Stellenstopp und Job-Abbau bei CS International

Nach Abgang von Khan tauchen Probleme auf – Viel Neugeld, maximal forciert – Jetzt Kosten im Fokus, Personal zittert.

Die SonntagsZeitung lobte die CS. Die stünde im Vergleich zur UBS schlanker und erfolgreicher da. Auch hier wurde der letzte Quartalsausweis positiv gewürdigt.

Zu früh? Offenbar ist vor allem dort, wo die CS zuletzt am stärksten gewachsen ist, der Wurm drin: in der globalen Vermögensverwaltung.

Diese stand bis vor wenigen Wochen unter dem Kommando von Iqbal Khan. Weil sich Khan mit CEO Tidjane Thiam überworfen hatte, ist er nun auf Stellensuche.

Khans Nachfolger, ein Manager namens Philipp Wehle, der bisher gute Noten bekommen hat, greift offenbar zum Kostenmesser.

Rund 3 Prozent der Belegschaft würden abgebaut, sagt eine Quelle. Bei knapp 11’000 Mitarbeitern entspräche dies 330 Stellen respektive Betroffenen.

Der Abbau fände unter einem verwirrlichen Begriff statt, heisst es. Das Management würde nicht von Sparmassnahmen reden, sondern von Qualitäts-Selektion.

Wer die geforderte Leistung nicht erbringe, der müsse sich nach einem anderen Betätigungsfeld umsehen. Auf diese Weise würde die CS im Bereich International Wealth Management (IWM) die nächste Abbaurunde durchführen.

Dass wieder etwas im Busch sei, zeige zudem der Anstellungsstopp, den die oberste Truppe im IWM verordnet hätte. Es gäbe einen Hiring Freeze.

Die Bank dementiert. „Die Aussage, es gebe einen Hiring Freeze ist ebenso falsch wie die Behauptung, die Credit Suisse plane im Verborgenen den Abbau von 3% aller Stellen“, sagte gestern ein Sprecher der CS.

„Richtig ist: Die Kostenvorgabe vom Investor Day 2018 gilt unverändert, und die Credit Suisse investiert weiterhin in nachhaltiges Wachstum – auch beim Personal.“

Der Sprecher verweist auf eine Folie der CS-Führung. Diese hatte an ihrem letzten Investorentag eine nächste Kostenreduktion „um 2-3% p.a.“ angekündigt.

Sparen ohne Ende: CS-Investorentag 2018 (CS)

Die 3 Prozent würden somit ins Bild passen. Der Insider spricht von 3 Prozent der Belegschaft, die abgebaut würden unter dem Titel mangelhafter Leistung oder nicht mehr passender Qualifikation.

Die CS will das aber anders verstanden haben. Man handle einfach „kostenbewusst“, und zwar in allen Regionen rund um den Globus.

Sicher ist: Unter Iqbal Khan hat das IWM, also die globale Vermögensverwaltung der CS, den Gewinn stark erhöht. Basis dafür war eine enormer Zuwachs neuer Kundengelder.

Der „heisse“ Ritt würde sich nun rächen, sagt die Quelle. IWM-Chef Wehle müsse „ausmisten“. Sprich: Unter Khan seien neue Kunden mit grossen Vermögen zur CS gekommen, die Altlasten werden könnten.

Kommentare

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  1. Nun wird sich alles ändern
    Nachdem sich über 200 der weltgrössten US-Konzernchefs vom Shareholder value abwenden, liegt der Fokus nun auf Stakeholder. Dh. Gesamtwohl der Gesellschaft, Unternehmen und Mitarbeiter
    Die Heuschreckentaktik der Investoren, Geld zu investieren und möglichst die gesamte Gewinn(ernte) wegzufressen wird hoffentlich bald vorbei sein. Somit endet auch der extreme Kostendruck (Minimierung der „Operativen“ Kosten mit gleichzeitige Maximierung des Gewinns).
    Stell dir mal vor, das Unternehmen performt super jedoch aufgrund Unzufriendenheit der MA-Belegschaft erleidet es einen massiven Kursverfall

  2. Man kann natürlich die Politik der Banken kritisieren.

    Eins steht aber fest: Die aktuelle Banken sind Auslaufmodelle. Sie sind einfach obsolet. Die Banken der Zukunft werden vor allem Online sein, wie zum Beispiel die Swissquote.
    Die IT der traditionellen Banken kommt aus der Steinzeit und es wird immer dran gebastelt, statt neue Systeme aufzusetzen.
    Die Banken sind mit Sesselkleber gefüllt, die praktisch nur die Probleme hin und her schieben ohne eine Lösung zu finden und PowerPoints und andere nutzlose Dokumente produzieren.

    Jede Industrie musste sich modernisieren. Die Landwirtschaft, die Metallindustrie, die Autoindustrie, der Tourismus, usw… Jetzt ist endlich die Finanzbranche dran.

    Die Banken haben den Liberalismus gepredigt, waren aber immer extrem vom Staat geschützt und haben sogar eine rechtliche Immunität genossen. (Bankgeheimnis, Verweigerung des Datenaustausches mit ausländischen Behörden, Geld der Potentate verstecken, Geldwäscherei ohne Ende, usw…)

    Jetzt ist dieser Schutz so gut wie weg und plötzlich sind die Banken nicht mehr so rentabel. Die Strukturen und Arbeitsprozesse der 60er Jahren, als damals die Leute ohne Computer gearbeitet haben, sind dann viel zu schwer, viel zu langsam, viel zu teuer…

    Viel mehr Personal muss noch abgebaut werden. Das ist die traurige Realität.

    Und man muss nicht nur Personal entlassen, sondern auch die neuen Online, voll-automatisierten Banken kreieren.

  3. Tja die Zeit in der, der total deregulierte Kapitalmarkt
    massiev Geldschöpfend wirkte, ist offensichtlich für
    lange Zeit Geschichte. Nun werden eben die, mit dieser Geldschöpfung,auch aus dem Nichts,beschäftigten und LOGO, damit bezahlt wurden, nicht mehr gebraucht.
    Logo sehr hässlich für die betroffenen.
    Die sollten sich jetzt bei den Wildwest-Pseudokapitalisten bedanken und beschweren.
    Vorranging bei US-Pseudoökonomen.
    Mit solidem Kapitalismus hat das schon lange nix mehr am Hut.Der grosse Analytiker und Vater der Nationalökonomie Adam Smith, dreht sich längst entsetzt und angewiedert in seinem Grabe.
    Sicher die Boni und andere Exzesse waren und sind störend.Der ganz grosse Brocken ist das nicht.
    Der ganz grosse Schaden ist zig mal umfangreicher
    verheerender.

  4. Wer bei Investoren schon mal einen Plan mit Sparmassnahmen präsentieren durfte, der weiss, Massnahmen beinhalten auch FTE Abbau, weil Kostenreduktion. Grössere Sparübungen ohne Stellenabbau gibt es auch. Das ist eher möglich bei Staatsbetrieben oder bei Produktionsunternehmen. Bei letzterem wird bei Infrastuktur, Produktion und Produkt Kosten reduziert, ohne Stellenabbau. Und? In der Finanz- und Banken-Welt auch möglich?

  5. Wieder mal ein typischer Insider Kommentar , voll von Insidern, Quellen von frustrieren Mitarbeitern welche nich nachzuvollziehen sind, etc., Hauptsache negativ.
    Da glaube ich sogar mehr der Sonntagszeitung……

  6. Ist rabiate Kosteneinsparung das Mass aller Dinge und sonst die einzige Strategie? Betrachten die führenden Leute der CS dies als eine einzige zukunftsvolle Strategie? Ich vermute nicht, ein wenig klüger sind sie schon. Was ist dann eigentlich ihre wirkliche Zielvorgabe, um höhere Boni für sich und noch etwas für ihre Aktionäre zu erreichen.
    Aus all diesen Nachrichten ergibt sich schon ein Strategie. Die CS will nicht mehr die Bank für den kleinen Mann sein, was auch ihre Schließung von Filialen in der Schweizer Pampa zeigt. Die CS will neues Geld erhalten von großen Kunden und dies auch, obwohl sie weniger Kommissionen und Zinsen von diesen eintreiben können als zum Beispiel die Bank of New York Mellon, Northern Trust und State Street Bank. Sie hofft sich zu spezialisieren für diejenigen Investoren, wo die Kapitalflucht für die die Weltmacht USA und sogar die EU nicht anstößig ist. Im Nahen Osten sind dies alle Golfstaaten. Die haben einen ständigen Überschuss in der Leistungsbilanz. Beliebt in der gleichen Kategorie sind natürlich der Iran, Russland, China und neuerdings Hongkong. Alles Staaten, die keine Rechtsstaaten sind und den USA feindlich gegenüberstehen. Ebenso sind die Mitglieder der Eliten dieser Länder untereinander nicht grün und können sehr brutal.
    Natürlich ein großer Teil dieser Fluchtgelder geht in die USA. Die CS Führung glaubt aber, auch für sie wird ein beträchtlicher Happen davon abfallen. Ist Pictet das große Vorbild für die CS? Die CS hat natürlich noch die Firmenkunden, die Pictet nicht hat und macht mehr Geld im Devisenhandel und im Trade Finance als diese, die dieses Geschäft nicht pflegt. Meiner Ansicht nach ein Fehler.
    Die CS rechnet mit den Amerikanern, aber rechnet sie auch mit den Engländern und Franzosen. Geh ich als korrupter und verunsicherter chinesischer Parteibonze mit dem Vermögen meiner Tochter in die Schweiz oder doch nach Paris zu BNP Paribas. Frankreich ist weniger erpressbar durch China als die Schweiz und der € ist nicht mehr so unsicher, wie hier die meisten Kommentaren meinen.
    Die CS hat auch einen unglaublichen Vorteil gegenüber der BNP Parisbas.
    Es ist viel leichter die Leute auf die Strasse zu stellen als in Frankreich, vor allem die Älteren. Wir Schweizer werden im Oktober dieses Schweizer Vorgehen mit großer Mehrheit bestätigen, damit die Banken keine diesbezüglichen zusätzlichen Kosten haben. Es lebe die freie und schrankenlose Marktwirtschaft ohne soziale Verpflichtung, dies macht uns
    stark!

  7. Die CS, Einheit Schweiz, mit 210 Mrd. CHF Assets und fast 17000 MA sollte sich überlegen, ob es nicht ein Hohn ist, soviele MA den lächerlichen Assets gegenüber zu stellen. Die CS und die Banken saugen Kunden nur noch aus mit Produkten mit hoch eingepreisten Gebühren von mind. 2 %. Dies sind klare Indizien, die darauf hinweisen, wie sehr prikär die Ertragssituation der Banken ist. Da Banken in der Schweiz den MA-Bestand von Teilzeitangestellten fast ausgeschöpft haben, steht ein Kahlschlag oder Fusionen bzw. Uebernahmen vor der Türe.

  8. Bevor wir Mitarbeiter rausschmeissen, die schlecht sind im Schleimen und Kriechen, konzentrieren wir uns auf die perverse Anzahl von Chefs in diesem Unternehmen, die über diese Qualifikation verfügen.
    Alle wollen menetschen, aber keiner will arbeiten. Andere arbeiten zu lassen und sie zu erniedrigen mit schlechten Qualis ist viel lustiger.

    Thomas Gottstein hatte eine sehr gute Idee mit dem Stichwort: Einheitliche Führungsspanne. Wieso zieht er sie nicht durch? Er macht sich damit unglaubwürdig bei den Mitarbeitern.
    Es wimmelt nur so von Mini-Chefs, die den ganzen Tag mit Nett-Working beschäftigt sind.

  9. Irgendwie kommt mir das doch sehr bekannt vor.

    Stellen streichen ist noch immer die einzige Massnahme die den lieben Top Shots in den Sinn kommt um die Bank wieder auf Kurs zu bringen. Ist natürlich auch einfacher als das Geschäft nachhaltig so zu gestalten, dass die Kunden zufrieden sind und neue Kunden bringen. Hier müsste man ja wirklich nachdenken, wie sich die Bank gegen aussen und innen zu präsentieren hat. Aber wie gesagt, das hat was mit harter Arbeit zu tun und liegt wohl komplett ausserhalb der Sphären des „Top Managements“ oder sollte man eher „Top Missmanagement“ sagen ????

  10. Abbau bei Banken, sei es CS oder eine andere Bank, ist erforderlich um das Weiterbestehen zu gewährleisten.
    Beim Staat wäre dies höchst notwendig, aber das ist Utopie. Und die Politiker tun nichts, sondern kümmern sich nur darum, dass sie nicht abgewählt werden weil sie dann arbeitslos wären. Die Wirtschaft würde sie ohnehin nicht anstellen.

  11. Eine Qualitätsselektion gab es immer. Es gibt immer eine Jahreszielplanung, die mit dem Chef vereinbart wird. Werden diese nicht erfüllt oder nur teilweise, dann gibt es eben Massnahmen. Massnahmen können sein: 1) man fokusiert sich auf das Verbesserungspotential oder 2) „worstcase“ droht einem die Entlassung. Zum anderen setzen heutzutage Unternehmen eher auf interne Kandiaten als auf Externe, wenn sie die gleichen Qualifikationen erfüllen/mitbringen.
    Eine andere Alternative wäre, dass man aufgrund des digitalen Zeitalters, verstärkt neue Positionen gebildet werden müssen. Alte Tätigkeiten, die nicht mehr zeitgemäss sind, werden bzw. müssen eliminiert werden (bedeutet nicht zwangsläufig die ganze Stelle gestrichen werden muss). Man bekommen einfach neue Verantwortung. Und hier sollte man sich sicherlich kooperativ zeigen, wie man sich am besten sein Potential einsetzen könnte.
    Wie in Kommentar von Hoffmann S. gesagt wurde, sind Einsparpotentiale auch ausserhalb der Personalausgaben möglich und diese sind Immens.
    Ich finde diesen Artikel über Stellenabbau von CS einfach zu überrümpelt geschrieben und daher nicht repräsentativ.

  12. Fakt ist doch, dass Banken-Manager nicht begreifen wollen, dass die Einnahmen nicht mehr so ohne Aufwand, sprudeln wie früher. Das heisst, die Top-Manager-Boni müssten subito den „wirklichen“ Erträgen angepasst werden. Davon will natürlich kein sogenannter Top-shot etwa wissen.
    Und das bei einem Wachstum, wie es unter Khan etabliert war, nicht alles „Weissgeld“ ist, glaubt ja sicher niemand.

  13. Operative Kosten können auch andere Kosten wie Mietausgaben bedeuten. Ich denke, dass ein Sparpotential viel höher in den teuren Büroräumlichkeiten liegt, statt einfach Personal abzubauen.

    • Sozial gesehen haben Sie natürlich Recht, allerdings haben Sie die langen Kündigungsfristen für Geschäftsräumlichkeiten vergessen. Ein durchschnittlicher Angestellter ist in 3 Monaten weg vom Fenster.

  14. Heute Deutsche Bank, morgen CS oder UBS. Das sieht man aus dem Flugzeug. Technologie braucht die alte Bankenwelt mit tausenden Bankangestellten, die sich ihren 9 to 5 Arbeitsalltag mit überzogenen Mittagspausen, langen Apéros, diversen, überteuerten Kursen und vor allem fast täglichen, sinnlosen, stundenlangen Sitzungen füllen, tatsächlich NICHT mehr. Strukturwandel ist WIRTSCHAFTLICH überfällig und die bis JETZT profitiert haben, sollen sie glücklich schätzen, dass sie nicht schon FRÜHER auf Abstellgleis gelandet sind.

  15. Die CS muss die Betriebskosten von z.Z. ca. 17 Mrd. in den kommenden 2 bis max. 3 Jahren nochmals um 10 % reduzieren. Dass heisst, mit 1/3 der MA in der Schweiz macht dies mind. 500 Mio. CHF aus – dividiert auf ein Jahresgehalt inkl. sämtlicher Auslagen wie PK usw von CHF 180 000, ergibt dies ein Stellenabbau von 3000 MA alleine in der Schweiz. Das sind die Fakten die nicht nur auf die CS sondern auf sämtliche Banken zukommen. Die meisten Vermögen weltweit sind im Fernen Osten, UK und USA – da diese Regionen ins besonder die USA bei den Banken als Gefahrenherde gestempelt sind, alle ins verarmte Deutschland rennen, kann man den Bankenplatz Schweiz für die kommenden Jahre für tod erklären.

    • Ihre Rechtschreibung kann man ebenfalls für tot erklären. Vom Sachverstand ganz zu schweigen.

  16. Wiederholtes einfälltiges Mgmt🤯: Kosten sparen 🙄 …

    Wieso gibt es dann MDR (m/w/d/LGBTI±), die sich seit 400 Tagen nicht mehr eingeloggt haben, aber gerne den dicken Lohn beziehen?

    • Regen Sie sich bitte nicht auf, dann leben Sie länger. Das sind halt für einige Zeigenossen die menschlichen Wesenszüge des Alltags. Die Moral kommt nach dem Fressen. Hermann Göring sagte bei seiner Verhaftung „Wenigstens zwölf Jahre anständig gelebt.“

  17. Das Problem bei der CS ist das bei einem Abbau Programm mit dem Ziel „mangelhafter Leistung oder nicht mehr passender Qualifikation.“ leider meistens die falschen erwischt. Unter passende Qualifikation verstehen sie „Einschmeicheln“. Mangelhafte Leistung bedeutet, besser als der Chef zu sein. Siehe Trading Floor UH, solange solche super MD’s als COO entscheide treffen können kommt die CS nicht vom Fleck!

    • Herr Mister X, die Likes explodieren…. dabei handelt es sich aber nicht um einen Löölibueb? Wenn jemand dermassen oft, eigentlich nonstop, auf sein Smart-phone schaut, der muss einfach smart sein? Sonst wäre er kein Risk Taker mit durchschnittlich fr. 1.6 mio im Jahr? Das kann man im Jahresbericht nachlesen.
      To Thomas Gottstein: „Zieh es durch“, das Ding mit der Führungsspanne (mindestens 8 Direktunterstellte, keine Mini-Chefs mehr). Weg mit den vielen überflüssigen und oft inkompetenten Chefs.

    • Es muss Dir weder der grosse Wurf gelungen sein noch musst Du fachlich wirklich überzeugen. Bei der CS musst Du dir für den MDR lediglich stufengerecht zwei höhere Füdli zum … suchen das reicht..au äxgüsi sie nennen sich ja Götti oder Mentoren oder?

    • Voll und ganz richtig mister X.
      Ganz üble Sache. Wer legt diesen Typen mal das Handwerk? Grundsätzlich liegt in dieser schrägen Bank ein massiver Missbrauch der My Performance Tools vor. Manche Mitarbeiter rauchen ca. 4 Stunden vor der Türe, einige Akademiker quatschen bis zu 7 Stunden pro Tag herum. Es gibt keine Dokumentation über die erledigte Arbeit. Es gibt Akademiker die man sonst nirgendwo brauchen könnte, die kaum ein Wort Englisch können, dann gibt es noch sogenannte Spitzensportler-Kollegen, die eigentlich Alkoholiker sind und massiv die Bank mit fake-Überstunden ab 6.15 Uhr morgens! betrügen.

  18. Wer heute noch als RM zur IWM geht macht einen grossen Fehler. Die Targets entstammen vergangenen Tagen vor Market Purity und vor Compliance und sind teilweise gar mathematisch nicht zu erreichen.

    Man wird zwei Jahre geduldet und dann rausgehauen und die Kunden die gebracht wurden werden unter unter den Alteingesessenen verteilt zum aussaugen.

  19. Herr Hässig, die CS dementiert den Stellenstopp. Sie haben eine einzige Quelle, keine Dokumente. Warum setzen Sie denn in der Schlagzeile kein Fragezeichen? Finde ich nicht korrekt.

  20. Also ähnlich wie bei Collardi. Neugeld um jeden Preis reinholen, dann den eigenen Marktwert maximieren um danach als Söldner bei der nächsten Bank abzukassieren.

    Die alte Wirkungsstätte darf dann aufräumen (NNA outflows und Stellenabbau).

    Das sind ja wirklich tolle Führungspersonen. Was fast noch schlimmer ist, sind die Firmen, welche solchen Wunderknaben immer wieder auf den Leim kriechen und sie dann wieder mit viel Geld und Brimborium anstellen.

    Und sie werden nichts daraus lernen….. Schade

  21. Die bittere Wahrheit: viele motivierte und relativ junge RM sind bereits weg. CS kontert: wer geht muss seine treue Kunden mitnehmen, d.h. kein „Good Leavers Agreement“.
    CS Quali sind ein tödliches Witz, wer 10 Mitarbeiter hat muss unbedingt 1-2 Personen mit B Quali evaluieren.
    Harakiri Compliance ist ständig involviert um neue „Kandidaten“ zu identifizieren.
    HR ? Ja . . . sind diese Leute immer noch in der Schweiz ?

  22. Glücklicherweise ist niemand verpflichtet mit dieser Bank in irgendeiner Form zusammenzuarbeiten.

    Wir haben genügend Alternativen Gelder zu anderen Banken zu transferieren.

  23. Die CS hat seit einigen Jahren als strategisches Ziel die Kosten um 3% p.a. zu senken. Die Personalkosten belaufen sich bei Banken seit jeher auf über zu 50% der totalen Kosten. Es wäre falsch zu glauben dass eine solche Reduktion nicht mit einem Stellenabbau einhergeht!

  24. Alfred Escher würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde wie die CS sich entwickelt hat.

    CS ist eine arrogante Bank, welche kaum mehr viel mit Schweizer Werten zu tun hat.

    • Dito bei UBS. Heuchler, Ja-Sager, Business Fremde und schlimmer noch all die Zugewanderten Dummschwätzer ohne Bankerfahrung. Wie hat diese Woche jemand geschrieben. Abends am Paradeplatz, nach Arbeitsschluss spricht niemand mehr Deutsch. Laufen rum, als hätten sie das Swiss Banking erfunden und merken nicht, dass sie für kleine Gehälter den ganzen Tag angelogen werden. Man durfte von 20 Jahren noch stolz sein, bei einer Schweizer Grossbank arbeiten zu dürfen. Einmal mehr selber Schuld.

    • So what?

      Die Hauptaktionäre der Bank haben über Jahre herrlich verdient mit ihren 10% Coco-Bonds und Dividenden. Wir im Middle Management verdienen ebenfalls fantastisch. Wem es unten nicht passt, der kann gehen. Kunden ebenfalls. Tut aber niemand! Und so kann es noch ein Weilchen weiter gehen.

      Die impotente Meinung von Unbeteiligten interessiert hier niemand mehr.