„Ich würde einen Put kaufen“

Die Corona-Pandemie führe schnell zu einer Finanz-Pandamie, sagt Hans Geiger. Die Börsen werden einbrechen, die Blase sei schon am Platzen. Schluss mit Globalisierung.

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  1. Fakt ist, dass die Börsen Verluste ausgelöst durch die SARS Epidemie von über 20 Prozent nach weniger als 10 Monaten durch Kursgewinne vollständig kompensiert wurden.

  2. @Robert Winkler (16:09) – Bis auf den letzten Satz (leider) gleicher Meinung. Das ist nicht nur das Wunschdenken von national gerichtetem Denken. Das Denken das die unteren 80% die Verlierer (von kleinen bis grossen Verlierer) der Globalisierung sind setzt sich immer mehr und mehr überall durch. Die Wahrheit kommt früher oder später halt immer ans Licht.

    Tatsache ist, mit der kommenden Arbeit 4.0 (die wir uns selber geschaffen haben – was man uns immer anders erzählt) befinden wir uns im reinen Blindflug. Und niemand weiss wie es enden wird.
    ———————
    „Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schurken stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen. Infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt. Das ethische Durchschnittsniveau einer Gesellschaftsschicht wird umso schlechter, je besser und einflussreicher sie gestellt ist. Nur dieser Umstand vermag die Tatsache zu erklären, warum die Welt nicht schon seit mindestens fünftausend Jahren ein Paradies ist. Das muss man wissen, wenn man die Weltgeschichte verstehen will.“ Hermann Oberth

  3. Eine Versicherung sollte man günstig kaufen bevor es brennt und nich sehr teuer kaufen, wenn es schon brennt. Einen Put würde ich im jetzigen Zeitpunkt nicht mehr teuer einkaufen. Wie lange hat Herr Geiger Erfahrungen mit Geldanlagen. Kauft er jetzt tatsächlich noch teure Puts ?

  4. Dass Corona einen signifikanten Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr hat und haben wird ist wohl unbestritten.
    Dass aber ein Crash folgen wird ist ziemliche Spekulation; daher ist eine Empfehlung bezüglic PUT/CALL heute ziemlich unseriös. Das hätte ich nun von Herrn Geiger nicht erwartet.

  5. Das Muppet-Show-Pärchen glänzt mit einer Laienshow erster Klasse. Der Eine fuchtelt wie wild mit den Armen und der Andere wird genötigt, seine Unkenntnis der Märkte auch noch zu artikulieren. Habe einem Freund aus der Branche den Rat gegeben, das Videöchen ohne Ton anzusehen. Er rief zurück und teilte mir mit, dass das ganze Händlerbüro in einen Lachkrampf ausgebrochen ist. Geiger zerstört mutwillig seinen Ruf und vom „kranken“Hässig kann ja nichts gescheites kommen. Eventuell sucht „das Zelt“ noch Komödianten für die Sommersaison!

    • Man könnte es ja auch anständiger sagen, Herr Dürrmüller, wenn man anderer Meinung ist. Sie sind wahrscheinlich in einer ganz kleinen Wohnung aufgewachsen, in welcher ein Zimmer fehlte, nämlich die „Kinderstube“.Immerhin, ohne Lukas Hässig wäre vermutlich der lange als „Genie“ beurteilte und vergötterte Pierin Vincenz immer noch bei Raiffeisen am Ruder.

  6. „Ich würde einen PUT kaufen“.

    Ich habe keine Erfahrung mit „Baisse-Operationen.“ Könnte jemand zum Thema etwas ausholen ?

    Bei welcher Bank ? Bei meiner Kantonalbank ? Evtl. zu hohe Courtagen, Gebühren ? Termin : 1 Monat, 3 oder 6 Monate ? Auf was – eine bestimmte Aktie oder auf einen Index und welchen ? Wichtig ist die Vermeidung einer Nachschusspflicht. Soviel ich weiss gibt es Optionen wo man das erforderlich ist. Was ich möchte : Limitiertes klar begrenztes Risiko. Option handelbar, also kein Zwang zum halten derselben bis zum Verfall.

  7. „Ich würde einen PUT kaufen“.
    Gerne würde ich diesem Rat folgen, habe aber keine Erfahrung mit Operationen „à la baisse.“ Wer kann hierzu etwas aus-holen ?

    Bei meiner Kantonalbank ? Hohe Courtage ? Welcher Termin, also 1 Monat, 6 Monate ? PUT auf was ? Eine Aktie, einen Index ?

    Was gäbe es sonst noch für Möglichkeiten ausser diesenOptionen, solche mit einem grossen Hebel und mit einem limitierten Kapitaleinsatz den man verschmerzen kann, wenn man schief liegt, wenn alles falsch läuft ?

  8. Puts kaufen?
    NEIN, denn die Banken werden den Handel aussetzen, wenn es brenzlig wird. Beispiel: Finanzkrise 2008, wo die Banken den Handel mit Puts aussetzten als es immer weiter nach unten ging und die Anleger einfach stehen liessen.

    Globalisierung am Ende?
    NEIN. Im Gegenteil: die digitale Globalisierung geht weiter- unaufhaltsam. Und auch die reale wie das Vorzeigeunternehemn Ems Chemie z.B. mit seinen Standorten in China beisipielhaft aufzeigt. Evtl. geht die Globalisierung in der Hoffnung von Herrn Geiger unter. Aber diese Pandemie ist wirklich zu Ernst, um hieraus Politik zum machen im Hinblick auf die Kündigungsinitiative!

    • Absolut gleicher Meinung. Corona ist ein grosses Problem, aber wird langfristig (wir sprechen da von +1 bis 2 Jahre) weder Digitalisierung noch Globalisierung/Internationalisierung aufhalten.
      Das ist Wunschdenken der national gerichteten Kräfte hier und überall.

  9. Herr Geiger empfiehlt einen Put, nachdem die implizierte Volatilität des S&P 500 binnen 4 Tagen von 17% auf 39% gestiegen ist? Das wird aber eine sehr teure Absicherung.

    Wer während turbulenten Zeiten (Teuer) seine Risiken absichern muss, hat eindeutig zu viele Risiken auf sich genommen.

  10. ‚Werden einbrechen‘?

    Was war denn das bisher?

    Weiter: ‚Schluss mit Globalisierung‘? ‚Würde Put kaufen‘?

    Finde, das klingt alles ein bisschen pubertär-naiv.

    Denn der aufmerksame Beobachter weiss: Die Börsen bauen gerade überdruck ab, ‚die Globalisierung‘ wird nie fertig sein, bloss die relative bedeutung von china wird abnehmen und wenn du den put nicht schon lange gekauft hast, könnte es bald zu spät sein.

  11. klingt gerade so als müsste man beim ewigen pyramiedenbau immer und ewig mitseckeln….dass ganze von aussen beobachten und am gestreuten eigenportfolio schleifen wäre die andere perspektive…mit ein wenig hausverstand eigeninitaive durchaus auch heutzutage noch möglich )))
    grundstücke, kunst, antiks, immowerte, metalle, handel etc.
    schweisstreibende und ehrlicher arbeit natüröich inklusive ))))

    was man ja in den zinslaberpalästen und blackrock psychoanstalten anscheinend nur noch vom hören/sagen kennt.

    man kann auch ohne wallstreet und zinslerverarsche durchaus am leben teil
    nehmen und seine kids mit einer gewissen vorahnung an etablierte unis ihrer wahl zu schicken. man braucht keine iq schwangere nadelstreif’vertreter‘ um sich einen ’staubsauger‘, ein grundstück, ein kunstwerk von z.b. marlyn manson oder a.kahn zu zulegen….immer nach dem motto du lafferst sie dumm, ich liefere sie dann aus.

    man kann sich sinnlose puts natürlich auch in den arsch stecken, wenn man meint das ohne versicherungsprämien und deppenabgaben sein leben im eigentlich keinen sinn mehr ergibt.

  12. Aber Hallo! Quarantänezeit: 2 Wochen. Inkubationszeit: bis 21 Tage. Gebt der Welt genügend Testkits, und dje Fallzahlen werden immens sein… Die Wirtschaft wird fallen.

    • testkids sind nur in nordkorea, indien und laos erhältlich.
      die anderen entwicklungsländer ziehen aber sehr schnell nach.

  13. So schlimm kann es nicht sein, weil

    warum erst heute und nicht bereits Ende letzter / anfangs dieser Woche, und warum nur „würde“? Keine Dringlichkeit?

  14. Hei sapperlott, an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
    Auf der einen Seite ein fahriger Professor der von Inkubationszeiten und Leuten welche Long sind parliert und darüber sinniert, ob ein Call oder ein Put zu kaufen sei. (Sicher ultragünstig so ein Put im der aktuellen Verkaufswelle mit rekordhohen Volas.) Daneben ein Journalist, welcher herumfuchtelnd seine Sport-Rolex zur Schau stellt.

  15. Sehe das in etwa gleich, nur sind die Bazookas der Nationalbanken noch lange nicht leer! Was hindert z.B. unsere Nati-Bank daran, den Negativzins auf -5% zu senken? Gleichzeitig kann der Besitz von physischem Gold, wie zu Kriegszeiten praktiziert, schlichtweg verboten werden. Und zum Schluss schränkt die Nati-Bank dann noch den Bargeld-Bezug auf CHF 200.– pro Tag ein. Parallel dazu wird am Devisenmarkt massiv interveniert und mit neu geschaffenem Girogeld die Börse gestützt. Irrlichternde Fantasien? Nein, jede der aufgeführten Massnahmen wurde in der Vergangenheit bereits angewandt und zur Zeit interveniert die Nationalbank schon mal massiv am Devisenmarkt. Bei wirklich „freien“ Märkten würde ich auch einen Put kaufen, aber bei manipulierten verglüht man mit dieser Strategie im Fegefeuer der Nationalbanken und Staatseingriffe.

  16. Die meisten Leute kommen nicht durch Spekulation zu Vermögen,
    sondern durch richtige Beobachtung langfristiger Trends.

    Heinz Brestel
    * 12. Juni 1922 † 14. April 2009