Das Pfund, der neue Franken

Boris Johnson ist viel mehr als der Trump Englands. Gebildet, brillant, ironisch – England vor Aufschwung.

Der seit gut drei Jahren andauernde Brexit-Schabernack ist in der finalen Phase – Boris Johnson zieht per 31. Januar den Stecker. Allerdings ist es wie bei Kill Bill: Es ist zwar eine Geschichte, aber sie wird als Volume 1 und 2 geliefert. Nun beginnt das Geschacher um das zukünftige Verhältnis mit der EU.

Ich bewundere die Filme von Quentin Tarantino, doch der zweite Teil von Kill Bill war etwas enttäuschend – eigentlich nur „more of the same“. Geht es nun im Sequel der Brexit-Saga ebenfalls im gleichen Stil der vergangenen drei Jahre weiter?

Rekapitulieren wir kurz, was beim Pfund passiert ist. Als sich in der Nacht auf den 24. Juni 2016 ein Ja zum Brexit abzeichnete, soff das Pfund bis zum Morgen rund 12 Prozent gegen Franken, Euro und Dollar ab. Ein Six-Sigma-Event, der nur noch vom Franken am 15. Januar 2015 getoppt worden ist, allerdings in die andere Richtung und noch kürzerer Zeit.

Vergangene Woche, als der Erdrutschsieg von Boris Johnsons Conservative Party klar wurde und damit, dass das Ja der Briten in die finale Phase mündet, schoss das Pfund innert vier Stunden über 3 Prozent nach oben. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

Im Gegensatz zum Aktienmarkt sind diese Bewegungen im Devisenhandel enorm. Zu 99 Prozent der Zeit befindet sich FX im Winterschlaf und Bewegungen von mehr als einem halben Prozent sind fast schon spektakulär.

Manche Kommentatoren erklärten die Rally des Pfundes letzten Donnerstagabend mit der Unsicherheit, die nun vom Tisch sei. Aber wo soll da genau die Logik sein? Brexit bleibt Brexit. Die Erklärung liegt wohl vielmehr darin, dass nicht mehr die Zauderin Theresa May am Ruder ist, sondern Alexander Boris de Pfeffel Johnson, kurz: Boris der Erste.

Johnson, zwar ü-55 und damit schwer vermittelbar, aber gesegnet mit einer geistigen Brillanz und einem taktischen Gespür wie kein kaum ein anderer, wird die Geschichte zu einem erfolgreichen Ende bringen – und das Pfund längerfristig steigen lassen.

Der zweite Teil des Brexit-Prozesses ist zeitlich kaum abschätzbar – im Gegensatz zu Volume 2 von Kill Bill. Das Übergangsregime dauert noch bis Ende 2020 und die Verhandlungen über die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und UK beginnen erst im Februar.

Als Grönland die EU verliess, hat es von der Volksabstimmung bis zum Austritt fast drei Jahre gedauert. Und da ging es grossmehrheitlich nur um Verhandlungen zu Fischereirechten.

In der Zwischenzeit ist die EU ein bürokratisches Monster geworden, Grossbritannien ist eine viel grössere Volkswirtschaft als Grönland, und es geht um tausend mehr Details. Der Schlüssel zum Aufdröseln dieser vertrackten Situation liegt bei Johnson.

Der Devisenmarkt scheint zu sagen: Die Jahre der Blockade und der Selbstzerstörung der britischen Politik sind vorbei – Johnson gibt dem Land eine klare Richtung und seiner Regierung einen noch klareren Auftrag. Ja, Johnson hat alles gewagt und alles gewonnen.

Johnson wird ja von seinen politischen Gegnern und den Leitmedien gerne als Wendehals, wahlweise als Populist oder Demagoge, zudem als Schwerenöter, Lügner und Betrüger dargestellt, der sein eigenartiges Haar zum Markenzeichen gemacht hat und sich seit je zu ganz Grossem berufen fühlt.

Wenig überraschend wird von diesen Kritikern eine Verbindung zu Donald Trump konstruiert. Doch wenn wir Johnsons Wischmopp-Frisur und seinen Drang zu Schürzenjägerei weglassen, bleibt vom Trump-Vergleich nicht mehr viel übrig.

Johnson, der sich während seines Studiums in Oxford der klassischen Antike zuwandte, geschult in der Formulierungskunst, besitzt Humor und Selbstironie, gibt sich als Spassvogel und spielt die Rolle des exzentrischen, bisweilen tumben Engländers mit all seinen Spleens.

Dies sind alles Eigenschaften, die The Donald völlig abgehen. Stellvertretend dazu zwei typische Äusserungen im Bereich der Geringschätzung der beiden anderen gegenüber, die den substantiellen Unterschied erkennen lassen.

Wenn beispielsweise Trump über Frauen spricht („grab them by the pussy“), ist weder Humor noch Ironie noch Intelligenz in der Bemerkung zu erkennen. Anders Johnson: Im Vorfeld der letzten US-Wahlen sagte er, Hillary Clinton erinnere ihn an „eine sadistische Krankenschwester in einem Irrenhaus“.

Besser, treffender und ironischer kann man die optische Ausstrahlung und das hysterische Verhalten der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin mit wenigen Worten kaum auf den Punkt bringen.

Gut, genauso wenig wie Trump wird Johnson sein Land einen können – welcher Politiker kann das heute schon noch? Aber zumindest brachte er es zustande, Wählergruppen zusammenzubringen, die sich normalerweise nie finden würden.

Vom Altmarxisten Jeremy Corbyn und den anderen Witzfiguren wird Johnson Opportunismus vorgeworfen, doch genau damit hat er letztendlich immer wieder Erfolge erzielt.

Bekannt ist seine Niederlage 1984 für das Präsidentenamt des berühmten Debattierklubs in Oxford. Er verlor gegen einen Aussenseiter, änderte im darauffolgenden Jahr seine Taktik, indem er sich einschmeichelte – und dann siegte.

Mit der gleichen Strategie schaffte er 2008 die Wahl zum Bürgermeister im „roten“ London, indem er alles Konservative ablegte, Velo fuhr und sich als grün und liberal positionierte. Auch wenn vieles von seinem legendären Vorgänger Ken Livingstone aufgegleist worden war, managte Johnson die Hauptstadt acht Jahre lang erfolgreich.

Dass muss man erst einmal schaffen. Ist er deswegen prinzipienlos? Ja, vielleicht. Aber ist es besser, stur und erfolglos zu sein, wie Angela Merkel mit ihrer Prinzipientreue in der Flüchtlingspolitik („Wir schaffen das“)?

Was vor mehreren Jahren noch angebracht war, als sich die Zuwanderung in Deutschland mehr oder weniger in Grenzen hielt, ist später eben nicht mehr opportun und wird auch von einem Teil ihrer Stammwählerschaft nicht mehr goutiert.

Dass Merkel, ohnehin eine Politikerin, der jeglichen Charme und Humor abgeht, damit die Umfragewerte ihrer CDU auf Talfahrt geschickt hat, kann ja auch keine Strategie sein.

Johnsons Flexibilität und taktische Cleverness hingegen wird sich sowohl bei den anstehenden Verhandlungen mit der EU als auch in der Innenpolitik durchsetzen.

Schon bei der Kabinettsbildung im Oktober hat Johnson Minister um sich geschart, die ideologisch eindeutig auf seiner Linie sind (beispielsweise Priti Patel, Dominic Raab und Sajid Javid).

Gerade Schatzkanzler Javid kommt eine Schlüsselfunktion zu, wird er doch nächstens einen neuen Governor der Zentralbank Englands ernennen, der mit grosser Wahrscheinlichkeit auf der Linie der Regierung sein wird.

Ich tippe auf Andrew Bailey, Ben Broadbent, Jon Cunliffe oder Minouche Shafik – alle ehemalige Deputy Governors und mit Sicherheit keine Tauben. Die Zinsen dürften deshalb in der Tendenz in Zukunft klar nördlich derjenigen der EZB und der SNB sein.

Die ursprünglichen Sorgen bezüglich dem britischen Leistungsbilanzdefizit haben sich im Markt verflüchtigt, obwohl es mit etwa viereinhalb Prozent des BIP immer noch relativ hoch ist.

Dass Grossbritannien in den kommenden Jahren für ausländische Investoren attraktiv sein wird, hängt primär mit der Person von Johnson zusammen. Das Pfund wird mit dem Austritt per Ende Januar eine attraktive Alternative zu Euro und Franken sein, zu den anderen europäischen Währungen sowieso.

Prognosen sind bekanntermassen schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen (haben zumindest – je nach Quelle – Mark Twain, Winston Churchill, Kurt Tucholsky oder Niels Bohr gesagt). Von dem her ist es interessant nachzulesen, was die werte Leserschaft bei meinem letzten Pfund-Artikel hier vom 28. Oktober vorausgesagt hat.

Kommentare

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  1. Mich interessiert dann wie Johnson die innenpolitischen Spannungen z. B. mit Nordirland und Schottland in den Griff bekommt. Ausserdem frage ich mich wie die Nahrungsmittelversorgung sichergestellt werden soll. Dass die Autoindustrie schon mit Problemen kämpft ist ja bekannt.
    Das sind nur einige wenige Fragen die nicht beantwortet werden.

  2. Gewagt, provokativ, aber genial geschrieben Herr J.Mettler. Viele Kommentare in diesem Artikel „erstaunen“ mich, denn sie sind „geähassig“ und das erstaunt mich nochmals. Ich meinerseits freue mich auf jeden Artikel, welchen Sie in IP publizieren und wünsche mir, dass es noch viele davon geben wird. Merci et bonne continuation !

  3. Nur so als kleiner Update: GBP/CHF 17.12. 17:10 = 1.2873 vs. ca. 1.3300 als das Pfund gestern morgen noch als der neue Franken proklamiert wurde 🙂
    PS: Meine Prognose für GBP/CHF, kurz-, mittel- und langfristig: Nowhere but south!

    • Das war nur ein kleines Matterhörnli, das schwabblige Fundament des Artikels. Werde Sie gerne in 1, 5, 10 Jahren lesen, Herr Devisenhändler!

    • Update 23.12.2019 14:25 Uhr, GBP/CHF 1.2666
      Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wobei beim Pfund der Rutsch (leider) nach unten anhalten wird 🙂

  4. Was für ein Oberflächlicher Artikel auf Bild Zeitung Niveau.

    Vielleicht hätte der Autor mal zuhören sollen, wenn Trump über Frauen redet anstatt einen Jahrzehnte alten Locker room Witz zu zitieren.

    Traurig das sich sowas „Journalismus“ nennt.

    Sowohl Trump als auch Boris haben viel erreicht. Der erfolg gibt beiden recht und die Zustimmungswerte unter der Bevölkerung steigen für Trump immer mehr nachdem die Medien Hetze gegen ihn immer mehr Bürger durchschauen.

    • Wer nicht mal „Bild-Zeitungs-Niveau“ richtig schreiben kann, sollte sich nicht über Journalismus äußern.

    • Unterste Schublade Ihre Replik, und das unter dem Deckmäntelchen eines Pseudonym. Keine Zivilcourage !!!

  5. Offensichtlich denken viele hier, das ein Austritt aus der EU mit dem Austritt aus dem örtlichen Schützenverein gleichzusetzen ist. Wenn man draussen ist, sind keine Vereinsbeiträge mehr fällig und man hat wieder Zeit für anderes.
    Aber so würde nur ein simpler Geist denken, und eigentlich hatte ich gedacht, das hier vermehrt Menschen unterwegs sind, die über den Tellerrand hinaus sehen können. Da muss ich meine Ansicht wohl ändern
    Zwischen GB und der EU existieren sehr viele Abkommen, die jetzt alle auf den Prüfstand kommen müssen, ob sie so noch weiter gelten können. Und bei so einer Situation hat die Stimme nun Mal mehr Gewicht, die für 27 weitere Staaten spricht. Und das hat nichts mit Drangsalierung etc. zu tun. Der Schwanz wedelt ja auch nicht mit dem Hund !

  6. trump wie johnson sind sexistisch, was bei frustrierten männern natürlich super ankommt.

    england hat ja schon rund 1000 jahre standalone politik erfahrung gehabt, bevor man sich für die eu entschied. und jetzt will man zurück in die zukunft, also das gestern zum morgen machen. das kann man auch nur jemand versprechen, der von geschichte keine ahnung hat. dann glaubt man alles und schreit hurra dazu. und das ist leider der politikstil, der die masse begeistert und wähler bringt. ob das aber intelligente und zukunftsweisende entscheidungen sind, wird man erst sehen, wenn man wirklich einige jahre vergangen sind und die trittbrettfahrer sich verzogen haben.

    • Sexistisch? Sie klingen nach dem Typ mann der sich zum Pinkeln hinsetzt und dabei denkt er sei anderen Überlegen.

      Das Problem bei leuten wie Ihnen ist, dass sie nicht begreifen, dass Trump und Boris nicht gewählt wurden um Sympathisch zu sein, sondern um einen Job zu erledigen. Das tun beide mit Bravour und die Bevölkerung gibt beiden Recht.

      Aber bei der heutigen Hypersensiblen Bevölkerung die jedes Harmlose Wort dazu nutzt einen Politiker als Rassisten, Nationalisten, Populisten zu bezeichnen, ist jeder „Sexistisch“ der sich nicht dem linken Faschismus beugt. Von daher ist „Sexistisch“ sein eher eine Auszeichnung.

  7. Herr Mettlers Beitrag ist nicht lesenswert, für ihn zählt nur Money, Money, Money. Die britische Gesellschaft ist aber mehr als nur Money. Den oberen Zehntausend wird es nach dem Brexit noch besser gehen, der Rest der Bevölkerung hat das Nachsehen. Ganz zu schweigen davon, dass der Brexit der Anfang vom Ende des Vereinigten Königreichs sein wird. Ob dann der ach so brillante Mister B. Johnson immer noch bewundert wird?

  8. Selten so gelacht und solchen Blödsinn gehört … erinnert mich an das CH-Bankgeheimnis etc. !!! … träumen tut nicht weh……

    • Ach Herr Fischer, fischen Sie weiterhin in den trüben Gewässern rund um den medialen Mainstream und wundern sich weiterhin darüber, dass dort, wo Sie zusammen mit Tausenden von andern Lemmingen fischen, wenig bis nichts anbeisst.
      Wir werden ja in 5 Jahren sehen, wo das Banking eine neue Chance ergriffen und sich der bürgerfeindlichen Regulierungswut der EU entzogen hat, wo Cash-Transaktionen teils schon ab EUR 1000.– als quasi-strafbar angesehen werden!

  9. Dass der Herr Juerg Mettler Rueckschluesse und Vergleiche zieht zwischen einem irren Regisseur, der Morde und Verstuemmelungen liebt, und einen ex Junk-Bond Haendler, der jetzt Schatzkanzler/Finanzminister ist, kann nicht verwundern. Als jemand, den nur das Geld interessiert, aber der kein Verstaendnis fuer die 75% der Buerger hat, die vom Geld und der Gesetze dahinter abhaengig sind, kann Herr Mettler, wie er richtig zugibt, auch nicht die zukuenftige Entwicklung abschaetzen. Natuerlich braucht die Finanzjournalistik eine Leitfigur, die sie bewundert. De Pfeffel bietet sich fuer sowas idealerweise an, denn er gibt vor, was die Journalisten glauben schreiben zu muessen – und schon sehen wir, wie auch sie manipuliert und bezaubert sind von einem intellektuellen Psychopathen, der nun in GB freie Hand hat und von dem in Zukunft noch ganz andere Dinge zu berichten sein werden. Das Volk wird leiden, die Boersianer wirdˋs freuen … Brot und Spiele fuer alle sind angesagt…

  10. Wir werden sehen und erleben wie die Bauern in Frankreich und die Autobauer in Deutschland Druck machen wenn die EU (sprich Franzosen) den Grenzverkehr erschweren mit Dienst nach Vorschrift nach dem Brexit. Ein Volk mit ein paar Dutzend Millionen Konsumenten abschneiden zu wollen kann nur Politiker einfallen!

  11. Vor einigen Monaten sagte die deutsche Kanzlerin Merkel in Brüssel, dass England nicht aus der EU austreten kann. Mit allen möglichen Tricks und Finessen wird das verdindert; siehe auch die letzten Wahlen und Verschiebungen in London über den Brexit-Vertrag. Für die Oeffentlichkeit wird getan, als ob man den Brexit durchziehen wird.

    Für die EU-Politiker wäre es ein Desaster, zu sehen wie es England in 2 bis 4 Jahren ausserhalb der EU wirtschaftlich viel besser gegen wird, als in der EU. Andere Länder wollen dann auch austreten. Die EU wird enden, aber nicht Europa. Gut so

    • Ob Sie den Mal die Wirtschaftszweige der Briten benennen können, die Ihnen zu Ihrer Aussage verhelfen, das es möglich wäre, den Briten zu einem wirtschaftlichen Aufschwung zu verhelfen ?

  12. Neben den britischen Sozialisten haben die deutschen staatstragenden Hofstaatberichter verloren. Sie prognostizierten in deutscher Lehrermanier seit einem Jahr Johnson klägliches Misslingen. Sie meinen immer noch, sie seien in den USA und in UK wahlberechtigt. In der Schweiz haben wir aber auch gleichgepolte Medienschaffende. Auch sie sind nicht wahlberechtigt. Siehe e.g. „Republik“

  13. GB hat gerade die bezahlbare Krankenversicherung abgeschafft. Das heisst bald ähnliche Zustände wie in den USA wo man bei Krebs oder ähnlichem betteln muss ound Glück braucht oder man verreckt elendlich. Den Arbeitgebern in den USA sterben nicht selten Tslente weg weil sie sie ihre Gesundheit (und sei es nur Insulinspritzen) nicht bezahlen können. Kurzfristig schafft man ein neues Geschäftsmodell (Wegelagerei im Gesundheitswesen) langfristig jedoch wird sich das rächen. Dasselbe für die Steuersenkungen für Unternehmen, die durch baldige Gebühren/Steuererhöhungen auf die Arbeitnehmer umverteilt werden. Ich denke es ist falsch dieses Strohfeuer schönzureden.

  14. Wieso soll soll es um Himmels willen „brilliant“ sein, einen polistischen Gegner als eine „sadistsche Krankenschwester im Irrenhaus“ zu bezeichnet? Egal, wie ausgefallen man seine Schähung auch formuliert, es bleibt trotzdem eine Schähung. Und das Wesen einer Schähung besteht darin, sich nicht mit dem Inhalt des Gesagten auseinanderzusetzen, sondern einfach die Person zu diskreditieren. Das ist weder nobel noch brilliant, sondern argumentativ primitiv.

    • @ Svenn

      Die Kriegs-Verbrecherin Killary (Lybien-Angriff) sollte also nicht gesmäht werden meint der Träumer Svenn !
      Wäre die sadistische Psycho-Patin gewählt worden, wäre die Welt mit Kriegen gequält worden !

  15. Im Gegensatz zu Donald Trump, der ganz klar den gesamten Deep State trockenlegen wird – was einem Kampf gegen die globale Khasaren-Mafia gleichkommt, und keineswegs nur einem Kampf gegen die Demokraten – bin ich mir über die Rolle von Boris Johnson noch nicht so ganz sicher.

    Eines hingegen schein in meinen Augen klar zu sein:
    Ein Brexit ist für die Briten um Längen weniger schlimm als ein Verbleib in der geistig, kulturell und wirtschaftlich zerstörten EU.

    Ausserdem war es meiner Ansicht nach ebenfalls von Anfang an klar, dass die Briten die EU wieder verlassen werden, da sie nie Teil der Währungsunion waren. Ausserdem war ebenfalls von Anfang an klar, dass die EU lediglich ein temporäres, zum Scheitern verurteiles Währungs- und Wirtschaftskonstrukt sein würde, das bei dessen Zusammenbruch dann in eine „New World Order“ integriert worden wäre. Die Khasaren werden diese Pläne jedoch nicht mehr umsetzen können; die stehen inzwischen alle mit dem Rücken zur Wand…

  16. Aus Trading Economics: Current Account to GDP: 5,2 % im Minus/6,690 Milliarden £ Auslandschulden und eine Industrie im Norden von England, die sich nicht mehr erholen kann, vielleicht nicht einmal wenn das Pfund nur noch 30 Rappen wert ist.
    Die englische Macht-Elite träumt von einem Singapur an der Thames mit dem
    entsprechen Erfolg. Wenn die den Sozialstaat abbauen bis nur noch eine
    Gerippe davon erhalten ist, wird es Aufstände geben wie in den 90er Jahren.
    Wird der reiche Nahe Osten, Russland und Ostasien weiterhin derartigen Reichtum generieren, damit der teuerste Immobilienmarkt der Welt in Süd-England (teurer als Zürich) mit englischen Unruhen weiterhin derart vollgepumpt wird? Und wie steht es mit der Abspaltung von Schottland vom Vereinigten Königreich? Die Thatcher Regierung hat die englische Industrie vernichtet und die kommt nicht so leicht wieder. Natürlich werden Frankreich und Deutschland den Singapur-Engländer Träumer alle
    Vorteile einräumen und ihnen jedes Geschenk machen. Wer das meint ist ein Dummkopf! Gilt vor allem für den €-Finanzplatz!Wo steht England in der Pisa-Studie? Im 23. Rang hinter Vietnam! Singapur No. 1!

  17. Genau so ist es. Die Medien nennen Johnson seit Jahren einen Lügner und Betrüger. Dies, weil er nicht das macht, was sie wollen. Erstaunlicherweise wurde er vom Volk entgegen der geballten Medienmacht, zum Sieger ernannt.
    Er hat seinen Job derart gut gemacht, dass er gegen sie alle gewonnen hat, eine Uebermacht, die absolut gewaltig ist. Die zwei Hauptproblem der Medien: Johnson wehrt sich gegen die Afrikanisierung und Islamisierung von England und dafür will Johnson die Selbstbestimmung von England wieder herstellen. Nicht das weltfremde Monster in Brüssel soll alles bis ins Detail bestimmen.
    Hoffentlich gelingt ihm dieser Weg weiter. Er hat das Bürokratiemonster in Brüssel gegen sich, die Linken in ganz Europa und 99% der Medien, die in täglich in die Pfanne hauen und ihn Lügner und Betrüger nennen.
    Warum dürfen die Medien derartig lügen und betrügen ?

    • Alle, die sich gegen diese Massenzuwanderung in unsere Sozialsysteme und unsere Kultur wehren, werden täglich fertig gemacht. Hass, Hetze und Lügen werden gegen sie verbreitet. Es sind Johnson, Salvini, Trump, Ungarn, Polen und andere mehr.

    • Ja, das sehe ich sehr ähnlich…

      Ihre Frage (Zitat):
      „Warum dürfen die Medien derartig lügen und betrügen ?“

      Meine Gegenfrage:
      Warum konsumiert und – noch viel schlimmer – bezahlt die Masse der Menschen die Lügenmedien noch immer? Die gesamte Mainstream-Lügenmedienlandschaft gibt’s lediglich, weil die Menschen den inhaltlichen Scheiss kaufen, lesen und glauben! Wir stimmen ja sogar noch staatlichen Medien-Zwangsabgaben zu, damit man uns von „offizieller“ Seite her ebenfalls manipuliert und anlügt!

      Es wäre wirklich an der Zeit endlich mal aufzuwachen…

  18. Dass das Pfund der neue Franken sein wird bezweifle ich. Der Franken ist ein sicherer Hafen. Aber der Vergleich mit Kill Bill und den zwei Teilen ist gut.

  19. .. ja klar steht gb eine grosse zukunft bevor, endlich kann der finanzplatz gb wieder machen was er will. dies wird eine enorme wirkung (geldabfluss aus eu nach gb) mit sich ziehen. das sich der chf selber immer unatraktiver gestaltet liegt an der politik der snb. wir sind auf einer extrem heiklen gratwanderung, es kann durchaus sein das der chf total abstürzt.

    • Sehe ich auch so. Gehe noch einen Schritt weiter und prognostiziere, dass beim nächsten globalen Finanzcrash (lest «wenn schwarze Schwäne Junge kriegen») der CHF abgeschafft wird und wir den Euro einführen müssen. Ganz im Sinne unserer links-grünen Politiker…

  20. @Jürg Mettler

    Nur durch Auf- und Abwertungsmöglichkeiten der jeweiligen Währungsräume ist eine gerechtere Verteilung der Profite an alle Leistungsträger möglich. Der Brexit kann für die arbeitende Bevölkerung in UK zu einem Erfolg werden. Großbritannien verzeichnet seit vielen Jahren ein Aussenhandelsdefizit. Mit einer klugen und klaren, auf Nationalstaatlichkeit in Freundschaft basierenden Wirtschafts-Politik kann Boris Johnson die EU als das entlarven wofür es steht; nämlich: Ein Infektionsherd potenziert durch die gewollte Fehlkonstruktion EURO. Es ist zu hoffen, dass erkannt wird, dass eine Freundschaft der europäischen Völker nicht durch die EU gefördert wird, sondern nur im Rahmen multilateraler souveräner Staaten (auch Nationalwährungen) möglich ist.

  21. Bei Boris Johnson Aussage über Hillary Clinton wird sogar mir klar, wie feinfühlig, tiefsinnig, scharfdenkend, einfühlsam und treffend in seinen Charakterisierungen dieser hochintelligente, brilliante Schnelldenker eigentlich ist. Dumm ist nur, dass er ein ganzes Leben lang (auch während der Brexit-Periode) gelogen hat. Noch dümmer: dass einige auch jetzt noch auf ihn reinfallen. Das SVP-Gesülze in IP nervt!

    • Gesülze ist das eine. Haltlose Spekulationen, die eigentlich nur eines klar zeigen: Dass der Autor (oder mittlerweile einige IP Gastautoren) eine Agenda verfolgen. Allein die Autorenbeschreibungen der letzten Monate (Kulturkritiker, Beobachter (ach so: lateinisch Observieren), Devisenhändler, PR Macher). Aber die Klickzahlen (danke für die Transparenz) sind ja auch lausig im Vergleich zu den IP news.

    • Ihr SVP Gejammere aber auch!
      Trarantino – einer der besten Regisseure ever
      BJ – hat soeben einen Wahlsieg errungen, weil er und die Briten an die Kraft der EIGENEN Entscheidung glaubt
      EU – Bürokratisches Monster- stimmt doch
      BJ ist nicht Trump – stimmt
      Hillary – ich sehe die nurse in „Einer flog….“ – passt für mich
      Jeremy Corbyn = Altmarxist – denke passt auch!
      Merkel – würde sie eher opportunistisch sehen, ihre Stammwählerschaft quälend
      UK wird f Investoren attraktiv – kann mir das gut vorstellen, die EU tut ja alles dagegen….

      Was zum Henker soll an diesen Aussagen „SVP Gesülze“ sein? Sind Sie (SVP-)paranoid?

    • Es gibt noch Leute die die gemeingefährliche Hillary Clinton verteidigen?
      Naja…Irgendjemand muss ja all die Schundblätter a la TA/Blick/Watson usw. kaufen/lesen…

  22. Boris Men of the Year
    GBP Währung of the Year
    Get Brexit done
    Lets fetz
    Dankeschön Mr Mettler – immer eine erheiternde und bereichernde Meinung

    Mach weiter so

  23. Die Britten gewinnen auf jeden Fall ein deutliches mehr an Handlungsfreiheit.(Eine gewisse ,,trockene,, Übergangsfrist müssen die schon einkalkulieren.)
    Alles hängt daran was die daraus machen.
    Der konsequent harte Ausstieg, sicher mit Risiken behaftet, ist möglicherweise die beste Lösung.
    Muss den Britanien ein Sonderabkommen mit der EU haben?
    Da sind doch auch die WTO Abkommen die so nebenbei auch von der EU anerkannt ratifiziert wurden.
    Das alles entscheidende ist Marktgerecht (Nachfragegerecht) Produzieren und anbieten.
    Produkte und oder Dienstleistungen.
    Die EU ist noch gaaaanz lange nicht die heilige unfehlbare Dreifaltigkeit. Daran kann und wird alles
    Dilletantengeschrei, der EU-Granden und deren
    dovote Protagonisten nix ändern.
    Den Britten kann man nur gratulieren und viel Ervolg
    wünschen, Ärmel hochkrempeln zupaken NUR so funktioniert das. Auch der liebe Gott lässt nicht einfach so MANNA vom Himmel regnen, die Knalltüten-EU schon gar nicht, die genereiert bald nur noch, letztlich verheerend wirkende,vor allem Langfristschäden.

  24. Gott sei Dank ist es so gekommen trotz der ächzenden Negativ-Brexit Propaganda von der EU (Deutschland!).
    Die Schweizer Regierung hat beste Arbeit gemacht und schon mit unserem grossen GB – Bruder vorverhandelt!
    Und der grosse Vorteil für die Schweiz ist – wir können jetzt nicht mehr so einfach von der EU erpresst werden – diese wurde durch den Brexit erheblich geschwächt und wir alle können jetzt von den wieder erstarkenden GB Steuerparadiesen profitieren. Ein grösseres Weihnachtsgeschenk hätte die Schweiz nicht bekommen können!
    Die EU hat jetzt nur noch eine Sorge sie muss verhindern, dass andere Länder wie beispielsweise Italien und Oesterreich auch noch abhauen können und hat keine Zeit mehr die Schweiz in ihren Würgegriff zu nehmen und zu erpressen – Deutschland-EU ist jetzt im freien Fall- die müssen mit ihren Transferzahlungen die noch verbleibenden Länder unterhalten – und sind sozusagen unfreiwillig zum Lumpensammler von Europa geworden.
    Schadenfreude? Ja vielleicht – Hochmut kommt vor dem Fall!

    • Bei Ihnen sitzt der „Deutschen-Hass“ so tief, dass Ihre Kommentare nicht blöd, sondern nur noch peinlich sind. Deutschland ist unser wichtigster Handelspartner, kaum jedoch von Ihnen.

    • @h.v.a. ich denke in ihrem comment ist viel wunschdenken… die eu wird sich nicht mehr für dich ch interessieren. das ist leider so… wir wollen das einfach nicht wahrhaben.

    • @ab und zu:
      Wo haben Sie die letzten 30 Jahre eigentlich Ihre Nachrichten her? Von SRF idéologie schiss oder dem Blick oder Tagi? Vielleicht sollten Sie sich mal erkundigen, wie häufig sich zB die Franzosen nicht an EU-Regeln halten, wenn sie irgendwo einen quick buck oder einen Handelsvorteil ggü einem andern EU-Land herausholen können. Auch bei den EU-Mitgliedern kommt das Fressen vor der Moral, und ein Verbund UK-CH, der sich um I oder HU bemüht, wäre das worst case für die regulierungsgeilen Apparatschiks in Brüssel.
      Aber solange unsere 7 Zwerge kuschen bei jeder Drohung der EU braucht man sich wahrlich nicht wundern. Oder können Sie sich an den Namen des grössten Feiglings in Ihrer Klasse erinnern? Waren das vielleicht Sie selber?

    • @ pistolpete

      Was ist daran denn „Deutschenhaß“, die Kranke Politik des Merkelregimes und der EU zu kritisieren?

  25. ‚Wahl gewonnen … Königreich verloren!‘ – Die Knochenarbeit beginnt erst … neben den Konservativen (englische Nationalisten) haben auch die Schottischen Nationalisten ein noch deutlicheres Ergebnis für Schottland erzielt. Die Auflösung des United Kingdom ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Unsicherheiten werden daher anhalten.

    Die grossen Wahlverlierer sind die Anhänger der BREXIT-Partei. Boris Johnson ist tatsächlich ein sehr guter Politiker. Einerseits hat er diese ‚rechtslastigen Populisten’ und andererseits die ,linken Blockierer’ ausgeschaltet. Er wird den Auftrag der sehr klugen Wähler ernst nehmen. Daher erwarte ich einen sehr moderaten BREXIT; die bilateralen Vereinbarungen mit der EU werden maximal sein. Ansonsten wird sich das ‚United Kingdom‘ schneller als erwartet auflösen.

    Das britische Pfund kennt seit Jahrzehnten nur eine Richtung (mit und ohne EU-Mitgliedschaft). Das wird sich nicht so rasch ändern. Die vielen englischen Altlasten lassen grüssen!

    • @ Smart Investor
      Bild-Schlagzeile: „Wahl gewonnen, Königreich verloren“
      Fakt ist: Die britische Wirtschaftskraft entspricht der der 16 schwächsten EU-Staaten zusammen. Wenn mit Schottland und Irland 2 weitere dazukommen…. weiteres Problem der EU. Immerhin, als Nettozahler bleiben immer noch Deutschland, Oesterreich, die Niederlande und die Skandinavier.

    • @Jöri

      Wenn dem so wäre, wie sie schreiben, dann hätten wir heute ein deutlich stärkeres Pfund (GBP) …

    • @Jori,
      Es sind 21 Staaten und Italien und Frankreich sind ebensoviel Nettozahler! Weniger ARD und ZDF schauen, es hilft die tatsächliche Lage zu erfahren. Die Eliten in Deutschland haben eine Neurose entwickelt und haben eine höllische Angst vor einem Linksruck intern und vor allem auf Eu Ebene gegenüber den Süden und Osten isoliert zu werden.

    • Zu „Königreich verloren“:

      Schottland will schon lang aus dem Königreich raus.

      Hat null mit Brexit oder Boris Johnson zu tun.

      Stellt nur die EU-Presse so dar.

  26. Grossbritannien wird es in fünf Jahren besser gehen als heute und besser als der EU. Der Schweiz täten solch charismatische Macher-Typen in Politik und Wirtschaft gut!

    • Also dass es GB in 5 Jahren besser gehen wird als heute, das wäre das mindeste, oder ? Wenn nicht, würden sie ja über 5 Jahre kumuliert ein negatives Wachstum haben, oder ? Welches ist ihr Prognose Tool ?

    • Das politische System der Schweiz ist auf maximale Beschränkung der Macht ausgelegt. Ein Boris würde hierzulande blockiert, behindert, ausgebremst und geknebelt. Beispiel: Furgler, Blocher etc.
      Daher gibt es bei uns keinen Boris in der Politik.

  27. Herr Mettler
    Ob es dann so kommt wie sie es darstellen ist ihre Annahme. Ich habe da so meine Zweifel.
    Es besteht die grosse Gefahr daß
    die UK auseinander bricht. Schottland und Nordirland wollen keinen Brexit.
    Mit dem Slogan # get Brexit done “ wurde die Wahl gewonnen.
    So einfach wird es wohl nicht sein.
    Die Wähler mögen halt einfache Lösungen.
    Ähnlich wie “ make America great again “
    Johnson ist ein Machtmensch.
    Er tut und sagt was auch immer notwendig ist um sein Ziel zu erreichen.

    • @Marcito
      Schottland und austreten?
      Und das mit dem Segen der EU?
      Hmmm wie jetzt?
      Schottland ja.
      Katalanien nein.
      Das Baskenland nein.
      Die Ostukraine nein.
      Die Krim zurück nein.
      Was jetzt, wie jetzt?

    • @Hans von Atzigen

      In welchem Film bist du?
      Schottland und Nordirland wollen
      eben nicht austreten, also keinen Brexit!

    • @Hans von Atzigen
      Nicht begriffen.
      Schottland und Nordirland wollen
      eben nicht austreten. Kein Brexit.
      Mal sehen wie Johnson mit dieser Problematik umgeht. Er hat aber schon mal klargemacht
      das ein neues Referendum in Schottland von ihm nicht unterstützt wird. Scotland is not amused. To say the least.

    • @Marcito
      Was welcher Film???
      Schottland gehört seit Jahrhunderten zu GB.
      GB scheidet aus der EU und damit
      auch Schottland als Teil von GB.
      Die EU ist ganz klar kein Staat,
      sondern ein Staatenverbund.
      Es gehört zu den ,,eisernen,, Regeln
      der EU innerhalb Europas keine
      Grenzverschiebungen, volglich
      auch NICHT in GB.Tz tz tz ???
      Freundlicher hienweis Filmrolle
      austauschen, Sie,sind im falschen Film.
      Freundliche Grüsse
      Grins:
      In einem Fall hat die das trotzdem
      duchgezogen, und damit die UN faktisch
      geschlissen.Und noch so nebenbei
      das ,,Friedensprojekt,,EU hat nach
      dem Ende des kalten Krieges als
      erste einen regulären Krieg geführt.
      Na ja könnte auch sein das mit dieser
      EU ist alles andere als das 8.
      Weltwunder und eine Fatamorgana eine
      sicher schöne Illusion.

    • Nicht nur Schottland will sich schon lange lange bevor Brexit als Wort überhaupt existierte aus Großbritannien raus.

      Kann man „guhgeln“.

      Nur Lügenjournalisten labern das Märli, das sei wegen Brexit neu ein Wunsch von Schottland usw.

    • Herr Marcito: Ihre Meinung ist falsch und Ihr Verständnis des Grossbritanniens ist schwach. Die Briten wollen was die Schweizer haben, und Johnson ist ihr echter Vertreter. d.h.: Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, und Freiheit.
      Die Marxisten und Sozialisten(wie jedesmal die Diktatoren) überall in Europa hassen irgendeine Bewegung die Freiheit ermutigt. Jede Bürger und Bürgerin in der Schweiz besonders, soll voll und ganz die Briten bedanken.

  28. Wäre interessant zu wissen, wie er Merkel beschreiben würde. Aufseherin in einem Arbeitslager für politische Häftlinge?

    • Also, begonnen hat Herr Mettler schon mit „eine(r) Politikerin, der jeglichen Charme und Humor abgeht“. – Naja, seitdem Merkel ihren Rücktritt angekündigt hat, sieht man sie locker wie selten, auch die Tatsache, dass sie mit AKK eine unfähige Thronfolgerin installiert hat, scheint sie nicht gross zu kümmern, eher wohl ein späte Rache an der eigenen Partei. Sie selbst sieht sich ja als Reinkarnation Katharinas der Grossen, russisch kann sie ja leidlich, ein Porträt der Zarin steht auf ihrem Pult und beide sind ja in Pommern auf gewachsen. Angie als Putin-Nachfolgerin? Ihr Vorgänger Schröder hat es bekanntlich in den Hofstaat geschafft …
      Merkel (wie auch die langjährigen Kanzler Adenauer und Kohl) profitiert halt von der Sehnsucht vieler Deutscher nach einem Monarchen, als Idealfigur erfand man im 19. Jahrhundert Kaiser Barbarossa, Prolet-Monarch AH benannte seinen Russlandfeldzug entsprechend, heute lässt sich Ost-Möchtegern-Monarch Höecke am Kyffhäuser regelmässig feiern.
      Das werden wir Schweizer nie richtig nachvollziehen können, aber die gleichen Verständnisprobleme haben wir natürlich auch mit „unseren“ Inselfreunden aus GB. Herr Mettler malt ein sonniges Bild, ich habe zweimal Ferien in GB gemacht – einmal schien 4 Wochen lang die Sonne, das andere Mal 14 Tage lang Regen und Nebel. Beides ist möglich, aber offenbar nichts dazwischen …

  29. Herr Johnson ist primär für das Kapital da nicht für die Menschen in GB. Ob das die Probleme in GB der EU oder sogar in der Schweiz positiv beeinflusst, bezweifle ich sehr. Die politischen Verschiebungen werden daher weitergehen in Richtung die wir uns alle nicht wünschen. Schade Herr Mettler, Sie haben nicht viel verstanden. Es braucht ein mehr Miteinander nicht Gegeneinander.

    • Grüezi Herr Mettler. Sie benutzen in Ihrem Aufsatz den Begriff „Pussy.“ Was meinen Sie genau damit ? Gibt es dabei einen Bezug zum Finanzplatz ? Sicher wären auch andere Leser für eine Klärung dankbar, damit sich eine lebendige Diskussion entwickeln kann !

    • @ Ernst Hofer: Vielleicht lesen Sie die entsprechende Stelle nochmals nach und werden dann auch sehen, dass Herr Mettler in diesem Kontext Donald Trump zitiert hat? Browser Zoom-Funktion kann vielleicht auch von Nutzen sein, ansonsten ein Lupe 🙂

  30. Boris Johnson ist ein Clown und Großbritannien deindustrialisiert ohne nennenswerte Rohstoffe von zukünftigen Wert.
    Als Vergeltung für die Opiumkriege werden die Briten von den Chinesen in Schuldknechtschaft genommen und dürfen nur noch Reiswaffeln essen.

    • Die Chinesen haben ein gutes Gedächtnis, England descending – China ascending. Das checkt man auch ohne grosse Astronomiekenntnisse. – Der Boxeraufstand – Deutsches Reich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Österreich-Ungarn, Russland und USA gegen China – ist aus chinesischer Sicht auch noch nicht soooo lange her …. . Jetzt nehmen sie sich einen nach dem andern von den Langnasen vor … Japan pustet ja schon aus dem letzten Loch.

  31. Lieber Jürg
    Du stehst auch auf dem Standpunkt „Erfolg braucht keine Begründung?“
    Johnson ist doch hauptsächlich ein Opportunist mit Fortune. Mal schauen, wie weit ihn das trägt. Warum sollte er Erfolg haben, wo Grossbritannien Jahrzehnte lang gescheitert ist?

  32. sollte johnson aus (rest)gb eine steueroase machen wollen
    mit dumping löhne, dann wird sich die eu kaum auf einen
    neuen handelsvertrag einlassen.
    mehr als ein strohfeuer gibts dort nicht. gb bleibt 2/3 des
    bsp konsument und gb bleibt auf enormen infrastruktur
    probleme und schulden sitzen.
    keine ahnung, wovon die träumen.