Schwere Niederlage für CS-Chefjurist Cerutti

Vor Obergericht abgeblitzt – Manager ohne US-Bezug werden verraten – Topleute gehen, Rohner schaut zu.

Romeo Cerutti ist einer der mächtigsten Manager der Credit Suisse. Und einer der umstrittensten. Viele wünschten sich den obersten Juristen weg.

Das dürfte nicht so schnell passieren, sagt eine Quelle. Präsident Urs Rohner, der früher Ceruttis Job als Konzernanwalt hatte, halte an seinem Nachfolger fest.

Andere lassen kein gutes Haar an Cerutti. Schon früher war er für Insider die falsche Besetzung. Nun wird die Kritik immer lauter.

Das hat mit der aktuellen Entwicklung zu tun. Soeben verlor die CS unter Ceruttis Oberverantwortung einen wichtigen Fall vor dem Zürcher Obergericht.

Ein schweiz-amerikanischer Ex-Direktor verklagte die Bank auf Herausgabe von Dokumenten, welche die CS an die USA aushändigte und ihn persönlich betreffen würden.

Cerutti und seine CS stellten sich quer und führten Bankgeheimnis-Gründe ins Feld. Die Richter haben nun in zwei Urteilen dem Kläger Recht gegeben. Trotzdem macht die Bank weiter und geht vor Bundesgericht.

Hintergrund ist die weit reichende Kooperation der CS unter Ceruttis juristischer Führung im US-Steuerstreit. Die CS legt tonnenweise Material mit den Namen ihrer eigenen Leute offen.

Sie beruft sich auf einen Entscheid des Bunderats, der die Datenoffenlegung 2012 mit Auflagen genehmigte. Auch der Datenschützer gab damals grundsätzlich grünes Licht.

CS-Chefjurist Cerutti legt die Kooperation mit Amerika grosszügig aus. Das zeigt ein weiterer Fall eines Ex-Spitzenmanns der früheren CS-Tochter Clariden Leu.

Dieser wurde 2008 als Finanz- und Operations-Mann nach Singapur geschickt, um einen Fall aufzuarbeiten. Dort war er dann auch zuständig für die Umsetzung von Ceruttis globalem Projekt „Centralization of US-domiciled clients“.

Es ging darum, weltweit alle CS-Kunden mit US-Bezug herauszufiltern. Die Clariden Leu in Singapur hatte bereits entschieden, keine US-Kunden aufzunehmen.

Obwohl er offenbar nie mit US-Kunden Kontakt hatte, wurde später der Name des einstigen Clariden-Leu-Spitzenmanagers offengelegt. Der Datenschützer gab der CS recht, und diese wischte mehrere Einsprachen des Betroffenen vom Tisch.

Beide Fälle – jener vor Obergericht und jener des Topshots ohne US-Bezug – passen ins Bild, das die CS und ihr Konzernanwalt Cerutti nach aussen vermitteln.

Die Mitarbeiter werden schutzlos den USA übergeben, selbst kommt die Spitze ungeschoren davon – so der verbreitete Eindruck.

Es ist diese Cover-my-ass-Politik, welche das Klima in der Bank vergiftet. Höhepunkt war der Auftritt von Cerutti, CEO Brady Dougan und zwei weiteren Spitzenkräften vor US-Senatoren Ende Februar.

Die CS-Kapitäne betonten dabei, nichts von den Sünden ihrer Bank im US-Steuerkonflikt gewusst zu haben. Ohne dies ausdrücklich zu sagen, schoben sie damit die Schuld den Untergebenen zu.

Der Aufschrei war laut, besonders unter Juristen. Diese sind vertraut mit der Entwicklung in Ceruttis Rechtsabteilung.

Dort ist es in den letzten Jahren zu einem Aderlass gekommen. Rund ein halbes Dutzend erfahrener Leute ging von Bord.

Der ehemalige Compliance-Chef und seine Nachfolgerin verliessen die Bank, ebenso die Rechtschefs für die Regionen Schweiz, Asien und Europa. Ein weiterer Spitzenjurist wechselte intern.

Die Folge ist ein Verlust an Wissen und Erfahrung. Bei den meisten der verlorenen Kräfte handelt es sich um Spezialisten mit gutem Ruf, die andernorts gefragt sind. Einige landeten bei Konkurrenten.

Das Problem verschärft sich, weil die Ansprüche des Regulators ständig zunehmen. Compliance- und Legal-Leute stehen entsprechend hoch im Kurs.

Der Grund für die vielen Abgänge, die zum Teil freiwillig und zum Teil unfreiwillig erfolgten, soll Ceruttis Führungsstil sein.

Der CS-Chefjurist gilt als unzimperlicher Vorgesetzter, der vor allem seine eigenen Interessen verfolge und niemand Starken neben sich dulde.

Trotz den vielen Abgängen und der Schlappe vor den Richtern soll Cerutti weiter sicher im Sattel sitzen.

Das hat offenbar mit Präsident Urs Rohner zu tun. Der soll Cerutti nach wie vor den Rücken stärken und nicht daran denken, seinen Konzernanwalt abzusetzen.

Rohner hatte Cerutti 2009 zu seinem Nachfolger als General Counsel gekürt. Zuvor war Cerutti, der von Lombard Odier zur CS gestossen war, drei Jahre lang Rechtschef des Bereichs Private Banking.

Ceruttis Aufstieg schien einem Plan zu folgen. Nach dem Abgang des obersten Compliance-Verantwortlichen übernahm Cerutti zunächst dessen Aufgaben.

Kurz darauf folgte der Sprung an die Spitze mit Einsitz in der obersten operativen Führung.

Doch am Senatshearing stand nicht Cerutti für Compliance-„Versagen“ im US-Offshore-Geschäft am Pranger, sondern sein Vorgänger.

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Kommentare

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  1. Wenigstens koennen sich die Mitarbeiter damit troesten, bei der most admired bank zu arbeiten. Wenn man realistisch und ehrlich ist, braucht man diese hohen Summen zum Leben nicht, die bei den Manager Boni genannt werden. Das weiss ja eigentlich jeder. Was aber (fast) jeder Menscht braucht, ausser Psychopathen und antisoziale Persoenlichkeiten, sind Anerkennung, Zuwendung, Vertrauen, Identifikation, Gemeinschaftsgefuehl. Kurzum, all das, was die CS meint, in turbokapitalistischer Manier in die Kloschuessel kippen zu koennen. Deswegen sieht man auch so viel glueckliche Gesichter, wenn man durch die Gaenge der Kleintierkaefighaltung der CS wandelt.
    Die Firmenkultur der CS wurde auf Jahre hinaus zerstoert. Die CS ist einfach nicht mehr ‚the place to be‘, sondern ein Schandfleck in der Bankenlandschaft, angefangen mit der Katar Beteiligung, wo eine feudalistische Gesellschaftsform gestattet, sich Hausangestellte wie Leibeigene zu halten, bis zu dem unserioesen Geschaeftsgebahren, das den Eindruck erweckt, nur wer trickst und manipuliert, kann Geld verdienen. wie kann es sein, dass eine Firma 2300000000 CHF Ruecklagen bilden muss fuer juristische Auseinandersetzungen?
    Die GL verkuendet seit Jahren treuherzig, dass es in Zukunft werden werden wird. Aber so richtig sichtbar wird dies fuer den Aussenstehenden nicht. Und die meisten CS Mitarbeiter duerften dem nicht widersprechen.

  2. „Nichts gewusst“ – klar, und mein Name ist Hase.

    Nehmen wir mal an, sie haben wirklich nichts gewusst von all den sündhaften Geschäften. Dann lässt das durchaus auf ihre Führungsfähigkeiten schliessen…

    Wer nicht weiss, was in seinem Laden läuft sollte allerdings auch nicht die positiven Ergebnisse für sich in Anspruch nehmen, wer es trotzdem tut muss mit sozialer Ausgrenzung rechnen. QED.

    • Es fällt mir auch schwer, zu glauben, dass sie von nichts wussten. Meine Vermutung ist eher,dass es bei der CS ein offenes Geheimnis ist, dass in der Vergangenheit Relationship Manager dieser Bank in die USA reisen, um dort Künden mit erhöhtem Diskretionsbedürfnis zu treffen, wie man in einer Tageszeitung nachlesen kann? Oder was hat denn die GL gedacht, warum Mitarbeiter auf Geschäftskosten mit einen Touristenvisum in die USA reisen? Um dort Urlaub zu machen? Und das zweimal im Jahr? Warum gibt es Vorschriften über engmaschiges Reporting bezüglich solcher Reisen?

      Man kann die Messlatte des Code of Conduct auch so hoch auflegen, dass man bequem unten durchlaufen kann. Das ist offenbar bei der CREDIT-SUISSE passiert.

  3. Die guten Leute verlassen zunehmend diese Firma, weil sie sich das allgemeine Klima der Verunsicherung und die „Cover-your-…“ Mentalität der Vorgesetzten nicht mehr antun können. Bei uns ist es inzwischen so, dass die zurückgebliebenen Mitarbeiter mehr oder weniger offen bedauern, dass sie nicht mehr wegkommen. Obwohl sie trotzdem insgeheim hoffen, dass sie nicht gekündigt werden, denn eine Kündigung empfindet wohl jeder Mensch als Niederlage.

    Auf diese Weise macht sich schleichend ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit breit. Verständlich, wenn man weiss, wie oft man in dieser Firma Mitarbeiter in eine bestimmte Richtung gejagt hat, und dann auf halben Weg wieder abgebrochen hat und eine andere Richtung vorgegeben hat. Auf diese Weise verlernen die Mitarbeiter, hartnäckig ein (sachliches) Ziel zu verfolgen. Kurz gesagt, eine einigen Jahren sind sie verbrannt.

    Das Management das unfähig ist, seine eigene Glaubwürdigkeit darzustellen – ich sage nicht, dass sie unglaubwürdig sind, das kann ich aus der Entfernung gar nicht beurteilen- tut das Übrige.
    Es wäre auf jeden Fall besser gewesen, Brady Dougan hätte kommuniziert, dass alle sparen müssen, und dass auch er seinen Beitrag leisten will.

    Ich für meinen Teil habe vor allem Zweifel. ob der VR seiner Aufgabe gewachsen ist. Kann das sein, dass Brady Dougan etwas gegen Rohner in der Hand hat, weil der so gänzlich ohne eigenem Willen und Standpunkt ist?

    • Ihre letzte Frage ist absolut berechtigt. Das habe ich mich nämlich auch schon X-mal gefragt.

    • Weder die Geschaeftsleitung noch der Verwaltungsrat koennen im Moment Richtung und Orientierung vorgeben.
      Peinlicher Auftritt vor den amerikanischen Abgeordneten, Selbstschutz derer die Verantwortung tragen, in finanzieller Hinsicht Selbstbedienungsmentalitaet bei einem Teil der Chefs.
      Miserables Arbeitsklima, Mitarbeiter sind frustriert und erfuellt von einem Gefuehl der Sinnlosigkeit, ausser sie bekommen auch Sinnstiftung zugeteilt in Form von Befoerderung und Bonus.

      ES GIBT NICHT MEHR VIEL MITARBEITER BEI DER CS DIE DORT ARBEITEN WEIL ES SPASS MACHT.

      Leider.

  4. Cerutti versagte. Man kennt seinen Aufstieg, als Ehemaliger. Richtig, sehr gute Leute gingen von Bord. Zwei Schwache halten sich den Rücken (R.C. und U.R.) Der Verwaltungsrat scheint blind zu sein. Beide absetzen!!!

  5. Ich frag mich wie BD seine Aeusserung meinte dass die CS die „most admired bank“ werden sollte? Der dazu scheint ja irgendwe verbaut zu sein nach den klaeglich Auftritten von. Dougan, Cerutti und wie sie sonst alle heissen. Und die staendigen Gerichtsprozesse und Bussen tun ein uebriges, das diese Bank bzw die GL als unsolide wahrgenommen wird. Brady Dougan scheint von der fixen Idee besessen zu sein, dass er beweisen will, dass man nur im Investment Banking richtig Geld verdienen kann. Wem will er das beweisen? Bisher konnte er nur beweisen, dass das Private Banking mit Inlandkunden nicht kaputt zu machen ist.
    Aber mit dem zunehmenden Vertrauensverlust, den Kunden und Mitarbeiter erleiden, wird es immer wahrscheinlicher, dass das Schiff eines Tages kieloben schwimmt.

    Ein hilflose Chaostruppe regiert die CS, man moechte wohl die eigene Haut retten. Deswegen der schaebige Auftritt vor dem amerikanischen Senat und das wuerdelose Ausliefern und Opfern eigener Mitarbeiter an auslaendische Behoerden.

  6. Irgrndwann wird die jetzige CS Spitze fuer ihr wirres und auch unanstaendiges Tun bezahlen. Sie werden von der CS weggehen.
    Und hoffentlich moechte dann auch niemand mehr mit denen was zu tun haben.

    • Bevor das passiert, ist die CS am Boden und zerstört.
      Und solche wie die da oben finden leider immer wieder einen Job, weil sie genug Fake sind und sich gut verkaufen.

    • Das wird vermutliche einige Zeit gehen.Erstmal wird die Verantwortung gegen unten abgeschoben. Die Situation schien so surreal wie die Mafia Prozesse gegen Lucky Luciano.

    • dann muss es halt so sein.
      Niemand ist verpflichtet dort sein Konto zu haben, oder dort zu arbeiten.
      der Niedergang hat ja nicht gerade gestern angefangen, sondern es geht ja schon einige Zeit so.

  7. Die Bauern werden eben leider immer geopfert. Die CS Generaele (die ja genau VIELES wussten) haben die Hosen so gestrichen voll und deren Panik schlaegt sich leider in uebereifrigem CYA Gehorsam nieder…

  8. Die CS Spitze hat vor Levin ausgesagt: Wir wussten nix!
    Wenn die fallen gelassenen MA’s jetzt die gleiche Loyalität an den Tag legen und vor US Behörden dem widersprechen, dänn guet Nacht am 6i für Brady & Co.

  9. Dann hoffen wir doch, dass der Anwalt des schweizerisch-amerikanischen Ex-Direktors zuvor eine Prozesskaution beim Obergericht zu Lasten der CS einverlangte! Warum? Romeo Cerutti ist ein extrem schlechter Verlierer und noch viel schlimmer, nachtragend!
    Am besten, man lässt sich mit solchen Leuten einfach nicht ein-

  10. Weil Brady Dougan soooo viel Verantwortung tragen muss für die CS und seine Mitarbeiter, ist doch auch sein 25% höherer Lohn gerechtfertigt ;-)! Ich kann nur noch den Kopf schütteln und mich wundern

    • 25% upside in der Gehaltstüte „riecht“ nach Anteil gestaffelter Abgangsentschädigung. Damit die SR Minder-Freunde nicht zu laut mucksen… beiläufig und anrechenbar.

  11. Der Tagi meldete, dass in inzwischen auch New York sich mit der CREDIT-SUISSE beschäftigt. Wegen falscher Angaben im Umfeld der Steueraffaire US.
    Der Chefjurist sollte sein Kräfte nicht an Nebenkriegsschauplätzen in der Schweiz verzetteln, die wichtigen Schlachten werden wohl in den USA geschlagen, wo entweder hohe Strafzahlungen oder Entzug der Banklizenz drohen.
    Insofern unverständlich warum die CREDIT-SUISSE da weiterziehen möchte, offenbar geht es ums Prinzip.

  12. R.D.C. (Rohrer/Dougan/Cerutti) ein veritables Team welches das Institut mit aller Wucht an die Wand fährt.
    Dazu gibt es schlichtweg nichts mehr zu sagen, denn aus dieser Sackgasse führt kein Weg hinaus!

    • Als Wirtschaftsfuehrer wuerde ich das obengenannte Triumvirat R.D.C. nicht bezeichnen, sondern als ziemlich geschickte Gehaltsoptimierer. Der Blick fuer das grosse Ganze und die Verantwortlichkeit dafuer aufgrund ihrer Ausbildung und Faehigkeiten scheint ihnen zu fehlen. Die schauen nach unten, sehen ihren eigenen Bauch und denken, sie haben den Nabel der Welt entdeckt.

      Solide Wirtschaftsfuehrung schaut anders aus, visionaere Witschaftsfuehrer sind nicht staendig in Prozesse involviert, in denen sie die Schuld den armen Wuerstchen weiter unten zuschieben (muessen).

  13. Ich kann aus eigenener Erfahrung bestätigen, dass sich ‚Kollege‘ Cerutti konsequent absichert und ohne Rücksicht auf Verluste ums berufliche Überleben kämpft. Jetzt wird er zunehmend isoliert und man darf hoffen, dass Urs Rrohner sein Gspusi endlich entsorgt. Der Mann ist ein Reputationsrisiko für die Bank.

  14. Das Verrückte an der Geschichte ist, dass niemand auf der Entscheidungsebene Cerutti stoppt, obwohl er nicht nur CS-intern
    jegliche Glaubwürdikgeit verspielt hat. Wir fragen uns hier alle was das soll?

    • Schon ‚mal die Person „Cerutti“ erfasst (kenne ihn flüchtig) und wahrgenommen? – Dem würde keine Pfaditruppe folgen und schon gar nicht ein „Kommando im Granathagel“. Das riecht man schon von weitem. Das ist wieder einer jener Fritzen, die bloss mit irgendwelchen akademischen „Papierchen“ (bin selbst auch PhD von renommierter Uni und darf das sagen), etwas fachlicher Kompetenz, Unterwürfigkeit, Schleimen und ein paar Kontakten in seine Position gespült wurde. Eine echte Führungsperson, die hinsteht und als Vorbild lebt, ist er sicher nicht.

  15. Diese „Cover your Ass with shit“ (Hosenscheisser) Strategie, die in der Schweiz grassiert, ist zunehmende beunruihgend. Ich weiss gar nicht woher das kommt, aber so sitzen wir international nicht am Tisch, sondern sind auf der Speisekarte. Seine Eigenen Mitarbeiter zu verraten, das geht nicht.

    • Die eigenen Mitarbeiter verraten geht nicht? Dann sollten Sie mal einen Blick hinter die Fassade der Bank CIC werfen, und Sie werden eines besseren belehrt.

  16. In der CS ist das Standard das Vorgesetzte nur ihre eigenen Interessen verfolgt. Ansonsten ist er nicht in der CS oder nicht Vorgesetzter.

  17. ……….im Westen nichts Neues

    Witzig ist nur der Satz: “ Der CS-Chefjurist gilt als unzimperlicher Vorgesetzter, der vor allem seine eigenen Interessen verfolgt.“

    Macht doch mal eine „Story“ mit nur einer Auflistung der heutigen Top-Chefs bei denen dies nicht zutrifft. Am besten am Samstag, denn es muss eh niemand extra in der Reaktion bleiben.

  18. Auch die staatl. Bank in Basel hätte Bedarf an erfahrenen Legal und Compliance Spezialisten.

    Und dort gibt es auch Hafenkräne, welche noch funktionieren.

    • @fischer: wenn er das müsste, wäre das gem. allgemeinem tenor hier ja schon was positives, oder?
      cerrutti kann und werd ich nicht beurteilen – das einzige, was man weiss, ist, dass er offenbar nichts weiss (siehe congressional hearing) – also darf er sich meinetwegen auch sokrates nennen.

    • Gibt’s eigentlich auch mal was Positives über die CS zu berichten??…..oder wird Dougan wirklich bald den Platz räumen müssen?

    • Das allerdings waere eine gute Nachricht. Weg mit den Leuten, die die falschen Werte preigen und den gesslschaftlichen Konsens zerstoeren.