Raiffeisen: Pampa-Hirsche übernehmen Kommando

Neuer Topshot aus Niemandsland versuchte sich als KMU, jetzt heim zu Riese – Und im Rheintal macht Kapitän Ego-Marketing.

Philippe Lienhard ist noch keine 50. Weil er aber alles bei seiner Raiffeisenbank Mittelthurgau erlebt hat, zog es ihn auf die freie Wildbahn – als Partner eines Ostschweizer Investors mit Sitz in einem Schloss.

Es blieb beim Versuch. Gestern kehrte Lienhard zurück in die Nestwärme: zur Raiffeisen Schweiz, also dem grossen Mutterhaus der verästelten dritten Kraft im Bankenland, wo er an die Spitze springt.

Mister Fondssparplan: Lienhard (RCH)

Lienhard leitet dort den neu geschaffenen Bereich „Raiffeisenbank Services“, das ist eine Supportstelle für die knapp 250 Banken im Land: fürs Marketing und den Verkauf von Finanz-Produkten.

Der frische Mann in der obersten Führung der Genossenschafts-Gruppe ist ein klassischer Banker aus dem zweiten Glied. Er war jahrelang bei der CS, ohne dass man ihn in der Zentrale gross beachtet hätte.

Dann suchte er sein Glück in Sulgen, das ist eine kleine Gemeine im Kanton Thurgau, im Hinterland, etwas entfernt vom Bodensee.

Dort, bei einer kleinen Raiffeisenbank, begann Lienhard seinen steilen Aufstieg. Er wurde vor 6 Jahren Leiter jener Bank, die von einem Bauskandal unter der Führung seines Vorgängers erschüttert worden war.

Unter Nachfolger Lienhard wurde aus der Raiffeisen Sulgen rasch die deutlich grössere Raiffeisenbank Mittelthurgau; durch eine Fusion mit einer anderen Bank aus dem Raiffeisen-Reich.

Lienhard war nun stolzer Chef einer schönen, mittelgrossen Thurgauer Regionalbank. Endlich konnte er zeigen, was er draufhatte.

Zu Beginn seiner Karriere war er bei AWD. So hiess der umstrittene Finanzvertreiber des deutschen Milliardärs Carsten Maschmeyer. Dem gelang vor der grossen Finanzkrise der Verkauf an die Swiss Life.

Maschmeyers AWD galt als Drückerkolonne. Die Mitarbeiter mussten den Kunden alles verkaufen, fast zu jedem Preis.

Raiffeisen-Mann Lienhard führte nun forsche Verkaufsmethoden auch in der Thurgauer Pampa ein. Er trieb seine Banker an, auf die Kunden loszugehen und ihnen möglichst viele Raiffeisen-Produkte zu verkaufen.

Wie ein Hockeytrainer alter Schule verschickte Lienhard wöchentliche Listen mit den Top-Verkäufern – und jenen, die am schlechtesten abschnitten.

Lienhard, ein Antreiber, ein Knaller, ein Aufsteiger. Mister Fondssparplan wurde sein Übername. Sein Erfolgsprodukt: eine Mischung aus Fondssparen und Kassaobligation.

Lienhard wurde im Thurgau zum Mann der Stunde. Da trat er vor einem Jahr zurück, damals immer noch als junger Manager. Er wollte etwas Eigenes starten. Als dies missglückte, wurde es ruhig um ihn.

Seine Rückkehr zur Raiffeisen katapultiert Lienhard weit nach oben. Die Wahl zeigt, was dort, in der Führung der Raiffeisen Schweiz, gerade vor sich geht.

Relativ unbekannte Banker fernab von den Finanzzentren Zürich und Genf übernehmen das Kommando. Spitzenmann ist mit Heinz Huber der ehemalige Chef der Thurgauer Kantonalbank.

Als Hubers Sanierungsplan mit 200 Stellen-Streichungen vorab in die Presse kam, redete er in einem „Live-Stream“ den 11’000 Raiffeisen-Bankern ins Gewissen.

„Das, was gestern passiert ist, entspricht nicht meinem Stil und meiner Art“, meinte Huber am 5. April vor laufender Intern-Kamera. Er würde solche Lecks „überhaupt nicht tolerieren“.

Huber ist zweite Garde von Swiss Banking. Nun leitet er eine systemrelevante Bank mit einem Hypotheken-Anteil von bald 20 Prozent.

Der Thurgauer muss zeigen, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Dafür holt er die dritte Garde ins Haus: Lienhard. Der hatte zwar Erfolg – bisher aber nur in seiner Region.

Die Frage wird sein, ob die gewählte Spitze im Raiffeisen-Headquarter genügend fit und professionell ist, um die ganze Bank nach dem Vincenz-Desaster auf neue Beine zu stellen.

Die Anzeichen verdichten sich, dass die Ära des Bündner Königs nun von der Ära der Regionalfürsten abgelöst wird.

Lienhard, der neue Mann in der Geschäftsleitung, gehört zu diesen. Aber auch ein Banker namens Urs Schneider.

So heisst der Präsident der Raiffeisenbank Oberes Rheintal. Schneider ist jedoch nicht nur Bankkapitän, sondern er hat auch ein eigenes Medienhaus.

„Der Rheintaler“ heisst die Flaggschiff-Zeitung in Schneiders kleinem Reich. Quasi ein Monopolblatt in der Region weit im Osten des Landes.

Das trifft sich gut. Wenn Urs Schneider, der Raiffeisen-Mann, seine Bank ins Rampenlicht stellen will, dann ist Urs Schneider, der Medienmann, zur Stelle.

So vor Monatsfrist. „Der Rheintaler“ berichtete über die Jahresversammlung der Raiffeisenbank Oberes Rheintal in Manier wie zu Zeiten der deutschen Fürstenhäuser.

Banker, Verleger, Töfflifahrer: Schneider (Der Rheintaler)

„Im speziell eingerichteten Jugendzimmer soll es endlich Spass machen, bei einem Cola ein Konto zu eröffnen und mit einem Banker in jugendlichem Alter und ohne Krawatte über das Sparen zu reden“, war da zu lesen.

Und weiter: „Diese Ankündigung wurde von den GV-Teilnehmern mit einem begeisterten Applaus entgegengenommen.“

Der Bericht ist eine einzige Lobeshymne.

„Die Aufwärtsentwicklung manifestiert sich auch bei der Zahl der Mitglieder und Neukunden. Die Bank hat 2018 über 6000 Kundenberatungen durchgeführt, doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Sie durfte 863 Neukunden begrüssen.

„Das sind praktisch jeden Arbeitstag vier neue Kunden. Der Mitgliederbestand wuchs um 491 und durchbrach damit die Schallmauer von 10’000 Mitgliedern.“

Auf dem Foto zur Story ist auch Bank-Präsident Urs Schneider zu sehen. Dass dieser gleichzeitig der Verleger jener Zeitung ist, die derart euphorisch berichtet, steht nirgends.

Dafür wird Schneider als Super-Patron präsentiert, der sich für nichts zu schade ist.

„Gespannt waren die Besucherinnen und Besucher anschliessend auf die Verlosung der roten Raiffeisen-Vespa, bereits die dritte ihrer Art. Als Glücksfee amtete die Lernende im zweiten Lehrjahr, Naomi Lüchinger.

„Und als Gewinner ging Severin Loher hervor. Urs Schneider schwang sich sogleich auf den Sitz des Rollers und brachte die schöne Maschine persönlich nach Montlingen in die Berglihalle.“

Kommentare

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  1. Beschämend ist es über jemanden öffentlich zu urteilen, ohne Ihn zu kennen.
    Und einen Teil unserer Schweiz als Pampas zu bezeichnen ist einfach nur traurig.
    Herr Lienhard verkörpert meines Erachtens genau die Philosophie der
    Raiffeisenbank, nämlich eine soziale und verantwortungsvolle Haltung gegenüber Menschen.
    Herr Hässig würden Sie Herr Lienhard kennen, würden Sie bestimmt anders urteilen.
    Persönlich sind wir überzeugt, dass seine Nomination richtig ist.

    Wir gratulieren Herr Lienhard zu seiner Wahl.

  2. „Dann suchte er sein Glück in Sulgen, das ist eine kleine Gemeine im Kanton Thurgau, im Hinterland, etwas entfernt vom Bodensee.“ – Ganz schön GEMEIN, Sulgen nicht einmal als Gemeinde zu bezeichnen…

  3. Philippe Lienhard hat in seiner Funktion als CEO der Raiffeienbank Mittelthurgau nie Boni bezogen. Dasselbe gilt für sein gesamtes Team. Bereits daran sieht man, dass er ehrenhaft ist und den Genossenschaftsgedanken hoch hält. Er ist ein gradliniger, zuverlässiger, breit interessierter und innovativer Macher, wie auch jetzt sein Nachfolger. Dass diese Stabübergabe so tadellos funktionierte, spricht für sich. Guy Lachapelle, Heinz Huber und Philippe Lienhard werden die Raiffeisenbank in einem schwierigen technologischen Umfeld mit Weitblick, Mut und Intelligenz zu weiteren Erfolgen führen. Dabei können sie sich auf zahlreiche hochqualifizierte Führungskräfte mit Weitblick stützen, wie beispielsweise Martin Neff und Stefan Jeker. Ich gratuliere Philippe Lienhard, dass er sich nicht durch Unkenrufe irritieren liess und bereit war, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen!

    • Neff & Jeker: Gisel-Leute. Entfernen zusammen mit dem CFO.

    • „E chli z’viu Salbi.“
      Diesen Vorwurf lasse ich gelten und hoffe mit meinem Kommentar niemandem zu nahe getreten zu sein – er ist ehrlich gemeint.

      Ausserdem tragen alle Verantwortung und was haben wir Genossenschafter davon, unsere Verantwortungsträger im voraus mit Unkenrufen zu demotivieren? Auch als Genossenschafter sollte man jetzt seine Verantwortung wahrnehmen und konstruktiv mithelfen, eine erfolgreiche Zukunft für alle zu schaffen.

  4. Raiffeisen Schweiz ernennt Leiter für neues Departement «Services»

    7.5.2019, 07:03 Uhr
    (awp/sda)
    Raiffeisen Schweiz hat Philippe Lienhard neu in die Geschäftsleitung der Bankengruppe berufen. Lienhard, der zuletzt Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Mittelthurgau war, werde ab 1. Juli 2019 die Leitung des neu geschaffenen Departements «Raiffeisenbank Services» übernehmen, teilte Raiffeisen am Dienstag mit.

    In der neuen Funktion werde Lienhard die Verantwortung für die Steuerung aller kundenorientierten Leistungen gegenüber den Raiffeisenbanken tragen, hiess es weiter. Dazu gehören unter anderem die Vertriebsunterstützung, das Marketing und die Bankenbetreuung.

    Vor seinem Eintritt bei Raiffeisen war Lienhard während zehn Jahren in verschiedenen Funktionen bei der Credit Suisse tätig, zuletzt als Leiter Privatkunden der Region Thurgau und Schaffhausen.

  5. Oha, Drückermentalität, Produktepushing Ranglisten, da haben einige genau aus der Vergangenheit nichts gelernt. Was steht im Vordergrund, das Kundenbedürfnis und langfristige gute Kundenbeziehungen oder kurzfristiges Produktepushing? Gerade das Debakel mit dem Pushen von Strukis (Lehnab) sollte bei ehemaligen CS Leuten in Erinnerung sein. Die Geschichte wiederholt sich anscheinend!

  6. da bahnen sich ja bereits wieder „vielversprechende“ seil- und hilfsschaften an. die grosse führungsachse bewegt sich zwischen kantonalbanken und thurgau. da sage ich nur „guet nacht am sächsi“.
    bitte nicht schon wieder so etwas. raiffeisen zurück auf feld 1.

  7. Ich kenne Philippe und seine Arbeit der letzten Jahre viel besser als viele die hier einfach von ausser her völlig unqualifizierte Kommentare abgegeben. Wo er war hatte er stets Erfolg und alle die bereit waren etwas zu Leisten hat er gefördert. Die „faulen“ Mitarbeiter hatten in seinem Umfeld stets zurecht einen schweren Stand. Das er wöchentliche Ranglisten auf der Raiffeisenbank verschickte ist absoluter Quatsch, dass war auf der CS so aber standardmässig in der ganzen Schweiz. Seine Leistungen auf der CS wurden sehr wohl vom Hauptsitz registriert, gelang es ihm zwei schwache Marktgebiete höchst erfolgreich zu entwickeln. Das ältere Leute mit Anlagen auf der Raiffeisenbank eingedeckt wurden ist ebenfalls Quark, im Gegenteil, Philippe war es stets wichtig die Kunden hoch professionell zu beraten und im Zweifel keine Anlagen abzuschliessen. Das Wohl der Kunden stand stets ganz oben auf seiner Liste. Zusätzlich war er wohl der erste Vorsitzende einer Raiffeisenbank welcher den Bonus abgeschafft hat. Er wird die Anliegen der Raiffeisenbanken ernst nehmen und in St.Gallen bestens vertreten. Für die Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz ein Glücksfall, den Philippe ist einer der kein Blatt vor den Mund nimmt und Probleme direkt und offen anspricht und sich um Lösungen bemüht. Ich gratuliere Philippe und wünsche ihm einen erfolgreichen Start und viel Energie für die vielen anstehenden Herausforderungen.

    • wer’s glaubt ha ha ha … viel Glück!

      p.s. ich bin auch ein Philippe-Kenner!

    • Warst wohl einer deren, die wie oben beschrieben, zurecht aussortiert wurden und musst jetzt deinen Neid und Frust loswerden;-)

    • oh nein mein lieber Nörgeler, ganz sicher nicht, das habe ich wahrlich nicht nötig. es war nur sehr schade zuzuschauen, wie so einer ziemlich vieles kaputt gemacht hat mit seinem Ego-Trip. An die Kunden denken, wie es hier beschrieben wurde… nein! An sich selbst. Das ist eben Philippe!

      Und leider gibt es noch einige solche Bänkler! Bist wohl nicht weiter gekommen, dass du sowas schreiben musst… ha ha!

  8. Provinzler mit AWD Vergangenheit… mir wird schlecht und angst zugleich – wenn Raiffeisen solche Leute an die Spitze nachzieht. Ausdruck der aktuell desolaten Situation. Was hat der Mann für einen Schulsack? (Bankfachlicher Natur). Bisher gab es doch durch die FINMA, die Bankiervereinigung und das Bankengesetz Minimalanforderungen hinsichtlich Ausbildung was die obersten Führungskräfte anbelangt. Glaube kaum, dass das hier gewährleistet ist. Bankgeschäft ist nicht gleich Fondsverkauf. Das sind zweierlei

  9. Wieso bezeichnen Sie den Thurgau als Pampa? Ich finde, dies ist doch zu despiktierlich und passt nicht in eine „seriöse“ Berichterstattung.

    • Sie scheinen ob des desPEKtierlichen Tons etwas (des-) pikiert zu sein. Aber Fremdwörter sind bekanntlich Glücksache. Vor allem für die Ungebildeten aus der Pampa.

      PS: Wie gefiele Ihnen denn Mostindien?

  10. …und was sagen die regionalen Raiffeisenbanken zu all dem? Offensichtlich hat man durch die „Vinzenz-Affaire“ nichts gelernt und lässt die St. Galler weiterhin tun was sie wollen. Wenn das nur gut kommt.

  11. Dass sie ein ex-CSler sind erstaunt mich nicht. Ihr Beitrag strotzt vor Schreibfehlern und zu Grunde liegender Dummheit. “You are fired!” haette Trump ihnen am ersten Tag vor der Znuenipause gesagt.

    • @Anneröösli Mettler

      Über die Aussagen von @ex-CSler kann man durchaus geteilter Meinung sein.

      Aber dass Sie, Frau Mettler, hier ausgerechnet den intelligentesten der bisherigen Präsidenten der USA, die Donald Trump heissen, als Argument für die Dummheit von irgendjemanden vorbringen, das ist … hmmm … interessant.

      Sie sind disqualifiziert! Oder etwas genauer: Sie haben sich selber disqualifiziert.

  12. Thurgau zählt geographisch zur Pampa und Philippe in die Kategorie drittklassiger Hirsch. GLÜCKWUNSCH zu einem weiterem journalistischem Leckerbissen, Herr Hässig.

    Ich bin sicher, dass Philippe den unschätzbaren Wert dieses Beitrags richtig einordnen und weiterhin erfolgreich seinen Weg gehen wird. Viel Erfolg Dir, lieber Philippe.

  13. Wann kommt der Finma Bericht über die Causa PV raus, es hat doch geheissen Frühling. Man ist mächtig gespannt

  14. Einmal mehr: Danke für die Kommentierung Herr Hässig. Aber auch einmal mehr: man kann es ihnen auf jeden Fall nicht recht machen, respektive wenn soll Herr Huber dann holen? McKinsey? Leute von Grossbanken? Anderen Banken? Industriemanager? Regionalfürsten?
    Sie haben sicher bei jedem etwas zu motzen und das bevor die Leute überhaupt eine Chance bekommen sich zu beweisen: ich weiss es wirklich nicht: Lienhard mag eine Flasche sein, aber haben wir doch auch ein ganz klein wenig Vertrauen in die Arbeit der aktuellen Herren Huber und Lachapelle und in ihre Entscheidungen. Im Nachhinein werden wir alle schlauer sein und Sie können dann ja draufhauen (zujubeln respektive zumindest mal etwas anzuerkennen ist ja nicht der Sinn dieses Blogs).

    • Mein guter Herr Müller, Ihre Nachsicht in Ehren, aber ein „Nachhinein“ zum schlauer sein wird es nicht mehr geben. Das ist die letzte Führungsmannschaft auf der Brücke, entweder kriegen sie es hin oder die Gruppe ist hin. Insofern sind schon sehr hohe Erwartungen an die Fähigkeiten dieser Mannschaft zu stellen von uns Mitgliedern.

  15. Despektierlicher geht es nicht mehr, Hässig! Ekelhaft! „Raiffeisen: Pampa Hirsche übernehmen Kommando“! Dies über Leute (nicht Tiere), welche Karriere machen und offenbar den Neid des ewigen Boulevardjournalisten Hässig geweckt haben, welcher es nie geschafft hat und nun immer altersboshafter über die Erfolgreichen bei den Banken herzieht. Da er dies in seiner eigenen Postille oder besser „Schundblog“ tut, blieb er, bis jetzt, straffrei; dies könnte sich aber bald ändern, wenn ich die Hinweise aus Zürich richtig deute! Da werden ihn auch seine Claqueure nicht mehr retten können.

    • @Ernst Hofer

      Im Ernst:

      Ja, in Sulgen TG gibt es einen Parade Platz. Also einen Platz, wo eine Art Flt Bttr (Artillerie Feuerleit Batterie, damals ca 150 Mann) exerzieren und paradieren kann. Ich war mal vor etlichen Jahren eine ganze Woche dort – grossmehrheitlich in einer Zivilschutzanlage gleich darunter.

      Und einen Bahnhof gibt es auch dort.

      Gerne hoffe ich, dass diese Information für Sie interessant genug ist.

  16. jo dä Philippe, hä… er ist nicht nur ein Pampa-Hirsch, sondern auch ein „Copy-Cat“! Was er bei der CS hinterliess, das hat er auch in der Raiffeisen-Pampa hinterlassen !?*:@#!#?@ und was einmal ein hochrangiger CSler zu seinen RMs sagte, plapperte er es subito nicht nur nach, sondern hat es dann auch mit seinen „Gango umgesetzt“. Man hat einfach gespührt, dass er kein echter Bänkler war und ist (AWDler halt) –> wenig Ideen, wenig Erfahrung, wenig professionelle Beratung! Seine „Gango“-Berater spürten immer wieder sein Messer im Rücken. Nur so kam er zum „Copy-Cat“-Erfolg. Ja schaun mer mal, ob er mit dem neuen „Raiffeisenbank Services“ Erfolg haben wird…hmm!

    • Sie meinen die Raiffeisenbank Mittelthurgau? Diese hat eine sehr erfolgreiche Entwicklung hinter sich. Soooo schlecht kann er es also nicht gemacht haben.

    • Der Grundtenor dieses Kommentares klingt für mich nach Neid und Missgunst. Ich habe Philippe Lienhard als äusserst klar denkenden, agilen und innovativen Menschen kennen- und schätzen gelernt, der das Herz am rechten Fleck hat. Dasselbe gilt für Heinz Huber. Es gibt kaum einen gradlinigeren, intelligenteren und ruhigeren Macher, als ihn. Und Guy Lachapelle ist ebenfalls ein absoluter Schnelldenker mit grossem Erfahrungs- und Wissensschatz. Ein solches Team hat die besten Chancen auf Erfolg und die Raiffeisenbank kann sich glücklich schätzen, dass ihr ein derartig brillanter Turn-around gelungen ist. Applaus! Natürlich hat es in St. Gallen noch viele weitere brillante Leute, wie Martin Neff, Stefan Jeker, etc. auf deren Unterstützung sie bauen können. Übrigens ist der Kanton Thurgau neben dem Kanton St. Gallen gelegen und nicht in der „Pampa“, der subtropischen Grassteppe am Río de la Plata! 🙂

  17. Da hat es doch einen Vorteil, dass die neue junge Generation nur noch oberflächlich Nachrichten liest und nicht mehr in die Tiefe geht. Wie auch bei der Informationsflut heute; das Selektieren von Nachrichten würde die Jungen zu viel Zeit kosten. Immerhin haben die also raus, wie man die nachwachsende Generation steuert. Damit kann man das Geld vermehren und damit tut man das was man soll. Alles gut.

  18. Auch bei der Raiffeisen Berneck-Au hat die Drückermentalität Einzug gehalten. So hat Herr .. keine Skrupel einer finanziell unerfahrenen Grossmusster ein strukturiertes Produkt ohne Unterschrift übers Telefon zu verkaufen (Verstoss gegen sämtliche internen und externen moralischen & ethischen Grundsätze). Sogar sein Chef schützt dieses Vorgehen. Die Raiffeisen ist mittlerweile kein bisschen besser als die Grossbanken: zuerst wird an die eigene Tasche gedacht und das Wohl des Kunden kommt dann ganz, ganz, ganze weit hinten.

    • Sie verwechseln Raiffeisen mit der Alpha Rheintal Bank in Berneck!!! Dort sind die Depots fast ausschliesslich mit Strukis bestückt.

  19. Uiuiuiuiuiuiuiui… Herr Hässig, die Zeiten über Raiffeisen zu lästern sind vorbei.

    P.S. Raiffeisen hat den 1. Platz im Private Banking Rating der Bilanz gewonnen – Kategorie „national“. Herzliche Gratulation!

    • Vreni aus dem PR Newsroom im 4. Stock, darfst dich wieder mal melden? 😉

    • Liebe Frau Vreni von und zu St. Gallen

      Wieviel erhalten Sie eigentlich von Ihren Bossen in der RCH für Ihre unbedarften Raiffeisen Werbesprüche?

    • Was meint denn jetzt noch die Vreni??? Hat si da richtig abgeschrieben!???

    • Ja, Sie haben richtig gelesen: 1. Platz im Bilanz Private Banking Ranking!!!

    • Für die, die es nicht wissen sollten: Sulgen TG liegt im Fall nicht im Rheintal.

      Ich könnte aber z.B. Sevelen SG anbieten …

    • Hightech Tal, Rheintal 🙂

      Tja, jeden nehmen wir hier nicht, im Gegensatz zu Zürich!

    • Was meint denn jetzt noch die Vreni??? Hat si da richtig abgeschrieben!???

  20. Sehr geehrter Herr Hässig

    Raiffeisen (eigentlich jede Bank) könnte Jesus höchstpersönlich ins Management berufen und Sie würden kein gutes Haar an ihm lassen.

    Nur einmal könnten Sie auch mal einen positiven Bericht schreiben…

  21. Einem ex AWD VERKÄUFER werde ich niemals vertrauen.

    Es braucht eine spezielle Mentalität um so einen Job zu machen. Die nehmen keine Rücksicht auf die echten Bedürfnisse der Kunden, sondern nutzen deren Schwächen aus.

    • Oh wow, wie heisst der Kurs, den Sie in der Volkshochschule besucht haben? „Schubladendenken für Beginner“?

      Die armen, armen Bankkunden. Alle schwach, unmündig und doof. Vielleicht sollten Sie nicht von sich auf andere schliessen.

    • @Mündiger

      Sie haben mich durchschaut. Es fällt mir tatsächlich schwer, gewisse Finanz-Produkte inkl. AGB’s zu verstehen. Ich orientiere mich darum jeweils an der anbietenden Organisation sowie der beratenden Person.

      Beim Einkauf von Brot hingegen reichen mir Verkäufer aus.

  22. Vielleicht täte den abgehobenen hors-sol Bankern der sogenannten 1. Garde am Paradeplatz etwas mehr Bodenhaftung ganz gut.

  23. So schlecht kann der Mann nicht sein. Vor allem, wenn er denn Service-Gedanken der RBCH gleich vehement voran treibt wie seine Tätigkeit in der Provinz.
    X-mal besser als der unfähige und selbstverliebte alte VR-RBCH!!

  24. Nochmals für alle, auch für Herrn Hässig. Damit es alle begreifen: Raiffeisen ist eine Kasse und keine Bank. Sie ihre regionale Retail Funktion wahrnehmen, dieser Aufgabe ist sie knapp gewachsen. Für Höheres und Komplexeres war, ist und wird sie mir berufen sein. Sonst wird’s gefährlich.

    • und du lieber ZH Banker bist wohl sogar in der Volkshochschule in Rechtschreibung und Grammatik durchgefallen und deshalb auf dem Bankenplatz ZH gelandet… schäm di!!!

    • @ZH Banker
      Wenn Raiffeisen gemäs ZH Banker nur eine Kasse ist und angeblich keine Bank, dann sollte sie von SNB und Politik, auch nicht als eine sytemrelevante Bank eingestuft werden.
      Gemäs ZH Banker ist sie ihrer Aufgabe als Kasse knapp gewachsen.
      JA, IHRE BILANZ IST IN KÜRZESTER ZEIT AUCH MÄCHTIG GEWACHSEN DURCH KREDITVERGABE FÜR IMMOBILIEN, EBEN MITTELS SYSTEMATISCHER BILANZVERLÄNGERUNG, UND NICHT ETWA DURCH GELD, DAS ZUVOR SELBST ERARBEITET WORDEN WÄRE.
      Entsteht da schon bald wieder ein gefährliches Rosteisen, das angeblich gerettet werden soll ??

    • Raiffeisen gewinnt BILANZ-Rating 2019: Beste Anlagebank in der Kategorie «national»
      Das Wirtschaftsmagazin BILANZ zeichnet Raiffeisen als beste Bank für Anlagekunden in der Kategorie «national» aus. Dieser erste Rang bestätigt die Beratungs- und Anlagekompetenz und stellt Raiffeisen als starke Bankpartnerin dar.
      «Besonders überzeugt hat Raiffeisen mit dem ganzheitlichen Ansatz der vorgeschlagenen Anlagelösung.»
      Das Wirtschaftsmagazin BILANZ hat zum elften Mal die Dienstleistungen insbesondere im Anlagebereich von Schweizer Banken verdeckt getestet. Im Namen eines echten Kunden suchte die BILANZ eine Bank, die für sein Vermögen und seine Lebenssituation eine passende Anlagelösung unterbreitet. Neben einem umfassenden Anlagevorschlag galt es, dem Kunden hinsichtlich Immobilien, Finanzplanung und Vorsorgeleistungen zu beraten. Gut getarnt wurden so im Auftrag von BILANZ knapp 100 Banken angeschrieben. Unter den Finalisten wurde Raiffeisen am Ende durch eine hochkarätige Jury als beste Bank «national» ausgezeichnet.

      «Im Zentrum der Lösung stand ein Vermögensverwaltungsmandat.»
      Raiffeisen analysierte die Vermögenswerte sowie die Gesamtsituation des Kunden und erarbeitete – basierend auf einer Einschätzung der Ausgangslage sowie einer Risikoanalyse des Kunden – einen ganzheitlichen Lösungsvorschlag.

      Mehr zu Vermögensverwaltung
      «Dabei konnte Raiffeisen Ihre Anlagekompetenz und starke Kundenorientierung unter Beweis stellen.»
      Die BILANZ hat damit Raiffeisen in einem aufwendigen Test zu einer der führenden Anlagebanken der Schweiz ausgezeichnet. Diese Auszeichnung unterstreicht die überzeugende Leistung von Raiffeisen in der gesamtheitlichen Beratung und in der Ausarbeitung von Anlagelösungen.
      Interessiert? Sprechen Sie mit Ihrem Berater über eine Anlagelösung

      Der aufwändige BILANZ-Test kurz erklärt
      Im Herbst 2018 wählte die hochkarätige Jury rund 100 Banken aus. Um nicht entdeckt zu werden, hat die BILANZ dieses Jahr ValueWorks, ein Multi-Family Office, zwischengeschaltet; dieses holt für Kunden regelmässig Angebote ein. Die Situation und die Wünsche des Testkunden wurden dargelegt und um eine Offerte inklusive eines detaillierten Vorschlages angefragt bei den Banken. Die gemäss Jury-Wertung besten 17 Anlagevorschläge wurden durch das Institut für Vermögensaufbau (IVA) in München anhand von rund 60
      Kriterien analysiert. Punkte gab es unter anderem für das Bemühen, die Gesamtsituation des Kunden zu verstehen, für die Transparenz der Produktumsetzung, das Risikoprofil, die Risikoaufklärung und die Kosten. Auf Basis dieser Analyse selektierte die Jury unter Leitung von Finanzprofessor Thorsten Hens die auszeichnungswürdigen Banken und die Besten der vier Kategorien Banken national, Banken regional, Privatbanken und Auslandbanken.