„Alte Raiffeisen wurde brutal missbraucht von denen in St. Gallen“

Deshalb braucht es einen Neuanfang, sagt Hans Geiger. Die Migros wäre ein Vorbild, noch geeigneter erscheine ein Institut in Holland: die Rabobank. Diese setzte auf eine zentrale Genossenschaft statt auf viele dezentrale.

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7 Kommentare zu “„Alte Raiffeisen wurde brutal missbraucht von denen in St. Gallen“

  1. Herr Geiger & Herr Hässig
    Aufgrund einer noch nicht abgeschlossenen Untersuchung über Strukturänderungen à la Rabobank zu spekulieren ist zwar interessant; aber Sie tappen damit genau auch in die Beraterfalle. Überlassen Sie dies doch den Genossenschaftern.

    Im Übrigen ist das Genossenschaftsrecht in Holland anders aufgestellt als in der Schweiz.

    Und noch ein Detail zur Netiquette:
    Herr Geiger:
    Migros ist kein „Gemüsehändler“ wie Sie dies so salopp und abwertend erwähnen, sondern ein Unternehmen mit einem Eigenkapital von 17 Milliarden das über 100’000 Mitarbeiter in den verschiedensten strategische Geschäftsfeldern beschäftigt. (Diese «Degradierung» zum Gemüsehändler zeigt einmal mehr wie Banker heute noch überheblich über ihre Zunft denken. Ich rate Ihnen daher gelegentlich jenen Survey zu lesen, wo die beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz aufgeführt sind).

    Herr Hässig:
    Herr Vinzenz ist (noch) nicht im Gefängnis, sondern in U-Haft. Ob es sich dabei um die gleiche Zelle handelt entzieht sich meiner Kenntnis. Aber vielleicht wissen Sie ja mehr.

  2. Lieber Hr Gisel ihr persönliches Rating hab ich schon im 2015 auf CCC herabgestuft. Für mich unvorstellbar od. besser unhaltbar Sie länger in SG zu halten. Als Wertpapier sind Sie kein beleihungsfähiges Aktivum mehr. Ich werde das in meinem nächsten Kommentar ausführlich beleuchten!

  3. LH hat es meiner Meinung nach richtig gesagt, es ist primär keine Frage der Organisation sondern eine Frage der Menschen und derer Moral.
    Und gerade beim Zentralisieren fällt mehr Macht und somit auch mehr Risiko für Missbrauch auf einzelne Köpfe.
    Herr Geiger als SVPler hätte ich erwartet, dass Sie die Gewalt bei den Bauern wollen und nicht bei den Gesslern.
    Habe in diesem Zusammenhang auch mehrmals die Erfahrung gemacht, dass bei Zentralisierung die theoretischen Synergie- und Skaleneffekte nicht realisiert werden konnten.

  4. Es ist noch zu früh um solch einen einschneidenden Entscheid zu fällen.
    Das verändert den Charakter der Bank gewaltig.

  5. Wie einfach ist das? Man lege alles in die Hände derer, die sich am wenigsten nah an den Genossenschaftern und Kunden waren und alles kommt gut. Unter dem Motto lieber eine Pseudo-Genossenschaft statt nah an der Basis oder lieber gross und übermächtig als überschaubar. Es waren die letzten Jahrzehnte ja immer die grossen Institute, bei denen alles gepasst hat… (Dort gab es keine Verluste, Skandale, Abzocker, Bussen wegen Gesetzesverstössen…).