Kann Khan noch zur UBS?

Aufsteiger-König brachte Ex-Boss bei CS zu Fall – UBS-Ermotti machte ihn zum neuen Liebling – Wird Iqbal Khan nun zur Hypothek?

Der Villen-Streit zwischen Iqbal Khan und Tidjane Thiam hat den Spionage-Thriller vom Paradeplatz aus den Schlagzeilen verdrängt. „Khan nervte Thiam zwei Jahre lang mit Baulärm“, titelt der Blick.

Für Khan, den Überflieger, das Opfer, den Helden, wie er im Krimi von Swiss Banking bisher von vielen gesehen wurde, ist das ein Problem. Der 43jährige steht da als Troublemaker und Nestbeschmutzer.

Das könnte für ihn schwere Folgen haben. Nächsten Dienstag will Iqbal Khan bei der UBS ganz oben neu beginnen.

Doch mit dem Fall Khan, wie die Causa in den einflussreichen Medien wie der NZZ genannt wird, bringt der Spitzenmann auch seine neue Arbeitgeberin ins Gerede.

Diese distanziert sich – nicht von Khan als Person, aber vom Lärm um ihren direkt von der Hauptkonkurrenz angeheuerten Topmann.

UBS-Präsident Axel Weber sagte in einem Bloomberg-Interview, das Ganze gehe die UBS nichts an. Man habe die Hausaufgaben gemacht.

Weber hätte auch sagen könnten, dass Khan in seinen Augen ein Opfer sei und dieser sich nur gegen falsche Vorwürfe und inakzeptable Verfolgungsmethoden zur Wehr setzen würde.

Khan, der Mann, der kämpft und sich einzig und allein für sein gutes Recht einsetzt.

Damit hätte UBS-Kapitän Weber dem für 4 Millionen Antrittsbonus eingewechselten Khan die Stange gehalten

Und der ganzen UBS-Belegschaft klargemacht, dass Khan das absolute Vertrauen der obersten Führung der Bank geniesse.

Früher Sandburgen, heute Villen: Khan, Thiam (Blick)

All das unterliess Axel Weber. Weil er nicht daran gedacht hat im aktuellen Moment, als der Bloomberg-Interviewer ihn danach fragte?

Vermutlich nicht. Weber ist seit Jahren ganz oben im Geschäft. Vor allem ist er politisch geschult. Politiker lassen sich immer einen Ausweg offen.

Das heisst: Falls Khan rund um den Spionagefall zuletzt auch belastet dastehen sollte, dann kann Weber seine Einschätzung noch ändern. Mit dem Bloomberg-Interview hat er sich diese Hintertür geschaffen.

Warum aber soll Khan selber einen Anteil am Debakel haben?

Der Schaden ist gross. Wichtige Kunden könnten die CS verlassen, die Mitarbeiter sind verunsichert, gute CS-Leute dürften abspringen.

Khan habe sich nichts zuschulden kommen lassen, sagen seine Supporter. Er wehre sich einzig und allein gegen falsche Vorwürfe seiner Ex-Bank CS.

„Khan tat, was er tun musste“, betont ein Gesprächspartner. „Er wurde von der CS beschattet, die CS hetzte ihm einen Hooligan-Typ auf den Hals.“

Die Sache sei klar: „Die Polizei ermittelt, es geht um ein Strafverfahren – gegen die Einschüchterer und die Frage, wer diese wie beauftragt habe. Also die CS und ihre oberste Führung.“

Der Chef der Zeitschrift Bilanz, der sich regelmässig direkt mit den CEOs der beiden Grossbanken unterhält und insbesondere zu UBS-Chef Sergio Ermotti einen persönlichen Draht hat, schreibt heute:

„Man darf davon ausgehen, dass der ganze Trubel der stets penibel korrekten UBS wenig passt. Der beste Ratschlag an Khan lautet deshalb: Die Anzeige gegen die Detektive nach der Veröffentlichung des CS-Berichts sofort zurückziehen – und Kopf runter und schaffen.“

Cool down. Ansonsten könnte Khan zum Problem werden.

Für Sergio Ermotti wäre dies eine Pleite erster Güte. Der UBS-Chef hat in seinen 8 Jahren die Bank in ruhige Gewässer geführt. Zu neuen Ufern ist sie unter seinem Kommando jedoch nicht aufgebrochen.

Das führte zu Angriffen im Innern der Bank. Doch Ermotti war geschickt im Kampf um die Macht bei der Nummer 1. Alle, die ihm gefährlich werden konnten, wurde er los.

Als dies für ihn selbst zur Gefahr wurde, weil Fragen nach valablen Nachfolgern lautwurden, zauberte Ermotti den „Super“-Banker Khan aus dem Hut. Damit verschaffte sich Ermotti Ruhe.

Und nun sorgt ausgerechnet dieser Khan für den grössten Lärm auf dem Platz, den man sich vorstellen kann. Khan wird mehr und mehr zur Hypothek für den scheinbar allmächtigen Ermotti.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Wenn man weiss, dass I. auch schon bei einer Big4 den grössten Teil seiner Zeit für Intrigen verwendet hat. Ermotti wird sich freuen.

  2. Es gibt einen Aspekt, der mir bei der gesamten Berichterstattung grundsätzlich zu kurz kommt:

    Diese beiden Herren sind keine „Starbanker“, sondern Quereinsteiger aus der Beratungsbranche (Thiam: McKinsey, Khan: EY).

    Und damit ist dieser Vorfall wohl eher ein Anschauungsbeispiel dafür, was für Verhaltensweisen Letztere regelmässig hervorbringt und schlussendlich bei Kundenunternehmen einnistet.

    Vielleicht sollten sich gewisse Führungskräfte mal grundsätzlich überlegen, ob man den Betrieb solchen Verhaltensweisen wirklich aussetzen will. Wenn ich mir exemplarisch den Leistungsausweis der beiden betrachte, hätte die Credit Suisse beispielsweise getrost auf deren Anstellung verzichten können. Denn: Was die erreicht haben, erreichen andere problemlos auch. Und ich wäre überrascht, wenn das nicht 99%+ der breiten Öffentlichkeit ebenso sehen würde…

  3. Wie kann man nur wochenlang über diese zwei bedauerlichen gestalten berichten?? Keiner von beiden hat etwas für den finanzplatz schweiz getan. Dass das ganze auch an einer „wer hat den längeren“ geschichte hängen bleibt sagt schon alles über diese zwei knallköpfe… Beide nutzlos für den finanzplatz und wertlos für die allgemeinheit.

  4. Neues aus der Ringier= Blick Küche.
    Möglicherweise ist das des Pudels Kern,
    und das ganze drum herum das auch hier
    sicher sehr interessant diskutiert wird, NUR Pinatz.
    Heute läuft das ganz grosse Ding in Asien.
    Da sind gigantische Summen im Spiel.
    Logo da wollen eine CS und UBS mitspielen.
    Nur da sollte allen klar sein exzessieve Gewinnmöglichkeiten beinhalten unvermeidlich
    auch entsprechende Risiken.
    Seit den Ereignissen von 2008 wissen wir wie
    soliede die Herren Banker noch Arbeiten.
    Da stellen sich denn doch umfangreichere Fragen
    wie und und wird so ein Megageschaft auch Rechtlich aufgestellt und betrieben. Vor allem die Deckungs und Haftungsrechtlichen Umstände.
    Wer haftet am Ende? Das könnten auch wir alle sein.
    So Kindsköpfe wie dieser Kahn und anscheined auch Thiam, huch ,ob das die richtigen sind???
    Da sollte die Grundsatzfrage erlaubt sein, ist das verantwortbar, solch grossen Dingern das Standort-Recht und damit auch Haftungsverpflichtungen zu gewähren.
    Na ja der letzte Abschnitt dürfte den doch dem einen
    oder anderen aufstossen, Grins nicht ins Bild passen.
    Dazu eine Sache die soooooo durchgezogen wurde.
    Der Fall Island.
    Auf dessen Hoheitsgebiet waren gigantische Summen im Spiel für die letztlich der Isländische Staat hätte haften MÜSSEN.Das Verhältnis Bilanzsummen und reler
    Substanz und Masse, Islands standen in keinem verhältnis zur Astronomischen Bilanzsumme.
    Na ja da wurde und musste abgeschrieben werden
    die Sache zu absurd, den Isländern die abschliessende
    Absolutin,vergebung aller Sünden gewährt.
    Ob man soooo etwas der Reichen Schweiz auch zugestehen
    würde, da möge sich jeder mal selber etwas Gedanken machen. So ,,Monsterkisten,,wie eine UBS und CS könnten uns noch verdammt teuer zu stehen kommen.
    Da sollte die Bankenaufsicht denn doch etwas genauer hiensehen was wie da, das eine und andere zusammengewurstelt wird, unter Konsultation der Freihandelsverträge und das Universellen Völkerrechts.
    Wünsche schönes Wochenende.

  5. Als Normal-Bürger habe ich lediglich noch 2 Bemerkungen anzubringen:
    – welch professionelle Atmosphäre muss in der obersten Führungsebene der CS herrschen, wenn Wildwest-Methoden mit 3.Klass Detektiven gegen ein Führungsmitglied angeordnet werden?
    – was sind wohl die Auswirkungen auf das freundnachbarschaftliche Verhältnis, wenn der ‚Verräter‘ gleich nebenan wohnt?

  6. Es läuft bekanntlich ein Strafverfahren und Personen wurden verhaftet. „Beschatten“ ist in der Schweiz nicht verboten und reicht nicht für das.

  7. werter herr khan, darf ich ihnen einen gut gemeinten ratschlag geben? verkaufen sie einfach ihr haus! und kaufen sie sich ein haus in unmittelbarer nähe von herrn ermotti! kommt gut! bestimmt!

    • Ja, und nicht vergessen, immer schön den Nachbarn provozieren. Trampolins und so eignen sich, wenn man so nah aufeinander sitzt, dazu ideal. Und immer noch die Gschpänli aus der Waldspielgruppe, den Maximilian-Georges, die Eva-Maria und Sophie-Heaven und alle anderen Kinder aus der Waldspielgruppe dazuladen. Da ist Lärm garantiert, und die böse Freundin des Chefs, die nichts anderes zu tun hat als auf der Wiese sich zu sonnen, kann sich nicht dagegen wehren, weil sie sonst die ganze Nachbarschaft gegen sich hat. Und seine Villa verkaufen und wegziehen kann der Chef so auf die Schnelle auch nicht. Die Dschungelkämpfe in der Chefetage sind nichts im Vergleich dazu. Da werden sich die Ermottis richtig freuen…

  8. Iqbal Khan hat in seiner Zeit bei CS ziemlich skrupellos Kunden und Mitarbeiter entsorgt.

    Iqbal Khan ist ein unguter Mensch, welcher in einer wichtigen Führungsposition völlig überfordert ist.

    Er ist ein Narzist und Selbstdarsteller, welcher lediglich an sich selber denkt.

    UBS würde gut daran tun diesen Kelch an sich vorbeigehen zu lassen.

    • Diese Plattform hier sollte nicht missbraucht werden für unqualifizierte Beschimpfungen oder subjektive Abrechnungen. Es ist ein Medium, keine Meinungsmache.

  9. Ich möchte den beiden Knallköpfen ihre ebenselbigen nur allzugerne zusammen knallen lassen. So wie weiland im Film „Vier Fäuste für ein Halleluja.

    Und wehe, ich erwische beim meinem ZFF Bersuch auch gleich noch den Rohner …

  10. Auch der Kahn ist leck geschlagen. Zumindest leicht. Aber falls der Eindruck entstehen könnte, dass er nicht ganz soooo unschuldig am Zwist ist – und das halte ich durchaus für möglich – dann könnte der Kahn sogar ganz absaufen. Also schwimmen wie eine leierne Ente am Grund eines Sees …

  11. Wie siehts denn in Sergio’s Nachbarschaft aus? Gibts da überhaupt noch bebaubare Grundstücke zu kaufen? Ansonsten hat der Icke Kahn ja irgendein Problem in Zukunft.

  12. Beide Seiten sind aufs Äußerste diskreditiert und würden im Normalfall sofort Konsequenzen spüren. Man stelle sich mal einen Normalo vor, einer aus der Familie Holzermoser wäre hierin verwickelt. Der wäre sofort weg, egal auf welcher Seite er stünde. In der heutigen Feudalgesellschaft sind halt manche etwas gleicher als andere und bei denen wird eben anders gemessen, wie wir erkennen können. Die Mistgabeln stehen bereit, aber es dauert eben noch ..
    Fürchterlich ist das nur für die CS Mitarbeiter, die sich das alles jetzt in ihrem Bekannten- und Freundeskreis anhören und Antworten geben müssen.

    • Red Alet! Red Alert!

      Auch Holzermoser mosert!

      Und die Muppet Show läuft weiter! Lustiger denn je!

  13. Wenn man das hört vom jahrelangen Baulärm bei Khans wegen der Hausrenovation und den sichtbehindernden Bäumen, die Frau Thiam den Khans vor die Nase gesetzt haben soll, so muss man sich schon fragen, ob diese Topshots noch nie gehört haben, dass man Probleme vernünftig miteinander bespricht resp. vorher den Nachbarn über Bauvorhaben informiert. Anschliessend könnte man sich erkenntlich zeigen mit einigen Flaschen guten Weins z.B. und einem tollen Bouquet für die Nachbarsdame. Wenn man nicht einmal fähig sein sollte, einfache Alltagsprobleme anständig zu lösen, wie soll man denn da fähig sein, tausende von Mitarbeitern zu führen und Probleme ganz anderer Art in den Griff zu kriegen ? Nun, wir werden ja sehen wie sich der UBS-Aktienkurs mit dem Wunderbanker Khan entwickelt.

  14. Man hört, im näheren Umfeld der beiden häuften sich die Stimmen, wonach der eigentliche Ursprung des Streits unter Umständen Jahre zurückliege. Ein Missverständnis, das nie geklärt wurde und über Zeit zunehmend zu Spannungen führte.

    Die Rede ist zum einen von IK’s nicht selten auftretenden Blähungen. Was allgemein unangenehm ist, sei in IK’s Nähe besonders störend. IK löse seine Blähungen jeweils mit viel Getöse. Die Lärmbelastung sei gelinde gesagt überdurchschnittlich. Zum anderen sind da aber auch TT’s Blähungen, die ähnlich oft aufträten. Allerdings löse TT jeweils mit einer schmeidigen, eleganten Bewegung – und vor allem gänzlich ohne Geräusche. Aber – jeder weiss es – die ganz Leisen entwickeln meist eine ganz andere, äusserst unangenehme Wirkung.

    Währenddem der Darmwind des einen über viele Monate trompetete, entwickelte der Darmwind des anderen jeweils herbe Düfte – nicht selten in Gegenwart des jeweils anderen. Obwohl das oft gleichzeitige Lösen zunehmend zu Spannungen zwischen den beiden führte, wurde nie darüber gesprochen. Was gegenseitig als offene Provokation empfunden wurde, kam nie zur Sprache. Bis zu jenem verhängnisvollen Abend in TT’s Furzbude.

    Offenbar löste IK in unmittelbarer Nähe von TT’s Freundin (über deren Verdauung nichts Aussergewöhnliches bekannt ist), was TT als Affront empfand. Es kam zum offenen Streit zwischen den beiden. Als IK’s Frau (weitestgehend blähungsfrei) dazwischen ging, soll auch TT gelöst haben, was nicht zur Beruhigung der Gemüter beitrug.

    • @Man hört…

      Das ist ja der Knaller! Endlich mal eine brisante – wenn auch übel riechende – Inside Story, die plausibel tönt! So müsste es gewesen sein.

      Danke, dass Sie uns an den Fürzen der höheren CS Führung teilhaben liessen! Wie heisst es doch so schön? Angesichts der Luft kommt es bald Kacken!

  15. Irgendetwas stimmt hier nicht! Die Medien stürzen sich auf diesen Fall ob es um Watergate-Affäre handeln würde . Was vorgefallen ist wird extrem dramatisiert. Khan und Thiam bringen den Finanzplatz in schwierigkeiten. Wow was für ein Skandal. Meiner Meinung nach bringen die Medien den Finanzplatz in schwierigkeiten in dem Sie private Angelegenheiten von Personen preisgeben.

  16. Wurzel des Übels——
    Wie kann eine vernünftige Führungskraft das Haus neben seinem Vorgesetzten kaufen?
    Die UBS bräuchte Führungskräfte mit gesundem Menschenverstand.

    • Vernunft?
      Die Banker denken in der Geldwährung*:

      Tiefe Steuern!

      Schauen Sie sich die Steuersituation in der Gemeinde an. Mit der alleine mit der Steuerersparnis können die Herren in einigen Jahren Liegenschaften** dazu kaufen.

      (* können also Preis und Wert nicht unterscheiden
      ** tatsächlich wohnen tun sie spätestens dann vielleicht wo anders)

    • Khan wollte Thiam wohl mit dem Baulärm zermürben, mit dem Endziel, ihn zu beerben. Bauen als Kampfansage – das gab es schon bei den italienischen Adligen des Hochmittelalters, die sich gegenseitig mit immer höheren Geschlechtertürmen zu übertrumpfen versuchten. Da blieb es meist auch nicht bei Wortgefechten, wenn die eine oder andere Partei die Nerven verlor. – Gehen wir noch weiter zurück, landen wir bei den Gebrüdern Romulus und Remus, den von der Wolfsmutter aufgezogenen sagenhaften Gründern Roms. Romulus begann ein kleines Mäuerchen um sein Anwesen zu ziehen. Remus belustigte sich über dieses Vorhaben, indem er über das Hindernis sprang. Romulus bekam einen dicken Hals und erschlug seinen Bruder.

  17. Bullshit Alarm

    Definitionen indirekt:

    Facts: z.B. geprüfte Fakten
    Manipulierte Fakten: z.B. 1% Arbeitslose, 99% Beschäftigte
    Gerüchte: wahr oder falsch
    Lügen: grundsätzlich falsch
    Fake News: Problem Ersatzrealität, bzw. vorgespiegelte Realität via parasitäre Systeme

    –> Bullshit: es spielt keine Rolle ob wahr oder nicht, es
    macht keinen Unterschied

    Zitate oben von Vincent F Hendricks Direktor des Zentrums für Informations- und Blasenforschung an der Universität Kopenhagen

    Ich, Kommentator, glaube nicht, dass irgend ein Aktionär oder Leser seine Meinung zu TT oder Khan wegen der Berichterstattung geändert hat. Die Garten-Party-Story, also Bullshit, macht die beiden irgendwie „menschlich“ und darum interessant.

    Zur Überwachungsgeschichte hingegen erwarte ich klare Stellungnahmen und Konsequenzen.

    PS: Verschiedene Kommentatoren schreiben mit Pseudonym „Mutti“

    • @Mutti
      Gerüchte werden von Neidern erfunden,
      von Dummen verbreitet
      und von Idioten geglaubt.
      Zitat Spruechetante

  18. Erstaunlich, dass in den sehr zahlreichen bisherigen Kommentaren kaum erwähnt worden ist, dass nur ein Idiot direkt neben seinem Chef wohnen will.

    • Siehe Kommentar von Christina Meyer:
      „Das Grundstück gehörte der Familie seiner Frau, bereits bevor Thiam dorthin zog.“

  19. Sieht so aus, als hätten sich Khan und seine Entourage, die ihn in der aktuellen Affäre begleiten, irgendwie verrechnet. Die Idee, das ganze medial eskalieren zu lassen, könnte sich zum Rohrkrepierer entwickeln, zumal inzwischen ja hinlänglich bekannt ist, dass hier aus banalsten Gründen ein Rosen- bzw. ein Baumkrieg angezettelt wurde, der irgendwie eskalierte. Absolut unprofessionell und unwürdig, das Verhalten aller Beteiligten.

    • Seh ich auch so. Für mich hört es auf, wenn versucht wird, die lieben Kinder uns sogar ihre Gschpänli aus der Spielgruppe, Maximilian-Georges, Eva-Maria, Sophie-Heaven, ins Feld zu ziehen. Und die Landi lassen sie bitte ganz aus dem Spiel. Die Landi ist noch ein grundsolides Schweizer Unternehmer, bei dem man nicht Angst haben muss, dass man ärmer herauskommt, als man hineingeht.

  20. Es ist schwer vorstellbar, dass Kahn einfach nur das arme Opfer ist, als das er sich jetzt darstellt. Für einen Streit braucht es immer mind. zwei Parteien. Wenn sich diese angeblichen Starbanker nicht wie zivilisierte Menschen benehmen können, weiss ich nicht, was sie auf ihren Posten verloren haben. Würde mich wundern, wie sie reagieren würden, wenn das Ganze unter ihren Mitarbeitenden passiert wäre. Nur so als Gedankenspiel…

    • „Für einen Streit braucht es immer mind. zwei Parteien.“ Nein, sehe ich nicht so. Manchmal gibt es einfach toxische Umfeldbedingungen oder toxische Persönlichkeiten, die einen wohl oder übel reinziehen. Nur so ganz allgemein jetzt…

  21. „Falls Khan rund um den Spionagefall zuletzt auch belastet dastehen sollte, dann kann Weber seine Einschätzung noch ändern.“

    Was ist das für ein Satz? Wenn also Thiam höchstpersönlich Kahn hätte beschatten lassen um privat zu wissen ob er eine Kettensäge kauft (um wohl seine Bäume umzuhauen) dann müsste Weber seine Einschätzung ändern weil „Kahn dann auch irgendwie belastet dasteht“ (auch wenn er keine Kettensäge gekauft hat)??

  22. Ob Khan unschuldig ist, weiss LH ja selber. Wer ist mit dem ganzen Mist denn an ihn und der restlichen Presselandschaft in der Schweiz heran getreten?
    Egal. Wen kümmert schon, wie die Jobaussichten eines schwerreichen Bankers aussehen. Aufs Arbeitsamt muss der ja sowieso nie mehr.

  23. Mal im Ernst. Wer möchte neben seinem Chef wohnen? Really? Das will doch weder Mitarbeiter noch Chef. So gern man sich bei der Arbeit vielleicht mag. Das will doch wirklich keiner. Kein Normaler jedenfalls. Oder bin ich da etwa eigen?? Will man das wirklich??
    Und wer will so jemanden??

  24. Falls sich das in Thiams Haus wirklich so abgespielt hat, wie in der FT beschrieben. Dann stellt sich mir die Gretchenfrage: Will ich jemanden in meinem Team haben, von dem ich weiss, dass er mit der Partnerin seines Förderers – wie auch immer der sein mag – in seinem Haus, an seiner Party einen Streit vom Zaun bricht? Die Reaktion von Thiam kann ich absolut verstehen. Frauen und Kinder sind off-limits, ein absolutes No-go! Das sollte jeder wissen. Ansonsten begibt man sich in Teufels Küche. Weitere Frage: Welcher Gentleman zofft sich mit einer Frau (ausser mit seiner eigenen) an einem gemütlichen Anlass? Alkohol hin oder her. Was sagt das über den Charakter aus? Ein Top Manager muss in der Lage sein viel auszuhalten. If you can’t stand the heat, get out of the kitchen.

  25. Dr. Axel Weber ist sicherlich intelligent genug um zu erkennen, dass es nicht sinnvoll und nicht zielführend ist, dass Iqbal Khan nächsten Dienstag bei UBS starten soll.

    Dieser Skandal hat die wahren Charaktere der involvierten Personen TT und IK schonungslos offengelegt. Nur in kritischen Situationen erkennt man den Charakter eines Menschen.

    CS Kunden sind schockiert und werden und haben bereits Ihre Konsequenzen gezogen.

  26. Dieser Mann ist nicht tragbar (für eine Schlüsselrolle) bei der UBS oder bei irgend einer anderen Bank. Auch er hat seinen Betrag zu diesem Skandal geleistet. So ein Verhalten ist schlicht nicht tragbar.

  27. …heute sind die Hypotheken mindestens billig oder Gratis zu haben…
    Zweite Gisel?
    On verra. Ich schlafe gut….

    Viel Erfolg!🤣😁

  28. Khan könnte für die UBS wirklich noch zur Hypothek werden.
    Ich hoffe nur, dass der „Kan UBS“ mit all den Querelen nicht auch noch absäuft.

  29. Khan besitzt ein ganz schlechtes Karma, bloss Finger weg von ihm! Es bleibt nur zu hoffen, dass die UBS einen Vertrag mit dem Knaben besitzt, der unzählige Ausstiegsklauseln besitzt.

  30. Khan wurde beschattet, belästigt und bedroht.

    Warum sprechen wir nicht über:

    Investico
    Die zwei Brüdern
    Die Auftraggebern
    Das Memo

    ???

    Ist doch egal ob er anfängt oder nicht!

    • Khan ist Teil des Problems und hat sich offenbar in seiner Opferrolle masslos überschätzt – die Rechnung ist nicht aufgegangen.

    • Warum sprechen wir hier nicht über Überwachung in der Schweiz und dass solche Methoden von Leuten eines Schlages wie TT und ‚weisse Weste R‘, durch Staatsanwaltschaft, Finma etc. stillschweigend hingenommen werden. Soll mir niemand jemals mehr erzählen die CH sei kein korruptes Land, Banana Republic at its best, auf hohem Niveau….

  31. Was hatte Khan, der ja zur Zeit des Vorfalles bei der CS nicht mehr und bei der UBS offiziell noch nicht arbeitete, mit seinem Auto in der Fraumünsterstrasse zu suchen? Die Auswertung der Überwachungskameras, die es in dieser Gegend wohl flächendeckend hat, könnten vielleicht zeigen, wer hier wen provoziert hat.

  32. Zwei Männer haben einen Streit – so what?

    An dieser Geschichte ist wenig wirklich wichtig. Beschattung ist legal. Hat halt einfach Sensationscharakter. Thiam hätte auch furzen können – so unbeliebt ist er, so gross ist der Neidfaktor.

    Gerechtfertigt oder nicht, das spielt doch für keinen mehr eine Rolle. Hauptsache man hat einen spannenden Krimi, und die Presse eine Geschichte um ihr Brot zu verdienen.

    • Lieber Blaupistenfahrer, bleiben Sie lieber auf der blauen Piste, denn Sie neigen dazu, die Situation völlig falsch einzuschätzen.

      Wenn es der persönliche Streit zwischen zwei Egomanen wäre, hätten Sie vollkommen recht. Leider hat aber die CS in der Zwischenzeit bestätigt, dass sie die Beschattung in Auftrag gegeben hat. Somit ist eine systemrelevante Bank bis zum Hals in diesen Kindergartenstreit involviert!

      Das muss zum Denken geben, und Konsequenzen haben.

  33. Dass sich David Herro von Harris Associates aus Amerika zu Wort meldet und den Schutz seiner Interessen an erste Stelle setzt, überrascht niemanden. Aus dem Land wo Leute seriös an eine Wiederwahl von DT denken. Wo Lügen und Drohungen als salonfähig gelten und andere Gesellschaften mit hohen moralischen Werten belächelt werden. USA – dead man walking.

  34. T. Thiam & Sippschaft und I. Khan & Sippschaft können beide zusammen RUHN und ABTRETEN.

    Diese ausländischen Söldnertruppen benötigen wir gemäss Prof. Dr. Hans Geiger nun wirklich nicht in der Schweiz.

    Verantwortlich sind diejenigen Personen, welche diese Manager reingeholt haben und Ihnen die Plattform eröffnet haben.

    Im Falle TT natürlich Urs Rohner.

    TT somit nach Hause und Khan kann die Branche wechseln.

    Solche Bankangestellte brauchen wir in der Schweiz definitiv nicht.

    Sie schaden dem Finanzplatz Schweiz und der Reputation der Schweiz.

  35. In der heutigen Money-Schweiz geht alles. Mr. Khan braucht jetzt den PR-Flüsterer von BA Lauber und schon läuft der Karren … Ein Lunch mit FIFA-Infantino, bisschen NNM Talk, dann ein Sprung zum ganz grossen Oli Kahn zur Wiesn.
    Mia san fascht gliich. Foto-Blitz-Gewitter. Dazwischen die NR/SR-Wahlen mit wenig Interesse an streitenden Bängger. Nun eine smarte Pirouette vor der Finma und eine zu Beginn der Wintersession auf dem Bundesplatz wieder mit vollem Media-TamTam. Und guet isch. Auch für den Urs oder den Axel.

  36. Die beiden Herren haben sich zur internationalen Lachnummer gemacht und die wichtigsten Standbeine des Swiss Bankings (CS, UBS) damit auch noch in Verruf gebracht. Man muss sich schon fragen, ob solche Personen fähig sind, einen Konzern zu führen. Ich meinte im Moment, NEIN. Was auch immer, Herr Khan soll sich im Namen des Swiss Bankings finanziell (Genugtuung) mit der CS bzw. Thiam einigen und eine sogenannte Desinteresse-Erklärung zur Strafanzeige abgeben damit nicht weiterer Schaden für das Swiss Banking entsteht. Zudem ist Thiam nicht mehr tragbar wie auch der Bär-CEO Walter Knabenhans 2006 in der Causa Elmer betreffend der aufgefolgenen „Oberservierung“ und „Elmer-Strafverfahren“ nicht tragbar wurde gemäss Infos eines Insiders.

    • Des Rudi’s Senf zur selbstgebastelten Causa „was bin ich doch für ein armes Opfer“ interessiert nun wirklich niemanden.

  37. Iqbal Khan hat offensichtlich nicht die menschliche Grösse für eine derart wichtige und verantwortungsvolle Position bei UBS.

    Dies hat sich in dieser absurden Komödie gezeigt, wo sein wahrer Charakter zum Vorschein gekommen ist.

    Ich denke er hat zu hoch gepokert.

    Am Ende will Ihn weder die Bank in Thalwil, noch Goldman Sachs, noch Julius Baer, noch J.P. Morgan und noch irgendein anderes namhaftes Institut.

    EY nimmt Ihn allenfalls als Revisor zurück.

    Er und TT haben dem Finanzplatz Schweiz und der CS einen enormen Reputationsschaden zugefügt.

  38. Die kurze Antwort wäre NEIN. Die lange Antwort ist leider JA, da er dort auf ebenfalls narzisstische Ego-Typen trifft. Weber war der Klassiker: geht uns nichts an. Khan leitet ja nur die Paradedisziplin. Ermotti rastet auch bei jeder Gelegenheit aus und der Rest des Managements rennt in der Welt rum und postet auf LinedIn. Beitrag zum Unternehmenserfolg: NULL. Mir tun nicht einmal mehr die Aktionäre oder die Mitarbeiter leid, da sie dieses Management dulden. Die Kunden auf der anderen Seite verstehen nicht wirklich was los ist. UBS zehrt von dem Ruf, welchen wir aufgebaut haben. Danke, dass ich mir keinen Thiam, Khan, Ermotti, Weber oder Collardi mehr antun muss.

  39. davon ausgehend, dass der grösste Teil des Lärms während der Arbeitszeit anfiel und davon ausgehend, dass Thiam nicht von Zuhause aus arbeitete und davon ausgehend, dass auch Thiams Freundin bekanntlich ausser Haus arbeitet, störte der Lärm wohl eher die Wachleute.

    • Tja, es wird ja gesagt, am Khan-Häuschen habe man auch am Wochenende gearbeitet. Das ist aber in der Regel nicht erlaubt. Und das lässt sich unter normalen Leuten mit einem Telefonanruf einfachst regeln. Aber die HH Khan und Thiam sind eben so weltentrückt, dass sie so was nicht können. Sie können nur angeblich gute Bankangestellte sein, sonst nichts.

  40. Der Herr Rohner und der Herr Weber haben sicher schon miteinander telefoniert. Der Herr Weber will doch kein Problemkind vom Nachbarn in seinem Hause. Der hat schon genug eigene Problemkinder. Nun, wenn die Kinder der beiden Herren nur mit Kohle ruhiggestellt werden ist das ja auch kein Wunder. Wenn die Herren Rohner und Weber wenigstens eine Ausbildung als Super Nanny hätten… also ich finde, das gehört unbedingt in das nächste Anforderungsprofil eines Verwaltungsratspräsidenten einer Bank.

  41. Sollte die UBS Khan trotzdem ins Boot holen, dann sind die nicht ganz bei Trost.
    Auch die CS sollte sich seines Kindergarten entledigen.

  42. Sorry, aber Kahn hat deutlich gemacht, dass es ihm an Format fehlt. Gleiches gilt für seinen vormaligen Chef, aber der ist wenigstens bereits auf einem Posten, den der andere gerne wäre.

  43. Wäre KHAAAAAN! wirklich so gut, hätte ihn ein ausländisches Institut abgeworben oder angestellt, dann hätte es auch keine Problem wegen einem Wechsel zur inländischen Konkurrenz gegeben. Offenbar sieht man dort seine Qualifikationen nicht so positiv wie in der Schweiz.

  44. Soll doch selbst etwas eigenes Geld riskieren und eine eigene Bank aufmachen. Wär doch mal was. – Zu anstrengend? Zuviel persönliches Risiko? – Eben.

  45. Das sehe ich absolut nicht so! Was soll dieser Versuch nun das Opfer – und das ist er definitiv, wenn man alle Veröffentlichungen verfolgt – angreift und im Böses möchte!

    Also, lasst ihn anfangen und schaffen und auf CS Seite müssen die internen Konsequenzen gezogen werden!

    • Das vermeintliche Opfer hat offenbar nichts unversucht gelassen, die Geschichte medial aufzublasen. Eine, wie sich jetzt zeigt, äusserst unkluge Strategie.

  46. UBS-Präsident Axel Weber sagte in einem Bloomberg-Interview, das Ganze gehe die UBS nichts an. Man habe die Hausaufgaben gemacht.

    Weber hätte auch sagen könnten, dass Khan in seinen Augen ein Opfer sei und dieser sich nur gegen falsche Vorwürfe und inakzeptable Verfolgungsmethoden zur Wehr setzen würde.

    Sorry LH, aber wenn er das erste sagt, dann muss er danach nichts mehr sagen, das ist reine Interpretation von ihnen. Wenn es mich nichts angeht, dann ist das auch so und ich muss mir über den Rest keinen Gedanken machen.

    Somit hat Weber alles von UBS Seite her gesagt.

  47. Der späte Kommentar von anna lou tönt logisch

    anna lou
    26. September 2019 / 21:38
    Hier die wahre Geschichte: Frau Khan, die trotz des angesehenen Jobs Ihres Mannes immer noch die auf dem Boden gebliebene Mami von zwei kleinen Kindern ist, kaufte letzten Sommer in der Landi den aufblasbaren Pool und packte obendrauf noch ein Trampolin ein (mit Sicherheitsnetz). Zuhause war die Freude gross und der Spass wurde gleich ausprobiert. Derweil sonnte sich Thiams Freundin im Garten. So ging das den ganzen Sommer lang, der Pool verschwand irgendwann doch das Trampolin wurde zum Dauerbrenner. Der Höhepunkt wurde erreicht, als Khans Sprösslinge auch noch Maximilian-Georges, Eva-Maria, Sophie-Heaven und alle anderen Kinder aus der Waldspielgruppe einluden. An besagtem Dinner Abend nach geschätzten 10 Manhattens meinte Thiams Freundin, „ja, nun sind wir mal die Lautesten im Quartier, normalerweise ist das ja Euer Pokal“. Khan meinte darauf, über Lärmbelästigungen würde er gerne direkt von Nachbar zu Nachbar sprechen und nicht mit jemandem, der schlussendlich nur am Wochenende zu Gast ist. Der Rest ist Geschichte.

    Dementsprechend sehe ich hier keinen Fehler von Kahn und vor allem keinen Grund ihn danach zu bedrohen.