VZ Vermögenszentrum zwingt Personal zu sich

Alle Mitarbeiter müssen alle Wertpapiere von Drittbanken zur eigenen Firma transferieren – Auflagen seien Schuld, meint Chef.

Das VZ Vermögenszentrum ist eine Erfolgsstory. Die Firma, die vor ein paar Jahrzehnten als Mini-KMU begann, ist heute an der Börse. Wert: über 2 Milliarden.

Daneben verblasst der einstige Highflyer Leonteq, der bringt nicht einmal mehr 700 Millionen auf die Waage.

Nun macht das VZ von sich zu reden. Der Chef hat soeben verfügt, dass alle Mitarbeiter des Finanz-Unternehmens sämtliche Aktien, Obligationen und sonstigen Werte bei fremden Banken zur eigenen Arbeitgeberin transferieren müssten.

Das heisst: Die Mitarbeiter des VZ Vermögenszentrums sind in Zukunft nicht nur abhängig von ihrer Arbeitgeberin, was den eigenen Job und den eigenen Lohn angeht.

Sondern sie können auch bei ihren Wertpapieren nicht mehr diversifizieren, vielmehr müssen sie alles bei ihrem Brötchengeber deponieren.

Der erhält somit auch Einblick in das, was seine Schäfchen mit ihrem Ersparten treiben. Die VZ-Chefs wissen in Zukunft, wer aus der Belegschaft Aktien von Konkurrentin Vontobel kauft.

Oder noch besser: Sie sehen, welcher Angestellte die eigenen Titel, also jene der VZ Holding, nicht mehr länger halten will.

Highflyer: VZ Holding (Swissquote)

Matthias Reinhart, der hinter dem langjährigen Aufschwung des VZ steht und das Unternehmen von seinen Anfängen an bis aufs Börsenparkett gebracht hat, sah keine andere Möglichkeit mehr – Auflagen sei Dank.

„Ziel dieser Pflichten ist es, den Missbrauch von Insiderinfos zu verhindern respektive aufzudecken“, meinte er in einer schriftlichen Stellungnahme.

„Auch die Depots bei einem Drittinstitut fallen explizit darunter. Darum haben viele Banken schon vor Jahren eine Depotbankpflicht eingeführt.

„Laut einer internen, nicht repräsentativen Erhebung vom März 2018 sind das zum Beispiel: UBS, CS, ZKB, Vontobel, Julius Bär, LGT, Migrosbank, Notenstein, SGKB.“

Kommt zu mir – alle (VZ)

Bei ihm und seinem VZ sei dies bisher nicht der Fall gewesen. „Alle Mitarbeitende mussten ihre Wertschriftenbestände und Transaktionen jährlich der Rechtsabteilung melden, damit die Rechtsabteilung diese im Sinne der Finma prüfen konnte.“

Das aber sei ihm nun zu viel geworden. „Das ist ein aufwändiger Prozess. Im Sinne der Usanz und der Effizienz haben auch wir uns für die Depotbankpflicht entschieden. Nur so können wir die aufsichtsrechtlichen Pflichten einhalten.“

Reinhart betont, dass die Zwangsmassnahme „nur für Wertschriftengeschäfte“ gelten würde. „Für alle anderen Bankgeschäfte wie etwa Lohnkonto, Privatkonto, Sparkonto, usw. sind die Mitarbeitenden völlig frei bei der Wahl ihrer Bankbeziehung.“

Was, wenn einer nicht willig ist? „Dann gilt weiterhin der Prüfprozess für Drittbankbeziehungen via Rechtsabteilung“, sagt Reinhart. Doch er kann auch anders.

„In Ausnahmefällen würden wir die Beziehung des Mitarbeitenden direkt von einer unabhängigen Revisionsstelle prüfen lassen – die Kosten für die Einzelprüfung durch eine Drittstelle müsste der Mitarbeitende allerdings mehrheitlich selber tragen.“

Kommentare

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  1. Klar RECHTSWIDRIG! was ein Angestellte/r mit seinem Geld macht geht den Arbeitgeber rein nichts an! eventuelle regulatorische Meldepflichten sind da „nachranging“ wie versch. Gerichtsurteile bestaetigen und duerfen nicht mit einem Arbeitsvertrag „vermischt“ werden; eine solche Klausel im Arbeitsvertrag ist als nichtig zu betrachten.

  2. Im Sommer 2003 lies ich mich von der VZ beraten. Bilanz bis März 2008 – 50% Kapitalrendite. Ab Januar 2009 nahm ich das Heft wieder selbst in die Hand – Bilanz bis Heute – 457% Kapitalrendite! Auch wenn inzwischen 16 Jahre vergangen sind, die VZ ist aus meiner Sicht inzwischen so überflüssig wie ein Sandkasten in der Sahara!

  3. Einmal VZ nie mehr VZ
    Habe einmal unsere Finanzielle-Zukunft nach 65 berechnen lassen.
    Das Resultat wo VZ geliefert hat habe ich schon selber gerechnet.
    Aber für die schöne schwarze Mappe und das Gespräch von 20 Min. über 2000 Fr zu verlangen mit der Angabe wenn wir weitere Beratung wüschen kostet es mehr. Finde ich eine Fechheit

  4. Lieber LH
    Da ist eine FINMA Vorgabe dahinter und inzwischen bei vielen Banken so. Anstatt auf der VZ herum zu hacken wäre es sinnvoller, mal die theorielastige Regulierungswut der finanzfernen Juristen anzuprangern. Das würden auch die betroffenen Geschäftsleiter mal gerne sehen, denn sie sitzen bei sowas mit all ihren Mitarbeitern im genau gleichen Boot.

  5. Das Letzte was ich jemals tun würde ist, meinen Arbeitgeber über meine Finanztransaktionen zu informieren. Da fühle ich mich auf der sicheren Seite und wenn man sich nicht gerade wie der grösste Depp anstellt wird mein Chef es auch nie erfahren.

  6. Preisfrage: Wie macht man ein kleines Vermögen? Antwort: In dem man ein grosses Vermögen (z.B. Pensionskassengelder) der VZ anvertraut.
    Reklamationen werden nicht zur Kenntnis genommen, oder man erhält einen scharfen Brief einer bestimmten Anwaltskanzlei. Die dürfte künftig noch viel zu tun haben, denn die Klagen häufen sich. Wir werden auch diesen Weg einschlagen.

  7. Das VZ rät seinen Kunden zu diversifizieren und ein Klumpenrisiko zu vermeiden und was verlangt es von den MA? Ganz schwach; diese Aktion ist nicht zu Ende gedacht🧐

  8. Der Liberalismus treibt seine eigenen Blüten oder geht das Management der VZ bald ähnliche Wege wie die KP in China, d.h. total Überwachung der MA? Sind solche Auflagen überhaupt gesetzlich und verfassungsmässig gültig?

  9. Die Performance der VZ Vermögensverwaltungsmandate ist dermassen schlecht, das kann man sich kaum vorstellen. Ich hatte Einblick in verschiedene Mandate, hauptsächlich mit der Strategie Ausgewogen –> nicht mal in den besten Zeiten eine anständige Rendite.

    Tipp: Besser die Nummer 1 wählen https://www.raiffeisen.ch/an-der-limmat/de/privatkunden/anlegen/anlageberatung/bilanz-rating-2019.html?cid=anlegen%3Aprivat-35c%3Araiffeisen%3Amc-int-header%3Aheader

  10. Ich war VZ-Kunde, zahlte für eine Beratung. Wie immer empfahlen sie auch mir, mein halbes PK-Guthaben zu beziehen und ihnen anzuvertrauen. Ich folgte ihrem Plan.

    ABER: wir haben seit Jahren einen Börsenboom. Trotzdem war das VZ kaum in der Lage, das von ihnen angegebene Renditeziel zu erreichen. 2018 machten sie 11% Verlust. Nur die Verwaltungsgebühr stimmte.

    Da zog ich alles Geld ab.

  11. Missstände ohne Ende……..
    Die Performance der eigenen Produkte erscheinen jeweils nicht in den
    Marktvergleichen! Warum wohl nicht??? Jedenfalls sind einige Produkte
    wie z.B. 4 Top ETF mit miserabler Performance keine Seltenheit.
    Auch VZ kocht eben nur mit Wasser – ist aber Weltmeister im Marketing und
    Weltmeister im Verbergen der eigenen Performance Ihrer angepriesenen
    Produkten.
    Ehrlich wäre – die angepriesenen Prognosen mit der effektiv erzielten Performance zu vergleichen und auch zu kommunizieren.
    Ehrlich währt am Längesten…………..

  12. Viel wichtiger wäre, wenn bei allen Banken die GL und und MD ihr Vermögen in die „Flagship“ Produkte ihrers Arbeitgebers, sprich in die eigenen Vermögensverwaltungsmandate investieren müssen. Das wäre ein comitment. Aber eben, kenne keinen Banker der selber diesen völlig überteuerten und langfristig schlecht performenden Stuss selber hat. Nur die Kunden werden dahin gedrängt. Höchste Zeit dass hier etwas ändert. So verlogen ist dieses Geschäft.

  13. VZ ist eine geniale Marketingidee und Kunden und Medien glauben das Märchen von ‚unabhängig’ immer noch. Die Häuptlinge verdienen gute Kohle und die Indianer produzieren ihre 0815 Stadardpräsis im Akkord für ein Butterbrot bis die nach ein paar Jahren wieder künden und ein neuer Indianer seinen Platz einnimmt.

    • Würde gerne einmal mit einem Ex-VZler Erfahrungen austauschen. Ist das möglich?

    • Diese „Indianer“ sind ja meist auch in jugendlichem Alter, denn beim VZ ist jemand schon Senior Berater kurz nach der Konfirmation.

    • Nicht unabhängig? Was empfehlen die dann, resp. mit wem arbeiten sie zusammen?

  14. Diese gemässigte Lösung ist selbstverständlich und wäre schon längst fällig gewesen. Missbräuche über Drittpersonen, mit welchen man nur direktmündlich verkehrt („Waldspaziergang“), sind natürlich nicht ausgeschlossen. Unabhängig von der Grösse des Vermögens der Mitarbeiter. Dieses kann sich sehr rasch ändern, z.B. nach Erbschaft.

  15. Na, ich lese schon die Geschichte die IP gefallen würde „VZ Mitarbeiter mit Insider Geschäften und VZ hat die Mitarbeitergeschäfte nicht im Griff“
    Ja ja IP versucht aus allen Mücken Elefanten zu machen scheinbar fehlt es an echten Geschichten!

  16. Georg Orwell „big brother is watching you“ oder die DDR hat uns dieses System bis zum Mauerfall 1989 vorgelebt. Steuern wir wieder langsam und gemächlich in großen Schritten auf den Kommunismus zu?

    • Misstrausch wurde ich wegen der schlechten Quellenangabe. Und tatsächlich: In RZ 53 heisst es:

      „Angemessen zu berücksichtigen sind dabei alle (beim Beaufsichtigten oder einem Drittinstitut geführten) Depot- und die damit in Verbindung stehenden Kontobeziehungen der Mitarbeiter sowie jene, an welchen die Mitarbeiter wirtschaftlich berechtigt sind oder bei welchen sie über eine Vollmacht verfügen.“

      Also darf es Konten und Depots bei anderen Banken geben.

    • Das Problem ist nicht bei seinem Arbeitgeber das Depot zu haben, aber wohl eher, das der Arbeitgeber einem die Kommissionen fuer Transaktionen aufzwingen kann und man dagegen nichts machen kann. Bei einem Swissquote kann man mit gewissen Packages fuer 10 CHF handeln, aber bei der eigenen Bank leider nicht, sondern man bezahlt ein X Faches davon.

  17. „Ziel dieser Pflichten ist es, den Missbrauch von Insiderinfos zu verhindern respektive aufzudecken“… auch wenn wahrscheinlich Auflagen dahinter stecken ist das völlig absurd. Falls jemand Insiderinfo hat und nutzen will findet er bestimmt andere Wege. Kann mir nicht vorstellen dass jemand so blöd sei sollte Insidergeschäfte über das normale Konto abzuwickeln.

    • wir wickeln Insidergeschäfte immer über unsere Freunde ab welche nicht im Finanzsektor arbeiten. Klappt wunderbar :))

  18. Lieber Herr Reinhard

    Und das alles nur wegen allfälliger Insidergeschäften Ihrer Mitarbeiter?
    Was geschieht denn mit Wertschriftendepots von Ehepartnern Ihrer Mitarbeiter? Müssen diese die Depots auch zu Ihnen transferieren? Logischerweise ja, sonst entgleitet Ihnen ja die totale „Kontrolle“ und das wäre ja nicht in Ihrem Sinn…

    • Die Frage geht noch weiter… und wie steht es mit den Wertschriftendepots der Grosseltern und Kinder der Mitarbeiter ?

    • Beim Pokern ist das auch so, es gewinnt immer derjenige, der die beste Übersicht hat, die anderen sind die Doofen. Eigentlich logisch?

    • Hallo!
      die Auflagen hat der Gesetzgeber gemacht und die Banken müssen sie umsetzen. Wo steckt denn da der Blödmann??

  19. „Laut einer internen, nicht repräsentativen Erhebung vom März 2018 sind das zum Beispiel: UBS, CS, ZKB, Vontobel, Julius Bär, LGT, Migrosbank, Notenstein, SGKB.“

    Habe bereits bei all diesen Instituten gearbeitet…. es stimmt !

    • Bei der CS ist dies schon seit Jahren Pflicht. Ich musste mein Depot zur CS transferieren und die horrenden kosten selber tragen.
      Danach muss man jedes Jahr die Bestätigung unterzeichnen, wonach man keine externen WErtschriftendepots unterhält.
      Dies Vereinbahrung wird natürlich immer unterschrieben, auch wenn man bei anderen Banken Depots unterhält. Das ist ein offenes Geheimnis. Die Verpflichtungserklärung ist nichts mehr als „cover your ass“ Politik der Bank, falls etwas an die Öffentlichkeit gelangen sollte.

    • Da müssen Sie ja mächtig stolz sein so viele Arbeitgeber gehabt zu haben…

    • Nein, stimmt nicht. In professionellen Instituten wie UBS aber auch CS ist es für Mitarbeiter – auch in sensitiven Bereichen – erlaubt, Drittbankdepots zu halten. Die Depots über die man direkte und indirekte Verfügungskraft hat, sowie die entsprechenden Transaktionen müssen offengelegt werden. Auch hier: Bei den Transaktionen gibt es je nach Einstufung der Mitarbeitersensitivität (zu möglichen Insiderinformationen) spezifische Massnahmen in Form von Informations- oder Handelsbeschränkungen.
      Zum Beispiel Investitionen in Indexinvestitionen (i.e. ETF müssen in den meisten Fällen nicht gemeldet werden.

      VZ scheint hier keine geeignete Struktur im Umgang mit Insiderinformationen organisiert zu haben. Andernfalls ist es schwer vorstellbar, dass JEDER Mitarbeiter plötzlich senistiv ist.

    • Um Insidergeschäfte zu verhindern genügt Handyverbot. Alle anderen Komminikationswege werden aufgezeichnet.
      Überlegt doch, wer Insidergeschäfte tätigen will, der hat trotzdem das Depot bei einer anderen Bank oder er tätigt Abschlüsse über ein Depot, dass nicht ihm gehört.

    • Werter Wiedehopf
      Recht haben sie.
      Aber immer noch besser ein Job- als ein Grasshopper.

  20. Die VZ hat noch weitere Misstände aufzuweisen – die Performance ihrer KUnden ist mehr wie miserabel. Ich hatte Einblicke in drei Vermögensauszüge der VZ – allen Kunden wurden die Depot mit Derivativen u.a. auch Fonds abgespitzt. Die Grösse der Vermögen waren unterschiedlich – die PERFORMANCE eine kathastrophe – 1,5 % – 3 % – nicht p.a. sondern in 4 bis 5 Jahren – die gesammten Gebühren inkl. Retro der Fonds und eingepreisten Gebühren begewegen sich in der Grössenordnung von 2,5 % – 3 % p.a.. Die VZ ist kein Deut besser wie die UBS, CS usw. – auch diesem Institut geht es nicht um Performance zu generieren, sondern die obersten 5 % mit hohen Löhnen zu entschädigen. Diese Firma stellt sich als Vorzeigeinstitut heraus, sie ist nichts anderes als ein Abrisshusarenladen – eine Schande.

    • Bei mir ist es genau das Gegenteil von dem was sie in ihrem Kommentar beschreiben. Performance der Depots z.T. viel besser als die übrigen Banken & die Gebühren sind um einiges tiefer.

    • Haha, wer lässt sich heute noch von Banken und Vermögensverwalter sein Geld verwalten? Ich verwalte mein Geld selber, erwirtschafte 10% p.a., und das mit einer Sharpe von 3 und mehr. Keine Performance Gebühr, Kosten für Umschichtung der Portfolios ca. 0.1 %.
      Wer für eine schlechte Performance zahlt, ist selber schuld. Wer auf der Bank arbeitet auch.

    • Stimmt überhaupt nicht! Die Performance meines VZ-Depots über mehrere Jahre liegt bei + 10,5%

    • Sehr geehrter Herr Meier
      ich bin Kunde bei der VZ, ich arbeitete Jahrzehnte bei einer CH Grossbank. Ich kenne somit die Finanzbranche. Ich kann Ihnen versichern, dass ich noch nie so positiv von einem Finanzdienstleister überrascht wurde. Die Performance meiner Vorsorgegelder übertrifft jeglicher Erwartungen. Betreffend „Wertpapiere von Drittbanken zur eigenen Firma transferieren“. kann ich nur bestätigen, dass dieses Vorgehen üblich ist und den heutigen Standards entspricht.

    • Primitives Geschwafel, da haben SIE etwas falsch gemacht! Bei mir war das Resultat erfreulich positiv 😀

  21. Ja, und? Diese kranke compliance Masche fährt zB UBS schon seit mehreren Jahren (“affirmation online”, mit entsprechender Zügleteauflage, etc.). Dank Bankgeheimnis im Inland interessierte mich dies nicht die Bohne, berücksichtigte dabei aber selbstverständlich die offengelegte Arroganz der Firma ggü, den Mitarbeitern – die neu Eintretenden mussten den verordneten Depotbankzwang auf eigene Kosten vornehmen – bei meinem Kündigungsentscheid.

    Jeder Vertrag ist beidseitig kündbar, und mann muss sich ja nicht jeden Furzversuch bieten lassen.

    • Auch ich wehre mich gegen Complianceexzesse. Kürzlich verlangte eine Bank, bei der ich nicht Kunde bin, meine Unterschrift unter dem Vorwand einer „Aktualisierung“ meiner Unterschrift.
      Was das VZ jetzt seinen Mitarbeitern verordnet, und was andere Banken schon längst praktizieren, dient nur dem Zweck, der Finma zu gefallen, und ich verstehe alle, die mit der Finma keine Lämpen wollen. Das VZ macht das jedenfalls nicht falsch.

  22. Das ist aber nicht wirklich eine Meldung Wert, oder? Wie oben richtig beschrieben, haben andere Häuser den gleichen Prozess schon vor Jahren eingeführt. Das ist konsequent.
    Ich möchte nicht wissen, was die mahnenden Fingerheber sagen, wenn ein Insidergeschäft stattfindet und nicht auffliegt…
    Muss denn schon das Sommerloch gefüllt werden?

    • Oh Sie schlaumeier, Insiderhandel funktioniert aber etwas andest.Da Sie keine Ahnung haben lassen Sie doch das Kommentieren

    • Herr Rütti
      Wir sind doch nicht im Kindergarten. Ein Insidergeschäft wird doch dadurch nicht verhindert, dass man Mitarbeiter zwingt, alle seine Finanztransaktionen im eigenen Unternehmen durchführen und unterhalten zu müssen.

      Schauen Sie sich doch in anderen Industrien um, wie soll dabei das gehandhabt werden?

      Wichtig ist doch die Überwachung der Kommunikation, denn jede verdeckte Kriminalität (hier im Sinne Insiderhandels) wird dann auch „verdeckt“ geführt. Es bleibt jedem doch unbenommen ein Konto irgendwo zu eröffnen und dieses nicht zu melden.

      Das zeigt auch die Irrelevanz der Masnahme und auch, dass dies so nicht von den Regulatorien vorgeschrieben wird.

      Die Wichtigkeit dieses Artikels ist insofern gerechtfertigt, als dass dies die Möglichkeit der Diskussion eröffnet, ob denn nicht auch Persönlichkeitsrechte in unzumutbarer Weise eingeschränkt werden.
      Spannend in diesem Zusammenhang ist dann auch zu wissen, welche „Insidergeschäfte“ bei einer VZ Vermögensverwaltung denn wirklich zu Konflikten führen können? Ohne effektivem Research, ohne M&A, ohne Emissionstätigkeit bleibt dann nur der Handelsflow in auf massgeblich fokussierten gepoolten Anlagevehikeln.
      Wenn die VZ das nicht im Griff hat, dann brennt etwas…