Thiam hat in 3,5 Jahren 60 (!) Millionen kassiert

Stratosphäre am Paradeplatz: CS-Chef pulverisiert Rekord – Allein letztes Jahr 13 Mio: Wofür genau? Khan, Gottstein vergoldet.

Immer, wenn man denkt, der Gipfel sei erreicht, kommt die nächste Überraschung. Heute bei der Credit Suisse: Was deren Spitzenleute verdienen, ist eine Ohrfeige für Mitarbeiter und Aktionäre.

CS-CEO Tidjane Thiam kassiert gemäss heute offen gelegtem Vergütungsbericht 12,7 Millionen Franken für das letzte Jahr. Das ist nur unwesentlich weniger als Ermottis 14,1 bei der UBS.

Umgekehrt bedeutet diese Entschädigung einen Sprung um nahezu einen Drittel im Vergleich zum vorangegangenen Lohn und Bonus. Thiam wurde also beim Gehalt richtiggehend nach oben katapultiert.

Good morning, Switzerländli: And thank you very much (CS)

Dorthin, wo er seiner Meinung nach hingehört: in die Liga der meist verdienenden CEOs – wenn nicht der Welt, so doch in Europa.

Deutsche und französische Bankenchefs können aber von solchen Gagen nur träumen.

Bei Thiam kommt es noch besser.

Mit seinen gigantischen Frisch-Millionen erreicht der Mann an der Spitze der CS, die unter Schlagseite leidet und an der Börse noch knapp mehr Wert hat als die halbstaatliche Swisscom – hat Thiam in seiner immer noch kurzen Zeit bei der Nummer 2 Historisches erreicht.

Von Mitte 2015 bis Ende 2018, also in dreieinhalb Jahren, hat Thiam insgesamt ein Total von 60,4 Millionen Franken zugesprochen erhalten. Das macht pro Jahr 17,25 Millionen.

Dabei ist ein Willkommensgeschenk. Die CS übernahm gesperrte Boni bei der englischen Versicherung Prudential, wo Thiam zuvor Chef gewesen war, im Umfang von gut 14 Millionen.

Aus Sicht der CS ändert das wenig. Jahr für Jahr überhäuft die Bank ihren obersten Steuermann mit Millionen. Ermotti kam in 8 Jahren UBS-Chefzeit auf 94 Millionen, Thiam schafft in weniger als der Hälfte 60 Millionen.

Für was? Die CS-Aktie hat seit Thiams Amtsantritt 54 Prozent verloren. Thiam kommt, regiert, garniert, und die Aktie halbiert sich.

Die UBS machte 2018 einen Gewinn von 4,5 Milliarden Dollar, die CS wies einen Nettoerfolg über 2 Milliarden Franken aus, nicht einmal die Hälfte.

Die CS ist Work in progress. Dies, weil Thiam die Bank zerlegt hat. Heute gibt es 5 Divisionen, die sich bekriegen.

Um den gleichen Kunden balgen sich stets mehrere CS-Banker, die alle nur eines im Kopf haben: ihren eigenen Bonus.

Unter Thiam verlieren zudem laufend Leute ihre Stelle. Der Oberchef der CS kürzt den Bonus unten und in der Mitte, in der Folge bleibt für ihn und seine Kollegen ganz oben mehr übrig.

Rot wie … rot: CS-Crash (Swissquote)

Auch bei diesen geschieht Unvorstellbares. Die 11 Freunde von Thiam in der Konzernleitung der CS haben im letzten Jahr im Schnitt mehr als 7 Millionen Franken erhalten.

Iqbal Khan, ein junger Ex-Berater von EY, Thomas Gottstein, ein Schweizer Urgestein, Lara Warner, eine Aufsteigerin von Downunder, ein Asiate, Investment-Banker: alle werden reich und noch reicher.

94 Mio Total minus 13 Mio für Thiam macht 81 Mio für 11 Cracks: Cool (CS)

Orchestriert ist der Geldsegen von Urs Rohner. Der ist der Präsident der Credit Suisse, er trägt die ultimative Verantwortung für alles – vor allem die hohen Entschädigungen.

Warum bremst Rohner nicht? Ganz einfach: Er kommt selbst auf die Rechnung. Sein Honorar ist im letzten Jahr von unter 4,3 auf über 4,7 Millionen hochgeschnellt.

Die Tabelle mit den Honoraren für die Verwaltungsräte der CS offenbart Erhellendes. Besonders in zwei Punkten, bei Präsident Rohner und bei Alexandre Zeller, einem Ex-CEO der Waadtländer KB und der HSBC Schweiz sowie Ex-Präsidenten der Börsenorganisation Six.

Bei Rohner sticht der hohe Baranteil und entsprechend niedrige Aktienanteil seiner gesamten Verfügung ins Auge. Nur gerade 1,5 Millionen seiner total 4,7 Millionen erfolgen bei Urs Rohner in Form von CS-Aktien. Diese sind 4 Jahre gesperrt.

Der grosse Rest, nämlich die übrig bleibenden 3,2 Millionen, erhält Rohner bar auf die Hand; respektive sind landen in der Vorsorge.

Bei Alexandre Zeller erstaunt die Höhe. 1,2 Millionen wurden dem Romand gutgeschrieben, und das für 10 Monate VR-Sitz in der CS-Gruppe und VR-Präsidium der CS Schweiz AG. Zeller trat aus den Gremien, als er bei Lombard Odier als neuer Partner anheuerte.

Warum hat Zeller in nur 10 Monaten die stolze Summe von 1,2 Millionen erhalten, davon nur ein verschwindend kleiner Teil in gesperrten CS-Aktien?

Die offizielle Antwort: Als Präsident der CS Schweiz AG hatte Zeller viel zu tun und eine grosse Verantwortung auf seiner Schulter. Effektiv ist die CS Schweiz nach dem abgeblasenen Börsengang einfach ein Bereich.

Zum Schluss noch dies. Der Verantwortliche im Entschädigungsausschuss des CS-Verwaltungsrats ist Kai Nargolwala. Dieser war von 2008 bis 2010 operativer Chef der CS-Region Asien und erhielt dafür im Jahr 2008 die immense Summe von 21 Millionen Franken – Platz 1.

Ein Mann, ein Bonus: Nargolwala (Prudential)

Dieser Nargolwala, der in den VR der CS wechselte und dort nun für die Löhne und Boni des Managements zuständig ist, gehört seit 2012 auch dem VR der Prudential an. Und auch bei den Engländern kümmert sich Nargolwala als Chef des „Remuneration“ Komitees um die Löhne.

Unter Nargolwala war Thiam CEO bei der Prudential und kassierte bei der Versicherungsgruppe Unsummen. Nargolwala half Anfang 2015 mit, Thiam zur CS zu lotsen. Bei der geht der Reibach jetzt weiter – Nargolwala machts möglich. Irgendwie nur noch crazy.

Kommentare

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  1. Na und!
    Der Kapitän der Titanic hat vor der ersten Überfahrt auch einen grossen Bonus versprochen erhalten und sich entsprechend verhalten. Leider war das den Passagieren nicht bekannt, aber den Kunden und Aktionären der UBS ist es, und wer da noch an Bord bleibt hat das Kleingedruckte gelesen.
    Bon voyage.

  2. Der Club erinnert daran: Es gibt mehrere tausend CS „Managing“ Directors die mehr als ein Bundesrat verdienen. 1030 erhalten anderthalb Millionen im Jahr.

    Deshalb werden grossflächig und systematisch Arbeiter entlassen, mit einem geheimen Programm: RIF. Wer aufmuckt, wird bedroht: Drittklassige Vorgesetzte nutzen die Gunst der Stunde und spielen sich als machtgeile Kommandanten auf. Die zweit- und erstklassigen Chefs sind längst weg. Das tut sich doch niemand an.

    Die Basis hat innerlich längst gekündigt. Führungsmässig ist die Bank in freiem Fall.

  3. Ich glaube, ich habe den falschen Weg eingeschlagen. Frühstücksdirektor oder anderer Top-Banker lohnt sich scheinbar ohne dass man „viel können“ muss. Eher die richtigen „kennen“. Aber wo ist das nicht so?

  4. ..wessen Geld ist es?????

    Reminder: to big to fail => da war diese Kategorie Manager auch sehr dankbar um USNERE Zuschüsse !!!!

    nicht aufregen und weiterträumen…..GRRRR

  5. Ist einfach eine Frechheit was die verdienen und wenn etwas schief läuft bekommen sie noch eine grosszügige Abfindung. Von wegen der Verantwortung wo sie tragen müssen??

  6. Konten und Depots bei CS saldieren ist die einzige Antwort auf diese widerlichen Excesse bei CS.

    Dies ist modernes Raubrittertum vom CS Top Management und abgesegnet vom VR. Eine Schande ohne Ende!

    Es gibt schlicht keine Worte mehr!

    • Nicht nur, sondern: unfähig, desinteressiert an solchen Dingen und verantwortungslos.
      Ob die PKs jedoch allein bei der CS in der aktuellen Eigentümerstruktur (inkl. COCOs) viel erreichen könnten sei dahingestellt.
      Ich bin gespannt mit wieviel Prozenten der Vergütungsbericht angenommen werden wird.

  7. Die einfachste Möglichkeit, falls man diese Salärpolitik nicht gut findet, ist einfach die Bankbeziehung aufzulösen und das Geld von CS und UBS abzuziehen. Nur das hätte wohl eine Wirkung.

    • Vor Jahren gemacht, ich bin mit meinem kleinen Sklavenlohn einfach nicht relevant 🙂

  8. Eine ausser Rand und Band geratene Wirtschaftswelt. Hab- und raffgierige, Betablocker und Beluga schluckende Betrüger in Brioni-Anzügen, rahmengenähten Lederschuhen, Patek-Philipp und kokainvernebeltem Zerebralkortex, deren Überredungskünste an der Gier Ihrer Kunden andocken. Liest mal das Superbuch ”Bank Banker Bankrott von Rene Zeyer (orell füssli)!

  9. Habt ihr deswegen nur einen Rappen weniger im Portemonnaie? Ist euer Leben direkt oder indirekt davon abhängig, wieviel TT verdient? Nein? Aus euch spricht der pure Neid! Keiner von euch würde das Geld ablehnen, keiner von euch hat nur ansatzweise eine Ahnung, wie das Leben dieser Leute aussieht. Macht es doch zumindest für euch besser und steckt eure Energie in etwas positives und produktives anstatt euren Frust ungeflitert raus zu k…aber anstatt darüber nachzudenken, werdet ihr mich und meinen Kommentar schlecht reden.

    • Herr „So What“ – Jede(r), welcher über das BVG Anteile an angesprochenen Firmen hält, hat weniger im Portemonnaie.

      Jeder Unternehmer darf so viel verdienen wie er kann, solange er sozialpolitisch seiner Verantwortung gerecht wird. Aber das heutige „Managertum“ trägt keine Verantwortung und bedient sich egal wie der Geschäftslauf sich gestaltete. Darum nennt man Diese dann auch Abzocker, da deren Entschädigung nichts mit der Leistung zu tun haben. Heutiges „Managertum“ gefährdet die kapitalistische Gesellschaft und unser aller Wohl.

    • Dem kann ich nur zustimmen. Diesen Leuten geht es auch nicht besser, nur weil sie soviel verdienen. Diverse Selbstmorde von CEOs Schweizer SMI-Unternehmen belegen dies. Wer viel hat, kann auch umso mehr verlieren. Laut Wissenschaft nimmt das Glück nur bis zu einem Einkommen von 75.000 USD zu, bei höheren Einkommen aber nicht weiter. Auf die Schweiz übertragen wären dies vermutlich 120.000 CHF. Das Stimmvolk hätte mit Annahme der Vollgeldinitiative dem Gebaren der Grossbanken auch ein Ende bereiten können, wollte dies aber nicht. Was den meisten Kommentarschreibern hier fehlt ist eine sinnstiftende Tätigkeit ausserhalb der Bank.

    • @ So what?

      Ja, viele haben (viel) weniger in der Tasche! Arbeitsplätze gehen verloren oder sie gehen an Ausländer. Ich habe soeben letzte Woche von ehemaligen Kollegen gehört, die haben eigentlich fast keine Schweizer Arbeiter mehr. Dafür Pendler, die aus der Region Basel, genauer aus Frankreich und Deutschland anpendeln nach Zürich [sic!] und direkt importierte EU-Ausländer! Ja, es geht um weniger Lohn und um weniger Arbeitsplätze!

    • @so what: Ich bin einer derjenigen, die gehen mussten, damit Rohner und Thiam ihre Bezüge losgekoppelt von der wirtschaftlichen Entwicklung erhöhen mussten. Sehen Sie die Logik im fortlaufenden Stellenabbau, wenn die CI-Ratio seit Jahren auf zu hohem Niveau verharrt, weil die Einsparungen direkt in die Taschen der Manager fliessen?

    • Sie haben wahrscheinlich auch keine Ahnung, wieviele machen Selbstmord weil sie nicht mehr Wissen wie es weitergehen soll, weil das Geld fehlt.
      Bei Der Aussage von Ihnen kann ich nur den Kopf schütteln

  10. Sorry, habe kein Verständnis mehr, wenn Kunden trotz, na sagen wir Mal so, Korruption oder Vetterliwirtschaft, noch bei der CS bleiben. Wer noch ein Funken Verstand, Moral und Anstand, also ein Ehrgefühl, besitzt, der sollte diese Machenschaften unterbinden.Der Kunde bekommt so wenig, z.B Zinsen, zurück und die CEO’s verdienen sich dumm und dämlich und Lachen sich ins Fäustchen, vielleicht auch ab den naiven Kunden? Abgesehen davon, dass die Mitarbeiter die wichtigste Rolle übernehmen, nämlich von Kundenaquisitionen über Kundenbetreuung usw. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter würde die CS untergehen. Das Ganze wird noch getoppt, dass sie sich untereinander bekriegen müssen, dafür noch abgestraft werden durch weniger Boni, sodass der Big Boss dann NUR die hohle Hand machen kann, um sich selber noch mehr zu bereichern. Nur auf dem Bürosessel zu sitzen und den Chef raushängen lassen, ja dass kann jeder. Wer also dieses grosskotzige Gehabe noch aktiv unterstützt mit seinen Einlagen, ja der soll Mal seine eigene Wertvorstellung hinterfragen. Willkommen auf dem Boden der Tatsachen zurück. Mich würde es überhaupt nicht wundern, wenn diese Bank zugrunde gewirtschaftet wird, sodass eine Bankenkrise à la 2008 sich wiederholt. Ja dann liebe CS-Kunden, müsst ihr nicht rumjammern. Ihr habt es nämlich jetzt in der Hand , gegen diese Arroganz/Ignoranz, dem Ungleichgewicht und Abzocke seitens der obersten Führung entgegenzuwirken. Verantwortung übernehmen statt Wegschauen, also HANDELN.
    C.B.

  11. Nehmen wir zum Beispiel Thomas Gottstein. Der hat seit Jahrzehnten das Golf-Handicap eines Profis. Sieht vom Green mehr, als von der Bank. Und mit..äh..so viel Geld..äh..könnte er sich doch einen..äh..äh..Rhetorik-Trainer ..äh.. leisten, und..äh..Zeit..äh..hat er offenbar auch..äh..mehr als genug?

    Der verdient wirklich so viel?
    Einen Satz vor Publikum geradeaus sagen, glaubwürdig, souverän, ist zu viel verlangt für so viel Geld?

    O.k., soll er halt plappern, wenn ihm das gefällt. Aber zeigt er wenigstens Sozialkompetenz, für so viel Geld?
    Szene vor laufender Kamera: Eine hörbar besorgte Mitarbeiterin fragt im Q&A (Town Hall), wie man sich denn verhalten solle, wenn man in der Öffentlichkeit angefeindet werde wegen der Bank? Das sei schon schwierig.
    Gottsteins Gesicht verfinstert sich: Wenn man das nicht ertrage, müsse man auch nicht Banker werden. Man habe ja die Wahl. Das sei ähnlich wie in der Formel 1, das gehöre einfach dazu (????????).
    Die aggressive Arroganz, die unterlegt war, lässt sich nicht mit Worten beschreiben.

    Diese Mitarbeiterin war besorgt, das hörte man.
    Dann muss man sie nicht noch vor dem Publikum verarschen.

    Und diese Szene beendet die „Karriere“ von Thomas Gottstein. Er verdient es wirklich, noch mehr Zeit fürs Green zu haben.

  12. 13 Millionen pro Jahr.

    Das sind umgerechnet 1480 Fr. für *jede* Stunde, egal ob der Typ arbeitet, schläft oder weiss der Geier was tut.

    Wer so etwas annimmt oder bewilligt braucht dringend einen Rat. Jedenfalls ist die seriöse Geschäftsführung nicht mehr automatisch gewährleistet da es offensichtlich an der Fähigkeit mangelt, der Sache angemessene Entscheide zu fällen.

    Ein Fall für die FINMA.

    • @Ruediueseli

      Hier scheint ein verbales Entschärfungskommando am Werk zu sein.
      Auch meine elaborierten Bomben entpuppten sich nach der Publikation als Feuerwerkskörper.

      Nebensätze fehlen, einzelne Substantive ausgetauscht.

      Meine Beiträge, als Tiger gestartet, landen als Bettvorleger.

  13. Wo fängt eigentlich das Unappetitliche an? Es macht Sinn, einmal darüber nachzudenken.
    Die Aktionäre die das zulassen sind selber schuld, aber die Mitarbeiter nicht.

    • Selber schuld? Die Grossaktionäre und ihre Wasserträger kommen schon auf ihre Kosten, werden schön bedient, wenn sie an der GV beim Kompensationsbericht ja stimmen. Und so sind sie alle glücklich, die Plünderer: VR,GL, Grossaktionäre und „Risky Managers“. Und der Staat bzw. Steuerzahler trägt ja das Risiko! Was will man mehr?
      C. Ponzi unten muss ich allerdings widersprechen: Wenn ich so blöd wäre und 1000 CS-Aktien hätte, würde ich NEIN stimmen und wäre damit unter den etwa 20%, welche den Kompensationsbericht ablehnen. Tja, die „ehernen marktwirtschaftlichen Prinzipien“ – ich würde eher sagen, die Etablierung des Neokapitalismus und Neofeudalismus. Aber das mit dem Feudalismus ist ja schon lange her…..es ist ja Kuchen für alle da!
      Uebrigens, gestern in der heute-show, O-Zitat Merkel unmittelbar nach der Bankenkrise 2009: „Wir dürfen es in Zukunft nie mehr zulassen, dass eine Bank so gross werden kann, dass sie eine Regierung erpressen kann“.
      BRD heute: Scholz will Fusion DB/CB! Tja, zwei kranke Truthähne machen keinen Adler. Unglaublich, was heute abgeht.

  14. Ihr seid alle Sozialisten!

    Der Mann verfolgt ganz einfach marktwirtschaftliche Prinzipien: Möglichst viel Gewinn bei möglicht wenig Aufwand. Tut jede Firma, tut jeder Private. So what?

    Wir alle haben die salbungsvollen Sprüche von Bankern, Politikern und unsere eigene Emprörung noch im Ohr, dass sich derart Obszönes wie vor der Finanzkrise nicht wiederholen dürfe. Auf keinen Fall. Jetzt haben wir’s gelernt. Aber sowas von.

    Passiert ist bekanntlich nichts, also akzeptieren und billigen wir als Aktionäre, Wähler und Bürger derartiges Gebaren. Mehr als das.

    Im Grunde bewundern und beneiden wir die smarten Banker sogar, die mit teuren Anzügen und hohlem Mangementsprech alle aufs Kreuz legen. Und: Wir grantieren Ihnen sogar Rettung, falls sie mal schlecht in Form sind. Wer oder was genau ist obszön?

    Keiner will zugeben, dass der Kaiser nackig ist. Wir müssten sonst zugeben, dass wir uns gegenseitig etwas vormachen: Nämlich, dass Lohn und Leistung in Beziehung zueinander stehen. Für Leistung gibt’s nicht zwingend Lohn und für Lohn braucht’s nicht zwingend Leistung.

    Thiam und Konsorten ist also kein Vorwurf zu machen, sie handeln völlig rational nach unseren ehernen marktwirtschaftlichen Prinzipien.

  15. Ein deutsches Blatt, die „Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten“ geben der Story folgenden Titel: „Lohnpolitik bei der Credit Suisse: Unten nehmen, oben geben“. Die Quintessenz dieser Situation, die sich ja nicht nur auf die CS beschränken lässt, dürfte sein: wenn wir in der CH nicht bald die Hände aus dem Sack nehmen und die Probleme in unserem Land lösen und nicht nur übertünchen oder klein reden, so dürften wir unangenehmen Zeiten entgegen gehen.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/22/lohnpolitik-bei-der-credit-suisse-unten-nehmen-oben-geben/

  16. Als ehemaliger Angestellter (nicht Banker) schäme ich mich für dieses, einst so tolle Unternehmen. Ich hoffe, das Karma schlägt irgendwann zurück und bestraft diese (sorry) Bankster, für ihre Abzockerei.

    • Worauf beruhte denn der Erfolg Ihres „einst so tollen Unternehmens“? Schon mal ohne Scheuklappen darüber nachgedacht?

  17. CS will uns echt erzählen, dass ein Turnaround stattgefunden hat. Fertiggebracht hat TT, dass alle Einheiten zerstritten sind und nur noch ihre Interessen verfolgen und nicht die der Bank/Aktionäre. Das Management nimmt noch Geld für diese tolle Leistung. Und einmal mehr, nichts geschieht.

  18. Eine Sauerei und ein Hohn gegenüber allen Angestellten der Bank. Ich habe mein Konto bei der CS geschlossen und zur Luzerner KB übertragen; eine fast Skandalfreie Bank.

  19. Eine Sauerei und ein Hohn gegenüber allen Angestellten der Bank. Ich habe mein Konto bei der CS geschlossen und zur Luzerner KB übertragen; eine fast Skandalfreie Bank.

    • Mal sehen wie lange noch 🙂 Die sind ja neuerdings auch ziemlich aggressiv im Struktigeschäft tätig.

  20. Ach,zum Glück waren die beiden Banken *nicht* erfolgreich! Sonst wären sie wegen den erst recht überschiessenden Boni-Zahlungen vorzeitig bankrott gewesen. Hahaha!

  21. Alle rufe dumme Aktionäre…bin ich der Einzige, der das System erblickt? Die Coco-Bonds der Araber bezahlen 9.5% jährlich, was CHF 500 Millionen Gewinn jedes Jahr entspricht. Seit 2011: 8×500= CHF 4 Milliarden, plus Dividende. Wo gibt’s sonst so eine Rendite? Die sind hochzufrieden! Die Aktionäre sind mit dem CS Management unter einer Decke und haben die Bank systematisch ausgenommen. Das Management überweist die exorbitanten Zinsen den Arabern, diese wiederum lassen dem CS Management dafür die exorbitanten Saläre zu. LH, please, können Sie das mal in einem Artikel klar machen? PS: sobald die Cocos weg sind, machen sich auch Thiam und der Rohner aus dem Staub. Mission erfüllt.

    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/credit-suisse-gibt-coco-bonds-im-umfang-von-6-mrd-franken-heraus

    https://www.google.ch/amp/s/mobile.reuters.com/article/amp/idUSL8N1VJ3S7

    • Genau meine Meinung (siehe Beitrag 17:30), warum fokussieren sich quasi alle Beiträge auf Nebenkriegsschauplätze?
      Die beiden, UBS und CS sind Geiseln dieser Strategie. Das Bankkundengeheimnis ist weg, also sichert man sich die Mehrheit an den Aktionärsversammlungen und zieht die Schau ab, die wir beobachten können. Alles andere läuft hinter den Kulissen, bald stehen nur noch Gerippe da.

      Honi soit qui mal y pense !

    • @ Blaupistenfahrer: Sie bringen es auf den Punkt. Wissen Sie, was ich vermute? Dass die Meisten diese offensichtliche Tatsache schlicht nicht wissen oder einfach nicht interessiert.

      Wir haben bald 2020. Die Finanzkrise 2008 (Bankenrettung, Fall CH Bankgeheimnis, EK-Vorschriften, Coco-Bonds…) scheint bereits weit zurück. Ein 30-jähriger CS Banker heute war damals 20 und eher nicht am Handelszeitung lesen. Ein 50-jähriger hat Hypothek und Kind & Kegel und wird den Teufel tun die Hand zu beissen die ihn (noch) füttert.

      Und die Wenigsten betreiben in ihren 3-4 Stunden nach Feierabend Forschung in Wirtschaftsgeschichte (Wer hat schon LH’s „Der UBS Crash“ oder „Paradis Perdu“ gelesen…) oder planen einen Umbruch der Zustände.

      So (schnell) läuft das im Leben.

      Und darum bleiben die Reichen auch oben. Sobald der Kleine einmal realisiert, dass er ausgenutzt wird, ist es bereits zu spät. Die Welt dreht sich weiter, die nächsten können kommen, und den letzten beissen die Hunde.

    • Na ja, würde man heute neue Cocos auflegen, wären die Sätze vermutlich – je nach Risikoklasse und Währung – irgendwo zwischen 2.5% und 4.5%. Wenn eben zu der Zeit nur die genannten Geldgeber bereit waren, ihr Portemonnaie zu öffnen, ist das im Nachhinein nicht mehr zu ändern. Oder hättest Du denn – ketzerisch gefragt – zu der Finanzkrisenzeit der CS Kapital zum Nulltarif zur Verfügung gestellt???

    • Betonung:
      9.5% Cash Einnahmen!
      für Null Risiko!

      denn 1) die CS ist Systemrelevant und kann also nicht Konkurs machen, 2) Reduziert sich der Wert von Fremdkapital im Vergleich zu EK nur wenig

      Blaupistenfahrer danke für Deinen Post! (Ich kannte das System und den Effekt aber ich hätte niemals gedacht, dass die Zinsen über 5% sind!)

  22. SRF (Schweizer Fernsehen) bekommt Ihr von den Banken immer noch so viele Werbegelder zugestopft, dass Ihr es nicht für nötig haltet diese Problematik in einer Arenasendung aufzunehmen und zu Diskutieren?

    • Würden sie vermutlich sofort machen, aber hast Du ernsthaft das Gefühl, dass sich nur eine einzige Nase aus dem ach so gut dotierten Risikoträgerclub dort blicken lassen würde? Die sind doch (inkl. CEO) schlicht und einfach zu feige dafür!

  23. Freuen wir uns doch, dass der Paradeplatz bald wieder seiner ursprünglichen
    Bestimmung zugeführt wird: wenn die Viecher der Zünfte den Ort wieder gebührend
    verkacken, denn was vorne als Gold hereinkommt muss irgendwann hinten auch
    wieder herauskommen und das Volch freuts!

    • Dies sind eben die Exzesse des Kapitalismus. Ich bin für den freien Wettbewerb, in diesem sollten aber immer die Rechte der Angestellten im Vordergrund stehen. Wie heute mit diesen z. T. umgesprungen wird, ist unter aller Menschenwürde. Da wird mit Existenzen einfach so gespielt ohne Rücksicht auf deren Schicksal, nur um sich selbst bereichern zu können. Es sollte endlich die Politik intervenieren um solches Treiben zu verbieten.

  24. Es ist nur noch zum K.., was da auf den Chefetagen abgeht. Wenn Kostenreduktionen und Stellenbau die einzigen Mittel sind, um ein einigermassen passables Geschäftsergebnis zu erzielen, dann braucht es keine Manager mehr. Die Basis hat schon länger keine richtige Lohnerhöhung mehr erhalten und vom jämmerlichen Bonus auf Stufe Mitarbeiter reden wir schon gar nicht. Die Umsetzung der Abzockerinitiative ist ein reiner Rohrkrepierer geworden. Warum Grossaktionäre diesem Treiben nicht endlich den Riegel vorschieben, ist mir schleierhaft. Sie haben über die letzten Jahre nur Geld verloren, Thiam hingegen hat schamlos abkassiert. Was bleibt ist der Frust für alle Mitarbeiter und Kunden der Bank, die Politik ist machtlos. Sie hat keine Mittel, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

    • Die Politiker wollen nicht reagieren. Sie kassieren mit Ihrem Lobismuss auch mit ab. Ihr werd sehen, die kleinen werden wieder alles bezahlen müssen. Die reiche Schweiz ist zu einem Schandfleck verkommen. Koruption bis an den Bach runter. Politik und Wirtschaft sprich Banken Sau Häfeli Sau Deckeli.

    • Hört endlich mit diesem Aktionärs-Schmarren auf! Es gibt keine Kontrolle durch Aktionäre!

    • Dass diese Löhne in keiner Relation zur Leistung stehen bzw. die Aufteilung des Mehrwehrtes unter der Belegschaft und Management völlig losgelöst von den Leistungsbeiträgen ist, wissen diese Damen und Herren ebenso gut wie wir. Es ist aber nicht der Fehler des Topmanagements, wenn die Aktionäre so etwas billigen: die verantwortlichen VR können abgewählt werden und Beschränkungen in den Statuten eingeführt werden. Und was machen eigentlich die Chefs für Reputationsrisiko und Operationelle Risiken? 100 Leute abbauen um einen Thiam zu finanzieren – kann der denn all die Arbeit übernehmen? Die Arbeitsqualität unten wird immer schlechter (weniger Leute, weniger Erfahrung) nur damit oben geklotzt werden kann. Das ist kein nachhaltiges Erfolgsmodel für Mitarbeiter und Kunden. Wenn hier kein Umdenken stattfindet, vernichtet sich die Branche selbst zur Bedeutungslosigkeit.

    • Was ich überhaupt nicht verstehen kann ist, jeder Aktionär hat 1x im Jahr die Möglichkeit diese Leute und deren Vergütung / Vergütungspolitik abzulehnen. Ferner kann man sich auch gegen deren Entlastung aussprechen. Und niemand nimmt diese Möglichkeiten wahr!! Was sind die Gründe dafür? Vielleicht können wir in diesem Forum eine vernünftige Diskussion hierzu führen, denn ich verstehe dies einfach nicht mehr!

  25. Das ganze stinkt zum Himmel, läuft da etwas hinter den Kulissen, das die UBS endgültig in extreme Schieflage bringen könnte ? Da bei den letzten Aktionärsversammlungen alles durchgewunken wurde, könnte man auf bizarre Ideen kommen.

  26. Ich sags immer wieder, die Chefs unserer Banken müssen nicht erfolgreich sein, um vergoldet zu werden. Das ist reinstes Raubrittertum, während wir Kunden keine Zinsen mehr für unser vieles Geld erhalten. Ich finde, das sind keine grossen Leistungen von Thiam und Co. Rohner ist das Riesenproblem aber die dummen institutionellen Grossanleger, verlochen ihr Geld lieber weiter und stellen keine sinnvollen Forderungen.

    • Haben Sie noch Geld auf dieser Bank? Würde ich unmittelbar abziehen und zu Hause in den Tresor stecken. Ist da auf die Zeit sicherer wie auf der Bank.

  27. Die Bezüge der Herren sind eine Frechheit sondergleichen ( Thiam und Ermotti ). Die Herren sollten erst mal liefern. Die Aktienkurse, seit 10 Jahren im Keller, sagen doch alles aus. Wie blöd sind denn Kunden und Aktionäre die sich so etwas gefallen lassen???? und immer noch Geld in deren Institute tragen? Das gibt s wohl nur in der Schweiz. Denen geht s zu gut.
    Rohner, der Präsi, das grosse Fragezeichen!

  28. Initiative her!

    Wenn CHF 1 Mio/Kopf/VR/GL überstiegen, dann Faktor 100 als Abführung an die Gemeinschaft/Staatskasse.

    Vielleicht wachen dann die Aktionäre auf.

  29. Wo ist das Problem? Aktie shorten, Vollgas! Da kann man richtig Geld verdienen, garantiert! Denn es gibt nur noch eine Richtung, wie schon mehrfach gesagt, nämlich die 0.00 CHF Marke…

  30. Guten Tag
    Das ganze Elend wird erst enden, wenn die Mehrheit versteht, dass die Banken der Staat sind.
    Wer also nach mehr Staat in Bezug auf die Banken ruft, der macht den Bock zum Gärtner.
    Mit Sozialismus hat diese Ansicht nichts zu tun, sondern eher mit dem freiheitlichen, gesunden Menschenverstand.
    Ich Grüsse die Freien

    • Wirklich? Die Banken sind der Staat? – Ich glaube kaum…

      Der Staat (also der Bürger) wird von den Banken systematisch abgezockt. Die „Banken“ sind mittel zum Zweck für die geldgierige Elite. Diese, getarnt als Mänägerli, können sich mittels „Lohnzahlungen“ schamlos bedienen.

    • Nein, die Banken stehen über der Politik. Die Politiker müssen brav Ihre Aufgaben erledigen, die ihnen von Ermotti, TT und anderen Nieten vorgegeben werden!

  31. Es wäre an einer Plattform wie InsideParadePlatz in genau solchen dramatischen Fällen helfend einzuspringen und umgehend ein Spendenkonto zu eröffnen.

  32. Schande!
    Das ist der Tag der Kriegserklärung an meine Bank, für die ich die besten Jahre meines Lebens gegeben habe. Für nichts.
    Und dann muss man sich noch bedrohen lassen von irgendwelchen dahergelaufenen Schaumschlägern, die Mänätscherlis spielen im Sandkasten.
    Schande!

    • Stimme ich voll zu. Eine Schande was hier abgeht. Wer die Kündigung noch erhalten hat von dieser verkommenen Bank, noch ein Tipp. Die sogenante Freisetzung wie sie diese Bank nennt ist Sinngemäss Achtung jetzt EINE ARBEITSVERTRAGSAUFLÖSUNG IM GEGENSEITIGEM EINVERNEHMEN. So werden die Mitarbeiter hinters Licht geführt.

  33. Wie hoch wäre wohl der Bonus von Thiam gewesen, wenn die CS einen Nettoerfolg von 3 oder 4 Mrd. verbucht hätte?!

    Ich hoffe, dass eines Tages die Unternehmen soweit sind, dass sie wie in Schwärme organsiert sind ohne Hierarchien: Keine Bereicherung, keine Selbstgefälligkeit, keine Opportunisten mehr. Dafür ein miteinader und füreinander.

    In den Konzernen sollte weniger gemanaget und dafür mehr geführt werden.

    • Ihre Überlegungen sind gut aber auch naiv. Was Sie sich wünschen ist schon seit Jahren vorbei. Politik und Wirtschaft sind ein riesen Dreckgeschäft heute. Lobismus pur. Zahlen tut das Volk und dies schon über Jahre. Das Volk schläft immer noch.

  34. Darf man fragen was er ausgegeben hat in der Schweiz ?
    Hatt er auch eine Blockhütte am See gebaut ?? oder läuft der Geldfluss in ferne Länder ?

    • Seine Gelder liegen nicht auf der CS. Parkiert sein Geld an einem anderen Ort. Steuern bezahlt er sicher hier kaum gross. Die Gelder Liegen auf den nur für die oberste Liga geschafenen Banken.

  35. Ein weiser Mann sagte einmal: diese Leute sollten ihren Bonus „verfr..en“ müssen, dann würde diese Unsitte mit den Mega-Boni aufhören.
    Hat etwas!

  36. „Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

    Bertolt Brecht

  37. Was machen wir denn so ein Geschrei
    der Thiam ist doch voll dabei
    Er bezieht ein Riesengehalt
    für was? Hoffentlich erfahren wir`s bald
    An der GV wird ihm wieder auf die Schulter geklopft
    Während der Dividendenhahn nur spärlich tropft
    Der Urs ist voller Lob und begeistert
    wie der Tiahm alle Hürden meistert
    Das Geldsäcklein kann man sich nun wieder prall füllen
    man konnte ja auch tausende Stellen killen
    Das Gewissen und den Anstand legt man ab
    hält dafür die verbliebenen Untertanen auf Trab
    in den unteren Etagen Boni,- Lohnkürzungen und so weiter
    Hauptsache in der obersten Etage bleibt es heiter
    Ein solcher Bodenhaftungs- und Realitätsverlust
    erzeugt beim Normalbürger einfach nur Frust
    Hier würde sofort psychiatrische Abklärungen erfolgen
    Während sich die obersten der CS ihr Tun lassen vergolden
    Spiegel im Haus nützen nichts wenn man nicht hineinschaut
    weil man sich ob seiner Leistung gar nicht mehr traut
    Werdet glücklich mit euren Millionen
    irgndwann sind sie ausgepresst, die Zitronen

    • Villalon hat wohl zuviel Zeit zum Schreiben? Läufts Geschäft nicht gut? Selber am Tropf des Sozialstaats?

    • @Robert Weingart Sind Sie jetzt mein persönlicher Troll? Toll, ich habe mir schon lange so einen richtig fiesen persönlichen Troll gewünscht.
      An Weihnachten waren persönliche Trolls leider ausverkauft, dafür gibts jetzt Weingart-Trolls gratis zu jeder Hakle Feucht Packung.

  38. Es gibt zwei Stakeholdergruppen, die ich in dem Spiel nicht verstehe:

    Einerseits die Aktionäre, die meinen, der Grussonkel und sein Aufpasser seien diese Bezüge wert.

    Weiter die CS Kunden, die sich mit exorbitanten Gebühren ausnehmen lassen für sehr bescheidene Leistungen der Bank.

    Beides ist aber freiwillig, man kann sein Geld als Aktionär oder als Kunde vernichten lassen, es zwingt einen niemand.

    • Gut gesagt. Es liegt an jedem Kunden selber für den immer schlechteren Service so viel Geld zu zahlen. Jeder ist sich der nächste. Gelder Abziehen und mit den gesparrten Geld für die Gebühren mal sehr gut essen gehen.

  39. Einfach obszön… Nicht mal der Lohn, das sind wir uns ja langsam gewohnt. Schrecklich ist, dass einfach nix geliefert wird von Herrn Thiam. Viele Leute reissen sich den A* auf in dieser Firma. Auch das Top Management. Leider kommt vom Leitmann einfach gar nichts, nur heisse Luft. Zeit für einen Wechsel

  40. In der Schweiz ist halt alles möglich.
    Unser Niveau gleicht sich kontinuierlich einer Bananen Republik an, leider. Darum fühlen sich Leute wie Thiam und Rohner und die Abzocker von der UBS so wohl bei uns (man nimmt soviel es eben gibt, auch wenn es zu Lasten der Belegschaft im „Untergeschoss“ und den Aktionären geht.
    Wen interessiert das schon.

  41. Am allerschlimmsten finde ich, dass diese Leute auch noch das Gefühl habe, sie seien solche Vergütungen wert 🙈Ich konnte einige Zeit bei der CS arbeiten und wenn man denn die Saläre der Normalos kennt, müssten sich die Herren schlicht nur schämen aber vermutlich wissen die nicht mal was das ist;

  42. Dafür gibt es nur noch ein Wort, obszön.
    Ja, mehr fällt einem da nicht mehr ein, das ist einfach nur noch obszön.
    Wahrscheinlich werden sie bald antworten wir sollen Kuchen essen, wenn wir kein Brot mehr haben.

    Die Mistgabeln stehen schon bereit und in Frankreich hat die soziale Revolution bereits begonnen. Zwar sind die Revolutions-Zyklen etwa 250 Jahre, heisst es geht noch ca. 10 Jahre so weiter, aber die Anfänge sind sichtbar.

    • PS: übrigends trägt Hochwohlgeboren nun Bart, ein sicheres Zeichen, sein Unterbewustsein spürt den Autoritätsverlust. Wenn Männer plötzlich mit Bart daherkommen, wollen sie Ihren Status demonstrieren, sie seinen der Löwe im Raum. Interessanterweise ist es dann auch immer eine Löwenbärtchen.

  43. Ich will das ganze gar nicht mehr gross kommentieren. Es geht schon seit Jahren so. Nichts neues. Nimand tut etwas. Es wird nur zugeschaut. Es gibt nur eines, die Gelder auf diesen Banken abziehen und keine staatliche hilfe mehr zulassen sobald Sie am Abgrund steht. Einfach Fallen lassen. Es wurden schon 1000 Stellen gestrichen was soll das ganze noch. Es braucht eine Eskalation im Sozialwesen. Es braucht einen Zusammenbruch des System sonst geht es so weiter.

  44. Man ist keinen Moment sicher was als nächstes passiert… ich wurde nach 34 Jahren trotz sehr guter Qualifikationen rausgeworfen – natürlich Ü50. Lohnerhöhung? ach wo – schon seit Jahren nicht mehr – Bonus -60% Couvert wortlos per Post zugestellt.

  45. Ich habe auch sehr gut performed in der selben Firma. Mein Bonus war ein halber Monatslohn, mit Begründung wir müssen sparen und Anspruch auf Bonus bestünde sowieso nicht. Die Lohnerhöhung belief sich zudem auf 0,46%.
    Zeit zum wechseln. Oder?

    • Lago mio, da ging es Ihnen aber besser als mir. Ich (Pharmabranche,34 Jahre in dieser Firma) bekam mit 58J. spontan eine Lohnsenkung -20% oder „ich könne mich nach einer neuen Stelle umsehen.“

  46. Bla, bla, bla…
    Alles tausendmal gelesen und gehört!
    Wann folgen Taten?
    Aktionäre zieht gelbe Westen an und sitzt so in die nächste GV!
    Unzufriedene Mitarbeiter zieht gelbe Westen an demonstriert auf dem Paradeplatz!

  47. Wie lange noch können unsere Laiendarsteller zu Bern das Stimmvieh mit der neoliberalen Mär über irgendwelche Märkte, unsichtbare Hände und Leistungsirrlehren ruhig halten?

  48. Es ist nicht verwunderlich, dass die Stimmung bei den Mitarbeitern und Kunden mieser und mieser wird. Stil und Moral des Managements und VR der CS und UBS sind nur noch widerlich und dekadent. Statt Reserven zu bilden wird die Bank weiter abgezockt und ausgeblutet bis der Staat wieder helfen muss. Doch das ist ja den Managern scheissegal.

  49. Dreister geht nun wirklich nicht mehr. Die übrigen (braven) Angestellten müssen seit Jahren Lohneinbussen in Kauf nehmen, während die Vergütungen in der Chefetage nur so sprudeln und immer wieder steigen.

    Ich begreife aber die Aktionäre nicht. Immer und immer wieder werden solche Lohnzahlungen an der GV mit grossen Worten und viel Blablabla kritisiert, aber es passiert nichts. Dies wird selbstverständlich auch an der kommenden GV so sein. Selber schuld!

    • Überlegt mal wo die meisten Aktien liegen. Die richtigen werden schon bezahlt. Arabien lässt das Dumme Schweizervolk Grüssen.

    • Sie haben es verstanden!
      Darum wird auch täglich gegen die AHV berichtet damit diese nicht ausgebaut wird und das Geld aus der Pensionskasse endlich aus dem Kasino kommt.

  50. Ist doch klar, was hier passiert. Die Schweiz und ihre Banken werden auch auf diesem Wege ausgeraubt. Die anderen Banken machen diese Raubzüge nämlich tapfer nach. Von der FINMA muss man in dieser Sache nichts, aber auch gar nichts erwarten. Für sie, die mit Branson an der Spitze das anglo-amerikanische Finanzsystem vertritt, geht alles den geplanten Gang. Wenn sie mal wieder grosskotzig in den Medien verkündet, was sie alles hier und dort kontrolliert, so sind das nur finanzwirtschaftliche Show-Einlagen und Beruhigungspillen für den Mob. Würde mich gar nicht wundern, wenn eines Tages die amerikanischen Banken die Schweizer Banken mit einem Taschengeld aufkaufen und sich selbstbewusst als Retter aufspielen, wofür die Schweizer noch ein ergebenes „Vielen-Dank“ flüstern müssen. Einfach irre!

  51. Das lässt sich doch ehrlicherweise nicht mehr rechtfertigen, zumal auch die Performance nicht stimmt. Und die Story bezüglich Nargolwala: Decken sich da etwa zwei gegenseitig? Und was tut Rohner, was seine Bezüge rechtfertigen würde? Abkassieren. Das ist doch alles nur noch wie ein schlechter Witz. Wie die Maden im Speck.

  52. Ich frage mich was soll das denn. Jedes Jahr lesen wir die selben Berichte von unverschämten Abzockern. Nichts passiert!! Wo leben wir denn? Gibt es denn keinen Funken Anstand mehr in den obersten Chefetagen in unserem Land?????? Langsam bin ich auch dafür, dass der Staat die Löhne regeln soll sonst hört das nie auf.

    • Minder bringt nichts und macht nur noch halbschlaue Sprüche im SR. Es gibt noch Aktionäre, die Grossbankaktien kaufen, die überlegen auch nichts.

  53. Wahnsinn die schieben sich gegenseitig die Boni zu, klandestiner Filz. Das wird immer so weitergehen bis der CS Aktienkurs bei 0,0 steht. Ich sehe schwarz für die CS. Rohner hat schon als CEO die deutsche ProsiebenSat1 Gruppe/ KirchHolding in den Niedergang begleitet.

  54. wäre interessant zu wissen, wie der variable Teil hergeleitet wurde (was für hard- bzw. soft Faktoren)
    Was ich nie verstand ist, warum die CEOs auf dem Beta bezahlt werden und nicht auf ihrem Alpha, welches sie im Vergleich zu den Peers erwirtschaften. Man könnte ja z.B. locker einen BM mit vergleichbaren Banken rechnen, danach das Alpha der eigenen Aktie im Vergleich zum Pool Index rechnen und dann schauen, wie sich die tollen Mgmt Entscheide auf den Marktwert ausgewirkt haben?

    • Vollkommen richtig! Das gilt für (fast) die gesamte Finanzindustrie. Was hier passiert, ist eine Tragödie und hat nichts mit Kapitalismus gemein. Vollkommenes Versagen der Aktionäre und des VR.

  55. Ach Gott, was regen wir uns auf. Meinen Verdienst habe ich nie diesen Grossbanken zur Verfügung gestellt, ebenso mein Vermögen. Wenn ein Jeder (Mann/Frau) sein „Karma“ kennen würde, dann würde er sich am Arbeitsplatz und Privat ganz anders verhalten. Die müssen wieder geboren werden, damit sie’s nochmals lernen dürfen.

  56. Völlig Off Topic:

    Organisierte Kriminalität ist wenn sich einige organisieren und Aktivitäten begehen, um anderen zu schaden.

    On Topic:

    Das Verhalten von Rohner, Thiam und dem ganzen Club der „Key Risk Taker“ ist widerlich und widerspricht dem Code of Conduct der Bank. Und zwar sowas von diametral.

    Man muss sich auch fragen ob die gute Geschäftsführung so noch gewahrt wird. FINMA?!

  57. Das ist doch normal, dass Spitzenleute soviel verdienen. Da ist der globale Wettbewerb für Talente – speziell bei den Banken. Die Banker handeln immer im Besten Interesse der Kunden und Shareholders und verdienen dieses Geld.

    Die Shareholders müssen eben entscheiden, wo sie ihr gutes Geld plazieren. Die Banker ändern sich sicher nicht. Definitiv nicht. Auch nicht die unteren Levels.

    • Best Talents sind die Jungs eben nicht. Atually the big isse ….. sehr peinlich das Ganze

  58. #FinanzplatzSchweiz #FINanzMArktmafia

    . . . und Bundesrat Maurer will für diesen und die Grossbanken im Ausland auch noch gross werben u.a. auch mit dem Argument, dass die Finanzmarktaufsicht FINMA einen vertrauenswürdigen und seriösen Job tätige. Nun ja, wenn vertrauenswürdig und seriös heisst, wegschauen bei kriminellen Machenschaften und unterlassen von Strafanzeigen u.a. wegen GWG-Vergehen, mag der Bundesrat richtig liegen . . .

  59. Und dank der gütigen Unterstützung unserer bürgerlichen Parlamentarier dürfen die Banken bald die Millionen und Milliardenbussen von den Steuern abziehen. Thiam und Co. können sich ins Fäustchen lachen. Derweil wird eine Sparrunde nach der anderen bei Krankenversicherten, Rentnern, IV- und Sozialhilfebezügern durchgezogen. Ja, wir haben es wirklich weit gebracht in der Schweiz. Es ist zum k…..

    • Nennen wir doch die bürgerlichen Parlamentarier/innen beim Namen! Der Oberchef, der solche absurde abstruse Forderungen stellt, ist Herr NR Matter, Partei SVP (im Volksmund: Volkspartei)… Helfen wir selber Transparanz schaffen, da es die Qualitätsmedien ja nicht schaffen! Namen, Namen, Namen nennen…

      PS: im Jahr 2018 sind 50 Mia, also 50’000 Mio, Dividenden in der Schweiz ausbezahlt worden. Natürlich zum Discout besteuert…

    • Sie haben absolut recht.
      Die Jagd auf die Schwächsten wurde gerade eröffnet. Der Mittelstand merkt halt nicht das er sein Geld nicht wegen Sozialabgaben verliert sondern weil die grossen Vermögen in Stiftungen und Konzerne keine Steuern zahlen.

  60. …und die dummen Aktionäre nicken dies noch ab, obwohl der Aktienkurs nur eine Richtung kennt (Süden). Die leidtragenden sind die Mitarbeiter bis zum mittleren Kader. 50+ Gruftis raus, ausländische Newbies rein. Die Qualität der Dienstleistungen interessiert kein Schwein.

  61. Solange wir unsere Gesetze nicht dahingehend ändern, dass PK-Aktien nicht automatisch im Sinne der Anträge des VRs gezählt werden und diese auch nicht von den PK-Verantwortlichen so eingesetzt werden dürfen, wird sich GAR NICHTS ändern.
    Im Zeitalter von Digitalisierung ist es ein Leichtes, die Aktienbestände der PKs auf den einzelnen Versicherten runterzubrechen, und nur der soll die Stimme ausüben dürfen!

    Aber da sind wir in der Banana-Republic Swisserland wohl weit weg davon…

    Darum: Konti & Depot & Hypothek auflösen und mit den Füssen abstimmen! Nur dumme Leute finanzieren einen solchen Selbstbedienungsladen!

    • Sie haben es verstanden.
      Die passiven PK-Gelder haben diesen Exzess erst ermöglicht.

    • Das stimmt ja Herr Ruiz, aber wohin bloss soll man flüchten? Es ist doch überall dasselbe!

    • @Ü50Ex: Wieso flüchten? Die schamlosen Belagerer aus der Burg jagen – DAS wäre der Auftrag!

      @Speck: Egal ob freiwillig oder nicht – bei Ihnen jedenfalls abhanden gekommen. Fokussieren aufs Thema scheint auch nicht so Ihr Ding.

  62. Wo ist jetzt das vorbildliche Finanzinstitut, zudem gewechselt werden kann? Überall dasselbe mit „unterhaltenden Stories“ und keine Instanz, die in vernünftige Schranken weist! Wieweit kann dies noch getrieben werden? Da kommt mir u.a. der Film „Im Auftrag des Teufels“ in den Sinn…

    • Kauf einen Tresor. Das Geld ist niergends sicher. Dann kannst du es auch zu Hause lassen.

    • Die Alternative Bank Schweiz in Olten wird ihrem Namen gerecht und bietet eine echte Alternative mit gutem E-Banking und Service.

  63. Es ist einfach nur noch tragisch. Wir haben mal gelernt, ohne Fleiss kein Preis. Heute zur rechten Zeit am rechten Ort und der Rubel rollt. Ich kann mich nicht mal mehr ärgern über so eine Idiotie. Völlig degeneriert. Ich frage mich nur, was die Motivation der Aktionäre ist so einen Wahnsinn zu genehmigen.

  64. Kündigt doch endlich eure CS / UBS Girokonten, anstatt dieses Gebaren als Kunde auch noch gutzuheissen. Das ist die einzige Möglichkeit des Protestes. Punkt aus Ende.

  65. Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus.

    Sind alles keine Unternehmer, tragen ja selbst Zero Risiko. Wursteln rum, wenn es nicht klappt.. who cares? Next one.

    Different name, same game. Jeder KV Lehrabgäner wäre nicht schlechter, nur günstiger…

  66. Mit diesem Schachzug ist es dem Vergütungsausschuss vermutlich gelungen, TT davon abzuhalten, die Bank zu verlassen und beispielsweise bei der UBS anzuheuern, wo 14 Millionen abgeholt werden können. Profitiert vom erstmaligen Gewinn nach 3 Jahren hat aber auch das über tausendköpfige Heer der „Risk-Takers“ mit ihren Millionenbezügen und vor allem auch der Aktionär sprich Eigentümer mit steigenden Aktienkursen und einer üppigen Dividende.

  67. Ist doch gar nicht so schlimm… Nur etwas mehr als das doppelte was der Oberabzocker Berni Hodler von Julius Bär abkassiert, dessen sinkendes Schiff doch massiv kleiner ist als die CS. Wann reagieren die Kunden endlich und trennen sich von solchen moralisch nicht mehr rechtzufertigenden Banken? Das Problem ist dass es wenige Alternativen gibt, auch bei einigen Kantonalbanken regiert die Selbstbedienungsmentalität. Für Vermögensverwaltung ist es am besten zu einem seriösen externen Vermögensverwalter zu gehen, welcher bei Banken tiefe Konditionen ausgehandelt hat. Für Retail kommen zum Glück noch mehr Onlinebanken welche besser sind als die technologisch verstaubten Banken hier.
    Mit FIDLEG werden die Gebühren ab 2020 transparent. Das macht dann die Augen der Kunden weit auf… und die Nächte der Private Banker schlaflos…

  68. Äusserst dekadent! Beim nächsten crash sind alle gut gepolster, in weiter Ferne und unerreichbar. Alles schon dagewesen.

    • Wie zum Beispiel Rolf Hüppi, welcher die Zurich in den Absturz geführt hatte und danach auf die Bahamas abhaute!

      Alles Halunklen, wie sie da oben alle so sitzen!

  69. Der Managerstand hat sich letztendlich selbst heruntergerichtet. Vor 20, 30 Jahren war ein CEO eines Konzerns noch eine Respektperson, deren gesellschaftliche Kommentare und politische Meinungen gerne angehört wurden.

    Diese Rolle haben Unternehmensgründer eingenommen.

    CEOs werden nun mehrheitlich als Parasiten wahrgenommen, die – sobald sie nicht mehr im Amt sind – untertauchen müssen, damit ihnen der Koch nicht in die Suppe spuckt oder der Nachbar das Auto zerkratzt.

    Beispiele: Mühlemann, Mario Corti, Vasella und und und

    • Mario Corti muss ich hierbei in Schutz nehmen. Er hatte einen sicheren Job als CFO bei Nestlé. Als die Swissair auf dem Sterbebett lag wurde er vom Verwaltungsrat und Bundesrat in dieses Amt gedrängt.

      Er hätte sich diese ausweglose Aufgabe ohne breite Unterstützung nie antun dürfen.

    • Mazetta: Sie werfen alle CEOs in denselben „Kübel“. Das stimmt so nicht. Es gibt viele, sehr viele gute Beispiele – ausgenommen natürlich die Abzocker der Finanzbranche.

    • Ja, das waren noch Zeiten als Holzach’s und Senn’s das Sagen hatten. Leider lässt sich diese Zeit nicht mehr herbeizaubern; darum interessiert mich eigentlich die Fehlentwicklung ursächlich eher weniger als vielmehr Rezepte, um aus diesem „Zustand“, ohne grössere Schäden, auf eine „normale“ Ebene zurückzufinden. Solche griffige Ansätze wären für mich viel förderlicher als die ewige Herumreiterei auf Umständen, die ohnehin niemand mehr ändern oder verbessern kann.

  70. Hey, lasst den Jungs doch ihre „Spielbank“ und ihren verdienten Lohn!

    Wir Schweizer sind doch stolz auf unsere zwei Grossbanken und gönnen es doch dem elitären Management. Dafür arbeiten sie auch viel und müssen täglich Schläge einstecken…die Armen!

    Andere Unternehmen haben zwar 5 mal soviele Mitarbeiter und CEO´s verdienen einen Bruchteil der 14 mio (VW 10 Mio; 600.000 M; 230 Mrd Umsatz), aber…wir haben in der Schweiz auch höhere Lebenshaltungskosten.

    Wir vergleichen uns doch gerne mit den US Banken, dann müssen sie auch soviel verdienen.

    Als Ackermann bei der Deutschen Bank erstmals 10 Mio verdiente, war der Aufschrei gross – er hatte damals aber auch rd 70.000 Mitarbeiter und EK Rate von 25 %.

    • Also wir vergleichen uns mit gar nichts. DIE vergleichen sich mit US Banken. Kleiner aber feiner Unterschied.

    • und hat die richtigen strategischen Entscheide getroffen…. seit längerem ein Sanierungsfall

    • Wo zum Teufel haben CS und UBS noch was mit „unsere“ zu tun. Zumindest auf der Selbstbedienungsetage (und im Aktionariat sowieso) zirkulieren anteilsmässig deutlich mehr „Zugewanderte“ als Eidgenossen! Und der Vergleich mit „anderen“ wohl industriebezogenen Unternehmen hinkt schlicht und ist lachhaft. Schliesslich wird noch auf die Deutsche verwiesen; deren „Marktwert“ ist mittlerweile derart geschrumpft, dass ihr behördlich eine „Gesundexpansion“ verordnet wird (werden muss) und wohl kaum als gutes Beispiel herhalten kann. Genau diese Entwicklung droht wohl auch mit ziemlicher Sicherheit „unserer“ Credit Suisse und UBS.

  71. Der Grossteil der CS MA erhält keine oder nur eine geringe Lohnerhöhung weil sie scheinbar eine schlechte Performance haben. Das heisst der Grossteil der MA ist Scheisse während Thiam, Rohner und die anderen wahre Sonnengötter und Leuchttürme sind!

  72. Diese hohen Vergütungen an das Topmanagement stehen im krassen Missverhältnis zu den sehr enttäuschenden Erträgen. Ein Kosten- Relationsverhältnis von 82% zeigt neben der ultratiefen Aktienkurs mit einem Kursniveau anfangs der 90er Jahre klar und deutlich auf, dass diese dreijährige Restrukturierungsphase nichts ausser enorme Verluste und eine mickrige Dividende für den Aktionär gebracht hat. Diese Ausschüttungen beweisen, dass bei der heutigen Führungsspitze die persönlichen finanziellen Eigeninteressen denen der geschäftlichen Interessen und denen der Aktionäre vorgezogen werden, anders ist diese abstruse Vergütungspolitik nicht zu erklären! Ein solches Management wird nie Vertrauen für neue Investoren erwecken, darum notiert die Aktie sogar deutlich unter Buchwert. Wann endlich reagieren die Ankeraktionäre um diese Missstände zu beenden? Solange das nicht geschieht muss die CS Aktie als Investment weiterhin gemieden werden.

  73. *An Open Letter to Tidjane Thiam*

    CS-Stock Price = -50%
    Thiams Salary = CHF 12.7 mio
    ??

    Mr. Thiam, if you are reading this (I know you are) please do yourself and our economy a favor and just resign. Leave now before you make an even bigger fool of yourself. The longer you stay, the more you will be remembered for being an absolute waste of OUR time and money.

    • @A Swiss Resident

      I’d like to add to your open letter.

      You are not the only one who is unhappy with his preformance. I second this letter and would also like to add something:

      Dear stockholders, one of the main reasons why I (and mayn, many others) refuse to invest in the company you all are invested in, is the fact that the leader of your bank is completely incompetent. Get rid of him and expect your company’s value to rise!

      PS:
      Mr Thiam, I know you are reading this also!

  74. Wie sich diese Chefs vergolden lassen, ist geschmaklos. Umso mehr als ja die teuren Berater, wie u.a. McKinsey, sich ebenfalls vergolden lassen. So kann es nicht weiter gehen und diese Sebstbedienungs Mentalität muss gestoppt werden. Diese Mentalität schlägt ebenfalls auf die Mitarbeiter und kein Wunder, bringen die die Leistung nicht mehr auf den Boden. Mich würde das ebenfalls zermürben!

    • Die Begründung der CS für die Erhöhung der Bezüge bei Thiam? Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: weil er nach drei Jahren erstmals einen (bescheidenen) Gewinn vermelden kann. Hallo??! Erstens ist er bezahlt, um seinen Job zu machen, zweitens hat er doch auch bei seinem Versagen bereits Millionen bezogen!
      Und der Chef-Versager und Verursacher Rohner? Versucht immer noch selbst gesetzte Hürden zu überspringen – gelingt ihm aber nur bei seinen Bezügen!(dort macht der Abzocker auf Cash!)
      Die beiden sind eine Schande für das Ansehen der Schweiz!

  75. Das gemeine Volk sorgt sich um ihre mickrige AHV und die Belle Etage kassiert ab! Bei solchen Entwicklungen wird mir schlecht!!!

  76. Stellt das doch mal in Relation zu den Topkadern von Roche, Novartis, Nestle etc.
    Diese Firmen haben gute Produkte und eine ansprechende und stetige Rentabilität.
    Die Banken haben ausser Warnungen und Bussen nichts zu vermelden und sind in einem disruptiveren Umfeld. Die Aktionäre lassen sich vera****en.

    • Das Problem sind die Grossanleger die Millionen oder Milliarden in Aktien halten. Die sind meist mit den Chef’s verbandelt. Deshalb werden solche Gehälter an der GV durchgewunken.

  77. Im Weste(n) leider nichts neues. Unten werden Leute entlassen, diejenigen deren Gang zum Schafott noch verschoben wurde, werden mit immer weniger Bonus abgespiesen, während die Weisse Weste und Thiam die Eigenbezüge trotz schlechterer Abschlusszahlen ins Unermessliche steigern. Thiam hat nur Stellen abgebaut. Neue Ertragsquellen konnte er nicht erschliessen. Insofern muss man ihm gratulieren, dass er für null Leistung soviel Geld kassiert.

    • Es heisst doch „gewinnorientiertes Unternehmen“?
      Thiam und UR haben die Frechheit, das zu Ihren Gunsten zu interpretieren!

    • Wartet mal ab, wieviel die CEO’s kassieren werden, wenn es deren Polit-Entourage gelingt, genug Dumme dazuzubringen dem Rahmenvertrag mit der EU zuzustimmen. Das wird dann Extra-Boni geben.

  78. Kapitän Smith ging mit seiner Titanic unter!

    2015 Thiam: Golden Hello – 14,3 Mio.
    2019 Thiam (jetzt auch mit Bart wie Smith): Golden Goodbye!
    Wir offerieren 300 Mio.
    Kostengünstiger (1%) als ein Untergang der CS, Marktkapitalisierung
    30 Milliarden

  79. Wenn Sie hier die Entschädigung von geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern ansprechen, so tun Sie dies absolut berechtigt:
    es ist eine Frage der Gleichbehandlung und Gerechtigkeit und hat mit Neidkultur überhaupt nichts zu tun. Wo liegt also der Stein des Anstosses?
    In zähen Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften werden die Entschädigungen in den verschiedensten Branchen periodisch festgelegt und schon mehrfach konnte beobachtet werden, dass auch die Gewerkschaften ihre Forderungen im Interesse einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik hinunter schraubten. Betrachtet man den Börsenwert und den Geschäftsgang unserer Grossbanken, so sind die von Ihnen erwähnen Entschädigungen – ich bin weiss Gott kein Linker – mehr als fragwürdig. Ein politisches Verhalten – eine Wirtschaftspolitik – das Restriktionen auf die Lohn- und Gehaltsempfänger beschränkt und alle übrigen Gebiete ausser acht lässt, hat langfristig keine Erfolgschancen, dies gilt insbesondere für einen Staat wie die Schweiz.

  80. „We can be blind to the obvious, and we are also blind to our blindness.“
    Daniel Kahneman

    Wow, toll! Erfolg muss man richtig feiern….nur die Aktionären (und Steuerzahler) haben keine Erfolg dabei.
    Es ist das beste das kann passieren, dass so gut verdienende wieder Geld nach Land ziehen (nach Afrika und …) wo man richtig braucht zum überleben, wo fast alles fehlt. Geld macht bekanntlich nicht glücklich….deswegen muss man spenden. Ich habe fast alles gespendet….und freue mich. Man muss nie neidisch sein, deswegen freue mich wirklich für euch. Viel Glück weiterhin.
    So weiter, I am gone!

  81. „Nur noch crazy“??? Nein, absurd! Thiam ist seit 2015 hat der Thiam nichts anderes als abgezockt!

    Der wahre Wolf of Wall Street ist der Wolf of Paradeplatz: Tidjane Thiam

  82. Never ending story. Aktie -38%, Lohn +30% 🙂
    Diese Leute haben 0,0 Moral und Anstand. Wirklich Null Komma Null.
    Leute werden entlassen, Boni und Löhne gekürzt, und oben bedient man sich nach Lust und Laune. Aber eben, ändern wird sich da so schnell nichts, weil die, die was zu sagen haben, profitieren am meisten davon. Eine Frechheit sondergleichen!

    • @ Youri
      Da gebe ich Ihnen recht, So schnell wird sich da nichts ändern. Aber irgendwann wird die Zeit kommen, wo die Leute die Fäuste nicht mehr nur im Sack behalten und auf die Strasse gehen (müssen), weil sie keine Arbeit, keine Wohnung,… mehr haben.

    • Intressiert niemanden was mit Normalos passiert. Die Leute in der EXE schauen sich die Power Points an und reduzieren Headcount nach Lust und Laune. Abgangsentschaedigung in zeistelliger Hoehe. Ist die Figgi-Mühli. Je schneller die Normalos das Lernen desto schneller bauen Sie sich ihre eigene Figgi-Mühli. Good luck!

  83. Fünf Divisionen, die sich bekriegen……..

    In einem solch martialischen Umfeld gibts bloss psychische Krüppel und keine echten Werte, die auch in der Zukunft Bestand haben.

    Die Credit Suisse braucht dringend einen Seelsorger mit absoluter Vollmacht, weil offenbar die Firmenkultur völlig abhanden gekommen ist.

    • Das ist Kapitalismus in Reinform. Jeder gegen Jeden. In der Theorie sollte nun der Kunde das bestmöglichste Ergebniss bekommen. Die Realität sieht anders aus. Ist halt auch eine Ideologie.
      Das man zusammen mehr für alle erreicht hat man für lauter Geld und Gier vergessen.

  84. es ist ein offenes geheimniss in der
    cs und ubs, dass die vr und gls mit ihrem latein
    am ende sind.
    also noch soviel rausholen wie es geht
    und die aktionaere mit pr spruechen
    abfertigen.
    auch im ausland wundert man sich, dass sowas
    hier moeglich ist.

  85. Minder-Initiative? Irrtum, die Grenzen der Demokratie, die Initiative war schon ausgehebelt, bevor sie durch das Volk angenommen wurde.
    Wenn man sich so umsieht, muss man leider festellen, dass in den vergangenen Jahren die Demokratien Schaden genommen haben. Extreme Minderheiten (Neokons, Neokapitalisten, Neofeudalisten, wie zum Beispiel die gierigen Bankmanager, die nicht demokratisch legitimierte Macht der privaten Zentralbanken) wirken im Hintergrund destabilisierend, sie plündern Staaten und Unternehmen. Die Staatsform der Demokratie ist offenbar nicht mehr in der Lage, die Bürger abzuholen. Die Demokratie an sich wird ausgehebelt. Das erklärt auch die Polarisierung, vor allem gegen rechts. –
    Im Zusammenhang mit der Inkraftsetzung des OR wurde damals in den Parlamenten dikutiert, ob man juristische Personen nicht einfach verbieten sollte. Die Befürworter eines Verbotes unterlagen. Und die Gegner des Verbots haben die Warnungen in den Wind geschlagen, dass juristische Personen zu einer ….. Gefährung der Demokratie führen können.

    • Sie haben es erfasst.
      Das Buch „warum Schweigen die Lämmer?“ von Mausfeld beschreibt dies sehr genau.
      Die „repräsentative“ Demokratie hat nichts mehr mit dem Wählerwille zu tun. Politiker arbeiten gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit. Dies ist vor allem in DE sehr gut sichtbar.
      Die Risiken werden der Öffentlichkeit übertragen und die Gewinne privatisiert.

      Die „westlichen Demokratien“ haben eh schon ihre Glaubwürdigkeit verloren. Die EU-Wahl ist ja das grösste Affentheater seit den römischen Spielen. Das geht unter Folklore und nicht unter Demokratie.

    • Erzählt doch nicht immer den gleichen Blödsinn. Minder hatte nie das Ziel, die Bonuszahlungen zu beschränken, als vielmehr im Detail öffentlich zu machen.

    • Nun ja, waren es bekanntlicherweise der National- und Ständerat der die Minder Initiative aushebelte warum, weil die keinen Deut besser sind als die Bänkler. Die bedienen sich ja auch nur noch überall dort, wo sie können!

  86. Es gibt nur eins, die Staatsgarantie, weil angeblich Systemrelevant, subito aufheben und dann sollen diese Finanzhäuser selber schauen, wo sie bleiben. Dieses Gebaren können sie sich auch nur erlauben, weil die Schweiz ihnen quasi „Welpenschutz“ gewährt. Für was eigentlich?

    • Auch den Kantonalbanken ist die Staatsgarantie wegzunehmen.
      Diese haben schon riesige Risiken angehäuft wie das Beispiel ZKB verdeutlicht. Geht die ZKB hopps ist der Kanton Zürich bald ärmer als Sizilien.

    • Sorry, ich ginge da noch ein klein wenig weiter. Am besten gleich die schweizerische Banklizenz entziehen; dann können sie selber schauen, wo auf dieser Welt sie noch (dumme) Aktionäre finden, welche diesen Blödsinn finanzieren. Das Verhältnis (3.2 Mrd. Boni vs 2.0 Mrd. zufälligerweise erwirtschafteten Reingewinn) spricht selbst für jeden buchhalterisch ungebildeten Mitbürger Bände. Damit wäre dann auch die Systemrelevanz ein für alle mal geregelt.

    • Verwechselst Du nicht wörtlich die Staatsgarantie mit TBTF/TBTJ? Inhaltlich stimmts ja: Bei beiden haftet der Bürger (auch für die Boni, auch von TT).

  87. Falsche Wortwahl: „Was deren Spitzenleute verdienen“. Wer glaubt denn, dass dies „verdient“ ist? Abzocken wäre der zutreffendere AUsdruck . . . .

    • völlig richtig, danke! nach dieser aktion verdient hätte er einen high five.. in his face.. with a chair

    • Da dürfen Sie aber nicht zu früh aufstehen.
      Ich durfte heute vor der geschlossenen Tür der CS in Zürich stehen.
      Die machen ja erst um 9:00 Uhr auf!
      Kein Wunder das der Laden vor die Hunde geht.

  88. Das wird alles wieder kompensiert: Weitere Frühpensionierungen und Abbau im gröbereren Stil, dann sind diese Millionen wieder ausgeglichen!
    Die Frage ist bloss, wer dann noch rudert!

    Was soll‘s, Hauptsache die eigenen Taschen sind gut gefüllt, wenn der Kahn absauft und es Zeit wird, die Rettungsboote zu besteigen.

  89. Cela fait autours de 30% de plus que vous encaissez, Monsieur Thiam.
    Est-ce que vos employès – sans lesquels vous ne seriez rien – ont droit au même coéfficient d’augmentation?
    C’est grâce aussi aux retraités auxquels vous coupez de plus en plus de ce que leurs était concédé auparavant. Bravo.

    • @Mazetta: Doch, leider schon, wenn auch ungewollt und unwissentlich – nämlich über Ihre Pensionskasse. Fragen Sie die mal, wieviele CS, UBS etc. Aktien die in ihrem Portfolio haben, vielleicht wollen sie es Ihnen ja nicht sagen, weil die „Performance“ absolut geldvernichtend ist.

  90. Interessant. Vergleicht man die heute diesbezüglich publizierten Artikel bzgl. Lohn in der Medienlandschaft – ist man erstaunt über die neutrale Darstellung in der NZZ. Der Einbezug des Aktienkurses über die letzten Jahre fällt weg. Die NZZ scheint mittlerweile auf dem Journalisten-Niveau eines Amtsblattes angekommen zu sein.

    • Die mutlose NZZ wird sich leider erst dann exponieren, wenn der kritische Dialog schon längstens eröffnet ist, vergleiche dazu die aktuelle Debatte über die Fliegerei…dann stellt sie sich aber ungeniert als Themenführerin dar nach dem Motto „wir haben es schon lange gesagt“.

      Ein sehr opportunistisches Blatt, weshalb ich leider auf das Bezahlabo verzichte.

    • Die NZZ ist qualitativ ein erstklassiges Blatt – aber in Sachen Unterjochungsvertrag mit der EU ist sie nicht nur unkritisch wie die FDP – nein, sie plädiert sogar noch für eine umgehende Unterzeichnung dieses Vertrags, obwohl fast nur Nachteile für die CH erwachsen und zudem viele wichtige Fragen ja noch gar nicht geklärt sind. Dass die EU sogar die Schuldenvergemeinschaftung anstrebt ist den Journalisten noch gar nicht aufgefallen. Schade um die einseitige und nicht nachvollziehbare Anbetung dieses unvorteilhaften Vertrags durch die NZZ !

    • Besonders der handzahme Ermes Gallarotti fällt auf mit seiner devoten, oft unkritischen Haltung gegenüber der CS. Frage mich ob der unabhängig ist. Gujer sollte das genau anschauen. Oder ist der auch nicht unabhängig? Gehen zu dritt mit Rohner ins Savoy spachteln? Dann wärs klar.

    • Die NZZ ist nicht mutlos, sie hat einfach eine andere politische Agenda und wird die Grossbanken unterstützen bis zum bitteren Ende. Das ist halt Kundenbindung.

      Die Berichterstattung rund um Raiffeisen spricht Bände.
      O-Ton; Die GL ist ja nicht haftbar für „schlechtes“ Management.
      Auf Deutsch; Jeder darf sich nehmen was er nur tragen kann.

  91. Diese Lohnexzesse sind ein Zeichen der Wohlstandsverwahrlosung und überhaupt nicht gerechtfertigt. Bei einer Aktiengesellschaft werden diese Löhne aber von den Verwaltungsräten festgelegt. Dass die Wirtschaftsführer nehmen, was ihnen zusteht, ist nachvollziehbar. Wer verzichtet heutzutags freiwillig auf angebotenes Geld ? Die Verwaltungsräte sind für solche Misstände verantwortlich. Da diese aber mehrheitlich aus dem Ausland stammen, ist ihnen die gesellschaftliche und politische Situation in der CH egal. Die Generalversammlung könnte da noch korrigierend eingreifen. Die meisten Grossaktionäre sind ebenfalls aus dem Ausland und haben keine Lust, sich zu wehren. So bleibt alles, wie es ist !

    • Dies hat nichts mit „Wohlstandsverwahrlosung“ zu tun sondern mit einer Kreditschwämme in folge gelockerter Regulierungung in den 90er und dem QE der Zentralbanken.

      Die Vergütungen werden weder dem VR noch der GL angeboten. Die Führung erstellt Ihre eigenen Lohndeals.
      Kleine Aktionäre sind machtlos da einzelne grosse aus Asien oder dem Nahen Osten einflussreich sind.

      Ein erster Schritt wäre endlich die Inhaberaktien in Namensaktien umzuwandeln, wie es die OSZE schon lange fordert.

      Zudem hätten Sie bei der 1:12 Innitiative die Möglichkeit gehabt was zu ändern. Sie sehen ja nun wie gut die „Selbstregulierung“ oder der ominöse „Markt“ funktioniert.

  92. Früher hätte man solche Leute vom Feld verscheucht… Am schlimmsten ist: Sie zerschlagen viel gesellschaftspolitisches Geschirr. Klar weibeln sie alle auch für den EU-Rahmenvertrag, Bezug zur Schweiz und was uns stark und erfolgreich gemacht hat: Null.

  93. verlautet, dass Thiam und Rohner 80 % der erhaltenen Millionen spenden zur Linderung der Unwetterschäden in Mosambik.

    Die beiden Wohltäter sitzen bereits im Flugzeug nach Maputo, um dort den lokalen Hilfsorganisationen einen Check über USD 15 Mio zu überreichen und den Verzicht auf Forderungen aus den (getürkten) „Tuna-Loans“ (USD 2’000 Mio) bekanntzugeben.

  94. Wenn diese magere Leistung derart grosszügig honoriert wird, wie wäre es dann wohl, wenn TT und UR zur Abwechslung mal eine anständige Rendite erwirtschaften würden? Aktionäre und Mitarbeitende bluten, die Abzocker nehmend zur Bank raus! Eigentlich ein Wunder, dass die CS noch Kunden und Aktionäre hat.

    • Ich sags mal so: Irgendwann macht sich jeder, der noch Kunde oder Aktionär bei CS ist, zum Mitgänger. Deshalb bin ich ausgestiegen.

  95. Zum kotzen, einfach zum kotzen. Der Thiam ist unfähig (siehe Zahlen, CS-Kurs), unsympathisch, kein Banker, nicht „schweizerisch“ und noch schlimmer, unbeliebt!

  96. Das ist einmal mehr ein Schlag ins Gesicht für alle die bei der CS oder anderswo ihren Job verloren haben. Und auch für jene die an der Front Tag für Tag ihr Bestes am Kunden, für diese Bank geben und es erst möglich machen, dass zuoberst das Füllhorn derart ausgeschüttet werden kann.

    So was ist anstandslos, rücksichtlos, nein äusserst pervers gegenüber allen Mitarbeitenden und den Kunden. Diese Herren
    bringen, wenn überhaupt, nur den geringsten Mehrwert an der eigentlichen Wertschöpfung einer Bank. Leute entlassen und die Verbleibenden auszupressen ist keine Leistung die eine solche Honorierung rechtfertigt. Es ist einfach nur zum K…

    • @Peter Pan

      Ich gehöre zu diesen Leuten: „Frühpensionierung auf Wunsch der Bank. Statt TT zahlt mir jetzt die Allgemeinheit (also auch Sie) meinen Lohn via ALK.

    • Frage mich von Zeit zu Zeit warum noch jemand bei einer verurteilten Organisation arbeitet?

  97. Da ruft man selbst als „Bürgerlicher“ nach mehr Staat, um dieses kranke Gewebe mit entsprechenden Gesetzen herauszuschneiden…denn wenn der Kollaps da ist ruft man den Staat sowieso…

    • Die Gesetze gabs mal. Die Kreditblase wurde mit dem Tot von Bretton Woods in den 70er gestartet. Die USA mit dem ganzen „Westen“ waren damals schon Konkurs. 25 Jahre vor der UdSSR!!
      Seit den 70er gibt man sich nun gegenseitig Kredite ohne jeden Gegenwert. Das Fiat-System ist nicht reformierbar.
      Die Zentralbanken kaufen über Fonds die Unternehmen langsam auf wie in Japan. Vor der Kulisse spielt man noch etwas Marktwirtschaft, gibt sich Bonis und die BIZ bestimmt welche Regierung den „Märkten“ (neu Zentralbanken) genehm sein wird und welche nicht. Die regierenden Oligarchen teilen das staatliche Tafelsilber unter sich auf.

  98. Ein Bonus ist üblicherweise mit dem operativen Geschäftsergebnis verknüpft…..und kann auch mal sinken. Aber hier wird völlig lösgelöst das ganze zum Selbstbedienungsladen. Frust für sämtliche einfachen MA, Kunden und Aktionäre.
    Hier kann man sich einfach nur abwenden von solchen Unternehmen!

    • Die nehmen auch Bonus auf dem Umsatz, die Milliardenbussen sind auch Umsatz.

    • Manche behaupten Thiam wäre nicht einmal in der Lage zu verstehen was in dieser (bzw. jeder beliebigen) Bank passiert, wenn es ihn interessieren würde.

      Kein Wunder dass sich der Ursli und der Häuptling so blendend verstehen. Ignorance is bliss!

    • …und das Produkt heisst Negativzinsen und überrissene Gebühren!…kurz gesagt ein Produkt für Idioten 🙂

    • Direktanlagen in Schweizer Renditeliegenschaften haben im vergangenen Jahr alle gängigen Anlageklassen geschlagen:

      https://tinyurl.com/y4fp7vuy

      .

      Wenn alle Spieler
      auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren,
      geht es fast immer schief.

      André Kostolany
      * 9. Februar 1906 † 14. September 1999

    • Das die Bezüge in keinem Verhältnis zum Erfolg stehen, ist ausser Frage. Nur, was hat die FINMA mir Vergütungen zu tun? Die einzigen, die das stoppen könnten sind die Aktionäre.

    • FINMA? War da was? Thiam wird vielleicht ja bald zur FINMA wechseln. Er hat ja schliesslich viel „Markterfahrung“.

    • Die FINMA schaut schon bei kriminellen Machenschaften untätig zu. Nur hier hat die FINMA nichts damit zu tun, sondern hier liegt die Schwäche bei den Aktionären! Zum Thema müsste man hier eher u.a. auch die zig Fondsmanager hinterfragen. Hier gilt für eine breite Masse: Eine Krähe hakt der Anderen kein Auge aus (WIN-WIN zu Gunsten von Honoraren und Boni, alles zu Lasten von Kleinaktionären, Versicherten und Kunden die die Zeche zahlen)