„Gibts am Paradeplatz Panik, rennen alle zur SNB“

Neu per Handy-Wisch, sagt SNB-Beobachter Fabio Canetg. Wenn die Notenbank wie geplant allen Bürgern ein Ecoin-Konto bei sich ermöglicht, müssten ihre Verantwortlichen Smartphone-Bankruns verhindern und ex ante klarmachen: Wir stützen das Bankensystem, egal, was es kostet.

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  1. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch zwischen Lukas Hässig (LH) und Fabio Canetg (FC).
    Ein öffentliches E-Konto bei der SNB wäre ein Riesenerfolg.
    Geld sollte ein öffentliches, transparentes Gut sein. Damit erhielt die SNB auch faktisch wieder ihr verfassungsmässig gebotenes Geldmonopol. Die Privatbanken und Herausgeber von Kryptogeldern (sind keine Währungen!) würden zwar darunter leiden, was bei den illegalen, währungsfressenden Kryptos nur der öffentlichen Sicherheit diente. Gleichzeitig müsste aber die SNB auch radikal demokratisiert werden. Kali20

  2. Wenn Privates Geld mit staatlichem frei konkurrieren kann glaube ich LH ziemlich auf dem Holzweg das ein Konto bei der SNB dann ein Gewinn an Sicherheit darstellen würde.

    Ausserdem glaube ich nicht das der Staat sich in einen freien Wettbewerb in Währungen mit Privaten begibt, Geld ist viel zu viel Macht das man diese teilen wollen würde, ausserdem sind die Menschen schlecht kontromlierbar wenn ich Ihnen nicht stetig androhen kann Ihnen etwas wegzunehmen. Der Staat wird kaum je wahre Konkurrenz erlauben, sah man ja bei Libra. Solange wir hier ein Nischendasei wie Bitcoin haben, Bitcoin wird dereinst zu Problem werden für die Nationalbanken, wahrscheinlich bleibt er als Asset bestehen wird aber als Zahlungsmittel verboten, denn das Geldmonopol liegt halt beim Staat in allen Staaten dieser Welt

  3. Als gesetzliche Zahlungsmittel gelten immer noch Münzen und Banknoten und der Bund kann die Einlösungspflicht für Banknoten und andere gleichartige Geldzeichen nicht aufheben. Und wenn die SNB nun im Zug der längst absehbaren Turbulenzen an den Finanzmärkten, hervorgerufen durch die unsägliche Gelddruckerei, elektronisches Zentralbankgeld einführen will, so passt das. Es passt zur Rede der IWF-Chefin Kristalina Georgieva welche sie im Juni als Eröffnungsrede vor der US-Handelskammer hielt, Titel der Rede: „Vom Great Lockdown zur Great Transformation“. Es passt zu den gesellschaftlichen Umbauplänen die zügig vorgenommen werden sollen um dem nahenden Finanz-Desaster zu entgehen, bzw. zuvor zu kommen. Aber wenn die Menschen, diese Transformation nicht mitmachen? Wenn die Menschen ihr Bargeld daneben auch noch behalten wollen, da sie erkennen wieviel Freiheit darin steckt und wieviel Freiheit bzw. Überwachung/Kontrolle sie sich damit einhandeln? Vielleicht erinnern sie sich auch der Resultate zu welchen solche raschen und kopflosen gesellschaftlichen Umbauten immer geführt haben?

  4. Betrachtet man die internationalen Währungsreserven, so halten v.a. ausländischen Zentralbanken gerade mal 16.9 Mrd Schweizer Franken oder bescheidene 0.15% der gesamten FX Reserven von 12’013 Mrd $.
    Sicher werden auch noch einige Bündel Tausendernoten im Ausland irgendwo in Schliessfächern abhängen, aber dabei dürfe es sich max um einen tiefen Mrd Betrag handeln.
    .
    Der CHF ist also primär eine Heimwährung, im Ausland werden CHF Konten in der Regel gar nicht angeboten (allenfalls für grosse Kunden möglich), auch beim Geldwechsel hat der CHF Cash oft eine grosse Geld/Briefspanne und man bekommt im Vergleich zum USD oder € einen schlechten Kurs oder die Franken werden erst gar nicht angenommen.
    Gerade weil sich der Franken so stark auf den Heimmarkt konzentriert und trotz allem überschaubar ist, hätte so eine Kryptofrankenwährung noch gute Chancen.
    Einzig die Flucht-Investitionsgelder (700+ Mrd seit 2009) seit stören dieses besinnliche Frankengleichgewicht etwas, aber man könnte Fluchtgeldern aller Art auch verbieten in Kryptofranken ihr Geld anzulegen. Die müssten dann in den „traditionellen“ Franken bleiben, dann könnten die Kryptofranken ein attraktives Binnenlandzahlungsmittel mit tiefen Transakationskosten darstellen.
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    Dass die SNB sich die Möglichkeit einer Kryptogeldschöpfung nicht entgehen lässt in den nächsten Jahren, davon ist wohl auszugehen.
    In China können resp. müssen mittlerweile Straftäter oder Kreditsäumige mit Bargeld bezahlen, viele Geschäfte nehmen Bargeld gar nicht mehr an auch kein Plastikgeld mehr sondern nur noch Handygeld via die Payapps.
    Nehem an in der Schweiz wird man wohl noch viele Jahre Parallel fahren mit Bargeld und SNB Kryptofranken, denn würde dem Eidgenossen das Bargeld weggenommen, dann gäbe es sicher subito ein Referendum oder Initiative mit guten Erfolgschancen.
    Aber als zusätzliche Option wird das sicher kommen und ob es dann auch noch zu Bargeldtransferlimitierungen kommt, das ist noch offen, aber international geht der Trend auch dorthin. Auch in den skandinavischen Ländern wird es auch immer schwieriger mit Bargeld zu bezahlen.

  5. Was würde die SNB mit dem von uns hinterlegten Geld machen? Natürlich noch mehr Euro/US-Anleihen und Auslandaktien kaufen. Den CHF noch mehr drücken. Der Exportindustrie noch mehr unter die Arme greifen.Uns noch mehr in die EU manövrieren. Noch grössere Buch-„gewinne“ an die Kantone verteilen. Bei Verlusten hat sie dann den Steuerzahlen bereits an den Eiern – und naturlich unter totaler Kontrolle. Ganz nach dem Motto, halts Maul oder ich sperre dir dein Konto.Dem Staat völlig ausgeliefert. Horror pur. Wenn man solches Zeug hört, dann wirds einem speiübel. Dagegen muss man definitv auf die Barrikaden steigen.

    • Fritz Walter – das sind keine Buchgewinne die an die Kantone verteilt werden, sondern die wurden in den letzten Jahre allesamt durch Dividenden- und Zinseinnahmen mal realisiert.
      Alleine 2019 wurde 9.2 Mrd aus Zinsertrag und 3.7 Mrd aus Dividendenertrag eingenommen — also buchhalterisch realisierter Erfolg, aber nur 4 Mrd an Dividenden ausgeschüttet.
      Und so war das auch jedes Jahre zuvor. Seit 2007 wurde der ganze Eigenkapitalzuwachs aus realisierten Erträgen erzielt, können Sie gerne zusammenrechnen.
      .
      Die Mär, dass das alles unrealisierte Erträge seien hält sich bei Sachunkundigen aber hartnäckig, weil die SNB eben auch fast alles wieder „reinvestiert“.
      Die Exportindustrie inkl. DL Exporten macht mit über 400 Mrd Exportvolumen pa. übrigens fast 60% des BIP aus. Gäbe eine ganze Mengen Arbeitsloser hierzulande wenn die SNB den Franken einfach den Fluchtgeldspekulanten überlassen hätte, aber wie will das ein Fritz Walter auch wissen können mit seinen oberflächlichen volkswirtschaftlichen Basiskenntnissen.
      Und wieso uns das in die Arme der EU treiben soll, wissen auch nur Sie!
      Wenn ich so dilettantischen Stammtischrotz wie den Ihrigen lese, dann wird mir auch speiübel!

    • Frau Klara – Gemäss Verfassung und Gesetz müsste sich die SNB eigentlich „vom Gesamtinteresse des Landes leiten lassen“. Das tut sie aber nicht: Sie bevorteilt den Export – einen Teilbereich unserer Wirtschaft, der zudem mehr globale Interessen hat , als nationale und somit der Souveränität unseres Staates in vielen Bereichen abträglich ist.Die Devisenmarktinterventionen der SNB sind fern ab von Gut und Böse. Gerade heute wird sie deshalb wieder als Währungsmanipulator an den Pranger gestellt.Also hören Sie auf mit Ihrem Dauerlob für die Nationalbank.

    • Fritz Walter: Sie wissen scheinbar einfach nicht, dass der Export von Waren und Dienstleistungen (ohne die 53 Mrd Goldexporte) 2019 mit 426 Mrd rund 59% des CH-BIP ausmachte und daran weit über eine Mio oder gar 2 Mio CH Arbeitsplätze hängen. Ohne Interventionen hätten wir seit 2010 vermutlich eine um mindestens 50’000 höhere Sockelarbeitslosigkeit gehabt.
      Hören Sie doch mal auf mit Ihrem realitätsfremden „Teilbereich“- Schwachsinn, damit disqualifizieren Sie sich nur selber!
      Der Export von Waren und DL ist DER wesentliche Bestandteil einer florierenden CH Wirtschaft – hier passiert die Wertschöpfung, zumal ein wesentlicher Teil der Importe nicht für den Export wiederaufbereitet wird, sondern aus Konsumgütern für die privaten Haushalte besteht (Autos, Nahrungsmittel, Elektro usw usw)
      Machen Sie sich doch zuerst mal schlau bevor Sie so unbedarfte Kommentare schreiben!
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/volkswirtschaft/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung/bruttoinlandprodukt.assetdetail.14347458.html

    • @Franz Walter

      „Frau Klara“ ist ein Mann, der hier unter verschiedensten Pseudonymen für die SNB polemisiert.

      Ich nehme an, es ist ein frustrierter Oekonomie-Professor aus dem Umfeld der SNB.

      Marc Meyer, SNB, Beobachter

    • Ach unser frustrierter Lehrer und selbsternannter Zentralbankebilanzvirtuose Meyer wieder mal, welchen ausser Walter Roth niemand mehr so richtig für voll nimmt — nein ich bin kein frustrierter Oekonomieprofessor und aus dem Umfeld der SNB bin ich auch nicht.
      .
      Und einen substanziellen Beitrag haben Sie auch noch oder haben Sie heute einfach wieder mal einen „gequirrlten Warmlufttag“?

    • Nochmals Frau Klara (ob Möchtegern-Mann oder -Frau, bezahlter SNB-Troll, ins Ausland geflüchtete, verbrämte Ex-Bankerin oder sonst irgendetwas, bleibe dahingestellt:
      Die SNB hat sich für die Gesamtheit des Landes einzusetzen, nicht für einen Teilbereich. Sie machte sich zum Handlanger der Exportindustrie. Wenn Sie den CHF schwächt – dem in Geldsachen unerfahrenen Bürger vorgaukelt, er habe ja trotz Kaufkraftschwächung (gleich)viel im Portemonnaie, wie wenn sie (die SNB) das nicht getan hätte – und dann gar noch aus daraus entstanden „Gewinnen“ Milliarden an die Kantone verteilt (verschenkt), ist das nichts anders als eine Umverteilung. Klartext: Betrug.
      Man muss die Exportfirmen und deren Manager sicher als Profiteure bezeichnen. Da die SNB aber deren ausländische Konkurrenz durch ihre Investitionen mit hunderten von Milliarden unterstützt, aufbaut und stärkt, stimmt das auch nur zum Teil. Eigentlich ist das Gebaren der SNB völlig widersinnig.
      Weitere Profiteure sind die Kantone, da sie von der SNB Geld (in den letzten Jahren waren es ja bekanntlich Milliarden) ausbezahlt bekommen. Handkehrum sind aber auch sie Geschädigte – der CHF wurde ja geschwächt.
      Kommen Sie mir nicht mit Arbeitsplatzverlusten. Gegen Währungsschwankungen kann man sich bestens absichern – und falls gewisse Exportfirmen diesbezüglich überfordert wären, dann könnte der Staat ja ein entsprechendes Vehikel auf die Beine stellen, das solches ermöglicht.Es käme der Schweiz und ihren Bürgern jedenfalls viel, viel günstiger, als die völlig ausser Rand und Band gelaufenen Devisenmarktinterventionen der SNB. Man darf auch nicht vergessen: Die Exportgarantie ist auch noch da. Sie hilft diesem Wirtschaftszweig zusätzlich.
      Die SNB, eine Institution mit 3 bzw. 6 Direktoren (je nach Sichtweise), hat eine unglaubliche Machtfülle. Niemand hier in der Schweiz kann in der Schweiz auch nur annähernd mit derartiger Nonchanlance mit solchen Milliardenbeträgen um sich werfen. Dass sie sich durch Lobbyisten einspannen liess, ist eigentlich völlig inakzeptabel. Auf gar keinen Fall darf man ihr noch mehr Kompetenzen geben. Ein Ecoin-Konto bei der Nationalbank würde das Mass endgültig zum Überlaufen bringen.

  6. Noch eine kleine Korrigenda Herr Hässig – seit dem 13. November hat die SNB die Giroguthaben der Banken abgebaut – zwar nur homöopahtisch, aber immerhin um 3 Milliarden innert einem Monat, was sicher auch damit zusammenhängt, dass sich die SNB voll auf den € konzentriert als auf den abserbelndem US$, welcher als Folge von 4 Jahre Donald dem Verschwender immer schwächer wird vs. € und in Folge auch den CHF.
    Da die SNB praktisch keinen Einfluss auf das Währungspaar €/USD hat und sich nur auf eine der beiden Währungen konzentrieren kann, lässt sie den US$ jetzt abschliddern.
    .
    Wie ein abgelutschter schaler Joke klingen da die selbstherrlichen Worte von Donald Trump nach vom 14.5.2020 auf Fox Business Network:
    “It’s a great time to have a strong dollar … Everybody wants to be in the dollar because we kept it strong. I kept it strong,”

  7. Es ist nicht im Interesse der Weltwährung US$ auf Anonymität zu verzichten und mit einem E-$ eine voll transparente Währung aufzubauen, wie es sich Schweden überlegt. Die SKR ist keine Reservewährung und Schweden ist ein Staat, wo die Bürger in der Regel ihrem Staat vertrauen und auch wissen, dass er für sie sorgt und schützt und die übrig gebliebene Härte wird akzeptiert. Der US$ wird für mehr als die Hälfte des Zahlungsverkehrs auf dieser Welt benutzt und dazu gehört auch die Geldwäscherei. Die Macht der USA bestimmt, wo die Geldwäscherei in ihrer Währung beginnt und wo sie endet. Geldwäscherei von Leuten aus Venezuela ist nicht gestattet, aber sowohl die von Brasilien, Indien und Indonesien schon. Die Geldwäscherei der Russen in $ ist selektiv gestattet. Ohne Geldwäscherei ist der US$ bedroht mit ihrem Defizit in Leistungsbilanz und Staatsbudget.
    Will die Schweiz mit einem E-Franken die Geldwäscherei bei Schweizer Banken verhindern? Wohl kaum, es wäre mit schweren Geschäftseinbussen verbunden. Die Schweiz muss aber erlauben, dass unsere Geldwäscherei bei unseren Banken nicht mehr vollständig souverän durch die Schweiz bestimmt werden kann. Die USA und auch die €-Zone wollen nicht, dass wir Geldwäscherei mit ihren Bürgern tätigen, mit der übrigen Welt schon, sofern es nicht US-Machtinteressen betrifft, wie es der Fall Venezuela zeigt. Sonst können wir Geld schon waschen, wenn es auch die Amerikaner mit diesen Ländern vollziehen. So bleiben genügend Gegenden in dieser Welt übrig, um das ausländische Geschäftsmodell unserer Banken mit Steuerhinterziehung und Anlagegelder aus Korruption weiterhin zu verfolgen. Die verantwortlichen Schweizer Bankmanager müssen aber sich die entsprechenden Fälle sehr genau überlegen, ob sie einsteigen wollen oder nicht. Das politische Risiko hat sich enorm erhöht und es ist dringend abzuraten, die entsprechenden Vorschriften freizügiger auszugestalten als dies die USA und die EU tun. Solange wir nicht EU-Mitglied sind, müssen wir in Sachen Geldwäscherei strenger sein als diese. Ein Fehler, der die FINMA machte, als sie der UBS erlaubte, Herr
    Hamers als obersten Chef anzustellen. Der Schweizer Finanzplatz im Sektor gewinnträchtigste Geschäfte wäre mit einem E-Franken tot.
    Noch ein Wort zu Bitcoin. Bitcoin ist ein ineffizientes elektronisches Monster (kein Giro) und unterliegt genau wie die von den Zentralbanken kreierte Geldmenge der menschlichen Willkür oder sagen wir Versuchung.
    Nur Gold hat eine Knappheit, die der Mensch nur teilweise überspielen kann. Wenn er aber die Knappheit überspielt und die Goldproduktion von heute 3,000 auf 10,000 Tonnen steigt, gebe ich keinen Pfifferling auf die Unverwüstlichkeit des Goldpreises.

  8. Das wäre dann Faktisch Vollgeld was die Schweizer Bevölkerung 2016 auf Empfehlung der SNB und Ueli Maurer abgelehnt hat. Mann kann nicht mal Sagen es sei nicht das Gleiche, weil es sich um einen neu geschaffenen E Franken handeln würde.Da die Initiative damals der SNB freie Hand gegeben hätte wie sie diese Umsetzt, wäre also auch das Modell, das hier genannt wurde möglich gewesen. Es wird also schwierig sein dies dem Bürger zu erklären. Denn die SNB kann dies ja wohl ohne Volksabstimmung nicht durchsetzten wenn genau diese Fragestellung schon mal zu Abstimmung stand. Dabei gab es von der BIZ schon damals Empfehlungen in diese Richtung. Daher behaupte ich einfach mal das dieser E Franken nicht als Art Komplementär Währung gedacht ist, sondern den Bargeldfranken dereinst Ablösen soll. Damit wird SNB tiefere Minuszinsen durchdrücken können.
    Alles andere wäre ohne Volksentscheid zu einem Vollgeld System Verfassungswiedrig.
    Der E Franken wird in einer Bargeldlosen Welt die Geldmenge M0 Darstellen. Also das gleiche Nationalbank Geld wie Heute, das nur Banken intern benutzen können. Für uns Bürger wird nur die Möglichkeit bestehen einen Giral E Franken zu halten. Fragen wir Heute Jordan ob er Heute anders über Vollgeld denkt, würde er mit Sicherheit sagen Nein. Das zeigt wo die Richtung hingehen soll. Alles andere wäre doch Naiv! Einen Reinen Vollgeld Franken in E Format, als einziger Handelbaren Franken wird es nicht geben.

    • Versteh ich jetzt nicht so ganz; meines Wissens wird im gesamten Beitrag überhaupt nichts über die buchhalterische Behandlung bei der SNB gesprochen. Solange diese „Details“ – welche meines Erachtens aber eben massgeblich sind – nicht bekannt/geklärt sind, erübrigt sich ein Vergleich mit irgendwas ohnehin. NB Finde ich es eben ziemlich salopp, das sogar promovierte Volkswirtschaftler ebenfalls das Märchen vom „Geld aus dem Nichts“ bei den Banken proklamieren und dabei gefliessentlich übersehen, dass es Mindestliquiditäts- und Eigenkapitalvorgaben gibt.

    • Bezüglich der Haltung der SNB zu Vollgeld sehe ich das grundsätzlich gleich wie Sie.

      Wenn es sich aber um zwei getrennte Geldkreisläufe handeln würde (E-Franken vs. E-GiroFranken), wo ist dann der Mehrwert gegenüber dem jetzigem System? Digitale Lösungen gibt es ja schon viele wie z.B. Twint, dahinter stehen aber konventionelle Verrechnungsabläufe zwischen den Banken. Damit es eine Veränderung/Verbesserung zu den jetzigen digitalen Lösungen gibt, müsste der E-Franken der SNB ähnlich wie das Bargeld in der digitalen Welt zirkulieren können, ohne vorgelagerten zweiten Geldkreislauf. Dann haben wir aber tatsächlich einen Wiederspruch zur Vollgeldinitiative.

  9. Hier die Links zum Diem (dachte zuerst an ‚DM‘ wie Digital Money).

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Diem_(digital_currency)

    http://Www.diem.com

    Mit eCHF (jede AHV-Nummer/Bürger bekommt ein eKonto bei der SNB) wird dann bis 2025 das Bargeld abgeschafft. Man kann danach deine eCHF Benutzung massivst einschränken.

    Bis 2030 wirst du nichts mehr besitzen. Alle Produkte sind Dienstleistungen. Quelle WEF mit dem Great Reset, was auch Klaus Schwab dieses Jahr nochmals bestätigte. Das bedeutet, dass alle Hypotheken und Schulden einfach gestrichen werden – im Gegenzug ist es nicht mehr dein Haus. Banken wird es ab 2030 nicht mehr geben.

    Die Grüne Revolution und der Great Reset wird die Welt massivst ändern.

    https://www.weforum.org/agenda/2016/11/how-life-could-change-2030/

    • Ich find die Story auch spektakulär aber bei aller Sensation – es ist nur eine Anregungs-Vision für das Forum. Da müssten eine Menge sehr reiche und einflussreiche Personen/Familien auf ihre Privilegien verzichten damit das möglich wird und meiner Ansicht nach ist die Wahrscheinlichkeit dsfür kleiner als dass der nächste Papst ein Moslem wird.

  10. Gerne möchte ich Herrn Hässig danken dafür, dass er sehr wichtige Themen aufgreift und auch kontrovers diskutiert. Vieles was man in IP lesen kann, scheint mir wirklich relevant. Wie wohltuend gegenüber den Mainstreammedien wie NZZ, Tagi und allen andern.

  11. Was mir nicht gefällt an der Sache: Wenn die Banken von der SNB die Garantie bekommen, dass sie immer gerettet werden, gehen die doch auch hochriskante Geschäfte ein die nicht seriös sind.
    Die angesprochene Macht von Facebook jedem gegenüber der den Diem braucht, hat natürlich auch die SNB. Ist die SNB unter rot-grüner Kontrolle, werden bestimmt alle vermeintlichen „Umweltverschmutzer“ vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen. Andere Beispiele sind möglich.
    Allgemein kommen wir dem Szenario von „big brother is watching you“ immer näher. Wahrscheinlich wird es noch viel schlimmer als Orwell beschrieben hat. Und die Menschen an den Machthebeln werden diese Hebel auch benutzen. Das sieht man im Moment mit den diffusen und widersprüchlichen Coronabeschlüssen.
    Allerdings ist wohl die jetzige Coronazeit harmlos gegen das, was noch kommt.

    • Diese „Menschen“ als Menschen zu bezeichnen, ist zu viel der Ehre. Man nenne sie besser Personen, oder noch zutreffender einfach Figuren.

  12. CBDCs werden mit echten Kryptowährungen so viel gemeinsam haben wie Regula Rytz mit Roger Köppel. Also praktisch nichts. Spannend ist, wie Bitcoin und Co. die Zentralbanken vor sich hertreiben. Ist es halt doch nicht möglich, die Kryptos einfach zu verbieten? Ob ein eEuro oder ein eCHF wirklich eine Konkurrenz darstellt, wage ich zu bezweifeln. Die Leute werden die Schwächen und Ziele von CBDCs schnell durchschauen:

    – Abschaffung des Bargeldes:
    – totale Kontrolle des Zahlungsverkehrs
    – weiterer Schritt hin zum gläsernen Bürger
    – beliebig tiefe Negativzinsen da kein Bank Run
    – Zentrale und manipulierbare Lösung:
    – Geldmenge beliebig ausweitbar
    – dadurch kein Inflationsschutz
    – direkter Zugriff vom Staat auf private Vermögen
    – unsicher, da angreif- und hackbar

    Ich denke, der Schuss mit dem digitalen Zentralbankgeld geht nach hinten los und all die Bemühungen verleihen den Kryptos noch mehr Auftrieb. Danke SNB, ich sehe, was mein Vermögen anbelangt, positiv in die Zukunft 😊

    • Ja klar, die Bitcoingeldmenge ist natürlich hervorragend dazu geeignet, die herkömmlichen Währungsmengen „vor sich herzutreiben“. Glaube echt nicht, dass eine Mäuschenfamilie die Elefantenherde auch nur einen Millimeter bewegen kann.

    • eCHte krYPtowÄHrunGEn..
      zählen da die Supercard- oder Cummuluspunkte bereits dazu?

      Nur Bitcoin ist dezentralisiert, alles andere sind Trittbrettfahrer und Scharlatane.

    • @Goon
      Bravo und den ganzen Sachbestand-/verstand in solch einer Kürze zusammengefasst (auf den Punkt gebracht), das verdient Hochachtung!
      Cordialmente, Ars Vivendi

    • Ja die gehören doch immer noch beide der Spezies Mensch an…beide haben zwei Ohren, zwei Augen, ein Mund, eine Nase usw, als ich erkenne das diese beide von der gleichen Art sind…

    • @ B.T.C. Hodler

      Falls die versuchen das Bargeld abzuschaffen, oder noch weiter versuchen in diese Richtung zu gehen, gibt es Bürgerkrieg !

  13. CHF-E-Coins bei der SNB würden faktisch einer Verstaatlichung des Finanzwesens entsprechen. Mit der Möglichkeit zur Enteignung der privaten Vermögen für staatliche Stellen. Mir graut vor diesen Aussichten.

    • Seh das etwas anders; jede Währung kann (auf irgendwelche Weise) „reformiert“ werden. Ob die Adaption mit etwas „innovativem“ oder einfach durch das Wegstreichen von Nullen stattfindet, spielt konzeptionell keine Rolle.

  14. Sehr interessante Aussage: „Wir stützen das Bankensystem, egal, was es kostet. “
    Sollte eigentlich ein alter Hut sein, ohne Stützungen der Notenbanken hätte sich das System schon längst in Luft aufgelöst und durch den Tauschhandel ersetzt worden.
    Gunther Kropp, Basel

    • F. Canetg hat doch das Thema in der kurzen Zeit sehr gut beleuchtet.

      Sehr speziell ist einzig ihr dämlicher Kommentar.

  15. CHF-Ecoin werden selbstverständlich kommen, genauso wie ein Digitaler E-Euro etc. China macht demnächst den Anfang. CHF-Ecoin wird selbstverständlich überraschend nach Börsenschluss angekündigt, um Bankruns zu verhindern. Es wird auch genauso wie bei DM-Euro Umstellung eine Abschaffung von CHF-Cash und Umwandlung in digitalen Euro geben, wahrscheinlich bereits 2021/2022. Das ganz grosse Fragezeichen ist natürlich zu welchem Umtauschkurs. Ganz sicher nicht 1:1. Bei DM-Eur war 2001 der UmtauschKurs 0,511. Das heisst wer DM-Millionär war, hatte einen Tag später nur noch 511‘000 Euro auf dem Konto. Dasselbe werden wir bei CHF-Ecoin/digitalwährung erleben. Wahrscheinlich ein Umtauschkurs von 0,5-0,6. Wer jetzt eine Kiste CHF Cash/ Bar bei der Bank hat, wird dann halt nur noch eine 0,5 Mio. Ecoins haben. Die andere Hälfte braucht Berset, um den riesen Schuldenberg an Gastro, Hotels, Detailhandel, Krankenhaussanierung, Firmen etc zurückuzahlen .. oder wer soll denn sonst die ganzen Schulden zahlen?

    • Pech gehabt, dann musst du halt „leben“ und das Geld ausgeben und nicht nur Bünzli-schweizerisch denken und spaaaaaaren…

    • Warum bewerben sie sich dann nicht als neuer Zentralbanker, wenn sie doch schon so genau alles zu wissen glauben? Nur weil eine Währung nicht immer 1.00 als Kurs aufweist, sagt das ziemlich wenig über die tatsächliche Kaufkraft aus!

    • @Supermario
      Die deutsche Hyperinflation von 1914 bis November 1923
      zur Finanzierung des Ersten Weltkrieges war eine der
      radikalsten Geldentwertungen in großen Industrienationen.

      Die Coronakrise lässt den Welt-Schuldenberg immer schneller
      wachsen. Wer soll das bezahlen??
      Sie werden sich noch früh genug über die tatsächliche
      Kaufkraft wundern…
      Wir sind auf dem besten Weg, ein zweites Zimbabwe
      zu werden.

    • Die SNB vertritt nicht die Interessen der schweizerischen Bevölkerung, sie verfolgt eine andere Agenda, -die der Hochfinanz/NWO.
      Digitale Währungen werden eingefügt im Interesse der totalen Überwachung und der Einführung und Durchsetzung auf allen Spareinlagen und Pensionskasseneinlagen.
      Die schweizerische Bevölkerung (Schlafschafe) wird sich in der kommenden Zeit die Augen reiben .

  16. Warum der Umweg zu den Banken. Wenn die SNB Ecoins herausgibt, soll der Bürger direkt ein Konto dort haben können. Oder bei einer Tochtergesellschaft der SNB.

    • Die SNB vertritt nicht die Interessen der schweizerischen Bevölkerung, sie verfolgt eine andere Agenda, -die der Hochfinanz/NWO.
      Digitale Währungen werden eingefügt im Interesse der totalen Überwachung und der Einführung und Durchsetzung eines Minuszinses auf allen Spareinlagen und Pensionskasseneinlagen.
      Die schweizerische Bevölkerung (Schlafschafe) wird sich in der kommenden Zeit die Augen reiben .

  17. Sich auf die Elektro-Alchemie als Lender of last resort sich zu verlassen ist etwas naiv.
    Dann lieber noch cash. Bei einem Stromausfall der auch von Cyber Hacker provoziert
    werden kann wie wollen Sie den bezahlen ? Schweden ist auf dem Weg dazu alles nur noch ohne cash zu regeln, d.h. man ist den Banken und dem Staat total ausgeliefert und das kann es nicht sein. Würde mich nicht wundern wenn als Köder zu dieser Zahlungsform folgendes passiert : jeder Bürger der sich „freiwillig“ impfen lässt bekommt ein SNB e-account mit 1000 Einheiten e-SNBcrypto Swissy gutgeschrieben damit das Monopoly Spiel wieder weltweit an Fahrt gewinnt – brave new world lässt grüssen.

    • Da bin ich mit meiner kruden Meinung also nicht ganz allein. Ganz sanft und subtil arbeiten viele Staaten weltweit daran, ihre Steuerzahler – unter dem Deckmantel der Pandemiemassnahmen – zu überwachen und in der selbstbestimmten Bewegungsfreiheit einzuschränken. Wenn es den Staaten dann noch gelingt, uns das „grusige“ Bargeld auszureden, dann geht der Machtpoker in die anvisierte Zielgerade. Vielleicht etwas überspitzt formuliert, geistert mir bei dieser schwelenden Entwicklung das Wort Neokommunismus im Kopf herum.