Bär-Neustart: McKinsey schwingt die Keule

Unter Neo-CEO Philipp Rickenbacher, der einst selber bei The Firm war, droht die Beraterin einen nächsten „Pfusch“ hinzulegen.

Philipp Rickenbacher ist die überraschendste CEO-Wahl der letzten Jahre. Er kam letztes Jahr bei der Julius Bär zum Handkuss, obwohl er kein richtiger Private Banker ist.

Sondern ein Technokrat. Einer, der mit Zahlen operiert, nicht mit Menschen. Das könnte nun Folgen haben.

In 11 Tagen, am 3. Februar, wird Rickenbacher seine neue Strategie für die grösste und wichtigste Privatbank der Schweiz präsentieren.

Die stammt aus der Feder einer externen Beraterin: von McKinsey. Ausgerechnet. Rickenbacher war selbst einst bei der Firma, dort legte er den Grundstein für seine steile Karriere.

McKinsey’s Mann bei Bär (LinkedIn)

McKinsey steht im Ruf, dass ihre Berater intelligent und stringent sind. Doch ebenso hat McKinsey bei vielen Firmen und Banken einen Scherbenhaufen angerichtet.

Bei der Credit Suisse geht der Niedergang dieses einstigen Aushängeschilds der Schweizer Finanzindustrie einher mit McKinsey. Lukas Mühlemann und Thomas Wellauer waren zwei McKinsey-Berater, welche die CS auf Abwege brachten.

Bei der UBS hat McKinsey sofort das Mandat im Asset Management erhalten, nachdem dort Ulrich Körner das Zepter übernahm. Körner ist wie Rickenbacher ein Ex-McKinsey-Mann. Das Asset Management kam nie auf Touren.

Oder das grosse Wealth Management der UBS. Als dort vor 3 Jahren Martin Blessing Chef wurde, holte der Deutsche sofort McKinsey. Auch Blessing war einst bei The Firm.

Wo McKinsey auftaucht, ist der Absturz nicht weit. Die Migros erlebt gerade einen perfekten Sturm. Wer berät seit Jahrzehnten das grosse Unternehmen?

Und jetzt Julius Bär. Rickenbachers erster Entscheid war, seine Ex-Kollegen ins Haus zu rufen. Die zeichnen ihm nun Folien für seinen mit Spannung erwarteten Auftritt von Anfang Februar.

Wohin will der neue Chef die Julius Bär steuern? Die Antwort stammt aus der Feder von McKinsey. Deren Berater haben keine Ahnung von Real Banking.

Sie kennen die Theorie, nicht die Praxis. Sie schaffen es, ihre eigenen Leute zuoberst in den Firmen einzupflanzen. Das garantiert einen steten Fluss an Aufträgen.

Banking ist persönlich. Und es braucht schlaue Computer. Bär setzt nun auf einen Technokraten als Chef. Der schwört auf externe Berater, deren Leistungsausweis nicht überzeugt.

Wolf vom Bahnhofsträssli (Pictet)

Warum wollte der Bär-Verwaltungsrat unter Präsident Romeo Lacher einen Technokraten und nicht einen Banker? Mit Yves Robert-Charrue stand einer in den eigenen Reihen bereit.

Zu erwarten ist ein scharfer Abbau bei der Julius Bär. Kosten runter, Kästchen neu zeichnen – das ist normalerweise McKinsey.

Derweil reibt sich Ex-Chef Boris Collardi die Hände. Er holt alle erfahrenen Private Banker von der Julius Bär zu sich, zur Pictet Zürich. Make Pictet Great, lautet sein Motto. Make Bär McKinsey, jenes von Rickenbacher.

Kommentare

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  1. Der Zustand unserer Bank-CEO’s ist schon erschreckend, es werden ja immer „die Besten“ geholt und somit auch Saläre in unsinniger Höhe bezahlt. Aber kaum sind diese „Besten“ in ihren Jobs brauchen sie massenhaft externe Berater damit sie dann „ihre Strategien“ präsentieren können. Wie verschiedene andere Kommentare schon dargestellt haben, ist Mc Kinsey da an erster Stelle. Für die Misserfolge sind dann aber natürlich die mittleren und unteren Kader und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich, der CEO garniert weiter Boni in Millionenhöhe. Dieser Klüngel aus Berater und Profiteuren schiebt sich gegenseitig Stellen und Positionen zu, die Kompetenz beleibt auf der Strecke. Die Herren Thiam, Rohner und wie sie alle heissen gehören abgesetzt und zwar ohne goldenen Fallschirm! Wann finden die Aktionäre und die Finma den Mut das durchzusetzen? Der Finanzplatz Schweiz würde es danken.

  2. Ein Schäfer hütet in einem abgelegenen Tal seine Herde. Plötzlich kommt in einer dichten Staubwolke ein Cayenne das Tel hinauf. Der Fahrer steigt aus, Ray Ban Brille, Armani Anzug und kommt in seinen Gucci Loafers mit Ledersohle auf den Schäfer zu. „Wenn ich ihnen sage wie viele Schafe sie haben, darf ich dann eines mitnehmen?“ fragt er den Schäfer. Dieser sieht ihn prüfend an und nick dann mit dem Kopf. Der Fremde holt seinen Computer hervor, verbindet sich mit dem Internet, startet das GPS und schließt einen kleinen Drucker an. Nach einer Weile kommt er zum Schäfer un sagt: Du hast 1578 Schafe! Dieser nickt wieder. Der Fremde nimmt sich eines der Tiere und packt es in seinen SUV. Der Schäfer räuspert sich und sagt zu ihm: „Wenn ich dir sage was du von Beruf bist und für wen du arbeitest darf ich dann mein Tier wieder haben? Der Fremde meint fair enough da kommst du nie drauf. Der Schäfer schaut ihn prüfend an und grummelt: Du bist Berater bei McKinsey. Der Fremde staunt und sagt Stimmt! Wie hast du das erraten? Der Schäfer meint: Das war einfach, erstens du bist gekommmen ohne dass ich dich geholt habe, zweitens du hast mir etwas gesagt was ich schon wusste, drittens du hast keine Ahnung! Gibst Du mir jetzt bitte meinen Schäferhund wieder zurück?
    Ist zwar schon ein alter Witz aber so habe ich es auch erlebt.

  3. Ich frage mich einfach wieso diese angeblich hoch dekorierten Manager immer wieder so doof sind die McKinseys reinzuholen. Überall wo die reinkommen verursachen sie ein Desaster und lassen nur verbrannte Erde zurück.

    Lesen denn diese Typen keine Zeitung oder sind so lernresistent?

    • Ganz einfach: Weil sie dann a) keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen (weil’s ja das renommierte Beratungsinstitut gesagt hat), sie sich b) nicht mit den Wirren von Change persönlich auseinandersetzen und diesbezüglich Position beziehen müssen (weil’s das renommierte Beratungsinstitut ja für sie macht macht), während sie sich stattdessen c) mit dem Networking und damit der eigenen Karriere beschäftigen können. Sie sehen aktiv aus (sind es aber nicht), bei minimalem persönlichem Risiko.

      Es ist so ein Bisschen wie bei den Entscheidungsgremien: Es sind die Mitarbeiter (oder externen Berater), die die ganze analytische Arbeit machen und diese dann umsetzen. Die Entscheidungsträger sehen sich nur in der Rolle des Challengers, Entscheidungsträgers und Überwachers. Der eigene intellektuelle und/oder manifeste Beitrag strebt dabei beliebig gegen Null. Eigentlich sind diese Leute nicht nur weitestgehend nutzlos, sondern sogar regelrechte Bremsklötze, wenn ein Betrieb sich diesbezüglich falsch aufstellt.

      Weil die aber alle so ticken, hackt eine Krähe einer anderen kein Auge aus. Es leben ja alle ganz gut damit; mit Ausnahme derjenigen halt, welche in solchen Strukturen (zu-)dienen. Die hält man mit dem Eselchen-Prinzip bei Laune, wonach sich die Führungstruppe auf einen Karren setzt und vorne einen Esel (= Mitarbeiter) einspannt. In der Hand halten sie ’ne Fischerrute, an deren Ende eine Karotte baumelt; sinnbildlich für Karriereentwicklung und Lohnsteigerung. Das Eselchen zieht nun den Karren im Versuch, die Karrotte zu erwischen. Das passiert aber kaum. Irgenwann gibt das Eselchen dann erschöpft auf und sucht sich ’nen anderen Karren. Und dort geht das Spiel von vorne los.

      Management ist trivial. Leadership nicht. Und Leaders gibt’s in solchen Betrieben nur ganz wenige…

  4. Die Berater frisch von der Universität haben ja viel mehr Ahnung von realen Problemen und Prozessen. Das wird total super.

  5. „…Sie kennen die Theorie, nicht die Praxis. …“

    Einsprache, werter Herr Hässig. Auch von der Theorie haben diese Banausen keine Ahnung.

  6. collardi von pictet stockt die front bis zum geht nicht mehr auf! ausbaden müssen es dann die mitarbeiter im hintergrund. diese abteilungen bekommen keine neuen mitarbeiter……hauptsache es macht eindruck an der front!

  7. Es wird doch immer offenkundiger, dass diese internationalen Beratungsfirmen ein zentrales Element in der seit gut 1 Jahrzehnt laufenden Strategie des Abwrackens der Wirtschaft in Europa sind.

    Das hat mehrere Gründe:
    – diskreterer Informationsfluss auf hoher Ebene über Firmen, Länder und Industrien hinweg
    – das Verantwortungslosigkeitprinzip
    – man zieht hier teils skrupellose Leute hoch
    – ist man extern, muss man keinen Teammitglied die Entlassung selbst mitteilen

  8. auch hier kleine fische gegen atomarsch merkel. die hat gerade 1,1 milliarden euro (konservativ geschätzt) an externe abgreifer verballert (deutschesSteuergeld) ihre schwester im geiste, von der leyen, jetzt in sicherheit gebracht in brüssel, beglückte ihren sohn (bei mckinsey) mit knapp 20 millionen, kann sich aber (wie schäuble (vei dem gehts aber nur um 100000 DM)) nicht erinnern und ihre handydaten sind alle gelöscht. weiß die taftfrisur auch nicht, wie das passiert ist. aber europa vor dem klimakollaps retten will sie mit atomarsch merkel!!!!!

    Ach ja: Prinz Segelohr Charles bittet alle in Davos, die Menschheit zu retten…

  9. Beatriz Sanchez (64), for many known as Betty, has been the Head of the Americas for Julius Baer based in Zurich headquarters since May 2018. In spite of her bad reputation in the region, she was hired to boost profitability so far with success. Known internally as „vende humo“ (smoke seller), Ms. Betty was not able to implement a creative and expansionary plan contracting good talent to create growth, on the contrary she has put her efforts in firing long term reputable employees and in closure of booking centers. This could justify her stay at the bank for now, but it is clear that her objective is just to survive in the institution until retirement.
    To make things worse, one of her subordinates is working on Ms. Betty’s side in Zurich and Brazillian offices while profiting from Uruguay’s lower tax jurisdiction and not residing there. He has not appeared in the Uruguayan offices at least for more than a year.

    • Erratum: where is says ‚with success‘ should read ‚without success‘. Not even one performance indicator has yet improved under her management.

    • That’s well known across the bank . Not the first time an employee tries to cheat on taxes and not the first times US / Colombia / Brasil/ Argentina residents have been working at JB offices offshore but spending more time in their home in the US than in their work countries . Also in Dubai they cheat on the taxes .

    • So far successful increasing revenues ? Isn’t it the case that with her NSC Mexico was for the first time consolidated in the Balance Sheet? This deal she is marketing as hers? Ask the persons in charge for that deal if she has delivered anything to it. It was not made by her or her team . She has done nothing that has benefitted the revenues . She may have cut costs that’s it I want to see the 2017 revenues compared to 2019 ( excluding NSC) …
      she is exactly as successful as she was as Goldman, where they exactly knew why she would never make a partner .

  10. Wo McK drin ist, fliegen die Leute raus. Mehr schafft McK nicht.

    Der Neo-CEO ist nur ein Statist, der bald wieder weg sein wird. Eine Frage der kurzen Zeit, bis man einen fähigen Mann gefunden hat.

  11. Migros hat ja die Werbung gemacht wo die Helikopter von Trump mit einer orangen Plasitkflasche über den Alpen gezeigt wird. Dazu stand: „wir begleiten die orange Flasche nach Davos“. Ob McKinsey für diese Geschmacklosigkeit auch verantwortlich ist ? Dabei hat Migros ja sicher grössere Probleme. Jahrelang wussten sie nicht wohin mit dem Geld, haben hunderte von Millionen im Ausland verlocht. Und nun müssen sie alle ihre Assets verscherbeln, weil nicht mehr genug Geld da ist. Na Bravo.

  12. Zuerst müsste mal im Compliance rigoros aufgeräumt werden. Da werden ganze Teams (vor allem Team Heads) beschäftigt, die von Tuten und Blasen wenig Ahnung haben. Alte Leute müssen weg und mit neuem frischem Wind ersetzt werden.

    • Als Newjoiner an der JB-Kundenfront habe ich bis jetzt nur sehr kompetente Compliance-Ansprechpartner bei JB angetroffen. Standardmässig ebenso gut wie bei Grossbanken oder noch kompetenter. Ich denke Ihre Aussage ist wohl auf einen Einzelfall bezogen oder sonst sehr subjektiv.
      Passt irgendwie zu den heutigen Artikeln von LH.
      Kein Fleisch am Knochen

    • Ok, gut! Ich bin offenbar nicht der einzige der das so sieht! Ich stimme voll zu!

    • Thommy Moor?
      Der aus der S- Bar in Montevideo?
      Hast Du die Rechnung schon bezahlt ?
      Das nenne ich on the field Compliance !

  13. Willst du Unruhe in den Abteilungen und neue Probleme bekommen, dann Mc-Kinsey holen.
    Ich habe in der Bank und bei der Versicherung das Vergnügen gehabt eine solche Uebung durch zuziehen. Es hat nun wirklich nichts gebracht, ausser verunsicherte und unzufriedene Mitarbeiter . Wir mussten Teams/Gruppen neu bilden, bewährte Abläufe abbrechen. Dafür mussten später zusätzlich temporär neue Kräfte bei gezogen werden, die den angerichteten Scherbenhaufen wieder aufgearbeitet und beseitigt haben.Es war viel effizienter und günstiger Verbesserungsvorschläge von Praktikern in die Arbeitsabläufe ein fliesen zu lassen.Das waren die wirklichen Hilfen, Damit konnten auch die Kosten gesenkt werden. Den Mitarbeiter wieder zum Mittelpunkt machen und nicht „nur“zum Mittel.Das ist auch zielführend.Was nützen Zielsetzungen und Zielvereinbarungen die nur in den Köpfen der Berater realisierbar sind? Alles Gute und viel Glück.

    • kommt mir bekannt vor, dieser satz. sie sind wohl nicht der einzige, aber alle machen munter weiter. das finde ich noch viel bedenklicher!

  14. Nichts gegen eine gut Ablauforganisation, wo McKinsey unter Umständen sehr hilfreich sein kann. Geht es Richtung Aufbauorganisation und Richtung strategischer Beratung über den Markt und den Absatz einer Unternehmung wird es schwierig. Ein Geschäftsleitung, die in diesen Bereichen Hilfe von auswärts sucht, ist in der Regel fehl am Platz oder hat Streit untereinander. Öfters rät dann McKinsey als strategischer Berater zu Diversifikation. Wie sagt aber eine Kollege, Diversifikation ist Kapitulation (sic). Ein Aussage mit viel Wahrheit.
    Bei Bär, wie auch bei den übrigen Privatbanken, stellen sich natürlich folgende Fragen: Sind die Kunden passive Coupon-Schneider oder benützen sie ihr Vermögen als Kaufleute zu Ergänzung ihres eigenen Geschäfts?
    Bei Kunden, die nicht aus einem Rechtsstaat kommen, stellt sich die Frage der politischen Exponiertet oder der Korruption. Auch Kaufleute aus solchen Ländern, wenn sie auf einen grünen Zweig kommen wollen, sind dem ausgesetzt, wie zum Beispiel die Libanesen in Westafrika. Hat die Bank eigene Fonds oder vermittelt sie diese nur? Eine der grössten Gefahren für das Schweizer Bankwesen sind die großen US Fonds-Anbieter wie Black Rock, State Street, Vanguard etc., die die Schweizer Banken zu Vermittlern mit geringer Entschädigung erniedrigen. Im Gegensatz zu Pictet hat die Bank Bär keine eigenen Fonds, was ein Nachteil ist.
    Wie weit will sich eine Bank mit Spekulanten auseinandersetzen und sie mit Krediten alimentieren? Die UBS ist da gewillt unter den Schweizer Banken ein Vorreiter in diesem Geschäftszweig zu werden. Bei passiven Coupon-Schneidern kann dies viel Frustration verursachen. Anlagekunden, vor allem aus Ostasien, aber auch aus anderen Gebieten der Dritten Welt, sind öfters primär an Trade Finance interessiert. Wie soll da eine Privatbank reagieren?

    • Ablauforganisation, Aufbauorganisation…. Was für ein dummes Zeugs schwafelst du da!?

  15. Das gegenwärtige Finanz- und Rechtssystem kennt keine Menschen, sondern lediglich Personen. Personen sind geheime Sachen, Konten, Obligationen und insolvente sowie begrenzt versicherte Unternehmen.

    Banken, „Gerichte“, Versicherungen, „Finanzämter“, und „Polizei“ müssen Umsatz- und gewinnorientiert denken und handeln. Das wäre im grundegenommen kein Problem, wenn ihr dunkles Rechtsgeschäft nicht auf Betrug, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Verleumdung, Nötigung, Entehrung und manchmal auf Erpressung basieren würde.

    Vor nicht lange her hat sich der Verfasser zwei Banken ausgesucht, um ihnen ein faires Rechtsgeschäft mit Personen (Obligationen) anzubieten. Das Resultat war, dass sich keiner von diesen ausgesuchten Banken zum Wort gemeldet hatte.

    Die Big Bosse der ausgesuchten Banken konnten es nicht ertragen, dass es Menschen gibt, die ihr eigenes Geschäft besser verstehen als sie selbst.

    Hätten sie das Angebot betreffend high business angenommen, dann mussten keine absurde Entlassungen vorgenommen werden. Sie hätten innerhalb eines Monats 500 – 1000 Milliarden erwirtschaften können. Somit hätten die beiden Banken ihr angeschlagenes Eigenkapital enorm aufstocken können, damit sie die bevorstehende Finanzkrise problemlos überleben können.

    Des Weiteren hätten sie es nicht nicht einmal nötig ihre „Kunden“ (Arbeitgeber) mit übertriebenen Gebühren und Negativzinsen zu belasten.

    Die so gennanten Banker wissen nicht alles, sie wissen nur das, dass ihnen erlaubt ist. Ihnen ist noch nicht aufgefallen, dass sie teilinstrumentalisierte Diener des provisorischen Systems sind.

    • @ Kadmon, Aranis: ich empfehle Ihnen dringend, umgehend einen Arzt aufzusuchen. Sie haben nicht alle Latten am Zaun

    • Lassen sie ihr Zahlenproblem behandeln „und fragen sie ihren Arzt oder Psychiater“.

    • Lieber Herr Aranis,

      Ich empfehle:
      1. einen Grammatikkurs
      2. Nachdenken
      3. Alkohol aufgeben

    • Auch Sie sind nicht so ursprünglich wie Ihr Nachnahme vermuten lässt. Stattdessen haben wir alle seit der Kindheit völlig falsche Konzepte eingeprägt.

      Wenn Sie das Thema wirklich verstanden hätten, wüssten Sie, dass Ihre Aussage zu den Entlassungen und angeschlagenes Eigenkapital inkorrekt ist.

      Ebenso wüssten Sie, das solche Themen nicht in die Öffentlichkeit gehören.
      Ich empfehle Ihnen weiterhin an sich zu arbeiten und künftig die Dinge privat zu halten.

    • Na ja, war nicht der Bär der Verräter am Bankgeheimnis? War es nicht er, der dem Bankgeheimnis vor vielen Jahren den Tod wünschte? Und gleichzeitig ist die Bären Bank noch eine der letzten Schwarzegeldbuden? Loool

  16. Die grosse Erkenntnis der McKinsey wird sein, dass wenn man den Gewinn in Relation zum Risiko setzt, die Frontabteilungen reduziert und das EAM Geschäft ausgeweitet werden müssen.
    Das dies weder einem CEO noch den Linienverantwortlichen schmeckt, wird vorerst noch das alte Werkzeug ausgepackt: neue Berater mit Kunden einstellen und dann feuern…

  17. Muss Herr Rickenbacher nicht gerade unter anderem das Schlamassel aufräumen welches Cowboy Boris hinterlassen hat?
    Oder habe ich etwas verpasst?
    Bär RM welche zu Pictet gegangen sind berichten, dass es dort sehr schwierig sein kann Kunden zu Onboarden. Pictet hat noch keinen wirklichen PB-Ansatz. Zudem wirken einige Vertreter wie der Hüttenwart in Zürich recht abgehoben ohne etwas von der Materie zu verstehen. Kurz und bündig:Pictet scheint zu spät ins PB vorzustossen und die Kultur fehlt

  18. Tja Herr Hässig
    Schade, dass ihr offensichtlicher Hass gegen alles und alle die einen Hauch von McKinsey aufweisen oder ausstrahlen unter ihrer nicht objektiven Meinung zu Grabe getragen werden.
    Ein weiterer Bericht aus ihrer Feder der keine Aussagekraft oder Information birgt.
    Für die Zukunft rate ich ihnen unsere Zeit mit ihrer Unzulänglichkeit zu verschonen oder die Berichterstattung einer kompetenten Person abzutreten.
    Hier sind sie leider ein blinder Hahn der seinem Potenzgehabe erneut zum Opfer gefallen ist.

    • Fühlen Sie sich persönlich betroffen? Arbeiten Sie bei McKinsey? Sprechen Sie doch mit einem guten Freund darüber.

    • Liebe Mc-Kinsey-Hanna

      du solltst die Dinge objektiv beurteilen und nicht, weil du bei dieser Beratungs-(Kaputt-Mach)-Unternehmen bist, in Ignoranz & Eitelkeit verfallen.

      Dein Kollege von nebenan

    • @Hanna

      wo kommen sie denn her? Sehen sie nicht die Opfer von McK in der Vergangenheit und nicht das Debakel, was angestellt wurde?

      Blind auf beiden Augen?

      Vor allem die Implementierungsschwäche, denn da macht sich McK nie die Finger schmutzig und ist deshalb in der Lage schöne Slides zu machen, die aber Abseits der Realität sind.

      Wenn sie sich ja auskennen bei McK, dann wissen sie ja auch um die SlideDatenbank, die nach Durchsicht die offensichtliche Lösung aller Probleme hergibt und die JEDEM Kunden erneut als individuell erstellt für viel Geld verkauft wird.

      sie haben definitiv null Ahnung…..oder ich gehe eher davon aus, dass sie fehlende Erfahrung haben und recht noch jung sind!

    • Nur peinlich Frau Hanna….
      Wir brauchen die Kompetenz und Berichterstattung durch Herrn Hässig.
      Mit der Hoffnung, dass es Insider Paradeplatz noch lange gibt.

    • @ Hanna

      Der Investigativ Journalist Hässig ist eine wichtige und unabhängie Presse-Ressource in unserem Land. Ohne ihn würden viele Skandale unter der Decke bleiben!

    • @Kollege ich kann mir nicht vorstellen, dass wir tatsächlich Kollegen sind. Sorry, nein!
      Kann ihnen aber versichern, dass ich auf keiner Lohnliste von McKinsey stehe.
      In meiner Branche bin ich auf gut recherchierte Informationen angewiesen und Artikel die keine Aussagekraft haben rauben mir wertvolle Zeit.
      Ich erwarte objektiven, informativen und aufklärenden Journalismus und das kann Herr Hässig in meinen Augen nicht liefern, wenn es um das Thema McKinsey geht. Herr Hässig hat durch guten, aufdeckenden Journalismus viele spannende Fällen publiziert, da gibt es keinen Zweifel. Aber McKinsey ist wohl sein rotes Tuch.

    • Liebe Hanna,

      Es kann durchaus sein, dass hier ein gewisser „Bias“ vorliegt. Es ist aber kaum von der Hand zu weisen, dass dieser empirisch durchaus eine gewisse Stützung erfährt. Immerhin war McKinsey bei einer Grosszahl der Pleiten, Pannen und Skandale als Strippenzieher dabei – im Inland und im Ausland.

      Sie wünschen sich „objektiven, informativen und aufklärenden Journalismus“!? Vielleicht mögen Sie sich als gut belesene Person noch an das Buch „In Search of Excellence“ von Peters und Waterman erinnern – im Übrigen zwei ex-McK, die es sehr weit gebracht haben in ihrem Leben. Zwar mussten sie später zugegeben, dass Ihr Bestseller auf gefälschten Daten basierte, hatten bis dahin aber schon sehr viel Geld damit verdient. Eigentlich ein Skandal.

      DAS ist McKinsey (oder besser „die Beratergilde“): Geld einheimsen für wenig bis null Substanz. Damit wir uns recht verstehen: Die Tragödie sind nicht die Berater. Die Tragödie sind diejendigen Leute, welche solche Berater überhaupt anheuern. Und die Tragödie ist der generelle Zustand der Corporate Governance in den jeweiligen Kundenbetrieben, so dass solchen offensichtlichen „Interessenskonflikten“ nicht frühzeitig entgegengewirkt wird. Eigentlich ein Skandal.

      Eigentlich…

  19. Sehr clever, dann kann der CEO nachher die Verantwortung auf McKinsey abschieben da die ganze Aktion so oder so scheitert. Trotzdem wird er sein Portmonee reichlich füllen und X Mitarbeiter landen auf dem RAV. Willkommen im Banking.

    • wieso wird ünerall big_mc hinzugezogen…..? fragen sich die hiesigen
      Ip spezies im itone *!*

      na weil die von der deep_biz geschickt werden um eueren finanzkindergarten
      in reih und glied zu halten und nichtvassalen in die wüste zu schicken

      ..kaum zu glauben mit wie wenig hausverstand pseudointelekt agiert

  20. Selbst wenn sie intelligent sind:

    Man ist selten so intelligent, so dass man Branchenwissen damit kompensieren könnte.

    Eigentlich, aufgrund des Dunning-Kruger-Effekts, müsste man solche Leute sofort ablehnen.

  21. Oh je, McKinsey! Das kann ja nur schief gehen! Es würde mich auch interessieren, ob denn die Geschäftsleitung diese Rechnung persönlich bezahlt, denn McKinzey macht ja deren Job!

    • Das ist leider überall so wo „Berater“ an Bord geholt werden. Frage mich dann immer, für was der CEO eigentlich da ist. Ach ja für das fürstliche Gehalt natürlich gepaart mit wenig Leistung.

  22. Sie wollen es ja so haben – dann müssen sie auch danach damit leben!!

    „The Firm“ – war dabei – man erklärte mir einst in St Moritz das System bei ultra-teurem Wein und Zigarre – man lebt praktisch vom Alumni, was jedem am Ende des Tages Geld in die Kassen spült, denn darum geht es – nicht um die Firmen zu verbessern und gute Geschäftsmodelle zu entwickeln.

    Andere Frage nur – warum sind die teuer bezahlten JB´ler nicht in der Lage ein solches Vorhaben zu entwerfen und umzusetzen, denn vor allem umsetzen wird McK es sicherlich nicht.

  23. Wer um Rat bittet, sucht fast immer einen Komplizen.

    Joseph-Louis de La Grange
    * 25. Januar 1736 † 10. April 1813

  24. Die Liste der von McKinsey-Beratern in der Schweizer Wirtschaft angerichteten Scherbenhaufen lässt sich bekanntlich noch ein gutes Stück erweitern:

    – Christian Speiser / CEO Biber-Gruppe (Papier): Konkurs

    – Hans Widmer / CEO Oerlikon Bührle: jahrelanges zu-Tode-Sanieren

    – Swissair / Lukas Mühlemann: VR-Auschuss : Grounding

    – Peter Wuffli / CEO UBS : existenzgefährdende Verluste im Investment Banking

    – Bruno Pfister / CEO Swiss Life : Aktionärskapital-Vernichtung in Höhe von ca. 1 Milliarde CHF

    – Tidjane Thiam / CS: Reputations-Vernichtung in grossem Stil

    • Fehlt nicht noch die „Winterthur“? Und CS mit der „Winterthur“ bei der abverheiten „Allfinanz“-Idee? Als damaliger Chef einer beachtlichen Regionaldirektion habe ich die durch McKinsey gedrillten CS-Leute erlebt. Waren wohl Banker, aber vom Wesen der Versicherungen haben sie gar nichts verstanden. Ich musste ihnen im eigentlichen Sinn des Wortes Unterricht geben. Wo ist heute die ehemalige „Winterthur“ auf dem Weg über die CS gelandet? Beim französischem Versicherungskonzern AXA, der zentralistisch ausgerichtet das Geschäft betreibt. Es soll da Chefs in Führungspositionen bei der AXA geben, die auf den Posten verzichten und lieber an der Front wirken ohne Führungsverantwortung. Warum wohl? Direkte und indirekte Folgen des McKinsey-Diktates. Einer davon war sogar mal kurz Chef bei der serbelnden „Winterthur“. Heute wieder auf best bezahlten VR-Posten etabliert. Stimmt das Sprichwort, „aus Schaden wird man klug“ überhaupt noch?

    • sie kontrollieren nicht nur die schweizer geschäftsgebarung,
      was ihnen ihr eidgenosse und blackrocker hildebrand sicher bestätigen wird…

      sie kontrollieren (entschuldigung beraten) die EZB und somit sämtliche zentralbanken kontinentaleuropas was herkömmliche politiker eigentlich überflüssig macht.

  25. Weil wohl schon lange keiner der CEOs eine langfristig erfolgreiche Strategie hatte. Bin selber seit 40 bei allen Player als Kader tätig und kann nur Ospel zu Bankverein Zeiten herausstreichen. All die anderen CEO waren erfolglos, unfähig, selbstverliebt oder einfache Glücksritter.

    • @Dr Good Luck

      Ja, Ospel war natürlich wirklich extrem erfolgreich!!

      Wie gross war der Gewinn, den er während der Subprime Krise für die UBS (mit den netten 3 Bankvereinschlüssen) einfuhr?

      Etwa -50 Milliarden. Man beachte das kleine Strichlein for der Zahl fünfzig. Man spricht es als „minus“ aus …

      Na dann, good luck bei ihrem nächsten Beitrag auf IP, Herr Doktor.

  26. Habe ich keine Ahnung mehr, hole ich Berater her….

    Im Ernst: wozu wurde der CEO angestellt, wenn er nicht einmal in der Lage ist selbst mit seinem Team eine Strategie aufzugleisen? Und wozu brauchst dann noch einen VR, der so etwas zulässt? Ok wahrscheinlich sollen sich alle präventiv absichern frei nach dem Motto: wir haben die besten Berater hereingeholt um sicher zu gehen… Für solchen Talente muss man natürlich Spitzenlöhne zahlen.

    Dann sind die Aktionäre selber schuld, wenn sie solche Teams akzeptieren. Sie tragen ja den Schaden.
    Da sind die Angestellten gut beraten, den Lebenslauf aufzufrischen und sich Zeit für Netzwerken zu nehmen.

  27. Die (Finanz-) Welt braucht keine Mänätscherli an der Spitze der (Finanz-) Firmen. Sondern richtige Unternehmer. Früher nannte man solche „Patron“. Mit Mänätscherli kann’s nicht gut gehen. Das lehrt die Vergangenheit, Gegenwart und wie es in Zukunft kommt ist ja wohl auch schon klar.

  28. Perfekte Analyse.

    Ich empfehle allen das Buch «beraten und verkauft» von Thomas Leif. Untertitel: «McKinsey & Co. – der grosse Bluff der Unternehmensberater».

    • Habs gelesen. Guter Hinweis. Pflichtlektüre für alle die beides können: Lesen und Verstehen.

    • The majority does not pay the official fees and commissions. It is negotiable. There is no room for being arrogant and stubborn in banking enviroment of today.

  29. Das übliche Vorgehen! Man holt ein CEO der nichts taugt und der nur ein Wort kann: McKinsey. Solche Entscheide kann auch ein Alki treffen!

    • @ Joe und Cerberus

      ..Die angelsächsischen Eidgenossen,….die neue Kreation die nur noch english kommunizieren und verstehen wollen.

      Habt Ihr Minderwertigkeitskomplexe, oder was ?
      Was wollt Ihr uns beweisen mit Euren Kommentaren in “english“??

  30. McGrinsis: nicht zu vergessen, was sie bei der NZZ und aktuell bei Comparis abziehen… Fluktuation ohne Ende, grosse Sprüche, das Resultat: wenn die Heuschrecken wieder weiterziehen steht die Firma deutlich schlechter da.

    • Jeder CEO der das Wort McKinsey in den Mund nimmt sollte umgehend vom VR wegen Unfähigkeit hochkant gefeuert werden!

  31. Wir wollen auch nicht den von McKinsey orchestrierten Untergang von Biber Papier vergessen. Oder natürlich Swissair. Migros werden die auch noch erledigen.
    Diese Firma zieht eine Blutspur durch die Schweizer Wirtschaft!