Oh Thiam: CS-Chef verliert die Nerven

Out of Blue-Gewinnwarnung wegen US-Steuern verstört – Mega-Absturz im Trading im 4. Quartal – Liebling Khan unter Druck.

Ist Tidjane Thiam die grosse Enttäuschung des Bankenplatzes? Die Stunde der Wahrheit nähert sich jedenfalls. Der Chef der Credit Suisse tritt in einer Woche vor die Presse und zeigt sein Ergebnis 2018.

Es sollte glänzen, weil die 2018er Zahlen die selbst proklamierte dreijährige Umbauphase beendet. Doch nun mehren sich die Zeichen, dass just zum Abschluss der grossen Thiam-Operation vieles aus dem Ruder läuft.

Jüngster Hinweis liefert eine überraschende Meldung von der CS-Brücke an die Aktionäre und Investoren der Bank. „Credit Suisse – Voluntary statement around 2018 and 2019 tax guidance“ lautet deren Überschrift.

Hiobsbotschaft – eine mehr: CS-Gewinnwarnung (Quelle: CS)

Es folgt faktisch eine Gewinnwarnung – und dies 8 Tage vor der grossen Offenlegung des Jahresergebnisses von 2018.

„Credit Suisse is in the process of finalizing its financial results for the year ended 31st December 2018“, beginnt der Text.

Und geht weiter mit: „We would expect these results to include an effective tax rate („ETR“) for the Group estimated at approximately 40%, including an adverse impact of approximately 2% for the full year 2018 from our assessment of the draft US regulations for the Base Erosion Anti-Abuse Tax („BEAT“).“

Viel Technisches. Nun aber kommts: „This compares to a tax rate of 38.9% for the third quarter of 2018 and 36.8% for the first nine months of the year.“

Sprich: Thiam und seine Spitzenleute melden wenige Tage vor der Jahres-Pressekonferenz, dass sie damit rechnen, im wichtigen Markt USA für 2018 mehr Steuern zahlen zu müssen. Das Gleiche gelte für 2019.

L’Etat c’est … quoi: Thiam, Preiskrönung (Financialafrik.com)

Mehr Steuern heisst weniger Gewinn. Noch weniger. Für Thiam eine Katastrophe. Er steht da als gross angekündigter Heilsbringer, der das Versprochene und Erwartete nicht geliefert hat.

Laut einem Insider sei die Lage vor allem im Trading kritisch. Dort, in der Division „Global Markets“, beschäftigt die CS immer noch 11’000 Leute – ein Viertel des gesamten weltweiten Personalbestands.

In diesem Trading soll es in den letzten Wochen von 2018 zu einem regelrechten Fiasko gekommen sei, behauptet die Auskunftsperson. Global Markets habe im 4. Quartal 2018 einen „grossen Verlust eingefahren“, führt die Quelle aus.

Ob das stimmt und wenn ja, wie gross der Absturz ist, wird die Offenlegung der Zahlen kommenden Donnerstag zeigen. Sicher ist, dass die Division Global Markets auch im Jahr 4 der Herrschaft von Tidjane Thiam das grosse Sorgenkind des Finanzmultis ist.

Dies, obwohl Thiam bei seinem Antritt laut gesagt hatte, dass er jedes Detail des Investment Bankings beherrschen würde.

Läuft es wenigstens in den beiden anderen zentralen Einheiten rund, dem Schweizer Geschäft und dem International Wealth Management (IWM)?

Insbesondere beim letzteren unter der Führung von Iqbal Khan mehren sich die Anzeichen, dass der fulminante Aufstieg mit viel Risiko zustande gekommen ist.

Laut einer Quelle hätten Khan und seine Mitstreiter im IWM massenhaft hochpreisige strukturierte Produkte in die Portefeuilles der Kunden gelegt. Mit diesen lassen sich hohe Erträge generieren.

Das Problem sei nun, dass die Kundenberater nicht länger im gleichen Ausmass diese Produkte für ihre Klienten einkaufen möchten. Das habe zur Folge, dass im ersten Quartal des laufenden Jahres mit einer spürbaren Abschwächung in Khans IWM zu rechnen sei.

Laut CS habe es in den Portefeuilles der IWM-Kunden im Vergleich mit anderen Banken wenig strukturierte Produkte. Die „Penetration rate“ liege im tiefen einstelligen Prozentbereich, so eine Sprecherin.

Kommentare

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  1. Eine Bank die von Beraterli geführt wird, hat keine Überlebenschance.

    Wenn der Fokus nur auf Kosten statt Strategie und Produkten liegt, dann fehlt das relevante Know-How.

    HSG-Boys + Buddys go home!

  2. Warum es im Trading bei der CS nicht mehr läuft? zB im Trading im UH ist ein richtiger Löli der Spitzenmann. Keine Ahnung vom Geschäft, hat nie Zeit ist aber konstant privat am Natel, an jeder Sitzung und im Büro ( oder wer arbeitet an einem Natel email ab wenn vor ihm zwei 29′ Bildschirme sind. Solche Personen steuern die Bank als MD.

    • Ist das ein öliger Hinweis? Hört sich schwer nach unterbeschäftigtem Einkommensmillionär an, der Theater spielt.
      Wir lassen die jetzt alle auffliegen.
      Fertig Theater.

  3. Pas de crise de nerfs, s’il vous plaît.

    Bekanntlich gönnt sich die Credit Suisse immer noch 1070 (tausend-und-siebzig) Einkommensmillionäre.
    Plus x-tausende MDs die mindestens eine halbe Kiste verdienen.
    Der Bank geht es sensationell, folglich.

    Zur Sicherheit wird aber schon mal das arbeitende Volk weiter verkleinert, still und heimlich.
    Kleinvieh macht auch Mist.

    (CEO: Dieses Foto….? Ist das Selbstironie? Wette verloren? Kein PR Berater zur Seite, nein?)

    Facts zu den Millionären, die Milliarden abkassieren: https://insideparadeplatz.ch/2018/12/31/1070-cs-risktakers-kosten-1655-millionen

  4. An den CS-VR, ich stehe per sofort als neuer CEO zu Verfügung…
    Ich habe zwar keine Ahnung, dafür einen Plan und den ziehe ich für 1.5 Mio. CHF/Jahr (inkl. Boni) gnadenlos durch. Dieser Vorschlag bringen die CS zwar strategische nicht weiter, dafür ist die leidige „Lohn und Boni“ Diskussion vom Tisch und es kann weiter gewurstelt werden…

    • Wie schon geschrieben gibt es keine Jury. Den Titel kann man kaufen mit Inseraten im der Zeitschrift Euromoney

  5. Da gibt es ja noch einen VR-Präsi – aber der ist froh wenn er noch 2-3 Jahre abkassieren kann – also lässt man seinen CEO walten und machen wie er will – bis der Druck von 1-2 Key-Aktionären zu gross wird – dann hat man dann einen Schuldigen.

  6. Ist es etwa schlecht, wenn man Steuern zahlt? Es ist doch ein Zeichen und Beleg für Ertrag. Vielmehr sollten die Regelungen aufgrund derer die Steuer geschuldet wird hinterfragt werden. Die Base Erosion Regeln der OECD greifen ein, und das hat nix mit irgendwelchen Trades zu tun. Man kann auch alles ins Negative schreiben.

  7. Herr Thiam, Herr Thiam…was ist auch schon wieder Ihr Abschluss? MBH, MBA oder was auch immer? Jetzt erinnere ich mich wieder => MBH (Management by Helikopter)! Hoffe mal für Sie, Sie sind nach der grossen Boni-Runde startklar, um das Schlachtfeld, welches Sie hinterlassen habe, schleunigst zu verlassen. Also, ich habe symbolisch und spontan mal bei CHF 13.86 die CS-Aktien, als Trading-Idee gekauft. Tja war wohl ein schlechtes Investment. Übrigens das Jahr 1386 war die Schlacht bei Sempach (Eidgenossenschaft gegen Herzogtum Österreich), wo die Habsburger ihr Feld räumen mussten. Zu welcher Seite gehören Sie wohl? Richtig, zu den Habsburgern, also diejenigen die die Niederlage entgegengenommen haben.
    „Chefetagen-Heinis“ unterscheiden sich fast in keiner Weise. Zuerst mal ihre „neue Strategie“ an die Investoren zu suggestieren. Sollte die Strategie nicht aufgehen, hat man immer noch ein paar Trümpfe in der Hand und händigt den Blauen Brief an die Belegschaft aus. Vielleicht zuerst den ü/50igern, kurz vor der Pensionierung, kündigen. So sind die Kosten schon mal nachhaltig auf der Ausgabenseite eliminiert.
    Herr Thiam, Sie sind in guter Gesellschaft. Ob Banken- oder Versicherungsbranche, das ist eigentlich egal. Erst vor 2-3 Wochen hat die Zurich Versicherung eine Abteilung (Schadenabteilung, IT-Transformation) kurzerhand auf die Strasse gestellt. Die neue Zauberformel heisst sich AGIL aufstellen. Die Strategie geht auf…immer Tröpfliweise handeln, dann geht nichts an die Öffentlichkeit.
    Das Bild im IP-Artikel spricht für sich…Sie sind startklar. Schade, auch Sie gehören zu den gestrandeten Söldnern und haben viel gekostet und keinen Mehrertrag erbracht.

  8. Tja, die Sendung über gravitationale Welle war Hammmer! Steve, mein Freund, meint: in der Zukunft werden wir Technologie bauen mit diese Erkenntnisse…ach weiss ich nicht, schlussendlich bin ich nur 5 Jahre alt…am ende mit mein Spiel habe ich doch die Wahrscheinlichkeiten berechnet und diese sind nicht tief..,Steve hat fast immer recht, er ist älter als ich, nicht so denkende aber mehr praktisch orientiert…
    Ich habe meine Mutti gesagt, dass ich auch Chef bei dieser Bank sein können, da ich diese einfache Arithmetik von Kostensenkungen behersche…aber sie hat geschriehen: ich sei doch nicht naif, die Banken predigen gutes und sind super optimistisch aber selber sparen und reduzieren Personal…etwas stimmt nicht, oder? Wenn alles gut ging und wenn sie so Kern Gesung wären, dann würden nicht so sparen, oder? Tja, am ende die Mutti hat immer recht…und ich war tief erschüttert. Wieso die Menschen erzählen über darüber, was nicht stimmt? Ich weiss nicht, ich bin nur 5 Jahre alt…tja, nach diese Niederlage muss ich etwas anderes ausdenken…Steve und Bill meinen, dass AI ( Auf Deutsch KI…) wird der Zukunft sein…so jetzt lerne ein bisschen Artificial Intelligence, was draus kommt weiss ich nicht…aber Bill und Steve am ende haben immer recht…andererseits finde ein bisschen komisch, da ich in Kinderbuchlein einmal gelesen habe, dass die Menschen nicht mehr als 10 % ihre Gehirn Möglichkeiten ausnützen…wieso denn nicht diese Eigenschaft besser benutzen? Meine Grossmutti meint: “ Die Menschen können das nicht! “ eigentlich es gibt nur wenige, die das versuchen mindestens, der Rest hat keine chance! Sie sagte dazu weiter: “ in Business ist nicht die Intelligenz das zählt, sondern die Fähigkeit, jemanden andere zu tricksen….viele anderen. Ich habe nachgedacht und schaute meine Büchern…in Tat und Wahrheiten diese tolle Forschen, die die Welt verändert haben: Einstein, Hauwking, Higgs, Quark und Neutrino…sind nicht Reich geworden…hingegen der Herren Dummkopf, Giergeiss und Konsorten sind alle reich geworden…ich weiss nicht, was Reichtum ist, aber meine Mutti sagt mir immer: “ für mich bist du Baby ein riesiges Glück, ein Universum von Erkenntnis und tolle Neugierigkeit…“ ich gabe gelacht und geweint, aber sie hat sicher recht…ich muss weiter gehen busy Leute, da ein Tag wo ich nicht lerne, ist ein Tag verloren!🤣🤣

    • No worries, einfach aufhören das Zeugs zu rauchen. Dann geht’s schnell besser, Baby.

  9. Was unterscheidet TT von BD?
    TT kommt vom afrikanischen, BD vom amerikanischen Kontinent!
    Was haben sie gemeinsam?
    Beide waren/sind Meister in grossen Ankündigungen und Versprechen und beide haben wenig eingehalten!

    • BD war aber ein echter Bringer im Vergleich zu TT. Ok am Anfang kann man immer die Schuld dem Vorgäbger in die Schuhe schieben, aber diese Zeit ist jetzt vorbei. Zudem war der Bonus von BD noch halbwegs zu rechtfertigen, der jetzt aber kaum mehr bei der hundsmiserablen Performance. Man schaue sich den Aktienkurs an in einem noch halbwegs prosperierenden Markt, wir haben ja keine Krise. Was passiert wohl, wenn diese dann kommt. Man hat den Eindruck, es seien Totalversager am Werk.

    • Alex
      Mit Dougan hat der Niedergang der CS angefangen.er hat die CS verscherbelt und die Weichen gestellt dass es nicht mehr wird. Den letzten guten Chef den die CS hatte war Oskar Grübel
      Dougan war Eisenbahnersohn und wusste nur wie man Weichen in seinem Sinne stellt und aufs Trittbrett der internationalen Finanzströme gelangt, um für sich selber was abzuzweigen. Wer hat ihm vertraut ?

    • @So gehts nicht Grübel: einverstanden, Dougan: nicht gut und ein übler Abzocker, hatte aber wenigstens eine Strategie mit dem IB und eine Ahnung vom Business. Aber der Aktienkurs hat sich seit Dougan praktisch HALBIERT!

  10. Die Handelsresultate waren bei allen Investmentbanken im 4. Quartal schlecht – da braucht man kein Hellseher zu sein. Die einzige Frage ist wie schlecht – sehen wir in einer Woche. Wenn es tatsächlich katastrophal ist so wird die alte Keule Personalabbau aus dem Schrank geholt. Was der Versicherungsheini TT aber noch nie verstanden hat – Das IB lebt praktisch nur von Humankapital. Wenn die besten gehen (und die sind schon lange weg) dann sinken die Einnahmen schneller als man die Kosten runterbringt.

  11. Nehmen wir an, einer Hnwi-Abteilung fehlt 0.5 Mio Quartalsgewinn. Lösung: Chf-Eur-US$ 4.% Aufundab Taylormade Struki 2020, Emission 100.%. Um die 2.5% Retro am besten zu tarnen, wird sie in 2-3 Monaten im Preis diluiert. Die Tropfennarkose ist nun perfekt, RM werden während den Kundengespräche still bleiben.

  12. Wer weiss wir die CS respektive Herr Thiam zu Euromoney Tital gekommen ist. Richtig, dieser Titel wurde durch die CS gekauft. Mit Inseraten im Euromoney etc. Das sind keine Mutmassungen. Ich weiss das als CS Mitarbeiter in einer entsprechenden Abteilung. Mit der Leistung von TT hat das nichts zu tun!

    • @ Paul.
      Was bist Du doch für ein Schlauer!! Kein Wunder arbeitest Du in einer wichtigen Position bei der CS.

  13. Schon bei seinem Amtsantritt habe ich gesagt schickt den wieder nach Hause. Grosse Worte (typisch Versicherungsmanager) , nichts dahinter, Abbau von Arbeitsplätzen, Aktie im Keller aber Lohn und Bonus steigen nur so in die Höhe. Wiedereinmal Leute angestellt die nichts taugen. Absolute Schweizer- Vetterliwirtschaft.

    • Stimme Ihnen völlig zu. Es ist doch heute alles Hans was Heiri. Die denken alle nur noch an ihren eigenen Profit und das Wohl der Firma kümmert die doch nichts. Ich denke immer noch an Leute wie Robert Jeker zurück. Das waren noch richtige Unternehmer, die noch an das Wohl aller dachten, nicht nur der Aktionäre, sondern v.a. auch der Mitarbeiter, die hauptverantwortlich für die Erwirtschaftung des Gewinns sind.

    • Ich würde die Klammer betreffend Versicherungsmanager füglich weglassen und auch den Titel „Versicherungsheini“ (weiter oben) – die Versicherungsindustrie musste noch nie vom Staat gerettet werden und ist ziemlich viel besser als die Banken durch die diversen Krisen gekommen. Thiam hat wohl in der gesamten Finanzbranche schlichtweg nichts verloren.

    • @M109, nänänänä, stimmt nicht ganz, die AIG eine der grössten Versicherungen auf der Welt musste mit USD 180Milliarden gerettet werden.

  14. Tja die Kunden bezahlen die Investmandate erst teuer, damit Ihnen die noch teureren Produkte reingelegt werden! Da würde ich mal sagen die Kunden sind blöd und die CS ist unverschämt.
    Was die Gewinne der CS angeht, ist es eben eine Dauer Baustelle, wo als solche erhalten wird, so ist es undurchsichtig und da lässt sich als Management gut leben.

  15. Wenn eine Bank nicht weiter weiss, wie sie Mehrwert für den Kunden generieren kann, dann kommen Strukis zum Zug. Die Allzweckwaffe für jede Marktlage… Kapitalgarantiert, 2 % für den Kunden und versteckt 2 % für die Bank. Natürlich wird dem Kunden gesagt, das Produkt koste ihn nichts, weil keine Brokerage fällig wird.
    Blöd jetzt, dass nach vielen Jahren stetigem Rollens (early redemption), diese Möglichkeit durch volatile Märkte zunichte gemacht wurde. Man bedenke, wenn alle drei Monate das Struki zurückbezahlt wurde, konnte man jedes Mal mit wenig Arbeit 2 % verdienen. So hocken die Kunden nun auf den alten Strukis, zurzeit eher im roten Bereich und müssen bis zum Verfall warten. Ob dann wiederum ein solches Produkt zum Zug kommen wird, werden wir sehen.
    Diese einfache Geldmacherei beherrschen auch diverse Privatbanken. Es gibt diskretionäre, dezentrale Portfolios, die nur aus Strukis bestehen. Da macht sichs der Banker einfach. So lange die Sonne scheint, geht das gut.
    Fragwürdig auch, dass immer wieder schlecht ge-pricte Strukis in standardmässig in VV-Mandaten Verwendung findet. Der Kunde bezahlt ja nicht nur eine hohe Management-Fee, sondern wird versteckt und zu lasten seiner Performance, gleich nochmals zur Kasse gebeten. Irgendwann ist einfach die Zitrone der Strukis und eigenen Fonds ausgepresst.

  16. zeit, dass die teppich etage mal 1 jahr gratis arbeitet und keine boni etc. bekommt.
    zeit, dass man nichts verdient, wenn man so schlecht unterwegs ist.
    zeit, dass die oberen mal ihren anteil leisten.

    • Wird in der Teppichetage gearbeitet? Waren sie schon mal am Paradeplatz im 1. Stock? Der Mief aus dem vorletzten Jahrhundert mit viel Holz und alten Einrichtungsgegenständen, Stühlen, lässt nur entspannen zu!

    • 1 Jahr gratis „arbeiten“??? Und die Gelegenheit erhalten noch mehr kaputt zu machen?
      Neee – raus mit dem Pain.

  17. PKs müssen Anleihen kaufen bei tiefe und sogar negative Renditen.
    Das bedeutet:
    1. Negative Zinsen „garnieren“
    oder
    2. An Wert verlieren.
    Wie wird wohl ihre Pensionierung aussehen ? 🙁

    • Zeit die PK zurückzubauen und endlich die AHV zu verdoppeln.
      Wir zahlen eh schon gleich viel für Ergänzungsleistungen wie für die AHV- über 5 Milliarden.

      ohh- blöd, dann verdient ja keiner mehr an der „Vermögensverwaltung“. Da wären auf einmal 50’000 Menschen auf der Strasse die nur von unseren PK-Gelder gelebt haben.

    • @Büezer: keine Ahnung, gell? Was würde die AHV wohl mit dem Kapital anfangen? Ich bin froh, werden die Mandate nicht nur von einer einzigen (staatlichen) Stelle vergeben.

  18. Als Brady Dougan CEO war, sagte mal ein Linienvorgesetzter: „Wir sind jetzt eine amerikanische Bank.“

    Was würde er wohl wegen Thiam sagen? „Wir sind eine afrikanische Bank.“ ?

  19. Medienstar (NZZ, Blick, CNBC) Thiam seit 3 Jahren und 6 Monaten CEO der einst angesehenen Crédit Suisse. Seine Wirken erinnert an den Propheten Moses: „Volk in die Wüste führen und auf ein Wunder hoffen.“

  20. CS Einheit Schweiz ist massiv überdotiert mit Personal: 1/7 bzw. 210 Mrd. CHF der weltweiten Assets der CS und 1/3 der Mitarbeiter sind in der Schweiz tätig, die CS Einheit Schweiz muss mind. 3000-4000 MA abbauen, ein Hohn: 1,5-2 Mrd. Gewinn im Konzern mit 48000 MA….

  21. Ich frage mich schon lange, wieso die Großaktionäre einen VRP und einen CEO tolerieren, welche wenig bis nichts vom Bankgeschäft verstehen. Die CS kennt seit Jahren nur eine Richtung, nämlich südwärts. Es ist bedauerlich zuzuschauen, wie die CS schon seit Jahren durch miserables Management in Richtung Abgrund gefahren wird.
    Unsere lieben Politiker in Bern schauen lieber tatenlos zu und wenn die Bank pleite geht, werden ja die dummen Schweizer Steuerzahler schon dafür aufkommen. Das ganze System funktioniert nicht so richtig. AHV und PK’s könnten Entscheidungen beeinflussen. Ob diese dies tun entzieht sich meiner Kenntnis.

    • Die Lösung wäre einfach: Per Gesetz die Pensionskassen dazu zwingen, dass sie unsere Gelder mit 3-4% verzinsen müssen. Dann geben sie den Druck automatisch weiter. Aber so können sich die PK-Verwalter entspannt zurücklehnen, wenn es nicht so gut läuft, dann wir die Politik schon schauen.
      Zudem müssten auch per Gesetz sämtliche Kick-Backs an die PK-Verwalter verboten werden (die Wirtschaftsprüfer könnten dies prüfen, so würden sie einmal etwas Sinnvolles machen).
      Und wenn wir schon dabei sind, dann sollten die Vermögensaufträge der PK an die Banken ebenfalls verboten werden. Wofür haben wir den PK-Verwalter? Diese Massnahmen würden jährlich 4-5 Milliarden CHF bei den PK sparen, dann müssten wir wohl auch nicht mehr über den „Generationenvertrag“ diskutieren. Aber eben die Politiker, die Manager und PK-Verwalter verdienen zu gut daran, als dass sich etwas ändern würde.

    • Die Antwort scheint mir einfach: ein gewichtiges Aktionariat in der Sandregion des Mittleren Osten hat da was dagegen. Schliesslich lassen sie sich ihr Engagement von der CS vergolden durch exorbitante Zinsen auf ihren Darlehen…
      Nicht nur den Urs R. müsste man in den Sand schicken, auch seine ehemaligen Mentoren (Reiner Gut).
      Insofern trägt der nichts-wissende Rohner die Hauptschuld!

  22. Ja was jetzt? Reichen Massanzüglein tragen und etwas Dynamik und (Folien-)Kompetenz schauspielern nicht? Alles eigentlich nackte Könige ohne die geringste echte Peilung?

    • Sehr geehrter Herr Escher, sollte man bei Ihren Dankesworten nicht auch noch den Monsieur Rohner nennen, hat nicht dieser den „Versicherungsheini“ an Bord geholt und zu den „Finanzblöffern“ am Paradeplatz gestellt ? Wenn alles stimmt, was Sie, Herr Hässig, da wieder recherchiert haben, so verfügen Sie über ein exzellentes Netzwerk bis ins Zentrum des CS-Maschinenraums. Bevor die „Scheefetasche“ um UR und TT usw. nun völlig durchdreht, wäre es vielleicht angezeigt im benachbarten Café Sprüngli einen guten Espresso zu genehmigen, im Parterrekaffi haben sie dort eine gute italienische Espressomaschine ! Grüsse Sie freundlich A.A.

    • Der Weisswesten-Winkeladvokat UR verdient auch noch ein Dankeschön für seine grottenschlechte Vorstellung seit Jahren.

    • Sie meinen diesen Tom Ford-gewandeten Tauge… mit seiner von der CS (!) gesponsorten Freundin beim ZFF?
      Vielen Dank!!!