UBS stoppte Maskenkauf: Machtkampf Militär?

Schweizer Firma mit deutschem Besitzer hatte 20-Mio-Auftrag der Armee mit Vorauszahlung. Dann blockierte Bank. Warum?

Dieser Fall wird zum Krimi. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen bestätigte am Freitag, dass sie ein Strafverfahren gegen die Firma N. und deren Verantwortliche führt.

Deren Besitzer, ein Unternehmer aus Deutschland, wollte im April für über 20 Millionen Franken der Bestellerin Armeeapotheke Schutzmasken aus China liefern. Der Frachtjet war bereits geordert.

Das Geschäft scheiterte an der UBS, diese gab die Zahlung nach Fernost nicht frei. Nun hat der Unternehmer seinerseits Anzeige gegen UBS-Mitarbeiter erstattet: üble Nachrede, Verleumdung.

Hinter dem Hickhack steckt die Frage, warum die Grossbank das Geschäft stoppte. Die Bank will sich nicht zum Fall äussern. Der Unternehmer vermutet einen Machtkampf in der Armee.

Diese dementiert. „Es gibt in der Armee keinen Machtkampf über Maskenbeschaffungen“, meinte ein Sprecher letzte Woche.

„Die Armeeapotheke wurde durch den Bundesrat am 20. März 2020 beauftragt, die notwendigen Masken für das Gesundheitswesen Schweiz nach den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit zu beschaffen. Dieser Auftrag wird seither durch die Armeeapotheke umgesetzt.“

Die Geschichte beginnt am 3. April, in der Woche vor Ostern. Am späteren Nachmittag an jenem Freitag offeriert die Firma N. der Armeeapotheke eine Grosslieferung von Masken aus China: Ein Teil umfasst die besonders sicheren, ein zweiter die günstigen, bekannt aus den Spitälern.

Kosten: über 20 Millionen Franken. Liefertermin: 17. April. Rechtliche Basis: „Freihändige Vergabe“ von Aufträgen gemäss Gesetz. Rechnung an: „Verteidigung, c/o Kreditoren VBS“.

Wo hats Masken? Markus Näf, Brigadier, Masken-Zar (Armee)

Zuständig für die Bestellung ist die Armeeapotheke in Ittigen, einem Vorort von Bern, wo die Steuern tief sind. Die zuständigen Militärs gewähren einen Vorschuss über gut 7 Millionen.

Das Geld fliesst rasch. Schliesslich pressiert es. Die Welt ist wegen dem Virus im Ausnahmezustand, die Schweiz braucht dringend mehr Schutzmasken.

Schon am Montag, drei Tage nach der Offerte, folgt der sogenannte Letter of Intent, ein wichtiges Dokument für den weiteren Ablauf. Auch wird die Rechnung für die Vorauszahlung ausgestellt.

Am Dienstag, 7. April, geht der Unternehmer zur UBS. Bei dieser hat er seit langem ein Konto, allerdings war die Beziehung in den letzten Jahren eingeschlafen.

Doch für den grossen Maskenimport aus China findet der Deutsche die UBS geeigneter als seine andere Schweizer Bank, die Postfinance. Er braucht die Sicherheit, dass der chinesische Maskenproduzent die Anzahlung der Armee rasch überwiesen erhält.

Die UBS ist schwer zu erreichen. Der Unternehmer muss sich in der telefonischen Warteschlaufe gedulden. Als er schliesslich einen Berater am Draht hat, merkt er, dass die Bank keine Eile für das Geschäft verspürt.

Der Berater fordert zahlreiche Dokumente. Der Unternehmer will nicht alles aushändigen, und das, was er vorlegt, deckt er zum Teil ab. Geschäftsgeheimnis: Damals wollten viele Masken aus China liefern.

Es kommt zu einem Hin und her, die Zeit drängt. Zudem steht ausgerechnet in dieser Woche, in der die Armeeapotheke und der Unternehmer unbedingt alles für eine rasche Grosslieferung aus Asien bereitmachen wollen, Ostern vor der Tür.

Habe noch ein paar Fragen (UBS, IP)

Am Gründonnerstag fordert der UBS-Berater per Mail Antworten auf Fragen. Auch will er wissen, warum die Firma N. ihren Masken-Deal über die UBS tätigen will und nicht über die „Hausbank“, da bei der UBS „in den letzten Jahren nur sehr wenige Transaktionen“ stattgefunden hätten.

Die Bank beharrt darauf, die Dokumente ungeschwärzt zu sehen. Am Ostersamstag erhält sie diese schliesslich vom Maskenimporteur.

„Wie (…) angekündigt, sende ich Ihnen sämtliche geforderten Unterlagen für die Zahlungsabwicklung der Schnellbeschaffung von COVID-19 Schutzmaterial für die Armeeapotheke des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport in Bern zu“, schreibt dazu eine Geschäftspartnerin des Unternehmers, welche ihm für den Deal hilft.

Dann fügt die Frau an: „Für die Schweizer Armee ist diese Beschaffung von höchster Dringlichkeit. Die Lieferung muss spätestens am 17. April 2020 in Zürich Kloten eintreffen.“

Am Ostersonntag schaltet sich ein Freund des Unternehmers ein. Dieser gilt als sehr vermögend: Die UBS versucht ihn sein langem, als High Net Worth-Kunden zu gewinnen.

Der Freund macht sich für den Unternehmer stark bei einem hohen Chef von UBS Europa mit Sitz in Frankfurt. Der Deal sei sauber, meint der Freund zum UBS-Spitzenmann.

Am Dienstag nach Ostern kommt der Schlag. Der zuständige Mitarbeiter der UBS Zürich teilt dem Maskenimporteur mit, das Geschäft komme nicht zustande. No Deal.

Verwiesen wird unter anderem auf einen Partner in Rumänien. Über diesen wäre der Import aus China gelaufen. Der deutsche Unternehmer und der rumänische Partner kennen sich seit Jahren aus anderen Geschäften.

Der UBS ist das zu heiss. Zu undurchsichtig. Sie zieht die Reissleine. Spätere Recherchen des Maskenimporteurs fördern zutage, dass bei der UBS ein Anruf von anonymer Seite eingegangen war.

Vorsicht, Geldwäscherei-Verdacht.

Die UBS fordert sogleich den raschen Abzug der Vorauszahlung über die gut 7 Millionen der Armeeapotheke. Das Geld wird vom Unternehmer an die Armee zurücküberwiesen.

Dann versucht er, den Deal mit der Postfinance zu retten. Doch dann geschieht Eigenartiges. Bei der Armeeapotheke erfahren die Verantwortlichen, dass die UBS einen anonymen Hinweis erhalten hat.

Später stellte sich heraus, dass die UBS aufgrund des Hinweises Meldung bei der Meldestelle für Geldwäscherei-Verdacht erstattet hatte. Die MROS, wie die Stelle heisst, reichte den Fall sodann an die St.Galler Strafbehörden weiter, welche nach einer Prüfung ein Ermittlungsverfahren eröffneten.

Wie kam es zur anonymen Meldung bei der UBS? Das ist die entscheidende Frage in diesem Fall. Und davon abgeleitet: Wer profitierte davon, wenn die Firma N. des deutschen Unternehmers die Masken nicht liefern konnte?

Welche anderen Masken-Händler kamen anstelle von N. zum Handkuss?

Als die Schweiz im März von der Corona-Panik überrollt wurde, hatten die Verantwortlichen in Bern ein grosses Problem. Ihnen fehlten die Schutzmasken.

Also betonten sie öffentlich, dass deren Wirkung umstritten sei. Gleichzeitig setzten sie alles daran, rasch an Masken heranzukommen.

Masken-Zar, Medienstar (SRF, Facebook)

Als Masken-Zar wurde im März Markus Näf eingesetzt, ein Brigadier, sprich Einsterne-General. Bald mussten die alten Chefs der Armeeapotheke auf das Kommando von Brigadier Näf gehorchen.

Näf hat ein Teilzeitpensum in der Armee, hauptberuflich ist er Unternehmer und Jurist.

„Um das zeitweise etwas chaotische Vorgehen besser zu organisieren, hat Armeechef Thomas Süssli den Milizbrigadier Markus Näf als Chefkoordinator eingesetzt“, schrieb der Tages-Anzeiger Mitte April.

„Dieser soll dafür sorgen, dass die federführende Armeeapotheke in Ittigen BE mit dem Koordinierten Sanitätsdienst und mit Armasuisse an einem Strang zieht. Näf ist im zivilen Leben allerdings kein Logistiker oder China-Experte, sondern Rechtsanwalt.“

Näf hatte den Grundstein für seine Karriere in den 1990er Jahren bei der UBS gelegt. Bei der Grossbank stieg er im Inlandgeschäft auf, bevor er dann seinen Weg ausserhalb der Finanzindustrie fortsetzte, unter anderem bei der bekannten Anwaltskanzlei Bratschi Wiederkehr & Buob mit historischer Verankerung in St. Gallen.

Heute ist Näf neben seinen juristischen und militärischen Aktivitäten auch als Unternehmer aktiv, unter anderem bei der Zürcher Edeltextil-Firma Seidenmann.

„Der ab Mitte März bis 30.06.2020 temporär als Beschaffungskoordinator Corona VBS eingesetzte Brigadier Markus Näf ist weder Eigentümer von Firmen im Bereich der Maskenherstellung oder des Maskenhandels, noch ist er an solchen Firmen beteiligt“, meinte eine Armeesprecherin gestern. „Ebenfalls hat er keine Beratungsmandate mit solchen Firmen.“

Auf Anfrage nahm ein Sprecher der Armee letzte Woche Stellung zum gescheiterten Deal mit der Firma N.

„Im angesprochenen Fall wurde der Armeeapotheke am 3. April 2020 eine Offerte für die Lieferung von 2’000’000.00 FFP2 Schutzmasken (DIN 149) sowie 20’000’000.00 Hygienemasken (EN 14683) eingereicht.“

„Darauf basierend wurde am 6. April 2020 eine Absichtserklärung (Letter of Intent) für die Lieferung der Waren abgeschlossen.“

„Die Lieferung stand unter dem Vorbehalt der Qualitätsprüfung. Anschliessend wurde die Bestellung mit Liefertermin am 17. April 2020 platziert. Nach der Vorlage der Dokumente wurde eine Anzahlung von CHF 7’500’000 geleistet.“

„Das Unternehmen konnte die Masken am vereinbarten Termin am 17. April 2020 nicht liefern und hat am 20. April 2020 die Anzahlung an den Bund zurückvergütet.“

„Der Vertrag war damit hinfällig. Das Unternehmen hat weitere Angebote für Lieferungen gemacht, es kamen aber keine weiteren Verträge zu Stande.“

Der Unternehmer bat darum, seinen Namen und jenen seiner Firma vorerst nicht zu nennen.

Kommentare

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  1. Der Rechtsanwalt Näf aus St. Gallen war Chef der UBS, Geschäftskunden. Und jetzt ist er ausgerechnet für die Maskenbeschaffung zuständig und spricht mit alten Kollegen.
    Und dann… soll nichts dabei rauskommen?
    Ein Schemel, der denkt er würde keinen Einfluss nehmen.

    • Nein, ganz und gar nicht.
      Befassen Sie sich mit dem Unternehmen und Import-Export-Geschäften China-Schweiz.

      Ein Skandal, an dem sich Apparatschiks und Novizen-Unternehmer bereichert haben.

  2. Na klar doch.. die Beste Armee der Welt ist nicht in der Lage zu Aliexpress zu gehen und Masken zu kaufen. Anstelle werden da Millionen an irgendwelche schleimige Deutsche oder Maskenkids ueberwiesen die dann einfach die gleichen Masken auf aliexpress/Alibaba kaufen. Wie inkompetent ist diese Armee, dass sie nach Jahrzehnten nicht wissen wo man Masken kaufen kann. Einfach peinlich

  3. Es ist an der Zeit, dass die undurchsichtigen deutschen Seilschaften in der Schweiz durchleuchtet werden.
    Überall ärgert man sich über diese. Aber es gibt keine Podien, wo das Problem unvoreingenommen thematisiert wird.
    In den beiden grossen Zeitungsverlagen sitzen Deutsche an den Schaltstellen. In Leser Foren wird das Ärgernis systematisch zensuriert. Was nicht sein darf, darf nicht sein!
    Wer die Sendungen der öffentlich-rechtlichen Medien kritisch konsumiert, wird bald einmal feststellen, dass fast nur noch deutsche Kommentatoren zum Zug kommen und damit eine deutsche Sicht der Dinge, einschliesslich der Feindbilder!

  4. Es freut mich, dass die Staatsanwaltschaft St. Gallen ermittelt. Da bleibt zumindest die Hoffnung, dass der Fall um die Maskenbeschaffung des Bundes zumindest ansatzweise beleuchtet wird.

  5. In welchen Kreisen waren den die Maskenkids verbandelt? Sind es nicht ebenso vernetzte Entscheidungsträger?

    Alles nur Gedanken oder schliesst sich hier der Kreis? Dranbleiben.

  6. Die Frage, ob mit dem Geldwächereiverdacht, die fragliche Firma einem Verunglimpfungsversuch zum Opfer fiel, ist schwer zu beurteilen als Outsider. – Allerdings kam das Geld von der Schweizer Armee, diese steht als solche nicht zuoberst auf der Geldwäschereiliste…

    Es kann sich nur um Anschuldigungen handeln, dass die fragliche Firma in andere Geldwäscherei Aktivitäten verwickelt ist. OHne handfeste Beweise, wird das sehr schwierig werden, dies abzuklären. D.h. letztlich kann es darauf hinauslaufen, dass jemand mit dem Streuen eines Gerüchtes, ein Geschäft verhindert hat, das ihm nicht passte.

  7. Die ganze Welt kauft Masken ein, nur die offizielle Schweiz kann nur noch via Züribergkids zu komplett überteuerten Preisen einkaufen! Aber klar doch! Genauso!

    Frei nach Karl Lagerfeld: Wer die Geschichte vom VBS glaubt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!

    Dranbleiben, Lukas Hässig.

    • Interessant wie in gewissen Kommentarspalten des Tagis liberomässig auf das Thema Masken eingegangen wird. Der Tagi, wie er leibt und steuert (durch die Auswahl der Kommentare). Das macht IP besser.

  8. Da wird eine Erklärung von Frau Amherd nötig.
    Ich hoffe, viel von dem Geschriebenen ist nicht wahr !!

  9. UBS und Militärs, die ihr bei dieser Bank arbeitet. Bezahlt eure weltweiten Strafgelder. Bringt den Kurs von USBN auf einen anständigen Kurs ca. über 60 Chf.
    Dann erst… Erst dann könnt ihr über Geschäftsabläufe und Vorgehensprozesse denken, sprechen oder schreiben.
    Schande über euch! Ihr ekelt mich an!

  10. Der schweizerischer Offiziersfilz treibt sich zum gössten Teil bei Banken rum, welche die Löwenteile an BlackRock und Vanguards veräussert haben.
    Aber eben… Offiziere, Banken, Filz.
    Schade für engagierte Unternehmer.

  11. Sad, but this country is trying its best to convince people not to do business here. This is a similar story to the swedes who took over Crypto AG years after all the illegal actions.

    Because of this kind of actions, most of the entrepreneurs we know prefer to open businesses in the USA, Ireland or the Netherlands. The processes are faster, easier and with no political involvement.

    • Bist du noch von heute? Das war einmal. Diese Absenzen akzeptiert niemand mehr. Nacholappern was vor 30 Jahren war ist peinlich.

  12. Guter interessanter Bericht der aufzeigt, mit welchem korrupten Staat und Staatsbeamtentum wir es zu tun haben.

    Wir wollen aber noch eins oben drauf setzen, und darum bitten, dass die Bezeichnung Geldwäscherei in Zukunft wahrhreitgetreu durch das Wort
    FALSCHGELDWÄSCHEREI ersetzt wird.

    Die buchhalterischen Schweizer-Franken welche die SNB und die Banken mittels Bilanzverlängerungen und Kreditschneeballsystem erzeugen sind nicht wirklich mit Geld gedeckt. Deshalb handelt es sich um Falschgeld.

  13. Verschwörungstheorie…, VBS setzt Anwalt ein, Maskenkids haben einen Anwalt als Ziehvater…, kennen sich die beiden? Falls ja…, vertrauliche Infos weitergeben, unerfahrene Dritte einsetzen, und kräftig mitkassieren… so einfach ist das!

    • Genau dasselbe ist mir auch durch den Kopf. Jurist, Zürich/St. Galler Filz. Gibt es Verbindungen zwischen Ackermann und Näf? Wie kam dann Emix Trading plötzlich zum Handkuss?

  14. Man kann es drehen und wenden wie man will. Das Ganze ist eine schändliche Geschichte !
    Da steckt China die ganze Welt mit einem Virus an und wir dummen Langnasen bezahlen denen Milliarden für simple Masken.
    Inzwischen kaufen die Schinesen bereits Corona geschädigte Firmen in Europa auf.
    Dass noch ein paar wenige Miteidgenossen den grossen Reibach
    dank Steuergelden machen, setzt dem ganzen die Krone auf

    Pfui Teufel

    • @ schäggi))

      reden sie jetzt von dieser fledermaus suppe
      oder von den britischen opium wars…

      sie könnten sich auch als mainstram muster
      bei ringier anmelden…sie pausenclown.

    • @netzverbrater: die Anzahl thumbs up bei Schaggi und Ihnen zeigt wohl anschaulich, wer hier der Pausenclown ist.

      Aber kurieren Sie erst mal Ihre Kung Flu, bevor Sie sich weiter äussern, sonst verschlucken Sie sich noch.

    • @ trumpel…

      ihre sogenanten ‚dumms‘ up ensprechen +/- der gebildeten)) mainstream view.

      aber was er erzähl ich auch einem blockierten wiederkäuenden schaf…

  15. Sommerlochstory vom Feinsten. Das Gemauschel um einige Millionen für Masken ist hanebüchen. Dass der Bund in vielen Bereichen limitierte Fähigkeiten hat wissen wir alle. Dank IP wissen wir auch, dass die Maskenkids dem Exotenverein Junge SVP aufgrund anderer lukrativer Arbeiten, dieses Jahr leider keinen Buchhaltungsabschluss erledigen konnte. Bin einwenig disappointed, wie flach das alles im Moment daherkommt. Bei Vincenzo hat’s doch gefunkt. Also IP vorwärts wie ehemals ……….

  16. Ich denke die UBS hat da richtig gehandelt. Importiert jemand Masken aus China braucht es sicher nicht noch „einen“ aus Rumänien. Da kann man schon Geldwäscherei vermuten. Bin als UBS Aktionär froh, dass die UBS keine solchen zwielichtigen Geschäfte tätigt.

    • I know nothing about the details on the army’s masks, but most of the Chinese distributors we work with have EU partner companies in places like Italy, Germany, Hungary and Romania. where they have large storage facilities. You can chose to place the other to one of the EU companies or to the company in China. Either way, you still work with a Chinese company just like you would for an order to Dell or IBM. Sometimes we split orders to get the most items from EU locations as they get delivered in 4-7 days as opposed for 20-25 days for deliveries from China.

    • Wie bitte!!! Genau wegen zwielichtigen Geschäften muss man ganz Altruismus frei, Milliarden an Strafgelder in der ganzen Welt bezahlen. Und der Aktienkurs ist ein Schatten seiner selbst. Trotz Corona befindet sich UBSG ca. 2Chf unter Normal-Jahreskurs.
      Sogar harten Ost-Oligarchen bereitet das Praxisverständnis der Geschäftspraktiken Kopfschütteln. Schlage vor, Sie bewegen sich mit den Gratifikationspapieren mal an Tageslicht und schauen sich die Realität von Nahem an.

    • Oh Ingrid – aufgrund diverser Kommentare von Ihnen dachte ich schon lange, dass Sie kaum die hellste Kerze auf der Torte sind.
      Ihr outing als UBS-Shareholder hingegen qualifiziert Sie maximal als Kerzenhalter auf ebenselber…

    • @ larson

      you’r to stupied for basic german??…

      get lost and keep your crap to where it belongs

    • @zweistein & frank blunt

      It is enough for your English.
      I am the tick on your tits.

  17. Frage: Ist unsere Armee-Apotheke nicht fähig, diese profanen Hygene und Scutzmasken selber zu beziehen.
    Ich als hoeherer Offizier a.D. habe langsam Zweifel and der Institution Armee.
    Ist diese zu einem Mischler und Abzockerclan verkommen.
    Nochmals: Ist die Beschaffung nicht mehr fähig, diesen kleinen Auftrag ohne Mittels-Parasiten und sonstigen Blender abzuwickeln?

    Sehr schwach, dieser Selbstbedienungsladen.
    .

  18. Vermutlich war der Praktikant oder Lehrling Schuld am geplatzten Deal. Klar ist der Masken Handel easy Business, potenziele Käufer werden praktisch mit Offerten hoffiert. Erfahrungsgemäß schlägt der Produzent gleich seinen eigenen Spediteur vor (vor allem wenn man selber kein Grosskunde ist), einem Ratschlag den man befolgen sollte, es sei man hat gleich eine eigene.
    Das es jetzt nicht geklappt hat liegt sicher auch daran, dass der Produzent Wind von der Sache bekommen hat.

  19. Im Reich der Mitte gehen unsere China Versteher so oder so schnell vergessen. Man kann es drehen und wenden wie man will, in China kommt Alter und Geist vor Geld.
    Im allgemeinen kann Masken jeder Lehrling oder Praktikant bestellen der etwas von Handel versteht.

  20. Hier ein (seriöser) „Unternehmer“, vor zwei Wochen „Zürichberg Masken Kids“?

    Lieber Herr Hässig, wo ziehen Sie die Grenze zwischen „gut“ und „böse“? Die Erfolgreichen sind bei Ihnen per Definition böse, nicht wahr; während diejenigen, die nichts zu Stande kriegen, als „arme gute“ dargestellt werden?!

    Blick-Journalismus pur, was Sie da bieten!

    • Also von Blick Jurnalismus sehe ich hier weit und breit nichts, was aber viel intressanter wäre ist Transparenz in diese Geschichte zu bringen. Wer dann den grossen Reibach gemacht hat und wie dieser zu stande gekommen ist.

    • werter herr max, es gibt da schon interessante fragen, die zu klären wären… zum beispiel.. .a) wie haben die ‚erfolgreichen‘ mal schnell schnell einen zuverlässigen maskenlieferanten in china gefunden? haben sie sich ‚erfolgreich‘ durch die chinesischen webseiten gegoogelt? b) nehmen wir an, dass a) erfolgreich abgewickelt wurde… wie haben die ‚erfolgreichen‘ die bestellung bezahlt? auf rechnung mit orangen ES? oder haben sie ‚erfolgreich‘ einen kredit von einer bank bekommen? oder ‚erfolgreich‘ bei mami und papi einen vorschuss erhalten? c) zum verkauf… haben die ‚erfolgreichen‘ einfach mal ne mail an info@….. geschrieben, und ihre waren angepriesen? natürlich zu einem horrenden VP? oder hatten die ‚erfolgreichen‘ einen vor-und nachnamen, bei denen sie sich beim bund wenden konnten? mit evtl. referenzen? d) seit wann sind denn diese ‚erfolgreichen‘ im chinageschäft, um einen solchen deal abzuwickeln… verstehen sie mich richtig: ich unterstelle überhaupt nicht, dass da was illegales geschen ist… ganz im gegenteil… am ende sind die ‚erfolgreichen‘ vielleicht einfach ‚figli di papà‘, die clever die kontakte der familie genutzt haben – nicht mehr und nicht weniger… was natürlich nicht verboten ist… schöne aabig no, R.S.

  21. Unter Zeitdruck zusätzlich auch mit Einfluss von irgendwelchem VIP-Prospect standhaft bleiben und den MUT haben abzulehnen. BRAVO.
    Solches Verhalten ist bonusrevant.

  22. inside maskenplatz

    wahrscheinlich die letzte zukunft für hässigs ip

    für den oberflächenkratzer hässig in seinem kleinod ein doch eher würdiger abgang.

    der wirkliche anglosumpf und deren kapitalstrategische besetzung europas war für hässig von je her nicht angreifbar und als ‚mark‘ thema viel zu komplex.

    hauptsache den eigenen (l)eidgenossen auf den füssen rumtrampeln das war die doch eher gekünstelte hauptaufgabe für deten und unseren heiligen swisslukas))

    aber egal, für die meisten ip leser war hässig wohl sowas wie ein züri aufdeck messias, denen dieses ‚inside tellerrand‘
    gebläse im geistigen sinne, alles abdeckte.

    • Ausser diffamierungen haben Sie wirlich nichts bei zu tragen. Warum Kommentieren Sie überhaupt

    • ist wohl für mainstreaminsider ihres schlages gedacht, hr.paulx

      diffamierung hat nichts mit aufklärung am hut, sie heuschober,
      wenn sie den beitrag nicht verstehen lassen sie sich helfen.

  23. Geiz ist Geil ist doch des Deutschen liebstes Sprichwort. Hier stimmt das wortwörtlich. Weil ihm die Gebühren wohl zu hoch sind, geschäftet man mit der Postfinance und kaum mit der UBS. Die soll aber dann so ein heikles Geschäft durchführen. Vielleicht ,weil die Postfinance aufgrund des Umfang der bisherigen Geschäfte festgestellt hätte, hier ist etwas nicht stimmig und die umfassenden Unterlagen auf jeden Fall hätte sehen wollen.Und dann schaltet man noch über drei Ecken einen ranghohen UBS Man im Ausland ein. Da würden bei mir aber alle Alarmglocken leuchten und das Geschäft wäre umgehend beim Compliance. Und das der dann bei so einer Konstellation Geldwäsche vermutet und es anzeigt, wer will dies ihm verdenken.

    • Geiz ist geil ist des Schweizers liebestes Sprichwort, wenn er sich über die Deutschen erheben will. Doch bei all dem Fingerzeigen geht das Kehren vor der eigenen Türe stets vergessen.

  24. die schweiz wird nur noch von seinen
    zuvor mit millarden gestützen geldhäusern regiert…..also vom atlantik her

    ein noch beschämenderes bild ergibt unsere snb (’schweizer‘ national bank), die sich dank hildebrand und seinem ziehsohn jordan, bis zum st.nimmerleins tag an die wallstreet verpfändete.
    die sieben berner zwerge werden im sinne der demokratieshow ab und zu ausgetauscht,
    der wind bläst aber alleine vom imperischen atlantik her…

    • Du liest den Artikel schon gar nicht mehr, bevor Du Deinen geistigen Durchfall deponierst oder?

      Es sollte strafbar sein, die Bundesräte als Zwerge zu betiteln.

    • ja genau…wie recht sie doch haben…sind sie erdotürke)))

      ihr ‚du‘ können sie sich ans vorhirn picken, das funktioniert eh nicht.

  25. .. ich zitiere aus dem Artikel
    Der Berater (UBS) fordert zahlreiche Dokumente. Der Unternehmer will nicht alles aushändigen, und das, was er vorlegt, deckt er zum Teil ab. Geschäftsgeheimnis: Damals wollten viele Masken aus China liefern.
    ich stimme dem ubs-berater voll zu. sorry.. wie man es macht es ist falsch. denke der unternehmer n weiss wie es inzwischen wie es bei den banken läuft. also … aber klagen kann man ja auch so, egal für oder gegen … eine kümmerliche kultur die uns unsere unbedingt erforderlichen expats je länger je mehr aufzwängen. inzwischen werden kitas eingeklagt weil diese während corona geschlossen hatten. aber mami derweil an der limmat joggen geht.. 🙂 wow.. was für zeiten.

  26. Und dann noch 7 Millionen Anzahlung einfach so mal an einen wildfremden Ausländer, der vorgibt, Masken liefern zu können, der zuvor noch keinen Deal abgeschlossen hat und schon gar nicht mit dem VBS! Alter! Wie naiv sind die VBSler?!!!

    • Der Druck aufgrund der Maskenlüge und verpasster frühzeitiger Beschaffung war eben enorm, so dass man eben jedem Schlangenölverkäufer das Geld hinterherwirft.

  27. Lieber Herr Hässig, im Kanton Bern gibt es keine Gemeinden, wo die Steuern tief sind. Sie sind im besten Fall etwas weniger hoch als andernorts.

  28. In vielen Ländern gab es Vetternwirtschaft und Chaos. In Spanien wohl das grösste Skandal mit Hilfe einer Malta Offshore-Firma.

  29. Dann sollen sie die Zweifel begründen und nicht nebulös von „anonymen“ Anrufen reden. Bei den „Masken Kids“, die so einen deal zum ersten Mal durchzogen, gab es erstaunlicherweise offenbar überhaupt keine Zweifel. Beziehungen als Elexier oder Schmiermittel für erfolgreiches Wirtschaften, ist pure Korruption.

    • Deine Masken Kids haben das Geschäft einfach sauber durchgezogen und die nötigen Nachweise geliefert. Auch die Masken sind wie gewünscht angekommen oder nicht?
      Wenn Du Beziehungen hättest, die Dir etwas nützen, wärst Du der Erste, der diese in Anspruch nimmt.
      Aber hier Korruption und Skandal schreien. Trauriger Wicht

  30. Wenn jetzt schon Geldwäscher zu IP kommen und dem Lukas Hässig das Poschettli vollheulen, dann steht es langsam schlimm um die Story.
    Hätte dieser „Unternehmer“ den Zuschlag erhalten, sehe ich schon die Headline:
    „VBS vergibt Masken-Auftrag an Geldwäscherei-Bude“.

    • sehe ich auch so… mit dem geldwäscher.. sorry lh, ich würde ein wenig genauer hinschauen..

  31. Dranbleiben LH. Was hier der Bund mit den 2 Mrd. CHF (!!) intransparent alles so gemacht hat, interessiert sicher viele Steuerzahler.

  32. Könnte es sein, dass die mächtigen und einflussreichen Hintergrund-Figuren der sogenannten Masken-Kids der UBS den Befehl gaben, den Masken-Deal, den ein Fremdling mit dem Militär einfädelte, sofort zu blockieren, damit es ein Herrliberger-Deal wird und die Kohle-Ströme in die richtige Richtung fliessen – nach bannanenrepublikanische Sitte?
    Gunther Kropp, Basel

    • @Buezer
      Sie beziehen sich sicherlich auf die Familie Blocher, deren Ursprungs-Region Schwaben ist. Die Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Königreich Württemberg in die Schweiz emigrierte. Auf Neu-Schweizerdeutsch könnte man die wohl, als Wirtschaftsflüchtlinge betiteln und zur Überfremdung beigetragen haben, wenn man die Logik der grössten Partei der Schweiz richtig deuten kann?

  33. PUK Einleiten und den Stall ausmisten. Denke jedoch die CH Politik ist zu feige und verlumpt, um hier Transparanz zu schaffen.

  34. Da ist doch nicht alles sauber! Wäre das Geschäft zustande gekommen, hätte die Presse die Bank zerrissen. Nun kam das Geschäft nicht aus Compliance-Gründen: das ist heute Standard. Nach der Finanzkrise und dem regulatorischen Tsunami ist es leider nicht mehr möglich unternehmerisch, ethisch korrekt und pragmatisch zu operieren. Ich will die Bank nicht in Schutz nehmen, verstehe aber die Handlungsweise: das geringste aller Übel eingehen und den Schaden minimieren. Pures Risk Management, nicht quantifizierbar aber erhebliches Verlustpotential.

  35. So langsam fragt man sich denn doch wie viele rational logisch denkende es noch gibt?
    China hat die Produktion dieser Masken im Wesentlichen auf den laufenden Bedarf abgestimmt,sowie sicher auch eine gewisse Puffer-Lagerhaltung.
    Das ist das übliche,genau wie in jeder beliebigen anderen Branche auch.
    Bei diesen riesigen Mengen geht das eh nur noch auf praktisch voll automatisierten Produktionsstrassen.
    So etwas kann man nicht innert Tagen auf die Beine steilen.
    Nur Naivlinge glauben noch, das in China bis heute in Handarbeit gewerkelt wird.
    Das Maskentheater hat, das müsste LOGO sein einen, entsprechenden massiven Nachfrageüberhang ausgelöst.
    Nebst auch LOGO höheren Preisen verursacht so etwas auch so einiges an allem „möglichen“und „unmöglichen“ hinter den Kulissen, hohe Gewinnmargen wollen sich die einschlägigen Herrschaften nicht entgehen lassen.
    Voll richtig, haben NUR die Schweden die Sache gehandhabt.
    Mit der gebotenen Vorsicht und verhältnismässigen Gegenmassnahmen.
    Kein Maskentheater und das wird sich noch zeigen, keine mehr als Grippebedingte Übersterblichkeit
    Die durch den Lockdown ausgelöste Übersterblichkeit‚ ist NOCH kein Thema, das kommt noch.Punkt.

    • Hätten Sie den „Punkt“ nicht etwas früher setzen können…?!
      Da tränen einem ja die Augen, Kullerauge!

    • Nur die Schweden?
      Du bist offenbar auch einer der 8 Mio Schweizer-Virologen!
      Selbst der „Chef-Virologe“ von Schweden, Tegnell, hat eingeräumt, dass vieles falsch gelaufen sei. Er würde mit dem heutigen Wissen andere Massnahmen vorschlagen…
      Kullerauge schlägt Tegnell – q.e.d.

  36. Wenn es so weiter geht mit der Berichterstattung durch LH ist am Schluss noch die UBS schuld am Corona-Virus und an den Gesetzen (u.a. Geldwäschereigesezt…)! Ich als Steuerzahlen bin froh, dass indirekt durch die UBS verhindert wurde, dass Millionen überteuerte Schutzmasken an die Armee geliefert wurden!

    • Das worüber Sie froh sind, dürfte wohl kaum der Fall sein. Die Deals liefen einfach über andere Kanäle, aber trotzdem viel zu teuer.

  37. Saudeckeli!

    Auch in der Armee, wo nicht mehr?

    Auch die Schweiz ist zum Parteienbedienstaat mutiert.
    Eine Bananenrepublik war sie bereits davor.

  38. Ich würde da mal bei Herrn Ackermann und seiner Emix Trading nachfragen, die wissen bestimmt genauer Bescheid wer dann zum Zug gekommen ist…. 😉

  39. Hinter den Millionen von Masken;
    Verbergen sich dunkle Grimassen!
    Diese sind so lichtscheu verbandelt,
    Da es sich um Geldwäscherei handelt?

    Die Armee-Apotheke muss punkten!
    Verhandelt falls nötig mit Halunken.
    Der Steuerzahler wird’s nie erfahren :
    Weder die Preise noch gelieferte Waren.

    In einigen Jahren die Finanz-Kontrolle :
    Spielt ihre nun höchst brisante Rolle!
    Die Maskerade war die grosse Gaunerei
    In den Medien tobt ein Riesengeschrei.

    ORF

  40. Solche Fragen der UBS vor einer Überweisung von Geld ins Ausland???

    Ich kann das gar nicht glauben – u.a.Fragen ob die Masken qualitätsgeprüft – wtf?

    Diese Bank toleriert viele offensichtliche GWG Fälle und ist zudem sowieso nicht befugt, derart viele Fragen zu stellen, welche ausserdem absolut nichts mit GWG zu tun haben.

    • Du hast ja echt – wie lh offenbar auch – eine echt grosse Ahnung von Akkreditivgeschäften. Aber zumindest eine grosse Röhre! Hätte die UBS die Kohle geschüttet und wäre nichts geliefert worden, wäre der Aufschrei wohl in die andere Richtung gegangen???

    • Es geht hier weniger um die UBS als um das VBS. Schon traurig, dass die Banken für alles herhalten müssen. Was würde die Schweiz denn ohne GWG machen? Und die Regeln sind nun mal so festgelegt worden.

      Die UBS hat hier somit richtig gehandelt und die Fragen entspringen den Anforderungen des GWG. Hier nachzulesen, vor allem Artikel 2 „Pflichten“…

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19970427/index.html

      Bevor also in Pawlowscher Manier sinnbefreite Kommentierungen stattfinden, bitte erst mal googeln und lesen. Danach kann man sich differenzierter und intelligenter über die Sache unterhalten. Ich hoffe dass die Kommentatoren in diesem Sinne (zuerst denken, dann handeln) auch ihrer Arbeit nachgehen…

    • @Supermario

      Das GWG ist sehr streng.

      Mein Argument betrifft 1. den Zusammenhang GWG mit der Qualität und dem Inhalt der Fragen. 2. Die Tatsache, dass die UBS nicht in jedem Falle (eigentlich sehr selten) überhaupt Fragen stellt.

  41. Die ganze Maskengeschichte stinkt zum Himmel. Und mitten drin die Bauernpartei, bekannt für internationale Transaktionen (zB. Chemie und Rollmaterial), aber auch lokalen Mist…

  42. Wir importieren seit 20 Jahren Masken und andere Schutzmaterialien. Bei der Armee hatte kein seriöser Schweizer Anbieter, egal ob günstig und schnell lieferbar, eine Chance. Alles wurde sehr intransparent vergeben. Eingereichte Offerten wurden missbraucht (Herstellerangaben / Zertifikate) und unsere Hersteller in China wurden dann direkt durch die Armee und deren Günstlinge kontaktiert um Deals über (fragwürdige) Drittimporteure zu realisieren. Da kamen dann halt völlig unbekannte Firmen zum Zug, die noch nie etwas mit Masken zu tun hatten (siehe Maskenkids etc). Korruption und Vetternwirtschaft. Da könnte jedes Drittweltland noch was vom VBS lernen. Die vom VBS dann bezahlten Preise waren auch zu diesem Zeitpunkt extrem überhöht. Da haben sich viele (auch Beamte) mit ein paar wenigen Deals die Rente gesichert. Absolut unverantwortlich seitens des Bundesrates dem VBS Milliarden ohne irgendwelche Kontrolle in die Hand zu geben. Man weiss doch dass gerade im VBS Vetternwirtschaft seit Jahrzehnten läuft. Ja jetzt haben wir da ein paar hundert Millionen Masken (z. Teil nicht zertifizierte) zu Wucherpreisen die keiner mehr braucht. Respektive aktuell kauft man die in China wieder sehr günstig ein. Wehr will noch VBS Masken zu „Selbstkosten“, wenn die richtigen bereits weniger als die Hälfte kosten. Einfach nur noch korrupt die Schweiz.

    • Sehr, sehr interessant dieser Kommentar, dran bleiben StA, Meldestelle für Geldwäscherei, ja Fedpol sogar. Die Maskenkids-Geschichte ist noch lange nicht gegessen.
      Wenn das Ganze hier nicht innerhalb von zwei Jahren total durchleuchtet wird und plausible Antworten geliefert werden, dann gebe ich meinen roten Pass ab.
      That’s a promise.

    • wenn das zutrifft was sie schreiben, dann machen sie eine anzeige, das ist nicht sauber, sie können schadenersatz verlangen,

    • Tja, bei den Masken waren halt nicht 14 Vollzeitbeschäftigte Jahrzehntelang dran wie bei der Evaluation der Kampfjets.

      Das VBS hatte satte 7 JAHRE gebraucht um ausserhalb der Bürozeiten mit den Kampfjets zu fliegen (und 100 neue Leute angestellt).
      Zur Erinnerung der ganze 2te Weltkrieg hatte 6 Jahre gedauert..

      Eine Armee war, ist und bleibt die korrupteste Form von Wirtschaftssubvention. Das 600 Mio. Geschenk an die US-Aktionäre der Mowag bei der „Sanierung“ der Duros spricht für sich.

      Historisch betrachtet werden in jeder Krise die Armeeausgaben erhöht um die „Wirtschaft“ anzukurbeln.

      Da meist nur einzelne Akteure grosse Summen bekommen, ist das ganze sehr korrupionsanfällig. Der wirtschaftliche Gewinn bleibt in engen Grenzen und fliesst schnell wieder in die Taschen ausländischer Aktionäre.

      Warum die Armee jedes Jahr 5 Milliarden erhält und uns Jahrzehntelang erzählt hat, dass bärtige und muslimische Männer unser grösstes Problem sind, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Pandemie zeigt das komplette Versagen des VBS und des NDB.

    • An diese Vorkommnisse erinnern sich die Stimmbürger hoffentlich bei der Abstimmung für den Kampfjet Kredit!

    • Genauso intransparent läuft es auch bei anderen Beschaffungen des Bundes und insbesondere der Armee.
      Da ist doch jetzt schon klar, wie die Bevölkerung in Sachen Kampfjets übers Ohr gehauen würde.
      Deshalb nein Danke, einen solchen undurchsichtigen Staat lehnen wir ab.

      Für die Kampfjets erhält dieser Beamtenstaat ein klares NEIN im Herbst !!

    • Na ja, dass der Bund seine Beschaffungs-Methoden hat und einiges davon an die Öffentlichkeit gehörte, ist unbestritten. Dass der Bundesrat einen Manager von Rheinmetall und vormals von der MOWAG in Kreuzlingen zur Beschaffung der BODLUV geholt hat, war damals nur eine Randnotiz wert.
      Jetzt werden zuerst die Milliarden für die Jets rausgehauen und dann darf er mit seinen Beziehungen noch einige Milliarden für Raketen ausgeben.
      Wir spinnen wohl…

    • @real eco. Basic, ich kann diese Festellung Eins zu Eins bestätigen.
      Was dazu zu sagen noch wäre, dass das nicht nur in der Schweiz so kurios ablief. Diese Erfahrungen machten involvierte Firmen für Schutzmaterial Beschaffung auch in anderen Staaten machen. Es scheint halt so, dass Massenprodukte sehr prädestiniert sind, um mit wenigen Handgriffe Richtung kriminelle Energie sich bewegen zu können. FFP2 Masken, waren im Angebot Anfangs April um die USD 2.50 rum, geliefert in Frankfurt, bei 50 % Vorauszahlung.
      Ein Staat am Mittelmeer war die Cleversten, sie folgen mit eigenem Flugzeug und Cash im Koffer nach Asien, zuerst Indien, (nach derem Lockdown) nach China. CASH auf den Tisch und haben die Produktionsvorräte eingeladen.
      Dass 50 % Vorauszahlung verlangt wurde in der Krise, war sehr nachvollziehbar seitebs der Produzenten, da kamen so viele wilde Bestellungen rein, dass die Produzenten sich dadurch schützten.
      3lagige Medizinal-Masken wurden in diesen Zeiten zwischen 30 bis 65 Dollarcents FoB angeboten.
      Ein Transportflugzeug kostete zwischen 250000 und 300000 Euro zum chartern.
      Damit man eine Vorstellung hat wegen den Kosten, 50 Masken, je nach Verpackung, wiegen ca 420 Gramm, bei 3 Mio Stück sind das 60000 Verpackungen, was dann halt plus minus 25 Tonnen Material ist. Im Februar kostete die Fracht als Bully Carrier 80 Dollarcents pro Kilo, im April das Kilo 17 Dollar, was geschuldet war, an dem Downseizen der Passagierflugzeuge, welche Asien Europa beflogen.
      Wenn man bedenkt, dass eine Pampers-Windel zwischen 15 und 25 Rappen kostet, dann kann man sich selber Gedanken zu den Preisen machen, welche gewisse staatliche Stellen bereit waren zu Zahlen.
      Warum man N95 MASKEN für über 8 Sfr einkauft, obwohl es Angebote gab unter 3 Sfr. Ist und bleibt mir ein Rätsel.
      Die Teuersten sahen wir do zwischen dem 10 und 20 März
      bei Dollar 6.99, aus einem Staatsvorrat raus. Es waren 6 Mio Masken N95 von der Firma MMM.
      Bestellt man 100 mio Medizinal-Masken, bei 60 cents, dann hieß das, 30 mio USD Vorauszahlung, den Rest bei Empfang und Auslieferung. Ist man jetzt bereit 10 Cents mehr zu bezahlen sind das halt 10 Mio USD mehr.
      Man bedenke noch dazu, dass die EU anfangs April die Mehrwertsteuer und die Verzollung von Schutzmaterial, welche ausserhalb Europas produziert werden aufhob, hätte das sofort eine Preisreduktion bewirken sollen. Hat es aber nicht. Hat höchstens die Marge begünstigt. Die Produzenten in Asien waren nicht die Preistreiber. Nicht mal die Logistiker, welche für den
      reibungslosen Ablauf verantwortlich waren. Jetzt ist die Frage, wo blieb das Geld hängen. Wie gesagt, die Schweiz ist in diesem Thema nicht alleine.
      Übrigens, Filtermasken sind nicht geeignet für die Abgabe und Verkauf in der Breite der Bevölkerung, wenn es sich um eine Pandemie handelt. Gibt da verschiedene Pandemieanweisungen, jedoch habe ich leider nie was zu hören oder zu lesen bekommen, seitens Bern. Vielleicht liege ich da falsch.
      Eine Windel um den Kopf für 15 Rappen, ist besser als gar nichts!

    • @Büezer
      Also ich wäre bezüglich Ihrem Statement, dass bärtige und muslimische Männer ungefährlich sind etwas vorsichtiger. Tatsache ist, dass wir mit einer immer grösser werdenden Islamisierung unserer Gesellschaft konfrontiert sind. Wenn der islamische Fundamentalismus einmal in staatlich tolerierten Formen um sich greifen kann, dann werden wir als Schweizerinnen und Schweizer mit allen unseren geistigen Werten direkt bedroht sein.

  43. „der Unternehmer will nicht alles aushändigen, und das, was er vorlegt, deckt er zum Teil ab.“

    „Verwiesen wird unter anderem auf einen Partner in Rumänien. Über diesen wäre der Import aus China gelaufen.“

    „Die MROS, wie die Stelle heisst, reichte den Fall dann an die St.Galler Strafbehörden weiter, welche nach einer Prüfung ein Ermittlungsverfahren eröffneten.“

    Sorry, aber wer im 2020 noch so geschäftet, hat echt nicht verstanden wie die moderne Welt funktioniert. Transparenz ist das A und O, gerade bei solchen Summen und wenn noch irgendwelche zwielichtigen Gestalten aus Rumänien involviert sind. MROS wird nicht ohne Grund involviert worden sein, und dass die Armee nicht zuerst den Bescheid der Ermittlungsbehörden abwarten konnte bevor sie die Masken anderswo bestellte leuchtet ja wohl auch ein.

    • Woher wissen Sie, dass der Geschäftspartner in Rumänien eine zwielichtige Gestalt ist? Nicht alles, was östlich von Wien geschäftet, ist aufgrund der geographischen Lage zwielichtig. Zwielichtige Gestalten, sei es im Unternehmens- oder Finanzbereich, gibt es jede Menge auch in der Schweiz, nur das dies auch mal erwähnt wäre! Das Vorgehen des VBS in diesem Falle, aber auch der UBS, ist ebenfalls nicht wirklich professionell und bedarf m.E. sicher einer weiteren Untersuchung. Anonyme Hinweise bei/aus einer Grossbank, dass ich nicht lache!!

    • Muss ihnen recht geben. Stinkt zum Himmel. Hier hätte jede Bank zu recht das Geschäft blockiert und den Fall dem Compliance weiter gegeben. Bei Durchführung wäre die Bank haftbar der Berater entlassen worden. Thies are the rules, weiss jeder der auf einer Bank arbeitet und die monatlichen Tests absolvieren muss. Sorry wer immer gegen Grossbanken ist liegt hier falsch. UBS musste so handeln. Wie würde die Presse reagieren wenn dann Geldwäscherei bestätigt wäre? Die Indizien (Dokumente offenlegen) sprechen für korrektes verhalten der Bank. Übrigens schreibe aus Erfahrung… Wenn es extrem eilt stinkts zum Himmel.

  44. Anonymer Hinweis = seine Konkurrenz funkt hinein ?

    Was erstaunt ist die Menge der Zwischenhändler: ein Deutscher, ein Rumäne. Wer noch?

    Und weshalb muss die Armeeapotheke sich an finstere Gestalten wenden? Wieso geht das nicht über offizielle Kanäle? Was macht unser Botschafter in Bejing? Weshalb nicht früher?

    Weshalb kauft die Armeeapotheke über irgendwelche reiche Teenager, wie man sonst lesen kann?

    Vieles seltsam hier …

    • Man muss sich tatsächlich fragen, was unsere Diplomaten in Peking denn die ganze Zeit tun.

    • Wird wieder mal was aufgedeckt wie unser Steuergelder für überteuerte Maske zum Fenster rausgeschmissen wiede ??????

    • @Daniel Müller: Sehr gute Punkte.

      Q: „Was macht unser Botschafter in Bejing?“

      A: Dasselbige, wie die Handelsdelegation in Taipei. Protip: American Club. Insider wissen Bescheid.

  45. Es geht doch nichts über das Milizsystem, sowohl in Militär als auch in der Politik. Und dabei gilt nach Adam Riese: 1 + 1 > 2

  46. Diese Maskenbeschafferei stinkt generell an allen Ecken und Enden. Sofort eine PUK. Da wimmelt es von korruptem Verhalten bis in den Bundesrat. Und die Riesensummen freihändig! Ein stinkender Misthaufen.
    Jetzt muss der Ueli die Finger rausnehmen und der Amherd mal die Apotheke auseinandernehmen.

    • Wer steht an der Spitze des VBS? Woher kommt sie – eben Wallis. Steht das Wallis für Transparenz und ehrliches Unternehmertum? Eben.
      Einzig richtige Reaktion: Abstimmung über Flieger: Nein, bei der nächsten Militärabschaffungsinitiative: Ja stimmen.
      Diesen korrupten Laden mit der nun ‚perfekt‘ passenden Führung aus dem ‚transparent‘ Kanton einfach schliessen.

    • na dann hoffe ich mal, dass Sie in ihrem beruflichen und privatem Leben intelligenter Schlüsse ziehen als diesen hier…

      Güeti Besserig
      Walliser

    • Ja der Fisch stinkt vom Kopf her.
      Wenn es sich bestätigt, dass Beamte wegen Insider Wissen Kasse gemacht haben gehört das untersucht und wenn das so ist auch bestraft werden.
      Das die UBS da richtig gehandelt hat, scheint mir doch schon fast Fakt.
      Da wird ja in St. Gallen nicht ohne Grund gehandelt.
      Es fällt auf was da für Länder involviert sind.
      Was mich stört ist, dass die Geschäftstätigkeit der Kids vom Zürichberg unredlich sein sollen. Da spielt Neid eine Rolle. Gehören diese vielleicht einer falschen Partei an?

    • @ landei

      egal ob züriberg kids oder ostblockmafia…
      heer und bund hat seine eigenen spezialisten um solch
      internen bestellungen selbst und direkt abzuwickeln…

      alles andere ist humbug und unterm tisch verschieberei…so einfach!