Billig Bank der CS: Mr. India übernimmt

Mario Crameri war zentral für Offensive mit Informatikern aus Subkontinent – Jetzt baut er Discount-Bude für Swiss Normalos.

Thomas Gottstein feuerte heute morgen aus vollen Rohren. Der Chef der CS Schweiz kündigte eine Grossoffensive für seinen Bereich an.

Im Zentrum steht die neue Billig-Bank der CS. Sie will 1 Million Schweizer Kunden und 60’000 Schweizer Firmen der Credit Suisse ins Callcenter drängen.

Chef dieser CS Discount-Bank, welche auf den Namen „Direct Banking“ getauft wird, ist ein Informatiker. Er heisst Mario Crameri und machte seinen Weg in der Programmierung.

Nun setzt Crameri zum Sprung an. Sein Direct Banking wird die wichtigste Initiative der nächsten Jahren von Thomas Gottstein und dessen CS Schweiz, die „Swiss Universal Bank“.

Crameris Aufstieg sagt viel über die CS und ihre Zukunft aus. Ein Computer-Spezialist wird Frontmann und Aushängeschild der neuen Discountbank – nicht etwa ein gestandener Banker.

Mann der Maschinen: Crameri (LinkedIn)

Das Gleiche passierte kürzlich bei der Basler Kantonalbank. Ihre Billig-Tochter, die Bank Cler, ist neu unter der Fuchtel einer Digital-Chefin.

Offenbar heisst der Trend also, dass grosse Schweizer Retailbanken mit ihren vielen 0815-Kunden zu Computer-Häusern werden.

Individuelle Beratung, tiefe Gespräche, aktive Betreuung – das war mal. Cler machts vor, ihr Mobil-Banking heisst Zak, das sagt alles: Zak-zak, hopp-hopp, husch-husch.

Die CS geht nun weiter. Sie ist ein anderes Kaliber als die Cler: gross, führend, Nummer 2 im ganzen Schweiz-Markt. Ihr neues Direct Banking wird die Landschaft umpflügen.

Und zwar entlang der Linie billig, simpel, digital. Dazu passt wie das Gelbe zum Ei, dass der Chef-Informatiker der CS das Kommando übernimmt.

Was dies für die 500köpfige Crew bedeutet, darüber muss man nicht lange rätseln. Sie wird getrimmt auf Kosten und Effizienz.

Da kann die CS in ihrem Communiqué noch lange „substanzielle Investitionen“ ins Digitale versprechen, gepaart mit der Aussage, „eine hohe zweistellige Anzahl zusätzlicher Stellen in der Kundenberatung“ zu schaffen.

Das klingt gut und wird wohl so sein. Für das Gros der 500 CS-Banker, die in Crameris Direct Banking landet, gilt Anderes: Gürtel enger schnallen und hoffen, dass der eigene Job nicht vom Computer wegrationalisiert wird.

Crameri hat sich als ein Manager entpuppt, der Befehle von oben ungefragt umsetzt. Das war so vor ein paar Jahren, als die CS in der Informatik immer mehr Inder verpflichtete.

Hinter dem Plan stand, dass Inder gute Programmierer waren und erst noch günstig arbeiteten – zumindest in einer Anfangsphase.

Mit der Zeit wimmelte es dann nur noch so von Bürgern aus dem Subkontinent im Üetlihof, hoch über der Limmatstadt, wo die CS ihr Verwaltungszentrum hat.

Die indischen IT-Cracks hatten zahlenmässig die Angehörigen vieler anderer Nationalitäten längst in den Schatten gestellt.

Der Tages-Anzeiger nahm Anfang 2014 das Thema in einer grossen Story auf, die breit zu reden gab. Chef Crameri versuchte, die von der Zeitung skizzierten Dimensionen zu entkräften.

„Die von seinen Untergebenen genannten Ausländerzahlen bestreitet Crameri“, gab das Zürcher Blatt den IT-Chef damals wider. Und fuhrt fort:

„Rund drei Viertel der IT-Mitarbeiter in der Schweiz seien Schweizer. Von den Ausländern stammten fast 95 Prozent aus europäischen Staaten, vor allem aus Deutschland und Grossbritannien.

„Nur gut 5 Prozent kämen aus Drittstaaten wie Indien. Diese Zahlen berücksichtigen allerdings jene Informatiker nicht, die zwar bei der Bank tätig sind, aber von Service-Providern gestellt werden.“

Alles halb so wild also, wollte Crameri der Leserschaft weismachen. Aus dem Innern der Credit Suisse und ihres Backoffices Üetlihof drang aber Anderes.

Die Rede war von Stellenvermittlern, die Inder und andere Angehörige von sogenannten Drittstaaten via Kurzplatzierung in EU-Ländern rasch in die Schweiz und zur CS zu schleusen versuchten.

Die Schweizer Informatiker sahen sich zunehmend als Verlierer. Sie landeten bei externen Zulieferern, was bedeutete, dass sie nicht mehr in der immer noch vergleichsweise grosszügigen CS PK versichert waren.

Später drohte der Gang aufs Arbeitsamt, falls sie bei ihrer neuen Firma überflüssig wurden.

Bei diesen Unternehmen handelte es sich wiederum um IT-Riesen, die oft aus Indien stammen, beispielsweise um Infosys, Tata oder Wipro. Daneben gibt es auch solche aus den USA oder Ungarn.

Beratung für alle? War mal (Gottstein, CS)

Dass Big Boss Gottstein nun IT-Chef Mario Crameri zum Leiter des Direct Bankings kürt, ist mit Blick auf den Werdegang des Informatik-Managers und dessen bisheriges Wirken innerhalb der Bank ein aussagekräftiges Signal.

Crameri hat den Auftrag, das Direct Banking zu einer grossen Computerbank zu machen. Sprich: alles automatisch, alles billig, alles standardisiert.

Entscheidend wird sein, wo die CS die Linie ziehen wird zwischen Kunden, die in der neuen Billig-Bank landen, und solchen, die in der klassischen CS mit persönlicher Beratung verbleiben.

Bei Vermögen ab 1 Million? Bei Kunden, die eine stolze Hypothek haben?

Die CS hält sich diesbezüglich noch bedeckt. Sie sagt, dass sie nächstes Jahr ihre Filialpläne offenlegen wird. Auch da ist absehbar, dass es zu massiv weniger Niederlassungen kommen wird.

Deshalb ist der heutige Entscheid bedeutungsvoll. Mit dem Direct Banking sagt die Nummer 2, dass eine Bank mit persönlichem Service für alle Schweizer Kunden Schnee von gestern ist.

Es schlägt die Stunde der Discount-Angebote – verpackt in moderne Sprache und viel Technologie, geführt von Chefs, die etwas von Computern verstehen, aber nicht von Bilanzen und Beratung.

Kommentare

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  1. Wer mit Menschen in Indien geschafft hat, wird wissen dass es nicht so gut klappt.
    Man bekommt nie was geliefert und wenn etwas geliefert wird dann funktioniert auch nicht so ganz.
    Das weiss jeder der in IT schafft, nur die managers nicht. Die sehen nur zahlen(kosten), nicht die qualität vom produkt.

    Am besten wirds noch wenn man für eine arbeit 100tage braucht, dann meint der manager es geht mit 10inder in 10tagen.

  2. Banker beraten nicht, Banker verkaufen. Und auf diesen „Service“ lege ich demzufolge auch keinen Wert. Daher ist es mir ganz recht, wenn es Banken gibt, die sich darauf konzentrieren, dass die IT-Infrastruktur modern und tauglich ist und geringere Gebühren verlangt.
    Und sich auch nicht um Apple Pay foutiert und dies anderen (ausländischen) Playern überlässt.

  3. Zitat:

    „Mit dem Direct Banking sagt die Nummer 2, daß eine Bank mit persönlichem Service für alle Schweizer Kunden Schnee von gestern ist. … /… Entscheidend wird sein, wo die CS die Linie ziehen wird zwischen Kunden, die in der neuen Billig-Bank landen, und solchen, die in der klassischen CS mit persönlicher Beratung verbleiben.“

    Kommentar:

    Wer sich bei Geldanlagen auf Ratschläge von CS, UBS und Co verlassen hatte, konnte eigentlich nur verlieren in den letzten Jahren.

    Daher ist der „Verlust“ dieser Beratung, sofern es diese überhaupt für alle gab, was ich bezweifle, kein Verlust.

    Nichtmal große Konzerne wie Swatch waren vor solch „guten“ Großbank-„Beratungen“ sicher:

    https://soaktuell.ch/index.php?page=/news/anlagestreit-ubs-swatch-10-bei-halbzeit_19848

    • Der „Verlust“ der Beratung ist sogar ein Gewinn, wenn die Kosteneinsparung weitergegeben wird.

  4. Lese aktuell ein Buch über DevOps.

    Die CS (ebenso UBS, Julius Bär) sind Lichtjahre von allen Tipps in diesem Buch entfernt!

    Das Problem ist schlichtweg die Hierarchie: alles andere als der Status quo ist eine Bedrohung für diese!

    DevOps hat Ziele wie:
    – bessere Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb
    – Deployment in kürzester Zeit, nicht wie bei der CS mit 3-monatigen Zügelschüben

    Ein Rat dort an Manager: hire the best. Nicht wie es die CS macht: do it by quantity by offshoring to India.

    CS&Co sind hoffnungslose Fälle!

  5. Wer trägt die Folge-Kosten dieser Inder-Invasion? Sie wollen essen, sie wollen wohnen, sie wollen den ÖV benutzen, sie fliegen hin und zurück, hin und zurück, sie bringen ihre Kinder in die Schweiz, in unsere Kindergärten und Schulen…
    Und wer profitiert?

    • Wer sie trägt?

      1. der entlassene Informatiker
      2. die CS
      3. der Staat, welcher eine nicht benötigte Fachkraft ausgebildet hat, und nun Arbeitslosengeld zahlt

      Ein Inder, wohnhaft bei Zürich, bekommt:
      – 130 K Lohn brutto
      – Wohnung
      – 4500 monatlich Schulgeld für seine Kinder

      Macht ca. 20 K brutto. Dazu kommt noch die Marge an seine Firma.

      Das bezahlt die CS.

  6. Kürzlich hat die CS eine IT-Stelle, welche meinem Profil entspricht, besetzen wollen. Seltsamerweise wurde ich von mehreren Indischen und Englischen Vermittlern angeschrieben, aber von keinen Schweizerischen.

  7. Endlich wachen sie auf, spielte schon intensiv mit dem Gedanken die Bank zu wechseln weil CS und moderne digitale Angebote sich immer sehr aus dem Weg gingen. Nicht mal per Email bzw. elektronische Nachricht kann sie antworten weil es ja problematisch sein könnte bzw. nicht existiert. Es braucht IT-Fachleute, nicht irgendwelche KVler oder HSG-Alumnis die nichts verstehen wenn das Internet mal nicht tut.

    Wird wohl Zeit um all die Frühstücksdirektoren mal vom Futtertrog weg zu nehmen, spart viel Geld, das in IT investiert werden könnte…

    • Wird Zeit, daß kluge Kunden die Bank wechseln.

      Anstatt mit den überrissenen Gebühren der CS weiterhin die Futtertröge der Herren und Damen Frühstücksdirektoren voll-zu-füllen.

      Denn die Futtertröge in Form von „Löhnen“ und Exzeßboni usw. nimmt denen niemand weg.

  8. Gibt es überhaupt noch „Normalos“, die ein Konto bei einer Schweizer Zombie-Bank haben? Denen kann geholfen werden.

  9. In diesem Fall, sage ich „Bravo CS!!!“.
    Sie haben endlich verstanden, dass eine Bank Informationen verarbeitet. Deshalb gehört die Informatik zum Kern der modernen Banken. Und nicht nur externe Dienstleister wie das Putzpersonal oder die Cafeteria.

    Ich hoffe, dass die CS damit erfolgreich wird. Sonst wird in der Zukunft der CH-Finanzplatz von US, Indischen und Chinesischen Firmen dominiert sein. Wenn das so ist, werden die CH-Banker die Zeit der Manager aus dem „grossen Kanton“ nachtrauern.

  10. Lukas mal wieder schlecht recherchiert. Wer Super Mario kennt, weiss dass er nicht nur programmiert hat und mehr von Banking versteht als mancher Fröntler.

  11. Moderator SRF Börse (26.08.2019): «In der Tagesschau hätten wir gerne über die Hintergründe zum Umbau bei der Credit Suisse berichtet, doch weder der CS Schweiz Chef noch jemand von der Kommunikation wollte uns vor der Kamera Auskunft geben.»
    Eine umfangreiche, schön formulierte Pressemitteilung herausgeben aber nicht in der wichtigsten Nachrichtensendung des Landes in der Primetime auftreten wollen. Ja, das macht Sinn. PR-Strategie à la CS. Well done.

  12. Und können Sie eine Idee geben, was der Sinn von „Beratung für alle“ genau ist? Und wer es bezahlen würde?

  13. Diesen vollmundigen branchenfremden Jünglingen würde ich nie Geld anvertrauen. Auch die CS scheint in purer Verzweiflung Geschäfte machen zu wollen, die sie nur noch tiefer Stürzen lässt.

  14. Die Frage ist doch eher: Warum erst jetzt?
    Dass das Retail-Banking mit Lohneingang, Zahlungsverkehr, bizzeli 3. Säule , usw. sich rein digital erledigen lässt, ist seit mindestens 10 Jahren klar. Aber der Fokus der abgehobenen VR und GL war halt immer nur auf den Multi-Multi-Millionären… Dass das Kleinvieh (das eben auch Mist macht) nun schon weiter gezogen ist: Selber schuld.

  15. Mario Crameri ist der richtige für diesen Job. Der Aufbau einer solchen Einheit ist ein Transformationsprogramm, ein Front Mensch wäre damit überfordert. Ich habe jahrelang für ihn gearbeitet, er ist einer der besten Leader der CS

  16. Wer etwas Vermögen hat, sollte sich nicht beraten lassen, sondern sich selbst darum kümmern. Sonst könnte es ein schreckliches erwachen geben.

    Die Banken hatten doch auch nicht wirklich gute Berater.

    Wer nur versucht dem Kunden Schrott zu verkaufen um rasch Courtagen, Provisionen und Depotgebühren zu kassieren, hat doch keine Chance!
    Genau so falsch lief es doch.
    Eigentlich unverständlich, denn wenn die Kundenvermögen wachsen, würden auch die Gebühren und Courtagen zunehmen.
    Darauf haben die Banker nie geachtetgeachtet, sie wollten immer nur das schnelle Geld.
    Mit dem Bankgeheimnis war das noch möglich.

    Man muss selbst lernen und sich informieren, um sein eigener Berater zu sein.

    • Ganz ihrer Meinung. Es gibt eine Vielzahl von interessanteren, technologisch fortschrittlicheren, transparenteren und faireren Alternativen zum traditionellen Bankberater, um sein hart Erspartes so anzulegen, dass nach Gebühren noch etwas rausschaut.

    • @Ihr letzter Satz Topp.
      Lernen ist vor allem, eine Willenssache.
      Ist halt unvermeidlich auch Arbeit,
      das lernen, nanu DAS mögen eben nicht Alle.
      ( Angeblich vom Erfinder Edyson, Denken ist
      die härteste Arbeit, darum Denken so wenige.)

  17. Jede Division die in einer neuen Einheit geführt ist, kann der Stellenabbau über Nacht getätigt werden, Vermute, dass Retail und PB in der Schweiz bleiben, der Rest inkl. IB usw. wird ins Ausland ausgelagert, dort kann ein Kahlschlag ohne Intervention eines Verbandes vollzogen werden.

  18. Wenn die CS ihr Normalo-Kunden zum DIY-Banking erzieht wie will sie dann den aufstrebenden Premium-Kunden die teure Kundenberatung schmackhaft machen?

    „Berater? Nein danke! Ich mache meine Bankgeschäfte seit x Jahren selber! Da brauche ich jetzt auch keinen geschniegelten Verkäufertyp der mir Müll aufschwatzen will.“

  19. die it der cs ist noch immer total am arsch…. trozt grossaufgebot auf dem indischen subkontinent (und bis heute weiss keiner so recht was die da drüben eigentlich so machen).. weiss jetzt gar nicht ob crameri der richtige für einen erfolgreichen umbau sein soll.

    • Dr. Crameri ist die ideale Besetzung:
      Befehlsempfänger, Kopfnicker dem keine eigenen Visionen im Wege stehen.

  20. Und was genau ist schlecht an den Plänen der CS? Am Ende des Tages entscheidet der Kunde ob er mit Service/Kosten/Leistung seiner Bank einverstanden ist. Wenn nicht….dann gibt es genügend Alternativen.

  21. Der grösste Teil des Banking ist der Zahlungsverkehr und die Abwicklung von Einkäufen. Das geht heute alles automatisch, in sekundenschnelle. Man kann auch aus dem Zahlungsverkehr direkt die Buchhaltung erstellen – auch vollautomatisch, zumindest für den grösseren Teil, den der besteht aus wiederkehrenden Standardvorgängen.
    Um so etwas zu implementieren braucht man keine „Banker“, sondern „Informatiker“.
    Man muss sich im klaren sein, dass in den nächsten Jahren viele der Jobs, welche sehr stark aus Routinearbeiten bestehen, wegfallen werden. Das betrifft sowohl Backoffice als auch die Informatik selbst.

  22. sehr oberflächlich und auch sehr unbedeutend dieser Artikel. Einen Spezialisten nach seiner Ausbildung zu beurteilen, ist nicht nur irreführend, es ist auch falsch…. Bilanzen zu lesen und die Grundlagen zu verstehen ist keine schwierige Aufgabe: Ein intelligenter Mensch in zwei intensiven Tagen weiss, wie man das macht, und dann stellen wir fest, dass selbst die Super-Spezialisten, die internationalen Aufsichtsbehörden und die Zentralbanken es nicht rechtzeitig vor der Subprime-Krise von 2007 geschafft haben. Wenn jemand diese Bilanzen wirklich gelesen und verstanden hätte, hätte er sofort verstanden, dass etwas nicht stimmt und dass das „Klumpenrisiko“ im Vergleich zum Kapital von etwa 1 % des Gesamtbudgets zu groß war! Der sensationellste Fall bleibt der von Lehman…..aber auch die Schweizer UBS ist ein gutes Beispiel…..
    Was die Beratung betrifft, so braucht es etwas mehr Zeit…. aber das ist auch eine Frage des Talents… Letztendlich wird die Bank der Zukunft genau „eine digitale Bank“ sein, wo, aber schon heute, wenn wir es gut sehen… „der Motor“ wird genau das Digitale sein, die Informatik….der Rest wird Dekoration sein….also ist die Wahl in dieser Hinsicht ausreichend und auf jeden Fall er ist seit langem bei der Bank tätig und diejenigen, die wissen, wie man programmiert, haben in der Regel gut verstanden, wie die Dinge funktionieren….. Lassen Sie uns überrascht sein, aber es könnte ein guter Schritt in eine klarere Zukunft sein.

    • Nichts Neues – diese Politik gibt es schon seit einigen Jahren. Kunden unter +/- 1 Mio. werden direkt ins Callcenter geschaltet – die Effizienz kann man sich ja vorstellen… Ich habe unglaubliches erlebt.

    • Es gibt anscheinend drei Kategorien von Experten. Diejenigen, die gar nichts verstehen und nur so tun. Das ist die grösste Gruppe. Auf dem zahlenmässig zweiten Platz sind jene Experten, die sehr wohl verstehen, aber nichts sagen und stattdessen sich selbst bereichern. Die kleineste Gruppe ist die der Experten, die sehr wohl verstehen und auch darauf hinweisen, dass da was nicht stimmt.
      In der Regel glauben Menschen den beiden ersten Gruppen praktisch alles, auch dann noch wenn diese schon mehrfach falsch gelegen haben. Die letzte Gruppe von Experten wird regelmässig ausgegrenzt, beleidigt, bedroht und machmal sogar ganz mundtot gemacht.
      Oder kurz, gehen Sie nie davon aus, dass etwas auf Inkompetenz zurückzuführen ist, wenn es auch genausogut auf Gier und Eigennutz zurückgeführt werden kann.

    • Da muss jo es Ross lachä.Haben wir nicht bei der letzten Techblase gesehen was diese Überprogrammierer und Dummschwätzer geleistet haben.Bezüglich Bilanz lesen:Die Aufsichten und Verantwortlichen wollten diese ja nicht lesen solange der Rubel rollte.Bezüglich Digitaler Bank sieht man ja an dem Erfolg der roboadviser wie erfolgreich diese sind.Unterirdische zuwachsraten.Was Sie auch nicht verstanden haben ist, dass eine kompetente Banken Beratung auch Rechtliche und Steuertechnische Belange immer mehr in den Vordergrund rücken bei immer mehr Regulierung. Dass das ein paar Programmierer auf die reihe kriegen sollen ist mir schlicht ein Rätsel. Ps ist Ihen bekannt wie lange und wieviel geld die CS verbrannt hat.

    • Vor dem Fall 2007 wurde sehr wohl gewarnt, nämlich von der UBS selbst. Es war der Chefanalyst/Oekonom Prof. Dr.Wellershoff. Der wurde aber von der Geschäftsführung Ospel zurückgepfiffen!!!und durfte sich diesbezüglich öffentlich nicht mehr äussern. Was dann geschah, wissen wir ja alle.