Ihnen auch Hr. Dr. Meyer nicht direkt. Die Devisenreserven (800 Mia) gehöhren den Banken und nicht der SNB. Und diese haben das Sagen , was mit dem Geld passiert
      Sorry
      Freundliche Grüsse
      Dagobert

    • @The Observer

      Vielen herzlichen Dank für Ihre Ermutigungen, die ich gut gebrauchen kann.

      Ja es ist mein Beruf, vermeintlich komplizierte Zusammenhänge klar verständlich zu erklären.

      Wer etwas kompliziert erklärt, gibt damit zu verstehen, dass er die Sache selber nicht richtig verstanden hat. Man versteckt sich dann hinter der „Kompliziertheit“. Da ist man weniger angreifbar.

      Das ist leider die Taktik unserer SNB gegenüber dem Volk und den Politikern.

      Schade. So können sich gröbste Irrtümer über Jahrzehnte weg halten.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Dagobert

      Danke.

      Erstens:
      Es sind nicht Devisenreserven, sondern Devisenanlagen. Reserven wären Eigenkapital der SNB. Die SNB finanziert ihre devisenanlagen aber mit Fremdkapital der Banken.

      Zweitens:
      Die Devisenanlagen der SNB gehören der SNB bzw. dem Schweizervolk. Die SNB hat diese jedoch mit Schulden bei den Banken finanziert.

      Deshalb haben letztlich die Banken das Sagen. Nur – die Banken haben es auch noch nicht begriffen:

      Axel Weber beispielsweise. gescheiterter Zentralbanker und heute Präsident der UBS meint auch noch, die Zentralbanken müssten ihre Schulden nicht zurückzahlen.

      Die UBS will also ihr Geld von der SNB nicht zurück.

      Der UBS-Aktienkurs wird dann wohl die Wahrheit sagen, wenn das Eigenkapital der SNB dahin schmelzt.

      mfg

      Marc Meyer

  37. Danke für den Artikel.
    Die SNB und das Finanzdepartement weiss genau welches Fiasko sie angerichtet haben. Nur wegen dem Gejammer von drei grossen Exportfimrmen wurde dieses „Experiment“ gestartet welches in einem Alptraum enden wird. Sie zerstören in wenigen Jahren was Generationen mit ihrem Schweiss aufgebaut haben. Von wegen „unabhängig“.

    Die politischen Verantwortlichen:
    Eveline Widmer Schlumpf (SVP/BDP), Ueli Maurer (SVP) und Johann Schneider-Ammann (FDP).

    Wir werden uns an diese Lobbyisten erinnern, sobald die „gelben Westen“ auch bei uns hervor geholt werden.

    • Genau, und Schneider-Ammann bzw. Familie sind Grossaktionär im Aktionärspool von Swatch Group. Und der Möchtegern-Pirat mit dem Stumpen im Gesicht konnte ihm jeden Floh via private Hotline ins Ohr setzen. – Immer schön unabhängig, gell! Klingelt es?

    • Ich frage mich nur, für wen eine SNB solch irre Finanzpolitik betreibt. Nur wegen drei jammernden Exportfirmen allein sicher nicht. Da stehen noch andere internationale Interessen dahinter, die der Schweiz nicht allzu freundlich gesinnt sind und vor allem die Schweiz für ihre eigenen Interessen missbrauchen. Schon traurig, dass an solchen Schlüsselposten, wie Jordan einen einnimmt, derartige Handlanger des internationalen Kapitals in beschönigender Schaumschlägerei verheerende Wirtschaftsverwüstungen anrichten.

    • @Büezer

      Danke

      Besonders verhängnisvoll war das sogenannte „Frankenrütli“. Da wurde klar, dass eine „unabhängige“ Notenbank viel mehr gefährdet ist, von gewissen Interessengruppen für eigene Zwecke missbraucht zu werden, als eine politisch breit abgestützte Nationalbank.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Prof. Dr. Oink

      Danke

      Ja. Beim Franken-Rütli war politisch nicht korrekt.

      mfG

      Marc Meyer

    • Hr. Dr. Meyer, das glaube ich nicht, dass Hr .Axel Weber nicht begriffen hat, dass er, und damit die Banken, das Sagen haben, was mit ihrem Geld passieren soll. Sonst wäre das ja gar kein Problem für die SNB mind. ein Teil der Gelder z.B. an die AHV / BVG zu verteilen. Aber Logo : Banken müssen zuerst für sich schauen , um nicht zu zeigen, wer im Hintergrund die Fäden in der Hand hält.
      Sorry für alle Rentner ( jetztigen und zukünftigen )
      Mit freundlichen Grüßen
      Dagobert

  38. Herr Meyer……….

    ja ich hab die Meldung auch gelesen.

    Und ich hab einmal mehr mit Schrecken erkannt, wie wenig unsere Politiker von Geld verstehen.
    Die stehlen es nur gerne den anderen ( uns ), dann aber hört deren Qualifikation was das angeht, auch schon auf.

    Gewinne, ….also wie kann man von Gewinnen der SNB sprechen wenn man sich deren Bilanzen ansieht.

    Wenn ich an die angehäuften Risiken der SNB denke …. so müsste die SNB eigentlich sparen wo es nur geht,
    Geld horten für die Verluste die sie zukünftig einfahren wird, also ihre Risiken abdecken.

    Aber was tut sie ?

    Sie fährt nicht nur sich selber, nein auch das Land und die Vorsorgeeinrichtungen fürs Alter in den Dreck.

    Nun wollen also Politiker, ausgerechnet die welche es im besonderen gewohnt sind das man sie rundum „pampert“, wieder einmal Geld auftreiben…..
    Nein nicht der Bevölkerung reinen Wein einschenken, das kann ja IP tun,sondern sie wollen Wahlkampf betreiben und den Arbeitern der Schweiz vorgaukeln …..man sichere die Altersvorsorge ab.

    Dieses mal wollen sie es mit Geld von einer Bank die eigentlich keines mehr hat…… sondern nur noch einen riesigen Haufen Schulden.

    • @Walter Roth

      Danke

      Es ist nicht die Aufgabe der SNB, auf Spargeldern eine versteckte Steuer zu erheben. Deshalb ist es m.E. korrekt, wenn die SNB diese abgeben muss. Keinesfalls sollten diese von der SNB dazu missbraucht werden, ihre Verluste zu beschönigen. Am Schluss zahlt die Zeche der SNB ja doch der Steuerzahler. so oder so.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Dr. MM……….

      natürlich, ich habe Sie schon verstanden.

      Allein es wird uns nicht helfen.

      Klar, nehmen wir ihr nun diese Gelder weg, haben wir vielleicht wenigstens die „gerettet“, wo ansonsten womöglich gar nichts übrig bleibt.

      Man kann es betrachten wie man will, unsere SNB ist ein Sanierungsfall …. der irgendwann ungeheure Summen verschlingen wird.

      Darum dachte ich damals bei der Goldinitiative, das die SNB ihre Devisen dafür einsetzen könnte um Gold zu kaufen.
      Nur, damit würden ihre Schulden ja auch nicht kleiner, sondern nur umgelagert.
      Immerhin wäre Gold ein realer Wert, etwas was man von Euro-Staatsanleihen nicht behaupten kann.
      Aber eben, die SNB hat die Devisen mit Sichtguthaben der Banken finanziert …..und die Bilanzen / Schulden müssen ja auch mal wieder ausgeglichen, zurückgezahlt werden.

      Nebenbei wäre ja auch jeder ein Idiot der Euro-Staatsanleihen gegen Gold kaufen würde….(((-:

  39. OK, Dr.2M, gehe mit Ihnen weitgehend einig. Allerdings: die SNB als „lender of last resort“ für die Kreditvergabeankurbelung der Geschäftsbanken?!!! HÄ!? – Die Kreditvergabe(fähigkeit) hängt vom EK der Banken ab und den gerade lokal herrschenden EK-Vorschriften. – Nach Ihrer Ansicht sollten also die Banken der SNB ihr genehme (akzeptable) Kreditpapiere verkaufen (können), um im gegebenen Mindest-EK-Korsett wieder Luft für neue Kredite zu erhalten? Weshalb sollte eine Bank gute (für SNB „akzeptable“) Kreditpapiere verkaufen? Wenn schon muss eine Bank die Aktivseite der Bilanz so werthaltig wie möglich erhalten/managen und wenn möglich „Schrott“ loswerden, welchen die SNB aber nicht kaufen darf…
    Witzig auch in diesem Zusammenhang: UBS und CS sind beide gerade auf einem Multimilliarden-Aktienrückkaufstrip. – Entweder gibt es aus Sicht der beiden Banken schlicht nicht genügend Kreditnachfrage von soliden Firmen mit guten Projekten mit wenig Risiken oder – meine Vermutung- für die Managements ist es fürs Überleben im süssen Bonushimmel (ob es dort auch Jungfrauen à gogo gibt, weiss ich nicht) sicherer, gar keine Risiken einzugehen und der Volkswirtschaft Schweiz die Kreditfunktion (nota bene als vom CH Staat garantierte, von hauptsächlich Ausländern kontrollierte Institute) weitgehend zu verweigern. Gleichzeitig werden durch den Aktienrückkauf die EPS verbessert und TT, SM und das ganze oberste Boni-Bagage dieser staatsgarantierten Banken können wenigstens bezüglich dieser Kennzahl Wachstum ausweisen und „an der Kasse“ einen neuen, grossen oder noch grösseren Bonus abholen.

    • @the Jig is up

      Danken

      Bin ganz Ihrer Meinung. Es ist nicht Aufgabe der Zentralbanken, den Banken den Schrott abzukaufen, den diese nicht wollen. Aber genau das tun sie bei „quantitative easing“.

      mfG

      Marc Meyer

  40. Der Autor vergisst, dass es der Wirtschaft seit 2017 blendend geht sprich Inflation tief, Zinsen tief, Arbeitslosigkeit tief, Vertrauen hoch etc.
    Weshalb soll die SNB da ausgerechnet (noch) mehr Wirtschaftspolitik betreiben, Herr Meyer?

    Dass die Politiker Ihr Vorsorgeregulierungsdebakel am Liebsten mit zweckentfremdeten Millionen aus der SNB-Bilanz beheben möchten erstaunt nicht. Der Negativzins ist aber nicht Schuld an den jahrelang falsch (=zu hoch) angesetzten Versicherungsparameter und den daraus resultierenden Deckungsfehlbeträgen! Da sollen sich die lieben Damen und Herren PolitikerInnen von Links bis Rechts bitteschön an der eigenen Nase nehmen!

    • @g eiger

      Danke

      Richtig. Es ist vollkommen absurd, dass die SNB bei der herrschenden Konjunktur 700 Milliarden Schulden hat und nicht daran denkt, diese abzubauen.

      Sie weiss weshalb: Würde sie anfangen, ihre Bilanz zu reduzieren, so würde der Wert ihres gewaltigen Vermögens zusammenkrachen und die SNB ginge Konkurs.

      mfG

      Marc Meyer

  41. Die Null- und Niedrigzinsen der EZB, unter denen die Schweiz leidet sind letztlich nur Ausdruck des Versagens und der Mißwirtschaft dort.

    Im Grunde eine Machttechnik, um einem überschuldeten und scheiternden (Währungs-)System das Überleben zu ermöglichen.

    • @Unsere Arbeit dient…

      Danke.

      Negativzinsen per se sind nicht schlecht. Die SNB kann sich nicht gegen den Markt stemmen. Der Markt ist stärker. WAs die SNB aber nicht darf ist, über einen Zinsensaldo quasi Steuer erheben. Und wenn sie es doch tut wie die SNB, soll sie ihre Steuererträge auch abliefern.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  42. Das die SNB was von dem Geld in die AHV fliesen lassen soll, habe ich hier mal als Kommentar geschrieben.
    Worauf mich ein anderer Kommentarschreiber belehrte, das sei nicht die Aufgabe der SNB, und unterstrich dies noch mit einem Gesetztext das die SNB für Geld Politik und nicht für die AHV zuständig sei, mein Vorschlag sei vollkommen blöd und ich verstehe nichts von dem. Worauf ich einen zweiten Kommentar schrieb; die SNB sei auch nicht für die Sicherung der Management Boni zuständig!
    Als es um die Rettung der UBS ging. Klar vordergründig stand nur die Rettung der UBS auf dem Plan, aber wenn sich das Management nicht so für die Rettung durch den Bund eingesetzt hätte, frage ich mich ob die SNB rechtzeitig geholfen hätte. Und das dass Management nicht das wohl des Unternehmens im Auge hat sonder nur ihr Eigeninteresse das glaube ich ist jetzt langsam allen klar.

    Und das bei Grossunternehmen ganz sicher in KMU sieht es sicher ganz anders aus.
    Daher soll die SNB das Geld der AHV zukommen lasen, die haben auch unter der Negativzins gelitten und es kommt allen in der Schweiz zugute. Politiker haben bis jetzt noch nichts gross unternommen, aber die verwalten auch lieber die Probleme als das sie sie lösen.

    • @Trudi

      Danke

      Eine Zentralbank hat im Prinzip nur eine Aufgabe: Die Versorgung ihrer eigenen Wirtschaft mit einem allseits anerkannten Zahlungsmittel.

      Da die SNB aber Steuern auf Geldhaltung erhebt, soll sie diese Steuereinnahmen auch abgeben.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  43. Die Ausführungen von Herrn Dr. Meyer sind immer interessant, und, obwohl ich buchhalterisch kein Hirsch bin, tut querdenken gut. – Für einmal bin ich mit den Linken einverstanden. Negativzinsen sind Volkseigentum und Nullzinsen (bei 2% Inflationsvorgabe und effektiv sehr viel höherer als ausgewiesener indexierter Inflation) stellen eine Enteignung des Mittelstandes dar. Der grösste Raubzug der Geschichte (durch die EZB und in deren Kielwasser die SNB zugunsten der Reichen und zulasten der Fleissigen) geht weiter. Sollten die Zinsen dann doch (einmal? wann?) substantiell in den positiven Bereich gehen, fliegt uns das System um die Ohren. Deshalb, so glaube ich, werden die Zinsen gar nicht steigen dürfen. Sonst geht das System hops. Hiezu aktuell: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/03/euro-staaten-im-schulden-karussell-zum-staatsbankrott/

    • @Der Rückbauer

      Danke.

      Was ich hier tue ist nicht „querdenken“.

      Die SNB ist es, die eine „verquerte“ Geldpolitik betreibt.

      Mit dem Hinweis auf die Gefahr von steigenden Zinsen legen Sie den Finger auf den wundesten Punkt der SNB: Steigende Zinsen werden ihr das Genick brechen, weil dann ihre Anlagen im Wert dramatisch an Wert verlieren je nachdem, wie stark die Zinsen steigen.

      Dann ist die Gefahr gross, dass das Eigenkapital der SNB negativ wird und die SNB Konkurs geht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  44. Ich bin auch gespannt, wie diese Ära mit Negativzins und „das Märchen von der Geldschöpfung aus dem Nichts“ enden wird? Die verschiedensten Versuche in den USA eine Zentralbank einzuführen – ein Bestreben das schliesslich mit der Gründung der Fed bisher ein Ende fand – geben dazu eine schönes Beispiel: ein ewiges Auf und Ab verursacht stets durch die Verlockung des „billigen Geldes“. Die Vorstellung, Wohlstand durch die Schaffung billigen Geldes zu erzeugen hat schon immer die Phantasie von Politikern und Bankern beflügelt und das Experiment endete stets gleich: im Chaos. Schade, dass man aus der Geschichte nicht gewillt ist etwas zu lernen.

    • @Peter Meier

      Danke

      Ja. Unglaublich dieser irreführende Traum von einer „Geldschöpfung aus dem Nichts“.

      Wieviel Schaden hat der in der Geschichte schon angerichtet?

      Und die Zentralbanker klammern sich immer noch an diesen Strohhalm – und das im 21. Jahrhundert.

      Dabei wäre es so einfach – einfach Grundkurs in Buchhaltung.

      Viele Grüsse

      Marc Meyer

    • Wenn Null- und Niedrigzinsen Wohlstand brächten, dann müßte es Japan heute blendend gehen, denn dort liegen die Leitzinsen der Bank of Japan bereits seit fast 25 Jahren unter 1%:

      https://de.global-rates.com/zinssatze/zentralbanken/zentralbank-japan/boj-zinssatz.aspx

      Das Bedaurliche in Europa ist, daß man einen ganzen Kontinent für eine unsinnige und gescheiterte Ideologie quasi in Geiselhaft nimmt und so seiner Entwicklungschancen beraubt.

      Außer vergleichbar dem japanischen Yen nun auch der Euro als Finanzierungswährung für internationale Investitionen zu dienen.

    • @Rechenschaftspflicht gegenüber den Menschen in Europa

      Danke

      Da drängt sich eine etwas differenziertere Analyse auf:

      Negativzinsen per se sind nicht schlecht. Die Zentralbanken bilden die Marktzinsen nach – nicht umgekehrt.

      Was jedoch nicht geht ist, dass die SNB über ihre zinsen Steuern erhebt.

      mfG

      Marc Meyer