Google-HR-Frau macht aus Vontobel Yuppie-Bude

Personalchefin aus Tech-Industrie will Familienbank in Digital-Ära führen. Heute mit frisch geholtem Fintech-Jüngling.

Caroline Knöri kam von Google zu Vontobel. Nun verwandelt die Personalchefin die einst in der Wolle gefärbte Zürcher Familienbank in eine Startup-Yuppie-Fintech-Bude.

Jüngster Transfercoup der Ex-Google-Frau ist ein Fintech-Unternehmer, der als Guru für die neue Bankenwelt angepriesen wird.

„Toby Triebel, erfolgreicher Gründer und CEO von FinTech- Geschäftsmodellen, übernimmt Leitung der Vontobel Client Unit Digital Investing zum 5. Oktober 2020 und wird Mitglied des Operating Committee“, teilte die Vontobel heute früh mit.

Triebel soll aus der Vontobel ein Powerhaus von Banking 2.0 machen. Er bringe dafür viel mit, meint die Bank in ihrer Ankündigung.

Fintech-Jüngling für Traditions-Bank (fintechforum.de)

„Toby Triebel stösst von dem internationalen FinTech-Unternehmen Wealthsimple zu Vontobel, bei dem er in den vergangenen vier Jahren als CEO Europe and Head International für den Start und das Wachstum des digitalen Investment Managers in Europa und den USA verantwortlich zeichnete.“

„Zuvor sammelte Triebel als Mitgründer und CEO des Berliner FinTech-Unternehmens Spotcap erfolgreich Erfahrungen in der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle.“

Der neue Star übernimmt von Zeno Staub den Bereich „Digital Investing“. Staub, der CEO der Vontobel und ein Digital Immigrant, übergibt das Steuer einem Digital Native.

Dieser ist ganz nach dem Gusto von HR-Frau Knöri. Sie sorgt in der Szene für Aufregung, weil sie Stellenprofile konsequent in Englisch abfasst.

Tech-Revoluzzer in Glaspalast? (IP)

Egal, wo der Einsatzort des gesuchten Manns oder der gesuchten Frau liegt. Global und Technologie, das sind die zwei Treiber für die lange altbackene Vontobel.

Umgekehrt landen viele auf der Strasse, die in den Augen der Spitze nicht mehr genug taugen für die Zukunft. Ganze Teams sind seit der Ankündigung von New Vontobel letzten Dezember verschwunden.

Der Grossumbau findet unter der Führung von zwei Oldschool-Bankern statt: Zeno Staub und sein Präsident Herbert Scheidt. Wohin sie ihre Züri-Bank genau steuern, ist nicht klar – vielleicht wissen sie es selbst nicht.

Scheidt kümmert sich mehrheitlich um sein externes Mandat, das Präsidium bei der Bankiervereinigung. Und Staub hat die Blutauffrischung weitgehend in die Hände seiner Tech-HR-Frau gelegt.

Kommentare

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  1. Man überbietet sich auf Teufel komm raus mit Technologien, Frameworks, neuen völig ineffizienten Arbeitsmodellen nur um sich den Sticker „Innovation“ auf die Stirn kleben zu können. Es gibt durchaus viele vernünftige Neuerungen aber hier wird haufenweise Unsinn eingeführt den kein Kunde braucht, will oder voll nutzt!

    Zug mit seinem CryptoBlockchain Valley macht es vor. Viel Geblubber und Geld für eigentlich fast nichts!

    Jetzt kommt ein Innovativer als Genialität der digitalen Welt. Ich kenne den Herren nicht und frage mich wieso jemand ausgerechnet aus solch einem Umfeld zu einer starren Bank wechselt. Da ertönen die Alarmsirenen, eigentlich…

    Google HR im Banking… Viel Spass

  2. Ja klar, ein erfolgreicher Serialenterpreneur, Fintech-Enthusiast und wie sie sich auf LinkedIn darstellen, lässt sich ganz sicher nicht von einer Bank anstellen.
    Richtig wäre: Gescheiterter Millenial-Entrepreneur begibt sich in den prallgefüllten Schoss einer Bank.

  3. Das Vontobel Management hat Visionen und adjustiert das Geschäftsmodell entsprechend. Innovationen in diesen schwierigen Zeiten sind selten und erheischen grosse Achtung. Für Hässig schwer zu ertragen, da er ja aus einer Zeit kommt, wo die Bankmanager lieber ihre automatisch erzielten Gewinne „verfressen und versoffen“ haben, anstatt ihr Geschäftsmodell zu hinterfragen. Die Quittungen liegen nun vor – Massenentlassungen, Fusionen Schwacher und Bankensterben ohne Ende! Da lob ich mir Vontobel und seine Vorgehensweise.

  4. Ob UHNWs solchen Chabis goutieren werden? Da geht der Stockkonservative Takeuchi-san lieber gleich zu einer Bank in Singapur. Hat den Vorteil, dass dort die Banken mit AIA und FACTA grosszügig sind. So schafft sich der Finanzplatz Schweiz vollständig ab. Ohne EWS.

  5. wenn gesternlappis die bezeichnung yuppis anwenden
    muss man nur kurz auf die spinnwebseite von ip wechseln.

    hässig ist sowas von vorgestern dass er einem schon wieder leid tut)))

  6. Na, jede Generation darf sich doch mal versuchen.

    Nach der „you bank“ gibt’s nun vielleicht die „you too bank“ oder so.

  7. Goldmann Sacks Toby Triebel …. Düsseldorfer Schüssel … schau Video:

    Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt

    https://www.youtube.com/watch?v=3KNY_EAp3dU

    Augen auf … liebe freunde der noblen Zürcher Gesellschaft 😉 Axel Weber hat schon Cüpli kaltgestellt und Klaus Stölki freut sich die Ansprache zu halten …

  8. Vontobel wird nobel den PREIS zahlen. Viel digitales Glück 😉 mit Toby.

    Toby Triebel – Düsseldorfer Schnösel – startete seine Finanzkarriere bei Goldman Sachs – eine Bank lenkt die Welt – im Jahr 2005.

    Dieser wird ab Oktober die Leitung der global agierenden Client-Einheit „Digital Investing“ übernehmen und Mitglied des Operating Committee. Die Abteilung, bislang unter der Leitung von Zeno Staub, wurde zu Beginn des Jahres im Zuge der Weiterentwicklung von Vontobel zu einem reinen kundenzentrierten Investmenthaus geschaffen.

    Triebel stösst vom internationalen Fintech-Unternehmen Wealthsimple zu Vontobel, bei dem er in den vergangenen vier Jahren als CEO Europe and Head International für den Start und das Wachstum des digitalen Investment Managers in Europa und den USA verantwortlich zeichnete. Zuvor sammelte Triebel als Mitgründer und CEO des Berliner Fintech-Unternehmens Spotcap Erfahrungen in der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle. Die Investmentwelt kennt Triebel aus den ersten zehn Jahren seiner beruflichen Karriere, unter anderem im Financing-Team bei Goldman Sachs International in London.

    Hobel wird jetzt getriebelt ….

  9. Nach spätestens sechs Monaten wird wieder Schluss sein. Gegen solche verknöcherten Denk- und machiavellistischen Macht- und Handlungstrukturen, wird es schwer anzukommen sein!

  10. Naja…sehr erfolgreich war er ja nicht. Mit 250 Mio. AuM hat er in den UK & Europa nicht gerade viel erreicht. Immerhin sind da noch 1 Mio. Bruttoerlös – also nur noch „knapp“ in den roten Zahlen (-5 Mio.). In 20 Jahren hätte er das sicherlich noch erreicht. Irgendwie also kein Wunder weint ihm niemand bei Wealthsimple eine Träne nach. Immerhin hat er es „persönlich“ geschafft, sich zu „bereichern“ und mit Vontobel hat er da einen weiteren guten Geldgeber gefunden. Er lässt es sich mit 1 Mio. p.a. gut gehen, wobei die Million ja nur für 14 Mt. zu zahlen sind, da er sich nach 8 Monaten (vorsorglich) von Vontobel trennt (wenn er nicht gekündigt hätte, hätte es Vontobel getan, wobei das Eingeständnis, dass man einmal mehr falsch liegt, Zeno’s deutlich schwerer fällt als an „Toby’s“). Im Wissen, dass es eh schnell vorbei ist, sucht nun Toby nach dem nächsten Blöden. und da gibt es gaaaaanz viele. So wird sich Toby noch viiiiiiele Jahre in der Finanzwelt bewegen („Networken“ nennt sich das) und fleissig abkassieren. Mit 40 oder 45 Jahren wird er dann einen festen Platz bei den „Höhlen der Löwen“ haben.

    Toby könnte übrigens genau so gut Marc (Bernegger) oder Rino heissen. Spielt keine Rolle – Hauptsache grosse Klappe nix dahinter!

  11. Fakt ist, dass solche Jünglinge auf dem Bankenplatz seit Jahren gross aufschlagen und allesamt nach 2-3 Jahren davongejagt wurden. Copy paste. Keiner der wirklich Erfolg hat, wechselt in dem Karrierezeitpunkt zu einer solch kleinen Bank. Vontobel wurde in den letzten Jahren zu einem traurigen Haufen ehemaliger UBS und CS. Keine ging dort freiwillig weg. Viel Glück Vontobel!

  12. Die alten Privatbanken spüren überall den kalten Atem des des galoppierenden Fortschritts. In einer Welt, wo ihnen innovative Konkurrenten die Butter vom Brot nehmen müssen sie vorwärts machen. Die Margen schrumpfen seit Jahren, das goldene Zeitalter von 250-300 bps auf die Kundenvermögen ist schon längst passé. Anleger können heutzutage ihre Portfolios auf Kosten und Performance analysieren lassen und merken in den meisten Fällen, dass sie in den letzen 10 Jahren ausgenommen wurden. Ein Kunde, der nicht zu phlegmatisch oder verbohrt ist, der wählt sich den besten Vermögensverwalter und günstigsten Custodian aus. Und das erstere ist selten eine Bank.
    Die Wertschöpfungsketten brechen überall auf, auch im Banking. Wer kann sich heute noch eine in-house Armada von Experten leisten, die sämtliche rechtliche Aspekte abdecken kann? Oder im Compliance? Oder generell bei teuren Softwarelösungen? Fokussierte Anbieter haben bessere und günstigere Lösungen, als es Banken je haben können.
    Wenn eine Bank dieses Rennen überleben will, muss sie ein modernes, flexibles Kernbankensystem haben, das mit spezialisieren Tools ergänzt werden kann. Aber nicht so unübersichtlich wie heute – wenn ein System abgestellt wird, fünf weitere nicht mehr recht funktionieren wollen. Schon fraglich, wie die Häuser UBS, CS, Bär, UBP und viele weitere mit ihren Host-Dingern vorwärts kommen wollen. Noch mehr eigene Produkte in die Mandate hauen und so die Erträge hoch halten, ist eine kurzsichtige Strategie.
    Von dem her ist es nicht falsch von Vontobel, wenn neue Kräfte diese drängenden Probleme anpacken sollen.

  13. zum Glück mögen sich die wenigsten VT-Investoren an die „digitale You-Bank“ von Vontobel erinnern… Kostete den Aktionär nur CHF 150 Mio. Abschreiber.
    Man gönnte sich damals auch einen eigenen Helekopter und einen Privat-Jet, für die wichtigen Manager dort oben im Vontobel-Olymp.
    Herr Scheidt war damals noch Speichellecker vom alten Vontobel und lud ihn bei sich daheim zum Weihnachtsessen ein. Seither hat er einen eigenen Weinberg und ein paar Villen, die man dem Aufschneider finanzierte.
    Schade hatte er sich nicht in die Nachbars-Villa vom alten Vontobel eingenistet, sonst hätte es dem alten Herren womöglich im best-case noch gedämmert.

  14. Das erzwungenen Homeoffice wirkt als Gamechanger mit jetzt noch ungeahnten Möglichkeiten. Verwöhnte Status Quo Banker sind innert einem halben Jahr marktuntauglich geworden. Z. Staub reagiert richtig.

  15. ….wie wär’s mit Volltubel..
    Alles tief abgesackt seit dem Bankgeheimnis-Fallbeil von Widmer-Schlumpf befinden sich alle im Sturzflug. Hauptsache die Bundesratsrente fliesst.

  16. Das wird garantiert ein Abschiffer!
    Die „Vontubel“ ist nicht in der Lage so ein System zu bauen.
    Es werden somit Millionen auf Kosten der Aktionäre investiert um so ein Jupie- System anzuschaffen und dann merkt man plötzlich,dass man neben dem Standatd fährt (siehe Abschiffer Twint) und muss dann Millionenbeträge wieder abschreiben nach dem Motto – Ausser Spesen nichts gewesen! Die einzige Strategie für von Tobel ist – in nicht EU Länder wie England oder Brasilien etc. zu gehen und von dort aus deren Steuerparadiesen die reiche Kundschaft abzufertigen!
    Die paar Harz4 – Junkies welche sich für digitale Systeme interessieren können sie ruhig der Deutschen Bank überlasssen!

    • ….wie wär’s mit Volltubel..
      Alles tief abgesackt seit dem Bankgeheimnis-Fallbeil von Widmer-Schlumpf befinden sich alle im Sturzflug. Hauptsache die Bundesratsrente fliesst.

    • Gotcha. Wir wissen, was (beziehungsweise wen) Sie meinen. Herr Baumann hat eine gute Partie gemacht.

  17. Ex-Banker gehen in Massen zu Fintechs. Warum sollen dann nicht Fintech-ler zu Banken gehen?
    Es bereichert potenziell beide Seiten. Wobei der Kulturschock nicht ohne ist.

    • Genau das ist das Problem. Es landen immer nur die Dummschwätzer ganz oben die meist weder liefern noch Nägel mit Köpfen machen. Genau deshalb ist Europa nicht mehr konkurrenzfähig. Nur Vetternwirtschaft 🤮🤮🤮🤮

  18. Ich kenne einige, die Vontobel prompt verlassen mussten. Ich finde es gut richtige Profis im Bereich Digital Marketing einzustellen und diese vorlauten möchtegern‘s mit einem stinknormalen ZHWhat Abschluss auf die Strasse zu stellen.
    Sollen sich doch die Kantonalbanken um sie kümmern.

  19. Dem fehlen ja nur noch Pickel im Gesicht.
    Gescheidt ist nur ein weiterer Totengräber vom Swiss Banking.
    ER hat somit einige unsinnige Über-Regulierungen mitgetragen, oder abgenickt.
    Wenn es dem Swiss Banking nicht mehr läuft, ist er als Oberhaupt dieser Manager-Gilde dafür verantwortlich, denn er sollte Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft sein. Stattdessen verhält er sich ruhig, duckt sich bei Überregulierung (gegen den Mittelstand) wo er kann. Zwischendurch hält er selbstgefällige Reden, als Prolet.
    Typischer Professor Doktor, nur grosse Reden schwingen, Output = ZERO. Theorie ist einfach ausgelernt, aber selbst sehr weit von der Praxis entfernt.
    Im Swiss Private Banking kann man sich solche Leute offenbar noch leisten und falls nicht, einfach ein paar Duzend Indianer entlassen.
    Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken, aber das merkt dessen Kopf selber nicht, wenn er unter Wasser ist und sich selbst berieseln lässt.

  20. Seit es IP gibt schlägt Hässig auf diese bank ein und sagt düsteres voraus. Dabei haben sich die firma und die aktie mega entwickelt. Eigentlich ein tolles bsp wie eine mittelgrosse schweizer firma international erfolgreich werden kann. Hässig schadet mit seiner gier nach klicks und seinen häufigen verleumdungen guten schweizer geschäftsmodellen

    • … an der Verkaufsfront, meinen Sie, nicht wahr. An der PR-Front. Digital Buebe sollen Buebekunden anlocken. Darum geht’s, nicht? Identifikation des Kunden mit dem Produkt. Auch wenn „Identifikation“ sich oftmals erschöpft in (eben) gleicher Alterskategorie, ähnlichem Aussehen (Image – muss nicht = Inhalt sein („muss nicht“ LOL!)) (mit oder ohne Pickel, s. Swissbanking Kenner 21.09., 11:40), idealerweise ähnlichem beruflichem Background (hier IT & shit).

      Aber he, geht uns doch allen so als Kunde irgendwo, nicht? Wir fliegen drauf. (rein, if you like).

  21. Die Frau hat keine Ahnung von HR… der sind sogar gute interne Leute schon davon gelaufen, mit >10 Jahren Digitalisierungs-Erfolgsausweis.
    Wie die Kündigungen ablaufen, davon will sie gar nichts wissen… Teams wurden teilweise über Kündigungen informiert, bevor es die Betroffenen erfuhren.
    Sie macht sich rar, lässt andere die schmutzige Arbeit machen, so läuft das leider sehr oft, bei VT. Ich weiss nicht, für was diese Dame gut sein soll, aber man könnte hier sicher 1,1 Mio. / Jahr einsparen und stattdessen 3 Rappen höhere Dividende zahlen, dito beim obsoleten Legal Counselor (CHF 1,2 Mio./ Jahr), der aktive Verschleierungs-Beihilfe betreibt, oder beim IT-Boss (1.3 Mio./ Jahr), der bei Ansprachen nicht mal weiss, was alles in seinem Laden läuft, welche Projekte wirklich abgeschlossen sind und welche nicht. Im IB herrscht das reinste Chaos, gute Leute wurden genötigt, um andere zu entlassen, trotz guter Leistung und zu viel Arbeit. IB wurde 3 mal binnen eines Jahres umstrukturiert. Ist das ge“scheidt“?
    Man verändert jeden Prozess, bis er nicht mehr läuft, oder die Leute genug haben.
    Ich schätze 5 Mio. sind etwa 5% vom gesamten Jahresgewinn, dies für nur vier non-exposer. Das wären ca. 3% mehr Dividende für die Aktionäre, aber man leistet sich oben gerne diese exklusive HSG-Kollegschaft.
    In der Führung herrscht ein Gruselkabinett, sie beziehen so lange sie können und leisten selber nur begrenzt … irgendwann merken die MA, dass sie teils mehr leisten, als die Spartenleiter. Dann werden jene freiwillig gehen, die können.

  22. „Sie sorgt in der Szene für Aufregung, weil sie Stellenprofile konsequent in Englisch abfasst.“ Echt jetzt? Reicht das Abfassen englischer Stellenausschreibungen durch Frau Knöri, um die Finetch-Branche in Aufregung zu versetzen? I doubt it. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass besagte HR-Tante weder bei Google noch bei Vontobel grosse Spuren hinterlassen hat bzw. hinterlässt.

  23. HaHaHa
    Hat Erfahrung gesammelt aber noch nichts geleistet!
    Hat Laptop bedient, aber noch nie mit Systemen gearbeitet!
    Hat Erfahrungshorizont von ein paar Jährli, aber keine Ahnung vom echten Banking!
    Ein echtes Fintech-Selbstverstümmelungs-Modell.
    RIP!

  24. Digitalisierung im Bankenbereich. Mir kommt das kalte Grauen.
    Twint am Samstag: Tote Hose
    Und wie immer Swisscom auch da fröhlich mit dabei

    • weiss ich nicht. Aber er punktet glaube ich sowieso nicht mit Aussehen (jedenfalls bei mir nicht).

  25. Mann muss es nicht ständig schlechtreden, wenn Digital Natives die Transformationsprozesse bei den Banken hin ins Digitale Zeitalter in die Hände nehmen.
    Dass die alte Garde es nicht kann, beweist ja das Online Banking und DigiPigi Projekte bei der CS. Weitere Beispiele dafür gäbe es bei anderen Banken ebenfalls zuhauf.
    Bisher war die Losung „Wir lassen es die Inder machen“. Evtl wäre es an der Zeit, dass man konsequent von Null auf etwas aufbaut, das Hand und Fuss hat. Dazu den Speck der goldenen Jahre des letzten Jahrhunderts endlich loswird. Die schönen Zeiten kommen nicht wieder zurück und es gibt, wie Gastrobetriebe, schlicht zu viele auf dem Markt, als dass alle überleben könnten.

  26. Fintech-Jüngling gesucht.Wichtige Anforderungen:
    sehr jung mit mindestens 25 Jahren Erfahrung.
    Zwei oder drei Hochschulabschlüsse und Master.
    Aus Indien, den Philippinen oder China spielt keine Rolle, muss aber sehr billig sein.

  27. Habe schon immer stark vermutet, dass die Bankmanager ohne Bankgeheimnis nichts taugen. Aber dass sie so schlecht sind, habe ich wirklich nicht gedacht…

    PS: Und dann gibt es tatsächlich solche, die der EWS die ganze Schuld für die Misere geben! Die Misere ist, dass die Führung der Banken nur noch aus Nazisten-Deppen besteht…

  28. „Zuvor sammelte Triebel als Mitgründer und CEO des Berliner FinTech-Unternehmens Spotcap erfolgreich Erfahrungen in der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle“.

    Erfolgreich Erfahrungen sammeln? Ja was denn nun, gute oder schlechte? Und welche genau?

    • spielt keine Rolle, ist sicher nur der sich gut verkaufende Sohn eines Verwandten oder Bekannten in der Geschäftsleitung (Siehe young Mühlemann, young Bär, oder der ehem. Schoggi-Baron (aus DE, als MDR), welcher nach einem Jahr nochmals ein weiteres bezahlten Urlaub machen durfte 😉

  29. Einmal mehr ist Zeno Staub ein Kränzchen zu widmen. Well done! Wäre für die Schweiz wirklich positiv, wenn eine Schweizer Bank die „Digitalkurve“ hinkriegt und nicht kampflos den Briten und Deutschen überlasst.

  30. Warum lässt sich ein vermeintlich erfolgreicher Firmengründer und Unternehmer von Vontobel anstellen? Das riecht doch einmal mehr nach einem äusserst fragwürdigen Personalentscheid von CEO Staub, der immer wieder mal tüchtig danebengreift. Der neue Mann ist in zwölf Monaten Geschichte, da gehe ich jede Wette ein.

    • Würde mich nicht wundern, wenn es der Toyboy-Lover von Frau Baumi wäre.
      Die Männer in dieser Führungsriege sind nicht weniger frigide (Schwarzi, Schubi und Lenhardi mit ihren vielen internen Gespielinnen und Speichel-Leckern).
      Das wäre folglich auch nichts, wie faire Emanzipation … ob der Junge nebenbei was bringt, wissen die Götter erst in 2-3 Jahren, aber billig wird er sich kaum an diese Privatbank verkauft haben. Erst recht nicht, nachdem er sah was für Experten auf deren Trone sitzen.

  31. Bravo, ein Mit-Gründer, dieser Toby, mit der Idee, digitale Geschäftsmodelle zu erfinden, ähhh, zu entwickeln. Beeindruckende Vita.
    Aber, wie mein Kollege sagte, die Frage ist, wie diese start-up stories geendet haben.

  32. Knöri gilt nicht als Gestalterin sondern bestenfalls als Verwalterin. Personalentscheide werde mit Sicherheit nicht von ihr gefällt. Und die Weiterentwicklung von deritrade heisst übersetzt aus der Vontobel-Sprache, dass nun nebst den mittelmässigen Fonds und einer schwachen Pseudo-App, den Raiffeisen-Kunden wohl demnächst noch mehr Strukis verkauft werden. Der Kooperationspartner wird noch stärker zum Verkaufskanal der Zürcher Privatbank. Gut für Vontobel. Düstere Aussichten hingegen für die Raiffeisenkunden.

  33. Vontobel rast in die Digital – Hölle…….

    Ähnlich wie bei Corona und Covid-19 jetzt alles auf Englisch.

    Die Fach-Idioten überbieten sich in Communiquee – Verlautbarungen , derweil die Bank an die Wand fährt.

    Endzeit – Verrenkungen wie sie nur bei Vontobel möglich sind.

    Fazit: schauderhaft!

    • Nur das Werkzeug hat so gewisse Probleme. Das Netz des staatlichen Monopolisten Swisscom läuft alles andere als stabil und eine Redundanz über einen andern Kanal ist meist nicht vorhanden.
      Da nützt auch die beste Software nichts wenn es beim Datentransport klemmt.

  34. Wie ich höre, liebäugelt der deutsche Neuzugang Toby Triebel bereits mit einer gewichtigen Personalie. Gemäss gut unterrichteten Quellen soll der Gründer des Fintech-Unicorn Numbrs, Martin Saidler, die neu geschaffenene Rolle eines „Chief Announcement Officers“ bei Vontobel übernehmen. Zudem soll er die Einheit „Investor Satisfaction“ neu beleben.

    • Dann sollte ich meine Aktien nun aber schnell noch verkaufen… Tesla, Google, Amazon oder Microschrott haben die besseren Berater / Schmarozer an Board!

    • Martin Saidler ? Der gerade in Zug Schiffbruch erlitten hat!

      Immerhin: ein Waghalsiger mit Erfahrung .

      Irgendwann brauchen auch Schiffbrüchige wieder einen Hafen zum Andocken. Handshake !

    • und in Ergänzung zu Saidler vielleicht noch Marco Abele und Jan Schoch
      als chief of business model engineering

  35. Viel Wind um wenig – Marketing-Geschwurbel (Challenger-Einheit) at it‘s best. Zeno Staub und seine Gefolgschaft in einem Atemzug mit Tech-Revoluzzern zu nennen, ist lachhaft. Dazu reicht eine bunte Homepage und eine HR-Tante von Google nicht aus. Letztere glänzt im Übrigen weniger durch Innovation sondern mehr als willfähige Helferin, wenn es darum geht, Sozialpläne mittels genau dosierter Kündigungen unterhalb der kritischen Meldegrenze zu vermeiden. Tolle Bank.

  36. das alles stört so lange nicht, wie die Leistung stimmt. Falls aber herauskommen sollte, dass die Fassade mehr zählt als der Inhalt, sind diese Leute schnell weg. Stichwort englisch abgefasste Stelleninserate, um „hip“ zu wirken; sollte das vielleicht zuwenig Wertschätzung oder Beherrschen des Deutschen bedeuten? :-)) Der Kunde entscheidet immer über den Markt. Und Schweizer Kunden sind nunmal dominant und wichtig im weltweit erfolgreichen, sprich schweizerischen Banking…

  37. Wenn er wirklich im Glauben ist, er könne in der Vontobel etwas verändern, wird er böse auf die Welt kommen.
    Die Vontobel wird auch aufwachen, wenn sie merkt, dass hippe Startup-Menschen in gereiften Unternehmen, die Gewinne erzielen müssen, nichts bewirken können.
    Dass die Vontobel sich Gedanken zur Digitalisierung macht, finde ich gut, aber solange sie nicht bereit ist, das Geschäftsmodell anzupassen, wird sich nichts ändern.