„Bundesrat sieht Banken-Sturm aufziehen“

Regierung lanciert gleich drei Vorlagen, die das Finanzsystem für den Orkan stärken sollen, sagt Hans Geiger. Vor lauter Korkenknallen an den Märkten interessiere das keinen.

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  1. Finanzielle Bildung muss zukünftig schon in der Schule gelehrt werden, so dass sich jeder Bürger selbst um seine finanzielle Zukunft kümmern kann. Damit werden die Auswirkungen kleiner sein, und der Bürger muss nicht mehr nur den Banken vertrauen.
    Wer seine Finanzen selber verwaltet und mit Sachwerten absichert, wer das finanzielle Wissen hat wie unser System funktioniert und wer sein Netzwerk hat, wie er selbste sein hartverdientes Geld profitabler anlegen kann, der ist viel besser aufgestellt für die finanzielle Zukunft!
    Wie schon Robert Kiyosaki gesagt hat: REICHTUM ist die Anzahl der Tage, an denen man nicht arbeiten muss, um seine monatlichen Kosten zu decken.

  2. Wir haben genau das gleiche in der Schweiz diese unheilige grün-links
    Bande ruiniert einfach alles! Und die Leute glauben es auch noch was die predigen!
    Wegen diesem ruinösen Club haben wir das Bankgeheimnis für Ausländer verloren – die Schweiz erhält schon lange keine Auslandgelder mehr – das hat nämlich diesen grossen Wohlstand gebracht. Nur noch der Mythos lebt von einem sicheren Hafen für Geld!
    Aber in diesen Hafen lauern lauter Ratten in ihren Rattenlöchern!Die freundlichen Hasen in ihren Hasenburgen sind schon lange verschwunden!
    Sad switzerland – very sad!

  3. jetzt kommt die Krise.
    Wenn sogar Blocher gemäss Azonline 2-3 Mio zusammenkratzen muss.
    Der ja sonst dem Volk immer nur geholfen hat

  4. Wie steht es dannzumal mit dem Einlegerschutz der Kantonalbanke, die heute noch über Staatsgarantie verfügen?

  5. Nachtigall, ick hör’ dir trapsen.

    Diese saloppe Berliner Redensart geht wohl auf ein Lied aus der Sammlung Des Knaben Wunderhorn zurück und bekam ihre jetzige Form durch eine Zusammenziehung der Anfangszeilen der ersten und der zweiten Strophe:.

    Mit dieser Redensart gibt man zu erkennen, dass man bestimmte Absichten durchschaut hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/N

    ist doch eigentlich glasklar

  6. Endlich hat sich Herr Geiger wieder mal zu einem Sachverhalt geäussert, von dem er auch etwas versteht. Natürlich ist es nie falsch Vorkehrungen für eine mögliche Bankenkrise zu treffen. Wenn sie jeweils eintrifft, waren die Gründe dafür irgendwie meist immer schon bekannt, aber wirklich damit gerechnet haben dann wieder nur wenige. Es ist dabei etwas wie bei den Crashpropheten an der Börse: wenn es crasht, hat das sicher jemand vorher einigermassen treffend vorausgesagt. Deshalb muss derjenige aber in Zukunft noch lange nicht auch richtig liegen.
    Allerdings ist diese Botschaft des Bundesrats auch einfach eine Vernehmlassung und nicht mehr. Wie Herr Geiger am Anfang richtig sagt, die Räte müssen die Gesetzesänderungen noch debattieren und beschliessen. Da wird es noch genügend Gelegenheit geben, sich damit auseinanderzusetzen. Spannend dürfte der Umstand werden, ob das Geschäft dann für dringlich erklärt werden wird. Wenn ich mir die Dauer der relativ unbestrittenen Erbrechtsrevision so anschaue, dann könnte eine mögliche Bankenkrise auf einmal auch Realität sein, bevor sich unser Parlament auf diese Gesetzesrevision geeinigt hat.

    • Ja, klar geht’s in eine Vernehmlassung. Das kann auch lange dauern evtl. zu lange. Es wär trotzdem alles nicht so schlimm, wenn diese abartige Idee nicht da wäre.Nämlich, dass der Sparer im Falle einer Bankenpleite nicht mal CHF 100000 auf sicher hat, sondern mit – vermutlich wertlosen – Bankaktien abgespiesen werden soll. Was nützen die Aktien einer Pleitebank? Man kann damit die Wände tapezieren oder sie als Toilettenpapier verwenden.

  7. Podcasts haben nichts mit Journalismus zu tun. Ebenso billig wie Videos. Bitte aufhören damit! Interviews nur noch schriftlich.

  8. Gemäss meiner Erkundigung beim Rechtdienst einer Kantonalbank geht Staatsgarantie vor Finma. Daher haftet bei einer Kantonalbank mit Staatsgarantie der Steuerzahler für Verluste und ein Bail-in ist nicht möglich. Was mich wundert, in der entsprechenden Kantonsregierung wurde dies nicht mal zum Thema. Werden nun im Worstcase die enteigneten Bürger mit Mistgabeln die Kantonsregierungen belagern, wenn sie merken, dass sie für die Kunden der Kantonalbank haften?

  9. Muss die, die, die Orkane in den Finanzwelt verursachen aus dem Verkehr ziehen, statt die mit Milliarden zu füttern, in der Hoffnung so sich schützen zu können. Man nennt das auch Schutgeld-Erpressung.
    Gunther Kropp, Basel

  10. Die einzige Stütze des Finanzsystems sind die überteuerten Börsenkurse. Allem voran die FAANG’s und Co. Auch einige Schrottaktien sind bei den neuen Robin Hood Tradern recht beliebt.
    Klar gibt es einige Perlen, die noch günstig sind. Es scheint aber, dass man bei einer Krise nicht mehr zeitnah darauf zurückgreifen kann – das in der Zock.
    Liebe Leute stellt euch darauf ein und sichert euch ab: Mit etwas Barem, Gold und Silber ausserhalb einer Bank

  11. Sehr guter Beitrag! Den wenigsten Leuten ist bewusst, dass «ihr» Geld auf der Bank gar nicht ihnen gehört. Das gibt ein böses Erwachen, wenn eines schönen Morgens das sauer Ersparte in nachrangige Anleihen von wertlosen Instituten zwangsumgewandelt wurde. Eigentum ist nur, was zu 100% und jederzeit unter der Kontrolle des Besitzers ist. Das trifft nicht zu auf Guthaben oder Vermögen bei Banken, Versicherungen oder Pensionskassen. Volle Verfügungsgewalt haben sie nur über Bargeld, physisches Edelmetall, Edelsteine, Kunstgegenstände und Ähnliches. Und es trifft natürlich auch zu auf Krypto Währungen in der eigenen Wallet, bei denen sie den privaten Key besitzen. Insgesamt also gute News für BTC, ETH und Co. 😊

  12. So lieben wir Sie, Herr Geiger, mit fachlich äusserst kompetenten Analysen und Aussagen.

    Ihre kürzlichen coronesken Eskapaden konnten da inhaltlich nicht mithalten.

  13. Dein Geld auf deinem Bankkonto ist juristisch gesehen nicht dein Geld. Als Bankkunde mit einem positiven Kontostand hast du eine Forderung gegenüber der Bank in der Höhe deines positiven Kontostandes. Der Bankkunde ist der Gläubiger und die Bank ist der Schuldner.

    • Pssst. Das dürfen Sie niemandem sagen.

      Sagen Sie auch niemandem dass die Leute ihre Lebenskraft und Ihren Körper für „das Monster“ „zedieren“ welches einfach daherkommt und droht.

      Der Tribut wird nie ausreichen. Das kann er auch nicht, weil es das Phänomen „Zeit“ gibt seit wir geteilt wurden.

  14. Vorbereitet sein ist immer gut.Aber es ist zu befürchten, dass da etwas zusammengwerkelt wird, das für den einzelnen Sparer gravierende Folgen haben könnte und nur Pflästerlipolitik wird. Wieso kommt der Bundesrat jetzt und warum nicht schon vor mehreren Jahren? Reicht die Zeit noch oder kommt es eh zu spät? Die Geschäftsbanken wären ja nicht die einzigen, die in Schieflage gerieten.Die Pensionskassengelder wären mit Sicherheit auch futsch etc.Wird darauf vorbereitet? Kaum.

    • @Franz Walter

      Der Bundesrat hilft den Banken die Bevoelkerung zu hintergehen, glasklar!!

  15. Die Kompetenz der Wirtschaftsredaktionen unserer Tageszeitungen scheint reziprok der aktuellen Börsenkurse…Gott sei Dank haben wir noch HG und LH.

  16. Ey, das ist jetzt aber Qualität. Hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Anscheinend aber hat sich UM hier durchgesetzt und die restlichen Schlafmützen sanft geweckt. Erinnert mich an sein Interview vor paar Jahren als er meinte:

    GOUVERNER, C’EST PRéVOIR!
    U. Maurer©

    • ich sehe dass anders. UM und Parmelin sind leider eher schwache Bundesräte. Beide musste man aus dem anspruchsvollen Militärdepartement rausnehmen….

      Eine Frau aus der CVP scheint es jetzt ansatzweise besser zu machen.
      UM und Parmelin gehören ersetzt aber die SVP scheint keine Kandidaten zu haben

    • @ besorgter Wähler: Ihre Beobachtung, dass Maurer und Parmelin eher schwache Bundesräte seien, hat nur mit ihrer Parteizugehörigkeit zu tun. Maurer beispielsweise macht einen Superjob. Bundesräte der SVP könnten die Besten sein, weil sie von der SVP sind, werden sie von Tagi, Blick, NZZ, SRG etc. dauernd durch den Dreck gezogen.
      So auch Rickli im Moment. Sie wagte den linken Berset wegen seiner miserablen Politik bezüglich Corona zu kritisieren. Heute kommen sofort Hetzartikel in Tagi und NZZ gegen Rickli. Alles wird verdreht. Dabei wollte sie die fehlbaren Clubs schliessen, wurde aber von den linken Kollegen in der Regierung zurückgepfiffen.

  17. Wenn ich das richtig verstehe passiert Folgendes:
    – Meine Ersparnisse werden bei Problemen der Bank umgewandelt in Aktien der Bank.
    – Die Einlageversicherung von einhunderttausend Franken kann mir die Bank satt in Bargeld auch in Aktien irgendeiner Firma abgelten.
    – Mein Aktiendepot enthält eigentlich gar nichts, die Aktien die vermeintlich dort sind, müssen zuerst über Umwegen gesucht werden. Ob man sie findet ist nicht ganz klar.
    Früher konnte man doch die Aktien bei der Firma selber deponieren. Das müsste dringend wieder eingeführt werden.
    Alles in Allem wird der Sparer offenbar geschröpft damit die Bank überlebt. Eine Frechheit, sicher werden die Boniabzocker noch gut davonkommen.
    Und unsere Medienwelt von Tagi, NZZ, Blick und SRG sagt kein Wort dazu. Stecken möglicherweise alle unter einer Decke.

    • Ne, die Journis dort sind schlicht zu doof! – Ein bisschen Gender-/Rassismus-/Klima-Blödsinn lässt sich journalistisch einfacher bewirtschaften und braucht wenig Kenntnisse von gar nichts.

    • Wär auch möglich, dass wir alle Aktienbesitzer der SNB werden.
      Beispiel: Die SNB kann ihre Schulden gegenüber den Geschäftsbanken nicht zurückzahlen, sie erhalten SNB Aktien. Anschliessend werden die Geschäftsbanken zahlungsunfähig: Sie geben die SNB Aktien an ihre Gläubiger weiter.

    • @ Alle unter einer Decke

      Das alle unter einer Decke stehen ist voellig klar.
      Die Vorgaenge zeigen aber auch glasklar wie perfide, unglaubwuerdig und hinterlistig diese Bundesraete und Parlamentarier/-.innen sich gegenueber der Bevoelkerung verhalten. Sie stechen sozusagen das Messer in den Ruecken der Menschen, damit die Laufzeit des betruegerischen Kreditschneeball-Finanzsystem der Banker verlaengert wird, und die Bevoelkerung weiterhin betrogen werden kann.

      Wirklich schraege Voegel die im Bundeshaus regieren.

    • @ Torpedo

      Ein System welches durch einen Akt der Gewalt entsteht (Forderung Tribut, vor-FINANZIERUNG)…äussert sich in Gewalt…besteht aus Gewalt…kultiviert Gewalt…und wird in/unter Gewalt untergehen.

      It’s magic, never believe it’s not so.
      https://www.youtube.com/watch?v=MzlK0OGpIRs

      „Stecken möglicherweise alle unter einer Decke.“

      Bis heute weiss ich nicht wovor eigentlich Orwell genau Angst hatte. Der Stiefel im Gesicht war seit Entdeckung der organisierten Gewalt immer da.

    • Die Medien, die nicht über eine professionelle Wirtschaftsredaktion verfügen, die dieses Prädikat verdient, sind wegen der Komplexität des Themas schlicht überfordert. Dies hängt auch damit zusammen, dass qualifizierte Wirtschaftsredaktoren, die sich auch in Finance auskennen, schwer zu finden sind. Denn die guten unter Ihnen sind in den Kommunikations- und Analyseabteilungen der Banken selbst tätig sind, wo sie auch mehr verdienen.

  18. Dass die Medien von solch schwerwiegenden bundesrätlichen Beschlüssen aussen vorn bleiben ist ein klares Zeichen dafür, dass die Oeffentlichkeit und die Banksparer keinesfalls Vorkehrungen treffen.

    Anderseits ist sonnenklar, dass die Schweizer Grossbanken, CS und UBS, vermutlich innert 1 – 2 Jahren Lichterlöschen vermelden müssen.

    Die Gründe dafür sind längstens bekannt und genannt:

    — Milliarden-Abschreiber in den Derivat-Geschäften rund um den Globus.
    — Riesenverluste von zig Milliarden aus notleidenden Krediten an bankrotte Firmen, Chapter-11 – Institutionen und Privatkonkurse.

    — Milliarden-Verluste an Kapitalanlagen in dubiosen Aktien und Rentenpapiere

    — Ketten-Reaktionen ex Bankpleiten in Europa und Uebersee.

    Der Ritt in die Hölle scheint dem Bundesrat zu „schwanen“, weshalb dieser „Verlust-Masken“ für alle Kunden: Pensionskassen, Institutionelle und Privatkunden stricken lässt.

    Allein schon die heimliche Vernehmlassung dieser Notstand-Vorkehrungen lässt einem erschaudern.

    Das Desavouieren von Bargeld und die Verteufelung von Barabhebungen zeugen von einer regelrechten Verarschung jeder Bürgerin und jedes Bürgers welche noch ein Bankkonto besitzen.

    Dringende Empfehlung: Gold und Edelmetalle, sowie Bargeld ausserhalb der Bank aufbewahren!

    • Letzter Satz: ….oder in Betongold investieren, auch da wird Schneeballkreditbetrugsgeld in harte Währung umgewandelt.

    • Betongold ist leider nicht sehr sinnvoll – dann schon eher Grundstück. Aber beides ist immobil und das Steueramt hat einen gründlich an den Eiern.