„500 Jobs weg? Klar, solange die Postfinance nur eine halbe Bank ist“

Die Staatsbank erhielt von der Politik ein enges Kleid verpasst, sagt Alt-Professor Hans Geiger. Nun folgt die Rechnung: Krisenmodus mit Massenentlassungen. Nötig wäre volle Freiheit für die „Bank der helvetischen Post“ und für die Bürgerlichen ein IPO-Zückerlein.

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3 Kommentare zu “„500 Jobs weg? Klar, solange die Postfinance nur eine halbe Bank ist“

  1. Immer wieder erschreckend festzustellen, wie innovationsfrei, lernresistent und vor allem langweilig Neoliberale sind.

  2. Herr Geiger, die Postfinance hat viel mehr Geld als vor 2008 was nun zu Entlassungen führen soll? Dies nur weil sie nicht spekulieren darf mit dem Geld?

    Warum übernehmen Sie einfach die Propaganda des Managements anstelle eine fundierte Analyse zu liefern?
    In der Managementschule lernt man es doch, wenn der Gewinn einbricht sind die „widrigen Marktbedingungen“ schuld oder die Regulierung, aber nie die Fehler des Management.

    Kann es nicht auch das Ziel von Innovation, Digitalisierung und Prozessoptimierung sein, dass es weniger Leute braucht?
    Die Menschen in diesem Land haben es halt einfach nicht verstanden, dass das Ziel jeder Innovation, Erfindung, Digitalisierung und Optimierung die Einsparung menschlicher Arbeitskraft zum Ziele hat. Das nennt man übrigens Produktivität.
    Das Ende dieses Prozesses führt zwangsläufig zu einem Krieg oder Grundeinkommen.
    Das Aufheben von Regulierungen im Finanzbereich ist bei Politiker aber sehr beliebt in der Endphase dieses Zykluses um noch ein paar Jährchen herauszuzögern um später so konsequent zu scheiteren dass nur noch die Rüstungsindustrie an paar Arbeitsplätze schafft. Nach dem Krieg gibt es ja wieder Arbeit für alle.

  3. Herr Geiger, Sie sagen es ja selber, dass die Postfinance
    während der Bankkrise 08′ als sicherer Hafen Geld angezogen hat weil sie eben KEINE Kredite vergeben darf!
    Die Aufgabe der Postfinance ist den Zahlungsverkehr sicherzustellen und nicht für ihr Management Boni zu erwirtschaften oder leere Bundeskassen zu stopfen.

    Wir alle sind nach der nächsten grösseren Bankkrise froh wenn wenigstens noch eine Bank den Zahlungsverkehr sicherstellen kann. Warum sollte die Postfinance nun zusammen mit der Raiffaisen die Immobilienblase weiter aufpumpen??