In Horgen hat die Credit Suisse ihren Schattensitz. Dort sind zwei ihrer zentralen Tochterfirmen zuhause: die Swisscard als Herausgeberin von Debit- und Kreditkarten sowie die Bank-now für Konsumkredite.
Nun herrscht Aufregung in den Chefetagen der Kartenfirma und der Kreditbank. Die Regierung der Stadt Horgen will nämlich den Steuerfuss von 87 auf 90 Prozent erhöhen, wie sie jüngst bekannt gemacht hat.
Damit wäre Horgen als letzte der grösseren Städte im Kanton Zürich nicht mehr in den 80ern beim Steuerfuss, sondern bei 90+. Die „Gross-„Städte Zürich und Winterthur lassen ihre Einwohner noch deutlich stärker zur Ader.

Laut einer Quelle würden die Köpfe der zuständigen Finanzchefs von Swisscard und Bank-now seit dem Entscheid der Horgener Exekutive rauchen, den Steuerfuss auf 90 Prozent anzuheben.
„Dies belastet die Swisscard und die Bank-now derart stark, dass alle Szenarien durchgedacht werden“, sagt die Auskunftsperson.
Wird sogar ein Wegzug geprüft?
Darauf angesprochen, verweist eine Sprecherin der Swisscard zunächst auf den politischen Fahrplan.
Die Gemeindeversammlung von Horgen, welche die Legislative bildet, würde Anfang Dezember über die vorgeschlagene Erhöhung des Steuerfusses um 3 Prozentpunkte beschliessen.
Dann sagt die Swisscard-Frau: „Swisscard verfolgt eine langfristige Standortpolitik und ist mit dem Standort Horgen gegenwärtig sehr verbunden.“
Die Aussage klingt zurückhaltend. Offenbar will sich die CS-Kartentochter tatsächlich alle Optionen offen lassen.
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Sturm im Wasserglas. Für drei Prozentpunkte wird man wohl nicht den ganzen Hassel von Umzug, etc. auf sich nehmen. Das verursacht ganz erhebliche Kosten.
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Drei Prozentpunkte wovon???
Lieber Barth, 3% von 100 Mio. sind 3 Mio. Für diesen Preis kann man 1 Jahr lang an jedem einzelnen Wochentag umziehen.
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Von der Swisscard kommt doch das heutige Trudi der ZKB…
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aber gelernt hat sie alles bei der CS 😉
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Zürich hat 100%.
Bern hat 130%
Grindelwald 144%
Wo wird wer zur Ader gelassen?
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Wieder mal ein Artikel, der nada aussagt…
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Lächerlich.
Die Grossbanken, gerade die CS!, belasten unsere Gesellschaft permanent durch ihr Geschäftsgebaren, indem sie Risiken eingehen, welche sie in extremis ohne Staatsgelder nicht tragen können. Dafür bezahlen sie nichts, unglaublich.
Beim Klimaschutz sind sie zaghaft und versuchen immer erstmal das Greenwashing, obschon bei den Geldströmen ein riesiger Klimahebel liegen würde.
Und dann jammern über den Preis der Infrastruktur, welche sie notabene ebenfalls über Gebühr beanspruchen?
Ohne Stil. Schmarotzer, schämt euch.
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4A trifft auch auf Horgen zu: Ausländer, Alte, Arme und arbeitsscheue Akademiker 😂 mit den Füssen gegen die links-grünen Spinner abstimmen ist die einzige, richtige Antwort 😁
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Absolut lächerlich. Wegen 3 Steuerprozenten solch ein Theater? Wenn dem so wäre würde das bedeuten, dass beide Firmen aus dem letzten Loch pfeifen.
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Die P(l)andemie ist nicht gratis zu haben. Wenn die Politik absichtlich oder unabsichtlich die Wirtschaft reduziert, resultiert diese Massnahme in geminderten Steuereinnahmen. Die zerstörten Lieferketten spielen ebenfalls eine Rolle, da viele Firmen nicht mehr produzieren können womit ebenfalls weniger Einnahmen generiert werden. Gleichzeitig schiessen die Gesundheitskosten und die Sozialgelder in die Höhe. Die Gemeinde Horgen ist sicherlich nicht der letzte Ort wo an der Steuerschraube gedreht wird. Ein politischer Vorschlag zu Gunsten der kantonalen Steuerharmonisierung würde deshalb nicht überraschen.Selbstverständlich alles zum Wohle der Allgemeinheit.
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Ja klar, alle Politiker weltweit reduzieren die Wirtschaft einfach zum Spass aufs Mindestmass. Sie glauben nicht an Pandemie? Dann gehen Sie zum Circus Knie. Clowns werden immer gesucht 😉
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Wenn die Steuern für SwissCard so wichtig wären, wäre die Gesellschaft schon längst ein paar Kilometer weiter den See hoch gezogen, und hätte damit die Steuerlast locker halbiert.
Horgen hat definitiv nich mehr Charme als Pfäffikon oder Wollerau.
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Herrscht Flut in Horgens Steuertöpfen,
so werden wir die Kunden schröpfen.
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Ebbe mit Flut verwechselt?
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Bei den paar Millionen Steuern (Ich habe mal gehört es seien um die CHF 12Mio pro Jahr – inkl. Bundes und Kantonssteuer) lohnt sich ein Wegzug finanziell noch lange nicht. Einmal mehr kurzsichtige Manager am Werk die sich profilieren wollen für einen kurzen Bonus.
Alleine schon die Schattenkosten durch Prozessanpassungen, Mitarbeiterverlust, Umzugsplanung usw. dürften ein „Ersparnis“ durch Steuern die nächsten 10 Jahre nicht rausholen. Einmal mehr wird die völlig irrelevante Angstkeule ausgepackt. Sich selbst der Bonus üppig erhöht auf Kosten der Mitarbeiter und Aktionären.
Also viel Spass am neuen Ort…
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Ich verstehe die Aufregung nicht von den CS Managern: es heisst immer, das Kartengeschäft sei ein Verlustgeschäft und jetzt Panik wegen 3 Prozentpunkten der Gemeindesteuer, was gibt es da zu versteuern?
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Wer wegen 3 % Steuererhöhung bald Konkurs ist darf niemals Unternehmer sein. Die CS hat ja auch keine Unternehmertypen sondern nur Charakterlose, die die eigenen Taschen füllen.
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Und ab mit den Stellen nach Indien, Osteuropa oder Timbuktu.
Call Center könnte man dort viel günstiger betreiben.
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ganz intelligenter Kommentar, das indisch-englisch würden die Kunden wahrscheinlich noch verstehen, aber ob sie das indisch-französisch, -italienisch oder indisch-deutsch verstehen würden, ich weiss nicht, dann könnten sie ja gleich zu Revolut wechseln…
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«[…]nicht mehr in den 80igern beim Steuerfuss[…]»
Nix 80ger, nix 80iger und auch nix 80ziger – sondern 80er!
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Ach Ziger… sagen die Nichtglarner
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Viel Lärm um nichts – man wird eine gütliche Ausnahmeregelung finden, z.B. durch Rückerstattungen / Subventionen in Höhe der neuen Steuerlast. Eine Anmerkung noch: Bitte nie wieder „80iger“ (lies „achtzig-iger“) schreiben, sondern wie echte Menschen „80er“.
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Deutsches Sprach is schwierig Sprach 🙂
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wie wäres es herr hässig, wenn sie ausgerechnet hätte wie viel dies bei den unternehmen zu buche schlägt? anstatt schaumschlägerei, zwei fliegen mit einem schlag.
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„Offenbar will sich die CS-Kartentochter tatsächlich alle Optionen offen lassen.“
Gut so. Das sollten wir alle tun. Hohe Steuern muss sich niemand gefallen lassen!
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Interessant, Herr Hässig, wäre eine Analyse ihrerseits gewesen um zu verstehen, wie sich die Erhöhung des Steuerfusses auf die Bottom Line auswirkt. Folgt ein solcher Artikel?
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Absolut lächerlich. Wegen 3% steht niemand auf. Alle Massnahmen wären massiv teurer.
Aber es wäre gut, wenn die Swisscard mal ein vernünftiges Computerprogramm zur Verfügung stellen würde und auch man auch bei AX wieder das Internet entdecken würde und dioe bestehenden Programme erweitern und verbessern würde.
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Nicht wichtig. Das Ziel ist eh die Karten loszuwerden.
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Geht davon aus, dass langjährige Mietverhältnisse bestehen, so schnell kommen die nicht von Horgen weg. Ausserdem würden sie bei einem Wegzug viele MA verlieren.
Ich denke, die Finanzchefs rechnen eher, um wieviel sie die Kommission erhöhen müssen, um beim alten Ergebnis zu bleiben. Der Bonus will ja gesichert sein.
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Quatsch – Willi weiss doch gar nicht, was ein Steuerfuss ist und hat nun erstmal von PWC ein Gutachten angefordert.
Und Zielerreichung wird sowieso am EBT gemessen, d.h. Vor Steuer
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Etwas viel Luft in diesem Artikel.