Khan: 4 Mio. Grüezi-Bonus; 40+: Arbeitsamt

Wonder-Boy startet mit dickem Antrittsgeschenk bei UBS – Dort landen schon Vierzigjährige auf Strasse – Oben-unten, UBS Style.

Iqbal Khans Helfer für gute Stimmung sorgen für die nächste Nachricht. Der CS-UBS-Frontenwechsler erhält 4 Millionen Antrittsbonus am neuen Ort, enthüllt die Handelszeitung.

Die Unsitte der Golden-Grüezis für Spitzenleute geht also ungebremst weiter. 2012 gabs bei der UBS 25 Millionen für einen Star aus dem Investment-Banking, jetzt sinds 4 Millionen für den Private-Banker.

Khan hatte gemäss Geschäftsbericht 2018 seiner Ex-Bank CS 3,5 Millionen zurückbehaltene Boni. Nun sind es noch etwas mehr geworden.

Die Idee mit den gesperrten Leistungsentschädigungen wird mit den Antrittsgeschenken ins Absurde geführt. Der Regulator wollte die Kapitäne zu nachhaltigem Handeln animieren.

Nun können die wie früher auf Tutti gehen. Risiken à gogo, auf dem Höhepunkt zur Konkurrenz abspringen.

Nach mir die Sintflut.

Iqbal Khans Geschenk zum Start zeigt, dass sich am alten Motto der Spitzenbanker nichts geändert hat.

Was sind schon 4 Millionen: Khan (CS, IP)

Die Behörden schauen dem Treiben zu – und schweigen. Der Vater der Abzocker-Vorlage, Politiker Thomas Minder, poltert.

Das wärs. Der Rubel rollt weiter, wie wenn nie eine Finanzkrise gewesen wäre. Ich kündige, gehe zum Erzrivalen, und der vergoldet mich: Wo liegt das Problem?

Ganz einfach: Die Eigenverantwortung, das eigene Risiko, es bleibt auf der Strecke. Ein hoher Banker wie Khan will weg – offenbar hielt er es mit seinem Chef Tidjane Thiam nicht mehr aus.

Sein Konto ist gefüllt, da er die letzten 4 Jahre als Spitzenmann total gegen 20 Millionen eingenommen hat.

Vergoldet bis zum Geht-nicht-mehr. Und dann, obendrauf, noch ein Antrittsbonus – für die Ausfälle am alten Ort.

Was soll das?

Am anderen Ende der Pyramide geht es nicht so zu. Dort landen die Leute auf der Strasse. Hart.

Die UBS hat ein Abbauprogramm am Laufen. Sie sagt zwar anderes. Doch immer wieder ist von Entlassungen einzelner Manager und Mitarbeiter zu hören.

Das passt ins offizielle Bild. UBS-Chef Sergio Ermotti muss sparen. Unter ihm sind die Kosten aus dem Lot geraten.

Wo den Rotstift ansetzen? Unten und in der Mitte, bei den Arbeitsbienen. Dort landen die Leute nach einer Schonfrist von ein paar Monaten auf dem RAV.

Steuerzahler, übernehmen.

14 Millionen erhält Ermotti pro Jahr. Seine Kollegen in der Geschäftsleitung kassieren rund 7 Millionen. Der neue Prinz Khan hat, bevor er den Bleistift zum ersten Mal in die Hand nimmt, 4 Millionen auf dem Konto.

Umgekehrt sind es noch 8’000 Franken im Monat für einen arbeitslosen UBS-Banker, der als Folge des Abbaus überflüssig wird.

Bonus und Golden Hello als Menschenrecht für zuoberst, Schlange stehen im RAV-Ableger für die Crew. Alles weichgepinselt von eigens bestellten Kommunikations-Beratern der Khans&Co.

Kommentare

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  1. Auf dem RAV sind eher 6’000 die Norm als 8’000. Auf jeden Fall für alle die weniger als 10 Jahre UBS Zugehörigkeit aufweisen. Bonus oder 13. gibt es ausserdem seit der Finanzkrise nicht mehr so wirklich. Im Glücksfall wird ein halber 13. überwiesen im April.

  2. Ich bin gottenfroh, dass ich dieser pervärsen, fernab von jeglicher Realität liegenden Welt (Finanzbranche) nicht mehr angehöre. (10 Jahre waren genug)
    Diese arrogante und von Selbstüberschätzung geprägte Verhaltensweisen von diesen Herren bis tief in die unteren Chargen von Banken ist, entschuldigen sie meine Ausdrucksweise, zum Kotzen.
    Wir durchleben einen Transformation der ganzen Wirtschaft, welcher Konsequenzen wir heute nicht im entferntesten abschätzen können. Aber auch die Digitalisierung wird ihre Spuren in der Finanzbranche hinterlassen und diese absolut überrissenen Margen und somit auch masslosen Löhne/Bonis bei Finanzinstituten ins Wanken bzw. korrigierend einwirken. Leider Gottes werden natürlich erst die kleinen Angestellten diese Konsequenzen zu spüren bekommen, aber Schritt für Schritt wird es auch die obigen Posten treffen.
    Und Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall.

  3. Das Geld hätte man sich sparen können. Er musste ja bei der CS weg und Alternativen hat es wohl nicht viele gegeben. Ob es wohl den Vertrag mit dem Bonus zu diesem Zeitpunkt schon gab?

  4. 1) Teuer = Gut Wahrnehmungsverzerrung

    (Psychologie: funktioniert fast überall z.B. im Kleider- und Schmuckladen)

    2) Allmende-Problem: Manager und VR können Millionen unter sich, resp. unter ihren „Supportern“, verteilen

    und die Aktionäre können hierzu mit Ausnahme des CEO’s nicht abstimmen.

    3) Ein Manager der nicht auf eine maximal hohe Vergütung besteht, wird gilt als Verhandlungs- und Durchsetzungsschwach und hat darum weniger Karrierechancen. Es wird nicht unterschieden zwischen persönlichen Ansprüchen (=Fehler) und Einsatz für das Unternehmen.

    4) Es geht nicht darum, ob Khan das Geld Wert ist oder das Geld wieder rein holt

    (Kraft seiner Position wird er sowieso die Summe der Leistungen seiner Mitarbeiter als seine Eigene verkaufen können!!!). Es geht darum, ob er die gleiche Leistung auch mit weniger Lohn erbringen würde und ob Konkurrenten nicht die gleiche Leistung, resp. Know How auch mit weniger Lohn erbringen würden, resp. könnten.

    5) Es ist keine moralische Neidfrage. Thema ist eine Fehlallokation einer potentiellen Gewinnkomponente des Unternehmens. Ein Manager trägt persönlich kein Unternehmerrisiko.

    Khan ist aber wegen seiner Persönlichkeit und seiner persönlichen Laufbahn ein Sympathieträger: Er hat in einem kleinen Treuhandunternehmen eine Lehre gemacht und sich entsprechend hoch gearbeitet.
    Dies ist heute in einer Grossbank fast nicht mehr möglich ist weil die vielen Uni-Abgänger insbesondere im HR gegen unten „mauern“.

  5. Mein Lieber Herr Hässig. Hier von einem Antrittsbonus zu sprechen ist leider falsch. Der heutzutage einbehaltene Bonusanteil, welcher meistens noch an Aktien gekoppelt ist wird umgewandelt in die neuen Aktien des neuen Arbeitgebers. Haben Sie das Gefühl das irgendjemand bezahlte Boni für geleistete Arbeit freiwillig verfallen lässt? Das wäre doch leicht beschränkt. Bankerbonus-Bashing scheint mir doch mittlerweile total passé. Thematisieren Sie doch lieber einmal die Super Boni der Zürcher Stadträte, wenn Sie freiwillig oder unfreiwillig in Rente gehen. Diese Leute können rein gar nichts, legen fremdes Geld ohne Zinsen an, und arbeiten keine 40 h pro Tag. Egal ob die Spitalkosten explodieren, die Staus in der City länger werden, oder irgendwelche Deppen für 1500.- in 150 q. Meter nice price lässig wohnen dürfen. Gruess

    • Bankerbonus war, ist und bleibt ein riesiges Problem. Denn Bankerbonus war, ist und bleibt sicherlich nicht unabsichtlich total falsch aufgegleist. Die erste und einfachstes Methode wie man dieses absichtlich falsch gebaute Konstrukt, die 2.Säule lässt grüssen, beginnen kann zu erkennen. Stellen Sie sich doch einfach die simple Frage was hat ein alter Arbeitgeber mit einem neuen Arbeitgeber zu tun? Nichts!

      Das Ganze (Altlasten) ist Sache des alten Arbeitgebers. Und das Ganze wäre sehr einfach und easy zu lösen. Wenn man wollte. Bei gesperrten Belegschaftsaktien eines Normalos der die Firma wechselt, um nur ein Beispiel zu nennen, geht es doch auch einfach und easy.

    • Das ist ja schon fast unverschämt, was Sie hier vom Stapel lassen..und dann auch noch saufrech Exekutivpolitiker, die anders als Sie und Ihre Bankenfreunde dem Allgemeinwohl verpflichtet sind, blöd hinstellen.

      Alle paar Jahre wieder meldet sich so ein weisser, arbeitender Mann wie Sie mit einer neuen Weissbuchidee, die glauben machen soll, das raffgierige Pack von Bhf-Strasse und Mythenquai hätte irgendetwas Konstruktives zum Zusammenleben hierzulande beizutragen.

      Vergessen Sie es! So wie es Zuhälter gibt, gibt es Banker, das sind Berufe, die zu akzeptieren sind, nicht mehr und nicht weniger.

      Daraus aber das Recht abzuleiten, der Gesellschaft auch noch Ratschläge erteilen zu dürfen, das ist doch starker Tobak!

  6. UBS schmeisst ihr Geld zum Fenser raus. Für 1 Mio. würde die Bank hervorragende Mitarbeiter finden, die diesen Job machen können. (z.B. verdient der SNB Chef ca. 1 Mio.).
    Das wird nur bezahlt, damit das Lohngefüge „stimmt“. Reine Geldverschendung.
    Man sollte aber einfach die Bank wechseln, falls man damit nicht einverstanden ist.

  7. Wie wenn die Abzocker Initiative nie angenommen worden ist! Art 95 BV verbietet doch Vergütungen im Voraus. Was machen unsere Behörden?

  8. Habe zwei der grossen Finance-Buden in meinem Palmares. Habe schon mehr als 4 Mio. Eintrittsgeld gesehen. Nach der Minder-Initiative. Es wird nicht nur auf den Kunden abgewälzt, es wird auch auf die Mitarbeiter abgewälzt. Mit Kündigungen. Am besten ü40 und ü50. Das erhöht den Bonus gleich nochmals. Habe schon ganz Anderes gesehen als nur Antrittsgeschenke für Einzelpersonen. Wir machen ja alles mit, schon seit Jahrzehnten. Was soll also die gespielte Aufregung?

    • Genau. Es zeigt tiptop was im Bundeshaus sitzt und das ist nur deshalb so, weil die Schweizer immer noch an ihre Schoggi-Baergli-Baenkliromantik glauben. Wer motzt wird geschnitten wo es nur geht, und zwar extrem- z.B. die AKW-Protester vor ein paar Jahrzehnten, damals wurden ein paar fuehrende Koepfe in den Knast gesteckt, danach hatten sie Berufsverbot. Klar stimmen die Schweizer fuer eine Zwangsgebuehr die vorwiegend dem SRG zugute kommt, so erhalten sie taeglich ihre Portion Bestaetigung, dass es der Schweiz blendend geht, die UBS fleckenlos ist und ethisch sich immer korrekt verhaelt. Oder das CNN-Fiaskointerview mit BR Maurer, sowas haette in einem anderen Staat vermutlich zur sofortigen Amtsenthebung gefuehrt. In der Schweiz? Fehlanzeige!

    • … kann er das alleine nicht. Wie also willst Du messen ob „er“ es reinbringt? Es ist schlicht einfach simpel zu viel für was er letztlich wirklich können wird. Als „sein“ Beitrag.

  9. Der Selbsbedienungsladen ist nach wie vor offen. Abgewälzt werden diese Kosten über die Kunden. Falls etwas schief läuft kann man diese Abzocker immer noch die Treppe hoch stolpern lassen.

  10. Heute ein Antrittsbonus morgen eine Abgangsentschädigung für das Management. Warten wir doch ab wieviel die Herren Blessing und Körner noch erhalten.
    Unten wird abgebaut und der Service zurückgefahren. Basiskunden werden ja neu auch nicht mehr in den Geschäftstellen betreut, dafür gibt es ja nun Callcenter
    WAN stehen die Aktionäre auf und beenden die Bereicherung des Managements. Ermotti, Weber und wie Sie alle heissen……

  11. Als langjähriger Aktionär der UBS und CS haben meine Aktien so 70% ihres Wertes (meinn Kaufpreis) verloren (in einem ähnlichen Zeitraum habe meine Apple Aktien um +6500% zugelegt).

    Es ist für mich in keiner Art und Weise nachvollziehbar wieso diese UBS und CS Banker soviel Geld erhalten, für was genau ? Da steckt null (!!) wirtschaftlicher Erfolg dahinter und von zukunftsträchtigem Geschäftsmodell keine Spur.

    Das Ganze ist ja nur möglich, weil Fondsgesellschaften, eigene Fonds, völlig unkritische PK’s und die AHV die grossen Aktienpakete halten und einfach allem zustimmen, wobei der VR natürlich alles tut um gerade die (arabischen) Gross-Investoren bei Laune zu halten (Konditionen).

    Es ist einfach ein grosser Selbstbedienungsladen. Wer es – wie auch immer – ganz nach oben schafft, hat das Recht, sich hemmungslos zu bedienen resp. von seinen Peers (VR / GL) bedienen zu lassen. Mit etwas Distanz entzaubert sich auch jeder dieser Manager selber, dafür gibt es endlos viele Bsp. (wie Ospelt, Dougan, Mühlemann, …)

    • Ein Stopp loss auf die lahmen Aktien hätten Ihnen Verluste und auch den Jammer-Bedarf massiv reduziert. Ich verstehe nicht, wie man diese Aktien über Jahre halten kann, wenn man sowieso der Meinung ist, Bank, Management und VR seien inkompetent.

    • Das war schon bei der Einführung der PK der Plan der Politik- und Finanzelite der Schweiz- dummes Kapital für die Banken mit dem sie dumme Sachen machen können ohne zur Verantwortung gezogen zu werden.
      Wir haben bald Wahlen- schauen Sie doch mal welche Parteien uns diese PK damals eingebrockt haben!

    • @ Peter
      …ja, jetzt sind uns die (arabische) Gross-Investoren für die UBS FührungsINKOMPETENZ schuld….

  12. Wer sich heute unter Wert verkauft ist selber Schuld

    … und darf sich nicht über diejenigen beschweren, welche sich gut vermarkten.
    Wer nicht selber in der Lage ist, sich so zu positionieren, dass er gefragt ist, der muss sich mit den Brosamen zufrieden geben, die vom Tisch fallen, welche hart durch die Gewerkschaften erkämpft werden. Aber meistens sind sich diese Leute sogar zu fein einer Gewrkschaft beizutreten und warten immer noch, dass das Manna vom Himmel fällt. Nur wer sich neben seiner Arbeit stetig mit polieren seines Scheins beschäftigt und sich stetig etwas weiterbildet kann sich verändern. Sich bei seinen Vorgesetzten als sehr gut bis herausragend herauszustreichen und dies auch bei den Beurteilungen einzufordern bringt einen weiter – für gute Leistungen erhält jeder Durchschnittsangestellte einen durchschnittlichen guten Lohn. Nicht zu vergessen, dass die Durchschnittsjobs je länger je mehr durch Roboadvisor, KI und Roboter ersetzt werden. Alle drei Jahre mal seine Marktfähigkeit zu testen und alle vier Jahre den Job – intern oder extern- zu wechseln ist heute normal. Wenn sie denselben Job von der Wiege bis zur Bahre haben wollen, müssen Sie sich selbstständig machen – sofern Sie überhaupt dazu in der Lage sind und davon leben können. Unser System ist nicht darauf aufgebaut das die sog. Starken schwach werden. Unsere Vorbilder sollen nicht die Armen, Schwachen oder Mittlmässigen sein. Werden Sie stark, vermarkten Sie sich hervorragend, bewegen Sie sich in den driver’s seat – Sie müssen deswegen ja nicht zum Charakterschwein mutieren. Denn wenn ihr Licht richtig strahlt sprich gesehen wird, bekommen Sie auch noch mit 60 einen guten Job.

    P.S. Wenn die Herren Ermotti, Weber, Thiam und und und solche Eier wären, wie sie von gewissen Leuten dargestellt werden, hätten sie diese Jobs nicht inne. Kein Grossinvestor schmeisst sein Geld einfach aus dem Fenster – sondern die erwähnten Leute fahren genau die Strategien, welche von ihnen erwartet werden.

    • Sie unterstützen also das Blendertum.
      Wenn skrupellos, kalt und machtgierig „gut“ ist, dann ja, das braucht es, um „diese Jobs“ zu besetzen.
      Wenn das Fussvolk das ausführen würde, was diese Top Manager entscheiden, gäbe es verschiedene Grossfirmen nicht mehr. Die meisten Mitarbeiter sind aber den Kunden verpflichtet und halten den Karren am laufen. Schaut nur das Managerkarussell an – hat irgendeiner einen merkbaren Einfluss auf den Aktienkurs. Nein, die sind austauschbar und bei weitem nicht so wertvoll, wie sie sich darstellen.
      Ein extrem wichtiger Treiber der Bankengewinne ist das Zinsniveau – hat absolut nichts mit Managerfähigkeit zu tun! Die Banken Managerentlöhnungen enbehren jeder Grundlage.

  13. Alles Nichtskönner und Pfeiffen. Hab’isch scho immer gesaagt. Hab’isch vo meinen Informanten vo UBS und CS gehört.

  14. Der Neid-Sozialismus feiert fröhliche Urständ.

    Wir sollten und Hüten nun nach dem „Sozialismus“ zu rufen, diesem elendigen Gleichmacher der das ja doch nie schaffen kann, denn die Menschen sind nicht alle gleich, wollen nicht alle gleich sein, das muss auch den Lohn beinhalten.

    Letzte Reste von freier Marktwirtschaft haben wir ja noch. Dieses, zugegeben obszöne, Antrittsgeld ist einer davon.
    Wenn das den sich selber gegebenen Regeln der UBS entspricht ist das so, Punkt.
    Die UBS ist eine Firma die selber entscheiden kann und das auch selber vor seinen Aktionären verantworten muss.

    Was man tun kann, man darf die Bank wechseln, auch das noch ein Rest von freier Marktwirtschaft.
    Und ist das Image der Bank irgendwann zu stark beschädigt, verschwindet sie vom Markt.

    Aber natürlich darf man in einem Blog wie hier auch ein Statement dazu abgeben.

    Aber das „gleichmachen“ ist immer die schlechteste aller Lösungen.
    Der Gesetzgeber sollte sich da trotz allem raushalten.

    In Deutschland / England usw. versuchen die Sozis gerade alle gleichzumachen….. auch die Meinungsfreiheit soll dort so beeinflusst, „Gleichgemacht werden“ das alle Massenzuwanderung, Gendergaga, die Entrechtung der Menschen durch die Politik und nicht zuletzt, auch die Steuerhölle irgendwann gut finden.

    Also überlegt euch gut ob man aus Neid den Sozialismus fordern sollte.

    • Immer diese Sozis…….Herr (leidender) Missionar Roth.

      Apropos Gleichmacherei: Wäre schon einmal froh, wenn ich die Pensionskasse FREI wählen könnte.

      Dieses enge betrügerische Korsett auf Kosten des Arbeitnehmers ein Affront sondergleichen. Nun, wie wir alle wissen, so möchte eine gefühlte Mehrheit stattdessen eine starke AHV ohne BVG-Habakuk. Ihre echte Marktwirtschaft ist leider oftmals ein Luftschloss. Kleines Beispiel: Nach der Liberalisierung der Energiemärkte in der Schweiz sind die Strompreise für den Allgemein-Haushalt nach oben geschnellt.

      Herr Roth, ihr Tunnelblick ist leider kaum je hilfreich.

  15. Manchmal wünsche ich mir Betriebsräte in den Teppichetagen wie z.B. in Deutschland oder Frankreich. Die Arbeitnehmer müssen sich alles gefallen lassen und haben keine Lobby.

  16. wäre ich ein direkt betroffener MA dieser Unternehmung und auf die Strasse gestellt worden, würde ich diesen Amtsantritt auf meine Art und Weise verhindern in der Hoffnung dass es tausende Nachahmer geben würde…
    wäre hätte gewesen wenn 🙂

  17. Egal was auch geschieht. Die UBS wird sich immer als Nr. 1 in der Schweiz feiern. Es kann ja nur eine Nummer 1 geben, eben die UBS.

    • da bin ich mir nicht so sicher… nach dem Regen scheint die Sonne – und nach der Nacht kommt der Tag!

  18. Die Kunden haben es in der Hand, solch unmoralischen Banken den Rücken zu kehren. Keine Ahnung wieso sie das nicht tun. Es gibt ja genügend Alternativen.

  19. ich lese hier bei den comments ganz viele schweizfeindliche äussserungen, ich wundere mich ein wenig. das hat ja was von rassismuskeule

  20. Negativzinsen auf Cash, Negativyields in Bonds, überteuerte Aktienmärkte – wer jetzt noch Geld auf die Bank bringt oder sich nicht endlich wehrt gegen das auferlegte Zwangssparen und einzahlt in die AHV-Hölle ist selber schuld. Wir brauchen keine Banken mehr und melden uns bei der Industrie und den Unternehmern direkt. Die Finanzindustrie ist überflüssig – hast Du Geld – machen sie Verluste – brauchst Du Geld – geben sie keines – also was soll’s.

  21. Again – als Schweizer habt ihr hierzu einfach nichts mehr zu melden: ihr seid weder die Hauptaktionäre der Bank noch macht ihr die Strategie der UBS. Ausser potenzloser Passiv-Aggressivität kommt seit Jahren nichts. Wem es als Mitarbeiter oder Kunde nicht mehr passt, der kann gehen.

    • Dann sollten wir doch auch unsere Rolle als letzte Garanten der Bank und derer Aktionäre aufgeben, nicht wahr?

    • @vicky pollard, wieso so aggressiv gegen schweizer.. haben sie dir was angetan, oder bist du einfach frustriert

    • Dazu sind schweizer zu träge. Wirklich etwas ändern, lässt die Schweizer Mentalität und Sozialisierung gar nicht zu. Man arrangiert sich mit dem System und macht die Faust im Sack, aber zu mehr reichts nicht. Deshalb wird auch schon seit 2009 über die UBS und CS hergezogen, aber alle behalten ihre Konti da. In den Köpfen der Leute ist das immer noch eine „schweizer Bank“

    • Lächerlich. Die Besten (Schweizer Banker) arbeiten seit langem im Asien (wo die Musik spielt). Der Schweizer Bankenplatz ist doch tiefste Provinz.

  22. Offensichtlich zeigt sich doch an dieser Geschichte einmal mehr, dass die Kaste der „Supermanager“ total den Bezug zur Realität eingebüsst hat. Nachdem die „goldenen Fallschirme“ verboten wurden, wechselt man flux auf „golden Wellcomes“ mit Antrittsgeschenk. Die Zahlen sind gewaltig und unverständlich, der Bezug zur realen Leistung schon lange nicht mehr gegeben.

    Da ja leider die Selbstdisziplin nicht funktioniert und die von den Konzernen doch so hochgelobten ethischen und moralischen Grundsätze einem Potemkin’schen Dorf gleicht (am Ende geht es um den Mammon… und zwar möglichst dem eigenen), sehe ich langsam keine Alternative mehr als das der Staat eingreift und geradeheraus neben Abtritts- nun halt auch noch Antritts-Boni verbietet. Ein trauriges Zeugnis für den Geist des selbstverantwortlichen Bürgers – aber die freie Marktwirtschaft funktioniert eben eigentlich auch nur, wenn der Anstand, die Ethik und Moral wirklich da ist, wo sie sein sollte. Und ein Verbot ist auf jeden Fall einfacher als irgendwelche FINMA-Pseudo-Wischi-Waschi Regulierungs- und Überwachungsvorschläge umzusetzen.

    • Lieber Häretiker
      Auch Du hast leider immer noch nicht begriffen (wie der Staat auch nicht), dass es gar nichts bringt, wenn neben Austrittsboni nun auch Antrittsboni staatlich verboten werden sollen.
      Grund: Die oberste Kaste der GIERIGEN Banker ist dermassen kreativ, wenn es um das eigene Einkommen geht, dass in no time andere bzw. sogar noch bessere Lösungen gefunden würden (welche dann halt nicht mehr „Antrittsbonus“ heissen würden).
      So läuft das!

    • Richtig, Selbstdisziplin bei Geld gibts in der Wirtschaft nicht. Genauso wenig wie Selbstregulierung keine Regulierung ist. „Selbstregulierung“, was nichts anderes als ein Gegensatz in 1 Wort ist, gibt es in keinem Wirtschaftszweig.
      Wer ein Gesetz erlässt muss es durchsetzen. Eine Selbstregulierung ist nämlich ein Freischein für „weiter so! – der Rest kann uns mal“. Selbstregulierung ist KEINE Regulierung.
      Oder anders gesagt: Selbstregulierung ist wenn Frösche beauftragt werden die Austrocknung ihres Sumpfes zu überwachen…

  23. 4 Mio als Eintrittsgeld, ohne daran Bedingungen zu knüpfen?! Das ist legalisierter Diebstahl an Kunden (Gebühren-Erhöhungen kommen..) und an den Aktionären.

    • Kunden können zu Kantonal- und Regionalbanken wechseln.
      Diesen drohen auch keine Milliarden-Verluste in den
      USA und London.

      Für Aktionäre gibt es bessere Firmen.

    • Das ganze Kreditschneeball-Finanzsystem ist doch Diebstahl.

      Im Mindestreservebanking sind die Kredite nicht mit Geld der Banken gedeckt, weil denen das Geld dafür fehlt. Trotzdem aber werden dafür Kreditzinsen verrechnet. Für “heisse Luft“ werden Zinsen kassiert.

    • Genau und das traurige ist, dass sich die Kunden nicht wehren können und die Aktionäre alles durchwinken.

  24. Gebt mir doch bitte einen – nur einen! – Grund, warum solche Typen generell so abkassieren können! Leistungsgerecht ist es ja nie und nimmer!
    Ihr CV kann es auch nicht sein:
    Man scharwenzelt sich an einem Ort hoch – bis man anstösst – wechselt dann zur nächsten offen stehenden Tür – und dann halt notfalls eben wieder zurück?
    Um diese exorbitanten Boni zu bezahlen, müssen dann eben bereits 40+ über die Klinge springen..

  25. Es gibt keinen größeren Köder als Verlangen, keinen größeren Fluch als Unzufriedenheit, kein größeres Mißgeschick als Habgier. Wer weiß, daß genug genug ist, wird immer genug haben. (Laotse)

  26. Schweizer wurde seit Geburt eingetrichtert, dass sie in einer heilen Heide-Welt leben, worin alle lieb zueinander zu sein hatten (zumindest vorneherum) und keiner allzu ambitiös oder, Gott behüte, gar agressiv auftreten durfte. Man stellte keine Fragen, die wurden mit Geld abgewürgt. Nun wird diese Illusion immer offensichtlicher. Es gibt halt in der Schweiz nun auch den harten Wettbewerb der Globalisierung. Man muss „ellenbögeln“ um mit den Talenten aus den USA, GB, Indien und China noch mithalten zu können. Wer das nicht schafft landet eben auf der Strasse – Alter egal.
    Die heile Welt der Lehre machen und dann 40 Jahre beim gleichen Arbeitgeber alt werden und in Pension gehen ist definitiv vorbei.
    Und ja, einige verdienen eben massiv mehr als andere. Ist das fair? Nein, aber wann war das Leben schon mal fair? Noch nie in den letzen 4.5 Milliarden Jahren.

  27. „Am anderen Ende der Pyramide geht es nicht so zu. Dort landen die Leute auf der Strasse. Hart.“

    Lukas, das stimmt leider nicht! Ich verdiene knapp 160K und hatte bei den letzten Wechsel auch einen Sign-On Bonus erhalten. Es war nicht CHF 5mio, immerhin konnte ich mir 45K zusichern.

    Hart auf der Strasse landen nur die, die nichts bringen oder under-performen.

    • „Nur“…. die nichts bringen oder under-performen…

      Stimmt einfach nicht oder zumindest trifft dies nicht oft zu.

      Die Leistungskomponente wird immer mehr durch Beziehungs -und Lobbyaktivitäten kompensiert.
      Der liebe Khan wird jetzt seine Spezis um sich einpflanzen und natürlich müssen die bestehenden teilweise umgepflanzt werden oder zum RAV befördert werden.
      Nur alles leitende Angestellte und keine Entrepreneurs!

    • Sign-on Boni gibt es auch noch“, allerings werden diese immer geringer und für immer weniger Positionen. Man würde solche viel mehr erwarten, v.a. in Branchen, in denen die Wirtschaft einen „Fachkräftemangel“ geltend macht. Das dies nicht der Fall ist, bezeugt eigentlich einmal mehr, dass der angebliche Fachkräftemangel nur ein Mittel dazu ist, durch die Einstellung von billigen zugewanderten Arbeitskräften die Löhne (und damit die Kosten) zu drücken.
      Einem ausgesteuerten Schweizer ist es deshalb egal, ob eine Stelle in der Schweiz mit einem Inder besetzt wird, oder ob die Stelle gleich nach Mumbai off-geschort wird.
      Deshalb nervt die Leute solche Millionen Sign-on Boni, vor allem wenn der Leistungsausweis – siehe Aktienkurse von UBS, CS – dies keineswegs rechtfertigen. Es sieht dann schon aus wie ein Selbstbedienungsladen, in der sich eine begrenzte kleine Gruppe die Millionen gegenseitig zuschanzt und die Endrechnung dann mittels Finanzkrise und Bailouts am Steuerzahler hängen bleibt.
      Die Schweizer Strafverfolger sind, was gewollt ist, unfähig genug, damit die Protagonisten dieser Abzocke nichts zu befürchten haben.

    • Was bist denn du für ein Naivling? Vom individuellen und kleinen Glück, dass du wahrscheinlich hattest, eine generelle Regel abzuleiten und auf pure ‚Leistung‘ zurückzuführen, ist schon ziemlich dreist. Und kreuzfalsch!!!
      Fakt ist – und die Statistiken in der Finanzbranche belegen es eindeutig: Alter (…aber auch fehlende Anpassung) sind die Kriterien, ob ‚man auf der Straße und auf dem RAV landet‘ – oder nicht! Ganz bestimmt nicht nur Leistung oder ‚Performance‘.

    • Dieser Kommentar ist an Arroganz und Überheblickheit kaum mehr zu überbieten. Es gibt wahrlich viele gute Arbeitskräfte, die unverschuldet und trotz guter Qualifikation ihre Stelle verlieren. Nicht zuletzt aufgrund derart arroganter Charaktere wie Sie einer sind.

    • re Roland
      Den letzten Satz kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Roland, unterlassen Sie solche Fake News

    • Roland: Sie überschätzen sich. Sobald Sie nicht mehr der Liebling Ihres Chefs und seines Netzwerks sind, wird ihr Ast auf dem Sie sitzen abgesägt und Sie können Archivieren und Scannen gehen. Sparen Sie jetzt bevor Sie auf dem harten Boden landen. Ganz zu schweige davon was passiert wenn Ihr ach so geliebter Chef gekündigt wird.

  28. Ohhhh grosser Aufschrei Antritts-Boni.
    Na ja müsste doch klar sein das so eine
    Karussel- Tepich-Etagen- Niete das
    Geld hinten und vorne nicht wert ist.
    Ja hallo wie kommt man den an Infos
    aus dem innersten Zirkel der Konkurenz.
    So eine Niete Einkaufen was sind schon
    4 Millionen. Wanzen bei der Kunkurenz
    instalieren käme ganz bestimmt teurer,
    und währe ein krimineller Akt.
    In den Etagen ganz oben wird denn wohl
    kaum noch gearbeitet nur noch geschachert.
    Zumindest diejenigen die noch über einen
    Restbestand, an Sachverstand und Hirn verfügen
    müssten doch wissen das Finnzsystem
    ist unrettbar gegen die Wand gefahren.
    Die mit ausgelatschtem Hirn sicher
    teure aber nützliche Idiotten für
    die Grossen Vermögensinhaber im Hintergrund.
    Hmmm manchmal auch für Aktieninhaber die
    glauben ein Grosskotz ganz oben tauge
    zu etwas vernünftigem.
    Mit wenigen Ausnahmen kleine und grosse Gewinne
    werden von den grossen und kleinen Anlegern nur bedingt gross verkündet, eher peinliche Verluste schon gar nicht, ausser das mit dem Dekeln ist ausgeschöpft.

    • Die modernen Bankräuber erscheinen nicht vor der Bank mit Pistole, sondern sie sitzen in den Banken und kassieren ab, ohne “Knarre“.

      Das neue Geschäftsmodell nennt sich Selbstbedienungsladen.

      Aktionäre die noch so naiv sind und Bankaktien kaufen, gucken immer mehr in die “Röhre“. Empfehlung: raschmöglichst Verkaufen, Notausgang suchen, der Film ist abgelaufen.

  29. Demut und Bescheidenheit würden dem UBS und CS Top Management besser anstehen als diese gnadenlose Arroganz und Geldgier.
    Einzelne Manager wie Iqbal Khan die Nase nochmals zu vergolden passt ins Bild dieser Grossbanken UBS und CS.

    UBS wurde im 2008 vom Schweizer Volk vor dem Konkurs gerettet.

    Sie haben wenig bis nichts aus der Finanzkrise 2008 gelernt.

    • Sagen Sie sowas nicht, A.Leu. Natürlich haben die Top-Manager etwas sehr wichtiges daraus gelernt: Egal wie verantwortungslos, inkompetent und grössenwahnsinnig sie sich verhalten, die Konsequenzen tragen immer andere.

  30. #UBS … man darf gespannt sein, was der UBS-Wonder-Boy vollbringt… wenn er die gleichen (Un-)Fähigkeiten wie das Duo VRP Werber und CEO Ermotti an den Tag legt, bleibt nicht viel UBS übrig!

    • Ja. Korrekt. Aber der Krug geht schon viele Jahre zum Brunnen und die Finma schaut einfach zu
      Ein Skandal ist das.

  31. 4 Mio. für einen Spitzenbanker? Es stellt sich die Frage ob jemand auch wirklich ein Spitzenbanker ist?
    In der Regel sind das reine Profiteure günstiger Marktbedingungen gekoppelt mit dem Fleiss der Arbeitsbienen an der Front und im Mid-Backoffice.

    Drehen die Märkte sehen die Resultate dann nicht mehr so rosig aus dann geht denen schnell der Lack ab.
    Ausser sie haben sich zwischenzeitlich bereits aus dem Staub gemacht und probieren es in einem anderen Ressort von Neuem. Auf dem Thron ganz zuoberst kann einem dann eh nicht mehr viel passieren, ob das Resultat nun gut oder schlecht ist. Die Widerhaken sind dann im Fleisch und man saugt so lange es geht.
    Und alle MDR’s tänzeln dann um Königs Gnaden herum.

    Thats Banking World

  32. Einfach nur noch absurd und makaber. . . Nicht nur die „Geldgierigen“, auch die Geber, die dies bereitwillig unterstützen gehören an den Pranger.
    Bestes Propagandamaterial und Argumentationshilfen für die Antikapitalisten. Wie lange dauert es noch bis zum Aufstand er „Normalos“?

  33. “ Awe and shock“

    Das Problem der Finanzdienstleistung ist wie alles andere: Wir kennen die Probleme (Umweltverschmutzung, Ungleichheiten, Missbrauch…) manchmal sogar die Lösungen, aber niemand hat den Mut, sie anzunehmen…. niemand? Es gibt einige Leute, aber sie werden nicht aus Angst in den Herden der Macht gewählt. In der Schweiz ist es leicht zu verstehen, jemand hat es auch hier schon sehr gut beschrieben…..aber es ist das Gleiche und vielkeicht noch schlimmer auf der ganzen Welt: eine Elite, die manchmal kompromittiert und verwurzelt ist, sie ernährt sich selbst, auf diese Weise wird das System schwächer und schwächer, verwurzelt und landet im Zusammenbruch.
    Der Präsident der Europäischen Union selbst, Jean-Claude-Juncker, gibt zu: „Wir alle wissen, was zu tun ist, aber nicht, wie man danach wiedergewählt wird.“
    So ein Gewissen jedoch, dass wir Kritiker uns manchmal beschweren….
    Selbst die reichste und wichtigste Stiftung der Welt durch Bill Gates und Melinda French, gibt in einem seiner letzten Briefe von Goalkeepers zu: „Wir sind frustriert, weil wir sehen, dass die Fortschritte minimal sind, die Reformen gehen in Schneckenschritten weiter. Trotz allem bleiben wir für die Zukunft positiv.“ Sie, die ein durchschnittliches staatliches Vermögen haben und mit ihren „engen Freunden“ zusammenkommen, würden zu einem Nettovermögengelangen, das einer G30-Nation entspricht! Das entmutigt viele junge Leute, aber nicht Greta……..
    Was soll ich dann tun? Aber eines ist klar: Die Vorgehensweise darf trotz aller möglichen Reize nicht weiter sinken. Wenn es keinen Mitarbeiter mehr gibt und ein Kunde gibt, dann sich vielleicht ändert….. oder man wirst sterben!
    Was Juncker hätte verstehen sollen, ist, dass die Bedeutung des Leaders nicht wiedergewählt werden darf, sondern das Richtige zur richtigen Zeit tun muss. Churchil ist hier ein gutes Beispiel, aber ein wenig allein…….
    Nun, wir sind weder positiv noch negativ: Die Welt braucht Veränderungen und jetzt, sonst ist der Niedergang garantiert: 100 Jahre? 1000 Jahre? Und das ist es, was Wissenschaftler auf höchstem Niveau sagen. Was macht es also aus, viel zu verdienen, wenn man nichts mehr hat? Tue das Richtige und sei tapfer….Zeit und Leben werden dir helfen und dann danken!

  34. Da fallen mir nur zwei Worte ein: PERVERS und nochmals PERVERS!
    Und was meinen die Aktionäre dazu? Es wäre Zeit, Weber, Ermotti und Co. so schnell wie möglich mal das „Fell über die Ohren“ zu ziehen! Genügt den Herren die NICHT Décharge- Erteilung an der letzten GV noch nicht?

    • @peperoni

      „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“

      Das zur „Nicht Décharge-Erteilung“ einerseits und dem Antritts-Bonus für Herrn Kahn anderseits.

  35. Bal wieder zu schnell gewesen…. bitte den hier freischalten…((-:

    Zitat :
    Umgekehrt sind es noch 8’000 Franken im Monat für einen arbeitslosen UBS-Banker, der als Folge des Abbaus überflüssig wird.
    —————————

    Ungeachtet davon, dass es eine Schweinerei ist bei gleichzeitigem Stellenabbau, einem Neueingang in der Chefetage 4 Millionen zu zahlen……. finde ich, bei einem Lohn von 8000 nur für Frau / Mann, sollte Vorsorge möglich gewesen sein. Verdient der Mann 8000, hat die Frau meist auch einen eher guten Lohn, ausser sie haben gerade Kinder.
    Es ist eben nicht so das man 100% vom Lohn verplanen kann.

    Das Minders Initiative nur den Erfindergeist anregt, das war eigentlich immer klar……..

    Zu den Antrittsboni muss ich aber noch etwas in Erinnerung rufen……
    In den frühen 70-igern und auch noch später gabs so manchen Handwerker der die Stelle mitten im Jahr wechselte und vom neuen Arbeitgeber den entgangenen 13-ten der alten Stelle als Antrittsgeld bekam. Damals waren 13-te oft noch nicht Lohnbestandteil.

    Marktwirtschaft war das.
    Damals war unser Arbeitsmarkt noch in Ordnung, in einem Ausmass in Ordnung ……das sogar ein Bodenleger, Schreiner, Elektriker eine satte Prämie einstreichen konnte wenn er nur die Stelle wechselte.
    Abwerbungen waren damals auch im handwerklichen Bereich gang und gäbe…… gerade auch wenn der Mann gut war.

    Mit der Masseneinwanderung aber haben wir das nun „erfolgreich“ abgeschafft und das dient eben weniger dem Land, sondern vor allem gewissen Firmen / Multis.
    Fällt ein Banker aus dem Arbeitsmarkt, hat er zu kämpfen um etwas neues zu finden, vorausgesetzt er ist kein „Ü-50“.

    Nun ja, das aber haben auch wir Handwerker….. und je seltener der Beruf, umso mehr haben wir davon.
    Heutzutage ist auch dank dem Stimmverhalten dieser Banker ein Berufswechsel sehr schwer, denn im Ausland gibt’s billigen Nachschub für alles, ………gerade auch für das Land in Europa welches „noch“ an der Spitze der Nahrungskette steht.

    Und seien wir ehrlich, in den guten Zeiten waren diese Banker nahezu alle Feuer und Flamme für eine grenzenlose Welt.

    • Lieber LH:
      Vorschlag zur Güte: Sie platzieren nur noch den Titel – den Rest der Story „erledigt“ dann der Herr Roth 🙂

  36. Da darf man sich nicht wundern, wenn nach dem 20. Oktober die Links-Parteien wieder mehr eigene Leute nach Bundesbern schicken dürfen. Auch wenn einige ein grünes Tarnmänntelchen umgehängt haben. Auch mich als geerdeter, bürgerlich und liberal Denkender gehen diese Exzesse schon sehr lange auf den Sack. Alles Beträge, welche dem Eigenkapital abgehen und die Stabilität der Banken beeinträchtigen. Die erfolgreichen Abzocker können dem nächsten Banken-Crash dann sehr entspannt entgegen sehen.

    • Da wäre ich nicht so sicher das die schamlosen Abzocker beim nächsten Banken-Crash noch sehr entspannt sein werden, sie werden eher rennen aus Angst vor dem Pöbel das dieses geldgeile Pack richten will und vermutlich auch tun wird.

    • @ Miro

      Links und grün bringt gar nichts. Auch deren Politik beruht auf lügen.

      Beispiel:
      Vor ca 24’000 Jahren in der Kaltzeit betrug die Eisschicht des Rheingletschers bei Konstanz / Kreuzlingen (Maximalstand) ca. 900m ! Bregenz war ca. 1’000m unter der Eisschicht.
      Damals gab es keine Autos oder Flugzeuge die CO2-Ausstoss erzeugten. Und trotzdem hat der Klimawandel bereits danach langsam begonnen und die Gletscher schmolzen ab. Bodensse und Untersse entstanden. Es waren schon damals nicht die Menschen die den Klimawandel verursachten.
      Mittels verlogener Angstmachererei will die Politik heute neue CO2 Steuern eintreiben. Politiker rechts und links, auch Unternehmer in der Politik, wollen diese Steuern, weil dann jeder “kleine Mann“ Steuern an den Staat abliefert, und der Unternehmer im Verhältnis weniger bezahlt.

      Die Politik in Bundesbern belügt die Menschen nicht nur in Sachen Klima, sondern auch in Sachen Kreditschneeball-Finanzsystem, und anderen Dingen. Nichts ist nachhaltig.
      Die Menschen werden von der Politik von links bis rechts belogen.
      Es gibt kaum wählbare Kanditaten/-.innen, die man als wirkliche Volksvertreter bezeichnen könnte. Alle Listen streichen und leer abgeben…….? ca.4’500 Kanditaten und nichts wählbares…..

    • In diesem Sinne bin ich froh, meine Assets schrittweise von der UBS wegzutransferieren. Solchen Wahnsinn will ich künftig nicht mehr mitfinanzieren.

  37. Ich kann nur sagen, wann hört diese Idiotie endlich auf. Es kann doch einfach nicht sein, dass man aus dem ganzen Schlamassel der letzten 10 Jahre nichts gelernt hat. Bin nun auch dafür, dass der Staat das Ganze reguliert. Wann herrscht endlich wieder Anstand in der Finanzbranche? Abzocken und dafür nichts leisten, leider wahre Tatsache in der heutigen Zeit.

  38. „Eigenverantwortung“ dieser ehemals liberale Grundwert wird von liberalen und volksparteien und ihrem Lobbyprotectionsismus mit Füssen getreten – und das in der protestantischen Hochburg Europas im Erbe Zwinglis und Calvin. Tempi passati.

  39. UBS und CS haben rein nichts aus der Finanzkrise 2008 gelernt.

    Sie stellen sich mit derartigem Verhalten gegen das Schweizer Volk, welches Sie im 2008 vor dem Konkurs gerettet haben im Fall UBS.

    Es erstaunt mich, dass ein relativ differenzierter Mensch wie VRP Dr Axel Weber bei UBS auf einen derartigen aufgeblasenen Blender und selbstgefälligen Wichtigtuer wie Iqbal Khan reinfällt und noch das grüne Licht gibt um Ihm die Nase nochmals zu vergolden.

    Als Kunde können wir zum Glück noch frei entscheiden diesen Grossbanken UBS und CS keinen Rappen mehr zu geben und das Vermögen bei anderen Banken zu plazieren.

  40. ja mal sehen was khan-sunnyboy der ubs bringt. er kann dann ja weiter ziehen zur deutschen bank.. das geldkarussell dreht sich weiter.

  41. man sollte solche banken meiden.
    ganz einfach.
    geschäften hat auch mit moral und
    vertrauen zu tun.
    und offensichtlich sind solche
    firmen weit weg davon.
    muss jeder mit selber ausmachen,
    was richtig oder falsch ist.
    gewinn gehören privat und
    verluste/kosten dem staat,
    also uns.

  42. Ein Golden hello ist doch was schönes, obendrein freut sich das Steueramt. Ehrlich gesagt ich finde 4 Millionen angesichts der drohenden Strafe von 5 Milliarden in Frankreich ( ich hoffe ich habe das richtig verstanden) nicht schlimm. Spielt eigentlich keine Rolle.Hauptsache der Aktienkurs geht mal wieder nach oben.

    • @bürster, denkst du wirklich es wird auch nur 1franken von diesen 4mill. versteuert.. darf ich lachen… du und ich zahlen steuern, die sunnyboys zahlen so gut wie gar nichts.

  43. Zitat :
    Umgekehrt sind es noch 8’000 Franken im Monat für einen arbeitslosen UBS-Banker, der als Folge des Abbaus überflüssig wird.
    —————————

    Ungeachtet davon, dass es eine Schweinerei ist bei gleichzeitigem Stellenabbau, einem Neueingang in der Chefetage 4 Millionen zu zahlen……. finde ich bei einem Lohn von 8000 nur für Frau / Mann, sollte Vorsorge möglich gewesen sein. Verdient der Mann 8000, hat die Frau meist auch einen eher guten Lohn, ausser sie habe gerade Kinder.

    Das Minders Initiative nur der Erfindergeist anregt, das war eigentlich immer klar……..

    Zu den Antrittsboni muss ich aber noch etwas in Erinnerung rufen……
    In den frühen 70-igern und auch noch in den 80-igern gabs so manchen Handwerker der die Stelle mitten im Jahr wechselte und vom neuen Arbeitgeber den entgangenen 13-ten der alten Stelle noch als Antrittsgeld bekam.

    Marktwirtschaft nennt sich das.
    damals war unser Arbeitsmarkt noch in Ordnung, in einem Ausmass in Ordnung das sogar ein Bodenleger, Schreiner, Elektriker eine satte Prämie einstreichen konnte wenn er nur die Stelle wechselte.
    Abwerbungen waren damals auch im handwerklichen Bereich gang und gäbe…… gerade auch wenn der Mann gut war.

    Mit der Masseneinwanderung aber haben wir das nun „erfolgreich“ abgeschafft. Fällt ein Banker aus dem Arbeitsmarkt, hat er zu kämpfen um etwas neues zu finden, vorausgesetzt er ist kein „Ü-50“.

    Nun ja, das aber haben auch wir Handwerker….. und je seltener der Beruf, umso mehr hat er davon.
    heute ist auch dank dem Stimmverhalten dieser Banker ein Berufswechsel sehr schwer, denn im Ausland gibt’s billigen Nachschub für alles, gerade für das land in Europa welches „noch“ an der Spitze der Nahrungskette steht.

  44. Es war ein kolossaler Fehler des Bundes die UBS nicht zu Verstaatlichen an diesem Donnerstag, den 16. Oktober 2008.

    Nur auf diese Weise hätte der ungehorsame, giergetriebene Koloss mit strengsten Auflagen zur Reason gebracht werden können. Der UBS-Aktienkurs wäre bestimmt auch höher heute und der Name „Switzerland“ würde nicht ständig durch den Kakao der Weltfinanz gezogen.

    Mir tun all diese Pensionskassen leid, die solch obszöne Titel halten müssen, weil sie dem Index folgen müssen.

  45. Keiner wird gezwungen bei der Bank ein Konto zu führen oder sogar eigenes Geld, in die Bankaktien zu investieren. Falls ich mit der Politik der Bank nicht einverstanden bin, saldiere ich ich meine Geschäftsbezieung und aus die Maus.

    • @Cerberus: Und wie legt Ihre Pensionskasse Ihr PK-Guthaben an, wie der Aktienfond welcher vielleicht noch Ihrer 3. Säule, wie die AHV-Ausgleichskasse?
      Leider ist da gerade bei den PK’s nicht aus die Maus….

  46. In der Tat ist dies äusserst stossend. Unter den „Spitzen“-managern wird so getan, als ob es nur wenige Personen gäbe, die einen solchen Topjob machen könnten.

    Die Wahrheit ist doch, dass tausende in der Finanzbrance einen besseren Job hätten machen können als das derzeitige Management.

    Khan & Co sind hoffnungslos überzahlt und da sie das insgeheim wissen und lieber nicht nach Leistung bezahlt werden wollen, kassieren sie Antritssboni.

    Diese Boni werden von Leuten verteilt, die selber bei ihrem nächstem Job auch so einen Bonus wollen. Warum kümmert das denn keinen in der Finanzbranche? Warum gehen die Lemminge alle dort zur Arbeit und mucksen nicht auf?

    Herr Khan, verzichten Sie auf diesen Bonus, wenn Sie so gut sind!

  47. ich sags immer wieder, Hände weg von den Grossbanken. Die Gier dieser Manager ist unglaublich und ich fass es nicht, dass es diese Diskrepanz zwischen oben und unten immer noch gibt…. CEO und VR (Präsi) gehören endgülitg ausgewechselt..mich wunderts einfach, dass der Aufschrei für solche Lohneskapaden nur auf diesem Blog stattfindet….

  48. hahaha, und gleichzeitig den Kleinsparern Negativzinsen aufbrummen. Hier sieht man einmal mehr, wie sich die Banker gnadenlos auf Kosten der Kunden bereichern. Kommt bei der UBS der Negativzins für Kleinsparer, werde ich mir ein Schliessfach mieten und dann bin ich vorerst fein raus.

    • Aufpassen wenn die Bank den Surli macht, ist Ihr Schliessfach sowas von unerreichbar, dass Sie dann halt mitIhrem Zahngold über die Runden kommen müssen.

  49. Was soll man da noch schreiben. Ist doch alle Mühe nicht wert. Es ändert sich einfach nichts!

    Ich kann die Argumente der Banker bzw. vor allem der Politiker, die es unterstützen nicht mehr hören.

    Am meisten verstehe ich die Menschen nicht, die das auch noch gute finden, weil es die Wirtschaft stützt.

    Genau – es stützt die Abzocker und ihre Interessen. Für den Rest soll der Steuerzahler aufkommen. Ach ja vergessen wir die Kunden der Banken nicht, welche jetzt auch noch zur Kasse gebeten werden…

  50. Ob marktüblich oder nicht, eines ist es wohl ebenfalls: Weltfremd, frech und schlicht Diebstahl am Aktionären (könnte man sich wohl rechtlich auch einmal genauer ansehen…)!

  51. Wetten, der I. Khan wird auf seinen bereits „aufgegleisten“ internen Town Halls, Presentations, Roundtables und Management-Retreats irgendwas von „Entrepreneurship“, „Growth“, „Business Excellence“ und wahlweise „höhere nachhaltige Erträge durch Client Experience“ labern in bester Bullshit Bingo Manier. Das Wettbüro ist eröffnet, und an all die strammen Schaffer unten im Maschinenraum, viel Glück da unten, mein Beileid.

  52. Soll noch jemand behaupten die Schweiz sei fremdenfeindlich.
    Elfenbeinküste, Pakistan, Tessin, da ist alles vertreten an der Spitze von „CH-Unternehmen“.

    • Hä. Soweit mir bekannt ist, gehört das Tessin zur Schweiz und kahn hat ebenfalls den Schweizerpass. Wozu also dieses fremdenfeindliche Gelaber.

  53. Das Problem liegt nicht bei Khan, sondern bei demjenigen, der so etwas zahlt.

    Die schätzen nur, was ihnen nahe steht. Der Rest ist Statistik und Kostenfaktor. Eine falsche Sichtweise, welche aber nicht vom Markt bestraft wird, weil UBS & Co Too-big-to-fail sind.

    • Der ist nur ein gross Schwätzer und hat noch nichts selber erreicht immer nur seine Mitarbeiter die sich den Arsch aufgerissen habe. So viele Geschäfte kann er ja gar nicht bringen dass er 4 Mio. Wert ist ……. zudem wird er nun sein Umfeld mit CS Leuten bestücken mal sehen was aus Euch wird…..
      Kennen wir doch alle.

    • Lieber UBS RM, dies hat mit dem Talent und mit dem Hr. Khan rein gar nichts zu tun…
      Nach fast 20-jähriger UBS Erfahrung, werden (in baldiger Zeit) nicht mehr 40+ sondern 35+, 30+ etc. auf der Strasse landen. Irgendwie müssen die Bonis für gesamtes UBS Führung & Mgmt „selbstverständlich“ ausbezahlt weden können, wenn man bedenkt wie es mit den Kundenabgängen so läuft, Sie als UBS RM sollten es am besten wissen, oder?
      Die UBS ist in aller Munde wenn etwas passiert, doch hinter jeder MA Ausstechung bzw. „Personalreduktion“ stehen EINZELNE Menschchen mit ihren Namen und Vornamen, die für nichts verantworten müssen. Also lang lebe die UBS, lang lebe Hr. Khan… zumindest bis zum nächsten „Khan“, weil bei der UBS kann sonst nichts cleveres passieren! …ausser neue Führungskräfte bejubelt werden, wie damals Hr. Ermotti…so armselig!

  54. Die damalige Minder-Initiative hat den rührigen Mundvoll- und FreshSpülen-Kleinunternehmer immerhin in den Ständerat für Kt. SH gebracht. Ansonsten ist bezüglich Banker Kompensationsmodelle und Boni-mässig längst vieles wie bisher.

  55. Die UBS macht den Eindruck eines Take Away Ladens mit Selbstbedienung für die TopFlops – einfach ohne Kasse am Ende.Das die Aktionäre diese Art des Managements tolerieren? Hut ab – Echte Masochisten.