Masken-Kids: Auch dick drin in Edelauto-Business

Zürichberg-Jungunternehmer, die Bund und Berlin Millionen-Schutz zu Top-Preisen lieferten, dealen mit Occasion-Boliden.

Die Story könnte aus 1001 Nacht stammen. Ein paar Kids vom Zürichberg und der Goldküste, die bisher Nivea-Tuben aus Polen im Graumarkt importierten, liefern früh und fast als Einzige Corona-Masken.

Nicht im Container, sondern gleich im 747er. Abnehmer sind die Armee in Bern und das Gesundheits-Ministerium in Berlin, es fliessen unglaubliche Summen.

Wer sind die „Buben“? Wie kamen sie zu den Deals? Wer profitierte alles?

Im Zentrum steht die Firma Emix. Unter diesem Namen gibt es eine Emix Trading. Über sie liefen die Masken-Deals.

Eine weitere Firma heisst Emix Automobile. Ihr Sitz liegt ebenfalls oben am Zürichberg, in einer stolzen Villa. Bei diesem Unternehmen geht es um … Autos, klar.

Grill, Maske – was Sie wünschen (Autoscout24)

Auf den Occasion-Seiten im Netz bietet die Emix Automobile exklusive und kostspielige Luxus-Karossen an, wie ein Befund von heute morgen zeigt.

Mercedes im Spezialmodell AMG für 220’000 Franken, einen zweiten für 205’000, einen Porsche Macan für 105’000, einen Cayenne für 150’000.

Das oberste Segment. Es passt. Die Masken-Kids gaben ihr Geld, das sie mit den Lieferungen nach Bern und Deutschland gemacht hatten, für teure Autos aus.

Zu reden gibt ein LaFerrari. Dabei handelt es sich um ein Sondermodell des italienischen Sportwagen-Bauers, von dem ursprünglich nur 499 Stück gebaut worden waren.

900 PS, Tempo 50 Zone (IP)

Der Kaufpreis für gebrauchte LaFerraris kann bis 4 Millionen Franken erreichen.

Millionen für einen einzigen Wagen, und erst noch Occasion: Das deutet darauf hin, dass Vermögen im Überfluss vorhanden ist.

Angefangen haben die Emix-Händler erst vor 4 Jahren. Damals gründeten sie die Emix Trading.

In einem Interview äusserten sie sich damals über die Schwierigkeit, Coca-Cola an den offiziellen Kanälen vorbei in die Schweiz zu importieren.

„Coca-Cola gelingt es recht gut, seine Absatzkanäle zu kontrollieren – offenbar ohne mit dem Kartellgesetz in Konflikt zu geraten“, meinte einer der Emix-Partner.

„Ich bin der Meinung, dass man da als Weko genauer hinschauen könnte.“

Selber installierten die Emix-Importeure für ihr Import-Glück eine Firma in Polen. Diese hat ihr Domizil in Warschau, in der Hauptstadt des ehemaligen Ostblock-Lands, das heute in der EU für mehr Wirtschaftsfreiheit kämpft.

Zloty-Partner (rejestr.io)

Als Kapital sind „5 tys. Zt“ angegeben, also 5’000 Zlotys. Ein Zloty kostet derzeit 24 Rappen. Somit hat die polnische Partnerfirma der Emix-Inhaber ein Kapital von 1’200 Franken.

Nicht gerade viel. Offenbar genügte das fürs Graumarkt-Importgeschäft.

Auch die Emix Trading GmbH selbst, die ihren Sitz zunächst in Uster hatte, um diesen dann im Frühling 2019 an den Zürichberg zu verlegen, trumpft nicht mit viel Eigenkapital auf.

Anfänglich waren es die für Gesellschaften mit beschränkter Haftung üblichen 20’000 Franken. Erst vor einem Jahr, also 3 Jahre nach dem Start, erhöhten die Teilhaber das Kapital auf 100’000 Franken.

Vor kurzem zog die Emix weiter nach Zug. Dort plant sie nun die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.

Von mehr Kapital ist bisher nichts bekannt. Das würde bedeuten: Trotz ihren Riesendeals mit Covid-Schutzmaterial verfügt die Emix weiterhin über kein besonders eindrückliches Kapital.

Ein klassisches KMU halt. Oder?

Die Emix Trading machte im März nicht nur mit Bern und Berlin einträgliche Geschäfte, sondern auch mit München.

KMU? Aber nicht doch (ted.europa.eu)

Dort kam sie bei Anästhesiemasken zum Handkuss. Das „Bayrische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege“ mit Sitz in München bestellte am 27. März dieses Jahres bei der Emix Trading für 8,9 Millionen Euro solche Schutzmasken.

Unter „Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde“ steht Emix Trading GmbH. Etwas darunter heisst es dann: „Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein“.

Kommentare

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  1. Diese Unternehmer haben sich gute Beziehungen zu den Produzenten aufgebaut und die Gunst der Stunde erkannt und alles richtig gemacht. Geld verdienen gehört zum Unternehmertum. Wenn der Kunde ein Bundesbetrieb ist, sind die Bedingungen genau festgelegt. Als Unternehmer werden einem die AGBs des Bundes vorgegeben und wenn man die nicht will, so kann man auch kein Geschäft mit dem Bund machen.
    Da davon auszugehen ist, dass die Firma dieses Jahr Gewinn erwirtschaftet, bezahlt sie wiederum entsprechend Steuern, also kommt es wieder zurück und zwar auch auf dem Gewinn mit den Verkäufen nach Berlin, München etc. Wenn sie alles als Gehalt bezogen haben, freut sich zusätzlich noch die AHV.

    Das ist doch alles in allem einmal eine sehr erfreuliche Geschichte. Ob eine GmbH CHF 20’000 Kapital oder CHF 2 Mio. Kapital hat ist bei einer Handelsfirma unwesentlich. Der LaFerrari wird auch kaum ein Geschäftsauto sein sondern entweder aus dem Privatvermögen finanziert oder er gehört nicht den „Jungs“ sondern dem Autohandelsunternehmen.

  2. Die Armee hat offensichtlich Masken eingekauft,
    die nicht allen medizinischen Anforderungen genügen. Sie versuchen nun über Grossverteiler
    diese zu einem Selbstkostenpreis von ca.0.90Fr
    pro Maske loszuwerden.Deshalb musste sogar eine Ausnahmeregelung getroffen werden, um nicht konforme Masken importieren zu können. Ein Ziel, medizinisches Personal genügend ausrüsten zu können, konnte nicht erreicht werden.
    Fraglich ist, ob die importierten und durch die betreffende Firma verkauften Masken zum Zeitpunkt des Verkaufs überhaupt als zugelassenes Produkt bezeichnet werden konnte. Der Marktpreis wäre noch eine andere Sache.
    Die Qualität der Handelsbeziehungen ist wichtiger als die Qualität des Produkts.

    auch

  3. Was ist die Brisanz, wenn eine GmbH vier bis fünf Occasionen anbietet? Zu meiner Zeit hatten „Buben“ in diesem Alter mit Hardware gehandelt, jetzt sind es Masken. Allerdings ist es ein Geschäft. Deshalb ist die korrekte Bezeichnung Geschäftsfrau/-mann.
    Die Schreiber nennen sich ja auch Journalisten und nicht irgendwie herablassend anders.

  4. Hahaha,Neidhammel am Werk? Zu doof, dass gefühlt 80% der Kommentierenden sich am Erfolg anderer erfreuen können! Aber hauptsache mal wieder versucht irgendjemanden in den verbalen Dreck zu ziehen. Traurig!

  5. Hier wird noch immer vom Neider gesprochen und die „Geschäftsmänner“ gelobt?
    Ich nenne solche Gschäftlimacher ganz einfach Halsabschneider und Ausbeuter ohne Moral. Wer in Krisenzeiten (lebens-)notwendige Waren wie Nahrung, Unterkunft, Essen und Gesundheit zum gewinnbringenden Geschäftsmodell macht handelt verwerflich und asozial! Und auch wenn er auch ’nur‘ den Staat schädigt, ist jeder Steuerzahler damit betroffen; hier gibt es absolut nichts zu beklatschen. Das sind die gleichen Leute, die horrende Summen für Medikamente verlangen, oder im Kriegsfall ein Brot für xxx$ verkaufen würden – verflu..[Eigenzensur].

    Und wer bei solchen Geschäften Beifall klatscht, gehört in die gleiche Ecke.

  6. Was soll denn diese Neiddebatte. Wir sind gut im Nischengeschäft. So läuft Wirtschaft. Angebot und Nachfrage. Es war ja nur möglich, weil das altbekannte Problem nicht gelöst wurde. Es ist übrigens nicht die Armeeapotheke in der Pflicht, die bestellt nur. Ohne Auftrag darf sie nicht tätig werden. Da ist das BAG zuständig. Die jungen Menschen sind clever und solche Macher brauchen in den nächsten Monaten/Jahren ganz bestimmt. Auch wenn diese bei der SVP sind, da wird nicht nur gefordert da wird geliefert. Diese Jung-Unternehmer bezahlen Steuern und beschäftigten auch Lieferanten. Nicht alles was vom Zürichberg kommt ist unlauter und schlecht. So geht es ja seit Jahren gegen die Blocher’s. Die ihre diversen Firmen erfolgreich führen und auch Arbeitsplätze schaffen.

  7. Die wirklich zentrale Frage rund um diese Deals kann immer noch keiner beantworten: woher kommt oder kam die immense Liquidität für diese Transaktionen??? Millionenumsätze mit minimal ausfinanzierten juristischen Personen und jugendlichem Kader, da schiesst keine Bank Geld vor, schon gar nicht wenn die Gelder noch ins Ausland fliessen.
    Dass jetzt auch noch mit exklusiven Autos gehandelt wird (Autos, Kunst, Rennpferde, Yachten und Immobilien sind sehr anfällig für „Liebhaberzuschläge“ auf dem Preis) könnte doch die Frage aufwerfen, ob das nicht ein Fall für die MROS ist. Deren Chef Daniel Thelesklafs hat ja gerade vor ein paar Tagen hingeschmissen, weil „seine Vorstellungen zur strategischen Ausrichtung der MROS nicht mehr geteilt würden“.
    Wie hiess es so schön im einen Artikel zu diesem Thema: „do your research“. Dranbleiben!

  8. Die Schweizer Bundesbehörden haben eben geschlafen was die Möglichkeit einer Pandemie anbetrifft. Das nötige Material wurde nicht beschafft, lag nicht bereit als die Pandemie da war und das, obwohl in China monatelang voraus zu sehen war was kommen würde. Wer sich so verhält, muss in der Not nehmen was geht und entsprechend zahlen. Letztendlich zahlen wir alle mit unseren Steuern. Die Emix hat die Chance gepackt und gut verdient, so läuft’s eben. Gut gemacht.

  9. Oftmals während des „lockdowns“ wurde der Begriff „Solidarität“ bemüht und strapaziert. Und jetzt applaudieren so viele diesen „Kriegsgewinnlern“ zu und wollen uns weiss machen, durch die Krise entstandene Versorgungsmängel, eigentlich ein Versagen des Kapitalismus, solle schamlos nach kapitalistischen Grundsätzen ausgenutzt werden. Da ist die Moral doch ziemlich am Boden.

  10. Wenn es Kinder sind, dann missbraucht Hässig diese für Clicks. Womit er sich selber zum Kinderschänder macht.

  11. Und nochmals ein Teaser ! Natürlich müssen sie das erst langsam hochkochen. Doch bei Vincenz war der Inhalt zwischen den IP Posts aufschlussreicher bis es knallte. So, where is the beef ? Geben sie langsam Butter zu den Fischen. Und nennen Sie die zwei jungen Leute nicht ständig Masken Kids ! Jeder mit Steuergelder ausgebildete HSG Fuzzi wäre froh er könnte einmal in seinem Leben soviel Profit generieren.

  12. Ich mag das den Buben von Herzen gönnen!

    Es sei denn, es steckt die Hildebrand-Connection drin, wie es in einem Artikel zuvor kolportiert wurde. Dann besteht natürlich der Verdacht, dass der sagenhafte Gewinn nicht durch kluges Ausnützen von Opportunitäten realisiert wurde – sondern wie bei Hildebrand und Co. nicht völlig neu durch Nutzen von Spezialwissen.

  13. Oh my god. I never saw such a number of people defending someone on IP… are these real accounts or just the two masked-kids an dtheir shills creating defense propaganda??

  14. Krisenprofiteure sind für mich die, die Masken für Fünfundzwanzig Franken das Stück verkaufen. Wenn jemand etwas verkauft was der Markt verlangt und für Risiko und für seinen Aufwand eine angemessene Marge draufschlägt, ist das eine clevere Geschäftsperson.

  15. Die Armee muss endlich die Beschaffungsdetails offenlegen – wieviel sie bezahlt hat für die Masken, zudem die Ausschreibungsdetails, wer sich alles beworben hat, aufgrund welcher Kriterien schlussendlich diese Kids den Auftrag bekommen haben, in welcher Fabrik die Masken hergestellt worden sind und wer die Qualitätsgarantie zertifiziert hat.

    Nach Gesetz ist die Armee dazu verpflichtet, dies offen zu legen.

    Die Sache stinkt zum Himmel wie der parallel laufende Minenspigger Skandal.

  16. Neid und Missgunst auf IP ?

    Mitleid bekommt man geschenkt
    Neid muss erarbeitet werden.

    Gratuliere den wagemutigen und risikobereiten Jungunternehmern.

    Auch ich bin vor Jahrzehnten einen unbequemen und harten Weg gegangen. Plötzlich waren nur noch Neider um mich, also eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges.

  17. Lieber Lukas Hässig,

    Ich lese Ihre Artikel ja gerne. Aber diese Story hier ist ja wirklich nur auf Empörung à la Blick ausgerichtet. Haben die Jungs etwas verbrochen und sich strafbar gemacht? Nach momentanem Wissensstand nein, sie haben nur lukrative Geschäfte gemacht. Und das ist in der Schweiz ja wohl noch nicht verboten. Und bitte, Gewinn ist nicht Kapital, das dann im HR ausgewiesen wird. Zudem gibt es auch die Möglichkeit von Fremdkapital um Handelsgüter zu kaufen.

    Wenn hier jemand oder etwas unter die Lupe genommen werden sollte, dann vielleicht das Beschaffungswesen der Armee – falls der Verdacht fortbesteht, dass wirklich überteuert eingekauft wurde. Aber offenbar ist die Armee ja in bester Gesellschaft mit dem Freistaat Bayern, was ein weiteres Indiz ist, dass es sich hier wohl nur um eine geschickte Verbindung von Angebot und Nachfrage handelt und die Ware wohl zu Marktpreisen verkauft wurde.

    Also bitte Schluss mit diesen Sommerloch Stories. Gönnen Sie sich stattdessen doch etwas Sommerurlaub.

  18. Nichts gegen diese Kids aber gegen Bundesbern. Kids schaffen es schnell Masken zu besorgen aber Bundesbern nicht. Bezahlt eventuell mit unserem Geld höhere Preise?! Soooo traurig von so unfähigen Leuten regiert zu werden. Zum Glück gibt es die Schweizer denn unseren Erfolg verdanken wir sicherlich nicht unseren Politiker.

  19. Die Jungs haben jeden Rappen verdient, ich hoffe nur dass sie mit den neuen Boliden nicht das fahren lernen wollen, den für eine LaFerrari sollte man schon etwas Fahrpraxis mit bringen

  20. Wieso wird im Artikel nicht erwähnt, dass der Hauptbeteiligte bei der Autofirma der Junior ist von Musik Hug?

  21. Der «Schreiberling» LH passt seinen Schreibstiel auch immer mehr der Boulevardpresse an. Masken Kids und Buben sind, meiner Meinung nach, Unangepasste Ausdrücke die von einem Wirtschaftsjournalist kommen.

    Journalismus? Oder einfach, um jeden Preis, möglichst viele Leser gewinnen?

    • hässig traut sich nicht die hintermänner der dubiosen insiderdeals zu nennen….

      wir sprechen hier von extrem dubiosen staatsgarnatien…da kommen eim paar bubis mit ihren legoautos gerade recht um die suppe am köcheln zu halten.
      nennt sich kleinsalmitaktik

      das hierzu etwas gewaltig stinkt darf herr hässig nicht im entsprechenden mass publizieren, das überlässt er lieber seinen aufmerksamen leserkommemtaren.

    • „Schreibstiel“ finde ich gut.

      Die Leser beissen jedenfalls an und schreiben Kommentare.

    • Werter Herr Beat, was haben Sie denn gedacht, dass es um möglichst wenig (!) Leser geht?

  22. Gratuliere den Masken Kits ! Wo sind die Einkäufer vom Bund mit HSG Abschluss! So viel Geld zuviel zahlen kann nur einer mit Uni-Ausbildung…

  23. Da scheint noch sehr vieles im Unklaren.

    Vor allen Dingen, wie die Jungs wirklich zu ihren Aufträgen und ihrem Beziehungen kommen.

    Bzw. wohl eher, wer die Strppenzieher sind.

  24. Ist es nicht herablassend und naiv die Jungunternehmer Kids oder Buben zu nennen?
    Diese 2 Geschäftsmänner sind vor 4 Jahren ein Wagnis eingegangen und haben ein Geschäft gegründet. Kein Hahn hat sich darum geschert, ob sie es schaffen oder nicht. Den meisten waren diese 2 Herren keine Nennung wert.
    Nun haben sie, dank jahrelangem Aufbau, ein lukratives Geschäft gemacht, hoffentlich viel Geld verdient, das sie reinvestieren können und werden, und stehen täglich in den Medien. Doch satt stolz auf diese jungen, ehrgeizigen, innovativen und handelstüchtigen Männer zu sein scheinen sich die Medien und Politiker darauf einzuschiessen, dass diese „Kinder“ etwas unrechtes getan haben oder durch was und wen auch immer Beziehungen ausgenutzt haben.
    Warum kann man nicht einfach neidlos zugeben „toll gemacht“ und ich bin stolz auf euch!?
    Wäre der Schuss nämlich nach hinten losgegangen und die Unternehmer hätten nur Verluste eingefahren würde der grösste Teil der Schweizer weiterhin nichts von deren Existenz wissen.
    Schade, dass der Neid hier grösser ist als die Hochachtung vor dem Mut und dem Erfolg.
    Ich persönlich gratuliere den 2 Geschäftsmänner und hoffe dir Erfolgsgeschichte geht weiter!

    • liebe hanna
      sehr nette und ehrlich worte, denen ich voll zustimme. die jungs/herren sind händler und ein händler kann nur waren weitervertreiben, für die eine nachfrage besteht. right time, right place kann ich da nur sagen.
      falls insiderwissen betreffend dem bedarf und den ansprechpartnern beim bund vorhanden war, müssten die damen und herren, die das wissen weitervermittelt haben, bestraft werden.
      auch wir haben versucht masken zu importieren – leider ohne erfolg, weil wir die kontakte zu den produktionstandorten nicht hatten.
      welldone.

    • Hallo Hanna
      Bin absolut Ihrer Meinung.
      Die Jung’s haben das gut gemacht. Ich sehe da null und nicht’s anrüchiges an diesem Geschäft.
      Die entsprechende Beziehungen spielen Überhaupt keine Rolle.
      Für einen solchen Deal sind entsprechende Beziehungen voraussetzung.

    • Schuss nach hinten los gehen? Wie denn? War keine Frage, dass Geld gemacht wird auf Steuerzahlerkosten, nur wieviel. Dank Meilemer Background Topkontakte nach Herrliberg und in die Regierung. Sorry, wenn das Marktwirtschaft ist, dann können wir easy Geld mit allerlei Aktionen machen. Gesellschaftliche Regeln, so what? Warum konnte der 27-jährige seine Masken (ebenfalls Kontakte nach China) nicht einführen? Warum hat M. Blocher – ebenfalls super Kontakte nach China 🙂 – nicht direkt eingeführt? Warum teilt die Armeeapotheke nicht mit, was bezahlt wurde? Ein Aufruf, dass Geschäfte so geführt werden sollten? In dem Fall: Danke für die Aufforderung 🙂

    • Jungunternehmer; dass ich nicht lache! Diese rich-kids mussten sich ja kaum was erarbeiten. Hätte ich bereits von Beginn weg Millionen zur Verfügung, würde es bei mir auch rund laufen haha

    • Mein Grossvater, Baumwollhändler in Ägypten, sagte :ich habe lieber Neider als Gläubiger. Er war ein Nettosteuerzahler. Er fuhr SBB in der 2.Klasse, denn er wollte seine Schuldner nicht sehen.

    • Ein Film über zwei Bubis, die gewissenlos auf Lasten der Steuerzahlen Millionen verdient haben und jetzt das ganze Geld für Autos ausgeben? Gibt es schon. Schau dir mal War Dogs an, ist auf Netflix.

  25. Irgendwie kann ich mich dem Eindruck nicht verwehren, hier sei vor allem NEID am Werk. Ich bin dem einen Kid sicher den Ferrari neidig – was für eine fantastische Wertanlage!
    Bleibt zu sagen, da hatte wer den richtigen Riecher. Krisenprofiteure gibt es immer. Vielmehr sollte LH mal ein Augenmerk darauf richten, wer denn bei uns über Jahre geschlampt hat – die Pflichtlager waren nicht gefüllt!
    Im Pandemiefall kauft man halt dann Masken für mehr Geld. Traf mich auch, zum Höhepunkt meiner Angst kaufte ich FFP3-Masken für 30.- das Stück.

    Abschliessend möchte ich Göthe zitieren: „Und ist der Handel noch so klein, bringt er doch mehr als Arbeit ein“ -> nehme ich mir dank den Jungs von Emix sehr zu Herzen.

  26. Ist hier jemand neidisch? Ist doch schön, dass die „Züriberg-Kids“ auch ein Business aufziehen und nicht nur am Zipfel der Eltern hängen.

  27. Ich frage mich, ob die Masken-Deals in ZH od. in Zug, oder überhaupt versteuert werden, bevor sie in eine steuerfreie Briefkastenfirma fliessen.

  28. Clevere Jungs würde ich sagen. Allerdings in einem früheren Bericht über die Geschichte hiess es:
    „Die Spurensuche am Zürichberg führt ins Haus der Familie Hildebrand Louis-Dreyfus. Der Ex-SNB-Chef Philipp Hildebrand und seine Partnerin, die schwerreiche Erbin Margarita Louis-Dreyfus, tauchen auf.
    Respektive die Söhne aus früherer Ehe von Margarita Louis-Dreyfus. Diese sollen beste Freunde der Masken-Shootingstars vom Zürichberg sein“.
    Man fragt sich, ob da nicht dicke Geschäfte gemacht wurden dank Insiderwissen von ganz hoher Stelle. Da war doch schon mal was mit Herrn Hildebrand.

  29. Die Jungs können die / das Geschäft nur machen, weil die 600 MA des BAG’s mit dem entsprechenden Budget pro Annum, ihren Job nicht korrekt gemacht hatten. Ehrlich gesagt ist es aus diesem Grunde und aus Gründen der freien Marktwirtschaft OK. Obwohl mir das richtig stinkt und auf den Sack geht. Der Bund kauft – für mich wenigstens – überteuerte Masken / Produkte. Hätte der Bund die Masken selbst beschafft, wären diese VIEL BILLIGER gewesen. Danke.

    • Rockstar Koch mit seinen 600 BAG Beamten haben die Pflichtlager nicht aufgefüllt wie es ihre Pflicht gewesen wäre. Man sollte die Verantwortlichen einklagen. Die Schadensumme ist immens.

  30. Endlich mal Jungs welche die Chance nutzten. Das nenne ich freie Marktwirtschaft; der Stärkere überlebt. Wir sollten in der Schweiz keine Neid-Kultur züchten. IMHO

  31. Aus dem Artikel triefen Neid und Mißgunst, daß man bereits in jungen Jahren mit klugem Handeln wesentlich mehr erreichen kann als über den üblichen akademischen Karriereweg.

    Vielleicht ist der Erwerb des LaFerrari auch eine derartige Wette?

    • In den letzten 4 Jahren stockte Bundesrat Maurer 2700 Bundesbeamte mehr auf. Es sind Geldverteiler, Regulierer geworden. Die Aufpasser über das Plichtlager beim BAG verursachen den Schaden am Steuerzahler. Dass die jungen Leute jetzt Ferrari fahren ist nur diesem Amt zu verdanken.

    • Sehr gute Bemerkung in all diesem Neid-Gequatsche. Typisch für IP/Hässig