CS schickt Managing Directors in Zwangsurlaub

Sparübung: Bank ermuntert die höchsten Chefs, zwei unbezahlte Wochen Corona-Ferien zu machen. Gilt nur für CS Schweiz.

Die Credit Suisse steht voll auf die Kostenbremse. Jüngste Massnahme: Aufruf ans höchste Schweizer Kader, zwei Wochen Zusatzferien zu machen.

Unbezahlt. „Credit Suisse hat das obere Kader im Schweizer Geschäft dazu ermutigt, dieses Jahr zwei zusätzliche Ferienwochen zu kaufen“, bestätigt ein Sprecher.

„Damit können Führungskräfte einen persönlichen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kosten leisten.“

Das komme gut an: „Die bisherigen internen Rückmeldungen sind positiv. Natürlich können auch alle anderen Mitarbeiter im Rahmen unserer Mitarbeiter Benefits bis zu zwei weitere Wochen Ferien kaufen.“

Helft mit zu sparen – so die Order. Sie stammt von CS Schweiz-Chef André Helfenstein und geniesst das Wohlwollen von Konzernleiter Thomas Gottstein.

Mach mal Pause (CS)

Der Aufruf erging an sämtliche Kaderleute im Range von Managing Directors und Directors.

Aber nur in der Swiss Universal Bank, also der Schweizer Einheit der CS mit rund 13’000 Mitarbeitern.

In den globalen Bereichen, sprich in Asien, USA, dem grossen Trading und dem internationalen Private Banking, ist kein solcher Aufruf ergangen.

Ferienkauf ist im Banking auch in Normalzeiten verbreitet. Nicht nur bei der CS: Auch die UBS bietet das an.

Nun aber erfolgt der Aufruf in dringenden Worten. Schweizer Direktoren, bitte leistet Euren Beitrag zur Genesung der Bank.

Legt Euch zwei Wochen auf die faule Haut, dann sparen wir zwei Wochen lang Eure hohen Löhne.

Das sei doch vorbildlich, heisst es aus dem Innern der CS. Schweiz-Boss Helfenstein würde damit zeigen, dass er oben, bei den Hochbezahlten, den Rotstift ansetze.

Zudem: Höchste Verantwortliche würden dem Aufruf von der Brücke als Erste Folge leisten.

Es gebe bereits „Mitglieder der Geschäftsleitung“ der CS Schweiz, die im 2020 zwei Wochen unbezahlte Ferien machen würden, sagt ein Gesprächspartner; genau wie vom Boss gewünscht.

Walk The Talk – mit gutem Beispiel vorausgehen: Das will die CS mit ihrem Zwangs-Urlaub vermitteln, indem die Bank hervorhebt, dass ihre Spitzenkräfte mitmachen.

Offiziell spricht bei der CS selbstverständlich niemand von irgendwelchem Druck. Jeder Direktor sei frei zu entscheiden, ob er die Ferien-Offerte akzeptieren wolle oder lieber voll im Büro bleibe.

Klingt gut. Tatsächlich aber herrscht bei solchen Spar-Ideen immer Druck – direkt oder versteckt.

Faktisch wird jedenfalls von den Direktions-Mitgliedern in der Swiss Universal Bank erwartet, dass sie die 2 Wochen unbezahlt nehmen.

Dass die CS bei Sparmassnahmen zuoberst ansetzt, könnte in der Mannschaft gut ankommen. Für einmal zahlen nicht die Leute im Maschinenraum die Zeche.

Jedenfalls nicht als Erste. Oberchef Gottstein hat die Crew in der NZZ auf schwere Zeiten eingestimmt. Es werde zu einem Job-Abbau kommen.

Kommentare

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  1. Ich habe schon früher immer gedacht das es mehr Sinn macht das Higher Managment raus zu schmeissen als die unteren raus zu mobben… Dann würde oben weniger Blödsinn entschieden und unten besser gearbeitet…

  2. Warum bleiben Helfenstein und Co. nicht gleich für immer zu Hause?! Die Lücke, die sie hinterlassen, ersetzt sie voll und ganz!

  3. Aber nur in der Swiss Universal Bank, also der Schweizer Einheit der CS mit rund 13’000 Mitarbeitern VERSUS CS schickt Managing Directors in Zwangsurlaub

    wiedermal IP Hässig Polemik Gefasel. Schreibt doch schon im Titel, um was es geht….

  4. In dee „guten alten zeit“ wurden fähige Leute solange befördert bis sie überfordert waren. War dieser Punkt erreicht wurden sie nicht etwa zurückgestuft sondern auf ein Pöstchen wegbefördert auf dem sie „keinen Schaden anrichten können“. Das rächt sich jetzt…

  5. „…Sie stammt von CS Schweiz-Chef André Helfenstein und geniesst das Wohlwollen von Konzernleiter Thomas Gottstein….“

    Dass diser Gopfsteiner mal Chef der CS wird hätte ich mir auch nie ausgemalt. Ich habe die Nilpe bereits vor einigen Jahren abgeschrieben.

  6. Bitte gleich zu Hause bleiben.
    Ihr bringt der Gesellschaft keine Mehrwert.
    Und der neue CEO ist soooo blass!

  7. Nur nebenbei: „….dieses Jahr zwei zusätzliche Ferienwochen zu kaufen“
    Was ist das eigentlich für eine Ausdrucksweise? Ferienwochen kaufen?
    Hat der LSR, Lese- und Rechtschreibstörung? Ist das ein linguistischer Legastheniker?

  8. Und wie läuft das in der Industrie?

    Einladung zum Confcall, der CEO informiert, dass wir alle bis und mit Stufe Director per sofort auf 10% des Lohnes verzichten. Der diesjährige Bonus fällt gänzlich weg. Dauer des Calls ca. 10 Minuten, keine zusätzlichen Ferien, keine Frage, ob man mitmacht. Ja, der sitzt, aber wenn man die Auftragseingänge anschaut, macht es halt Sinn.

    Somit ist der CS Weg ja noch Schongang.

    • Das Problem ist bloss, wenn man nicht mitmacht, dann kriegst Du es von deinem Line Manager in irgend einer Form zurückgezahlt. Es ist also kein freiwilliger unbezahlter Urlaub sondern – erhöhte Freiwilligkeit, wie direkt kommuniziert wird. Ausserdem würde es doch reichen, wenn die 1030 Key Risk Taker, die grösser 1 mCHF verdienen auf den halben Bonus verzichten, dann verdienen sie immer noch mehr als jeder Andere bei der CS aus dem Maschinenraum. Und keiner fragt, warum das bei den Amis nicht geht..denn dort würde es Klagen hageln..

  9. Mit diesem Vorgehen beweist die CS, dass sie auf diese Hierarchiestufen verzichten kann und deren Lohnsumme besser auf diejenigen MitarbeiterInnen verteilen würde, welche die Bank effektiv weiter bringen. Dabei stellt sich die Frage: Wohin mit diesen MD‘s? In der realen Wirtschaft werden diese keine Seilschaften für überrissene Löhne finden.
    Snobismus ade, die Landung auf dem Boden der Realität wird hart sein.

    • Was ist das für ein blöder Rückschluss? Weil 2 Wochen (in Tat und Wahrheit sind es 3 Tage, aber soweit haben die „Recherchen“ von Luki nicht gereicht) zusätzliche Ferien genommen werden, kann man ganz auf die Leute verzichten? Solche Aussagen können nur von Losern wie Dir kommen, die noch keine Sekunde in einer Führungsposition verbracht haben. Aber ja Du musst Dir die Welt so zurecht legen, nur die A..lecker kommen weiter und ich als bester Mitarbeiter werde gefeuert..mimimi

    • In der realen Wirtschaft kann man die gar nicht brauchen. Was können sie schon? Beratungen aller Art?

    • @Lo Ser: Sollten Sie einer dieser MDˋs sein und, sich als Loser bezeichnend, noch der beste Mitarbeiter sein (so Ihr Kommentar), dann haben Sie sich mit adäquater Arroganz gleich selber disqualifiziert. Derartige Leute haben in Führungspositionen nichts verloren. Bedauernswert sind die Ihnen unterstellten MitarbeiterInnen.

    • @ Der Rückbauer

      Es ist schon so. Für die meisten Bankbeamten gibt es in der Industrie keinen Bedarf.

  10. Gut so! Wer soviel Milliönchen fürs Nichtstun zusammenrafft, braucht auch mal Zeit und Muse fürs Zählen! Meiner Ansicht nach ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, der Scheibenkleister muss erst richtig dampfen. Also weiter so raffen, beschönigen, absahnen. Das volle Programm muss auch in Coronazeiten geleistet werden!

  11. Cop Paste – Das ist doch ein alter Hut, die Deutsche Bank hat bereits vor 2 Wochen ihre MDs zwangsverpflichtet zu Gehaltsverzicht. Ist doch auch gut so, es trifft nicht die Falschen. Das zahlen die aus der Portokasse.

  12. Lukas kann nach all den Jahren noch nicht mal den Rang eines Directors und den eines Managing Directors unterscheiden. Und 20min kupfert diesen Mist auch noch ab…ratet Mal, warum die Journalisten ständig gegen die Banker schiessen? Sie wollen davon ablenken, dass die Journis auf der untersten Stufe des menschlichen Abschaums stehen. Ernähren sich vom Leid und der Sensationsgier Anderer und schwingen dabei die Moralkeule – zum k….

  13. Eine solche Aktion gab es vor Jahren (noch zu Kurzmeyer-Zeiten) schon einmal. Damals wurde das dem „Fussvolk“ dann so verkauft, dass damit ein Stellenabbau vermieden werden könne.
    Dieser kam dann pünktlich zum neuen Jahresstart, nach der „Ziel-Deadline“ für die Boni.
    Opium fürs Volk, damit die Schafe (Berater, Solution Manager, Assistenten und wie sie alle heissen)in der Hoffnung, dass es dieses mal nicht sie triffte weiter brav Schrottprodukte verkaufen und Revenues generieren. Unter dem Strich bringen 90% der CS-Mitarbeitenden keinerlei echte Wertschöpfung und werden dafür weit über dem Markt (Benchmark: kaufmännisches Personal) bezahlt. Hier muss die Branche dringend konsolidieren. Langsam beginnen auch die Schafe zu merken, dass der Weg zur Schlachtbank führt. Bonne Chance!

    • Zieldeadline für die Boni ist im Oktober/November. Aber ja Du hast voll den Durchblick *facepalm

    • Das war aber nicht bei HPK, sondern bei BF. HPK lachte damals lauthals über diese Massnahme.

  14. Man muss sich nur mal vor Augen führen, was für einen BS die Herren Vanholt und Strohbeck verzapfen. Zuletzt das Interview in der Handelszeitung. Hier sind wir Zeugen einer beispiellosen Abgehobenheit, blasiert wäre wohl der bessere Ausdruck.

    • Was, der Strohbi und der Varnbolt sind immer noch unterwegs? Diese beiden Luschen erlebte ich mal in meinen Aktiv-Jahren. Och, es kam schon damals nur heisse Luft raus, vor allem beim Varnbi. Aber gell, die haben ein Beziehungsnetz, dass wir nicht haben. Darum sind sie noch dabei.

  15. Im Ausland haben die doppelt so teuren MA Arbeitsverträge, die jegliche Kürzungen verbieten und goldene Fallschirme als Absicherung. Dagegen sind die CH Kaderleute fast schon barmherzig !

  16. Die CS teilt heute stolz mit: „Einführung der papierlosen Bearbeitung der Spesenabrechnungen“.
    Papierlos! Muss man sich mal vorstellen, krass!
    Für viele N-4 DIR/MD die Gelegenheit, dazu ein Offsite Meeting zu machen mit ihren Stäben und Generälen. Um es zu üben.

  17. An alle Stänkerer und Neider hier: der Luki spielt mal wieder einen Steilpass für das CS und UBS Bashing und ihr verwertet brav, mit dem Fuss, nicht mit dem Kopf, denn der fehlt. Das hätte ein Fünftklässler ohne Migrationshintergrund geschafft. Wenn es so viel Kohle für Nichtstun gibt, warum macht ihr diese Jobs nicht? Versucht erst gar nicht zu argumentieren. Fakt ist, dass die Leute die Zwangsferien nehmen und trotzdem arbeiten. Aber das übersteigt halt euer Vorstellungsvermögen.

    • … und der samichlaus bringt die geschenke und der storch die baby’s…

    • Lustiger Gedanke!

      Viele tun jetzt dann einfach während zwei Wochen von zu Hause aus, als würden sie arbeiten bzw teilweise meinen sie ja, dass das Arbeiten ist…

    • @Tor! (einmal genügt). Fakt ist aber auch, dass die MD’s (auch die Stufen darüber, auch darunter) eine mind. 30% zu hohe total Compensation haben. Falls Sie als Fünftklässler rechnen können: Cost-Income-Ratio sollte bei max. 60% liegen. Nehmen Sie das bestehende CI-Ratio und den Anteil der Personalkosten (dieser Stufen) am Gesamtkostentotal und nivellieren Sie dann das ganze auf CI-Ratio 60% ‚runter. Was kommt heraus? Minus 30% (sogar noch etwas mehr). Die Rechnung geht ebenso für: etliche andere Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen, Auditunternehmen …

    • Das ist ja perfekt. Dann weiss man jetzt genau, wo die Löhne gekürzt werden können, ohne dass die Leistung nachlässt.

      Man kann die Kurve des abnehmenden Grenznutzens auch von rechts nach links betrachten.

    • Was für ein dummes Geschwätz von Dir. Du kannst nur zu der Truppe von „busy“ Manager gehören. Bitte verwende nie mehr das Wort Arbeit, wenn Du Dich auf Banker beziehst. Du beleidigst alle Handwerker, welche wirklich arbeiten. Dass Du nicht mit dem Kopf arbeiten kannst, hast Du ja schon bewiesen! Unter uns Banker hat es 90% Blender, Dummschwätzer und Narzissten, aber sicher keine Arbeitende. Die wenigen, welche arbeiten, sind im Rang eine Mitarbeiters oder Dergleichen.

    • Wer kommt jetzt da, der Winkelried unter den Absahnern?
      Die CS Mitarbeiter brechen vor Mitleid in Tränen aus.

  18. Das ist doch lachhaft ! Auch mit einem halben Monatsgehalt leben diese Herren und Damen doch vortrefflich. Vielleicht wird das dann als Anschuungsunterricht für die unteren Chargen genommen, das die das Gleiche machen sollen. Getreu dem Motto – wir sitzen doch alle im gleichen Boot…

    • @Michael
      Ob die da so vortrefflich leben sei mal offen gelassen. Xerox (zur Zeit der Kopiershops) hat den Spitzenverkäufern Traumgehälter durch Provisionen durch Fixum (eher knapp) und gestaffeltem Bonus (bis zu sehr hoch) ermöglicht, dabei aber bei der Auswahl derselben darauf geachtet, den Menschentyp einzustellen, der davon im Monat etliches mehr ausgab als er verdiente. Nicht wenige davon konnte man am Wochenende in Konstanz, Campione und Monte Carlo antreffen.

  19. Mit anderen Worten: Diese lächerliche Bank kann durchaus auf Ihre hochbezahlten Angestellten verzichten.Was für ein Eingeständniss.

    • Bedenken Sie doch, Herr Schmid, dass die amerikanische MDs, die viel mehr „verdienen“ als die schweizer MDs und den meisten Mist bauen werden nicht nach Hause geschickt. Hier verlieren nur die Schweizer.
      Später werden sehr sehr viele Schweizer im Maschinenraum auch verlieren (aber nicht in der USA).
      Credit SUISSE eben, hehe.

  20. Endlich mal eine sinnvolle Aktion.
    + Lohnkosten werden reduziert
    + Sinnlose Reports und Request nehmen ab
    + die Leute mit Detailwissen und Vernunft werden mehr gehört
    + produktive Arbeit nimmt zu (weniger Reporting)
    + langfristig stabile und kostengünstige Lösungen rücken in den Fokus

    • …für genau 14 Tage. Und dann wird aufgeholt, was liegen geblieben ist.

  21. Bei 1030 Einkommensmillionären sind noch ganz andere Massnahmen denkbar als freiwillige Ferien. Niemand wird zudem merken, dass die Directors in den Ferien sind. Verhältnisblödsinn: Auf 5 Arbeiter kassiert 1 DIR/MD ab.

  22. MD und Dir zuhause? Somit wird signifikant weniger heisse Luft fabriziert-> Hilft, Erderwärmung einzudämmen und gleichzeitig geht Energieverbrauch ‚runter, vor allem jener der Kaffeemaschinen.
    Ich glaube, ich kauf‘ gleich mal ne CS Aktie für 8.34, die kriegen noch den „Grünen Award“ und der Kurs geht durch die grüne Decke….

  23. Als Externer (Tex) war ich 2011 von 3 Wochen Zwangsferien betroffen. Im Anschluss wurde ich noch angebaut, obwohl eine Vertagsverlängerung vom Chef angesetzt worden war.

    👏 Hauptsache der Bonus stimmt!

  24. Wirklicher „Verzicht“ sind anders aus: denn für das etwas geringere Geld gibt es ja Ferien dagegen.

    Und ob es für die CS günstiger wird, hängt davon ab, welche Wertschöpfung diese Leute während ihrer Anwesenheit schaffen. Der Clou ist, dass diese womöglich äusserst dünn ist. Denn wenn diese zwei Wochen Abwesenheit nichts ausmachen, wie wäre es denn mit einem Versuch von 1 Monat, oder 3, usw.? Man würde merken, dass sich nichts ändert (ausser natürlich die tieferen direkten Lohnkosten). Vielleicht kämen gar noch weitere Kostensenkungen dazu als Nebenwirkung der Abwesenheit wie z.B. Vermeidung unnötiger Reports, weniger Spesen, weniger unproduktive Meetings, weniger Assistenz, weniger Frust bei den Mitarbeitern, weniger Politics, etc.

    Was ich sagen will:

  25. Wow. Echt jetzt? Dank dieser „Sparmassnahme“ bekommt jetzt das ganze oberste Kader den Pestalozzi-Preis und in der Stadt wird eine Strasse nach ihnen benannt. Auch ein Platz auf dem Alfred Escher Brunnen ist ihnen sicher.

    Da hat die CS-Personalabteilung aber einen gewaltigen Coup geleistet.

    Chapeau

  26. Finde ich eine super Idee, dann können wir Normalos endlich in Ruhe und ungestört arbeiten.
    Eines ist schon jetzt klar, auch wenn die Chef 2 Wochen unbezahlten Urlaub erhalten, bleibt deren Bonus unverändert.

    • Im Gegenteil: der Bonus wird steigen, denn es wurde ja mehr geleistet (gleiche Arbeit bei weniger Zeit, -2w)

  27. Keine Zeile ist dies Wert. Aber dafür die soeben zugelassene US-Klage gegen, CS, und natürlich auch gegen die UBS und andere Banken wegen Devisenmanipulationen.
    Die Schweizer Banken graben ihr eigenes Grab mit den vielen Verstössen und Bussen.
    Ohne Schwarzgeld wo sie Könige waren geht wohl nichts mehr. Auch darum sind CS und vorallem die UBS die teuersten Banken bezüglich Gebühren.

  28. Wenn ich die Ultra schlechte Performance des Aktienkurses über die letzten Jahre anschaue sind solche Maßnahmen “einen Tropfen auf den heissen Stein”, bringen nichts weil zukünftig die Vergütungen insbesondere an das Topmanagement weiterhin in einem krassen Missverhältnis zu den erwirtschafteten Erträgen stehen werden weiterhin auf Kosten der Aktionäre……

  29. Grundsätzlich absolut ok, wenn man die Wahl hat.. andererseits hiesse ein Zwang aber eher, dass man nicht glaubt, dass die Effizienz darunter leidet, wenn solche Personen mal 2 Wochen fehlen oder anders gesagt, dann wohl auch den Lohn nicht wert sind.. oder interpretiere ich das falsch?

  30. Es wäre wichtiger, die Mitarbeiter wieder aus den Homeoffices zu nehmen, sodass wir wieder kompetente Ansprechspartner haben, die auch bei Sonnenschein erreichbar sind. Denn der Sommer kommt.

  31. was mir das sagt: die Entlassungswelle im Maschinenraum wird ein Blutbad. Mit dieser noblen MD-Geste kann die CS-Führung dannzumal kommunizieren: „seht, es ist für alle schwer! Ihr habt keinen Job mehr und wir mussten in die Ferien!“

  32. Den Rotstift ansetzen? Man könnte ja auch allen Direktoren den Lohn um 5% kürzen! Es ist einfach ein Abschieben der Verantwortung, weil man die Eier nicht hat, es selbst zu tun.

  33. Interessant sind hier 2 Aspekte:

    1) Wenn braucht man wirklich? 2 Wochen sind zwar etwas wenig, genügt aber. Also Direktor, bloß nicht jetzt nach Hause gehen und nicht mitbekommen, was hinter deinem Rücken läuft, wenn du deinen Job behalten willst.
    2) Letzte Woche forderte die DB von ihren hohen Mitarbeitern auf einen Monatslohn zu verzichten. Ein Unternehmen, das dies einfordert schwimmt sicher in Liquidität.

    Hier raucht es überall gewaltig. Die EU-Bankenkrise schwillt ja schon seit längerem, deren Eskalation wir nun erleben werden.

    Holzermosers Total Return Fund ist seit gestern wieder short EU-Banken.

  34. UBS könnte ebenfalls mindestens die Hälfte der GMD’s und MD’s ersatzlos kündigen.
    Echt unbrauchbar was da abläuft. Null Verantwortung übernehmen alles auf die Angestellten abschieben und ständig „Homeoffice“ jedoch nicht erreichbar, da das Homeoffice auf dem Golfplatz scheinbar eingerichtet ist. Ob Iqbal tätig wird? Bis anhin hat er erst Directors und tiefere entlassen, also solche welche arbeiten und für die MD^s Bonus Geld verdient haben.

    • Meine These ist ja, dadurch das die Posten im Management englische Namen tragen – COO, CEO, Managing Director etc. – kann man viel mehr Posten schaffen. Wäre man bei den deutschen Bezeichnungen geblieben, hätten wir ein ganz schlankes Management aus Vorsitzenden, Direktor, Abteilungsleiter, vielleicht noch einen Teamleiter und dann ist auch schon fast fertig.

    • Woche 9 im Home Office. Als Kundenberater bin ich in der Kundeninteraktion viel fokusierter und schliesse auch von zu Hause aus neue Geschäfte ab. Es zeigt mir, dass all die Manager, Sales Manager, Business Manager keinen Input leisten und somit nicht gebraucht werden. Als Profi weiss ich wo und wann ich Hilfe holen muss. Die aber bestimmt nicht bei den Vorhergenannzenü. Der Boden der Frechheit war vor kurzem einer unserer MDs: „Es wird Zeit, dass die Leute endlich wieder ins Office kommen und etwas Arbeiten. Fertig mit Home Office Ferien, die Gartenarbeit ist sicher schon erledigt“ Spricht wohl für sich selber!

  35. Mein Schluss aus dieser Story: Diese Leute sind für den tagtäglichen Betrieb offensichtlich nicht Match entscheidend. Wieso also nicht ganz auf diese Hierarchie Stufe verzichten?

  36. Schweizer Luxusvariante! Bei der Deutschen Bank sind die Topkader aufgerufen, auf einen Monatslohn zu verzichten! Von Ferien keine Rede!

  37. Man muss sich für die CS fremdschämen.

    Diese Bank hat nichts – aber auch rein gar nichts mit einer aufrechten Schweizer Kultur und Tradition zu tun.

  38. Denke nicht, dass zwei Wochen unbezahlt den DI’s und MDR’s
    wirklich im Portemonnaie weh tut. Ich weiss was diese Leute verdienen und auch was sie wirklich können und das steht meist nicht wirklich im Einklang.

  39. Dies zeigt wieder einmal, wer in den beiden Schweizer Großbanken den Ton angibt. Es sind leider immer noch die Angelsachsen, diese angeblichen Bank-Götter des himmlischen Geschäfts. Die Schweizer Banken kauften für Dutzende von Milliarden SFr. amerikanische Schrott-Banken ein und verloren dort am meisten mit dem Kreditgeschäft. Neuerdings kommt noch Ostasien dazu.
    Jeder Direktor in New York und London kann es sich leisten, armselige Geschäfte für seine Schweizer Großbank abzuschließen und trotzdem wir er um ein vielfaches besser belohnt als sein Gegenüber in Zürich, auch wenn dieser reichhaltige Geschäfte bringt. Jetzt müssen halt auch die obersten Bank-Spitzen in Zürich als Schweizer und Deutsche bluten, aber niemals Angelsachsen. Da sind wir doch eine Nation, frei wie die Väter waren, und stolz der EU als Weltmacht Schweiz nicht anzugehören, aber vor den Angelsachsen zittern wir und verkriechen uns verängstigt ins Mauseloch.

  40. CS hat nach einer 11-jährigen Börsenhausse 2009 bis 2020 dank Iqbal Khan die Kreditrisiken der Bank auf den Höchstständen massiv hochgefahren – Forcierung von Lombardkrediten an UHNWI Kunden.

    Diese Strategie war und ist äusserst fragwürdig und unverantwortlich und zeigt die DNA und Kultur in dieser CS.

    • Nein, die Besten sind schon längst weg! Die CS tut sich niemand mehr freiwillig an.
      Ist rufschädigend.

  41. Als aufrechter Schweizer kann man zum Glück jederzeit diese unsägliche Bank CS verlassen.

    CS Mitarbeiter, welche auch nur noch den geringsten Marktwert haben verlassen die CS, wo sie können.

    • Heute eine Bank freiwillig verlassen? Was hat er zu bieten, was kann er? Wo kann man ihn brauchen?
      Neinnein, sauge, solange du kannst!

  42. Es ist Zeit, dass die Grossbanken ihre überteuerten Managing Diretors los werden.

    Mein Berater bei der Grossbank, er hat gut für mich gearbeitet, hat kürzlich gekündigt, weil sein Chef ein fauler Hund sei und den ganzen Tag in seinem Büro Videospiele spiele, während sein Team auf dem Zahnfleisch kriecht.

    Da muss genauer hingesehen und radikal zurück gefahren werden.

  43. Wenn die CS Directors in den Ferien sind, dann stellen sie geschäftlich keinen Blödsinn an. D.h. die CS spart mit diesem Aufruf gleich dreifach:

    1. Salärkosten

    2. Bussen von Aufsichtsbehörden und Gerichten

    3. Honorare von Anwälten und Verteidigern

  44. Verantwortungsvoll würde heissen, einen ungefähren Lohn nach Leistungen zu zahlen. Das ist bei Banken und anderen Branchen eben ein Problem! Daher ist dieser Aufruf mehr als lächerlich.

  45. Gute Sache. Was viele nicht wissen, Direktoren bei Banken verdienen gut, leisten aber oft auch enorme (nicht kompensierende) Überzeit.

  46. Guter Vorschlag je weniger diese MDs im Geschäft sind, desto weniger Bussen wird es in ein paar Jahren geben.

  47. „Selbst spricht sich nicht von Druck“

    Mit diesem abgeschlossenen Satz ist alles über die Qualität dieses „Blogs“ gesagt.
    Diese Durchsage ist vor über 2 Wochen erfolgt und geht um einiges weiter als hier nacherzählt. Wo sind Deine Quellen geblieben Luki? Hast Du Dich total von der Recherchearbeit verabschiedet? „inside“ ist hier gar nichts mehr. Zudem fällt auf, dass Du Dein wichtigstes Gut, nämlich die Anregung zur Diskussion in den letzten Tagen komplett vernachlässigst. Die wenigen Kommentare werden nicht oder sehr spät frei geschaltet, die Berichte versanden. Die unsäglichen Gastkommentatoren haben die Sache nicht besser gemacht. Mach mal 2 Wochen Pause und überle Dir wohin Du mit dieser Plattform willst.

  48. Es dürfte auch einen ganz pragmatischen Grund geben, die Top-Kader für zwei Wochen abzuschalten: niemand wird es merken, das Geschäft garantiert nicht leiden. 👍

  49. „Zwangsurlaub“
    Wenn alle Mittel versagen, das Gelbe vom CS-Ei. Zuhause bleiben bringt mehr als arbeiten und Geld verdienen. Passende Adjektive für Managing Directors der Credit Suisse: Entbehrlich, überschüssig, überflüssig, nutzlos.

  50. Seien wir doch ehrlich. Die Tatsache, dass die MD’s problemlos acht anstelle 6 Wochen in den Ferien sind zeigt doch nur eins! Es gibt von dieser Population viel zu viele Sesselfurzer ohne Arbeit.

    Keiner im Maschinenraum vermisst ihre Chefs. Die Lücke die sie jeweils durch ihre Abwesenheit hinterlassen, ersetzt sie zu 100%.

    Um Kosten zu sparen könnten ruhig 50% der hochbezahlten „Mänätscher“ entlassen werden.

  51. CS wurde runtergewirtschaftet von einem überforderten Management Team und hält heute sehr hohe Risiken in Ihren Büchern, welche die Bank als ganzes gefährden.

    • UBS soll CS übernehmen bevor es zu spät ist.

      CS stellt leider eine Kultur und DNA von Geldgier, Arroganz, Rechthaberei und Skrupellosigkeit dar.

      Das überforderte Management ist ein Debakel ohne Ende.

  52. Das heisst eigentlich, dass diese Leute weniger bringen, als sie kosten… – Also mit Sicherheit überbezahlt sind oder eventuell gar gänzlich überflüssig sind.