Jagd auf Credit Suisse

„Fusions“-Plan von UBS ist effektiv Übernahme-Szenario. Das weckt bei Goldman&Co. Gelüste. CS wird zum gejagten Target.

Gestern nach Börsenschluss kostete die gesamte Credit Suisse 24 Milliarden Franken. So viel Wert hatten alle ihre Aktien.

Ein Schnäppchen? Partners Group, die ein Zwanzigstel oder so der CS-Grösse umfasst, brachte mit 23 Milliarden unwesentlich weniger auf die Waagschale.

Bei der CS geht es immer noch um einen Weltplayer von Big Finance. Die Nummer 2 hat 1’500 Milliarden Kundenvermögen zur Verwaltung.

Der Vorstoss von UBS-Präsident Axel Weber, die beiden Schweizer Finanzmultis zu verschmelzen, ist in Tat und Wahrheit ein Übernahmeplan. Die UBS hätte beim Deal das Sagen.

Die Konkurrenten der Schweizer sind dadurch aufgewacht. „Goldman, Morgan Stanley und weitere Grosse überlegen sich, selber die CS zu schnappen“, meinte ein Zürcher Vermögensverwalter gestern.

Steht ein Übernahmerennen um die CS an?

Good old Schweizerische Kreditanstalt: Wer bietet? (IP)

An der Börse war das gestern nicht ersichtlich. Nach dem 4-Prozent-Sprung der CS-Aktien am Montag, als Webers „Signal“-Projekt publik wurde, sanken die Titel gegen den Trend.

Trotzdem ist die CS nun ein „Target“, ein Ziel. Die Offensive der UBS hat die Grossbank vom Paradeplatz in ein solches verwandelt.

Die CS hat Perlen: das Schweizer Universalgeschäft, ausgewählte Märkte im Internationalen Wealth Management, Teile des Asset Managements sowie des Investment Bankings.

Würde eine grosse US- oder England-Bank die CS schnappen, dann käme es wohl zur Filettierung.

Besonders attraktiv wäre die Schweiz. Die CS ist im Inlandgeschäft eine Macht und erzielt mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis von unter 60 Prozent stolze Gewinne.

Ebenso interessant wäre das Private Banking. Goldman Sachs und Morgan Stanley könnten damit bei den Reichsten der Welt einen grossen Sprung nach vorn machen.

Problematisch ist trotz Stärken das Investment Banking. Dort drohen weiterhin viele „Sprengsätze“ zu detonieren.

Die führenden US-Häuser könnten die Risiken eingrenzen – mit einer Integration der CS-Positionen in ihre eigenen Bücher.

Die entscheidende Frage ist, ob die CS aus eigener Kraft nochmals zulegen kann. Falls ihr Verwaltungsrat zum Schluss kommt, dass dies aussichtslos ist, dann würde das entscheidende Gremium einem Verkauf zustimmen.

Weil die CS von grossen (angelsächsischen) Investoren dominiert ist, ist nicht sicher, ob dabei die Inland-Lösung mit der UBS den Vorrang erhielte.

Kommentare

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  1. Die CS eins eine stolze Schweizer Grossbank heute ein Übernahmekandidat. Thiam war das Schlimmste was dieser Bank passieren konnte.

  2. Wurde nicht für die HERRO (Gemüsedosen und Raviolifabrikant) im letzten Jahrtausen 24 Milliarden von der Strockgruppe bezahlt?

  3. So ein Schwachsinn. Die CS wird weder ins Ausland verkauft, noch von der UBS „einverleibt“.

    Herr Hässig – Schreiberlingen wie Ihnen und deren Ideen ist es unter anderem zu verdanken, dass Börsenkurse absacken/in die Höhe schnellen.

    • Auf diese, ihre Aussage, wird der Schreiberling Hässig auch noch Stolz sein. Seit damals der Basler Bankverein, mit M. Ospel seelig, die Zürcher Bankgesellen übernahm, ist Hr. Hässig traumatisiert.

  4. UBS geht nach Frankfurt.
    UBS kauft CS, mit Subventionen vom Bund.
    Wäre doch ein Erfolgsmodell, wie Lufthansa und Swiss!
    Zum Glück sind weder UBS noch CS Schweizer Banken.
    Die Anglo-Sachsen werden es richten müssen.

    • Und der Schweizer Steuerzahler haftet? Von mir aus sollen die machen können, was sie wollen. Wenn eine davon hopsgeht, wäre es völlig egal. Aber die too-big-to-fail-Staatsgarantie muss weg. Vielleicht muss man aber, wenn man überhaupt regulieren muss, auch dafür sorgen, dass das Klumpenrisiko nicht noch grösser wird, und sollte die Grösse der Banken eher nach unten beschränken.

    • Immotreuhänder too big to fail Staatsgarantie….es wäre völlig egal, wenn eine davon hops geht….da hat es Einer begriffen. Das nächste Mal besser nichts sagen, wenn Du keine Ahnung hast.

  5. rohner hat aus der cs einen
    uebenahmekandidaten gemacht.
    hier sieht man was selbstüberschätzung,
    mangelndes berufsverstaendnis,
    keine sozialkompetenz, gier, uneinsichtigkeit und
    selbstsucht alles bewirken können.
    traurige erkenntnis!

  6. Dies würde nicht einmal diskutiert werden, wenn TT geblieben wäre. Stattdessen haben sie ihn rausgeschmissen und das macht CS sehr verletzlich.

    • Der ist ja auch schuld daran, zusammen mit dem Sockentyp. Wer will jetzt noch einen solchen maroden Betrieb übernehmen?

  7. Dougan und Thiam als Spitzenabzocker und Rohner als inkompetenter VR-Präsident haben die CS zum Verlierer gemacht und das obwohl sie eigentlich nach der Finanzkrise 2008 gute Chancen hatte, als Gewinner hervorzugehen. Ich kanns echt nicht verstehen, dass man dem solange zugeschaut hat.Jetzt ist der Mist vollends am Dampfen.Schande.

  8. Selbst Fusions- bzw. Übernahmegerüchte können den CS Titel nicht einmal im Ansatz befeuern und dass, das spricht eine ganz klare Sprache!
    Urs Rohner und Konsorten haben die CS ruiniert! Hinterlassen den Aktionären ein Massaker!

    • Fiktor falsch. Selbst Übernahmegerüchte aus der Feder dieses Schubdblogs können den Titel nicht befeuern.

      Bist Du Aktionär oder woher nimmst Du Dir das Recht abdauernd über die CS abzulästern?

    • Ein Blick auf den Aktienkurs reicht aus- es mag sein, dass dies in deinen Augen ein Leistungsausweis ist, auch das muss weiter nicht mehr ausgeleuchtet werden!

      Dafür sid die Bezüge dieser Flaschen Jahr für Jahr weiter gestiegen……

      In der Tat- war ich bis 2000 Aktionär, mit einer ganz ganz kleinen, unbedeutenden Stückzahl.

      Kenn wir uns- käumlichst. War ich doch jeden zweiten Monat in der zweiten Etage.

    • In der zweiten Etage des Puffs an der Ecke? Sehr wirr Deine Gedankengänge.

      Meine Aussage war, dass der Börsenkurs sicher nicht aufgrund eines Märchens aus der Feder von Lukas befeuert wird. Das hat nichts mit der Erwartung des Marktes zu tun.

      Dass Du vor 20 Jahren mal Aktionär warst macht es natürlich nachvollziehbar, dass Du hier Tag für Tag gegen die CS schiesst.

  9. Für 20 Milliarden gäbe es bessere Banken auf dem Markt.
    Für weniger Geld, gäbe es auch schon ein paar gute Banken.

    Wie wäre es mit UBS+DBK und CS+CBK
    Nach dem Merge gäbe es zwei Zombie Banken weniger auf dem Markt.

    UBS+CS erinnert an Daimler+Crysler

    Macht das besser nuit, und schickt die Deutschen Banker zurück nach Hessen.

  10. Wenn CS vom Markt verschwindet müssen wir dem Untergang nicht nachtrauern.

    Dies gibt neues Potential und schafft eine längst überfällige Bereinigung.

  11. Immer das gleiche Trauerspiel: Gewinn Privat, Verlust dem Staat. Bei einer (P)fusionierung verlieren 1000e Ihren Job. Aehh, natürlich nur das arbeitende Fussvolk, das immer gearbeitet hat und die Kastanien aus dem Feuer geholt hat. Die oberen Grübler, Unidiplomanden und Finanzjongleure sichern sich ab, falls einer gehen muss, dann nur mit goldigem Fallschirm. Zahlen wird den ganzen Schlamassel mit den Arbeitslosen natürlich wieder der Steuerzahler. Die UBS hat Krebs im finalen Stadium und wird zuerst Pleite gehen (sprich geplatzte Derivatblase). Wer reisst wen zuerst in den Abgrund?? Noch schnell unter die Haube bei der CS (oder umgekehrt)? Der Kapitalismus (wie alle auf Endung -us wie Sozialismus, Kommunismus, Globalismus) hat VERSAGT. Ende der Fahnenstange. Spätestens im 2021 wenn der grosse CRASH kommt, das Bargeld natürlich abgeschafft wurde, stehen alle mit abgesägten Hosen da. Juhui. Freut Euch alle (noch ist es nicht verboten sich zu freuen)!!

    • Apfelmus hat nicht versagt! Belarus hingegen schon. Ghackets mit Hörnli hin oder her. Habe fertig.

  12. Alle kritisieren und keiner kann es besser! Die einzige Lösung scheint zu sein: möglichst viele oder alle MDR s sofort entlassen. Ich bin gespannt, ob die gleichen Wutschreiber sich wieder über einen führungslosen Laden aufregen….

  13. Mir gefällt es, dass diese „to big to fail“-Angeber (ja, alle in dieser Bank/Branche) nun verhökert werden, wie gammlige Kartoffeln auf einem anatolischen Bazar.

  14. Man sieht, dass die langjährige Beratung von McKinsey Früchte trägt. Das ist ja eine Leistung, den Börsenwert der CS auf lächerliche 24 Mia. herunter zu wirtschaften. Ebenso denke ich, dass das Management über die Jahre mehr an die eigenen Taschen dachte, als an die Tasche der Bank. Ich schäme mich für die CS und mir tun die Mitarbeiter leid.

  15. Über 200 Kommentare bei diesem Rohrkrepierer den Luki alle 3-5 Jahre wieder bringt. Sogar in den höher gestellten Medien wie 20min (Ironie lässt grüssen) wurde er zitiert. Heisst, diese Gans wird nun weiter ausgeschlachtet mit allen möglichen abstrusen Theorien. Übrig bleiben wird nichts als lauwarme Luft.

    • Wenn Du schon länger im Geschäft wärst, müsstest Du wissen, dass SBG und Bankverein auch erst nach Jahre Tatsache wurde. Bis zu dem Zeitpunkt, glaubte auch niemand daran.

    • @Furz

      ….in den höher gestellten Medien….??????

      Willst Du uns auch noch beweisen wie Deine ironischen lauwarmen Fürze stinken?
      Solche Aussagen können wohl nur von arroganten Eifersuchsts-Journalisten der Systempresse stammen, die glauben die freien Medien herabwürdigend behandeln zu müssen.

    • Es ist ein bisschen ähnlich wie beim Idioten Trump im Weissen Haus. Trotz allen Skandalen und Fehlleistungen kriegt man die CS nicht weg vom Paradeplatz.

  16. Wäre doch der ideale Wachstums-Case für die Valiant.
    So müsste nicht in jedem Provinz-Dörfli eine neue Filiale eröffnet
    werden.

  17. „Besonders attraktiv wäre die Schweiz. Die CS ist im Inlandgeschäft eine Macht und erzielt mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis von unter 60 Prozent stolze Gewinne“

    Waaas? Die miserable CS hat plötzlich eine Boutique in der Schweiz? Hört, hört….

  18. Herr Weber. Gehen Sie bitte. Heute noch am besten. Wir lassen Sie gerne ausreisen. Ins schöne Frankfurt zu Ihren Freunden.

    Also ehrlich, meinen Sie wirklich wir die Eidgenossen(!) lassen uns von jemandem aus dem grossen Kanton drohen? Vielleicht sollten Sie mal die Schweizer Geschichte studieren.

    Also dann. Tschüss!

    • Da bin ich völlig mit Ihnen einverstanen. Herr Weber weiss, warum er so Grossspurig denkt und spricht. Er hat in Deutschland massiv weniger verdient und hat nun über die letzten Jahre bemerkt, dass man bei einer Schweizer Grossbank Reich werden kann. Auch ich bin froh, wenn er wieder „heim“ geht.

    • Weber wird nach Ihrer Aufforderung natürlich sofort die Schweiz verlassen!! Welchen Teil der Schweizer Geschichte meinen Sie? Den mit den Söldnern?

    • Träum schön weiter, die Schweiz knickt ja am Laufmeter ein gegenüber der EU und Deutschland. Ist ja klar dass Weber so versucht Druck zu machen. Es funktioniert ja in der Regel.

    • Was Weber vergisst ist die vielen Kunden welche die Deutsche UBS verlassen würden. Wir hatten heute morgen bereits Anfragen von Kunden welche dann Interesse hätten wenn es wirklich soweit kommen würde.

  19. Das wirkliche Schlimme ist, dass wohl niemand die CS übernehmen will. So weit ist es gekommen…die Probleme haben die Firma so tief durchdrungen, dass die Auswechslung des Top Mgmt allein nicht genügt (wie bewiesen). Dougan hat den Untergang eingeleitet – US-Bullshitting, hohe Boni auch bei schlechter Leistung, Ankeraktionäre aus dem arabischen Raum, Spezial-Cocos, Consultant-Seilschaften, …you name it.

    • Welcher Eidgenossen?
      Sie meinen die mit der Faust im Sack auf dem Traktor?
      Wie neutral werden Ihre Waffen exportiert?
      Wieviel Vermögen aus Diktatoren Staaten?

      Der Eidgenosse ist den Nutzniesser aller Katastrophen.

      Ach der saubre heilige Eidgenosse. Ich poliere Ihnen gerne den Heiligenschein.

    • CS ist leider ein Debakel ohne Ende.

      Eine Uebernahme dieser desolaten Bank ist wohl die sinnvollste und effizienteste Lösung.

    • Den Untergang hat Rainer E. Gut eingeleitet. Möchte mal wissen, wieviel die CS in den USA in den Sand gesetzt hat. Übernahme von Donaldson Lufkin und ….., die Truppe von Frank Quattrone und die ganzen Milliarden für Boni und Bussen. Jeker würde sich im Grab umdrehen

  20. Der Traum eines jeden Aktionärs, eine Uebernahme mind. zum P/B Ratio, dann würde sich die Aktie fast verdoppeln. Das aktuelle Topmanagement inkl. VRP waren und sind nicht fähig Vertrauen zu schaffen wie die ultratiefe Bewertung deutlich aufzeigt, weil es die eigenen finanziellen Interessen immer in den Vordergrund stellte (abstruse Vergütungspolitik) und die Aktionäre dadurch gigantische Verluste erlitten.

  21. Das ist bei der UBS nicht anders. Ich kenne mehrere. Eine hat sich mit 800 Überstunden bei HR gemeldet. 6 Monate später wurde sie „restruktuiert“ und die Überzeit als abgegolten betrachtet mitttels „garden leave“.

  22. Verkauft den Laden meinetwegen an Aldi oder die Serafe soll ihn übernehmen – es kann nur besser kommen! Und Örs wär endlich kein (sehr trauriges) Thema mehr…

    • Hey Trudi,
      seit vielen Monaten ist mir Serafe eine Antwort schuldig!
      Die CS mag lausig sein,aber öpper wie Serafe,findest sonst nirgends auf der Welt.

  23. Der Artikel zeigt deutlich, wo die grösste Stärkste der CS nämlich ist, dass Schweizer Massengeschäft, auch eine Folge der Billig-Übernahme der Schweizerische Volksbank durch Gut gegen den Willen von Josef Ackermann, der bei der Deutschen Bank später eine Fata Morgana verfolgte mit den
    entsprechenden Konsequenzen. Was Gottstein jetzt veranstaltet ist eigentlich eine Katastrophe für dieses Massengeschäft der CS mit dieser übertriebenen Fokussierung auf Automation. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschlagung der NAB, damit verlor man viele Aargauer Kunden.
    Das internationale Geschäft der CS hat gute Seiten, aber im allgemeinen
    genügt es nicht auf dem Weltmarkt der Finanzen zu reüssieren. Das Fondsgeschäft bleibt eine zu kleine Nummer und wird es bleiben.
    Jede Fusion der CS mit einer anderen Bank ist weniger eine Bedrohung der Angestellten, die nicht zum Kader gehören. Dagegen ist eine Fusion der CS mit der UBS für das ganze obere Kader ein Blutbad, nicht viele werden überleben. Gibt es aber eine Fusion mit der Deutschen Bank, was von Schweizer politischen Standpunkt aus, weniger heikel als mit Goldman, Sachs oder einem anderen Amerikaner, gibt es ein Blutbad der höheren Kader, die für das Auslandsgeschäft der CS verantwortlich sind. Auf alle
    Fälle, die CS Aktionäre können sich freuen, der offeriert wird, ist höher als der jetzige Börsenkurs.

  24. „Jagd“ auf CS ist wohl ein wenig viel übertrieben:

    Enten-Jagd ist eher angebracht.

    Und es handelt sich um eine Ente mit Magersucht.

  25. Wenn ich China wäre würde ich die CS aufkaufen, gäbe ein gutes Standbein in Europa und bei über Mrd 3.000 Devisenreserven liesse sich dieser Kauf verdauen unter ferner liefen mit einem kleinen Rülpser. Einmal in der Schweiz kann man mit diesem Player grossen Einfluss nehmen auf die Schweizer Politik und den Bundesrat zum Kasperletheater verkommen lassen. Hoffentlich lesen die Chinesen diesen Artikel nicht.

    • Bezweifle diese grandiose Idee, denn die wollen doch keine maroden Schifffahrt-Kredite, sowie Glencore finanzieren… die haben besseres, wie Alipay und Alibaba.
      Die brauchen keine CS mit endlosen Altlasten und schlechtem Compliance-Risk.

    • Damit sich dann eine ganze Horde Chinesen breitmacht? Nein, Danke, die brauchen wir zuallerletzt.

  26. Bei einer Übernahme könnte man sofort 500 MDRs und DRs abbauen. Da diese „Riskmaker“ keinen Value generieren aber absurde Millionen CHF Gehälter beziehen.

    • Wenn bald der Eine oder Andere an einem psychologisch bedingten Herzinfarkt stirbt, werden die dann als Corona Opfer gezählt? Mir tun die vielen braven Angestellten der CS jetzt schon leid.

    • CS kann aus eigener Kraft nicht mehr überleben.

      CS wurde über Jahre von einem komplett unfähigen und arroganten Management runterrandaliert.

    • Robert was hast Du denn für Drogen genommen? Bist Du in der Lage einen Geschäftsbericht zu lesen und zu interpretieren? Kleiner Tipp: IP ist keine Grundlage für Informationen, Du befindest Dich hier im Märchenland

    • Bevor die CS verschwindet tut man als Kunde gut daran seine Gelder noch in Sicherheit zu bringen zu einer stabilen und soliden Bank.

  27. Tja, sie schreiben alles richtig ….
    Nicht vergessen, dass Ubs + Cs heute, nachdem verrückte weltweit Börsenrally, nicht einmal die hälfte der Börsenkapitalisierung von Ubs 2007 hätte….das ist schämend für den vergangene Flop-Management Fehlern und die heutige Bonus – Manager, die nicht in der Lage waren ein bessere outfit zu geben. Die dumme Pensionskassen der CH verdanken sich für die schlechtere Performance und die pensionären trinken an die übertriebene Bonus der managern…
    Dazu kommt noch, dass gerade die gute Ch wäre für schweizern ein Holle: zu viel Konzentration ist nicht so gut…filettierung würde so oder so passieren, dazu kommt noch, dass die Ubs gemäss vorgabe von Finma keine starke Ib aufbauen könnten…AW hat vor 10 Jahren genau gesagt: wir fokusieren auf PB….
    Last but not least, die starke Kulturelle unterschieden, was schon in 1995 gegolten haben, sind ein Gefahr für solche Brautpaar…Cs ist mehr ein angelsäschischen Bank…wäre ein Bingo Tag, wenn Usa Freude würde professionel übernehmen…
    Bei Filettierung die schlafenden schweizern managern könnte doch profitieren: zum Beispiel wieso nicht den schwrizer Teil an JBB verkaufen?
    Das wäre….aber ich war immer mit besten Idee immer im Voraus…heute wird nicht anders sein…

    • Der Inhalt mag Satire sein – gemäss Ihrem Pseudonym. Die Orthografie ist derart unterirdisch, dass es einem wehtut.
      Mein Gott – haben Sie das nie gelernt? Im Deutschunterricht einen Fensterplatz gehabt? Ich mag mir gar nicht vorstellen wie das aussieht, wenn Sie einen Brief schreiben…

    • Aber mit Ihren Deutschkenntnissen haben Sie einen wirklichen Nachholbedarf, da sind Sie gar nicht „Voraus“. Ist es denn so schwer einen einfachen, für alle Leser
      verständlichen, Satz zu schreiben?????? Weiterhin viel Glück!

    • Dante 2

      Sie haben vollig recht….

      „Success consists of going from failure to failure without loss of enthusiasm.“😉
      John Wesley

  28. Langsam bekommt das Kind einen Namen. Die CS ist Kandidatin für ein (un)friendly takeover.
    Wenn die UBS zum Zug kommt, werden die alten Rechnungen beglichen und die Rache Khan’s wird grausam sein. Dann bleibt wenig vom CS-Management stehen und die CS-Mannschaft auch an der Basis entsprechend dezimiert; ohne Rückendeckung kein Job.
    Wenn ein Angelsachse übernimmt, wird’s für die Angestellten und Kader im Schweiz-Geschäft prekär. Da wird dann nicht lange diskutiert, warum ein HWV-Absolvent als Regionenleiter MDR oder als RM/Teamleiter DIR die aktuell bezahlte Vergütung bekommen soll. Da werden als Ablösung ausländische Absolventen von Top-Hochschulen kommen, die aufgrund ihres jugendlichen Alters und der mangelnden Schweiz-Erfahrung massiv günstiger sein werden. Die Kunden wird’s nicht freuen, die KBs und Raiffeisen umso mehr.
    Die Spy-Truppe rund um TT hat es in den letzten 5 (sic!) Jahren geschafft, eine Schweizer Grossbank zum Uebernahme-Kandidaten runterzuwirtschaften. Wie und in welchem Umfang sie sich dabei schamlos selbst bereichert haben, kann man in den Geschäfts- und vergütungsberichten nachlesen.

  29. Eine Übernahme heisst nicht zwingend, dass der Kurs der CS Aktien steigen muss. Der Übernahmepreis hängt davon ab, wieviel Mehrwert die CS in den Händen einer US-Investment Bank bedeutet. Und hier kann man grosse Fragezeichen setzen.

  30. Wichtig ist dass die Oberen weiterhin ihr Salär bekommen und mit dem Verkauf dann alle restlichen Erträge ins Ausland abfließen.
    Damit bleibt der Schweiz nur die Steuern und die Einkommen der lokal Angestellten. Wehe es beschwert sich jemand.

  31. Eine Übernahme der CS durch Angelsachsen wäre für diese echt schwer verdaulich oder führt in den Ruin der CS.
    Die UBS könnte die Übernahme am ehesten stemmen und gleichzeitig einen gewissen Heimatschutz wahren.

    • @ Hopp UBS

      …und der “Heimatschutz“ dürfte dann irgendwann damit enden dass die fusionierte Bank zu Bundesrat und Parlament weibelt um die Schweizer Steuerzahler für die nächste Banken-Rettung auszuquetschen. Auf solchen “Heimatschutz“ können wir dankend gerne verzichten.

  32. Bereits den dritten Tag in Folge bedienen Sie uns nun mit einer Geschichte, die eigentlich keine ist. Die Unsicherheit, die Sie damit schaffen und die Ängste, die Sie bei den Mitarbeitenden der beiden besagten Unternehmen schüren, sind Ihnen dabei scheissegal. Hauptsache Sie generieren viele Klicks, damit Ihre Werbekunden Ihnen die Stange halten. Vielleicht sollten Sie einmal darüber nachdenken, dass Ihnen als Medienschaffender eine gewisse Verantwortung zukommt, bevor Sie sich jeweils zum Erfüllungsgehilfen einiger Spin-Doktoren im Hintergrund machen lassen. Ihrer Plattform mag eine minimale Daseinsberechtigung zukommen, das befreit Sie aber nicht davor, als Journalist, der Sie gerne sein möchten, verantwortungsvoll zu agieren. Ich persönlich finde Ihr Selbsverständnis, zumindest in dieser Sache, einfach nur schäbig, obwohl auch ich nicht umhinkomme, IP gelegentlich zu lesen.

    • Immerhin der VR dieser beiden Großbanken diskutiert über eine mögliche Fusion diese Woche. Das über dieses Ereignis Hässig nicht schreiben sollte, ist nicht im Interesse eines guten Journalismus. Natürlich könnte man so fusionieren wie Sandoz und Ciba-Geigy, da sickerten keinerlei Informationen durch, bis die beiden Firmen gemeinsam und gleichzeitig die Fusion bekannt gaben. Es gibt also eine schöne Anzahl Plaudertaschen bei CS wie bei UBS.

    • @ Lieber Herr…..

      Vermutlich sind Sie entweder einer dieser genannten Medienschaffenden der Systempresse oder ein Bankmitarbeiter, die es gerne sehen würden, dass die Bankster wie brave, unschuldige Schafe behandelt würden. Wir nehmen an, dass Sie zu den Erstgenannten gehören.

      …..und wie wär’s wenn Sie mal eine schöne Geschichte über die Faschgeldherstellung der Banken und die Unsicherheiten und Verwerfungen die diese damit im Lande produzieren, schreiben würden, anstatt andere zu kritisieren?

      Falls Sie hier Ihren Kommentar mit Missgunst und Arroganz (als Journalist der Systempresse) abgeben, dann erlauben wir uns, sie darauf hinzuweisen, dass es völlig unangebracht ist, andere Journalisten zu kritisieren, zu bewerten, oder versuchen ihnen vorzuschreiben, wie man sich als Journalist zu verhalten hat. Ihr billiger Kommentar zeugt von grosser Eifersucht und beweist ihre schlechte Denkweise über Konkurrenten. Wir danken IP, dass wir hier unsere freien (oft sehr kritischen, systemfeindlichen) Kommentare abgeben dürfen. Die Freiheit ist uns sehr wichtig, und gerade Journalisten sollten sich für diese einsetzen. Danke.

    • Und nun begründen Sie bitte in gleicher Eleganz, warum diese Geschichte keine sein soll. Danke

    • Torpedo: „dass es völlig unangebracht ist, andere Journalisten zu kritisieren, zu bewerten, oder versuchen ihnen vorzuschreiben, wie man sich als Journalist zu verhalten hat.“

      Ein Journalist darf also einem anderen Journalisten nicht vorschreiben wie er sich zu verhalten hat oder ihn bewerten? Aber Du darfst das? Und Du und Luki dürfen die Banker Tag für Tag bewerten und unter aller Sau behandeln? Du darfst widerrechtlich den Banken die Herrstellung von Falschgeld unterstellen? Go F.. yourself und nimm Deine grosskotzige (Doppel)moral gleich mit.

      An den Kommentarschreiber: bin zu 100% mit Ihnen einverstanden. Lukas bedient sich vermehrt und immer drastischer dem Instrument der Hetze und schürt die angst wo er nur kann. Er selbst hat ja gesagt ein guter Journalist regt mit kontroversen Aussagen zu Diskussionen an. Nun gut, ein miserabler Möchtegernjournalist bedient sich dabei dem Instrument der Angst

    • Die Ängste der Bankangestellten? ….. oder besser der Bankbeamten?….. wen kümmert das, während viele mittelständische Zulieferer von Grosskonzernen, Kleingewerbler, Künstler und und und dank Corona ums Überleben kämpfen oder schon verloren haben?
      Wer ist so weit weg von der Realwirtschaft wie unsere Bankenwelt?

    • @Rolf Zach,
      Sandkastenspiele gibt es – auch bei einer Universalbank – immer. Wie im Militär bleibt aber auch bei einer Bank ein solches mit 95% Wahrscheinlichkeit auf Manöverniveau. Ist das wirklich auch immer gleich eine Schlagzeile wert, welche – wie im Kommentar auch richtig angesprochen – Belegschaft und Umfeld zittern lässt?

  33. Die „Führung“ der CS ist seit Jahren eine Katastrophe und niemand hofft, dass sich die UBS mit diesen Lumpen zusammen schliesst.

    • @ Pedo Tor

      Der Vorwurf des beliebig vermehrbaren Falschgeldes ist weder widerrechtlich, noch eine Unterstellung, sondern nachweisbar.

  34. Den Zuschlag wird wohl erhalten, wer den höchsten Preis bietet. Das wird die Weko im Hinblick auf eine mögliche Inland-Lösung arg in die Bedrouille bringen. Die Entwicklung des Aktienkurses wird aufzeigen, ob nicht nur Rauch sondern auch Feuer im Dach ist.

  35. Off Topic: Gratulation an inside paradeplatz haessig, der das Thema an die Öffentlichkeit gebracht hat. Was für ein Kontrastprogramm zum „cash Insider“, der Tag für Tag die bezahlten Kepler Cheuvreux Nachrichten kopiert und dabei mangels Fachkenntnissen noch regelmässig Fehlinterpretationen vornimmt!

  36. 🤷‍♂️ Das ist ein Nebeneffekt des schlechten Wirtschaftens: man wird Übernahmekandidat.

    Erinnert an die Situation im Libanon nach der Riesenexplosion: das Volk wünscht sich die Herrschaft durch die Franzosen zurück.

    Bei der CS kann er auch nur besser werden.

    • Schnäppchenjäger ist eine treffende Bezeichnung für Sie!

      Denn: Wenn etwas gekauft wird, sollte man ZWEI Dinge analysieren:

      2. Kaufpreis. Das machen Sie oben. (Allerdings müssten Sie wohl noch einen Goodwill drauflegen … )

      1. Wert. Nicht ganz unwesentlich ist dabei, dass der Wert des Objekts für Sie nicht kleiner ist als der Kaufpreis …

  37. Who care’s? Egal, Wie mit wem und wann. Für die oberste
    Führungsriege der CS wird sich so ein Deal immer lohnen.
    Mag mich erinnern beim Paine Webber Deal hatte die UBS Donald Baird Marron auch bis in die hinterste Zahnkrone samt Familie vergoldet. Die armen Schweine sitzen ganz woanders.

    Die sogenannten Eliten fahren das Fussvolk Schritt für Schritt global bewusst an die Wand.

  38. bitte heute keine sprüche über den sozialen abstieg der ex-CS angestellten. die werden nie mehr eine stelle nach der entlassung finden. das ist nicht lustig!

    • Keine Angst, es werden sich in nächster Zeit noch viele interessante News im Finanzbereich und Politik ergeben. Die Zukunft wird spannend werden, die Weichen dafür sind gestellt.