Gelber Riese Post: Immer mehr McKinsey-Bosse

Nach CEO und Logistik-Leiter hat auch neuer Einkaufs-Chef Handwerk bei Beraterin gelernt. Mackies: Nach Banken jetzt Post.

McKinsey ist die berühmteste Beratungsfirma der Welt. Ihr Ruf stammt sowohl von Können als auch von Flops. Bei der Swissair führte die McKinsey-Strategie in die Wand.

Nun erobern die Mackies, wie die Leute der Firma genannt werden, die Post. Sie wenden dazu ihr bevorzugtes „Instrument“ an: Nutze den Kontakt zu einem Ex-Kollegen, der CEO geworden ist.

CEO bei der Post ist seit 2019 Roberto Cirillo. „CEO Swiss Post, Board member and business leader with a passion for growth and transformation“, schreibt er in seinem LinkedIn-Profil.

Cirillo begann einst bei McKinsey. Nun holt der oberste Pöstler des Landes für seine neue Strategie „Post von morgen“ mit Vorliebe ehemalige McKinsey-Weggefährten und -Berater.

Passion for transformation (LinkedIn)

Seine neueste Verpflichtung heisst Christopher Kayatz. Kayatz wird bei der Post oberster Einkäufer, eine Position mit viel Macht, grossen Projekten – und gigantischem Budget.

Kayatz, ein ETH-Physiker, war von 2001 bis 2004 und dann nochmals von 2005 bis 2011 bei McKinsey.

Die zeitliche Überschneidung ist gross: Sein neuer oberster Chef Cirillo arbeitete bei der der Beratungsfirma von 1999 bis 2007.

Kayatz machte nach McKinsey bei verschiedenen Firmen Halt, so bei der Chain IQ.

Die Firma gehört mehrheitlich dem Unternehmer Claudio Cisullo, der bei Ringier im VR sitzt und die UBS beraten hatte. Die UBS übergab der Chain IQ ihren Einkauf.

Ein weiterer McKinsey-Mann, der ganz oben bei der Post neu die Fäden spinnt, wurde vor Wochenfrist angekündigt.

Es handelt sich um Johannes Cramer, der von Digitec-Galaxus, eine Art Amazon der Schweiz in Händen der Migros, auf den Stuhl des neuen Logistikchefs der Post springt.

Cramer stand von 2007 bis 2013 in den Diensten von McKinsey. Er hat dort, wenn überhaupt, Post-Chef Cirillo nur kurz erlebt.

Doch das Prinzip McKinsey funktioniert auch so. Die Beratungsfirma kann ihre eigenen Leute in Grossunternehmen „einschleusen“, sobald sich einer ihrer eigenen Partner zuoberst etabliert hat.

Man sah das gut bei der Credit Suisse. Dort übernahm Lukas Mühlemann Anfang 1997 das operative Spitzensteuer. Mühlemann war zuvor Chef McKinsey Schweiz.

Es ging nicht lange, da folgte Thomas Wellauer zur CS respektive der Winterthur Versicherung, die im Hafen der Grossbank gelandet war. McKinsey-Duo Mühlemann-Wellauer führte die CS in eine Grosskrise, Nothelfer Oswald Grübel musste den Tanker wieder auf Kurs bringen.

McKinsey hat nach den Banken auch im grossen Migros-Konzern in der Zentrale am Zürcher Limmatplatz Fuss gefasst. Dort arbeitet der Leiter der Handelssparte seit Jahren eng mit dem zuständigen Retail-Mann von McKinsey zusammen.

Nach dem Paradeplatz und dem Limmatplatz erobert McKinsey jetzt auch noch Bundesbern. Dass gleich drei der neuen obersten Managertruppe ihr Rüstzeug bei der Beratungsfirma geholt hatten, spricht Bände.

Umgekehrt verlassen gestandene Post-Manager das Schiff. Besonders zu reden gab Post-intern Strategie-Leiter Michel Franzelli. Ausgerechnet der Mann, der die neue Strategie stark mitentwickelt hat, scheidet still und leise aus.

„Michel Franzelli übernimmt auf den ersten September eine neue Herausforderung als Programmleiter für den Neubau des Kantonsspitals Aarau“, bestätigt ein Post-Sprecher.

„Das Kantonsspital Aarau ist eines der fünf grössten Zentrumsspitäler der Schweiz mit mehr als 4500 Mitarbeitenden.“

„Als Programmleiter übernimmt er im Auftrag von Verwaltungsrat und CEO die operative Gesamtverantwortung für dieses regional bedeutende Transformationsprojekt.“

Was nach Freiwilligkeit und Karrieresprung klingt, könnte in Tat und Wahrheit eine elegante Verabschiedung gewesen sein. Franzelli hat seinen Dienst getan, nun übernehmen Andere.

Die Mackies. So sieht es von aussen aus. Und im Innern der Post steigen die Befürchtungen, dass immer mehr gestandene Postmanager das Nachsehen in der neuen Organisation haben.

So müssen sich alle Führungsleute frisch um ihre Position bewerben – mit Curriculum, Bewerbungs- und Motivationsschreiben, und das alles erst noch brieflich.

Post halt, könnte man sagen. Nur: Das Gefühl, dass man nicht mehr locker und hemdsärmlig miteinander umgehen kann, sondern sich brav in die Reihe stellen muss, wird so verstärkt.

Der Sprecher bestätigt den Vorgang mit den Kadern, die sich neu für ihre bisherige oder eine neue Vorgesetztenfunktion mittels offizieller Bewerbung in Stellung bringen müssen.

Der Grund liege in der neuen Strategie. „In der Folge können sich die Anforderungen an die Stellen und die dafür erforderlichen Kompetenzen verändern“, so der Sprecher.

„So entstehen zum Beispiel in den neuen Bereichen Logistik-Services (LS) und Kommunikations-Services (KS) neue oder veränderte Aufgabenprofile. Die Konzernleitung hat deshalb entschieden, die Stellen in den Geschäftsleitungen der neue geschaffenen Bereiche LS und KS auszuschreiben.“

Kriterium für die Auswahl sei „die optimale Passung einer Person auf die Strategie ‚Post von morgen’“, so der Post-Mann.

Was passiert mit den Bisherigen, falls sie nicht zum Handkuss kommen? Und wie gross ist die Gefahr von Stellenabbau für die Mannschaft im grossen Maschinenraum der staatlichen Post?

„Wo immer möglich, wird die Post einen allfälligen Abbau über die natürliche Fluktuation lösen oder durch neue Stellen in Wachstumsbereichen auffangen“, sagt der Sprecher.

„Hingegen könnten sich einzelne Aufgaben und Funktionen aufgrund der neuen Strategie verändern. Sollten sich diese Veränderungen bei einzelnen Mitarbeitenden negativ auswirken, käme bei Kadermitarbeitenden der Sozialplan Kader, bei GAV-Mitarbeitenden der Sozialplan Post zum Tragen, welcher die Auswirkungen abfedert.“

Kommentare

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  1. The company should just be sold to DHL to operate it as a standard delivery company. Otherwise it is a gigantic drain on country resources as it has no reason to become a profitable delivery service.

  2. Falls jemand bislang das Gefühl hatte, Herr Cirillo sei eine Art Pöstler, einfach in der Chefetage, hat er sich getäuscht. Herr Cirillo ist eher eine Art Engagement Manager, einfach bei der Post.

    • Als man den jetzigen Post Chef auf seinem Posten installiert hat, war sein Lebenslauf ja bekannt.
      D.h. alles was jetzt passiert war und ist beabsichtigt.

  3. Können? Also ich habe bisher noch keine einzige Heuschrecke angetroffen, die wirklich etwas vom Business verstand oder kann. Die Slides sehen für Anfänger zwar toll aus, wenn man das eigene Geschäft jedoch besser versteht und kennt als die „Höigümper“, dann merken es eigentlich alle – ausser die in der Chefetage nicht, weil eben auch oft „Anfänger“.

  4. die stärke Mckinseys liegt nicht in ihrer sachkompetenz, sondern in ihrer exzellenten vernetzung in der politik. für diese art der vernetzung gibt es ein anderes wort.

  5. typisch McKiddies obwohl Kinder sicher besser könnten. nimmt mich wunder wie lange es noch geht bis alle grossen schweizer firmen in deren hand sind

  6. McKinsey ist überall

    Milliardenschweres Netzwerk

    McKinsey unterhält ein globales Netz aus ehemaligen Mitarbeitern – und wird langsam unheimlich. Die Berater-Alumni sitzen in den Schaltzentralen von Unternehmen und Politik, bewegen Milliarden, steuern ganze Volkswirtschaften. Der Überblick.

    Business-Sekte hat öffentliche Institutionen im Visier: Post. CEO ist ein Mackie.

    https://www.spiegel.de/karriere/mckinsey-ex-berater-unterhalten-weltweites-netzwerk-a-855609.html

  7. Wer schon mit denen zu tun gehabt hat, weiss: Heisse Luft, keine Substanz, viel Bla, Bla, aber sehr teuer evt. auch mit „Kickbacks“ in welcher Form auch immer??? Vor allem für unfähige Geschäftsleitungen geeignet. Andere holen so was nie an Bord.

  8. Seit mehr als einem Jahr ersetzt unsere Firma systematisch alle McKinsey Projekte mit (deutlich günstigeren) Alternativen – and guess what – es läuft besser! Unsere Folienfreunde werden nur noch von „Leistungsstufen“ angefragt welche sich hinter einem Label verstecken wollen, aber auch die werden bekehrt 🙂

    Btw, Kayatz‘ track record beim kleinen Italiener war eher überschaubar, guter Selbstdarsteller, klassische McK Schule (wenn auch sehr jung schon da raus, vermutlich hat es nicht für höheres gereicht).

  9. Wann haben die bei einem Unternehmen „nachhaltigen“ Erfolg verzeichnen können??? Aber solange Unbedarfte diese „Fachleute“ ins Haus holen, geht das Geschäftsmodell bei den Mackies auf. So wie die ihre Leute immer wieder in gut zahlenden Unternehmungen einschleusen ist schon erstaunlich und zeigt schon mehr auf von einer Sekte, als von einem Filz!

  10. Die berühmteste Beratungsfirma der Welt? Für einige ist es eher die berüchtigtste Beratungsfirma auf dem Planeten, übertroffen nur noch von Ratingsagenturen.

  11. Power Point Nutten, wie man McDoof Leute nennt.
    Bunt wird die Post mit dem Konfirmationsanzugträgern.

    Arme POST, arme Mitarbeiter. Politik schaut wie bei anderen Krisen zu. Das Volk bekommt als wirkungsvollste Massnahme einen Maulkorb.

    Arme Mitarbeiter POST.

    • Tja … und dann schaut man einmal, welche Politiker da auch noch involviert sind, dann wird es einem Angst und Bange um Mitarbeitende und Volksvermögen. Ändern kann man nichts. Das CH-System ist so verfilzt und korrupt, da hängen zu viele „öffentlich bekannte“ Personen mit drin.

  12. Wegen diesen Deppen, steigen in letzter Zeit die Gebühren unablässig. Die Wissen, nicht’s anderes zu tun.

    Heute morgen ging das Login bei der Postfinace über eine Stunde nicht.

    Das sind die Resultate von diesen Abschröpfern.

  13. Mit den «Mackies» holt man gerade Pest und Cholera zusammen ins Haus!

    Da muss man sich nicht wundern, kommt in der breiten Bevölkerung immer mehr Unruhe auf. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht!

    Einen Manager aus dem Umfeld von ChainIQ in einem Bundesbetrieb zu installieren, zeugt von Betriebsblindheit! VRP Schwaller und CEO Ciriollo haben anscheinend rein gar nichts aua dem Postauto-Debakel gelernt.

    • VRP Schwaller und CEO Ciriollo wollten auch nichts lernen – die Beiden sind sowieso unfähig dazu – der Schwaller hat doch diesen Job nur dank dem CVP-Filz erhalten und warum dieser unsägliche Ciriollo diesen Job erhalten hat, wissen die Götter – oder auch nicht!

  14. Der „Macht-Filz“ von Züri ist schon bedenklich! Alles läuft nur noch durch Vitamin B und spezielle Connactions. Nun weitet sich der Filz nach Bern etc aus. Wohin es führt, zeigte und zeigt Züri bestens auf. Korruption, Pleite und Entlassungen. Immerhin fliegt das eine oder andere zwischendurch erneut auf, trotzdem lässt sich der Filz nicht bremsen. Michael Franzelli scheidet still und leise aus. Elegante Verabschiedung..?! Würde er sich laut verabschieden, riskiert er, dass er niemals mehr einen adäquaten Job erhält. Fähigkeiten hin oder her! Nun trägt auch er wie viele andere einen Maulkorb. So läuft der Hase offenbar in diesen Kreisen….

  15. und das obwohl wir bei den Banken schon gesehen haben dass die McKinsey Leute absolut nichts draufhaben und die Materie nur aus der Theorie kennen. Lächerlich dass so eine unterbelichtete Firma überhaupt noch was zu melden. Diese Firma im Lebenslauf sollte eigentlich von jedem Manager mit ein wenig Verstand gleich entsorgt werden.

  16. Anderer Gedanke: warum beenden diese Leute ihre aufregenden Karrieren in dynamischen Firmenumgebungen und sehen ihr Glück in langweiligen Staatsbetrieben?

    Ist das nicht ein weiteres Symbol unseres Schweizer „Zeitgeists“: nur kein Risiko, Tücher ins Trockene retten?

    Anleger sollten solche Megatrends sehr ernst nehmen und dementsprechend sich einrichten.

    P.S. kleine Ergänzung: auch der neue IT-Chef des Migros hat McKinsey-Vergangenheit

    • Tja … und dann schaut man einmal, welche Politiker da auch noch involviert sind, dann wird es einem Angst und Bange um Mitarbeitende und Volksvermögen. Ändern kann man nichts. Das CH-System ist so verfilzt und korrupt, da hängen zu viele „öffentlich bekannte“ Personen mit drin.

  17. Da koennen die Steuerzahler kaum etwas Positives erwarten
    Wahrscheinlich werden jetzt noch die Staatsbetriebe ausgenommen und ausgehoelt.

  18. Das kommt nicht gut! Weil die Post ein Staatsbetrieb ist, werden am Schluss einmal mehr die Steuerzahler bluten.
    Weitere Artikel werden auf IP sicher erscheinen.

  19. Solche Neubewerbungen wirken sich absolut verheerend auf das Arbeitsklima aus. Wenn jeder auf Teufel komm raus versuchen muss, seinen Job zu behalten, beginnen der Konkurrenzkampf und das Mobbing. Und die Sieger sind letztlich nicht die Bestqualifizierten, sondern die mit der braunsten Zunge. Ich bin dem Schicksal sehr dankbar, dass ich nicht mehr an solchen widerlichen Machtkämpfen teilnehmen muss.

  20. Die Methode Mc Kinsey basiert auf einigen wenigen Tools, und Thomas Leif hat in seinem lesenswerten Buch „Beraten und Verkauft“, Goldmann, dies sehr schön beschrieben. Die einzige Acquisitionsform, die angewendet wird, besteht darin, dass Mackies sich in wichtige Positionen innerhalb der Firmen begeben und dann die „Berater“ hineinholen. Diese U Boot Strategie stammt im übrigen von „Scientology“, der amerikanischen faschistoiden „Religionsorganisation“. Parallelen sind nicht zufällig. Und sie schicken dann als „Beräterchen“ die Frischlinge, die mit ihren „Power Point Schlachten“ bluffen. Früher alles „Frischlinge“ von der HSG. Für Unterhaltung ist gesorgt. Man merkt ja als Kunde der Post längstens, dass die Post weder eine Strategie noch eine Vision hat, die zukunftgerichtet ist. Dies wird sich auch mit McKinsey in keinster Weise ändern.

    • Mc Kinsey: der grösste Durchlauf-Erhitzer von durchgelutschten Strategien. Die PPT’s sind die selben. Es wird nur der Name des Kunden angepasst.

  21. Welcher arme Kerl muss das mit Gaggi in den Höschen verfasste Gesülze in den Bewerbungsschreiben der Kader sichten und auswerten? – Alter! Was für eine „Behind the Curve“-Gaga-Übung, aber anscheinend kennt man seine Kadermitarbeiter nicht, da man ja keine echte Führungskraft ist, sondern irgendein „Business Leader with a Passion“. – Was ist das für ein Geheul hier? Ah, der Manager-Bullshit-Alarm wurde ausgelöst.

  22. Weshalb brauchen viele die Bezeichnung Berater und Beratungsfirma. Das sind doch bei Lichte betrachtet Verteiler anonymisierter Information aus andern Unternehmen. Die Ratschläge der Berater sind Erfindungen anderer Kunden, ob aus dem Bereich Organisation oder sonst wo her. Diese Art von Informations-Beschaffung in aufgeteilten Kleinstdosen ist rechtlich anerkannt und keine Werk-Spionage (mehr). Die Erfahrung anderer Firmen in Form sogenannter Berater in einen volkseigenen Betrieb zu holen, um dem Steuerzahler finanzielle Vorteile zu verschaffen, um die Leistungen rationeller erbringen zu können und anderes, ist in der Privatindustrie mit Aktionären statt Steuervolk schon längst Standard. Bei Banken holt man sich seit Jahrzehnten direkt Leute von der Konkurrenz, inklusive Wissen und wenn möglich sogar Kunden.

  23. P ermanenter Verlust der Steuerungs -Mechanism: McKinsey – Strategie .

    O ffensichtlich total Unfähige welche das Ruder übernehmen .

    S chicksalhaftes Abtreiben und Verlust-Akkumulierungen auf allen Sektoren.

    T odesstoss durch McKinsey-Truppe und als Finanz-& Service-Brache in die Privatisierung überführend.

    Full Stop 👎🏼👎🏼👎🏼👎🏼👎🏼

  24. Die Poscht – braucht dringend ein paar neue Köpfe. Bin zwar auch kein Fan von McKidney, aber frische Luft tut der Post gut und die „altgedienten“ haben bisher ausser ständigen Leistungsabbau im Kerngeschäft, Schliessung von Filialen und allerlei Shops nichts zustande gebracht. Schweizerisch ist eben nicht immer besser…

  25. Die McKinsey Brüder haben noch selten etwas echt posotives erreicht. Ausnahme: horrende Kosten verursachen.

  26. Weitere Katastrofe im Anzug. Oberstes Ziel dieser amerikanischen Taugenichtse war und ist es immer, die ursprünglich schweizerischen Unternehmen, die immer auch identitätstiftend waren und sind kaputt zu organisieren und ihnen das globalistische Gen einzupflanzen und sich selbst dabei noch zu bereichern. Mit den immer gleichen Folienorgien werden die meist bescheidenen aber integren und echten Mehrwert schaffenden Führungskräfte zugemüllt und wie das Beispiel zeigt ins Kantonsspital Aarau entsorgt. Keine aber auch gar keine von den McKinsey Boys organisierte Unternehmung hatte wirklich Erfolg. Swissair, CS, UBS, Bührle,Migros und viele andere mehr lassen grüssen. Wirtschaftsverbrecher ist eine zu harmlose Bezeichnung für diese hinterhältige Truppe.

  27. …. nach CS, Migros usw. nun die Post in den Klauen der Kinsey-Brothers. Ob das wohl dem Unternehmen gut tut?

    Die anderen Beispiele lassen nichts Gutes erwarten!

  28. Wer McKinsey engagiert enttarnt sich als unfähiger Manager.

    Aber nicht unbedingt privat erfolglos, schauen sie sich Uschi an, nach der zerlegten Bundeswehr jetzt Präsidentin der Europäischen Kommission.

    Post nächste. Ich fast höre McKinsey Leute sagen: „Lock and load.“

  29. Es gibt auch einen VR. Der begnügt sich offenbar mit der Rolle des Zuschauers. An der Spitze der Leuthard-Spezi Schwaller. Dazu etliche Gewerkschafter, u.a. auch der vom Volk abgewählte Linkspopulist Pardini, von Genossin Sommaruga soeben als angeblicher Tessiner ins Amt gehievt. Alles Fachleute, naturalmente.

  30. Mich erstaunt es schon ein wenig, dass die Post die gleichen Fehler macht, wie einst die Banken, denen diese Schaumschläger nur Probleme gebracht haben! Sobald einer der Schaumschläger sich in einer Firma eingenistet hat, kommen seine Kollegen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn die Firma vor dem Abgrund steht, verlassen genau diese Leute wieder das sinkende Schiff um weiteres Unheil, an anderer Wirkungsstätte, zu bringen…!

  31. McKinsey ist per se eine ausserordentliche gute Weiterbildung. Wie die erworbenen Skills und Beziehungen genutzt werden ist charakterabhängig.
    Mit MS Excell kann ich „Positives“ wie „Negatives“ berechnen. Das Tool per se ist ausserordentlich gut.

  32. Na dann ist die weitere Entwicklung absehbar. Denn Mckies können nur eines: aufteilen, reduzieren und unpassend wieder zusammensetzen. Bei der Post wird man demnächst Abspaltungen und Auslagerungen sehen, mit dem Resultat dass vermehrt Verzögerungen und Falschzustellungen entstehen bei gleichzeitig hören Gebühren. Wer’s nicht glaubt kann ja mal bei CS nachfragen.

  33. Nein. Bitte nicht 🙈 Wenn die Chefetagen für jedes Problem Consultants brauchen, warum haben wir sie dann? Und wenn schon Hilfe von aussen, dann nehmt sie (liebe Post) doch bitte von Menschen an, die nicht nur den eigenen Profit im Sinn haben. Das hier wäre mal ein guter Ansatz https://spiritofthegame.org

  34. Dass sich Aufgaben in bewährten Teams am effektivsten erledigen lassen ziehen auch die entsprechenden Konsequenzen nach sich. Störend ist vielmehr, dass meistens eher der Rotstift als die Innovation die Regie übernimmt. In der Zukunft müssen wir uns die Frage stellen, wie ökonomisch dürfen wir noch denken. In einer modernen Welt ist Arbeit ein Grundrecht und muss auch so behandelt und entlöhnt werden, ansonsten werden die Strassen zunehmend unsicher. Die Zeiten der Gewinnorientierung sind passé.