SNB verdient mit GameStop-Aktien kurz mal 43 Mio.

Notenbank hält Titel, die vom „Mob“ nach oben gehandelt wurden und mächtige Hedgefunds bezwangen. Long-only sei Dank.

Am 30. September hatten die 132’000 GameStop-Aktien im Portefeuille der Schweizerischen Nationalbank noch einen Wert von 1.4 Millionen Dollar. Nun ist es ein Vielfaches.

Auf fast 45 Millionen Dollar beläuft sich die Position des Online-Gameshops in der SNB-Bilanz, ein Gewinn von rund 43 Millionen in 4 Monaten.

Einfach, weil diese von einer neuen „Horde“ wie wild gekauft wurden – um den Hedgefunds eins auszuwischen.

Diese hatten auf den Untergang von GameStop gewettet. Nun ist die Firma an Wallstreet zum Überflieger geworden.

Das ändert nichts an der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit des Unternehmens. Doch die Daytrader als neue Masters of the Universe jubilieren.

Peanuts für unser Börsen-Masters (Holdingschannel.com, IP)

Ebenfalls hochgejagt von den Klein-Investoren, die sich in Chats austauschen und via Gratis-Plattformen handeln, wurden die Aktien von Smartphone-Pionier Blackberry, AMC Entertainment und Bed Bath & Beyond.

Auch dort ist die Schweizer Notenbank investiert. Mit den vier Investments haben die Herrscher von der Zürcher Börsenstrasse mal schnell über 71 Millionen Gewinn erzielt – oder noch mehr, falls sie dazu gekauft haben.

Etwas anderes als Long-only macht die SNB bekanntlich nicht. Sie druckt Franken, verkauft diese gegen Euro und Dollar und investiert die Devisen in Aktien.

Bubi einfach (Wallstreetbets)

Das macht die Notenbank reich. Für 2020 hat sie einen Supergewinn verbucht. Einmal mehr.

Den Bürger speist sie mit Brosamen ab. Am Freitag erhöhte sie die maximale Ausschüttung pro Jahr um zwei Milliarden.

Die neu sechs Milliarden Franken für den Steuerzahler sind Peanuts. Die SNB sitzt auf einer (Ausschüttungs)Reserve von gegen 100 Milliarden.

Nächstes Game des Wallstreet-„Mobs“: Silber (Bullionvault.com)

So gross ist der erste Puffer für schlechte Zeiten. Insgesamt liegt noch mehr Substanz vor. Das Eigenkapital der Notenbank beläuft sich auf gegen 200 Milliarden.

Dem stehen 1’000 Milliarden Anlagen gegenüber. Ein Riesenberg, neben Aktien viele Bonds, die immer weniger rentieren, und Gold, das sich hält.

Die SNB treibt die Hausse an der Börse mit an. Würde sie verkaufen, dann ginge einer der grössten „Zocker“ der Märkte in Deckung. Ein Kurseinbruch wäre die Folge.

Oneway-Bet. Gleich wie die neuen Wilden. In der Chatgruppe Wallstreetbets auf Reddit, einer Austausch-Plattform, jagen diese ein Asset nach dam anderen hoch. Neuestes Ziel: Silber. Physisch.

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Kommentare

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  1. Gamestop Aktien hier, Milliarden Gewinne da (und ja die SNB macht Milliardengewinne für alle die sich hier als ‚Volkswirtschaftler'(WTF, nicht mal die richtige Bezeichnung) aufspielen.

    Auf der anderen Seite werden Invaliden von Privatdetektiven verfolgt und die IV ’saniert‘ indem man kranke Menschen die Lebenlang in die obbligatorische Staatsversicherung einbezahlt haben, gezwungen Sozialhilfe zu beziehen. Jede Menschliche Würde wird mit Füssen getreten. Die Chance den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ohne Wiedereingliederung massive, und mit Volkswirtschaftlichen schaden, geschmälert.

  2. Gamestop Aktien hier, Milliarden Gewinne da (und ja die SNB macht Milliardengewinne für alle die sich hier als ‚Volkswirtschaftler'(WTF, nicht mal die richtige Bezeichnung) aufspielen.

    Auf der anderen Seite werden Invaliden von Privatdetektiven verfolgt und die IV ’saniert‘ indem man kranke Menschen die Lebenlang in die obbligatorische Staatsversicherung einbezahlt haben, gezwungen Sozialhilfe zu beziehen. Jede Menschliche Würde wird mit Füssen getreten. Die Chance den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ohne Wiedereingliederung massive, und mit Volkswirtschaftlichen schaden, geschmälert.

  3. Nur 20% Reserven gegen künftige Kursverluste? Wenn die EU und die USA die Schweiz gezielt der Währungsmanipulation beschuldigen und aktiv dagegen vorgehen, könnte der CHF innert einem Tag locker um 30% aufwerten. Die Börsen könnten innert ein paar Tagen um 50 – 80% einbrechen…. was dann? Wären die SNB Strategen immer noch die Helden? Wohl kaum.

    Man sollte kleinstwahrscheinliche Grösstrisiken generell vermeiden und die Gewinne der SNB sind Zinsverluste er Schweizer Anleger und künstliche Inflation, die ebenfalls die Bürger zu tragen haben. Hier wird nicht produktiv Wert geschaffen, sondern nur umverteilt. Die SNB generiert Gewinne, indem sie die Sicherheit und Substanz der schweizer Volkswirtschaft langsam „abverkauft“.

    Diejenigen Schweizer, die noch immer mit ihren Sparkonten und risikoarmen Anlagen die Stabilität des Systems garantieren, bezahlen die hohen temporären „Gewinne“ der SNB. Die SNB betreibt somit eine Art stille Besteuerung von risikoarm angelegter Substanz der schweizer Bevölkerung und treibt sie dadurch in immer riskantere Anlagen.

  4. oops…dies ging aber schnell…..
    vorboerslich nur noch 139 dollar…am Donnerstag waren es doch noch 440 dollar…
    Wo habt ihr verkauft, SNB? Wir koennen es kaum erwarten…

  5. Warum bloss bezeichnet man die POSITIVEN SALDEN einer Zentralbank (unserer Nationalbank) ständig als „Gewinne“? Als ob da was Profitables dran wäre, oder als ob die Nationalbank etwas produziert hätte? Weshalb müssen wir seit 20 Jahren Monat für Monat von der SDA (/Keystone) den Bericht lesen, die Nationalbank habe „Gewinne“ gemacht, wenn eine Zentralbank doch nur positive oder negative Salden ausweisen kann. Nicht jeder Stimmbürgernde hat einige Semester Volkswirtschaft studiert, um das verstehen zu können (oder zu müssen). Es stellt sich die Frage, ob die Nationalbank diese Salden, die sie aus geldpolitischen Gründen bewirtschaftet (Wechselkurspflege), auch der realen Wirtschaft resp. dem Staat/Kantonen zur Verfügung stellen soll. Und wenn der Franken einst zusammenbrechen könnte, oder die Kurspflege überflüssig wird, oder die Nationalbank Franken kaufen muss, wodurch sich ihre Salden ins Negative kehren? Werden dann Staat/Kantone oder Steuerzahlende oder gar alle mittels Inflation oder sonstigen geldpolitischen Vermögens-Tricks zur Kasse gebeten?

  6. Die SNB ist nicht da, um Staatsdefizite zu begleichen. Wie wäre es wohl im umgekehrten Fall. Angenommen die SNB macht 3 Quartale grosse Verlust (ist bei Aktien ja möglich), würden dann die schlauen Politiker auch sofort reagieren und vorschlagen, dass die Kantone dieses Defizit ausgleichen müssten????

  7. Interessante Aussage: „…Notenbank hält Titel, die vom „Mob“ nach oben gehandelt wurden und mächtige Hedgefunds bezwangen..“
    Die Frage ist wohl, ob der „Mob“ benutzt wird auf die Schnelle gigantische Blasen zu bilden, damit es zum grossen Knall kommt und die Grossdrahtzieher zum Schnäppchen-Preis alles kaufen können?
    Gunther Kropp, Basel

  8. und verliert sie bald wieder. So gefangen sind indexorientierte Investoren, dass sie auch bei einer 100fachen Ueberbewertung nicht verkaufen.

  9. Warum kauft die SNB überhaupt Aktien von GameStop, wenn sie „long only“ Anlageziele hat? Das braucht es nicht viel Analyse und Know-how um vorauszusagen, dass das Geschäftsmodell dieser Firma mit grösster wahrscheinlich keine Zukunft hat.

  10. In der Tat setzt Jordan das von ihm verwaltete Volksvermögen auf unsinnige Weise aufs Spiel, zugunsten der ganz Reichen im Land.
    Dabei wäre diese Hochrisikostrategie einfach zu lösen: Die Devisenreserven, nota bene zur Unterstützung von Waffenschmieden und anderen menschverachtenden Institutionen, sind in Geschenke direkt an die Bevölkerung umzuwandeln, in die AHV, den öffentlichen Verkehr, wie in Luxembourg, einzuschiessen, den Rest in einen Souveränitätsfond à la Norwegen. Das würde der Stärke des Frankens ohne Risiko die Spitze nehmen.
    Denn wer hortet schon Geld, das dann durch Geschenke im Wert verdünnt wird?

    Feige ist Herr Jordan, indem er sich hinter dem Feigenblatt der lächerlichen 2! Mia. versteckt, und wie ein Nagetier unsinnig Devisen hamstert. Und unendlich dumm und manipuliert eine Bevölkerung, die es nicht merkt und von den Eliten im Glauben gelassen wird, dass sie das nicht verstehen kann!

    Ein Hohn, wie diese unsere Bank auf unserer Nase herumtanzt!

    • Sie haben aber auch rein gar nichts begriffen Reinhardt!
      Die SNB musste diese Devisen, die unerwünscht über unser Land immer wieder in tsunamiartigen Wellen kamen, kaufen zum Schutz des Werkplatzes Schweiz, also auch des kleinen Büetzers und Angestellten, denn wenn sie nichts gemacht hätte, wäre der CHF in den letzten 12 Jahren so durch die Decke gegangen, dass wir eine Sockelarbeitslosigkeit von sicher 6% und Spitzenwerte von locker auch mal 10%, 12% oder noch mehr % bekommen hätten, zumal wir 59% des BIP an Waren und DL exportieren und u.a. auch wegen dem so wohlhabend geworden sind.
      Viele Firmen wären einfach durch die überbewertete Währung nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen und wären pleite gegangen oder abgewandert in günstigere Produktionsstandorte!
      Die Mittel einer Zentralbank sind auch kein Volksvermögen, sondern dazu da um die Inflation in Schach zu halten und die eine Vollbeschäftigung zu erreichen.
      Und diesen Auftrag hat die SNB, zwar mit unkonventionellen Mitteln in unkonventionellen Situationen bislang trotz allem gut erfüllt.
      Leute mit Ihrem unausgereiften Gedankengut und Umverteilungsphantasien hätten die CH schon längst an die Wand gefahren.
      Ihre Gedanken sind auch ein Hohn!

    • So geht es leider nicht. Man kann nicht Euros und Dollars kaufen, und die dann in der Schweiz investieren. Natürlich könnte die SNB wie die FED oder die EZB auch heimische Staatsanleihen kaufen, aber damit könnte sie nicht das Problem des Kapitalzuflusses aus den Schrottwährungsländern lösen. Sie muss diese Schrottwährungen kaufen, damit die eigene Währung nicht zu stark ansteigt und die eigene Wirtschaft konkurrenzfähig bleibt. Als Alternative zu den Aktienkäufen blieben nur wie früher die Anleihekäufe. Für diese Anleihen gibt es aber nur noch negative Zinsen, und es geht jeden Schweizer gegen den Strich, den Deutschen für’s Geld leihen auch noch welches zu schenken.
      Das Problem der SNB ist, dass sie die Aktieninvestments nicht reduzieren kann sondern weiter erhöhen muss, denn USA und EU drucken verrückter denn je neues Geld, das teilweise wieder in den Franken drängt. Würde sie Aktien verkaufen, wohin mit den erlösten Dollar? Für die SNB gilt mehr als für die anderen Player am Kapitalmarkt das berühmte TINA = There is no alternative.

  11. Silber wird auf Wallstreetbets nicht gepusht, ganz im Gegenteil… Verstehe nicht wieso Sie diese falsche Information weitergeben. Der Tenor ist, dass Silber als „false flag“ verwendet wird.

  12. „Neuestes Ziel: Silber. Physisch.“
    Unwahrheiten verbreiten ist nicht gerade Journalismus.
    Silber treibt gar niemand auf Reddit an. Im Gegenteil, den Klein-Investoren dort ist bewusst, dass der Trend reine Ablenkung ist. Bitte mehr recherchieren nächstes Mal.

    Und übrigens. 💎🤲

    • Die Silber Wette ist perfekt. Es sind die GME Hardliner die nicht möchten, dass Kapital umgelenkt wird. Aber GME ist durch. Ich würde das nicht aussitzen.

  13. Es ist unglaublich wie viel Fake News verbreitet wird bezüglich Wallstreetbets. Tausende von Bots stürmen momentan dieses Subforum und versuchen den Silberfonds, in denen die GameStop Shorter investiert sind, zu pumpen um ihre Verluste in Milliardenhöhe zu decken. Auf Wallstreetbets gab es saubere Analysen das es mit der Aktie bald aufwärts geht. Ich selber bin bei 37$ eingestiegen und als ich dann den Gamma Squeez bemerkte bin ich bei 69$ All In gegangen weil ich dank der Due Diligence bereits bescheid wusste was für eine Kettenreaktionen dies auslösen wird.

  14. Interessant. So macht sich NB das gleich Dreckgeschaeft mit. Mit FIAT-Geld ueber Umwege in Zockerpapiere investieren. Mir wird bei dem Gedanke uebel, in welche weitere Titel unsere nachhaltige ‚S’NB INVESTIERT (zockt). Sind wir wirklich schon so weit. Ich frage mich, welche erlauchte Kreise wirklich auch noch von diesen Geschäften profitieren. Die NB scheint zu einer Zockerbude verkommen zu sein.

  15. Und hat die SNB dann diese Game-Shop Aktien verkauft und den Gewinn realisiert?

    Wenn nicht, dürfte der wohl rasch der Vergangenheit angehören.

    Spekulant

  16. Ein Blinder findet auch mal ein Korn. Warum allerdings sogenannte Profis bei Gamestop einsteigen konnten ist zumindest mir ein Rätsel. Es wird erwartet, dass zukünftig Spielesoftware in die Cloud verlagert wird, sodass das das Geschäftsmodell von Gamestop keine Zukunft haben wird, die Aktie also auf ihren ursprünglichen Wert von ca. < 11 $ oder weniger zurückfallen wird. Es sind bei Gamestop 264 % der existierenden Aktien leerverkauft worden, damit ist auch zu erklären, warum der Kurs so schnell so massiv in die Höhe getrieben werden konnte. Es handelt sich bei den aktuellen Kursen mehrheitlich um Buchgewinne, warten wir, bis alle zum Ausgang drängeln, denn wird die Aktie genauso schnell wieder fallen. Wenn die SNB die von ihr gehaltenen Aktien von Gamestop nicht schnellstens verkauft, beweisen die Verantwortlichen sie ihre Inkompetenz. Bei den von den Retail Investoren getriebenen Aktien fehlt der Wert Palantir Technologies, IPO vor ca. 3 Monaten, ich empfehle, sich die Kursentwicklung anzusehen und schnellstens zum Ausgang zu streben, bzw. mindestens die Eingangsinvestition zu ziehen. Good night and Good luck.

    • Einstein hat wenigstens gewusst, dass Wolken nur aus Wasserdampf bestehen.

      Die Cloud und O365 sind die Blase schlecht hin, shorten ist das einzig Richtige.

      Wer will denn gerne seine komplette Kontrolle für überteuerten Scheiss und null Resilienz, bei gleichzeitiger Gier und Bullshitspeech an inkompetente Hyperschwachmaten abgeben.

      Aas (Xaas) ist genau das was es ist: die Geier freuen sich.

      Hol dir doch Stadia und Tetris.

      To the moon and beyond my fellow monkeys. Hodl GME and eat the rich.

    • GME ist seit langem leider tot. Die Wette könnte auf jedem Basiswert laufen.
      Als Kapitalanlage taugt GME nicht. Als Wette mit hohem Erwartungswert schon (zumindest wenn man rechtzeitig rein ist).

  17. Die Negativzinsen kurzerhand als Lenkungsabgabe definieren, so wie beim CO2 , dann fliessen wenigstens diese Erträge an die Bevölkerung zurück.

  18. Warum in aller Welt investiert unsere Nationalbank in solchen Zockertitel? Ist Börsenspekulation anstelle seriösen Anlegens die neue Aufgabe von Jordan & Co.? Einfach nur schräg!

  19. „In der Chatgruppe Wallstreetbets auf Reddit, einer Austausch-Plattform, jagen diese ein Asset nach dam anderen hoch. Neuestes Ziel: Silber. Physisch.“

    Lüge oder einfach keinen Überblick? Silver, und überhaupt alle anderen Short-Squeeze Angriffe, kommen nicht von Wallstreetbets sondern von Trittbrettfahrer (mit dicken Silverbags, so wies ausschaut).
    Es ist einfach eine Website, man kann das im Browser eintippen und mitlesen. Das Selbe gilt für die Post-History von DeepFuckingValue… soviel Missverständnis könnte klargestellt werden, aber ich weiss ihr meint das nicht böse.

  20. Nun ja, da sieht man was unsere SNB so Zockt. Ich zocke lieber Silberminenaktien an der kanadischen Heimatbörse…

    – Golden Minerals Company (AUMN, traded at the NYSE)

    – Bayhorse Silver (Symbol: BHS)

    – Colibri Resource Corp. (Symbol: CBI)

    – Silver Spruce Resources (Symbol: SSE)

    – Slam Exploration (Symbol: SXL)

    – Baru Gold (Symbol: BARU)

    – Abraplata (Symbol: ABRA)

    – Summa Silver (Symbol: SSVR)

    – Southern Silver Exploration (Symbol: SSV)

    – Gold Standard Ventures (Symbol: GSV)

    – GR Silver Mining (Symbol: GRSL)

    – Dolly Varden Silver (Symbol: DV)

    – Canadian Silver Hunter (Symbol: AGH.H)

    – HAWK Gold (Symbol: HAWK)

  21. Wir haben ja alle Freude, wenn unsere SNB derart nicht realisierte Buchgewinne macht. Aber was haben wir davon, wenn die SNB ihre Bilanz deswegen derart aufplustert, weil das Hot Money sie überhaupt nicht ernst nimmt mit ihrer Negativ-Zins-Politik und weiter SFr. hortet als Notreserve für ganze schlechte Zeiten. Wall Street ist gegenwärtig ein riesiges Casino ohne Aufsicht, da seit Greenspan überhaupt nichts und unter Trump erneut nichts unternommen wurde, dieses Casino zu stoppen. Ob die Administration Biden etwas dagegen tun kann, ist fraglich. Ein neue Krise à la 2008 ist durchaus möglich. Wieviel wird noch von diesen nicht realisierten Gewinnreserven im Milliardenhöhe noch übrig bleiben? Auf alle Fälle hat das Schweizervolk nichts davon gekriegt durch die knauserige Ausschüttungspolitik der SNB. Ein zukünftiger riesiger Verlust der SNB verursacht automatisch eine Nervosität beim Hot Money und die SNB muss sogar, was sich heute niemand vorstellen kann, ihre Euros verkaufen, damit der Euro nicht über 1.20 zum Sfr. steigt. Die SNB ein Diener des Hot Money, unterstützt von den Schweizer Banken, damit sie mit Rabatt Auslandkunden gewinnen können. Gleichzeitig hat die SNB ein ineffizientes System von Negativzinsen, damit sie die vorsichtigen Sparer des Schweizer Mittelstandes peinigen können.

  22. Der „Mob“ kauft kein SLV da Citadel mächtig in Silber investiert hat. Das ist vermutlich eine false flag Aktion in der „chatgruppe“ (really??).

    Der Mob kauft jetzt eine Hand voll Titel. Einige werden mächtig verdienn. Der Grossteil wird Verlieren wenn die WSB Blase platzt…

    Die Kurse rauschen nach oben und nach 4h platzt die Blase. GME wird am Mi wieder ca. 10$ kosten.

    Die meisten wollen nicht den HFs eins auswischen sondern selber kassieren.

  23. Es stimmt schlicht nicht, dass die SNB mit den GameStop Aktien irgendetwas «verdient» hat. Verdient hätte die SNB etwas, wenn sie die GameStop Aktien teurer verkauft hat, als sie sie gekauft hat.

    Die Nationalbank hält gemäss 13F-Filings seit 2013 GameStock Aktien (Quelle: https://www.sec.gov/cgi-bin/browse-edgar?company=swiss+national+bank&owner=exclude&action=getcompany). Zu Beginn (Q2/2013) waren es ca. 129’000 Aktien, die Anzahl sank 2014 auf ca. 110’000 und erreichte 2015 einen Höchststand von ca. 191’000. Die höchste Bewertung erreichte die GameStop Aktie 2013 bei ca. $50 und sank dann rapide bis auf einen langanhaltenden Tiefstand von etwa $4, wo der Aktienkurs bis im Sommer 2020 verharrte. Sprich: die SNB hat zwischen 2013 und 2020 einen riesigen Buchverlust eingefahren und teilweise auch realisiert.

    Nun kann natürlich ein «Asset Manager» bei der Nationalbank auf die Idee gekommen sein, bei WSB mitzuwetten. Wenn er am letzten Donnerstag das Timing richtig hingekriegt und alle Aktien beim Kursmaximum von ca. $500 abgestossen hat, hätte er tatsächlich kürzester Zeit sehr viel «verdient»: Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von ca. $50 und 132’482 Aktien einen erklecklichen Gewinn von ca. $60 Mio. (seit 2013).

    Allerdings wäre dieses Pumping and Dumping bzw. Scalping wohl in den Augen der SEC ziemlich kriminell. Ob die SNB und ihre Mitarbeiter vor politischer und strafrechtlicher Verfolgung geschützt sind? Es wäre wohl klug, die $60 Mio. für die Anwaltskosten in den USA beiseite zu legen und sie nicht vorschnell zu verteilen.

    Wahrscheinlicher ist, dass die SNB den Ausstieg aus der Bubble verpasst und sich der Preis sowohl der GameStop Aktien wie auch des Rests ihres Portfolios sich wieder dorthin bewegt, wo er aufgrund der Fundamentaldaten sein müsste – im Falle der GameStop Aktien nahe Null.

    • Da die SNB immer auf ihreen Assets hocken bleibt statt zu verkaufen ist gar kein Gewinn entstanden. Dass die SANB solche Zokker-Titel hält spricht nochmals gegen sie. Ein nicht realisierter Gewinn ist blosse Augenwischerei, denn es ist KEIN Gewinn solange nicht verkauft wird. Die Strategie der SNB ist völlig falsch, denn es ist nicht die Aufgabe der SNB zu spekulieren. Deinvestieren wäre angesagt, aber slowly, damit sie nicht den Markt kaputt macht.

    • Massgebend für die P&L Rechnung der SNB overall ist der letzte Abschluss nach dem „Fair Value Prinzip“ vom 31.12. 2020 und da waren die Gamestop Aktien um 18.84 $ in den SNB Büchern und heute bei 300+ $.
      Und wieso soll das kriminell sein?
      Die SNB bildet nur den Index passiv nach und wird leider vermutlich diese Titel daher auch nicht auf einem Höchststand alle verkaufen.
      Im Gegenteil vielleicht hat sie im Januar sogar noch zukaufen „müssen“, weil Gamestop & Co jetzt ein höheres Gewicht im Index haben.
      Hoffe Jordan hat diese ausserordentliche Situation frühzeitig erkannt und keine dieser Squeezed Out Titel mehr kaufen lassen – Indexgewichtung hin oder her.

    • Bin nicht sicher ob sie noch viel Freude haben, wenn die SNB die Dollars und Euros wieder verkaufen will. Das könnte riesige Verluste geben.

    • @bravissiomo
      Jeder kann hier mitschreiben, auch wenn der Kommentar noch so falsch ist. Hauptsache es tut der SVP-Bashing Seele gut. Hoffe Sie können nun wieder gut schlafen 😉

  24. Ein Gewinn entsteht immer erst beim Verkauf.
    Ein bloser Buchgewinn nützt gar nichts.
    Spannend wäre die Frage, wie die SNB mit den anderen Staatsfonds kommuniziert, und über welche Kanäle sie den Markt beeinflussen.

  25. Sind ja nur Buchgewinne, schmelzen weg so schnell wie der letzte Schnee. Wenn sie, wie selbst behauptet, den Index abbildet, dann hat sie sogar noch kräftig zugekauft und mitgeholfen, den Kurs nach oben zu pumpen. Sie müsste nun dringend raus, darf das aber nicht. Nach dem Dump resultiert dann ein schöner Verlust für die SNB, diesmal aber realisiert, weil sie die Gewichtung wieder dem Index anpassen muss. Tja, die SNB ist halt doch kein Hedge Fonds.

  26. Vielleicht doch noch erwähnenswert, dass hinter diesen Aktienpositionen kein aktiver Investment-Entscheid steht, sondern vielmehr im Rahmen der passiven Strategie ein solches Engagement entsteht.

  27. Viel wichtiger als kurzfristige Gewinne sind doch die Verträge mit der EU. Einmal mehr will die NZZ uns weismachen, dass der Brexit ein Fehler sei und die Schwiez daher den Rahmenvertrag unterschreiben sollte. Es wird geschrieben, die brittische Regierung räume der Souveränität höheren Stellenwert ein, als wirtschaftlichen Erwägungen. Der Preis dafür seien höhere Kosten für Umstellungen und Anpassungskosten.

    Gut gemacht Mr. Johnson. Die Souveränität ist viel wichtiger. Die NZZ sagt nämlich nichts von den riesigen Kosten die anfallen ohne Brexit. Nur alleine die Ausgelichszahlungen an die Oststaaten kosten ein Vielfaches. Und diese Zahlungen werden von Brüssel bestimmt.

    Bleibt Souverän, das muss man in aller Deutlichkeit auch der Shweiz sagen. Der Rahmenvertrgag ist abzulehnen. Die Euroturbos vertreten Emotionen statt Vernunft.

    • Die CH ist nur eine Beni-Oui-Oui Laden, wir haben genau nichts zu melden, nicht gegenüber den Chinesen, nicht gegenüber den USA, nicht gegenüber den Russen, etwas Goodwill haben wir, weil wir ihre Korruptionsgelder verwalten und nicht gross wegen Menschenrechtsverletzung rummotzen sondern nur Business zählt.
      Die EU hat wenigestens etwas Gewicht, wenn auch es ein mies organisierter Haufen ist und man die Ungarn, Polen, Griechen längst hätte rausschmeissen müssen. Die Briten haben sich sicher keinen Gefallen getan mit dem Austritt, wirtschaftlich ein Eigentor, Souveränität können sie sich gar nicht leisten, da müssen sie nun erst recht machen, was die andern wollen. Aus der Geschichte müsste man eigentlich zwischenzeitlich gelern haben, das Nationalismus noch niemand vorwärts gebracht hat, ganz im Gegenteil.

    • Ich bin etwas verwirrt. Bitte um Hilfestellung.
      Ist NZZ noch eine Zeitung oder eine Propaganda- Boulevardblatt?

      Kann mal einer bitte eine Umfrage machen?
      Merci.

    • Schwiez brittische Ausgelichszahlungen Shweiz Rahmenvertrgag………

      Mit ihrer riesigen Fehlerquote glaubt ihnen KEIN Mensch. Wer „Schweiz“ zweimal verschiedenartig falsch schreibt, schadet unserer Sache nur.

    • Hans, Kari, Bimbam,
      Sie versuchen mit Nebensächlichkeiten von den Inhalten abzulenken. Ein durchschaubarer Trick der manchmal wirkt. Die meisten merkens aber.

  28. Den Jordan runter gehen.
    Stets zu Diensten von Economiesuisse alias Economieglobal:
    Switzerland Debt Clock – National debt of Switzerlandworlddebtclocks.com › switzerland
    National debt of Switzerland. CHF. 222,579,360,812. Interest per Year. CHF. 3,284,833,521. Zum Kauf von internationalen Lotterfirmen.

  29. Erstens:

    Ist das die Aufgabe der SNB gemäss Bundesverfassung? Ich denke kaum.

    Zweitens:

    Die SNB „druckt nicht Geld“. Sie nimmt Fremdkapital bei den Banken auf und finanziert damit ihre Spekulationen. Diese Schulden muss die SNB jederzeit zurückzahlen können. Kann sie das nicht, so ist die SNB Konkurs.

    Drittens:

    Könnte SNB-Chef Jordan eine Bilanz korrekt lesen, so würde auch er erkennen, dass die SNB ihre Schulden jederzeit auf Sicht, also sofort, zurückzahlen muss. Aber SNB-Jordan kann eine Zentralbankbilanz genau so wenig lesen wie UBS-Axel Weber (vormals Präsident der Deutschen Bundesbank) , der ebenfalls behauptet, eine Zentralbank müsse ihre Schulden nie zurückzahlen.

    Von solchen Banausen wird der Paradeplatz in die Irre geleitet. Das geht solange gut wie die Aktienmärkte steigen. Aber das wird nicht ewig sein. Und dann kommt das böse Erwachen.

    SNB-Beobachter, Marc Meyer

    • Sorry, aber diese Aussage:

      „Die SNB „druckt nicht Geld“. Sie nimmt Fremdkapital bei den Banken auf und finanziert damit ihre Spekulationen. Diese Schulden muss die SNB jederzeit zurückzahlen können. Kann sie das nicht, so ist die SNB Konkurs.“

      ist kompletter Unsinn. Sie sollten sich mal mit dem Geldsystem auseinandersetzen. Ihr Aussage ist nur noch peinlich

    • ….und dann zahlen die dummen Bürger den Mist, den die unfähigen SNBler, veranstaltet haben. Aber vergessen wir die Corona Verschuldung nicht. Das hat ähnliche Dimensionen und auch diese horrende Verschuldung zahlt am Ende der Bürger und Steuerzahler. Toll gemacht liebe Beamte und Politiker 🙁

    • Böses Erwachen?
      Wieso sollten denn die CH-Geschäftsbanken denn ihre aktuell 637 Mrd Guthaben bei der SNB einfordern, wenn diese dann in „konkurs“ gehen würde? So selbstzerstörerisch sind die doch auch wieder nicht, da sie sich dann auch gleich selber in den Konkurs treiben würden, zumal die Geschäftsbanken auf der Passivseite die entsprechenden Kontoschulden all dieser Fluchtgelder vs. ihren Kunden in CHF haben. Wo sollen die denn hin mit all den Franken? In die Karibik werden die damit sicher nicht abhauen mit Franken.
      Der Franken ist mittlerweile die härteste Währung der Welt, wenn schon jemand hier seine Kohle in Sicherheit gebracht hat, dann lässt er sie auch hier.
      Sie scheinen mir hier etwas Panikmache zu betreiben.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Meyer,

      Versuche in den letzten Tagen irgendwo eine Argumentation zu finden, die logisch nachvollziehbar ist. Beispiel: Die Lieferung des Geldes tilgt die Schuld, das Geld ist Erfüllungsgegenstand des Schuldverhältnisses. Das Unternehmen bekommt das ZB-Geld heute und gibt es später zurück. Wenn die GB mir Kredit gibt, bekomme ich das ZB-Geld heute und gebe es später zurück. Ist das falsch? Beispiel: Ich habe mich um den Kredit bei der Bank bemüht, sie hat meine Sicherheiten geprüft, hat mir das Geld gutgebucht, ich habss bar behoben und ausgegeben. Nun stellt sich nach ein paar Jahren heraus, dass ich als Privater die Schuld nicht mehr bedienen kann. Ich gehe in Konkurs, die Bank verwertet meine Sicherheiten. Die Differenz zwischen dem vorgeschossenen Geld und dem Ertrag aus dem Verkauf der Sicherheiten ist der Verlust, den die Bank zu nehmen hat. Sie schreibt das Geschäft ab. Ist das falsch?

      „Das geht solange gut wie die Aktienmärkte steigen. Aber das wird nicht ewig sein.“

      Einverstanden. Aber kommt auch das böse Erwachen?

      Der megagroße und ultimative Euro-Crash wird auch seit Jahren, mindestens und vor allem seit 2008, von diversen sog. „Experten“ wöchentlich erwartet, aber er kam bisher nicht, oder doch, für die millionen Arbeitslosen, Geringverdiener und überschuldeteten Haushalte???. Aber was ist, wenn er gar nicht in dieser Wucht kommt, weil alle anderen, vor allem die FED, ähnlich herumfuhrwerken wie die EZB/SNB und dasselbe Interesse haben, einen Crash zu vermeiden? Sicherlich sind die USA und die EU bzw. Dollar und Euro Konkurrenten, ein Kollaps des Euro würde aber die ganze vernetzte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen, das kann niemand brauchen.
      Mit den allerbesten Grüssen

    • Nun wie soll denn das sonst überhaupt gehen?
      Wenn hunderte Milliarden Devisen in die Schweiz strömen und dafür Franken wollen, dann geht entweder der Franken durch die Decke oder die SNB muss ihre Notenbankgeldmenge M0 entsprechend ausweiten, damit der CHF nicht durch die Decke geht und den Werkplatz Schweizer zerstört, was in den letzten 13 Jahren auch so passiert ist.
      Und die Notenbankgeldmenge M0, also der Notenumlauf und die Giroguthaben der Geschäftsbanken waren schon immer auf der Passivseite der SNB Bilanz.
      Bilanzmässig gibt es gar keine andere Möglichkeit.
      Ich verstehe daher auch nicht, wieso Sie der SNB die Fähigkeit absprechen eine Bilanz lesen zu können.

    • Die Behauptung von SNB-Jordan, seit Abschaffung des Goldstandards müsse die SNB ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen ist grobfahrlässig naiv.

      Es geht nicht darum, dass eine Geschäftsbanken von der SNB Gold einfordert.

      Bei Buchgeld geht es darum, dass die SNB beispielsweise einen Zahlungsauftrag der UBS jederzeit ausführen muss.

      Das kann sie nur, wenn sie über genügend Vermögen verfügt.

      So einfach ist das.

      Marc Meyer, SNB-Beobachter

    • @Ein einig Volk…

      Der Aktienkurs der Grossbanken wird es anzeigen.

    • @Illusioen platzen…

      Erstens:
      Das von der SNB emittierte Geld selber ist die Schuld der SNB.

      Zweitens:
      Die Zentralbanken stützen die Märkte. Sie haben ein Perpetuum Mobile. Aber das wird nicht ewig dauern. Die ZB aktivieren zukünftige Steuereinnahmen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer, SNB-Beobachter

    • @Abscus

      Ich spreche der SNB die Fähigkeit ab, ihre Bilanz korrekt zu lesen weil die das Notenbankgeld als „Liquidität“ der SNB betrachten. Selbst der Bundesrat begeht diesen Irrtum. (Siehe Antwort auf Motion Kaufmann)

      Notenbankgeld ist aber Passivum der SNB und Liquidität Aktivum. Da liegt der Irrtum.

      mfG

      Marc Meyer, SNB-Beobachter

    • @Marc Meyer,

      „Das von der SNB emittierte Geld selber ist die Schuld der SNB.“

      Sie meine aus buchhalterischer Sicht? Weil es auf der Passivseite steht?

      Die SNB ist m.E. ein temporärer Intermediär. Ergo: Banken, weder GB’s noch die SNB, schaffen keine Schuldverhältnisse, sie treten nur dazwischen. Das Schuldverhältnis ist (mit Ausnahme der Staatsanleihe) ein privatwirtschaftlicher Vertrag zwischen Gläubiger und Schuldner. Die SNB als „Schnittstellle“ – wenn Sie so wollen“ produziert demnach keine Schuld, sie kauft lediglich bestehende Schulden auf und übersetzt sie in ZB-Geld.

    • @Illusionen platzen…

      Ja die SNB kauft Schulden, genau genommen Euro-Schulden und finanziert diese mit eigenen Franken Schulden gegenüber den Banken.

      mfG

  30. da muss aber die snb nur einen restposten halten.
    andere haben milliarden gemacht.
    bald kommt eine riesenkeule auf die snb zu, aus
    der usa und von anderen staaten!
    mal schauen, was dann passiert.

    • Riesenkeule aus USA = Multimilliardenbusse für Währungsmanipulation? Könnte durchaus sein. In der Vergangenheit war’s ja so. So 50 – 100 Milliarden? Ach, was sind heute schon 100 Milliarden! Die da oben rechnen schon längere Zeit mit Billionen. Vielleicht kostet irgendwann ein Kilo Brot auch wieder eine Milliarde?
      Uebrigens: Nach Billionen kommen die Quadrillionen, oder nicht? Oh, ich hab’s: Vorher kommen noch die Trillionen.

  31. Auch das „Reddit“-System wird sich selber zerstören. Das liegt in der Natur der Sache. Aber wieso die Partisanenspekulanten nicht gegen grosse Hedgefonds wetten dürfen, weiss ich nicht. Ich neige dazu zu sagen, dass sie das dürfen. Allenfalls könnte man Marktabsprache vorwerfen.

    Was die SNB anbelangt: sie wird Gefangene ihrer eigenen Politik und das verheisst für uns nichts Gutes. Mit diesen gigantischen Bergen an Assets dürfen die Zinsen gar nicht mehr hoch, sonst wachsen die Verluste ins Unvollstellbare, und führen eigentlich in den buchhalterischen Bankrott. Wir sitzen auf einem Kartenhaus, gebaut aus kurzfristigem Opportunismus.

  32. Gemäss der Logik einiger Autoren hier auf IP und auch in der Wandelhalle, müsste die SNB diesen „Gewinn“ jetzt ja sofort an den Staat/AHV/Bevölkerung ausschütten… vielleicht sieht man hier exemplarisch, auf welchem Sand das Schloss gebaut ist.

    Was GME angeht… die Redditors stellen ja gerne die Hedge-Funds als ihr Ziel dar, denen man mit dem Short-Squeeze eins auswischen will. Aber das eigentliche Ziel – und das wurde eigentlich von niemandem so richtig addressiert – sind die Market Maker (Gamma Squeeze). Wenn man so bei Reddit durch die Kommentare klickt, wird das sehr deutlich. Die MM sollten/müssen ihr Options-Exposure decken (wobei sie grundsätzlich nicht wirklich müssen) und dabei die Liquidität des Markts sichern (und so wohl einen Ausstieg sichern)….

    Sind jetzt plötzlich die Market Maker die Bösen?

  33. Die SNB hält Aktien von Pleitekandidaten? Für mich mehr als fragwürdig. Hoffentlich wurden die Positionen nun wenigstens geschlossen.

    • Die SNB investiert nach Index. Und wenn in dem Index Pleitekandidaten sind dann werden die gekauft.

    • Messapico
      1. Februar 2021 / 10:46

      Vielleicht doch noch erwähnenswert, dass hinter diesen Aktienpositionen kein aktiver Investment-Entscheid steht, sondern vielmehr im Rahmen der passiven Strategie ein solches Engagement entsteht.

  34. Eine Frage wird aber nicht gestellt – wieso investiert die SNB in Gesellschaften mit diesen schlechten finanziellen Situationen, wenn eine „Long-Strategie“ verfolgt wird? Macht irgendwie wenig Sinn!

  35. Unsere SNB macht das super mit ihren Aktieninvestitionen.
    Was sich Inside Paradeplatz scheinbar nicht bewusst ist, dass es sich bei den hohen SNB-Gewinnen um „Buchgewinne“ (nicht realisierte Gewinne)handelt und die Reserven absolut zentral sind, denn das Ganze kann sich (wird sich) auch wieder einmal in die andere Richtung bewegen.
    Also, liebe SNB, weitermachen so!

    • Genau richtig. Aktien sind eine unsichere Sache. Was ist, wenn der Aktienmarkt um 50 % einbricht. Dann steht dem wertlosen Aktienpaket kein Vermögen mehr gegenüber. Es sind kurzfristig denkende, welche der Nationalbank immer wieder Reserven entziehen wollen. Wer weiter denkt, würde schauen, dass die Nationalbank auch den schlimmsten Aktien-Crash überstehen kann.

  36. Bisher sind das nur Buchgewinne die sich genauso schnell in Luft auflösen werden wie sie entstanden sind. Ich glaube nicht dass die SNB Kasse gemacht und GME verkauft hat…

    • 98% der Leser/Schreiber hier, schnallen das nie, obwohl sie durch kluge Kommentatoren, die das aufzeigen, immer wieder darauf hingewisen werden.

  37. Und? Who cares? Und wenn die SNB so nicht Geld verdient, druckt sie es halt, voilà. Welcome to the new world, wo nichts mehr so ist wie vorher. Risiko? Nö, gibt’s nicht mehr, es geht IMMER nur nach oben, und sonst kommt dann die grosse PUMPE.

  38. Solange man die Aktien dann auch ueber 300 verkauft hat, bin ich zufrieden. Sollte ich dann aber mal lesen muessen, dass die SNB die Aktien im Mai bei 10 USD immer noch long ist, waere dies dann doch schon eher stuemperhaft. GameStop hat immer noch eine Anleihe ausstehend, fuer die sie 10% Zins zahlen muss. Wenn die nicht schon sehr bald neue Aktien emittieren, sollte man den Vorstand einklagen.

  39. Die SNB hält Gamestop und Bed Bath & Beyond Aktien!?

    Aber nach den Hanfaktien darf einem bei diesem Laden eigentlich nichts mehr überraschen.

  40. Also bitte einfach mal Stop!

    Wenn die SNB verkauft, dann bewegt sie den Markt mal gerade gar nicht! Dafür ist sie auf das globale Finanzsystem betrachtet einfach zu marginal. Sie kann auch nicht einfach alles auf den Markt werfen. Wer bspw. weiss was im Hochfrequenzhandel oder in Dark Pools läuft, für den ist die Aussage des Artikels einfach ein Kopfschütteln wert.

    Dass sie an den GameStopAktien verdient hat ist ihr, bei korrektem Verhalten, nicht vorzuwerfen und wohl so auch nicht geplant gewesen.

    Der erneute Versuch dies mit der aktuellen Corona Situation zu koppeln ist journalistisch eher flach. Wir haben ein Gesetz zur SNB mit einer Ausschüttungspolitik und wir haben eine Aktie mit Dividendenregelung. Das ist was es ist – und wem es nicht passt, der/die möge die legalen demokratisch verfügbaren Werkzeuge bemühen.

    Ich schätze IP mit den teilweisen querdenkerischen Ansätzen. Aber das ist ein Non-Value.

    • @ „Klarblick“: Blödsinn, sehr wohl kann die SNB den Aktien-und Devisenmarkt bewegen. Mit jeweils rund 3,4 Milliarden Dollar sind Apple und Microsoft die beiden Schwergewichte im Portfolio der SNB. Ebenfalls unter den Top 5 sind Amazon, Facebook und die C-Aktien der Google-Muttergesellschaft Alphabet.
      Würden die genannten Aktien sukzessive verkauft, würde dies den Markt mehr als nur bewegen.

    • Sie haben auch gar nichts verstanden, obwohl in vielen Kommentaren erwähnt wird, dass kein Gewinn gemacht wurde. Die SNB brütet die GameStop noch weiter aus. Ihr Kommentar: „Dass sie an den GameStopAktien verdient hat ist ihr, bei korrektem Verhalten, nicht vorzuwerfen und wohl so auch nicht geplant gewesen.“ ist falsch, denn sie hat die Aktien noch und somit keinen Gewinn gemacht. Solche Titel sollte man auch nicht zum Tageskurs bewerten, sondern als Risikoinvestment mit 0, ausser man verkauft wirklicht.
      Die SNB sollte endlich aufhören mit diesen Spekulationen, sonst ist dann einmal wirklich STOP mit GAME

    • @ Klarblick; Quatsch, das US-Finanzministerium stuft die Schweiz als Währungsmanipulator ein. Die Schweiz greift manipulativ in den Geldmarkt ein.
      Sehr wohl kann die SNB den Aktien und Devisenmarkt bewegen.

  41. Das alles ist ein Beweis, dass der Aktienmarkt nur noch ein grosses Spielkasino ist und die SNB bis jetzt eine Gewinnsträhne hat…

  42. Das wäre jetzt aber spannend zu wissen, nach welchen Entscheidungskriterien Gamestop im September 2019 gekauft wurden. War die SNB mit den Hedgefonds unter einer Decke? Rationale Kriterien für den Kauf gibt es kaum. Ich kenne keinen Analysten der die Aktien zum Kauf empfohlen hat.
    Es sieht eher so aus, als dass die SNB einfach ALLES kauft:)
    Für diesen Job würde ich mich auch zur Verfügung stellen:)

  43. „Fast 45 Millionen hat die SNB mit den Papieren des Online-Gameshops verdient.“

    Also ich nehme einmal an, dass es sich dabei um einen (noch) „unearned“ Verdienst handelt, da die SNB diese Aktien noch immer hält. Oder liege ich da falsch? Wäre gut, wenn der Artikel vollumfängliche Infos liefern würde.

  44. Möglicherweise wären Investitionen in Oel auch nicht schlecht. Europa läuft in ein Energieproblem wenn Nordstream 2 nicht fertig gebaut wird.
    Man will verhindern, dass Nordstream 2 gebaut wird um Europa zu schwächen. Deutschland hat eh Probleme, wenn es die Atomkraftwerke abstellt. Frankreich auch. Deshalb unterstützen ein paar Oligarchen, die Russland ausgenommen haben und deshalb fliehen mussten, diesen Navalny. Mit ihm kann man Nordstream 2 vehindern. Je mehr man Länder destabilisieren kann, desto mehr bekommt man sie wirtschaftlich unter Kontrolle und kann seine Geschäfte machen. Je mehr die Politik geschwächt ist, desto besser lässt sich im Dunkeln Geschäfte machen.

  45. Die sogenannten Aufständischen haben Funds mit Short-Strategien ausgehebelt, aber die Grossinvestoren, die in der Miese waren, traumhafte Gewinne einfahren lassen.
    Wer hat wen, stellt sich dann die Frage?

  46. Gut gegangen, sollten sie jetzt aber verkaufen, dann hätten wir mal Geld von den Amis bekommen anstatt nur immer die Mega Busen wo sie unseren Banken abgeknöpft haben.

  47. Lieber Herr Hässig

    Die SNB ist vom Bund unabhängig und verfolgt das Ziel der Preisstabilisierung und nicht des „Geld für Alle“. von Ihnen hätte ich definitiv mehr erwartet!

  48. Sehr cool, die SNB ist dabei. Wir auch und bis jetzt hat es sich sogar sehr gelohnt. Mal sehen, was neu mit TAAT passiert, denn hier reden wir sowieso von einem Gamechanger über die nächsten 5 Jahre. Die geben richtig Gas und sind auf der Liste des WSB Initianten auf Platz 2 gelandet. Das ist keine Garantie aber langfristig kommen die sowieso.

  49. Tja andere müssen Öl aus dem Boden holen um einen Staatsfonds aufzubauen, die Schweiz bedruckt buntes Papier und kauft damit Sachwerte, spektakulär!

    Die Wissen längst das nichts mehr zu retten ist, und machen sich Gedanken, wie man das Überleben der Schweiz langfristig sichern kann, wenn die Währungen sich Weltweit in einer globalen Hyperinflation entwerten.

    Mit einem Goldbestand von ca 125 Gramm pro Kopf sind wir mot grossem Abstand immer noch Weltspitze pro Einwohner, die nächsten, die Deutschland & USA sind so um 25-35 Gramm pro Kopf.

    Hinzu kommen nun die Sachwerte aus Firmenbeteiligungen, darauf lässt sich wieder eine stabile Währung kreieren.

    Für mich ist relativ klar was damit bezweckt wird, Gold im grossen Stil zu kaufen wären zu aufällig.

    Es geht hier nicht um kurzfristige Gewinne, sondern um tatsächlichen Besitz und der ist nur Long Only möglich

    • Das sehe ich genau so John. So richtig spannend wird es, wenn durchdringt, welche Zentralbank als erste den Tabu Bruch begangen hat, und sich mit Bitcoin und Co. abgesichert hat 🙂