Der Wahnsinn mit den Covid-Rettungs-Krediten

Betrüger reissen sich Gratisgeld unter den Nagel, SNB nimmt Virusdarlehen als Sicherheit für noch mehr Kredit. Big-Ponzi.

Die Schweiz sei der einsame Leuchtturm, lobt die globale Presse den Covid-Rettungsschirm der Eigenossenschaft. Innert 30 Minuten zum Gratiskredit für alle Firmen – phantastisch.

Effektiv läuft Anderes. Die Schweiz wird zum gigantischen Ponzi. Ein Kartenhaus auf Kredit und Dummheit – bis hin zu Betrug.

Gestern meldete Zürichs Polizei, dass sie 30 Strafverfahren gegen Covid-19-Kredit-Betrüger und mögliche Geldwäscher eröffnet habe. Das Geld lande „auf Privatkonten“ oder im „Ausland“.

In 30 Minuten zum Kreditbetrug, lautet neu das Motto.

Es kommt noch besser. Die Nationalbank hat am Montag ihr „Merkblatt zur SNB-Covid-19-Refinanzierungsfazilität“ publiziert.

Es geht darum, dass die Zentralbank den Geschäftsbanken deren zu null Prozent „verschenkten“ und vom Bund garantierten Virus-Kredite abnimmt und dafür ihrerseits Kredit gibt.

Sprich: Die UBS, CS, Raiffeisen, Postfinance, ZKB, Valiant, Clientis und wie sie alle heissen hauen die Kredite zuerst im grossen Stil raus.

Um sich dann umzudrehen und die von den Kreditnehmern unterzeichneten Zettel am Sitz der SNB an der Börsenstrasse 15 in Zürich zu hinterlegen.

Kredit gegen Wisch (SNB)

Im Gegenzug erhalten sie den gleichen Betrag von der Notenbank ausbezahlt. Und das Beste: Obendrauf gibts Zins. Die Geschäftsbanken können sich bei der Nationalbank zu minus 0,75 Prozent verschulden.

„Der Zinssatz entspricht dem SNB-Leitzins“, steht unter Punkt 4.1. im Merkblatt. Laufzeit? „Das Darlehensgeschäft wird ohne fixe Laufzeit abgeschlossen.“

Also ewig.

Und dann noch dies: Die SNB akzeptiert nicht nur Covid-19-Kredite, welche UBS&Co. den Firmen im Rahmen des helvetischen Super-Rettungsschirms gewährt haben.

Sondern sie nimmt als Sicherheit auch „gewisse Forderungen, die durch kantonale Bürgschaften oder Kreditausfallgarantien gesichert“ seien; sofern diese mit Covid zu tun hätten.

Und auch „Forderungen, die im Rahmen der Startup-Solidarbürgschaften des Bunders in Kooperation mit den Kantonen gesichert“ seien.

Kurz: praktisch alles. Covid-19-Kredite des Bundes, Covid-19-Kredite der Kantone, Ausfallgarantien der öffentlichen Hand, Startup-Finanzierungen für Jungunternehmen:

All diese Kredite, die unsicher sind und die sich auf Dutzende Milliarden auftürmen, können bei der Bank der Banken hinterlegt werden, um im Gegenzug gute, frische Schweizer Nötli von dieser zu erhalten.

Mit 0,75 Prozent Zins obendrauf.

So dreht sich das Ponzi immer schneller. Die Geschäftsbanken stellen Kreditscheine im Dauerakkord aus. Mit der Signatur des Schuldners darunter holen sich die Banken das viele SNB-Geld.

Der Bund hält seine schützende Hand darüber, Betrüger lachen sich ins Fäustchen und brausen im frisch gekauften Ferrari gen Süden.

Derweil der Bürger nicht mehr weiss, wie ihm geschieht. Er ist der Dumme im Umzug. Der dumme August.

Passt zum Land mit seinem Nationalfeiertag im Hochsommer.

Kommentare

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  1. Let’s face the facts: Gemäss Bericht im heutigen Tagesanzeiger wurden aktuell 120’000 Corona-Kredite gesprochen. Zum „Megabetrug“: Im Kanton Zürich werden im Moment 30 Fälle überprüft, in anderen Kantonen 23 Fälle. Wenn wir nun diese den Anträgen gegenüberstellen, haben wir eine „Betrugsrate“ von 0.05 %. Selbst wenn diese noch ansteigen und es z.B. 500 Fälle in der ganzen Schweiz wären, sind dies 0.42 % aller beantragten Kredite. Auf der anderen Seite konnten sich hoffentlich viele KMU’s dank diesen Krediten über Wasser halten und die Arbeitsplätze sichern.

    Das diese unbürokratische Massnahme auch Betrüger auf den Plan ruft, war zu erwarten und wurde sicherlich auch in den Überlegungen des Bundesrates einbezogen. Daher wurde im Antrag auch klar darauf hingewiesen, dass bei Betrug strafrechtliche Massnahmen ergriffen werden. Abgerechnet wird wie immer im Schluss.

    Artikel im Tagesanzeiger: https://www.tagesanzeiger.ch/die-meisten-unternehmen-fassen-ihre-covid-19-kredite-nicht-an-338282581639?fbclid=IwAR3wDUWotLFKjZ0DeWeWG8-IgwWoInM3YbDysrcUcnH9KPy9JTf8fCYx1Gk

  2. Geschehe nichts Schlimmeres. Hauptsache, die wirtschaftlichen Schäden wurden eingedämmt und das medizinisch hochgefährliche Virus konnte sich nicht breitmachen in unserem schönen Land. Sicher ist sicher. Das müssen wir jetzt jedes Mal so machen, wenn moderne wissenschaftliche Diagnostik ein neues Virus entdeckt: möglichst rasch die halbe Wirtschaft lahm legen, den öffentlichen Raum konsequent absperren und alles den Interessen der Hochrisikogruppen und des Gesundheitskomplexes unterordnen. Koste es, was es die Allgemeinheit auch immer kostet. Sars-CoV Nr.2 war nur der Anfang.

  3. Es ist spannend, wie viele negative Kommentare hier publiziert werden.

    Inside Paradeplatz ist bekannt, dass ALLES an den Pranger gestellt wird und die Berichterstattung praktisch nie ausgewogen und fair erfolgt.

    Der Bundesrat hat entschieden und gehandelt. Es gab kein langes Hin und Her. Wie er sich auch entschieden hätte, eines ist sonnenklar – in jedem Fall wäre er von „insideparadeplatz“ kritisiert worden.
    Durch das schnelle handeln, wurde vielen guten KMU’s direkt geholfen und dadurch indirekt sehr vielen Arbeitnehmern. Allein dies verdient ein grosses Lob!
    Dass es einige wenige schwarze Schafe gibt, die diese unkomplizierten Massnahmen unseriös missbrauchen, liegt leider in der Natur dieser Menschen und kann nie umgangen werden.

    Aktionen des Bundesrates anonym zu kritisieren, ist sehr, sehr einfach. Es sind nur wenige Beiträge zu finden, wo der Schreibende mit seinem Namen zu seinem Beitrag steht. Meiner Meinung nach ist dies ein Armutszeugnis.

    Es wäre interessant zu sehen, wie viele dieser Beiträge geschrieben würde, wenn jeder mit seinem richtigen Namen dazu stehen müsste???

    In diesem Sinn wünsche ich Allen alles Gute in dieser nicht einfachen und herausfordernden Zeit.

    • @ Gerber…..

      Ich und sehr viele andere finden den Shutdown völlig daneben.
      Schweden zeigt das es ohne auch geht.

      Gukste hier :
      Schweden, tödlicher Sonderweg ?
      https://www.eike-klima-energie.eu/2020/05/13/schweden-toedlicher-sonderweg/
      Da gibt’s viele statistischen Angaben zu den zahlen und Verläufen, verglichen mit der schweiz.

      Aber da der Unsinn nun angeordnet wurde, finden wir alle es zulässig die Firmen zu retten die dadurch in der Tat oft existentiell bedroht werden.

      Aber …..nun das Aber, es konnte diesen Firmen zugemutete werden 1 Woche auf das Geld zu warten.
      Und es konnte den Banken auch zugemutet werden die Anträge zu prüfen.

      Das man innert 3 Stunden zu einer halben Million kommen kann, dass sollte nicht sein und jedem war klar wie sowas endet.
      Wer sich über uns Menschen keine Illusionen macht, wusste sofort wie das endet.

      Unser Bundesrat war überfordert und hat finanzielle Massnahmen beschlossen die viel sinnvolles bewirken, aber eben auch viel Unsinn fördern.

      Hätten starke Bundesräte das wirklich auch so gemacht ?

      Und nebenbei, viele Kleingewerbe können von den Massnahmen fast gar nicht profitieren. Denn diese kleinen Ehrlichen, müssen hernach von dem wenigen was sie verdienen auch noch einen Berg an Schulden abtragen.

      Ob sie sofort bachab gehen oder nach monatelangem Schuldenkampf…. was ist da die bessere Version ?

      Ich kenne nun einige denen droht das Ende, und sie finden das schnelle Ende besser, wie das langsame Ende mit einem Schuldenberg.

    • Herr Gerber, Ihre Meinung zu den anonymen „Komentatoren“ ist völlig richtig!
      Herr Hässig, lässt sich diese schlechte Gewohnheit nicht korrigieren?

    • Und Walterli — hatten Sie COVID-19 schon?
      Oder noch nicht — vielleicht würde Ihnen als altem weissen Grollbürger so eine Grenzerfahrung à la suédoise ganz bewusstseinserweiternde Dimensionen aufzeigen, dann würden Sie vielleicht nicht mehr so selbstherrlich daherplärren. Im besten Fall überleben Sie es einigermassen gut und sonst halt Pech gehabt.
      Gehen Sie doch einfach nächsten Samstag mit den Totalverwirrten auf dem Bundesplatz demonstrieren gegen den Lockdown, für die Freiheit, gegen „Zwangsimpfungen“ usw bla bla bla.
      Die haben bekommen Sie Ihr Schwedenfeeling bis zum abwinken und vielleicht als Demo-Bhaltis auch noch ein paar Coronaviren mit auf den Heimweg!

    • @Claire:
      Die Blödheit von System-Minions ist fast grenzenlos. Was für ein einschneidender Vorfall hat Ihre Gehirnfunktion vollends abgeschaltet? Einfach nur noch armselig…

  4. Hmmh… also was hier passiert ist eine indirekte Monetisierung von Staatsschulden. Im Prinzip führt das einfach dazu, dass die Banken nachträglich ihre „Reserve“-Positionen (nicht im Sinne des EKs, sondern im Sinne von Sichtguthaben bei der SNB, wieder erhöhen können – Übrigens, bevor jetzt der Herr Meyer wieder kommt, ja „Reserven“ im engeren buchhalterischen Sinn ist falsch, im Sinne vermeintlicher Liquiditätsreserven [auch wenn sie das auch nur zum Schein sind] schon eher).

    Effektiv passierte doch folgendes, die Banken haben ihre Bilanz durch die Covid-Kredite verlängert und neue Depositen geschaffen (Aktiv-Covid-19 Kredit / Verbindlichkeiten ggü. Kunden). Damit würde die „Reservequote“ (im Sinne der Liquidität) sinken. Da nun die SNB diese Kredite als „sicher“ ansieht, kommt es bei UBS & Co zu einem Aktiventausch (Sichtguthaben bei der SNB / Aktiv-Covid-19 Kredit). Sie erhalten also mehr Guthaben ggü. der SNB und haben dafür einen Kredit weniger in den Büchern (brauch wohl weniger hartes EK zur Unterlage). Die SNB hingegen verlängert einmal mehr ihre Bilanz – bei ihr ist die Buchung (Aktiv-Covid19-Kredit / Sichtverpflichtung Geschäftsbanken). Da beide Seiten mit -0.75% verzinst werden, sollte es an sich erfolgsneutral sein.

    Wenn die Covid Kredite nun im grossen Stil ausfallen, muss der Bund einspringen und diese Ausfälle entschädigen. Da er dies wohl nicht aus der Portokasse tun würde, und die Hausbank des Bundes die SNB ist, käme es wohl indirekt dazu, dass die SNB diese Schulden des Bundes monetisiert. Ich denke kaum, dass die SNB eine Kontraktion der Depositen durch eine Bilanzkürzung zulassen würde (macht der Bund schulden, reduzieren sich die Guthaben der Banken bei der SNB im ersten Schritt, da Depositen in Schuldpapiere wandern. Der Bund könnte jetzt diese Guthaben verwenden um die Covid-19 Kredite der SNB zu entschädigen, was die Bilanzsumme verkleinert. Mutmasslich würde die SNB aber die „Liquiditätsverluste“ der Geschäftsbanken wieder auffüllen… am Ende wären damit eigentlich die Staatschulden über Umwege monetisiert worden).

  5. Könnte sich zum grössten Schweizer Wirtschaftsskandal entwickeln. Die Welt wird über uns lachen und uns gleichzeitig als eingebildete Bankentubeli in einen Topf werfen, die nicht mit Geld umgehen können. Es handelt sich um ein perfektes Ponzi Geschäftsmodell. Alle werden gewinnen, ausser am Schluss der Normalbürger / Angestellte, der kein Geld beziehen kann, es aber irgendwann über die Steuern abzahlen muss. Die Banken werden die Augen zudrücken, die subventionierten Medien sind eh auf diesem Auge blind. Bleiben sie bitte dran Herr Hässig!!!

  6. Da wir nun mal in einem Schuldgeld-Schneeballsystem leben, in dem neues Geld ausschliesslich durch Kreditvergabe, sprich Verschuldung geschöpft wird, ist es nun mal die einzige Möglichkeit, den Systemkollaps durch weitere Kreditvergabe zeitlich noch etwas weiter in die Zukunft zu verlagern. Die Summen werden dabei immer gewaltiger und verdampfen ebenso immer schneller. Schon in ein paar Monaten dürfte eine weitere 0 hinter den Kreditbeträgen angehängt werden müssen, um die Implosion noch einmal etwas hinauszuzögern. Da staunt der Laie und der Experte wundert sich!

    Da die Schuldzinsen bei der Kreditvergabe niemals mitgeschöpft werden, fehlen schlussendlich immer höhere Geldbeträge im Umlauf. Nur aus diesem Grund werden inzwischen nicht nur Billigstkredite, sondern Zinslose Kredite gewährt! Hauptsache man kann weiterhin Geld ins System blasen, um die künstliche Beatmung unseres Komapatienten „Geldsystem“ noch etwas zu verlängern…

    Kritik üben an der zinslosen Kreditvergabe ist reines Symtomgeschwatz – wann beginnen endlich unsere sog. Finanzfachleute mal damit, das System als solches zu hinterfragen…?

  7. Die grosszügigen Bundeshilfen sollen – wie gemunkelt wird – teilweise bereits auf dem Weg in den Südbalkan , resp. an den Bosporus sein.
    Ein sofortiger Auszahlungsstop drängt sich überall da auf, wo in den vergangenen zwei Perioden keine Gewinne versteuert wurden.
    Diejenigen, welche derzeit etwas liederlich und ohne professionelle Überprüfung der Empfänger die gut gemeinten, aber zu wenig durchdachten, Corona Kredite vergeben, müssen später zur Rechenschaft gezogen werden können. Es geht hier schliesslich um grossenteils hart verdiente Gelder des Steuerzahlers!

  8. Ist es richtig, dass die „Banken“ dem Bund dieses „Geschäftsmodell“ untergejubelt haben? Wenn ja, weiss jemand welche dabei „Federführend“ waren?

  9. Ich kenne 4 Unternehmen die Kredite bezogen haben. 2 davon standen schon vorher vor der Pleite und werden es auch so gehen. Eines ist von Covid nicht betroffen, hat das Geld aber trotzdem genommen und damit einen höher verzinsten Kredit zurück bezahlt. Das letzte hat den Kredit einfach genommen (Chef: Kostet ja nichts, vielleicht kaufe ich davon einen Konkurrenten), aber wird es nicht brauchen.
    Dieses ganze Programm wird absolut nichts bringen. Und ein paar Pleitiers werden natürlich das Geld privat einkassieren.

  10. Hat nicht die Berner Steuerbehörde als Tüpfelchen auf dem i grad noch mitgeteilt, dass sie den „Kunden“ einen Zins zahlt wenn sie die Steuern vorab zahlen? Also vom Bund Geld erhalten und vom Kanton Zins dazu erhalten wenn man es wieder einzahlt. Irgendwie lustig.

  11. Einige Firmen waren schon vor der Krise am Abgrund. Mit diesen undifferenziert ausgegebenen Krediten an diese Firmen betreibt man schon bald Leichenschändung.

  12. Der Bundesrat schnürt ein 500-Millionen-Rettungspaket für den Schweizer Sport. Der Bundesrat möchte den Betrieb der Fussball- und Eishockeyligen mit 350 Millionen Franken unterstützen. Weitere 150 Millionen Franken fliessen in Breiten- und Leistungssport.

    https://www.tagblatt.ch/news-service/inland-schweiz/coronakrise-bundesrat-schnuert-ein-500-millionen-rettungspaket-fuer-den-schweizer-sport-fussball-und-eishockey-profitieren-ld.1220169

  13. Ganz schäbig stehen die Banken da. Sie nehmen null Verantwortung wahr. Jeder Kredit muss geprüft werden. Marode Firmen mit Staatsgeldern kurzfristig übverleben lassen ist Unfähigkeit der Banken. Wenn die Banken die Kredite in die eigenen Büchjer nehmen müssten, würde dies 200% anders aussehen. Charaktersoles Verhalten der angeblich systemrelevanten Banken.
    Aber wer lässt das zu? Der Bund und die SNB. Einmal mehr wird bewiesen, dass Politiker und Beamte unfähig sind. Schon alleine der Wechsel des Systems der Solidarbürgschaft zu einfachen Bürgschaften des Bundes würden die Kredite massiv reduzieren, dann würden die Banken nähmlich anfangen zu prüfen.

  14. Was mich an den Notenbanker weltweit stört ist die Tatsache, dass die ohne Logik und nachvollziehbarer Grundlage jede beliebige Menge Geld in Umlauf bringen, ohne dass dieses Geld nur auch einen geringsten Wert hätte. Eine reine Luftnummer die zudem von wahnsinnigen Politikern als Grundlage für alle ihre Probleme den Bürgen als Heilmittel verkauft wird. Es gibt inzwischen keinen funktionierenden Finanzmarkt mehr, der auf werthaltiger Grundlage funktioniert. Neben dem gesamten Anleihenmarkt sind praktisch die wichtigsten Börsenkurse nur noch ein Markt der Notenbanken und völlig losgelöst von der realen Wirtschaft. Sämtliche Fachleute wissen, dass im Anleihemarkt keine Käufer mehr sich für diesen Kereditschrott der Notenbanker interessieren und die Notenbanker diesen praktisch im Alleingang am Leben erhalten müssen, damit nicht alles in sich zusammenbricht. Nun kommen immer weitere Assets dazu, deren Kurse nur noch von der Luftnummer der Notenbanker optisch aufrechterhalten werden.
    In vielen Ländern haben beretis viele Initiativen begonnen eigene lokale Währungen einzurichten, um wenigstens lokal die eigene Wirtschaft gegen den Wahnsinn der Notenbanker zu schützen und dem kommenden Zusammenbruch zu entgehen. Diese Tendenz sich zu schützen, dürfte sich in Zukunft mit dem grassierenden Verlust des Vertrauens in die Notenbanken, noch wesentlich beschleunigen.

  15. Na wenn das nicht noch mehr Fliegen anzieht die von Arbeit nichts wissen wollen, ihre Chance des Lebens jedoch in den Covid Krediten gefunden haben – Macht da ganz schnell den Deck drauf, sonst haben wir plötzlich mehr Unternehmen als Einwohner und der Franken wird in alle Windrichtungen getragen nur nicht in der Schweiz!

  16. Also wer in Gottesnamen hat auch nur in seinen wildesten Träumen daran gedacht, dass da nicht im grossen Stil Betrüger angelockt werden??? Hallo… wie doof muss man sein. Das Geld ist schon lange weg!!! Bezahlen tust der Mittelstand und alle redlich geschäftenden KMUs. Danken viel mal lieber Bundesrat… ganz toll. Das kommt ganz schlecht. Vielen Dank liebe Banken, dass ihr nur oberflächlich geprüft habt, ihr profitiert ja schamlos. Ich habe so eine Wut im Bauch,dass ich fast Platze… ade lieber gesunder Menschenverstand… die Schweiz besteht nur aus Gutmenschen… die Kredite zurückzahlen… wenn Firma nicht schon Konkurs…. ooooooh! Er hätte das gedacht…

  17. Es gibt eine Handvoll Unternehmen, die Kurzarbeit angekündigt haben, ohne einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Bitte leiten Sie 5 Millionen der von Ihnen ausgegebenen Milliarden für eine Task Force um. Mit der Aufgabe, die Unternehmen mit Kurzarbeit zu kontrollieren. Einfache Aufgabe, die Mehrwertsteuer am Ende des Jahres vergleichen mit denen der Vorjahre und klopfen Sie an die Tür, wenn etwas Ungewöhnliches passiert. Ich bin überzeugt, dass dies am Ende ein profitables Unternehmen sein wird.

  18. Das ist bei allen Subventionen der Fall. Sozialismus ist gleichbedeutend mit Betrug. Deshalb: Die Staatsquote muss sinken, die Steuersätze auch, und plötzlich ist viel mehr Geld in den Kassen!

  19. Ein Minimum an Kontrolle anstelle von Naivität muss einfach getan werden. Es ist logisch, dass dies Betrüger anzieht, wenn sie einfach mit einem Formular zu Geld kommen. Das hat mich an diesem Programm von Anfang an geärgert. Maurers Antwort, dass kaum ein Missbrauch möglich sei, ist naiv.

    Ein Unternehmen, das 14 Tage ohne Einkommen nicht überlebt, kränkelt ohnehin und steht kurz vor dem Bankrott. Zudem hätte man nur Beträge für kleine Zeiträume zurücklegen sollen, aber schon in einer Woche wurden 5 Milliarden Franken Steuergelder einfach verteilt. Jeder Arbeitslose muss einen gewaltigen Spiessrutenlauf hinlegen, bis nach einer Wartezeit mögliche Taggelder ausgezahlt werden.

  20. Aus der Mitteilung des Bundesrates ging klar hervor, dass ein so naiv konzipiertes Programm so weit kommen würde. Bekanntlich basiert die Umsatzdeklaration auf einer Selbstdeklaration; Belege sind nicht erforderlich! Zudem wurden auch für Unternehmen ohne eigenes Personal und mit Aktionären mit Wohnsitz im Ausland viele Kredite ausgesetzt. Nahezu alle Medien und auch die Parlamentarier applaudierten dem.

  21. So bürokratisch die Behörden oft handeln, so rücksichtslos und naiv sind sie manchmal. Wie kann man eine halbe Million Dollar einfach durchgehen lassen? Ueli sollte von seiner Kundschaft wissen, mit wie viel Schlitzohrigkeit man Subventionen bekommt.

  22. Es wäre eine gute Nachricht, wenn es nur ein paar Dutzend abgeschlossene Betrugsfälle wären! Ich musste meinen Schülern beibringen, dass „Betrüger hinter jeder Ecke des Hauses sitzen und als Opfer auf dich warten“; sie glaubten es erst, als sie selbst zu Opfern wurden. Das taten sie bald; sie kamen zu mir und suchten meinen Rat. Vergeblich: hoffnungslos, Geld weg, Ware weg, Vertragspartner weg oder nie da!

    Und ich? Mir ging es genauso, und ich blieb dem Geldwechsler ewig dankbar, der vor etwa 45 Jahren in Istanbul vor der Hagia Sophia mit einem Taschenspielertrick „nur einen Hunderter“ gestohlen hat. Seitdem bin ich nie betrogen worden, aber es hat Versuche gegeben.

    So wie Privatpersonen betrogen werden, wird auch der Staat betrogen. An der Aufklärungs- und Zahlungsfront waren Banken und Bürgschaftsgesellschaften. Es bleibt abzuwarten, ob sie „ein bisschen nachgelassen“ haben. Sie werden sich rechtfertigen, weil der soziale Druck gross war, schnell zu helfen.

    Es war also so sicher wie ein Überfall bei Tageslicht, dass es zu Kreditbetrug kommen würde. Und dass es nicht bei den wenigen Dutzend Fällen bleiben würde, ist so sicher wie das Ende der Welt.

  23. Völlig falsch. Banken prüfen in Übereinstimmung mit den Bundesanforderungen. Dann fliesst das Geld zu Lasten des Bundes und das sind wir. Wir wählen NR und SR, und die wählen den Bundesrat. Der Wähler ist also in der Pflicht. Es sind nicht immer die anderen, die die schlechten und dummen sind. In einer Demokratie ist es das Volk. Lektion eins in Staatsbürgerkunde.

  24. Warum sollte sich eine Bank um die „Rückzahlung“ eines Kredits kümmern? Wir, die Steuerzahler, sind diejenigen, die die Verluste erleiden.

    Natürlich kann ein gesundes Unternehmen Liquiditätsprobleme mit einem Kredit überbrücken. Dennoch hat die Bank „selbstlos“ Geld erfunden, indem sie Buchgeld auf ein Konto schreibt und das Geld dann in der Form verbuchen lässt, wie es tatsächlich verdient wurde. Unabhängig davon, ob es zinslos ist oder nicht. Der Gewinn der Bank sind nicht die Zinsen, sondern das erfundene, verwendbare Buchgeld.

  25. Es war von Anfang an klar, dass auch die Hilfskredite missbräuchlich verwendet werden würden. Denn wer trinkt bei Freibier keinen über den Durst?

  26. Ich komme mir irgendwie blöd vor. Ich bin selbst seit fast 40 Jahren Besitzer einer AG und brauche die Hilfe von niemandem. Auf der Steuererklärung jeder juristischen Person steht der Umsatz. Eine Steuererklärung nicht anzugeben, wäre eine Fälschung. Und ein Kontoauszug wäre die Bestätigung einer Steuererklärung.

    Es überrascht mich nicht, dass es überall Betrügereien gibt. Ich hoffe, dass sie alle bestraft werden. Aber ist das überhaupt eine Zeile wert? Nein, ich glaube nicht. Vielleicht gibt es eines Tages gute Nachrichten.

  27. Warum wird der letzte definitive Steuerbescheid bei der Beantragung eines Darlehens nicht einfach als Dokument verlangt? Und als Konto für den Kredit die IBAN, die das Finanzamt für Rückzahlungen erhalten hat? Kann jeder einfach jeden Umsatz geltend machen und der „Hausbank“ ein beliebiges Konto für die Überweisung angeben?

  28. „Betrüger lachen sich ins Fäustchen und brausen im frisch gekauften Ferrari gen Süden.“ – wer wäre schon so blöd? Im „Süden“ (Italien) gibt’s die gleichen Modelle soch für die Hälfte zu haben.

  29. Zunächst einmal möchte ich all jenen danken, die in dieser schwierigen Zeit auf ehrliche Weise und damit klug und umsichtig Mittel beantragt und erhalten haben. Solche Unternehmer halten unsere Gesellschaft am Leben. Mit umsichtig meine ich all jene, die bereit sind, ihr Geschäft auch in Zukunft fortzuführen, mit allen Mühen, Sorgen, Nöten und Unsicherheiten, einschliesslich des oft grossen Risikos.

    Wer hingegen selbstsüchtig und selbstgefällig, hinterhältig Geld abgezogen hat und damit absichtlich fremdes Geld in sein eigenes Fass ohne Boden wirft, ist ein Schurke.

  30. Das Problem sind nicht wirklich die wahren Betrüger. Es wird nur wenige von ihnen geben, und einige von ihnen werden gefasst werden.

    Das Problem sind vielmehr die moralisch fragwürdigen Bezüge, von denen es viele gibt. Firmen, die sie benutzen, um ein paar neue Autos zu kaufen, anstatt sie zu leasen usw. Selbst wenn „nur“ die Banken damit Geld verdient hätten, wird hier sehr viel Geld verschenkt.

  31. In Russland wurden bissjetzt von 81Mio $ Kreditantrag gerade einen Bruchteil angenommen. Weniger als 2% der anträge und in der Schweiz hat man schon insgesamt 2stelliger Millardenbetrag ausgegeben. Wie dumm muss man sein?
    Quelle themoscowtimes.com

  32. Ich habe ein Leben lang hart gearbeitet und lebe nun bescheiden mit einer AHV-Rente und alle paar Wochen einer Reise in die Ostschweiz zu meinen Grosskindern. Und da vergibt der Staat plötzlich Geld an alle, die einen einseitigen Antrag ausfüllen können. Das kann doch nicht gut gehen. Natürlich sind die Zeiten gerade hart, aber wir haben schon schlimmeres erlebt und überstanden. Das Ganze riecht verdächtig nach einer Selbstbereicherungsübung für diese „externen“ Berater, die Missbräuche „aufdecken“ müssen.

  33. Überraschend ist das nicht! Ich habe schon in meinem ersten Kommentar vor zwei Monaten geschrieben, dass es Betrugsversuche im ganz grossen Stil geben wird. Der Bundesrat hat mit einem unglaublich naiven Glauben an das Gute in Tischlein deck dich Esel streck dich-Manier grosszügig Geld in Milliardenhöhe verteilt, was einen veritablen Goldrausch auslöste. In nicht einmal zwei Stunden konnte man sich hunderttausende von Franken aufs Konto buchen lassen, bevor die Krise überhaupt erst richtig begonnen hatte.

    Bei der Erfindung von Betrugsmaschen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Es dürfte erst der Anfang sein. Erst in zehn Jahren, wenn überhaupt, dürfte alles aufgearbeitet sein und das Resultat dieser Aktion tatsächlich vorliegen. Es wird auch tausende von schuldhaft herbeigeführten Konkursen geben, oder wieder andere, die das Geld ins Ausland schaffen. Nicht eingerechnet in diesem Milliardensegen an die Wirtschaft sind vermutlich die gigantischen Kosten für ein riesiges Heer von Beamten und Anwälten, die es zur Bewältigung dieser Betrugsfälle braucht.

    • Besten Dank für den Kommentar. Hätte es nicht besser formulieren können. Was ich mich immer frage: Weshalb sehen das nur wir voraus, jedoch die Politiker nicht? Liegt es evt. daran, dass Politiker vom wahren Leben zu wenig mitbekommen?

    • Betrug im grossen Stil? Bei tausenden von Anträgen liegen wir nun bei ca. 50 Verdachtsfällen… Grosser Stil ist für mich etwas anderes.

  34. Es ist lobenswert, dass die Kreditvergabe in der Krise so unbürokratisch wie möglich abgewickelt wurde. Es brauchte die SOFORTIGE finanzielle Hilfe für die UnternehmerInnen. Aber mir war und ist klar, dass es bei den Unternehmen auch ein Teil Betrüger und Betrügerinnen darunter sein werden. Leider ist ein gewisser Teil der Menschen unehrlich, aber das sind glücklicherweise Einzelne und nicht die Mehrheit! Diese müssen jetzt einfach wirklich hart gebüsst werden. Das hat übrigens BR Maurer schon zu Beginn der Vergaben mit Recht angekündigt!

  35. Als ich den Bericht über Tyler Brulé gelesen haben, wie er innerhalb von 4 Stunden die geforderten 500’000 CHF auf seinem Konto hatte, das ganze aus London insziniert und in Welt posaunte wie einfach und grosszügig das abgelaufen ist, sogar für CH Banken, da war mir bewusst, dass einfache beziehen von Krediten viele Kriminelle anziehen wird. So einfach kommen die nie mehr zu Geld. Und am Schlusss können sie einfach sagen, es hat halt nicht geklappt nach der Corona Krise…..

  36. Lieber Ueli Maurer,

    Wo Geld ist, da sind Lügner und Betrüger nicht weit. Je mehr Geld da ist desto mehr dieser Zeitgenossen zieht es an. Das ist wie mit dem Hundehaufen und den Fliegen.

    Mich wundertes also nicht im Geringsten das 40.000.000.000.– eine ungeheure Sogwirkung entwickeln…

  37. Ein prominentes Beispiel für diese Missbräuche wurde an dieser Stelle schon am 22.4.2020 aufgeführt:

    „Schweiz-Albanien-Ölfirma: Fragen um Corona-Kredit“

    Terraoil hat Förderungen im Mittelmeerland vor. Nun beantragt die Firma Notkredite. Dies, obwohl sie kaum Umsatz macht.

    Terraoil hat wenige Angestellte in Zug. Hauptbasis ist Albanien, wo das Unternehmen Öl und Gas fördern will.
    Dafür braucht es viel Geld. Die Terraoil-Manager holten sich dieses bisher mit Kapitalerhöhungen. Nun eröffnet sich eine neue Chance. Covid-19-Billigkredite. Auf ihrer Webseite schreiben die Öl-Manager, dass sie den Gratiskredit bis 500’000 Franken bereits bezogen hätten – garantiert vom Steuerzahler.

    https://insideparadeplatz.ch/2020/04/22/schweiz-albanien-oelfirma-fragen-um-corona-kredit/

  38. Herr Hässig bleiben Sie dran. Das wird einer der grössten Skandale der Wirtschaftsgeschichte… ich behaupte sogar Weltweit. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Ueli, Jordan und Banken.

    • Wen sie leider vergessen haben, Guardian, sind Sommaruga, Berset und Keller Sutter. Für die sind die Folgen der Corona Hysterie, Weihnachten und Geburtstag zusammen. Die bis anhin soliden öffentlichen Finanzen werden zur Freude der SP zerschlagen. Bald kann das rot grüne Parlament mit Hilfe ihrer Trittbrettfahrer die Jagd auf die Reichen und Gutverdiener starten und sie für die Folgen der von den roten Globalisierern und UNO Guterres Gefolgsleuten mit gütiger Unterstützung von Sores, Gates und der ganzen Obama Migrations Anheizer, verantwortlich machen. Und die FDP und ihr Think Tank Economiesuisse werden jubilieren, weil die Schweiz durch die Hintertüre der EU ausgeliefert wird, damit die Schweizerischen Exportunternehmen mit den ausländischen CEOs sich mit den in der EU gemachten Gewinnen den Hals vollstopfen können.

    • Was heisst hier Ueli?
      Es wird ja immer betont „Der Bundesrat hat entschieden“ –
      und das ist nicht Ueli – sondern die Mehrheit des Gremiums.

  39. Das haut dem Fass den Boden heraus und der gemeine Bürger und die Bürgerin haben in dem Bedienungsladen Schweiz, im Sinne des Wortes, die ARSCHKARTE gezogen! Die bis dato vergebenen „Corona-Kredite“ sind unsere Steuern von morgen (Trittst im Morgenrot daher seh ich dich im Strahlenmeer usw. usw.)

  40. Als ich das gepostet habe ganz am Anfang kamen noch ungläubige Kommentare. Das Wort Mafia wurde aus meinem Kommentar gestrichen. Schade. Aber ja nun sind wir hier und jeder halbwegs schlaue Mensch wusste was passieren wird nach der tollen Rede vom Volg Filialeiter aus Hinwil. Sorry, aber dumme Staaten werden nun mal ausgenutzt.

    • Es dürfte ihnen entgangen sein, dass Bundesrat Maurer sich gegen das „Hilfspaket“ in dieser gewaltigen Dimension stellte. Aber die Mehrheit des Bundesrates wollte das so. Die Mehrheit im Bundesrat steht halt links. Sie wollen den Bürgern Geld verteilen. Dadurch werden die Bürger abhängig vom Staat. So wie die Medien, die total hinter dem Staat stehen, seit sie Subventionen bekommen.

  41. Genial. Ich leihe mir nun auch 1000 Millionen bei der SNB mit diesen Bedingungen. Muss die dann nie zurückzahlen und kriege dafür erst noch Zins bezahlt. Hinterlegen als Sicherheit tue ich 1 Rolle WC Papier – die habe ich wegen COVID19 gehamstert, hat also definitiv auch damit zu tun!
    Die SNB benennt sich demnächst um in SNBB – Swiss National Bad Bank

  42. Prof. Geiger äussert sich zum Schutzkonzept in der Gastrobranche. Aber er ist ja kein Beizenprofessor. Wäre dieses Corona-Schneeballsystem für ihn als Bankenprofessor nicht eher ein Thema? Hat er die Entwicklung nicht vorausgesehen? Warum nicht oder warum hat er nicht gewarnt?

    • Geiger muss man nie fragen. Der kann nur im Nachhinein Sprüche klopfen.

  43. Die meisten an Pizzerien, Kebab-Buden, etc. gewährten Kredite, werden nicht zurückbezahlt. Schon vor Corona setzten sich verschuldete Beizer-Pächter oft in den Süden ab.

    • Die Faktenlage ist, dass der Bund das Ruder übernahm und befahl ohne Rücksicht auf Verluste alles zu schliessen. Wer trägt die Schuld an der so entstandenen Misere? Es sind zu viele Fehler passiert und diese Geldmana ist nur einer davon.

    • Gemäss Aussage eines ZKB Bankers wird und wurde keine Kreditvergabe geprüft, dies auf Geheiss des BR. Also war und ist es doch super einfach, die 10% zu bekommen.
      Wie können Sie nur so leichtgläubig sein

  44. Möglich, dass es noch Zeitgenossen geben könnte, die noch in einer heilen-gerechten zusammengebastelten Fantasie-Fianzwelt, die es nie gab, in einem mentalen Wohl-Gefühls-Zustand sind und so die reale Welt nicht wahrnehmen können.
    Die Kohle musste sofort und ohne grossen Kontrolle in grossen Mengen ausgeschüttet, um zu signalisieren, das System ist liquide und sicher, nur so konnte der Total-Kollaps verhindert werden. Und muss wohl oder übel akzeptieren, dass einige schwarze Schäflein grosse Kasse machen können, so wie in der Marbella-Sache.
    Gunther Kropp, Basel
    Nachtrag: Es heisst: Die schwarzen Schäflein der Marbella-Sache, setzen unbegrenzte Mittel ein, um zu verhindern, dass ich in Basel eine Wohnung mieten kann. Gibt es in Basel noch gerechte und weisse Schäflein.

    • Sehr geehrter Herr SNB-Beobachter Dr. Marc Meyer,

      Investieren mit was?
      Ausser immer neuen Schulden kommt da nichts.
      Wie soll denn die Zukunft aussehen, wenn die Schuldenberge systematisch erhöht werden?

  45. Es fällt auf, dass IP nun schon zum wiederholten Mal völlig abstruse Spekulationen über die Bundeskredite rauslässt. Natürlich wird s überprüft, Privatkonten gehen auf keinen Fall, und das Geschwafel vom Ferrari ist das NeidGeschwafel von irgendwelchen Kuhschweizer Stammtischrunden (geistiges SVP Tiefflieger). Es wäre langsam an der Zeit für IP, wieder mal Substanz zu liefern wie bei den Raiffeisen Recherchen. Momentan ist IP nur ein dümpelnder Spekulationssumpf mit ein paar schwadronierenden und geistig ausrangierten Kolumnisten.

    • Kein Wunder schreiben Sie hier anonym. Ich habe selten einen dermassen primitiven und arroganten Kommentar gelesen

  46. Ganz toll das mit diesen Krediten. Das Ganze wird uns noch einholen.

    Gestern ging’s wieder los das grosse Gejammer um unsere Pensionskassen und um die AHV. Kann ich mein Alter denn irgendwann noch geniessen? Oder soll der Bund den kommenden Rentnern proaktiv gleich flächendeckend Pentobarbitural verteilen?

    Es ist zum verzweifeln für alles scheint Geld vorhanden zu sein

  47. Das war doch eigentlich jedem klar……

    Firmen die schon vor der Corona-Idiotie dem Ende entgegensahen, die haben Geld geholt, konnten Geld bekommen.
    Und was tun die damit, etliche lassen ihre maroden Firmen noch so lange laufen bis das Geld „verschwunden“ ist.

    Die Gelder versickern, deren Weg wird verschleiert und sie landen schlussendlich auf dem privaten Konto des Firmen-Inhabers, seiner Frau, Freundin und das bevorzugt im Ausland.

    Ist es zum Beispiel erst mal in Thailand, ist es weg.

    In Thailand können sie problemlos mit so viel Geld einreisen wie sie wollen, mit Bargeld im Koffer meine ich.
    Man kann den Betrüger in der Schweiz vielleicht ins Gefängnis stecken, aber danach ?

    Viele dieser Gelder aus den Krediten landen nie mehr in der Bundeskasse.

    ——————————–

    Ich kenne aber auch mehrere ehrliche, meist kleine Firmen, deren Inhaber haben keinen Kredit beansprucht, denn sie betrachten das Geld auch nur als weitere Schuld die sie hernach mühsam wieder abtragen müssen.

    Sie sagen sich, ….besser gleich kämpfen und es nicht noch verzögern, verschieben, besser dem Problem jetzt ins Auge blicken.

    Kommt damit das Ende der Firma, ist es besser als auch noch Bundeskredite am Hals zu haben und damit zwingend in den Konkurs gehen zu müssen.
    Aber das sind eben meist kleine Firmen die sich nicht hinter dem Namen einer AG oder GmbH verstecken.
    Das sind meist Leute die für sich auch mit ihrem eigenen guten Namen geradestehen…….

    Wir werden im Herbst sehen können wer alles aufgeben muss.
    Aber diese Leute werden wenigstens ohne übergrosse Altlasten aufgeben können.

  48. War zu erwarten, dass beim bewusst schlank gehaltenen Prozess sich auch Betrüger einklinken. Die Aufklärung ist jedoch einfach: Der Kredit wurde ja auf ein Firmenkonto gebucht und die Ausgänge davon lassen sich nachvollziehen (paper track vorhanden) und beurteilen. Braucht neben einer „intelligenten“ Software aber auch Arbeitsstunden (Kosten!). Bei Verdacht: Anzeige erstatten – hier müssen die Banken zu Gunsten des Steuerzahlers in diese Pflicht genommen werden.

  49. Corona-Kredit ins Heimatland überwiesen, Firma konkurs, mit „meinem“ geleasten BMW gut zu Hause angekommen.

  50. Jaja, die Schweiz ist nur noch eine Lachnummer. Gelenkt von Lakaien.

    PS: Dieser Bericht könnte doch glatt aus der Feder der spurlos verschwundenen und hochgeschätzten Kollegin Villalon stammen.

    • @ Benny
      Wann muss/kann/darf vom spurlos verschwundenen Klaus J. Stöhlker geschrieben werden?

    • Ja … wo ist Isabell Villalon geblieben? Irgendwie nicht mehr auffindbar – ihre Mail- und Twitter-Accounts scheinen tot ???

  51. Natürlich wird es einige Betrüger geben; aber uns hat es gerettet. Wir machen Kurse zwischen engen Computerparks für Datensicherheit. Wir hatten das ganze Jahr ausgebucht und mussten wegen Corona alle Kurse absagen und wissen noch nicht, wann wir diese wieder anbieten dürfen. Die Nachfrage wird später sicher genauso gut sein, wie diese war, aber bis wir das wieder hochfahren können, sitzen wir auf den Kosten für Mieten, Externe und Infrastruktur sowie Löhnen und Zertifzierungen. Da kann der Kredit zur Überbrückung helfen. Die Frage ist nur, ob die 10 % der Umsätze reichen um den Ausfall so lange zu kompensieren, wie er andauert. Wenn das aber klappt, dann glaube ich können wir die Kredit auch wieder gut zurückzahlen und alles aufrechterhalten wie es war.

  52. Betrüger gibt´s immer, aber hier ist der Prozentsatz sehr klein und sie müssen auch mit Bussen bis CHF 100´000.– rechnen. Ich finde diese Wirtschaftshilfe von der Schweiz super und die Nachbarländer haben uns sehr beneidet, dass wir in der Schweiz so rasch die Kredite gesprochen haben.

  53. Genau, jeder der nur ein bisschen im oberen Stockwerk seine Zellen aktiviert und somit logische Folgerungen erkennen kann, hat die kopflose Geldverteilung im Schnellverfahren, sofort als das erkannt, nämlich das Schlaraffenland für kriminelle Gesellen.

    Nur die überheblichen Ewiggestrigen, werden sich mit unflätigen Ergüssen dagegenstemmen, so als wäre bei uns Betrug, Veruntreuung oder Urkundenfälschung Nichtexistent! Man lese nur die Kommentare im Link, z. Bs. @Blick Kopie und, und.

    Ich weiss wovon die Rede ist, ich habe Jahre für Finanz- und Leasing-Gesellschaften in Sachen mobiler Finanzierung den Support geleistet.

    Wenn man aber konkrete Warnungen ignoriert, und dies war vielmals der Fall, merkt man ganz schnell, es ist nicht ihr Geld, sie (einige) machen ihren Job ohne etwas zu hinterfragen – hochprozentige Masochisten die keine Kritik akzeptieren.

  54. Hast Du Deinen Covid Kredit nicht bekommen oder wieso servierst Du ubs denselben Mist schon zum 50000 Mal? Wird es richtiger, je öfter man darüber schreibt? Abgerechnet wird am Schluss – sollte Dein Schreckensszenario effektiv eintreffen kannst Du sagen, Du hast es von Anfang an gewusst. Was Dir das bringt? Gar nichts. Aber Du hast immerhin Deine tägliche Portion Hass verstreut und bekommst Applaus von den immergleichen Schafen wie Pensionist Benny.

  55. Natürlich die so geschmeichelte Schweizer Strategie auch in Ausland war Eldorado für Schlaumeiern: nimmt ein Kredit. Zeigt irgendeine Investion oder Pseudo-MA Zahlungen. Transferiert Geld, via Dritt- Viert – Kastenfirma in Ausland ( so kein Tracking möglich…) investiert in der Börse und plötzlich, wenige Monaten ist Multimilionär ohne nichts zu tun, ausser sehr Schlau zu sein…meldet Konkurs halbe Jahr nachdem alles passiert ist….transferiert sich in Ausland und plötzlich hat er / sie tolle leben als Multimilionär auf Kaibikinseln auf Kosten der arme Mittelstand schweizer, die noch mehr arbeiten dürften um das Leben und hoher Steuern zu bezahlen…so einfach geht es, deswegen sind in Italien sehr, sehr vorsichtigt, da die Leute dort noch kreativer als durchschnitts schweizer ist…ausser eben, sie durch Schein Firma in der Schweiz auch von diese Lotterie profitiert haben….

  56. Wenn ich das lese, bekomme ich ein mulmiges Gefühl. Unsere Nationalbank wird geplündert. Nicht von Kriminellen, sondern von unseren Banken. Doch denen kann man das nicht mal verübeln, sie verdienen ja noch bei dem Spiel und auf dem Papier ist alles legal.
    Aber wer trägt die Verantwortung für dieses Treiben. Ist es die Politik oder die Leitung der Nationalbank ?
    Wenigstens scheint es, dass dadurch der Steuerzahler nicht für diese Geldverteilung zur Kasse kommt. Die Nationalbank nimmt alles auf ihre Bücher. Ob das gut kommt ?

  57. Ein Traum geht in Erfüllung: Formulärchen ausfüllen und in 30 Minuten abgarnieren. Danach die lauen Sommerabende mit dem neuen 4-Auspuff-Mercedes und der neuen Motoryacht geniessen und dann im Herbst mit dem Rest die neue Jux-GmbH aufgleisen…

  58. Dass diese Hilfskredite auch von Betrügern missbraucht werden, ist unschön, aber es war zu erwarten. Es ist jedoch nicht das Hauptproblem. Problematischer wird sein, dass viele Kredite nicht zurückbezahlt werden können, weil sie an Firmen oder Personen gewährt wurden, die bereits vor Corona finanziell auf schwachen Beinen standen. Auch ohne Corana wäre die Existenz gefährdet gewesen. Jetzt wurde die Agonie nur verlängert. Statt auf Teufel komme raus möglichst schnell, Kredit zu gewähren, hätte man, entweder die Banken auch in die Verantwortung nehmen müssen oder dann bei der Kreditvergabe die Kriterien etwas verschärfen können: Etwa, indem nur Firmen, die vor Corona einen Gewinn versteuert haben, in den Genuss der raschen, ungeprüften Liquiditätshilfe kommen zu lassen.

    • Sie haben recht, unterschätzen aber die zeitliche Entwicklung und die Höhe des Kredites.

      Die Unternehmen bekommen einen Kredit in der Höhe von max. 10% des Umsatzes.
      Ein Unternehmen das im Februar 2020 pleite wäre, ist halt dank dem Covid-Kredit dann sicher im Mai 2020 pleite.
      Länger reicht doch die Kohle nicht. Wo ist das Problem?

      Die Kommentare der meisten suggerieren, dass nun die Füllhörner geöffnet werden um faule Firmen jahrelang durchzuziehen. Das ist aber hier klar nicht der Fall.

      Die Hausbank des Unternehmens hatte die Aufgabe den Kredit zu prüfen. Die Kriterien waren klar definiert. Die Banken konnten und können Ihre Verantwortung wahrnehmen und die Kreditvergabe einschränken.

      Der Staat hat per Notstand Unternehmen verboten ihre Arbeit auszuführen oder stark eingeschränkt.

      Was ist nun das Problem wenn ein Unternehmen wenigstens für diese zwei Monate entgangener Umsatz einen kleinen Kredit (10% des Umsatzes) bekommt um nicht die Bilanz deponieren zu müssen?

      Der Staat müsste eigentlich den ganzen entgangenen Umsatz vergüten während des Lockdowns.

      Die Kommentarschreiber sollten selber mal ein Unternehmen gründen und selber führen um diese Perspektive zu verstehen

  59. Wissen Sie zufällig noch, wie ein Großteil der japanischen Staatsverschuldung während der 90er Jahre entstanden ist?

    Nach dem Platzen der Aktien- und Immobilienblase 1989 versuchte der japanische Staat die seither wegbrechende private Nachfrage (Bilanzrezession) durch kreditfinanzierte Konjunkturprogramme zu ersetzen.

    https://www.fuw.ch/article/die-aktien-und-immobilienblase-in-japan/

    https://www.fuw.ch/article/was-ist-eine-bilanzrezession/

    Dies geschah unter anderem dadurch, daß von Staats wegen die nationale Bauindustrie weiter ausgelastet wurde, indem beispielsweise die zahlreichen Flüsse in Japan kanalisiert und mit Brücken versehen wurden. Nach dem Erdbeben von Kōbe 1995 wurde zudem Wert auf eine aufwändige und dadurch teure erdbebensichere Bauweise bei allen Neubauten gelegt.

    Natürlich gibt es bei so etwas immer Betrug und Profiteure, vergleiche dazu die Gewinne mit Transferrubeln nach dem Mauerfall in Deutschland sowie die Wiedervereinigungskriminalität mit von der Treuhandanstalt privatisierten DDR – Betrieben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Transferrubel

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrale_Ermittlungsstelle_f%C3%BCr_Regierungs-_und_Vereinigungskriminalit%C3%A4t

    • Japan hat nach wie vor die höchste Net International Investment Position der Welt mit 3.4 Bio $ vor D mit 2.7 Bio $ und China mit 2.1 Bio und Hongkong mit 1.5 Bio $
      Die CH mit 838 Mrd $ dürfte mit rund 95’000 $ pro Einwohner hinter HK, Norwegen und Singapore auch ganz weit im Bezug pro EW liegen.
      Erbärmliches Schlusslicht ist mittlerweile die USA 11 Bio $ im Minusbereich von noch rund -2.5 Bio Ende 2009! Der Rest der Welt finanziert einmal mehr die grosse US Schuldensause, fragt sich einfach wie lange noch.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Net_international_investment_position
      .
      Nun Japans starke NIIP dürfte mitunter auch ein Grund sein für das japanische Schuldenwunder seit 30 Jahren.
      Beruhigend für die Schweiz, mit unserer ebenfalls ausserordentlich starken NIIP, der nach wie vor vergleichsweise geringen Verschuldung könnten wir uns auch noch einen (partiellen) Lockdown II und Lockdown III leisten, wenn es dann wirklich soweit kommen würde.

  60. OK, also war die ganze Operation im Grunde im wesentlichen ein Bailout der Banken. Habe ich hier schon vor Wochen geschrieben. Witzig aus Governance-Sicht auch, dass der Bund so für die potentiell bzw. teilweise sicher ausfallenden Kredite Schuldner der SNB wird…

    • Barbier: Und ausserdem ein Bailout vieler schwacher Firmen, die sich mit 500’000.- (oder mehr) einige Zeit über die Runden retten und schon jetzt wissen, dass sie wahrscheinlich nicht rückzahlungsfähig sein werden. Firmen, die besser in Konkurs gegangen wären. Das Dumme ist eben, dass bis zu 500 KFS die Banken nicht mit bürgen, da bürgen nur wir, die Steuerzahler. Uns bleibt die Hoffnung …

  61. Was die SNB jetzt macht ist Lichtjahre von ihrer Aufgabe entfernt und würde vermutlich nicht einmal einer wirklich neutralen rechtlichen Überprüfung standhalten. Jetzt bekommt „Bern“ kalte Füsse, weil sie realisieren, welches Chaos sie angerichtet haben.
    Die Corona-Strategie des BR ist ein „unguided Missile“!

  62. Regierungskunst besteht darin, so viel Geld wie möglich einer Klasse von Bürgern zu nehmen und es den anderen zu geben.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

  63. Typisch schweizerische Musterschüler-Mentalität. Gepaart mit einer eigentlich strafbaren Fahrlässigkeit im Umgang mit Milliarden Steuergeldern. Es grenzt schon an Vorsätzlichkeit, solche Kredite innert weniger Stunden auszubezahlen. Die Ösis mit ihrer sprichwörtlichen Schlampigkeit stehen schon wieder besser da: Der grösste Teil der auf 10 Mrd. € begrenzten Gelder ist noch nicht ausbezahlt. Da gibts dann auch weniger oder gar keinen Betrug.

    Hauruck ist immer falsch in der Politik und Ausdruck von Überforderung. Das Vorgehen erinnert an Atom-Doris‘ panische Reaktion nach Fukushima. Pro und Contra werden heute nicht mehr abgewogen – die Obrigkeit lässt sich von den Mainstream-Medien und Experten treiben. Verheerend!

    • Hauruck die Mentalität, Umwelt und Politik analysiert. Hauruck ist nie gut.

  64. Covid-19 Kredite dienen ob gerechtfertigt oder nicht der Schweizer Wirtschaft und Kaufkraft.
    Die Milliarden welche die SNB Währungen von anderen Ländern und Aktien von ausländischen Unternehmen kauft dienen niemanden und sind völlig intransparent.

    Eine Geldmengenausweitung wie durch die Covid-19 Kredite hat ja gerade den gewünschten Nebeneffekt die Währung zu schwächen (wenn das wirklich das Ziel der SNB) ist.

    Die verpulverten Milliarden der SNB zur Schwächung der eigenen Währung schaden dem Schweizer Bürger viel mehr als die Covid-19 Kredite.

    Das volkswirtschaftliche Risiko von Covid-19 Kredite ist gegenüber der Währungsmanipulation als minimal zu bezeichnen und gerechtfertigt.

  65. Der „Rechtsstaat“ wird immer mehr zur Lachnummer, in allen Bereichen werden Grundlegenste Rechtstaatliche Prinzipien über Bord geworfen…..
    Das nennt man Staatsfinanzierung aus der Druckerpresse, was in der Vergangenheit immer zu Hyperinflation geführt hat. Nun haben wir ja die MMT Besserwisser unter uns die meinen das Perpetum Mobile gefunden zu haben….Das dachten andere schon früher….der Mensch ist so ein Alzheimertier….er vergisst immer wieder….

    Im Strafprozess steht Verfahrensökonomie schon längst über dem Rechtsstaat….eigentlich ist Anklage und Gericht getrennt, in der Schweiz in 95% aller Verfahren nicht mehr, da diese von der Staatsanwaltschaft mit Strafbefehl abgeurteilt werden, natürlich ist der Strafbefehl nur eine Offerte darum wird er auch mit BEFEHL bezeichnet, Offerten muss man Annehmen Strafbefehle beeinsprachen.

    Es war einmal vor unserer Zeit, da gabs einen Rechtsstaat, heute ist alles noch ein Trauerapiel der Willkür….

    • Ich bin mit dem 2ten Teil zu 100% einverstanden. Korrekt wiedergegeben. Danke

  66. Und irgendwann lesen wir hier das die SNB nicht in Postauto beschiss involviert ist, jedoch so ein Model mit Convid Krediten am laufen hat und der Bundesrat noch kick Backs bekommt!

  67. Ironischerweise muss man sagen, dass zumindest dieses Geld in den Wirtschaftskreislauf kommt. Dieser Rubel rollt vermutlich mehr als die frische gedruckte Kohle zur Schwächung des Frankens oder zur indirekten Stützung fauler Banken und maroder Staaten.

  68. Sieht ja offensichtlich so aus, dass die Corona-Lügengeschichte dazu da ist, die westlichen Länder – darunter auch die Schweiz – weiter auszurauben. Während auf der anderen Seite Bevölkerung, Politiker und Fachwelt noch tüchtig debattieren, was denn die richtige Interpretation der Virus-Geschichte sei, holen sich die Gauner ganz legal das Geld von den Banken. Wer glaubt, die zahlen das jemals zurück, der glaubt an den Weihnachtsmann. Die dummen Bürger werden das bezahlen dürfen – über Steuern und höhere Preise. Die Kreditgeber müssen nicht erzählen, sie wüssten das nicht.

  69. Ach, der Hässig ist mal wieder hässig…
    Die Banken helfen tausenden Firmen mit Überbrückungskrediten. Ohne diese würde die Wirtschaft noch mehr stillstehen, als sie das bereits tut. Es käme zu noch mehr Arbeitslosen, noch mehr Zahlungsausfällen und und und… Nun gibt es bei mehreren Tausend Kreditnehmern ein paar schwarze Schafe. Das war nicht anderst zu erwarten. Und auch wenn zu den 30 in Zürich bekannten Fällen noch ein paar mehr hinzukommen, es ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Es ist ein Risiko, welches man wohl tragen muss, wenn man dafür sehr viel gutes für die Wirtschaft tun kann und somit vielen von uns dabei hilft, dass wir noch etwas warmes zu Essen kriegen. Und auch diese 30 Fälle sind ja nicht verloren. Sie sind bekannt und werden verfolgt. Von einem Geschenk und die Betrüger lachen sich ins Fäustchen ist nicht zu reden. Wenn diese erwischt werden, werden sie gebüsst, wie das bei allen Straftaten der Fall ist. Denn sie sind kriminell.

    Aber der Hässig, der hätte sicher die Allerweltslösung gehabt. Der hätte die Schweiz gerettet, die Wirtschaft, tausende KMU und Arbeitsplätze, ohne dabei auch nur ein Risiko einzugehen! Ach nein, hätte er nicht, er hätte einfach bei jeder möglichen Lösung in die Tasten gehauen und sie schlecht gemacht, denn das ist das Businessmodell vom hässigen Hässig… Bravo

  70. das war ja zu erwarten. leider war der fokus bei der kreditauszahlung auf geschwindigkeit statt notwendigkeit ausgelegt. es ist ein kompletter selbstbedienungsladen ohne etwelche rechenschaftserklärung seitens kreditnehmer. hier hätte man dringend vorbeugen müssen. notkredite unbedingt ja, aber kurz dokumentieren. letztes zahlenmaterial, nachweis kreditnotwendigkeit sowie betreibungsregisterauszug hätte viele scharlatane von kreditbezügen abgehalten. zeit hätte man dafür gehabt. unternehmen müssen ein paar wochen die liquidität aus eigener kraft bewerkstelligen können. ansonsten hätte man ja noch in die privaten steuererklärungen der unternehmer gucken können und dann hätte es da und dort den kredit eh nicht gebraucht. kurzum; schnell waren wir, der qualitative schutz für den steuerzahler war nicht da. die aussage von ueli, dass wir mit zwei, drei milliarden ungerechtfertigten krediten rechnen, ist kurz gezogen. das recovery management der geldgeber lässt grüssen.

    • Ich habe eigentlich nie verstanden, warum die Hilfs-/ Überbrückungskredite sofort ausbezahlt wurden.

      Damit werden wohl in manchen Fällen beim Begünstigten Negativzinsen ausgelöst, was kaum im Sinne der „Erfinder“ ist.

      Der richtige Weg wäre die Aussetzung einer entsprechenden Kreditlinie gewesen, ähnlich wie bei einem Baukredit.

      Die vom Kreditnehmer ausgelösten Zahlungen hätten dann von den kreditgebenden Banken von Fall zu Fall auf ihre Legitimität überprüft werden können: Also keine (unnötige) Anschaffungen wie Ferraris und dergleichen, oder unklare Überweisungen ins Ausland, sondern Löhne, Mieten, Zahlungen offener Rechnung (die mit dem Zahlungsaufauftrag der Bank vorzulegen wären) und andere „Überlebenszahlungen“.

  71. Missbrauch ist immer Thema und sollte gute Aktionen nicht stoppen. Aber die Versorgung mit dieser Liquidität, welche der Bund angeordnet, hat hilft vor allem geschickten Leuten, aber die Allgemeinheit muss dafür letztendlich gerade stehen.
    Wer soll da noch Lust haben Steuern zu bezahlen für: grüne Gehirnakrobaten, rote Schuldenmacher und bürgerliche Feiglinge.

  72. Wie von mir Mitte April geschrieben:

    Ob Zahlungsunfähig oder Zahlungsunwillig. Klein-GmbH und -AG liquidieren und gut ist. Dann vielleicht Neugründung. Staatlich gefördert.

    Massnahme: SchKG in Sachen Haftung Covid19—Kredit anpassen.

  73. „Die Schweiz einsamer Leuchtturm.“

    Ihr neues Geschäftsmodell: Schulden (Seuchen-Kredite) statt sparen!
    Der Bundesrat schert aus. Sieben Minister teilen ein Hirn „

  74. Wie soll sonst der grosse Knall herbeigeführt werden? Die Lösung oder das was dann als Lösung präsentiert werden wird, der Umstieg auf digitales Geld und der damit verbundenen Kontrolle, liegt ja schon in der Schublade bereit.

  75. Man darf bald eine riesige Konkurswelle in der Schweiz erwarten, wenn die Firmen die Virus-Kredite aufgebraucht bzw „abgezweigt“ haben. Das Problem kam nicht erst mit dem Virus. Die SNB hält mit ihren Negativzinsen seit Jahren indirekt Zombiefirmen am Leben. Die greifen jetzt natürlich zu – bevor sie sich vielleicht bald auf Nimmerwiedersehen mit vollen Geldtaschen verabschieden. Die SNB hätte niemals negativ gehen dürfen bzw höchstens extrem kurzfristig. Das muss man ihr per Gesetz verbieten! So ein Vorgehen schafft am Ende viel mehr Probleme als gelöst werden…