Ermotti: Abtreten

UBS-Chef hat Bank zu Pariser Milliarden-Strafe geführt – Ignorierte toxische „Taste for Bucks“-History – Next CEO, please.

Sergio Ermotti hat sein Marignano in Paris. Wie die Hellenbarden-Eidgenossen vor 500 Jahren in Norditalien erleidet der Grossbanken-CEO in Paris eine vernichtende Niederlage.

Nun muss Ermotti gehen. Er hat die UBS in eine gefährliche Sackgasse manövriert. Es drohen weitere hohe Strafzahlungen in den USA, in Costa Rica. Ganz zu schweigen von Rom, Madrid.

Was kann ich dafür? Ermotti, Jahres-Pressekonferenz 2019 (IP)

Ermotti dachte, er habe ein gutes Blatt in der Hand im Poker mit Frankreich. Dabei hatte er nicht einmal ein lausiges Pärchen.

Der Big Banker, der jedes Jahr 14 Millionen von den UBS-Aktionären erhält, diesen aber einen Aktienkurs von jetzt noch rund 12 Franken beschert, hat sich überschätzt. Das ist das Schlimmste, das einem CEO passieren kann.

Ermotti schätzte nicht nur die eigene Lage falsch ein. Sondern er tat dies, indem er sich offensichtlich nie die Mühe nahm, die wahren Sünden der UBS zu studieren.

Ihr gemeinen Frenchies: UBS-Memo zu Pariser Schlappe (UBS)

Diese gehen zurück auf die Zeit vor Ermotti, der Anfang 2011 zur UBS stiess und Ende 2011 nach einem 2 Milliarden Trading-Crash notfallmässig das CEO-Steuer übernommen hatte.

Der Tessiner kam zum Handkuss, weil er den damaligen VR-Präsidenten der UBS, Kaspar Villiger, von sich einnehmen konnte. Villiger geht nun in die Geschichte ein als Kapitän, der auf den falschen Mann gesetzt hatte.

Das ist umso bitterer, als Villiger als Mann der Politik und des Reflektierens die Geschichte des Schweizer Bankgeheimnisses und der nachrichtenlosen Vermögen aus dem Effeff kennt.

Ermotti kannte sie weniger. Doch er hatte 7 Jahre Zeit, sie zu studieren. Es ist die Geschichte einer Bank, die wegen ihrer übermächtigen Grösse das alte Schwarzgeld-Modell des Finanzplatzes immer viel aggressiver und damit riskanter betrieben hatte als die Konkurrenten.

Unter der Führung von Raoul Weil, der in Frankreich als einziger freigesprochen worden ist, hatte die Bank Anfang der Nullerjahre ein Programm namens „Taste for Bucks“ lanciert.

Es sah das totale Wachstum vor. Ziel war es, einerseits das alte Offshore-Modell langsam in ein neues Onshore-Business zu überführen.

Die weiterhin fliessenden Milliarden-Einnahmen der gefährlichen Reise-Banker sollten helfen, im regulierten Vorort-Geschäft zur führenden Privatbank zu werden.

Also statt raschem Rückbau des durch das alte Bankgeheimnis geschützten Offshore-Geschäfts dieses nutzen, um weiter reich und gross zu bleiben.

Verständlich. Nur hatte Taste for Bucks viele Fussangeln. So reisten die UBS-Offshore-Banker wie James Bond-Agenten.

Sie hatten präparierte Laptops, die mit der Tasten-Kombination XTAS vollständig gelöscht werden konnten. XTAS hiess: X für Delete, TAS für Travel Access Service.

Das allein machte die Lage für die UBS schwierig. Es kam hinzu, dass die Offshore-Banker aus Zürich, Basel und Genf ihre Schwarzgeld-Kunden in Paris, Rom und Madrid immer in Hotels und an Anlässen trafen.

Alles inoffiziell, alles geheim, alles mit präparierten Visitenkarten. Jeder wusste, worum es ging: Die armen, vom Fiskus geplagten Reichen Europas sollten ihre unversteuerten Millionen in die sichere Schweiz bringen – mit Hilfe ihres Schweizer Bankers.

Die UBS tat, was viele taten. Doch die Bank wurde gross, indem sie militärisch geführt war. Und militärisch ging sie auch vor bei Taste for Bucks. Da war alles organisiert, geplant, studiert. Und dann mit Wucht in die Tat umgesetzt.

Als das Bankgeheimnis im 2009 schliesslich explodierte, stand die UBS schneller auf die Bremse als andere. Trotzdem werfen die Franzosen der Grossbank vor, bis 2012 mit dem Schwarzgeld-Modell weitergemacht zu haben.

Wie tief darf es noch gehen? UBS-Chart letzte 12 Monate (Swissquote)

UBS-Chef Ermotti sagt, das Urteil sei falsch. Er kämpfe dafür, dass „am Ende die Gerechtigkeit siegen“ würde. Nichts könnte besser aufzeigen, wie sehr sich Ermotti in der Pariser Schlacht verirrt hat. Selbst nach 4,5 Milliarden Euro Busse und Schadenersatz macht er einfach weiter.

Er verteidigt ein Modell, das die Schweizer einst liebten und verteidigten, das sich aber schon lange nicht mehr rechtfertigen lässt. Egal, was die Amerikaner bei sich selbst aufführen, wo immer vom neuen Schwarzgeld-Paradies die Rede ist: Für die Schweiz sind die Würfel gefallen.

Mit Schwarzgeld-Rechtfertigung in den Krieg gegen marode EU-Länder zu ziehen, ist fahrlässig. Ermotti tut aber genau das. Deshalb ist er der Falsche für die Führung der UBS. Er hat mehr Schaden angerichtet, als dies jemals für möglich gehalten wurde.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Ob die Strategie Signores Ermotti richtig war sehen wir erst in Jahren. Die totale Vor!Aburteilung hier ist daher reichlich zu früh und schnell. Gut möglich, dass das Urteil dannzumal kassiert wird.

    Eigentlich sollten wir (auch) dankbar sein, dass endlich ein Banker aufgestanden und gegen die von den USA (!!) eingeführten MilliardenErpressungen Widerstand leistet. Tragisch für Ermotti, dass es ausgerechnet in Frankreich stattfand: Einem zentralistisch geführten Land, mit angeschlagenem, schwachen, elitären Präsidenten (Macron) welcher sehr dringend Erfolg und Kohle vorweisen muss ansonsten dieser bald verschwinden wird..

    • Habe lange genug im internationalen Wealth Management der UBS gearbeitet um zu verstehen, dass das Schweizer Bankgeheimnis die einzige Strategie der UBS war! Die UBS war ganz einfach schamlos, hat lokale Gesetze missachtet um sich zu bereichern! Dieses Spiel ist zu Ende! Ermotti scheint dies noch immer nicht erkannt zu haben! UBS hat mit kriminellen Machenschaften viel Geld verdient! Heute ist die Bank nah am Abgrund! Ermotti wird sie vollends vernichten! Ich rate euch – verkauft die Aktie! Die UBS Aktien sind nur noch Ramsch!

  2. Nun ist Herr Weil als Hauptverantwortlicher wieder ohne wesentliche Strafe davongekommen. Alle anderen wurden verurteilt. Seltsam. Was hat das zu bedeuten. Ist er vielleicht das Vögelein das im Hintergrund die Informationen an die Staatsanwaltschaft zwitschert??? Wer weiss???

  3. Emmanuel Macron braucht Kohlen wegen den Gelbwesten. Und er holt die Kohlen dort, wo Kohlen vorhanden sind, nämlich bei den Schweizer Banken. Wegen ihrem kriminellen Verhalten fehlem dem französischen Staat nun Steuergelder in 10-stelliger Höhe, ca. 4 Milliarden Euros. Dies könnte der Anfang vom Ende der UBS sein, denn weitere EU-Länder werden den Braten inzwischen auch gerochen haben. „Wer anderen ein Brube gräbt, fällt selbst hinein“.

  4. Wann hört das jemals auf? Die UBS schafft es immer wieder und wieder, uns als Land und Wirtschaftsraum in ein sehr schlechtes Licht zu stellen und in Geiselhaft zu nehmen. Dies ist nicht nur eine unerträgliche Zumutung, sondern auch ein verheerendes Reputationsdesaster! Die Mehrheit der Aktionäre hockt sowieso schon lange im Ausland. Also haut endlich ab nach London, Singapur, Riadh oder auf den Mars. UBS = DAS Synonym für eine Bank, die niemand braucht!

  5. Es geht doch um die Frage, was kostet die Bank mehr, Ablass 1 Milliarde oder weitrekämpfen mit allen unschönen Nebenwirkungen. Diese Frage hat die UBS mit allen Anwälten bestimmt sehr genau abgeklärt. Es befremdet mich etwas, dass nun Herr Hässig und viele, viele Kommentatoren einfach aus dem hohlen Bauch behaupten, der Ablass wäre die bessere Lösung gewesen. Alle haben doch viel, viel weniger Fakten in der Hand um das beurteilen zu können.

  6. Zitat von John Maynard Keynes, der sagte nämlich einst, trotz seines Traums von staatlicher Bändigung des modernen Raubrittertums:

    „Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.“

  7. Gibt / gab es nicht auch unversteuerte CH Bankkonten in den EU-Nachbarländern? Dafür könnten horrende Schadenersatzforderungen abgeleitet werden…

  8. Wenigsten wissen wir jetzt warum die Key Risk Taker in der Bank soviel Bonus erhalten… eigentlich sollte es noch mehr sein da dass Risiko gestiegen ist.

  9. Bitte den Ball flachhalten. Auch in Frankreich sind die Banker keine Lämmer. Beispielsweise gingen bei den Steuerämter der Westschweiz 30000 Selbstanzeigen im Hinblick auf den AIA ein.Wäre interessant zu wissen wieviele Bankkonti von französischen Banken involviert sind.Darum liebe Steuerämter bringt diese Zahlen und die Namen der beteiligten Banken.

    • Diese Mme Keller muss sich auch erst noch durch Taten beweisen. Im St.Gallerländle genoss sie jedenfalls nicht den besten Ruf.

      Nur weil sie eine Dame ist, ist sie noch sehr lange nicht einfach „besser“..

  10. Grübel – ein CEO mit 100x soviel Intelligenz und GEschäftstüchtigkeit wie Ermotti – ist wegen einer Milliarde Handelsschaden (für die er nichts konnte) freiwillig zurückgetreten.
    Jede Wette, dass Eemotti und Weber versuchen werden, bis zum letzten Tag abzukassieren. Genau wie das Duo Rohner/Thiam!

    • Wenn man die Schäden die diese „Götter der Finanzwelt“ zusammenzählen würde, die sie sich zu Schaden der Aktionäre und dem CH-Ruf geleistet haben, muss man sich schon fragen warum muss nie einer dieser Typen in den Knast kommt. Warum wohl: Weil die Politiker scharf auf einen Verwaltungsratsposten in diesen Banken sind.

  11. Man muss sich mal vorstellen, statt einen von Frankreich vorgeschlagenen (günstigen) Vergleich anzunehmen und die Angelegenheit zu bereinigen, gehen diese Dummköpfe davon aus, dass es für den französischen Staat in Ordnung sein kann, dass seine Bürger Vermögenswerte verstecken und Geld waschen, wo doch der Kläger mühelos tausende von reuigen ehemaligen UBS Kunden als Zeugen aufbieten kann. Dann erwarten diese Blindgänger auch noch, dass die schweizerische Politik und die Presse, aber auch der normale Bürger Beifall klatscht und dieses fünftklassige Beute – Geschäftsmodell rechtfertigt.

  12. Denke nicht dass Ermotti und Diethelm die richtigen Personen sind um die Berufung zu leiten da sie befangen sind. Es sind zwingend ein neuer CEO und General Counsel bevor das Urteil angefochten wird weil ansonsten die Gefahr besteht dass es nich viel schlimmer kommt

  13. Das Geschäfsmodell „Anstiftung und Beihilfe zu Steuerhinterziehung und Steuerbetrug“, welches die beiden Grossbanken während Jahrzenten ungehindert betreiben konnten, war sehr einträglich. Die ganze Schweiz hat davon profitiert! Doch, im Februar 2014 kam dann das jähe Ende, als die Amerikaner Ernst machten und die CS nach einem Vergleich mit 2.6 Milliarden $ büssten. Nun ist die UBS dran, diesmal in Frankreich, und wird dort zur Kasse gebeten. Allerdings nicht nach einem Vergleich mit Schuldanerkennung, sondern durch Verurteilung von einem französischen Gericht, zu einer Busse von 5 Milliarden Franken, fast doppelt soviel wie bei der CS. Gigantisch! Wer kommt als nächste dran, die CS oder wieder die UBS? Spannend!

  14. Bitte helft mir: wie wende ich in Ermotti’s exemplarischen Fall die bonusabgegoltene Eigenschaften eines sog. “key risk takers” genau an? Sollte da eine Beförderung/Entlassung/Verurteilung/Vollstreckung zum Zug kommen?
    Was meint die Community?

  15. Den Hauptschaden resp. den Grundschaden haben allerdings in den Nullerjahren die Manager unter Oberchef Ospel, Kurer, Wuffli, Rohner, angerichtet. Sie alle wussten von diesem Modell, blieben in ihren leitenden Stellungen bei der UBS und verdienten prächtig. Keiner musste sich je verantworten, insbesondere Ospel nicht, der als Präsident die Oberverantwortung trug. Die Sache baden die heutigen Mitarbeiter aus resp. wir alle, weil die UBS dann keine Steuern mehr zahlt und die Bussen so teilweise kompensiert.

  16. Vergleich ausgeschlagen? Bravo! Ermotti abtreten? Nein! Unsere Hosenscheisserregierung soll abtreten. In corpore! Diese Pfeifen lassen zu, dass unsere Banken reihenweise erpresst werden! Eidgenossen wehret euch endlich gegen diese Gaunerstaaten!

  17. Vielleicht ist Ermotti nur falsch beraten worden. Was ist die Rolle von Markus Diethelm? Und was hat er Ermotti empfohlen?

    • Das interessiert mich als Aussenstehender oder Aktionär eigentlich nicht die Bohne: die sehr teuer arbeitende Crew soll gefälligst einen erfolgreichen Job machen, damit sie ihr vieles Geld wenigstens ansatzweise rechtfertigen kann.

      Könnte ich, würde ich aufgrund dieses einzelnen Grossereignis die einen sofort in die Wüste schicken, und den anderen ihren Bonus fürs ganze Jahr ersatzlos streichen.

  18. Wenn der Schaden für das französische Volk 9 mia. Euro beträgt-so sollte eigentlich auch die Schadensersatzforderung gegenüber der UBS 9 mia. Euro plus Busse betragen. Es bleibt zu hoffen, dass dies in einem Berufungsprozess-notabene von der uneinsichtigen UBS angezettelten- korrigiert wird!

    • Viele sind nicht stark in Aritmetik in diesen Land…trotz Bernoully Tradition…ich will nicht sprechen von Marionetten…und auch nicht von Chicago 1920…
      Der einzige winner is Mr. Weil…
      …na, es gibt eine Theorem in der Mathematik, der besagt, dass die empty Set nicht leer sein kann…das heisst auch die Nullen ihre Wert haben…
      Ach sowieso versteht kein Mensch…nu, können wir nicht über etwas anderes sprechen: Minkosky Räume, Black Holes, oder dunkle Materie? Ich sehe hier aber nur dunkle Energie…
      Math check…wrong is wrong, although everyone is doing it. Right is right, although nobody is proving it….

    • Es scheint so, dass weder die UBS-Anwälte, noch die Herren Weber und Ermotti den Fingerzeig mit dem Hinweis auf die EUR 9 Mrd. begriffen haben. Ich nehme schwer an, dass die Staatsanwaltschaft im Revisionsverfahren diese Summe ins Feld führen wird. Da der Poker von Weber, Ermotti und Diethelm ja mit dem Einsatz ‚fremder Mittel‘ passiert, also kein Problem für die Herren.

      Je länger je mehr muss man auch die Rolle von VR-Präsident Axel Weber hinterfragen, denn aktuell trägt er eine Hauptverantwortung, dass die UBS zur Freude vieler anderer Finanzinstitute und Finanzplätze ‚zerlegt‘ wird und auch die Volkswirtschaft einen massiven Schaden erleidet.

  19. Wäre UBS konsequent(lofl) müsste Monsignore Sergio P. Ermotti im nächsten Jahr, im PMM, ein Rating 1-1 erhalten. Anschliessend in Coach.
    Aber Forced-Ratings mit Fantasie-Begründungen kommen eben nur für Mitarbeitende < GMD zur Anwendung.
    Die KL wird trotz realer Charisma-Befreitheit, desaströsem Aktienkurs, Verzocken beim Einschätzen der französischen Justiz, 1 Mio Flatscreens(= 10 Mitarbeitende-Jahresgehälter) und optimaler Demotivation der meisten UBS-Mitarbeitenden nie < 5-5 bewertet.
    Ein DI(rektoren)-Jahres-Gehalt alle 5 Tage, als Total Reward(lofl), ist sichergestellt.

  20. Man kann sagen, was man will, aber mit ein paar erfahrenen Stabsoffizieren an der Spitze wäre wohl eine saubere, systematische Lageanalyse gemacht und es wären wohl verschiedenste Szenarien und (Re-)Aktionsoptionen und deren Erfolgswahrscheinlichkeit und die jeweils zu erwartenden Risiken durchdacht und abgewogen worden. – Leider alles bloss Etappenhengste, Küchenburschen und Hilfsdienstler in KL und VR, so wie es aussieht.

  21. Der Fall UBS AG mit Frankreich mit dieser hohen Busse ist ein Paradebeispiel der mordernen Kriegsführung im 21. Jahrhundert. Frankreich hat nicht zum ersten Mal in der Geschichte leere Staatskassen. Im Mittelalter haben die verschuldeten Länder mit ihren Nachbarn Krieg geführt. Der Sieger aus solchen Kriegen hat die Staatskassen des Verlierers geplündert und den Schatz mit nach Hause gebracht. Im 21. Jahrhundert ist die mittelalterliche Kriegsführung überholt. Jetzt haben die Länder eine neue Kriegsführung entdeckt. Man klagt gegen alle und jene die irgend einmal im Leben etwas unorthodoxes gemacht haben und wo die Möglichkeit besteht viel abzusahnen. Und leider lassen alle Beschuldigten dieses Vorgehen über sich ergehen und bezahlen reumütig die Strafen. Was wenn die Zeit mal kommt und die Beschuldigten kein Geld mehr haben um die Strafen zu bezahlen. Wird dann die Schweiz über Nacht anektiert?

  22. Das Geschäft mit der Annahme von unversteuertem Geld ist vorbei. Das wissen wir. Die freiwillige Aufgabe dieses Geschäfts hätte jedoch gegen eine Garantie der Nichtverfolgung für früheres Geschäft geschehen sollen.

    Schweizer Diplomaten hätten in jeder wichtigen Hauptstadt der Welt einen Ablasshandel mit den dortigen Regierungen aushandeln sollen, unter genauen Anleitung des Bundesrates oder einer eigens dafür eingesetzten Taskforce.

    Wurde jedoch auf sträfliche Weise unterlassen. Man zog die Hosen runter, ohne jegliche Gegenleistung.
    Dies die Vergangenheit, nun die Gegenwart.

    Es ist durchaus eine Option, einfach Weihnachtsgans zu spielen und alles bezahlen, was an Bussen noch kommen wird. Man soll sich dann einfach nicht beklagen, wenn es in der Schweiz mehr arbeitslose Banker gibt, als Mitglieder in Turnvereinen. Die Aktienkurse der Schweizer Grossbanken dürften aufgrund der nicht voraussehbaren Bussenflut dann auch im einstelligen Bereich enden.

    Wenn dies die Option sein soll, aufgrund von angeblichen kollektiven Schuldgefühlen von Regierung und Bevölkerung (siehe die vielen Kommentare hier), dann einfach so weitermachen.

    Wenn jedoch noch ein Quantum an souveränem Stolz vorhanden sein sollte, dann ist jetzt spätestens die Zeit gekommen, um hinter den Kulissen der Mächte zu wirken. Dieses Treiben gegen die Schweiz muss aufhören.

    Immerhin verdienen sich hier 190.000 Grenzgänger aus der EU ihr tägliches Brot. Es wäre auch durchaus sinnvoll, mit der Wiedereinführung des internationalen Bankgeheimnisses zu drohen – ich schreibe, drohen.

    Übrigens nicht jede Bank müsste in diesem Geschäftsfeld tätig sein, es gäbe auch solche, welche auf USD und EUR Transaktionen bestens verzichten könnten. Dies das Extremszenario.

    Realistische Einschätzung? Es fehlt der politische Wille, sich zu wehren. Von oben bis unten, das ganze System entlang, Weichspüler und Dauerwelle.

    Und da alternative Geschäftsmodelle fehlen, genau zur 200 Jahrfeier von Alfred Escher: Erodierender Wohlstand und herzlich willkommen Armut.

    Man soll sich dann einfach bitte nicht beklagen.

    • Kleine Korrektur: Es sind 360000 Grenzgänger aus der EU. Ihre Zahl deckt nur die Frenchies ab.

    • „Es wäre auch durchaus sinnvoll, mit der Wiedereinführung des internationalen Bankgeheimnisses zu drohen – ich schreibe, drohen.“ Träumen Sie weiter! Innerhalb eines Jahres wäre die Schweiz bankrott. Das geschieht jetzt genau mit Grossbritannien. Boris Johnson hatte so einen Traum dem Volk verkauft: „Brexit ja aber voll Zugang zu den europäischen Binnenmarkt“.
      PS. Der reichste Mann von England und super Brexiter, Jim Ratcliff, has London verlassen und wohnt jetzt in Monaco, ein französischer Protektorat. Mit in den Bagagen, zwei Topmanagers von seinem Unternehmen. So, so …

    • @Kiki la belle

      Sehe ich natürlich nicht so. Sobald UK keine deutschen Autos mehr kaufen würde, hat Deutschland (Zahlmeister des EU Klimbims) ein riesiges Problem, auch sonst …

      Großbritannien ist Deutschlands fünftwichtigster Handelspartner, das Handelsvolumen beträgt 122 Milliarden Euro.

      Ein Millionär in Monaco mehr oder weniger, hat noch keine Insel versenkt. Schon gar nicht eine wie Britannia (rules the waves).

    • Isabelle: die Krux lieg woanders. Man darf sich nie erpressen lassen. Diesen fauxpas machte Rainer Gut; nun ist daily biz geworden.

    • Sehr geehrte Frau Villalon

      Ich war konsterniert zu hören, dass die schwarze Liste der EU offenbar nur für Drittstaaten gelte. Dort zeigen die EU-Moral-Apostel mit dem Zeigefinger drauf. Scheinheiliger geht’s nicht mehr!

      Dabei ist offenkundig, dass die grössten Geldwasch-Maschinen und Schwarzgeld-Automaten in Zypern und Malta (beides EU-Mitglieder) anzutreffen sind. Dies seit Jahren, und die EU schaut dort mit System weg.
      Eine Journalistin in Malta, die diesbezüglich recherchierte wurde ermordet.
      Und in Zypern stehen die Russen und Chinesen vor dem Waschsalon Schlange.
      Und wo verstecken denn die Brüsseler Chefbeamten ihre überschüssigen Lohngelder?? Etwa in Malta und Zypern? Wird deshalb nichts unternommen? Eine Sauerei!

      Wann endlich unternimmt die Schweiz etwas und sendet Herrn Junker ein diesbezügliches Schreiben.

      Ansonsten müssen wir hier auf IP an Herrn Juncker einen offenen Brief schreiben, in der Hoffnung er lese ihn morgens in nüchternem Zustand.

    • Liebe Frau Villalon

      Wieder so ein Geschwurbel. Warum alles miteinander vermischen?

      — Die Schwarzgeldgeschichte ist vorbei. Die alten Parolen sind: alt. Sie passen nicht mehr. Es geht nicht mehr um das Bankgeheimnis. Auch die Grenzgänger spielen keine Rolle mehr. Es geht nur noch um das Urteil eines spezialisierten Gerichts. Was für eine Schnapsidee, bei einem missliebigen Gerichtsurteil für Grenzgänger die Grenze zu schliessen. Nicht einmal Trump erzählt so etwas.

      — Den jetzigen Bank-Chefs der UBS wirft niemand vor, sie seien Schwarzgeldkriminelle. Das ist gar nicht das Problem.

      — Die jetzigen Bank-Chefs haben nicht überlegt, was Kosten und was Risiken ihres Konfrontationskurses sind. Die UBS hätte mit einer guten Milliarde davonkommen können. Jetzt wurde sie zum Vielfachen verurteilt. War es das wert? Das ist die Frage. Nur darum geht es.

      — Die jetzigen Bank-Chefs haben noch immer nichts gelernt. Statt weniger von der schlechten Medizin verabreichen sie mehr: sie griffen die Staatsanwaltschaft an. Und jetzt greifen sie das Gericht an. Nicht einfach Berufung erklären, was jetzt vielleicht richtig ist, weil man Zeit gewinnen muss. Nein, nein. Das Gericht wird mit Pauken und Trompeten angegriffen und für unfähig erklärt.

      — Glauben Sie, dass das der UBS hilft? Stellen Sie sich einmal eine französische Frau Villalon vor, der man solches über ihre Gerichte sagt. Die würde durchdrehen und die Grenzen schliessen. Bei anderen wird mindestens der Patriotismus angeregt. Die Richter kennen sich doch alle. Und die Franzosen kennen ihre Richter. Die obere Instanz wird es bei dieser Taktik viel schwerer haben, das Urteil zu kehren.

    • @ scheinheiliger gehts nicht mehr!

      Zypern und Malta machen im AIA (automatischer Informationsaustausch) NICHT mit.

      Zudem blüht dort der Handel mit EU Pässen.

      Gewisse Vermögensverwalter haben z.b. ihren Zweitwohnsitz in Malta gekauft und umgehen von dort aus den AIA. Haben auch Bankverbindungen mit Zypern.

      Was meinen die EU-Moralapostel dazu?

    • @Seppli

      Sie täuschen sich. Es geht nicht nur um ein Urteil eines „spezialisierten“ Gerichts. Es geht ans Eingemachte.

      Denken Sie vielleicht das Rom, Madrid, Berlín, etc. dieses Gerichtsurteil nicht zur Blaupause für weitere Klagen brauchen werden?

      Wie geschrieben, es ist durchaus eine Option, weiterhin die Weihnachtsgans zu spielen. Nur die ist spätestens nach Weihnachten ausgenommen.

  23. Einmal mehr wird die UBS von ihrer Vergangenheit eingeholt. Vermögenden Ausländern die Tür zur Steuerhinterziehung in die Schweiz öffnen war ein erfolgreiches business model, das der UBS und anderen Banken in der Schweiz massenhaft „assets under management“ beschert hat. Da wäre wohl heute noch immer so, wenn die Finanzkrise 2008/2009 nicht stattgefunden und diesem Geschäftsmodell den Stecker gezogen hätte. Die UBS wird sich wohl mit weiteren Klagen beschäftigen müssen. Die Anwälte freuts.

  24. Den obersten der UBS sollte der Bonus nicht ausbezahlt werden und das Salär um 80 % reduziert werden, diese Typen sind verantwortlich. Ein Schritt mehr, dass nicht nur die CS sondern auch die UBS geschluckt werden. Beiden Grossen kommen nicht davon weg, mind. 6000 MA in der Schweiz abzubauen, denn vom tatsächlichen Abfluss von verwalteten assets bei den Einheiten Schweiz wird auch permanent geschummelt.

    • Bitte mal die Emotion rausnehmen und überlegen. Von wegen 6000 MA abbauen. Super, dann könnt ihr nochmals über die Banken herfallen. Und wenn die obersten Leute weg sind, wen wollt ihr dann noch verantwortlich machen und auch rausschmeissen. Ihr könnt alles was von den Banken noch da ist kaputt machen!!!!!!
      Bitte das über die Nasenspitze Denken nicht vergessen.

    • Bitte mal die Emotion rausnehmen und überlegen. Von wegen 6000 MA abbauen. Super, dann könnt ihr nochmals über die Banken herfallen. Und wenn die obersten Leute weg sind, wen wollt ihr dann noch verantwortlich machen und auch rausschmeissen. Ihr könnt alles was von den Banken noch da ist kaputt machen!!!!!!
      Bitte das über die Nasenspitze Denken nicht vergessen.

  25. Villiger ist also, ich zitiere:
    Das ist umso bitterer, als Villiger als Mann der Politik und des Reflektierens die Geschichte des Schweizer Bankgeheimnisses und der nachrichtenlosen Vermögen aus dem Effeff kennt.
    Das Gegenteil ist der Fall, Villiger wurde doch, wie es bei den Freisinnigen üblich ist, deshalb in den Bundesrat entsorgt, weil er im elterlichen Betrieb nicht zu gebrauchen war! Dass er nachher noch VRP der UBS wurde ist nur die Folge des „frohen“ Schaffens der FDP!

  26. Brexit wird zu der entsprechenden Veränderung in der EU führen, dass auch Steueroptimierung einer einheitlichen Regelung mit verschiedenen Steuersätzen in der EU Gültigkeit erlangt. Auch wenn UK in der EU verbleibt, wird dies weiterhin die Steuerhinterziehung nicht erlauben. Unsere Gesetzeslage ist diesbezüglich der EU zu grösszügig, auch wenn wir sagen, dies gilt nur für Inländer. Was die EU will, ist das gleiche wie die USA gegenüber der Schweiz, ein FATCA Abkommen EU/Schweiz.
    Was die Verteidigung der UBS in Paris anbelangt, so erklärt sie, es gebe für die entsprechende Zeit 2000 bis 2012 keinen Beweis und nachher habe die Bank dies aufgegeben. Die Franzosen berechnen dies aber aufgrund
    ihrer um Gnade bettelnden Steuerhinterzieher, die sich selbst gemeldet haben und das Verhalten von UBS France.
    Allein anhand der SNB Statistiken wegen AUM und AUC kann Paris die Höhe des noch vorhanden französichen Schwarzgeldes bei der UBS wahrscheinlich ziemlich genau schätzen. Anstatt durch kluge Verteidigung die Statistiken der Franzosen zu zerfetzen, hat man wie ein Holzbock behauptet, es gebe keine schriftlichen und mündlichen Beweise für das Fehlverhalten der UBS in Frankreich. Wer zum Teufel hat der UBS zu diesem Schwachsinn geraten? Noch besser wäre es gewesen, die
    Milliarde Euro Bussgeld mit Schuldspruch zu aktzeptieren, aber darau zu bestehen, dass endgültig Schluss ist. Ebenso mit dem Bundesrat darauf zu schauen ,dass sich diese Anklage nicht in den anderen EU-Länder wiederholt.Aber wie schon früher gesagt, Ermotti und die Seinen wünschen sich nur einen Bundesrat und eine
    Finma als Kuschelbehörde, die so denkt und handelt wie sie. Schweizer Institutionen und Parteien wünschen sich Ermotti und die Seinen, die sie wie Zirkuspferde herumkommandieren können.
    Warum muss Ermotti ein Interview im Blick geben und ein Ruhestand von 72 Jahren verlangen. Was denken sich da die UBS Kleinsparer dabei. Wie nennt man so was?

  27. Ich habe vor einigen Wochen die französische Botschaft über die Trump-Marbella-Sache informiert, als ich hörte, dass der Trump-Joker für dümmliche Machtspiele benutzt werden sollte. Und möglicherweise der „Dritte Mann“ die Hintergründe des Ursprungs der Marbella-Sache kennt. Die Rechnung wurde nun präsentiert.
    Gunther Kropp, Basel

    • @Kondukteur 21. Februar 2019 / 13:29

      Ueber Boni-Banker und deren juristische Berater, die Politik betreiben wollten, damit der Rubel rollt. Michael Cohen, der ehemalige Anwalt von Donald Trump muss erst im Mai seine Haft antreten, es heisst er wird hochbrisante Aussagen machen, bekanntlich bekam er aus Basel monatlich 100000$ auf sein Konto überwiesen. Immer noch Bahnhof, Herr Kondukteur?

    • Muss wohl eine „Schnitzelbangg“ sein. Verstehe trotzdem den Zusammenhang nicht!

    • der gute mann schreibt im NZZ forum zu jeder hundsverlochete seinen kommentar, ich kann die qualität nicht beurteilen, caveat emptor

  28. Alle Untersuchungen ergeben, dass es zuoberst in den Hierarchien hauptsächlich was hat? Richtig: Leute mit einem Narzissmus-Problem.

    Die können Risiken und Chancen kaum richtig abwägen, WENN es auch ums Ego geht. Viel lieber suchen sie sich ein höheres und dann ein noch höheres Ross, und purzeln dann halt noch tiefer hinunter.

    Bei einem Vergleich hätte das EGO gelitten und hätte die Bank eine Milliarde blechen müssen. Dafür wäre das Risiko begrenzt worden: die jetzt geforderten zusätzlichen 3.5 Milliarden. Wer will, kann den Wert des Egos als X in die Gleichung einsetzen und kommt auf mehr als 3.5 Milliarden.

    Wie sehen Narzissten die französische Justiz: Da sind zuerst die Trottel von der Untersuchung und Anklage. Dann kommen die Idioten vom Gericht. Dann sind die Schaftsköpfe von den Berufungsinstanzen dran und so weiter. Und am Schluss: Staunen am Abgrund.

    Jetzt versuchen Ermotti und Co die Aktionäre damit zu vertrösten, dass die Bank ja noch viele Jahre prozessieren werde. Kostet ja nix. Die Strategie sei richtig. Das soll der Plan B sein? Um Himmels Willen!

    Und was macht die hörige Presse? Verschwörungstheorien, schon am gleichen Tag weiss die FuW, dass falsches Recht angewendet worden sei.

    Als Aktionär frage ich mich Folgendes: Wie ist es möglich, dass die Bank trotz Risiko einer solch verheerenden Strafe für alle (auch weitere) Verfahren nur gerade 0,7 Milliarden Rückstellungen tätigte? War das Risiko Null? Wer kann das wie begründen? Gibt es jetzt Rückstellungen oder wartet man bis zur grossen Schlussüberraschung? In 2017 machte die UBS einen Jahresgewinn von 1.2 Milliarden. Wenn sie richtige Rückstellungen gemacht hätte, wäre es Null gewesen. In 2018 machte die UBS vermeintlich 4.9 Milliarden Gewinn. Mit allen Rechtskosten wird es wahrscheinlich noch einmal Null. Diese Fehlentscheide und falschen Buchungen sind nicht von den angestellten und untersten Kadern zu verantworten, sonder vom CEO und vom Chef Rechtsdienst. Und was bekommen die Beiden? Riesige Boni.
    Schtärneföifisiech.

  29. Das UBS-Motto lautet „Wir haben uns nichts vorzuwerfen.“ und ist Teil ihrer DNA. Ich sehe also keine Konsequenzen. Ermotti wird einen natürlichen Tod sterben.

  30. Grossmaul Ermotti, mit mageren Schulrucksack, der sich gerne mit in die helvetische Tagespolitik einmischt und realitätsfremd ein Rentenalter 70 fordert, obwohl gerade seine UBS prozentual am wenigsten ü50 Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt (…nachdem viele mit Stellenabbau kontinuierlich ‚entsorgt‘ und die restlichen vergällt worden sind), hat nun auch an der ‚Westfront‘ seine strategische Fehleinschätzung gezeigt. Statt kluge Abwägung, Selbstkritik und Suche nach Konsens mit der französischen Justiz geht Ermotti lieber mit der ‚The winner takes it all‘ Mentalität blindlings durch die Wand!!! Und verliert (fast) alles!!! Es sind ja nicht seine Gelder; abgesichert hat er sich schon längst, die Schäfchen längst um Trockenen!!! Einmal Gambler – immer Gambler!!! Bis 70 muss er ja eh nicht arbeiten! Fordern kann man ja vieles, solange nur die anderen Leistung erbringen müssen…. Das ist Meritokratie à la Großmaul Ermotti!

  31. Ich wiederhole mich bewusst, denn es ist bzw. wäre so einfach und klar: Kein Bonus für den VR, CEO und die ganze Geschäftsleitung in Zeiten solch hoher Bussen und Fehlleistungen! Oder als Alternative: Rückstellung, aber keine Auszahlung der Boni, bis der juristische Streit beendet ist und alle Instanzen durchlaufen sind.
    Alles andere ist völlig abgehoben und krank. Ich glaube nicht wirklich an eine Gesundung, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

  32. Eigentlich wollten wir gar nicht lesen, geschweige denn kommentieren…aber immerhin wir wollen nicht in der Geschichte auftauchen als “ Feige“, dann ein paar Worte dazu.
    Diese Periode ( 10 Jahren) ist für uns sehr schlimmer als gedacht. Für uns ist jetzt der worst case eingetreten und wir sehen keine ausweg mehr. Wir werden nicht “ jemanden“ kritisieren ist nicht unsere Stil, aber klar sagen dass sehr viele, wahrscheinlich zu viele Personelle Fehler gemacht würde, und das schlimme ist nicht aufgrund Ignoranz, aber aufgrund “ Macht“, dumme spiele und hinter kicks, die niemanden halfen wirklich. Das ist die Quintessenz hier, eine Debakle der Machtpolitische Dimension. Mehr als Marignano, eine geschichtliche Bagatelle, das ist eine “ Atombombe“ von intern angezündet…
    Es gab damals fähige Leute, aber waren marginalisiert oder nicht gehört worden nach der Motto „Le pouvoir c’est moi“ und am Ende jede Machtspiel zum Glück geht zu Grunde.
    Schlimm dabei ist nicht die Milionchen – Bonuses, schlimmer ist das Ehrliche Leute noch investiert haben, auch die Pensionskassen und AHV übrigens, und die waren immer getäuscht…in einer Zeit wo wir international für mehr Transparenz kämpfen, kann nicht gut sein. Die Bank, die Vertreter, haben sie nicht wirklich gegenüber Volk entschuldigt, und das bedeutet sie haben nicht verstanden um was es geht hier eigentlich…eine Busse ist schnell bezahlt, aber eine Ehre, eine Reputation nicht so schnell wieder eröbert. Wir offen nach “ guten Führungsmenschen“, die nicht nur Geld in Sinn haben, Geld stink bekanntlich nicht, aber kann auch schaden…
    Wo sollte man finden? Weiss ich nicht, ist nicht mein Job. Aber Zeit hat man genug gehabt…jetzt ist Zeit um Fakten, nicht nur reden und wir auch sollten noch stiller werden. Eigentlich wir alle wollen alles vergessen, nicht mehr hören. Aber aufpassen, dass nicht die ganze Firma verdgessen wird. Viel Glück😨😭😭

  33. Frankreich betont ja, dass die UBS gegen EU Recht verstossen hat. Damit ist ja wohl dass Halali für andere EU Staaten gegeben um selber Verfahren gegen Schweizer Banken zu eröffnen. Welcher Geldverstecker aus der EU legt jetzt noch Geld bei einer Schweizer Bank an? Ein richtiges Banken Marignano das hier die UBS veranstaltet.

  34. …und lucki insinuiert dass dies ohne enge abstimmung und vorgaben vom VR geschehen ist!! lucki ist und bleibt ein träumer….mit sehr hoher wahrnemungsstörungen – und leider unheilbar!!

  35. Als Ch Bürger kann niemand Häme zeigen. Wie in der Vergangenheit sitzen wir alle im gleichen Boot, sprich wir zahlen mit. Aber Ermotti muss weg.

    • Wir sitzen nicht im gleichen Boot. Die Finanzelite ist auf dem Traumschiff und säuft sich von Apero zu Apero durch und wir rudern in der Galeere!

  36. Es ärgert im Besonderen das Ermotti mit seiner lächerlichen und weltfremden Strategie dem Ruf der Schweiz, den restlichen schweizer Banken und dem schweizer Bürger schadet, der ja letztlich für die Steuerausfälle durch diese Rechtsfälle, aber auch der Haftung für das Geschäftsrisiko aufkommen muss, für das er aber seine fette Vergütung erhält. Welcher klamme EU Staat kann es sich jetzt noch leisten, nicht selber Untersuchungen zu starten?

  37. Habt ihr es geschnallt, der unsägliche, von allen guten Geistern verlassene Hässig ist neu im Nebenamt noch potentieller Head-Hunter der UBS. Er masst sich an, Emotti zu ersetzen. Emotti hat noch selten so gelacht, wie bei dieser Nachricht.
    Es ist fraglich, ob Hässig noch ganz dicht ist, wenn man die Mehrheit seiner Beiträge seit seiner Prämierung durch die Fake News Kollegen so liest. Ich zweifle stark und ich bin vom Fach!!

    • Wer 3.5 Milliarden Schaden für seine Firma anrichtet sollte sich mal für einen qualifizierten Job umsehen.

    • Herr Hässig hätte als CEO der UBS ja dann schon mal 3.5 Milliarden gespart und ein öffentlicher Rechtsstreit verhindert. Zudem wäre eine rechtskräftige Verurteilung vom Tisch.
      Ja, Hässig hätte schon mehr geleistet als Ermotti und die ganze Führung zusammen inkl. deren Anwälte.
      Tiefer in den Dreck kann man eine Firma ja gar nicht reiten!

    • @THE(!) Banker: im gegensatz zu herr ermotti und co. trägt herr hässig sein (!) geschäftsrisiko selber…. die oben genannte herren sind angestellte (!), und nicht ‚risk taker‘ (was für ein lächerlicher begriff – konnte ja nur von bankern erfunden werden)… ‚risk taker‘ sind sie (ja, stellen sie sich vor) , wir alle, die aktionäre…

    • Herr Hässig ist ein Unternehmer erster Klasse! Er trägt sein unternehmerisches Risiko selber. Wieso schießt ihr immer auf den ‚Messenger‘? Auf jeden Fall handelt er mit seinem Namen und seinem Eigenkapital! Ganz im Gegenteil zu diesen narzisstischen Manager wie Ermotti, Diethelm, Weber etc. die mit dem Ihnen ‚anvertrauten Aktienkapital dealen wie im Casino. UBS gehört unter ‚Schutzaufsicht‘ des Öffentichkeit, bevor der ‚worst case‘ eintritt… Ich zweifle sehr an deren fachlichen und strategischen Fähigkeiten. Und das Schlimmste ist, der Bonus wird rollen, wie wenn nichts passiert wäre… Einfach nur krank dieses System!!!!

    • THE Banker = The applepolisher = The bootlicker! Mehr muss man zu dieser Person nicht sagen!

  38. Eine Schande!!! für die Schweiz, den Finanzplatz und die Verantwortlichen der Bank. Die Strategie, wer sie auch immer verantwortet, war und ist falsch. Kurswechsel angesagt. Wenn auch nicht einfach. CEO und General Counsel müssen ausgetauscht werden. Das Desaster muss neu angepackt werden.
    Wie ist unsere Regierung involviert? Von aussen scheint es, dass dieselben Fehler wie beim US-Desaster vor 10 Jahren gemacht werden. Ohne politische Hilfe wird dieser Fall nicht gelöst. Denn nach UBS folgen die anderen Institute. Das Modell war ein Schweizer Modell, deshalb muss die Politik unterstützen.

    • Im neoliberalen Kapitalismus gilt das Primat der Wirtschaft über die Politik! Und so sollen die Geldsäcke nun ihre selbstverschuldete Misere gefälligst selbst auslöffeln-auch auf die Möglichkeit hin, dass es eine UBS in dieser Form nicht mehr geben wird!

      One bailout und nichts gelernt-tja dann blutet selbst!

      Es lebe das Primat der Politik – der Neoliberalismus ist tot und die UBS hoffentlich auch bald!

  39. dass Ermotti, Weber & Friends ein ASYMMETRISCHES Risiko in Frankreich forcierten auf Kosten der Aktionäre?

    Wann platzt den institutionellen Investoren endlich der Kragen? Sind eigentlich alle geschmiert, damit sie schweigen?

    • Das Risiko in Frankreich hat auch die Schweizer Regierung zusammen mit der Finanzmarktaufsicht zu verantworten! Es waren Regierungsmitglieder die zusammen mit der FINMA die Hinweise zu Machenschaften ignoriert hatten und sie in arroganter Art und Weise unter den Teppich kehrten! Frankreich präsentiert nun die Rechnung, die man hätte abwenden können bzw. spätestens mit dem Vergleichsvorschlag bezahlen müssen.

      Glücklicherweise verfügt die Schweiz über eine seriöse und glaubwürdige Finanzmarktaufsicht, die die Interessen der Anleger schützt 😉

  40. Die Aussage, „Er verteidigt ein Modell, das die Schweizer einst liebten und verteidigten, das sich aber schon lange nicht mehr rechtfertigen lässt“ ist eher falsch.
    Ich glaube nicht, dass er dieses Modell verteidigt. Er macht nur Fehleinschätzungen, wie so viele andere auch.

  41. Das Problem ist, das gewisse Banken das Offshore Business aktiv betrieben. Die Strategien waren haarsträubend. Man puschte die Angestellten in nicht legale Aktivitäten und liess diese dann meistens im Regen stehen. Hätte man nicht aus lauter Gier das Geschäft aktiv gepuscht, wäre der Schaden um einiges kleiner. Die Banken in FL gehen da viel subtiler vor. Man sagt zwar überall, dass mein kein Schwarzgeld mehr entgegen nimmt. Die Realität ist jedoch eine andere, aber man hängt das nicht an die grosse Glocke. Dies zeigt auch, wie dumm in den Chefetagen von einigen Schweizer Banken geschäftet wurde. Einige Schweizer Banken haben ein fundamentales Führungsproblem. Die Konsequenz ist sodann, dass z.B. bei der UBS Nieten gefördert werden und die guten Leute die Nase voll haben und die Bank verlassen. Wird dieses Geschäftsmodell über längere Zeit betrieben, geht die Reise sodann Richtung Süden. Das Resultat sieht man sodann im bei den Abschlüssen und beim Verlauf der Aktien.

  42. glaubt der vr und gl tatsaechlich,
    dass die franzoesische justiz die ubs
    vom haken laesst, dies nach jahrzehnten
    der steuerflucht.
    sorry jungs aber da kommt mir nur ein
    ausdruck in den sinn “naive vollidi….“

  43. Ermotti hin oder her… es war ein politisches Urteil! Immer sofort ja sagen sobald ein Staat Geld will ist auch nicht die Lösung. Diese Hasstiraden ohne Dossier Einsicht sind nicht nachvollziehbar.

    • So ein Blödsinn, die UBS hat knapp 10 Milliarden Steuern hinterzogen, was einfach illegal ist. Zudem haben es die beteiligten Leute es auch zugegeben.
      Was soll daran politisch sein?
      Der einzig politische Aspekt ist, dass die Banken nicht schon viel früher angeklagt wurden (vor 2008). Das bedeutet nur, dass der korrupte Einfluss der Banken auf die Politik schwindet.

  44. Hallo UBS; nachfolgend, stellvertretend für viele Kunden, meine Geschichte:

    Ich mag Ihnen diese Busse – wie die übrigen auch – gönnen. Denn:

    Damals habt Ihr mir als Laie und Pensionist Eure Absolute Return Fonds als Alternative für eine Geldmarktanlage verkauft. Wohl wissend, dass ich in absehbarer Zeit das Geld zum Erwerb einer Eigentumswohnung nach der Pension verwenden möchte.
    Dann stellte sich heraus, dass diese sog. «Absolute Return Fonds» Etikettenschwindel waren. Abgepackt mit verbrieften US-Ramschhypotheken.
    Zusammen mit Euren befreundeten Banken habt Ihr Tausende gutgläubiger mittelständischer Anleger mit stabilen Renditeversprechen über den Tisch gezogen. Auch Pensionskassen. Vorsätzlich. Im Päckli dabei Euer hochgelobter Herr Ospel et al. Urteile in den USA und Deutschland liegen vor.

    Ich habe damals Eure Generaldirektion angeschrieben und auf den Missstand hingewiesen. Als Antwort hat mir Eure Reklamationsabteilung geschrieben ich solle mich still verhalten; alles sei in Ordnung und Börsenschwankungen gebe es immer. Und überhaupt käme ich nicht draus. In Tonalität und Stil niederträchtig. Antwort an einen Idioten.

    Dies sahen die Gerichte in den USA und Deutschland völlig anders. Dort musstet Ihr die geprellten Anleger entschädigen. Dort habt Ihr Euch unter dem Druck kleinlaut und unbeholfen als «schuldig» erklärt.
    Nicht so in der Schweiz.
    Hier haben die bankaffinen Gerichte alle diesbezüglichen Klagen bei den absolute returns niedergeschmettert. Hunderte,ja Tausende gutgläubiger mittelständischer Anleger habt Ihr reingelegt und um Erspartes geprellt, und die Gerichte haben hier in der Schweiz für Euch entschieden.

    LIBOR-Absprachen, manipulierte Devisenkurse, Ramschhypotheken, orchestrierte Schwarzgeldmodelle etc. etc. war Euer Business. Auch nach der Warnung von 2008. Mit Vorsatz und als Wiederholungstat. Als Euch das Wasser zum Hals stand habt Ihr nach dem Staat gerufen, damit er den Rettungsanker auswerfe.

    Im Vokabular der US-Justiz «kriminelle Taten».

    Mein Anwalt hat sich damals an Euch gewendet und Einsicht in mein Kundendossier verlangt. Dies mit meiner Vollmacht. Er wollte die von Euch behauptete Gesprächsnotiz einsehen, wonach ich als Laie Kenntnis gehabt hätte, dass «absolute return» schwanke. Eine Verniedlichung und Schutzbehauptung von Euch. Meinem Anwalt habt Ihr die Einsichtnahme verweigert mit dem Hinweis auf das Bankgeheimnis,und dass bei Euch für Vollmachten besondere Anforderungen gelten würden. Ein Vorwand, um der Peinlichkeit zu entgehen, dass gar nie eine Gesprächsnotiz erstellt wurde.

    Wie so oft diente Euch das Bankgeheimnis nur als Mittel zum Zweck und hatte rein gar nichts mit Persönlichkeitsschutz zu tun.

    Daher mag ich es Euch, arrogantes UBS Management, von Herzen gönnen, dass Euch nun die Franzosen und auch die USA mit happingen Geldbussen belegen. Hoffentlich kommen noch weitere Bussen hinzu.

    So behandelt man langjährige Kunden nicht. Am Ende siegt doch noch die Gerechtigkeit – allerdings ausserhalb der Schweiz.

    Eure Aktie ist das Spiegelbild dieser Führung und Politik. Auch langfristig vergleichbar mit einem non-Valeur. Da nützten Eure Hinhaltungsappelle von wegen «langfristig» nichts mehr, denn der strukturelle Wurm ist dort schon seit Jahren drin.

    Ein schadenfreudiger ehemaliger geprellter Kunde.

    • Ich habe nach dem dritten Satz aufgehört zu lesen. Ich kann solche Tüppeler wie Sie nicht mehr hören. Niemand hat Sie gezwungen ein Finanzprodukt zu kaufen. Grad als Pensionär hätten Sie einfach mal zufrieden sein sollen und nicht da und dort noch ein Prozent rausdrücken wollen. Und dann für sinkende Märkte die Bank verantwortlich machen…Wo bleibt Ihre Selbstverantwortung?

    • @ Blaupistenfahrer
      Wenn Sie sich die Mühe genommen hätten zu lesen bevor Sie bellen, würden Sie nicht einen solchen Stuss daher schreiben:

      Es ging NICHT um sinkende Märkte, sondern um VORSÄTZLICHE FEHLBERATUNG im Wissen um den Ramschinhalt dieses Produktes.

      UBS et al. haben unter der Etikette „absolut return“ ein Ramschhypothekenkonstrukt wie eine Geldmarktanlage verkauft. Zu einem Zeitpunkt, wo der brüchige Inhalt bereits für die Insider sichtbar war. Das hatte in diesem Stadium nichts mit sinkenden Märkten zu tun, sondern mit vorsätzlicher Fehlberatung, um den Bonus dieses margenträchtigen Produkts doch noch einzustreichen. Dies wurde mir durch UBS Berater, die allerdings nicht mehr dort sind, im Nachhinein auch bestätigt.
      Ausländische Gerichte sind zum gleichen Schluss gekommen. Nicht jedoch die bankaffinen CH-Gerichte. Dort war der Investor der Idiot.

      Wissen Sie, ich bin seit Jahren im Aktienmarkt als Investor von Einzelaktien tätig, die ich selbst bewirtschafte. Und wahrscheinlich länger als Sie im Markt tätig. Ich habe drei Finanzkrisen (1987; dot.com Blase, 2008) erlebt und bin kein Zinslipicker. Ich weiss was Schwankungen sind.

      Wenn aber eine Bank unter dem Titel „absolute Return“ ein Produkt als Stabilisator wie eine Geldmarktanlage an Sparer verkauft und dies auch in der Information so beschreibt (deutlich geringere VOLA als Aktien aufgrund der Konstruktion), dann darf ich als Kunde mit kommuniziertem Investitionsziel annehmen, dass die Angelegenheit zwar schwankt aber weniger als Aktien. Das Gegenteil war der Fall. Und das war nicht das Problem, sondern die Bestückung des Gefässes „absolute Return“ mit Ramschhypotheken aus dem 4.Bonitätslayer. Und das mit Wissen der Konstrukteure.

      Wenn ich Aktien kaufe, dann weiss ich, dass die schwanken und keiner verkauft mir diese als Geldmarktanlage. Das ist der feine Unterschied, den Sie entweder nicht verstanden haben oder unter den Tisch wischen, weil Sie Teil dieses Systems sind.

      Es sind nicht alles Idioten die ein solches Produkt gekauft haben aber sie wurden als Idioten so behandelt und vorsätzlich falsch beraten. Inkl. auch grössere Pensionskassen wie Sie unschwer googeln können.

      Aber als „Blaupistenfahrer“ haben Sie für sich das richtige Pseudonym ausgewählt für das was Sie sind: ein risikoscheuer Bänkler und Bünzli, der sich mit der Realität schwer tut!

    • Hallo Blaupistenfahrer:
      Ihr Hinwurf erinnert mich eher an einen Blaufahrer.
      Sie sind ein typischer UBS-Fritz und verstehen den Unterschied nicht zwischen Schwankungen an den Märkten und Ramsch in Euren Produkten.

      Schwankungen beinhalten immerhin neben downs auch ups. Aber Eure absolute return Produkte haben nicht geschwankt, sondern sind nur in eine Richtung: nach unten. Und dies nicht wegen der Finanzkrise, sondern wegen dem wertlosen Ramisch den ihr dorthin abgespitzt habt.

      Vielleicht lernt ihr dannzumal den Unterschied, wenn ihr Eure Aktie verfolgt. Dies schwankt nicht einmal mehr, sondern geht nur nach unten. q.e.d.

    • @ Blaupistenfahrer

      Und wo bleibt die Verantwortung der Bank?

      Mit Schrott die Anleger über den Tisch ziehen und dann noch behaupten es handle sich um Börsenschwankungen. Sie sind ein Witzbold oder schlicht naiv.

      Es geht hier nicht um Minusperformance, sondern um Totalverlust wegen Ramsch. Daher mussten die Anleger, denen dieser Schrott angedreht wurde, im Ausland entschädigt werden. Ich betone im Ausland, weil die hiesigen Gerichte bankenfreundlich entschieden. Ganz im Sinne dieses grauen Filzes.

  45. Einladungen zu Events eine international gängige Praxis und sicher nicht illegal.
    Der Transfer von Vermögen auch nicht illegal, unter Bankgeheimnissen (noch
    heute von Staaten praktiziert) zwar moralisch teilweise verwerflich, aber damals
    und aus Schweizer Sicht nicht kriminell.
    Das Pariser Urteil ganz klar fiskalisch-politisch gegen Kleinstaat von unseren
    lieben „Freunden“ gefällt. Gegen eine Deutsche Bank gäbe es Freispruch.

    • Ich bin voll bei Ihnen.
      Ich hasse die UBS. War nicht Kunde, noch schlimmer, war mal Mitarbeiter. Never again. Neeeever.

  46. Herr Hässig, hätte die UBS nicht gekämpft und eine Strafe akzeptiert, hätten Sie die UBS als schwach und den Schweizer Finanzplatz ein Mal mehr opfernd kritisiert.

  47. Die Anfaenge des Problems liegen weiter zurueck.eru
    Die UBS hat zusammen mit der CS auf Druck der USA das Bankgeheimnis zu leichtfertig aufgegeben.
    Eine Schweizer Regierung die das Ausmass der Auswirkungen nicht erkannt hat oder nicht erkennen wollte traegt daran Mitschuld.
    Als Quervergleich: Die UBS wollte Kundendaten aus Singapur nach Amerika liefern; die Regierung in Singapur hat das klar untersagt und verboten.
    Was ueber die naechsten Jahre passieren wird ist klar, vlielleicht eine Reduktion der Strafe in naechster Instanz mit milder positiver Wirkung auf den Aktienkurs, dem gegenueber ist das Risiko von weiteren Laendern die sich durch das franzoesische Urteil ermutigt sehen und Aehnliches Planen.
    Grundsaetzlich ist es fuer die Schweiz eine Frage des Ueberlebens dass die Regierung mehr Rueckgrat entwickelt.

  48. Würde Sergio gemäss seiner wahren Leistung entlöhnt, würde man ihn jeden Morgen mit einer Schubkarre voller Geldscheine an der Nüschelerstrasse antreffen. Und zwar solcher, die er von seinem Konto zur Bank bringt!!!
    Man wird sein Bild wohl bald im Duden finden unter „complete fail“.

  49. Verfehlungen hin oder her, aber Frankreich will offensichtlich einen Wirtschaftskrieg mit der Schweiz. Bitte nun Swiss First bei den CH Banken im Grenzraum zu Frankreich. Wenn die Frontaliers nicht mehr kommen, gibt es auch weniger Verkehr.

    • Dennoch aufpassen, dass sich die Schweiz nicht so dumm und dämlich wie Grossbritannien benimmt….
      Hinter Frankreich gibt es die E.U. und in ein paar Monaten (Mai 2019) ein böses Aufwachen… Für die E.U. politisch, für die Schweiz wirtschaftlich. Inside Paradeplatz berichtet genug diesbezüglich…

    • Zum Glück sind sie Taxifahrer…sie sollten aber besser hören.
      Es gibt keine Wirtschaftkrieg und sie wissen auch nicht, dass viele von diese Pendlern schweizer sind und leben dort da Genf zu teuer geworden ist…zudem Frankreich war eine der netteste zu unsere Leute in 1500 bis 1900 Jahre, sie haben sogar gratis Ausbildung gegen für intelligente Leute aus Provinz sogar in la Sorbonne. Was die Schweiz nie gemacht hat!
      Last but not least, das ist eine glamourese Verfehlung eine private Firma, kontrolliert von ausländische Investoren und hat nicht zu tun mit “ die offizielle Schweiz!“
      Die Verfehlungen sind seit mindestens 10 Jahren bekannt und man muss nicht unterstützen. Eigentlich das ist eine Schande für der ehrlich Durchsnittsschweizer wie ich. Wir lieben la France und so weiter. Jede deutsche der in der Schweiz schnelle fährt bekommt eine Busse, sollte Deutschland die Schweiz jetzt schikanieren?😨😭😭

  50. Abgesehen von der Sauerei, die die Bank betrieben hat frage ich mich schon, wie es denn andere internationale Banken handhaben. Sind die einfach schlauer als die Schweizer Banken oder sind die Schweizer Strafverfolger einfach zu blöd diese zu überführen und anzuklagen? Es kann mir doch Keiner angeben, dass diese seriöser Geschäften um Milliardengewinne zu machen. Warum klagt die Schweiz keine ausländischen Banken an?

    • Ganz sicher aber nicht mit den arrongantesten Anwälte von Paris.
      PS. Für solche Affärre, gibt es immer andere und diskrete Wege.

  51. Ein bisschen weniger Häme bitte. Immerhin hat Ermotti probiert, überrissene(?) Forderungnen zu bekämpfen. Der Freispruch des R. Weil in den USA, hat den UBS-Spitzenmanagern Mut gemacht…

    • überrissene Forderungen? Die Justizbehörde hat anscheinend sogar über EUR 9 Mrd. aufzeigen können. Da sind die EUR 3.7 Mrd. noch ‚heilig‘ und man sollte sich eher die Frage stellen, ob es bei der nächsten Instanz nicht noch teurer werden wird.

      Grundsätzlich muss man feststellen, dass Weber und Ermotti unter Berücksichtigung der initiierten Machenschaften mit der Ausschlagung des Vergleichvorschlages grobfahrlässig agierten. Auch wenn man Weber und Ermotti attestieren kann, dass sie selber noch nicht bei der UBS waren, als die Machenschaften initiiert wurden, sind sie untragbar geworden.

  52. Die seit Jahren bestehende Hybris der Leitung ist unglaublich. Es gibt dafür keine Entschuldigung.

    Neben dem anzuwendenden Recht hat man kulturell nichts verstanden … und Schweizer Recht ist leider ausserhalb der Schweiz nur sehr begrenzt anwendbar – das ist nun einmal zu akzeptieren und nicht zu kritisieren. Die Schweiz ist keinesfalls höher gestellt im Verhältnis der Staaten untereinander. Kritik am Justizsystem eines anderen Rechtsstaats in Europa verbietet sich damit zur Gänze. Wenn ein CEO dies gegenüber den Mitarbeitern macht, dann ist doch wohl etwas falsch und er träumt unter anderem immer noch von der nicht vorhandenen Überlegenheit.

    Diese Blindheit ist auch ein Grund für den Niedergang dieser Form des Bankings in all seinen Ausprägungen. Und mit einer „militärisch“ organisierten Struktur kommt man heute nur noch bedingt weiter. Kommissköppe sind dafür bekannt, zwar Folge zu leisten, aber wenn der Fisch vom Kopf her stinkt, dann droht mehr als ein Waterloo.

    Es ist Zeit, sich von dieser Form des Bankings endgültig abzukehren und endlich nach betriebswirtschaftlichen Regeln zu verhalten, mit ordentlichen, langfristigen Strategien.

    • Ihre „Kommiss“-Kommentare lassen darauf schliessen, dass Sie Deutscher sind. Wenn dem so ist, erwähnen Sie bitte inskünftig Ihre Aussensicht (von einem Schweizer mit Doppel-s geschrieben).

    • Was Sie sagen wäre eigentlich richtig und wünschenswert, die Realität sieht definitv anders aus. Denn wenn dem so wäre, dann müssten im Prinzip die Verhandlungen der CH mit der EU eigentlich anders laufen. Aber die EU fühlt sich jedoch berufen, der CH sogar vorzuschreiben, wie die Steuern zu sein haben. Die Schweiz ist mit ihrem Rechtssystem sicherlich nicht höher gestellt als ein anderes Land. Dieses Prinzip sollte aber auch für die EU gelten.

    • Bravo! Besser und treffender kan man es nicht formulieren. Insbesondere die Grossbanken sollten edlich die Verantwortung für den Finanzplatz übernehmen und wegweisende Strategien für die Branche entwickeln abstatt sich mit laufend negativen Schlagzeilen bemerkbar zu machen.

  53. Abtreten?!?!?! Ich kugel mich grad vor lachen. Und wer soll es denn richten? Auch Thiam wurde vom Super-VRP Rohner geholt, um die Bank fit zu machen. hmmm, Thiam hat sich bisher auch nicht grad bewährt. Die heutigen Banker sind hoch bezahlt aber liefern keine Erfolge. Würde ich in meinem Unternehmen nicht jeden Tag echte Erfolge liefern, wäre ich ziemlich schnell ohne Aufträge. Banker müssen nicht erfolgreich sein und werden trotzdem belohnt. Das sind eigenartige Leistungen.

    • Wer soll es denn richten?

      Umgekehrt gefragt: Soll die Misere noch länger mit der gleichen Person dauern?

      Auswechseln, bis es klappt!

    • Richtig, auch ich weiss es nicht, denn ich habe bisher noch keinen Banker angetroffen, der mich ernsthaft mit seinen Visionen begeistert hat. Bisher habe ich nur Verwalter des Bestehenden oder irgendwelche Verkäufer getroffen, die am Ende des Tages überleben und gut verdienen wollen. Solche Durchlauferhitzer schaffen keine Innovationen, sondern führen zum Stillstand. So wird das heutige Banking, auch wenn das kein Banker hören will, ganz sicher nicht überleben. Der erste Schritt bei der Personalsuche wäre sicher mal, die befreundeten Headhunter zu feuern und bei der Personalevaluation unbedingt auch KI-Lösungen zurück zu greifen. Diese Algorithmen entlarven jeden, der für den Führungsjob ungeeignet ist. Als VR hätte ich das längst eingeführt, denn Headhunter sind vor allem an der schnellen Vermittlung einer, nicht zwingend der besten, Person interessiert.

  54. Sergio, nach 200 Jahren muss ich mich jetzt auch noch fremdschämen! Wenn ich mich noch weiter im Grab umdrehen muss, muss ich bald k…

  55. Mich hätte in diesem Zusammenhang auch mal interessiert, was denn die, vorallem in Genf, ansässigen Französischen Banken wie die BNP Paribas, Sociéte Générale, usw. für ein Geschäftsmodell verfolgten? Ich könnte mir vorstellen, dass diese Banken ja für die Französischen Kunden, welche eine Bank in der Schweiz suchten, eine Rolle spielten.

    • Was ist mit Pictet, Lombard, HSBC und all den anderen Privatbanken in Genf, Basel und Zürich? Natürlich haben die nur versteuerte Vermögen, klar!

    • … lange über stetige Zulieferungen von Assets aus dem Kundenbestand des Mutterhauses freuen. Da wurde vor einigen Jahren aber hart auf die Bremse getreten damit dies jetzt unter den Teppich gekehrt werden kann. Geht ja drum den eigenen Wählern zu demonstrieren dass man hart durchgreift, und dabei die bösen schweizer Banken kräftig zu schröpfen, da würde eine Verwicklung der guten heimischen Banken nur stören.

    • Französische Kunden brachten ihr Schwarzgeld
      ganz bestimmt nicht zu einer französischen Bank
      domiziliert in der Schweiz.

  56. Bin der festen Überzeugung, dass es Allerhöchstens ein paar ‚Ruderer‘ treffen wird, die dann wie Bauern im Schach ‚geopfert‘ werden.

    Ermotti wird sich halten, da bin ich ganz sicher!!!

    Die Geschichte wiederholt sich eben doch immer wieder (á la CS).

  57. Lukas Hässig führt seine Hasstiraden gegen Ermotti weiter und macht ihn quasi hauptverantwortlich für die Busse in Frankreich. Er vergisst wissentlich, dass die Vergehungen in Frankreich längst vor Ermottis Zeit in der UBS passiert sind. Das ist für mich unseriöser Journalismus.

    • Es geht darum, dass Ermotti und Weber einen Vergleich für per Saldo 1 Milliarde ausgeschlagen haben und nun 4.5 Milliarden (falls nicht mehr, Vorsicht!) bezahlen müssen, irgendwann, wenn man dann durch alle Instanzen durch ist. – Völlige Fehleinschätzung und Fehlentscheidung, die UBS wohl 4.5 Milliarden direkt kosten wird und nun während Jahren noch Anwälte mässten und Management-Kapazität absorbieren wird.

    • Dieser selbstveliebte, egomanische Schönling mit der allzu vielen Billantine im Haar (braucht wohl etwa drei Stunden jeden Tag dafür) ist sehr wohl verantwortlich für dieses einmalige Debakel. Dieser Mann ist derart abgehoben und völlig resistent gegen jede Selbstkritik, dass mir der Lukas Mühlemann wieder hochkommt. Der meinte auch, der Politik an den Karren fahren und Ratschläge erteilen zu müssen. Dummheit ist lernbar; Vorbilder dafür gibt es genug. Besonders in der Finanzbranche.

    • Die Kritik bezieht sich auf die Strategie im Verfahren und die Ablehnung eines Vergleichs.

      Wenn man politische Risiken und die eigene Position nicht so gut einschätzen kann, dann ist man vielleicht an einer weniger exponierten Stelle besser aufgehoben.

    • Richtig. Da kommen noch Anwaltskosten im hohen dreistelligen Millionenbereich dazu. Die frz. Staranwälte klopfen sich auf die Schenkel.

    • Wo ist Ermotti hauptverantwortlich gemacht worden?

      Unbestritten sind die Vergehen vor der Ära Weber/Ermotti initiiert worden. Kommt noch hinzu, dass die Schweizer Regierung und die FINMA die Machenschaften unter den Teppich gekehrt haben.

      Nur ab Zeitpunkt der Strafuntersuchungen wusste das Duo Ermotti/Weber, dass die tickende Zeitbombe die man unter den Teppich gekehrt hatte zu explodieren droht. Statt aber die Bombe zu entschärfen, sprich einem Vergleich zuzustimmen, haben sich Weber/Ermotti dazu entschlossen mit hohem Einsatz (zu 100% zu Lasten von Aktionären und Allgemeinheit) zu Pokern. Ein Poker im Wissen, dass man ein schlechtes Blatt in den Händen hat, da man sowohl wusste, dass man aktiv ausl. Recht gebrochen hat und es auch noch Zeugen gibt die ihre Aussagen dazu gemacht haben, kann man nur noch als fahrlässig bezeichnen. Mit dieser Vorgehen haben sich Weber und Ermotti vollumfänglich disqualifiziert. Kommt hinzu, dass der UBS nun erst recht noch weitere Milliardenforderungen ins Haus stehen.

      Die Schweizer Regierung muss sich also möglicherweise schon bald viel stärker mit ‚too big to fail‘ befassen. Auch könnte es noch spannend werden, wer am Schluss wen den Schwarzen Peter zuschieben wird? Aktuell darf man aber feststellen, dass Arroganz und Ignoranz sowohl von Seiten UBS, Schweizer Regierung und Finanzmarktaufsicht bestanden haben. Was dazu führte, dass man jetzt überhaupt dieses Dilemma hat.

      Es ist also auch nicht unseriöser Journalismus, sondern die Schweiz muss sich damit abfinden, dass sie ein Paket hat mit dem Inhalt unseriöse Banker, unseriöse Regierung und unseriöse Finanzmarktaufsicht!

    • @Dieter Widmer: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Mein Tipp, lesen Sie doch einfach mal den ganzen Artikel, Wort für Wort, und bilden Sie sich danach eine Meinung. Blickleser haben grundsätzlich die Tendenz, anhand von Schlagzeilen zu urteilen und Leserkommentare zu verfassen.

    • @Anal Yse
      Das nennt man Prozessrisiko. Wenn ich der Ansicht und/oder der Überzeugung bin, nichts unrechtes oder illegales gemacht zu haben, wieso soll ich 1 Mia zahlen? Wenn ich dies gemacht hätte, dann gebe ich indirekt zu, etwas unrechtes oder illegales gemnacht zu haben. Es geht somit hier um mehr als nur um Kosten sondern um eine weitere Schadensbegrenzung die noch viel teurer werden könnte.
      Der Entscheid des Gerichts steht juristisch in der Beweisführung (es war eine Strafrechtliche Frage) auf sehr dünnem Eis. Es ist zu vermuten, dass sich das Gericht hat politisch leiten lassen. Schliesslich hat sich die Schweiz zum Kassenschrank für viele mutiert. Die USA hat es diesen Ländern vorgemacht.

    • Anal Yse: Hätten Ermotti/Weber die Milliarde Vergleich einfach so akzeptiert, dann hätte es für andere Länder kein Halten mehr gegeben. Die F-Anklage steht ziemlich wacklig da. Das Risiko besteht natürlich, dass die F-Anklage doch noch einige reiche Franzosen auftreibt, die vor Gericht beschreiben wie ihnen die UBS geholfen hat. Dann sieht’s böse aus für die Bank. Da wir nicht wissen, was die UBS wirklich in F getrieben hat (oder nicht), können wir nicht beurteilen, ob Ermotti/Weber klug oder hoch riskant entschieden haben. Wir werden’s erfahren.

  58. Super Artikel! Danke für Ihren guten Beitrag zu diesem Waterloo. Nun sollten auch die letzten Banker verstanden haben, dass Steuerhinterziehung nicht mehr geduldet wird und sich eine ehrliche Arbeit suchen.

    • Nein, anscheinend haben sie es nicht. Man liest auch hier immer wieder, dass die UBS zu unrecht angeklagt wird und es rein politisch wäre. Nein, man hat aktiv bei Steuerhinterziehung geholfen und aktiv Schwarzgeld eingesammelt. Dieses Geld musste nie ‚performen’, sondern nur auf einem Konto gebucht sein. Deshalb haben auch heute noch viele RM‘s nicht den Fokus auf Performance…..das war ja nie ihr Schwerpunkt.

      Einige werden es nie verstehen, nie!

    • Dank AIA müssen wir nicht von den letzten Banker und deren Verständnis sprechen….das hat sicht erledigt und wir reden hier von Vergangenheitsbewältigung.

  59. Ermotti weiss wie jeder andere Bänker,
    dass die UBS, wie andere Banken auch,
    den reichen Nachbarn aktiv geholfen
    haben, den Fiskus zu schäden.
    Das ist vorsätzliche Beihilfe zum Betrug,
    im Minimum.
    Er sollte gescheiter sein grosses Maul
    halten und einen Deal machen mit den
    Franzosen.
    Und seine Boni von den letzten Jahren
    zurück zahlen.
    Es wird noch sehr lustig werden, für die
    UBS und andere.

  60. Anstatt sich über die Prozessniederlage der UBS zu freuen, sollten wir alle froh sein, dass die Fehler, die in der US-Anklagewelle von den meisten CH-Banken begangen wurden, sich nicht wiederholen. Die UBS wehrt sich zu recht.

    Den Politikern in Bern möchte ich ans Herz legen, den Kampfjet aus französischer Produktion umgehend von der Evaluationsliste zu streichen. Das wäre ein subtiles Zeichen.

    • Absolut richtig. Ist wie wenn der Bulle freiwillig zum Schlachthof gehen würde. Nur gehe ich davon aus, dass unsere Politiker in dieser Sache auch zu blöd sind und nur auf ihren eigenen Vorteil schauen. Ist ja die neuste Mode bei uns, jeder schaut nur noch auf den eigenen Sack.

    • Unsere Durchschnittsanwälte haben doch nicht den Hauch einer Chance und darum gehts auch nicht. Anwälte müssen, wie Banker auch, keine Erfolge bringen, werden aber trotzdem super teuer bezahlt. Deshalb harmonieren diese beiden Berufsgattungen auch so perfekt. Der Banker baut Mist und der Anwalt versucht etwas zu retten. Gehts nicht…dann wars eben Pech und die Aktionäre sind mal wieder die Verlierer.

    • Hoffentlich geht die UBS bald mals hops. Kriminelles Verhalten, ohne Ende. Weitere EU-Länder habe den Braten gerochen. Good night, ubs. @ Fighter: Kampfflugzeuge haben nichts mit Gangstern zu tun.

    • Dieses subtile Zeichen dürften die Franzosen und alle andern, welche auch noch etwas herauspressen wollen, verstehen.
      Ganz generell sollte die Schweiz sich endlich nicht mehr erpressen lassen.
      Wie wäre es übrigens, wenn die Eidgenossenschaft Kompensation für den 1798 gestohlenen Staatsschatz verlangen würde?

    • Wir brauchen gar keine Kampfjets, so wie es jetzt aussieht, braucht der Bund das Geld dringend um unsere Grossbanken ein zweites Mal zu retten.

    • @ Fighter

      Sie schreiben:
      „Anstatt sich über die Prozessniederlage der UBS zu freuen, sollten wir alle froh sein…“

      Da bin ich als geprellter UBS Kunde völlig anderer Meinung.

      Zum Glück gibt es noch ausländische Gerichte, die nicht so bankenaffin sind wie die Schweizer Gerichte. Jedenfalls haben die USA-Gerichte jene Banken als schadenersatzpflichtig verurteilt, die ihren Kunden Produkte mit Ramschhypotheken verkauft haben.
      Ich bin eines der Opfer in der Schweiz, ohne dass eine diesbezügliche Klage überhaupt eine Chance gehabt hätte.

      Daher freue ich mich über jede Busszahlung, die die Substanz der UBS mindert. Und ja: ich bin in dieser Hinsicht schadenfreudig, weil ich auf niederträchtigste Art und Weise von dieser Bank über den Tisch gezogen wurde.

    • @ Daniel Frei. Wenn die UBS hops geht, verlieren unzählige MA der UBS und Zulieferfirmen in der Schweiz und im Ausland ihre Arbeitsplätze. Nicht sofort, aber nach und nach. Stellen Sie sich mal vor wieviel Kaufkraft und Steuereinnahmen in der Schweiz verloren gehen. Geschweige denn die Kosten die bei der ALV anfallen und regelrecht explodieren usw. Ein Sprichwort sagt; der Fisch beginnt am Kopf zu stinken….

  61. In Tessin war Herr Ermotti immer wie ein König gefeiert: Sitzungen, Anlässe, Referate, alle wollten Ermottis Weisheit hören. Nun, alles ist vorbei. Ihm stehen noch einige Boccia Club zur Verfügung, dort hat seine Glaubwürdigkeit noch eine kleine Chance.
    Haargel ist in Frankreich nicht so wichtig, beim Grottino Collina d‘ Oro auch.

  62. Ermotti hat dies nicht verbrochen. Aber er hat den Job angenommen. Vielleicht zuerst die Firma verstehen, bevor man die Stelle antritt. Es war klar, dass die Vergangenheitsbewältigung sehr schwierig wird. UBS reagierte immer schon erst mit der Pistole am Kopf. All die Regional Market Managers haben jahrelang einfach weitergemacht. Wenn Mitarbeiter von Behörden befragt wurden, hiess es „Du bist nicht der Erste…“ Als sie dann selber auf Listen auftauchten, wurde sofort nicht mehr in das Land gereist, „travel ban“ verhängt und den Fokus einfach auf andere Länder zu richten. RW hat erlebt was es heisst, befragt zu werden.

    • Weber/Ermotti tragen klar eine Mitverantworung an der Milliardenbusse. Man hätte die Möglichkeit zum Vergleich gehabt und diesen basierend auf die belastenden Unterlagen und Zeugenaussagen, die Weber und Ermotti wenn sie einen seriösen Job gemacht hätten, auch noch hätten verifizieren können.

      Weber/Ermotti machen sich nun erst recht Unglaubwürdig, da man Sachverhalte zu Handen der Öffentlichkeit leugnet und ein unsägliches Schauspiel spielt. Es spielt also jetzt nicht einmal mehr eine grosse Rolle, ob Weber/Ermotti zum Zeitpunkt als die Steuerhinterziehungen initiiert wurden nicht für die UBS tätig waren. Es spielt aber eine Rolle, ob man nun die UBS durch fahrlässiges handeln nicht vor Schaden schützt, sondern sie geradezu gegen die Wand fährt.

      Die UBS-Konkurrenz wird den Herren Weber und Ermotti, aber auch der Schweizer Regierung und der Finanzmarktaufsicht für die Unfähigkeit und den Versuch Mauscheleien zu vertuschen, der nun komplett in die Hosen gegangen ist, sicher applaudieren. Die Wunden lecken ob der gesamten Unfähigkeit dürfen Aktionäre und die Allgemeinheit.

  63. Ermotti mag es falsch eingeschätzt haben und es war vmtl ein Fehler die ehemals vorgeschlagenen 1.1 Mrd nicht akzeptiert zu haben – dafür muss er den Kopf hinhalten – dennoch – es waren die Vorgänger, die aktiv das Schwarzgeld eingesammelt haben, es als Business deklarierten und davon direkt profitierten.

    Ich weiss zudem nicht, warum so viele Schweizer immer noch darauf beharren, dass das Banking a la Schwarzgeld rechtmässig war und es auch heute noch zu schützen gilt – diese Kommentare konnte man gestern immer noch lesen. Man fühlt sich sogar noch als Opfer…..aber jeder wusste doch damals, dass es irgendwann zu ende sein wird, aber so lange wollte man die Kuh noch melken.

    • Wenn Sie einen Wagen gekauft haben mit Euro3 im 2004, dürfen sie den doch heute weiterfahren, ohne dass Sie dafür ne höhere Steuer oder Strafe zahlen müssen, oder?

      diese Dreckschleuder würde nach heutigem Recht nicht mehr neu eingelöst werden dürfen.

      Warum ist das echt so? 🙂

      Bei der Bank ist auch so, was damals ging, geht heute nicht mehr. Aber jemand bestrafen, dafür, dass er damals nach damals geltendem recht agiert hat, das ist doch genau so gaga.

    • Keine Angst, der Steuerzahler wird noch nen Bail-in erleben.
      Was meint ihr, warum die alle Weisungen und General Terms angepasst haben und bilateralen Verträge übernehmen haben?

  64. Axel und der Grossteil der KL besteht die „Fahrzeugkontrolle“ auch nicht mehr. Aus dem Verkehr ziehen, bitte! Ausmustern und endlich gute, echte Persönlichkeiten einstellen.