Sind Sie auch „mehr oder minder“ zufrieden?

Für Roger Köppel ist der EU-Deal ein „Unterwerfungsvertrag“. Doch Liechtenstein lebt gut mit seinem EWR. Ist Vaduz unterjocht?

Es ist die SRG, die auf 108 aktuellen Seiten nachweist, welchen Beitrag sie für die Schweizer Gesellschaft leistet. Ergebnis: 60-70% der Befragten sind mit ihren Sendungen „mehr oder weniger“ zufrieden.

Dies ist wohl die neue Messlatte für die Befindlichkeit der Schweizer Bevölkerung. Sind Sie auch „mehr oder minder“ zufrieden mit der Art, wie UBS, Credit Suisse und andere Schweizer Banken mit uns umgehen?

Oder sind Sie „mehr oder minder“ zufrieden, dass unsere beiden Zürcher Ständeräte Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP) uns in Bern nur im Nebenamt vertreten, weil sie mit Nebenjobs viel besser verdienen?

Oder sind Sie „mehr oder minder“ zufrieden, wie sich in den letzten zehn Jahren ihr Job und ihr Einkommen verbessert haben?

Urs Rohner, VR-Präsident der wohlbekannten Credit Suisse, macht uns die Antwort leicht, denn am letzten Wochenende erreichte mich sein neues „Bulletin“, das nach eigenen Angaben älteste Bankmagazin der Schweiz, worin er schreibt: „Freundschaften sind der Jugend der wichtigste Wert.“

Ist das zynisch? Im Gegenteil:

Das ist schön gesagt von einem Mann, der seinen internationalen Hauptaktionären in den letzten 48 Stunden eine Top-Personalkrise verkaufen musste, an deren Entstehen er nicht ganz unschuldig ist.

„Rationaler Egoismus führt zu kooperativem Handeln“, lässt Urs Rohner, selbst kein Intellektueller, im gleichen Hausmagazin Hans Bude schreiben, Redaktor der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“; dessen Hauptwerk heisst „Lob der Macht“.

Kommen wir der Sache jetzt schon näher? Blicken wir durch, was die Helden unserer staatstragenden Medien wirklich wollen? Oder sind wir, auch als wohlhabender Bankkunde oder Staatsbürger, einfach nur Staub unter den Schuhen der „Swiss Masters“?

Erster Bühnenwechsel: Katrin Gügler, seit zwei Jahren Direktorin des Amtes für Städtebau in Zürich, preist das Wachstum der Stadt in den nächsten 21 Jahren von heute gut 400’000 Einwohnern auf 500’000 Menschen.

Ich kenne in Zürich niemand, der dies gut findet. Die Unfälle im Strassenverkehr nehmen zu, die Velofahrer sind amokmässig auf den Trottoirs unterwegs, stürzen sich vor Trams und behindern meinen SUV, der eine sichere Garage sucht. Zahlbare Wohnungen gibt es nur für Altzürcher, Linke und Grüne.

Die coole 54jährige Gügler verspricht uns „ein Zürich zum Wohlfühlen, das unsere Heimat ist“. In der Praxis heisst dies, wir werden weitere 20 Jahre durch die Hölle gehen, um dieses von linksgrün versprochene Paradies zu erreichen.

Wo sitzen die grösseren Machtpolitiker? In der Wirtschaft oder in der Politik?

Zweiter Bühnenwechsel: Das Fürstentum Liechtenstein hat keine eigene Armee und geschätzte acht Polizisten. Es hat auch keine eigene Währung, sondern bedient sich freihändig des Schweizerfrankens und des Euros.

Seine Gesetzgebung lehnt sich an die schweizerische an und berücksichtigt als EWR-Mitglied die Rechtsprechung des EU-Gerichtshofs.

Ist das Fürstentum Liechtenstein deshalb kein selbständiger Staat?

Genau dies behauptet der von mir wegen seiner Intellektualität geschätzte Verleger Roger Köppel von der Schweiz, wenn sie das EU-Rahmenabkommen unterschreibt.

Wählen wir ihn am 20. Oktober in den Ständerat (und kippen damit Ruedi Noser, FDP), wird Köppel für die SVP-Spitze wichtiger. Schafft Blocher-Tochter Magdalena Martullo in Graubünden den Einstieg in den Nationalrat nicht mehr, ist die Blocher-Nachfolge offen.

Liechtenstein ist ein unabhängiger Kleinstaat, der sich in Europa und der EU gut eingerichtet hat. Müssen wir draussen vor der Tür bleiben, weil die beiden Hauptfinanciers der SVP, Christoph Blocher (Chemie) und Walter Frey (Autoimporte), dies wollen?

Peter Spuhler, Milliardär aus eigener Kraft, ist aus der SVP ausgestiegen, weil er deren Meinung nicht teilt.

„Wenn die Schweiz diesen Rahmenvertrag unterschreibt, löst sie sich auf“, sagt der Vierteldeutsche Roger Köppel. Hat sich Liechtenstein aufgelöst?

Wir sind unterwegs von den „Fake News“ zum „Fake State“.

Und wie geht es der Schweiz wirklich? Bundesrat Guy Parmelin, keine Leuchte, verspricht eine Lagebeurteilung zu den Wirtschaftsperspektiven noch in diesem Herbst. Hat er diese nicht griffbereit?

Es geht im internationalen Vergleich in allen Belangen rückwärts mit der Schweiz. Das heisst nicht, dass wir alle ab morgen verarmen. Die oberen 1-10% bleiben wohlhabend, der Rest „mehr oder minder“ zufrieden.

Einer, der es wissen muss, macht Hoffnung: Martin Meyer, Ex-Vorausdenker der NZZ, wohl gelittener und oft brillanter Präsident des SIAF, des Schweizer Instituts für Auslandforschung. Sein Jahresbericht 2018 hat das Motto „Multipolare Welt“.

Ist die Schweiz nur ein schmelzender Gletscher zwischen den Polen?

Ein genauer Blick zeigt: Unsere Chancen sind intakt. Peter Sloterdijk sieht „Politik in Masken“, was auch zu Bern passt. Christian Linder, letzter deutscher Liberaler, ist aus dem Rennen fast ausgeschieden.

Sigmar Gabriel, Europa beschwörend, ist soeben aus der Politik ausgestiegen. Ignazio Cassis beschwört „Die Schweiz in Europa“; ob man dies auch Politik nennen kann, darf bezweifelt werden. Francis Fukuyama sieht, wieder einmal, eine liberale Zukunft. Na ja.

Derlei Visionen haben eine immer kürzere Halbwertszeit. Was ist die Steigerung der Vision? Die Halluzination.

Gott helfe uns, aber auf die Kirche ist auch kein Verlass mehr.

Kommentare

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  1. Sehr interessante Kommentare. Die meisten geprägt durch Kenntnisse, einige durch Vorurteile und einem Hang zum Beschimpfen. Das Gute am Artikel ist doch, dass er eine Diskussion auslöst, und wie. Nicht so wie in der NZZ, die nur selektiv Kommentare entgegennimmt. In welchem Interesse wissen wir mittlerweile

  2. EWR Mitglieder wie zB. Norwegen werden nur noch als „Fax Demokratien“ belächelt. Weshalb? Kommt ein Fax aus Brüssel (Befehl) müssen sie parieren.So ist das mit dem EWR.Noch schlilmmer als ein sog. Rahmenvertrag.Die Norweger haben die EU erfolgreich aus ihren Fischgründen herausgehalten. Und sonst machen sie infach was sie wollen.

  3. Auch der EWR ist ein Kolonialvertrag.
    Lichtenstein ist ein Fürstentum.
    FL EWR hat keine PFZ (der Fürst versteht etwas von Wirtschaft, im Gegensatz zur FDP)
    Mit dem Rahmenvertrag wird die verfassungsfeindliche PFZ unkündbar installiert.

  4. Zitat:

    „Katrin Gügler, seit zwei Jahren Direktorin des Amtes für Städtebau in Zürich, preist das Wachstum der Stadt in den nächsten 21 Jahren von heute gut 400’000 Einwohnern auf 500’000 Menschen. Ich kenne in Zürich niemand, der dies gut findet.“

    Kommentar:

    Also wieder ab nach Deutschland und http://www.Stöhlker.ch löschen, dafür Stöhlker.de machen. Oder Stöhlker.eu oder so 🙂

  5. Herr Stöhlker, mit diesem Artikel beweisen Sie klar und deutlich, dass Sie die Schweiz und ihre Gegebenheiten bis heute nicht verstanden haben und in Ihrer Heimat Deutschland wesentlich besser aufgehoben wären.
    Wer Liechtensteins Sonderstatus in der EU mit dem Rahmenvertrag und dessen Folgen für die Schweiz vergleicht, den kann und darf man sowieso nicht ernst nehmen.

  6. Herr Stöhlker ist wieder einmal auf einem Auge blind.
    Versteht direkte Demokratie nicht!
    Liechtenstein ist keine direkte Demokratie, da hat der Fürst
    noch mitzureden, dann spielt es auch eine Rolle wenn die
    EU ebenfalls noch mitbestimmt!

  7. Bitte Liechtenstein nicht mit der Schweiz vergleichen, Liechtenstein ist eine Monarchie mit einer grossen Privatschatulle (LGT Bil) aber im internationalen Handel kleiner als ein Zwerg. Die Schweiz ist eine grosse Handelsnation, die weltweit Handel treibt. Wenn die Schweiz das Rahmenabkommen unterschreibt, bedeutet dies, in absehbarer der EU-Vollbreitritt, das bedeutet dann erst recht die Verarmung des Mittelstandes.

    Zeit der

  8. Flüchten weil es nicht funktionierte dort wo man geboren wurde, und im Fluchtland dann erneut die Zustände realisieren wollen wovor man geflüchtet ist. Was ist das für eine Krankheit???

  9. Wenn sich die Schweiz dem weniger erfolgreichen Betriebssystem der EU/Deutschland unterworfen hat und sich der Wohlstand der EU angeglichen hat. Bleiben Sie dann noch hier oder wandern Sie erneut aus, Herr Stöhlker?

  10. Kompetenzkreis

    Lieber Herr Stölker, Sie sollten Ihren Kompetenzkreis nicht verlassen – oder anders gesagt: Wissen, was Sie nicht wissen.

  11. Ich begreife Sie lieber Herr Stöhlker, Sie als Deutscher können sich in Sachen Rahmenvertrag nicht unbedingt in das Hirn eines Schweizers versetzen. Bitte überlassen Sie die Entscheidung dem Schweizervolk.
    Eines ist klar, die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren einen besseren Erfolsausweis als Europa. Darum sind Sie und viele Deutsche hier. Welches Land hat einen höheren Ausländeranteil als die CH.

    • Es gibt auch Zitate, die aus der Zeit fallen, und die einfach nur falsch sind.

    • LieberJens, Fräulein Greta wird Dir Dir schon einmal eine erste Antwort auf Dein Unverständnis der Situation geben.

  12. Die EU ist die Nachfolgeorganisation der EWG. Dann gibt es den EWR. Schon die Namen EWG und EWR sagen es, es geht um Wirtschaftsräume. Nicht um Politräume. Aber aus der EWG wurde mit aller Macht ein Politmonstrum gemacht, dass nicht nur über die Wirtschaft sondern auch über die Politik der EU Länder bestimmt. Warum das ? Freihandelszonen hätten völlig gereicht. Es müssen nicht alle Länder von Finland bis Griechenland unter die politische Macht von Brüssel kommen. Die Kulturen sind zu unterschiedlich. Lasst die Menschen selber bestimmen.

  13. Un importateur de voitures, bénéficiant d’une rente de situation doit il financer la vie politique de la Suisse pour défendre ses seuls intérêts privés.
    La Suisse ne produisant pas de voitures doit elle payer plus cher ses véhicules avec une TVA à 8% que les automobiles disponibles dans les pays à 20% de TVA ?
    Est ce du libéralisme où du féodalisme ?

  14. Herr Stöhlker, je weniger Sie schreiben, je weniger Sie sagen umso weniger blamieren Sie sich. Schön für die Schweiz, wenn Sie den Mut zum Schweigen finden

  15. Herr Stölker, es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder:

    – schreiben Sie im „verdienten“ Auftrag für EU-Turbo’s
    oder aber:
    – sind Sie nicht mehr fähig, die Realität zu sehen; fehlt
    das kritische Denken

    In beiden Fällen – BIG FAIL – Go figuring !

  16. Die Liechtensteiner unterwerfen sich seit geraumer Zeit einem Fürsten bzw. einer Fürsten Dynastie. Wenn der Fürst bessere Deals (z.b. keine PFZ, keine Unterwerfung unter EU Richter) mit der Brüssel macht, als die Schweizer Politiker, dann kann man daraus nicht schliessen, dass die Monarchie die bessere Staatsform ist, als die Direkte Demokratie. Aber ein Versagen der Schweizer Politiker lässt sich daraus ableiten. In Bundesbern sitzen zu viele Politiker, die gerne in die EU wollen, weil dann müssen sie nicht mehr die Volksentscheide halten, sondern können über Brüssel ihre Macht über die Bevölkerung ausüben.

  17. Wie geht das, Herr Stöhlker, gleichzeitig die hart kalkulierende Unternehmerin Frau Martullo-Blocher zu beraten und gleichzeitig die EU oder wenigstens den EWR zu befürworten? Sie wissen so gut wie ich, dass die EU trotz allem eine soziale und umweltbewusste Komponente aufweist, was die Völker in Europa auch von ihr verlangen. Der rechte Rand der Schweizer Elite, der von Frau Martullo prominent vertreten wird, will nichts wissen von einer sozialen EU mit Konsumentenschutz. Umweltschutz ist unter Umständen noch akzeptierbar. Wie kann man der EU beibringen ein Rahmenabkommen zu vereinbaren, wo Schweizer noch mehr als EU-Bürger keinerlei soziale Rechte genießen und wo der EU-Konsumentenschutz (der griffiger ist der unsrige) zu einem Staubkorn zerfällt? Wenn Sie dieses Konzept von Frau Martullo in der Schweizer Bevölkerung verankern können, sind Sie das „Public-Relations“ Genie von Europa. Dann sind Sie eindeutig genialer als der selige Herr Farner, vom dem folgender Satz kolportiert wird „Ich kann einen Kartoffelsack zu einem Bundesrat machen“.

  18. Stöhlker, Villalon, Josic, Köppel. (Alles Millionäre.) Es geht bergab mit dem IP-Gästeteil. Zum Glück haben wir noch den Bankenprofessor. Einer der wenigen, die den Durchblick haben.

  19. Herr Klaus Stöhlker

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    “Fuck the EU !“
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Weshalb tätigte wohl die diplomatische Frau Victoria Nuland ( US-Diplomatin 2013-2017) diese Aussage?

    Und was hat die US-Militär-Maschinerie NATO eigentlich im EU-Verein in Europa zu suchen?

    Wer waren und sind die ausländischen Kräfte hinter der EU?

    Wer macht im EU-Verein die Politik, CFR UND Atlantik Brücke, oder Brüssel?

    Wollen wir Rahmenabkommen mit einem solchen Verein der Unterdrückung und Erpressung ausübt, der aber selbst auch erpresst, und von aussen diktiert wird ?

  20. Stöhlker weekly

    Lukas Hässig ist ein sozialer Mensch, Herr Stöhlker darf bei IP das Gnadenbrot essen. Lt. Wörterbuch der Idiome:
    „aus Mitleid den Lebensunterhalt geben; gemeint ist hier die Unterstützung, die man alten, erwerbsunfähigen Menschen für den Rest ihres Lebens zusichert.“

  21. Die Schweiz ist ein kleineres ,,Haus,, Lichtenstein ist der ,,Zwerg,, im Vorgarten. Kein anständiger Mensch
    vergreift sich an so einem kleinen Wicht im Vorgarten,
    DARUM lässt man von allen seiten die Lichtensteiner in frieden, genau wie andere so kleine Wichte auch.
    So Verträge wie ein Rahmenvertrag sind nun einmal,
    kein Gartengrill-Kauffertrag.Die langatmige Befindlichkeits-Auflistung erinnert den auch Tatsächlich mehr an eine Gartenparti denn an die Dimensionen eines Staatsvertrages.
    Auf der Ebene der hohen Politik geht das ja ja gelegentlich auch wie auf einer Gartenparti zu und her.Auf der Ebene Staat und Staaten sind da nun einmal andere Dimensionen und Beteiligte DAS macht den Unterschied.
    Ach je die EU wie steht es den um deren Leistungsausweis? Zwischen den vollmundigen Ankündigungen von vor 30 Jahren und dem heutigen
    ist Zustand, liegen den mal Welten,ist eine Besserung in Sicht, neeee nicht die Bohne.
    Na ja erinnert eher an, weder Ochs noch Esel halten
    grins den, ups die EU auf.
    International hmmmmmm was hat sich da so getan in den letzten 30 Jahren.
    China ist zur Weltmacht aufgestiegen dort gibt es immer weniger die im Elend leben müssen.
    Russland hat sich vom Schrotthaufen denn doch sehr
    ansehnlich gerappelt,da käme es denn doch niemandem mehr in den Sinn den Russen milde Gaben mit Armee LKW nach Moskau zu karren.
    Und in der EU,hmmmmmmm wer das sehen kann und will der kann, oder ist eben Farbenblind, resp. hat eine Brille mit farbigen Gläsern auf der Nase.
    Na ja sicher wir haben da mit der EU etwas ,,Leichtabkommen,, und was hat des für die breit aufgzeigten Befindlichkeiten gebracht ? Sinkende
    pro-Kopf Relaeinkommen.Dank einer immer produktieveren Cinesischen Wirtschaft, sind die Konsumgüterpreise phantastisch tief und haben die sinkenden Realeinkommen, auf Zeit aufgefangen.
    Und was bringt diese EU den Menschen noch ganz konkret??? Das währe denn auch mal eine Aufzählung wert.Und da noch ein Müsterchen.Die EU wollte sich mal an den Transitinfrastrukturkosten der Schweiz beteiligen, die Schweiz hat das Angebot abgelehnt.
    Ja jetz hat die Schweiz den modernsten Bahntunnel Europas und ab Ch-Grenze im Süden und teilweise im Norden. Na ja lassen wir das der Herr möge etwas mehr na ja, regnen lassen. Wünsche schönen erkanntnisreichen Tag.
    Ps.
    Wann werter Herr K. Stöhlker haben sie die Südgrenze
    der Schweiz zum letzten mal gesehen. Logo seit Schengen ist da nix mehr mit Pass zeigen, trotzdem
    man kann auf den Meter genau sehen wo die ist.
    Da müsste auf EU seite sehr viel aufgeholt werden,
    Angleichen auf CH-Seite,an die EU??? Erstrebenswert???

  22. Eine der ältesten Demokratien mit einem Fürstentum zu vergleichen: kläglich. Abgesehen von direkter Demokratie und Föderalismus. Herr Stöhlker, Sie waren schon mal besser.

  23. Herr Stöhlker…….

    „Fake-News“….. von Rogger Köppel…. und gleich selber durch „unterlassen“ glänzen….. Paradox.

    Also, Lichtenstein …. ( dort hatte ich Kunden ), hat nicht nur den Franken als Landeswährung, die Schweiz hat auch deren territorialen Schutz übernommen. Es ist unsere Armee die deren Eigenständigkeit in 2 Kriegen schützte.
    Z.B. die Festung „Lutzisteig“, sie wurde auch und gerade zum Schutz Lichtensteins erbaut.

    Man kann gut auf eine eigene Armee verzichten, die das kleine Land so oder so nicht aufstellen könnte, ( 3 Kompagnien ((-: ) wenn man eine andere hat der man vertrauen kann.
    Viele im Ländle betrachten sich eh als Kanton der Schweiz …….mit besonderen Traditionen.
    Lichtenstein wird übrigens durch seinen Monarchen sogar deutlich besser regiert wie die Schweiz.
    Geht die Schweiz in die EU, wird die Lage aber auch für Lichtenstein eine ganz andere…. denn dann haben sie keine 2 Optionen mehr.

    Das Buch des Fürsten Hans Adam kann ich übrigens empfehlen.
    ——————
    Hans-Adam II. von Liechtenstein
    „Der Staat im dritten Jahrtausend“
    ——————
    Ein Monarch als vorbildlicher Demokrat.

    Und sie haben eine gute Kombination aus Demokratie und einem Monarchen der verhindert das sich die Politiker nur noch Fett fressen und die Korruption pflegen.
    Allerdings, sowas funktioniert nur so lange wie die Fürsten aus gutem Holz geschnitzt sind und sich ihre Rechte auch bewahren können.

    ———————————–

    Spuler…
    Ja der Spuler ist ein Alphatier das meint alles müsse nach seinem Gusto laufen….. muss er auch sein in seinem Betrieb.
    Ich kenne den Betrieb im Altenrhein recht gut und es ist mir lieber wenn Spuhler nicht bestimmt wie es in der SVP läuft.
    Sie Herr Stöhlker würden ziemlich schnell erwachen, dort in seiner Firma herrschen teils recht ruppige Umgangsformen.

    Klar auch das er, der er überwiegend mit der EU Geschäfte macht, dort sein Heil sieht.
    Ein Spuhler der die Schweiz an die EU ausliefern möchte, sollte in der SVP aber niemals mehr eine Rolle spielen.

    Herr Stöhlker…… warum nennen sie Köppel einen Vierteldeutschen, Sie der Ganzdeutsche ?
    Also ich als Toggenburg/Urnäscher was wäre ich…. ein Ex Habsburger zu 100% …..da wir hier seit über 600 Jahren ansässig sind ?

    Es kann übrigens auch bei einem AMAG Chef durchaus sein das er noch ein Patriot ist. Das fand man früher bei den Industriellen häufig, nur heute ist das scheinbar aus der Mode gekommen, Defätismus allerorten eben.

    Ich kenne Frei nicht…. aber er macht seine Geschäfte in der Schweiz, Spuhler in Europa.

    Ich persönlich fände als Nachfolge von CB eine Art Arbeitsteilung zwischen Martullo Blocher und Köppel eine gute Sache. Ich wünsche mir das CB mindestens 100 wird.

    Was liegt in der Schweiz im Argen….. sicher vieles das haben sie recht Herr Stöhlker.

    Aber :

    Das Wohl der Schweiz kann nicht in der Anbiederung an Grossmächte liegen, sondern nur und ausschliesslich als Nationalstaat in eigenen Grenzen und mit einem gesunden Selbstbewusstsein.

    • Was soll das?! Haben Sie sich selbst verstanden?
      Lesen Sie sich einfach gerne – dann benutzen Sie doch ein Word-Dok! 😉

  24. Auch die Liechtensteiner/innen sind nur noch „mehr oder minder“ zufrieden mit der aktuellen Politik auf Stufe Land. Die Regierung unter Hasler Adrian und/oder der Landtag werden fast täglich in Leserbriefen für Ihre verfehlte/schwache Politik „angezählt“, zu zahlreichen Vorhaben/Projekten und in fast allen Politikfeldern.

    Das 300 Jahre Jubiläum von Liechtenstein im Jahr 2019 wird landauf/landab grossmehrheitlich als „verpasste Chance“ nach innen und nach aussen betrachten (Rohrkrepierer).

    Auch Liechtenstein hat die Kurve als moderner Staat im 21. Jahrhundert noch nicht gefunden, trotz oder wegen der EWR Zugehörigkeit. Zuviel Durchwursteln, zu viel Mutlosigkeit, keine Visionen, keine politische Führung, keine Prioritäten, …

    Der guten Ordnung halber sei noch erwähnt, dass die Landespolizei per Ende 2018 120.1 Personenstellen hat, nicht geschätzte acht Polizisten, ohne Landesgefängnis.

  25. Und die SBB sind auch nur noch „mehr oder minder“ pünktlich. Und das Fatale daran ist ja, dass die ÖBB in Sachen Pünktlichkeit und Geschäftsmodell auf der Schiene schon bald Massstab aller Dinge sein werden.

  26. Es ist schon mutig, Liechtenstein mit der Schweiz zu vergleichen. Warum nicht auch gleich mit San Marino?
    Herrn Stoehlker scheinen langsam die Argumente auszugehen. Natuerlich ist die EU eher moderat, vergleicht man sie mit den USA, Russland oder China. Aber vis-a-vis der Schweiz benimmt sie sich doch des oefteren wie ein Bully und nicht wie der grosse, wohlwollende Bruder. Es soll Schweizer geben, denen so etwas ziemlich aufstoesst. Nein, es sind nicht die Angsthasen in unserem Land.

  27. „Liechtenstein ist ein unabhängiger Kleinstaat, der sich in Europa und der EU gut eingerichtet hat. Müssen wir draussen vor der Tür bleiben, weil die beiden Hauptfinanciers der SVP, Christoph Blocher (Chemie) und Walter Frey (Autoimporte), dies wollen?“

    „Wenn die Schweiz diesen Rahmenvertrag unterschreibt, löst sie sich auf“, sagt der Vierteldeutsche Roger Köppel. Hat sich Liechtenstein aufgelöst?

    Herr Stöhlker hat recht. Köppel und Co. verstehen nicht, dass der reale Souveränitätsverlust für die Schweiz bei einem Alleingang grösser ist als bei einer Einbindung in die EU entweder per Rahmenvertrag, EWR- oder EU-Beitritt. Tatsache ist, dass die Schweiz praktisch alle EU Verordnungen, die den Binnenmarkt und die bilateralen Verträge betreffen, 1:1 übernimmt ohne das sie ein Mitspracherecht bei der Ausarbeitung hat. Nota bene, nur eine EU-Beitritt erlaubt es der Schweiz seine Souveränität in Europa voll auszuschöpfen. Dies haben auch die EU-Skeptiker in Ungarn und Polen begriffen. Daher will dort niemand ernsthaft aus der EU austreten. Die Britten lernen dies nun auf die harte Weise…

    Herr Stöhlker, danke für die klaren Wort! Vielleicht sollten wir uns mal zu einem Kaffee in Zollikon, meinem Wohnort, treffen.
    🙂

  28. Ich mag das ganze Köppel Affentheater nicht mehr hören und sehen. Wer ein bisschen denkt, wählt nicht diesen Stimmungsmacher.

  29. Stöhlkers SUV sucht eine sichere Garage, dann das übliche Zürich-Bashing, vom Mann der um jeden Preis noch Aufmerksamkeit sucht um in seiner Schlafgemeinde und bei anderen noch wahrgenommen zu werden! Er ist Beispiel für diese primitive Grantler-Generation die nichts mehr versteht und alten „Werten“ und überhohlten Schemen nachtrauert. Eines davon, mit dem SUV in die Stadt fahren, Stöhlker möchte ja möglichst wenig mit dem Zürcher Pöbel in Berührung kommen. Zürich verzichtet gerne auf Stöhlker, bei dem seine deutschen Herrschaftsgene immer noch durchschimmern, zu lebens- und leibenswert ist die Stadt, und ohne KS noch gehaltvoller!

    • Sehr guter Link, den Herr Stöhlker unbedingt lesen muss,
      um seinen Horizont zu erweitern.

  30. Liechtenstein hat keinen Rahmenvertrag mit der EU. Daher bestimmt dort auch nicht ein EU Gericht wieviele Migranten aufgenommen werden müssen. Über das Sozialsystem. Über Wirtschaftspolitik, Verkehrspolitik, mit wem wir handeln dürfen und vieles mehr. Das EU Gericht kann Volksabstimmungen annullieren, unakzeptabel. Ihr Vergleich hinkt total.

    • An Vergleich hinkt, richtig festgestellt, denn Herr Stöhlker macht einen Vergleich wie zwischen Apfel und Birnen. Die Schweiz hat eine andere Staatsform und Demokratie wie das Fürstentum Liechtenstein, welches von der EU als Zwergstaat Sonderkonditionen erhalten hat. Das Rahmenabkommen bedeutet eine totale Unterwerfung mit ständig neuen Rechtsübernahmen, ob es uns passt oder nicht, Drohung von Strafmassnahmen, Guillotine, keine eigene Politik wie jetzt im Bereich Wirtschaft usw. und sogar Staatsgarantien bei Kantonalbanken und kant.Subventionen wären betroffen bzw. verboten. Total falsch ist auch die Anmerkung zu Peter Spuhler, welcher sich jetzt voll auf seine eigene, erfolgreiche Firma konzentriert und nicht auf Verwaltungsratspostenjagd als Parlamentarier in Bern geht wie so viele andere.

  31. Wenn man die Schweiz und Liechtenstein vergleichen wollte, dann müssten in der Schweiz zuerst mal die viel zu hohe Steuerbelastung für die allgemeine Bevölkerung, massiv gesenkt werden auf das Niveau von Lichtenstein.
    Danach könnte man vielleicht wieder weiter diskutieren.

    Dem ex. Ständerat Ruedi Noser FDP, sowie sowie dem getarnten Sozi Daniel Jositsch sagen wir gerne mit Genus “adios“.

    Die “Zwangsgebührenerheber“ und “SRG-Zensurmedien“ könnte man gleich mitentsorgen.

  32. Wenn man die Schweiz und Liechtenstein vergleichen wollte, dann müssten in der Schweiz zuerst mal die viel zu hohe Steuerbelastung für die allgemeine Bevölkerung, massiv gesenkt werden auf das Niveau von Lichtenstein.
    Danach könnte man vielleicht wieder weiter diskutieren.

    Dem ex. Ständerat Ruedi Noser FDP, sagen wir gerne mit Genus “adios“.

  33. Was für ein Armutszeugnis.
    Herr Stöhlker Sie sind PR-Mann und waren vielleicht einmal gut. Aber Sie sind alt geworden im Lande Tells und Tell war alles andere als ein Hinnehmer zu Fürsten oder Vogten Gnaden. Sie sollten Ihren jetzigen Landsleuten Mut machen auf die Barrikaden zu steigen. Blocher hat bereits 2007 gefordert das das Volk Anarchie ausüben muss um gehört zu werden. Mittlerweile sind wir alle meilenweit davon entfernt. Mit Realitätsverweigerung a la Stöhlker, Merkel und Brüssel et al. in den Strudel des Sozialismus.
    Identitäre an die Macht.
    Sie sind nicht einmal das was man noch einen weissen, alten Mann bezeichnen kann!
    Die Frage ist: Wer bin ich, was hab ich, was will ich und was brauche ich überhaupt? … und die EU (ist nicht Europa) braucht keiner.

    • Zunder ist an sich schon genügend vorhanden. Wehe, wenn das erste Streichholz brennt, dann könnte es zum Flächenbrand werden.

      Diese Szenario ist nicht möglich, weil Ohrstöpsel taub machen, weil bei den Stöpsellosen die Presse die allgemeine Meinung diktiert und weil mit der Fernbedienung in der Hand keine Revolution ins Rollen kommen kann.

      Frei nach Udo Lindenberg: „Gut geschluckt am Morgen und ein Tag ohne Sorgen“…

  34. „Für Roger Köppel ist der EU-Deal ein „Unterwerfungsvertrag“.“ Das selbe nennt auch Boris Johnson im Vereinigten Königreich die Benn Bill, welche bestimmt, dass die Regierung in Brüssel ein neues Austrittsdatum beantragen soll, falls bis Ende Oktober 2019 keine Einigung über die Austrittsmodalitäten zwischen der EU und dem UK ausgehandelt sein würde.

    Hier sind zwei übereifrige Hitzköpfe am Werk die – beseelt von grenzenloser Selbstüberschätzung und einem akuten Mangel an grauen Schläfen – meinen, sie handelten im Sinne des „Volkes“.

    • Den vermeintlichen „Nestbeschmutzer“ Teil verstanden? Sonst dumm wie ein Hydrant.

    • „Aus dem Nichts kommt alles.“
      Dao-Philosophie

      Großartig, ausgezeichnet, überschwänglich…. wenn er nicht leben würde, wäre es notwendig, diesen „Meister“ KS zu erschaffen…. ah, hier nähern wir uns „nichts“ mit großer Geschwindigkeit, vielleicht sogar mehr als das Licht……

  35. was köppel meint interessiert niemanden.
    ausser seine truppe und fans.
    selbstverständlich wäre der ewr richtig
    und einfach gewesen für die schweiz.
    irgendwann stehen wir da, wie die briten,
    „frei“ und ohne job.

    • @ Freddeli……..

      Nein der EWR sollte die Schulklasse zum EU Beitritt werden.

      Das sagten die Linken damals, nicht die SVP ….und darum musste man den ablehnen.
      Ich war dabei, Sie wohl nicht.

      Und hätten sie damals miterlebt wie die vereinigte Linke den Stimmbürger hernach verhöhnte, wie man die als zu kurz gekommene, als Bildungsferne und Unterschichtwähler bezeichnete, sie würden deren Unsinn nun nicht nachplappern.
      Ich wurde erst zum Rechtswähler nach der EWR Abstimmung, denn die Reaktionen unserer Links-Demokraten auf ihre Abstimmungsniederlage zeigte mir was das Pack wirklich ist.

      Diese Niederlage unserer vereinigten Mitten samt Linken war wie die Wahl Donald Trumps in den USA, der Gau der miesen Typen hinter den Kulissen….. auch Deep-State genannt.

    • Köppel und Thiam wären ein tolles Team, beide nicht ganz auf Höhe aber die Schweiz kaputt machen.

    • @Walter Roth
      Es war die dumme Aussage vom sportvernarrten Adolf Ogi, SVP, der von einem Trainingslager in Richtung EU schwadronierte.

      Der unsensible Ogi hat uns an diesem Abstimmungssonntag vom 6. Dezember 1992 Milliarden CHF gekostet, wegen hauchdünnen 0.3% mehr Nein-Stimmen.

      Jetzt haben wir den Dreck. Illusionen helfen uns nicht weiter.

    • ja, Herr Stöhlker: Was jetzt – wie jetzt? Ist ja süffig und „elliptisch“ vorgetragen. Schön und gut. Aber: Wollen Sie zum Denken anregen oder haben Sie eine Position?