Die Öko EZB

Europas Tausendsassa: Sie rettete Banken, Währung, Italien, Börsen, EU. Und jetzt auch das Klima. Kommt das gut?

Wer denkt, das Ende der Fahnenstange sei erreicht, der hat sich gewaltig getäuscht. Jetzt schwingt man sich auf, auch noch das Klima zu retten.

Ja, Sie lesen richtig. Die EZB: Sie will immer Grösseres erreichen, auch wenn man bisher mit allen Rettungsorgien grandios versagt hat.

Ist das Hybris? Ist das spätrömische Dekadenz oder einfach nur purer Aktionsmus? Ist das eine Mandatsüberschreitung? Darf die EZB das überhaupt?

Fragen über Fragen. Das wäre ungefähr so, wie wenn die SNB anfangen würde, sich für bedrohte Tierarten stark zu machen oder der Alterung den Kampf ansagt.

Doch zurück zu EZB. Zuerst wurden unter anderem Staatsanleihen von faktisch bankrotten Staaten wie Italien, Griechenland erworben, dann folgten Unternehmensanleihen von ebenso faktisch bankrotten Unternehmen wie beispielsweise italienische Banken, vom Volksmund auch gerne Zombie-Unternehmen genannt.

Und jetzt soll die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen des Klimawandels konkret in Aktion treten. Nichts als die gesamte geldpolitische EZB-Strategie soll auf den Prüfstand.

Offenkundig will die EZB jetzt mit einer neuen „grünen“ Geldflut, für die die Steuerzahler der Euroländer über ihre Notenbanken haften, das Klima retten.

Die Zeiten des Kapitalismus, in dem der Markt alles regelt, sind längst passé. Die Devise lautet Sozialismus und Planwirtschaft, obwohl eben diese in der Vergangenheit bekanntlich noch kein Land Europas in den volkswirtschaftlichen Olymp, sondern an den Rand des Bankrotts befördert hat.

Aber auch weltweit ist die Erfolgsbilanz der Planwirtschaft gelinde gesagt miserabel. Venezuela und Nordkorea sind abschreckende Beispiele. Egal, heute soll augenscheinlich das Heil in der Planwirtschaft liegen.

Unverkennbar befindet sich die Eurozone immer weiter auf dem Weg in die Planwirtschaft – der Planwirtschaft der Europäischen Zentralbank EZB. Die neuen Masters of the Universe sind erkennbar nicht mehr die Investment-, sondern die Notenbanker.

Laut den Europäischen Verträgen ist das vorrangige Ziel der EZB die Gewährleistung der Preisstabilität. Die frisch auf dem Thron sitzende EZB-Chefin Christine Lagarde sieht diesen Sachverhalt grundlegend anders.

Sie will die Geldpolitik auf „Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit als zusätzliche Kernaufgaben“ ausrichten. Noch weiss keiner, wieviel zusätzliches Geld aus dem Nichts die EZB unter ihrer neuen Königin hervorzaubern zu beabsichtigt und um wie viele Euros mehr die gigantische Notenbankbilanz weiter aufgebläht wird.

Offensichtlich ist man bei der EZB nach wie vor davon überzeugt, dass man mit Gelddrucken Probleme lösen kann. Dieser Sachverhalt ist jedoch grundlegend falsch. Sie lassen sich keinesfalls lösen, sondern lediglich in die Zukunft verschieben.

Mit dem Einstieg in die Klimapolitik betreibt die EZB Industriepolitik. Es kann nicht sein, dass die EZB entscheidet, was „grün“ ist und lediglich jener Kredit erhält, welcher für die EZB passende Investitionen tätigt.

Auch EZB-Ratsmitglied und seines Zeichens Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht vollkommen zu Recht jeden Versuch, die geldpolitischen Massnahmen der EZB zur Bekämpfung des Klimawandels umzuleiten, „sehr kritisch“.

Sollte die EZB bewusst im Rahmen ihrer planwirtschaftlichen Massnahmen dennoch „grüne“ Anleihen kaufen, dann ist der Grundsatz der Marktneutralität nicht mehr gegeben. Denn die EZB darf mit ihren Anleihekäufen weder einzelne Unternehmen noch Staaten bevorzugen.

Abgesehen davon, wie beabsichtigt die EZB zu prüfen, welche Konzerne tatsächlich „grün“ sind und welche lediglich Greenwashing betreiben, damit die Zentralbank ihre Anleihen kauft und die Konzerne dank der billigen Kredite nur einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz erschlichen haben?

Der Kampf gegen den Klimawandel ist die Aufgabe von Regierungen und Parlamenten auf Landes- sowie EU-Ebene, aber gewiss nicht die Aufgabe einer Notenbank.

Denn klimapolitische Massnahmen, welche massgeblichen Einfluss auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft haben, sind von Politikern zu bestimmen, welche vom Wähler ge- und abgewählt werden können, nicht von Notenbankern, welche keiner von uns gewählt hat und welche niemals für ihr Tun zu Verantwortung gezogen werden können.

Die Unabhängigkeit der Notenbanken war bestimmt nicht dazu gedacht, dass diese ihre eigenen Mandate kontinuierlich erweitern. Nicht nur wir, sondern auch der langjährige EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing kommen zu dem Schluss:

„Eine ‚grüne‘ Geldpolitik kann es nicht geben. Ein Politikbereich, der weit ausserhalb des eigentlichen Mandats der Notenbanken liegt, hat in der Geldpolitik nichts zu suchen. Entsprechende Versuche werden unweigerlich ein mehr oder weniger schlimmes Ende nehmen.“

Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben gemeinsam die fünf Bestseller Ihr aktuellster Bestseller stieg von 0 auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und befindet sich in der 8. Auflage. “Der grösste Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können“. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de, bei Facebook unter www.facebook.com/friedrichundweik/, YouTube unter Friedrich & Weik, www.instagram.com/friedrich_weik/ und bei Twitter www.twitter.com/FRIEDRICH_WEIK.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. An Weihnachten geschenkt bekommen: „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“, von Dr. Markus Krall. Im 3./4. Quartal 2020 geht es los. Die von der Politik geglätteten und aufgestauten Volatilitäten brechen wie eine Lawine über uns herein, kein Stein bleibt auf dem anderen, Nullthemen wie der Klimahirnschiss verschwinden so schnell wie sie aufgetaucht sind. Unbedingt lesen!

  2. Damit wird der angeblich durch den Menschen verursacht Klimawandel endlich erkannt als was es tatsächlich ist: Eine riesige weltweite Propagandakampagne, um eine globale Energiesteuer einzuführen. Die „Wissenschaft“ dahinter ist schon sehr lange komplett diskreditiert, aber die Medien machen eine Propaganda wie in der Zeit von Goebbels weiter: „Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben…“
    Es gibt keine andere vernünftige Erklärung dafür, dass Zentralbanken sich damit beschäftigen.
    Das Geld der Ökosteuer wird zum IWF und zur Weltbank geschickt, um deren Kredite an Nationen zu bedienen. Mit dem Klima hat das überhaupt nichts zu tun!
    Ausser die Propaganda und die CO2 Zertifikate gibt es keine Aktion, um den CO2-Austoss zu reduzieren. Ganz im Gegenteil. In Deutschland ersetzt man Atomkraftwerke mit Kohlekraftwerke. Regierungen organisieren Bailouts der Flugindustrie, Erweiterungen der Flughäfen, fördern die Globalisierung (mehr Warentransport) und die Einwanderung von armen Länder in
    Länder, wo der Energieverbrauch am höchsten ist.

  3. Die EZB und auch andere Zentralbanken müssen entmachtet werden. Sie führen die Welt mit ihren diversen Kompetenzüberschreitungen in den Abgrund. Das muss aufhören!

  4. Lieber@TLTRO 3 Bonus

    „Italien 2.451,8 „faktisch bankrotter Staat“

    Ich kann nur sagen, ich finde es wenig hilfreich, (ein klares Zeichen von Ignoranz und Arroganz) solch aus dem Zusammenhang gerissene Theorien so zusammen zu setzen, dass sich ein vermeintlich klares Bild ergibt. Bitte bedenken Sie, die beiden Autoren müssen damit ihr Geld verdienen. Das tuen sie nicht mit wissenschaftlich fundierten Berichten, sondern mit kruden aus dem Zusammenhang gerissenen Fakten und Sie plappern dem einfach hinterher. Deutsche belegen beim Vermögen den letzten Platz in der Eurozone (51’000 EURO – Zum Vergleich Italien 159’000 EURO – Quelle: EZB. Das eigene Heim macht europaweit den größten Teil des privaten Vermögens aus; damals bei der Entwicklung der Maastrichter Kriterien hat man auf Druck der deutschen Oligarchien (Hartz 4 usw.) rausgelassen. Nur 47 Prozent haben ein eigenes Haus in Deutschland, welches zum grossen Teil aus Verbindlichkeiten besteht (Schweiz steht in dieser Hinsicht der Horror bevor). Etwas mehr als die Hälfte der Verschuldung im nicht finanziellen Privatsektor im Euroraum entfällt auf Unternehmen, der Rest auf die Haushalte. Eine Ausnahme ist auch hier Deutschland, wo die Verschuldung der privaten Haushalte höher ist als jene der nicht finanziellen Unternehmen. Die Verschuldung der Privatenhaushalte Italiens liegt bei 98% – zum Vergleich Schweiz 130% (Quelle: ETH/KOF). Der Anteil inländischer Staatsanleihen an den italienischen Bankbilanzen ist mit 11% doppelt so hoch wie im Durchschnitt des Euroraums. Wenn im Falle einer Krise der Staat in Finanzierungsschwierigkeiten gerät, wirkt sich dies direkt auf die Zahlungsfähigkeit der italienischen Banken aus, da liegt der Hund begraben, weshalb die internationalen Medien (allen voran die Presse aus Deutschland) den Myhtos der „bankrotten Republik Italiens“ propagiert. Schauen Sie sich die Bilanzen und Geschäftsberichte der DEUTSCHEN BANK und COMMERZBANK an….

    • Oh hört bitte auf mit diesen„wissenschaftlich fundierten Berichte“, als wären sie ins Stein gemeisselte ultimative Wahrheiten! Ökonomie ist keine Wissenschaft! Auch wenn all die BWL Wichtigtuer das gerne hätten.

      Die ganze Finanzwelt geht Bach ab, die Banken taumeln und keiner, aber wirklich keiner hat eine Ahnung was genau passiert! Aber alle haben natürlich prognostiziert, gerechnet und begründet was passieren wird. Wir alle haben in 2008 eine Kostprobe erhalten und im Nachhinein hatten alle gewusst und davon gewarnt.

      Es wird Zeit, dass all die aufgeblasenen Wichtigtuer von der Bühne verschwinden und diese verrottete Finanzwelt zugrunde geht, damit etwas besseres entsteht. Hoffentlich dient das der Menschheit!

    • @Exekutive

      wir sollten Äpfel und Birnen nicht vermischen. Was Sie monieren sind projizierten Annahmen und Thesen der „üblichen Verdächtigen oder Wichtigtuer wie Sie es nennen“ die sich im Nachhinein immer als unzutreffend erwiesen haben. Die von mir zitierten Zahlen und Fakten sind aktenkundig und können chronologisch lückenlos überprüft werden. Ich habe heute Morgen die gestrige Börsen-Berichterstattung der ARD, des ORF und Radio SRF.

      „boerse vor acht vom 30.12.2019 Es war die beste Dekade aller Zeiten…SRF Das zu Ende gehende Börsenjahr war ein glänzendes…ORF An den Börsen ging die Party 2019 weiter…und jetzt kommt der Paukenschlag (Ziel des medialen Zirkus)…“Deutschland hinkt bei der kapitalgedeckten Vorsorge hinterher“….“Um das Potenzial von Aktien auch für zukünftige Rentnergenerationen auszuschöpfen, muss Deutschland zeitnah ein Ansparverfahren mit Aktien einführen“.

      Negativzinsen…horrende Banken-Gebühren…Geldentwertung usw. lassen keine Alternative zu…“There is no alternative“. Da kommen zur besten Sendezeit, auch hier bei uns, Aktien-Finanz-Lobbyisten zu Wort die ohne Widerspruch zuerst den Schreckgespenst Altersarmut, Geldentwertung aufbauen; nennen die Lösung und werfen die Karte in den Zylinder. Dort wird sie gedreht. Unten erscheint die Karte wieder mit der Lösung nach oben. Ihr kommentar zeugt von Ignoranz und Wut: „diese verrottete Finanzwelt zugrunde geht, damit etwas besseres entsteht.“. Nein mein Freund. Wenn wir verstanden haben wie Kapital, Medien, Politik und BWL-Wissenschaft funktionieren, stellen wir fest, dass WIR zugrunde gehen, wenn wir dieses System nicht unsere Energie entziehen.

      Freundlichst

    • @Harte Landung
      Natürlich wird das Geld über etliche Durchlauferhitzer letztlich bei den Banken und ihren Profiteuren landen, wo sonst?

      Die Kontinentaleuropäer haben die anglophile Finanzwelt nie verstanden. Auch die Schweizer nicht. Obwohl sie immer noch von einem Bankgeheimnis profitieren. Im freien Wettbewerb, ohne Unterstützung der Politik, des Gesetzgebers und als Rückversicherung der Steuerzahler müssten die meisten Institute längst abgewickelt werden.

  5. Lagarde wird die EU in den Abgrund führen. Schon bei ihrem früheren Job versuchte sie, Deutschland zum unbeschränkten Zahlmeister für Europa zu machen. Sie beschwerte sich damals, dass die „Fat Lady“ aus Deutschland sich dagegen wehre. Als Chefin der EZB wird ihr wohl gelingen, Deutschland in den Konkurs zu treiben, denn die müssen immer mehr unbeschränkt haften.

    https://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/9682247/Lagarde-Not-over-in-Greece-until-fat-lady-sings.html

  6. Es geht Madame um Enteignung der Bürger mit Negativzinsen und dem (kommenden) Bargeldverbot – unter dem Vorwand der Klimarettung. Alles unter dem Applaus der Klimasekte. Nach dem schlitzohrigen Draghi folgt nun die autoritäre Französin, die genau wie Macron und die Politiker vor ihm für Leute, die keine Grande Ecole besucht haben, nur Verachtung übrig hat. La France démocratique – une immense blague. Es kommt nicht gut mit Lagarde und vdL, croyez-moi!

  7. Tja, hätten wir das Frauenstimmrecht nie eingeführt, hätte es nie diesen Linksrutsch gegeben. Und Uschi und Christine würden jetzt nicht an den Hebeln der Macht rumspielen. Abers schon okay, der Öko-Schwachsinn wird den Niedergang der EU beschleunigen. Nur nach dem Zerfall kann etwas Neues entstehen.

    • @Appenzeller, nach dem Zerfall gibt es wieder einen mehrheitlich konventionellen 3. WK. Die Frontlinien werden aktuell überall gezogen. Einen 3. WK gilt es zu verhindern, so wie den Zerfall an sich.

  8. Vielleicht sagt einmal jemand Lagarde, dass CO2 NICHT der relevante Steuerknopf des Klimas ist und (physikalisch) sein kann. Wurde schon x-fach widerlegt und dennoch wird diese These immer noch weiterverbreitet von sog. Wissenschaftlern/Klimamodellierern, die sich verrannt haben und wohl bald ohne Hosen dastehen werden. – Hält eine These der Realität bzw. der Messung nicht stand, dann ist sie in der Wissenschaft zu verwerfen bzw. zu überarbeiten. Stattdessen greifen diese IPCC Klimawissenschaftler (die mitnichten repräsentativ für die Zunft sind und schon gar nicht für die Wissenschaft) auf Propaganda zurück, und zur Not „justiert/homogenisiert“ aka fälscht man Daten(reihen) (GISS/NOAA/PIK) oder ändert man die Referenzbasis, so dass das Narrativ bestand hat. – Wie lange noch, bis die Leute aufwachen, wenigstens die etwas intelligenten, und dieser Betrug aufgedeckt wird und diese „Wissenschaftler“, die nur bequem und auf ewig auf der Tasche des Steuerzahlers liegen wollen, zum Teufel gejagt werden?!

    • Griffa: Mit Ihrem 0815 Blabla können Sie die CO2 Problematik auch nicht wegreden. Nichts wurde widerlegt, die ganze Empirie deutet drauf hin.
      Schon 1982 haben Exxon Mobile Wissenschaftler eine ziemlich genaue Voraussage getroffen und wenn man den CO2 Gehalt und die Temperaturen für 2019 anschaut, so stimmen die nicht wirklich erstaunlich genau mit den aktuellen Werten überein.
      Kein Wunder liess Exxon diese Studie sang- und klanglos in einer Schublade verschwinden.
      Aber vermutlich gehören Sie auch zu diesen wohlstandsverlusthyterischen alten weissen Männern, die meinen der Klimawandel würde sie eh nicht mehr gross betreffen. Das beste an fossilen Kameraden wie Ihnen ist, dass sie schon in absehbarer Zeit biologisch abgebaut sein werden.

    • Lieber Claudio, Sie spucken hier ganz grosse Töne. Sie sind allerdings bloss ein ahnungsloser Nachplapperi von Unsinn. Sie haben sich NIE vertieft mit der Materie befasst und argumentieren (Argumente = zilch) auf dem Level eines naiven Vollpfostens, so wie viele Mainstream-Plapperi-Presse-Futzis. Nehmen Sie sich die viele Zeit und lesen Sie sich ein in die Materie bei Curry, Lindzen, Happer, Dyson, Nikolov, Frank, Nakamura etc. etc. (alles Professoren von Stanford, MIT, Princeton, CalTech, GeorgiaTech, Cornell etc.) und prüfen Sie mal selbst die Daten von GISS/NOAA (ohne adjustements/homogenisation), überprüfen Sie die jeweils verwendeten Referenzperioden und -daten und schauen Sie sich die Methodik und die (z.T. absurden) Grundannahmen der Klimamodelle an. Lernen Sie auch die Prinzipien der Fehlerfortpflanzung und machen Sie sich auch schlau über die tatsächlichen Absorptions- und Reflektions-Eigenschaften der „Treibhausgase“ (ein falscher Begriff) inkl. H2O-Dampf übers IR-Spektrum und über die Klima-Komponenten atmosphärischer Druck und Wolken-Albedo.
      Dann machen Sie noch einen Abstecher in die Klima-Geologie, -Glaziologie und -Geschichte. – Wird eine ziemliche Herausforderung werden für Sie (und die meisten Pseudo-Wissenschaftler bzw. Dampfplauderis), der Aha-Effekt wäre aber gewaltig. – CO2 kann nicht der Steuerknopf des Klimas sein. Das ist gröbster Unfug.

    • Evil unwissender Hacker
      Zwischen 1965-1979 gingen gerade mal 10% aller anerkannten Studien von einer Abkühlung aus, 60% von einer Erwärmung und 30% von stabiler Entwicklung.
      Angesichts der miserablen Luft durch Feinstaub und Russ bis in die 80er Jahre wäre eine Abkühlung zumindest nach denkbar gewesen, aber es war schon damals die Losermeinung.
      .
      Nun Evil Hacker — Sie hängen immer noch Losermeinungen nach, aber Sie merken es nicht mal in Ihrer ideologischen Verblendung!

    • Ahnungslose Zone, dafür grosse Klappe:
      Mit der Auflistung ihrer gekauften Professorennutten der Fossilindustrie und all der neocon und neolibertären Think Tanks können Sie mich jetzt überhaupt nicht beeindrucken.
      Ihre pseudointellektuellen Dummschwätzer“argumente“ kenne ich übrigens alle schon bis zum erbrechen!
      Erzählen Sie Ihre zusammengeklittertes Klimabild einfach den Kaliforniern, den Mocambiquern, der Menschen auf den Bahamas oder aktuell den Aussies. Die werden sicher viel Verständnis für Ihren Schwachsinn haben!
      Woher haben Sie Ihre ganze Kacke? Vermutlich vom Altherrenclub EIKE EV?

  9. Zuerst einmal finde ich es falsch, wenn Notenbänkler und Bankökonomen sagen, wie „das Klima zu retten ist“. Wenn es etwas n i c h t Nachhaltiges gibt, sind das die Gross-, National- und Zentralbanken mit ihrem Fiat-Geldsystem. Letzthin habe ich die Berufsbezeichnung „Wirtschaftsökologe“ gelesen. Man staune. Frage: Wer soll bestimmen, wie das Klima zu retten ist? Bankökonomen oder Oekologen?
    Zweitens: Könnte es sein, dass Madame Lagarde nur vorgibt, das Klima retten zu wollen, aber eine ganz andere Rettung bzw. Lebensverlängerung im Kopf hat? Den geburtsbehinderten Euro?
    Ich traue grundsätzlich keinem Teppichetagen-Bänkler mehr. Jene Fälle, in welchen ich diese Ansicht revidieren muss, sind rar geworden.

  10. Es ist erstaunlich, wie kapitalistisch die ehemals kommunistischen Länder werden und zugleich wie extrem sich die Planwirtschaft in den ehemals kapitalistischen Ländern ausbreitet.

    Dazu paßt natürlich voll ins Bild, daß die EZB jetzt eine Öko-EZB wird.

    (apropos Öko-EZB: „Rechtschreib Fehler“ in der Überschrift)

    • Ja, da haben Sie recht Remo. Gorbatschow soll einmal gesagt haben, er verstehe nicht, dass in Europa versucht werde etwas aufzurichten, was in der Sowjetunion seinerzeit gescheitert sei. Aber wissen Sie das tragisch daran ist, dass wir niemanden haben, der sich diesem Geist widersetzt. Von den bürgerlichen Parteien hört man so gut wie nichts dazu. Und unser bürokratischer Dschungel wächst und wächst und generiert unnötige Kosten welche unseren Alltag zusehends belastet. Ich habe allmählich den Eindruck, dass uns schliesslich nichts anderes bleibt als der französische Weg.

  11. Greta hat doch die siebenfach Mutter Ursula von der Leyen dazu bewegt, dass sie gleich am ersten Tag in der EU Klimaneutralität für Europa bis 2050 als Zielvorgabe markierte.
    Und die zwar kinderlose, aber dafür immer gut gebräunte Frau Lagarde steht ihrer Chefkollegin in nichts nahe.
    Also ist die Mastress of the Universe insgeheim eben doch Greta dazu kommen die x-tausend Kidz, die diese beiden europäischen Leaderinnen inspiriert haben.
    Bolsonaro, Trump, Morrison und vielleicht auch bald mal Bauer Dettling als neuer SVP-Parteipräsident sind nur Prüfungen, die Greta der Welt auferlegt hat.
    Der Geist ist bei vielen willig, doch das Benzin ist noch viel zu billig!
    Darum sollen sich Zentralbanken auch ruhig etwas in einem vorgegebenen Rahmen um Klima, Energie und den Rest der Umwelt kümmern – DENN SONST TUT DAS NAEMLICH NOCH FAST NIEMAND!(Zumindest nicht in den benötigten Quantitäten)

  12. @ Ja logo geht die Sache nicht schlüssig auf.
    Rund 30 Jahre Dummheiten in Serie haben ihren Preis.
    Hat der Marktradikalismus das versproche gebracht?
    Ist das tatsächlich Liberal sog. Neoliberal wie die Linken und Globalisten dauernd lauthals schimpfen?
    Hmmmm leben wir da nicht längst wieder in einer
    fast absolutistisch geprägten Welt? Der Realsozialistische AUCH Absolutistisch aufgestellte ist kläglich gescheitert, der nicht minder
    Absolutistische Marktradikalismus,
    ist am scheitern,siehe sog. Finanzkriese. Grins und jetzt soll es wieder der gescheiterte Realsozialismus bringen. Tz tz tz soooooo was, oberschlaues oder was?
    Von einem Absolutistischen Schwachsin in den
    nächsten, der seine untauglichkeit bereits
    bewiesen hat?
    Wie wäre es den mit echt Libaral mehr Hirn, Mass Rationalismusund Vernunft, das streben nach nachhaltigen Humanismus mehr selber und kritisch Denken anstelle von bequemem abgeben der Verantwortung
    an Schwachsinns-Absolutisten, ganz klar LINKS UND RECHTS gewickelte.
    Na ja die Schwachsinn-Absolutisten sind das eine, dummerweise wird das Ganze noch angereichert mit Ideologisch und Esotherischem Schwachsinn.
    Nachhaltiger lebensfähiger Humanismus, sollte das Ziel
    sein, davon sind wir leider weiter den je entfernt.
    Ei ei ist es da noch sooo verwunderlich wenn immer mehr und bald alles, gegen die Wand driftet.

  13. Der ach so süsse fossile Trip wird sich immer mehr zur Sackgasse verengen, zumal Erdöl- und Erdgasreserven noch vor der Jahrhundertwende ziemlich knapp werden und dies bei den 2PCX Reserven, also mit nur vermuteten Vorkommen.
    https://www.rystadenergy.com/newsevents/news/press-releases/United-States-cements-its-position-as-world-leader-in-oil-reserves/
    .
    In wenigen Jahrzehnten werden Oel-& Gaspreise vermutlich stark ansteigen und dann wäre es doch gut, wenn man bis dahin ein grosses Potential an anderen Energieformen hätte.
    Dies mal unabhängig von der CO2 Klimaproblematik, die Herr Friedrich einfach auf die Politik abwälzen will. Nur wenn man den letzten COP25 angeschaut hat, geht dort rein gar nix.
    Kapitalallokationen werden vermutlich das einzige Mittel sein für die Zentralbanken die Geschehnisse an der Energie- und Klimaevolution noch etwas mitzuwirken.
    Mag für Herr Friedrich zwar befremdlich sein, aber ist vermutlich die grösste Chance für die Wirtschaftsentwicklung, dass wir den Energiesektor inkl. der Emissionsproblematik global transformieren, sonst enden unsere Nachkommen dann allenfalls in einer „Mad Max“ Welt.

    • @Claudio
      Andere Energieformen?
      Es gibt 2 Primärenergieformen.
      1. Die Kernfusion
      2. Die Kernspaltung
      Die Uranspaltung, die hat bekanntlich ihre Tücken.
      Das mit der Kerfusion vor allem die möglichkeiten
      der komerziellen Nutzung sind noch offen.
      Alles andere an Energieformen basiert sekundär auf der Kernfusion und Spaltung.
      Irgendwelche anderen Wunderenergieformen wird es nicht geben.
      Anstatt irgendwelchem Schwachsinn zu frönen sollte
      sich die Menschheit den unaushebelbaren Fakten auf
      der Basis der seit Jahrzehnten bekannten Kernwissenschaften,Physik und Relativitätstherie stellen. Die gegebenen Möglichkeiten des Planeten und die aktuellen Bevölkerungszahlen driften längst verheerend auseinander. Alles in einem Kommentar aufzuzeigen würde etwas lang,zudem interessierte können sich die Grundlagen auch anderweitig aneignen,
      eine Willenssache.
      Leider eine beträchtlich Masse an sog. Elite sugeriert
      den breiten Massen Möglichkeiten und ,, Lösungen,,
      die bei genauerer Prüfung leider zu oft, nur dilletantischer bis esotherischer Schwachsinn sind.
      Freundliche Grüsse

    • Von Atzingen: Schon mal die weltweiten förderbaren Uranvorräte angeschaut und wieviel die aktuell um die 400 AKW’s in Betrieb zum allgemeinen Energiebedarf beisteuern?
      Wenn Sie dann mal 4000 AKW’s hätten, dann würde es doch sehr schnell mal zu massiven Engpässen mit entsprechenden Preissteigerungen beim spaltbaren Material kommen und vielleicht wäre das dann noch vor Erdgas & Erdöl am Ende.
      Von den vielen radioaktiven Abfällen mal ganz zu schweigen.
      .
      Aber träumen Sie schön weiter von Kernfusion und Kernspaltung. Das Privatkapital ist nicht wirklich sehr interessiert dran und bei öffentlichen Geldern gibt es zunehmend politischen Widerstand.

  14. Geld hat zwei Funktionen: tauschen und Werte aufbewahren. Geld ist kein Spekulationsobjekt. Wenn die Entwicklung einer Zivilisation nicht allein durch Steigerung der Effizienz finanziert werden kann ist es doch selbstverständlich daß alle Institutionen eines Wirtschaftsraumes bei der Bewältigung der Aufgabe Hand in Hand zusammenarbeiten müssen. Was geschieht denn gerade in Amerika, China und Japan? Hat den ein Staatsoberhaupt vor einem Krieg jemals gefragt ob genug Geld da ist? Sollen Menschen verhungern wie nach der Weltwirtschaftskrise 1929? Lieber Herr Friedrich: Schauen Sie doch welche Roßkur die libanesische Regierung gerade ihrer Bevölkerung zumutet und ob Sie nicht dorthin auswandern möchten.
    Anbei die größten Goldreserven der Länder in Tonnen
    USA 8.133,5
    Deutschland 3.369,7
    Italien 2.451,8 „faktisch bankrotter Staat“
    Frankreich 2.436
    Russland 2.066,2
    China 1.842,6
    Schweiz 1.040
    Japan 765,2
    Niederlande 612,5
    Indien 586,4
    Taiwan 423,6
    Portugal 382,5
    Kasachstan 341,2
    Saudi-Arabien 323,1
    Vereinigtes Königreich 310,3
    Libanon 286,8
    Spanien 281,6
    Österreich 280
    Türkei269,3
    Belgien 227,4
    Philippinen 197,9

    © Statista 2019

    • Danke für die einfache aber plausible Extraktion; mir jedenfalls stösst beim Fall Friedrich in erster Linie der saure Umstand auf, dass in jedem seiner Beiträge selbstgefällig und schleichwerbungsmässig alle seine (fragwürdigen) Publikationen in den Vordergrund gestellt werden.

  15. Nach mehr als einer Dekade der Mißwirtschaft und des Niedergangs wäre die Rückkehr zu nationalen Währungen eine überdenkenswerte Alternative.

    Daran zeigt sich nur, wie im Rahmen der EU – Dogmatik an überkommenen Ideen aus der Wirtschaftswelt vor 30 Jahren festgehalten wird.

    Auch vor dem Euro gab es eine europäische Verrechnungswährung für Industrie und andere in Form des ECU.

    Das Weltklima wird im wesentlichen bestimmt von den Staaten Amerika, China, Rußland und Indien.

    Selbst wenn Europa durch gigantische Investitionen demnächst klimaneutral würde, hätte dies kaum einen Einfluß auf das Weltklima.

    Wieviel Wohlstand soll dafür geopfert werden?

    Hypermoralische, grüne Armut!

  16. @Marc Friedrich

    Die EZB hat niemanden gerettet, sondern die Eigeninteressen einer kleinen Oligarchie. Viele betäuben sich mit Verleugnung, Hoffnung – oder Empörung. Kaffee, Kakao, Kupfer, Kobalt, Erdöl, Erdgas, Pflanzenmaterial für die Produktion von Biosprit, Seltene Erden, Gold, Zink, Diamanten, Uran, Platin und eine Reihe weiterer Wertmetalle, strategischer Rohstoffe und Agrarprodukte sorgen im Globalen Norden für den Fortbestand sowohl einer verarbeitenden Industrie als auch eines gehobenen Lebensstils – Frage: woher kommen diese Rohstoffe? Rund 155 Mio. Personen sind gezwungen den CFA-Franc (colonies françaises d’Afrique) zu benutzen darunter (Togo, Mali, Elfenbeinküste, Burkina Faso, Guinea-Bissau, Niger, Senegal, Benin, Republik Kongo-Brazzavill, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Gabun, Äquatorial-Guinea und Tschad). Aufgrund des festen Wechselkurses sind ihre Staaten vollkommen vom Wohl und Wehe der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt, die den Euro verwaltet, abhängig, werden aber in Entscheidungen der EZB nicht einbezogen. Wenn ein ausländisches Unternehmen in ein CFA-Franc-Land investiert, geht das gesamte Geld zunächst an Frankreich, wo es in CFA-Francs umgetauscht wird. 50 Prozent der Devisen werden im „Agence France Trésor“ einbehalten, 50 Prozent an die afrikanischen Staaten ausgezahlt. Frankreich verwaltet das Geld für sie. Die Banknoten werden in Frankreich hergestellt und von Frankreich verwaltet, obschon sie dort gar nicht als Geldmittel zugelassen sind. Wenn eine Person aus der CFA-Franc-Zone nach Frankreich ausreisen will, muß sie ihr Geld bereits in ihrem Heimatland umtauschen. Frankreich bestimmt den Wert des CFA-Franc. Somit bestimmt Frankreich die Finanzpolitik in 15 afrikanischen Ländern. Und somit bestimmt Deutschland die Finanzpolitik in der Eurozone. In einem System der flexiblen Wechselkurse könnte ein Land seine Währung abwerten und damit seiner geringeren Wirtschaftsleistung anpassen. Dadurch würden Investitionen ins Land gelockt. In einem starren Währungssystem wie dem des CFA-Franc dagegen ist das nicht möglich; Investitionen sind zu teuer, sie werden behindert. Der feste Wechselkurs sorgt dafür, dass die afrikanischen Länder nur ihre Rohstoffe exportieren können, aber keine verarbeiteten Produkte. Die Industriealisierung bleibt aus. Sehen Sie die Paralellen zum EURO? Das sind auch die Ursachen der gezielten „Masseneinwanderung“ aus Afrika und der Auswanderung vom Süden Europas Richtung Norden/und Nord Europas Richtung Süd Europa der Rentner.

    Freundliche Grüsse

    Quelle:
    http://austrian-institute.org/euro-kolonialismus-in-afrika/

    • Kurz etwas zur Quelle austrien-institute / Kolonialismus.
      Vor allem durch Ausklammerungen wird so einiges zurechtgebogen das es wieder ins Ideologiebild passt.
      Die Kolonialzeit hat keine Frage erhebliche Spuren in Afrika hinterlassen.Deswegen die Hausgemachten Probleme in Afrika einfach auszublenden,hat ,,System,, passt nicht in ein gewisses Ideologiebild. Ob das letztlich zum Segen Afrikas zielführend ist, da gibt es denn doch Fragezeichen.Keine Frage auch den Afrikanern ist Wohlstand und gute Lebensumstände zu gönnen.
      Mit explodierenden Bevölkrungszahlen und oberlausiger
      Produktivität ist und bleibt das Ziel unerreichbar.
      Das grösste Problem ist denn doch eher,das die
      Afrikaner anstatt mit nüchternen Wahrheiten, mit
      einem deutlichen übermass an Ideologiepampe gefüttert wurden.Einfach ein Hienweis zum vergleich Asien die es zumindest teilweise geschafft haben.Auch die waren Kolonisiert und im Vergleich zu Afrika deutlich weniger mit Bodenschätzen gesegnet.So nebenbei die grosse Elendsbombe tikt nicht NUR in Schwarzafrika die recht bis ans Mittelmehr bis weit hinein in den Asiatischen Kontinent.Eine Kombibombe aus verheerend wirkenden Demografischen und Ökonomischen Komponennten.
      Auch wenn das gewissen Westideologen nicht in den Kram passt, das ganze ist nur bedingt ein Verschulden des Westens der Europäer.Rechfertigung für Völkerwanderungen? Soll auch noch Europa mit windiger
      Ideologiepampe vollends mit ins Desaster geritten werden???

  17. Cui bono?

    Wobei die Geldpolitik der EZB bereits extremer ist als die der Bank of Japan.

    Letztlich läuft alles auf eine weitere Verwässerung und Enteignung heraus im wirtschaftlich stagnierenden Europa.