Raiffeisen Horw: 0%-Hypo für Mitarbeiter?

Neue Rekord-Tiefstände für Immobilien – Bank-Mitarbeiter profitieren von Sonderkonditionen – Null-Zins-Libor wäre crazy.

Die Raiffeisenbank Horw ging letztes Jahr ins Drama um die Genossenschaftsgruppe als jenes Institut ein, das sich vehement gegen den Sumpf in St.Gallen stemmte.

Mittels Kundenbrief, der schnell öffentlich wurde, stellten die Horw-Chefs die grossen Bosse in der St.Galler Raiffeisenzentrale an den Pranger.

Nun sind es die Horwer, die für Aufsehen sorgen. Laut einer Quelle sollen deren Mitarbeiter Libor-Hypotheken für … null Prozent Zins erhalten.

Das würde heissen: Kaufe Dir Dein Häuschen, wir geben Dir eine Million dafür, und Du bezahlst uns: nichts. Nada. Null.

Der Vizechef der Horwer Raiffeisen sagte am Telefon, er wolle keine Stellung nehmen. Der Präsident der Horwer reagierte nicht auf eine Email-Anfrage.

In der Gruppenzentrale in St.Gallen sagte eine Sprecherin, dass die knapp 250 einzelnen Raiffeisen-Banken, welche den ganzen Verbund ausmachen, ihre Mitarbeiter-Zinsen selber bestimmen könnten.

„Die einzelnen Raiffeisenbanken sind autonom und frei in der Ausgestaltung ihrer Personalkonditionen. Diese Rückmeldung versteht sich als allgemeine Auskunft, welche keinerlei Rückschlüsse auf die Handhabung der Raiffeisenbank Horw zulässt.“

Null Zins für Hunderttausende Franken oder gar Millionen: Das wäre eine neue Dimension. Diese ist auch so schon völlig ausser Kontrolle geraten.

Die Zinsen für 5jährige Festhypotheken fielen unter 1 Prozent, meldet heute der Blick mit Verweis auf das Vergleichsportal Comparis.

Grund: Die Banken und weitere, die Hypotheken geben, versaufen im Geld. Es gibt eine gigantische Geldschwemme, angezettelt von der Schweizerischen Notenbank.

Bei Libor-Hypos gilt der internationale Zinssatz als Basis. Da der Libor im Minus liegt, nehmen die Banken normalerweise 0 und schlagen darauf 70 bis 80 Basispunkte Marge drauf. Sprich eine Libor-Hypo kostet rund 0,7 bis 0,8 Prozent Zins.

In Horw für die Mitarbeiter der Raiffeisen sollen es nun gar null Prozent sein. Das wäre die Novität.

So oder so unterbieten sich alle mit immer günstigeren Hypos. Die Geschäftsbanken, Versicherungen und Pensionskassen, die alle Immo-Kredite verleihen, wissen offensichtlich nichts Besseres zu tun, als jede Hütte mit unendlich viel Geld zu finanzieren.

Umgekehrt darben die kleinen Handwerker und Unternehmer, die mit ihrem eigenen Vermögen ins Risiko gehen. Sie erhalten immer weniger Kredite von den Banken – diese finanzieren lieber die nächste Hütte.

Das treibt die Preise für jede noch so kleine Wohnung und jedes noch so mickrige Häuschen irgendwo in einem Krachen höher und höher.

Die Schweizer verschulden sich bis übers Dach. Kaum ein Land hat eine derartige Privatverschuldung wie die Helvetier.

Sie erhalten Billigst-Geld für die Ewigkeit. Fast überall sonst müssen die Menschen ihre Hypotheken über 20 oder 30 Jahren zurückzahlen.

Die Massenflutung mit Geld, das praktisch nichts mehr kostet, ist verheerend. Irgendwann, vielleicht in einem Jahr, vielleicht auch erst in 10 oder 20 Jahren, wenn mal die Einwanderung nachlässt und die Arbeitslosigkeit steigt, kommt der Crash.

Diesen kann dann die Nationalbank gar nicht zulassen. Sprich: Sie muss die Zinsen tief halten. Sonst käme es zu einem Massen-Konkurs von Schweizer Privathaushalten.

Kann dies die Nationalbank? Verrückte Zeiten. Die Geschäftsbanken kümmert das vorerst wenig, wie der Fall der Raiffeisen Horw zeigt.

Dort wird weiter auf die Hypo-Tube gedrückt, als ob die Zinsen für immer und ewig im Keller bleiben würden. Gratis-Hypo – wer hat noch nicht, wer will noch mehr?

Kommentare

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  1. Nochmals zum Mitdenken um die einfältigen Kommentare richtigzustellen.

    Die Geschäftsbanken brauchen keine Geld der Zentralbank, sie schöpfen es selber. Die Durchlässigkeit ist systemimmanent nicht möglich. Der Unfug der Spielform Liquidität oder Manövriermasse zur Sicherung des bankübergreifenden Zahlungsverkehrs für die Geschäftsbanken, scheint dem Blogschreiber auch nicht geläufig. Ein System aus dem Nichts, braucht per se keine Liquidität, es sei denn, man organisiert Barrieren!

  2. Gratishypotheken-Gratiskredite-Nullzinsen und Giralgeldschöpfung:
    Offensichtlich steht das Wort “Giralgeldschöpfung“ in den Medien, Banken und Politik unter Zensur. Es darf nicht erwähnt werden. Will man nicht, dass die Bevölkerung vom Finanz-Betrug erfährt?

    • LIEBER OEKONOM
      Torpedo hat mit “Vollgeldheinis“ (wie Sie es nennen) nichts gemeinsam. Torpedo will freiheitliches Geld. Hätten wir freiheitliches Geld, dann würden die Banker zuerst mal lernen müssen, dass man für echtes Geld zuerst mal arbeiten muss, bevor man an Kreditnehmer Kredite verleihen kann. Die Banker verleihen ja jetzt Geld das sie gar nie verdient haben; und kassieren dafür auch noch Zinsen ! Durch die Kreditschwemme, welche heute die Banken nur mittels Bilanzverlängerung vergeben können, werden die Bauland und Immobilienpreise für die Menschen immer unerschwinglicher.
      Und wenn jetzt überall gebaut wird wie verrückt, der Grossteil finanziert über Schulden, dann kann man sicher sein, das die neuen teuren Wohnungen, bald leer stehen und die Kredite nicht mehr bedient werden.
      Kommt nicht in Frage, das solche Finanz-Krüppelinstitute dann nochmals nach Steuergelder schreien beim nächsten crash. Da soll dann bitteschön die spezialgesetzliche AG, welche sich Nationalbank nennt (auch eine ewige Bilanzverlängerergesellschaft) die Kohle für die “Rettung“ gleich selbst liefern. Sonst arbeitet das Bankenkartell doch auch immer gut zusammen.
      Auch nicht ein Bail-in, sollte die Banken retten! Aber wie wärs mit einem
      gesetzlich verordneten Schuldenschnitt liebe Banker ??? !!!!! Damit wäre diese idiotische Kreditschöpferei und Schuldenmacherei sowie die Erpressung der Bevölkerung durchs Bankenkartell rasch beendet!

    • Torpedo
      Dem Bankensystem sollte man vorerst nur die Eigengeschäfte (verfassungswidrig) verbieten. Die Geldschöpfung mittels Kreditvergaben sollte einzig der ZB überstellt werden. Die heutigen Geschäftsbanken sind als reine Finanzgesellschaften zu reformieren. Die Verzinsung der Kundenguthaben ist ökonomisch nicht zu begründen!
      Bei der dieser Konstellation, hat der der Kunde die Möglichkeit sein Geld ohne Delkredererisiko bei der ZB zu parken, oder bei einer Finanzgesellschaft mit Rendite und Delkredererisiko zu verwalten.

      Die Geldschöpfung war seit jeher aus dem Nichts, also von plötzlichen Bilanzverlängerungen zu reden zeigt, dass das Verstehen das Verstehen des Geldsystems auch bei den Vollgeldinitianten nicht angekommen ist. Wie meinten doch diese Befürworter, die Banken sollen Kundenguthaben für die Vergabe der Kredite verwenden. Ist schlicht und einfach physikalisch nicht möglich; denn man kann das Geld für sich nur einmal ausgeben. Mit der Schöpfung als Ziffern in der Buchhaltung entsteht keine Liquidität, wie denn auch!

  3. Anscheinend lernt man an den Schweizer Schulen und Hochschulen noch immer nichts über “Giralgeldschöpfung“. Die Banken verfügen nicht über riesige “Geldschwemmen“, im Gegenteil, es ist noch viel schlimmer wie geschrieben.
    Wenn eine Bank einen Kreditvertrag abschliesst, verfügt sie grösstenteils gar nicht über das Geld welches im Kreditvertrag vereinbart wurde. Sie verfügt lediglich über die Mindestreserve von ca. 2.5 % (Mindestreseve
    (Schweiz ca.2.5% / EU 1% !). Der Rest der Kreditsumme entsteht mit der Unterschrift des Kreditnehmers auf dem Kreditvertrag; wo die Bank das Pfandrecht auf d i e Liegenschaft eintragen lässt, und der Kreditnehmer bestätigt, der Bank (meinetwegen CHF 600’000.-) zu schulden. Somit hinterlegt die Bank die genannte Mindestreserve von 2.5% bei der Nationalbank, und der grosse Rest der Kreditsumme entsteht über einen Eintrag in der Bankbilanz, einmal als Guthaben / einmal als Schulden = Bankbilanzverlängerung (!) und steht somit dem Kreditnehmer zur Verfügung um den Verkaufspreis einer Immobilie zu überweisen. Alles geschieht lediglich durch Kreditvertrag und Buchungen per Computer.
    Tatsächliches Geld fehlt !!!
    Beim Untergang des U-Bootes-Schweiz (UBS) im Jahr 2008 wurde sehr gut ersichtlich, dass bei dieser Bank im Verhältnis zur Bilanzsumme nur 2% eigene Mittel vorhanden waren. Das bestätigt, dass die Banken systematisch Kreditverträge abschliessen, aber gar nicht über das dazu nötige Geld verfügen! – Aber Zinsen werden, und wurden dafür in riesigen Mengen abgezockt. Ist das nicht ein wettbewebswidriges System, wenn die Einen einfach Kreditgeld über ewige Bilanzverlängerungen (ohne Leistung) erzeugen können, aber alle Anderen die am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen, ihren Verdienst mittels harter Arbeit (Leistung) verdienen müssen.
    Dazu passt dann noch, dass die Bundeshausinsassen den Bail-in beschlossen haben. Ein Gesetz wo das sauer verdiente Geld auf den Bankkonten der arbeitenden Bevölkerung, beim nächsten Bankencrash per Beschluss gekürzt werden kann. Staatlich verordneter Kontoklau. Wo ist denn da die Rechtgleichheit und die Freiheit gemäs Bundesverfassung?
    Was wir dringend benötigen ist echtes, nachhaltiges und werthaltiges Geld, und nicht das jetzige wertlose Falschgeld (Fiatmoney).

  4. Solche Fringes sind doch Win-Win bei Negativzinsen und für alle Beteiligten risikolos, da die Tragbarkeit ja trotzdem bei 5% gerechnet werden muss. Eigentlich eine geniale Idee und viel besser als Boni.

  5. Ich erhalte bei der St. Galler Kantonalbank meine Libor Hypothek seit vielen Jahren zu 0.20% – als Kunde versteht sich. Minuszins sei Dank, ebenfalls der KB, welche so tolle Verträge ausgestellt hat.

  6. „…Sprich: Sie muss die Zinsen tief halten. Sonst käme es zu einem Massen-Konkurs von Schweizer Privathaushalten…“

    Nur teilweise korrekt. Wenn es denn nur das wäre, wäre es nicht so schlimm. Es käme auch zu einem Massen-Konkurs von Hypothekargläubigern. Nämlich deshalb, weil diese sich wesentlich teurer rückfinanzieren müssten, als sie durch die langfristigen Hypothekarverträge einnehmen. Bereits bei quartalsweisen Erhöhungen von 0.25% auf dem Kapitalmarkt für mittelfristige Finanzierungen (also nur 1% pro Jahr!) kämen spätestens nach 2 oder 3 Jahren viele Bankhäuser in Schieflage. Allen voran die Raiffeisengruppe. Da bin ich überzeugt.

    Und ein Zusammenbruch des gesamten Bankwesens inkl. Vernichtung von Millarden von Spareinlagen inkl. PK-Geldern kann eine Zentralbank und die Regierung sowieso niemals risikieren. Das würde dann nämlich Bürgerkrieg bedeuten…

    Also wird die Show noch lange weitergehen. Viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte.

  7. Unser Auftrag besteht darin, den Menschen in Europa zu dienen, indem wir den Wert des Euro erhalten

    Wenn ich nur an das Wertverlustpotential aller aufgrund des technischen Fortschritts im eCommerce zukünftig ertragsgeminderten innerstädtischen Geschäftsliegenschaften denke …

    Zentralbankgouverneure sind in der Regel Personen im Pensionistenalter mit dem geistigen Horizont und der technischen Affinität eben iher eigenen Generation.

  8. Da will sich wohl jemand aus der Zentrale rächen?! Wo ist den das Problem? Jeder Arbeitgeber bietet andere Goodies…, bei der RB Horw ist es halt eine kostenlose Hypothek (bzw. ein 100% Margenverzicht zugunsten des MA). Ist doch 1000 Mal besser und sinnvoller als die unsinnigen Partys und Boniperversionen anderer Anbieter?!

  9. Wenn der Wille da wäre liese sich der Immobilienwahnsinn ganz schnell beenden.

    Eine kleine Verordnung würde genügen. Bei Hypotheken würden dann nicht nur die Tragbarkeit bei 5% Zins abgeklärt sondern die Zahlunegn des Hypothekennehmers an die Bank betrügen prinzipiell 5%. Die Differenz zwischen den eigentlichen Zins von, sagen wir mal 1% auf 5 Jahre fest, und den 5% Fixzahlung würde zur Tilgung der Hypothek verwendet…

    Nur so eine kätzerische Idee die bei den Banken nicht auf Gegenliebe stossen wird…

    • Richtig.

      Und mit den zurückgezahlten Geld könnten die Banken zusätzliche Hypotheken für Renditeliegenschaften finanzieren. Die Schweiz würde verstärkt zubetoniert.
      Würde man auch für Renditeliegenschaften ebenfalls 5% Zins verlangen, so würden die Mietzinse sehr kräftig anziehen. Viele Familien müsste sich dadurch in die Armut abmelden…..

      Aber möglicherweise würden die Banken mit den Zusatzzinsen (nur) unermessliche Bonusexzesse, die alles bisherige in den Schatten stellen würden, verwirklichen……

    • Lieber Beobachter, bitte erst lesen.

      Ich schreibe nicht von 5% Zins sondern von 5% Zins und Rückzahlung. Die Banken würden nicht mehr verdienen, eher weniger, und was Renditeliegenschaften angeht: Die werden von Versicherungen und PK gebaut die kein Fremdkapital brauchen…

      Allerdings würden durch dieses Vorgehen gewisse Leute vor sich selber geschützt. Solche nämlich, deren Träume grösser sind als der Geldbeutel.

  10. Der Artikel ist ziemlich boulevard-style.
    Erstens kann ein Raiffeisenmitarbeiter nicht einfach unbegrenzt Kredit aufnehmen (auch hier wird geprüft, ob der Mitarbeiter einen Durchschnittszins von 5% tragen und die nötigen Rückzahlungen leisten könnte) und zweitens sind vergünstige Konditionen bei Bankmitarbeitern üblich. Wenn also der 0815-Kunde weniger als 1% für eine Libor-Hypothek bezahlt, dann zahlt der Mitarbeiter nach einem Rabatt halt nichts mehr. Wenn der Zins heute bei 5% wäre und der Mitarbeiter 4% zahlen würde, gäbe es auch kein Geschrei….

  11. Ja, was sollen die Horwer den sonst tun mit der Kohle, die in der Bank rumliegt?
    Etwa der SNB geben, um es mit Minuszinsen zu belasten?
    Oder noch schlimmer: nach St. Gallen schicken, damit sich die Chefs dort masslos Boni und PK-Einlagen in den Hinterteil schieben?

    Da macht es effektiv mehr Sinn, das Geld den Mitarbeitern (und/oder Kunden) gratis zur Verfügung zu stellen!

  12. Diese Mitarbeiterhypotheken sind sowieso etwas, was man längst abschaffen sollte. Das ist nur eine der typischen Privilegien der immer noch grosszügig entschädigten Banker. Und zwar nicht nur bei der RB Horw.
    Der typische KMU-Mitarbeiter kriegt genau 0,0 solche Benefits.

  13. Ach Herr Hässig
    Comparis zeigt auf seiner Website auch auf das es LIBOR Hypotheken für 0.5 % gibt. Und der ganze Markt weis das Banker Vergünstigungen von Ihren Arbeitgebern auf der Hypothek von bis zu 1% erhalten. Dann seien wir froh, dass sie in Horw nicht noch Geld zurück erhalten!
    Übrigens gab es Banken denen ist genau das vor ein paar Jahren mit stink normalen Kunden passiert weil sie im Vertrag keine Bremse bei 0% drin hatten als der LIBOR ins Bodenlose auf bis zu -0.9% stürzte.
    Und das die SNB sich mit ihren Negativzinsen verspekuliert hat ist jetzt auch nix neues.
    Eine weitere Story mit Null News …

  14. There’s thousands of books how to get into QE, but there’s not one how to get out of it.

    Künstlich tief gehaltene Zinsen in der Gegenwart bedingen aufgrund von damit einhergehenden Kapitalfehlallokationen automatisch noch tiefere, ‚künstlichere‘ Zinsen in der Zukunft. Oder… man stellt sich der Realität. Aber wer will das…

  15. Und woher kommen unsere Pensionen wenn es nichts kostet in der eigenen Wohnung oder Haus zu wohnen? Jetzt gilt das vielleicht für die Mitarbeiter aber der Marktzins ist auch gegen Null unterwegs.
    Wird alles nicht gut enden. Die Pensionskassen sind gezwungen in Hochrisikoprodukte zu investieren und die zerplatzen noch schneller als der Immobiienmarkt. Sämtliche Aktien haben sich schon längst von der Realität abgelöst und sind nun in die Hemisphären aufgestiegen und reflektieren überhaupt nicht mehr eventuelle zukünftige Gewinne oder einen fairen Firmenwert, das heisst auch die Blase platzt und die Kohle ist weg. Ich warte nur drauf bis ich mal einen Brief erhalten mit einer WischiWaschiErklärung weshalb die Rente um 50% gesenkt wird, wer glaubt das kann nicht passieren der lebt in einer Fantasiwelt, auch eine Pensionskasse kann kein Geld im Keller unten drucken.

    • @geri: du hast nicht zu Ende gedacht: wenn wohnen nichts mehr kostet, benötigst du keine Pension mehr.
      Bitte überweise dein PK-Guthaben auf mein Konto PC 61-****-2, Stichwort: Erleichterung.

  16. Wie hoch ist die Tilgung bei diesen Hypothekenkrediten?

    Ein Hypothekenzins von 0% bedeutet letztlich, daß das Geldsystem „stehengeblieben“ ist, also im Zeitlauf die Wertverluste des allmählich veraltenden Baumaterials und der irgendwann sanierungsbedürftigen Haustechnik direkt sichtbar werden.

    Im Rahmen deutlich steigender Löhne und Teuerung bis in die 00er Jahre wurden diese Wertverluste bisher vom stark ansteigenden Grundstückswert weit überkompensiert, weshalb es sich für manche momentan noch scheinbar rechnet, gerade erst 30 Jahre alte Häuser abzureißen:

    http://tinyurl.com/y2njdmmc

    Das wird bei den heutigen teuren Neubauten zukünftig nicht mehr der Fall sein.

  17. Lieber Lukas
    Horw spielt eben einmal mehr den „agent provocateur“ (jetzt denkst Du zuerst wohl an was anderes), um den Irrwitz der SNB-Politik zu verdeutlichen.

    Nach dem Kundenbrief zu den „RB-Bossen“ eine weitere Meisterleistung der „Winkelriede“ in Horw.

    Wäre ich 50 Jahre jünger, ich würde mich bei der RB Horw für ein Praktikum bewerben.