Aufatmen gestern bei der Nestlé-Spitze. Die Aktie machte nach dem 11-Milliarden-Gewinn einen Sprung.
Von tief unten. Viele Investoren haben mit dem „sichersten“ Schweizer Wert Geld verloren.
Solche Sorgen kennt eine nicht. Die Finanzchefin der Nestlé. Sie machte den Reibach ihrer Karriere.
Anna Manz heisst sie, seit März 2024 lenkt sie das Zahlen-Reich des Schweizer Food-Multis.
Im gestrigen „Governance“-Report findet sich Erstaunliches zu Manz. Sie habe für ihre verfallenen Boni-Ansprüche bei ihrer Ex-Firma, der Londoner Börse, „replacement grants“ erhalten.
In der Höhe von … 10’532’373 Franken.
Der Golden Hello von Manz war derart enorm, dass die Nestlé dafür ihre absoluten Ausnahme-Regelungen aktivieren musste.
„For a part of the value (CHF 5 037 580), the supplementary amount authority pursuant to article 21ter of Nestlé’s Articles of Association was used“, steht im Bericht.
Manz hat ihr Willkommens-Geschenk in Nestlé-Anrechten, -Aktien und „cash“ erhalten. Sie stellte damit die offiziell Höchstbezahlten in den Schatten.
„Including replacement grants, Anna Manz (CFO) would have been the highest paid in 2024.“ Wie viel das wären, kann man abschätzen.
Der gescheiterte CEO Mark Schneider kam nämlich bis zu seinem Aus im Herbst auf 8,8 Millionen für die operative Arbeit plus weitere 3,5 Millionen für jene im VR, total über 12 Millionen.
Sprich: CFO Anna Manz verdiente im 2024 13 oder mehr Millionen. Sie zählt damit zu den höchstbezahlten Managerinnen weltweit.
Im Job sei sie noch nicht richtig angekommen, sagt eine Quelle. Ihre Familie lebt weiterhin in London.
Deshalb würde Manz nach Vevey an den Hauptsitz der Nestlé pendeln. Auf den dortigen Gängen geht um, sie habe vom gigantischen Räderwerk selbst nach fast einem Jahr „immer noch wenig Ahnung“.
Dafür stimmt ihre Kasse. Manz gilt als letzte wichtige Verpflichtung von Mark Schneider. Der Hochgelobte hatte Nestlé in die tiefste Krise seit Jahrzehnten gesteuert.
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Die beliebtesten Kommentare
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Ist Nestlé eine Bank geworden?
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Nestlé Produkte kaufe ich schon länger nicht mehr, nicht mal wenn es Aktion ist. Einmal bin ich hereingefallen, ich dachte die Marke hätte nichts mit Nestlé zu tun und hoppla, auf dem Etikett hinten wurde ich eines besseren belehrt; die kaufen wohl alles das nichts niet- und nagelfest ist.
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In Art. 95 BV steht: „keine Vergütung im Voraus“ – und sie werden trotzdem bezahlt. In Art. 8 EMRK steht nichts von „Steuern, welche das Klima verändern“, und die hiesigen Steuerzahler erhalten dennoch den Klimaablass vom EGMR aufgedrückt! Endphase! Es war schon immer so. Gegen Ende kollabiert das Rechtswesen, alle haben alle lieb, keiner kann sich mehr an irgendwas erinnern, keiner wusste von irgendwas und niemand hatte jemals irgendeine Absicht von irgendeiner Mauer… Und dann schmiert es ab. Und dann beginnt der Blödsinn von neuem… Rette sich, wer kann!
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Vor 12 Jahren folgten Volk und Stände dem längst vergessenen Minder mit seiner Abzockerinitiative und verboten in der Bundesverfassung mindestens die primitivste Abzocke. Offenbar alles Schall und Rauch! Rechtswesen ausser Rand und Band, Endphase, rette sich, wer kann, bevor sie beginnen, die Kleinen zu hängen, denn das endete schon immer so! Denn auf unser Dreck ist garantiert kein Verlass mehr.
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Das ist ein typisches Problem von kurzfristigem Denken im Management. Die Führungsebene konzentriert sich darauf, ihre eigenen Gehälter zu maximieren, oft mit weniger Verantwortung und nur minimaler Überprüfung der allgemeinen Unternehmensgesundheit, während der Fokus auf der Aktienperformance liegt. Nestlé sollte stattdessen Sicherheit, Innovation und die Einhaltung von Vorschriften in den Vordergrund stellen, anstatt kurzfristige Gewinne und hohe Managementgehälter zu priorisieren
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Von uns Nestlé Expats verlangte man ab Juli 2024 eine Kostenbeteiligung beim Verschiffen von unsetem Haushaltsgut bei Transfers…
Jetzt weiss man auch warum!
Nestlé hat völlig das Mass verloren unter dem Cyborg CEO Schneider und dem trägen Bulcke. Und Achtung, auch der neue CEO Freixe war 8 Jahre lang ein williger Gehilfe.
Ich war lange Jahre dabei aber gottenfroh, weg zu sein von dieser Firma.Kommentar melden -
Das Geld ist wohl Schmerzensgeld für die künftige Zeit. Denn Nestlé wird nach der Erholung vermutlich noch viel mehr bluten und einer oder eine besser gesagt, wird den Kopf herhalten müssen. Für schlappe 10 Mio und dann golden goodbye würde das wohl kaum jemand anders machen.
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Solche egoistische Abzockerinnen und alle an der Anstellung beteiligten sollten sollten ein lebenslanges Berufs- und Landesverbot erhalten, weil sie die liberale Gesellschaft zerstören.
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Muss noch mehr geben .Das ist zuwenig.Das ist knapp für Leben in Schweiz.
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x2. London nicht vergessen.
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Ich hatte Nestle Aktien viele Jahre, aber vor 2 Jahren für 115.– verkauft und keine Lust mehr.
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Der deutsche Versager Schneider hat die eingestellt, da kann man nur den Kopf schütteln.
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Da kann die Männerhasserin Tamara Funiciello ihren Spruch „in der Schweiz sind die Frauen arm“ wieder einmal hervorholen….
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und jetzt kommt auch noch riesenärger in frankreich auf nestle zu: perrier wird als natürliches mineralwasser angepriesen – solche dürfen aber von gesetz her nicht behandelt werden, doch perrier wird seit jahrzehnten mit uv desinfiziert wie nun herauskam.
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Die müssen das. Wie sonst sollten sie Benzol u.a. abbauen?
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Ich würde zwar den SMI nicht shorten, aber es gibt bessere Alternativen…
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Welche?
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Ich shorte russische Rubel – ein todsicheres Investment.
Funktioniert so sicher wie russisch Roulette ohne Kugeln.
Die Zahlen sind gross, davor soll man nicht erschrecken. Besser man erfreut sich an der galoppierenden Inflation und der wachsenden Abhängigkeit von starken Industrieländern wie Iran oder Nord-Korea.Kommentar melden
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Also wenn ihre Zahlen stimmen ist es ja egal, was sie Medien sagen. Managerlöhne interessieren mich nicht. Das bezahle ich letztlich auf dem Produktpreis und ich kann entscheiden, ob ich es kaufe oder nicht. Viel mehr interessieren mich die Staatsausgaben. DENN DAS BEZAHLE ICH MIT MEINEN STEUERN.
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Nestle Aktien verkauft und dafür Bitcoin gekauft.
Bester deal ever.
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10 Mio, haha, Peanuts !
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Kannst ja mir etwas abgeben.
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Der Typus „Private Banking“ hat wohl bei Nestle Einzug gehalten:
– hellbraune, glänzende Lackschuhe auf beiger Sohle
– Care Anzug in leicht blauer Farbe
– 22 Ketteli und Ringli meistens am Handgelenk (Buddah winkt)
– Rolex (um die Assotiation zum Golf zu manifestieren!
– Porsche Velo am Samschtig im huutenge gelbe Michelinmännli Aazug
– rechter Unterarm tätowiert mit Name der Tochter und einem China Sign
– glänzende zurückgekämmte Halblanghaare und 3 Min. Bärtchen
– immer überall dabei und immer eine Meinung/Lösung aus der Ärmel..
– immer einen Schritt voraus – aber nicht mit beiden Beinen in der GegenwartLeicht abgeändert gilt das auch für die Lady in der Chefetage
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klingt eher nach dem typ billiger Berater?!?!
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Der Schreiber hier hat offenbar von Mitarbeiterbeteiligungen keine Ahnung. Auch wenn das natürlich sehr viel Geld ist, es handelte sich im Prinzip um Lohnbestandteile, welche sie beim früheren Arbeitgeber erhalten und vermutlich teilweise auch versteuert hat. Mit dem Wechsel zu Nestlé wurde dieser Lohn hinfällig. Das ist wie wenn man die Stelle wechselt und einen Teil des früheren Lohnes „zurückzahlen“ muss. Da ist es einfach üblich dass bei so einem Wechsel zumindest ein Teil dieses Verlustes vom neuen Arbeitgeber übernommen wird.
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Ist trotzdem abartig.
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Ist also, wie wenn man ein Auto kauft und bezahlt und dann die Leasingraten auch noch dazu.
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Cool, für das man nach einem Jahr in der Firma „noch wenig Ahnung“ haben darf und über CHF 10 Mio. erhält, mache ich den Job sofort und ziehe sogar freiwillig nach Vevey und arbeite dafür Tag und Nacht!
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Ist ja nichts NEUES. Überall nur noch VERSAGER und ABZOCKER! Wieso soll es bei Nestlé anders sein? Der Aktienkurs spricht Bände. Und die lächerliche Dividende für so einen grossen Konzern? Die Herrschaften füllen sich lieber die Säcke alleine. Bis zum nächsten Chaos. Und übrigens: Auf NestLé Produkte kann gut verzichtet werden!
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Wow! Auch nur 1/10 davon ist schon ein fürstliche Antrittsprämie. Wieviel Milchpulver oder Kaffekapseln wohl für das oder die ganze Summe verkauft werden muss.
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also, mir wurde heute im Nespresso Shop ausführlichst auseinandergesetzt, in ach wie vielen Sphären Nestle ja ESG Vorreiter sei.
Gleichzeitig wurden 3/4 der aktuellen Produkte SCHLECHTGEREDET um ein einziges (nicht mal das teuerste) Gutzureden.
Effektive Sales sehen anders aus.
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Also wenn diese Managerin von UK nach Vevey pendelt, wo fährt sie da durch ? Via Paris oder via Mannheim ?
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privat jet
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Es könnte auch sein, dass sie bei Châtel-St-Denis vorbeifährt.
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Das Bild oben ist sehr gut; es illustrierte vortrefflich die Aufbruchstimmung im Konzern. Da kann man nur sagen: „prvo.“
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Yesterday CEO of Nestlé was in evening Swiss news. When asked is Switzerland important for Nestlé his answer despite being positive sounded completely false…
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link bitte (ohne Geoblocker)
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Nestlé Produkte meiden wir seit Jahren!
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Nicht ohne Grund ist Nestlé über CHF 55 Mrd. weniger Wert!
Die CHF 10.oo Gegenbewegung des Titels ist rein technische Reaktion, Punkt.UBS, Nestlé, Novartis, Roche, und wie sie alle an der Börse gehandelt werden, all deren Managerli sind reine Zulanger im Gesetz und bringen wenig bis nichts an Mehrwert ein!
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„Dafür stimmt die Kasse.“ Dies scheint bei vielen Führungskräften vor allem von großen Aktiengesellschaften die eigentliche Motivation für den Posten zu sein. Eine andere Erklärung für Missmanagement und Ahnungslosigkeit gibt es faktisch nicht.
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Novartis Inder lässt grüssen!
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Nestle ist total überbewertet und wird sich für Aktionäre auch in Zukunft nicht lohnen. Nicht ein einziges Nestle Produkt finde sich in meinem Einkaufskorb, Kaffeekapsel – zu teuer, habe eine Kaffeemaschine. Sehr viele süsse Snacks, ein paar überteuerte Mineralwasser, dazu noch teures Hunde und Katzenfutter, usw. Aber Hauptsache das Kader bezahlt sich fürstlich, ihr könnt diese Aktie haben, habe und werde nie eine von euch kaufen.
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Nein Danke, ich bin aktiver Aktionär und nicht Schrotthändler.
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Man fragt sich, was der Verwaltungsrat um Präsident Paul Bulcke in den letzten Jahren gemacht hat, außer natürlich grosszügige Tantiemen abzukassieren. Man hat CEO Mark Schneider viel zu lange zugeschaut, wie er die Firma an die Wand gefahren hat.
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Aber hallooooooo !!!!
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Wieso ist das eine Meldung wert?
Gute Leute werden gut bezahlt. Das ist doch immer so.
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bitte kennzeichnen.
Verstehen nicht alle.
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„Schmarotzertum“ und Abzocken im Zeitalter des „Raubkapitalismus“ ist das Gift für jedes Unternehmen und das Gift für jede Demokratie. Was soll der „Ottonormalverbraucher“ denken, wenn ihm die Rente streitig gemacht wird, die Sozialleistungen klammheimlich zusammengestrichen werden (Umwandlungssatz Pensionskasse, etc.) und auf der anderen Seite werden Milliarden an Boni, Abfindungen für null Leistung bezahlt!!! Wenn diese Dame nach einem Jahr sich noch nicht in Richtung ihres Arbeitsortes bewegen kann und dazu offenbar immer noch nicht im Business angekommen ist, dann soll sie in London bleiben und sich dort ein anderes Unternehmen suchen!
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Moment: Der Chef, eine Mann, bekommt weniger als seine Untergebene, eine Frau. Da kann man sich ja denken was man will.
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So ein sinnfreier Kommentar. Die Dame hat Format und ist eine Kapazität, das kostet.
Ein Ibra hat auch mehr gekostet als ein Frei…Kommentar melden
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Hat’s dem Top Managenent von Nestle in den Weizen gehagelt? Jedwelches Schamgefühl verloren?
So geht man nicht mit einem traditionellen Schweizer Unternehmen um. Die oben sollen ihre Millionen nehmen. Und dann Packen und Abrauschen. Nestle ist kein Kinderspielzeug für fette Managereliten.Kommentar melden -
Als alter Nestleaner nehme ich zur Kenntnis, dass – leider wie in vielen anderen börsenkotierten SMI-Unternehmen – eine neue, unverständliche Unternehmenskultur Einzug gehalten hat. Ergebnis- und Aktienkursentwicklung zeichnen dies bestens ab. Die gestrige Erholung des Aktienkurses dürfte eine technische Erholung sein. Die Markt- und Produkteprobleme sind jedenfalls nicht gelöst.
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Wenn das nur annähernd stimmen sollte, so ist das total daneben. Aktionäre wehret euch.
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Nehme an im Nestle Business Jet.
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Mich wundert gar nichts.
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Da fehlen selbst mir die Worte…. Und wer Sie kennt weiß warum.
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Dann behalten Sie’s für sich.
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….Fahren die Firma Richtung Abgrund und kassieren ab für nichts.
Wo ist die Leistung?
So was darf nicht geduldet werden!Kommentar melden-
Sie sind ja auch keine Frau…
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Das sind noch Altlasten von dem Super-Manager Mark Schneider. Der Typ
hat in seiner Amtszeit eigentlich nur Mist angerichtet. Gut ist er weg.
Jetzt gehts mit Nestle wieder voran…Kommentar melden -
In welcher Welt leben wir eigentlich. Nestle, zum Schämen wen es stimmt.
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Und die Leute regen sich immer über die normalen Arbeiter auf.
– Sollen zurück ins Office
– Nicht beschweren wenns zu wenig Geld gibt
– Einwanderung ist an allem SchuldMerkt ihr nicht, dass das alles Ablenkung ist davon, dass die Millionäre und mehr uns alle Ausnehmen? Die erlauben sich was sie wollen.
– Steuern optimieren bis zum geht nicht mehr
– Sich gegenseitig fette Löhne und Boni geben obwohl schon lange klar ist, dass es keine Risk Taker mehr gibt. Im Fall der Fälle springt eh immer der Staat ein.Und wenn man mal über höhere Steuern (für 1 Mio Plus) oder höheren Mindestlohn spricht kommt immer das Argument, dass dann die Wirtschaft leidet.
Ja was für eine Wirtschaft ist das nur?Kommentar melden -
Ich bin selber CFO, was bitteschön kann sie als Nr. 2 so wertvoll machen? Strategie und VR-Sparring sind in der Verantwortung vom CEO. Das ist nichts als Dekadenz. Hat man keine günstigere Kandidatin gefunden, wenn es dem woken Zeitgeist dann schon unbedingt eine Frau sein muss? VR sollte von Aktionären für ungetreue Geschäftsbesorgung (unnötige Payments) verklagt werden.
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....Fahren die Firma Richtung Abgrund und kassieren ab für nichts. Wo ist die Leistung? So was darf nicht geduldet werden!
Wenn das nur annähernd stimmen sollte, so ist das total daneben. Aktionäre wehret euch.
Mich wundert gar nichts.