„Die Personenfreizügigkeit ist ein absolutes Fehlkonstrukt“

Thomas Matter, von Banker über Wirtschafts-Krimi in den Nationalrat, wird zum Einpeitscher gegen die EU. Dabei schiesst der SVPler scharf gegen Leutschenbach und die Linken im Land.

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13 Kommentare zu “„Die Personenfreizügigkeit ist ein absolutes Fehlkonstrukt“

  1. @ Banker a.D. und
    @ Visionär

    Sie nehmen für sich zusammenhängendes Denken in Anspruch und bezichtigen die Anderen der Dummheit, bzw. dem linken brainwash.

    Wenn Sie nur einen Hauch Ahnung von vernetztem Denken hätten, würden Sie nicht einen solchen Abschottungs-Stuss wie den Abschuss der PFZ unterstützen.

    Zudem diskutieren Sie nicht über die PFZ hier, sondern themenfremd über den Finanzplatz. Zeigt, dass Sie dieses mittelmässige Interview gar nicht abgehört haben. Denn dort geht es ausschliesslich um die PFZ.

    Und wenn Sie schon themenfremd argumentieren, dann dürfte einleuchten, dass gerade der CH-Finanzplatz zum überwiegenden Teil von den Vorgängen rund um die internationalen Finanzmärkte abhängt und somit Abschottung keine Lösung ist.

    • @Sünnelihochzwei:
      Genauso wenig wie es nur inks und rechts Ideologien gibt, genauso wenig gibt es nur Offen und Abgeschottet. Es kann jedoch auch Selbstbestimmtheit, Freiheit und Offenheit gleichzeitig geben, einverstanden?

      So lange sie die EU als das sehen, als was sie Ihnen verkauft wird, werden Sie das nicht erkennen können. Fact ist: die EU ist was ganz anderes, als sie über die Mainstream-Medien dargestellt wird. Es gibt in der EU kein Gemeinsam, keine Demokratie, keine Währungsstabilität, keine sozialen Strukturen, sondern pure Konzerndiktatur und Ausbeutung vom feinsten. Von Menschen bestimmt, die keinerlei Legitimation im Sinne einer demokratischen Wahl besitzen.

      Die Schweiz für sich genommen ist in vielen Bereichen leider auch auf einem der EU „angleichenden“ Weg, wir dürfen jedoch keinesfalls unsere Freiheit und Selbstbestimmung dem Mammon opfern…

      Wer seine Freiheit der „Sicherheit“ opfert, wird schlussendlich beides verlieren!

  2. Ohne jeden Zweifel ist die PFZ eine im Kern uneuropäische Fehlkonstruktion. Uneuropäisch, weil die PFZ geeignet ist, die kulturelle Vielfalt des europäischen Kontinents zu planieren. Daraus wird ein in seiner Bedeutung historischer, nicht wieder gut zu machender Verlust entstehen. Kein finanzieller, aber ein kultureller, sozusagen ein „seelischer“ Verlust. Die PFZ ist ganz klar ein ideologisches, theoretisches Konstrukt der EU, das den Charakter eines Dogmas angenommen hat. Dieser Dogma-Charakter wird uns und BR Cassis noch schwer zu schaffen machen. Stichworte: Institutionelle Einbindung der Schweiz nach dem Willen der EU, Rahmenvertrag. Ich sehe einen gordischen Knoten entstehen, und der muss vielleicht mit dem Schwert der Beendigung der Bilateralen I zerschlagen werden. Wir werden es bald wissen.

  3. Die Gewerbler sind nicht so happy mit dieser Initiative zum Abschuss der PFZ.

    Denn die Bauwirtschaft inkl. Zulieferer hat durch die Zuwanderung massiv profitiert. So sind z.B. gemäss Mieterspiegel im ZH-Unterland der überwiegende Teil der Mieter in den neu erstellten Bauten Zuwanderer. Und das Mega-Projekt Bülach Nord basiert ebenfalls auf der Annahme einer Zuwanderung gemäss PFZ.

    Ist dies der Grund, dass der Gewerbeverband nicht aktiv hinter dieser Vorlage steht?
    Sonst ist er ja immer an vorderster Front dabei (z.B. NO-Billag). Aber wenn es um die eigenen Interessen geht, dann verhält er sich gleich opportun wie der mainstream. Im übrigen sind die Gewerbler auch mehrheitlich SVP-Wähler.

  4. «Insideparadeplatz» mutiert zusehends zum verlängerten Sprachrohr der SVP Propaganda.

    In den Video-Interviews gibt es ausser wohlwollenden kritischen Fragen durch Herr Hässig (sozusagen in eigner Sache) keinen einzigen «linken» Kommentator, um die einseitige Besetzung etwas aufzumischen, bzw. kontradiktorisch zu befeuern.

    Zudem sollte Herr Hässig sein IP-Impressum neu formulieren, denn dort steht u.a. zu lesen, dass sich diese Plattform vor allem Themen des Finanzplatzes widme:

    https://insideparadeplatz.ch/impressum/

    • Finanzplatz und EU-Diktatur haben sehr wohl mit Finanzen zu tun. Denn jede politische Handlung wirkt sich auf den Finanzplatz aus. Dass endlich nicht alle den ausschliesslich populistischen linken Stuss publizieren ist hoch erfreulich und absolut neutral. Aber bei Ihnen hat der linke Brainwash leider schon voll durchgeschlagen (leider wie bei so vielen).

    • @Gegenposition:
      Es macht den Anschein, dass Sie ein Produkt des „modernen“ Bildungswesens und der presenten Wirtschaftsideologie sind: in Zusammenhängen denken nicht erwünscht, und Abhängigkeiten erkennen unmöglich!

    • @ Visionär

      Genau: In Zusammenhängen denken, heisst

      1) dass Sie die PFZ in den Zusammenhang der Schweizer Wirtschaft stellen wie z.B. der Gewerbeverband dies tut und
      2) Herr Hässig sein Impressum so erweitert, dass die „Zusammenhänge“ , die in Ihr und sein politisches Weltbild passen explizit offen gelegt werden und
      3) Sie Ihr Ausbildungsdefizit nicht mehr mit Polemik gegenüber Kritikern kompensieren müssen.

      Dann wären Sie wahrlich ein freier Visionär und nicht ein abhängiger Stammtischpolitiker!

    • @ Banker a.D.

      Dass Sie offensichtlich nur in den Kategorien links versus rechts denken können überrascht mich nicht, denn bei Ihnen hat offenbar der rechte Brainwash bereits Spuren hinterlassen, die irreparabel sind!

    • @Visi-on:
      Vielleicht lösen Sie sich mal bewusst von dieser „Links-Rechts Teile und Herrsche Ideologie“, dann kommen Sie evtl. darauf, um was es eigentlich wirklich geht.

      Nur um das materielle Weltbild aufrecht erhalten zu können, die eigene Freiheit zu verkaufen und unsere Lebensgrundlage zu zerstören, zeugt wahrlich nicht unbedingt von Weitsicht…

  5. Wie Recht er hat. Alles gegen die EU Diktatur ist super und dringendst notwenig!!!
    Und schauen wir jetzt nach den Zinserhöhungen und dem erstarken des CHF wie die SNB Verluste schreiben wird. Aber sehr gut für die Sparer

    • @Banker a.D.
      Es wird keine signifikante Zinserhöhung im laufenden Finanzsystem mehr geben, der vorhandene Schuldenberg würde die gesamte Weltwirtschaft zum Implodieren bringen. Einzige Ausnahme: die Finanzelite möchte das System gezielt zum Kollabieren bringen…

    • @Visionär

      Sie haben durchaus Recht, aber nicht nur die Finanzseite, vor allem die Staaten haben durchaus ein Interesse das ganze implodieren zu lassen. Wäre eine Lösung, die Schulden zu tilgen ohne sie je zurückzahlen zu müssen. Oder auch möglich: Haircut: zB alle Guthaben über 100’000 werden vom Staat eingezogen (siehe zB Zypern). Alles denkbare Szenarien.