Bitcoin ist unterbewertet

Für Kryptos gelten andere Massstäbe als für herkömmliche Währungen. Rechnungen ergeben $27’000 pro Bitcoin.

Seit vor zehn Jahren Bitcoin als erste Kryptowährung das Licht der Welt erblickte, fragen sich viele Investoren, was der faire Wert von Bitcoin und all den anderen Altcoins sei.

Ethereum, Ripple, Litecoin und wie sie alle heissen haben zwar einen Marktpreis – wie immer basierend auf Angebot und Nachfrage –, aber die Frage bleibt: Was ist der angemessene Wert dieser Kryptos?

Franken, Euro und all die anderen Fiat-Währungen besitzen ebenfalls keinen sogenannt intrinsischen, in sich liegenden Wert, ausser dass Regierungen sie als legales Zahlungsmittel deklariert haben.

Der faire Wert der Fiat-Währungen kann anhand der Kaufkraftparität miteinander verglichen werden.

Der faire Wert von Aktien kann durch das Abdiskontieren der zukünftig erwarteten Gewinne berechnet werden.

Doch wie kann der faire Wert von etwas Abstraktem wie einer Kryptowährung ermittelt werden?

Zu Bitcoin gibt es logischerweise keine Makrodaten (Inflation, Wirtschaftswachstum, Geldpolitik), genauso wenig wie zu Gold, demzufolge auch keine Kaufkraftparität zu Fiat-Währungen.

Um den Unterschied von den üblichen Anlageklassen (Aktien, Obligation, Währungen, Immobilien) mit Kryptowährungen aufzuzeigen, kann der Vergleich mit Diamanten hilfreich sein.

Diamanten und Kryptowährungen haben drei gemeinsame Faktoren: Nutzen, Knappheit und wahrgenommener Wert.

Die Frage kann auf die simple Gleichung von Angebot und Nachfrage hinuntergebrochen werden. Der relevante Punkt auf der Angebotsseite von Diamanten wird durch die Schürfkosten bestimmt (genauso wie bei Kryptowährungen).

Auf der Nachfrageseite liegt der Nutzen hauptsächlich darin, dass ein Diamant als Schmuckstück getragen wird. Die effektive Nutzungsform ist also null, es ist nur ein Ring an einem Finger (was nichts mit dem wahrgenommenen „Wert“ zu tun hat).

Man kann den realistischen Nutzen von Kryptowährungen ebenfalls in Frage stellen, denn sie werden noch nicht im grossen Stil als Zahlungsmittel verwendet, aber von vielen Investoren als – etwas volatiles – Wertaufbewahrungsmittel.

Diamanten sind selten, aber nicht unlimitiert (durch das Schürfen von nur rund 28 Tonnen pro Jahr wird das Angebot von Firmen wie De Beers bewusst knappgehalten).

Einzelne Kryptowährungen weisen ein limitiertes Angebot auf, aber es werden stets neue kreiert. Es bleibt die Frage, ob diese „Kopien“ je das Standing von Bitcoin erreichen werden.

Der jüngste Skandal um „OneCoin“ lassen zumindest erhebliche Zweifel zu.

Diese Überlegungen können helfen, die Antwort nach dem fairen Wert einer Kryptowährung zu finden.

Stellvertretend für die Bewertung habe ich Bitcoin gewählt, repräsentiert das „Original“ doch gut zwei Drittel der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen.

Ein erster, naheliegender Ansatz ist es, Bitcoin mit einem anderen Wert mit limitiertem Angebot zu vergleichen, der für lange Zeit als Zahlungsmittel verwendet worden ist und über den keine Regierung eine Preiskontrolle hat: Gold.

Zugegebenermassen ist dieser Vorschlag wenig überraschend, nachdem ich im letzten Artikel Bitcoin als „digitales Gold“ apostrophiert habe.

Gold weist eine limitierte Produktion pro Jahr auf, doch die noch vorhandenen Reserven im Boden sind unbekannt. Dennoch bietet sich Gold als Vergleich an, denn es ist die beste vorhandene Annäherung.

Gemäss verschiedenen Quellen (World Gold Council, U.S. Geological Survey) wurden in der Menschheitsgeschichte rund 190’000 Tonnen Gold geschürft, wovon immer noch etwa 170’000 Tonnen in Form von Barren, Münzen und Schmuck existieren.

Das bedeutet, dass der weltweite Goldvorrat zurzeit $7.8 Billionen wert ist. Interessanterweise entspricht all dieses Gold lediglich einem Würfel mit 21 Meter Kantenlänge.

Jährlich werden rund 3’000 Tonnen zu Grenzkosten von rund $1’100 pro Unze geschürft.

Im Vergleich dazu sind bis heute gut 18 Millionen Bitcoins geschürft worden. Allerdings – und dies ist der Unterschied zu Gold – wird bei 21 Millionen Bitcoins das Limit erreicht sein.

Zum aktuellen Kurs von rund $8’200 entspricht die potentielle Marktkapitalisierung von Bitcoin $172 Milliarden.

Es ist relativ schwierig, die Grenzkosten beim Schürfen von Kryptowährungen zu eruieren, aber Roger Wattenhofer, Professor an der ETH Zürich, schätzt, dass rund 5 Gigawatt Energie nötig sind, um Bitcoin am Laufen zu halten.

Dies entspricht ungefähr dem jährlichen Energiekonsum der Schweiz.

Bei einem Preis von 8 Cents pro Kilowatt in China (in den USA und Europa eher 20 Cents) rechnet Wattenhofer damit, dass das Schürfen von Bitcoins unprofitabel werden könnte, falls die benötigte Energiekapazität auf 15 Gigawatt steigen würde.

Nun ist es unwahrscheinlich, dass Bitcoin als „digitales Gold“ den gesamten Marktanteil des gelben Metalls usurpieren wird. Ich schätze, dass über die Zeit alle Kryptowährungen 20 Prozent des Anteils von Gold für sich beanspruchen könnten.

In diesem Fall wären alle Kryptowährungen $1.6 Billionen Wert (ein Fünftel der $7.8 Billionen).

Gemäss der Webseite coinmarketcap.com existieren zurzeit rund 2’000 verschiedene Kryptowährungen mit einer Marktkapitalisierung von rund $226 Milliarden.

Bitcoin mit einer aktuellen Marktbewertung von $150 Milliarden entspricht zwei Drittel des Totals.

Mit einem festgelegten Limit von 21 Millionen Einheiten wäre der faire Wert von Bitcoin $50’800 (zwei Drittel von $1.6 Billionen, dividiert durch 21 Millionen).

Ein zweiter Ansatz zur Berechnung des fairen Wertes bietet sich durch die Quantitätstheorie an, die eine kausale Abhängigkeit des Preisniveaus von der Geldmenge postuliert.

Die Grundidee geht auf Nikolaus Kopernikus zurück (den legendären Astronomen, Arzt und Mathematiker aus der Zeit der Renaissance), die erste vollständige Formulierung stammt vom englischen Philosophen John Locke.

Der Ökonom Irving Fisher griff das Konzept auf und verbesserte es, und der bedeutendste Vertreter der Neo-Quantitätstheorie des Geldes war der Wirtschaftswissenschafter Milton Friedman.

Trotz unterschiedlichen Auffassungen von Keynesianern und Monetaristen sind sich heutzutage die meisten Ökonomen einig, dass diese Theorie auf die lange Frist zutrifft.

(Aufgrund der Veränderung der Geldmenge, der Umlaufgeschwindigkeit und den daraus resultierenden Preisveränderungen funktioniert die Theorie kurzfristig nicht.)

Das Verwenden von Gleichungen ist oft etwas problematisch, da es viele Leser abschreckt, aber an dieser Stelle macht es die Sache einfacher, die Theorie kurz zu erklären.

M mal V = P mal T, wobei M die Geldmenge darstellt, V die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, P das Preisniveau und T das Transaktionsvolumen.

Wie oben erwähnt, beträgt die aktuelle Marktbewertung von Bitcoin $150 Milliarden. Ich schätze, dass Bitcoin $1 Billion erreichen könnte.

Das wäre 1.25 Prozent des globalen BIP von gegenwärtig $80 Billionen, und die Annahme bleibt, dass Bitcoin zwei Drittel des Marktwertes aller Kryptowährungen ($1.6 Billionen) ausmachen wird.

Die Geldumlaufgeschwindigkeit M2 beträgt im Durchschnitt 1.5 (M2 ist sinnvoller, da M1 mir in der Berechnung zu eng erscheint).

Mit potentiell 21 Millionen Bitcoin im Umlauf entspricht der faire Wert $31’750 (T/(M mal V) = Bitcoin).

Ich denke, die Annahmen, die ich getroffen habe – eine potentielle Umlaufgeschwindigkeit von 1.5 sowie eine Geldmenge von $1 Billion – sind realistisch und ein guter Kompromiss möglicher Einschätzungen.

Ein dritter Ansatz existiert – und er ist der einfachste. Wie erwähnt, beträgt die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen gegenwärtig $226 Milliarden.

Global betrachtet sind heute für rund $6 Billionen Währungen im Umlauf, das heisst, die virtuellen Währungen machen mittlerweile etwa 4 Prozent des traditionellen Bargeldes aus.

Dieser Tage sind die makroökonomischen Auswirkungen gering, da die meisten Käufer von Kryptowährungen diese als Wertaufbewahrungsmittel oder Spekulationsobjekt sehen und der Einsatz als Zahlungsmittel eher eine vernachlässigbare Grösse darstellt.

Mit der Zeit könnte die Bevölkerung das Bezahlen mit Kryptowährungen als legitimen Ersatz für Fiat-Währungen sehen. Was würde passieren, falls mehr und mehr Menschen ihre Transaktionen mit Kryptowährungen und nicht mehr mit Euro, Franken oder Dollar abwickeln würden?

Zurzeit ist die Inflation in den meisten Ländern tief, und die Zentralbanken haben noch keine grossen Einwände zu allem, was den Konsum antreibt.

Aber wenn die Inflation eines Tages ansteigen würde, werden sie die Geldpolitik straffen wollen und für ein Verbot von Kryptowährungen plädieren.

Das Verbot könnte zweifellos im Zusammenhang mit einem Umtausch von Fiat-Währungen durchgesetzt werden, kaum aber der Besitz von Kryptowährungen, ausser die Regierungen schalten das Internet ab.

Dennoch, der Wert von Bitcoin wäre in diesem Falle null.

Nun zur Schlussfolgerung, die auf einer Annahme von drei Annahmen beruht (eine bessere Alternative scheint mir nicht möglich).

Im Sinne einer objektiven Diskussion bleibe ich agnostisch und teile jedem Ansatz die gleiche Probabilität zu. Demzufolge schätze ich den fairen Wert von Bitcoin auf rund $27’500.

Kommentare

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  1. Ohh jeehhh…. mehr kann ich zu diesem Artikel nicht sagen.

    Vielleicht sollte sich L.H. überlegen, ob dieser Autor das Niveau anhebt oder erheblich senkt. Oder zahlt der etwas, dass er publizieren darf? Würde eigentlich am ehesten Sinn machen.

  2. Also, hier herrscht TOTALE Konfusion, die Leute verwechseln Ledger, Blockchain, Kryptowährungen (gibt mittlerweile ca. 16500 davon !!!) usw.usw. – hier die „Bottom Line“:

    1. Blockchain Technology existiert seit ca. 1966/68 und ist auf unterstem
    Nenner die Verbindung und der gleichzeitige Abgleich der Daten auf 2
    oder mehreren Data-System’s ( Disk’s, DataServer’s, Tape-Lybraries
    etc.etc.)
    (Ich habe Cluster und Geo-Cluster installiert und betrieben)

    2. Ledger Technology; dieser Begriff kommt aus der Buchhaltung und
    bedeuted die Sammlung und Verwaltung mindestens zweier gleicher
    Kontein doppelter Buchführung – übertragen auf IT unDatabasemanagement
    soll dies heissen:
    die „gleichzeitige“ Abgleichung, Führung und Verwaltung von Daten aus
    verschiedenen Datenblöcken.

    Dies funktioniert im Cluster oder Geo-Cluster seit gut und gerne 35 Jahren, zu behaupten dass dies im web funktioniert ist TOTALER BETRUG !!

    3. Crypto’s (Ethereum, Bitcoin und die Weiteren behaupten nun, dass sie
    mit den obigen 2 Technology’s „sicher“ seien und desshalb das neue
    Geld darstellen.

    Dies ist nun die TOTALE LÜGE UND SOMIT DER VOLLBETRUG !!
    Bitcoin kann gerade mal 7 (sieben) Transaktionen in Echtzeit pro Sekunde
    machen – VISA-Card-International deren 185’000………..dies sagt alles !
    (was aber nicht heisst, das man damit nicht Geld machen konnte, denn die
    Dummen sterben nie aus…..!!)

    Zudem:
    – nur gerade knappe 3% des gesammten Bitcoin Volumens wird für BEZAHLEN
    von Gütern und Dienstleistungen verwendet
    – lediglich 15 Personen besitzen ca, 83% ALLER Bitcoins
    – bis heute sind bereits BC im Wert von etwa 5 Milliarden USD verschwunden
    respektive gestohlen worden….
    – viele Krypto-Börsen gingen bereits belly-up
    – erlässt ein Staat oder ein Staatengebilde oder eine Nationalbank ein
    Verbot von BC, dann ist praktisch alles verloren, da irgendwann der
    „Gewinn“ von BC mit Fiatgeld realisiert werden muss !!
    – vergessen Sie nicht dass vor ca. 1 Jahr während längerer Zeit die
    BC Automaten in der CH und D und A KEIN Bargeld mehr auswarfen
    – die NSA erstellte bereits 1996 ein White-Paper, worin exakt dasselbe
    steht wie nachher der angebliche Japaner und „Erfinder“
    – sein Name bedeuted übrigens ungefähr „die grosse Täuschung“

    • Also, ich würde Sie gerne mal aufklären über das Thema Bitcoin, denn vieles was Sie geschrieben haben ist ungenau und falsch.

      Abkürzung von Bitcoin ist BTC, nicht BC! Schon mal der erste Fehler.

      1) Die „Blockchain Technologie“ existiert nicht seit 1966. Bitcoin ist die erste Anwendung von der Blockchain Technologie, welche Dezentral aufgebaut ist. Cluster und Geo-cluster hat NICHTS zu tun mit der Blockchain.

      2) Blockchain ist eine Art der Ledger Technologie. Ganz einfach eine Datenbank welche „verteilt ist“. Blockchain kann dezentral UND zentral sein. Lassen wir mal Buchhaltung aus dem Spiel, hat nichts mit dem zu tun.

      3) Wichtiger Unterschied. Bitcoin und Ethereum sind NICHT das gleiche. Bitcoin ist klassifiziert als ein Payment Token, und Ethereum als Utility Token.
      Bitcoin und Ethereum verfügen mehr als nur EINE Technologie, wie Sie so schön gesagt haben. Also bitte recherchieren!

      – Transaktionen sind langsam, dass kann ich zugeben. Aber via dem Lightning Network, welches schon im Umlauf ist, geht dies noch schneller als bei Visa.
      „Das sagt alles“ – was soll dies genau sagen?

      Weiteres:
      Verbot von Krypto: – wird es nicht geben; „Crypto is here to stay“ – und wie soll das genau gehen? Die ganze Welt solle plötzlich entscheiden Kryptos zu verbieten? In Bolivia, Ecuador, Ägypten etc. ist Bitcoin jetzt schon illegal übrigens.

      -Krypto-Börsen: Sind start-ups. Kleinere Firmen gehen halt mal bankrott. Coinbase, Binance sind Milliarden schwer. Was meinen Sie dazu?

      -BTC automaten: Sollte man eh nicht gebrauchen. Gebühren sind zu hoch und den Private Key kann man schnell verlieren.

      -NSA: Sie sprechen wohl vom SHA256 Algorithmus. NICHT das gleiche wie Bitcoin. Völlig falsche Aussage.

      -Satoshi Nakamoto – „angeblicher Japaner“ – können Sie uns bitte schildern wer denn dieser „Japaner“ sei? Sie sind wohl der einzige Mensch der ihn kennt.

      Ihr Kennen ist sehr begrenzt, wie es in Ihrem Kommentar wiederspiegelt wurde. Aussagen waren oft falsch und limitiert.
      Also bitte, beim nächsten Mal richtig recherchieren. Sie müssen BTC ja nicht benutzen, genügend Leute machen dies schon und werden dabei reich.

      Meier F. Kessler

    • Stimmt soweit, ist aber unvollständig. Neues baut immer auf Technologien und Erkenntnissen der Vergangenheit auf. War auch bei Einstein’s E=MC2 so. Befassen Sie sich bitte mit der Materie genauer um festzustellen, was neu ist bei den Cryptos:
      3. Anonyme, weltweit verteilte Nodes https://bitnodes.earn.com/
      4. Bezahlungssystem für das Führen der Blockchain, siehe Transaktionskosten und Mining
      5. Demokratie bei der Implementierung von Neuerungen, siehe Forks
      6. Zweck der Blockchain (okay, Bitcoin ist nur digitales Geld), aber zum Beispiel bei Ethereum stehen die Smart Contracts im Mittelpunkt. Ether ist «nur» das Zahlungsmittel um a) Smart Contracts auszuführen und b) die Miners (Führen der Blockchain) zu entlöhnen
      Falls sie Informatiker sind, sollten sie wissen, dass die Technologie nicht stillsteht. Beispielsweise wechselt Ethereum nächste Jahr auf das PoS Verfahren um das stromfressende PoW abzulösen https://www.youtube.com/watch?v=QydNU40-o08

  3. Was für ein kompletter Schwachsinn. Der intrinsische Wert des Bitcoin ist exakt = 0. Angesichts der gigantischen Energieverschwendung für das Mining ist er in Summe deutlich unter 0. 95% aller „Marktbewegungen“ sind nachweislich reine Manipulation.
    Und die sagenhafte „Blockchain“ (= paralleles Speichern von Transaktionen und mitschleppen aller bisherigen Transaktionen) ist eine geradezu lächerliche Nichtinnovation. Nichts an einer Blockchain-Überlegung ist irgendwie neu und löst ein existierendes Problem besser als bisherige Ansätze.

  4. WOW, immer diese Ignoranz Neuem gegenüber!

    Ich empfehle den Leute, die behaupten Bitcoin habe keinen Nutzen und somit keinen Wert, das Buch „The Mystery of Capital“ von Hernando de Soto zu lesen. Kapital (und somit Wert) wird erzeugt, wenn etwas das Potenzial besitzt einen Mehrwert zu generieren. Eine Technologie, die das Potenzial besitzt den Millionen der „unbanked“ Kunden Zugang zum internationalen Gesamtmarkt zu ermöglichen, soll keinen Mehrwert besitzen?! Ähnlich wurde auch damals über Internet und e-Commerce gelacht und gespottet…
    Klar, in der jetztigen Form ist Bitcoin einfach nicht performant genug sowie sehr Ressourcenineffizient – der Vorteil von Software ist jedoch, dass solche Issues relativ simpel gelöst werden können.
    Ich freue mich jedenfalls über die Möglichkeiten, die dank solcher Technologien in Zukunft entstehen werden!

  5. Bitcoins haben keinen realen, greifbaren oder nachvollziehbar inneren Wert. Im Gegenteil: Der Handel mit Bitcoins ist am ehesten mit einem Schneeballsystem zu vergleichen – den Letzten beissen die Hunde! Es erstaunt mich daher nicht, dass verschiedene Player, welche auf Bergen von spekulativ zu teuer eingekauften Bitcoins sitzen, nun andere Schneebälle dazu animieren wollen diese zu kaufen, damit der Preis wieder ansteigt und die eigenen Misere doch noch ein glückliches Ende nehme.

  6. Lieber Gold und Diamanten als Bitcoin, der wert 27000 für ein Bitcoin ist vermutlich der zukünftige Stromverbrauch mitgerechnet, resp der kann ja noch steigen bei dem Klimagrün Ideologien.

  7. Ich gebe Herrn Mettler insofern recht, als das der BTC preis aktuell zu tief ist. Jedoch erwarte ich noch deutlich höhere Kurse. In der nächsten Dekade (ab 2020) gehts erst richtig ab. Geht auf 500‘000 bis 2025.
    War an einem IBM Vortrag. Blockchain ist unaufhaltsam.

  8. Echt lustig die Kommentare der Kritiker, ich fasse kurz zusammen:
    – sie haben kaum Ahnung von der Materie
    – dafür viele falsche, nachgeplapperte Argumente
    – praktisch keine Vorstellungskraft für die Zukunft
    – dafür umso mehr Untergangs Prophezeiungen
    Mit kommt es vor, als würden hier Metzger die Arbeit von Prof. Dr. Carrel beurteilen und zudem noch Ratschläge erteilen, wie er eine Herzoperation besser ausführen sollte *grins*

  9. @Jürg Mettler

    Guten Abend Herr Mettler

    Nun nehme ich mir kurz Zeit, um auf Ihren Beitrag kurz Punkt für Punkt eingehen (obwohl ich alles schon x-mal hier geschrieben habe):

    Erstens:

    Sie schreiben:

    „Franken, Euro und all die anderen Fiat-Währungen besitzen ebenfalls keinen sogenannt intrinsischen, in sich liegenden Wert, ausser dass Regierungen sie als legales Zahlungsmittel deklariert haben.“

    Zitat Ende

    Nein.

    Es gibt keine „Fiat-Währungen“. Diese gehören ins Reich der Märchen. Genauso wie „Helikoptergeld“. Warum?

    „Fiat“ bedeutet „es werde“ – abgeleitet aus der Schöpfungsgeschichte: „Es werde Licht“.

    Also übertragen: „Es werde Geld“. Und dieses Geld sei Geld, ganz einfach, weil die Regierungen das befehlen.

    Nein. So funktioniert Geldschöpfung nicht.

    Geld kann nur entstehen, wenn die Geldemittentin dafür als Gegenwert einen Vermögenswert in ihre Bilanz aufnimmt, die für den Wert des Geldes garantiert.

    Weder Franken noch Euro sind „Fiat-Währungen“. Der Franken entsteht durch Übernehmen von Devisen in der Bilanz der SNB. Der Euro durch Übernahmen von europäischen Staatsanleihen.

    Die SNB darf nicht Geld emittieren gegen Nichts. Darf Herr Jordan durch die Bahnhofstrasse gehen und Banknoten in Umlauf bringen, indem der diese links und rechts gratis verteilt? Nein.

    Konklusion. Der Franken ist nicht Fiat-Geld.

    Zweitens:

    Sie schreiben:

    „Der faire Wert der Fiat-Währungen kann anhand der Kaufkraftparität miteinander verglichen werden.“

    Nein. Auch das stimmt nicht. Habe ich hier in zahlreichen Beiträgen schon vielmals erklärt:

    Die Kaufkraftparitätentheorie ist in sich unhaltbar. Warum?

    Angenommen, ein Hamburger kostet in Dollar berechnet in der Schweiz 10 Prozent mehr als in den USA.

    Gemäss Kaufkraftparitätentheorie bedeutet das, dass der Franken 10 Prozent zu hoch bewertet ist gegenüber dem Dollar und deshalb um 10 Prozent fallen muss.

    Was bedeutet es aber, wenn der Franken um 10 Prozent fällt? Es bedeutet, dass der Hamburger in der Schweiz 10 Prozent teurer wird und der Dollar auch.

    Das heisst: Der US-Amerikaner kann jetzt mit seinem Dollar den Franken um 10 Prozent günstiger einkaufen – dafür muss er für den Hamburger in Franken berechnet 10 Prozent mehr bezahlen. Das gleicht sich aus.

    Aus diesem Beispiel ist ersichtlich, dass die Kaufkraftparitätentheorie ein Unsinn ist. Man kann nicht vom Wert eines Gutes in einer ausländischen Währung auf den Wert der inländischen Währungen einen Rückschluss ziehen.

    Drittens:

    Doch. Sie können vom Wert des Bitcoins ganz leicht auf die Inflation einen Rückschluss ziehen: Wenn der Bitcoin in seinem Wert sich halbiert, so verdoppelt sich das Preisniveau in Bitcoins berechnet.

    Viertens:

    Doch. Ein Diamant hat auch als Schmuckstück einen Nutzen. Zudem in der Industrie als Bohrkopf.

    Ein Bitcoin hat keinen Nutzen. Ausser die Hoffnung auf einen Gewinn. Bleibt dieser aus, wird ein Bitcoin uninteressant und wertlos. Es ist also nur eine Spekulation auf einen Gewinn.

    Fünftens:

    Doch. Es wird neuere und bessere Formeln geben für neue „Kryptowährungen“. Da gibt es keine Limite. Deshalb wird die Seltenheit von Bitcoins unbedeutend. Genauso wie es neue Tulpenzwiebeln gegeben hat, welche den Preis der überbewerteten einbrechen liess.

    Sechstens:

    Bitcoins können in keiner Weise mit Gold verglichen werden: „Es gibt praktisch keine Substitute für Geld (ev. Silber). Für Bitcoins wird es unlimitiert immer neue Substitute geben.

    Zudem: Gold hat einen Wert in der Industrie und als Schmuck. Bitcoins nicht.

    Siebtens:

    Die Quantitätsgleichung des Geldes habe ich hier schon mehrmals widerlegt. Ganz einfach:

    Der Geldmarkt unterliegt in einer Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage. Bei einer Verschiebung der Nachfragekurve nach rechts und oben steigt die Geldmenge bei steigendem Geldwert, d.h. fallender Inflation. Bei einer Verschiebung er Angebotskurve nach rechts steigt die Geldmenge bei fallendem Geldwert bzw. steigender Inflation.

    Damit ist die Quantitätsgleichung des Geldes ein für alle Mal widerlegt.

    Aber wahrscheinlich muss das zuerst die Bank of England mir hier abschreiben, wie sie es bei der Geldschöpfung der Banken auch schon getan hat (Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung) bis man den Irrtum erkennt.

    Und dann werden die SNB-Trolle hier behaupten, man habe das schon immer gewusst – wie bei der Geldschöpfung der Banken.

    Ich verehre den grossen Kopernikus sehr. Aber hier lag er falsch. Wie auch Irving Fisher oder der kleine Milton Friedman.

    Zum Schluss möchte ich Ihnen noch kurz erklären, warum Bitcoins langfristig keinen Wert haben können:

    Bei der Emission von Geld durch die SNB beispielsweise entsteht Fremdkapital der SNB. Geld ist somit ein Anrecht auf das Vermögen der SNB.

    Bei der Emission von Bitcoins entsteht Eigenkapital für den Emittenten. Der Bitcoin ist somit seines Wertes beraubt. Der Emittent hat den Wert bereits abgeschöpft.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • „Da gibt es keine Limite.“

      Sie können vieleicht Code und Blockchain forken. Aber nicht Entwickler, Exchanges, Miner, Comunity, Hardware, Influencer und die Implementationen

    • Oki, point taken ✌🏻 ich teile Ihre Meinung zwar nicht, aber Sie sind der Leser und haben das Recht, das letzte Wort zu haben 👍🏻

    • … gedacht. „Die SNB kauft Devisen“ richtig, und woher kommen die bspw. benötigten 10 Mrd.? Von der Kreditvergabe an die Geschäftsbanken. Die 10 Mrd. entstehen also auf Knopfdruck, aus den Nichts, Fiat eben.

    • Herr Mettler
      Wie wäre es, wenn Sie Herrn Meyers sachliche und mit Fakten unterlegte Argumente zu widerlegen versuchten, statt in Polemik zu verfallen?

  10. Mit Gold kann Bitcoin überhaupt nicht verglichen werden. Gold hat schon seit der Urzeit eine Zahlungsfunktion und ist physisch vorhanden. Auch alle Notenbanken auf der Welt haben Vorräte davon. Zudem wird Gold in der Industrie als Metall verarbeitet oder Schmuck, Uhren etc. Also genau das Gegenteil von einem virtuellen Zahlencode wie Bitcoin.

  11. Ich finde die Herleitungen ziemlich gewagt – aber sie regen zur Diskussion an, wie man sieht.

    Schade eigentlich dass soviele Leute nur Ihren Frust rauslassen ohne etwas erhellendes beizutragen.

    Ich finde eine Auseinandersetzung mit Herrn Mettler’s Script auch über Bitcoin kann man zerreissen und sagen dass das Ganze aus der Fabelwelt stammt. Aber bitte mit Anstand!

    Oder nicht?

  12. Agnostisch….?

    Also Agnostiker bin ich auch.
    Aber nur darum weil ich den „Gläubigen“ an Bitcoin nicht beweisen kann das ich Recht habe, beziehungsweise es natürlich eine ganz kleine Wahrscheinlichkeit gibt das der Bit eine Krise übersteht.

    Beim Bitcoin sind es etwa 150 „Investoren“ die ca. 50% der Bits halten. Wer die sind, wissen wir nicht, aber sie haben das Potential den Bitcoin zu manipulieren.

    Gibt es da Absprechen, gemeinsames Handeln, wer hat Zugriff auf das Programm usw.

    Nichts kann als Sicher betrachtet werden, von dem wir nichts wissen, das wir nicht durchschauen und nicht beeinflussen können. Ist so etwas Sicher ?

    Welcher Idiot tauscht sein Geld in Bitcoins, eine sogenannte Währung, um damit sein Vermögen vor einer Krise in Sicherheit zu bringen….. eine Währung die vollständig in den Händen von uns unbekannten Personen liegt ?

    Ich kann es ihnen sagen…. es sind die welche glauben ohne Arbeit und echten Gegenwert trotzdem zu Geld zu kommen.

    Mannnn, wie weitab der Realität muss man dazu sein ?

    Wie gesagt ……und das sage ich seit vielen Jahren.
    Wer spekulieren möchte und einen Verlust tragen kann, der kann mit Bitcoin Gewinne machen.
    Er macht die selben Spekulations-Gewinne wie jemand, der in ein „Schneeballsystem“ einzahlt, auch machen kann……. Sofern er dort rechtzeitig aussteigt, also das Schneeballsystem noch am laufen ist, hat er alle Möglichkeiten Geld zu verdienen.
    Aber auch das Ponzi-Schema liegt dabei meist vollständig in der Verfügungsgewalt anderer Personen, wie beim Bitcoin auch.

    • @ Irene
      Dann geben Sie doch bitte selbst mal einen Kommentar ab zur
      SACHE.
      Alle Kommentare als jämmerlich zu bezeichnen ist doch etwas zu einfach.

    • Das ist vermutlich die beste Antwort auf die Frage im Artikel…..

      Auch wenn Sie ༼ つ ◕_◕ ༽つ [̲̅$̲̅(̲̅5̲̅)̲̅$̲̅] das vermutlich selber gar nicht erkannt haben.

  13. Was hat der Autor dieses Artikels denn zuvor eingeworfen? Teilweise interessante Ansätze, danach aber ein Exkurs zum Stirnerunzeln oder gar Lachkrämpfe ab soviel Unkenntnis und Einfaltslosigkeit.
    Einziger guter Ansatz ist die Idee, dass demnächst die Coins im Handel verbraucht werden könnten. Falsch ist, dass es nichts gibt. Fakt ist, dass es in kürzerer Zeit durch eine geniale Neuentwicklung eines Exchanges eben möglich sein wird. Aufatmen, liebe Coin-Fans, bald dürft ihr eure Gewinne im Handel verbrauchen.

  14. Die Annahmen für die Bewertung erscheinen mir relativ hoch, z.B. 20% des Goldwertes, aber Mettler liefert zumindest eine Argumentation für seine Begründung im Gegensatz zu diesen Dampfplauderies unten (Schneeballsystem, Kryptowert per Definition null, Bewertung als Kaufangebot uminterpretieren etc.). Ein Wunder, dass die überhaupt den Artikel lesen konnten. Wahrscheinlich hat die Heimleiterin nachgeholfen…

    • Weggefährte…..

      Sie kritisieren zwar etwas was berechtigt ist….. werden aber zum Ende ihres Kommentares ebenso primitiv wie die, welche sie herabwürdigen wollten.

  15. Für eine Technologie ohne Nutzen ist der Stromverbrauch einfach viel zu hoch. Bitcoin konnte sich in all den Jahren weder als Zahlungmittel etablieren, noch ist es eine stabile Wertanlage.

    • Stimmt nicht. Etwa 70% des Stromverbrauchs stammt von der Wasserkraft.
      Bitcoin wird heutzutage an ueber 400,000 shops akzeptiert, ein Zahlungsmittel ist es schon. Stabile Wertanlage oder nicht, die Marktapitalisierung liegt bei ca. 150 Milliarden Dollars, da kann der Preis logischerweise relativ einfach ‚manipuliert werden‘.

    • Sie vergleichen hier Bitcoin gegen die Währung des Landes des Zentrums des Universums (anscheinend CHF). Aber führen Sie sich doch bitte mal einen Chart „TRY-BTC“ oder „VES-BTC“ zu Gemüte. Na?

  16. Aloha allerseits,

    die Bitcoins sind gegenwärtig gross im Trend, obwohl viele Menschen über die erfordelichen Grundlagen nicht verfügen. Viele wollen schnell halbreich werden und sich eine Ferienreise gönnen. Die Bitcoins werden nur solange existieren bis sich die Elite zum Wort meldet. Danach könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wass mit den bejubelten Bitcoins passieren wird.

    Da der bevorstehende Finanzcrash unausweichlich ist, solltet ihr euch um Bargeld und Notvorräte kümmern. Ihr solltet drei bis vier Monatslöhne von der Bank abheben lassen und eure Lebensmittelvorräte sollten ebenso für drei Monate ausreichen. Die Null-Zins Politik hat den klassischen Banken die geschäftliche Grundlage zerstört und die bevorstehende Folgen wie Deflation, Inflation, Hyperinflation, Insolvenz, höhere Steuerabgaben, hohe Arbeitslosigkeit und Sozialausgaben, stehen uns bevor.

    • Vielen Dank, dass Sie für diesen Kommentar Ihren Bunker kurz verlassen haben.
      Gibt es heute Abend wieder Hero Ravioli?

  17. Es braucht keine 5 Gigawatt Energie um Bitcoin am Laufen zu halten. Die Ursache des grossen Stromverbrauchs ist der freie Markt. Geht der Wert hoch, dann steigen mehr Miner ein, die Difficulty geht hoch und es braucht mehr Hash-Rechnungen um die Nounce zu finden. Am Anfang war Satoshi auch der einzige Miner.

  18. Genau.
    Gestern an der Migros-Kasse: „Sorry, unsere Systeme sind schweizweit down. Können Sie Cash bezahlen?“

    Aber sicher, sagt die Salomé. Denn, nur Bares ist Wahres!

    PS: Schon mal was von Diamantbohrern gehört? Nein, damit ist nicht gemeint das man in Diamanten bohrt…

  19. Wie soll ein realistischer Wert eines Cryptocoins überhaupt definiert werden, wenn er in einer ständig ändernden, der Inflation und anderen Markt- und Geldmanipulationen ausgesetzten Währung berechnet wird?

    Das Selbe gilt auch für Gold: wird bspw. der US$ weginflationiert, ist dann automatisch das Gold nichts mehr wert? Bei Gold trifft dies definitiv nicht zu, bei Crytos jedoch sehr wohl!

    Nochmals: Cryptos kaufen und handeln nur Systemgläubige, Gierige und Nimmersatte, denen es offensichtlich zu langweilig ist im Leben, etwas mit Hand und Fuss zu erschaffen. Sie meinen mit Cryptos eine gewisse Unabhängigkeit vom traditionellen, manipulierten System zu erhalten, begeben sich jedoch dadurch freiwillig in noch grössere Abhängigkeit.

    Wir Dummköpfe freuen uns, wenn man uns anlügt und unseren Treibstoff und andere Verbrauchsgüter mit einer CO2-Steuer belegt – dass der Bitcoin-Handel soviel Strom frisst wie die ganze CH verbraucht, interessiert dann jedoch doch niemanden, nicht mal die Grünen! Mit Freude wechseln wir unsere Halogen-Leuchtmittel gegen LED’s aus, sparen dabei einen „Furz“ an Strom ein, und lassen uns – nebst all der anderen Strahlenbelastungen auch noch durch LED’s bestrahlen – im Bad, im Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer! Damit steigern wir dann das BSP im Bereich Krankheitsbewirtschaftung, und wir freuen uns, dass wir mit von Jahr zu Jahr höheren Krankenkassenprämien dazu mit beitragen dürfen! Merkt denn wirklich niemand wie krank, manipuliert und ausbeuterisch unser ganzes System tickt?

    Das Wohl der Menschheit muss seit Jahrtausenden hinten anstehen, damit sich die Herrscher dieser Welt die Taschen vollstopfen können. Cryptos sind einfach ein weiteres, gut getarntes Instrument dafür…

    • „Wie soll ein realistischer Wert eines Cryptocoins überhaupt definiert werden, wenn er in einer ständig ändernden, der Inflation und anderen Markt- und Geldmanipulationen ausgesetzten Währung berechnet wird?“

      Genauso wie das Eigentum: Nach der Stärke der „organisierten Gewalt“ welche diese Kontrakte besichert.

      Ob ein einzelner Riesenkontrakt im Kommunismus oder extrem viele kleine Kontrakte wie im Kapitalismus…ist egal.

      „Das Wohl der Menschheit muss seit Jahrtausenden hinten anstehen, damit sich die Herrscher dieser Welt die Taschen vollstopfen können.“

      Die „kleinen“ Nebenwirkungen der Sesshaftigkeit.

      „Merkt denn wirklich niemand wie krank, manipuliert und ausbeuterisch unser ganzes System tickt?“

      Sicherlich. Aber anscheinend ist die Meschheit als Gesamtkörper noch nicht reif für gravierende Änderungen.

    • Bin auch im Krypto-Investment tätig und orientiere mit an seinem S2F-Modell, glaube aber nicht an den Impact der Halving events. Alle wissen das und ist bereits eingepreist. Ich kaufe eine Standardabweichung unterhalb der Diagonalen und verkaufe eine Standardabweichungen darüber. Ähnlich wie Rob Wolfram’s Deviation Bands.

  20. Grundsätzlich spielt alles auf der Realwirtschaftsebene.
    Geld (jede vorm von Geld) ist lediglich ein Verrechnungsmedium.Jegliches Geld das nicht einen realen Wert, Güter oder Dienstleistungen, repräsentiert ist faktisch wertlos,resp.entspricht dem jeweiligen Materialwert.Das mit dem sog. inneren Wert ist somit eine Illusion,eine Fatamorgana.
    Auch die zeitgenössische Wirtschaft ist schlicht und ergreifend immer eine Tauschwirtschaft.In unserer hoch arbeitsteiligen Wirtschaft tauschen wir der einfacheit halber eben über das Medium Geld.
    Angebot und Nachfrage bestimmen, ergeben immer den Preis einer Ware oder Dienstleistung.
    Da Geld keinen sog.real oder inneren Wert hat, ergibt sich lediglich ein Tauschwert, zu anderen Geldvormen,oder ein Tauschwert zu Realgütern oder Dienstleistungen.Fazit der Geldwert wird massgeblich von der jeweiligen Menge im Verhältnis zu Realproduktion und Realkonsum bestimmt.
    Somit kann sich ein Geldwert nur auf der Basis einer
    Realwirtschaft herausbilden.
    Dazu ein Beispie:Letztlich ist eine Aktie ohne wenn und aber auch Geld,Geld das einen Wert in vorm einer Firma repräsentiert, OHNE diese Firma ist der ,,Wert,, einer Aktie, somit der Geldwert = Null.
    Ach je das ,,Mysterium,, Gold??? Auch Gold hat KEINEN sog. inneren Wert. Gold ist lediglich ein begrenzt verfügbares HANDELSGUT nicht mehr und nicht weniger.
    Die ganzen Kryptowährungen sind somit lediglich nur kalte Luft, eine Illusion, die lediglich Energie verbraucht und absolut nix reales, fassbares konsumierbares hervorbringt oder Produziert
    Angebot und Nachfrage ergeben den Preis= Tauschwert.
    Ach je und ewig lebt sie die Illusion vom sichern Geld und oder sog. ,,Werthaltigem,, und Fixgeldwert.
    ALLES ist und bleib Relatiev zu den übrigen Faktoren.
    Ach je relatieves, relativierendes Denkvermögen grins, schwere schwere Sache, autsch autsch.
    Megalacher es gäbe da schon eine ,,Lösung,, Lichtgeschwindigkeitsgeld.( Die Lichtgeschwindigkeit ist die einzige Fixgrösse, somit ist und bleibt alles auf diesm Planeten relatiev, logo auch alle Wertphantasien in und um das liebe Geld.

  21. Man stellt sich die Frage, ob der Autor dieses Artikel eine feine Flasche Wein getrunken hatte, als er diesen Artikel verfasst hat. Erbärmlich sorry.
    Btw ansonsten mag ich Inside Paradeplatz!

    • Und beim Internet? Auch niemand in charge? Erst mal überlegen – respektive googeln wenn überlegen zu schwerfällt – und dann schreiben.

    • Treuhänder…….

      Richtig, auch etwas was ich seit Jahren sage.

      Was ist wenn ein „Wallet“ gestohlen wird, was nun doch einige male vorgekommen ist ?

      Wer bietet Rechtssicherheit, wo kann man klagen, wer legt das system überprüfbar offen wenn es zu Streitgkeiten kommt ?

      Wohin wendet man sich wenn man nicht mal den Entwickler der Software wirklich kennt ?

      Und was ist wenn der Bit seine Existenz eines Tages einfach auflöst….?

      Gibt es irgendjemanden den man dafür zur Verantwortung ziehen könnte ?

      Die Erfahrung lehrt, dass wenn Menschen nicht zur Verantwortung gezogen werden können, manche Leute Dinge tun die für uns Normalos unvorstellbar sind.

  22. „Es ist relativ schwierig, die Grenzkosten beim Schürfen von Kryptowährungen zu eruieren, aber Roger Wattenhofer, Professor an der ETH Zürich, schätzt, dass rund 5 Gigawatt Energie nötig sind, um Bitcoin am Laufen zu halten.“

    Im Moment jedenfalls. Die ASICs werde auch immer schneller.

    https://medium.com/@CobraBitcoin/the-sad-story-of-sha-256-and-why-we-need-a-new-pow-algorithm-6ffe9d919cfb

    SHA256 oder SCrypt…oder vielleicht was anderes wie cuckatoo32+, das ist die Frage.

    https://www.asicminervalue.com/

    Bitcoin wie schon gesagt für grosse Kontrakte…etwas wie Bitcoin Cash für die alltäglichen Dinge.

  23. @Jürg Mettler

    Sehr geehrter Herr Mettler

    Einfach von Nichts etwas begriffen:

    weder

    A) von Buchhaltung (in Bezug auf Emission von Geld)

    noch

    B: von Quantitätsgleichung des Geldes (da können Sie auch Kopernikus bemühen)

    noch

    C: von Kaufkraftparitätentheorie.

    Alles habe ich hier bereits x-mal widerlegt und korrigiert bzw. verbessert.

    Aber wer es mit 70 noch nicht begriffen hat wird es nie mehr lernen.

    „you mustn’t learn an old dog new tricks“

    Sorry.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Tja Herr Meyer…..

      Es gibt soi ein Buch …… es heisst …..

      „Psychologie der Massen“ und ist von Gustave Le Bon und stammt aus dem Jahr 1895.

      Richtig gelesen…. 1895.

      Wer mit Bitcoins spielen möchte, der sollte zuerst mal das Buch lesen ……damit er begreift was die Grundlagen zur Existenz einer solchen Luftwährung sind.
      Mir scheint es jedenfalls, dass der Entwickler der Bitcoin Software die menschliche Psyche und deren Funktionsweise sehr sehr gut kennt.

    • @Marc Meyer

      Einer der Äpfeln mit Birnen vermischt, sein lausiges Ständeratsresultat in Basel gegen die Nationalratsresultate von FDP und CVP hochrechnet, will uns hier die Welt der Kryptowährungen erklären…? Das ist wohl ein Witz, oder???

    • @cogito…

      Schreiben Sie doch bitte hier einmal alle Ihre Pseudonyme auf, unter denen Sie mir schon geschrieben haben.

      Marc Meyer

  24. Kryptowährung unterbewertet? Mein Gott….eine Kryptowährung ist per Definition Null! Bis wann die Werte von irgendeine unterliegene Asset wiederspiegelt…
    Bewertung ist eine Aritmetik der Ignoranten….Bubbles auch…

    • Roger Du Unterirdischer…..

      Diskutieren darf man in der Schweiz noch frei.
      Beleidigungen exklusive……

      Gehen sie nach Deutschland, dort schafft man solche Errungenschaften der Aufklärung gerade wieder ab, es müsste ihnen dort also gefallen.

  25. Selten so ein blödsinniger Text gelesen, Bitchcoins mit Diamanten zu vergleichen kann nicht ernsthaft ein normaler Mensch behaupten. Der Verbrauch von Unmengen von Strom in der heutigen Zeit ist absurd und die Sucht der Menschen nach etwas, das absolut keinen Gegenwert hat, ist geradezu pervers. Für Steuerhinterzieher und Drogendealer mag es ja ein noch einen Reiz haben, aber für seriöse Menschen niemals.

    • Nicht doch, Drogendealer akzeptieren nur Cash! Und keine Bitcoins. Haha.

      Gibt es überhaupt etwas, was man mit Bitcoin kaufen kann? Derzeit scheint es immer noch pures Spekulations-Gut zu sein.

      Übrigens habe ich gehört, dass in Holland die Tulpenzwiebeln knapp werden und sie derzeit extrem unterbewertet sind.

    • Gold und Diamanten schürfen, transportieren und verifizieren braucht auch eine Unmenge von Energie. Unser „normales“ Finanzsystem mit den Servern und Computer und Noten- und Münzprägungen auch. Weihnachtsbeleuchtungen, die „Kardashians“ und die Champions League auch. Wir brauchen doch keine moralische Instanz, die sagt was „guter“ Stromverbrauch ist (ausserdem werden Bitcoin aus Profitgründen da geschürft, wo Strom billig, also im relativen Überfluss zu haben ist, ganz im Gegensatz zur Weihnachtsbeleuchtung, der Champions League oder den Kardashians).
      Kein intrinsischer Wert? Das weltumspannende Bitcoin-Netzwerk hat einen Wert, deshalb auch der Preis. Ohne Bitcoin, kein Bitcoin-Netzwerk. Der Preis kommt in einem freien Markt zustande. Wenn Sie den Preis nicht verstehen, dann liegt dass an Ihnen und nicht an den Millionen Marktteilnehmern. Oder sind Sie etwa schlauer als der Markt?

    • @Economics 101 verschlafen:
      Ja genau: wenn alle Schafe über die Klippe springen, muss man sofort auch hinterher hüpfen, denn wenn es alle machen muss es ja gut sein…

      So absurd funktioniert leider unsere Welt. Jede Mode (Mode ist an sich schon eine kranke Ausgeburt des permanent notwendigen Wachstums – bedingt durch unser Finanz-Schneballsystem – die Menschen dazu veranlasst, Dinge zu kaufen die sie nicht benötigen, Recourcen sinnlos zu verbraten und ganze Landstriche zu zerstören!) mitmachen, und sich dann hinterher die Augen reiben. Dabei könnte man ja schon vorher einmal drüber nachdenken. Aber ich schätze das ist uncool und man gehört dann nicht wirklich mit dazu. Ja aber wobei denn…?

    • Immer die gleichen Argumente hört man hier in der Diskussion, ist nicht’s neues wenn man nur den Blick liest. Wo sind denn die Statistiken zu den Drogendealer oder den Steuerhinterzieher?

      Für euch ist diese Technologie zu komplex zu verstehen. Bleibt doch bei eurem Bargeld und Edelmetall.

  26. Never !
    Bitcon und wohl alle Währungen sind nix anderes als clever gesteuerte Schneeballsysteme.

    Normale Währungen vermehren sich durch Bilanzverlängerung der Banken. Crypto-Währungen durch „Mining“ oder ICO, deren Regeln beliebig definiert werden können.

    Dass die Finanz-Szene sich versucht mit pseudo-mathematischen Methoden und den Versuchen von Analogien zu Ursache-Wirkungslogiken aus der Realwirtschaft zu „erden“ ist ehrenvoll. In der Verhaltensökonomie heisst das „Anker setzen“.

    Dass das Finanz-Parallel-Unuversum am Ende ist, zeigen solche Aussagen wie auch hier wieder im Artikel: „Der faire Wert von Aktien kann durch das Abdiskontieren der zukünftig erwarteten Gewinne berechnet werden.“. Selten so gelacht.

    Wework lässt grüssen. Uber Gründer liegen lachend auf dem Rücken. Gewinn in der Zukunft ist gar nicht geplant ….

    Und: hat schon jemand mal ein DCF mit minimalem oder negativem Zinssatz gerechnet?

    Ich denke, 90% aller Banker können das gar nicht …. aber tönt gut beim Kunden.

  27. Der Kurs von Bitcoin liegt bei rund $8’000. Wenn Sie Ihrer eigenen Schätzung von $27’500 vertrauen würden, würden Sie keinen Artikel schreiben, sondern soviele Bitcoins kaufen wie möglich.

  28. Herr Mettler, haben Sie einen an der Waffel, für Bitcoin Werbung zu machen? Ich wette sie sind selber investiert und hoffen auf Kurstreiberei.

    • Herr Mettler ist schlicht und ergreifend nicht mehr ganz bei Sinnen. So ein Artikel gehört nicht ins Inside Paradeplatz.

  29. «Innerer Wert» Berechnungen sind m.E. bei Kryptos nicht geeignet. Wie auch bei Fiat Währungen. Wer zum Beispiel der SNB glaubte, dass der Euro bei 1.40 unterbewertet sei, lag komplett falsch. Bei Kryptos ist das zukünftige, disruptive Potential viel wichtiger. Hierbei einige Beispiele:

    BITCOIN: setzt er sich durch als nicht korrelierendes «digitales Gold» und findet er Eingang in jedes grössere Depot, auch von institutionellen Anlegern?

    ETHEREUM: spielen Smart Contracts in Zukunft eine wichtige Rolle und wird Ethereum die Standard Plattform dafür sein?

    IOTA: kommt das Internet der Dinge, wo Autos beispielsweise selbständig und in Sekundenbruchteilen das Platooning untereinander abrechnen (Google: Fraunhofer IOTA)?

    BASIC ATTENTION: hat die Werbeindustrie irgendwann mal die Nase voll vom jährlichen 10 Mrd. Betrug und möchten die Internet Nutzer für das Betrachten von Werbung bezahlt werden (Google: BAT Brave)?

    Es ist viel in Bewegung. Längst vorbei die Zeiten, als einem der Anlageberater sagte, was zu tun sei. Eigene Überlegungen und Analysen sind gefragt, um auf die richtigen Pferde zu setzen. Das ist anstrengend und zeitraubend, aber es wird sich in einigen Jahren bezahlt machen.

    • @CryptoKid:
      Grundsätzlich wäre ich mit Ihren Überlegungen durchaus einverstanden, nur in einem Finanzsystem, das durch seine absichtliche und illegale Fehlkonstruktion kollabieren muss, wird sich in Zukunft nichts bezahlt machen, ganz egal wofür sie sich am Anlagehorizont entscheiden. Wir schauen einer Zeit entgegen, in der nur nützliche, sinnvolle und unverzichtbare Sachwerte eine Rolle spielen werden, und so müsste es ja eigentlich auch sein…

  30. Aus der Sicht von 30 Jahren sind die globalen Aktienmärkte, Rohstoffe und Edelmetalle sicher ebenfalls stark unterbewertet.

    Mit jeweils deutlichen Wertschwankungen währenddessen …

  31. Herr Mettlers Schreibkraft ist wahrlich beeindruckend. Leider zeigt die Quantitat seiner Worte keinerlei Korrelation zur Qualität seiner Aussage.

    Ein jedes Gut, genau so eine Währung erfordert *Nachfrage* um einen handelbaren Wert zu erhalten. Alles andere ist Gefühl, das mag schön sein und die inneren Werte reflektieren, davon kann man sich aber nichts kaufen. Wir lernen: Keine Nachfrage = kein Wert.

    Nur schon deshalb ist das quasi Gleichsetzen von Bitcoin mit Gold und wahlweise mit Diamanten völlig abstrus. Gold wird immer nachfragt sein, ganz egal ob legal oder nicht. Denn Gold ist (auch) Rohmaterial – vom Schmuck bis zu industriellen Erzeugnissen. Gold hat also einen Nutzwert. Ebenso Diamenten – dass Herr Mettler diese bestenfalls als Schmuck ohne Nutzwert betrachtet lässt tief blicken.

    Herr Mettler sollte nicht über Dinge schreiben von denen er offensichtlich nichts versteht.

  32. Lieber Herr Mettler
    ich verkaufe Ihnen sehr gerne Bitcoins zu je USD 27’500, damit Sie auch gut dran verdienen, sagen wir zu USD 26’000.
    Wo kann ich Sie in Sachen Zahlungsmodalitäten erreichen?

  33. Das ist doch voodoo economics. Ich erinnere an die tulip mania. Der faire Wert einer Währung, die (im Gegensatz zu Gold) weder als Schmuck dienen kann noch als Zahlungsmittel (unökologisch und ineffizient) oder Wertaufbewahrungsmittel (zu volatil) einen praktischen Nutzen aufweist, ist in meinem Buch „null“.

  34. Bitcoin!?! Wie bitte? Auf den kann ich nicht einmal beissen, dann noch davon satt werden.
    Ich sage Euch: Gold ist unterbewertet.

  35. Habe ich das jetzt richtig verstanden:
    $50’800 falls alle Crypto’s 20% des jetzigen Werts von Gold
    $31’750 falls Bitcoin 100 Mrd. Marktkapitalisierung erreicht
    $0 falls Bitcoin verboten wird
    Und weil das die einzigen Möglichkeiten sind und alle gleich wahrscheinlich sind 50’800 + 31’750 + 0 = 82‘550 durch 3 = 27‘516 Dollar?
    Seriously???