UBS beschimpft Medien

Pressestelle staucht Financial Times zusammen – Zuvor Scharmützel mit Manager-Magazin und IP – Aktie im Keller, CEO dünnhäutig.

Die Financial Times (FT) zählt zu den Weltmedien. Ihr Finanzjournalist kritisierte gestern die UBS wegen deren Quartalszahlen. Fast alle Medien, ausser vielleicht dem Blick, taten dies.

Der UBS kam aber die FT-Story in den falschen Hals. Sie attackierte die Zeitung frontal. „Embarrassing reporting“ schrieb die UBS Pressestelle auf Twitter, und nannte den Redaktor namentlich.

Aus der UBS ist zu erfahren, dass der Chef der Kommunikationsabteilung vom FT-Journalisten eine Korrektur verlangt habe. Die UBS Investmentbank habe die Erwartungen geschlagen, nicht verpasst.

Weil er sich nicht ernst genommen fühlte, intervenierte der Grossbanken-Kommunikator beim Chef des FT-Journalisten. Darauf ergänzte die FT ihre Story, um klarzustellen, „that UBS’s investment bank beat analysts‘ expectations“.

Der Schuss der UBS-Presse ging nach hinten los. Marketwatch.com, eine Finanz-Seite, widmete der Intervention der Zentrale des Schweizer Finanzmultis eine grosse Story.

Dabei kamen wichtige Stimmen zu Wort, die an der Kommunikation der UBS kein gutes Haar liessen. „Massive corporate/institutional account to personal account – not really a good look for criticism“, schrieb der PR-Chef der EZB auf Twitter.

Was er meinte: Wenn es um eine persönliche Abrechnung gehe, dann könne es das ja geben. Doch dass eine weltumspannende Organisation wie die UBS auf einen einzelnen Journalisten losgehe, sei keine gute Idee.

Jan Willmroth von der Süddeutschen Zeitung wählte noch deutlichere Worte. „Embarrassing public denouncement of a conscientious colleague by your communications department“, twitterte der Journalist.

„Shameful“: Süddeutsche-Korrespondent (Twitter)

Die UBS betont in Gesprächen, dass hinter dem Vorstoss nicht CEO Sergio Ermotti stehe, sondern die PR-Abteilung der Bank. Deren Chef geht bei CEO Ermotti ein und aus.

In der Kommunikation von heute müsse man schnell und massiv Gegensteuer geben, wenn man sich falsch verstanden fühle, führte ein UBS-Mann gestern in einem Gespräch zum Vorstoss gegen die FT aus.

Ein paar Monate später mit den nächsten Resultaten zeigen, dass man recht habe und die Kritiker falsch gelegen wären, helfe heutzutage nichts mehr.

So das Argument für die Twitter-Schelte der UBS gegen den FT-Journalisten. Zur Untermauerung des eigenen Standpunkts verschickt die UBS-Pressestelle interessierten Medien eine Story der Frankfurter Allgemeine.

Lieber FAZ als FT (Frankfurter Allgemeine)

Darin geht es um eine externe Untersuchung, welche der FT-Chef durchführen lässt. Dabei geht es vor allem um kritische Artikel gegen das deutsche Pay-Unternehmen Wirecard. Die Firma klagt gegen die FT.

Die UBS geht unter ihrem Chef Sergio Ermotti immer wieder gegen unliebsame Medien und deren Stories vor. Sie nutzt dafür teure Anwälte.

Anfang Jahr war das deutsche Manager-Magazin an der Reihe. Die Story drehte sich um das Verhältnis zwischen CEO Ermotti und dem Präsidenden der UBS, Axel Weber.

Ermotti greift in die Tasten (Twitter)

Nun war es nicht die UBS, die als Erste protestierte. Sondern Sergio Ermotti selbst. „There is no truth to this @manager_magazin story from today“, schrieb der CEO der Grossbank auf Twitter.

Dort hatte Ermotti eben erst frisch begonnen. Bis heute folgen im 2’500 Leute. Dabei beliess es die UBS nicht. Mittels Anwälten erstritt sie sich eine Gegendarstellung beim Manager-Magazin.

„Kompletter Müll“: UBS vs IP (Twitter)

Eine Story in diesem Medium kam Ermotti ebenfalls in den falschen Hals. Es ging um die Frage von UBS-Aktienverkäufen des Tessiners. Die UBS-Pressestelle wollte im Voraus nichts sagen, dafür kritisierte sie das Medium danach umso heftiger.

Für die Bank ist der Artikel nicht nur „zu 100% falsch“, sondern er zeige auch „eindrücklich den kompletten Mangel an Glaubwürdigkeit dieses Portals“. Darauf mandatierte Ermotti seinen Anwalt. Die Sache ist hängig.

Gute Journalisten, schlechte Journalisten (Twitter)

Umgekehrt lobt Ermotti Journalisten, die ihm freundlich Fragen stellen, so wie der Chef der CH Media, das ist der neue Verbund von NZZ Regional mit der Aargauer Mediengruppe.

Unter Ermotti hat sich der Aktienwert der UBS relativ gesehen verringert.

Salär hoch, Aktie bescheiden (Swissquote)

Vom 15. November 2011, als Ermotti nach einer kurzen Interimsphase definitiver CEO der Grossbank geworden war, und gestern Abend stieg die UBS-Aktie um 14 Prozent.

Der CS-Titel schnitt mit minus 42 Prozent deutlich schlechter ab. Der SMI legte massiv zu.

Die UBS hat derzeit noch einen Börsenwert von 44 Milliarden Franken. Vor der Finanzkrise waren es rund 150 Milliarden.

Die Entschädigungen der Spitze sind hoch geblieben. Die oberste Spitze erhielt zuletzt 100 Millionen, davon entfielen 14 Millionen auf CEO Ermotti.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Die UBS hat vom Pariser Strafgericht eine Busse von 3,7 Mia. im Nacken sowie 800 Mio. für entgangene Steuern. Der kürzliche Bundesgerichtsentscheid wird die UBS hart treffen, weil sie nach Jahren noch immer nicht begriffen hat,keine Steuergelder von Ausländern mehr zu bunkern. Kein Beileid. Im Gegenteil: Je schneller dieses dubiose Unternehmen hopps geht, desto besser.

  2. Da die UBS unter Hr. Motti vom Banken-Elefanten zur Banken-Maus mutierte, ist die Dünnhäutigkeit bereits erklärt.
    Elefanten haben ein gutes Gedächtnis und eine dicke Haut, bei Mäusen… naja, Sie wissen schon.

  3. Also ehrlich gesagt, die Medien gehen mir auch immer mehr auf die Nerven. Es wird nicht mehr neutral und sachlich analysiert, sondern jedes Haus hat seine sch… Agenda und versucht die Massen zu manipulieren. Ich rede hier nicht von einem Blog (da geht es ja per se um die
    Persönliche Meinung des Bloggers) sondern von grossen Medienhäuserern und Staatlichen medieninstitutionen. Immer ein Riesengeschrei zu jedem Thema es wird oft voll auf den Mann / die Frau gespielt und gehetzt. Und immer unter dem Deckmantel des „moralisch / ethisch korrekten. Wir sind ja alle sooo froh, dass diese Journalisten immer Zielsicher wissen, was moralisch / ethisch richtig ist. Klima, Flüchtlinge, Gender, Gleichberechtigung, Gesundheitspolitik, etc. Wie früher die Pfarrer von der Kanzel, wird den unwissenden Sündern der Weg gewiesen. Wer sich wehrt, wird fertig gemacht. Dieses Game ist doch zum Kotzen. Ob im Recht oder Unrecht, ich bewundere jeden (inkl UBS) der sich mit diesem Medienmoloch anlegt. Denn es kann nicht sein, das Meinungsmache betrieben wird und man dann ein
    Medienhaus / einen Journalisten nicht auf die andere Seite der Medaille hinweisen darf. Denn leider gibt es halt nicht nur Schwarz oder Weiss….

  4. Es ist einfach die Erwartungen der Analysten zu übertreffen, wenn diese gering sind. Oder anders gesagt: erwarte nichts, dann wirst Du nicht enttäuscht.

  5. Wenn sich die UBS, gleich energisch ums Bankengeschäft kümmern würde, wären solche Theater überflüssig.

  6. Diese Seite ist und bleibt einfach nur peinlich, wie die Schreiber (ohne Namen zu nennen). Es seit langem nicht mehr um eine Story, sondern nur um eine Schlamschlacht, in welchem sich Herr Hessig sicher wohlfühlt, denn mehr btingt er, hat er nie auf Papier gebracht.

    • @Incarom(pfütze)

      Peinlich sind doch bloss sie……..

      Lukas Hässig schreibt halt bloss nach der Formel „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab.“ Als echt unabhängiger Compliance-Officer zeigt er auf all die offenen Wunden dieser einstigen Säulenheiligen.

      Es ist doch allerhöchste Zeit, dass das Gebaren unserer Grossbanken hinterfragt wird. Die Narrenfreiheit, zum Schaden unserer Volkswirtschaft war gestern. Das miserable Image, die Borniertheit, die Arroganz und Lernunfähigkeit muss weiterhin klar benennt werden.

      Die Schweiz hat wahrlich besseres verdient!

    • Luki hat zu Beginn seines Arbeiterlebens eine Schmach durch die Banken erlitten (siehe Lebenslauf und die darin vorhandene Lücke), die er bis heute nicht verkraftet hat. Wie der Schulpetzer muss er nun neidisch daneben stehen und zusehen, wie andere in diesen Gefilden erfolgreich sind. Seine einzige Genugtuung besteht darin, dem einen oder anderen mal ans Bein zu pinkeln. Er macht dabei nichts anderes als in seinem Büro zu warten, bis die frustrierten, ehrenlosen Versager der Betriebe bei ihm petzen kommen. Oder er kupfert wie in diesem Fall bei seinen Kollegen ab und bringt deren Story nochmals, indem er sie zitiert.

    • @Schulpetze

      Du hast in Deinem Leben offenbar auch einige grössere Brocken noch nicht verdaut und siehst Dich hier bemüssigt, Deinen unqualifizierten Bockmist zum Besten zu geben. Geh wieder in Dein Büro schlafen.

  7. Diese UBS wird immer blöder und arroganter. Darauf angesprochen, dass meine Frau seit 2 Jahren gestorben ist und man endlich meine Frau aus der Adresse entfernen möge, wurde ich ganz arrogant angegangen. Statt sich zu entschuldigen, nachdem ich mehrmals den Totenschein, die Erbbescheinigung und den Grundbuchauszug (eingeschrieben) der Bank zugestellt habe. Anscheinend entscheidet die Bank ob meine Frau gestorben ist und die Adresse angepasst wird.

  8. Die Arroganz der „Anderer-Leute-Geld-Gassiführer“ ist wirklich langsam unerträglich.

    Der weitaus spannendere Teil der Geschichte ist der, dass die Mainstream-Medien – in diesem Fall FT – sich zurecht entschuldigen oder die Story gegendarstellen lassen, sofern eine tragende Säule des Systems direkt betroffen ist. Nicht zuletzt möchte man auch keineswegs einen wichtigen Werbekunden vergraulen. Gelangt man jedoch in Form von Entlarvung und Richtigstellung der global anzutreffenden Politlügen an die Systemmedien, packen diese noch einen drauf und denunzieren den Richtigsteller als Verschwörungstheoretiker o.ä. und macht ihn unschädlich für’s System.

    Wir haben unser Leben, unsere Existenz, und manche sogar ihre Seele an Menschen verkauft, die nicht wirklich unser Bestes wollen – weder für uns Menschen als solches, noch für unsere Umwelt und Lebengrundlage – der Natur – obwohl sie sich tagtäglich gerne selbst so darstellen.

  9. Ciao Caro Sergio, Scusi, Egregio Signore Ermotti

    Jeff Skilling, damaliger CEO einer Firma namens Enron, beantwortete eine Frage eines Teilnehmers mit „Thank you very much, A**hole“?

    Fakt: Weniger als ein Jahr später war Enron pleite. Und der gute Jeff sass 12 Jahre lang im Gefängnis, siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Skilling

    Na dann, auguri!

    • Es ist erschreckend wenn man realisiert, wie ein ganzer Absatz eines Beitrags zensuriert wird!

      Bestehend aus einigen relativ harmlosen Fragen.

      Das dokumentiert letztlich das Mass der Einschüchterung durch die UBS.

      Ich kann hier nur alle dazu aufrufen, ihre geschäftliche Beziehung zu dieser einst vom Staat geretteten Firma ernsthaft zu überdenken.

      PS: Leid tun mir die fleißigen, guten und unbescholtenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Firma

  10. Das ist leider nicht Neues und wird wahrscheinlich auch wieder passieren. Seitdem der Bewohner des Weissen Hauses es allen vormacht in puncto Umgang mit den Medien, werden wohl die hiesigen Grössen immer wieder versuchen die Presse einzuschüchtern.

  11. Was der UBS und ihrer derzeitigen obersten Führung immer noch
    fehlt, und auch weiterhin noch fehlen wird, ist: Vertrauen, Vertrauen und nochmals Vertrauen!
    Auch die Symbolik der „3 Schlüssel“ kann dieser Bank nicht mehr gerecht werden.
    Der Wirrkopf Ermotti bringt die UBS mit seinem unprofessionellen Gehabe keinen Deut weiter. Darum ist es Zeit für ihn abzutreten. Die Bank mit ihren Angestellten und den Aktionären hat wirklich etwas besseres verdient!!!

  12. Wenn ein Unternehmen schlecht arbeitet, muss man sich doch nicht wundern, dass schlechte Kommentare in den Medien stehen. Die UBS wird eher früher als später günstig übernommen. Die Aktionäre werden die Blöden sein. Die anscheinend schlechten Manager haben dies selbst verschuldet.

  13. Noch haben wir punkto Unternehmen, Politik und Medien nicht italienische/US/RUS/CHN Verhältnisse. Aber die Trennung der Bereiche wird mehr und mehr zugunsten von Big Money aufgehoben.

  14. Ach, der „schöne“ Sergio, sobald es eventuell und vielleicht um das eigene Portemonnaie gehen könnte wird die Gilde der Überbezahlten, Ermotti gehört dazu, ruppig. Ich würde gerne hören bzw. lesen wie er sein Mio-Gehalt rechtfertigt ?? Dann aber mit Fakten und bitte nicht mit „hochgestochenem Anwalts-Kauderwelsch. Vermutlich trauert Ermotti dem Mittelalter nach, wo Überbringer schlechter Nachrichten (hier die Presse in Form der FT) einen Kopf kürzer gemacht wurden. Diese Zeiten sind vorbei.

    • Nüchtern und emotionslos über Jahre betrachtet, Ermotti ist eine Fehlbesetzung, Massstab ist und bleibt der Aktienkurs! E hat nicht geliefert, das weiss er auch und dass die Luft dünn wird, darum ist er so dünnhäutig!

  15. Der CEO von UBS, Ermotti, der zusammen mit dem Faktotum Axel Weber ein Gespann bildet, die hauptsächlich durch Jammern und das Beziehen von unangemessenen Gehältern und Boni auffallen, fällt in letzter Zeit durch sein mimosenhaftes Getue auf. Dass er kritische Medien mit einem Heer von opportunistischen Anwälten bekämpft, kein Zeichen von Professionalität. Gut, dass er von Manager Magazin und FT sein Fett abkriegt. Der Aktienkurs ist rekordtief gefallen, ein EdelfitnessClub an der Zentrale ist meist leer. Er würde lieber auffallen durch Leistung. Sonst darf er sich ja noch als Dressman in Italien melden. Und hör auf zu jammern, bringe Leistung, dafür kassierst du ja ab. Es ist Zeit abzutreten.

    • Gelmotti an einem öffentlichen Vortrag auf einen Vergleich der Aktienkurse mit der „Kollegial“-Firma CS angesprochen, reagiert irritiert, arrogant! Entweder hat der Mann keinen Humor oder aber er versteht kein Deutsch (obwohl in deutsch refererierend!) – wohl beides! Und beides ist nur peinlich – nebst seinen ungerechtfertigten Bezügen!

  16. Die UBS hat eine Falschmeldung korrigiert. Das ist berechtigt. Aber moderne Journis liegen nicht nur sehr oft falsch, sondern sind dazu noch Mimosen.

  17. Luki und Grafiken – was auch immer Du bei Swissquote rumgeturnt hast – die CS Aktie war nie wie auf der Grafil ausgewiesen auf CHF 7.50.- im Gegenteil seit einigen Wochen liegt der Kurs höher als derjenige der UBS. Aber solche Details sind im Bachelorniveau-Boulevard-„Journalismus“ wohl irrelevant.

    • Nenne das hier nicht Journalismus bitte!! Das ist Psychopaten und Egomanen Getue! Hat gar nichts mit Journalismus zu tun. Amüsanter Dilettantismus:))

    • @Zahlenakrobat, hier einige Tipps von mir: Unterschied zwischen absolut und relativ lernen, Funktionsweise einer indexierten Wertentwicklung (hier mit Anfangswert 10) nachschlagen und Wahl des Nickname überdenken.

  18. Wieso in aller Welt soll eine Institution nicht gegen falsch interpretierte Informationen protestieren dürfen? Besser so als mit Inseratestopp reagieren.
    Ob die aufgezeigte Vorgehensweise für die UBS vorteilhaft ist, bleibt eine andere Frage. Aber sich nur immer Ducken wenn etwas als nicht gerecht empfunden wird widerstrebt mir doch sehr.

    • Das sehe ich ähnlich. Vor allem, wenn einzelne Journalisten, die ihre Recherchen und Artikel auch unter ihrem Namen in dem jeweiligen Blatt veröffentlichen, eine Aussage tätigen – dann ist es nur richtig, diesen auch persönlich zu Antworten. Schliesslich sind sie auch persönlich verantwortlich.

      Das passt den unfehlbaren und unangreifbaren Journalisten unserer Zeit, die so weit weg von einer freien und unabhängigen Berichterstattung sind, wie schon lange nicht mehr (siehe bspw. Deutscher Presserat) natürlich gar nicht. Da verwundert es wenig, wenn Individuen wie Jan Willmroth von der Süddeutschen Zeitung in die Bresche springen und in dem Tweet der UBS unterschwellig einen Angriff auf die Pressefreiheit wähnen. Pathetic.

  19. Man bekommt nur noch das grosse Kotzen, wenn man tagtäglich vom Gebaren der Grossbanker liest. Dabei gehören die Grossbanken überwiegend schon gar nicht mehr der Schweizer Aktionären und werden nur noch dazu benutzt für Geldgeier wie Blackrock & Co die einfachen Leute auszupressen. Aber was rege ich mich auf … Hochmut kommt vor dem Fall! Sie sollen an ihrem Geld ersticken.

  20. Ubs, geschweige denn Cs sind in eine Tiefe Krise und wollen nicht erkennen…wenn so weiter, die Top – Manager haben trotzdem 1 Mrd. Verdiennt in 10 Jahre, whärend die Aktie halbierte. Es ist keine peanuts, sorry. Leute auf die Strasse, Sozialfälle und Burn out, Suizide, Pensionskasse beraubt aber selber 1 Mrd. Um wenig Wert zu kreieren…tja vielleicht 200 mio. Auf Steuern aber sonst was? Das ist nicht Kapitalistum in keine Definition…Zurück zum alte Tradition: mehr leisten, wenig verdienen aber Gesund und Happy zu sein…mit heutiger Mentalität glaube ich nicht Machbar, aber man weiss nie…
    Trainingkurse für Top – Manager und Aspiranten: 2 Monaten in Uttar Pradesh, das wäre öppis….

  21. Zeit dass die UBS versucht in allen Pressehäusern Verwaltungsräte zu installieren. Testlauf Ringier ist gelungen, warum nicht auch bei der wichtigen FT! Möglicher Knackpunkt, bei FT schreiben Journalisten, bei Ringier mehrheitlich PraktikantenInnen!

  22. Die Nerven liegen blank an der Bahnhofstrasse. Wie weiland Diktatoren und heute Autokraten sucht man sich einen Feind (hier die FT), um vom eigenen Versagen abzulenken. Liest man die „Bilanz“, weiss man auch, wo der Schuh drückt: Zu viel Bürokratie, lähmende Prozesse, eine Front, die allein gelassen wird und von irgendwelchen Compliance Officers am Arbeiten, sprich Kundenkontakt, gehindert werden. In der Schweiz stehen die wenigen Private Bankern einer gigantischen Wand von Verhinderen gegenüber. Kein Wunder, wächst die Bank nicht mehr. Und reagiert sich nun halt aussen ab. Abgesehen davon, dass die FT ihren Fehler korrigiert und entschuldigt hat. Wann hat man je sowas von den Grossbanken gehört? Fehler eingestehen? Eben!

  23. „Kompletter Müll“?

    Diese Pressestelle hat ja kaum das Niveau einer Matur-Zeitung.

    Das verspricht ja, lustig zu werden.

  24. Die Dünnheutigkeit sagt doch schon alles. Gelmotti & Co sind mehr mit der Interpretation der Ergebnisse beschäftigt als mit dem Generieren von Erträgen. Jedes Quartal dieselbe Leier: Schwieriges Marktumfeld, Neustrukturierung …. Blablabla; nichts als heisse Luft.
    Und unsere PK Manager hängen mit drinnen und versenken dort unser Geld.

  25. Die Dünnhäutigkeit der UBS Führung spricht nicht gerade für die Bank und die kürzlich publizierten Quartalszahlen. Der Rundumschlag gegen die Presse zeugt von grosser Unsicherheit und Unzufriedenheit. Bei der UBS Führung scheinen die Nerven blank zu liegen. Kein gutes Zeichen, um Vertrauen zu schaffen.

  26. Embarassing ist nichts anderes wie die Leistung sämtlicher MA im Kader bzw. Direktionsrang der UBS seit 2008. Wenn man wie diese Menschen die Leistung bzw. den Lohn der MA der unteren Ränge anpassen würde, wie sie es machen, dann müsste man den Lohn dieser Blender dem Verlauf der Akie seit 2008 anpassen: MINUS 80 % – Basta.

  27. Die UBS wurde in 2008 vor dem Konkurs vom Schweizer Fall gerettet.

    Anstatt, dass sich das Topmanagement in Bescheidenheit und Dankbarkeit übt tritt sie wieder mit einer gnadenlosen Arroganz auf.

    Diese Arroganz gilt für beide Großbanken UBS und CS. Die CS ist in dieser Beziehung um kein Haar besser.

    Die einzige Sprache, welche diese Grossbanken verstehen ist wenn man konsequent die Gelder bei diesen Banken abzieht.

    • Die UBS-Führung scheint noch nicht wirklich realisiert zu haben, dass die Financial Times nicht zum Ringier-Verlag gehört, d.h. dass FT-Journalisten eben nicht käuflich sind – ganz im Gegensatz zu ……

    • Ich habe an der Abstimmung zur UBS Rettung mit „Nein“ gestimmt. Und an der Abstimmung das die Schweiz die UBS wieder in private Hände gibt gleich nochmals mit „Nein“ – Wie haben Sie abgestimmt?

      Für die Jüngeren unter uns. In der Schweiz sind wir es gewohnt, über jeden Zebrastreifen oder Abfalleimer zu 75 CHF/Stück abzustimmen. Da ist klar, dass wir über 66’000’000’000 CHF auch abstimmen. Der gleiche UBS Klüngel (minus Ospel) der vorher das schier unmögliche schaffte und die UBS in den Ruin getrieben hat, hat gleich wieder übernommen. Demut, Fehler, oder Sozial gibt es im Wortschatz von Gewinnmaximierer nicht. Und alles ohne Risiko. Denn wenn es schief geht stimmen wir (oder eben nicht) halt über 100’000’000’000 CHF ab …

    • Hä? Sind Sie Bundesrat?

      Es gab keine Volksabstimmung zur Rettung der UBS!

      Keine Ahnung, ob man dem Parlament später Mitspracherechte gab. Dann wären Sie Parlamentarier.

      Eine Volksabstimmung gab es nur zur Rettung der SwissAir.

    • @ Daniel Müller – Meinen Sie ich hätte Chancen? Habe in der Tat Toni bereits gefragt ob er mich als Nachfolger von Ueli als Bundesrat aufbauen kann. Toni hat mich dann aber an Albert verwiesen und der wiederum meint das er ganz grosses Potential sehe. Original Zitat: „So gut wie der Ueli können’s alle.“ Was er wohl damit meinte? Wie dem auch sei; habe ich in Ihnen schon den ersten Wähler? Roger (aber nicht Köppel) for Bundesrat? Wäre toll!