Star-Ökonom plädiert für gelenkte Durchseuchung

Für Reiner Eichenberger ist Shutdown Schrecken ohne Ende. Gescheiter sei kontrollierte Ansteckung. Risiko sei vertretbar.

Reiner Eichenberger zählt zu jenen Köpfen der Schweiz, die sich getrauen, eine konträre Meinung pointiert zu äussern.

Eichenberger hat früh schon für eine Durchseuchung in der Corona-Krise plädiert. Heute legt er in der NZZ nach.

„Es gibt einen Ausweg – geregelte Corona-Ansteckung“, titelt er sein Meinungsstück in der bürgerlichen Wirtschaftszeitung.

Gemeint ist, dass unter medizinischer Begleitung die Leute sich kontrolliert mit dem Virus Sars-CoV-2 anstecken würden, die Krankheit überstehen würden, danach immun seien und wieder normal leben und arbeiten könnten.

Mit der Zeit wäre eine grosse Anzahl Immuner da, die Waage würde in ihre Richtung kippen, die Schweiz könnte langsam, aber kontrolliert wieder zum Laufen kommen.

Schrecken ohne Ende (NZZ)

Laut dem Ökonomen der Uni Freiburg könnten „Immune die Krankheit nicht übertragen“, somit würde „mit ihrer ansteigenden Zahl die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Ansteckungen anderer“ sinken.

Also vor allem der Risikogruppen – der Alten und Gebrechlichen.

Für Eichenberger herrsche derzeit Panikmache, die zu einer unglaublichen Schädigung der ganzen Wirtschaft führen könnte.

Er nimmt die heiklen Fragen in seinem NZZ-Stück gleich selbst auf. Ob gelenkte Immunisierung „nicht riskant“ sei für die Leute, die sich freiwillig anstecken liessen.

„Die Risiken sind nicht gleich null, aber relativ klein“, meint Eichenberger. Zudem sei alles relativ. Wie gross sind die Gefahren der heutigen „Verzögerungsstrategie“ des Bundes mit den „verbundenen ungeplanten Ansteckungen“?, fragt er rhetorisch.

Ob es nicht schon zu spät sei für eine derartige Strategiewende bei der Pandemie-Bekämpfung.

Eichenberger: So oder so drohen „allergrösste gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden“, also sei es „nicht zu spät, über eine Anpassung der Strategie nachzudenken“.

Kommentare

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  1. Gute Idee. Die jetzige Isolationsmassnahmen sind – in den meisten Laendern – doch ohnehin viel zu spaet und viel zu zoegerlich eingesetzt worden.
    Das einzige Problem ist, dass man nicht sicher weiss, ob eine (oligosymtpomatische) Infektion zu einer (dauerhaften) Immunitaet fuehrt. Schon jetzt gibt es Berichte aus China, wonach sich angeblich „auskurierte“ erneut angesteckt haben – nach 1-2 Wochen!

  2. Unglaublich, welche Ignoranz die Kommentare verströmen. Die Medien leisten «gute» Arbeit irgendwelche kritischen Gedanken zu unterdrücken und reine Panik zu verbreiten.
    Die Massnahmen sind aus epidemiologischer Sicht absolut unhaltbar, nicht nur in der Schweiz, auch weltweit. Wenn man bedenkt, dass bei einer starken Grippewelle wie 2017/18 weltweit 650’000 Menschen verstarben, allein in Deutschland 25’000, dann sind die aktuellen Zahlen sehr sehr gering. In Asien als bevölkerungsreichstem Kontinent waren es gerade einmal ca. 12’000.
    Weshalb in Südeuropa derart viele Menschen sterben ist mit den schlechten Gesundheitssystemen und den Spitalkeimen zu erklären.
    In die Statistik gehen alle Patienten ein, welche mit Covid-19 verstorben sind ohne Analyse, ob sie wegen Covid-19 starben.
    Die Gesamtzahl aller Covid-19 Infizierten ist absolut unklar; vermutlich liegt diese weit höher als die offiziell genannte Zahl der Infizierten. Wenn dem so ist, ist die Sterberate wesentlich kleiner und somit im Rahmen der normalen saisonalen Grippe.
    Der einzig sinnvolle Ansatz beschreibt der Autor: konsequente Isolation der Risikogruppen und Immunisierung der Restbevölkerung OHNE Lockdown.
    Die sozialen, wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen werden immens und möglicherweise unkontrollierbar sein.

  3. Super Idee. Und die AHV ist dann auch gleich saniert und die Krankenkassengebühren können massiv gesenkt werden, weil es viel weniger Kranke hat. Es ist nie und nimmer möglich alle Risikopersonen so abzuschotten, dass man eine Durchseuchung nur der jungen machen kann.

    Und dummerweise gibt es jetzt auch vereinzelte Fälle von Jüngeren ohne Vorerkrankung, welche gestorben sind.

    Es gibt nur eins: Medikamente und Impfungen so schnell wie möglich verfügbar machen.

  4. Deswegen sollte man in einer solchen Zeit auch Experten Gehör schenken (Ärzte, Virologen) und nicht Ökonomen.

  5. Vollpfosten-Professor!
    So so, der Mann geht also davon aus, dass nach überstandener Erkrankung eine Immunität eintritt. Ist er da so sicher? Es ist leider zu befürchten, dass man sich eben mehrmals anstecken und daran erkranken kann. Ob dann die jungen und „gesunden“ bei der 2., 3. und x-ten Erkrankung wieder so gelinde davonkommen, wage ich zu stark zu bezweifeln.
    Aber es verwundert nicht. Ökonomen sind bekannt, dass sie ziemliche Versager sind, wenn es darum geht Grundannahmen für ihre Modelle zu treffen; siehe der „rationale“ Konsument. Denn ihre Modelle sind oft so erbärmlich simpel, dass andere, realistischere Annahmen Etwas ungelegen wären…

  6. „Kontrollierte Ansteckung“ ist ein schönes Schlagwort, aber wie genau würde der Autor das machen? Ich denke, die Idee scheitert an der Umsetzung. Wie lange würde es denn Dauern die Bevölkerung „kontrolliert anzustecken? Sperrt man dazu 1000 Menschen in Schichten für je 3 Wochen weg und wartet bis sie wieder genesen sind? Oder lässt man die Sache doch einfach laufen und schützt die Risikogruppen? Das aber sind ja nicht nur ältere Menschen. Was ist mit Schwangeren, Asthmatikern, Krebspatienten, MS-Kranen …? Müssen dann die 3 Monate weggesperrt werden oder treffen bei ihrer be Behandlung Leute, die gerade „Durchseuchung“ spielen?
    Solange sich die Vertreter der kontrollierten Ansteckung um die Details drücken bleibt das nur eine hohle Phrase.

  7. Eichenberger irrt sich. Solange noch keine wirksamen Medikamente gefunden worden sind, nötige medizinische Materialen Mangelware sind und die Entwicklung eines Impfstoffs auf sich warten lässt, wäre es es grobfahrlässig eine Durchseuchung zuzulassen. Das würde zum Zusammenbruch des Gesundheitswesens und noch mehr Toten führen. Es gilt jetzt Zeit für die Suche von wirksamen Medikamenten und die Entwicklung eines Impfstoffs zu gewinnen. Deshalb muss die Ausbreitung der Seuche eingedämmt und die Zahl der Neuansteckungen so gering wie möglich gehalten werden. Gleichzeitig muss auf Hochtouren nach wirksamen Medikamenten gesucht und die Entwicklung eines Impfstoffs vorangetrieben werden. So kann die Krankheit eingedämmt werden.

  8. Gelenkte Durchseuchung…

    Ein völlig wirres Ideengebastel ohne empirischen Befund.
    Und das aus der Schreibstube einer Universität, die im Ranking unter ferner liefen zu finden ist.

    • Wer im Lizenziat an einer CH-Universität nicht mindestens ein „gut“ hatte und unbedingt doktorieren wollte, ging zu meiner Zeit entweder nach Wien oder Fribourg. Ob es heute noch so ist kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls war die Uni Fribourg schon damals eine CVP Hochburg.

  9. Falls nur noch eine Meinung gelten darf, finde ich das sehr bedenklich. Danke Herr Eichenberger für Ihre andere Meinung.Bin Laborant und beobachte seit Jahren Infekt- Fragen

    und: die Bankersprache ist schon sehr abstossend.
    Frage: wie sichere ich mein Bargeld?

  10. Tja, das hatten die Niederlande und Grossbritannien auch gedacht. Mittlerweile haben beide Länder ebenfalls drastische Massnahmen zur Verzögerung der Ausbreitung der Krankheit umgesetzt.

  11. Endlich mal einer, der sich öffentlich getraut, eine eigene Meinung gegen den politischen und wirtschaftlichen Mainstream zu vertreten. Diese Gleichschaltung in den Medien durch alle Instanzen und Parteien, von ganz links bis ganz rechts mit dem damit verbundenen Katastrophismus soll aufhören und einem wirklichen Diskurs Platz machen. Wir kommen nicht weiter, wenn wir uns in der Angelegenheit „Corona“ einer globalen selbstgewählten Hirnwäsche unterziehen und andere Meinungen, Ansichten, Ideen und Vorschläge dauernd unterdrücken.

  12. Der Lohn für die Fachidioten und Beamten in Bern, die bekanntlich noch nie auch nur eine Bleistift in der freien Marktwirtschaft verkaufen mussten, fliesst ja weiterhin.

    Die Klavierspielerin hat sich bekanntlich kürzlich noch ein Haus für 3 Millionen kaufen können während ihr Mann ein 1-Jahres Praktikum in London auf Kosten einer steueroptimierten Stiftung machen darf.

    Für dieses hysterische Chaos muss von denen garantiert keiner hinstehen. Dafür richtet der Steuerzahler sicher noch eine Auffangeinrichtung für all die armen Parlamentarier ein, denen jetzt dutzende von Sitzungstagen entgehen.

    Schon für die letzte Session haben sich mehrer rot-grüne Parlamentarier darüber beklagt dass ihnen 5 Tage weniger Tagungsgelder ausbezahlt werden soll.

  13. Ich rate Herrn Eichenberger einen Psychiater aufzusuchen. Schutz, Gesundheit und das Menschenrecht steht an oberster Stelle.

    • Genau, und der liebe Gott bezahlt die Rechnung.

      Armut ist übrigens eines der grössten Gesundheitsrisiken.

      Damit meine ich nicht nur den Staat, sondern auch die einzelnen Arbeitnehmer, welche sich nun mit noch kleineren Lohnzahlungen durchschlagen müssen.

  14. Ich glaube, wir müssen ihm ganz genau zuhören. Ich bezweifle, dass wir die Güterabwägung heute vollständig richtig machen. In ein paar Monaten werden wir wissen, ob wir angemessen handelten oder einer globalen Psychose auf den Leim gingen – zu horrenden(!!!) wirtschaftlichen und letztendlich gesellschaftlichen (auch Gesundheits-)Kosten, versteht sich…
    Wir hören im Moment nur Ärzte, Virologen etc. Sie vertreten ihre Sicht auf das MEDIZINSICHE Problem. Von Wirtschaft verstehen sie nicht viel. Es braucht andere Meinungen!

    • Hätte Herr Eichenberger diese Güterabwägung auch in Italien oder Spanien vorgebracht? Ein solcher Vorschlag ist in einer tendenziell überalterten Gesellschaft Gift. Kann der Leser zum Schluss kommen, dass Herr Eichenberger unsere älteren Mitbürger als Klotz am Bein der Gesellschaft empfindet, als unproduktiv. Mich würde nicht erstaunen, wenn schon Modelle über den positiven Effekt einer solche natürlich Selektion auf die AHV und die Pensionskassen bestehen?! Empathie und Ethik sind vermutlich Fremdwörter! Güterabwägungen zu treffen, wenn es um Kosten/Geld geht mag ja durchaus in Ordnung sein, sobald aber mit dem Leben einer breiten Masse Sandkastenspiele betrieben werden, muss mit Vehemenz die Notbremse gezogen werden! Solchen Gedanken muss schon im Ansatz Einhalt geboten werden!

  15. Das von Herrn Eichenberger entwickelte Vorgehen eines kontrollierten Durchseuchens ist ja schon „Plan B“. Der „Plan A“ – das aktuelle Vorgehen des Bundes – ist ja schon jetzt gescheitert.

    Gemäss meiner rein subjektiven Einschätzung ist die Vorgehensweise bei der Beurteilung verschiedener Szenarien beim BAG etwa wie folgt abgelaufen:

    Szenario B „Durchseuchen“: Aufgrund einer am Anfang noch nicht genau bezifferbaren „Beatmungs-Wahrscheinlichkeit“ ein zu grosses bzw. unsicheres Risiko.

    Bei dieser „Situationsanalyse“ hat das BAG dann u.a. festgestellt, dass es in der Schweiz
    – drastisch zu wenige Test-Kits
    – drastisch zu wenige Atemmasken
    – drastisch zu wenige Beatmungsgeräte
    – drastisch zu wenige Intensivplätze
    – drastisch zu wenige Schutzanzüge

    Zusätzlich ist das BAG auch noch zum (fatalen) Schluss gekommen, dass man den „Schweizer“ nicht zwei Wochen im Voraus auf die Infektionskurve von China oder Italien hinweisen kann mit den zugehörigen zwingend notwendigen Sofortmassnahmen in der Schweiz, mit der Begründung: Der „Schweizer“ reagiert erst, wenn die „Hütte schon in Vollbrand ist“….
    DAS ist aber eine wirklich fatale Fehleinschätzung, die wir jetzt schon alle zu Hause ausbaden…

  16. Der Bürgermeister von Tübingen hat den Vorschlag gemacht, die „Jungen“ durchseuchen zu lassen und sämtliche „Alten“ unter Quarantäne zu stellen.

    Die Wirtschaft liefe weiter.

    Todesraten und Spitalbettenbedarf wären tief.

    Wermutstropfen wäre, dass die „Alten“ eine gewisse Zeit keinen Kontakt zu „Jungen“ haben dürften.

    Voraussetzung wäre natürlich, dass tatsächlich die Durchseuchung zur Immunität führt und „Junge“ zu 99.99% milde Verläufe hätten.

    Boris Palmer ist Mathematiker.

    • Sehr richtig, Herr Marte. Ich habe das auch in den Mainstream Medien gelesen !

    • Klar der schaut doch nur das es der Wirtschaft gut geht. Wir büetzer sind denen egal.

  17. Ja,ja – Durchseuchung,damit ja die Aktienkurse nicht ins Bodenlose fallen.Eine krude Mischung aus eiskaltem US-Kapitalismus („Wer kein Geld zur Gesundung hat,hat am Ende eben Pech gehabt“) und lang vergessen geglaubten rechtsradikalen Darwin-Gedanken („Survival of the fittest“).

  18. Starökonom?! Das ich nicht lache! Was Herr Reiner Eichenberger einmal vor einigen Monaten im Schweizer Fernsehen von sich gab, habe ich als Betriebsökonom im 2. Jahr der Fachhochschule zu hören bekommen. Das war vor 25 Jahren und hat schon damals nicht in der Realwirtschaft gestimmt. Ein Professor sollte Forschung betreiben und die neuen Erkenntnisse zum Wohl der Gesellschaft einbringen. Wer aber nur veraltetes, auswendig gelerntes Zeug von sich gibt, kann wohl kaum als Starökonom bezeichnet werden. Wenn dann dieser „Starökonom“ sich auch noch auf fremdes Terrain (Gesundheit) begibt, dann wird es wirklich gefährlich.

  19. Die Uni Fribourg täte gut dran diesen unsäglich daherkrächzenden Prof. Eichenberger fristlos zu entlassen

  20. Wie kann man alle wissenschaftlichen Erkenntnisse einfach ignorieren, und warum haben England und die Niederlande eine Kehrtwende gemacht, die über die Schweizer Massnahmen hinaus geht? Ganz einfach, es ist eine gute Gelegenheit, das Image als führender Querdenker der Schweiz zu kultivieren!

  21. [1]: Hr Eichenberger ist kein Star im Sinne herausragender Wissenschaftlichkeit, sondern weil er oft in die Mainstream Medien portiert wird; [2]: Er stammt vom die Goldküste wo man mit der golden Löffel aufwäxt; alles was von ihm kommt ist aus der Sicht von oh’m ge’n unt’n; [3]: praktische Erfahrung in die Privatwirtschaft ist kein; der Nachweis der Relevanz seiner Arbeit für die Lebensrealität ist nicht erbracht; [4]: Wenn er vom Approach der kontrollierten Infektion so überzeugt ist – bitte vormachen !!

  22. Für alle Hobby-Virologen, die Durchseuchung eine gute Idee finden: das funktioniert im Kindergarten mit Masern, weil man da ein Backup hat (Heilung bei ungünstigen Krankheitsverlauf). Bei Corona gibt es weder Impfstoff noch Heilmittel. Es sterben ganz einfach im Schnitt 4.37% der Infizierten. Gehen wir bei einer Durchseuchung von 70% Infizierten aus, ergibt das alleine in der Schweiz 210’700 Todesopfer. Ein solches Risiko kann doch kein Mensch als akzeptabel betrachten. Die bisher einzigen „Durchseuchungsstaaten“ NL und UK haben ihre Strategie abgebrochen, nachdem sie – trotz kleinerer Anzahl Infizierter – deutlich mehr Tote als CH haben. Zum Glück hatten diese Länder die Grösse, dieses tödliche Experiment abzubrechen.

    • „weil man da ein Backup hat Heilung bei ungünstigen Krankheitsverlauf.“

      Das stimmt so nicht, vor allem bei Erwachsenen kann eine Infektion schlimme Folgen haben.

      So gesehen, ist die Situation tatsächlich vergleichbar mit Corona, weil hier die Rentner & Risikopatienten auch jedenfalls abgeschirmt werden müssen.

  23. Menschenleben vor Wirtschaft? Echt jetzt?!
    Wieder einmal ein „gutes“ Beispiel für jemanden der die Realität noch immer nicht verstanden hat. Auch wenn man kontrolliert ZUSÄTZLICHE Personen anstecken, heisst dies nicht das die aktuell unkontrollierten Ansteckungen weniger werden. Den selbst mit aktuellen Massnahmen werden die Neuansteckungen ja nicht auf 0 gehen.
    Und da, wie der Ökonom selbst eingesteht, es auch bei seiner Zielgruppe bis zu schweren Komplikationen kommen kann würde dies das ohnehin aktuell schon angespannte und bald wohl am Anschlag stehende Gesundheitssystem nochmals zusätzlich belasten.
    Dies hätte dann wohl unweigerlich noch mehr Opfer zur Folge und dies einzig nur zum Wohle der Wirtschaft.
    Jeder darf selbstverständlich seine Meinung äussern, aber wieso Ökonomen in Gesundheitsfragen sich als die Erleuchteten aufbauschen ist mir schleierhaft und finde ich bedenklich.

    • „..einzig nur zum Wohle der Wirtschaft.“

      Ja, weil NUR das Wohl der Wirtschaft, die Heilungskosten tatsächlich finanziert: Arbeitsplätze, Steuern.

  24. Jetzt aktuell in Österreich: «Kanzler Kurz dämpft Hoffnungen auf baldigen Normalzustand. Nach Ostern dürfte eine Phase eher so wie jetzt kommen.» Quelle ORF.

    Schwupps, an Ostern schmilzt der Virus wie Schoggi an der Sonne.

    Also jetzt Plan B statt Dauer-SRF-Corona-Happening.

  25. Herr Professor, gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Sie und am besten die ganze Familie. Nur Mut, es wird schon gut gehen. Und das CH Fernsehen macht eine HomeStory und Reality Show mit Daily Bulletin gleich nach der Tagesschau. So werden dann sicher Millionen motiviert.

  26. Gebt diesen Herren wenn möglich keine Plattformen mehr. Erst muss alles effizienter werden, das Gesundheitssystem wird zusammengeschrumpft, Spitäler geschlossen, weil genau solche Ökonomen das Gefühl haben man muss dort sparen. Da kommt nun dummerweise eine Krise, die mit dem zusammengesparten System kaum bewältigen kann – die Konsequenz sind dann solche hirnverbrannten Vorschläge. Vermutlich glaubt Herr Eichenbergen an seine Modellrechnungen, es wird dann problematisch, wenn sich die Realität nicht daran hält. Das hatten wir doch schon mal während der Finanzkrise, als man all die schönen Modelle dieser Herren Ökonomen einstampfen konnte. Wenn‘s dann schief geht, wird ja Herr Eichenberger kaum an vorderster Front stehen und all die Witwen und Waisen trösten?!

  27. Wenn man das Virus nicht wüten lässt, hört es niemals auf. Oder glaubt jemand, dass nach dem Aufheben der Sanktionen das Virus einfach so „weg“ ist, nur weils der Bundesrat beschlossen hat? Ach ja, ihr wollt euch ja dann impfen (bis ihr merkt, dass sich das Virus dummerweise mutiert). Und so fängt die ganze Übung immer wieder von vorne an. Da könnt ihr euch auch gleich für den Rest eures Lebens einsperren…

  28. Wenn man alle wegsperrt, und dann nach einiger zeit wieder rausläst, ist das virus nicht besiegt, es kommt verzögert zurück. Gibt es nicht inzwischen etwas bessere strategien als der total lockdown? Man muss sich mal vorstellen, eine frau mit 2 kleinkindern und ehemann in wohnung eingeschlossen. Die Schweiz ist nicht gemacht für total lockdown das gibt ein böses erwachen.

  29. Ein Experiment. Kann gut gehen oder auch nicht. Es wäre intelligenter von den Besten zu lernen. Die tiefen Zahlen aus Singapur, Taiwan und Südkorea sind eindrücklich. Diese asiatischen Länder haben frühzeigt drastische Massnahmen ergriffen. Der Erfolgt gibt ihnen Recht.

    Quellen
    https://www.nzz.ch/panorama/coronavirus-wie-asien-die-epidemie-in-den-griff-kriegte-nzz-ld.1544974?reduced=true (falls der Link nicht funktioniert kopieren und im Chrome mit Inkognito Fenster öffnen)
    https://www.nzz.ch/meinung/coronavirus-krise-warum-suedkorea-eine-so-gute-figur-macht-ld.1546919?reduced=true&mktcval=OS%20Share%20Hub&mktcid=smsh (falls der Link nicht funktioniert kopieren und im Chrome mit Inkognito Fenster öffnen)

  30. Ich gehe mit Ihm einig, besser Tote riskieren als Millionen am staatlichen Suppentopf. Wir müssen wie Chinesen und Russen durchgreifen, d.h. der Wert des
    einzelnen muss zu Gunsten der grossen Masse weichen wollen wir als Staat überleben.
    Leider sind wir dazu zu verweichlicht, zu langer Wohlstand hat uns nicht mehr bereit
    zu grösseren Opfern gemacht.

    • Na ja, so dachten Mao, Stalin, Pol Pot und Hitler auch. Was ist ein Leben wert? Bestimmen nun Wirtschaftsführer und Ökonomen, ob jemand weiterleben darf, nur weil der Rubel gerade nicht so rollt? Sie hätten es vermutlich gerne! Ich sag da nur Pfui!

    • Die Extremisten nutzen die Krise wieder mal für sich aus. Jetzt kommen immer mehr Extremisten hervor gekrochen und wollen alle betrügen. Pfui.

    • @Hans Guckindieluft

      Sie verwechseln da etwas. Was ein Menschenleben wert ist, bestimmt seit jeher der Staat. Die Beispiele, von wegen Mao, Stalin usw., die Sie nennen, repräsentieren den Staat und keine Wirtschaftsvertreter. Wie viel individuelle Freiheit dem Bürger zukommt bestimmt ebenfalls der Staat. Oder lässt das aktuelle Theater mit dem Virus etwa irgendwelche Zweifel offen, wer der Chef ist? Ich darf meine Grossmutter nicht mehr besuchen. Wir nehmen jede Einschränkung unserer Freiheiten einfach kopfnickend hin, denn „der Bundesrat hat ja gesagt“. Wollen Sie wirklich zu Gunsten des Sozialismus (siehe Beispiel Hitler, Mao etc.) die Wirtschaft opfern und auf diese Weise die Garantie erhalten, dass JEDER künftig vom Staat total abhängig ist (denn der Staat kann sich ja unlimitiert verschulden mit Gelddrucken). Meine Güte, es geht hier nicht darum, dass wir alle an einem angeblichen Killer-Virus sterben. Es geht um die Preisgabe unserer individuellen Freiheit. Um die Verknechtung durch den Staat. Oder WER denken Sie, muss am Ende für die Staatschulden gerade stehen? Der Staat hat selber kein Geld.

      Ein weiser Mann hat einmal gesagt: Wer seine Freiheit zu Gunsten seiner Sicherheit opfert, wird am Ende keines von beidem haben. Dann verdient er nämlich auch keines von beidem.

  31. Star-Ökonom?!
    Bei diesem Titel sträuben mich schon die Nackenhaare. Herrn Eichenberger geht es bei jedem Thema nur darum, eine andere Meinung zu haben als die Anderen.

    • Na ja was erwarten Sie von SVP-nahen Oekonomen denn schon gross was anderes. Die sind wie Kleinkinder und wollen nur Aufmerksamkeit erzeugen mit ihren dauernden Provokationen. Meinen sie könnten die Realität einfach auf Excel Tabellen im Elfenbeinturm nachbilden.
      Auch sein Spezi, der Ex-Prof Geiger erzählt hier auf IP ziemlich viel Stuss!
      Gut haben solch simple Gemüter eigentlich wenig bis nichts zu melden!

  32. Leider ist es so, dass sich die Ausführenden vehement an ihre Normalität klammern. Und wenn diese nur noch eingebildet existiert, müssen die Normalitätsstörungen versteckt werden, so wie das nun die Bundesadministration mit der Bevölkerung versucht. Staatsangestellte haben offensichtlich ein grundsätzlich differenziertes Verhältnis zu wirtschaftlichen Vorgängen.

    • Ihr Name sagt eigentlich alles.

      Ja, in der Tat: die „Staatsangestellten“ demonstrieren hier eine differenzierte Betrachtungs- und Vorgehensweise. Das ist Ihr Job: die ausgewogene Abwägung sämtlicher Interessenslagen.

      Sie hingegen demonstrieren eindrücklich (wie viele andere hier auch), dass eine reine Wirtschaftsperspektive offenbar grundsätzlich nur undifferenziert und indifferent sein kann. Und Sie demonstrieren, dass SIE es in Tat und Wahrheit sind, die sich an „ihre Normalität“ klammern und mit den veränderten Rahmenbedingungen nicht umzugehen wissen.

      Sie sitzen im Glashaus – und wir sehen Sie alle ganz gut.

  33. Stellt euch diesen Schwachsinn einmal bildlich vor: Nur ein einziges Element dieser irrwitzigen Annahmen lässt sein Kartenhaus zusammen krachen. Angefangen beim Verhalten der Gesellschaft (Mutmassungen) bis medizinischen Halb und Unwahrheiten (bis heute weiss immer noch niemand konkret wie sich das Virus verhält, umsonst würde wohl nicht auf Teufel komm raus – nach einem Impfstoff, nach einem Medikament – geforscht werden. Haben wir es? NEIN).
    Wie bereits erwähnt lässt eine einzige Annahme seiner These bereits sein Kartenhaus zusammenbrechen – „nach der Infizierung ist man immun“. Kein Mensch auf dieser Welt weiss wie sich das Virus verhält und folglich weiss auch niemand, ob es nicht doch eine Wiederansteckung gibt. Auf solch einer Annahme lässt er die gesamte Bevölkerung kontrolliert anstecken. Was will er kontrollieren, wenn er das menschliche Verhalten in der Krise derart in seinem Artikel beschreibt?
    Eines hat das Corona – die selbsternannten Virologen, verantwortungslosen Populisten, hirnlosen (pseudo) Wissenschaftler und Egozentriker sie outen sich jetzt. Nach der Krise werden sie entsprechend blossgestellt und man wird ihnen hoffentlich die Konsequenzen aufzeigen und spüren lassen. Gerade Ökonomen, welche den Raubkapitalismus mitgeprägt und zu verantworten haben (bis auf ein paar wenige Ausnahmen) wollen jetzt auch noch auf fremden Terrain mitspielen??? Es darf einem nicht wundern, wenn der Raubkapitalismus mit solchen „hochdekorierten Ökonomen“ im äusserst ungesunden Rahmen zugenommen hat. John Maynard Keynes dreht sich vermutlich mit unvorstellbarer Geschwindigkeit seit Jahrzehnten im Grabe um, würde er Energie erzeugen, hätten wir Strom für die ganze Welt. Ketzerisch – vielleicht sind diese Ökonomen froh, dass das Virus die völlige Kapitulation der Wirtschaft in die Hand genommen hat. Somit können sich diese schwachsinnigen Wirtschaftswissenschaftler schön aus der Misere stehlen. Hier geht es aber um Menschenleben und um die Zukunft unsere Bevölkerung, daher sollten sie den letzten Rest ihrer Selbsteinschätzung aktivieren und sich nicht einmischen. Hütet euch vor falschen Propheten! Warum holt man nicht Daniel Koch, oder Randa Yogeshwar in das IP, die könnten zumindest etwas konkretes, fundiertes in das Thema einbringen.

  34. Also Star Ökonom ist doch etwas übertrieben, da er am Ende der Laufbahn nun auf Epidemiologe umsatteln will. Bitte dies den dafür ausgebildeten Experten überlassen. Allen am Corona Virus Erkrankten wünsche ich gute Genesung.

  35. Reiner Eichenberger hat scheinbar noch nicht begriffen, dass das Ziel der aktuellen Massnahmen die Reduktion auf ein Niveau „kontrollierter Ansteckungen“ ist (derzeit verlaufen die Ansteckungen nach wie vor exponentiell!).
    Bedenklich auch, dass die NZZ so einen dämlichen und gefährlichen Artikel überhaupt druckt! Das sagt alles zum Qualitätsanspruch der NZZ.
    Reiner Eichenberger soll sich doch mit Wolfgang Wodarg zusammentun – das intellektuelle Niveau der beiden Herren dürfte sich in etwa entsprechen! Vielleicht wollen Sie dann gemeinsam auch mal zwei Wochen in einer überfüllten Intensivstation Aerzte und Pflegepersonal bei deren Arbeit unterstützen.

    • erstens gibt es meines Wissens in der Schweiz keine „Star-Oekonomen“ und zweitens sollte sich ein Wirtschaftswissenschaftler i.S. Antworten auf Gesundheitsfragen zurückhalten und die Meinungsäusserungen der Gesundheitsexperten überlassen, umso mehr wenn solche unqualifizierten Aesserungen gemacht werden.

    • Wir haben etwa tausend Fälle pro Tag. Das macht pro Jahr zusammen mit den nicht registrierten Erkrankungen etwa eine halbe Million Fälle. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, braucht es also 12 Jahre. Wollen Sie die aktuellen Massnahmen so lange aufrecht erhalten? Die aktuelle Strategie ist keine Lösung und versucht nur Zeit zu gewinnen.
      Wer ist nun dämlich?

    • Vielen Dank – sehr treffend. Eben hat Indien eine generelle Ausgangssperre für 1,3 Milliarden Menschen verhängt (Quelle: NTV und weitere Nachrichtendienste). Das hat die indische Regierung, welche selbst scheinbar die Zahlen beschönigen, wohl zum Spass gemacht?!? Diese Pseudowissenschaftler, selbsternannten Virologen und Egozentriker machen verantwortungslos Angst und schüren Zwiespalt in der Bevölkerung, gerade diese Dampfplauderer brauchen wir jetzt am wenigsten! Macht Platz und Ressourcen frei für die, welche etwas dazu beitragen zur Bekämpfung dieser Krise. Nochmals ein Tip an IP – Herr Hässig seien Sie besorgt, dass Ihr Portal nicht abtriftet. Als in der Vergangenheit zu Recht ausgezeichneter Investigationsjournalist sollten Sie sich im eigenen Interesse und Ihrer Leserschaft nicht auf dieses Niveau bringen lassen. Ein Image ist nicht teilbar!

    • Falschaussage: Es verläuft nicht mehr exponentiell! Bitte hier keinen Mist Posten!

    • @Churer
      Unsere Wirtschaft ist hoch komplex verzahnt und nur ihr verdanken wir unseren Wohlstand. Auch die hochgelobte medizinische Versorgung der Schweiz basiert darauf, dass wir sie uns dank unserer Wirtschaft leisten können.
      Einfach einen grossen Teil der Wirtschaft zu schliessen ist anfänglich ok. In der Panik reagieren viele irrational. Nun aber, nach einer ersten Phase, die Lösungssuche zu diffamieren, ist skandalös oder einfach weiterhin zu kurz gedacht. Konnten Sie überhaupt ohne Emotionen den ganzen Artikel einfach mal lesen? Versuchen Sie es bitte noch einmal.
      Die gesamte volkswirtschaftliche Verlustminimierung für alle sollte doch angestrebt werden, oder?

  36. Zitat: Laut dem Ökonomen der Uni Freiburg könnten „Immune die Krankheit nicht übertragen“, somit würde „mit ihrer ansteigenden Zahl die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Ansteckungen anderer“ sinken.

    Woher weiss das Herr Eichenberger?
    In Japan hat man ganz andere Erfahrungen gemacht. Da gibt es Menschen, die nach einer Heilung zum zweiten Mal Corona positiv gemessen wurden, ohne das sie selber etwas gemerkt haben. Solche Menschen verbreiten dann das Virus unbewusst weiter.

  37. Es gilt dasselbe wie bei Geiger:

    Es ist ein quantitativer Nachweis öffentlich einsehbar zu erbringen, dass diese Hypothese berechtigt ist. Simplistisch:

    a) Effekt der Herdenimmunität gemäss SIR-Model (Kermack, McKendrick) oder einer Abwandlung dessen zur mathematischen Modellierung von Epidemien;
    b) Ableitung der voraussichtlichen wahrscheinlichen Verlust an Leben nach Alterskategorien etc
    c) Determination des zu erwartenden wirtschaftlichen Schadens unter einem solchen Szenario (Wertschöpfungsverlust, direkte und indirekte Steuerabgaben etc);
    d) Vergleich mit dem zu erwartenden wirtschaftlichen Schaden nach gegenwärtigem Szenario.

    Selbst wenn der Nachweis erbracht wäre, bliebe dies aber eine rein wirtschaftliche Betrachtungsweise. Freilich liesse eine solche die ethisch-moralische Frage vollständig offen, inwiefern es für eine Gesellschaft wünschenwert wäre, auch nur ein einziges Leben auf’s Spiel zu setzen. Oder ab wann ein Leben nicht mehr schützenswert sein soll.

    Wohl wird es einen Grenzwert dafür geben. Dieser Grenzwert muss m.E. aber signifikant überschritten sein im Sinne des Allgemeinwohls, damit ein solches Szenario auch nur im Ansatz in Frage kommen kann. Mit Sicherheit haben die Spezialisten beim Bund solche Modelle durchgerechnet. Es ist kaum zu glauben, dass hier Bauchentscheide gefällt wurden.

    Also müsste Eichenberger nicht irgendwelche normativen Artikel in der Presse publizieren, sondern sich in den entsprechenden Arbeitsgruppen wissenschaftlich einbringen. Hat man ihn vielleicht nicht gefragt!? Wozu dient dieser Artikel? Wem nützt / schadet er?

    • Simplistisch sind Modelle immer, mindestens weil die Werte von Variablen nicht bekannt sind.

      In der Medizin wie auch in der Wirtschaft, lohnt es sich darum auf die wichtigen Parameter zu achten (Gruss von Pareto). Koch hat selber gesagt, dass für Ihn komplizierte und genaue Modellrechnungen sekundär sind (zu Recht).

      In diesem Falle ist es unser Gesundheitssystem (Bettenkapazität), die Risikopatienten und die wirtschaftliche Prosperität, resp. den Schaden für die Wirtschaft, der möglichst klein zu halten ist.

    • Ihre Position ist unklar und widersprüchlich.

      Am 24. März um 10:15 schreiben Sie, der Bundesrat solle seine Position ändern. Am 25. März 2020 um 12:56 blasen Sie in dasselbe Horn und sagen, nur die Wirtschaft kann’s richten. Damit sind Sie auf der Linie von Eichenberger, Geiger und Stöhlker.

      Und hier schreiben Sie nun, dass Koch sich (zu Recht) nicht primär auf die gängigen epidemiologischen Modell abstützt, was absolut im Sinne meines Posts ist (siehe oben) – und damit im Widerspruch zu Eichenberger, Geiger und Stöhlker steht.

      Es gibt hier ein Spannungsfeld zwischen einer rein wirtschaftlichen Betrachtungsweise und den wirtschaftsethischen Problemstellungen, die daraus erwachsen (könnten). Was ist denn nun Ihre Position? Ihr letzter Absatz löst Ihre Position zu diesem Zielkonflikt in keinster Weise auf.

    • @Cui Bono

      Ja, das stimmt.

      Präzisierungen:
      Ärzte arbeiten im Bereich Risikomanagement meistens mit simplen Methoden, wegen des Zeitfaktors und der vielen Unsicherheiten. Koch selber habe ich nie kritisiert.

      Persönlich bin ich der Meinung, dass komplexe Modelle oft eine falsche Sicherheit suggerieren. Komplexe Modelle sind im Falle von Risikoanalysen nicht unbedingt besser als simple. Die konkreten Annahmen und Prioritäten sind wichtiger.

    • @ Mutti

      Das ist insofern korrekt, als dass die statistisch valide Aussagekraft des Modells zu berücksichtigen ist. Ein komplexe(re)s Modell ist nur dann verwenden, wenn es die zu messenden Sachverhalte auch exakt(er) beschreibt, obschon auch dann immer ein mehr oder weniger grosses Epsilon übrigbleiben wird; d.h. ein Bereich, den das Modell nicht zu erklären / vorauszusagen vermag.

      Was die simplistischen Modelle von Ärzten betrifft: Das ist so sicherlich nicht flächendeckend zutreffend. Ich hatte mit dem Thema verschiedentlich zu tun und kann Ihnen versichern, dass da überhaupt nichts simplistisch ist; insbesondere dann, wenn medizinische Modelle auch wirtschaftliche Aspekte abdecken – auf Mikro- und Makro-Ebene. UND: Ja, das tun gewisse Modelle durchaus; auch diejenigen, die hier zum Einsatz kommen.

  38. Die Wirtschaftsverbände sollen bitte sofort diese Idee aufnehmen und ein pragmatisches Konzept forcieren.
    Ich würde mich sofort melden.

  39. Der Schaden ist angerichtet, ob unsere Führung den Mut hat einen Strategiewechsel zu vollziehen, würde ich mal stark bezweifeln. Dies wäre ja unternehmerisches Denken und Abkehr von eingeschlagener Doktrin. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  40. Eichenberger tut mit seiner schwachsinnigen Idee den Ökonomen keinen guten Dienst. Man würde erwarten, dass ein Ökonom – wenn auch schon die Prognosen mehrheitlich falsch sind – zumindest die Grundlagen der Exponentialrechnung kennt und richtig anwenden kann.

    Merke:
    1. lineare Funktion -> gut kalkulierbar, auf x wie y -Achse -> Risk Taking
    2. exponentielle Funktion -> kaum kalkulierbar, weder auf x-Achse (zeitlich) noch auf y-Achse (Auswirkungen, Anzahl Fälle) -> Risk Mitigating

    Zu schnell gegangen?
    Schaut auch die Videos von Koryphäen an:
    https://www.youtube.com/watch?v=X9RKReLDjbM
    https://www.youtube.com/watch?v=HLtLgrmPZao

    P.S. Eichenberger ist kein Star-Ökonom

    • Ich würde noch weitergehen, und nicht nur festhalten, was Eichenberger nicht ist, sondern auch was er ist: ein Schwatzer

  41. Schuster bleib bei Deinen Leisten!
    Der Herr Ökonom Eichenberger hat seit JAHREN keinen einzigen nennenswerten wissenschsftlichen Beitrag in seinem Fach geliefert. Stattdessen hat er sich auf das journalistische Fach geworfen und schnappt nach jedem heissen Thema, das er dann möglichst frei von Expertise „ökonomisch“ verwurstet. Er ist eine Peinlichkeit für die ganze Volkswirtschaftslehre und würde besser mit seinen unmoralischen, reisserischen Ergüssen im Homeoffice bleiben, statt seriöse Publikationen zu verderben.

  42. Prof. Reiner Eichenberger ist ein Lichtblick in der Corona-Krise. Er stellt die richtigen Fragen und gibt intelligente mögliche Antworten. Das Bundesamt für Gesundheit BAG stellt keine Fragen und verbreitet sinnlose Informationen.
    Gestern publizierte das BAG einen „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage“ und zeigt in einer Grafik die „Fallzahlen für die positiv auf COVID-19 getesteten Fälle“. Die Fallzahlen sagen nichts aus über die Entwicklung der Fälle, weil das BAG nicht sagt, viele Tests an den aufgezeigten Tagen insgesamt durchgeführt wurden. Sinnvolle Aussagen sind nur möglich, wenn neben der Anzahl der positiven Tests auch die Anzahl der total durchgeführten Tests angegeben wird. Würden an einem Tag keine Tests durchgeführt, dann würde das BAG Null Fälle ausweisen.

    • Für MEINE Berechnungen verwende ich folgende Paramter:

      bis Samstag, 21.3. waren es gemäss bestätigten NZZ-Recherchen 50’000 Tests.

      Kapazität nach Aussage BAG täglich bei 5’000.

      Österreich fährt hoch auf 7’000. Italien zurzeit bei 20′ bis 25′

      Verhältnis bestätigte Fälle/gemachte Tests sowie das Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sind aussagekräftiger als die Absolutzahlen des BAG oder den Clickbait-Medien.

      Ebenso sind die Todeszahlen mit Vorsicht zu geniessen. Italien beispielsweise testet post mortem auf Corona. Das heisst, verstirbt ein Patient an einem Schlaganfall und es wird post mortem ein Corona nachgewiesen, wird er statistisch erfasst.

      Nochmals möchte betonen: DAS SIND MEINE ÜBERLEGUNGEN UND ANNAHMEN.

    • „Er stellt die richtigen Fragen und gibt intelligente mögliche Antworten.“
      … und steht der SVP/Weltwoche nahe…
      Lassen wir doch mal die Politik sein; es geht auch ohne.

    • Geiger: Heute hat das BAG informiert: 80’000 Tests wurden in der CH bislang durchgeführt, also knapp ein % der Bevölkerung!
      In Deutschland sind es um die 400’000 Tests, also nur rund 0.5% und selbst im angeblichen Coronavorzeigeland Südkorea wurden bislang auch erst knapp 1% der Bevölkerung getestet.
      .
      Die Schweiz und Südkorea haben übrigens fast dieselbe Anzahl positiv getesteter als auch die fast gleiche Anzahl Todesfälle. Gut Südkorea ist mit 51 Mio rund 6x bevölkerungsreicher als die CH, aber Südkorea hat ein paar Wochen Vorsprung. Kann gut sein, dass die Ausbreitung sich in der CH auch bald mal abschwächt.

    • Haben Sie das quantitative Material von Prof. Eichenberger gesichtet? Wo wurde es publiziert und kann eingesehen werden?

      – Falls nein, ist Ihr Peer Review im besten Fall gerademal noch qualitativer Natur; um es mal vorsichtig zu formulieren.
      – Falls ja, scheinen Sie nicht in der Lage, dieses glaubhaft validiert zu haben. Denn: Nach eigener Aussage fehlen Ihnen wesentliche Datenpunkte, um Überhaupt nur das epidemiologische Modell erstellen / validieren zu können. Ohne dieses können Sie aber kein gesamtwirtschaftliches Modell erstellen / validieren.

      Prof. Geiger, bei allem Respekt, Sie kennen die akademischen Mindeststandards.

    • Ob die These von Eichenberger wirklich so intelligent ist wie sein Supporter Geiger meint, wissen wir erst, wenn die empirischen Befunde vorliegen. Vorher ist alles Spekulation und insofern un-Wissenschaftlich und politisch. Und dies dominiert zur Zeit hier auf IP.

    • Lichtblick oder hinterfotziger Klugscheisser? In Italien sind ein paar tausend Menschen bei der „Durchseuchung“ gestorben. Und so wie ich gelesen habe, war es bei vielen kein leichter Tod (fühle sich an wie Ertrinken). Und jetzt kommt ihr sog. Ökonomen mit Eurem theoretischen Geschwafel. Meinen Respekt dem schweizerischen Bundesrat und insbesondere Herrn Koch für die konsequente Führung in dieser Situation. Es ist schon erstaunlich wie handlungsfähig diese Welt sein könnte wenn man nur wollte…

    • @ Em. Prof. Geiger
      @ Prof. Eichenberger

      Seien Sie doch wenigstens ehrlich und integrieren eine klare Aussage über die wirtschaftsethische Problemstellung, die Ihr „Lichtblick“ (eine singulär wirtschaftliche Betrachtungsweise) den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes in Aussicht stellt. Beispielsweise: Wie viele marginal zusätzliche Tote sind Sie bereit zu akzeptieren, zur Minimierung des wirtschaftlichen Schadens? Wo ziehen Sie in Ihren „Berechnungen“ die nachvollziehbare Grenzen des schützenswerten Allgemeingutes (zugunsten von wem), und wie definieren Sie folglich Fehlallokation in dieser Situation aufgrund des gegenwärtig gewählten Weges (zulasten von wem)?

      Sie offenbaren und bedienen nichts als extreme Gedankenmuster, die strukturelle Gewalt mindestens billigend in Kauf nehmen, oder diese sogar gezielt anstreben. Im Gegensatz zur breiten Masse kann man Ihnen aber nicht mangelhafte Intelligenz / Belesenheit zugute halten. Sie verfolgen ein pures politisch motiviertes Kalkül, in seiner widerlichsten Form.

  43. Wie man lesen kann, stellt die Gesundheit der Asylbewerber, Gefängnisinsassen, Sans-Papiers, Prostituierten etc. und die damit verbundene Verfügbarkeit von Intensivpflegeplätze ein nicht zu unterschätzendes Problem dar.

    • (ironiean)
      Sie haben die Bettler vergessen!

      Seit der Pendlerverkehr an den Bahnhöfen um 80% gesunken ist, die Zahl der Bettler aber gleich bleibt, müssen diese viel agressiver betteln um ihre tägliche Dröhnung zu bekommen. Und jeder angebettelte Passant ist ein potentielles Corona-Risiko…

      (/ironieaus)

      Wer in den obigen Zeilen ein Körnchen Wahrheit findet ist vermutlich Pendler

  44. Politiker leben von Popularität und Wählerstimmen

    Ich traue unseren Politikern darum keinen offiziellen Strategiewechsel zu.

    Die Beliebtheit des italienischen Ministers ist extrem angestiegen seit er einen auf Drama macht und eine „Beschützer und Helfer Attitüde“ demonstriert.

    In China waren die extremen Massnahmen auch eine Macht-Demonstration gegenüber dem Volk „Wir haben alles im Griff und beschützen Euch.“

    Aber ich hoffe, dass die CH-Beamten trotzdem einen Strategiewechsel vollziehen werden, sie können dies ja mit einer neuen „aktuellen Situation“ oder „neuen Daten“ begründen. (Es ist nicht erforderlich öffentlich zu zu geben, dass die Strategie von Eichenberger mehr Sinn macht.)

  45. Noch ein bisschen warten,dann bringt Trump das schon existierende und günstige Heilmittel, welches bereits angekündigt ist, und dann erübrigen sich professorale Hirnlösungen gänzlich. Die Pharmalobby schaut dann gottlob in den Ofen und die an sich völlig harmlose Grippewelle ist wie alle Vorherigen vorbei.

    • Es gibt mehrere Heilmittel. Ich weiss es aus primärer Quelle, weil ich sie selber herstelle und seit Jahren, wenn nötig, verwende.
      Bei viralen oder bakteriellen Symptomen:
      1. ClO2. Das ist Chlordioxid, welches in Wasser gelöst wird. Die Systemmedien verteufeln dieses einfache Mittel seit Jahren als Chlorbleiche und jagen dem Volk Angst ein. Mir schon klar, weshalb: es wirkt und es ist als Molekül nicht patentierbar, zudem spottbillig.
      2. Ozon. Ebenfalls Gas, muss daher auch zuerst in Wasser gelöst werden. Ich verwende seit Jahren Ozongeneratoren, in der Schweiz und in Messenien, wo ich zur Zeit bin und den Strand für mich allein habe, weil die Regierungen Europas sich totalitär geben. Ozon muss immer frisch gemacht werden im Gegensatz zu ClO2.
      3. Vitamin D3. Brauche ich hier nicht, lege mich an jedem schönen Tag, in die Sonne, bin daher auch im Winter vital und gebräunt. Sonne mache Hautkrebs, wird behauptet.
      4. Rohkost, Verzicht auf tierische Proteine. Ich ernähre mich zu über 99 Prozent pflanzlich, allerdings meist nicht roh. Das Buch, „Die China Studie“, hat mir vor 6 Jahren die Augen geöffnet.
      5. Heilkräuter.
      Dazu Spaziergänge. Ich komme jeden Tag auf 15000 bis 25000 Schritte.
      6. Gottvertrauen. Haben in Europa nur wenige, da es eine spirituelle Wüste ist.
      Ich bin 59 und war bis vor zwei Jahren im Anwaltsregister des Kantons Zürich. Ich muss schon sagen, verdammt gutes Drehbuch, und am Schluss ist das Virus schuld. Die meisten Menschen werden sich nach der ersten oder nach der zweiten Welle freiwillig impfen lassen. Wie heisst es doch auf dem Siegel der Freimauerer: ordo ab chao.

  46. Langfristig ist dies die einzige Strategie bis wir Impfungen haben.

    Da der Virus sehr ansteckend ist geht ginge das Durchseuchen ausserordentlich schnell.

    Für die älteren Menschen werden in einigen Monaten Impfungen verfügbar.

    Durchseuchen ist zudem eine bekannte und erprobte Strategie.

    Ich erinnere mich an Zeiten in welchen, alle Kinder bewusst exponiert wurden wenn ein Kind z.B. Masern litt. Mütter organisierten eine gezielte Durchseuchung der ganzen Gruppe weil sie die Vorteile von Immunität kannten und sie verhindern wollten dass erwachsene Menschen erkrankten. Sie trennten also die Kinder von Erwachsenen.

    Es ist im übrigen auch die übliche Strategie bei den periodischen Grippeviren.

    • Impfung sind erst in 12-18 Monaten verfügbar. Die Lethalität dieses Virus ist deutlich über demjenigen der Grippe. Ich schätze, dass mindestens 80’000 BügerInnen (v.a. die Vertreter der sogenannten Risikogruppe, aber nicht nur diese) in Kürze tot wären, während die Notfallversorgung nicht gewährleistet wäre. Der direkt attribuierbare wirtschaftliche Schaden beläuft sich nach meiner Rechnung Auf mindestens 45 Milliarden.

    • @Pro: haben Sie schon mal etwas von Grippeimpfungen gehört?

      Ist Ihnen eingefallen, dass Masern bei Kindern in der Regel harmlos verlaufen, bei Erwachsenen (gerade Schwangeren) zu massiven Komplikationen führen können?

      Merken Sie etwas?

      Anregung: Nehmen Sie die Aussage von Nuhr (weiter unten) zu Herzen!

  47. Gemäss der von Daniel Koch erwähnten Studie von Ferguson wird die Pandemie zwischen 3 und 5 Monaten dauern (mit jeweiligem Zeitversatz). Und nach Absetzen der Einschränkungen wird zwei Monate später nochmals eine Welle erwartet. Das sind böse Aussichten für die Wirtschaft.
    Darum wundert es mich nicht, dass „Starökonomen“ die „Durchseuchung“ fordern, denn es geht ja um ihre Existenz.
    Allerdings bezweifle ich stark, dass die Weltwirtschaft unter den „Ferguson-Bedingungen“ sich jemals wieder zum Ausgangszustand aufrappeln wird. Ich gehe davon aus, dass es im Lauf des Jahres zu gröberen globalen Verwerfungen kommen wird.
    Sobald es zu Massen-Konkursen kommt, werden auch die Banken und Nationalbanken in Turbulenzen geraten. Dann wird es richtig bitter …….

    Ich für meinen Teil bevorzuge den totalen Finanzcrash und bin nicht einverstanden, das Finanzkarussell weiterhin mit Steuergeldern zu befeuern. Dieses System ist schon zu lange ENTARTET!

    • Tja Diana, dass das System entartet ist, einverstanden OK. Nur wenn Sie den „totalen Finanzcrash“ resp. Systemkollaps wollen, dann ist es Ihnen wohl klar, dass auch Ihre Altersvorsorge auf gegen Null fällt, sie nicht mehr an Ihr Geld auf der Bank kommen, der Zahlungsverkehr zusammenfällt und am Ende der wirtschaftliche Shutdown noch um ein zwei Potenzen stärker ist als aktuell.

  48. Dienstag Vormittag … wir haben aktuell 117 Tote bei 8795 bekannten Fällen. Italien ist im Chaos, wir auf dem besten Weg dazu. Und genau jetzt kommt so ein Excel-Jockey und faselt etwas von „gelenkter Durchseuchung“.

    Ich denke Dieter Nuhr bringt’s hier treffend auf den Punkt: „Wenn man von etwas keine Ahnung hat, dann einfach mal Fresse halten!“

    • Stand Dienstagvormittag hat Österreich halb so viele Infizierte wie die Schweiz und „nur“ 25 Tote. Dies bei praktisch gleicher Bevölkerungszahl, und wie die Schweiz ist auch Österreich ein Transitland. Wir grenzen zwar an die Grossregion Mailand und haben mehr Grenzgänger als Österreich, aber etwas macht unser Nachbar offenbar besser.

    • „Dienstag Vormittag … wir haben aktuell 117 Tote bei 8795 bekannten Fällen.“

      Diese 8795 bekannte Fälle sind genau der Punkt. Dunkelziffer unbekannt. Daher Prozentsatz der Toten ebenfalls unbekannt. Letalität? 1% oder 0.4% oder nur 0.2% oder 0.1%?. Wieviele „normal“-Grippe-Tote gibt es im gleichen Zeitraum?. Statistik sagt ca. 65’000 Tote in der Schweiz jedes Jahr. Nein, nicht Coronatote sondern ganz natürlich Ablebende aufgrund von Alter/Krankheit. Will heissen: mit Corona-Statistiken à la Boulevard-Zeitungen kann man ganz schön viel Unfug betreiben.

  49. An „Starökonom“ an der Uni Fribourg. –

    Zeitliche Dimension:
    Methode „Durchseuchung/ laisser faire“: Dauer: 1 Jahr; keine Referenzwerte
    Methode „Lockdown“: Dauer ca. 3 Monate; Referenzwert „Wuhan“

    Frage und Anregung an den Starökonomen:
    Bei welcher Methode ist der Schaden für die Wirtschaft geringer? Sie können beide Szenarien auf Basis der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung durchspielen mit entsprechenden Szenarien und das Ergebnis z.B. für die Schweiz und Holland darstellen. Das wäre dann wissenschaftlich. Ist zwar etwas aufwendiger als rein politökonomische Statements, jedoch dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit entsprechend.

    Besten Dank und freundliche Grüsse
    F.H.

    • „Wuhan“

      Selbständig Denken vs. Propaganda aus China?

      Glauben Sie wirklich, dass es in China keine Infizierten mehr gibt – und keine Senioren mehr am Virus sterben?

    • Da machen Sie den Riesenfehler, dass „Methode Lockdown à la Wuhan“ in der Schweiz nicht angewandt wird. In der Schweiz werden nur die sozialen Kontakte reduziert: Das reduziert die Ansteckungen, eliminert sie aber nicht. Sobald der Bund seine Massnahmen lockert, steigen die Fälle wieder. Um eine Herdenimmunität zu errechen, bracht es etwa 6 Millionen Fälle, also etwa 10 Jahre bei den gegenwärtigen Fallzahlen. Das wird schiefgehen…

  50. Lieber Herr Eichenberger
    überlassen wir doch diese Entscheidung den Fachleuten!
    Ihre konträre Meinung in Ehren, aber könnte die Pandemie nicht auch ein willkommener Grund für den Abbruch eines Finanz- und Wirtschaftssystem sein, welches völlig am Ende ist?
    Nassim Nicholas Taleb lässt grüssen!

    • Sie meinen die „Fachleute“, die vergessen haben, einen genügenden Vorrat an Masken anzulegen?

  51. Ist er auch Virologe oder Epidemiologe? Gesteuerter Zusammenbruch des Gesundheitssystems? Selten so einen Schwachsinn gelesen.

  52. Gute Idee, Prof. Dr. Eichenberg!!! Wir fangen vorab mit einem kleinen Experiment an, um einen besseren „Look & Feel“ für Ihre Idee zu bekommen, und ihnen gleichzeitig das Privileg einer Ersthanderfahrung zu ermöglichen: Zuerst setzen wir Sie persönlich (zusammen mit Stöhlker und Geiger, und logischerweise Ihrer jeweiligen Familien) ein paar COVID19-Erkrankten aus, und sperren Sie dann gemeinsam bis zur vollständigen Genesung weg. Sie haben sicherlich Verständnis dafür, dass Sie drei während Ihrer Quarantäne kein Anrecht auf medizinische Betreuung haben. Sind Sie dabei!?

    • Nachtrag: Die Realität in meinem eigenen Betrieb sieht so aus, dass momentan alle Leute im Home Office sind und wir den Betrieb weiterhin problemlos gewährleisten können. Wir verdienen zwar weniger Geld, sind aber weder als Unternehmen existenziell bedroht, noch werden bei uns Mitarbeiter entlassen werden. Unsere beschränkten Bestände an medizinischen Versorgungsmitteln im Sanitätszimmer haben wir vollständig an ein lokales Spital übergeben / gespendet. Wir brauchen Sie jetzt nicht, und können das später wieder kaufen.

      Meines Erachtens geht das Gejammere von zwei Kategorien Unternehmen aus:

      a) denjenigen, die zwingend einen physischen Kundenkontakt haben müssen, um Ihre Produkte / Dienstleistungen zu vertreiben; und
      b) denjenigen, die eigentlich keinen physischen Kundenkontakt bräuchten, aber nicht frühzeitig modernisiert haben, und jetzt lieber externe Faktoren / Dritte dafür verantwortlich machen, als das eigene Unvermögen hinsichtlich einer vorausschauenden Geschäftsführung als Kernproblem zu identifizieren.

      Für die erste Kategorie tut es mir leid; sie brauchen Unterstützung in Form von wirkungsvoller Wirtschaftshilfe (nicht das, was jetzt gerade passiert). Im Falle der zweiten Kategorie tun mir lediglich die Mitarbeitenden Leid, die durch Ihre Geschäftsführung nun gefährdet sind (nicht die Politik). Wo ist hier das Risk Management, wo die Business Continuity und Disaster Recovery Pläne!? Nicht der Staat muss das Unternehmertum regeln, sondern die Unternehmer.

      Anstatt laut zu schreihen, was der Staat nun für die Einzelnen tun kann / sollte, müsste sich jeder Einzelne fragen, was er für die Gemeinschaft tun kann. Schauen Sie sich im Unternehmerischen Fälle wie BYD, Ford, Dyson, LVMH, Facebook, Google und viele mehr an. Die packen an, anstatt sich in Polemik zu üben. Von dieser Haltung, und nur dieser, bin ich persönlich ein Fan.

  53. Machen wir doch mal ein kleines Rechenbeispiel für die beiden Szenarien:

    a) Bei Durchseuchung würden etwa 70% der Bevölkerung infiziert und 1% würden 2 Jahre früher sterben als erwartet. Dann würden in der Schweiz etwa 120.000 Lebensjahre geopfert werden.

    b) Nehmen wir weiter an, dass im Falle einer monatelangen Massenquarantäne eine grosse Depression ausgelöst wird, in deren Folge mit ein paar Jahren Verzögerung die Lebenserwartung über mehrere Jahre hinweg (z.B. über 5 Jahre) für die Gesamtbevölkerung um 1 Jahr sinkt bzw. nicht mehr steigt (so wie das während der 30er Jahre und weniger stark nach der Finanzkrise in den USA der Fall war). Dann werden etwa 42.500.000 Lebensjahre geopfert werden, also um den Faktor 350 mehr Lebensjahre.

    Die Entscheidung für einen Politiker sollte eigentlich ein No-Brainer sein! Ich weiss allerdings nicht, ob ein Grossteil der Bevölkerung solche einfachen Rechnungen nachvollziehen kann.

    • Sie wissen aber, dass die grosse Depression mitunter von diesem unsäglichen Goldstandard massgeblich verschärft wurde!
      Die FED musste mitten in der Depression Ende 1931 die Zinsen um 2% Erhöhen um die Nachfrage vor allem auch aus Europa nach US$ zu senken, weil viele US$ wollten um die dann gegen Gold bei der FED einzutauschen. Das hat die Krise massiv verstärkt, darum wurde der Goldstandard auch bald mal darauf aufgehoben und sogar ein Goldhalteverbot eingeführt!
      Schauen Sie sich mal die Entwicklung des Money Supply M1 & M2 während jener Jahre an. So kann man jede Wirtschaft an die Wand fahren:
      http://www.sjsu.edu/faculty/watkins/depmon.htm
      .
      PS Die Lebenserwartung in den USA sinkt primär wegen der Opioidkrise und all den überfetteten Amis mit allen möglichen Folgekrankheiten und Letalitäten!

    • Lieber Statistiker, jetzt musst du mir nur noch erklären, wie die Welt mit dem Eichenbergerschen Experiment vor einer grossen Depression bewahrt wird.

      Schon mal etwas von „Population“ vs. „Sample“ gehört, du Starmathematiker?

    • Menschen sind emotionale „Gspührsmis“! In einer wohlstandsverblödeten Gutmenschengenossenschaft wie der Schweiz können Sie unter keinen Umständen mit Zahlen und Fakten kommen!

  54. Guter Ansatz. Aber auch hier „muss“ man sich nicht anstecken lassen. Wie bei jeder Krankheit gibt es Menschen, die sich nicht anstecken, sich anstecken und nichts merken, sich anstecken und krank und dann wieder gesund werden. Und solche die sterben. Dem sagt man LEBEN.

  55. Endlich einer, der es ausspricht. In Zeiten der Massenpanik und-hysterie darf ja keine konträre, gegen den Strom plädierende Meinung geäussert werden.
    Es wird sich jedoch nichts ändern.

    In einigen Monaten wird dann grosse Kritik laut werden, weil die Wirtschaft komplett zusammengebrochen ist und die Staatsfinanzen ruiniert sind.

    Unser Leben wird um einiges anstrengender werden als zuvor. Die Zeiten der Schweiz, in der alles vermeintlich besser ist, sind vorbei. Das wird eine Herausforderung für die trägen Schweizer, an der sie möglicherweise scheitern werden.
    Hoffen wir dennoch das Beste.

  56. Rainer Eichenberger. Der Boris Johnson unter den „Starökonomen“, nicht nur wegen Frisurproblemen. Was würde der wohl sagen, wenn Ärzte plötzlich volkswirtschaftliche Theoreme aufstellen würden? Schön gibt es Schuster, die bei ihren Leisten bleiben.

  57. Ich weiß, daß meine Abneigung gegen Ärzte krankhaft ist. Wenn sie mich aber am Leben erhält?
    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

  58. Er soll sich selbst anstecken lassen und sofort in Quarantäne und mal überlegen, ob er überhaupt die Kompetenz dazu hat, solche Vorschläge öffentlich zu machen.

  59. Nix neues unter der Sonne, in solchen Zeiten
    sind jene die rational und nüchtern denken
    mengelware, eine Minderheit.
    Das Finanzsystem ist eh längst obermarode,das Geschehen der letzten Tage?!!! Vor lauter Panik haben das ganz viele noch nicht so recht geschnallt.
    So als ,,Sahnehäubchen,, soll jetzt auch noch die Realwirtschaft abgewügt werden.
    Kollaps der Weltwirtschaft möglich, die Volgen verheerend.Dann ist Corona nur noch eine Fussnote.

  60. Eichenberger vergisst, dass eine Immunisierung auch mit einer Schutzimpfung erreicht werden kann, ohne das Leben von Tausenden aufs Spiel zu setzen. Es geht um Menschenleben, nicht um BIP Wachstum. Mit der gleichen Argumentation können wir auch die Polio und Masern Impfungen absetzen und die Bevölkerung anstecken. Die Folgen davon kennen wir.
    Es geht darum Zeit zu gewinne ein Medikament oder noch besser eine Impfung herstellen zu können die Leben rettet, nicht um Konjunkturausichten. It’s not only the economy, stupid.

  61. Was mir in der Analyse des Star-Ökonomen fehlt, ist die Anleitung, wie man die kontrollierte Durchseuchung vornehmen soll, und dabei gleichzeitig die Risikogruppen schützt.

    Werden die Angehörigen der Risikogruppe allesamt in ein riesiges QZ (Quarantänezimmer) geschickt? Wer betreut sie dort?

    Insbesondere: Wie stellt man sicher, dass keine infizierte Person im QZ landet (das wäre wohl der sichere Tod fast aller im QZ internierten), gegeben, dass die Krankheit erst Tage nach der Ansteckung ausbricht?

    Braucht es dazu ein oder mehrere VQZ (Vorquarantänezimmer)? Stellen sich im VQZ nicht die selben Probleme wie im QZ?

    Fragen über Fragen… Und ein Schreibtischtäter namens Eichenberger, der eine Plattform erhält, irgendwelchen nicht durchdachten Stuss in die Welt hinaus zu posaunen.

  62. Dann soll er doch vorangehen und sich anstecken. Da will einer die Büchse der Pandora öffnen und die ganze Schweiz zu einem Versuchslabor machen. Ethische Bedenken hegt dieser Herr vermutlich keine, ein paar Tote mehr oder weniger, können als Kollateralschaden abgetan werden. Hauptsache ist, dass der Rubel möglichst schnell wieder rollt. Bei allem Respekt, ich weiss nicht, ob diesen Herren jemand ins Hirn gesch…. hat. Dieser Herr hat nich begriffen, dass hinter den Zahlen in seinen Statistiken Menschenleben stehen, Hier wird durch die Wirtschaft wieder Druck aufgebaut, dass der Rubel wieder rollt, dass es dann Menschenleben kostet, interessiert diese Leute nicht! Ich hoffe dem Druck von solche Heinis wird nicht Nachgegeben!

    • lasst euch ja nicht anstecken von solchen unqualifizierten Ideen eines Unsachverständigen i.S. Gesundheitsfragen.

  63. Der Beitrag von heute von Klaus Stöhlker über die Entwicklung im Tessin und der Ansatz hier von Herrn Eichenberger über die gelenkte Immunisierung sollten dringend im Bundesrat thematisiert werden unter Einbezug von Herrn Daniel Koch. Er macht einen tollen Job im Gegensatz zu unserem Parlament. Die Krise verlangt jeden Tag die Offenheit der Neubeurteilung.

  64. Nette kontroverse Ansicht. Kleiner Haken dabei: Zahlen. Wie viele könnten gleichzeitig kontrolliert angesteckt sein ohne das die ggf. notwendige Hilfe bis zu Intensivpflege ausbleibt? Dann nehme man 60% der Bevölkerung die es zur „Herdenimmunisierung“ benötigt und teile diese mit den max. Freiwilligen pro Iteration multipliziert mit 2 Wochen. Kleines Beispiel mit 100’000 Freiwilligen alle zwei Wochen (wovon 1% Intensivpflege braucht und 99% „mild“ verläuft). Macht ca. 1000 permanente Intensivpflegefälle. Ganze Rechnung: 8 mio * 60% / 100T = 48 Iterationen * 2 Wochen = 96 Wochen = 1.8 Jahre für diese Übung. Ökonomisch immer noch sinnvoll?

  65. Reiner Eichenberger ist für mich alles andere als ein STAR-Ökonom. Von der Einstellung und der Haltung her ein Libertärer, der nur die Interessen der Wirtschaft sieht. Er stellt sich gerne in den Mittelpunkt, ein Selbstdarsteller sondergleichen, ein Narzisst. Wenn er wirklich ein STAR wäre, dann würde er nicht in der Pampas, an der Uni Freiburg, dümpeln…

  66. reine modellspielchen. Tatsache ist: kein seriöser empidemiologe empfiehlt diesen weg. und ob jemand, der erkrankt und kurzzeitig immun ist (weil: eine längere Immunität ist nach jetzigem stand der Erkenntnisse unwahrscheinlich) das Virus nicht weitergeben kann, ist auch Gegenstand aktueller forschungsarbeiten.
    social distancing ist das mittel der Wahl – zumindest wenn man allen namhaften forschern glaubt.
    der vorschlag dieses Ökonomen ist doch einmal wieder eine Verbeugung vor der wirtschaft… sie wird es ihm danken.

    das Problem ist doch nicht, ob ein paar menschen mehr oder weniger triefende nasen haben oder einen unkritischen husten, sondern, dass bei einer solchen herdenimmunisierung eine Überschwemmung des gesundheitssystems stattfindet. dafuer ist es nicht ausgeruestet (warum, wird politisch aufzuarbeiten sein – nach der krise). und zu glauben, dass man die Immunisierung kontrolliert hinbekommt, verkennt ein grundlegendes Verständnis von exponentieller Ausbreitung.
    mal mitdenken: kontrollierte Immunisierung bedingt eine clustergesteuerte Infektion, einsperren der menschen, langsames ausbreiten nach festgestellter und abgeheilter Infektion usw.. ehrlich jetzt: die freiheitlichen Einschränkungen wären noch massiver und der ausgang ungewiss. in der sprache der Ökonomie: kosten/nutzen suboptimal.

    sicher ist jeder Input aktuell diskussionswürdig, aber bitte aufhören, auf die einzuprügeln, die in der krise Verantwortung nehmen (und zwar nicht in dem sie aus ihrem Elfenbeinturm nicht hilfreiche Kommentare absetzen). lasst die Politik und die Medizin ihren Job machen, für Besserwisserei habt ihr nach abschluss der krise noch genug zeit.

  67. Zitat: Laut dem Ökonomen der Uni Freiburg könnten „Immune die Krankheit nicht übertragen“,
    Woher weiss denn Herr Eichenberger dies? In Japen hat man andere Erfahrungen gemacht. Immune können sich erneut anstecken ohne dass sie es merken und dann das Virus weiterverbreiten.

  68. Ein anderer wichtiger Punkt im Artikel ist, dass sich gerade die jungen gesunden Leute nicht ewig zuhause halten lassen und früher oder später sich „durchseuchen“ lassen und dann halt einfach unkontrolliert.

    Fakt ist, ohne Impfstoff lässt sich das Virus nur per „Herdenimmunität“ besiegen – wir müssen also irgendwo zwischen 60%-75% der Bevölkerung soweit kriegen, dass die immun sind. Das geht nur per Infektion.

    Ewig zuhause sitzen ist keine Option.

  69. Die Sendung Anne Will vom vergangenen Sonntagabend auf ARD zeigte, in welcher Sackgasse wir stecken.

    Die Moderatorin wählte bewusst eine provokative Vorgehensweise um die Handlungsblockade der Politik sichtbar zu machem: der Lockdown führt gesellschaftlich zu weit mehr Unruhen als die hier beschriebene Alternative.

    Warten darf keine Option sein. Anne Will hat an diesem Abend ihr Publikum überfordert. Und es zeigt sich: geht es um den eigenen Tod, steckt bei den Wohlstandsverwahrlosten das Kleinhirn auf Gesässhöhe.

  70. Reiner Eichenberger Starökonom? Eichenberger ist Wirtschaftsprofessor an der Pampauniversizät Freiburg, zudem Forschungsdirektor des CREMA, eines Institutes das nichts liefert! Irrtümlicherweise als Querdenker bekannt. RE ist jedoch nicht in der Lage Situtionen oder Aufgaben ganzheitlich zu betrachten und taugliche Lösungsansätze zu bieten, er begreift immer nur Teilaspekte! Das macht den Blocheradlaten zu einer geschätzten Person in der SVP.

  71. Sehe ich auch so. Aus Angst vor dem Virus begehen wir bereits wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Selbstmord. Völlig irrational.

  72. Es gibt m.W. keine Studien und kein Land, die eine „Durchseuchung“ medizinisch belegen bzw. vorhersagen könnten. Es gibt keine Belege, dass die Risiken „relativ klein“ sein würden.

    Viele Länder haben das angedacht (England, Holland) und sind davon abgekommen.

  73. Leider ist Eichenberger zwar ein guter, aber auch nur „ein Oekonom“….das funktioniert medizinisch nicht, dass keine Antikörper längerfristig gebaut werden kann… sonst hätten sie schon lange Vaccines gefunden…
    Das sollte zuerst GB ausprobieren, aber wenn sie merkten, dass nicht funktionierte, haben sofort gestoppt…
    Zwinglistadt könnte schon ausprobieren, wenn sie wirklich mutig sind…viel Glück!🍀🐞🤣

  74. Reiner Eichenberger ist in keinster Weise ein Starökonom. Er ist ein totaler Schwätzer, der sich mediengeil überall inszeniert. Man hatte schon in der Sendung von LH und Schawinski einen Eindruck gewinnen können, dass er irgendwas daherschwafelt, wovon er keinerlei Ahnung hat. Seine Strategie ist es, sich durch möglichst konträre Meinungen medienwirksam ins Szene zu setzen. Ich hatte mal das Vergnügen, in einer bekannten Sendung in einer Runde zu sitzen und sein völlig substanzloses Schwadronieren zu erleben. Dass LH einem solchen Blender und Schwätzer auf den Leim geht, nicht zu glauben. Der holländische Premier Rutte und auch Boris Johnson hatten mal diese „Durchseuchungstheorie“. Sie sind zurückgepfiffen worden und haben Ihre absolute Fehleinschätzung zugegeben und völlig korrigiert. Fakt ist: Eichenberger versteht von Medizin. Fragen absolut nichts. Er ist auch keinerlei Starökonom, sondern ein mediengeiler Schwätzer.Auch in der Sendung mit Schawinski hatte er absolut nichts zu sagen.

  75. Der Mann hat völlig recht. Ich hatte den Corona (höchstwahrscheinlich, man kriegt ja keinen Test) auch schon: 9 Tage leichten Halsschmerzen. Auch meine ganze Familie, inklusive 75-jährige Eltern hatten es schon – wir leben sehr eng. Überall gab es nur leichte Grippe-Syptome, die Kids hatten sogar gar keine Symptome.
    Der typische Corona-Tote in der Schweiz ist 85 und todkrank. In Italien 80 und ebenfalls schwerstkrank. Wir müssen Risikogruppen schützen und weiter machen.

  76. Ob ein „Star-Ökonom“ der richtige Experte ist für solche Fragen bleibe einmal dahingestellt. Aber wenn der clevere Herr schon denkt dass sich jemand für seine Meinung interessiert, dann soll er doch bitte auch gleich erklären wir das mit der kontrollierten Ansteckung genau laufen soll, wenn die Spitäler jetzt schon bezüglich den kritischen Fällen überfordert sind. – Ach ja. Und da wäre noch etwas: Jemand soll Herrn Eichenberger darauf hinweisen, dass wir nicht mehr 1960 haben und dass heute alles etwas globaler abläuft. Über eine Strategie für die Schweiz zu debattieren erscheint da ziemlich anmassend.

  77. Ja aber leider versteht er nichts von Medizin, und die Menschen die sterben sie ihm wohl auch egal. „Man kann nicht mit Geldscheinen reden, dude“

  78. Richtig. Die gesunden „Jungen“ (bis 50) von der Risikogruppe trennen. Nach überstandener Krankheit können die Jungen wieder voll arbeiten oder zur Schule gehen.
    Kochs Strategie ist einfach (alle Wegsperren) aber das dauert ewig.

    • Richtig, Peter Meister. Auch jetzt zeigt sich, zahlreiche Zeitgenossen sind infolge Dauer-SRF-Mainstram-Medienkonsum geistig kontaminiert; siehe Kommentar @Bankomat.

      Die einzige Gemeinsamkeit China/Europa ist der Virus. Alles weitere ist Unfug.

      Abgesehen von isolierten Einzelregionen funktionierte die Grundversorgung Chinas uneingeschränkt: Nahrung, Sicherheit, Strom, Wasser. Hilfe von aussen (übriges China-Festland) war stets da. Europa? Europa ist ein Wuhan.

      Am 12.03. schrieb ich hier auf diesem Blog den Kommentar: „Lockdown Europa wird kommen.“

      Also, Bankomat und weitere Typen ihres Schlages: gehen Sie weiter, hier gibt es nichts mehr zu sehen.

  79. Nicht einmal China hat das gemacht. Und in China sind Menschenleben oder die Menschenwürde wirklich keine schützenswerte Güter. Und jetzt sollen wir Schweizer das machen? Und für was? Das liebe Geld.
    Vielleicht sollte sich die Wirtschaftselite lieber Zeit nehmen und darüber nachdenken, warum die Wirtschaft nicht widerstandsfähiger ist? Eine Pandemie gehört schliesslich zu den operationellen Risiken.
    Ach ja, stimmt. Wegen dem lieben Geld.

  80. Geld, Wirtschaft, Bonus, alles ist dem in der Schweiz unterzuordnen..viele Politiker, Manager, Führungskräfte denken so…getrieben von der Gier und Macht…noch mehr Geld machen zu können…auch wenn man gerade die ältere Generation dafür opfert, welchen wir es verdanken, dass es uns in den letzten 60 Jahren so gut gegangen ist.
    Herr Eichenberger lassen wir das Virus kontrolliert ausbreiten auch wenn es halt die Alten und Schwachen treffen wird…und hoffen für Sie, dass es nicht Ihre Eltern oder Grosseltern trifft, falls Sie noch welche haben…aber Hauptsache Sie können zuhause weiter Ihr Geld zählen..

    • Professor Eichenberger ist ein origineller liberaler Denker.

      Jetzt ist ihm aber der Lapsus passiert, dass er seine Theorie der „gelenkten Immunisierung“ auf der falschen Prämisse aufbaut:

      Nämlich, dass Corona-Immune die Krankheit nicht mehr weiter übertragen würden.

      Virologen müssen darüber entsetzt sein.