Die Schweiz kann sich keinen Staatsfonds leisten

Anders als Norwegen kann SNB Reserveposition nicht durch Öl-Verkäufe äufnen – Schweiz muss Frankenstärke akzeptieren.

In einem Leserbrief in der Neuen Zürcher Zeitung vom 12. September 2019 hat Manfred Halter zu Recht die Frage eines Staatsfonds aus dem Anlagevermögen der SNB aufgegriffen. Das Thema Staatsfonds bleibt in den Medien noch immer praktisch unbehandelt.

Wohl zu Recht, denn mit einer eingehenden Analyse dürfte wohl die „Büchse der Pandora“ geöffnet werden.

Auf Cash Online las man am 15. August 2019 Folgendes:

„Zur Riesenbilanz der Nationalbank gibt es Begehrlichkeiten. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sitzt auf fast 800 Milliarden Franken Devisenreserven. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dieser Betrag weiter steigen. Eine so aufgeblähte Bilanz bedroht die Handlungsfähigkeit der Währungshüter – aber zur Frage, was mit den Beständen anzufangen sei, bestehen durchaus Ideen.“

Die Vorsorgeökonomen Martin Wechsler und Fabian Thommen schlagen vor, mit 500 Milliarden Franken aus der SNB-Bilanz einen Fonds zu füllen, dessen Ertrag der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) zu Gute kommt. Die beiden Experten berechnen, dass der ersten Säule so Erträge über zehn Milliarden Franken pro Jahr zufliessen würden.

„Seit Jahren ist es Praxis, dass die SNB aus ihrem ‚fiktiven‘ Reingewinn Ausschüttungen an Bund und Kantone gewährt bzw. gewähren muss“, so Leserbriefschreiber Halter. Diese sind tatsächlich „fiktiv“, auch wenn sie auf dem Bilanzabschluss der Notenbank basieren.

Aufgrund der Zusammensetzung der Aktivposten sieht die Bilanz und Erfolgsrechnung der SNB jeden Tag anders aus, insbesondere bei starken Währungsschwankungen. Die per Bilanzstichtag ausgewiesenen Gewinne der SNB sind deshalb rein „virtuell“.

„Die Devisenreserven bei der SNB sind ein Aktivposten, welchem eine Liquidität von Franken in ausländischem Besitz gegenübersteht“, so Halter weiter, auch dies trifft zu.

Auch die SNB weist in ihrer Bilanz den als Aktiven ausgewiesenen Devisenanlagen auf der Passivseite Gegenpositionen aus. Per Saldo wies die SNB Ende 2018 ein Eigenkapital von 120,2 Milliarden Franken aus, dies nach Abzug des letztjährigen negativen Jahresergebnisses von 14,9 Milliarden.

Ein Blick auf den SNB-Ausweis per 31.12.2018 zeigt auf, welche Spuren schwächere Kurse von Devisenbeständen hinterlassen können. So sank beispielsweise der Euro im Jahre 2018 von 1.1711 gegenüber dem Schweizerfranken auf 1.1283, eine Bewertungsdifferenz von 3.7 Prozent.

Dies hinterliess in der Erfolgsrechnung der SNB deutliche Spuren. Der Erfolg aus Fremdwährungspositionen wurde mit -16,3 Milliarden Franken ausgewiesen.

Heute steht der Euro bei rund 1.095 gegenüber dem Franken, nachdem er am 4. September noch ein Tiefst von 1.0811 erreicht hatte. Der SNB-Ausweis per Ende 2019 kann deshalb bereits vorwegenommen werden, er wird wie im Vorjahr wieder negativ ausfallen.

Zur Zeit liegt der Euro mit rund 2,5 Prozent im Minus, währenddem der US Dollar praktisch unverändert notiert. Zum Glück kann dieses Jahr das Gold die negative Erfolgsrechnung aufpolieren, das Gold liegt deutlich im Plus und kann damit eine Aufwertung mehreren Milliarden Franken ausweisen.

Damit dürfte die Erfolgsrechnung der SNB per Ende 2019 etwas besser als jene des Vorjahres abschliessen. Auch dieses Jahr wird die SNB wiederum einen respektablen Ertrag aus Negativzinsen ausweisen.

Stellt sich eigentlich nur die Frage, was das Aktienportfolio der SNB, das rund 160 Milliarden Franken beträgt, aber in der Bilanz nicht separat ausgewiesen wird, zum Erfolg der SNB beitragen wird?

Da muss allerdings nach der Nachhaltigkeit von Aktienanlagen gefragt werden, denn viele der beachteten Aktienindizes stehen praktisch aufgrund der Tiefstzinspolitik der Notenbanken auf Höchstständen, und Aktienkurse können auch fallen.

Zudem ist es nicht Aufgabe der SNB, als Portfolio Manager zu agieren und die Rendite auf ihren Aktienanlagen zu optimieren, Aktien dienen lediglich als Diversifikation des Devisenberges.

Die SNB wies per Ende 2018 ein Eigenkapital von 120,2 Milliarden Franken auf. Davon entfielen auf die Goldposition 42,2 Milliarden Franken. Somit beträgt das Eigenkapital ohne Gold rund 80 Milliarden.

Das Jahr 2018 schloss die SNB mit einen Jahresergebnis von -14,9 Milliarden ab, was mehr als 10 Prozent des Eigenkapitals entsprach. Somit erscheint das Eigenkapital aufgrund der Devisenfluktuationen gar nicht so üppig.

Deshalb stellt sich nun die Frage, welche „Reserven“ denn die SNB in einen separaten Fonds auslagern könnte, ohne ihre Handlungsfähigkeit zu gefährden? Für einen Staatsfonds bliebe da wenig übrig, denn im Gegensatz zum norwegischen Staatsfonds kann die SNB ihre Reserve- Position nicht Jahr für Jahr durch den Verkauf von Erdöl äufnen.

Da die SNB auch bereits seit einiger Zeit einen sogenannten Staffelzins bei den Negativzinsen zur Entlastung der Banken kennt, werden selbst die Erträge aus Negativzinsen nicht für einen Staatsfonds oder eine Ausschüttung zu Gunsten der AHV verwendet werden können, sie dienen der SNB zur Reservebildung.

Daraus folgt, ein Staatsfonds ist für die Schweiz unrealistisch und würde die Handlungsfähigkeit der SNB stark einschränken, was nicht im Interesse unseres Landes liegen kann. Echtes Eigenkapital in der Bilanz verkörpert per Saldo die Goldposition, die per Ende Jahr rund 50 Milliarden Franken wert sein wird, sowie die ausgewiesene Ausschüttungsreserve.

Doch da Gold keine Rendite abwirft, entstehen auch keine Erträge. Vergleicht man die Wertentwicklung des Goldes mit den Aktienmärkten, so kann festgestellt werden, dass das Gold nur wenig von der sogenannten Asset Price Inflation profitieren konnte, obwohl dieses Jahr die Goldperformance mit den Aktienbörsen praktisch mithalten konnte.

Doch im Vergleich mit einschlägigen Börsenindizes sieht die längerfristige Goldperformance nicht gut aus.

Dow Jones (blau) vs. Goldpreis pro Unze in USD – 10 Jahresvergleich
SPI Aktienindex (blau) vs. Goldpreis in CHF pro Kg – 10 Jahresvergleich

Ob man aufgrund von diesen ausserordentlichen Resultaten die zukünftige Börsenentwicklung und den eingeschlagenen Trend als nachhaltig bezeichnen darf, ist zu bezweifeln. Da muss festgestellt werden, dass die Aktienmärkte längst von der Geldschwemme durch die Notenbanken abhängen, wobei der SNB als „Juniorpartner“ keine Leaderrolle zukommt, die SNB ist auf Gedeih und Verderben der US Fed und insbesondere der Europäischen Zentralbank EZB ausgeliefert.

Bereits bei einer Börsenkorrektur von 10 Prozent würde die SNB auf ihrem derzeitigen Aktien-bestand einen Verlust von rund 16 Milliarden Franken einfahren. Damit wäre einem Staatsfonds zu Gunsten der AHV nicht geholfen, selbst wenn Dividenden noch immer bezahlt würden.

Zudem weisen einige Positionen im heutigen Portfolio der SNB keine Rendite auf, da sie keine Dividende bezahlen. Gemäss NZZ am Sonntag vom 8. September 2019 war die SNB in folgenden Aktien mit folgenden grösseren Positionen engagiert:

Rendite im Schnitt 1,35%, weniger als 2%, die Vorsorgeökonomen wollen (NZZaS, 8.9.19)

Fazit: Der Ruf nach einem Staatsfonds à la Norwegen ist für die Schweiz nicht praktikabel. Sollte die nachhaltige Frankenstärke anhalten, womit zu rechnen ist, dürften die Devisenbestände noch weiter wachsen.

„Wann immer die ausländischen Eigentümer der Franken diese wieder in Dollar, Pfund oder Euro zurückwechseln wollen, sinkt der Aussenwert des Frankens“, schrieb Leserbriefschreiber Manfred Halter.

Darin liegt doch der Inhalt der Pandora-Büchse begründet. Der Schweizerfranken unterliegt einem kontinuierlichen Aufwertungsdruck, mit entsprechend negativen Folgen auch für die SNB, der Franken bleibt eine begehrte Anlagewährung und die langfristigen Devisenverluste der SNB werden immer grösser, es werden nur „Scheingewinne“ auf Jahresbasis an Bund und Kantone ausgeschüttet.

Kommentare

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  1. @Claire

    „Eine Schande wie der das Land wieder in die US$ Verschuldung geführt hat und unter Zwangsobhut des IWF.“….“Und nein der Steuerzahler muss das auch nicht bezahlen, allenfalls könnte die SNB im Extremfall die 2 Mrd Dividende pa an die Kantone nicht mehr auszahlen, aber das wäre zu verkraften.“

    Sie sollten wirklich mal darüber nachdenken, zu wessen Gusten Sie parlieren. Jede Rendite unterhalb der Inflationsrate, ergibt untern Strich nicht nur einen Schaden, sondern auch einen Verlust (2. Säule usw.). Die horrende Verschuldung der privaten Haushalte in der Schweiz (auch Konsumverschuldung explodiert) und rapide steigende Auswanderung von Gastarbeiter und Schweizer Rentner ist eine tickende Zeitbombe für die Volkswirtschaft (ein Thema das in den Medien nicht präzise widergegeben wird). Eine Studie des BSV (2017) kam zum Schluss: „bis 2025 werden 40% der AHV Renten ins Ausland fliessen….rückblickend wird sich die SNB-Politik als verherrend für die arbeitende Bevölkerung der Schweiz herausstellen.

  2. Eher ein wenig visionärer Ansatz…
    Machen wie die Chinesen… Oelquellen mit dem Kapital kaufen Oder Schweizer Luxushotels. Oder besser noch Serverfarm und Bitcoins schürfen…
    Jedenfalls scheint mir bei diesem Kapital eine Anlage in einem diversifizierten und langfristigen Aktieportfolio nicht falsch zu sein. Die Chancen stehen gut, dass sich unsere Urenkel bedanken werden während sie entspannt ihre Pension geniessen.

  3. Vielen Dank allen Beitragenden. Dies zeigt auf, dass das Thema Staatsfonds interessiert und keinesfalls als redundant bezeichnet werden kann, wie dies die NZZ behauptet. Sie hat meinen Beitrag als Gastkommentar zurückgewiesen, das Thema sei schon ausführlich behandelt worden. Allerdings aus meiner Perspektive nicht in der NZZ. Die NZZ agiert als Statthalter der SNB und da gilt es, möglichst wenig Staub aufzuwirbeln, darum mein Hinweis „Büchse der Pandora“!
    Die Kommentare waren durchwegs positiv. Nur eine kleine Ergänzung: fiktiv bedeutet auch nur angenommen und dies trifft auf eine Bewertung per Stichtag wohl zu, bereits einige Tage später sieht die Bewertung bereits wieder ganz anders aus. Der Leserbriefschreiber, als Grundlage meines Beitrags, hatte das Wort fiktiv gewählt, es ist aber durchaus passend.
    Die NZZ rudert aber immer wieder teilweise zurück, insbesondere gestern („Und ewig lockt das Schuldenmachen“ – Hansueli Schöchli, 11. Oktober). Die NZZ täte gut daran, das Thema Staatsfonds zum Thema zu machen.
    Das Thema muss wohl mit der Frage der Schuldenbremse wieder aufgenommen werden.
    Liebe Leser, schreiben Sie Leserbriefe zu diesem Thema in den Zeitungen, danke!
    Beda Düggelin, lic. oec. HSG

    • Sehr geehrter Herr Düggelin

      Im Resultat bin ich mit Ihnen einig. In der Herleitung nicht immer.

      Z.B. hat die SNB keine Devisenreserven, sondern Devisenanlagen.

      Was die NZZ betrifft: Sie ist eine Schande für unsere Medien was ihre Berichterstattung bezüglich SNB betrifft.

      Gilt auch für das staatliche Schweizer Fernsehen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Beda Düggelin

      Addendum

      Auch der Leserbrief, den Sie zitieren ist voller Fehler.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @HSGler mit Bildungslücke

      Danke für den Erklärungsversuch, aber das Wort „fiktiv“ ist äusserst unpassend und falsch.

      Die SNB hält sich an systematische gesetzliche Bewertungsregeln.

      Fiktiv bedeutet willkürlich oder gar erfunden / nicht vorhanden.

      Danke für die Kenntnisnahme.

    • Guten Tag, Herr Meyer
      Auch in Ihrem Buch „Geld – eine Obligation der Nationalbank“ (S.106) sprechen Sie von den „Devisenreserven der SNB“. Dies zur Erinnerung.
      Beste Grüsse

    • @Roman Günter

      Besten Dank für Ihren Hinweis.

      Ja. Das ist ganz gut möglich. Und ich kann Ihnen auch erklären, warum:

      Als Student habe ich zuerst auch all das geglaubt, was die Professoren erzählt haben. Erst bei näherer Analyse fielen mir immer mehr Widersprüche und Missverständnisse auf. Es wurden immer mehr und mehr.

      Die Dissertation habe ich vor 20 Jahren geschrieben. Seither habe ich mich auch weiterentwickelt und habe erkennen müssen, dass auch die Bezeichnung „Devisenreserven“ nicht nur irreführend, sondern sogar falsch ist.

      Ich kann chronologisch aufzeigen, wie ich darauf kam, dass die Theorie z.B. des Geldmultiplikators falsch ist, was ich dann mit Buchungssätzen auch bewies („Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung, Sept. 2013).

      Vier Monate später haben drei junge Mitarbeiter der Bank of England offenbar einfach eine Eingebung gehabt und alles auch so gesehen wie ich. Diese können aber keine Chronologie -. keine Entwicklung – aufweisen. Auch das ein Hinweis darauf, dass die Bank of England mir abgeschrieben hat – also Plagiat betrieben hat. Und die SNB hat sich den Plagiatoren angeschlossen.

      Ja. Es ist richtig. Früher glaubte ich die Irrtümer der Wirtschafts-Professoren, zu denen Sie möglicherweise auch gehören. Aber ich war offen für Neues und konnte Irrlehren loslassen.

      Ihnen und der SNB rate ich auch: Lassen Sie los! Lassen Sie Ihre Irrtümer los. Nur so kommen Sie weiter.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Bürgerdividende

      Ja. Ich gehe mit Ihnen einig: Es braucht unbedingt Parlamentarier in Bern, welche etwas von Geldpolitik verstehen. Aber bestimmt nicht Vollgeldler.

      Zumindest sollte man links und rechts einer Bilanz unterscheiden können. Das können aber die Vollgeldler genauso wenig wie die SNB und der Bundesrat.

      Vor diesem Hintergrund kandidiere ich als Ständeratskandidat für Basel-Stadt.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  4. Beda Düggelin Das sehe ich nicht so. Vertrauen ist wie Erdöl ein Asset. Wer blöd genug ist Papiergeld zu kaufen/horten verdient kein Mitleid. Die SNB hat den Auftrag im Interesse des Landes zu handeln und somit im Interesse des Landes einen gigantischen „Staatsfonds“ zu äuffnen, der die zukünftigen Risiken, wie die Überalterung der Bevölkerung und die ausgesteuerten ü50er, z.B. via ein bedingungsloses Einkommen durch die Erträge (Dividenden) des Staatsfonds finanziert. Das ist die einzige Möglichkeit unser „Vorsorgeschneeballsystem“ zu finanzieren und keinen Bürgerkrieg zu riskieren.

  5. Beda Düggelin Das SNB Direktorium verdient den Ritterschlag – Bravo !!! Ich hoffe, das Direktorium kann sich noch lange gegen all die „Idioten“ durchsetzen, die sie kritisieren, weil sie nicht denken und rechnen können. Die SNB kann und darf nach einem Börsencrash ruhig ein negatives Eigenkapital ausweisen. Wo ist das Problem? Und glauben sie mir – ihr alle die Kritiker der SNB – in einer Finanzkrise wird der CHF erst recht zulegen und die SNB wird weitere EUR und USD kaufen dürfen/können und den halben DAX, CAC40, etc. günstig aufkaufen können und die Schweiz wird dann mit CHF 3000 Mia den mit Abstand größten „Staatsfonds“ der Welt besitzen und knapp nach China die 2. grössten Devisenreserven

    • Vergleichen Sie doch mal die Finanz- und Wirtschaftsmacht der USA und der EU bevor Sie solche Aussagen bringen?

      Wir leben nicht in einer fairy world!

  6. Natürlich kann sich die Schweiz einen Staatsfonds leisten!!!! Die Norweger haben Erdöl und wir das Vertrauen der Finanzmärkte – Beides ist ein Asset !!!!!! Die SNB soll weiter EURO und USD kaufen, was das Zeugs hält und dann bitte immer sofort 60% in Aktien anlegen !!!!!

  7. Verstehe ja nicht wieso der Autor die 50 Mrd Gold abziehen will.
    Was ich aber zum aktuellen Eigenkapital von 160 Mrd dazuzählen würde ist die Notengeldmenge von 80 Mrd, denn das ist auch ein Bilanzpassiva ohne Verpflichtung, denn man kann seine Banknoten bei der SNB nicht mehr gegen Gold eintauschen sondern nur gegen einen anderen Tausender und den kann die SNB fast gratis drucken lassen!
    Sollten also je düstere Zeiten kommen, dann hat die SNB aktuell rund 240 Mrd, die sie „problemlos“ auf der Aktivseite verlieren könnte. Dies wiederum würde aber zu einer Abschwächung des CHF führen und die SNB Verluste würden sich dadurch wieder verringern.
    .
    So sind wir als eines der wenigen Länder auf der Welt gegen eine Währungsabschwächung über die Zentralbank gut abgehedged. In Argentinien würden man sich für so eine Zentralbankbilanz die Finger schlecken!
    .
    Und nein der Steuerzahler muss das auch nicht bezahlen, allenfalls könnte die SNB im Extremfall die 2 Mrd Dividende pa an die Kantone nicht mehr auszahlen, aber das wäre zu verkraften.

    • @Claire Deneuve

      Träumen Sie mit Thomas Jordan schön weiter.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Clairlie……….

      Erstaunlich welch naive Kommentare man doch schreiben kann…… Sie hätten besser etwas aus den Artikeln von Herrn Meier gelernt.
      So die Notengeldmenge wollen sie heranziehen um den Schuldendienst der SNB zu gewährleisten ? ….. sage lieber nichts zu dem Unsinn.
      Geld drucken….. einmal mehr das Märchen von Geld drucken.
      Das kann die SNB heimlich tun, aber es ist Betrug, führt in die Inflation und vernichtet die Währung.
      Haben Sie sich mal die Geschichte der grossen Inflation von 1923 erlesen ?
      Wenn unsere SNB sowas tun muss, ist sie Bankrott, Technisch, Finanziell und Moralisch sowieso.
      Und wenn sie Gold herausgeben muss um ihre Verpflichtungen zu bestreiten, dann freuen sie dich beglückten, aber der Fachmann wird wissen das es nun zu Ende geht mit der SNB, das von ihrer einstigen Solidität nichts mehr vorhanden ist.

      So, und der Steuerzahler muss es nicht begleichen wenn die Nationalbank seines Landes klamm ist…… sagen sie Clairli.

      Nein, die Regierung wird in Panik vil Geld nachschiessen, Bürgschaften übernehmen, garantieren und hernach den Steuerzahler belangen. Denn eine andere Quelle für Geld hat unsere Regierung nicht. Eine Nationalbank für die niemand haftet, die ist auch niemals vertrauenswürdig.
      Die Summen um die es geht kann nur ein Volk tragen, denn die Verluste bei nur 20% Wertberichtigung der Devisen betragen schon 170 Milliarden….. dann ist unsere SNB Konkurs. Aber in es werden sehr viel mehr Verluste werden, viel mehr….
      Diese Situation wird für die Reputation unsres Landes so schädlich sein wie der Konkurs der Swissair es war.
      An den glaubte auch kaum je einer….. bis es passierte.
      Ein Land wie die Schweiz das seine Nationalbank stützen, sie vor den Konkurs retten muss, dass wird nie wieder die Schweiz sein wie ich sie kannte vor Jahren.

      Wir zerstören unser Land schon jetzt, leben von der Substanz, zeigen keine Tüchtigkeit mehr…….und selbst unsere Währung wird nun akut aufs Spiel gesetzt.

      Sobald die Wahlen vorüber sind wird es losgehen mit dem Unterwerfungsvertrag, der Unions-Bürgerrichtlinie und den UNO Migrationspakt.
      Wir haben mit dem EU-Waffengesetz ja nun schon den Brüsseler Landvogt über unser Recht gestellt. Alle paar Jahre wird man uns nun ein weiteres Stück unserer wehrhaften Tradition aus der Hand nehmen und wir können nichts mehr dagegen tun.
      Nun ja, wenn wir unsere Land eh in den Dreck fahren, macht das mit der SNB ja auch nichts mehr.

      Und Sie, Sie leben in einer naiven Weltsicht.
      Immerhin leben die Naiven glücklich ………so lange bis das Ende da ist.

    • @Claire

      Finger schlecken? Problemlos? Die Krise in Argentinien ist vom IWF und korrupten Eliten Argentiniens herbeigeführt, damals wie heute. Präsident Mauricio Macri hat als erste Amtshandlung 2015 die Devisenkontrollen wieder aufgehoben. In wenigen Jahren hat er durch diese aufgezwungene Massnahme des IWF (Madame Lagarde) das Land wieder tief in die Verschuldung und erneut an den Rand der Staatspleite geführt.

    • Werter Herr Dr. Meyer

      Auch Ihnen noch weiterhin phantasievolle SNB-Untergangsobsessionen!
      Und nein, Dr. Jordan wird die SNB nicht über den Jordan schippern, Zentralbanken leben nun mal einfach länger. Die schwedische Reichsbank oder die BoE haben schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel!
      .
      In dem Sinne ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Schlagabtausch

      Mit freundlichen Grüssen

      Claire

    • @Claire

      „…nächster Schlagabtausch…“

      Unter welchem Pseudonym werden Sie dann schreiben?

      Bis dann meine Empfehlung an Sie und SNB-Plagiat-Jordan:

      Erste Kapitel in Buchhaltung lernen. Buch Grünig Sigrist. Thema: Unterscheidung von links und rechts der Bilanz.

      Bzw. Unterscheidung von Vermögen und Schulden lernen.

      Vorher macht eine Diskussion mit den Jordan-Trollen keinen Sinn.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Claire.. (Sie sind bestimmt ein Mann, der sich hier als Frau ausgibt)

      Addendum

      Noch etwas:

      Sie rühmen die Bank of England.

      Ja die musste meine neue Geldschöpfungstheorie der Banken übernehmen.

      Sie wird auch früher oder später ihre Theorie der Geldschöpfung der Zentralbanken korrigieren müssen.

      Und die Plagiat-SNB wird dann auch merken, dass ihre Irrlehre falsch ist.

      Und Jordan wird dann wieder so tun, als hätte er nie eine Irrlehre verbreitet.

      Es ist dann fertig lustig mit dem Märchen der Zentralbanken:

      „Geld aus dem Nichts und deshalb Nichts schuldig“

      Das wird noch ein böses Erwachen geben.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @ US and Them:
      Ich weiss, ich weiss, habe ich doch auch ein paar Jahre in Argentinien gelebt, aber als dieser völlig inkompetente Macri an die Macht kam, habe ich die Zelte hurtig abgebrochen!
      Eine Schande wie der das Land wieder in die US$ Verschuldung geführt hat und unter Zwangsobhut des IWF.
      Die Rekordunterstützung von rund 50 Mrd US$ ist schon so gut wie wieder verblödelt resp. ins Ausland geflossen, die Gewinne der ausländischen Konzerne nach 2016 ebenfalls!
      Die Staatsverschuldung ist jetzt schon bald wieder bei 100% (Macri übernahm mit rund 47% Staatsverschuldung)!
      Nur die absolut geringe Verschuldung der privaten Haushalte mit rund 6.1% des BIP (CH 129.5% Weltrekord) und der Non-Fin Corps mit 15.9% und auch die gering exponiereten Fin Corps mit wenigen % sind dort noch ein Hoffnungsschimmer.
      Die vermutlich neue linksperonistische Regierung (Wahlen am 27.10) wird dank diesem Vollversager Macri diesmal wirklich ein schweres Erbe antreten.
      Aber das kennen wir ja, die Linken müssen regelmässig in vielen Ländern die Scherbenhaufen von neoliberalen Versagern wegräumen und kaum geht es solchen Ländern wieder etwas besser, wählen sie wieder irgendwelche neoliberalen Vollpfosten die ihnen das Blau vom Himmel runterlügen!

  8. „Der SNB-Ausweis per Ende 2019 kann deshalb bereits vorwegenommen werden, er wird wie im Vorjahr wieder negativ ausfallen.“
    .
    Per Ende August stand das EK aber bei 160.5 Mrd, also 40 Mrd höher als Ende 2018 und der Autor meint hier also schon zu wissen, dass das Ergebnis Ende 2019 negativ sein wird!
    .
    Sorry aber solch haltlose spekulative Aussagen dünken mich doch sehr stümperhaft!
    .
    Dass ein Staatsfonds aktuell ein Unsinn ist, da gebe ich ihm recht. Sollte die SNB ihre Bilanzpositionen aber irgendwann wieder auf 100-150 Mrd eindampfen (realisieren) können und dabei immer noch ein stattliches EK von 100+ Mrd übrig haben, dann wäre es angemessen, das EK wieder auf rund 60 Mrd wie vor der Finanzkrise zu reduzieren und mit dem Ueberschuss tatsächlich den Grundstein für einen Staatsfonds zu legen. Aber bis dahin wird noch sehr sehr viel Wasser den Rhein runterfliessen…

  9. Ein Staatsfonds ist durhaus machbar, nur ist es keine Aufgabe der SNB, sondern des Bundes. Er kann die 500 Milliarden durch die Ausgabe von Bundesobligationen problemlos finanzieren, indem er von der von der SNB geschaffenen Tiefzinslage profitiert. Es bedarf einer finanzpolitischen Entscheidung statt einer geldpolitischen, was angesichts des Zwecks (Vorsorgefinanzierung) passt. Als Folge wird die SNB bei der Lockerung ebenfalls entlastet, da zum CHF-Schuldenberg und der (Wertschriften)Inflation beigetragen wird.

    • suissi…..

      haben sie nicht verstanden das die SNB die Devisen mit Schulden machen finanziert hat….?
      Sie kaufte diese Devisen mit den Sichtguthaben der Banken bei ihr. Der Grossteil der 840 Milliarden Devisen die sie mit den Geldern der vielen Schweizer Banken gekauft hat, die muss sie eines Tages den Banken zurückzahlen.

      Unsere SNB ist faktisch überschuldet.

      Aus Schulden einen Fonds äufnen geht nicht.

      Wollte die Eidgenossenschaft sowas tun, kann sie gleich Schulden machen, also am Finanzmarkt Geld aufnehmen.
      Aber unser Land wäre damit dann bei 500 Milliarden weit weit über dem Schuldenberg Japans von über 200% der BIP.
      Wir wären dann Spitzenreiter beim Schuldenberg.

      Wachen Sie auf aus ihren tiefen Schlaf des unbedarften.

    • Roth: „Aber unser Land wäre damit dann bei 500 Milliarden weit weit über dem Schuldenberg Japans von über 200% der BIP.“
      .
      Den realitätfremdem Schrott den Sie hier permanent zusammenschreiben ist ja unsäglich!
      .
      Zur Erinnerung: Das CH BIP war 2018 689 Mrd – wieviel wären 500 Mrd von 689 Mrd? Nein nicht über 200% sondern 72.50%
      .
      Und überhaupt die SNB Passivseite mit den Staatsschulden des Bundes zu vergleichen und zu vermischen, ist das auch so eine Furzidee, die Ihnen Herr Dr. Meyer eingetrichtert hat?

    • Clairli….Sie Nationalbank….???

      Die 500 Milliarden sollten sie dann einfach mal auf die anderen Schulden drauflegen… Gäll.

      Und nicht nur die 500, auch die restlichen 340 Milliarden der SNB sollten sie gleich mit in den Topf werfen. Und dann gibt’s noch jede Menge anderen Schulden, von den Kantonen, den Gemeinden usw. die wir nicht einfach vergessen sollten.

      Die Schweiz steht bei ca. 60% und hat 100 Milliarden Staatschulden…..
      Wir würden in Europa als nahezu einziges Land die Masstrichter Kriterien der EU erfüllen.
      Wie sieht das aus wenn wir da 500 Milliarden Schulden für einen Staatsfonds draufpacken ?

      Sehen Sie, ich habs da einfach mit der Realität.

      Sie aber wollen das ganze mit dubiosen Finanzgepflogenheiten schönreden und aus dem Bewusstsein der Menschen verdrängen.

      Hören Sie endlich auf die Menschen zu belügen.

  10. Was ist eigentlich der Unterschied von einem Staatsfond und der aktuellen Situation?

    Andere Geldanlagen?

    Ausschüttung an die AHV anstelle der Kantone?

    Irgendwie kommen wir nicht weiter mit dem Thema!

    • Marte…. richtig….

      denn die Leute wollen nicht verstehen, können nicht verstehen und auch wenn mans ihnen noch 50 mal erklärt, sie kramen jedes mal den selben Unsinn erneut hervor.

      Es gibt nirgends Geld um einen Staatsfond zu äufnen….. es ist nirgends etwas dazu vorhanden.
      Dazu bräuchte man entweder Erdöl das gratis aus dem Bden fliesst, oder riesige Guthaben die verwendet werden wollen.

      Aber auch unser land hat schulden, zwar vergleichsweise wenige, aber eben Schulden.
      Wenn wir die nicht mal sofort begleichen können, wie sollen wir einen Fonds einrichten ?
      Herrgott nochmal….. leben wir denn in einer Welt wo jeder meint das Geld nur gedruckt werden muss ?

      Ja, der Schweizer lebt in einer Illusion, er meint das wir reich sind weil die SNB 840 Milliarden Devisen in ihren Büchern führt.
      Ich jedoch sehe da nur Schulden…. Schulden…..Schulden einer Schweizer Nationalbank die massiv überschuldet ist.

  11. Vielen Dank, Herr Düggelin,
    für das fundierte „Zusammenstreichen“ der Flucht-Euro Milliarden, die eigentlich gar nicht auf der Aktiv-Seite der Bilanz der SNB stehen dürften. Siehe auch http://www.offside-paradeplatz.ch/Thema/snb/

    Ein Staatsfonds für unsere ca 1’000 Milliarden Pensionskassen-und AHV-Gelder wäre schon lange von Nöten: Wir hätten heute ca 2’000 Milliarden in diesem Fonds, und müssten nicht jeden zweiten Tag uns durch die (von Versicherungen und Banken bestochenen) Medien „überzeugen“ lassen, dass es bald immer weniger Rente geben werde.

    • Old Fred
      Glauben Sie das wirklich…..?

      Haben sie in ihrem Leben noch nicht mitbekommen das alles Staatliche immer nur mehr Geld kostet, Geld vernichtet, das dabei vor allem die Funktionäre fürstlich ver-diätet werden, immer auf Kosten der Beitragszahler natürlich.

      Nichts was der Staat je angefasst hat war Gewinnbringend.
      Wo Beamte die Finger drin haben gibt’s nur Kostenschübe, Schwund und Verluste.

      In Deutschland hat der Staat in den letzten 20 Jahren schon mehrmals in die Rentenkassen gegriffen und dort um die 600 Milliarden entnommen.
      Ein sogenannter „MUFL“ also ein „Minderjähriger unbegleiteter Flüchtling“ kostet je nach Bundesland bis zu 8600 Euro pro Monat.
      Der Durchschnittsrentner bekomm ca. 760 Euro im Monat.

      Es sind die Staatsapparate die sowas machen, und wir Schweizer „wollen“ ja so werden wie die, denn unsere Politiker sind genauso wie die dort drüben in Berlin.

      Pleiten Pech und Pannen…. pardon Nieten.

    • @Old Fred

      Daumen hoch👍! Das würgt die noch produktive und investierende Wirtschaft ab. Selbstmord! Sichere Renten (2. Säule) und all die anderen Versprechen (fiskalische Konstrukte à la Suisse) waren von Anfang darauf angesetzt um ruhig zu halten. Immobilien sind keineswegs inflationsresistente Anlagen; siehe langfristige Wertentwicklung und vor allem den Zugriff des Staates (Banken) bei Kapitalbedarf (Immobilien: max. eigengenutzt, denn hierauf wird der gierige Griff des Staates sanfter ausfallen müssen wegen sozialer Unruhen.

  12. Guter Artikel – hebt sich wohltuend ab von den populistischen SNB-Bashings und Untergangszenarien der Herren Zeyer und Meyer ab. Noch eine kleine historische Reminiszenz: Ja, die Begehrlichkeiten sind natürlich auch da, erinnern wir uns doch noch als die SNB Gold zum Kilopreis von CHF 13’000 verkaufen musste um Löcher der AHV zu stopfen – die entsprechenden Politiker/innen wollen sich natürlich nicht mehr daran erinnern, notabene ist der Kilopreis heute bei CHF 48’000, d.h. + 370%! Abschliessend sei auch noch erwähnt, dass nun endlich in der Schweizer Finanzpolitik und bei den Sozialversicherungswerken die Einsicht da sein sollte, diese korrekt zu finanzieren. Heisst konkret, entweder die Ausgaben den Einnahmen anpassen oder umgekehrt – dies aber nicht mehr mit den unsäglichen Quersubventionen und sachfremden Finanzierungen; offensichtlich ist dies den Entscheidungsträgern jedoch politisch zu mühsam – wie sage ich es meinen Wähler/innen dass sie entweder mehr AHV-Beiträge miteinzahlen müssen oder aber Abstriche bei den Leistungen akzeptieren müssen?
    Wie immer diese Diskussionen ausgehen, die SNB hat eine klare Aufgabe – Löcher stopfen bei 1. und/oder 2. Säule gehört definitiv nicht dazu.

    • @ Enigmabaer………

      Blödsinn……….

      Zitat :
      Ja, die Begehrlichkeiten sind natürlich auch da, erinnern wir uns doch noch als die SNB Gold zum Kilopreis von CHF 13’000 verkaufen musste um Löcher der AHV zu stopfen.
      ——————————-

      Dazu wurde das Gold nicht verkauft, man versüsste damit die miserable Aktion den Volk und Kantonen nur.

      Der Grund war, dass die Staaten und ihre Nationalbanker kein Land mit Goldwährung mehr dulden wollten, alles sollte gleich schwach sein. Und die Schweizer SNB war pro Kopf der mit Abstand grösste Goldbesitzer…. sind wir wohl heute noch mit den kümmerlichen 1100 Tonnen von einst über 3000.

      Die Affären um die herbeifabulierten „Nachrichtenlosen Vermögen“ und des sogenannten „Judengoldes“ waren dann die Hebel um die Schweiz weichzukneten damit sie ihre „Golddeckung aufgibt“.

      Damals fing es an mit der defätistischen Bücklingspolitik die sich beeilte dem US Demokraten Bill Clinton und seinen Adlaten beim WJC nachzugeben.

      Und natürlich sagte niemand dieser dubiosen Herren in den USA um was es wirklich ging, das sprach keiner aus.
      Ich meine nicht nur Clinton, sondern auch Personen wie Bronfman und der JWC ……dem der einfältige Wachmann Meili auch noch Stoff lieferte, bei dem sich später allerdings herausstellte das die Akten nichts enthielten, es war eine reine Propaganda-Luftnummer auf die wir hereingefallen sind.

      Miese Schweizer Politiker die dazu noch völlig unfähig sind….. das alte Spiel.

    • @Enigmabaer

      Was besagt denn Ihr rausgesuchtes Urteil? Aufgabe der SNB ist nicht die Altersvorsorege der arbeitenden Bevölkerung einzureissen, um Eigeninteressen der Wirtschaft zu portieren.

    • „Wie immer diese Diskussionen ausgehen, die SNB hat eine klare Aufgabe – Löcher stopfen bei 1. und/oder 2. Säule gehört definitiv nicht dazu.“
      Aber mit Wechselkursmanipulationen den Tourismus aus aller Welt – und damit das Klima, mindestens in den Augen von Mitte-Rotgrün – anheizen, gehört schon dazu, gell? Dies zusätzlich zu den Dutzenden Steuermillionen für Schweiz Tourismus. Als Kompensation kann man ja die dummen Schweizerli mit Abgaben aller Art kujonieren.

    • @Walter Roth
      Die von ihnen Angesprochene Geschichte vor 30 Jahren hatte einen deutlich breiteren Hintergrund als von ihnen aufgeführt. Der WJC war da nur einer von noch anderen Mitspielern.Da spielte eine deutlich breiter aufgestellter Kreis im Hintergrund.Das mit den nachrichtenlosen Vermögen usw.war da lediglich ein willkommenes Zusatzargument.Unisone ging es da um nicht so viel mehr und nicht weniger als um die Umerziehung der Schweizer.Eine Umerziehung in Richtung
      Globalisierung.UN-EU-NATO-NWO die ganze Palette dessen was innzwischen in hohem mass umgestzt ist. Ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht,im Hintergrund spielte da auch ein K.Furgler( DER Verfassungsentwurf des Furgler bei mir noch verfügbar.) der Ringier-Medienkozern und noch andere,der Bilderbergerkreis, der WEF ,,Kuchen,, usw. Da gab es Kreise die wollten die Schweizer deutlich früher umerziehen.Tja die konnten sich nicht durchsetzen man wollte den Wehrwillen nicht von oben untergraben, kalter Krieg mit allem drumm und dran.
      Mit dem Ende des roten Ostblockes kam die Stunde der
      klassischen Schweiz, demontierer.
      Die Ringier-Küche verfügte über das entsprechende
      ,,Sturmgeschütz,, den Blick.
      So zum Abschluss.
      Die sog. NWO mit dem ganzen Bilderberger-Kuchen, hat blos eines errecht, den sog. Westen innzwischen fast gegen die Wand gefahren. Auf den Punkt gebracht, die West-Eliten eine Ansammlung grosskotziger jämmerlicher Versager.Der Bilderbergerkreis hatte vormals ein lobenswertes heeres Ziel,im verlauf der Zeit haben die sog. 68 iger übernommen, und??? Der Verein degenerierte zum innzwischen lächerlichen Versagerverein.
      Freundliche Grüsse

    • Hans von Atzigen……..

      Alles gebonkt…. ich habe das alles miterlesen.

      Und natürlich, man versuchte seit „Bretton Woods“ der Schweiz den Rest ihres Goldstandards abzuschwatzen.
      Die beiden Affären aber ebneten den Weg bei der Bevölkerung….. denn die hatte von Bretton Wood und anderen Dingen wenig mitbekommen, die brauchte eine Affäre um dem zuzustimmen.

      Angriffe auf die Bimetall-Standards gabs seit 300 Jahren.
      Die Regierungen selber versuchten immer wieder die Deckung mit Gold oder Silber auszuhöhlen.
      So lange die Münzen aber das vorherrschende Zahlungsmittel waren, konnte man das nicht erzwingen.
      Denn diese Münzen konnten man nicht verschlechtern ohne das jeder Goldschmied das mitbekam.
      „Münzverschlechterung“ ist immer sehr bald aufgefallen.
      Ganz anders Heute, denn die Noten kosten fast nichts und das deren Deckung ständig ausgehöhlt wird erkennen die normalen Bürger nicht.
      Die Deckung der Noten von Heute ist ein gesundes Land, eine florierende Wirtschaft und das Vertrauen das man darum in diese Währung haben kann….. all das setzen wir gerade auf Spiel …. nur um der EU in den Arsch zu kriechen und deren Euro zu helfen.

  13. Für was hält sich ein Investor Schweizerfranken und kauft sich ein gehöriges Bündel Tausender-Noten und deponiert sie in seinem Tresor?
    Ganz einfach, er betrachtet den Schweizerfranken als Goldersatz mit dem Potenzial einer ständigen Aufwertung gegenüber Euro und US$. Die Reservewährung der Welt ist in erster Linie der $. Eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber diesem haben nur Euro, Yen und der SFr. Unter diesen drei ist der SFr diejenige Währung als gleichwertig wie Gold zu betrachten für zukünftig düstere Zeiten. Dies freut den Finanzplatz, aber ist Gift für den Schweizer Werkplatz. Der Werkplatz generiert mehr Beschäftigung für das Volkseinkommen als der Finanzplatz, deshalb die Politik der SNB.
    Entscheidend für den SFr ist das Verhältnis zwischen $ und Euro. Der $ ist gegenwärtig in einem Zustand der Verantwortungslosigkeit der US-Politik und die ist um einiges grösser als die der EU. Wird der Euro deshalb gleich inflationieren wie der $? Er wird es tun, aber nicht im gleichen Ausmass! Konkret bedeutet dies 70 Rappen für 1 $ und 1 SFr für 1 Euro. Ein solches Szenario bedeutet für unsere SNB ein Verlust von mehr
    50 Milliarden SFr zugunsten der Sparer vom „Schatzkästchen“ Sfr. Wir Schweizer wollen nicht diese mächtige $-Entwertung mitmachen und akzeptieren einen Kurs von 70 Rappen für 1 $.
    Natürlich kann die SNB Misstrauen in dieser Gemeinschaft der „Schatzkästchen-SFr“ Investoren wecken, indem sie zum Beispiel unserer
    öffentlichen Hand Milliarden von SFr für unsere Infrastruktur und für einen AHV Fonds zukommen lässt. So wird vor der wahrscheinlichen Entwertung des $ und in seinem Gefolge eine geringere des Euros etwas
    für unsere Schweizer Volkswirtschaft direkt abfallen und wir dann weniger den Kopf hinhalten müssen für ausländische Spekulanten, wenn wir diese US-Inflation nicht mitmachen. Bevor wir deshalb leiden wie 1974/75, wollen wir jetzt noch von unserer Währung mit höchsten Härtegrad profitieren.

  14. Die Schweiz kann sich ja einen Ölfond aus den Einnahmen ihrer Banken…äääh nein…ihrer Fluggesellschaft…auch nein…ihres Käses und Schoggis speisen! (nicht Toblerone – die gehört auch den Amis)

    • Dann eher noch Red Bull. Die Schweiz exportiert wertmässig mehr Red Bull als Schokolade und Käse zusammen.

  15. Herr Düggelin……..

    Sie haben vieles richtig dargestellt….. wenn ich das als Finanzlaie so sagen darf.
    Aber wir haben diese Dinge ja oft über die Artikel von Herrn Meyer abgehandelt.

    Zitat :
    „Zur Riesenbilanz der Nationalbank gibt es Begehrlichkeiten. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sitzt auf fast 800 Milliarden Franken Devisenreserven. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dieser Betrag weiter steigen. Eine so aufgeblähte Bilanz bedroht die Handlungsfähigkeit der Währungshüter – aber zur Frage, was mit den Beständen anzufangen sei, bestehen durchaus Ideen.“
    ——————————-

    Sie haben nur einen ganz wesentlichen Punkt vergessen …..obwohl jeder darauf schliessen müsste, so er ihre Zeilen genau liest.
    Nämlich das Eigenkapital der SNB ……und womit sie ihre 840 Milliarden Devisen bezahlt hat.
    Es stehen ihr dazu also faktisch nur die 80 Milliarden in Eigenkapital zur Verfügung, das Gold von 50 Milliarden ausgerechnet.
    Ich hoffe dieses Gold hat sie nicht auch noch verpfändet.

    Der Punkt ist, die SNB hat mit den Sichtguthaben der Banken bei ihr diese Devisenkäufe finanziert, also mit Schulden.
    Von den beiden ganz grossen Banken. der CS und UBS dürften das ca. 200-250 Milliarden sein.
    ————————————————–
    Die Folge ist also ….. „Man kann mit Schulden keinen Staatsfonds äufnen“ denn unsere SNB ist heillos überschuldet.
    ————————————————–

    Die SNB muss diese Sichtguthaben die ja den vielen Schweizer Banken geschuldet sind, irgendwann wieder zurückzahlen.
    Und bei alfälligen grösseren Abverkäufen von meist faulen Devisen passiert was….?

    Genau, diese faulen Devisen zeigen was sie wirklich noch wert sind….. diese, in grossen Mengen Staatsanleihen in Euros, werden kollabieren.
    Die SNB müsste nach der ersten Tranche von Abverkäufen anfangen ihre Bilanzen zu korrigieren…. nach unten Korrigieren, ….. der Konkurs droht.

    Zitat:
    Der Schweizerfranken unterliegt einem kontinuierlichen Aufwertungsdruck, mit entsprechend negativen Folgen auch für die SNB, der Franken bleibt eine begehrte Anlagewährung und die langfristigen Devisenverluste der SNB werden immer grösser, es werden nur „Scheingewinne“ auf Jahresbasis an Bund und Kantone ausgeschüttet.
    ————————————–

    Richtig, der Franken müsste eigentlich bei 1 Franken auf 70 Eurocent liegen, das wäre die harte Realität …….für dessen Verhinderung wir 840 Milliarden ausgegeben haben und damit unser Land akut gefährden.
    Noch nie in der Geschichte ist ein Land an einer harten Währung zu Grunde gegangen, noch nie gab es das.
    Wobei auch klar ist, es gab kaum je ein Land welches eine so harte Währung erschaffen konnte wie die Schweiz sie einst hatte …….bis Jordan seinen Wahnsinn einführte.
    Übertreibt es der Markt, kommt eine Korrektur ganz von alleine…. naja wäre der Markt noch frei und gesund und gäbe es keine Amokläufer wie die EZB.

    Und Herr Düggelin, mit der Geldpolitik haben wir den grösseren Teil unserer Gesellschaft in Richtung Niedergang geführt, die Pensionen werden stark gemindert, auch die der Lohnempfänger in den damit gestützten Sektoren wie der Maschinenindustrie.

    Für diese ungeheuren Verlustrisiken von vielleicht 600 Milliarden haben wir einen Tourismussektor geschützt, der gerade mal um die 4% …. und einen Exportsektor der nur um die 17% unserer Wirtschaft ausmacht.

    Für den guten Fünftel, opfern wir das Wohlergehen der anderen 4 / 5. 20% gegen 80%.

    Man hätte man mit einem Bruchteil der Gelder auch unsere heimischen Wirtschaft stützen können. Das Hätte 50 Milliarden gekostet, nicht 850.
    Warum hätte man nicht unsere Armee hochfahren und ausrüsten können und damit X-tausende an Arbeitsplätzen im Inland schaffen können?
    Ich weiss die Antwort, unsere SNB und die hohe Politik dienen der EU zu, buckeln vo Brüssel.

    Bei starkem Franken würden 100% von den günstigen Zukäufen an Dienstleistungen, Material und Produkten aus dem Ausland profitieren, also nicht nur 80% sondern 100% des Landes.
    Da wir ja kaum Rohstoffe haben, kaufen wir sehr viel zu, auch und gerade die Maschinenindustrie.

    Wenn unsere Politiker von einem Staatfonds reden, zeigen die mir nur, das sie vom Thema ….NULL…. Ahnung haben, das sie eben keine Politiker sind, sondern bloss dumme Schnorrer.

    Könnten wir mit den Devisen einen Staatsfonds äufnen, könnten wir auch unsere Armee so finanzieren…. oder ?

    Das wäre dann ja eben eine Staatsfinanzierung nach der „New-Modern-Monetary-Theorie“ …auch so eine kranke Idee unserer durch und durch korrupten Eliten.

    • @ Herr Roth: Dies ist schon harte Kost für die Leser weil falsch – ein kleiner Blick auf die SNB-Bilanz per 31.12.2018 würde helfen (alle Zahlen in CHF Mia, daher zuerst mal zu den Fakten, vereinfacht:

      1. Aktivseite:
      Devisenanlagen: 763.7
      Gold: 42.2
      Uebrige Aktiven 11.2
      Total 817.1

      2. Passivseite:
      Girokonten der Banken 524.4
      Notenumlauf: 81.6.
      Verbindlichkeiten Fremdwährungen: 45.9
      Uebrige Passiven: 28.1
      EIGENKAPITAL: 137.1
      Total 817.1

      Folglich,

      1. das Eigenkapital betrug 137.1.

      2. Wieso Sie die Anlagekategorie Gold davon wegrechnen, ist schleierhaft, vielleicht weil Sie denken, nur Gold sei werthaltig. Apropos Gold: Falls dieses tatsächlich verpfändet wäre, müsste dies offengelegt sein – ist es aber nicht, ergo auch nicht verpfändet – ich kann Sie daher beruhigen.

      3. Die SNB hat nicht rund 800 Mia Devisenreserven zur Verfügung welche sie sachwidrig der AHV zukommen lassen kann oder damit einen separaten Staatsfonds alimentieren kann. Nur mal rein buchhalterisch: Wie würde der Buchungssatz lauten?

      4. Richtig, die Sichtguthaben von 524.4 Mia müssen auch rückzahlbar sein, stellen ja Fremdkapital für die SNB dar. Sie argumentieren, dass die SNB die „meist faulen“ Devisen abverkaufen müsste und dies bei einem Kurs von 70CT gegenüber einem Franken. Leider ist unklar ob Sie US Cent oder EURO Cent meinen. Unklar ist auch, in welchem Zeitraum Sie was prognostizieren. Sie stellen allerdings die Prognose dass sich der EURO um 40% abwertet und der USD 30%. Falls dies eintreffen sollte hat die Schweiz noch ganz andere Probleme, ist kurzfristig aber eher unwahrscheinlich.

      5. Bei den von Ihnen despektierlich genannten „zumeist faulen Devisenreserven“ handelt es sich um 69% Staats- 11% Uebrige Anleihen und 20% Aktien, die Festverzinlichen Papiere zu 59% Triple A und zu 21% Double A, währungsmässig 35% USD, 39% EURO, restliche 16% übrige Devisen.
      Ebendiese Anlagen generieren auch Zins- und Dividendeneinahmen. Frage: Wie würden Sie Asset-Allocation machen?

      6. Harter- vis-a-vis Schwacher Franken
      Beides bringt Gewinner und Verlierer – Sie sollten fairerweise auch die Gewinner nennen. Dies ist notabene nicht nur die an dieser Stelle so oft gescholtene Maschinenindustrie und der Tourismus sondern zu 45% die Pharmaindustrie, im weiteren auch Uhren, Nahrungsmittel etc.; die Schweiz ist nun mal eine Exportnation, da können Sie nicht nur auf der Importseite argumentieren, sondern müssen auch absatzseitig etwas berücksichtigen bezüglich Konkurrenzfähigkeit, punkto Arbeitsplätze etc.

      7. Ja, richtig, es war die EZB die den Markt als Erste mit Unsummen EUROS den Markt geflutet hat und die SNB reagieren musste. Inzwischen will auch Trump einen schwachen USD auf Teufel komm raus und auch die Chinesen halten den Renmimbi nicht mehr stark – Nehmen Sie bitte dies als Realiät, ebenso dass die Schweiz wirtschaftlich international sehr stark vernetzt ist, eine Abschottung ist de facto kaum möglich, dasselbe gilt für die weltweit historisch tiefe Zinslandschaft.

      8. Last but not least – bevor Sie zurückschreiben: Ich bin kein SNB Troll, habe aber etwas dagegen wenn mit falschen Argumenten populistische Stimmungsmache gegen die SNB gemacht wird – ich lese alle kritischen Voten, habe aber hier bei IP bis dato kaum konstruktive Vorschläge gesehen.

    • @Walter Roth

      Guten Abend Herr Roth

      Danke

      Sie haben mit jedem Wort Recht.

      Leider.

      Das Vermögen des Norwegischen Staatsfonds wird mir Eigenkapital finanziert – dasjenige der SNB mit Schulden.

      Ein himmelweiter Unterschied.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Walter Roth
      Durchaus interessant Ihre Ausführungen Zh. Herrn Düggelin.
      Da muss man sich bewusst sein das, das faktisch ,,stehende,, Kapital der SNB nur auf Zeit entsprechend entlastend wirken kann. ( Wann und unter welchen Umständen das eine gewisse Zeit, entsprechend entlastend wirken kann, steht in den Sternen.)
      Das kann nur für eine begrenzte Zeit wirken. Präziser
      für die Zeit einer finalen Absturzphase des Weltfinzsystemes.Diese Absturzphase wird entsprechend der aktuell praktizierten Geldpumperei absehbar lediglich gestrekt hinausgezögert.
      Nach einem finalen (Hinausgezögerten)Kollaps hilft gar nix mehr,dann ist final Sense.
      Was danach kommt, lassen wir das vorerst.
      Wer denkt denn schon gerne an hässliches.

    • Mein Gott Walter

      „und einen Exportsektor der nur um die 17% unserer Wirtschaft ausmacht“
      .
      Ihre Wissensdefizite sind ja hochnotpeinlich – haben Sie diesen Schrott auf der „SVP Gehirnwäscheakademie“ gelernt???

      Das Exportvolumen inkl Dienstleistungen macht 456 Mrd aus (und ohne Gold immer noch 400 Mrd)
      Das sind bei einem BIP von 689 Mrd 66% resp. 58% ohne Gold und nicht Ihre läppischen 17%!!!
      .
      Studieren Sie doch einfach wieder mal das BIP nach Verwendungsarten, bevor Sie weiter so unbedarft kommentieren! Die SNB tut dies nämlich im Gegensatz zu Ihnen!
      .
      Hier für was Ihre Weiterbildung:
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/volkswirtschaft/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung/bruttoinlandprodukt.assetdetail.9546409.html

    • @Enigmabear

      Danke für Ihre informative Zusammenstellung.

      Betreffend Asset-Allocation setze ich bei Uber-Aktien mit einem Jahresverlust von 3.7 Mia deutliche Fragezeichen.

      Gleiches gilt für Unternehmen, die aus einigen Zeilen Softwarecode bestehen, wie Facebook und Google und zudem völlig anti-demokratische Strukturen aufweisen.

      Ich wäre für Landkäufe und den Kauf von Industriebetrieben in Europa, die lebensnotwendige Produkte herstellen.

      Wie es weiter geht, hängt von der Zukunft ab und da stellt Walter Roth eine düstere Prognose.

      Freundliche Grüsse, Klaus Marte

    • @ Enigmabaer…….

      Ich Antworte nicht auf alles, aber ich gebe ihnen einige Denkanstösse damit sie die sache aus anderer Perspektive nochmals betrachten können.

      Und die Zahlen die ich verwende sind immer grob gerundet, quasi Faustregeln. In Kommentaren ist das eifach handhabbarer.

      Sie schreiben viel, aber haben meine vielen Zeilen nicht genau gelesen.
      Ich schrieb von 1 Franken zu 70 Eurocent, hätte aber schreiben sollen das 1 Euro höchstens 70 Rappen kosten dürfte, dann wäre es verständlicher gewesen und noch näher an der Realität.

      Zudem gibt es dazu auch Zahlen in den Wirtschafts und Finanzmedien die gerne mal von den Bilanzen der SNB abweichen.
      Warum ? Nun vermutlich weil die versuchen das Bild etwas realistischer zu gestallten wie das die SNB selber macht.

      Zitat :
      Bei den von Ihnen despektierlich genannten „zumeist faulen Devisenreserven“ handelt es sich um 69% Staats- 11% Uebrige Anleihen und 20% Aktien, die Festverzinlichen Papiere zu 59% Triple A und zu 21% Double A, währungsmässig 35% USD, 39% EURO, restliche 16% übrige Devisen.
      —————————————–
      Also 70% faulen Papiere.
      Das sind Staatsanleihen die von der EZB selber im Ranking hochgepuscht werden und die kein normaler Mensch noch als gesund bezeichnen würde.
      Hochgepuscht werden sie damit die EZB sie für ihre Anleihenkäufe „hebeln“ kann.

      Warum muss die EZB quasi ihre eigenen Papiere aufkaufen, sie im Ranking als gesünder einstufen als wie sie aussenstehende Experten bewerten ?

      Warum muss sie das tun wenn diese Papiere doch „Tripple-A oder Doppel-A“ Rankings haben ?
      Ich würde da ein paar Stufen weniger als die Realität ansehen.
      Professoren un Investoren wie Schachtschneider, Sinn, Starbatty, Hankel, Faber usw. tun das auch.

      Gold rechne ich aus, weil es meiner Meinung nach wie früher zum Schatz einer Nationalbank gehören sollte.
      Ein Hausschatz der nur im Extremfall zur Veräusserung oder Absicherung beitragen sollte. Im Krisen oder Kriegsfall sind die 50 Milliarden Gold allerdings weit mehr wert wie die Papier-Franken, denn Gold bleibt dann meist stabil oder steigt, während die Papierwährung kollabiert.
      Darum sind 50 Milliarden in Gold meiner Meinung nach mehr Wert wie 200 oder noch weit mehr Milliarden in Papier.

      Der Goldschatz sollte also unantastbar sein…. in der Bilanz einen gesonderten Posten darstellen.

      Ich glaube nicht das die Pharmaindustrie den schwachen Franken nötig hat. Die wird bei der Argumentation für den schwachen Franken wohl auch darum kaum je als Grund herangezogen.
      Fast alle Pharmas haben Standorte im Ausland, was die Sache noch relativiert.
      Zudem muss man immer auch sehen das der Zukauf der Komponenten, des Rohmaterials usw. durch einen starken Franken verbilligt wird, das gilt auch für die Pharmaindustrie.

      Der „positive“ Effekt des schwachen Frankens ist jedenfalls niemals so gross das damit eine stark überschuldete Nationalbank und stark gefährdete Pensionen gerechtfertigt werden könnten.
      Auch wenn ich dazu ihre „nur“ 500 Milliarden nehme die ich nicht als realistisch betrachte, ist sie massiv überschuldet.

      Ich erstelle übrigens keine Prognosen zum Euro oder Dollar, ich halte nur fest was ich für einen angemessenen Wert des Euros halte.
      Und der liegt bei 70 Rappen für einen Euro, was ich schon vor 5 Jahren behauptete.
      Vor ca. 5 Jahren bekam ich für einen Franken 37 Baht, jetzt nur noch 31 Baht. Besehen sie sich mal die Lage in Thailand mit einer Militärdemokratie, erneut herausziehenden Unruhen, einer Wirtschaft die unter den Militär stagniert, Touristen die trotz anderslautenden Aussagen vermehrt wegleiben, einer Monarchie die alleine schon 7 Milliarden baht an Sicherheitskosten verschlingt, obwohl der König ca. 35 Milliarden Dollar ( Forbes ) schwer ist.
      Andere Experten schätzen ihn auf 70 Milliarden.
      Seine Flugbereitschaft besteht aus Helikoptern und 3 Mittel und Langstrecken Maschinen was ca. 200 Millionen Dollar per Jahr verschlingt, kommen noch die 2 Regimenter dazu die dem König unterstehen. ( ca. 3000 Mann nur für ihn zum Schutz und Militär spielen ) Alles schlechte Daten aber der Baht steigt.
      Oder eben nicht, der Franken schwächelt……

      dazu betrachte ich die Wirtschaft Deutschlands, der übrigen Europas, deren Schulden, die Politische Situation dir dort herrscht usw.

      Daraus ergibt sich ein realistischer Wert und der ist weit unter 1 Franken für den Euro.
      Der Euroraum ist mittlerweile derart manipuliert, das er Heute keineswegs die Realität widergibt.
      Wäre dem nicht so, die EZB müsste ihr „Quantitative Easing“ Programm nicht fahren.

      Der Franken wäre ohne den Jordan-Wahnsinn richtiger bewertet. Und ohne das EZB Programm müssten wir über den wert des Euros gar nicht mehr nachdenken, denn der wäre bereits NULL…..

      Natürlich ziehen alle nun an dem Strick der heisst …….Währungen abwerten.

      Aber alle Währungen in der Geschichte der Menschheit haben zuerst abgewertet bevor sie kollabierten.

      Stark gebliebene Währungen, der Franken wertet ja nicht wirklich auf, sondern die anderen ab, haben noch niemals ein Land zu Fall gebracht.
      Sollten sie mir da ein Beispiel bringen können, ich nehme es gerne zur Kenntnis.

      ————————————–
      Der Dollar hat seit 1911 über 90% seines Wertes verloren. Aber für eine Unze Gold können sie nach wie vor einen Massanzug herstellen lassen, genauso wie er 1911 für ein 20 Dollar Goldstück zu einer Unze auch zu bekommen war.

      Denken sie sich mal den Franken als Unze in Papiergeld…..
      —————————————

      Also der Franken bleibt stehen …..der Euro verfällt.
      Der Franken steigt jedoch, das aber weil alle ihn haben wollen denn er sichert das Vermögen.

    • @ Clairlie Deneuve….

      Wenn sie ihre Hausaufgaben gemacht haben, dann kommen sie wieder.
      Nur meine Zeit verschwenden ist nicht.

    • Herr Meier…….

      Vielen Dank.

      Leider ist es ein Kampf gegen Windmühlen.

      Man muss nicht Finanzer sein um die Fehler unseres Systems zu erkennen, ein wenig gesunde altmodische Bauernschläue würde eigentlich genügen.

      Aber selbst die scheint uns Schweizern abhanden gekommen zu sein.

      In einer Welt in der man alles retten ( Klima ) und jeden beglücken möchte, ( Flüchtlinge ) muss es so herauskommen wie derzeit.
      Demos auf denen von Idioten / Idiotinnen „Wir wollen kein CO2“ skandiert wird, sind ein erschütterndes Zeugnis unserer zunehmend verdummenden und verwahrlosenden Gesellschaft.
      Im Zeitalter des Internets wissen die noch nicht mal das ohne CO2 alles Leben abstirbt. Fotosynthese ohne CO2 gibt es nicht.
      Für Pflanzen wäre der ideale Pegel 3-4ooo ppm CO2 und das weiss man seit den Forschungsreihen der 60iger Jahre.
      Heute haben wir einen Pegel von 360 – 400 ppm CO2.

      Ob derart viel Dummheit die sich gerade Virusartig ausbreitet und sich zu einem neuen „Glauben“ entwickelt, wie sollen die denn bloss verstehen was mit unserem Finanzsystemen nicht in Ordnung ist.

      Aber diese Don-Quischot-inen glauben an den UNO „IPCC“ in dem kaum einer Klimawissenschaftler ist. Dafür finden wir dort bekannte Leute die Kognitionspsychologie studiert haben aber Klimaexperten sein wollen.
      Oder der Fall des Micheael E. Mann mit seiner von ihm frei erfundenen „Hockey-Schläger-Kurve“ …….die er vor Gericht mit keinerlei Wissenschaftlich fundierten Fakten belegen konnte.

      Solchen Schwindlern glauben sie, warum sollen denn die selben Dummköpfe einem Thomas Jordan nicht glauben ?

    • Walterli: Ist Ihnen in Ihrem limitierten Universum schon mal aufgefallen, dass ein Grossteil unserer Pensionskassenvemögen, der AHV Fonds auch aus den praktisch identischen „faulen Papieren“ besteht, wie Sie die bezeichnen!
      Und auch die Pensionskassen sind „verschuldet“ nämlich gegenüber den aktuellen und künftigen Rentenempfängern!
      .
      Ihre Verlustrisikohysterie bei der SNB ist ja sowas von lächerlich, aber auf der anderen Seite hängen Sie den Negierer eines anthropogenen Klimawandels aus, welche langfrist sich vermutlich als eine viel grösser Bedrohung auch für die sich überdurchschnittlich stark erwärmende Schweiz erweisen wird!
      .
      Dann hoffen wir doch mal, dass Typen wie Sie am nächsten Sonntag an der Stimmurne so richtig deftig abgestraft werden!

    • Clairlie………

      Sie leiden nicht zufällig am selben Syndrom sie die heilige aus Schweden…?

      Zitat :
      Walterli: Ist Ihnen in Ihrem limitierten Universum schon mal aufgefallen, dass ein Grossteil unserer Pensionskassenvemögen, der AHV Fonds auch aus den praktisch identischen „faulen Papieren“ besteht, wie Sie die bezeichnen!
      ————————

      Das ist mir aufgefallen und es beunruhigt mich.
      Denn ich rechne nicht mehr damit meine Pension einmal antreten zu können.
      Aber ich hole sie dann bei ihnen und ihren Kollegen…… versprochen ((-:

      Wären diese Eurostaatsanleihen gute Papiere, müssten sie im Ranking nicht gepuscht werden um sie danach „hebeln“ zu können.
      Ein gutes Produkt spricht für sich selber….
      Sind Euro-Staatsanleihen das…?
      Und warum muss sie die EZB selber kaufen…. wo der Markt diese guten Papiere doch von ganz alleine aufkauft ?
      Solche Aktionen waren vor 20 Jahren noch völlig undenkbar….. ich meine eine Staatsfinanzierung durch die Zentralbank.

      Italien und Griechenland, Portugal, Spanien, Frankreich, alles Staatsanleihen um die sich der Finanzmarkt geradezu prügelt….gäll ((-:

      Clairli, sie sind eine …. Nuss, eine wurmstichige noch dazu….. aber kann ja mal passieren.

      Die Schweiz ist noch gesund, noch …..weil die Fehler der SNB und unserer Politik noch nicht zu Tage treten.
      Mussten wir unsere Staatsanleihen schon mal selber aufkaufen ?
      Nein, gesunde Staaten nie…… wir werden es bald einmal müssen…. wegen Leuten wie ihnen und Jordan.
      Hoffentlich geht der bald einmal über den…. oh war jetzt unanständig, ich weiss…(((-.

      —————————

      Zum Schluss noch der Unsinn…… von wegen SVP.

      Es sieht danach aus als ob die beiden Grünen zulegen können, die FDP verliert, die SVP halbwegs stabil bleibt. Naja wen kümmerts das der Phillip….
      Der Rest ist eh uninteressant.

      Sie sollten aber Rot / Grün wählen, denn sie sind bei ihrem Realitätsverlust dort in bester Gesellschaft.

      Ihr Idol, der unfähige Jordan, war ja ein Untergebener der Bündner Sozitante, EWS genannt, die ob ihrem verdienten Rauswurf wegen Verrates an ihrer eigenen Partei, die BDP als Hofschranzenverein bekam.
      Sogar die Sozis wollten die nicht in ihren eigenen Reihen.
      Ich habe vor Jahren den Fall „Aliesch“ mitverfolgt und war mir im Bilde mit was wir es bei EWS zu tun bekamen

      Sie sollten den Blog „EIKE“ und „Kalte Sonne“ lesen, dann müssen sie sich nicht von Extinction Rebellion bezahlen lassen um die SNB und Zürich zu blockieren.
      Fritz Vahrenholt und Michael Limburg sind nämlich echte Wissenschaftler, keine Gören die behaupten das CO2 sehen zu können…. so wie jenes Greta-Tötschli die aus belastetem Elternhaus kommt.

      Damals als die Dinos über unsere Erde wanderten, damals gabs keine Sahara, alles war grün das Leben spriesste extrem üppig, und wir hatten ein vielfaches vom heutigen CO2 Pegel…. ohne Menschen.
      Seit 2016 sinkt die Durchschnittstemperatur …. haben sie davon schon mal was gehört?
      Und vom solaren Minimum welches uns bis ca. 2055 kältere Zeiten bringen wird ?
      Lesen Sie und lernen sie etwas…… es ist noch nicht zu spät, notfalls können sie auch noch zur Volkshochschule gehen…. wenn sie ihre Pension denn noch geniessen können.

      So das hat ja nun Spass gemacht, das Duell mit einer Nuss.

    • @Marte

      Ihre Perspektive bezüglich der SNB Investitionen kann ich nachvollziehen.

      Bitte beachten Sie, dass die Liquidität der Devisen, also die Möglichkeit, diese u.U. schnell wieder in Geld umzuwandeln für die SNB wichtig ist.

      Die Investition in Softwarezeilen birgt viel Risiko, aber auch exponentiell schnell wachsende Märkte also Gewinnmöglichkeiten, weil immer mehr Menschen Zugang zu Internet haben.

  16. Noch ein Anmerkung zum Goldbestand der SNB.
    Sicher das Zeugs bringt keinen Ertrag, das frisst im Gegenzug ausser etwas Lagerkosten auch kein Heu.
    Sicher alles andere als erfreulich Gold im Bestand der SNB hat nur eine Funktion.Gold ist ein Handelsgut mit besonderen Eigenschaften für aussergewöhnliche Ereignisse wie Währungszusammenbrüche und Krieg.
    Mehr ist und sollte das nicht sein und entsprechend gehandhabt werden.Ein letzter Notgroschen der wie eingangs erwähnt kein Heu frisst.
    Der Goldbestand einer jeweiligen Nationalbank ist zudem ein recht guter Indikator für den Zustand von Volkswirtschaften.Dazu 2 Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit. 2 Jahre nach dem Verkauf des letzten Goldbestandes der Ex Jugoslavischen Staatsbank flogen die Projektiele. Der Staat war schlicht pleite und faktisch handlungsunfähig.
    Etwas vergleichbares war mit der UDSSR, gegen Ende der Veranstaltung UDSSR, wurde massenhaft Gold ausgeflogen,
    damit war Sonnenklar. DAS Ding ist erledigt.
    Gold kann nie und nimmer Wohlstand generieren,auch einen Geldwert NICHT absichern, (Goldstandart) ein paar Sonderfunktionen und Bedeutung
    hat das gelbe Metall trotzdem.

    • @ Hans von Atzigen……

      Richtig.
      Gold ist die letzte Reserve, denn es verlor noch nie seinen Wert, die Annahme von Gold zur Bezahlung wurde noch nie verweigert.
      Seit 5000 Jahren ist Gold das Tauschmittel das alle akzeptierten.
      Sollte es einst so sein, das Gold nicht mehr als Zahlungsmittel benutzt werden kann, dann haben wir ein Problem das nur noch mit der Waffe in der Hand gelöst werden kann, wenn überhaupt.

    • Ach Walterli; Das ist einfach einmal mehr Unsinn den Sie hier erzählen!
      Wenn Sie vor 100 Jahren im September 1919 eine Unze Gold für damals 20 $ gekauft haben, dann ist die jetzt rund 1500 $ wert, also eine Steigerung von 7500%.
      Hätten Sie die 20 $ aber in 10-Jahres US Tresuries investiert inkl. Reinvestition der Zinserträge, dann hätten Sie jetzt 2684 $ oder 13’142%!!
      Das Gold ist eben 100 Jahre nur faul und träge rumgelegen und die Treausuries haben „gearbeitet“!
      .
      Da Sie mir vermutlich in Ihrer unendlichen Selbstherrlichkeit nicht glauben, rechnen Sie es doch bitte einfach selber nach
      https://dqydj.com/treasury-return-calculator/
      .

  17. Danke für den konstruktiven kompetenten Beitrag.

    Kleine Korrektur: der Reingewinn der SNB ist selbstverständlich NICHT fiktiv. Es handelt sich um einen ordentlichen formellen mindestens buchmüssigen Gewinn (auch wenn die Sache etwas komplizierter erklärt werden könnte).

    Staatsfonds ist also ein falscher Weg, aber die Intention der AHV allfällige Ausschüttungen der SNB zufliessen zu lassen finde ich vernünftig,

    auch wenn mir die zunehmende „Töpfli-Wirschaft“ der Schweizer Regierung zuwider ist (nur dumme Leute müssen für jeden Zweck ein separates Konto haben und handeln noch dümmer, wenn sie Ihre Ausgaben genau nach dem Geldvorrat im jeweiligen „Topf“ richten).

    Ich würde es begrüssen, wenn die periodischen Ausschüttungen an Bund und Kantone zeitlich befristet z.B. 10 Jahre durch Ausschüttungen an die AHV ersetzt würden. Die Öffentlichen Verwaltungen sind in meinen Augen einfach zu „fett“* und sollte nicht mehr pauschal mit Ausschüttungen der SNB gefüttert werden (in der Privatwirtschaft sinken die Einstiegslöhne, in der Verwaltung steigen sie an, etc.).

    • Nun ja Mutti…..

      Für uns alte Trottel ist Gewinn eben nur als Gewinn zu betrachten, wenn dieser realisiert wurde und also Physisch vorhanden ist.

      „Nur Bares ist Wahres“, wie der Volksmund absolut richtig erkannt hat.

      Zahlt man Bewertungsgewinne aus, müsste man diese Gewinn-Auszahlungen bei einem späteren Kursrückgang eigentlich zurück fordern.
      So betreibt unsere Nationalbank eine Einbahnstrasse….. Geht’s gut kriegen die Kantone Geld, wenn nicht ……..haftet wer ?

      Natürlich ist mir klar das das Geldsystem so gehandhabt wird, alle machen es auch unsere SNB, aber darum ist es ja auch auf der Intensivstation.

    • Nachtrag:
      Buchmässiger Gewinn (Buchmüssig ist ein Tippfehler)

      Fiktiv bedeutet in diesem Zusammenhang meistens illegal oder erfunden, darum ist der Begriff nicht passend.

    • @Roth

      Danke für die Ergänzung. Dies ist ein wichtiger Punkt: die Ausschüttung von Buchgewinnen sollte untersagt werden.

  18. Gut gebrüllt Löwe!

    Die SNB ist eine Zentralbank und that’s it.

    Wenn jemand, der irgendwo einen Franken sieht, denkt man könne diesen nun auch ausgeben, outet sich als vieles. Eher weniger aber als Ökonom.

  19. Letztlich kauft die SNB die Fremddeviesen mit geschöpftem Geld Sfr.
    Diese Fremddeviesen inkl. Aktien, in Sfr. zu tauschen
    hätte vor allem volgende Wirkung,auf Nationaler Ebene
    ,Inland,, würde die Geldmenge zusätzlich aufgeblasen.
    Zudem würde die Handlungsfähigkeit der SNB nach aussen
    eingeschränkt, Deviesen für nicht ausschliessbare notwendige Interventionen Zb. begleichen von Vorderungen würden fehlen.Sinnvoll ist sicher auch wenn die SNB eine breite Palette an Deviesen und weiteren Aktiva im Bestand hat.
    Letzteres ist insovern bedeutsam, auf dem Hintergrund das der US-Dollar seine vormalige rolle
    als Leit und vorrangig Reservewährung nur noch bedingt erfüllen kann.Wenn der US Dollar abschmiert, dann ist es entscheidend, auch noch weitere Deviesen in der Bilanz zu haben.Dazu sollte auch nicht ausser acht gelassen werden, angesichts der Global aufgeblasenen Geldmenge ist so einiges zusätzlich aus dem Loot.
    Und zu guter letzt, es ist und sollte nicht Aufgabe
    der SNB sein, als ,,normale,, Geschäftsbank zu agieren.
    Die SNB ist primär Währungshüterin, nach innen und nach aussen.Das ervordert eine etwas abweichende Buchführung und ,,Geschäftspolitik,, die nur bedingt mit einer Geschäftsbank-Buchführung und Geschäftspolitik, vergleichbar ist und sein sollte.

    • Nein das tat sie eben nicht.

      Zitat
      Letztlich kauft die SNB die Fremddevisen mit geschöpftem Geld Sfr.
      ——————-

      Sie kaufte diese Devisen mit den Sichtguthaben der Banken bei der SNB.
      Liquidität die gerade nicht benötigt wird und oder Reserven der über 200 Banken in der Schweiz, liegen oft als Sicht ( Sicht = 30 Tage rückforderbar ) Guthaben bei der SNB.
      Mit diesen Geldern wurden die Devisen gekauft.

      Das Eigenkapital ohne Gold reicht dazu niemals aus, es beträgt nur gute 80 Milliarden.

      Darum ist unsere SNB überschuldet…..denn sie müsste ja erst Devisen verkaufen um Bankforderungen einzulösen.
      Bei Geschehnissen wie 2009 können da schnell 100 oder auch 300 Milliarden zusammenkommen.

    • @Walter Roth: Sie scheinen echt rechthaberisch zu sein und auf Unsinn beharren zu wollen – bitte auf der SNB Webpage mal die Bilanz anschauen sowie meinen Beitrag lesen: Das Eigenkapital beträgt 137.1 Mia und nicht 80 Mia. wie Sie an anderer Stelle schreiben, und die SNB ist schon gar nicht überschuldet wie Sie jetzt schreiben (sind Sie nun Dr. Jekyll oder Mr. Hide?). Bitte auch mal die Basic von Buchführung lesen bevor Sie andere Schreiber/innen hier als Idioten/Idiotinnen darstellen!

    • @Walter Roth
      Zitat: Nein das hat sie eben nicht.Zitat Ende:
      Rein vormal haben Sie logo recht.
      Indirekt eben doch zu einem sehr hohen
      bis überwiegenden Anteil aus geschöpftem
      Kapital. Zwischen geschöpftem und real
      erwirtschaftetem Kapital KANN und wird nicht
      unterschieden.
      Alle was in der Gesammtmasse Kapital-Masse
      drin ist, ist und bleibt drin und wirkt
      entsprechend. Geschehnisse wie 2009 das könnte
      sogar noch viel höher als von ihnen dargelagt ausfallen.DARUM ist es richtig das die SNB
      die Faust auf diesem Deviesen-Stapel behält,
      um eben notfalls Dummheiten der Geschäftsbanken
      nach aussen abzugelten.
      Grins was meinen Sie würden die Geschäftsbanken
      mit dem Zeugs anstellen? Ganz bestimmt nicht wie
      die SNB im ,,Keller,, Stapeln.

    • Enigmabaer….

      Machen wir es mal ganz simpel…..

      Eine Firma die ein Kapital von 1 Million hat….. aber mit fremden Geldern weitere Anschaffungen von 10 Millionen macht, was ist die in ihren Augen….?

      Diese Firma hat zwar nun Werte von vielleicht 10 Millionen in den Bilanzen, aber wenn sie diese Werte verkaufen muss …….sind es nur noch 6 Millionen die sie erlösen kann.

      Wie bezahlt diese Firma die Schulden an ihre Gläubiger ?

      ————————-

      Unsere SNB hat 80 Milliarden Eigenkapital und hat mit Sichtguthaben weitere Devisen für ca. 760 Milliarden aufgekauft.
      Da das Eigenkapital nicht ausreichte hat sie also Schulden gemacht.
      Sichtguthaben sind Gelder die anderen gehören.

      Egal wie sie Schulden gemacht hat, Schulden sind Schulden.

      Eine Bank die Schulden in Höhe von 760 Milliarden einem Kapital von 80 Milliarden gegenüberstellt…..was ist die….? Vertrauenswürdig und gesund etwa…?

      Gold sollte niemals dazu verwendet werden um den Euro zu stützen.
      Denn wenn die Schulden einmal schnell fällig werden, verlieren wir unseren Nationalbankschatz.
      Der aber wird in einer Krise dringend gebraucht, hält unser Land am laufen …..wenn alles andere versagt.
      Gold für Devisenschulden tauschen zu müssen, wenn das passiert ist unser Land am Ende.
      Die ganze Welt wird wissen das die Schweiz nicht mehr das ist was sie einmal war, das vertrauen in den Franken wird dann augenblicklich verschwunden sein.
      ————
      Es wird wie beim Swissairgrounding damals, nur 10 mal schlimmer.

  20. Der Franken wird gelegentlich schwächer,
    weil die Schweiz ihre besten Jahre gesehen hat.
    Dann kann die SNB Kursgewinne einfahren.

    • Die CS macht alles, damit die Schweiz den guten Ruf verliert und wir unseren Wohlstand verlieren. Die SVP übrigens auch mit den Lügen und der widrigen Politik.

    • Ja ja ausdiemaus….

      Und Dummköpfe wie Du tragen dazu auch sehr viel bei.

      Ja ich denke sogar 99%.

  21. Endlich ein sachbezogener Standpunkt zum SNB-Dilemma hier auf IP.

    Der Bericht hebt sich ab von all den bisherigen Hinwürfen (z.B. Marc Meyer et al.), die einerseits auf persönlichen Aversionen und anderseits auf Unverständnis beruhen. Hinzu kommen noch all die Anhänger von Verschwörungstheorien, die mangels Verständnis sich an science fiction anlehnen(müssen).

    Es ist zu hoffen, dass die weitere Auseinandersetzung, sich auf dieser sachbezogenen Grundlage weiter entwickelt.

    • @sachbezogen

      Das quietscht ja schon bei Ihnen. Polemik: Wie erklärt man das nun dem unverständigen Kinde am einfachsten? Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus.

    • @skyjumper

      „Wie erklärt man das nun dem unverständigen Kinde am einfachsten?“

      Ganz einfach: mit bodenhaftender Wahrheit.

      Not the sky is the limit but the ground!

    • @Endlich…

      Zählen Sie mal alle Pseudonyme auf, unter denen Sie hier schon geschrieben haben.

      Wäre aufschlussreich.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  22. Eine Währung kann nicht über einen längeren Zeitraum „hedged“ werden – auch nicht von der SNB beim Schweizer Franken. Man kann die Kursschwankungen glätten – mehr auch nicht. Eine Aufwertung kann nicht verhindert werden.
    Meiner Meinung nach trägt die Aktivposition Gold nicht 40 Mia. CHF zum Eigenkapital bei. Sie können nicht einfach 40 Mia. CHF vom Eigenkapital abziehen. Das Eigenkapital besteht aus Reserven und Rückstellungen, die aus Buchungsgewinnen und -verlusten resultierten. Man muss nun den Buchungsgewinn/-verlust von Gold anhand der jeweiligen Bilanzstichtagen berechnen.
    Die Glaubwürdigkeit der Schweizer Volkswirtschaft ist momentan ca. 120 Mia. CHF wert. Ich gebe Ihnen Recht, dass dies kein grosses Polster (das Eigenkapital macht ca. 15 % der Bilanzsumme aus). Ein Grossteil der Devisenanlagen ist in Staatsanleihen von sehr guter Bonität investiert. Doch dieser Anlageteil wirft kaum oder negative Rendite ab. Mit immer grösser werdenden Devisenanlagen werden die Buchungsverluste schon bei kleineren Kursschwankungen immer grösser.
    Die Aufgabe der SNB ist es nicht Gewinne zu erzielen (u.a. mit Hilfe eines Staatsfonds) und damit Sozialwerke zu unterstützen. Die SNB müsste eigentlich Preisstabilität gewährleisten.

  23. Das musste unbedingt gesagt werden!
    Der Dumme ist wieder einmal der Bürger.

    Er ist auch der Einzige ohne Lobby in der gesamten Eidgenossenschaft, eben Stimmvieh auf dem Weg zur Schlachtbank.