Vorzeige-Startup Evolute: Löhne gefährdet?

Im Swiss TV hochgejubelt, von Marcel Ospel und Urs Wietlisbach finanziert – Jetzt am Kämpfen – Misere dank eines Unbekannten.

Zürichs Finanz-Startup Evolute hat hippe Luxusbüros im Kreis 3, Dutzende Mitarbeiter, Investoren von UBS-Ospel bis Partners-Group-Wietlisbach, einen Ex-Leonteq-Chef als Macher.

Und ein Problem: das Business.

Der Umsatz mit den Kunden vervielfachte sich in den letzten Monaten – auf 1,5 Millionen Franken.

35 Mitarbeiter, 1,5 Millionen Umsatz – macht 40’000 Franken pro Mann und Jahr.

Umsatz, nicht Gewinn.

Abzüglich Löhne, Google-mässige Location, IT-Cracks in der Ukraine, ultra-moderne Webseite führt so ein Mini-Ertrag unweigerlich zu … Verlust.

Viel Verlust. Millionen. Die Verbrennungsrate von Evolute ist – vorsichtig ausgedrückt – hoch. Das Startup droht zu scheitern.

Was tun? Die Leute wurden in den letzten Monaten von einst 50 auf die heutigen 35 reduziert.

Das genügt offenbar nicht.

An einem kürzlichen Townhall meinte der operative Chef der Firma, die für Vermögensverwalter das Backoffice erledigt: Wir sind nicht auf Kurs.

Zu wenig Kunden, zu hohe Kosten, keine klare Strategie.

Zukunft: ungewiss.

Eine Botschaft liess vor allem aufhorchen. Die Löhne im Dezember. Sie sind nicht sicher. Für die Anwesenden ein Schock.

Buure-Zmorge, Tech-Style: Kundenevent (Evolute)

Gestern Abend relativierte Michael Hartweg. Er, der mit Leonteq reich wurde und bei Evolute VR-Präsident und Interims-CEO ist, garantiert die Gehälter.

„Wir sprachen wohl darüber, dass wir den Rückstand auf den Businessplan eventuell mit einer Halbierung der Dezember-Löhne aufholen könnten“, meinte Hartweg.

Der Mann, der sein eigenes Geld ins Fintech investiert hat, das ein komplett neues Computersystem für alles Investieren, Beraten und Verbuchen von Finanzgeschäften offeriert, sieht die Lage als schwierig.

Aber nicht als hoffnungslos. „Wir haben uns vom Rückschlag einer gescheiterten Fusion erholt und werden Ende Jahr einen Release 2.0 unserer Software lancieren“, sagt Hartweg.

Dann sei das ganze Programm komplett im eigenständigen Evolute-Stil gebaut – auf der grünen Wiese, radikal neu und eigen, so wie er sich das immer vorgestellt hat.

Glaubt ans Gute: Hartweg

Kriegt Evolute die Kurve? Die Antwort dürfte in den nächsten Monaten erfolgen.

Laut einer Quelle seien die Investoren, allen voran Ex-UBS-Kapitän Marcel Ospel, Partners-Group-Mitgründer Urs Wietlisbach, Michael Hartweg selbst und weitere, nicht amüsiert.

Die Geschichte von Evolute ist ein Exempel für ein Fintech-Startup, wie man es nicht machen soll. Ultra-schnelles Wachstum, unüberlegte Fusion, Eigenwerbung ohne Ende, Luxus à gogo – aber kaum Kunden.

Das Lied vom schwierigen Unternehmertum, von Garagen-Spirit und Mut zum Risiko – es dürfte auch hier angestimmt werden.

Nur könnte es kaum falscher sein.

Evolute hatte eine gute Idee. Es wollte den vielen kleinen und mittelgrossen Externen Vermögensverwaltern (EVV), die sich keine teure Informatik mit Bloomberg-Daten und Depot-Buchhaltung leisten können, ein Rundumpaket verkaufen.

Wir kümmern uns um alles hinter der Front, so das Versprechen. Für die Branche ein Gewinn.

Die oft Ein- oder Zwei-Mann-Vermögensverwalter fokussierten auf die Kunden und überliessen MiFid, Fidleg, Administration und all das Trockene und Regulierte der neuen Evolute.

Voila. Es hätte gut werden können. Doch dann wollten die Fintech-Macher nicht langsam ihr Geschäft aufbauen, sondern sofort durchstarten.

Im Frühling 2017 kündigten sie den Schulterschluss mit Swiss Comply an, einem anderen erst vor wenigen Jahren an den Start gegangenen Fintech-Unternehmen, das sich um alles rund um Compliance und Regulatorien kümmerte.

Hier Evolute mit den Daten, der Verbuchung und dem Reporting, da Swiss Comply mit dem ganzen Rechtlichen.

Perfekter Mix, Hochzeit im Himmel. Die Investoren standen Schlange. Im Mai 2017 flossen die Millionen, da kam auch Urs Wietlisbach dazu.

Hinter der glänzenden Story klaffte ein Software-Murks. Und zwar bei der Swiss Comply, also jener Firma, die sich um die Compliance-Thematik kümmerte.

Doch gab es einen Mann, der nun wichtig wird. Er heisst Kaspar Wohnlich, war einst bei der Zürcher Finanzboutique Entrepreneur Partners – wo Urs Wietlisbach im VR sitzt und sein Geld verwalten lässt.

Wohnlich startete 2014 sein eigenes Unternehmen, die Swiss Comply. 2017 fusionierte er sie mit der Evolute von Michael Hartweg.

Schöne neue Fintech-Welt: Wohnlich (SRF)

Und im Dezember 2017 hatte Wohnlich seinen grossen Auftritt im Swiss TV. Minutenlang durfte er vom Segen seiner Evolute-SwissComply schwärmen.

Werbung made by Steuerzahler.

Wenige Monate später, im Mai 2018, kam es zum Knall. Evolute und Swiss Comply trennten sich – nach einem Jahr.

Kaspar Wohnlich hatte wieder seine Swiss Comply, Michael Hartweg und Urs Wietlisbach ihre Evolute.

Der Grund sei die Software von Swiss Comply gewesen, meinte Hartweg gestern am Telefon. „Sie war nicht so modern wie unsere.“

Zuerst Schulterschluss, dann TV-Hype, schliesslich Zerwürfnis – das kostet Kraft. Die Evolute brauchte im Februar frisches Geld. Ospel und Wietlisbach plus weitere gaben weitere 10 Millionen.

Nun spricht man von den Löhnen im Dezember. Ein Startup, im heissen Zürich geboren, von berühmten Investoren gehoben, als Fanal von Show und Hybris?

Kommentare

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  1. Diese Startups von Ex-Bankern kranken immer am gleichen Problem: Der überhöhten Kostenstruktur. Es beginnt ganz oben: „Richtige“ Startups zahlen den Gründern keine oder sehr geringe Löhne. Ich habe schon von einem „Gründer“ gehört, er zahle sich nur wenig Gehalt aus: 300‘000 Franken!!! Kein Wunder, verbrennt man so Geld in kürzester Zeit!

  2. Oh je oh je.
    Das Angebot im Bereich Finanzdienstleistungen ist eh schon weit über das angewachsen, das der Markt denn auch tatsächlich braucht und aufnehmen kann.
    Es gehört zum, ein mal eins, der Marktwirtschaft bei einem Angebotsüberhang schwindet zuerst der Umsatz DANN geht es an die Substanz, heisst an das Investierte Kapital.
    Als nächstes hängen die Löhne der Mitarbeiter in der Luft dann Logo kommt der Insolvenzverwalter.
    Das ist Marktwirtschaft die Dummen und diejenigen die eine Sache zuwenig im Griff haben kippen von der Bühne.
    Sicher man kann durchaus in einen übersättigten Markt einsteigen.Nur eben dafür braucht es eine Idee die für den Kunden UND für den Investor einen spürbaren echten Gewinn bringt.Ist diese Voraussetzung nicht gegeben
    DANN ist es eine Frage der Rationalen Vernunft so
    Unsinn im Persönlichen= Investor und im Interesse der gesamten Volkswirtschaft (= wir alle sind ein Teil dieser Volkswirtschaft) zu unterlassen.
    Tja das sind sie dann, die Kollateralschäden der blindwütigen Geldpumperei.Geld ist im Überfluss verfügbar kein Wunder wird sooooo Unsinn angestossen und faktisch in und für den Mülleimer Investiert.
    Jeder der diese Zusammenhänge intus hat, der weiss
    WARUM der Geldpumpe-Irrsinn= Konjunkturkurbel-Unsinn
    nur noch in einem Megadesaster enden kann.
    Ökonomie und als Teil davon der Markt sind faktisch Naturgesetze, DIE sind auch nicht mit noch sooooo viel
    Ideologie und anderer Laberpampe aushebelbar.
    Grins, zu so Erkenntnisse kam bereits der legendäre
    Adam Smith in seinem innzwischen rund 250 Jahre alten
    exzellenten Werk, DER WOHLSTAND DER NATIONEN.
    (Tip für nur Deutschsprachige Leser, die Übersetzung
    von Horst Rektenwald besorgen und aufmerksam lesen.)

  3. Wieder einmal ein typischer stupider Artikel von Inside Paradeplatz. Es geht nur um Bashing, Number of Impressions und Clicks auf Werbung. Ach ja.. das ist ja das Business Modell von IP.

    Und die Kommentare zum Teil total unter der Gürtellinie. Aber ja.. das ist halt die Lieblingsbeschäftigung von all den Trollen da draussen.. die total verbittert hinter ihrem UBS Desktop sitzen und die Nasse voll haben von Corporate Leben… und Politik.. aber dennoch nicht den Mut aufbringt, selber was in die Hand zu nehmen… ach hab ich ja vergessen.. IP ist ja gesperrt im UBS Intranet.

    Wieso liest man IP eigentlich? Weil es halt doch ein Spiegelbild der Schweizer Gesellschaft ist. Wieso sind Unternehmer in anderen Länder einfach erfolgreicher? Irgendwo zwischen Alfred Escher und Heute hat die Schweizer Gesellschaft den Mut verloren Fehler zu machen, zu fördern, zu tolerieren und Unternehmer auf die Schulter zu klopfen. Echt traurig.

    Weiter so.. und die Schweiz fällt von ihrem Hohen Ross, weit, weit, gaaaaaaaanz weit nach unten.

    Viel Spass allen beim zerfleischen und zugucken.

    • Es gibt mutige und erfolgreiche Unternehmer die brauchen aber nicht die grosse Show mit 50 Mitarbeitern und hippen Büros. Es sind eben die stillen Schaffer die in der ganzen Schweiz erfolgreich und innovativ wirtschaften und nicht die die auf jedem Kanal und jeder Startup Messe das Rampenlicht suchen. Man kann durchaus den Markt mit Geld zuscheissen und blitzkrieg mässig versuchen den ganzen Markt zu überrollen. Das Problem wird aber immer sein, dass der Markt in der Schweiz zu wenig Fleisch am Knochen hat das ganze Geld auch wieder reinzuholen. Ich weiss die ewigen Nörgler halt aber sich nur mit Gigantismen in die Tasche zu lügen ist auch nicht besser.

    • „Wieso sind Unternehmer in anderen Länder einfach erfolgreicher?“

      -> Es liegt nicht nur an der Mentalität. Das ganze System hier ist unternehmerfeindlich:

      1. Man braucht viel zu viel Startkapital um überhaupt eine GmbH oder AG gründen zu können. Nicht zeitgemäss in einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, bei der man man grundsätzlich nicht viel Infrastruktur benötigt (Notebook + Internet). Zudem ist der Gründungsprozess langwierig und teuer (alles offline bis auf den Briefgenerator von EasyGov. Hallo Digitaltag Schweiz).

      2. Um ein Startup zum Erfolg zu führen braucht es nebst Kapital auch kompetente und risikofreudige Mitstreiter. Aufgrund der relativ hohen Löhne gibt es wenig Anreize selber etwas auf die Beine zu stellen. Schlechtes Risiko/Ertragsverhältnis.

      3. Sollte das Startup fehlschlagen und man gezwungen wird sich wieder in die Arbeitnehmer-Welt einzugliedern wird man schikaniert. Die Arbeitslosenkasse tut alles um die Auszahlung zu verhindern. Arbeitgeber sehen die Startup Erfahrung negativ an. Querdenker sind nicht erwünscht.

      Das Fazit? Wenn ihr in der Schweiz leben wollt vergesst die Idee mit dem Startup. Für alle die ernsthaft etwas aufbauen wollen rate ich wärmstens sich im Ausland umzuschauen.

  4. Zitat: „Der Grund sei die Software von Swiss Comply gewesen, meinte Hartweg gestern am Telefon. „Sie war nicht so modern wie unsere.“

    Kommentar:

    Und sowas prüft man nicht vorher, sondern fusioniert erst, um dann fest-zu-stellen wie es ist?

  5. Naja wenn man es sich erlauben kann 10 Kisten zu verlochen dann sollte man nicht murren. Verstehe nicht wo das gute alte Unternehmertum geblieben ist. Expansion kostet Geld aber warum muss man immer gleich von Beginn weg den dicken Max markieren? Wer braucht zum Start schon 50 Mitarbeiter? So ein Kostenblock in die schwarzen Zahlen zu schieben ist fast unmöglich. Warum nicht erst eine solide Software programmieren im kleinen Rahmen testen und wenn alles läuft so richtig aufs Blech hauen. Das Geschäftsmodell wäre wirklich top… solche Lösungen fehlen.

  6. Löhne wurden ja garantiert – weshalb dann diese reisserische Schlagzeile „Löhne gefährdet?“ mit einem Feigenblatt-Fragezeichen? Clickbait, und ich bin auch reingefallen. LH, bitte das rechte Mass einhalten.

    • Wenn bei den Mitarbeitern das thematisiert wird, daß Löhne unsicher, dann kann, sollte, ja muß ein Journalist das wohl auch schreiben.

      Und wer so Mitarbeiter unter Druck zu setzen für einen guten Stil hält, der muß sich nicht wundern über solche Schlagzeilen.

      Jetzt beginnt bestimmt die Suche danach, welcher Mitarbeiter es war, der gepetzt hat anstatt sich an der eigenen Nase zu fassen.

      Im Übrigen ist der Artikel ja schon sehr dezent, wenn man bedenkt, daß im SRF noch von 55 Mitarbeitern die Rede war (siehe Link zum Vid im Artikel) und jetzt bloß noch 20 auf der Webseite figurieren (siehe Webseite Evolute).

      Im Hässig-Artikel ist von einem Schrumpfen von nur 50 auf 35 die Rede.

      Man könnte Hässig daher allenfalls vorwerfen, er hätte die Situation schön-geschrieben und zu gut dargestellt im Vergleich zur Realität.

  7. Immer noch 35 Mitarbeiter, welche locker 5 Mio Salär beziehen.
    Bei einem Umsatz von 1.5 Mio – jährlich.
    Und Mio-Verlusten.
    So einfach ist Start-up und break-eben nicht.
    Good luck.

  8. Moderne Zeiten. Es vergeht kaum einen Monat ohne dass wieder ein neuer Stern am FinTech-Himmel erscheint.

    Gestandene und weniger gestandene Neureiche eröffnen Boutiquen, Startups und Instant Plattformen, dass es einem schwindlig wird das Tempo mitzuhalten. Viele dieser „Therapie-Gebilde“ verbrennen Geld und Vertrauen im Eilzugs-Tempo. Gründer und dumme Mitläufer versprühen Durchhalte-Parolen und verheizen ein-und angestellte Mitarbeiter am Laufmeter.

    Beim nächsten grösseren und selbst kleineren Crash verglühen diese Jung-Firmen, eine nach der anderen, am Horizont. Bankrott reiht sich an Bankrott. Das Wagnis-Kapital der famosen „Unternehmer“ geht flöten, was noch einen letzten Eintrag im Handelsregister zur Folge hat.

  9. Nichts gegen Start-Ups, nicht gegen reiche Leute, die es wagen, solche zu finanzieren? Nichts gegen junge Leute mit Köpfchen, die sogar trotz guter akademischer Ausbildung an den besten Hochschulen, gewillt sind magere Löhne zu beziehen. Es ist nicht nur im allgemeinen schwierig, Profit aus der eierlegenden Wollmilchsau zu gewinnen. Es gilt noch mehr für Software-Lösungen.
    Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir in der Schweiz so etwas qualitativ
    hochstehendes haben wie die Maschinenindustrie und zum Beispiel in der Herstellung von Werkzeugmaschinen nicht gegenüber Japan und Deutschland
    völlig ins Hintertreffen geraten. Auch Werkzeugmacher bleibt für unsere Jugend ein guter Beruf und ist nicht nur in der Dritten Welt bekömmlich.

  10. Wenn ehemalige Manager versuchen sich als Unternehmer zu profilieren, dann geht’s meistens schief. Warum? Weil Manager in Grossbetrieben jeden Schiss von irgendwelchen Helferleins im Konzern erledigt bekommen. Dagegen muss ein Unternehmer SELBER unter den Tisch kriechen und seine Start-IT SELBER installieren. Wer das nicht kann oder will, der verbrennt zuviel Geld. Als ich mit meinem eigenen Business begann, war ich mir für nichts zu schade und was ich nicht auf Anhieb konnte, lernte ich halt, um es dann SELBER umzusetzen. Aber ich kann meinen Mitarbeitern die Dezemberlöhne plus Bonus locker zahlen…:-))

  11. Wir sind eine der Firmen, die anfänglich mit Swisscomply, dann mit dem fusionierten FinTech-Unternehmen Swisscomply/Evolute und später, nach der Trennung der beiden, mit Evolute ein Service Level Agreement eingegangen sind. Wir verwalten Kunden bei rund 70 Banken über verschiedene Kontinente verteilt. Die Software von Evolute wird dabei für die ganze Gruppe eingesetzt, die Daten werden regelkonform dezentral gespeichert. Ca. 90% der in der Schweiz aufgegebenen Transaktionen werden heute praktisch fehlerfrei vollautomatisch in Evolute eingespiesen. Den Rest füllen wir von Hand ins System. Unsere EU-Basis muss MiFID-konform geführt werden, unser CMS den Anforderungen der Schweiz, der EU sowie denjenigen von Singapur und den USA entsprechen.

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die mit neuer Software meist „zum Programm“ gehören, sind wir heute sehr zufrieden mit Evolute. Die Software und die gut gewarteten Schnittstellen ermöglichen uns grössere Personaleinsparungen, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Was verbessert werden könnte, sind gewisse grafische Darstellungen für Kunden sowie die Bedienerfreundlichkeit bei der Kundeneröffnung. Ich denke aber, dass dies mit dem nächsten Release geschehen sollte.

    Ich bin weder Aktionär von Evolute noch zu dieser Stellungnahme aufgefordert worden. Mein Interesse ist, dass diese für uns wertvolle Software bestehen bleibt und Evolute es schafft, sich dauerhaft zu etablieren.

  12. 22 data-reconciliation leute in Ukraine zu beschäftigen, und sich „fintech“ schimpfen…
    Nur Holzköpfe fallen auf diese Bauernfänger!
    Z.b. YRC und seine Superstars

  13. Kostenstruktur zu hoch, Technologie nicht ausgereift, Kundengewinnung hinter Plan. Kombination ist dann eine brutale Geldverbrennung.
    Erstaunlich ist, welche unglaublichen Summen bestimmte Leute beschaffen können.

    • Ausgebufften Blendern gelingt das
      sehr deutlich öfters, mit dem Geld beschaffen.
      Solides gilt halt schnell einmal als ,,veraltet,,
      und nicht mehr Zeitgemäss.
      Unter dem Strich nicht so viel neues unter der Sonne.

  14. Das sind wenigstens Jungs, die etwas riskieren und versuchen, um Gegensatz zu den, zurecht auf IP vielgescholtenen Bankmangern. Viele Startups werden nicht erfolgreich. Wir in der Schweiz haben nur nicht das Rückgrat und die Mentalität, Unternehmertum und Mut zum Risiko zu würdigen als wohlstandsübersättigtes, träges Volk. Urs Wietlisbach ist ein Segen für die Schweizer Wirtschaft mit seinem grossen finanziellen und zeitlichen Engagement im Startup-Bereich in verschiedensten Branchen.

    • Riskieren sicher ja.
      Nur sollte das wenigstens über den Daumen
      angepeilt auch kalkilierbar bleiben.
      Alles andere ist reine Lotterie.

    • @Hans von Atzigen:
      Sie meinen so kalkulierbar wie Uber et al? Verbrennen jedes Quartal Milliarden seit Jahren und alle wollen investieren und der Kurs steigt.

    • @ Venture
      Logo, das nennt man heute Zoken.
      Sicher auch das kann man machen,
      nur eben so kalkulieren das man wieder
      aussteigen kann und danach nicht in der
      sozialhilfe landet.
      Gruss von der Tulpenblase vor 300 ???? Jahren.
      Das gleiche vor dem schwarzen September
      1929 zoken bis es kracht.
      Vor 2008 wurde der ,,Treibstoff,, am Kapitalmarkt
      generiert, heute helfen die Notenbanken mit.
      Wenn das denn mal kracht das gibt ein ,,Feuerwerk,,.

  15. Was, wenn die Idee doch nicht so toll ist und das Marktvolumen bei den erforderlichen Preisen schlicht zu klein? Dann wird das ein Ende mit Schrecken nehmen. Dumme Idee auch, von ungesicherten Dezemberlöhnen etc. zu faseln, wenn gleichzeitig Multimillionäre und Milliardäre im Board sitzen. Da gehen dann gerade die Fähigsten, garantiert. Schuss ins eigene Knie.

  16. Schuster bleib bei Deinen Leisten, sag ich nur. Denn ein Manager ist noch lange kein Unternehmer. Leider aber übermächtig ist die Gier und mit viel Kohle auf der Seite schnell ein Unternehmen aufgetan. Doch oh weh, bald heisst es: wie gewonnen, so zerronnen.