Beizen+Airport leer: UBS, CS stoppen Kunden-Events

Corona führt zu Stillstand im Bankenland: Die grossen Institute sagen alle Treffen mit Kunden ab. Der Flughafen ist halb verwaist.

Die UBS und die Credit Suisse stornieren alle Kunden-Anlässe. Dies, obwohl die meisten der Events weit unter der vom Gesundheitsamt erlaubten Teilnehmerzahl ist.

Bei der CS gilt das Event-Verbot bis Ende März. Fast 4 Wochen – das ist einschneidend.

Die Massnahme trifft die Zürcher Gastro- und Konferenzszene mit voller Wucht. Restaurants in der City, Hotels mit ihren Konferenzsälen, beliebte Auftrittsorte mit grossen Bühnen: gähnende Leere.

Ausländische Anlässe mit Kunden und Auftritten von Bankern und Managern an Konferenzen fallen ebenfalls ins Wasser. Kundenbesuche durch Offshore-Berater werden weitgehend gestrichen: Nix mehr Reisen.

Ein wirtschaftlicher Fullstop.

New Normal

Am Flughafen Zürich-Kloten sticht der plötzliche Stillstand der Wirtschaft ins Auge. „Die Abflughalle war heute Morgen halbleer“, meinte ein Zürcher Banker, der nach Madrid flog, gestern Nachmittag am Telefon.

Die flächendeckende Stornierung von Kunden-Anlässen durch die grossen Banken erklärt die akute Not der Event-Veranstalter.

Diese sind von der Corona-Krise als Erste direkt betroffen. Der Bund untersagte vor wenigen Tagen alle Veranstaltungen mit mehr als 1’000 Anwesenden. Inzwischen hat er diese Grenze deutlich verschärft.

Nun rufen die Veranstalter laut um Hilfe. Als Erstes Kurzarbeit, dann Direktgeld. Sonst ginge vielen schnell der Schnauf aus.

Die Massnahmen der Behörden ziehen Kreise. Die ausbleibenden Banker und ihre Redner und Kunden führen zu Umsatz-Einbrüchen in der ganzen Zürcher Gastronomie- und Konferenz-Industrie.

Waren das noch Zeiten (Zeughauskeller)

„Im Zeughauskeller hatte es über Mittag so viel leere Tische wie noch nie“, meinte ein Headhunter vorgestern.

Im Carlton, direkt neben dem UBS-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse, seien kürzlich noch 3 Tische über die Mittagszeit besetzt gewesen.

Der Zürcher Flughafen erlebt ein Teil-Grounding. Die Lufthansa streicht Flüge, mit denen weltweit 150 Maschinen am Boden bleiben könnten. Ihre Tochter Swiss steht ebenfalls auf die Bremse.

Wer nicht unbedingt reisen muss, der bleibt in Zürich. Im Büro, immer öfters bei sich. Home Office heisst der neue Schlager. Er könnte später, wenn Corona sich verzogen hat, zur neuen Hauptarbeitsform werden.

Ein Heer von Ich-Firmen käme die Banken günstiger als Angestellte mit teurer PK und den vielen Sozialabgaben.

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Kunden haben für uns höchste Priorität“, sagte ein Sprecher der CS.

Die Bank hat eine „Corona Task Force“ ins Leben gerufen. Sie untersteht dem neuen Chief Operating Officer. Die Gruppe setzt nun Schritt für Schritt die beschlossenen Massnahmen um.

„In Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus haben wir in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der nationalen und internationalen Gesundheitsbehörden sowie der Regulatoren frühzeitig verschiedene Gesundheits- und Sicherheitsmassnahmen in unseren Büros und Geschäftsstellen eingeleitet.“

„Diese Massnahmen beinhalten unter anderem in spezifischen Fällen Selbst-Quarantäne unserer Mitarbeitenden, neue Reiserichtlinien, die örtliche Aufteilung von Teams an verschiedenen Arbeitsorten zur Eindämmung eines Ansteckungsrisikos, sowie erhöhte Sauberkeits- und Hygienevorschriften an unseren Standorten.“

Bei der UBS wird die Operation „Split Organisation“ vorangetrieben. Mitarbeiter vieler Abteilungen werden auf zwei UBS-Standorte aufgeteilt. In Asien ist das bereits weitgehend umgesetzt worden.

Damit will die Bank für den Fall eines Corona-Ausbruchs am einen Ort sicherstellen, dass der Betrieb vom zweiten Ort aus weitergeht.

Immer mehr UBS- und CS-Banker werden in den kommenden Wochen wohl dem Büro fernbleiben.

„Agiles Arbeiten“ gehört längst zur Kultur in der Bank, heisst es aus der UBS. Man habe „die Möglichkeiten, dass unsere Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können“.

Kommentare

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  1. Wie normale Grippe….

    Diese Panikmache ist typisch für uns Schweizer. Wenn die aktuellen Infektionen verglichen werden mit der ‚normalen‘ saisonalen Grippe -selbst inklusive der tragischen Todesfälle- muss man sich schon fragen, ob die Medien (ich nehme IP bewusst aus) nun am Punkt angekommen sind, wo sie sich auf jeden hingeworfenen Knochen stürzen; Hauptsache er stinkt noch ein wenig nach Verwesung. Denn nur damit werden Klicks generiert…
    Es wundert schon lange nicht mehr, dass bald nur noch Rentner und andere Interntet-Deprivierte bereit sind, für Tagesmedien Geld zu bezahlen. Unabhängig ob Abo oder Serafe-Brei.

    Warum recherchieren die nicht so, wie wir Leser das erwarten und berichten z.B. Heute darüber, dass in China der Peak der Ansteckungen schon länger überschritten und sifgnifikant rückläufig ist und heute selbst in Wuhan, dem Epizentrum, das erste temporäre Notspital wieder geschlossen werden konnte und auch bei der Post, die Kapazität wieder auf 80% hochgefahren ist.

    Aber unsere Journi-Fuzis schreiben lieber den internationalen Mainstream-Medienbrei ab und glauben, sich der gesellschaftlichen Verantwortung ihrer Aufgabe -zugunsten Rating-geiler Sensations-Schreibe entziehen zu können. Schreien aber gleichzeitig nach indirekter Presseförderung. Sprich Subventionen aus unseren Steuergeldern.
    Was ist denn das für blödsinnige Auffassung journalistischer Ethik??

  2. Ich finde da wird eine rechte Hysterie veranstaltet. Es waren zu allen Zeiten die Mächtigen, welche über Angst grosse Menschenmassen kontrollierten. Die Hölle story funktioniert nicht mehr gut. Daher sind es aktuell Terroristen, Viren (beides unsichtbar, könnten jederzeit auftauchen und tödlich sein, das nenn ich mal ein geiles Konzept) und Jobverlust als soziale Hölle, die benutzt werden zur Machtausübung und Lenkung der Massen.

    Im Tagi am 29.2:
    „Auch beim allerschlimmsten Szenario
    überleben 99,6 Prozent“

    Der Chefarzt und Virologe aus St. Gallen dazu in der Woz:
    „Oft verlaufen neue Virusinfektionen anfangs schwerer. Mit der Zeit werden die Verläufe milder. Das Virus hat null Interesse, seinen Wirt zu töten. Es will zusammen mit dem Wirt überleben… Jeder Todesfall ist tragisch. Doch wir müssen auch erkennen, dass beim Coronavirus viele Todesfälle unter älteren Menschen auftreten.“

  3. Soziale Distanzierung wie es das BAG und Herr Berset verstehen: halten sie 1 Meter Abstand (ausser sie sitzen im Tram, Bus, Zug da schauen sie einfach dass der Sitznachbar schön in seinen Ellbogen hustet und nach spätenstens 15 Minuten wieder aussteigt).

    Soziale Distanzierung in China:

    At the national level, the State Council extended the Spring Festival
    holiday in 2020, all parts of the country actively cancelled or suspended activities like sport
    events, cinema, theatre, and schools and colleges in all parts of the country postponed re-
    opening after the holiday. Enterprises and institutions have staggered their return to work.
    Transportation Departments setup thousands of health and quarantine stations in national
    service areas, and in entrances and exits for passengers at stations. Hubei Province adopted
    the most stringent traffic control measures, such as suspension of urban public transport,
    including subway, ferry and long-distance passenger transport. Every citizen has to wear a
    mask in public. Home support mechanisms were established. As a consequence of all of
    these measures, public life is very reduced

    https://www.who.int

    Report of the WHO-China Joint Mission on Coronavirus Disease 2019 (COVID-19)

  4. WHO Generaldirektor am 5. März 2020:

    „Wir sind besorgt, dass einige Länder dies entweder nicht ernst genug genommen haben oder entschieden haben, dass sie nichts tun können.

    Wir sind besorgt darüber, dass in einigen Ländern das Ausmaß des politischen Engagements und die Maßnahmen, die zeigen, dass das Engagement nicht dem Ausmaß der Bedrohung entspricht, der wir alle ausgesetzt sind.

    Dies ist keine Übung.

    Dies ist nicht die Zeit aufzugeben.

    Dies ist keine Zeit für Ausreden.

    Dies ist eine Zeit, um alle Register zu ziehen.

    Länder planen seit Jahrzehnten solche Szenarien. Jetzt ist es an der Zeit, auf diese Pläne zu reagieren.“

    Quelle:
    https://www.who.int/dg/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-media-briefing-on-covid-19—5-march-2020

    Übersetzt mit Google Translate

  5. Warum so hysterisch?

    Gefühle sind keine guten Ratgeber. Wer die Zahlen zum Coronavirus nüchtern betrachtet, wird feststellen, dass die Überlebenschancen für die allermeisten ganz ausgezeichnet sind.

    Also, kein Grund emotional zu werden.

    Sorgen würde ich mich aber um die offen totalitären Massnahmen, die nun über Nacht salonfähig werden. Das ist die eigentliche Gefahr für unsere Gesellschaft. Auch die jahrzehntelange Politik, die uns in die wirtschaftliche Abhängigkeit einiger weniger gebracht hat, wird sich nun rächen.

    Bleibt zu hoffen, dass unsere Regierung und Wirtschaftskapitäne kühlen Kopf bewahren und weise im Interesse des Volkes agieren.

    • Sorry aber Du schreibst völlig am Thema vorbei. Es geht um Leben und Tod. Entweder wir stoppen dieses Virus oder wir werden weltweit Millionen Tote sehen, jung und alt – in den nächsten 12 Monaten.

      Hallo alle mal bitte AUFWACHEN

    • @Kassandra
      Sie werden diese Millionen nur sehen, wenn Sie an alle Begraebnisse gehen. Wenn Sie unbedingt viele Tote sehen wollen, koennen Sie schon heute damit anfangen. Jeden Tag sterben Millionen von Menschen. Dem sagt man Leben.

  6. Der Ausbruch des Coronavirus 2020 in Europa liegt genaue auf der Zeitachse, in der das „NATO Manöver Defender 2020“ gestartet wurde. Die grösster Truppenverlegung aus den USA via EUROPA an die Russisch Polnische Grenze, mit dem Ziel die Kriegstauglichkeit der NATO gegenüber Russland und Weissrussland zu demonstrieren oder zu prüfen, dabei sind 17 NATO Länder mit rund 40’000 Mann in das Manöver involviert. Dies gilt offiziell als Antwort auf die Russische Besetzung der Krim Inseln. Zufall oder Nicht? – das sich das Volk nun mit dem Coronavirus beschäftigt! Alles rund um den Coronavirus scheint mir sehr nebulös..

    • Man sollte die vergangenen Military World Games 2019 einmal genauer unter die Lupe nehmen, 18-27 Oktober in Wuhan.

    • @anju
      Nachstehend das Statement aus China bezüglich der 5 erkrankten bei den „Military World Games 2019 in Wuhan“

      Kopiert aus dem Internet
      „Five foreign athletes from military world games in Wuhan infected with malaria, not COVID-19 in October 2019“

      Zhang Dingyu, chief physician with the Wuhan Jinyintan Hospital, told Southern Weekly during a telephone interview stressing such cases had nothing to do with the novel coronavirus pneumonia, or COVID-19.

      Erstaunlich ist das über das Herkunftsland der erkrankten keine Aussage gemacht wurde…

    • Ja, wo sie doch so schön von der „japanischen Stadt Hokkaido“ geschrieben hat… hat Frau Villalon keinen Google Zugang zu Hause?
      Allerdings, das mit der „einzigartigen Mischung aus Berner Trägheit und EU- Obrigkeitshörigkeit“ hat sie sauber auf den Punkt gebracht!
      (zitiert nach Gedächtnis)

    • Sie hat den Artikel raus genommen weil er nicht dem Orginalmanuskript entsprach oder so ähnlich habe ich das auf Twitter gelesen.

    • Vielleicht von der Autorin selbst aufgrund des überwiegend negativen Feedbacks entfernt? Ist zwar schade um das entgangene Amusement, aber auch gut, denn Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

    • @Didier Dubois

      Sie können sich nicht im Entferntesten vorstellen, was ich mir aus Ihrem Feedback mache.

  7. … and here are their main findings after 9 days

    “Much of the global community is not yet ready, in mindset and materially, to implement the measures that have been employed to contain COVID-19 in China. These are the only measures that are currently proven to interrupt or minimize transmission chains in humans. Fundamental to these measures is extremely proactive surveillance to immediately detect cases, very rapid diagnosis and immediate case isolation, rigorous tracking and quarantine of close contacts, and an exceptionally high degree of population understanding and acceptance of these measures.”

    “COVID-19 is spreading with astonishing speed; COVID-19 outbreaks in any setting have very serious consequences; and there is now strong evidence that non-pharmaceutical interventions can reduce and even interrupt transmission. Concerningly, global and national preparedness planning is often ambivalent about such interventions. However, to reduce COVID-19 illness and death, near-term readiness planning must embrace the large-scale implementation of high-quality, non-pharmaceutical public health measures. These measures must fully incorporate immediate case detection and isolation, rigorous close contact tracing and monitoring/quarantine, and direct population/community engagement.”

  8. Ah moment Mal….diese eine kleine Massnahme der Banken hat direkte und weitreichende Auswirkungen auf ganze Industriezweige? Und trotzdem gibt es hier immer noch Ignoranten, welche darauf hoffen, dass die Banken endlich hopps gehen? Versucht mal nur einen Milimeter über euren doch sehr eingeschränkten Tellerrand zu schauen.

  9. Schon seltsam: Gerade heute kamen mit der Post die Einladungen zu den GVs der ABB und von Autoneum. Darf denn so ein Grossanlass noch durchgeführt werden ? Bei ABB hat es geschätzt über 1000 Teilnehmer und bei Autoneum einige hundert. Und man sitzt und steht eng beieinander. Höchst eigenartig !

  10. …und beide Pflaumenbanken- insbesondere die „grössere“ knabern an der 10 Franken Schwelle….

    Und bald wird’s die Beiden für einen einstelligen Frankenbetrag geben, wer sie den möchte!

    Und genau in stürmischen Zeiten braucht es Leader die es auch tatsächlich sind, haben tun dies beide Banken nicht!

    …dafür tüchtige Abzocker!

  11. An alle Bankenhasser und Möchtegern-Ökonomen: jetzt habt ihr eine Vorschau darauf was passieren würde wenn euer Wunsch in Erfüllung ginge und die Banken Hops gehen würden.

  12. Für Private Bankers sind Reisen reiniges Zeitverlust.
    Airlines, Relais & Chateaux, Champagne Produzenten profitierten viel davon.
    Für 30-40 Tage darf man Whatsapp brauchen und am Abend zu Hause (Seesicht) zurückkehren.

  13. Dieses klitzekleine Virüschen erübrigt alle Debatten rund ums Reisen, wenn es ums Klima geht. Das ist ja nicht vom Menschen verursacht, nicht wahr. Das erinnert mich ans Mittelalter: Die Erde war damals flach. Jeder, der das Gegenteil behauptete, hatte es nicht leicht. Heute ist die Erde rund, wir lachen darüber. Warum eigentlich?

    • Jeder einigermassen gebildete Mensch wusste schon im Mittelalter, dass die Erde eine Kugelform hat. Das wussten schon die alten Griechen.
      Die Mär, dass im Mittelalter viele Flacherdler gewesen sein sollten, die stammt von der Aufklärung her. Um sich etwas abzuheben musste man denk die Vorfahren als etwas dümmlich und unwissend hinstellen.
      .
      Aber machen Sie sich doch besser selber mal schlau über die viel zu stark überbewertete Flacherdenlegende

      https://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde

  14. Man hat es ja geradezu herbeigesehnt, nun sieht man endlich mal was das heisst. Ein Kollaps fordert am Ende mehr Opfer als ein Virus. Home Office zudem sehr ungerecht. Bäcker, Ärzte etc können das nicht und nicht jeder hat eine grosse Wohnung mit separatem Heimbüro. Nicht zu Ende gedachter Aktionismus, bei Banken ja auch sonst verbreitet.

    • Es waren die Versicherungen und die Banken die rasend schnell auf Grossraumbureaus (Legebatterien)umgestellt hatten. Auf die Mitarbeier hat keiner Ruecksicht genommen. Damals wie heute.

  15. Und andere grosse Arbeitgeber?

    Post, SBB, Nestle, Novartis, Swiss, VZug, Roche, AXA, ZKB, Raiffeisen, Axpo, ABB, Swiss Re, Zurich, Ringier, Tagesanzeiger, und und und

    Jeder Arbeitgeber der seinen Büro Mitarbeitern noch keine Home Office Möglichkeitet bieter wird sich wegen Pflichtverletzung verantworten müssen. Der Massstab für Zumutbares ist angesichts der Beispiele wie UBS, CS aber auch EMS bereits sehr hoch.

    Wer es noch nicht wahrhaben will schaue nach Italien, Japan und Südkorea. Italien hat für 100 Infizierte 3 Wochen gebraucht. Für den ersten Toten 4 Wochen. In der Schweiz haben wir nun den gleichen Zustand innert 10 Tagen erreicht. Die Schweiz ist nach Italien per 100’000 Einwohner der schlimmste Krisenherd.

  16. Entweder ist es schlimmer, als man uns weismachen will, oder es ist harmloser als gedacht. Ich schwanke noch.

    • Es ist leider schlimmer. Kennen wir die ganze Wahrheit? China gehört ja nicht gerade zu den transparentesten Ländern. Ich kann kaum glauben, dass das Virus mit einem Tiermarkt zu tun hat. Jetzt knallt uns halt der künstlich aufgeblähte Aktienmarkt um die Ohren. Fertig Spassgesellschaft … wenigstens fürs Klima ist es eine Verschnaufpause.

    • .. ist halt ’ne Grippewelle mit erhöhter Mortalität für geschwächte Alte. Wenn alle 6 Wochen zu Hause bleiben passiert gar nichts — es wird durch’s Zuhausebleiben keiner sterben, im Gegenteil, man kommt zur Besinnung.

  17. Auch mit Home-Office bleibt man im Angestellten-Verhältnis. Nur EIN Auftraggeber ist gesetzlich unzulässig und man gilt bei den Behörden als Schein-Selbständig mit Konsequenzen für AN und AG. Zu Recht. Also kein Heer von Ich-Firmen, höchsten endlich entlasteter ÖV und entlastete Strassen.

    • Na dann grünndet man halt eine GmbH und arbeitet als Consultant für die Bank weiter. Nur kommt dann die FINMA und sagt, dass die Bank keine Weisungsbefugnisse hat wie bei einem Angestellten. Aber egal, dann schmeisst die Bank halt die Leute auf die Strasse bis es wieder passt. Unserer bankenfeindlichen Bürokratie und EWS als Initiantin dieses Desasters sei Dank.

  18. Nützt alles nichts. Kundenkontakt ist immer Tieflohnbereich. Detailhandel, Gastro etc. da geht niemand nach Hause sonst langets nicht zum Überleben.

    Kurz: auch wenn sich die „reichen“ Schützen, die „armen“ werden zuverlässig weiter anstecken oder sie fliegen aus der Wohnung, weil das Geld nirgends ausreicht.

    DAS ist traurige Realitär

    • … auf den Punkt gebracht ! Leider erwischt es die „fleißigen“ Bienlein and der Front in diesem Zusammenhang zuerst und am relativ gesehen am heftigsten , aber schon bald danach werden alle spüren , dass ohne diese Leute , die Job bedingt nicht den Luxus haben Homeoffice machen zu können, das alltägliche Leben stillsteht …… es sind noch keine Roboter , die die Waren ausliefern und in die Regale einräumen…. etc!

  19. Eine differenzierte Beurteilung ist notwendig. Es ist richtig, dass bei einer normalen Grippe viele Leute sterben. Nur: Der Coronavirus ist deutlich ansteckender als ein normaler Grippevirus und der Krankheitsverlauf ist bei den Risikogruppen deutlich akzentuierter. Und wenn man (individuell, Unternehmen, Bund) bei einer normalen Grippe schon vieles falsch macht, soll man dies dann bei Corona ebenso falsch machen? Nach Deutschland schauen ist genauso naiv. Politiker, die damit heute schon Wahlkampf betreiben, sollte man ignorieren. Richtig ist: Die Massnahmen sind adäquat. Stellen wir uns vor, wir schauen in einem Jahr auf heute zurück und wir müssten feststellen, dass man noch viel rigider und strikter hätte agieren müssen. Der Vorwurf, zu wenig getan zu haben, wiegt viel schwerer (Todesfälle), als der Vorwurf, man hätte übertrieben.

    • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende? Ich frage mich manchmal, ob man in den USA nicht schon versucht hat, Angesteckte in der Fangemeinde an Wahlveranstaltungen zu verteilen und darauf hofft, dass Trump in deren Naehe kommt. Ob er vielleicht deshalb in letzter Zeit etwas „abwesend“ wirkt? Der Virus diskriminiert nicht, ist nicht rassistisch und kuemmert sich auch nicht darum, wie reich oder einflussreich jemand ist. Irgendwie wohltuend (natuerich hofft man darauf, nicht selbst Gastgeber speilen zu muessen).

    • Und wer arbeitet denn noch bei der CS?
      Was sind das für arme Tröpfe? Müssen sich von drittklassigen Chefs schikanieren lassen weil die zweitklassigen auch schon weg sind? Und in der Öffentlichkeit wird schräg angeschaut? Dazu Almosen statt Boni?

      Gottstein hat in einem Interview gesagt, er kenne soviele Mitarbeiter die seit 20 Jahren in der CS sind.
      Er kennt die Einkommensmillionäre die seit 20 Jahren in der CS sind, kleiner Unterschied.

  20. Na also ihr schlaumanager!…„Agiles Arbeiten“ gehört längst zur Kultur in der Bank, heisst es aus der UBS. Man habe „die Möglichkeiten, dass unsere Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können“.

  21. Ach, sollen die Banken doch untergehen, angeblich kann man heute alles mit Neon, Twint und Kunstwährungen (sogenanne Bitcoins) bewältigen.

  22. Nicht nur bei den Banken, für deren Management die Kunden ohnehin nur lästiges Beiwerk sind, solange noch genügend Millionen vorhanden sind um die absurden Millionensaläre und Boni des völlig abgehobenen Managements zu zahlen. Was diese Leute sich herausnehmen, darf so nicht mehr weitergehen. Alle rausschmeissen, ihr Vermögen beschlagnahmen. Das Veranstaltungsverbot ist sicher branchenweit angebracht.Es muss jedoch auch für linke Veranstaltungen, nicht nur für Fastnachtsumzüge und Sportanlässe gelten. Die Umweltjugend veranataltet Demonstrationen fürs Klima, ohne dass Berset das unterbindet. Allfällige Demonstrationen der Rechten gegen den EU Rahmenvertrag und die eibseitige Ingormation zum Vertrag durch die Medien wären durch das Demonstrationsrecht nicht geschützt.

    • Und ins Theater und in linke Vorträge um rotes Gedankengut zu beklatschen darf man gerne weiterhin. Auch die Grossraumbüros der gleichgeschalteten linken Medien sind kein Problem.

  23. Wer hätte gedacht, dass ein Virus Sündenbock und Schlupfloch für alle aufgestauten Nichtentscheidungen herhalten bzw. Steigbügelhalter wird.

  24. Am Flughafen Zürich-Kloten sticht der plötzliche Stillstand der Wirtschaft ins Auge. „Die Abflughalle war heute Morgen halbleer“, meinte ein Zürcher Banker, der nach Madrid flog, gestern Nachmittag am Telefon….

    Bin gestern auch nach Madrid geflogen…. der Flieger war voll… kein einziger Platz frei. Welchen Flughafen wart Ihr genau ?!

    • KH3 am vergangenen Montag auch geflogen in einem vollen Flugzeug. Aus Spanien in die CH.

    • Schön. Madrid ist mittlerweile hart vom Virus getroffen. Reist weiterhin unnütz in der Welt herum. Gott, lass Hirne regnen.

    • Und was für einen Zusammenhang hat das volle Flugzeug mit der leeren Abflughalle? Ist es möglich, dsss weniger Flugzeuge fliegen?
      Biertischgespräch?

  25. The infrastructure for CS is not in place for all to remain at home

    https://mydesk.credit-suisse.com/vpn/md/index.html#unsupport

    The user needs, the authorization and this is so far not foreseen for CH CFEs. Further, a card reader ia needed because the smartcards are not NFC.

    This ia wishful thinking. The BB Work app does not display encryptes messages as a restriction. Frontnet/ Trading apps such as MySolutions do not work with BB Work by admin restriction. So no, I do not share the happy view that our health is the bank priority.

    I spoke to a colleague from UBS: They have a so called Remote acccess system. It allows for payments, trafing, client notes, all of it!

    While the restrictions imposed on BB work can be removed, it is still a performance issue to send 1/3 of the workforce home. The servers cannot handle the entire encrypted comunication needed for this.

  26. Die Natur zeigt den Menschen, dass sie kleine Würstchen sind.
    Mit tausenden Milliarden produzieren sie Waffen und Raketen-
    Abwehrsysteme.
    Dann kommt ein winziges Virus und setzt die ganze Menschheit
    ausser Gefecht.

    • asymmetrisches risiko, gibt noch keine algos dafür. falls doch, bitte mich aufdatieren, danke.

    • dieser virus ist von menschen gezüchtet
      und kranke medien sind mensches werk

      aus welchem kloster berichten sie @adam

    • Corona erhält den Alternativen Nobelpreis, statt Greta. Corona hat in einer Woche hundert Mal mehr für das Klima erreicht als Greta in einem Jahr.

  27. Panik überall und das ganze nimmt langsam aber sicher groteske Züge an. Wenn ich mir die Nachrichten in Deutschland anschaue ist Corona ganz klar auch ein Thema, aber eben nur ein Thema, nicht mehr und nicht weniger. Ganz abgesehen davon wird in Deutschland nach wie vor Fussball und Hockey gespielt vor notabene gefüllten Rängen. Natürlich ist es richtig, die Corona Krise ernst zu nehmen, aber es nicht angebracht, in Panik zu verfallen. Jedes Jahr sterben in der Schweiz 1500 – 2000 Personen an der normalen Grippe, weltweit sogar 650’000. Wo ist deren Lobby? Gehen die einfach unter im Corona Wahnsinn. Es wäre angebracht, das Ganze etwas pragmatischer anzugehen, sonst geht die ganze Schweizer Wirtschaft den Bach runter…

    • Es gibt eben bei uns doch ziemlich viele „Vorbelastete“. Organempfaenger, Implantatstraeger, HIV Traeger, Gehirnvakuumopfer, etc.. Auch sind in der Fuehrungsebene von Grosskonzernen und in der Politik nicht alle so jung. Viele davon haben Angst, weil man sich auch mit Geld zur Zeit nicht besser gegen den Virus schuetzen kann als Kreti und Pleti. Je mehr man hat, je mehr fuerchet man sich davor, etwas zu verlieren. Das so geliebte Networking (kennt der einfache Mann auf der Strasse praktisch nicht) wird riskant. Was tut man, wenn Opa und Grosi nicht mehr auf die Enkel aufpassen? Richtig Schei..e ist das doch.

    • Bei weiterhin überhöhten Margen, gönnt man sich die Reislis. Reisen ist eh Volkshobby Nr. 1 in der Schweiz.

    • Ja was sagt uns das denn nun……….? Keine organisierten Puffbesuche mehr im Ausland. 🙂

  28. Goldene Zeit für Manager: sie können jetzt ihres Geld in die beste Orte diesen Welt verbringen und somit mindestens keine Schaden verursachen….wir leben doch in den besten Welt, oder?

  29. Israel macht das einzig Richtige: Touristen aus Italien, der Schweiz, Deutschland und Frankreich, werden nicht mehr ins Land gelassen.

    • Ethisch fragwürdig, wenn Staatsbürger, welche zufälligerweise in einem „verseuchten“ Land zu Besuch waren, nicht mehr zurückreisen dürfen? Sag für mich sehr viel aus!

    • @supermario

      Selbstverständlich dürfen Israeli in Israel einreisen. Müssen dann einfach für zwei Wochen zuhause in Quarantäne bleiben.
      Weiss nicht was sie für ein Problem mit Israel haben.

    • Würde die Schweiz oder Deutschland umgekehrt Israelis nicht mehr einreisen lassen, würden viele dies als “antisemitisch” verurteilen.

    • Von Staatsbürgern ist hier keine Rede. Wer richtig lesen kann, ist wieder einmal im Vorteil.
      P.S.
      Staatsbürger dürfen selbstverständlich heim, müssen sich aber einer Quarantäne zu Hause unterziehen.

    • @ Vorbild Israel

      Fuer die Schweiz und Europa waere es auch vorteilhafr, wenn man fuer CIA, NSA, NATO, US-Armee, Gates, Soros, Al Gore & Co. endlich die Tore schliessen wuerde.

    • Wo hätten Sie denn die Tausenden von Italien-Reisenden, welche in den letzten Wochen von Italien heim in die Schweiz gekommen sind, in Quarantäne stecken wollen? Jeden per Polizeibegleitung direkt wohin? Kaum ins eigene Heim, da wären dann ja auch Angehörige betroffen und die Verpflegung/Versorgung nicht sichergestellt (ganz abgesehen davon, dass es kaum möglich wäre, die Einhaltung zu kontrollieren).

      Und was hätten Sie den vielen Grenzgängern aus Norditalien gesagt? Und den Schweizer Arbeitgeber welche auf diese angewiesen sind?

  30. es hat sich wohl bald ausgevendet…..

    der virus wird wohl für alles herhalten müssen. von den lächerlich veralteten nadelstreiflobbys bis hin zum geyuppten und seelenarmen gelfrisurbänker alles virus))))

    das erreignis kommt unserer systemverkommenheit wohl wie gerufen.
    dazu greta, donald und der türke.

    • So ist es, angeblich Bankgeheimnis? Haaaa, wie soll man da noch was kontrollieren!

      Zudem, es wird mehr gepläuschelt als gelifert!

    • Es ist ein Festessen fuer Cyberkriminelle. Bald kommt die ganz grosse Computerviruswelle mit all den sich daraus ergebenden Folgen. Des einen Freund, des anderen Leid. Auch die Bargeldfeinde werden sich die Haende reiben (und hoffentlich waschen).

  31. Jo und jetzt… muss man bereits Bekanntes unter Finanznews nochmals posten? Oder hat man keinen Zugriff mehr auf wirklich relevante Themen?

  32. Mir scheint, Corona ist viel gefährlicher, als man gemeinhin glaubt. Möglichst guter Schutz ist dringend nötig.

  33. Die gesplitteten Mitarbeiter fahren jetzt mit dem Öffentlichen Verkehr ins Stadtzentrum anstatt in die Fabrik in den Vororten. Ist das sinnvoll?

    • Nicht ganz, denn Industrielle haben in der Gründerzeit noch ganze Quartiere hochgezogen, damit die Arbeiter und Angestellten fussläufig den Arbeitsplatz erreichen können. Eine Form von motorisiertem Verkehr, ob nun kollektiv oder individuell, brauchte es dabei schlichtweg kaum bis gar nicht.

      Die Fabrikanten derweil besiedelten die nahen sonnenverwöhnten Hügel, um dort ihre Villen zu bauen. Damit war für lange Zeit ein gutes, sozial austariertes und verdichtetes Leben im städtischen Raum möglich.

      Heute indes gilt, dass dem Arbeitnehmer gesetzlich ein Weg von zwei Stunden je Richtung zumutbar ist. Die Immobilienbranche lässt sich seither nicht zweimal bitten und verknappt und verteuert arbeitsplatznahen Wohnraum: «Sie können ja pendeln!» heisst es für den, der sich darüber und meiner Meinung nach zurecht ärgert.

  34. Nicht jeder will und kann von zu Hause arbeiten. Finde es falsch, dass man denen die nicht von zu Hause arbeiten wollen oder können dies aufzwingt. Es gibt solche die NICHT gewillt und auch nicht in der Lage sind das Nötige EDV-Equipment zu organisieren und doch wird man gezwungen. Wer zahlt das?

  35. Die Frage ist was uns die aktuelle Situation in der Schweiz und im Ausland wirklich sagen und mitteilen möchte. Jedem Einzelnen von uns.
    Weshalb sollen wir nicht mehr reisen, weshalb sollen wir uns in unsere Häuser und Wohnungen zurückziehen?
    Weshalb sollen wir alle kollektiv eine Pause und Ruhe gönnen?

    Es wird spannend zu beobachten sein ob vor der Krise auch nach der Krise sein wird oder ob sich etwas in uns und unserer Gesellschaft verändern wird oder hat.

    • @Thomas Moor
      wieso diese Beleidgung?
      Heeb Günther äussert doch nur seine Meinung und stellt berechtigte Fragen.

  36. „Dank“ Corona-Virus ist auf einmal Homeoffice grossflächig möglich, was vorher nicht ins Managementkonzept passte.

    Die Credit Suisse liess Uetlihof 1+2 bauen, was auf einmal als ewiges Virenlager erscheinen wird. Bei Über 10‘000 Leuten wird stets eine Massenepidemie die andere jagen.

    Corona ist sogar ein Pipifax-Virus. Die Indianer starben zu 90% als mehreren gleichzeitigen Krankheiten, welche die Europäer denen einbrachten.

    • Ja gut, sagt ja niemand, die hätten all die Inder in die Schweiz holen müssen! Ich mag mich erinnern, zu meiner Aktivzit obe im Üetlihof, die wussten sich nicht zu benehmen, nahem ihre stinkigen Essen mit rein, asse mit Händen und auch noch bei WC Gang haben die Hände nicht gewaschen, zudem laute Reden, einfach nur abstossen!