CS nutzt Covid-Krise für Eigen-Marketing

Bank gibt Institut Kundennamen für Virus-Umfrage. Alles vertraulich, meint die CS. Nur: Ohne Gegenwehr gibts Anruf.

Die Credit Suisse versucht, aus der Virus-Krise möglichst viel Reputationskapital zu schlagen. Zu diesem Zweck hat sie ein externes Umfrageinstitut beauftragt, Kunden zu den Leistungen der Bank in den letzten Monaten zu befragen.

Nur wer „generell nicht kontaktiert“ werden möchte, solle dies melden, schreibt die Swiss Universal Bank (SUB), also der Schweizer Teil der CS, den ausgewählten Kunden in einem Brief.

Ansonsten würden sich die Mitarbeiter des Umfrageinstituts in nächster Zeit mit Fragen bei einem melden.

„Ihre Meinung zählt und hilft“, so die CS SUB in ihrem Schreiben. Die Antworten würden „jederzeit streng vertraulich“ gehandhabt.

„Gutes Gefühl in finanziellen Fragen“: CS-Kundenbrief (IP)

Ein Sprecher der Bank wiederholte die garantierte Geheimhaltung in seinen Antworten auf eine entsprechende Anfrage.

„Das Schweizer Marktforschungsinstitut ‚amPuls‘ muss sich als Dienstleister der Credit Suisse im gleichen Umfang wie wir an das Bankgeheimnis halten.“

„Zudem hat das Institut eine entsprechende Vertraulichkeitserklärung unterzeichnet.“

Niemand sie zudem verpflichtet mitzumachen. „Die Teilnahme an der Befragung erfolgt auf freiwilliger Basis.“

„Kunden, die nicht teilnehmen möchten, haben die Möglichkeit, sich jederzeit bei uns zu melden, um eine Teilnahme abzulehnen.“

Bringschuld: Wer nicht will, muss sich melden (IP)

Opting-out. Wer keinen Anruf der Marktforscher wünscht, der muss selbst aktiv werden und deklarieren, dass man ihn in Ruhe lassen soll.

Alle anderen, und das dürften die meisten sein, sind frei für Befragungen. Sie haben ihr Einverständnis gegeben, einfach indem sie schweigen.

Die CS gilt als jene Bank, die sich mit Covid am stärksten in Szene setzen kann. Ihr frischer CEO Thomas Gottstein stand am Anfang mit der grossen Liquiditätshilfe für alle KMUs. Für das Programm bürgt der Steuerzahler mit Milliarden.

Gottstein, seine CS und die übrigen Banken erhalten weit herum gute Noten dafür, dass sie nicht lange gefackelt hatten, sondern sofort die Geldschleusen für Notleidende geöffnet hätten.

Dass es am Ende nicht ihr Geld ist, ändert für die meisten Beobachter nichts. Die grossen Medien jedenfalls schreiben vom vielen Goodwill, den sich die Banken und ihre Chefs durch ihre Krisenhilfe geschaffen hätten.

Von den Boni-Prügelknaben zu den neuen Vorbildern, so der Eindruck, der in den Zeitungen entsteht.

Thomas Gottstein und sein Schweiz-Chef, André Helfenstein, wollen diesen Rückenwind offenbar nutzen. Ihre Umfrage folgt unmittelbar auf die Akuthilfe.

Sollte das erhoffte Resultat zustandekommen, nämlich dass sich ein Grossteil der SUB-Kunden zufrieden mit den Leistungen der CS zeigt, dann schafft dies neue Marketingmöglichkeiten.

Die CS, ihre Bank, wenns brennt – oder so.

Die Plage mit ungefragten Umfrage-Anrufen nimmt die Bank dafür in Kauf. Statt dass sie sich die Mühe nimmt, Kunden zu finden, die sich aktiv für ein Interview bereitstellen, schickt sie diesen einfach einen Info-Brief.

Warum auch mühsam, wenns doch leicht geht? Zudem lässt sich so Geld sparen.

Den Aufwand hat nun der Kunde, der an solchen Befragungen null Interesse hat, da er nichts für seine Zeit erhält.

Er muss die 0800er Nummer wählen und sich dort aus dem Spiel nehmen. Wie lange er dafür in der Warteschlaufe landet, weiss er im voraus nicht.

Kommentare

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  1. „Diese Veränderungen jedoch sind nur ein Anfang einer weit gewaltigeren Transformation. Sie waren bereits durch technologische Innovationen im Vormarsch. Nun werden sie durch Erfahrungen und Anpassungen der Corona-Zeit beschleunigt.“

    Hier ist mal auf den Punkt gebracht, warum diese Panik und Hysterie gestreut wird. Es geht um Transformation der Gesellschaft, die man ohne Corona wohl nicht so schnell umsetzen hätte können.

    Nicht umsonst heißt es von Think Tanks seit vielen Jahrzehnten: je größer die Krise, desto eher werden die Menschen auch unliebsamste Veränderungen akzeptieren, wenn diese eine Lösung versprechen.

  2. Das ist doch alles Unsinn und kein Journalismus. So viel Blödsinn würde man doch nicht einmal auf eine anti-Bank Blogger Plattform erwarten.

  3. Wenn man in der heutigen Zeit liest, dass Daten garantiert vertraulich behandelt würden, kann man vom Gegenteil ausgehen, zumindest längerfristig.

  4. Market Caps bn USD:

    Apple Computer 1285
    Amazon 1233
    Google 919
    Nestle 304
    Roche 297
    JP Morgan 292
    Mastercard 276
    BoA 209
    Novartis 193
    Netflix 185
    UBS 43
    CS 25
    BAER 9

  5. „Sie haben ihr Einverständnis gegeben, einfach indem sie schweigen.“ Leider wird schweigen heute von Politik und Wirtschaft nicht nur so interpretiert, sondern auch gleich auch in selbstbeweihräuchender Art gefeiert. Sie man leider gerade in den letzten Monaten beinahe täglich…

  6. Mein lieber LH, anstatt Tag und Nacht CS und UBS zu kritisieren sollten Sie Ihre “konstruktive” Meinung besser erklären.
    Haben Sie eine positive Anregung für die CH Bankenwelt ?
    Oder hätten Sie lieber alles zu schliessen ?

  7. Ich bin (resp. war) einer von diesem „unnützen Werbe- und Marketing-Gesindel“, wie „Frech Heit“ um 11.29 Uhr in seinem hingeschluderten Kommentar geschrieben hat. Das kann ich so nicht stehen lassen.
    Wer in unserer freien Marktwirtschaft schon mal etwas von Betriebswirtschaft gehört hat weiss, welche Aufgaben dem Marketing (und der Werbung als Teil davon) zugeordnet werden. Eine davon besteht darin, Kenntnisse über die bestehenden und potentiellen Kunden zu erlangen, damit das Angebot optimal auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden kann. Dazu wird die Marktforschung mit seinen Spezialisten beigezogen, mit denen ein kompakter Fragenkatalog ausgearbeitet wird. Befragt werden danach die Kunden (und dazu braucht es die Kundenadressen), wobei die Anzahl der Befragten eine bestimmte Grösse erreichen muss, damit die Antworten aussagekräftig sind. Wer angerufen wird, wird anfänglich ausdrücklich gefragt, ob er bereit sei, an der Umfrage teilzunehmen – oder eben nicht. Mehr ins Detail gehe ich jetzt nicht.
    Soviel als Klarstellung, was die CS mit dieser erwähnten Umfrage wohl bezweckt. Übrigens muss jede Firma, die sich bezüglich Qualität ISO-zertifizieren lassen will, zwingend in regelmässigen Abständen seine Kunden über ihre Zufriedenheit befragen.
    Noch etwas: Sie kennen sicher den TV-Spot: „Mi Name isch Fischer vo de Fischer Bettware in Au Wädischwil..“ Fragen Sie mal den Herrn Fischer, was Marketing und damit Werbung bei ihm bewirkt hat und wie viele Mitarbeiter er heute beschäftigt…

  8. Endlich macht das CS Management etwas richtig und befragt die Kunden durch ein unabhängiges Institut. Aber selbst hier kann man ja ein Haar in der Suppe finden.

  9. Der Crash ist da. Merkst noch nicht?
    Normalität 2019 wird es nicht mehr geben. Banken, Finazcrash und Gesellschaft wird umgestaltet? Vom wem. Nein! Nicht vom dummen Bürger, der vertraut ja Bundesräten und Politikern. Die sind versorgt!

    Der Bürger bürgt für dumme Kredite von Uli Maurer – sein Geld ist es nich!
    Die Cüpli-Gesellschaft macht Party … wird sind ja in der Schweiz … Aufwachen! Nach den Ferien … lieber Eidgenosse …. Job, Immobilien und Freiheiten weg.
    Dir wird so einiges weggenommen …. die Bundesräte werdet Ihr hängen oder in Bronze giessen. Wach auf Helvetia!
    Du brauchst keine Maske gegen Viren, aber VERSTAND wäre ja ein Anfang.

  10. Bankgeheimnis, Schutz der Kundendaten etc. das war einmal. In Steuersachen liefert die CS bereits seit mehreren Jahren in vorauseilendem Gehorsam viel zu viele Details. Man konnte somit davon ausgehen, dass es bei den Kundendaten nicht anders aussieht. Grund genug, zum baldigen Abschied.

  11. Sehr geehrter Herr Hässig

    Diese Kundenumfragen gibt es seit Jahren bei der CS – hat also nichts mit Corona und auch nichts mit dem neuen CEO zu tun.

    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn Sie einmal eine Kundenumfrage betreffend Inside Paradeplatz machen würden (Informationsgehalt, Mehrwert, Qualität der Recherchen etc.). Auf die Antworten warte ich gespannt.

  12. Warum sollen es die Banken bezüglich fragwürdiger Datenschutzpraxis anders machen als der Staat? Für die jeweiligen Volkszählungen setzt der Bund ja auch auf externe Drittfirmen, die die Antworten – also Daten aus mehrseitigen Fragebögen – in Cloudlösungen schreiben.

    Der Datenschutzbeauftragte des Bundes ist ein ähnlich lahmer Gaul wie die FINMA.

  13. Gottstein wirds auch nicht bringen! Der hat ja auch keine Strategie, nut Stellen abbauen kann jeder!
    Die CS muss den Versager Bänkler Rohner loswerden, dann könnte was gehen….

    …..und die UBS AG haut kontinuierlich durch SWISS RE Aktienverkäufe (Leerverkäufe) auf den Titel damit der Abzocker Ermotti dann ganz leichtes Spiel hat!

    • Viktor….das mit dem Stellen abbauen hast Du hier gelesen, bitte bei seriösen Stellen informieren.

      Rohner wird nächstes Jahr abtreten auch das ist seit langem bekannt.

      Aber Hauptsache Du kannst hier tagaus tagein über die CS herziehen.

      Oder hast Du zum Artikel selber noch was zu sagen?

  14. Sicher eine Erguss des wohl unnützigsten Berufs der Welt, nämlich des Werbe- und Marketing-Gewerbes. Arrogant, eine Frechheit – auf Bankerniveau eben!!!

  15. Wüsste nicht warum ich diese Befragung kostenlos mitmachen sollte. Schliesslich muss ich auch für jeden Handgriff extra zahlen.

    • Im Gegensatz zu den Verwaltungen, den Rechtsanwälten, den Bauarbeiter (wo wir sogar den Stau auf dem Anfahrts-/Rückweg mitbezahlen) sind auf den Banken diverse Dienstleistungen immer noch gratis! Aber das sieht man leider nicht, wenn der Horizont nur bis zum Tellerrand geht.

    • @Hori Zont
      Welche genau? Ich möchte gerne den Tellerrand verlassen. Bitte teilen Sie uns doch diese mit; Danke.

  16. Es ist schon unglaublich: die Chefinnen und Chefs der CS sind nicht in der Lage, die Leistungen ihrer eigenen Mitarbeiter während Corona selber zu beurteilen. Eventuell sind die Grossverdiener bei der CS einfach unfähig… und nur gut im abkassieren.

    • @pistolpete
      Erzähl doch nicht einen solchen Stuss: das wird überall in der Serviceindustrie gemacht. Wenn Du nicht verstehst, dass es Sinn macht, die Kunden über Leistung und Service zu befragen, hast Du leider nichts verstanden.

      Spiel doch einfach ein bisschen mit Deiner Pistole weiter!

  17. Tja liebe CS-Kunden… den Gang zum Datenschutzbeautragten in Betrachtnziehen? Und dieses Umfrageinstitut kontaktieren, damit die Euch mitteilen, welche Daten die von Euch haben (Auskunftspflicht)? Und zu guter letzt: unlautere Anrufe ans Uvek melden.

  18. Egal was die CS macht: auf IP finden sich immer ein paar Kommentatoren, die reflexartig mit der grossen Keule argumentieren. Ich finde das langsam aber sicher etwas ermüdend, um nicht zu sagen langweilig. Was der Click-Rate förderlich ist, lieber LH, ist nicht zwangsläufig von Interesse. Weniger, dafür inhaltlich besser, wäre mehr.

    • @Gabathuler
      Sie möchten zum Ausdruck bringen, dass die CS endlich eine Geschäftspolitik betreiben soll, die den Kunden dient und nicht den Boni-Grossmangern, dann würde die CS auf Insideparadeplatz im hellsten Sonnenschein glänzen und alle wären glücklich und selig?

    • Sie hätten ja die Möglichkeit gehabt, einfach weiter zu klicken.
      Noch langweiliger als ermüdende Beiträge, sind nölende Kommentare über die letzteren.

      Mit ihrem Kommentar tragen Sie genau zu dem bei was Sie als überflüssig bezeichnen. Super.

    • ermüdend, um nicht zu sagen langweilig – Damit disqualifizierst du dich selber. Denn ich frage mich, wieso du so etwas ermüdendes und langweiliges Monate (bis Jahre) lang liest. Ich esse Rosenkohl nicht gerne, deshalb esse ich Rosenkohl jeden Tag. Ist dein Leben so leer?

      Du kannst ja auch pro aktiv werden und selber mal eine Kolumne auf IP schreiben. Vielleicht sind deine Geschichten besser. Versuche doch auch mal etwas Positives für die Volks-Gesellschaft und/oder die Demokratie zu erreichen. Wie LH es jeden Tag probiert und dafür zurecht ausgezeichnet wurde. Aber das ist ein anderes Level. Weil nicht ermüdend und langweilig. Selbst wenn nur dass herauskommen sollte.

    • @Gabathuler

      Das ist nun einmal die Mentalität im Alpenland – man MUSS jemanden finden, auf dem man drauf hauen kann – am besten noch um von seinen eigenen Themen abzulenken oder aus Neid.

    • Soweit hat es die CS eben gebracht. Zum pavlovschen Griff ihrer Angestellten und Kunden zur Reflexkeule.

  19. es gibt noch bessere beispiele,
    nicht nur bei banken,
    auch bei den versicherungen
    oder bei den vermieter.
    pseudo direkt no. anrufe gehen
    direkt auf hotline. 20 min und
    nichts.
    private emails kommen nicht an
    oder werden nicht beantwortet.
    hat man probleme wie taubenscheisse,
    umbaulärm, corona ermüssigungs
    anfragen usw.
    keine sau zuständig oder ruft zurück!
    und dies als vertragspartner, als
    langjähriger kunde.
    kein problem. mietvertrag gekündigt.
    sowieso homeoffice.

  20. Alles ganz einfach.
    Ungebetene Verkaufs, Werbe, und Umfrageanrufe einfach abbrechen!
    E.-Meil zu den gleichen Themen löschen!
    Postzustellungen zu den gleichen Themen Papierkorb!

    • „Postzustellungen zu den gleichen Themen Papierkorb!“
      bei mir unfrankiert retour.

  21. Danke IP
    Praktisch jeden Tag wird etwas wieder aufgedeckt. Unsere Reputation lässt langsam zu wünschen übrig.

    • Ja, das ist wirklich ganz grosses Aufdeckungs-Kino, das hier betrieben wird!
      Die CS befragt Ihre Kunden zu Leistung und Service!! Stoppt die Welt!!!!

  22. Wer will es dem neuen CEO Gottstein übel nehmen, wenn er alles versucht, das hunds-miserable Image der Bank zu verbessern und den seit Jahren laidierten CS Karren aus dem Dreck zu ziehen?
    Auch die aktuelle Internet-Kampagne zielt in diese Richtung: Eine moderne, dynamische und kundenorientierte Bank für das junge Publikum. Nun müssen nur noch Taten folgen und sich die mentale Einstellung der Mitarbeiter ändern.

  23. Finde ich eine Frechheit – wo ist da das Bankgeheimnis – derjenige der mich anruft weiss somit dass ich CS-Kunde bin oder war wenn es so weitergeht

  24. Oder er sagt beim Anruf: Nein. Geht auch…

    Ehre wem Ehre gebührt: es war Gottstein, der aktiv wurde für die Covid-Kredite. Allen Unkenrufen zum trotz, es war das einzige Modell, das die CH vor dem Totalabsturz wahrte. 10 angezeigte Betrugsfälle im Wert von 15 Mio bei einem Kredit-Volumen von 40 Mrd. ist nichts.

    • Es ist noch nicht aller Tage Abend… – abwarten: Und das Modell „Gottstein“ wird schlussendlich zum grossen, nicht etwa selbstlosen, Geschäft – für die Banken natürlich!

  25. Man könnte wohl annehmen dürfen, dass die Top-Grossmanager gigantische Boni-Kohlen erhalten, wenn die Umfrage-Ergebnisse für Bank sehr gut sind, darum wohl der Zirkus.
    Gunther Kropp, Basel

  26. Ich nehme an die CS versendet solche Schreiben als EINSCHREIBEN damir Sie die Stillschweigene Zustimmung auch Belegen kann! Ansonsten dürfte Sie sich Trotzdem im Straftatsbereich bewegen, zwar kann eine Zustimmung auch durch Stillschweigen erteilt werden, das setzt aber Voraus das ich auch tatsächlich durch Stillschweigen zugestimmt habe, also das mir der Sachverhalt BEWEISSICHER zur Kenntnis gebracht wurde….

    • Straftat? Welchen persönlichen Schaden möchten Sie den geltend machen? Das Institut wird ja wohl kaum ein R-Gespräch führen… Ihre Willensäusserung am Telefon ist weiterhin gegeben.

  27. Einem externen Institut einfach die vertraulichen Kundendaten zur Verfügung zu stellen – ohne vorgängig das offizielle Einverständnis des Kunden einzuholen ist eine Verletzung vom Bankgeheimnis durch die CS.

    Das Bankgeheimnis ist bei der CS somit keinen Schuss Pulver mehr Wert.

    CS hat stets Ihre Kunden und Mitarbeiter sehr rasch verraten und ans Messer geliefert.

    Bestes Beispiel ist die Handhabung der CS ihrer US Vergangenheit – Kunden und Mitarbeiter wurden schamlos und ohne Wimpernzucken verraten.

    • das Einverständnis wird eingeholt – Du kannst Dich jederzeit melden, wenn Du die Weitergabe nicht möchtest.

      AGBs lesen hilft zudem auch weiter. Aber Du klickst diese blind ab, damit Du nachher heulen kannst.

    • Wer als Kunde oder als Mitarbeiter noch mit dieser CS Geschäfte macht ist selber Schuld und verdient kein Bedauern.

      Warnungen und Hinweise über das Geschäftsgebaren dieser CS gab es jetzt wahrlich genug und man erhält täglich neue erschreckende Beispiele.

      Am bedenklichsten ist, dass CS rein gar nichts mehr mit der Schweiz zu tun hat.

      Mit 84 % ausländischen Aktionären – viele Grossaktionäre aus Saudiarabien, Katar, USA etc. ist der Schweizerische Charakter und Orientierung völlig vor die Hunde gegangen.

      Als Kunde kann man glücklicherweise einfach mit den Füssen abstimmen und die CS verlassen.

  28. Die CS macht weiter mit der Kundenverarschung und nur LH schaut hin. Der Auftritt beim Donnerstag Jass hat gezeigt, dass Gottstein auch nur ein gewöhnlicher Angeber ist.

    • Verschwörung, wenn ich das lese oder höre!
      DANN bekomme ich einen 🤣🤣🤣 Anfall!
      Den Verschwörungstheoretikern fehlt es an nüchternem Verstand.
      Bei den angeblichen Verschwörern grassiert längst die
      blanke Ratlosigkeit!
      Insbesondere im Bereich Wirtschaft, der letzte Strohhalm heisst Geldpumpe!
      Das Ergebnis ist ein immer offensichtlicheres, orientierungsloses,zielloses Chaotischeres agieren, das die kaum noch verbergen können!
      Alles wird übertüncht mit grossspurigem Auftreten!
      DAS stimmt sehr nachdenklich, das sich daraus
      ergebende kann und wird kaum erfreulich sein!

  29. Bevor Banken Eigenmarketing bzw Schleichwerbung betreiben sollten sie die Kundengelder zuallererst im Interesse der Kunden anlegen, die Aktienkurse der Banken widerspiegelt ihre Arbeit 1:1.

  30. Oh Mann Lukas wird Dir das langsam nicht zu Blöde? Aus jedem Mückenschiss wird ein Skandal hervorproduziert?

    Solche Umfragen sind Standard bei mittlerweile allen Branchen. In fast allen AGBs, Newsletter-Zusagen, Online Bestellungen etc gibt man seine Zustimmung für die Verwendung der Daten zu Marketingzwecken.

    Und nein, es ist das Geld der CS (wenn auch grösstenteils verbürgt) und die Mitarbeiter haben während Wochen einen Extra Effort geleistet. Es würde Dir kein Zacken aus der Krone fallen, Deine Berichte wenigstens ab und zu etwas ausgewogener zu schreiben. Deinen Lesern (ich spreche nicht von den 20 frustrierten Ex-CS Mitarbeitern, die hier wieder mit Freuden kommentieren werden, was für eine Schande die CS doch ist) hängt das ewige Gemotze auch langsam zum Hals raus.

    • Na ja, für die Generation Z ist das wohl ein Mückenschiss, denn die ist damit aufgewachsen, dass der Staat überall reinschnüffelt, Steuern und Gebühren ins Unermessliche erhöht um diese Kohle dann mit nutzlosen und überbezahlten Beamten zu verschleudern. Wir Baby-Boomer durften noch in Freiheit aufwachsen und genossen eine boomende Wirtschaft mit anständigen Löhnen und ohne durch ausl. „Fachkräfte“ befeuertes Sklaventum. Der Staat war damals so schlank und agil, dass die Steueroptimierung ein regelrechter Volkssport war und niemand sich daran gestört hat. Die Zeiten ändern sich aber ich möchte keinen Tag jünger sein….

    • Sie haben das nicht begriffen, wie diese Seite funktioniert.

      Und so lange das Gemotze kommentiert wird, gibt es halt Klicks.

      Ich finde dieses „Gemotze“ schon ok. Im schlechtesten Fall ist es einfach Unterhaltung.

    • Standard in anderen Branchen hin oder her. Eines der höchsten Güter der Banken ist die Vertraulichkeit in Sachen Kundenbeziehungen und das Bankkundengeheimnis. Ob die Herausgabe der Kundendaten nun rechtens ist oder nicht, ist sekundär. Es hinterlässt bei mir als Kunde kein gutes Gefühl. Die UBS führt zur Zeit auch eine Umfrage durch, dort muss sich die Kundschaft aber aktiv anmelden, wenn sie befragt werden will. So macht man das. Schliesslich ist eine Bank keine Migros, keine SBB und kein Kiosk.

    • Leser, denen die bissigen Kommentare zum Hals heraushängen, sind offensichtlich Masochisten, sonst würden sie sich nicht weiterhin mit ihrer Lektüre herumschlagen. Ich lese nur, was mich interessiert und was ich aus eigener Erfahrung als sehr glaubhaft erachte. Also hört auf zu motzen!

  31. Die Deutschen machen es uns schon wieder vor: Dort muss man als Kunde auch für sog. „Warme Anrufe“ sein Einverständnis geben und zwar muss das Institut dieses aktiv einholen! Alles andere ist verboten. Die CS wäre gut beraten, dies zu respektieren, denn es ist so nur eine Frage der Zeit, bis der entsprechende politische Prozess zur Anpassung in der Schweiz startet. Überhaupt: Macht Euren Job richtig, dann bleiben und kommen die Kunden. Solche Umfragen braucht es gar nicht!

  32. Schwache Aktion der CS, aber entspricht ja eigentlich den letzten Jahren. Substantiell (Produkte, IT) wird nicht viel gemacht, der Fokus liegt auf möglichst billigem Marketing und optischer Renovation ihres Online Bankings.

  33. Was ist daran so speziell? Jede Person hat ja die Möglichkeit von der Umfrage Abstand zu nehmen und dann nochmals wenn sie telefonisch kontaktiert wird….

  34. Das Bankgeheimnis ist durch die CS genau nicht gewahrt.

    Reine Schnüffelaktionen der CS um die Kunden weiter und gezielter auszunehmen und auszupressen um Ihre unverschämten Gebühren abzudecken.

    Jeder Kunde ist selber dumm, welcher dieses Spiel nicht durchschaut.

  35. Ob es die CS bei dieser Kundenumfrage gleich macht wie bei den Mitarbeiterumfragen?

    In der Region Zürich (und ev. noch in anderen) wurden die schlechten Umfrage-Ergebnisse nicht berücksichtigt, da „dies Mitarbeiter sind, die sowieso schon innerlich gekündigt haben“.

    Das ist schon nicht mehr Confirmation Bias, sondern nur krank. Aber passt gut zur kranken Firmenkultur.

  36. Eine Bank möchte Kunden verlieren?

    In einer Marktwirtschaft gibt es Konkurrenz. Wechselt einfach die Bank!

  37. Unter dem sanften Deckmantel der Kundenumfrage steckt eine sehr aggressive und unangenehme Marketingstrategie der CS um Ihre Kunden zu nötigen.

    Passt zur unguten und unseligen DNA der Credit Suisse.

  38. Die Machenschaften der CS sind nur noch abstossend und befremdlich.

    Um Ihre eigene schäbige Haut zu retten ist der CS jedes Mittel genehm.