Swiss-Staatshilfe: SVP-Held Ueli Maurer versagt

Deutschland gibt Swiss-Mutter Lufthansa Milliarden nur gegen harte Bedingungen, Finanz-Bundesrat Maurer zahlt ohne Gegenleistung.

Ueli Maurer gilt als bodenständiger SVPler, der die Interessen der Eidgenossenschaft gegen EU und sonstigem Ausland verteidigt.

Die Swiss-Rettung zeigt nun Anderes. Ueli Maurer und seine Beamten für die Milliarden-Kreditleine zugunsten der Airline, die der Deutschen Lufthansa gehört, haben versagt.

Auf ganzer Linie. Sie riskieren bis zu 1,5 Milliarden des Bürgers gegen einen Minizins von maximal 3 Prozent, im Gegenzug erhalten sie … nichts.

Doch: 100 Prozent der Aktien der Swiss für den Fall, dass die Airline-Gruppe die Kredite nicht zurückzahlt. Wert der Aktien dannzumal: null.

Die deutsche Regierung zeigt, wie man mit Airline-Bossen, die schon nach wenigen Tagen in der Corona-Krise auf der Matte stehen, umspringt. Die Berlin-Politiker geben 9 Milliarden Euro gegen 20 Prozent der Aktien.

Das Konstrukt beinhaltet einen Zins, der auf 9,5 Prozent steigen kann. Hoch? Wucher? Nicht doch, er zeigt, wie weit das Risiko geht.

Falls die Stricke reissen, erhält Berlin weitere 5 Prozent plus eine Aktie. Dann hätte der Staat eine Kontroll-Minorität an der Lufthansa-Gruppe.

Schon jetzt nehmen Vertreter des Bundes Einsitz im VR des Lufthansa-Konzerns. Sie sitzen am Tisch, wenn entschieden wird.

Ueli Maurer nicht. Er und sein Finanzdirektor Serge Gaillard, ein hochgelobter ehemaliger Gewerkschafter, sprachen mehr als ein Milliarde.

Einfach so. Schweizer Flughäfen gehen sonst unter, so das Argument. Die Schweiz an die Welt anbinden etcetera.

Die Lufthansa verdiente mit der Swiss von 2017 bis 2019 1,7 Milliarden. Jetzt zahlt sie weder die Tickets für ausgefallene Flüge rechtzeitig zurück, noch kommt sie auf für die Löhne ihrer Leute – die erhalten Kurzarbeit.

Stattdessen sagen die Swiss- und Lufthansa-Chefs: Sorry, wir sind blank. Und Ueli Maurer, SVP, Heimat-Fan, spendet Milliarden. What A Mess.

Kommentare

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  1. Die ganze Politiker Gruppe hat versagt, denn eine Pandemie hat es NIE gegeben. In jeder Grippe/Lugenentzündung hat es Corona-Viren. Da man noch nie getestet hat, wurde dies auch nie veröffentlicht, aber da man mit aller Macht die Neue Weltordnung einberufen will, hat man unter dem Vorwand „Corona“ eine Umerziehung vorgenommen. Ihnen allen ist es Bekannt, Sie haben Informationen erhalten nicht nur von mir,150 Prof. Aerzte haben Stellung dazu genommen. Nicht in die Knie gehen von der verlogenen WHO, EU, Brüssel usw. Milliardäre wie Bill Gates stehen hinter der WHO, RKI, die Berliner Charite, Spiegel usw,gehen Sie endlich den Weg der Wahrheit für das Schweizer Volk. Marlies Borth

  2. Herrn Maurer, Ihnen soll auch nicht mehr wohl in Ihrer Haut sein. Das Betrifft aber nicht nur Sie, sondern den ganzen Bundesrat! Ink. der Parlamentarier. Die vom Bundesrat verordnete Massnahmen zur Eindämmung des Corona Virus, war weder juristisch, Wirtschaftlich, denn menschlich gerechtfertigt. In jeder Grippe hat es Corona Viren. Die „Pandemie“ war nur ein Vorwand für die Umerziehung durch die WHO. Bill Gates finanziert seit 20 Jahren seine Stiftungen, hunderte von Institutionen, Universitäten, Medien mit vielen Milliarden Dollar. Inkl. WHO, Spiegel, Berliner Charite, RKI usw. Sie alle haben reichlich Infos erhalten, erzählen Sie niemandem, dass Sie alle nicht informiert wurden und dies schon LANGE. Sie alle, lassen die Hosen runter und gleichzeitige geht es um die reduzierung von Hundertausenden von Menschen auch durch die Impfung.
    Stehen Sie bitte auf der Seite des Volkes, der Schweizer und knien Sie alle nicht immer vor der WHO, Brüssel, EU usw. Es geht doch um die Agenda Neue Weltregierung!!!!
    Marlies Borth, 9630 Wattwil

  3. Wo auf der Welt – ausser im Schlaraffenland – kann ich denn schon innert 30 Minuten 500’000 abholen; und dies ohne fundierte Kreditprüfung.
    Da tummeln sich doch Pseudokonkursiten mit Zweit- und Drittgesellschaften, lautend auf den Partner.

    Wieviel Naivität kann die Schweiz noch???

  4. Die Aussagen des Verfassers sind absolut lächerlich. Sowas von emotional getrieben wie zu seiner Zeit auf Tele Züri. Fakten auf den Tisch, dann würde er auch objektiver berichten. 2.5% ist enorm hoch, oder welcher Eigenheim-Besitzer würde eine Hypothek für 2.5% aufnehmen? Wie viel Geld würden die Schweizer verlieren, wenn die LX von heute auf morgen Pleite ginge? (Der Flughafen Zürich gehört zu 50% dem Kt Zürich..so als Beispiel..)..die Swiss bezahlt horrende Gebühren für die Parkgebühr der Flugzeuge..Nur so als Denkanstoss..
    Frage an Herr „Hässig“: soll die Schweiz in allen Ländern für Roche, Novartis, UBS, CS, Nestle-Töchter bezahlen? Ich frage mich, wie jmd wie Sie einen Job beim Flughafen kriegte und sowenig Fachwissen ausweisst.

    • An Ihrer Stelle würde ich nicht anderen Leuten Fachwissen als Mangel vorwerfen, vor allem nicht dann, wenn Sie 2.5 % p.a. als zu hoch taxieren. Dazu *lächerlich* als Aussage geht gar nicht. Ausser wenn Sie mir fachlich erklären können, was die 2.5 % p.a. welche der Staat Schweiz fordert von der Swiss, sprich Lufthansa, mit einer Hypothek eines Einfamilienhauses zu tun hat. Gerne können Sie zu mir in die Ausbildung kommen. Ich bin mir nicht zu schade bei Ihnen mit den Basics der Kreditvergabe zu beginnen. Da wären wir ca im 2. Jahr KV auf einer Bank! Geben Sie mir Ihren Namen oder Ihre Email-Adresse hier bekannt. reizt mich die Aufgabe. Lieber bremsen hier mit Aussagen, ….

  5. Bin einverstanden wenn es darum geht, so schnell wie möglich die Tickets umbuchen zu können respektive das Geld zurück zu erhalten. Dort muss und wird SWISS im Zukunft bestimmt etwas ändern, dass nicht auf Pump geflogen wird.

    Trotzdem,unverschuldet von 100% auf fast 0% Produktion reduzieren zu müssen war für niemanden vorhersehbar. An dieser Stelle ist es einfach zu behaupten eine SWISS soll dafür vorbereitet sein. Kein betroffenes Unternehmen war für ein solches Szenario gewappnet.

    Bin der Meinung wir sollten besonders gegenüber schwer getroffenen Unternehmen, ob klein oder gross, Deutsch oder Schweizerisch ein gewisses Mass an Solidarität zeigen!!

  6. Ach Gott, wie sind wir Besserwisser dran. Wir leisten uns wie Italien zwei bankrotte Fluglinien, immer auf Kosten der Bundessteuerzahler, wie mich. „Since 2001“

  7. Musste Maurer das machen weil Blocher und Co sonst Geld verlieren?
    Interessant und nötig ist auch Transparenz zu schaffen wer überhaupt wieviel Geld aus dem Rettungsprogramm bezogen hat.
    Ems wieviel? Chemie Dottikon wieviel? Emil Frey , Schneider-Amman?
    Da muss man nun in due Hosen steigen, liebe kritische SVPler
    Oder wie immer kuschen wenn die eigenen Parteibonzen abkassieren???

    • Mittelständler…..

      Wären sie das was ihr Nick sagt, sie würden den Unsinn nicht schreiben.

      Die Firmen die Sie aufzählen tragen massiv zur Schweiz bei, mit Arbeitsplätzen und Löhnen, Löhnen mit denen so mancher sein Häusle baut und in die Ferien fliegt.

      Und das sind Firmen die allfällige Corona-Kredite auch wieder zurückzahlen.
      Bei den vielen anderen werden wir wohl sehr oft in der Röhre kuken.

      Zudem haben nicht SVP „Parteibonzen“ den ungeheuren Schaden angerichtet, sondern die Linken Parteischranzen und deren Camarilla.
      Leute wie Sommaruga und Berset die nie im Leben etwas nützliches gearbeitet haben, die werfen gerade 100 Milliarden raus…….. in der Hoffnung das ein Teil davon wieder zurück in die Bundeskassen fliesst.

      Nein, zu allen Zeiten war solcherlei Schwachsinn stets Links….. nur Sozis werfen das vermögen der anderen derart zum Fenster raus.

      In Venezuela kann man gerade sehen wohin das führt.
      Dort verdienten Arbeiter vor 20 Jahren noch mehr wie ihre Pendants in den US Autowerken und dort verdiente man gut.

      Nun …..nach den linken Bazillen Chavez und Maduro sind sie zum Armenhaus geworden, obwohl sie dort Erdöl haben.

      Links eben….. typisch Links.

  8. Mir ist schleierhaft, was an der deutschen Lösung besser sein soll. Seien wir doch ehrlich, Politiker oder Beamte in Verwaltungs- oder Aufsichtsräten bringen meist gar nichts. Ein Paradebeispiel dürfte der Flughafen Berlin Brandenburg sein. Wenn die Lufthansa Gruppe künftig so geführt wird, dann werden die aktuellen Finanzhilfen wirkungslos verpuffen.

    • Absolut richtig. Erinnern wir uns nur an die Swiss Air. Der ganze Wirtschafts-/Polit-Filz hatte damals unisono versagt.

  9. Ueli Maurer hat nicht nur bei der SWISS versagt. Seit er im Amt ist hat er und versagt er immer wieder in der Personal-Auswahl. Er besetzt Posten mit Linken, viele Leute hat er von Widmer-Schlumpf übernommen, welche die Politik von Widmer-Schlumpf ohne Eingreifen von Maurer weiterführten. Warum hat er das getan? Weil er als Finanzminister für internationale Finanzfragen weit überfordert war und ist und mit der vorgespurten Politik von WS konnte er nicht viel falsch machen. Glaubte er wenigstens.

  10. …das kommt davon, wenn man keine Oekonomen und gewifte Händler in der Regierung hat. Militärausbildungen und Jurisprudenz genügen nicht für Krisendeeskalation.

    • Dann mach uns den Gefallen und geh – und nimm all die jammernden Nieten hier mit

  11. Die Meinung von Lukas Hässig ist richtig. Maurer gibt immer nach. Er liebt halt sein Amt. Nie stellte er als VBS-Vorsteher dem Parlament das Ultimatum: Entweder ihr gebt der Schweizer Milizarmee genügend Finanzmittel, damit sie sich erneuern kann, oder ich trete zurück. Heute ist klar, dass wegen den mangelnden Mitteln die Schweiz die Fähigkeit verloren hat, vom BR sogar anerkannt, das Land verteidigen zu können. Ein anderes Kapitel: Es war kaum zu fassen, dass er absolut unverständlicherweise seine Kollegin BR Eveline Widmer-Schlumpf, die ja ihren Parteikollegen Ch. Blocher in verräterischer Art aus dem BR-Amt gestossen hat, als „aktenkundig“ und „fleissig“ loben konnte. Es kann doch nicht sein, dass BRäte hre Kollegen im BR nach aussen loben. Dann, ganz schlimm und zeigt, dass er sein Amt nicht im Griff hat, liess er zu oder merkte nicht, dass aus seinem Finanzdepartement mit „aller Gewalt“ erzwungen wird, die Namen von 45.000 französisischen Bankkunden an den französichen Fiskus auszuliefern. Ähnliches geschah, als man aus dem Finanzdepartement und dem Aussendepartement dem Flugzeugewerk „Pilatus“ verbieten wollte, die Wartungsverträge für die an Saudiarabien gelieferten Trainingsflugzeuge zu erfüllen, was zum Glück, auch wegen Protesten anlässlich dem BR-Ferienreisli mit Kurzaufenthalt auf dem Dorfplatz in Stans NW, abgewehrt werden konnte.

  12. Es ist immerhin fraglich, ob ein VR-Sitz für einen Regierungsbeamten bei der Swiss etwas bringt. Etwa bringen kann nur, wer vom Airline-Business etwas versteht. Im Bundesrat oder bei den Chefbeamten ist das Wissen kaum vorhanden, auch sonst sind Flugindustrie-Fachleute in der Schweiz selten.
    Der Vergleich zur Lufthansa/Deutschland hat überdies eine Schlagseite: Die deutsche Regierung müsste aus der Vergangenheit gelernt haben, sind doch ihre Beteiligungen mit Aufsichtsratsitzen bei den deutschen Regional- oder Länderbanken oder auch bei der deutschen Telecom nicht gerade Vorbilder für erfolgreich geführte Unternehmen.

  13. Ja, so geht das, liebe Leute. Damals, mit Samuel „Sämi“ Schmid, hatte die SVP wenigstens einen halben Bundesrat in der Summe. Auch wenn das schon ziemlich aufgerundet war …

    Heute, mit Ueli Maurer und Guy Parmelin hat die SVP in der Summe 0 Bundesräte – also gar keinen.

    • Ja, da wurde man bei BR Parmelin vollständig ge- und damit enttäuscht. Man dachte immer, sein Beruf als Weinbauer und -Produzent hätte ihn zu Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Sauberkeit gezwungen, denn ein Weinbauer kann nur 1x im Jahr ernten. Er hat kaum die Möglichkeit, wenn die Ernte nicht gelungen, auf andere Landwirtschaftszweige auszuweichen. Meine Meinung, er sei gradlinig, muss ich revidieren.

      Wenn ihm die Begrenzungsinitiative der SVP schon nicht passt, hätte er doch schweigen können. Der einzelne Bundesrat hat nur dann die Pflicht nach aussen aufzutreten und sich im Namen des Gesamtbundesrates zu Vorlagen zu äussern, wenn ein Beschluss dazu vorhanden ist. Dieses Nein von Parmelin, wie auch bei aNR SVP TG Peter Spuhler, gibt nur die persönlich Meinung wieder zur Begrenzungsinitiative der SVP. Es ist nicht nur Kotau von der Hochfinanz, sondern Verrat an der Partei und Zudienerei an die SPS. Viele SVP Mitglieder, die immer loyal zu ihrer Partei gestanden sind, und die deswegen gesellschaftlich und wirtschaftlich Nachteile auf sich genommen haben, fühlen sich als Opfer eines Täters, der ihnen, wie man so sagt, „das Messer in den Rücken gestossen“ hat. Parmelin hat vergessen, dass er ohne die SVP kaum je Bundesrat geworden wäre. Die Partei hat in erhoben, es waren nicht seine bisherigen politischen Leistungen.

      – Hart, aber wahr. Meine ganz persönliche Meinung, nur mit mir selber abgesprochen, sonst mit niemandem. Jegliche Verschwörungstheorien landen im Leeren.

    • Etta: Na ja und diese beiden abgerundeten Nullen sind leider auch noch die Creme de la Creme, welche die Volkspartei an Qualitätspolitikern aufbieten kann.
      Und der Ueli hat es nun mal verpasst letztes Jahr nach 11 Jahren BR in seinen wohlverdienten vergoldeten Ruhestand zu gehen und gemeint er könne sein Schoggijöbli als Finanzminister in der CH Selbstläuferwirtschaft noch ein paar Jährli machen – bumm und jetzt hat er ein Jahrhundertfinanzloch am Hals.

  14. Hoffentlich hat der Bund eine Gleichstellungsklausel im Vertrag, das wäre doch ganz trivial. Von mir aus mit Verzicht auf den Einsitz, aber „pro rata“ zur Gesamtlösung.

  15. Der Seniorenclub hätte die Milliarden besser in die Binnenwirtschaft investiert statt in die „Lufthansa“

    • Der Seniorenclub hat damit in die Binnenwirtschaft investiert.
      Sie sollten sich einmal Gedanken darüber machen, welche Bedeutung die SWISS für die Schweizer Binnenwirtschaft hat!!

  16. Es heisst, die SVP ist eine politische Gruppierung im Dienste der globalen Grosskonzerne und so wurde die Schweiz zu einer Piraten-Insel, von der aus auf Beutefang in deutschen Landen aufgebrochen wird. Und man geht davon aus, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, wegen der Marbella-Sache, zu einer Befehlsemfängerin geworden ist und Lufthansa-Deal durchgezogen wurde, um den deutschen Wählern zu zeigen, wie stark und mächtig die Kanzlerin ist und Bundesrat Maurer musste die Funktion einer Marionette übernehmen, weil die Schweizer Grosskonzerne, die von SVP-Mannen geführt werden vom deutschen Markt abhängig sind. Alter Spruch: Kohle bestimmt die Politik.
    Gunther Kropp, Basel

    • @Marbella-Sache?
      Christoph Blocher und Urs Rohner haben mir, als ich die in Zange nahm, wegen der Marbella-Sache höchst-nervös wirkende E-Mails gesendet, möglich, dass Altbundesrat Dölf Ogi einen aufklärenden Beitrag leisten könnte.

    • @Kropp: das erklärt die „Marbella-Sache“ aber noch nicht. Worum geht es denn da? Oder ist es einfach eine Aluhut-Geschichte?

    • @Grande
      Es geht um Macht sehr viel Kohle und die Abhängigkeiten von Politikern in Deutschland und den USA, die in die Fänge der Hochfinanz geraten sind. Geschäfte die durch meine Ideen entstanden sind und in die Hände von Figuren mit kleinkriminellen Fantasien in einer grenzenlosen Fresssucht nach Kohle geraten sind, aber von den ganz grossen gebraucht werden, um die Politik bestimmen zu können. Ich soll für die Sünden der anderen an das Kreuz geschlagen werden, damit es eine Generalabsolution für die Sünder gibt. Da ich mich nicht Opfere ist Marbella-Sache entstanden.

  17. Was ist das Problem mit der Sicherheit der Swiss (Aktien Swiss)?

    Lufthansa hat durch die Bedingungen einen Anreiz, Gewinne und alles Werthaltige aus Vergangenheit und Zukunft in den Teil Lufthansa zu verschieben. Und ja, das ist machbar und menschlich.

    Wenn Lufthansa die Kredite nicht zurückzahlen kann (- gibt es hierzu einen Plan – es ist nämlich sehr unrealistisch in den nächsten Jahren?),
    dann fallen im Worst Case Szenario nur noch die Aktienpapiere und ein par alte Flugzeuge in die Hand der Schweiz.

    Wurde hierzu etwas zusätzlich vereinbart? Mir ist nichts bekannt.

  18. Wer lobt Serge? Dass das so rauskommt war vorhersehbar. Klaus Stölker schreibt es ja heute mal treffend, was er über den Bundesrat denkt.
    Viele aus dem Volk machen die Faust im Sack. Aber wie es halt in jeder Gesellschaft so ist, können nur 15% bis 20% der Bevölkerung Zusammenhänge verstehen. Da holt man als Politiker den Rest der 80 % locker mit einfachen Framing-Manipulationen ab. . Was ich hoffte, dass mal wenigstens von den 200 Nationalräten sich 40 zusammenrotten, und mehr kritische Fragen gegen über den Gesamtbundesrat und dem lieben Gewerkschafter Serge sich erlauben würden zu stellen. Wir haben dieses Schönwetterparlament gewählt, also sind wir selber Schuld. So locker und einfach, und vor allem wie schnell dieses Parlament Milliarden durchgewunken hat, da frage ich mich halt schon, hat jemand von denen mal wirklich gearbeitet. Würde man all dieses Geld physisch auf einen Tisch legen,und dann beginnen alles zu verteilen, würde man eher zögern mit dem Verteilen. BARGELD hat viele Vorteile, vor allem etwas das viele unterschätzen, man hält es in der Hand, und dadurch näher am eigenen Bewusstsein, bevor man es ausgibt.
    Diese vereinigte Bundesversammlung sollten sich vor allen die heutige Jungen merken. Diese zukünftige Belastung sollten unser Parlament verantworten müssen. Müssen sie aber ja nicht, da sie ja nach ein paar Jahren sowieso ausgeschieden werden sein und nichts aber auch gar nichts verantworten müssen.
    Selbst Ihr Gewissen wird sie nicht beunruhigen, da sie ja alles als Gemeinschaft entschieden haben.
    Dass Zinsen manipulativ bei Null oder Minus gehalten werden muss, daran stören sich die Wenigsten. Etwas anderes lassen die weltweiten Stastsschulden einfach gar nicht zu. Wehe kommt es dann mal zu einem staatlichen koordinierten privaten Vermögensentzug von 20 %, oder einer natürlich hervorgeführten hohen Inflation, dann wird niemand sagen dürfen, weshalb und warum. CORONA, die andere Influenza muss dann für alles herhalten. Nur ist es, der immense weltweite Schuldenberg bestand schon vor Corona. Aber Corona hat dem heutigen Wirtschaftssystem den Rest gegeben. Würde man sich als Bürger und Politiker sich über den Josephpfennig (Zinseszinseffekt) informieren und daraus Erkenntnisse ziehen, dann wird man zum Schluss kommen, dass diese Verschuldungspolitik der letzten 30 Jahren uns das Genick brechen wird! Da muss man nicht mal sehr gut in Mathe oder Wirtschaftswissenschaften sein. Normaler Verstand würde genügen. Würde man in der Privat-Wirtschaft solch manipulative Preisfestlegungen machen, wie man das bei der bald 15 jährigen Zinsmanipulation durch staatliche Absprachen macht, ausgeführt durch staatlich Institutionen, glaubt mir, man käme nicht mehr nach mit Gefängnisse bauen zu müssen.
    Es ist einfach nicht normal, dass man Geld rausbekommt, wenn man sich verschuldet.
    Das geht gehen alles Universelle, hervorgerufen durch unsere Menscheitsgeschichte.
    Oder krasser gesagt, der der arbeitet, muss Geld bezahlen, dafür dass er arbeitet, der der nichts tut, bekommt dieses Geld fürs Nichtstuen!
    Wäre ja auch ein System.
    Die staatliche Verschuldung, lässt uns noch am Turmbau zu Babel weiter werkeln.
    In der Geschichte werden wir mal lesen, eine Influenza, hervorgerufen durch einen Virus, Namens Corona, hat Politiker und eine Breite Anzahl der Gesellschaft kopflos werden lassen, mit Angst- und Panikmache wurden Bürger in den Ruin getrieben. Oder glaubt Ihr wirklich, dass eine zweite Corona Welle, einen Lockdown nochmals erträgt!
    Schaut Euch doch mal die jährlichen Influenza Statistiken vom BAG an, 2015 oder 2017/2018 zB. Wir hätten jedes Jahr Lochdowns machen müssen. So wie wir mit Grippewellen gelernt haben zu leben( Gleiche Risikogruppe wie bei Corona) werden wir mit Corona Wellen leben müssen.
    In Zukunft könnten wir ja gewillte Parlamentarier Lose ziehen lassen. Die Zusammenstellung des Parlaments, durch Zufallsgewinner würde sicher nicht abfallen gegenüber dem heutigen Wahlsystem. Kommt mir gerade in den Sinn, auf der einen Seite die Analysten, auf der anderen die Affen welche auf ein Kursblatt mit Pfeile werfen.
    SERGE UND UELI, sind weder Affen noch Analysten. Sie und der Rest der Politiker sind in der Speckmade, weit weg gerückt vom Verstand, Wissen und dem Volk. Darum sollten und müssen wir die typisch schweizerische Lösung akzeptieren. Gebt Geld, frei von Auflagen Lufthansatochter Swiss!
    UFF, das tat gut!

    • Leider vergessen, wer es gesagt hat,aber weil es gut war, den Inhalt der Botschaft nicht vergessen: Der Bund soll Rückzahlungen machen aus dem Topf der vorher eingenommenen Steuereinnahmen an diejenigen, die wegen dem Lockdown es nun benötigen. Hätte mehr Klarheit geschaffen als der Ruf: Gehet hin und nehmet.

    • als gescheiterter Pensionär mit 2 Söhnen die sich auf Staatskosten durchfuttern Andere als naive Lachnummer zu bezeichnen ist super mutig. Habe fast Mitleid mit Dir – fast

  19. Es war absehbar. Komplette Amateure im Finanzdepartement. Leider ein Spiegelbild, wie die Schweiz generell verhandelt.

  20. Dummes Zeug!
    Wenn die SWISS den Kredit nicht zurückbezahlt, wäre das wunderbar für die Schweiz. Das Land bekommt eines der wichtisten Assets zurück. Wir brauchen eine Airline, ohne Frage. Der Bund muss Hauptaktionär bleiben, die SWISS aber privatwirtschaftlich geführt werden und zwar ohne Politiker im VR und ohne widerwärtige, unsinnige Umweltauflagen und weitere Einschränkungen.

  21. Wer kann von einem Bundesrat, der seinerzeit als neuer Chef des VBS allen Ernstes im Schweizer Fernsehen dem Publikum mitteilte, sein Ziel sei es, die Schweizer Armee zur besten der Welt zu machen, erwarten, dass er in einer Krise wie dieser als harter Verhandlungspartner auftritt? Clowns nimmt man im Wirtschaftsleben nicht ernst.

  22. Wir sind und bleiben, in den Augen vom Ausland, auch wiederum in diesem Fall, „die Gnomen“ der Schweiz!!

  23. Das Aktien des Kreditnehmers als Sicherheit für das Darlehen gelten sollen, zeigt deutlich, wie viel unser Bundesrat (und die ihn beratenden Gremien) von Wirtschaft verstehen. GAR NICHTS!

    In der Pressemitteilung dachte ich zuerst an einen verspäteten Aprilscherz, aber die Jungs und Mädels in Bern haben offenbar wirklich keine Ahnung, was sie tun.

  24. Als Ueli zum Bundesrat gewählt wurde habe ich damals gehofft, dass jetzt ein etwas bodenständigerer Bundesrat einzieht in’s Bundeshaus. Weit gefehlt, spätestens bei der dilettantischen Grippen- und BODLUFbeschaffung war mir klar, der Ueli ist auch nur eine weitere grossschnorrige Pfeiffe in der Schweizer Bundesratsgeschichte. Wenigstens hat er zugegeben, er sei lieber in seinem Kuhstall als im Bundeshaus.
    In diesem Sinne:“Muuuuuuhhh!“ (Übersetzung: Tritt endlich ab Ueli, Du hast ja Deine fette Pension!)

  25. Gaillard, der Gewerkschafter welcher sein Hemd gewechselt hat, ohne jedoch seine Gesinnung aufzugeben, ist unfähig, den „Militärradfahrer“ BR Maurer richtig zu beraten, da beiden der wirtschaftliche Schulsack fehlt. Diese „Dummies“ haben sich vom Lufthansa-Konzern über den Tisch ziehen lassen, durch ihr überhastetes Sprechen von 1,5 Mia. SFR ohne dafür eine Aktienbeteiligung mit Einsitz im VR des Lufthansa Konzerns zu verlangen. Es ist unverantwortlich, wie Maurer und seine Adlaten mit Steuergeld der Bürger umgehen. Sie werfen es sprichwörtlich vor die Sauen und werden wohl ungestraft davonkommen. Katastrophal, wie unfähige Laien das Land an die Wand fahren können, ohne dass die vom Volk gewählten Räte mitbestimmen können.

  26. Und die Kohle fliesst ja dann nach Wilen zu einem Milliardär, der sich mit seiner Helvetic grausam verspekuliert hat und blöd alles auf einen einzigen Kunden gesetzt hat.
    Da zahlt man richtig gerne Steuern.

  27. Ich verstehe die Aussagen von Lukas Hässig nicht ganz: was hat den die deutsche Bundesregierung in der Hand, wenn bei der Lufthansa „alle Stricke“ reissen? Nichts, ausser ein wertloses Aktienpaket. Ob 20 oder 25% am Aktienkapital, spielt dann auch keine Rolle mehr.
    Das ist eben das Risiko. Entweder die Beteiligten glauben daran, dass sich die Unternehmen aus dieser Krise wieder herausarbeiten, oder nicht. Maurer und Gaillard glauben daran, LH nicht. In spätestens zwei Jahren wissen wir mehr.
    PS. Ich kann mich noch gut erinnern, wie LH, der einst bei Unique arbeitete, nach 2001 tagtäglich den Untergang der Flughafen Zürich AG prophezeite. Alle die in dieser Zeit nicht auf ihn gehört haben, und dort investierten, haben ein schönes Schnäppchen gemacht. Also warten wir es mal ab.

  28. Gehört das Führen von Unternehmen zu den Kernkompetenzen der Bürokraten in Bern oder Berlin?

    Gerade in Berlin sollte man es besser wissen, ist doch 1989 der Kommunismus wegen Planwirtschaft untergegangen, und bei Alitalia und Sabena kann man sich anschauen, wie Fluggesellschaften unter Staatsführung im Westen aussehen.

    Maurer macht das Beste aus einem Fehlentscheid, denn das Flugbusiness hätte keine Unterstützung erhalten dürfen, da die unterstützten Unternehmen allesamt dem Ausland gehören, egal ob Deutschland oder China. Einmaliges Darlehen, und keine weiteren Verpflichtungen. Viel eher habe ich den Eindruck, dass sich Staatsbeamte gut bezahlte Posten sichern wollen. Offenbar ist auch in der CDU die Krankheit des Verstaatlichungs-Wahns ausgebrochen, welche sonst nur autoritäre und totalitäre Politiker befällt.

    Offenbar kann man Politiker aus dem Kommunismus holen, nie aber den Kommunismus aus dem Politiker.

    • Wir als Schweiz verdienen unser Geld primär im Ausland. Gerade die Airlineindustrie setzt auf internationale Märkte und Verbindungen.
      Schauen Sie doch mal ein wenig über die Landesgrenzen hinaus, fliegen Sie mal in die Ferien, machen Sie Geschäfte in Europa und der weiten Welt. So funktioniert Wirtschaft. Sicher nicht einfach in der Schweiz höckle und blöd rummotzen…

  29. Heute morgen sagte ein Aviatikexperte im Radio SRF1, dass der BR gut verhandelt hat, die Details erspare ich hier. Jetzt haben wir 2 Aussagen. Wem soll ich glauben? Ich wünsche einen angenehmen Tag.

  30. „…Einfach so. Schweizer Flughäfen gehen sonst unter, so das Argument. Die Schweiz an die Welt anbinden etcetera….“

    Jajajajaja, das sind die üblichen Argumente, mit denen „die Wirtschaft“ das dumme Schweizer Volk an der Nase rumführt. Regelmässig, seit Jahren, bei sämtlichen Abstimmungen, nicht neues in der Bananenrepublik Schweiz.

  31. Die LH hat heute einen Börsenwert von 3.8 Mia Euro. Für maximal 25% davon zahlt Deutschland 9 Mia!!!!! Wenn Maurer so einen Deal gemacht hätte, wäre er genau vom Schreibenden lh gelyncht worden! Was soll der Bund bei der Swiss mitreden? Dass dieses Management den Job sauber macht, haben die letzten Jahre zur Genüge bewiesen. Die Swiss war DIE cashcow der LH. Wenn alle Stricke reissen wie lh so schön schreibt, verliert der Bund die 1.5 Mia, aber der deutsche Steuerzahler verliert dann 9 Mia!!! Wo ist da der Big Deal???

  32. Ja, viel mehr gibt es nicht zu ergänzen. Die Schweizer Politik versagt und lässt sich vor den Karren eines internationalen Konzerns spannen.

    Nichts neues in der Bananenrepublik Schweiz. Gewinne werden privatisiert, Verluste an die Allgemeinheit übertragen. Kommt hinzu, dass die Schweizer in wirtschaftlichen Fragen nicht die hellsten sind. Zeigt sich immer wieder.

  33. Ob das deutsche System besser und risikoärmer ist, kann bezweifelt werden. Der Staat, speziell in Deutschland hat ja seine liebe Mühe mit Mobilitätsfragen und Aufsichtsratsfunktionen (Deutsche Bahn, Stuttgart21, BER, usw.) In der Politik ist es nun mal so, dass man selten mehrere Probleme auf einmal löst. Infrastruktur, SWISS, Umwelt und Staatsgelder lassen sich nicht gleichzeitig retten. Auch die Anteile der Lufthansa wären übrigens im schlimmsten Fall nichts Wert und die Airline dachte bereits über Sanierungsmassnahmen (Verwässerung Aktien? ) nach. Die deutsche Regierung macht sich sicher keinen gefallen, wenn sie selber um VR sitzen muss und die immer wieder umstrittenen Entscheidungen dieses speziellen Konstrukt eines Aufsichtsrat, aus AN und AG zusammengesetzt, mittragen muss. Stichwort: ewige Streikerei. Die „Verpfändung“ der Aktien ist für die Schweiz eine gute Lösung und würde mit den Aktiven eine Nachfolgelösung ermöglichen. Ob dies der Bund kann, darf nach der Startphase der Swiss aber bezweifelt werden. Ich finde in diesem Fall das Schweizer Modell besser als das Deutsche.

  34. Es handelt sich doch bei der Hilfe an die Swiss um Darlehen. Falls die Swiss diese nicht zurückbezahlen kann, kann man dann immer noch über eine Beteiligung reden.

  35. Es scheint, dass sich Österreich nicht finanziell an der Rettung der Austrian Airlines beteiligt, die zu 100 % der Lufthansa gehört, trotz dem
    Austrian Airlines Drehkreuz Wien und obwohl der Tourismus für Österreich wichtiger ist als für die Schweiz. Abgesehen davon, ist Austrian Airlines
    längst nicht so profitabel wie die Swiss und hat sehr stachelige Gewerkschaften im Gegensatz zur Swiss. Die Österreicher diskutieren da mit den Deutschen auf Augenhöhe, wir dagegen machen den Kotau vor den Deutschen in der Lufthansa. Die Lufthansa wagte es nicht einmal der Austrian Airlines, trotz ihren mickrige Gewinne, einen Deutschen als Chef vor die Nase zu setzen, es musste ein Österreicher sein. Bei der SWISS dagegen ist es selbstverständlich ein Deutscher und die Lufthansa bekommt alles von der Schweiz und hat keinerlei Recht sich entweder an der Lufthansa wie Deutschland zu beteiligen oder mindestens das Recht einzuräumen 50 % der SWISS zu übernehmen. Wahrscheinlich zahlt die SWISS in 2 Jahren dicke Dividenden an die Lufthansa und Darlehen des Bundes werden nicht zurückgezahlt, da sie mit 0 % für die Lufthansa auf Jahre hinaus geliehen sind.
    Typisch SVP und FDP, der Euro und die EU wird nächstens verschwinden, aber das von uns verachtete Österreich lebt in der Euro-Zone wie die Made im Speck und wir als Nicht-Mitglied müssen zahlen, dass uns die Ohren wackeln. Es ist einfach rührend zuzusehen, wie wir die Weltmacht Schweiz vertreten und dieser untergehenden Nation Deutschland mit ihrer angeblich
    zerstörerischen EU-Mitgliedschaft den Kotau machen. Aber wie gesagt, wir sind die klügsten und die besten und wir sind frei, wie die Väter waren.
    Aber im Gegensatz zu diesen nicht mit Klugheit ausgestattet und wollen nicht wissen, wie die heutige Welt tickt und deshalb zahlen wir lieber.

  36. Ueli Maurer macht nur immer grosse Sprüche und wettert gegen das Ausland wie die ganze SVP Crew. Sonst ist nicht viel dahinter.

  37. Kein einziger Schweizer Flughafen hängt vom Überleben der Swiss ab. Vielmehr bestimmt einzig und alleine das Verkehrsaufkommen das Schicksal eines Flughafens. Kloten ist ein völlig aufgeblähtes Einkaufszentrum mit Flugbetrieb. Für die Bedürfnisse des Zürcher Reisepublikums würde Dübendorf vollauf genügen.

  38. Man mag über die Unterstützung der Swiss geteilter Ansicht sein. Das Rettungsprogramm für die Lufthansa ist allerdings einiges schlimmer geschnürt:
    – Aktienanteil: Auch bei der Lufthansa würden die Aktien im Konkursfall wertlos, nicht nur bei der Swiss. Immerhin hätte dann aber der Schweizer Staat 100% und könnte ev. damit noch etwas anfangen, und nicht wie bei der Lufthansa 20%
    – die jetzige Staatsbeteiligung ist brandgefährlich für die Lufthansa. Die politischen Begehrlichkeiten sind selten im Interesse des Unternehmens, sondern dienen wirtschaftsfremden Partikularinteressen. Der Staat war noch nie ein guter Unternehmensführer, und die Lufthansa zahlt hier potentiell einen hohen Preis. Das ist übrigens auch für die Swiss nicht ganz ungefährlich, wenn die Mutter der deutschen Regierung, wer auch immer dort regiert, ausgesetzt ist. Das politische Gezerre um die Staatshilfe in Deutschland zeigt auf, was drohen könnte. Das hat uns Ueli Maurer zumindest schon mal erspart
    – Beim Zins muss man die Währung miteinbeziehen. Im Euro liegen die Zinsen höher als im CHF. Wenn man schon A sagt und die Swiss unterstützen will: Die Darlehensgewährung soll das Unternehmen retten, nicht die Zinseinnahmen des Bundes optimieren.

    Also, es ist eine Grundsatzfrage. Wenn schon, dann ist mir Maurer’s Paket deutlich lieber als das vergiftete Lufthansapaket.

  39. … „kä Luscht“-BR Maurer kann gar nicht anders. Die Münsterplattform-Freundinnen habe zusammen telefoniert und die BR Pianistin hat JA gesagt. Die BK „Mutti“ aus Berlin knatscht noch publikumswirksam und mediengerecht mit EU Chefin vdL bezüglich Notpaket, aber wie immer das chunnt scho guet … die Finanzler Ueli und Serge versuchen Argumente für den Mia-Cheque zu finden, ist aber auch egal „oben ist immer Sonne“. NB: wie heissen all die andern Top-Airlines, welche ZRH oder BSL oder GVA anfliegen und komfortabel bedienen – ohne CH-Mia?

  40. Chueli-Filz-Ueli und dieser Gaillard vom FfaA (Förderverein für abverreckte Akademikerkarrieren – ehemals SP Schweiz) haben Null Ahnung – vermutlich wird (wie immer) entsprechendes Bakschisch geflossen sein?

  41. Die Aussage, dass die Swiss aktuell die Löhne nicht ausgleicht, ist nicht richtig (gemäss beil. Artikel in der Handelszeitung). https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/kurzarbeit-swiss-gleicht-lohneinbusse-nicht-mehr-aus
    Bis Ende Juni erhalten somit die Angestellten 100% ihrer Saläre. Dafür werden vermutlich die noch nicht zurückerstatteten Gelder der Flugtickets gebraucht.
    Ich verstehe nicht, warum wir die Flugtickets im voraus bezahlen müssen. Sollte wie bei den Hotels funktionieren. Beim Einchecken einfach die Kreditkarte belasten resp. eine Reservationsgebühr dem Kunden belasten bei Nichtantritt der Flugreise.

  42. Na na na na…….

    Also das ist kaum Ueli Maurer geschuldet, sondern das Resultat der Abstimmungen im Bundeshaus.
    Und das stehts nahezu immer 5 gegen 2 oder sogar 6 gegen 1 und das mit Hilfe der FDP.

    Und erinnern wir uns….. einst stand die FDP ja für Wirtschaft.
    Aber die heutige FDP steht für den Kampf gegen die SVP.

    Hätte die FDP ihre ureigensten Interessen von einst noch in den Genen, sie hätte hier mit der SVP diesen Unsinn verhindert.
    Nun ist das plötzlich ein SVP Fehler….. nur wie endet das denn in den Abstimmungen immer…… 5 gegen Ueli Maurer.

    Das Geld sinnlos verschenken, ist in unserem Bundesrat so oder so angesagt. Man besehe sich nur mal wie wir diesen Misthaufen in den Palästinensergebieten mitfinanzieren, ich meine die UNRWA.
    Und wie wir Afrika mit einem Geldsegen beglücken der nahezu nichts zum besseren veränderte.
    Alleine das kostete uns Jährlich 4 Milliarden und wird von der SVP seit vielen Jahren angeprangert, hats was genützt ?

    Nein, wen es hier eine Schuld zu benennen gibt, dann die der SP, der Grünen, Grünliberalen und BDP.

  43. Ob die Aktienbeteiligung des deutschen Staates der Lufthansa zum Vorteil der Gesellschaft gereichen wird ist doch sehr fragwürdig. Viel eher werden die Staatsvertreter den geschäftlichen Erfolg verhindern, mit immer mehr grünroten Forderungen und zunehmenden Einschränkungen der Geschäftstätigkeit. Alitalia lässt grüssen.

  44. Der Beste und Zweitbeste haben versagt. Was soll an dieser Nachricht neu sein? Die neoliberale SVP, der Zürcher Flügel soll im Interesse des Volkes handeln. Das ist ein Wiederspruch in sich.

  45. Die Chancen der Swiss auf unternehmerischen Erfolg sind wesentlich höher, wenn Unternehmer und nicht Politiker das Sagen haben. Insofern ist die jetzige Lösung genau richtig. Wenn sich Politiker als Unternehmer versuchen, kommt’s in der Regel nicht gut. Oder welche von Politikern geführte Firma ist denn heute erfolgreich?

  46. In Bern sitzen eben zu wenig „Verhandler“ sondern mehrheitlich nur „Verwalter“. Das macht den Unterschied!

  47. Maurer wurde zur (Swiss)-Lufthansahilfe gezwungen. Von den EU-Turbos im Bundesrat. Maurer sagte, ihm sei nicht mehr wohl in seiner Haut mit dieser Geldverteilung. Das wurde ihm von den Medien sofort als Verletzung des Kollegialitätsprinzips ausgelegt.
    Entschieden wird im Bundesrat immer mit Mehrheitsbeschluss. Die Turbos machten einmal mehr den Bückling vor der EU, indem die Lufthansa voll unterstützt wird, ohne Gegenleistung. Genau wie mit der Grenzschliessung im Tessin, die von den Turbos (SP,CVP,FDP) verhindert wurde, weil man die EU nicht vertäuben wollte. (die SVP verlangte sofort die Grenzschliessung gegen Italien als es losging in der Lombardei). Sommaruga sagte damals, man kann doch diese Grenzgänger nicht einfach ausschliessen.
    Und nun macht man den Ueli verantwortlich für alles, obwohl er dagegen war, so viele Milliarden zu verteilen. Und er kann sich nicht einmal wehren, wegen Verletzung des Kollegialitätsprinzips.

    • An Daniel Müller:
      Sie wissen schon, dass der Bundesrat 7 Mitglieder hat. Jeder Bundesrat hat das Auszuführen, was die Mehrheit dieser 7 beschliesst. Ueli war beim Geldverteilen leider in der Minderheit und musste auf Geheiss der Mehrheit seine Kassen öffnen.

  48. Schweizer Finanzen und die Pandemie – Giesskannen:

    gestern habe ich eine Wette abgeschlossen, welche beinhaltet :

    von den 100 Milliarden Steuergeldern ausbezahlt an Bittsteller und Ganoven, werden in fünf, vermutlich viel früher, Jahren mindestens 10 % – 15 % durch Konkurs, Betrug und Geldwäscherei für immer uneinbringbar verlustig sein.

    Der Swiss-Deal mit der Lufthansa ist nun die 2. Schröpfung der saudummen Schweizer, welche sich a) die Swiss ursprünglich mit „Besserungs-Scheinen“ einverleiben konnte und b) ihren Luftkreuz -Airport Zurich (vormals Unique) abschminken können und müssen.

    Soviel Arroganz und Dummheit frisst keine Pandemie weg. Herr lass endlich Hirn regnen.

  49. Nicht zu vergessen ist, dass die DEUTSCHE SWISS bei der Mehrheit der Schweizer Kundschaft schon seit Jahren höchst unbeliebt ist. Tiefstes Mittelmass im Service, völlig überrissene Preise für die Schweizer Kundschaft und jetzt noch die nicht durchgeführten Flüge kaum rückerstattet…

  50. Von Verhandlungsstrategie hat Bern KEINE AHNUNg und wir Steuerzahler tragen deren Unfähigkeit einmalmehr! Was wird jetzt wohl mit dem Nordanflug….? Über die Nase denken klappt bei unsern zuständigen Politikern nicht – klar warum sie in der Politik und nicht der Wirtschaft sind…

  51. Maurer machte schon bei der Vergabe der Covid 19 – Notkredite eine himmeltraurige Figur: „…in 30 Minuten ausbezahlt…“ – Völlig irre sowas!

  52. Schon mal in einem älteren Beitrag darüber geschrieben. Hiern nochmals.
    Warren Buffet hatte es in der Finanzkrise vorgemacht. Die SwissRe brauchte dringend Geld. Buffet gab Unterstützung über einen Convertible Bond zu einer Verzinsung von 15%. Deal done. Buffet machte einen schönen Gewinn.
    Damals schon geschrieben, die Deutsche Regierung hat es richtig angekündigt. Rettung der Lufthansa nur gegen eine Beteiligung und strenge Auflagen (Keine Boni in der Geschäftsleitung und vorerst keine Dividenden.
    Unser Bundesrat meinte damals eine Beteiligung zu erlangen sei zu schwierig. Schwierig sind nur unsere Politiker die für viel Risiko, welches am Ende die Steuerzahler übertragen wird, keine Gegenleistung / Sicherheiten einfordern. Absolut Schwach! Macht mal was FÜR das Volk / Steuerzahler!

    • Und dann kaufen sich da genau die Beamten mit unsern Steuergeldern ein, die bisher die „Krise“ gemanagt und zu einem guten Teil verursacht haben. Danke.

    • @Rod Stein
      Was ist am einkaufen falsch? Solange sie nicht managen ist doch alles ok. Es geht a) um die Partizipation am Aufschwung und b) einer angemessenen Entschädigung (hoher Coupon) zum eingegangen Risiko. Das besteht bei einem simplen Kredit wie vom Bund zugesichert ist nicht.

  53. Kollegialprinzip laut Verfassung:
    „Verpflichtung der Mitglieder eines Gremiums, die der Meinung der Mehrheit intern entsprechenden Beschlüsse nach außen gemeinschaftlich zu vertreten.“
    Kollegialprinzip laut Medien, einfach erklärt:
    Positiv SP (Sommaruga & Berset) – negativ SVP (Maurer & Parmelin).

  54. Swissair gehörte dem Staat wurde also mit Steuergeld erschaffen. Swissair Grounding ==> Steuerzahler musste einspringen! Swiss Liquiditätsprobleme jetzt wegen Corona ==> Wieder Steuergelder! Wir haben als Steuerzahler die Swissair/Swiss mehrmals gekauft aber sie gehört am Schluss doch nicht dem Volk?! Wait a second! In anderen Staaten wären die Verantwortlichen vor dem Kadi geschleift worden! Aber in der Schweiz ist das Vorgehen die Steuerzahler über den Tisch zu ziehen für das Versprechen „laue Luft“ als Gegenleistung zu erhalten Usus! Na ja super Wirtschaftspolitik!! Slow clap!

  55. SVP hin oder her…egal!
    Das war der gleiche Beamtenfurz, der die Alkoholverwaltung privatisiert hat und dann das Pflichlager gespart hat und vorher aus Kostengründen die Militärspitäler geschlossen.
    Der gleiche Furz hatte als Jurist die Aufspaltung der PTT/SWISSCOM auf dem Tisch!
    Lieber Gott lass Hirn regnen!!

  56. Wir wählen nur farblose Bundesräte mit klinischem Gütesiegel, da kann man keine kämpferischen Resultate erwarten.
    …..und sagt dann mal einer, dass Ausschwitz nicht in der Schweiz liege, sind Gezeter und Mordio angesagt.

  57. tja, die 2 bauern im bundesrat wissen wie es läuft.
    einfach geld verteilen und nichts erhalten dagegen.
    läuft ja in der landwirtschaft auch so.

  58. Wie sagt man so schön? Bauer bleib bei deinen Leisten.

    Einfach den Kassenschrank, wohlverstanden des Steuerzahlers, auf die Strasse zu stellen ist schön dümmlich genug. Klar es sind erst Bürgschaften aber der Bürge wird zahlen müssen.

    Schon vor Corona war um unsere hochgelobte KMU Landschaft nicht zum Besten bestellt.