UBS Managing Director mit Privat-GmbH

Bei der Grossbank dürfen topbezahlte Berater nebenbei eigene Finanz- und Immobilienfirmen halten. No problem für den Multi.

R. kümmert sich um die reichsten Klienten der UBS. Er trägt den Rang eines Managing Directors im Bereich Global Family Office, wo Supervermögende betreut werden.

Nebenbei betreibt R. eine eigene GmbH mit Sitz im Steuerkanton Schwyz. „Die Gesellschaft bezweckt den Kauf, Verkauf, Verwaltung und Bewirtschaftung von Immobilien und anderen unbeweglichen Vermögensgegenständen im In- und Ausland“, lautet deren Zweck.

Und weiter: „Entwicklung von Immobilienprojekten; Investitionen in Immobilienprojekte; die Tätigkeit als Agent, Vermittler von Beratungsdienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit Immobilien und anderen unbeweglichen Vermögensgegenständen.“

Für die UBS alles kein Problem. Es würden „klare Richtlinien in Bezug auf externe VR-Mandate, Funktionen und Aktivitäten“ gelten, ist aus der Bank zu vernehmen. „Einzelfälle“ kommentiere man nicht.

Ebenfalls zu hören ist, dass R. mit seiner Privat-GmbH keine UBS-Kunden betreuen würde. Die Immobilien-Firma kümmere sich einzig und allein um das eigene Vermögen des Bank-Kadermanns.

Private Business in der Schwyzer Pampa (Maps)

Alles kein Problem also? Der im Handelsregister eingetragene Geschäftszweck von R.’s GmbH signalisiert anders.

„Tätigkeit als Agent, Vermittler von Beratungsdienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit Immobilien“ passt nicht zu einer reinen Familienfirma. Sonst hätte man das so registrieren lassen können.

Die UBS würde niemals zulassen, wenn ein Mitarbeiter nebenbei seine Kunden auch noch auf privater Basis beraten würde, kontert der Multi.

Warum dann diese Formulierung im offiziellen Register? Laut einer Quelle gebe es jedenfalls mehrere Manager und Berater der Bank mit Privatfirmen, die es auf Kunden der UBS abgesehen hätten.

Dies wäre ein Interessenkonflikt. Je nachdem, was mehr bringt, würde der Mitarbeiter dem Kunden Dienstleistungen der Bank oder seiner Privatfirma offerieren.

Ein blühender Handel mit eigenem Nebenerwerb.

Dass die Bank zum Vorwurf aufschreit, ist nicht verwunderlich. Und doch stellt sich die Frage, warum sie die GmbH bei R. mit dem Zweck, „Beratungsdienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit Immobilien“ zugelassen hat.

R. würde seinen UBS-Kunden, die aus der Region EMEA stammen, nur Aktien und andere Finanzanlagen empfehlen, heisst es. Keinesfalls seien Immobilien-Produkte darunter.

Es klingt nach Entschuldigung. Privat-Firmen nebenbei, die zum Zweck haben, Kunden zu beraten, öffnen Tür und Tor für Interessenkonflikte. Diese richtig zu „leben“, erfordert ein hohes Mass an Selbstdisziplin.

Einfacher wäre es, gar keine Nebenjobs zu bewilligen. Der Job als Managing Director im globalen Family Office eines Finanzriesen sollte auch so abendfüllend sein.

Kommentare

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  1. Der Fall könnte anders gewesen sein.
    Nicht der MD wildert im Kundenbestand der UBS.
    Sondern die UBS wollte Produkte an die Kunden vom MD verkaufen
    MD ist bei UBS auch nix besonderes.
    Selbst ED gibt es dort noch zu Hauf.
    Im HR war das bestimmt transparent. Die haben eine eigene Datenbank, um externe Vermögensverwalter/Berater zu administrieren.
    UBS stellt die Marke und IT zu Verfügung.
    Die GmbH den Kunden und die Beratung.
    Als Lean GmbH kann der MD unabhängiger beraten und auch Produkte anderer Häuser anbieten!
    Im übrigen, Immobilien sind nicht die Kernkompetenz der UBS.
    Compliance wird sich das natürlich trotzdem anschauen müssen.
    Die Richtung geht in API Banking und API Beratung mit Callbacks, API Kunden, Produkten und Tarifen. Für den Moment ist 2FA ein Ärgernis für den Kunden, nicht mehr lange und die Bank muss sich auch beim Kunde authentifizieren!
    Hier schläft die Schweiz mal wieder. Man schaut immer nur über den Rhein nach Hessen, wo es noch mehr Schlafmützen gibt.
    Wir Kunden und FinTechs steuern auf spannende Gezeiten zu.
    Lange Zeit war Multi Banking ein Begriff mit dem nur ein Multi Family Office und CHprivateTax (Steueramt) etwas anfangen konnte – langsam lernts auch die Schweiz. Besser spät als nie.
    Mal wieder eine No Story.
    Für CS, JB, ZKB, PF & co natürlich unangenehme News.
    Jo, der Downside liegt in Interessenskonflikten, Moral Hazard und Agenturproblemen. Der Upside im Return on Investment aus Kundensicht. Für die IT Schicht, werden die goldigen Zeiten noch goldener.
    UBS, weiter so, jedem seine eigene GmbH.

  2. sehr geherter supermario

    ihr antwort ihr kommentar ist unbefriedigend.

    es ist wie eine antwort, die ich immer wieder höre: da kann man nichts machen. man muss es einfach so akzeptieren.

    nein, man muss so etwas nicht einfach akzeptieren.

    frage: was würden sie sagen, wenn ein einbrecher in ihr heim eindringt und ihnen sachen klaut und die behörde sagte: tja da können wir nichts machen. akzeptieren sie die sache doch einfach.

    die geschilderten personen haben einen vertarg mit ihrer firma und dieser soll nach BESTEM WISSEN und GEWISSEN umgesetzt werden und nichts anderes.

    ich stelle einfach fest, in der heutigen zeit verwildert alles: ETHIK, MORAL und EHRLICHKEIT sind einfach floskeln aus alter zeit und haben heute keine gültigkeit mehr! es ist betrüblich, wie jeder einfach machen und tun will, wie es ihm gefällt. machen sie sich bitte darüber gedanken und beurteilen sie solche gehabe von gewissen leuten.

    wie kommen sie auf die idee, dass ich da noch restposten von ubs aktien haben kann?

    ich gab neutral meine meinung zu den heutigen gepflogenheiten von gewissen leuten ab, welches immer und immer wieder in den medien aufgenommen wird.

  3. Aaaah jaaaaa. Als MDR darf man das. Als kleiner Angestellter „müsste“ man sogar seine Handelsaktiviäten offen legen!? Wirklich!? – Lächerlich!!!

    • Es war so schön ruhig ohne Deine „Experten“Kommentare. Einmal mehr kommt nur Stuss aus Deiner Ecke.

  4. Ab einem gewissen Level in der UBS zählt der Leistungsausweis nur noch zweitrangig! Viel wichtiger ist, eine tüchtige, braune Zungen zu haben- den Rest kann sich Jeder selbst denken!

    Übrigens, die UBS Aktie liegt leicht über CHF 10.oo. Man möge sich daran erinnern, dass vor Jahren die Aktie mal über CHF 74.oo stand.

    Nieten, Versager Bänkler und Abzocker!

  5. Seine Chefs werden R. solange gewähren lassen, wie ihr Bonus nicht in Gefahr ist. Die werden sich auch fragen, wieviele Kunden R. bei einem Abgang mitnehmen würde. und auch Compliance muss sich rechtfertigen, ob sie ihr Geld wert sind

  6. „Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.“

    Oscar Wilde
    * 16. Oktober 1854 † 30. November 1900

  7. Natürlich ist es einfacher, immer gleich alles zu verbieten, was möglicherweise zu Problemen führen könnte. Dass man sich beim Firmenzweck im Handelsregister möglichst viele Türen offen lässt, ist doch normal. Man will doch nicht jedes Mal eine Statutenänderung vornehmen, wenn man eine andere Tätigkeit wahrnimmt. Wie viele AGs und GmbHs geben sich in den Statuten die Möglichkeit, Immobilien zu erwerben und tun es dann doch nicht? Eben…

  8. Sorry, aber hier muss ich einfach mal eingreifen.
    1) Die Compliance bei den Grossbanken mit dem Swiss Finish überprüft zu Beginn und auch laufend die Nebengeschäfte der Mitarbeiter – unabhängig des Ranges.
    2) Die Finma ist diesbezüglich auch informiert.
    3) Verfehlungen werden aufs Schärfste sanktioniert. Nicht nur beim MA, sondern auch bei GL und Compliance.
    4) Nebengeschäfte der MA werden auf GL-Stufe überprüft und gegebenenfalls bewilligt.

    Wie dem auch sei: es obliegt nebst dem formaljuristischen Umfeld besonders bei der moralischen Verantwortung der MAs. Da liegt der Hund begraben! Moral hört bekannter Weise beim Portemonnaie auf. Die Triebfeder des menschlichen Daseins ist: DIE GIER (angefangen bei der Gier zu überleben – in allen Facetten). Daneben ist die Errichtung des eigenen Turms äusserst fragwürdig. Pecunia non olet, hinterlässt aber dennoch einen schalen Geschmack.

    Ich appelliere an die Verantwortung jedes einzelnen Banker auf allen Hierachiestufen, jeglichen Geschlechts und Ausrichtung (um politisch korrekt zu sein).

  9. das Problem ist bei Direktoren auf der Stufe, dass sie dauernd privat um Rat gefragt werden. Daher ist das „Offizialisieren“ seiner Auskünfte via eigener Firma ein Weg, die Dinge klar zu machen: Bitte weniger private Anfragen, für solche Dinge habe ich eine Firma. So hält man sich Vieles vom Hals.

    • Hey sooo geil! Mach ich auch. Verdiene ungeheuerlich als Banker, obwohl ich zum Glück nix zu tun habe. Nebenbei manage ich meine Kohle. Geht prima😂👍

  10. Hinweis: Beim Suchbegriff „Tätigkeit als Agent, Vermittler von Beratungsdienstleistungen aller Art im Zusammenhang mit Immobilien“ erscheinen bei Google diverse Unternehmen – ein Firmenzweck wird oft generisch gewählt. Das alleine sollte noch kein Anhaltspunkt für einen allfälligen Missbrauch sein.

  11. Dann, wenn die Pleitewelle schon in der Realwirtschat sich selber verstärkend rollt, wird sicher immer noch jemand finden der die Interessenkonflikte à la Modell-Schweiz relativiert; die nichts anderes als ideologische Rechtfertigung sind für ein verfehltes System. Die Bankentürme stehen weiterhin, die Börse handelt und die SNB wacht ruhig auf das Geschehen. Die Masse hat keine Ahnung, was da abläuft und wie dramatisch die Situation schon ist. Es wird eine abgehobene Geisterwirtschaft sein. Ein Totentanz! So funktioniert Massenpsychologie.

  12. Wie zum Beweis, was viele Mitarbeiter ahnen: Viele der x-tausend MD sind nur zum Schein im Büro. Hauptberuflich kümmern sie sich um die eigene Kohle. Zu Bürozeiten natürlich.
    Sie sind etwa so committed wie ein Stein.

    • @ G S
      Dreamer! Das hat System. Darum erlaubt dies auch der Arbeitgeber. Gewisse Deals lassen sich nur privat abwickeln, was aber der Gesamtkundenbeziehung dient.

    • Siehe STEINer. Lange Busenfreund eines GMD und “angeblich” Berater der UBS mit eigener Consulting Bude. Lustig, dass nur UBS sein Kunde war? Aber dann bei neuer Asien Familie plötzlich einen Posten bei der UBS mit “vielen Asien Aufenthalten” landet. Hallo gratis Business Class Flüge!

  13. Ist auch bei Raiffeisen möglich.
    Chef „Treasury“ firmiert zusammen mit seiner Frau für eine Kollektivgesellschaft seit 2012.
    Zweck der Gesellschaft ist auch der Kauf + Verkauf von Immobilien.
    Der Treasurer ist auch in einem Gemeinderat.

    • Sorry, aber nach der Totalplünderung von RB ist das keine Nachricht wert.
      Erstaunt jetzt gar niemanden.

  14. Verstehe die Mutmassungen von Herrn Hassig in dem Bericht nicht. Eine GmbH wird immer mit einem weitgefassten Zweck eröffnet. Warum sollte man sich einschränken? Das heisst noch lange nicht, dass dan die GmbH auch alle möglichen Tätigkeiten ausführt.
    Auch dass eine GmbH zeitaufwendig ist, was suggeriert wird, ist mitnichten der Fall. Es ist – wie in diesem Fall anzunehmen – schlicht ein juristisches Konzept zur Haltung von Assets.

    • Wie recht Sie haben Herr Hässig. Diese offenbar tolerierte „Policy“ ist sehr bedauerlich, denn sie „produziert“ Linke, ruft diese – wen wundert’s – auf den Plan und, lässt sie dann wieder vollmundig gegen unsere Grossbank und unser Land auffahren. Wahrlich unüberlegt und wenig erbaulich, denn ein „setup“ wie dieses bietet Stoff für Spekulationen – wonach all diese MDs sich auf Kosten des Mutterhauses für die „Zeit danach“ vorbereiten würden…

  15. Mit der Privat-GmbH lassen sich auf jeden Fall die Steuern optimieren. Und wenn man Schwarzgeld bei der UBS schweren Herzens ablehnen muss, kann man es problemlos in die Privat-GmbHs fliessen lassen. So läuft das in einer Bananenrepublik.

  16. Selbstverständlich gilt auch hier die Unschuldsvermutung. Neben des Risikos eines Interessenkonflikts erinnert mich diese Geschichte aber an einen Fall in meinem eigenen Geschäftsumfeld. Die Ehefrau eines MD besass mehrere AG im Kt. SZ. Nach intensiven Recherchen fand man heraus, dass diese AG dazu verwendet wurde Gelder von Kunden des MD zu waschen. Um ein solches Vorgehen herauszufinden braucht es aber schon einen guten Spürsinn und viel Erfahrung. Wichtig ist, dass alle Geschäftsbeteiligung von Mitarbeiter regelmässig der Bank gemeldet werden müssen. Diese Firmen sollten nur Konti bei der eigenen Bank führen dürfen und Transaktionen müssten (wie bei PEP-Kunden) zusätzlich überprüft werden. Wenn man dann noch die Personen, welche im HR für diese AG eingetragen und Sender und Absender der Transaktionen mit der Kundendatei abgleicht, ist man als Bank schon auf der besseren Seite (Sorgfaltspflicht). Natürlich ist man auch damit nicht 100% sicher, aber besser als gar nichts ist es auf jeden Fall.

  17. Ich wage mal zu behaupten, dass der angesprochene UBS Managing Director „R“ und viele andere MDs mit ihren privaten Immobilien etc GmbHs mehr Geld verdienen, als man bei der UBS erhält. Also zb 500‘000-700‘000 pa von der UBS und 700‘000-1 Mio. Provisionseinnahmen über die GmbH. Das heisst einige MDs benutzen ihren UBS Hauptjob nur, um über die UBS Plattform an Kundenkontakte zu kommen, (im Kundenauftritt zieht natürlich wenn sie ihren GmbH Kunden sagen, dass sie auch einen UBS Job haben). Man baut sich so zB die eigene Bank IN der Bank. Das ging sogar schon so weit, dass manche Zürcher Privatbanken dieses Geschäftsmodell bewusst toleriert haben, um sich selber nicht die Hände schmutzig zu machen. Beispielsweise das „schwarz – weiss- Modell“. Die Bank hatte ein sehr grosses Volumen unversteuertes Geld von ausländischen Kunden in den Büchern. Man hat dann Versicherungsmäntel- Strukturen etc angeboten. Die Bank MDs haben dann mit ihren GmbHs die Versicherungsmäntel von swissLife etc aus Liechtenstein besorgt und hintenrum riesige Provisionen von den Versicherungen abgerechnet (in besagtem Fall mehrere Milliarden unversteuertes Geld, die Provisionen der Versicherungen für die MDs waren bei weit über 20 Mio. CHF).

  18. es ist dekadent, wie teils bankangestellte handeln und sich aufführen!

    mehr und mehr und mehr! den hals nicht voll kriegen!

    aus meiner sicht haben wir die heutige wirtschaftskrise nur dem bankmanagement zu verdanken. durch ihre exorbitanten saläre und das immer nach mehr wollen, führt zu dieser ausuferung. ich bin der meinung, man ist bei einer firma angestellt und dort hat man den vollen einsatz zu leisten und nichts anderes. die direktionsangestellten haben jedoch das gefühl, ihnen sei alles und jedes erlaubt! keine moral und keine ethik! wenn es harzt, greift man zur entlassung der untergebenen. in den medien dann gross prahlen, wir haben ja auch die verantwortung. jawohl sie haben die verwantwortung für die ganze wirtschaftsmisere!

    solche ausuferung, wie ich sie hier immer wieder mal lese, dass gewisse bankangestellte noch nebenjos / mandate laufen haben, müssten aus meiner sicht per sofort und ohne lohnfortzahlung oder abfindungen entlassen werden! diskussionslos – punkt!

    • Kleiner Tipp (wenn es denn so einfach wäre):
      Dann übernehmen sie doch die UBS (als privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen) und räumen mal grundsätzlich auf. Dann sind endlich die Aktionäre wieder einmal zufrieden, lh verliert möglicherweise den Grund wöchentlich zu lästern und sie bräuchten kommentarmässig auch keine Allgemeinrundschläge mehr zu verteilen! Als Zückerchen stiege vielleicht sogar ihr PK-Vermögen wieder etwas; die haben sicherlich auch noch eine kleine Restbeteiligung an UBS-Shares.

  19. Das heisst wohl, der UBS-Bankangestellte R. den „Supervermögenden“ Immobilien andrehen und die Provisionen und Gewinne in die eigene Taschen stecken und wird wohl bald auch Kunde beim UBS Global Family Office sein. Und sein Vermögen verwalten lassen. Die UBS scheint ein vorbildlicher und sozialer Arbeitgeber zu sein, der den Mitarbeitenden die Möglichkeit bietet, die Bank zu benutzen um auf die Liste der Reichsten der Schweiz zu kommen.
    Gunther Kropp, Basel

    • Ah, da ist er ja wieder, unser Gunther Kropp, Basel. Ich habe schon geglaubt/gehofft, dass Sie für einmal nichts zu sagen haben. Weit gefehlt. Sie müssen wohl JEDEN Tag ihren Senf dazugeben…

    • Wikipedia: Der Hanswurst (auch Hans Wurst) ist eine derb-komische Gestalt der deutschsprachigen Stegreifkomödie..“ https://de.wikipedia.org/wiki/Hanswurst

      Bekanntlich wird die Marbella-Sache auch als „Stegreifkomödie“ betitelt, weil zu viele Hanswürste mitspielen und so eskalierte. Die aus dem Stegreif schreiben, reden und handeln, statt zu denken. Wie man hört, soll ein New Yorker Immobilienmakler mit Wohnsitz in Washington DC, Pennsylvania Avenue 1600 mittlerweile auch als Hanswurst betitelt werden. Tja, eine verflixte Sache mit den Hans Würsten.

  20. Wie erbärmlich für die UBS: hat ein Managing Director im „Global Family Office“ (was ein Family Office bei einer Grossbank darstellen soll, wäre eine andere Frage) denn wirklich nicht genügend Salär, dass er, wenn er schon neben seinem Job noch einige Dinge im Verborgenen erledigen will (sicherlich nur für sich und sicherlich nicht für UBS-Kunden, das wäre ja sonst der erste Fall, von dem man hört – Ironie aus), sich das Stammkapital einer AG leisten kann und stattdessen eine GmbH gründen muss?

  21. Von einem MD darf man erwarten, dass er sich voll auf seinen Bankjob fokussiert und engagiert. Da ist kein Raum für professionelle Separatgeschäfte. Da er nicht etwa Schuhe verkauft, sondern Anlagen, schreit der darüber hinausgehende Interessenkonflikt zum Himmel. UBS quo vadis?

  22. Eine verzögerte Bombenexplosion ist garantiert: UBS wird die Verantwortung übernehmen müssen.
    MD verdienen im Schnitt Chf 400k jährlich; ob sie nicht zufrieden sind sollen sie als External Asset Managen bewerben.

    • Als Eam müsste dieser aber zuerst rund 200 Mio von Assets einbringen, um eine Kompensierung von über 400/ zu erreichen…
      200 zu Flat 0.5 = 1 Mio – ALLE Kosten = ca. 400-500/ Benefit.

      Aber warum sollte er das tun, wenn er ohne Risiko 400/ bekommt?
      Der Sharp-Ratio ist beim MD-Kollege höher…

    • WAAS? MD verdienen nur noch 400k im Schnitt?

      Zu meiner Zeit war das entschieden anders, und das ist nicht lange her. Arme MD‘s… (aber vielleicht stimmt auch die Zahl nicht ;-)…. nicht jedermann weiss Bescheid über die Lohntüten bei „denen da oben“).

  23. Kann man davon ausgehen, dass hier Bankbeziehungen/-kunden für private Geschäfte ausgenutzt werden. Schon live gesehen, bei bekannter Figur.

  24. Wie willst Du beurteilen, was einfacher ist und was nicht, Luki?

    By the way: dass alles ausserhalb von Zürich für Dich eine Pampa ist wissen wir ja. Diese Aussagen sind genauso differenziert wie Deine Analysen.

    Mach uns doch aber wenigstens den Gefallen und lass die Rechtschreibeprüfung über Deine Texte laufen. Anstatt Schwyzer Pampa steht dort Schwyer Pampa. Einmal mehr war Dir Quantität wichtiger als Qualität.

    Zum Artikel selber: Deine Art, den sozialen Unfrieden zu fördern wird immer durchschaubarer und langweiliger. Die Neider hast Du ja sowieso auf Deiner Seite, weshalb dann dieser Nonsense?

  25. Ich würde so gerne diesen Namen inkl. Adresse notieren!
    Dieser Mr. hat einen sehr zweifelhaften Ruf und was die UBS dazu meint, ist dumm und entspricht überhaupt nicht den Tatsachen!
    Keine Kunden der UBS, es sind 2 Personen bekannt, die zumindest je ein Konto bei der UBS halten…..
    Wer ab und zu Gast ist im Lokal XYZ, der erfährt ganz schnell, zu welchem Knäuel dieser gierige, windige Typ gehört!

  26. LH, verstehen Sie dies nicht oder machen Sie es absichtlich? Im Handelsregister steht nur der maximal mögliche Gesellschaftszweck. Was die Gesellschaft dann macht, ist etwas anderes, sehr oft sehr viel weniger. Viel Lärm um nichts.

    PS: Gesellschaftszweck der Inside Paradeplatz GmbH ist auch sehr (zu) breit gefasst… , Auszug: „Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen im In- und Ausland beteiligen sowie alle Geschäfte tätigen, die direkt oder indirekt mit ihrem Zweck in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Grundeigentum erwerben, belasten, veräussern und verwalten.“

  27. VR-Präsidenten Professor Axel Weber ist ist bei der UBS alles, aber wirklich alles, möglich! Sicher, betreut der MD seine GmbH noch von der Bank aus, denn so kann man den eigenen Aufwand klein halten.
    Leute ohne Moral und Ethik!

  28. Ab einer gewissen Grösse lassen sich private Immobilien Investments nur noch mit professionellen Strukturen managen. Ist übrigens nicht ein UBS Phänomen, sondern der Standard bei gut situierten Bankern. Von daher gängige Praxis und kaum eine Story wert.

  29. Bei den Top-Shot’s der UBS ist doch alles erlaubt. Hauptsach der UBS-Banker verdient mehr Kohle. Die guten Taler ins private Kröpfchen und die schlechten Fränkli in’s UBS-Töpfchen. Ich frage mich wirklich, wozu wir solche Bankgebilde noch brauchen. Einfacher geht’s über Apple-Pay.

  30. Lieber Herr Hässig, sie wollen doch nicht Mitarbeitern ihre Grundrechte nach Art 150 absprechen. Genauso wenig werden Ihnen Ihre Grundrechte nach Art 152 nicht abgesprochen.

    Verlieren Sie sich doch bitte nicht in einer manischen Suche nach Hässigkeiten.

  31. Im Gegensatz zur besten Bank, der Credit Suisse, hat die UBS nur 661 angestellte Einkommensmillionäre, mit 1.6 Mio Fr. im Schnitt.
    Sorry, aber die müssen eben auch irgendwie schauen, dass sie ein vernünftiges Einkommen erzielen.

  32. Degoutant der perfide Hässig! Nachdem er mit seinem kürzlchen Artikel über einen Mitarbeiter der Vontobel den finalen Schiffbruch erlitten hat, versucht er es mit der gleichen Masche bei der UBS. Offenbar besteht seine Haupttätigkeit im kläglichen Ausspionieren oder Anstellen von externen Spionen zwecks Schädigung seiner Erzfeinden, den Banken. Ferner sind ihm mit solchen Räubergeschichten ein Haufen Klicks sicher, da er über viele gleichgesinnte Primitivgroupies verfügt, welche dann wie wild in die Tasten hauen, um ihre Ergüsse loszuwerden. Ein schäbiges Trauerspiel, welches nur Hässig nützt!
    Tieferes Niveau geht nimmer!

  33. Es sollte jeder ein zweites Standbein aufbauen dürfen, insbesondere, wenn man bei einer Grossbank arbeitet, wo wahrscheinlich in den nächsten Jahren viele Jobs verloren gehen werden.

  34. Herr Hässig, sie sollten doch wissen, dass es üblich ist, den Zweck einer GmbH oder AG im Register sehr wit und offen zu formulieren. Ansonsten müsste man die Formulierung immer wieder anpassen und dadurch entstehen unnötige Kosten.

  35. Lieber Lukas
    ich schätze deinen Blog sehr, aber jetzt greifst du wieder in die ‚was soll ich heute schreiben Kiste‘. Ohne den Einzelfall zu kennen: Viele schreiben bei der Gründung einer GmbH / AG mehr oder weniger den Zweck einer Musterstatute ab und man formuliert diesen in der Regel relativ offen. Dass man diesen dann im operativen Geschäft voll ausschöpft, ist vielfach nicht der Fall. Es macht aus verschiedenen Gründen (steuerlich, Risiko, Verwaltung, etc.) absolut Sinn, dass auch ein Angesteller sein Vermögen insb. Immobilien in einer juristischen Rechtsform platziert. Dies hat dann auch grosse Vorteile bei der Nachfolgeplanung. Gegen aussen mit Handwerker und Mieter ist es auch viel einfacher. Also Lukas, halt doch bei solchen Sachen bitte etwas die Füsse still. Dieser Mann hat sich etwas überlegt und ich finde es sogar sehr gut. Falls er seinen Kunden sein Wissen auch noch weitergibt, ist dies natürlich noch besser. Aber das wird er bestimmt! Lukas, keep cool und keep on going 🙂

  36. Drogenverkauf über die GmbH wäre auch noch eine weitere Geschäftstätigkeit. Tangiert ja das Geschäft auch…..nein, geht wohl doch nicht. Interessenkonflikt!

  37. Das spricht doch für die UBS. Ich finde das sehr gut. Jeder sollte nebenher ein eigenes Geschäft betreiben können. Der Arbeitgeber sollte ja einen nicht zwingen abhängig beschäftigt zu bleiben. Arbeitgeber, finde ich, sollten auch Anreiz haben die Selbstständigkeit ihrer Angestellten zu fördern.

  38. R. hat den Steuersitz im Kanton Schwyz! Bezahlt UBS nicht genug Boni und Lohn, oder sind die Banker einfach geldgierig?! Was ja nicht im Interesse aller Kleinkunden ist, welche den Bankern „noch“ vertrauen. Ich dachte immer, dass ein Angestellter zu 100% im Interesse des Arbeitgebers angestellt ist. Wie kann jemand ein Top-Manager sein, welcher als Nebenjob noch eine Immobilienhandelsfirma betreibt? Ich könnte dies nicht mit gutem Gewissen ausüben; bin aber auch nicht geldgierig!

  39. Gewisse MDs bei UBS bekommen den Hals nicht voll genug. Zuerst werden Millionen verdient, hohe Boni bezogen (für was auch immer) und dann muss man noch mehr Geld scheffeln.

    Die Policy ist eindeutig und hier müsste eingeschritten werden. Aber eventuell hat dieser MD interessante Informationen über seine Chefs in der Schublade… wer weiss, wer weiss…

  40. Warum nicht? Das gebührenfinanzierte SRF macht es vor. Zwar nicht mit einer GmbH und Co, doch lassen sich manche SRF-Front-Angestellte ihre Auftritte (Moderation, Vorträge) bei privaten Unternehmen ordentlich entlöhnen. Alles in die eigene Tasche.