Gestern war schlimmer als vorgestern. Vorgestern war schlimmer als alles seit Covid.
Das die Bilanz seit Mittwochabend, als der Trump-Zollhammer niedersauste. Die Aktien der wertvollsten Unternehmen rasselten in den zwei Tagen in die Tiefe.
Ungebremst.
Die UBS verlor 9,7 Milliarden Börsenwert. Ihr Kurs gestern Abend nach Börsenschluss: 23.26 Franken.

Unendlich weit weg von der 30-Franken-Hürde, welche die Bank noch vor kurzem mit fantastischer Leichtigkeit übersprungen hatte.
Die zwei Pharma-Kolosse, die zunächst von Donald Trumps Import-Zöllen verschont zu bleiben schienen, hats am Tag 2 nach dem Erdbeben auch erwischt.
Mit umso grösserer Wucht.
Der Roche-Genussschein verlor seit Mittwochabend knapp 9 Prozent. In Franken: 18.3 Milliarden.
Das ist einmal die ganze NEAT-Alpentransversale durch den Gotthard.
Novartis kam glimpflicher davon, dafür hats die ungekrönten Könige des seit einem Vierteljahrhundert boomenden Private Equity-Geschäfts erwischt wie noch nie.
Partners Group. Die Aktie der Zuger Krösi schossen gerade nach unten. Am Donnerstag und am Freitag gab der Titel insgesamt um 14 Prozent nach.
Das sind schon fast CS-Verhältnisse. An Wert in Franken verloren Partners Group 3,8 Milliarden.
Fast doppelt so viel radierte der Zoll-Tornado bei der Zurich aus.
Die unter Mario Greco immer höher steigende Versicherungsgruppe mit starkem Ableger in den USA fand sich im schlimmsten Albtraum wieder.
Minus 9 Prozent seit Mittwochabend, minus 7 Milliarden beim Börsenwert in 2 Tagen.
Kühne+Nagel-Grossaktionär Klaus-Michael Kühne ist weiterhin Milliardär, doch seine Erfolgs-Logistik-Firma gehört zu den ganz grossen Verlierern. 11 Prozent liess der Valor liegen.

Interessant sind zwei Aktien:
Jene der Swisscom und die von ON Running, der Schweizer Shooting-Sport-Marke mit „Swiss made“-Label und Billigproduktion in Vietnam.
Dem Land, das wie die Schweiz von Trump besonders zur Ader gelassen werden soll.
Die Aktie von ON Running kannte am Tag 1, dem Donnerstag, an der Börse kein Halten. Doch gestern erholte sich der Titel; der stieg sogar um 5 Prozent.
Per Saldo verloren ON-Aktionäre in den zwei Tagen Sturm und Hagel trotzdem 1,5 Milliarden US-Dollar.
Als einzige weit und breit im Plus fanden sich die Swisscom-Eigentümer. Ihre Firma hatte gestern Abend 340 Millionen Franken mehr wert als vor dem historischen Auftritt des US-Präsidenten im „Rosengarten“ des Weissen Hauses.

Dort streckte Trump in „Moses“-Manier seine Zoll-Tafel in die Luft, mit den Strafen für die wichtigsten Handelspartner der USA.
Switzerland, 31 percent, China: 34, Vietnam 46.
Die „key trading partners“ der USA würden mit ihrer Wirtschaftspolitik „an unusual and extraordinary threat to the national security and economy of the United States“ schaffen, meinte Trump.
Und fuhr fort: „I hereby declare a national emergency with respect to this threat.“
So nachzulesen in Trumps „Executive Order“.
Damit kontere er „imports“ dieser Exportnationen „with a reciprocal tariff“, um jene „trade practices“ ins Lot zu bringen, „that contribute to large and persistent annual United States goods trade deficits“.
Dass die Schlüsselländer im Güteraustausch mit den USA mit ihren eigenen Zöllen und anderweitigen „barriers“ den USA das Leben schwer machen würden:
Das zeige nur schon daran, „as they suppress domestic wages and consumption, and thereby demand for U.S. exports, while artificially increasing the competitiveness of their goods in global markets“.
Die Schweiz, ein Billiglohnland, das künstlich seine Waren verbilligt, um den USA zu schaden: Auf so eine Idee ist bisher noch keiner im Land der Eidgenossen gekommen.
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Die beliebtesten Kommentare
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Die Euroturbos wittern Morgenluft. Sie wollen unter die Fittiche von Brüssel. Dabei werden wir dort viel mehr ausgenommen. Nur die SVP hält dagegen.
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Jetzt Aktien kaufen🤷
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Gegenmassnahme: Importzölle auf die US-Währung in Höhe von 31%
sowie auf die Anleihen die vom United States Department of the Treasury gedruckt wurden. Ebenso 31% -
Die Aktionäre von ABB, Julius Baer, Partners Group und UBS werden den sogenannten Liberation Day vom 2.April leider eher als Anfangstag des Vermögensabbaus bezeichnen. Nicht alle haben 10 Jahre Zeit und Nerven, diese Titel so lange im Depot zu behalten und bei Besitzern von strukturierten Produkten mit einer dieser Valoren im Korb wird es schon nach zwei Tagen mit grossen Kursstürzen zu einem sehr unangenehmen Nervenkitzel wegen einer möglichen Barrierenberührung in diesem Jahr oder 2026.
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…und die margin calls stehen erst noch aus…
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Partners Group ist ja gerade ein Proviteur bei Veränderungen, da kann man zuversichtlich sein.
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Kommt „Proviteur“ vom Wort „Proviant“?
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Finde ich grossartig.
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Nur das junk volume wird grösser, nicht der Anteil der value Titel.
Frag Ihn warum Er seit einem Jahr nur noch in Liquidität investiert…
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Trump ist wie die Börse, sehr volatil. Also, beruhigt euch wieder. Sleepy Joe war das pure Gegenteil von Trump, jetzt gibt’s Action. Eigentlich haben ja alle Politiker einen kleinen Trump in sich, aufwachen ist das neue Motto, fertig mit Dornröschenschlaf.
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Ronald Reagan war auch das Gegenteil vom jetzigen Machthaber, aber im positiven Sinn. Jetzt schmälert eine Person den Wohlstand von fast der ganzen Weltbevölkerung je länger je mehr. Kann dieser Lauf noch gestoppt werden?
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@J.O.
Dachte immer (bezugnehmend auf unzählige Kommentare in diesem Blog) dass die Börse ein Nullsummenspiel sei?
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„Wages and consumption“. Geht`s um die Stützung des $?
Dafür ist doch primär die FED zuständig… -
Preis und Wert sind zwei verschieden Sachen; der Preis der Aktien hast sich dem Wert der Firmen angepasst.
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Das KGV der Hauptindices ist ja immer noch erschreckend hoch.
Noch kein Zeitpunkt für Contrarians… -
@Gusti
Es wird noch weiter runter gehen, spätestens wenn USA und Israel gegen Iran vorgehen und Iran die Strasse von Hormus sperrt; und China in Taiwan Fakten schafft.
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„Runter kommen sie alle. Dieser Spruch gilt für Flugzeuge wie für Börsenkurse“.
Hermann Simon -
haben die zölle auswirkungen auf die altenheime
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Im Gegenteil, die lieben die neue Muppet Show. Habe gehört, man kriegt sie nicht mehr vom Fernseher weg. Sie lachen sich buchstäblich krumm, soll ja gesund sein und setzt Glückshormone frei. Fazit: Alles im „grünen Bereich“.🤣
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Wenn ich mich richtig erinnere so ’schützt‘ die SNB den CHF vor einer übermässigen Aufwertung durch Fremdwährungskäufe, um eine starke Abwertung derselben zu verhindern. Ohne diese wäre der USD und der EUR gegen den CHF wohl günstiger. Das kann man schon als Währungsmanipulation bezeichnen. Da braucht man nicht die effektiven Zölle zu vergleichen. Trump hat also recht.
Ich hätte nichts dagegen wenn mit der Stützung des CHF Schluss wäre. Denn darauf beruht m.E. die künstliche Attraktivität des Werk- und Dienstleistungsplatzes Schweiz. Und auch ein schöner Teil der Zuwanderung von sogenannten qualifizierten Arbeitskräften welche hier ‚mehr‘ verdienen als im Ausland. Diese überlasten unsere Infrastruktur und mindern schlussendlich die Lebensqualität. Auch die Wohnungsnot beruht m.E. schlussendlich wesentlich auf diesen Währungsmanipulationen.
Wenn ich am Zürichsee neu baue und ⅔ der Wohnungen in kürzester Zeit an Expats vermiete, dann stimmt etwas nicht mehr.-
Nein, JEDE Zentralbank betreibt Geldpolitik. Auch die FED. Darum klappt`s ja mit dem Euro nicht so recht. Im Vergleich zur Fiskalpolitik der meisten Länder macht das auch absolut Sinn…
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Bist Du der Hans Ochsner, ehemals BVK,wohnhaft in Uruguay? It is cool, man.
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Heute zwei verschiedenen Personen die gleiche Antwort geschrieben, beim ersten ging die Antwort raus und beim zweiten wurde sie gestoppt von deiner KI. Was soll das?
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Die sind nicht futsch sondern nur in anderen Händen. Das ganze war doch absehrbar und einige Leute vorallem die Trump Sippe hat sicher letzte Woche Milliarden verdient. Wenn nicht, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen.
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Komisch. Immer wenn es bergab geht, kommt eine solche Untergangsstimmung auf. Doch ordnen wie mal ein: Ausser dem Nikkei, der immer noch unter der Marke von 38000 Punkten verharrt, also weniger als vor 35 Jahren hat. Zum gleichen Zeitpunkt war der Dow Jones etwa bei 2‘500 Punkten und der Nasdaq existiere nicht einmal. Auch nach dem Dämpfer der letzten 2 Tage ist der Dow immer noch 15x höher und als vor 35 Jahren und vom Nasdaq reden wir schon gar nicht. Allein die glorreichen 7 haben einen Börsenwert, mit denen man alle Immobilien in ganz Europa kaufen könnte. Und Tesla ist mehr wert, als alle europäischen und japanischen Autohersteller zusammen!!! Und der DAX mit seinen über knapp 21‘000 ist ja auch nicht ganz billig. Würde das alt bewerte P/E Ratio wieder einmal berücksichtigt, so müssten die Börsen in Europa und USA um mindestens noch 30 respektive um 50% sinken.
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Bin da im Grundsatz voll bei Dir; frage mich nur, ob du dich auch schon einmal mit der Thematik PR und TR befasst hast?
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„Die Aktien der wertvollsten Unternehmen rasselten in den zwei Tagen in die Tiefe.“
Soviel zu scheinbarem Wert / Spekulation und ein Hinweis dazu, in welcher Blase man sich selbst befindet.
Ein kleines Gedankenexperiment am Beispiel UBS: Kann dieses Unternehmen wertvoll sein, wenn es auf blosse Ankündigung hin abrauscht? – Immerhin stehen den Trump’schen Ankündigungen Signale zu seiner Lieblingsbeschäftigung, einem Deal, entgegen.
Allein die Schweizer Politik weigert sich, zu dealen. Angeblich soll dies bei der CS auch schon der Fall gewesen sein?Ich gehe von einer Wertberichtigung aus, die im Zeitalter von Fiat Money eben eine ganz andere Symbolik besitzt als mit einem ungedeckten Vermögenswert bei der SNB einen nur durch die Inflation gedeckten Kredit zu erhöhen.
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Wir als SVPler vertrauen Trump und seiner Regierung. Die machen das richtig. Für die Bauern, gegen die Banker. Und Christoph, Köppel und Glarner zeigen uns den Weg.
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Deshalb gibt`s ja auch keine Freihandelsabkommen mit Agrarerzeugern.
Die heilige Kuh kostet uns heftig: Importsperren und Zölle, überteuerte Lebensmittel, Verseuchung der Böden und Grundwasser, jetzt auch noch politisch motivierte Retaliation… -
Es gibt immer Verlierer. Wir Bauern sind es nicht.
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Vor allem die UBS wird jetzt sicher noch ein paar mehr Leute „nach draußen bitten müssen“, denn ein stark sinkender Aktienkurs ist ja mehr als schlecht was die variable Vergütung angeht. Und bei der Zurich gibt es sicherlich noch mehr Präsenzfetischismus und Mikromanagement weil ebenfalls die variable Vergütung leidet.
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Leider wird es dann noch mehr Arbeitsplätze kosten, wenn der UBS-Kurs wieder bei rund 17 Franken sein wird, wo er sich während einiger Zeit bewegte.
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Kaufen!
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Not yet! Warten!
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Kaiser Donald steckt gerade mit seinen Zöllen den weltweiten Produktionssektor in seine Tasche. ER kann dies; denn die USA besitzen einen Absatzmarkt, der weltweit seinesgleichen sucht! Ausländische Unternehmen helfen ihm dabei, sie können ja gar nicht anders! Dass die Welt dank der WELT-Bank und dem IWF am US-Dollar-Tropfen hängen, hilft Donald bei seinem ‚Fang‘ ungemein. Und das die Börsen jetzt krachen, verbilligt diesen ‚US-Raubzug‘ umsomehr.
Bildhaft: Die Rinder und Kühe, die jahrelang frisch, fromm, fröhlich und frei auf dem US-Rasen grasen durften, werden jetzt eingezäunt (fenced in). Oh boy!
So macht man ein Land (mithilfe fremder Investoren) gross!
Nur Länder, die dank US-Sanktionen, gezwungenermassen und unter ‚Schmerzen‘ ihre EIGENEN Absatzmärkte entwickelten und jetzt kooperieren, wie Brasilien, Russland, Indien, China, Iran und andere, werden überleben! (EU-Vasallen der USA sicher nicht!) Jetzt wisst Ihr, wohin die Reise geht! Goodbye Good Old Europe! -
Was macht eigentlich Patricia Laeris Superfond? Nebst den 10 Schweizer Titeln auf der Tabelle hätte es sicher noch Platz für ihren Fond.
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Als Angestellte der Stadt Zürich kann ich nur lachen, ich muss keine Angst um meinen Job haben. Die Banker hingegen, können sich auf Massenentlassungen einstellen, wenn das so weitergeht. 😂
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Diese Bankangestellte und alle anderen in der Privarwirtschaft zahlen die Steuern, welche deinen „Lohn“ finanzieren. Die aufgeblasene Bürokratie muss mal umgekrempelt werden. Schadenfreude ist die schlimmste Freude.
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Für dich wartet Swiss DOGE. Freu dich nicht zu früh.
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Wer zuletzt lacht lacht am besten. Die Digitalisierung wird auch die Beamten treffen. Sie werden es lange verhindern, dafür wird dann die Stellenreduktion viel grösser sein.
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„Ein Freund war oft viel schlimmer als ein Feind“, sagte er.
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hat den Bitcoin als Reservewährung installiert und die meisten Bundesstaaten sind ebenso investiert oder arbeiten daran.
Blackrock Chef Harry Fink bezeichnet Bitcoin als das neue digitale Gold, besser als physisches Gold.
Dutzende AI Firmen konkurrieren in den USA um Weltmarktanteile.
Während unsere Schlauen in Brüssel und Bern an am Verschluss der Plasticflaschen rumschrauben und weinen wegen den Zöllen.
Jeder setzt die Prioritäten anders.
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larry, aka laurence
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Und die Reaktion der Euroturbos ist wie immer: Jetzt müssen wir dem Verein unbedingt beitreten.
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Irgendwann kannst du es dann halt einfach nicht mehr. Aber immer Optionen offenhalten-so wichtig!
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Der Bitcoin stabil und bleibt deutlich über USD 80’000.–
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Ja klar,
Elon Musk und Trump sind dort investiert.
Der Kurs wird durch wenige market makers gemacht.
Der Zusammenhang ist simpel. Da braucht es wenig Denkanstoss. Die Zusammenhänge liegen auf der Hand, gäll. -
Der Grund interessiert Keinen.
Der Markt hat immer Recht.
Das ist die brutale Realität, dein Fiat-Wertschriftendepot ist abgesackt, während Bitcoin zugelegt hat.
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Meme-Coins für Meme-Boys, lachkrampf.
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@ Denkanstoss
Dass dich der Grund nicht interessiert geht aus deiner Schreibe hervor.
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Eine Beurteilung der Handelspolitik von Trump und die voraussehbaren Auswirkungen gem. Prof. Jeffery Sachs.
https://www.youtube.com/watch?v=x0alGvV0Sjc&t=60sKurz:
Inkompetenz, Machtanmassung, eine Steuer die auch der US Wirtschaft schweren Schaden zufuegen wird.-
Auch der geliebte Bitcoin vom Toni rasselt in den Keller, so what!
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Alleine heute wieder genau 1.18 % im Plus.
Tipp; zuerst denken und prüfen, erst dann in die Tastatur greifen.
Und sollte er wirklich noch 50 % runterrasseln, hat er immer noch all Eure Assets wie Aktien outperformed in den letzten vier Jahren.
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@Wo genau rasselt der Bitcoin runter
Wen interessiert schon diese Meme-Coins, früher spielte man mit Lego.🤣
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Alles halb so wild. Der SMI steht wieder dort, wo er im Januar stand. Kein Beinbruch also, eine gute Möglichkeit um einzukaufen.
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Meltdown in Extremis? Logisch, ist ja Frühling…
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Es wird ein neues Handelskorsett geben, die Werkstatt China gegen den Konsumenten USA. Die US Handelsdefizite produzieren Treasury Bills für Anlagen, dank denen der USD weltweit die Leitwärung ist. Möglicherweise wird Trump das zu korrigieren versuchen und erreicht teilweise, dass mehr in den USA produziert wird, der USD weiter geschwächt wird.
Die „Partner“ Europa, JPN, Taiwan, S-Korea merken leider, wie unzuverlässig die USA als Trade-Partner ist… dieser Vertrauensverlust wird die USA in den nächsten Dekaden schmerzlich erleben….
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Noch vergessen: Die USD T-Bills sind wie die Pocken in allen Büchern (auch bei den Banken und Wärungshütern), die entwerten sich natürlich…
USD 2026 im Sommer bei CHF 80.– – FED, Zins 1.5% tiefer, Inflation ca. 3% (USA)
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Na und? Eine natürliche und zudem gesunde! kleinere Korrektur der seit längerer Zeit komplett überbewerteten Aktienmärkte. Ein Blick auf die immer noch! irrwitzig hohen Börsenbewertungen der allermeisten Firmen sollte eigentlich schon etwas zum Nachdenken anregen. Nicht ohne Grund gibt es die allseits bekannte Redensart „What goes up, must come down“.
Am Tiefpunkt der nächsten rezessionsbedingten Baisse werden vermutlich UBS-Kurse im sehr tiefen einstelligen Bereich – sofern die UBS AG dann überhaupt noch existiert – vielleicht Kaufkurse sein. Wer weiss?-
So wie ich gerade gelesen habe meinte Ermotti, die UBS tangiert das nicht, sind zwar 10 Mrd. futsch aber Ermotti ist optimistisch, der Zollschock sei ein kurzes Gastpiel, aha.🤣
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Und warum prangern wir in der Schweiz nicht die Kohäsions-Forderungen der EU an? Was soll das denn sein, eine Markteintrittsgebühr zu fordern ist gleich Zoll. Aber bei der Uschi machen die Schweizerchen immer den Kniefall anstatt einmal den Trump zu spielen.
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schon mal was von bilateralen Verträge gehört, wenn wir nicht spuren, riegeln die alles ab. Die Schweiz ist keine Film-Insel mehr….
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Auch während der Weltkriege war die Schweiz abgeriegelt. Wir haben ganz gut überlebt.
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Die Kohäsionszahlungen beliefen sich bislang auf jährlich 150 Millionen Franken. Im Vergleich dazu schlagen die trumpschen Strafzölle von 31 Prozent auf Waren im Wert von rund 30 Milliarden mit über 9 Milliarden pro Jahr zu Buche. So viel zur vielbeschworenen Objektivität Ihres Beitrags. Aber in gewissen Kreisen ist die EU ohnehin an allem schuld – vermutlich auch an den Strafzöllen, obwohl sie dabei deutlich glimpflicher davongekommen ist, und zwar ohne unterwürfiges Anbiedern.
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Ja, „wir lassen uns…“. Meine Grossmutter hat mir auch erzählt, wie ganz gut sie überlebt haben. In der Schweiz, nicht im direkt betroffenen Kriegsgebiet.
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@ …unterjochen
jo, gäll, sind alles fremde richter im ausland.
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Na ja… Trump ist eben ein ewiger Spieler. Die Zölle sind nur ein riesiger Bluff. Er spekuliert eben, dass nun jeder auf allen vieren angekrochen kommt und im gute „Deals“ anbietet. Da pickt er dann gemütlich was schönes für sich raus. Was er nicht mag sind Länder wie China, die sofort massive Gegenzölle verhängen. Wenn das jeder machen würde…. könnten die USA einpacken. All-In zu gehen ist eben immer ein Risiko…
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für eine per se bankrotte Bank/ubs ist auch der jetzige Kurs 23.- Stutz zu hoch.
Da hilft auch der Tessiner sunnyboy an der Spitze nichts.-
Grandiose Analyse eines hochqualifizierten Experten. Der Sachverstand prädestiniert den Verfasser für den Vorstand der JUSO. Eventuell, je nach Alter, für die Nachfolge von Wermuth
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Hi Hubertus.
Du hast da was vergessen Das Aktienrückkaufs Programm läuft noch und sie können günstig einkaufen.
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Spannende Zeit!
Politische Ursachen haben in der Regel nur kurzzeitig Einfluss auf die
Börsen, ob es diesmal anders kommt? -
Es gibt nachvollziehbare Hinweise dass die Formel zur Berechnung der „Tariffs“ von einer AI erstellt wurde, vermutlich Grok. Dafür spricht auch, dass Trump „Tariffs“ für unbewohnte Inseln erhoben hat. Da müssen die Pinguine die USA aber arg abezockt haben, dass Trump sie nun im Rahmen seines „Liberation Day“ hart abstraft.
Diese Lachnummer passt aber gut zu anderen Dingen, welche die Trump Administration auch sonst an den Tag legt: Kriegsvorbereitung in einem nicht speziell gesicherten kommerziellen Chat mit Einladung eines Journalisten, dienstliche Verwendung eines nicht speziell gesichterten kommerziellen Mail-Anbieters (hat man nicht genau das lauthals Hillary Clinton vorgeworfen), Beendigung des RU/UA-Konflikts innert 24h, Entfernung von Fotos der „Enola Gay“ aus den Archiven, Staatsangestellte entlassen und kurz darauf wieder eingestellt, etc.
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Donald der Erste schaute noch auf die Börsenkurse.
Donald der Zweite ist nur noch wahnsinnig. -
Die aktuelle Lage verdeutlicht, wie fragil die wirtschaftlichen Verhältnisse sind. Es braucht viele Rädchen, um es am Laufen zu halten, aber es braucht nur einen Trottel, um es zum Absturz zu bringen. Das Problem der Amerikaner und Europäer (inkl. Schweiz) sind nicht irgendwelche Zölle, sondern dass seit Jahrzehnten munter und unverfroren über die Verhältnisse gelebt wird, d.h. ständig neue Schulden gemacht werden.
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Infantile Spinner haben auch in Europa die Macht gekapert, pardon: sie wurden gewählt. Schaut auf die Ampel oder deren rotschwarzes Klon.
Irgendwann kostet das eben Geld.
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…sind drei herausragende Leader, die unermüdlich für Frieden und Freiheit kämpfen. Auch in Europa sollten wir uns freuen, dass sie Klaus & Co., Klimaklebern, NATO-Kriegern und dem Regime in Kiew Angst einjagen.
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Wow, wie krass, Klimaklebern Angst einzujagen.
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Ich denke, es wäre besser, sie nehmen ihre Medikamente auch am Wochenende.
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Musk ist bald weg.
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@Stable Genius
Genau, und die Tesla rosten gemütlich dahin auf dem Autofriedhof.
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Was haben denn Banken und Versicherungen mit Zöllen zu tun? Da gibt es nicht mal eine Korrelation, geschweige denn Kausalität. Sind die automatisierten Handelsüberwachungssysteme so banal eingestellt, dass sie nicht mehr können, als bei bad news zu verkaufen? Ernsthaft?
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Naja, weniger Vermögen heisst weniger Gebühren. Weniger Investitionen heisst weniger Versicherungen nötig.
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Der Markt reagiert nicht immer logisch.
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Und nun bitte an die IP-Redaktion für einen weiteren Artikel:
„Statt Katzenjammer: Bietet sich jetzt die Chance, günstig zu investieren?“-
@Sam Polafke
Kein Mensch weiss ob die Korrektur weitergeht wie stark oder wie lange das geht? China hat angekündigt die seltenen Erden nicht mehr oder nur beschränkt an die USA zu verkaufen. Die USA sind sich gar nicht bewusst was das bedeutet. Es könnte für die US Industrie verheerende Folgen haben, wenn diese Metalle plötzlich fehlen. Jetzt Aktien zu kaufen ist hoch riskant. Man sollte nicht in ein fallendes Messer greifen. Ich erinnere mich noch an das Jahr 1998. Asien und Russlandkrise. Die Aktienmärkte stürzten 50 Prozent ab.
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Um nur einige Beispiele zu nennen:
US-Verbrennermotoren, Kühlschränke, Kochherde, Staubsauger, Bügelbretter (!) etc. werden durch diesen gescheit geredeten „executive order act“ weder innovativer noch wettbewerbsfähiger.
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Ist doch egal, wenn die Börse (zweitweilig) runtergeht. Wichtig ist der Börsenkurs nur:
– für Leute, die mit Kursgewinn verkaufen wollen
– auf fallende Kurse setzen
– Unternehmen neue Aktien herausgeben wollen
– Unternehmen Kredite aufnehmen wollenSolange ein Unternehmen also keine neuen Aktien herausgeben will oder einen Kredit aufnehmen will, spielen die Kurse vorerst keine Rolle.
Auch für langfristige Investoren spielt es keine Rolle – die Kurse werden sich erholen.
Nicht zu vergessen: Trump ist ein Dealmaker. Er hat jetzt mal eine erste Offerte auf den Tisch gelegt. Diese ist aber nicht sein Endziel. Es ist üblich mit hohen (unerfüllbaren) Forderungen in Verhandlung zu gehen, damit man durch Nachgeben schlussendlich das erreicht, was man sich als Ziel gesetzt hat.
Insoweit verstehe ich die ganze „Panik“ nicht. Jetzt ist es Zeit sich mit Trump an den Tisch zu setzen und zu verhandeln.
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Gutes Statement.Ich empfehel schon seit Jahren, Aktien mit einer guten Dividende zu kaufen und nicht nur auf Kursgewinne zu setzen. Genau in solchen Situationen wie jetzt, oder bei einer Korrektur, ist es beruhigend, wenn man sich an einer schönen Dividendenauszahlung erfreun kann.
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Ich habe nur Bares und 2 Kassenobligationen und kann drum mega ruhig schlafen.
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.. und zum Glück keinen Tesla vor dem Haus 😉
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@Turi
Etwas scheinen sie zu vergessen. Dividenden sind nicht garantiert. Wenn es dem Unternehmen schlecht geht werden diese gekürzt oder fallen aus. Beispiele: Adecco, Swatch. -
Ein Tesla vor dem Haus kann in einem strengen Winter von Nutzen sein. Wenn die Wärmepumpe soviel Strom saugt, dass es zu einem Strommangel kommt, kann ein brennender Tesla etwas Wärme spenden.
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Wow. Herr Hässig kann Börsenkurse lesen und Prozentrechnen. Bin beeindruckt.
Für Erklärungen / Einschätzung der Unterschiede oder warum Swisscom verschont bleibt und ON-Running sich erholt fwhlt aber Zeit, Wille oder Expertise. Ungenügend!
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Welche Expertise hat denn eigentlich einen Langzeitgehalt?
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Hæssig in extremis
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Klappt ja nicht mal mit der KI!
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@Expertisen oder Prognosen zu Aktienmärkten sind wertlos. Etwas läuft aber immer gleich ab. Stark überbewertete Börsen korrigieren. Nur weiss niemand wann. Aktienmärkte die nach einer Baisse am Boden liegen, steigen wieder. Aber wenn die Kurse zusammenbombardiert sind, haben viele Leute Angst zu kaufen. Man muss dann kaufen wenn das Blut meterhoch durch die Strassen fließt.
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Spannendes Experiment dank Trump. Bringt etwas Leben an die Märkte.
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Diejenigen US-Bürger, die dadurch ihre Jobs verlieren, finden das sicher auch spannend. Darunter werden nicht wenige Trump-Wähler mit MAGA-Käppis sein.
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@ Stephan
Warten Sie mal ab wie spannend es noch wird.
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Die weltweiten Aktienmärkte waren und sind immer noch krass überbewertet.
Es braucht nur eine negative Nachricht und dann wird eine Korrektur ausgelöst. Es gab einige Warnungen diesbezüglich.
Aber die Anleger haben das wohl ignoriert. Ich bin skeptisch. Es könnte noch hässlicher werden. -
Auf so ein durchgeknalltes Experiment des ultimativen, weltweiten Vermögensabbaus, nicht nur der Aktionäre, auch Arbeitsplätze und Wohlstand allgemein, könnte ich gerne verzichten. Das sagen übrigens fast alle Beobachter.
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Und warum prangern wir in der Schweiz nicht die Kohäsions-Forderungen der EU an? Was soll das denn sein, eine Markteintrittsgebühr…
Spannendes Experiment dank Trump. Bringt etwas Leben an die Märkte.
Was haben denn Banken und Versicherungen mit Zöllen zu tun? Da gibt es nicht mal eine Korrelation, geschweige denn Kausalität.…