Save Everything

1200 Milliarden Dollar für Rettung der USA, 1000 Milliarden Euro für Europa, Helikoptergeld: Nur keine Depression wie 1930.

Heute früh um halb sechs: Schweizer Radio sendet gestützt auf Notgesetz eine Durchsage des Bundesrats. „Bleiben Sie zuhause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. (…) Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie.“

Vor vier Wochen schlossen erste Gemeinden in Italien. Jetzt geht die Schweiz zu, die Armee wird mobilisiert. Die EU schliesst alle Aussengrenzen, die USA schotten sich ab.

Die Chinesen übernehmen die Führung: Hilfsgüter, Medikamente, Ärzte für das darniederliegende Italien kommen nicht aus Paris, Berlin oder Washington. Sondern aus Peking.

China, die neue Weltmacht. USA, das alte Rom.

US-Präsident Trump griff gestern mit seinem Finanzminister zur ultimativen Geld-Kanone. 1’200 Milliarden Dollar, umfassende Garantien für die Banken und die Firmen.

Und: Helikoptergeld. Trump’s Administration schlage einen „cheque to every American“ vor, schreibt die Financial Times.

Leere: Paradeplatz, Dienstag 17. März 2020, 15 Uhr (IP)

„Americans want cash now, the President wants cash now“, meinte gestern Trumps Finanzminister Mnuchin. Es konnte nicht genug sein: Während dem Tag war „erst“ von 850 Milliarden Dollar Rettungspaket die Rede gewesen.

Alle schiessen aus allen Rohren. London gab 330 Milliarden Pfund für die Sicherung von Bankkrediten frei, plus 20 Milliarden Pfund Steuererleichterungen.

Sprich: ebenfalls Gratisgeld für alle.

Paris: 45 Milliarden Fiskalmassnahmen (Steuerausfälle), 300 Milliarden Garantien für Kredite, also Gratis-Liquidität für alle Firmen.

Die Summen türmen sich auf zu einem gigantischen Gebirge. Die ganze Eurozone unter der Führung von Paris und Berlin sprach total eintausend Milliarden Euro Kredite, Garantien und Steuerverzichte aus.

Sämtliche Geldschleusen sind jetzt offen. Derweil kollabieren weite Teile der Wirtschaft. Die Hotelkette Marriott hat laut Medien „Zehntausende“ von Angestellten in „unbezahlten“ Urlaub geschickt.

Die Autoindustrie bricht ein. VW, Daimler, Ford, Nissan „all halted work at plants on Tuesday“, wird vermeldet.

Die Airlines sind gegroundet, allein sie betteln um Summen, die das bisherige Vorstellungsvermögen um ein Vielfaches übersteigen.

Die Sprache wird brutal. Man sei im Krieg, meint Frankreichs Präsident. Donald Trump sagt, man werde das Virus bezwingen. Corona als Feind, als Riesen-Armee, die das Imperium herausfordert.

Die grosse Schlacht wird geschlagen mit Money, Money, Money. Save Everything – so die Losung aus dem Weissen Haus, aus dem Kanzleramt, aus dem Elysée, aus dem Bundeshaus.

Geisterbahn: Bahnhofstrasse (IP, 17.3.20, 15h)

In den Kommandozentralen der westlichen Demokratien fürchtet man sich vor einer bestimmten Entwicklung: jener wie in den 1930er Jahren.

Damals kam es im Nachgang zum Börsencrash von 1929, als die Kurse ins Bodenlose fielen und die Roaring Twenties abrupt zu Ende gingen, zu einer Depression.

„Als Great Depression (deutsch „Grosse Depression“) bezeichnet man die schwere Wirtschaftskrise in den USA, die am 24. Oktober 1929 mit dem „Schwarzen Donnerstag“ begann und die 1930er Jahre dominierte.“ (Wikipedia)

„Sie war Teil bzw. Ursprung der Weltwirtschaftskrise, im Englischen wird der Begriff auch synonym dafür verwendet.“

Suppenküchen, Obdachlose, Lumpenproletariat, Verarmung. Alles, nur das nicht, so die Losung.

Mit Blick auf die Grosse Depression gaben die Behörden schon 2008 in der Finanzkrise alles, was sie hatten.

Nun haben sie ihr Pulver verschossen. Die Notenbanken sind verschuldeter denn je, ihre immer grösseren Geld-Pakete verpuffen.

Das zeigen die Börsen. Die Aktien stiegen gestern in den USA und in Europa. Doch heute früh sinken sie in Asien schon wieder.

Geld hat uns in die grösste Krise der letzten Jahrzehnte geführt. Geld wird uns nicht davor retten – so die Botschaft von den Märkten.

Was wird geschehen? Zwei Dinge.

Erstens: Armee, Ärzte, Helfer, Sozialarbeiter, alle werden mobilisiert, um die erwarteten Tausenden von Erkrankten zu pflegen. Die Produktion von Beatmungsapparaten und anderer Medizin-Versorgung wird hochgefahren.

Kriegswirtschaft, Anbauschlacht.

Zweitens: Alle Menschen erhalten Gratisgeld fürs Überleben. Das kann sein: Mieterlass, Krankenkassen-Prämien geschenkt, Steuern gestundet, Gratis-Cash und und und.

Die Firmen stehen längst Schlange. Viele haben auch ohne Corona keine blendende Zukunft. Sie erhalten trotzdem erste Hilfe. Danach müssen sie selber schauen.

Der Rest muss warten, bis der Virus nachlässt. Wird’s Spätfrühling, Sommer, Herbst? Es kann lange dauern. Die Welt und die Schweiz werden für immer anders sein. Viel mehr Staat. Unendlich viel mehr.

Kommentare

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  1. Was kommt als Nächstes?
    1. Inflation (irgendwann sind zuviel Schulden und zuviel Liquidität da)
    2. Immobilienblase platzt (keiner braucht mehr Büroräume)
    3. Pensionskassen crashen (die haben in Immobilien investiert…)
    4. Zusammenbruch des Kapitalmarktes (Bank-Run)
    5. Zusammenbruch des politischen Systems
    Zur Erinnerung: nach der Wirtschaftskrise der 1930er kamen überall die Rechtsradikalen an die Macht. Zum Beispiel die Nazis.
    Das wollen wir nicht.

  2. Zuerst ruinierten sie das Gesundheitswesen für die Wirtschaft: Budgetkürzungen bei Spitälern.
    Jetzt ruinieren sie die Wirtschaft für das Gesundheitswesen: Lockdown, um die schwachbrüstigen Spitäler nicht zu überlasten.

    • Und Herr Dr. Meyer – was wäre denn Ihr Vorschlag in der aktuellen Situation?
      Hoffe nicht etwa eine massive Geldmengenreduktion wie damals ab 1930
      http://www.sjsu.edu/faculty/watkins/depmon.htm
      .
      Und da war ja auch noch dieser lästige Goldstandard, wegen dem die FED im letzten Quartal 1931 mitten in einer deflationären Depression die Leitzinsen um insgesamt satte 2% ANHEBEN musste, weil viele Europäer sich US$ kauften und die dann gegen Gold bei der FED eintauschen wollten. Blöd nur soviel Gold konnte die FED gar nicht herausgeben.
      .
      Gut den Goldstandard hat man dann bald mal aufgehoben und mit dem Goldverbot gleich noch einen draufgesetzt!
      .
      Kommen grosse Zeiten auf unseren SNB-Untergangspropheten Meyer zu? Die Verluste dürften sich 2020 bislang auf rund 50-60 Mrd belaufen, das EK/Schwankungsreserven noch um die 110 Mrd betragen plus noch die rund 80 Mrd Quasieigenkapital aus der Notengeldmenge (was Sie zwar vehement dementieren, aber gegenüber wem hat die SNB denn da Schulden? – etwa gegenüber dem Volk?? Nein Gold gibts für die Banknötli eben auch nicht)

  3. Während man im deutschsprachigen Raum Klopapier hortet, stürmen die Amis die Waffenläden um sich auf den nächsten Bürgerkrieg vorzubereiten.
    Krisenregionen haben sich an Ausnahmezustände gewöhnt.
    Wir nicht.
    Bin gespannt wie lange hier noch alles seine Ordnung hat.
    p.s. in Zürich 12 gab es heute noch Toilet Rolls auch Coffee To Go war zu haben. Spanische Erdbeeren gab es auch.

  4. Viele, die in guten Zeiten gegen den Staat gewettert haben und ihn möglichst klein halten wollten, rufen nun nach ihm.- Fazit: Es braucht einen starken Staat und ihm müssen deshalb auch genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Als Beispiel: Das öffentliche Gesundheitswesen muss nicht rentieren, sondern funktionieren.

  5. Wie will die EU das stemmen? Ursula von der Leine gelassen hat schon 1000 Mrd. Investitionen fürs Klima zu gesagt (ob das eine Investition oder letztlich die grösste Geldverbrennung aller Zeiten) jetzt nochmals soviel? dabei gibt’s in Deutschland schon Städte wo so was von heruntergekommen ist! Was macht die Schweiz, vermutlich ein Beschäftigung Programm wo den Leuten das Geld aus der Tasche zieht ohne spürbaren nutzen. Vielleicht an den Seepromenaden eine Vegan Bar für die Klimajugend zu stärken nach der Demo.

    • Oder sie verteilt gratis Deutsch-Lehrbücher, dann wäre auch Menschen wie Ihnen geholfen.

    • Seit 1980 taucht jedes Jahr ein neues Virus auf. MERS,SARS, Aids/HIV etc. Man musste mit einem gefährlichen Virus wie Corona COVID-19 rechnen. Die Mediziner haben gewarnt. Aber wir sind überhaupt nicht vorbereitet und wir versagen auf der ganzen Linie.

      Wir kümmern uns eben um die wirklichen grossen Probleme der Menschheit: Die Befindlichkeiten der Eisbären auf Grönland und um das Weinen der Gletscher das so gross ist, das ganze Bäche entstehen. Und das vielleicht in hundert Jahren ein paar Inseln mit jeweils 2 bis 3 Kokospalmen darauf verschwinden.

      Mit solchen Vollidioten in der Regierung und im Volk das diese wählt, taumeln wir von einer Katastrophe in die nächste.

  6. ich mochte nicht, dass meine bezehlte steuer nicht fur banken, oder unternehmen genutzt werden, es soll fur armen, fur arbeitenden, fur bedurftige, aber nichts nichts fur bosse oder unternehmer benutzt werden.Einfach nicht fur kapitalistische scheiss sytem benutzt wird.Mochte nicht fur unheilbare schweizer krankassen bezahlen.Mochte nicht fur abzocker bezahlen, es muss eine richtige sozial staat hier.

    • Sie sollten nach Venezuela gehen. Je schneller umso besser. Dort hat man den modernen Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Dort hungert man schon lange. Es gibt nicht einmal mehr Wasser weil auch die Stromversorgung zusammengebrochen ist. Dort funktioniert nichts mehr! Man tötet dort die Leute massenweise. Für den Sozialismus ist das aber kein Problem, denn die Religion der Sozis ist die Gleichheit. Und da erst im Tod alle Leute gleich sind hat man ja das Ziel erreicht.

  7. Darf ich bitten?

    Liebes Volk, einmal mehr haben die Politiker und die Finanzinstituten, Notenbanken etc. versagt. Selbstverständlich ist Coroana an der Finanzkrise schuld und nicht wir.

    Ergo müssen wir nun sämtliche maroden Firmen retten. Wir danken für eure finanzielle unterstützung.

  8. In diesen Tagen erleben wir Wirtschaftsgeschichte. Das Geldsystem, welches nach 1973 aufgebaut wurde, ist am Ende. Die Zentralbanken sind mit ihrem Latein durch, sie können nur noch Liquidität ins System pumpen und alles kaufen, was an den Finanzmärkten droht zu fallen, v.a. Staatsobligationen. Die Renditen werden mit den tatsächlichen Risiken immer weiter auseinanderklaffen, und es gibt kein Wachstum mehr. Generell stimmen die Risikokompensation an den Märkten schon seit Jahren nicht mehr – Darum mehr Geld, geld- und fiskalpolitisch. Wir werden Stimulierungsmassnahmen in Ausmassen sehen, die wir uns vor kurzem noch nicht vorstellen konnten. Es gilt, ein Depressionsszenario auszuschliessen. The Great Depression darf sich nicht wiederholen. Der Preis dafür wird eine Inflation sein; ob sie kontrolliert werden kann, ich bezweifle es.
    Wer ist schuld? Nein, nicht der Markt, sondern der Geldsozialismus. Die Zentralbanken haben alles unternommen, dass die Märkte die Risiken nicht mehr richtig pricen konnten. Warum? weil alle Angst vor den Konsequenzen hatten, der Euro nicht (zer-)fallen durfte (wird er aber!) etc.
    Das Bild Draghis in den Geschichtsbüchern wird kein schmeichelhaftes sein, das Greenspan’s, welcher damit anfing (The Greenspan PUT), auch nicht.
    Ich kann nur hoffen, dass alles ohne die Dinge über die Bühne geht, welche uns vor 80 Jahren auch als Folge der Great Depression grundsätzlich an der Welt haben zweifeln lassen….Gebt nicht auf, setzt auf Freiheit und Markt, und niemals auf Sozialismus, es wäre das Ende. Glück auf!

  9. Hyperinflation? EU bricht auseinander?

    Das denke ich NICHT. Diese Milliarden klingen nach viel, die Staatsschulden werden jedoch bald von den Notenbanken aufgekauft und somit auf dem Nix erschaffen. Zu Inflation wird es führen, aber man muss die Zahlen auch ins Verhältnis setzen. Wir reden hier von Neuschulden in der Höhe von 10% oder 20% des BIP. Das ist keine Hyperinflation.
    Die EU wird keinen Staat bankrott gehen lassen.

    Emerging Markets haben jedoch Probleme. Von dort könnte was auf uns zukommen, wenn Staaten bankrott gehen, da sie nur begrenzte USD Reserven aufweisen. Da wird man sehen, inwiefern der IWF Kredite vergeben möchte. Vielleicht wird auch China einspringen, um die Macht in der Region zu vergrössern.

  10. Eine Volkswirtschaft, deren Kreditwesen auf realen Werten und nicht Börsenspekulation und überteuerten Grundstückswerten basiert, wird auch so eine Infektion wie den Coronavirus mit nur vorübergehenden Reduktion der Gesamtnachfrage gut überstehen. Wenn in einer so geschilderten Situation Zentralbank und Regierung eingreifen und die Lage stabilisieren wollen, ist es zu 100 % gerechtfertigt.
    Eine Volkswirtschaft, deren Kreditwesen durch Börsenspekulation und auf überteuerten Grundstückswerten aufgeblasen ist, kann durch Zentralbank und Regierung entweder durch eine Depression oder eine Inflation ihre faulen Kredite bereinigen. Was eine Depression für die Gesamtnachfrage bedeutet, kann jeder selbst beantworten. Im Gegensatz zu 1980 schaltet die FED auf Zinssenkung, aber die Reagan-Administration setzte damals wie diese von Trump heute auf ein unglaublich hohes Budget-Defizit. So etwas kann man sich erlauben, wenn man die einzige Reservewährung namens US$ hat. Nach wie vor sind die meisten Kommentare US$ freundlich und € feindlich, wie lange ein solches Gebaren der USA ohne irgend welche Konsequenzen ausgeweitet werden kann, weiß niemand. Die volkswirtschaftlichen Zahlen der USA sind da erschreckend. Wenn die Schweiz solche Zahlen hätte, wäre unser Franken nur 20 US$ Cents wert.
    All diese € Untergangs-Propheten müssen sich bewusst sein, dass der EURO-Raum sich selbst finanziert und stabiler ist als China. All diese Flüchtlinge, die zu Millionen nach Europa wollen, sind nur dann ein finanzielles Problem, wenn man sie hereinlässt, aber nicht wenn sie vor dem Stachelzaun stehen. Niemand in der Welt hat in einer solchen Situation ein humanitäres Gewissen mit Ausnahme von West-Europa. China und Russland sind beide keine Rechtsstaaten und haben kein humanitäres Gewissen. Im Grunde genommen sind sie Räuberbanden, wie der Kirchenvater Augustin solche Staaten zu benennen pflegte. Das sollten alle diese China- und Russland-Enthusiasten bedenken!

  11. „Ausgezeichnete haben immer starken Widerstand von mittelmäßigen Menschen gefunden.“
    Albert Einstein

    Einige werden weinen, andere werden schweigend oder beichtend „mea culpa“ sagen, andere werden aus Panik und Hysterie die Supermärkte kaufen, andere werden denken, dass alles nur eine Erfindung ist….schließlich sollten wir, ein paar Sterbliche und denkende, unsere Augen und Ohren schließen, unsere Nase und andere Orten verstopfen…nicht den Mund, denn vielleicht sollten wir auch kotzen…aber am Ende sitzen wir im selben Boot, in dem wir überleben werden. Die großen finanziellen Probleme, die wir bereits kennen, sowie die Therapien, das Virus wollte niemanden, und wir werden alles geben müssen, was wir können. Wir versuchen, sehr ruhig, nachdenklich und mit einem klaren und offenen Geist zu bleiben … wir sind die Zukunft, der Rest der Elite kann von Anfang an sehr gut zu Hause sein: wir brauchen es nicht und es kann uns sogar stören. Vielen Dank, und wir werden wie immer die Lösungen finden … Machen Sie sich keine Sorgen, sonst stören Sie uns auch.

  12. Genau – hört doch auf zu klagen und tut selbst was!

    Das ewige Geheul nach Hilfe von Dritten ist genau dasselbe Geheule, dass immer die anderen Schuld an der eigenen Misere sind. Es ist die Eigenverantwortung, die fehlt. Wie kann es sein, dass KMU-Inhaber, Bankangestellte und ganz normale Angestellte rein gar nichts auf der hohen Kante haben? Wie kann es sein, dass die U-30 nicht von Ihren Eltern mal unterstützt werden können im „worst case“, genau so wie die Jüngeren die Alten nun unterstützen können mit Einkaufen gehen, putzen, etc.?

    Wir haben gute Sozialsysteme, die mithelfen und ja, diese können vom Staat mit temporären Zusatzspritzen unterstützt werden. Wir sind ein gesundes Land und haben diese Möglichkeit. Aber wenn man Krippen und Vaterschaftsurlaub und sechs Wochen Ferien und und und haben will und dies am liebsten „gratis“ sein sollte, dann wundert es natürlich nicht, dass jeder nun zuerst einmal mehr nach Unterstützung schreit.

    Ich bin auch für temporäre Unterstützung für ein paar Wochen. Aber man sollte den Menschen nicht nur Geld und Unterstützung geben sondern auch sagen, dass sie endlich sparen sollen! Jedermann könnte innert fünf Jahren 2 Monatslöhne sparen! Bei einem Salär von netto 3000 Franken sind dies 100 Franken pro Monat. Das MUSS einfach ein Ziel sein, auch wenn es eng wird! Und die wirklichen Notlagen können via Arbeitslosenversicherung, Taggeldversicherung, Sozialhilfe und wo möglich von FREUNDEN und FAMILIEN bezahlt werden.
    Bietet Euch an in Eurem Kreis – mit Geld, Hilfe und Rat!

    • @ Richtig Roland L.

      Mir gehen die Paniker auf den Sack…. Ich frage die mittlerweile nur noch ….was sie den tun werden wenn wir eine echte Krise haben…???

      70% der Bevölkerung gehen unter sollte sowas kommen.

      Dieses Virus ist ein Virus mehr unter tausenden, die uns im Leben begleiten.
      Bis ein Impfstoff da ist, müssen wir damit Leben, krank werden, es überstehen und genau dadurch eine Immunabwehr aufbauen.
      Wir können nicht Jahr lang so eine Quarantäne aufrecht erhalten.

  13. Wieviel ist das Leben eines Menschen wert?

    Falls nur wenige „per Normalverlauf“ gestorben wären, dann werden wir eine ultrahässliche Diskussion über das obige Thema im Nachhinein haben. Und einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust, welcher bei anderen Themen schaden wird.

    • Würde auch gerne wissen, wie viele Menschen in der Zwischenzeit an der normalen Grippe, an Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Vergiftung, Altersbedingt, Mord und Unfall verstorben sind.
      Auch weiss man nicht, ob die toten nach 3 Tagen oder 5 Wochen im Spital verstorben sind. Vielleicht starben sie auch wegen resistenter Keime. Gab es denn jedes Mal eine Obduktion?

      Der Mensch ist ein Kosten- und Ertragsträger.
      Sehe ich jede Woche in der Zeiterfassung.
      Einen Wert hat er nicht.
      Man kann auch ohne die Millionen und Milliarden leben.
      Geld gehört ohnehin nicht uns. Wir besitzen es solange bis wir tot sind. Der Eigentümer steht drauf – und fürchtet sich vor digitalem Wettbewerb.
      Just jetzt soll uns Home Office vor dem Virus schützen.
      Kennt jemand die 500 infizierten Zürcher?
      Möchte beim Einkaufen nämlich Abstand halten.

    • @ Tote Statistik…..

      Also im Normalfall sterben in der Schweiz pro Tag um die 170 Menschen.

      Der Tod gehört zum Leben dazu……

      Und auch natürliche Tode sind immer von Krankheit, Schwäche und Altersgebrechen begleitet.

      Mein Vater war mit 94 noch geistig Topfit, hatte seinen Fahrerlaubnis-Check beim Arzt ohne irgend ein Problem bestanden, Trotzdem war er durchaus der Meinung, es sei nun eigentlich genug.
      Er schlief ein und starb an einem Sauerstoffmangel wegen Schlafapnoe. Er schnarchte sein Leben lang.
      Was besseres gibts kaum, denn dabei hat man keine Atemnot, nichts.

      In der Natur unter Tieren sind solche Tode selten, dort ist das Ende nahezu immer mit Gewalt, Krankheit, Hunger verbunden……. Wir Menschen sind Privilegiert.

  14. Ja – eine Erkenntnis hat sich durchgesetzt: Die Zentralbanken können Schulden haben.

    Sie können nicht „Geld aus dem Nichts“ drucken und damit die Volkswirtschaften alimentieren und dann wiederum auch noch all ihre Schulden begleichen. Diese Illusion ist die Wurzel des jetzigen Finanz-Desasters.

    Volkswirtschaftslehre in Zukunft bitte ernsthaft betreiben; und dazu gehört auch Buchhaltung – d.h. unterscheiden zwischen Vermögen und Schulden.

    Bitte keine Scharlatanerie mehr.

    Marc Meyer

    P.S: Wieviel hat die SNB mittlerweile mit ihren unnötigen Aktienkäufen in den USA verloren?

    • Nach meiner Wahrnehmung ist diese Erkenntnis nicht durchgesickert.

      Die Zentralbanken werfen das Geld noch mehr zum Fenster hinaus als gäbe es kein Morgen.

      Man wird die Bilanzregeln noch weiter verwässern und biegen, damit aus einem minus ein plus wird.

      Die Finanzelite benötigt halt Subventionen fürs Casino, sonst müssten sie ja noch ehrliche Arbeit verrichten- das wäre unter ihrer Würde.

    • Guten Tag Herr Meyer

      Gibt es bald ein Update von Ihnen wie es mit der SNB in diesen turbulenten Zeiten weitergeht.

      Gilt bald die Devise „There is no Easy Way Out“?

      Wann schlägt der SNB-Kahn leck und bekommt Schlagseite und es droht ein Untergang wie bei der unsinkbaren Titanic?

    • Marc Meyer Dr.

      Zum Desaster gehört genauso die Giralgeldschöpfung der Banken, die Kreditverträge abschliessen, aber das nötige Geld für diese Kreditverträge gar nie angespart haben. Bevor man Geld verleihen und Zinsen dafür kassiert müsste es zuerst verdient werden.

  15. ein bisschen viel Panikmache. weder herrscht Krieg noch Hunger noch ist ein Asteroid eingeschlagen. Die Leute werden in 4 Monaten immer können was sie können und im Endeffekt ist die Welt so vernetzt, dass es weitergehen muss und wird. Alle Waehrungen koennen nicht gleichzeitig inflationieren, also wird es keine I flation geben solange keine echte Katastrophe eintritt.

    • Lieber Peace of mind, ja – Corona wird vorüber gehen. Aber: Corona ist der Katalysator, welche die immensen Verzerrungen, welche in unserem Geldsystem und Finanzsystem über Jahre schlummerten und anwuchsen, an die Oberfläche bringt. Die Wirtschaftswelt wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein wie sie in den letzten 40 Jahren war. Die Zentralbanken sind am Ende. Man wird Geld drucken und ausgeben, dass es kracht. Inflation? Ja, wenn der Delfationsschock, der jetzt da ist, durch ist. Viel Inflation, kann gut sein. Der Euro wird fallen, da Italien bankrott ist und die Deutschen nicht endlos zahlen wollen. Der Euro wird Europa nicht einigen, sondern spalten (R. Dahrendorf)

    • Ein bisschen viel Schönrednerei und Verharmlosung, gell „Peace of mind“!

  16. In den USA sind die S&P, Dow Jones und NASDAQ futures trotzem im Minus, ebeson die SIX. Hier wird krampfhaft versucht, eine totes System wiederzubeleben. Nicht mal gratis Geld wird dazu führen, dass diese maroden Unternehmen wieder Gewinn abwerfen. Wieso nicht? Weil die Leute eh kein Geld haben zu konsumieren und viele Geschäfte nun geschlossen sind wegen Coronavirus. Wer geschlossen ist, macht keine Geschäfte.
    Game Over.

  17. Gestern in der NZZ, Kommentar:

    „Die Reaktionen pluralistischer Gesellschaften sind breit abgestützt und damit nachhaltiger als reine Zwangsmassnahmen (China!).“

    Homöopathie der NZZ.

    Europa sorgt sich um die Euro2020 (pluralistische Gesellschaft), positioniert sich China politisch für die Zeit danach (Italien sowie Achse China/Russland).

    We are doomed by the stupid.

    • @ A. Imhof

      Ja, ist schon so. Das Virus ist echt, es ist gefährlich, es muss ernst genommen werden. Aber was hinter den Vorhängen abgeht, das ist beängstigend! Die Welt wird danach anders sein, wir werden noch weniger Rechte haben, die Reichen werden noch reicher sein! Mir ahnt nichts Gutes!

  18. Spätestens jetzt ist der Beweis erbracht, dass wir uns ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten können. Alles andere ist nur noch Ideologie!

    • @ Grundeinkommen jetzt

      Ja, es ist Zeit für ein bedingungsloses Einkommen.

      Es ist auch Zeit, dass die verdammten Multinationals gestürzt werden.

      Es ist auch Zeit, dass die verfluchten Banken endlich ihre Salärstrukturen anpassen und zur Vernunft kommen!

      Es ist an der Zeit, dass das Volk den Aufstand gegen die Reichen und Mächtigen probt!

      Time for a change!

    • Das Problem beim Grundeinkommen ist nicht die Finanzierung.
      Bei einer wirtschaftlichen Absicherung aller Bevölkerungsschichten muss niemand mehr einem Reichen die Füsse küssen.

      Es macht einfach keinen Spass wenn die Lakaien nicht mehr bis zum Burnout schuften und im Staube kriechen für ein paar Kröten.

    • @Grundeinkommen-Parasit

      Das ist nur möglich, wenn die Rechnung nicht auf die Staatskasse bezw. Steuerzahler überwälzt wird.
      Und da wird der Jordan eher nicht zustimmen, da er solche Positionen nicht auch noch in seiner Bilanz haben will.
      Mit “Daumenlutschen“ und “Hängematte“ kann man sich leider nicht den Lebensunterhalt bezahlen lassen von Dritten.

      Schön wärs ja schon, aber alle Steuerzahler müssten sich dann die Frage stellen, wozu sie noch arbeiten, wenn ihre Steuerzahlungen auch noch für “Faulenzer“ verwendet würden.

    • Das Grundeinkommen wird digital sein.
      So stehts in meiner Bäckerei um die Ecke.
      Bargeld ist schmutzig – mit Karte zahlen erwünscht.

  19. Für mich sind die Österreicher immer noch die vorbildlichsten, laufende ehrliche Informationen.
    Wenn jetzt in Europa nur noch quasi
    „Geld „ verschenket wird,dann werden die finanzschwachen Staaten bald „Konkurs „ gehen.

    • Ne das wird nicht passieren. Aus der Finanzkrise hat man gelernt, dass man Banken (Lehman Brothers) nicht pleite gehen lassen darf. Die EU wird ihre Mitgliedsstaaten nicht pleite gehen lassen. Man kann unbegrenzt Geld drucken.

  20. Kranke brauchen nicht Geld, sondern medizinische Versorgung. Aber das Abendloch im Weissen Haus glaubt immer noch, mit Kohle könne er alles machen. Und versucht es auch auf dreckige Art, wie zB CureVac.

  21. Ja was die Presse hier mit ihrer Sensationsgier angerichtet haben, ist unbeschreiblich. Die müsste man zur Kasse beten. Danach wird es eine Vor-Corona und Nach-Corona-Zeit geben. Was passieren wird, reicht ein Blick in die 30er Jahre. Stichwort Weimarer-Republik. Heisst Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit, Altersvorsorge futsch, danach Diktatur, Krieg, Zerstörung und dann beginnt das ganze wieder von vorne. Das wird jetzt eintreten und wird unvermeidlich sein. Der Schade ist angerichtet. Ist jetzt keine Panikmache, sondern Tatsache. Ja mal gucken, ob in einem Jahr alle noch den BR für seine Vorsorge und Weitsicht loben, wenn sie arbeitslos und pleite sind. Retten wird man vorerst die Grossen, die Kleinen müssen sich da mal überhaupt keine Hoffnung machen. Ein kleines Taschengeld für eine Woche vielleicht, nachher ist Geld weg. Ja das Ende vom „Westen“. Der wird untergehen. EU und EUR Geschichte, Amerika im Bürgerkrieg und Tod. Die Ironie der Geschichte, Putin wird sich köstlich amüsieren. Er braucht sich nur zurück zu lehnen und zu geniessen. Ihm hat man mit den Sanktionen den grössten Gefallen getan. Er hat, war wir nicht haben, praktisch autark. Industrie hochgefahren, mit Lebensmittel selbst Versorger, alle wertlosen Westdevisen verkauft und sitzt auf einem Goldberg. Dazu die stärkste Armee. Erpressbar ist der heute nicht mehr, aber der Westen. Dazu noch die grössten Erdöl Reserven. Ja köstlich, in der Tat eine Ironie der Geschichte!

    • Leider haben Sie vollkommen recht.

      Die Hyperinflation steht unmittelbar bevor. Als „Vorspeise“ gibt’s zuerst aber noch massenhaft Konkurse von Firmen und Privaten.

    • Wenn eine flasche Wein 100 Franken und eine Wohnung mehr als eine Million kostet – ist die Inflation schon im Land.
      Wer nicht mehr von A nach B fahren darf, braucht auch keine zwei Wohnungen mehr. Die Preise werden fallen, vor allem für die überteuerten, kleinen Wohnungen in den Grosstädten.
      Auf dem Land gibt es Obst und Gemüse, Arbeit auf dem Bauernhof. In der Stadt nicht.
      Social Distancing -> nicht mehr in der Stadt Wohnen

    • Meier: Die Hyperinflation der Mark (nicht Reichsmark!!) hörte im November 1923 subito auf als der alte Reichsbankchef Havenstein am 20.11.1923 starb und der geniale Hjalmar Schacht die Führung übernahmen,vorübergehend die Rentenmark einführte und ab August 1924 dann die Reichsmark, die relativ lange ziemlich stabil blieb bis hinein in WK 2.
      .
      Die gewollte Inflation der Reichsbank senkte die Arbeitslosigkeit übrigens bis auf 1.7% 1922, allerdings als die Inflation dann 1923 massiv anzog, stieg auch die AL massiv an.
      Aber die wirklich grosse AL war 1932 mit gut 26% – aber damals herrschten in D deflationäre Umstände.

  22. Es gibt bei der ganzen Coronavirus-Geschichte einen Hauptschuldigen: China. Da müssen nun auch Reparationsforderungen gestellt werden.

    • So ein Blödsinn.
      Die Chinesen haben sich zu Tode gearbeitet für Ihren Wohlstand.
      Zudem haben die Briten China gezwungen Handel mit uns zu treiben (Opiumkrieg) und die Sonderverwaltungszonen eingerichtet.
      Der gierige Westen trägt alleine die alleine die Verantwortung.

  23. Und das alles auf Basis von was? Einer gemäss Statistik schwach verlaufenden Grippe?
    Gelddrucken wie verrückt, was folgt danach? Normalität?
    Die nachfolgende Starkinflation wird reale Werte wie z.B. Immobilien ebenfalls aus ihrer Blase befreien.Eine Vermögensvernichtung und Umverteilung grossen Ausmasses ist eingeleitet.
    Es ist doch deutlich zu erkennen, das unser Kredit- Finanzsystem am Ende ist. Vielleicht ist das der Anfang eines anderen, den Menschen dienenden Finanzsystems. Die Zeit wird es zeigen.
    Panik ist jedenfalls keine angebracht.

  24. Herr Hässig, niemand kann sagen, wie die Welt nach Corona aussehen wird. Dass nun endlich die von mir vielgeschmähte Administration Trump quasi als erste das Richtige tut, ist auf den ersten Blick erstaunlich. Derweil wird bei uns immer noch abgewogen, damit nicht evtl. die Falschen von Unterstützungsmassnahmen profitieren. Dieses Abwägen ist falsch. Ohne rasche Geldzahlungen an quasi alle, also Helikoptergeld, wird es kaum gehen, und je länger wir zuwarten, desto teurer wird es werden. Die Kurzarbeitentschädigung ist, wenn auch vereinfacht, immer noch zu kompliziert. Wir brauchen auch nicht einen Staatsapparat, der völlig überlastet versucht, Gesuche zu prüfen. Die Leute brauchen sofort Hilfe und unkomplizierte (wirklich) Unterstützung. Sonst sehen wir bald Bilder auf der Strasse, die wir nicht sehen wollen.

  25. Diese Entwicklung sollte doch zu einer Hyper-
    Inflation führen, womit sich das Ersparte auch noch in Luft auflösen würde.

  26. Das ganze Theater wegen dem Corona Fieber fährt noch die ganze Weltwirtschaft an die Wand. Bei über 7 Milliarden Menschen und in einer Grippe Saison sterben sagen wir 100.000 Menschen weltweit so ist das „normal“. Ein paar sterben immer aber hunderte von Millionen in die Armut drängen ist schlicht kriminell und ökonomisch nicht tragbar.
    Da sind die Chinesen pragmatischer wir verweichlichten Europäer schaufeln uns unser eigens Grab wir Deppen.

    • Ja, du bist ein richtiger Dummschwätzer! Es ist keine normale Grippe!

  27. Und wo ist die EU Führungsriege in Brüssel? Hat man gemeinsam einen Schlachtplan gegen die Viruskrise? Nein, jedes Land schaut nur noch für sich. Grenzen bzw. Grenzkontrollen werden nach eigenem Gutdünken geschlossen und streng kontrolliert. Die EZB ist eine “lame duck”. Das Experiment EU scheint in Krisenzeiten zu scheitern. Darum wissenschaftlicher Austausch und freier Handel mit der EU sind ok, aber sonst sehe ich keinen Grund jemals Mitglied in diesem Verein zu werden.

    • Und dabei war Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vormals Bundesministerin der Verteidigung – und als solche Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt (IBuK) über die Streitkräfte…

      Um es mit Bruce Darnell zu sagen: Köstlich! 😉

    • @Lame Duck, die EU ist halt kein Staat und hat daher keine Macht auf nationale Seuche Gesetze.
      Ihren Schlusssatz teile ich auf jeden Fall.

    • Aber bitte um Himmelswillen keine Randen. Die hasse ich seit Kindheit! Aber so ein paar Kühe auf der Landiwiese wären jetzt eine echte Alternative zum Besuch im Zoo …

  28. Rutte – der Holländer – geht einen anderen Weg. Mutig aber sicherlich gescheiter und vernünftiger als der Rest der Welt. Das Virus wird die Schwachen dahinraffen – so funktioniert Evolution.
    Was wir machen – wir akzeptieren die Risiken des Lebens nicht mehr und verlangen schon bei Geburt das gesicherte Alter. Ja wir könnten es besser machen – hören wir auf dem Neo Liberalismus den roten Teppich auszulegen und zu vergöttern.

  29. Super, viel mehr Staat, wann reichts den Jungen? Einst jagten sie die Könige aus dem Elysee und stürmten die Bastille, Egalite, Liberte, Fraternite, und zwar für alle…nicht alles zulasten der nächsten Generation und alles für die die heute am Ableben sind…

    • Uns Jungen fehlt halt die Religion welche uns sagt was richtig und falsch ist. Daher lieben wir staatliche Vorschriften auf allen Ebenen.

      Super sind unsere Verkehrsvorschriften. Es gibt mir Halt im Leben wenn ich genau weiss was ich tun darf. Beim Essen das gleiche.

      Solange ich mein Netflix-Abo leisten kann bleibe ich auf dem Sofa.

  30. Die „neue Weltordnung“ (NWO) scheint Realität zu werden. Sehr clever gemacht. George
    Orwell wäre entzückt.

    Es scheint fast so, als könnte niemand mehr klar denken! Dass es zu einer Depression kommt, war jedem halbwegs Gebildeten klar. Das Korönli ist nun einfach der Katalysator. Elegant, um das Versagen, ähh, das mutwillige Zerstören des Finanzsystems durch die Elite einem Virus in die Schuhe zu schieben.

    Wir sollten endlich aufwachen. Sonst wachen wir endgültig als Sklaven auf.

    • @ Kotik Niko

      Absolut korrekt. Das dumme Volk merkt es leider bis heute nicht! Vor allem in Zürich gibt es soviele Deppen, dass es Angst machen muss. Leben wir normal, Leute treffen sich draussen, sitzen zusammen, nehmen das Virus nicht ernst, gefährden damit auch andere, halten keinen Abstand. Wenn es diese Idioten dahinrafft, dass ist es mir egal. Aber leider werden auch wir Vernünftige durch diese Idioten mit runtergezogen.

      Was hinter dem Vorhang abgeht, das können wir gar nicht erfassen, es geht alles so schnell. Politische Entscheidungen werden momentan im Schnelldurchgang getroffen, Kriege und Enteignungen gehen weiter…

      Was können wir dagegen tun? Ich weiss es nicht…

    • Dead On !
      Leider können dies nur wenige verstehen, die Medien haben die Massen
      systematisch verblödet, täglich und immer wieder werden die Narrative
      verbreitet und von den Massen aufgesaugt.
      Leute wie Sie und ich sind dann Verschwörungs-Theoretiker und weiss
      ich was sonst noch – doch ich bin dies mit stolz und gerne !

    • Die meisten haben längst aufgehört selbständig zu denken. Das Kollektiv ist wichtiger geworden als das Individuum. Viele wollen die Bevormundung ohne zu begreifen, dass individuelle Freiheit dann nicht mehr möglich ist.

      Letztlich bekommt eben doch jeder was er verdient.

  31. Ja, macht endlich vorwärts mit Unterstützung für Selbständige.

    Der BR hat unser Business innert Sekunden komplett zerstört.

    Jetzt brauchen wir sofort und unbürokratisch Hilfe: damit wir kurz durchatmen, den Kopf lüften und uns in den nächsten Wochen komplett neu ausrichten können.

  32. Und Banken sollen JETZT ihre Salärstrukturen anpassen:
    Boni grundsätzlich ade; Saläre minus 50%.
    Banken erbringen per se Null Mehrwert. Sie sind die Schmarotzer der Gesellschaft.
    Der grösste Betrug der Neuzeit.
    Dies unter dem Deckmantel der „Systemrelevanz“.
    Pfui.

    • Ja, Leser Hubertus. Und erst noch gänzlich risikofrei – das Schmarotzen.

    • Lieber Hubertus

      Bin kein Banker, muss aber Ihrer Darstellung teilweise widersprechen. Banken gibt es seit über 1000 Jahren und sie führen wichtige Funktionen in einer Gesellschaft aus: so sammeln sie z.B. Geld von denjenigen, die über Überschüsse verfügen, und leihen sie an solche Personen und Firmen aus, die für eine kurze Zeit Geld benötigen, ob gegen Zins oder ohne Zins spielt dabei keine Rolle.

      Oder sie bewerkstelligen eine zeitliche Transformation, von kurzfristig auf langfristig, ebenfalls eine wichtige Funktion.

      Was Sie kritisieren, ist die Spekulation einiger Banken, wie z.B. der UBS, mit Wertpapieren in der Finanzkrise, welche auf eigenes Risiko gekauft wurden, oder der noch heute gängige Ankauf risikoreicher Wertpapiere wie italienische Staatsanleihen, nur weil die EZB ihnen besonders günstige Konditionen einräumt (nämlich keine Eigenkapitalhinterlegung!). Und Sie kritisieren zu Recht die exzessive Bonipolitik, sehr schön ebenfalls bei CS und UBS zu sehen…

      Also bitte ich Sie, bei der Beurteilung von Banken sehr zu differenzieren. Ihre eigentlichen Funktionen sind extrem nützlich für eine Volkswirtschaft. Aber es existiert eine höchst gefährliche Symbiose zwischen Politik und Bankwirtschaft, wie sie in der EURO-Zone sehr anschaulich zu sehen ist. Letztere stellt die grösste Gefahr für uns alle dar.

    • @Hubertus. Es gibt ja noch viele andere „Schmarozer“ in diesem Land. Nr. 1 in diesem Bereich: Bauern die ein gesichertes Grundeinkommen (Subventionen), feudale Wohnorte mit Mio. Maschinenpark etc. erhalten. Dieses Feudalsystem wird unter anderem durch die hier genanten „Banker-Schmarozer“ mittels Steuern bezahlt. Dazu bekommen diese nun auch zu 100% Ihr Geld unhabhängig der Carona Krise. Die Angestellten & Selbständige die diese Feudalismus bezahlen, stehen jedoch vor dem Aus. Diesen Leuten wird nicht geholfen, wärend andere Schmarozer weiter schmarozen können.

      Darum wenn Sie schon ein Gegener des Schmarozertums sind, dann kämpfen Sie dafür das alle Subventionen bekommen = Gerechtigkeit. Jeder soll Bauer sein in diesem Land und wenn es nur das Geranium-Kistli auf dem Balkon ist.

    • Das mit dem Mehrwert kann man auch anders sehen. Zumindest den reichsten 10% helfen die Banken massiv, Ihr Vermögen zu Lasten der Gemeinschaft zu äufnen. So erreichen wir im Durchschnitt doch sehr schöne Wirtschafts-Kennzahlen.
      Und neben den Banken gibt es noch weitere Schmarotzer.

    • Ich hoffe Sie meinen diesen Kommentar nicht ernst. Banken bringen einen enormen makroökonomischen Mehrwert durch Monitoring, Screening und pareto effiziente Ressourcenallokation gestützt durch Economies of Scale und Economies of Scope. Diese Aufgaben kann niemand anders erbringen. Ohne Banken=schwerer wirtschaftlicher Schaden.

    • Wenn sie meinem 1. Kommentar weiterhin nicht glauben, empfehle ich Ihnen das Paper von Diamond, der den Beweis erbracht hat (dafür den Nobelpreis bekommen hat), dass Banken uns aus makroökonomischer und mikroökonomischer Sicht besser stellen.

    • Nun es sind die drei B’s, Banken, Bauern und Beamte die zum eigentlichen Adel gehören. Adel heisst, der Nichtadel bezahlt meinen Lebensunterhalt. Der Adel ist vor dem Gesetz nicht gleich. Der Adel schützt sich gegenseitig und beherrscht die Hauptmedien, die Parteien und somit die Meinungen von Links bis Rechts.

  33. Wenn das Virus doch vor allem für bekannte Risikogruppen schwer verläuft/ tödlich endet, warum trifft man dann nicht hauptsächlich Schutzmaßnahmen für diese Teile der Bevölkerung (Isolation, präventive Maßnahmen), sondern legt gleich die Volkswirtschaft und das gesamte öffentliche Leben lahm und verwehrt den selbst wenig gefährdeten Kids, die man bei Klimastreiks noch zurück in die Schulen zwingen wollte nun die Bildung und macht den Eltern „nicht kritischer“ Berufe das Leben schwer?

    • Weil wir Schlafschafe das Epidemien-Gesetz vor einem Jahr (Zufall?) für die grosse Depression absegneten.
      Wachstum war seit 2008 keines mehr da.. Sie Frachtindexe, Neuauto-Friedhöfe, Maastricht-Verträge und Aktienrückkäufe.
      Die Globalist en sind nun wieder Ausgestiegen, der Staat und steuerzahlende Bürger, Bürgen wieder-

    • Leichter gesagt als getan. Dann müssten ja alle 65+ (inkl. Politiker) in eine Stadt umgesiedelt werden, die von der Aussenwelt abgeschottet würde.

    • Deine Frage ist sehr gut. Ich verstehe auch vieles nicht.

      Warum können Kinder frei rumlaufen und spielen aber nicht in den Kindergarten oder in die Schule?

      Warum können Kinder danach wieder zu den Eltern ohne diese anzustecken?

      Warum durchseuchen die Niederlande das ganze Volk mit der Krankheit?

      Warum empfehlen unsere Behörden, dass wir keine Mundschutzmasken tragen während halb Asien solche Masken trägt und darauf schwört?

      Warum fährt Zürich mal wieder ein Extrazüglein und bestraft Leute nicht, die normal wie bisher auf die Strasse gehen?

      Warum gibt es in der Schweiz nur zögerliche und tröpfenweise Schutzmassnahmen, während andere Länder (z. B. Polen) innert weniger Stunden das Land dichtmachen?

      Fragen über Fragen… Die Klugscheisser in der Schweiz wissen mal wieder alles besser als alle anderen. Aber vermutlich wird das ja bewusst so gemacht, um das Volk auszudünnen…

    • Ich fine es gdig dass auch die Reichen für die Armen schauen müssen, den die minderbemittelten sind diejenigen die uns bedienen, aber wenn wir nicht zusehen dass die auch gesund beliben werden wir selbst krank.

    • Vielleicht ist der Virus ja nur der ideale Vorwand für etwas, dass sowieso geplant war.