Big Loser Wellauer wird Präsident der grossen Six

McKinsey, CS-Abwracker, Novartis-Däumchendreher, Swiss Re-Hausabwart – Und jetzt Kapitän der Börse – Karriere, Swiss made.

Thomas Wellauer geht in Pension. Dachte man vor kurzem. Nun kommt heute früh die Six, diese grosse und zentrale Börsenfirma der Schweiz, und verkündet: Wellauer for President.

Hoppla. Der Mann mit dem Lebenslauf eines Finanz-Abwrackers feiert ein Comeback der XXL-Klasse. Sprung aus der Versenkung an die Spitze des helvetischen Finanzplatzes.

Wie ist das möglich? Ganz einfach: Musst halt die richtigen Freunde haben.

Bei Wellauer sind das Walter Kielholz und die Chefs von Big Pharma. Sie halfen dem Zürcher stets wieder auf die Beine, wenn dieser am Boden lag.

Das war einige Male der Fall. Wellauer gehörte zur Seilschaft von Lukas Mühlemann. Der leitete Anfang der 1990er Jahre den Schweizer Ableger der berühmt-umstrittenen McKinsey-Beratung.

Call me Tommy (Swiss Re)

Von da gelang Mühlemann der Sprung direkt in den Olymp. Er wurde CEO der Swiss Re. Die hiess damals noch Schweizer Rück und hatte auch eine Erstversicherung.

Mühlemann, ganz McKinsey-Mann, sah genau darin sein Chance. Er spaltete diese Erstversicherung unter dem Namen Elvia ab und machte mit ihr gross Kasse.

Die Aktie der Schweizer Rück ging durch die Decke, CEO Mühlemann war der neue Star. Das sollte sich rasch bezahlt machen.

Als 1996 im CS-Machtkampf Josef Ackermann den Kürzeren zog, brauchte Präsident Rainer Gut einen Nachfolger. Mühlemann.

Auch da: Die Aktie, nun der CS, machte einen Sprung. Über 10 Prozent schoss der Titel des Bankenmultis bei Mühlemanns Ankündigung als neuer CEO in die Höhe.

1997 legte der Mann los. Mit im Gepäck: sein Kollege von McKinsey, Thomas Wellauer. Die beiden wollten mit der CS durchstarten.

Statt dessen steuerten sie den Tanker direkt in die grösste Krise seit Chiasso und dem Milliardengrab der 1970er Jahre.

Der Fehler lag zunächst bei Rainer Gut. Der kaufte aus einer Laune heraus die Winterthur-Versicherung. Mühlemann wollte sie nicht. Wozu eine Kuh, wenn man nur ein Glas Milch will?

Der Spruch ging in die Geschichte ein. Doch Gut wollte die Winterthur unbedingt den Klauen des damaligen Gross-Raiders Martin Ebner entreissen.

Was tun? Ganz einfach: Allfinanz. CEO Mühlemann und sein Deputy Wellauer begannen, aus CS und Winterthur einen verschweissten Bank- und Versicherungsmulti zu formen.

Wie das ging, das zeichnete später das Buch eines Insiders nach. „Mit festem Schritt zum Abgrund“ hiess das Werk und konnte nur mit Pseudonymen erscheinen – zu gefährlich schien dem Ex-Winterthur-Manager die echte Namensnennung.

Eine zentrale Rolle spielte Wellauer. Er verantwortete die Allfinanzstrategie, bei der die CS-Berater die Versicherungsprodukte der Winterthur und umgekehrt die Winterthur-Agenten die Anlageprodukte der CS vertreiben sollten.

Eine Schapsidee, wie sich bald zeigte. Doch es brauchte Oswald Grübel, um damit aufzuräumen. Grübel kam, Mühlemann und sein Freund Wellauer mussten das Feld räumen.

Das war 2002. Für Mühlemann war es das Ende. Das Debakel mit der Swissair, wo Mühlemann im VR sass, hatte dann noch vor Gericht ein Nachspiel. Heute geniesst Mühlemann mit Oldtimern und Zigarren das Leben.

Anders Wellauer. Er erhielt via Kurzgastspiel bei der Clariant einen nächsten Topjob bei der Basler Novartis. Was er dort genau machte, ist nicht wirklich klar. Nachhaltige Spuren hinterliess er kaum – zumindest nicht für Aussenstehende.

2010 erfolgte die Rückkehr in den Zürcher Finanzteich. Der grosse Walter Kielholz machte es möglich. Wellauer sprang in die Konzernleitung des Rückversicherers und baute seinem Förderer Kielholz ein Denkmal.

Es heisst Campus und meint das neue Swiss Re-Headquarter am See, ganz in Glas und Stahl. Das war nun wohl entscheidend. Wellauer werkelt nun statt am Campus an der Börse.

Kommentare

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  1. Niemand will mit einem Wellauer verglichen werden.

    Der hat nicht nur beruflich wenig auf die Reihe bekommen.

    Dem angeblich so Brillanten wurde sogar die angestrebte Funktion des Kompaniekommandanten, trotz Protektion ohne Ende, verwehrt.
    Das hätte objektive Vorgesetzte auch in der Privatwirtschaft alarmieren müssen.

    Man braucht nur genau hinzuhören, wenn der Bentley-Fahrer und Zigarrenraucher über seine Zeit in der Armee erzählt; was der Unverfrorene von sich gibt: Zynismus, Selbstmitleid und Verachtung für Diener und Patrioten.

    Arme SIX!

    • Militär? Man dürfte nicht vergessen, dass das Militär nun endlich erkannt hat, dass deren Führungsausbildung komplett veraltet ist und im „Führen in komplexen Umgebungen“ völlig unzureichend ist.

  2. Direkt ab Schulbank und ohne Erfahrung zu McKinsey, sich in die McKinsey-Seilschaft einklinken und dann nix wie los überall inkompetent, aber höchstbezahlt in Firmen mitmischen. Je gescheiterter desto erfolgreicher. Warum um Himmels willen ist das in all den Jahren den „top besetzen“ Verwaltungsräten noch nie aufgefallen? Man reibt sich immer wieder verwundert die Augen.

  3. Meine Oma hat schon immer gesagt, dass Fettaugen in der Suppe immer oben aufschwimmen. Der Kontext war natürlich ein Anderer, die Kernaussage stimmt aber. Sie war aber nicht positiv gemeint!

    • Die Grenze des Anstands und Guten Geschmacks wird immer öfter ziemlich überschritten. Vielleicht sind Sie damit auch ein Grund dass es keine Unternehmer mehr gibt und immer mehr Blender?

      Ich sehe ältere und vorallem mittelalterliche Direktörli und -innen die sich aufmüpfig sehr breit, statt Platz, machen und auch spindeldürr sind. Wobei letzteres eine fragliche Rolle bei der Selektion(?) spielt?

      Das haben mir schon ein paar Junge, „Potentials, Millenials“ wie sie heute heissen, im Vertrauen erzählt. Ich sage nicht, dass alle Millenials was können, doch es gibt einige die können was. Das wäre gut wenn diese unterstützt werden. Auch von den alten und mittelalterlichen.

    • Man könnte z.B. dann erwähnen, dass sie Seilschaften meinen. Das wär wenigstens halb anständig und wenigstens verantwortungsvoll (Sie sollten sich da nicht aufs gleiche Niveau herablassen)…. machen Sie wie Sie wollen. Dieser Ton war meines Erachtens zu sarkastisch – wären Sieeine Führungsperson und hätten an dem Spruch noch Freude, dann wären Sie keinen Deut besser.

  4. Was für dekadente Nullnummern, angefangen bei Gut ueber Muehlemann, Kielholz, Wellauer, Rohner, Meister zu Thiam um nur einige zu nennen. Und der Mauschler Zehnder meist dabei. Millionen haben alle garniert, aber Milliarden versenkt.
    Dieser Finanzplatz stinkt zum Himmel !

  5. Als Wellauer noch bei der damaligen „Winterthur“ etwas zu sagen hatte, hat er einmal alle Direktionsmitglieder nach Winterthur zu einer „wichtigen“ Information eingeladen. Am Vormittag kam die Einladung, die um 16.00 stattfinden sollte. Die Einladung ging auch an Direktionsmitglieder in der ganzen Schweiz. Ab 16.00 in Winterthur dann der wichtige Information-Anlass.Nach endlosen Statistiken mit kaum verständlichen dazugehörenden Erklärungen dann die Quintessenz ganz am Schluss: Man muss keine Fachkenntnisse haben, sondern nur führen können. Mit solchen Rezepten hat McKinsey-Beratung einige bisher gut und patronal geführte Umternehmungen ins Elend geführt. Die Eigner waren entweder zu wissenschaftsgläubig oder dann wollten sie die Verantwortung für Entscheide an McKinsey abschieben. Jeder Interessierte kennt die Namen dieser untergegangenen Unternehmen.

    • Wer nur schon die militärische Dienstakte Wellauers kennt, diesen Blender mit verkniffenen Augen, weiss, dass er vielleicht von Chemie eine Ahnung hat, aber ganz bestimmt nicht von Führung.

  6. eine heilige Kuh, aus dem McGrinsey-Stall. Gott sei Dank haben wir nicht zu viele dieser Besserwisser-Gattung. Vor 160 Jahren kämpften wir gegen die Ultramontanisten, nun werden sie von den McGrinseys abgelöst, siehe Beispiel Migros.

  7. …einfach unglaublich, dass in der kleinen und überblickbaren Schweiz den HSG- und MCKINSEY-TOPMANAGER/BERATER immer wieder Tür und Tor geöffnet werden und heute noch schalten und walten können bzw. gehörig absahnen. Der Totengräber der Winter-Versicherung, mit seiner Furzidee der Allfinanz, interessiert das Debakel offenbar niemand mehr!

  8. Unfassbar – vor allem die Hintergründe.
    Was diese Strippenzieher wie Gut und Kielholz alles auf dem Kerbholz haben –
    Wieviele Boote die Typen mit ihren Adlaten doch schon „Gut“ „Kiel“ oben gesteuert haben?!

    • Kielwasser: Herrn Kielholz kann man aber zu Gute halten, dass er mit den Unternehmen unter seiner Führung eine aktionärsfreundliche Politik macht, d.h. als Anleger wird man mit einer guten Dividendenrendite belohnt. Wer dort Geld anlegte, musste es nicht bereuen.

  9. Bei der SIX findet jeder nichts machende Manager sicherlich ein Plätzchen.
    Überall bei der SIX wird gespart ausser bei den Managerlis, von denen hat man nie genug 😉

  10. Die Schweiz funktioniert nicht dank solchen Leuten aus dem überbezahlten ‚Mänätschemänt‘ sondern trotz diesem. Korruption und Säuhäfeli-Säudeckeli Gehabe allenthalben.

  11. Der Tages Anzeiger berichtet, dass Buddy Bouée aus dem VR der Six ausscheiden werde.

    Welli in, Bou Bou out.

    Mathematisch nennt man dies ein Nullsummenspiel.

  12. Mühlemann, Wellauer, Wuffli, Pfister (exSwisslife) etc., früher alle Mäk Kinsi, haben der Volkswirtschaft zig Milliardenschäden hinterlassen.

  13. Für mich ist alles klar… ich war gestern an eine Konferenz, wo auch die „bestimmende“ dabei waren.
    Ich gehe nicht hier ins Detail, aber ich zitiere nur Passagen. Fangen wir an bei Weber, er sagte unter anderen, dass „die neue Monstern bekämpfen muss“. Killy fugte dazu bei „ein Stopp an die Opioiden“. Scheidt sagte „wir müssen uns anpassen“. Ermotti hinzufugte „wir brauchen ein neuen ré“ und jemanden anderen sagte noch dazu am Apéro „wir müssen neue Welle schlagen“. Am Ende war für mich nicht klar, aber heute Morgen „fiat lux“: Wellauer ist der neue Mann!
    Wir sollten mehr über Ideen als Personen diskutieren: Personen vergiss man schnell, Ideen bleiben lange, sehr lange….

  14. Ach ja. Das Buch. Mit Daedalus und Ikarus in den Hauptrollen …

    Lesenswert. Auch wenn der Ausgang bekannt ist. Also derjenige der griechischen Sage. Derjenige der schweiwzer Realsatire ist leider – wie obiger Artikel zeigt – ein anderer.

    Daedalus führt ein Dagobert-Duck-Leben – wenn auch abseits der Öffentlichkeit. Sprich: Baden im eigenen Geldtresor ist angesagt.

    Und Ikarus? Ja, Zeus ist ihm wohlgesinnt. Und so wurde auch er aus dem Mehr gefischt und führt heute ein angenehmes Leben, in welchem es viel Kohle auf ihn regnet. Denn er verient sein Geld nicht. Er bekommt es einfach.

    • @Lukas Hässig

      Ohlala! Zensur! Die realen Namen von Daedalus und Ikarus – wie auch meiner Eigenerfindung Zeus („s’ich mini Idee gsii!“) – sind dem Rotstift zum Opfer gefallen.

      Das zeigt letztlich nur, wie die Machtverhältnisse in unserem Land sind.

      Gleichzeitig redet man gerne von wahrer Demokratie in diesem unseren Lande und lächelt über sogenannte Bananenrepubliken …

    • @Sock Rat Es:

      Schreien Sie bitte hier nicht so „Zensur-Zensur!“ rum.

      Erstens hat LH zu Recht keine Lust, sich für unverifizierte Beiträge, wie dem Ihren, rechtlichen Händel auszusetzen, zweitens könnten Sie durch öffentliche Preisgabe Ihrer Identität, so etwas wie Glaubwürdigkeit in Ihren Ausruf legen. Aber Sie delegieren wohl gerne, auch eigene Verantwortung.

      Zudem schrammen Sie mit ihrem behäbigen und holprigen Deutsch haarscharf an dem vorbei, was ein geneigter, des Deutschen mächtigen, Leser zu ertragen bereit ist.

    • @Nemesis

      Vielen herzlichen Dank für Ihren wertvollen Beitrag, Frau Nemesis. Insbesondere bezüglich meines „behäbigen und holprigen Deutschs“. Leider haben Sie aber vergessen, mir etwas detailliertere Hinweise zu geben, was ich denn verbessern könnte.

      Schlimmer als mein „behäbiges und holpriges Deutsch“ ist allerdings, dass ich mich nicht klar genug ausdrücke. Denn sonst hätte ein intellektueller Spitzenathlet wie Sie verstehen müssen, dass ich nicht Lukas Hässig’s „Zensur“ per se kritisiert habe. Dass er zu seinem Schutz Texte „entschärft“ geht in Ordnung. Was mich überrascht hat ist die Tatsache, dass er drei Namen entfernt hat, weil er in deren Nennung eine Gefahr rechtlicher Schritte gegen ihn sieht …

      PS: Und nun freue ich mich auf Ihre Antwort, einem Ihrer literarischen und stilistischen Ergüsse …

  15. Solche unverständlichen Entscheidungen wie das Allfinanzdebakel durch Gut und Mühlemann gibt es immer wieder. Man gewinnt den Eindruck, gewisse Manager glaubten Aktivität zeigen zu müssen, Entscheidungen fällen zu müssen. Ob die Sinn machen, vernünftig sind oder nicht, wird nicht hinterfragt. Action ist alles. Und so werden halt dann wieder etliche Millionen verlocht. Der Bonus sprudelt trotzdem.

  16. Welli? Hausabwart bei Swiss Re?

    Diese Bezeichnung ist unerhört! Unverschämt! Geradezu beleidigend! Für alle Hausabwarte. Sogar für diejenigen, die ihren Job nicht allzu Ernst nehmen. Und nicht allzu gut machen.

    Für Wellauers Leistung hätte ich im Militär folgende Quali gegeben:
    1. Hat Sold bezogen.
    2. Wurde verpflegt.

    Und der Swiss Re „Sold“ – sprich seine Total Compensation bestehend aus Lohn, Bonus sowie Fringe Benefits – war monströs. Gigantisch. Wobei selbst CHF 0.00 zuviel gewesen wären.

    Wellauers Verdienste für die Swiss Re sind Null. Nichts. Nada. Die leere Menge. Ausser einer Rede beim 150 Jahr Jubiläum für die Pensionierten. Wenn man dieses unbeholfene Geschtaggel denn als Rede bezeichnen kann …

    Aber klar: Der Walti hatte ihn gern. Denn der Tommy hat immer das gemacht, was der Walti wollti … äh … wollte. Und so hat der Walti nun einige Fädeli gezogen und – hoppla! – ist er bei Six.

    Nur: Auch bei Six macht er nix. Ausser absahnen, natürlich. Und sein (Mäk-) Grinsi aufsetzen …

    • Danke – für die Schmunzelgelegenheit. Oder: „…hat Unterkunft bezogen, musste leider besoldet und verpflegt werden…!“

    • Ja und seine Nachfolgerinn in der SR scheint mir auch nicht wirklich Fuss zu fassen, schade, schade… Die ganzen Seilschaften, seit Jahrzehnten, gehören aufgebrochen, die c-Bänder entlassen! Besonders die IT – davon hat Wellauer definitiv keine Ahnung – gehört professionalisiert, unnötige Projekte (e.g. Stargate, SAP Hana, etc.) müssen gestoppt, Auslagerung nach Bratislava und Indien überdacht werden. Und ja, wenn wir schon dabei sind, der Versuch mit Swisscom und Cloud… war ein Versuch wert, hat nichts gebracht…!

  17. Es ist auch heute noch so wie bei Cäsar: lasst wohlbeleibte Männer um mich sein, die nachts gut schlafen.
    Er tat niemandem etwas zuleide.

  18. Dieser Mann ist doch sehr erstaunlich. Überall wird er irgendwie „entsorgt“ und jedesmal kommt er wieder im Hochverdienersegment an. Ich will nicht sagen, dass er unfähig ist, viel mehr meine ich, wenn man mal oben ist kommt man fast nicht mehr weg. Eine Hand wäscht die andere.

  19. Das ist das soziale am Finanzplatz Schweiz! Die grössten Nieten finden immer wieder ein Loch das es zu stopfen gilt! Nicht die Kompetenz ist entscheidend sondern das Netzwerk, so muss Wellauer nicht die ganze Zeit sein hässliches Steingärtchen über dem Zürichsee bearbeiten!
    Aber Humor hat Wellauer, die Allfinanzstrategie war wirklich ein Brülleer, Banker verkauft Hausratversicherungen, mit Büsi, Versicherungsangestellter verkauft Hypotheken. Vielleicht steigt jetzt dann Sixt auch ins Fahrradvermietungsgeschäft ein!

    • hamburg ist das zauberwort nicht nur “sozial“, sondern auch “menschlich“ und “kollegial“ sind schlüßelworte und stehen ganz oben im kurs!!!

  20. Text von Thomas Oberlacher:
    …und unerwähnt blieb, dass Tommy Wellauer bei der Credit Suisse damals rund CHF 2-3 Milliarden versenkt hat mit seiner Europa-Strategie. Um das Debakel aufzuräumen musste Herr Grübel zurückgeholt werden. Dann vermittelte Egon Zehnder den Tommy zuerst nach Basel und dann nach jeder Failure zu einem nächsten „Opfer“. Und immer hatte Egon Zehnder die Finger drin. Wellauer und EZI sind dicke Freunde. Da wird alles jovial und schulterklopfend weggelächelt. Erfolg überall ZERO. Tommy strahlt. Gut gemacht Tommy!

    • @Eh schreibt: „Tommy strahlt. Gut gemacht Tommy!“

      I have news for you:
      Tommy strahlt immer! Und zwar mit dem Charme einer Atombombe …

    • Wär doch mal was, wenn IP sich den Egon Zehnder mal vorknöpfte.
      Man hört von Leuten die ihn kennen, noch nie seien sie einem beruflich so Erfolgreichen begegnet, dessen Bildung und Intelligenz zu vielem, aber nicht zu Bewunderung Anlass böten.

      Das kann natürlich nur Neid sein, es kann aber auch sein, dass Ausschläge nach oben und unten, sowohl im Charakterlichen, wie auch bei Bildung und Intelligenz, kein Hindernis auf dem Weg nach oben sein müssen.

    • Doch. Nur nicht bei der SIX. Sehe also kein wirkliches Management, wenn ich durch die Gänge der SIX laufe. Die kommen alle, als Freunde von Freunden zur SIX. Ein Haufen voll Hausabwarte

  21. The Big Five of Zurich; welche den Niedergang des Finanzplatzes 🧐zementierten. Die Elite-Klub-Members 💰und Stiefelhalter – Seilschaft aus der FDP hinterliessen der Schweiz einen Finanz- Tsunami . Kungeleien wie sie im tiefsten Afrika 😎 unvorstellbar sind. Habe fertig.

  22. oh ja, kann mich noch gut erinnern, wie Wellauer bei der CS Millionen und Millionen verlochte. Das war ein Desaster und Gott sei Dank kam Ossi zurück. Vergesse nicht, was „sein“ Spruch nach dem Abgang von Wellauer war: die CS war eine katastrophale Baustelle! … so in etwa.