„3-mal Ja, bringt uns das um?“

Im Gegenteil, meint Hans Geiger. Ecopop, Gold und Pauschalsteuer kommen alle aus verschiedenen Ecken und machen das Land stabiler.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. … und zwingen Bundesrat und Parlament endlich das zu machen, was die Volksmehrheit wünscht: Kein EU-Beitritt, die Schelmerei des BR unterbinden, uns klammheimlich in die EU zu zwingen, Selbständig bleiben, selber bestimmen im Land, keine Erdrosselung durch Zuwanderung Unqualifizierter.

    Gerne nehme ich Kritik der Blinden von heute auf mich. Ihre Nachkommen beginnen jetzt schon anders denken, und zwar im Sinne von Benjamin Franklin: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

    Noch zu Ecopop: In der Weltwoche war zu lesen, dass bei der Ecopop-Lösung das mögliche Zuwanderungskontingent bereits durch die zuströmenden Asylanten aufgebraucht würde. Kann mir jemand erklären, warum wir uns denn verpflichtet fühlen, 18.000 und mehr Asylanten pro Jahr aufzunehmen? Hatten wir je Kolonien?

  2. Lieber Ueli
    Besten Dank für Ihre Antwort. Ich stimme Ihrer Lagebeurteilung zur Stimmungslage im Volk betreffend Einwanderung im Wesentlichen zu. Trotzdem werde ich bei den beiden Initiativen (Ecopop und Gold) ein NEIN einwerfen, da ich der Überzeugung bin, dass diese Initiativen u.a. auch die von Ihnen angesprochenen Probleme nicht lösen, sondern neue, noch schwierigere schaffen; vor allem im gefährlichen Mix GOLD + ECOPOP. Dieser Politcocktail erzeugt volkswirtschaftliche Wirkungen, die sich als negative Spirale verstärken und die Schweiz – falls gemäss den Initianten umgesetzt wird – wirtschaftlich in eine hausgemachte strukturelle schwere Rezession bringen. Aus dieser (bewusst?) erzeugten Instabilität heraus werden dann die Initianten wiederum argumentieren, der Bundesrat sei unfähig und weitere Initiativen lancieren. Dies immer ohne in die Verantwortung zu gehen. Nein: dies sind keine konstruktiven Lösungsansätze, sondern Trotzreaktionen frustrierter Nein-Sager. Es braucht andere Lösungsansätze!

    • Lieber Zueribanker
      Warum genau soll ECOPOP schädlich sein ? Es könnten brutto weiterhin ungefähr 90’000 Leute und netto rund 17’000 in die CH kommen. Was genau ist der Vorteil der CH-Bevölkerung einer Nettozuwanderung von 100’000 Leuten jährlich. Leider drohen auch Sie mit Rezession owbwohl es dafür keine Anhaltspunkte gibt. Warum will niemand aus der Politik die von mir beschriebenen Probleme wirklich lösen ? Ich will eine Politik für die Leute in der Schweiz und nicht eine Politik für die massenweise Zuwanderung von EU-Wirtschaftsflüchtlingen. Die CH ist unglaublich attraktiv für viele. Wenn wir von unserer Substanz leben wollen, dann müssen wir nur so weitermachen wie bisher. Wenn es so weitergeht, dann wird die CH im Mittelfeld landen. Wollen wir das ?

  3. Lieber Hans Geiger
    Zur Lösung von Problemen im Schweizer Finanzsystem und der Masseneinwanderung sind weder die Goldinitiative, noch Ecopop geeignet. Das wissen sie im Kern auch. Diese beiden Vorlagen im Kombinat verschärfen die von Ihnen angesprochene Problematik und führen zu kumulativ negativen Ergebnissen im Schweizer Finanzsystem und der KMU-Exportwirtschaft. Ich bin erstaunt, dass Sie als emeritierter Finanzprofessor und Bankmanager die Wirkung Ihrer Aussagen dermassen ausblenden! Mir scheint, dass sich hinter Ihren Aussagen viel Frustration auf die „classe politique“ verbirgt. Diese beiden Vorlagen lösen aber dieses Problem nicht.

    • Warum ist die Mehrheit der Politiker nur auf grossen Druck des Volkes bereit, die zerstörerische Masseneinwanderung überhaupt nur zu thematisieren ? Im CH-Volk gibt es in den letzten Jahren eine zunehmende Anzahl von Leuten, die man als eigentliche Verlierer der Zuwanderung bezeichnen muss (Arbeitnehmer, Mieter, Jugendliche, Infrastrukturbenutzer, Landschaftschützer usw.). Diese Anzahl ist ständig wachsend und erhält in der direkten Demokratie somit ein immer grössere Gewicht. Die Wirtschaft selber hätte es in der Hand diesen Abstimmungen zu entgehen, indem sie sich bei der Personalrekrutierung im Ausland mässigen würde, doch das wird nicht geschehen. Deshalb muss das CH-Volk eingreifen und JA stimmen zur ECOPOP Initiatve. Die Gegenseite droht nur und hat keine Argumente, ausser den Leuten Angst zu machen (Danke Herr Geiger für Ihre Aussagen)

  4. Die Pauschalsteuerinitiative will nicht nur die Pauschalsteuer (=Besteuerung nach Aufwand) verbieten, sondern geht je nachdem viel weiter („Steuerprivilegien für natürliche Personen sind unzulässig. Die Besteuerung nach dem Aufwand ist untersagt.“). Für das Verbot der Pauschalsteuer würde das Verbot der Besteuerung nach Aufwand reichen, wie das auch beim Verbot in ZH und BL der Fall war. Hier sollen jedoch ALLE Steuerprivilegien verboten werden. Die Initianten verschweigen aber, was mit Steuerprivilegien gemeint ist (worunter gemäß Fiskus auch die Steuerabzüge wie Kinderabzüge oder Steuererleichterung bei Erbschaften fallen). Es könnten am Schluss plötzlich weitaus mehr Personen als nur Pauschalbesteuerte betroffen werden bei einer Annahme der Initiative.

  5. Natürlich erhält er eine Stimme in den Medien. Er ist kompetent und kennt sich in seinem Gebiet sehr gut aus. Nicht umsonst ist er Professor. Es gibt keinen Zufall im Leben.

  6. Es ist schon fast unfassbar respektive fragwürdig, dass Herr Geiger anscheinend einen Professoren Titel erhalten hat.

    Noch fragwürdiger, dass er in verschiedenen Medien auch noch eine Stimme erhält.

    Vielleicht wäre es von Vorteil, dass man auch hier das offzielle Rentenalter berücksichtigen würde.

    • @Sehr geehrter Clude: Ja, das dachte ich beim Auftritt von Frau Markwalder bei Herr Chauvinsky kürzlich auch…

      10 Jahre lang ein totes Pferd reiten, und noch immer nichts gemerkt. Sie auch?