Swiss gibt Cabin Crew 1000 Fr. fürs Kündigen

Airline, die vom Schweizer Staat gerettet wurde, drängt als Erste die zuunterst: Nachwuchs-Flugbegleiter sollen rasch gehen.

Die Swiss erhielt vom Schweizer Steuerzahler eine Garantie für Notkredite über 1,5 Milliarden Franken. Viel Geld, frei Haus, vom Bürger geleistet.

Nun zeigt sich, was die unter dem Virus leidende Airline im Besitz der grossen deutschen Lufthansa als Erstes mit dem Geld unternimmt.

Sie setzt das Kostenmesser zuunterst in der Hierarchie an: bei den Flugbegleitern in Ausbildung. Diese haben in diesen Tagen ein Angebot erhalten, das eher einem Rausschmiss entspricht.

Wenn sie von selbst auf ihren Platz in der Kabine verzichten, dann versüsst ihnen die Swiss den „freiwilligen“ Abgang mit 1’000 Franken.

Der Golden-Goodbye kommt mit Fesseln, sagt ein Insider. Die mit den zehn Hundertern geköderten Jung-Angestellten dürfen über das „unverschämte“ Angebot nicht öffentlich reden.

Schwarze Nacht – für die Jüngsten (IP)

Ein Sprecher der Swiss bestätigte gestern Abend, dass die Fluggesellschaft mit dem Abbau auf der untersten Mitarbeiterstufe begonnen hat – dort, wo die Leute am wenigsten lange dabei sind.

„Unter den momentanen dynamischen Umständen ist es leider aussichtslos, den Absolventinnen und Absolventen, welche die Grundausbildung zum Cabin Crew Member noch nicht abgeschlossen und somit noch keine Flugeinsätze hatten, Perspektiven bieten zu können“, führte der Sprecher aus.

„Den betroffenen Personen wurde daher das Angebot einer Aufhebungsvereinbarung des Vertrages unterbreitet. Gerne möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass keine Kündigungen ausgesprochen wurden.“

Laut diesen Angaben geht es also beim Abbau zunächst um jene Flight Attendant, die noch in Ausbildung sind.

Das hängt mit dem in der Aviatik heiligen Senioritätsprinzip zusammen. Gekürzt und abgebaut wird immer von Jung zu Alt: hohes Dienstalter als Schutz vor Entlassung.

Für die Nachwuchs-Flugbegleiter bedeutet das Angebot der Swiss mit dem – offiziell noch unbestätigten – 1000 Franken-Scheck „Vogel friss oder stirb“.

Wer nicht von selbst kündigt, der muss damit rechnen, dass ihm die Airline in Kürze den Laufpass gibt – was die Airline bestreitet.

Doch: Es hat schlicht viel zu viele Cabin Crew in einer Zeit, in der die Flotte noch lange nicht voll im Betrieb ist.

Bis auf Weiteres bestehe „aufgrund des Überbestandes beim Kabinenpersonal kein Bedarf an Ausbildungen“, so die Swiss gestern.

Man wolle aber nicht alle Brücken zu den Auszubildenden abbrechen. „Allen betroffenen Personen haben wir (jedoch) für 36 Monate ab der freiwilligen Vertragsauflösung ein sogenanntes Wiedereintrittsrecht zugesprochen.“

Und weiter meint der Swiss-Sprecher: „Sobald ein erneuter Bedarf beim Kabinenpersonal besteht, haben diese die Möglichkeit, ohne ein erneutes Auswahlverfahren direkt in einen Grundkurs zurückzukehren.“

Die nächsten Abbauschritte könnten rasch folgen. Ziel sei es zwar, möglichst ohne Entlassungen über die Runden zu kommen.

„Inwiefern dies möglich ist, werden die kommenden Entwicklungen zeigen.“

„SWISS hat bereits im März zahlreiche Massnahmen eingeleitet, die eine betriebsweite Kostensenkung unterstützen, wie zum Beispiel Einstellungsstopp, Einstellung von nicht betriebsnotwendigen Projekten und Investitionen oder Einführung der Kurzarbeit.“

Immer deutlicher zeigt sich, dass die Hunderten von Millionen Frischgelder, welche die Swiss nur dank dem Schweizer Steuerzahler erhalten hat, keine Jobs garantiert. Zumindest nicht jene ganz unten in der Hierarchie.

Kommentare

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  1. Jeder der jetzt hier von den arroganten Politiker zuschaut allen voran die SVP und FDP. Das Geld habt ihr bekommen um die Swiss stabil zu halten und weiter zu arbeiten. Aber sicher nicht in den eigenen Sack zu stecken und andere auf die Strasse zu stellen. Und in Zukunft werde ich die Swiss wenn ich fliege vermeiden.

  2. Korrupte Regierung Schweiz. Ich schäme mi h für dieses Land.40 Jahre gearbeitet un brav Steuern bezahlt. Was bekomme ich? 2400.- AHV inkl. EL. Schande. Für jeden Scheiss hat der BR Geld und die alten will man los werden.
    .

  3. Es ist der Wahnsinn das das der Stast so in dieser Form akzeptiert! Und in zwei Jahren werden wieder Boni in den oberen Etagen/ Verwaltungsräte ausbezahlt!

  4. Wenn Salär kürzen, dann bei ALLEN. Wirklich ALLEN. ES muss auch bei Hochverdiener gekürzt werden. Dort schenkt es ein.

  5. Das ist einfach nur traurig. Die swissair würde damals verscherbelt und gehört überhaupt nicht mehr der Schweiz. Wie kann der Bundesrat sich die Frechheit erlauben, sie mit dem Geld des Schweizervolkes zu unterstützen. Lässt sie grounden und kauft sie gleich billig zurück!!!
    Jetzt erkennt man den miesen Charakter der Eigentümer. Es ist eine Schande.

  6. Der jungen Frauen und Herren bekommen die Kündigung und lächerliche CHF 1000, die kriminellen Bänker und Manager eine „Entlassungsurkunde einen fetten Bonus!“ Gemeinsam ist beiden, dass sie ihren Job los sind, … letzterer allerdings als Besitzer eines goldenen Fallschirms. Und eines grossen Zapfenstreiches…

    Es ist zum heulen

  7. Und was ist mit den rückerstattungen von stornierten flügen? So geht das nicht!! Bedte lösung an swiss soll 5% weniger lohn an alle angestellten, kader u chefs für halbes jahr, so kann swiss schulden für wichtige zahlungen ausgleichen! Das tut weniger weh als stelle verlieren…

  8. Das sieht auf dem Papier schön aus.
    Nur ist dies dennoch eine Falle, da man beim RAV 3 Monate nichts kriegt weil man selber gekündigt hat.
    1000.- für 3 Monate reichen nicht.
    Gab es mit dem Geld keine Bedingungen?
    Weil mit sowas bezahlen wir Steuerzahler doppelt.
    Für die 1,5 Mia und nun noch Arbeitslosengeld und Sozialamt.

  9. Bei der Air New Zealand, die als systemrelevant eingestuft ist, werden 2000 Jobs abgebaut, und die Piloten verzichten auf 30% des Lohnes bis Ende Jahr. Die Situation wird alle drei Monate neu beurteilt, ob weItere Einschränkungen nötig sind.

    Die Swiss kann sich ein Beispiel nehmen.

  10. Niemals, absolut niemals selber kündigen. Kündigen lassen. Dann erst einmal ein paar Tage krank zuhause bleiben, wegen der psychischen Belastung.
    Merke: Sogar wenige Tage krank führen zur Verlängerung der Kündigungsfrist um einen Monat (oder auch mehr…).
    Auch beliebt unter Frauen: Schwangerschaft. Dann passiert erst einmal ein Jahr lang gar nichts. Und dann sieht die Welt schon ganz anders aus.

  11. Swiss, die überflüssigste Fluggesellschaft, welche es überhaupt gibt. Am besten würde man die Swiss Konkurs gehen lassen. Das Bodenpersonal ist extrem unfreundlich und beim Kabinenpersonal sieht es nicht anders aus. Die Angestellten der Swiss Technik (nicht „SR Technics“) sind so ziemlich die Faulsten: Machen die (visuellen) Line Checks auf dem Rollfeld demonstrativ mit den Händen im Hosensack. Arroganter gehts nicht mehr. Die Swiss vermeide ich seit vielen Jahren.

  12. Ich finde das Vorgehen der Swiss als vernünftig, anständig und der Situation angemessen. Soll denn die Swiss Kabinenpersonal „auf Halde“ ausbilden ? Und wenn sich die Situation ändert, wenn mehr geflogen wird, können die Leute innert 3 Jahren auf das Angebot zurück greifen. Was will man mehr ?

  13. Die eigentliche Schande ist nicht die Kündigung, sondern, dass die Mitarbeiter mit den CHF 1000 verarscht werden und das RAV die Leistungen kürzt! Aber das passt zum Deutschen Management und HR der Swiss. Und dann noch staatliche Hilfe kassieren. Ich darf gar nicht schreiben was ich von diesen Nordlichtern und PFZ Profiteuren halte!

  14. Es ist ja wohl logisch, dass ich als Swiss die Leute in Ausbildung entlasse und nicht die mit 10 Jahren Kabinenerfahrung – wen den sonst? Das Umgekehrte wäre ja fast pervers und hätte den Beigeschmack von Lohn sparen auf Kosten der Älteren und Erfahrenen.

  15. CHF 1’000.00, der Goldene Fallschirm für Kleine, wobei der Fallschirm eher die grösse eines Taschentuches hat und auch die gleiche Wirkung.

  16. Das zeigt einmal mehr welch schäbiger und arroganter Verein ist und immer war. Alljene die im September ein NEIN in die Urne werfen, sollte man in die Knie sägen.

  17. Habe heute Strafanzeige gegen die Swiss eingereicht. Zum 2. mal wird mein Flug nur aus wirtschaftlichen Gründen storniert und ich werde weder informiert noch wird eine Alternative angeboten. Die Swiss verkauft Angebote von denen Sie genau weiss das Sie diese Verträge grossmehrheitlich nicht erbringen wird alleine um sich an den Kundengeldern unzulässig zu bereichern…und so ein Unternehmen wird gerettet…

    Jeder Trottel der das gleiche macht, im Ricardo Zeugs verkaufen das er nicht hat bekommt automatisch Polizeibesuch….aber wer genug Gross ist kriegt 1,5 Mrd….

  18. Dämlicher polemischer Text Herr Hässig. Ist mir schön öfters aufgefallen, dass Sie aberwitzige Giftpfeile Richtung SWISS schiessen. Es macht nun mal tatsächlich keinen Sinn Personal zu beschäftigen, dass nicht eingesetzt werden kann. Plus eine Wiedereintrittsgarantie und 1000.-! Find ich toll. Und apropos Firmenrettung: gerne eine eingesetzt sie daran, dass man die UBS mit 60 Milliarden!!! unterstützt hat. Bei der SWISSAIR Rettung, die knapp 1 Milliarde gekostet hätte, hat die UBS Nein gesagt. Mit der Konsequenzen schlussendlich, dass Sie von LH gekauft wurde, was Ihnen ja auch nicht passt. Woher nur ihr durchschaubarer Hass gegen die SWISS? Haben Sie auf ein kostenloses Upgrade gehofft und keines bekommen oder am was liegts?

  19. Ueli Maurer und BR: Sofort einschreiten!! Das ist nur noch offener Betrug am Volke was die SWISS macht.

    ALLE LEUTE SOFORT BUCHUNGEN STORNIEREN UND GELD ZURÜCKVERLANGEN

  20. Apropos Swiss: Im Oktober habe ich einen Flug gebucht mit Swiss von Zürich nach Miami. Heute bekomme ich ein Mail von Swiss. Der Flug sei geändert worden. Statt den normalerweise ca 10 Stunden 30 Minuten dauert der neue Flug angeblich 34 Stunden und 5 Minuten. Die haben offenbar ein riesiges Puff, denn das ist doch gar nicht möglich. Sofort versuchte ich anzurufen auf 0848 700700 um Klärung zu verlangen. Die Leitung wird einem aber seit etwa 5 Stunden einfach abgehängt. Keine Möglichkeit durchzukommen. Schrecklich was da geboten wird.

  21. Höchststufe der Scheinheiligkeit: sich über Entlassungen empören und gleichzeitig Flugscham propagieren und/oder gar Links-GrünInnen wählen. In DE+CH ein weitverbreitetes Phänomen.

    Willst du lernen, mit Widersprüchen zu leben? Dann bieten dir SP, Grüne, Grün“liberale“ sowie neu auch die Gössi-Markwalder-FDP eine niederschwellige Anlaufstelle.

    • Oder der SVP, die Büezer-Partei die von Millionären geführt wird, sich über die Zersiedelung aufregt aber nicht beim Landschaftsschutz mithilft, sich über Staatsgelder aufregt und den Bauern und dem Militär Milliarden verspricht, sich für tiefe Steuern einsetzt um Firmen in die Schweiz zu locken und sich dann über die Einwanderung aufregt etc. Ich glaube alle sind ein bisschen heuchlerisch..

    • Und der grösste Widerspruch ist das Milliardärsschattenkabinett der SVP, das vorgibt die Interessen des Volkes zu vertreten. Doppelmoral pur.

    • Super. Eine gewaltige Antwort.

      KOMPLIMENT

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  22. «Das hängt mit dem in der Aviatik heiligen Senioritätsprinzip zusammen. Gekürzt und abgebaut wird immer von Jung zu Alt: hohes Dienstalter als Schutz vor Entlassung.»

    Ich sehe das Problem nicht. Im Gegenteil, genau so sollte es normalerweise doch überall sein. Die Jungen sind «arbeitsmarktkompatibler» ergo besser vermittelbar – dazu kommt, dass die jungen F/A in der Regel Studis sind, die das im Nebenerwerb machen.

  23. Das ist nur der Anfang. Die Swiss wie auch die Lufthansa müssen massiv abbauen. Die bestehenden Business Modelle sind nicht new reality-tauglich. Derzeit kommen die Gewinne vor allem aus C im Hub-Verkehr. Damit ist zukünftig Schluss – den Corporate Tourism und das Meilen- und Statusoptimieren auf Geschäftskosten werden wir in Zukunft so nicht mehr sehen. Hinzu kommt die ESG Debatte und neu noch die CO2 Abgabe.

    • Naja und mit der heutigen Technologie kommt es einem Unternehmen deutlich billiger eine Videokonferenz durchzuführen, als seine Mitarbeiter in ein Flugzeug zu setzen und ggf. noch zusätzliche Hotelkosten zu finanzieren.
      Zudem – man kann sich dann noch zu recht in den Vordergrund spielen, wieviel CO2 man dadurch gespart hat. Von der Schonung der Mitarbeiter ganz zu sprechen.
      Der Coronavirus bringt nicht nur Schlechtes hervor…

  24. Sicher ist das die beste Lösung. Die Jungen kommen ja alle aus einem Job, wo sie wieder zurückkehren können, bis man sie bei der Swiss wieder braucht. Falls nicht, warten sie einfach, bis Swiss kündigt. Für ausgebildete FA`s ist es schwieriger wieder zurück in einen andern Job. Vor allem die Aelteren sind teils seit vielen Jahren unterwegs und hätten grosse Probleme etwas anderes zu machen.

    • Ich Glaube Liebe „Flugbegleiterin“ , dass Sie die Hochkonjuktur mit dieser Zeit
      die es ist nicht in den Augen haben . Tatsache ist, dass das eine Möglichkeit ist:
      Vom Monatslohn zum Stunden Lohn folgt .Wollen Sie das ? Mit andern Worten :
      Wer nicht Handelt , wird Behandelet .
      Einen guten Tag Wünscht ihnen beim Nachdenken ,
      Plaggeist

  25. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
    Wenn es zu viele Flugbegleiter für die wenigen Flüge gibt, dann ist das einzig logische da dran anzusetzen.
    Was wollt ihr denn sonst? Soll an der Wartung gespart werden? Oder an den Lotsen? Oder am Sicherheitsdienst?

    Flugbegleiter verdienen zweiermassen, Grundgehalt und Spesen für die Flüge und die Zeit weg von daheim, wenn es also weniger Flüge gibt, aber sehr viele Flugbegleiter, dann verlieren alle, da man als Person kaum noch Flüge hat im Monat.

    Muss im Management gespart werden? JA NATÜRLICH, würde das jetzt den großen Unterschied machen, NEIN.
    Was ich interessant finde sind die 36 Monate Rückkehroption, wenn das stimmt dann ist es doch den Umständen entsprechend noch etwas besser wie keine Optionen zu haben.

    Anstatt nur zu kritisieren, was hättet ihr denn gemacht?

    • Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich finde das sogar eigentlich ein weiser Schritt, der verantwortungsbewussten Umgang mit dem Geld beweist. Der Arbeitsmarkt für diese Leute ist nicht tot, sondern sie haben gute Chancen eine Stelle zu ergattern. Auf jeden Fall besser als nach der Ausbildung zum FA ohne Einsätze dazustehen und weiterhin Geld zu verbraten. Häufig sind es ja sowieso angehende Studierende oder Lehrabgänger, welche nun nicht vor dem Aus stehen, sondern lediglich ein wirklich tolles Abenteuer nicht antreten können.

    • Vielleicht könnten einzelne der in Kurzarbeit verharrenden Flugbegleiter als Unterstützung der völlig überforderten Telefon-Helplines eingesetzt werden?

    • Wenn die Auszubildenden selber kündigen, erhalten sie beim RAV einiges mehr an unbezahlten Sperrtagen (meines Wissens 30 statt 5, wenn einem gekündigt wird). Diesen Ausfall können die Fr. 1000.00 nicht wert machen. Vielmehr zieht sich die Swiss aus der Verantwortung – die müssen keinen (teureren) Sozialplan erstellen und Auszubildende haben einen befristeten Vertrag, der ohnehin nicht kündbar vorzeitig ist.

    • Ja dann sollte man schnellst möglich bei den CEOs und Geldgierigen anfangen zu sparen. Und nicht immer bei den unteren.

    • Den CEOs und Manager die Millionen die Sie nicht verdient haben wegnehmen. Das sollte man machen. Aber die Schweiz ist zu feig dafür

  26. Unfassbar was aktuell mit Mitarbeitern passiert. Da schwafelt das Seco vom heiligen Gral der PFZ und im selben Atemzug werden laufend ü50 entlassen ( Swiss Life weit vorne bei ü50 Entlassungen)! Wie abartig sind diese HR Verantwortlichen und CEOs? An Widerlichkeit kaum mehr zu übertreffen!

  27. ich als kleinbetrieb habe meinen leuten auch gesagt, sie sollen wenn sie was neues habe, wechseln. momentan haben wir noch 100% kurzarbeit. aber ich wäre ein schlechter chef, wenn ich auf „alles wird gut“ mache, obwohl die möglichkeit besteht dass ich die firma schliesen muss.

  28. erstaunlich, dass die alten, teueren ma/innen (kenne persönlich jemanden) ihre ersten einsätze erst im späten 2021 geplant haben, in der Zwischenzeit aber den vollen lohn bekommen. ich verstehe die welt nicht mehr.

    • Wo ist der Unterschied zwischen Bedienung im Flieger oder Bedienung in der Beiz? Im Flieger wird der Frass hiengeschmissen im Restaurant müssen sie was können.
      Für zu viele Flugbegleiter gibt doch genug Stellen als
      Servierdüsen, dan braucht es erst noch weniger Ausländer.

  29. Selber kündigen….ein Goodie von CHF 1000.00….dann arbeitslos und RAV-Anmeldung…Folge: bis zu 60 Einstelltagen = kein Arbeitslosentaggeld….NEIN DANKE, auf den „Zustupf“ verzichten und sich kündigen lassen, dann gibt es auch Arbeitslosentaggeld!

  30. Im Airline-Business wird in den nächsten Monaten eh kein Stein auf dem anderen bleiben. Der ganze Charme der Fliegerei wurde durch die vielen Vorschriften eh völlig demoliert und ein Flug ist definitiv kein Erlebnis mehr. Folglich wird diese „Leistung“ immer mieser bezahlt und mit dem Fluggeschäft ist keine Rendite mehr zu erzielen. (Die CO2-Abgabe hat noch den letzten Todesstoss versetzt!!!)

    • Also ich fände es gut, wenn nicht mehr so viel geflogen wird. Mit den heutigen Technologien kann ich innerhalb einer Stunde ein weltumspannendes Meeting aufsetzen.
      Aber leider ist das nicht allein zu sehen – wenn nicht mehr geflogen wird, dann gibt es weniger Personen, die ein Taxi brauchen, weniger Personen in den Hotels, weniger Personen beim Geschäftsessen, weniger Personen die sich im Vergnügungsviertel vergnügen. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Doch wo hat eine neue Technologie schon mal auf die Rücksicht genommen, die dann auf der Strecke bleiben ?

  31. Klar, die Kohle ist ja für die Manager und Aktionäre! Warum hat niemand Kündigungsschutz verhandelt als Gegenleistung? Weil Behörden durch und durch korrupt. Scheinheilige verlogene Schweiz!

  32. Flugbegleiter, also die Kellner im Flugzeug, verdienen so wenig. Wer will so einen Job überhaupt machen? Und grosse Aufstiegschancen gibt es auch nicht.

    Lernt etwas anderes mit mehr Perspektiven.

    • Gibt viele die wollten selber mal fliegen. Haben die Qualifikation nicht bestanden. Nun lassen sie bei jeder Gelegenheit ihren Frust ab gegen jene, die es geschafft haben.

  33. Ganz ehrlich: das „in der Aviatik geltende Senioritätsprinzip“ ist absoluter Schrott. Den gleichen Fehler machen übrigens noch die Banken UBS, Credit suisse etc. Senioritätsprinzip statt Leistungsprinzip. Kaum ein Managing Director unter 30 Jahre. Dabei gibt es top Leute, die die besten Finanzprodukte entwickeln und verkaufen und unter 30 Jahre alt sind. Senioritätsprinzip ist völlig veraltet, die top US Firmen (Amazon, Google) würden pleite gehen mit Senioritätsprinzip. Senioritätsprinzip heisst immer mafiöser Filz und es geht nur darum sich selber und seine alten Buddies zu schützen. Wie bei alten italienischen Organisationen.

    • Der Markt regelt sich selbst. Dann gründen die U30 hald Fintechs. Dan können die Grossbanken zuschauen, wie ihnen der Boden unter den Füssen weggeschwemmt wird.

  34. Es ist eine Schande wie mit den Leuten umgegangen wird und ebenso mit den Streuergelder. Ich würde nicht selber kündigen, trotz den Fr. 1000.– machst du zweiter.

  35. Kündigt man selbst, kürzt die Arbeitslosenversicherung ihre Leistungen, in der Regel um deutlich mehr als 1000 Franken. Also besser das Angebot ablehnen, falls man noch keinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben hat.

  36. Die Mehrheit der Bevölkerung schien den überlangen BAG-Massnahmen zuzustimmen. Jetzt sollen diese sich nicht beklagen über die Konsequenzen.
    Bei Swiss ist das zwar nicht so sehr von den inländischen Massnahmen abhängig, aber überrascht muss niemand sein, über die kommende Wirtschaftskrise.

  37. Schwachsinnige Rettungsaktion, welche keiner solcher gerecht wird. Man(n) hätte jemanden einsetzen müssen, der die Verwendung entweder kontrolliert oder die Abgabe mit gewissen Auflagen verbindet (siehe Deutscher Staat mit LH). Wir sind nur noch am blinden verblöden. Sorry; aber auch nicht wirklich.

  38. Die Swiss war bisher die Cash-Cow in der LH-Gruppe, Gewinn und Cash werden zentralisiert https://bit.ly/3igWn64 , Seite 39. Das soll mit dieser Massnahme wohl so bleiben, ist aber angesichts der betrieblichen Aussichten auch nachvollziehbar.

  39. Wir sind immer noch Schweizer! Und hier sagt.man nicht Flugbegleiter. Reicht es denn nicht,dass due Deutschen bereits unsere Airline übernommen haben? Müssen wir nzb auch noch germanisch reden.
    Pfui dem Redaktor,der nicht weiss, dass wir STEWARD und STEWARDESS sagen.
    Wir sibd SCHWEIZ und nicht Deutschland. Das nervt

    • @klara und Sie nerven mit ihrer dummen Aussage, weil Sie von der Aviatik null und nichts verstehen..

    • Wirklch keine Ahnung. Seit gefühlt 100 Jahren sagt man nicht mehr Steward(ess), sondern FLIGHT ATTENDANT.

    • Wir sind SCHWEIZ, deshalb muss man in der Schweiz eine englische Bezeichnung – Stewardess – verwenden und nicht eine deutsche?

  40. Es ist wieder einmal typisch, wie leichtfertig man mit den Mitarbeitern umgeht. Es scheint, als sässe bei der Swiss einmal mehr der Wurm drin! Erinnert an das tragische Grounding der „fliegenden Bank“ Swissair, die einst der asiatische Nationalstolz war und durch zahlreiche Managers, VR und u.a mit Hilfe der FDP in den Ruin getrieben wurde! Zahlreiche Menschen verloren ihre Arbeitsstellen! Es wurde Anklage gegen 19 Mitverantwortliche erhoben wegen Misswirtschaftung, Urkundenfälschung, ungetreuer Geschäftsbesorgung etc..! Seit die Lufthansa einen Teil der Swiss übernommen hat, ist es jedoch keineswegs besser geworden! Vielleicht wäre es doch klüger, wenn zukünftig eben doch nicht alles was Swissness ist und ausmacht an die EU und andere Staaten verkauft oder gar verschenkt werden würde, dann weiss man was man hat!

  41. Die SWISS und deren Inhaberin Lufthansa sollte man Konkurs gehen lassen, statt Milliarden in den A…. zu schieben – dann würde es auch die verantwortungslosen Mänätscher treffen!

    • Ich kann nur eines zum Besten geben ; Schweiz = dumm ,dümmer, am dümmsten !
      Um den Deckel vom Sarg zu schliessen braucht es jetzt noch die Zustimmung zum EU Rahmenvertrag. Spätestes dann merkt auch der dümmste Arbeitnehmer das er seinen Arbeitsplatz leichtgläubig „verkauft“ hat.

  42. Wenn Entlassungen nötig sind wo fängt man dann an?
    Wohl eine Frage auf die jede Antwort falsch ist.

    Entlässt man zuerst die unten gibt es solche Artikel.
    Entlässt man zuerst die weiter oben werden „langjährige, treue Mitarbeiter einfach auf die Strasse gestellt“

    Gab es einen Passus bei den Notkredite, dass niemand entlassen werden darf?

    • Genau diese Klausel gab es nie!
      Es war immer klar und definitiv das 4500 FA und 1750 irgendwann zuviel sein werden. Die Notkredite sind übrigens nicht freihaus sondern gebunden und müssen zurück bezahlt werden. Diese enthalten lediglich eine Bürgschaft der Eidgenossenschaft. Alles andere ist falsch recherchiert sorry!

  43. Herr Hässig , die Swiss bekommt eine Kredit ! Wo ist da der Steuerzahler involviert??
    Und es scheint ihnen wäre lieber die Dienstältesten würden entlassen, die ja auf dem Arbeitsmarkt tolle Chancen hätten.
    Schade pflegen sie so einen abschätzigen, zynischen, respektlosen Stil.

    • Hässig geht es ja nur um Clicks und Geld – möglichst viel Drama usw. Wenn wir alle solche Boulevardseiten lesen um etwas Klatsch mitzubekommen (ich bin ja auch hier!), können wir uns nicht wundern. Aber Hässig als Journalist zu bezeichnen, das wäre nun unrealistisch.

    • Das ist genau dieselbe blöde Sichtweise wie bei der UBS. Hätte damals der Steuerzahler und die SNB nichts aufgeworfen, gäbe es diese Bank nicht mehr.

    • Die UBS ist eine Schweizer Unternehmung, die SWISS gehört den Deutschen!!!!!!

  44. Es gibt NUR noch Schadensminderung, das möglichst schnell.
    Das heisst umgehen Ende mit dieser Massenhysterie!
    Unglaublich in unserer modernen, angeblich aufgeklärten Zeit,wegen einer etwas heftigeren Grippewelle ein solcher Irrsinn.
    Ausser der höchsten, in absoluten Zahlen, Übersterblichkeit seit der Spanischen Grippe vor 100 Jahren, hat das Theater null und nix eingebracht, von A-Z nur Schaden soweit das Auge reicht.
    Das Massive herunterfahren des Gesundheitssystems in Kombination mit der ausufernden Hysterie und nicht endender Panikdresche, haben eine hässlich Spur gelegt, eine schwarze Übersterblichkeits Lockdown Spur.

  45. Die gewonnene Ameise nimmt ihnen dann die Arbeitslosenkasse mittels Einstellung Taggelder zufolge Eigenkündigung wieder weg!

  46. Das ist natürlich eine sehr blöde und auch unangenehme Situation. Doch ist es so tragisch dass die Swiss im Vergleich zu Banken und Co. einen anderen Weg einschlägt? Die neuen Einsteiger zuerst – anschliessend die „Alten“. Beides kritisieren ist einfach falsch.

  47. Viele Flugbegleiter sind Studenten und machen die Arbeit als Nebenjob, daher durchaus ok. Senioritätsprinzip ist ebenfalls ok, gerade bei uns Banken stellt man ja gerne mal 55+ auf die Strasse, ohne Chance auf eine Neuanstellung odergar Berufswechsel. Den Flugbegleitern würde ich empfehlen sich gut zu überlegen ob sie im richtigen Job sind. Enorm viel Stress, extrem niedriger Lohn und undankbare Gäste.

  48. Und die Kunden mit annullierten Flügen erhalten seit Monaten das Geld nicht zurück. Da fragt man sich ja für was die 1.5 Mrd. benutzt werden? Boni in der Chef Etage???

    • Sie haben wohl gar keine Ahnung, wie es mit Entschädigungen in der Airline Branche aussieht. Sogenannte Abzocker wie in der Finanzwelt gibt es nicht, schon gar nicht bei SWISS.

  49. Beschämend diese Massenabfertigung. Ins gleiche Thema fällt die lang ersehnte Rückzahlung an die Reisebüros für Stornierungen der bereits bezahlten Tickets, damit das Geld an die Kunden weitergeleitet werden kann.

  50. Da werden 1000 Franken hinten und vorne nicht ausreichen. Hauptsache, die Azubi‘s erscheinen im Kontext der staatlichen Hilfe nicht in der Statistik der Gekündigten

  51. Swiss wird im Herbst noch viel mehr Personal entlassen müssen. Dann nämlich, wenn auch noch der letzte (potentielle) Flugpassagier erschreckt realisiert hat, das die Swiss-Flugzeuge mit ihrer – im Gegensatz etwa zu Delta Airlines – vollen Belegung der mittleren Sitze zu wahren Viren-Schleudern geworden sind.

    Ich finde es immer sehr amusant, wenn sich die virologisch ach so kompetenten CEOs von LX und LH mit ihren „Hepa“-Filtern brüsten. Diese – auch in handelsüblichen Staubsaugern eingesetzten – Filter werden nicht verhindern, dass die aus Mallorca, Ibiza, Gran Canaria et al. zurückkehrenden, infizierten Sauftouristen die anderen Passagiere anstecken werden.

    • Tja, medizinisches Wissen wäre keine schlechte Basis für solche Aussagen, aber wohl nicht interessant, was? Trams und Züge ziemlich ohne Maske weil die Regierung auf schwachste Art Masken empfielt, aber man regt sich gerne über den Flieger auf – wo Masken Pflicht sind.

  52. So negativ sich das auch liest. Es ist wohl die betriebswirtschaftlich logische Konsequenz. Die jungen F/A (in Ausbildung) haben wohl keine Chance in den kommenden 12 bis 24 Monaten auf Einsätze in der Luft. Zudem sind sie, mindestens theoretisch, auf dem Job-Markt noch vermittelbar, da sie alle eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Was wären Alternativen aus Sicht Swiss?

  53. Es ist eine üble Zeit.
    Üble Viren-Heuchelei der Regierungen, um Mittel aus dem Nichts zu schaffen.
    Aus dem Nichts für nichts (Fluglinien sind nicht sehr innovativ).
    Der C-Virus ist nicht neu – neu ist der PCR-Test, der oft falsch positiv zeigt (Gesunde werden als Kranke deklariert mit allen „Massnahmen“…
    Stop mit der Coronia-Mafia und Einschränkung unserer Grundrechte.

    • Was ein Geschwafel ! YouTube und Verschwörungsseiten sind scheinbar Deine Lieblingsinformaten…